u: 08.0,501.29 des Landgericht I, öocher./ ♦^••liach,!- i*$g*s§em~ :]§£H KS»2Kra Wlssm Dl* clUO IIS —ÄHMfiliÜVXlf, '• Die vorliegenden iiappe enthält a. b. c, / / A rechtshändig die plagiierten leiten des L iann acripts Dr.Stern, linkshändig die dasllagiat begruendendeiif Buchst eil-»? ,z v/ischengeklebt die fföt ograame. der im Manuscript z 11iert en alten Quellen (Bucher) roteingestrichene Texte der ilanuscrip'tseiten . .. d: plagiierten, Zifl'ern in der untren Ecke der Buchausschnittö bq en. die Seitenzalen des beklagtisehen JBi v/elchen der Ausschnitt entnehmen ist.« TCT *A iszäßzl rol^zv- (W) Inhaltsangabe Sin Verzeichnis der "besonders belastenden" Punkte (mitüber- no?iimene Fehler,Mängel u.s.w.). Ifeuuscript-Seite Titel-Plagiate (besonders hervorstechende): 29a,57a,95a,148 Texte (v/ort,p;leich übernommene .besonders belastend): 12,18,19,23,29,34,41, 48,53,54,57,58,60,66, 67,68,72,95,96,97,101, 111,112,113,114,121, 133,143 u.s.w. Schreibfehler besonders auffällige die mitübernommen sind: lateinisches Gedicht 14 Fehler 3 Steinens Indianer "Podeko" 8 Steinens Indianer " Kule_Kule" 9 König Arrakau von Peru 18 Hederischs Llytholog.Lexikon "Baal-Heem" 30 detto " Gleditschens" (!) 30 Dreckapotheke Paullini " dünken" 50 detto "Kreatur" 51 detto "dürrem" 55 Neapel wie es ist: " Dr.Aech t v.Santo Domingo" 132 Irrige Quellenangabe " I,N| 43,15" 42 Falsche Quellenangabe 44 Zusatz Stern" noch im XVIII,Jahrhundert" 194 Qeheime Nachrichten,div.Dehler 11 Process um einen wind 59 Falsche Titelangabe "Konigin v.Frankreich" 136 Sternsche " F n t e n " (Erdichtetes!) /! Die pissenden Europäer in Polaks Persien 10 Historische üelation 126 - 130 Ij llachttopf der Marie Antminiette 136 Sternsche Umarbeitung des Texts :von Paullini Dreckapotheke 3,49,50, 54,55 : Bauer mit Urin 45, "üebersetzungen Sternsche f eigentümliche : lateinische 95, : franz. 19,21,23,70,113,193, Einleitung im Jahre 1908 hat Dr.Stern-Szana zu Wien^das von ihm ver- fasste handgeschriebene skatologische Manuscript (hier genannt: Original-Manuscript,Handschrift,Urschrift),an den Berliner Verlagsbuchhändler ürtigen Marquardt verkauft.- Im Jahre 192Q veräusserte Marquardt diese -bandschrift weiter an den Kaufmann Georg M.Socher zu Berlin.- im Jahre 1922 ubergab Socher die Handschrift dem damals beschäftigungslosen und nebenberuflich als Abschreiber tätigen Dr.Paul Englisch zu Berlin-Schoeneberg mit dem Auftrage,hievon eine Schreibmaschinenreinschrift herzustellen.- Angefertigt wurden 1 Heinschrift (sogenannte Farbbandkopie) sowie 3 konforme Durchschläge (Kohlepapierkopien).- Die Heinschrift ( Farbbandk opie) ist beim -Landgericht hinterlegt,was in der vorliegenden'Mappe eingeklebt ist entstammt einem der konformen Durchs chläge.- Das Original- manuscript hat Dr.Englisch nach Erledigung des Auftrags und zwar mit den xteinschriften,an Socher abgeliefert.- im Janre 1928 erschien im Buchhandel,und zwar im Verlage Puttinann zu Stuttgart ein skatologisches Buch,als dessen Verfasser Dr.Paul Englisch zeichnete.- Der Buchinhalt ist Identisch mit dem Inhalte der bei Gericht hinterlegten Reinschrift (Abschrift des Original-Manuscripts).- 2 Mit seinem erstüberreichten Processschriftsatze hat Dr.Englisch zugestanden ,dass er im Jahre 1920 die Sternsche Handschrift von Socher mit dem Auftrage erhalten habe,darnach für Sochers Zwecke eine Maschinen-Reinschrift anzufertigen.- jj)r sei dem nachgekommen, die Arbeit an der Schreibmaschine habe seine Ehefrau geleistet und er sodann die Reinschrift (Farbbandkopie) auf Fehler mit der Urschrift (Orig.Manuscript) vergleichen.- Und er gab zu,dass die bei Gericht hinterlegte Reinschrift identisch mit der von ihm bezw.seiner Ehefrau nach der Urschrift geleisteten,ist.- Damit ist gleichzeitig ausgewiesen,dass die bei Gericht erlegte Reinschrift der Inhalt der Sternschen -tiand- scnrift ,dass heisst eine " Abschrift des Originals' 1 ist.- Da.s Original ist somit entbehrlich, denn schliesslich findet sich im Buche des Dr.Englisch auch nur der Inhalt der " Abschrift vom Original" d.h. der Inhalt der hinterlegten Reinschrift bezw.eines Durchsohlages davon.- Das Original hat Dr.Englisch nach der Rücklieferung anlasslich der Abschreibearbeit nie mehr zu Besicht bekommen, auch ist das Original Socher nicht abhandengekommen oder entwendet worden.- Herr Dr.Stern-Szana hat sich anlässlich Schöpfung seines Original-Jü^nuscripts (der Randschrift,Urschrift) eine Reihe ttoft. boshaft eft Witzety ( Enten ) u.s.w. erlaubt, die man,nachdem sein Orig.J^anuscript (ausser durch Herrn Dr.Paul Englisch) bisher nie veroeffentlicht worden ist, , normalerweise nur in dieser seiner ^iandschrift und nirgend- anderswo finden kann.- Auch zalreiche seiner individuellen Eigentümlichkeiten (Fehler,Wortgebrechen,Wort und Satzverstellungen, falsche Zeilenfolgen,Auslassungen,eigenmächtige Zusätze u.s.w.) finden sich nur dort! Bei der Umformung seiner IHM Handschrift zu Maschinenschrift (Reinschrift ) f sind natuerlich alle diese Besonderheiten vom Schreibmaschinenschreiber genau gleich übernommen worden,so dass sie sich auch in der Reinschrift einsohl.Durchschläge vorfinden.- Mit einem hat der Maschinschreiber,v/eil er die Stemsche Handschrift nich t sonderlich gut lesen konnte, w e i t r e Abschreibefehler gemacht,so dass die sog.Maschinen-ileinschrift einschl. e Durchschlage^noch in dieser Bezihung um Eigentümlichkeiten vermehrt ist,die man,weil auch sie (ausser durch Herrn Englisch) noch nicht veroeffentlicht ist, nur dort und nirgend anderswo finden kann.