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Drittes Kapitel.
Von dem Tone der einfachen Wörter.
Inhalt.
Erklärung des Tones, ß. ?y. Übergang HeS erster» in de»
Dessen Verschiedenheit, §. 80. letztern, §. 87.
Einrheilung des Worttones, Merkmahle des gedehnten To-
§. 8l. . nes, Z. 88.
Grund des Tones, S. 82. Ob es dicDoppellaute sind,Z.8y.
Ton der Wurzelsplben, §. 8z. Und die harten Hauptlaute,
Und der Ableitungssylben, §.84. Z. 90.
Welche Sylben tonlos sind, Merkmahle deS geschärften To-
S. 85 nes, Z. yi.
Erklärung des gedehnten und Gedoppelter Laut des e, z.92.
geschärften Tones, §. 86. Grundsatz für dieProsodie,Z.9Z.
§. 79-
6^^ie so wichtige Lehre von dem Tone der Deut- ExWrunz
schen Wörter ist in allen bisherigen Deutschen des Tones.
Sprachlehren nicht nur völlig vernachlässiget, son¬
dern auch auf eine sehr ungebührliche Art mit der
prosodischen Länge und Kürze der Sylben vermischet
worden, welche doch auf keine Weise in die Sprach¬
lehre gezogen werden kann. Aber selbst die proso-
dische Quantität der Sylben ist von ihnen nur sehr
verworren vorgetragen worden, weil sie von dem
Tone abhängt, und dieser ihnen ganz unbekannt war.
Zwar kam Herr Aichinger in seiner schon 1754 her¬
aus gegebenen Sprachlehre aus die Spur, und
suchte einen Unterschied unter dem Tone und der
Quantität zu machen; allein, da er seine Vorstel¬
lung davon nicht zur Deutlichkeit brachte, so ver¬
mischte er beyde, und die nachfolgenden Deutschen
Sprachlehrer ließen sichs noch weniger angelegen
O. z seyn.