Bamberger

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Ludwig Bamberger In der Gemeinsamen Normdatei der DNB nachschlagen In Wikipedia suchen nach Ludwig Bamberger (geb. 22. Juli 1823 in Mainz; gest. 14. März 1899 in Berlin) war ein deutscher Bankier und Politiker. Er gilt als einer der bedeutendsten Vertreter des politischen Liberalismus zur Zeit der deutschen Reichsgründung.

Bamberger studierte ab 1842 in Gießen, Heidelberg und Göttingen Jura. Er legte das Fakultätsexamen in Gießen ab und promovierte anschließend dort. Zunächst beschäftigungslos, arbeitete er seit März 1848 als Redakteur für die Mainzer Zeitung, deren Mitherausgeber und Chefredakteur er schließlich wurde. Unter seiner Prägung wurde die Zeitung zu einem der führenden Organe in der Zeit der März-Revolution. Im Zuge der Reaktionsära wurde Bamberger zunächst 1848 in Abwesenheit zu einer Zuchthausstrafe und schließlich 1852 zum Tode verurteilt.

Bamberger flüchtete in die Schweiz, dann über Holland nach Frankreich. Dort wurde er Mitbegründer der Banque de Paris et des Pays-Bas. Nach seiner Rückkehr aus dem Exil war er 1869/1870 an der Vorbereitung zur Gründung der Deutschen Bank, im Jahr 1871 auch an der Gründung der Reichsbank beteiligt.

1868 wurde Bamberger in den Reichstag des Norddeutschen Bundes als Vertreter der Nationalliberalen Partei gewählt, von 1871 bis 1890 war er für diese Mitglied des Reichstages des Deutschen Reiches.

Bestandsbeschreibung

Korrespondenz, Druckschriften und Sekundärquellen aus den Jahren 1859 bis 1899.

Bestandsgeschichte

Die vorliegenden Autographen und Druckschriften wurden in den zurückliegenden Jahren von der semantics GmbH im Antiquariatshandel erworben und digitalisiert. Weitere Vorbesitzer und Details zur Provenienz konnten nicht ermittelt werden.

Bestandsverzeichnis

Nachlassbestände