- Die Frage ob Dr.Englisch sein Buch nach der Steinsehen Arbeit plagiiert hat,ist nun davon abhängig,ob sein Buch erstens die Sternschen Eigentümlichkeiten und Enten, und zweitens die Eigentümlichkeiten der Schreibmaschinenneins ehr ift ( denn nur eine solche Abschrift kann Dr.Englisch benutzt haben,da ihm die Urschrift - das °riginal - unzugänglich war!) enthält.- Hiezu ist nun folgendes zu sagen: In dem Buche des Dr.Englisch finden sich alle die Unika (Enten) der Sternschen Arbeit und ferners die anlasslich der Umformung • der Handschrift zu Schreibmaschinenschrift,der Schreiberin unterlaufenen Mängel.Gebrechen und Dehler! 4 Infolgedessen ist zweckmässiger,das Plagiat damit ; d.h. mit dem Vorhand ensein dieser i'ehler im Bache des Englisch, auszuweisen.- Da diese eigentümlichen Fehler,Mängel und Gebrechen einzig und allein nur in der unveröffentlichten Sternschen -aandschrift bezw.der davon bewirkten Maschinen- i/ Reinschrift einschl. Durchs clägen aufzufinden waren und auch nur dort stehen,können Texte des Buches Englisch,soferne sie alle diese eigentümlichen Mängel enthalten,auch nur aus der Stemschen Handschrift bezw.Reinschrift,entnommen sein.- Es wird nicht bestritten,dass beispw.Schillers Glocke in zaliosen andren sogenannten Quellwerken (Buchern in denen Schillers Werke nachgedruckt oder mitübernommen sind ) zu finden ist,und Englisch sich dergestalt auf eine "Quelle" berufen könnte.- Wenn seine Wiedergabe von Schillers Glocke aber jene eigentümlichen Fehler und ^ebrechen enthält, mit denen behaftet sie nur in einem Sternschen J*ianuscripte geschrieben steht,dann kann er sie auoh nur aus dem Sternschen Ji^anuscripte und keiner andren Quelle,wo sie «Ur^ richtig und ohne Fehler eU*iU., entnommen haben.- Die Sternsche Handschrift enthält gewiss einige Erzälungen, V'V*' ^4 ^V^* J die ausser>Äl der dort angefuehrten Quelle,auch noch in andren Quellen (sonstigen Büchern) erwähnt stehi^so dass Dr.Englisch sich darauf berufen könnte,dieselbe^Erzälung^ r / unabhängig von der Sternschen ^andsehriftv angegebenen Quelle^andernorts gefunden zu haben.- Es kommt aber darauf nicht an.- Hat Seine Erzälung jene eigentuemlichen Fehler, (^_be haftet^ mit denen>sTe~lQür in der Sternschen -tiandschrift toaiaanftfaaih steht, dann hat er sie aus dieser ■ u andschrift entnommen und nicht 5 aus der v on ihm vorgetäuschten Quelle ,v/eil dieselbe Erzalung dort anders und ohne die eigentümlichen Mängel der Sternschen Handschrift wiedergegeben ist.- Es ist doch klar dass Dr.Englisch,soferne er solche**. Texte nicht aus der Sternschen ^andschrift und tatsächlich aus der von ihm vorge- schützen Quelle entnommen hat,sodann nicht die Dehler, und zwar die genau gleichen ^ehler^ bringen kann,wie sie seine angebl.Quelle nicht und nur die Sternsche Arbeit enthalt.- Soferne Dr.Englisch sein Buch unbeeinflusst und unabhängig von der Sternschen Handschrift bezw.Reinschrift geleistet hat,darf es deren Eigentümlichkeiten und Mängel nicht aufweisen.- ist dies aber der i'al^dann hat er nicht selbsständiges geleistet,sondern lediglich nach dem Sternschen ■u^anuscript bezw.^einschrift,gearbeitet und man muss dann unterstellen,dass er aus "Zweckmässigkeitsgruenden" einfach das Ganze von A - Z abs chrieb,u nd wegen ueberhaupt nichts,wegen keiner erwähnten Sache, seine eigene Quelle ioBueäfina besass.- Es ist auch nicht anzunehmen,dass Dr.Englisch, nachdem er einmal die "Vorlage" beass,aus ihr nur eine Winzigkeit entnommen hat.- Er hat die Vorlage selbstverständlich jvejldjyxh^^ und "gänzlich abgeschlachtet", wie dies unter solchen Verhältnissen nicht anders zu denken ist .- Zum Beweise seien zunächst einige ganz besonders belastende Ealle angefuehrt: l.Eall: Man schlage auf:Durchschlagsseite 10 dieser Mappe.- Die Sternsche Arbeit bringt dort folgende Erzälung: " Unter dem Schach Eesh Ali fragte einmal der 6 Grossvezier den englischen Gesandten "weshalb die Europäer stehend pissen und nicht hockend wie die Orientalen,und weshalb sie sich den Arsch mit Papier abwischen,anstatt ihn wie die Moslems mit ,^ der Sternschen ür l aS S y üeinschrift herhaben,v/eil es ueberall anderswo ohne diese Gebrechen steht.- Das Gedicht ist sicherlicn auch von spätren Autoren aus dem Amphitheatrum nachgedruckt und im Laufe der «Jahrhunderte in mannigfachen Buchern nachgedruckt,erschienen.- Aber so fehlerhaft steht es ausschliesslich nur in der Stern schen Hand bezw.Heinschrift! Dr.Englisch kann also zeitlebens keine gedruckte Quelle angeben,in der er aas Undicht s o gefunden hat,wie es sein Bach bezw,die Sternsche Arbeit^wiedergegeben enthält.- 5.j'all; Man schlage auf: Seite 8 vorliegender j^appe,sowie die folgende Seite 9.- Hier erzält Dr.Stern von dem deutschen Eorschungsreisenden Dr.Steinen,der in Begleitung eines Indianers namens* Paleko 11 durch den brasilianischen Urwald zog.- Er zog nur mit diesem einen Indianer herum.- vier das Quellwerk gelesen hat,dem wird dies natuerlich sofort klar.- Als Frau Englisch die üternsche Handschrift auf der Jiiaschine reinschrieb, konnte sie den Indianernamen als er das erstemal vorkam,nicht richtig lesen,fasste ihn als "Podeko" auf und schrieb ihn dergestalt nieder.- Als er in der Handschrift das zw eiteraal vorkam,war er wol deutlicher,sie schrieb jetzt richtig "Paleko".- --T-v ? ?/£J* ^-■o^ t/^^e^^^ 11 II. Herr Dr.Stern beherrschte die franzoesische Sprache glänzend und war als meisterhafter Uebersetzer bekannt.- In seiner Handschrift bezw.der davon angefertigten liaschin- reinschrift einschl.Durchschlägen,stehen viele Erzälungen und Gegebenheiten,die e r ^erstmalig aus dem in franzoesischer Sprache gedruckten Quellenwerke,ins deutsche uebersetzt hat.- Die Sternsche Uebersefczung hat demnach ihre bestimmten Eigentümlichkeite n.- Es ist sattsam bekannt,dass die Welt noch keinen Uebersetzer getragen hat,der genau gleich wie sein KmfflftiftnB Kollege ubersetzt hatte.- Gibt man einer Versammlung von 12 Uebersetzern einen bestimmten franz.Text mit dem Auftrage,ihn ins Deutscne zu uebersetzen,so uebersetzt jeder voellig anders.- Jeder der 12 wird zwar dem Sinne nach den Kern der Handlung treffen,aber der Ausdruck und insbesondre die Wortanwendung sind voellig verschieden.- Nun hat aber Dr.Englisch in seinem Buche die Sternschen UeberSetzungen aus den faianzoesischen alten Quellwerken! Er hat diese Sternschen UeberSetzungen nicht bloss absolut woertgetreu d.h.woertlich,nein: er hat sogar die selben Interpunktionen wi e sie Stern gesetzt hat! Damit ist mathematisch genau ausgewiesen,dass seine gebrachten Uebersetzungen nur dem Sternschen ivianuscripte entnommen worden sind und nur dort herstammen köennen! Hat es schon Uebersetzer nicht gegeben, die gleich wie ihre Kollegen uebersetzten,dann gab es erst recht nie ?/elche,die die Interpunktionen ebenso "treffend" und gleichartig wie ihre Kollegen gesetzt hätten! Woher also sollte Dr.Englisch diese in seinem Buche stehenden Uebersetzungen erlangt haben? Da sie nirgend anderswo stehen als m in der Sternschen Arbeit,kann er sie nur von dort haben,- Dass die eine oder andre der Erzälungen irgendwelche andren Uebersetzer vor Scern ins Deutsche uebertragen haben,ist nicht ausgeschlossen,wird nicht bestritten.- Aber da kein Uebersetzer so woertlich und nach Interpunktionszeichenstellung ^ gen au y gleiölIVaebersetzen kann,wie sein Kollege Stern,sind diese < ^ — ^y&t^t^f 'H ^ ^-x^fi^/t^e-t^. — / andren UebersetzungenVauch von andrer Wortstellung und demnach ä^vC mit andren Interpunktione n! Auf solche koennte sich Dr.Englisch demnach nicht berufen,weil er sie sonst in deren Eigenart dt#0ty im seinem Buche haben müsste.- Das Dr.Englisch selbst uebersetzt hat,davon ist kein Gedanke.- Er mag die franz. Sprache schliesslich beherrschen und $&$fäß&M&t( uebersetzen können.- Aber trotz dessen konnte auch er nicht so"woertlich und nach Interpunktionszeichensetzung" genau übersetzen, wie sein Kollege oJr.Stern! Wenn Dr.Englisch aus dem französischem ubersetzt,dann muss er anders übersetzen als Dr.Stern,weil das' gute oder schlechte Uebersetzen eine individuelle Begabung,eine persoenliche Kunst darstellt.- Man kann aus der fremden Sprache nur den Sinn der betreffenden Stelle ermessen,aber ihn zu huebschen Worten formen und zwar zu Worten ganz eigenartiger Satzkombination,dass ist eine persoenliche Angelegenheit des Einzelnen,die kein Zweiter genau so nachmachen oder treffen könnte.- Herr Dr.Englisch ist also nicht in der Lage dem G-erichte die gedruckten Quellen nachzuweisen,aus denen er die strittigen UeberSetzungen c_ genau so eigenartig geformt entnommen hat,wie siegln der bisher unveroeffentliehen Sternschen Handschrift stehen! 13 III. In der vorliegenden Mappe ist den aus dem Bache des Englisch, entnommenen,aufgeklebten Plagiatstellen,zu unterst eine Zal zugeschrieben,welche die betreffende Seite seines Buchs von der die Textstelle entnommen ist,ausweisst.- Schlägt man Seite fuer Seite dieser Mappe um,so ergibt sich überraschender weise,dass mit dem Ansteigen der Manuscript- Seiten auch gleich laufend die Buch seiten des Werkes des Dr.Englisch ansteigen! Das beweisst die laufende gleichmassige Abschrift IV II des M&nuscripts! Wer selbsstandig ein Buch verfasst,kann doch unmöglich ein mit dem fremden Manuscripte gleichnässiges Ansteigen der Seitenzalen,die genau gleiche Stoffolge,die genau gleichen Darstellungen u.s.w. innehalten! Besonders schluessig ist das Plagiat mit der Kopierung der Titel,der Titelueberschriften,der Manuscriptteilung, und der Zergliederung der Teile in Kapitel,belegtMan schlage nur nach Seite 29a vorliegender Mappe.- Dort steht: Buch Englisch: ZWEITER TEIL. Das Skatologisehe in Glauben u.Brauch aller Völker. 4.Skatologische Gottheiten. 5. Abergläubische Gebräcuhe 6. Gesundheitsregeln u.Volks- Medicin. 7. Dreckfresser. Hier ist also die Buchteilung,der Teiltitel,die Aufteilung des Abschnittes,sowie dessen Einzeltitel woertlich kopiert.- Noch bedeutend klarer und krasser ist dies mit dem ."Vierten Teil" auf Seite 95a dieser Mappe geschehen! Dort fangen sogar diverse Kapitel (Die alten Ae/zypther) mit genau denselben einleitenden Worten an,wie sie die Sternsche Arbeit enthält! Dass sind keine Zufälligkeiten,keine "selbständige" T^mwtmg Leistung,sondern "?/oluberlegtes Plagiieren"! p Ä \i£f~eZ^u ;X >/[*:J:3» Manuscript: ZWEITER TEIL. Das Skatologische in Glauben u.Brauch der Völker. 1.Skatologische Gottheiten. 2. Abergläubische Gebräuntofe. 3. Kot in der ^edicin. Kotfresser. 1 DAS SKATOLOGISCHE ELEMENT IN LITERATUR, KUNST UND VOLKSLEBEN VON DR. PAUL ENGLISCH BERLIN * I JULIUS PÜTTMANN VERLAGSBUCHHANDLUNG, STUTTGART AlleRechte, Insbesondere das der Übersetzung in fremde Sprachen, vorbehalten Copyright IQ28 by Julius Püttmann.Verlag, Stuttgart Hergestellt in der Offizin von Stähle St Friedel _^ / Typographische Anordnung von Paul Gunkel, beide in Stuttgart V ERSTER TEIL I. Ansichten über die Entleerung. Verschiedenartiges Schamgefühl 17/ ^ -«^?»Ss!NW仫.,. • ■ - Hl Mi »^ag ^^W 9 ^^ %^i^L >«^f^«^-«wSi«*ns>Rj «fi^mmmm^mmmm^»^^ .• .>•-.• ■ Erster Teil. c n a h m g e r ü h I_____u. _n _d___ j| U & t o I q ^ i_Q_. (M;* 3chcu? f j/;rUhl "baia Esser..- - M ( Sckarc.yjfShl bei der Entleerung. - F 'Äjf^**- (--»ruoh and CT J M t ^ l Mj WTOi w ii »n ww iimmiW» 1 !»»»«»««^!»«*!«^^ •■ ; iw..s*t*»ÄMtfr«;.*«ywi^. ........ «B««^!»«»^^ • /* rw /■^^ A/l^v^f * r /z^lJ Jhi^ A^/ fa^st^/sl^/^ y f^7t/ J^c^huv^JJh^7(y ^c^^/tf ^^^t^^ht/ 7 : y^^^y ^ ^£/&.S4> % jtf Erklärung : Diese zu unterst stehenden,teils gedruckten,teils hand- schriftlicii ergänzten Zalen,stellen die Seiten des Buches Englisch dar,äenen der strittige Text entnommen ist.- So wie die Seiten des gegenueber geklebten Manuscripts ansteigen,steigen ganz gleichmässig die Buchseiten an, ein Beweis das plagiiert sein muss.- Sonst ist die genau gleiche Stoffolge doch nicht möglich.- Im Buche Englisch folgt doch jede Erzälung oder Begebenheit ganz genau u,haarscharf so aufeinander,wie im Manuscripte,und auch nur diese Begebenheiten.und keine andren , dazwischen! Würde Englisch selbsständig gearbeitet haben,dann hätte er eine andre Folge,ja er musste auch andre Begebenheiten bringen können und nicht ausgerechnet nur das was im Hanuscript steht! „ cognila gewesen sind.: Viele Schriftsteller haben das Skato logische gehegt und gepflegt, haben es nicht verschmäht, ein übelduftendes Reis aus dem verwilderten und mit Abfallprodukten gedüngten Abladeplatz zu pflücken, auf dem die Endergebnisse eines gesegneten Stoffwechsels gelandet sind, um von da aus den Kreislauf des Werdens und Vej gehens von neuem zu beginnen. Unsere besten Geisteshel den haben es nicht für zu gering erachtet, mit behaglichem. Schmunzeln die Nüstern zu blähen, um wenigstens einen Atemzug dieser köstlichen Stickluft in sich aufzunehmen. An eine Sammlung der einzelnen Fakta ist man noch nicht gegangen. Diese Lücke klafft, sie klafft entsetzenerregend und harrt der ordnenden Hand. „0 braver Mann, braver Mann, zeige dich!" Was ich bringe, sind Bausteine, deren sich ein großer Geist bedienen soll, um ein Haus zu zim- ■< .„ 7 /K 1. Sc hamg efühl b eim g8B«?n. Homo sum,numani nihil a me aliunum puto. Mensc-i bin ich,nichtc- üenscnlicues acut ich mir fre.ud. So neißt es im Tarens ^Heautontimorouraanos I.Aht, Seen« 2t>,) und dies gebe ich zur ßrKlarur«g dieser Schritt, die Siefeta anderes sein tri II §Xn ein Beitrag zur Sit- J|fpiv-3schiente dee If iü8fa^ -• _. , „ Die größten und vornenrasten Geister aller n fl BM»^ ewi ^_ Zeiten and Zonen haben ^i-^ji-txioaö Au.afldge in das Gebiet der Sii-atologie unvornomnen.fln der langen Reihe ♦Ä??VÄ»»5£**s»i«?^w'^^ tehien weder Propheten noch aeixi._,.j,'vaaer Dicnter noch Denker. Der neiiigs Augutain bedien t sien ebensolcher ..■^.^»^^.^Hy»-,cg.iatw-riw«Hm if ■ i i i ea«M^^^->^»A?t^j6^^ »-;j|||jYgr^iignnfc1^liMfii»%''JtB i WlTl^ipfeffyifTffrr'"^'i - * 1 ■ tJj '^ JW ' Krnftaandr iCiv.e wie Doktor Martin hut .er,und nicht blok die alten tttülXlhon and griechischen Dichter, v,ie Horaz und C;-tuii, i.u&.rez, jdartiüa. Uli Petroniis, Homer und Ariftophanes, oder die derDen Aiti'ranzosen wie Rabelais,sondern aucn der elegante Goethe,der pedantische Klppstocü und der sentinent-ie Voß dienten obseöne Li oder, besinnen iie fäicale Materie. Die Weisen der Skatologie haben alt viel Scharfsinn gezeigt, da- 1 " die ganz»,- Welt sich um das eine Unaussprechliche, das KJ£ dre.ne. Ari stophanes schon sa^t in den "Wolfen": "aa^ der Donner ein Furz dos Hirn .eis t-ei." Die Erde seibat gehöret, gl ei eU den Mensenan, dem ^ro*-en Gesetze der Entleerung, n is nient minder aii^euein und gewaltig Ist ala t) -Buch £■> Titel:Dornavio /Dornavii, Gedichtzeile: ►t. 4* »ornavii di. - Ä. ig. moliturn A. Ardenti £. concauus )6.-;At Furno^) jfi. "serue Latrina cibum: £. &- 21. i*. Geres. Latrina Furno^. tanta_j_ majlor 0 motiturn Ardensi .concavus {^At fumo servo latrina cibum^ ceres. Man beachte latrina latrina furno^ furno_, tanta tanta" major' 14 in genau gleicher Heihenfolge! Fehler Zeile 5 ! motitum Ardensi concavus J.t fumoK ! ! ! ) servo latrina cibum^ ceres. Denn tatsächlich ist das Endprodukt der Verdauung nur ein Glied im Prozesse des Werdens und Vergehens. IDie Pflanzen erfreuen zuerst^ unser Auge, rwrfjhnieren die Luft und erquicken unsere Nase, dann schrnücken_sie unsere Tafel, befriedigen unsern Magen, passieren unsern Darm, und schließlich düngen suTwie^ _der das Feld, dem sie entstammen. Eine äTmliche~Me- tamorphose wird auch in einem alten lateinischen Gedichte geschildert (vgl. Dornavii, Amphitheatrum I 34g: De furno et Latrina): major 14 t- Cuncta quidem variunt formam, sed nil perit: Mine Huc venit, hinc illucilque reditque eibus. 3. Triticeo motitum pistumque e semine panein f. Ardensi fornax concavus igne coquit. C Atffwrwf coctum, stomachoque gulaque voratum, t. Egestumque culo servo latrina eibum^ Verluntur panes in stercora; al illa per agros Sparsa iterum fiunt pinguis et alma ceres. Collecto rursum coquitur de semine panis, Atque üa consumptum reddo Jatrine cibum. Debetur, fateor, patulo sua gloriaJv.rno^ Sed tanta aut major gratia habenda mihi est. /■ % ,o f. ri' ! \ Wir haben also tatsächlich keinen Grund, uns unserer Gottähnlichkeit zu rühmen und naserümpfend uns von _ - 9: %tiLv ; Erklärung: 3 Quelle ist c Staatsbiblic. 349 kontofot dort das lat Zunäci Eanuscript t grosse lat .'vi Damit ergebe die nur im S Als d£ reinschrieb, weil sie nie getan,die Sc Als da reinschrift diesen Fehle '»Amphitheat:ij der Durchscli Fall geweseij v/eil es ohne Das Gedicht 1 sehen Arbeit gedruckte Q\i sonach aus d genau gleich 1 Die Vergleiü 2.) Auel] parfuemierexi Tafel,befrie düngen sie vi wird auch iir sönliche ind öffentlicht daraus will angebl.gedrt im Manuscrij Fehlernachwe E im ^mnhithea Titel:Dornav Gedichtzeile 1. 4. — 2. £. - 3. fi. molitum 4. A. Ardenti 4. *. concauus 5. iß«: Jit Furno 6. fl. "serue 6. £. Latrina 6. i. cibum_j. 7. — 8. XX. Geres. 9. 22. — 10. Latrina 11. Furno_i_ 12. tanta_j_ 12. maior Fehler: 0 i: lian beachte Fe Amphicheatrum SAPIENTI^E SOCRATICjS JOCO-SERIv£, HOC MST, ENCOMIA ET COMMENTARIA AVTORVM, QVA VETERVM QVA RECENTIORVM PROPE OMNI- VM: QVIBVS RES, AVT PRO V1LIBVS VVLGO autdamnofishabit£,ftylipatrociniovindicantur, exornantur: OPVS AD *MTSTERIA J^ATV^jE VISCSNDA, adomnemameenitatem, fapientiam» virtutem, publicepri- uatirnqueutilißimum: in DVOS TOMOS PARTIM EXLIBRIS EDITIS, PARTIM MANV- feriptis congcftum tributumque, \ a CASPARE DORN AV^IO PHILOS. ET MEDICO. •—— Ridentem diecre vetutn Quid vetat i Cumgratia &prittilegioS. Cafire* Maieflatu. HANOVI^, Typis Wcchelianis, Impenfis Danielis ac Dauidis Aubriorum, & Clcmentis Schleichü. i, M. DC XIX. JyMUJi^raVir^T> H . wHi* k ferigj* JLuUtLt ,n V ii s L $^m *s h xä' RODOL. GOCL D§ ^( am t f»4 ww< tfl t vtntrifiut cmliquefmbarra, 'Tondmu tß,ncnto quodtelcrartpotcß. sJMfqmtrewtantoqmfafcemaUaueUboritHt, Sola tgt^Mtantt/itm mediana mali. Qmnte admitti ptafi.de, exaptoqut i'nfg** Hif^,,&mir&m>f»1&**f4«n*i«. Sfoy münzte luee wm^Umditßu ; «m», QpessumnmiL dtr,,,ofmbfidtuw. ffmc cmtuucontmgit *3*tJiderc, qmetem Accipcrs, •) Vertunturpanen tn ßerc*ra:ot täa per agrts f.) Sporf* Herumfiunt ptnguu & almqCcTCt. f.] CtüeÜorttrfumcoquitttrdefemintpanis, VneTaquidtm variantfornum,fednilperit:iBine I V_> Hucvtnü t hinei/tucitqutreditquecibsu. ^| 0 VV ENI. V JUixtremtntumesßercMtfedinutiltmntii' Tu nutrimtnto tUsahmentamto. %0D0LTH1 qOCLSNII PROBLEMATA DE CREPITV VENTRIS. /. 2)* 'Defimtione Nominis. VNDE DICITVR CREPITVS VENTRIS. IRipitvs VentrisdicituraCrepando, ideft.fonando, quiaper ccrca fonorurn i difctimina crcpat, quafi ima aluuscrepi- taculorumfitplena , arqueadeoxrvu/3«- j mi. Grscis eft vtfti, vn de Germanicum vocabulum Datum eile creditur, & Ariftophanicum cd or»-»t«-op\v. ntn mlfi0.it, ideft, flatulent! venu, modo fünf tantum. Explitatie. Fiem ) Ego priapus diffifa nate) id eil, podice hiante Arju«/ii)exbalabundi fpintus,fi//n)flatulenti vcn*,%Z- «() Flatus perSynccdochen goneris , 6c quidera intel- liguntur fonori, dicuntur Sc libili tc bombi ventris :vn - dcillud; Dmmßturmattuuu, rttroittt bomhUtMim. Et hoc ri- diculum in Monachum quendam. Intertr«tr*ßs*bdomine vent er an heia Forteoltmludipars Crobtanetui. Semper erat vtftmqmt faturpituque refertßW. Thür» dabat mtnfis,non adolenda'Dtu Toßici edtbant malt olentiaßbtlaftlles, Mulla amd'.htc Monatbus tulnififlatus trat, Forfitan admtnfam cum pztitbiarchafederet, tsftque vn* tsWonachus carperet ißt eibes: Eue velut dißloftfinat vefica, decori Oblttus, laxo podice grandt ertpat. Tum crepitusfratrum btbulas vi tranfitoltt auret, £t ßrtpttum ptdibus dM,grauittrqutferrat. Hte tsfbb.ts btnefiater, ait, Ho tranje.it tße. Etßrtpstere pedes,t¥ crepuerettates. II. DeReidefinitionc. Quid'crepitusvtntrist) Eft flatusiniraaaluoconclu- Tus.vcl ex pituita redundante tepefactu;, vel cx cibarii» atquemedicamentis infantibus potiflimum natus per podiewn variis fonis erumpcr.iatquc crepans. Siqui- demquodfuperneegeriturcft erniäatio. Gneis in - Eademmateriaprodiens > itainferne prorumperst \\ -opW.Colligunturquoquc ciufmodi flatus ex aluiduri-. cie.ledhxetantanoneil, vt eofdemcoaceruer, eriamli interfepiat collectos flatuolbs (pirttus, nili materiafpi- rituoläarTuerir. Eftquoqueapud PliniumOnopordort herba, cuius cfu alini pedere folcan t.vndc Sc illi nomen inditumeft. Sxplicatio Cfcenfisra. Crepitus ventris formaliter propriequenoneftfla- Gg vMm mf mißt LaVü hat iure t oa Kata* *ji und ?t. nm iio>n^.j.s igen sie iniicne Meta- Y^/ flcfaat&i s inoai oerit:iixinc I bu-a. ffÄnem irat>Jja, Ur a(jro« miß, i^ajn. to^ hi .»st. ^laWMBi^lMWrtai^^^ *j i >a ot ü 1 t .. '■■< *) H u rix. Ki . Z ) ■^<&iat^->4!ss«S#8g, i)i -t Bacne und nt«< 9,011; inre unterirdiacaen ftr= acnütteruii^an sind die Borbory&üen, sie ac^ei^t LaVü auf dem Ätna,Veauv und anderen Vul^an^n. sie hat iure Inli^ iationöii wie «in Me'.acn, and dann gibt es Katastrophen, vvi« 0 ene von her cuxanuni ■uxd Po.-ap.jjl und 8t« Pierre da Martinique. D/ins le© acienoea aataaraüea tout ne lie>nuaa ne pouvona pas rompre x<* cnuin* vin den Äaturwi^ ;an~ scuaften graifun &x „e uxitf .._r jng inei.aa.vxer, und wir ' ^»u>«|i ■ "" ■ Mi i m i m ii KIMw i « M * ^ «« U «WIB|lt«»^^ Xo^ica p.X\. - Die Staroora gind ein wichtiger iing in dieser nette.£in Kiaa yiecr^s Beispiel der Tränt? fonaationJDie pflanzen erfreuen zuerat unaer Auge, parfümieren die Luft und er-juioKan unsere Hase*dann achmüc.Len sie unsere Tafel,befriedigen unseren Mages. passieren unaeren Darm, und schließlich düngen aie j£ied£r das Peld^dei^i^en^tamraen.^ 111 « Wfö 1 ?^ Meta ~ mo rpüoseiv I r sTaacir~irr~eTn^m^JXj&^^ ^a/, alten lateaai^nifeak^ediehtÄO^pkoiiäliiril»Saortiaini einem Dornavii Amphitneatrum I :'4i#:.Dy j?urao Latrinaj :• /. Cuncta cuidem fpriaat Coxnam,««4 nll perlt:ilxine i' Buq vei*it,hiiic LUu.ci* . x* r-iditoue eibua. ?. Triticuo moJi,ituia piatUiiKiue * «jjlm panem v, / riiensiA^omaa. conc^vus igne co:uit. r AI «fumo^ cooiuai, atomfteiiQt|ue ^ux-a^ua voratum, f. E iüetumr t Sp^raa it«sr«xaa fiant in^ui.«■-•. et airaa per«-.:.:, y, UOj.xecto mrami co .tut..;• ae aeMne pania, ta, At ; Uö li,a con«uiu ttüti reddo j^Htrina eibum. fr. «Jebetur, i'«teor, p/itu .o aua cl oni Xu.;nq^ r*. Sed tanta__aut ma w or ^rati * nebenda mihi est, •»—» ^*»«i^»ir>b»^^ Wir ^ebrap.eaen da» D-'ecV: in vteiraener wastalt. I <£< Erklärung: Aus dem langatmigen Texte des mittelalterlichen Originals der Dreckapotheke von Pauliini,hat Dr.Stern manches v/eggelassen und nicht in sein Manuscript uebernommen.- Was er wegliess,ist im Fotogramm der Dreckapotheke mit Tintejunt erst riehen.- Ganz genau so hat auch Dr.Englisch in seinem Buche stehen,also mit haarscharf denselben ¥gfglas3ungen.- Ein Beweis dass er nach dem St emschen Manuscript gearbeitet hat.- b. ) In sein Manuscript hat Dr.Stern die Erzälung vom Ezechiel erstens umgeformt und zweit ens~ vor der Erörterung ueber das Schwein unä seinen Dreck eingesetzt,trotz es in der alten Quelle umgekehrt ist,die beschichte mit Ezechiell nach dem Schweine kommt.- Dr.Englisch hat es mit ebenfalls diesen Sternschen"Umstellungen in seinem Buche,also laut Manuscript.- c. ) Bei der Erörterung ueber die Fische,steht in der alten Quelle: "Pressen nicht alle Fische todte Aeser,wir die Pische und folgentlich Dreck".- Stern verbesserte und Schrieb,indem er das "und" verstellte wie folgt:"„fressen nicht alle Pische todte Aeser, und wir die Pische,folglich Dreck". Mit derselben Und-Versteilung _*»Lder Verbesserung"folglich" hat es Englisch in seinem Buche.- _;_._______-_]■ j^fa**f£&^i*t- 0* L fr^- Schnepfendreck gilt den Feinschmeckern als erlesenste Delikatesse. Pauliini sagt in seiner bc- rühmten „Dreckapotheke": I „Dreckfresser sind wir alle. Alle Speisen und Früchte sind mit allerley Thiere und Gewürme Unflat besudelt Was vor Ungeziefer beschmeißt nicht das Garten-Obst! Gehe doch zum Fleisch-Bänken und siehe, wie häßlich die Fliegen das Fleisch zurich ten. [K leine Fische essen wir mit Koth, eben wie Krammetsvögel, und lecken die Finger danach. Fressen nicht alle Fische tote Äser, und wir die Fischen folglich Dreck? Ezechiel sollte Gerstenkuchen mit Menschen-mist backen, als er sich aber dessen beschwerte, ließ ihm der Herr Kuh-mist zu. Einem Schwein ist jeder Dreck angenehm, wir essen's hinwieder, samt dem Unflat, und dünken uns, gute Schnabelweide gehabt zu haben. Von rozichten Schnecken gar nicht zu gedenken. Fürsten und Herren geben wir morsulos magnamimitatis, von Hahnen- und anderen Hoden bestehende, den Bettpruntzern: vulvam suillam. Summa: ~/0- ein Mensch vom Scheitel bis zu den Fersen ist ein rechter Sack voll Dreck." ____ J/- ? . «W> j d. ; In der alten Quelle steht"und lecken die Pinger darnach",Stern verbesserte und schrieb" und lecken die Finger danach". Ebenso hat es Englisch. e. ) In der alten Quelle steht" bis zun Füssen",Stern verbesserte " bis zu den Füssen".- Englisch hat es gleichfalls so.- f. ) Die alte Quelle schreibt" Aber dergleichen Dreckfresser sind wir alle", Stern schrieb"Dreckfresser sind wir alle ,und ebenso hat es Englisch.- g. ) Ausgelassen hat Dr.Stern die G-eschichte mit dem Hühnerpürzel,sowie die lateinischen Worte.- Englisch hat es gleichfalls so laut Manuscript! Das sind keine Zufälligkeiten,sondern regelrechtes kopieren! Y/enn Englisch das Manuscript nicht gekannt und nur die alte Quelle gehabt haben will,dann konnte er mit Stern konform laufend^kUM^ nicht gleichartig handeln! Englisch beruft sich bei noch folgenden Wiedergaben aus der Dreckapotheke von Paullini darauf,dass er nicht aus der Originalausgabe,sondern einem spätren Wachdruck von 1714 entnommen habe.- Auch von dieser 1714 er Ausgabe liegt ein Potogramm hier bei und man ersieht,dass dort ueberhaupt ein ganz andrer,längst vollkommen verneuzeitlichter Text ist,der aber noch immer die Form der alten Ausgabe innehält.- Hätte er wirklich daraus entnommen,dann musste seine Form erst recht eine ganz andre sein.- Erklärung: Aus dem langatiniggen Texte des mittelalterlichen Originals der Dreckapotheke von Paullini,hat Dr.Stern manches weggelassen und nicht in sein Manuscript uebernommen.- Was er wegliess,ist im Eotogramm der Dreck- auotheke mit Tintejunt erst riehen.- Ganz genau so hat auch Dr.Englisch in seinem Buche stehen,also mit haarscharf denselben Wgglas3ungen.- Ein Beweis dass er nach dem Sternschen Manuscript gearbeitet hat.- b. ) In sein Manuscript hat Dr.Stern die Erzälung vom Ezechiel erstens umgeformt und zweitens" vor der Erörterung ueber dai Dreck eingesetzt,trotz es in der alten Quelle umge: mit Ezechiell nach dem Schweine kommt.- Dr.Englisc diesen Sternschen Umstellungen in seinem Buche,als c. ) Bei der Erörterung ueber die Fische,steht in nicht alle Eische todte Aeser,wir die Eische und f verbesserte und Schrieb,indem er das "und" verstel nicht alle Eische todte Aeser,und wir die Eische,f selben Und-VerStellung ä*»tder Verbesserung"folgli seinem Buche.- _._: j^&sisc&*^*<' 0 Schnepfendreck gilt den Feinschme als erlesenste Delikatesse. Paullini sagt in seine rühmten „Dreckapotheke": ,—, _ ) „ Dreckfresser sind wir alle. Alle Speisen und Fj sind mit allerley Thiere und Gewürme Unflat be; Was vor Ungeziefer beschmeißt nicht das Garten Gehe doch zum Fleisch-Bänken und siehe, wie h die Fliegen das Fleisch zurich ten. [Kl eine Fische wir mit Koth, eben wie Krammetsvögel, und leck Finger danach. Fressen nicht alle Fische tote Äse wir die Fis che^ fo lglich Dreck? Ezechiel sollte Gi kuchen mit Menschen-mist backen, als er sich ab< sen beschwerte, ließ ihm der Herr Kuh-mist zu. . Schwein ist jeder Dreck angenehm, wir essen's hin\ samt dem Unflat, und dünken uns, gute Schnabe gehabt zu haben. Von rozichten Schnecken gai zu gedenken. Fürsten und Herren geben wir m magnamimitatis, von Hahnen- und anderen Hoc stehende, den Bettpruntzern: vulvam suillam. S V -/o ein Mensch vom Scheitel bis zu den Fersen ist ei Sack voll Dreck." __ d. ; In der alten Quelle steht"und lecken die Eing besserte und schrieb" und lecken die Einger danach" e. ) In der alten Quelle steht" bis zun Eiissen",St zu den Füssen".- Englisch hat es gleichfalls so.- f. ) Die alte Quelle schreibt" Aber dergleichen Dr_ Stern schrieb"Dreckfresser sind wir alle ,und ebenso hat es EngJLiscn.- g.) Ausgelassen hat Dr.Stern die Geschichte mit dem Huhnerpurzel,sowie die lateinischen Worte.- Englisch hat es gleichfalls so laut Manuscript! Das sind keine Zufälligkeiten,sondern regelrechtes Kopieren! Wenn Englisch das Manuscript nicht gekannt und nur die alte Quelle gehabt haben will,dann konnte er mit Stern konform laufendjjtkMM^ nicht gleichartig handeln! ' * Englisch beruft sich bei noch folgenden Wiedergaben aus der Dreckapotheke von Paullini darauf,dass er nicht aus der Originalausgabe,sondern einem spätren Nachdruck von 1714 entnommen habe.- Auch von dieser 1714 er Ausgabe liegt ein Eotogramm hier bei und man ersieht,dass dort ueberhaupt ein ganz andrer,längst vollkommen verneuzeitlichter Text ist,der aber noch immer die Form der alten Ausgabe innehält.- Hätte er wirklich daraus entnommen,dann niusste seine Form erst recht eine ganz andre sein.- I - •:> - ■«•••■MNWMHNMMli UMI WW——| Dem Pein*chmeo*i:er geht Schnepfendreok als Speise über alles. Pauilini sagte in meiner berühmten "arecJtapo- ^^^^^^^^frgWgyiMMWIBW^^ ?ffl(!Sj?!L?!BffeSS reckfresser sind wir alle.All 3 Speisen und tfc&Mfe Wt S«? ^r. di die Fliegen das I&eleoi gurlcht en^Cl eioe «>K> jen wir mit jioth, eoen wie Lramruetsvögel, die Finger jinnach^. Prossen nicht alle ich Dr« mi st ge «feitfoe nt'cfttfju gebenden. gBtemandumi|l t\ri)iu tte Aese x, und *ii cUU Flsoha # |folgU iK rpibs^tin «tmac&tcg^icircn ? puffen nn»fl erpME& -- frenjw morfulos roagnanimicatis^on^abiici t^rtftn» sollte (xsrsten-kuchen mit Renschen- ajp^riin^iinj) anbern £oben fcfUbcnbe / b eine Qoil fcit ftff| cn mit HW f*ert*mißb«(* foldxmJTUfl/ »te Mc£& Wnüenmb anbre bepm %orff tfrnn. ted) aber bfc «peifena* txm$eur.3n fcUf>c Sttotfc unb J)unsee. m* a Schnecken gar niencs Kit gedenken« Pürsten ffenjte fommen/bafi fie fein redjr ftmiiitä&wt^cn ! *fo muffen lur&ftber «eJa^rima'^Ä^ «U n 5eoen wlr morsulos maananimltetivon tOMnmr/feaufb' < ~^ »wg^^iwwii^a»^ neuium$&rn/Me-^unijwflMrencarieusttnll^ftna Unseren zarten Frauen er ohelat kein P«.r- ■ .».< £0idflcr/ ■ SÄ^SÄaxvE 9 ' J0 ^ l, ^^*i^SÄetbar uiiu keiaea »ird roa Ihne« so gesucht ,u«.s aus üxcreaiexiten fabriziert wird. i)er ueilige Hieronymus vetterte seinerzeit gegen d^s Besudeln des uesiont^ mit dem dufteaden DrecK der üidecnsan, aen Ägypten n^ich der ganzen be!vRJir;t^n Weit exportierte. ■ / B»™»«««^«««»*»«^^ WMTWWf) s»«"e'»s«wi<«»«w m I Dem .V'ein«='CJiraooKQr geht Schnepfenu-rooic als Speise über alles.Pauliini sagte in seiner berühmten "DrecJtapo- ^*ww«««^*i9*B»^^ thek e " :"D rec&freaser sind wir alie.Aila 3peisen und 7k&*i+*f^yr Früchte sind mit allerley Thiera und aewürme Unflat besudelndes yot Ungeziefer beachmeißt nicht das irart ^*H' Jtber bergleicben Dredfreffer finb »fr aDf. ailt «Pfifft» unbgrücbte finc mit allerlfp Ibiert unb ©tmürmt Unflat befuceit. 2Ba« »or Ungqiffer befcbmeifl nia)t bat) ©arfeuol-ff? gcbf bocb jun gififdjbäntffn, unb fteje, wif beßlirb ttf glicflfn ta« gleif* Juristen, fbe wir« in Jepff imffen, unb wann« frbon ftwa« im SEBafffr abgtfpült wirb, fo tft bort folrb (Jitmcnt »orbin mit allerle» Unretnigfeit angefüllt, ta6 mau Drerf mit Äotb nicht wob! fäubeni Fan. «leine gifebe ffffti wir mit Aolb unb aücm, eben roie Ärainniettfi'öflft, unb leden bie ginger barnaa). gref» fen nirbt M'c tfifa)e tobte Hefer, wir bie gifebe, unb fol» gentlicb Drerf, mit alle« ? Gmem ©cbwtin if» ffberDrecl angenfbm, wir effen« binwteter famt bem Unflat, unb M'incfen un«, flute ©cbnabelweite gtbabt $u baben. Soii rofcicbtcn ©cbiiecfen bie niebt« ju gebenden. SBie man» a)em ift ber pünerpürfcel ein gemachte« greffen? gürfteu unb Herren fleben wir monaloi n>a K naiiimitati«, »oti fcabnem, .§>n»rn-, gfir&«=, Sperling« = unb antern $oben beflfbenbe, ben ©ettbrunfiern vulvnm »uillam, ja fagen tt>obl mit Horatio : vulva nil puicriu» aropla. ©umma: ein SKenfcb com ©cbeitel big jun güffen ift ein rtcbtrr «ad roll Dred: eine ©an, bie fia) immer im Äotb Wal« 6*1. 2Sad foü ich »on benen fagen, fo bie $>. lauf mit ibnm Äctb unb Urin befebmufet baben ? ©oleber Copro- nymu» war Conatantinu*, Äapfer« Leoni» III. ©obn. Drum auo) ber ^atriaro) fagte: er würbe ftn ®otte«bttnft befnbeln unb »iel Unbevl fliffien. ©ein Gammerat Gftrt* reb, Äönigtf Stuart« in Cngellant, natürlicher ©o&n, Ibät bttflleicten. Der »ifeboff in Konten mutbmaflt alfofort, fr würbe ein groffe« Untbier werten, wif and) gefebacb. Dann er erfeblug Cruart, tfn redeten Äönfglicbfn $rin« pfn, unb »ermoebte ben Däntn, fo «ngfllanb »erbeerten, Hiebt \ U wiferfte ben. Sie SBenfiel, tapfer« Garl IV. ©obn, »fco folte getaufft werben, lieg er fein »affer baju lauf- Unb wie man ibn, annoeb ein Heine« Äinb, frontn wollt, brftertf er auff ben Xtar. Dort fette Cjecbiri wrftenfueben mit OTenffbenmifi baden. St« fr obei llU^fUnsy H'j.fif ' .-ObstI Gehe doch Vtt ¥1 eiseb^bänftsn und siehe, Lh die fliegen das ÄeieOiJ zurlcht en^U eiPe Z» > r—- ■ sen wir mit iLoth, eoen wie Lrammetsvögel, i die linder _qanaah. Prossen nicht alle ita Aese r, und wti ]"idchoJ£olglich Drecit? 30llte (xersten~is.uchen mit kenschen-mist 3 er sich aoer dö3aan beachterte,lieI ihm uih=mist zuj^inom Schwein ist Jeder Dreck, »ir essens hinwieder,samt aem Unflat, und s gute Schnabelweide gehabt zu naben.Von L Schnecken gar niencs KV ^.denken.Pursten in geoen wir morsuioa magnanimitativon nd anderen Hoden b-jpWxQide, den Betlprunt= am suillam. snr : oin Mon^h vom Scheitel _n Fiis:. in, ain .-eahter Sack voll DrecJt. * HHB1 ■^ ■ Mi y ^ , **» l 9 '*^* >*. '« . ^-'!f vy ^r ^^^j m. ^ fi ^ ^ ^^^^^^r^ ■■■■■■■glH M B^ Unseren zarten Trauen er .oheint keia Par" füm so lost bar und k#l£«a \/iri roÄ thnei so gesucht als jenes, Ufs.8 aus 8l«»at#*ßenten fabriziert wird. Der ueilige Hieronymus vetterte seinerzeit ge^en d-*s Besudein des desiciit^ mit dem duftenden Drecic der Eidechsen, den Ägypten nach der ganzen bekannten Weit exnortlerte. . ■ . mmmm>>t<^r^^^^^^^^^,,.^----------- „, M| , tl , IM tf Dem .(f'einpcüraocier geht Schürfendrook als Speien über allba.Paui.lini sagte in seiner berühmten "DrocJtapo- •"•ä«««!»"^^ thek e" :."D recgf resser aind wir alle.Alle Speisen und cAOoZ+^'p Früchte sind mit allerley Thiere und Gewürme Unflat besudele.Was ?or Ungeziefer beschmeißt nicht das ü-arten-Obst* G-ehe doch zum Fl eiecr- c Minken und siehe, wie hailich die Fliegen des Fleiset gurlcht en^ll eine ^»» o Z» ß *" • Fische essen wir mit koth,eben ?/ie Lrammetsvögel, und lecken die Fingei' danach.Pro3 3en nicht alle Fiscne todte Aese x,und Air dij g1■o hojlo 1gl1ch Dreck? Ezechiel sollte Gersten-üuchen mit i&enschen-mist backen, al^- er sich aoer üe3aen beschwerte, lieS ihm | der HErr kuh=mist zu^Iinem Schwein ist jeder Dreck angenehm, wir essens hinwieder, samt dem Unflat, und dünken uns gute Schnabelweide gehabt zu naben. Von I rotzichten Schnecken gar niencs %u j,^denken.Fürsten und Herren geoen wir morsuios magnanimitati'i, von Hahnen- und anderen Hotten bestehende, den Bettprunt- tern:Vulva» suillam. Sttttsa • ein Jienseh vom Scheitel bis an. dsn Füg-, ^ix, Im ein -echter Sack voll Dreck. * i g ^w^ T.-a tf r»*- ! » ^ gf ^ )gmfi^/ii n ilg Bl9 fl^f^^ IP WWWEP tW W IWMSM * Unseren warten Frauen er .oheint Kein Par" füm t-o lostL^r und Laiu.-o i/iri ihn»! so gesucht als jenes, a«.s aus Exerezenten fabriziert wird. Der ueilige HiwmajWBUl vetterte seinerzeit ge^en diS Besudeln des Gesiont^ mit dem dufteaden Drecü der Eidechsen,uen Ägypten nach der ganzen tatkSftAtoMI Weit exoorti . rta. - 4 - Uach Paracelaus K.Sn..an auch menschliche Bat - h 1lämmmM&i»0l&immwmmmmM!e »rv kremente nach gewisser Präparierung aen Duft von Moschus und. Schnittlaucn erhalten. Walther Scnuitziue erzählt in -einer "Ost^ indiscnen Reise" von einem indiscnen Volke, genannt die G-io^hi, das aicn Gesicnt und Han:e mit Kuhmist einschmiert. Sin Pariser Apotheker, nnraens Bouillon La 21 ^rauge, iabrizierte Tafellikore und Parfüms aus Spiritus und. Kuhmist und nannte diese Fabrikate:'».'! de milxe fleur;i8 menecnlieue Bona»" 5er.ihl! "Jedermann vermeidet, d^n Menschea auf die Welt kommen zu sehen»jedermann läuft nin2u,ura bey seiaem Sterben zu seyaaüm den Msnsehen aufzureiben, sucht man eia geräumiges Feld,bey hellem Tage;um ihn hervorzubringen, verkriecht man sich in einen dunkeln Winkel und in den engsten den man finden kann, 38 ist zur Pflicht geworden,sich zu verstecken,um einen Menschen zu machen,und gereicht zu Ruhm und Ehre und sogar zur Tugend,ihn veraichtea zu können. Das eine bringt Schimpf, das andere Ehre, denn Aristote 1 - les sagt;Jemanden wohlthun,hei-e in einer gewissen . Redensart seines Landes,ihn tödten. Erklärung: Gemäss beigefuegtem Fotogramm der Staatsbibliothek hat Dr.Stern ans dem Werke von Montaigne in von ihm verbesserter Form,demnach mit einigen Umstellungen und 'weglassungen uebernommen.- Genau laut Hanuscript hat es Englisch in seinem Buche und das koennte er nicht haben,wurde er nach der alten Quelle gearbeitet haben.- Fehlernachweisung i st wie folgt: Bs st eht : Im Buch von Montaige ^^Iwänu^cript Stern - NBu'ch Englisch welche eben der Meinung ist -vj%elche_der lieinung ist -\jwelche_der Meinung i Auch kenne ich eine Mannsperson^ - auch kenne ich eine n Mann! )-- auch kenne ich einen Mann essen zu sehn sssen zu sehen - F» essen zu sehen Ferners: Durch Irrtum hat Dr.Stern in seinem ^anuscript angegeben, dass im werke von Montaigne die erzälte Begebenheit auf Seitef24Uj verzeichnet stuende,wohingegen es wirklich Seite 240 istEngXlsch hat Gleichfalls die irrige Sternsche Angabe,ein Beweis dass er von Stern plagiiert hat.- Hätte er die Quelle gehabt,musste er dock! idie richtige Seite angesetzt haben! f Würden wir aus dieser Erkenntnis heraus die Konsequenzen ziehen, so müßte der Mensch sich des Essens wegen schämen, ? ~ //- a Michael Montaigjies Gedanken und Meinungen über allerley Gegenstände. Ins Deutsche übersetzt. Berlin, bey F. T. Lagarde 179/1. Montaigne berichtet 2 : „Ich kenne eine Dame, und zwar eine der Vornehmsten, welchj^|der Meinung ist, das Käuen mache einen unangenehmen Übelstand, der ihrer Anmut und ihrer Schönheit viel benehme, und sich auch nicht gern öffentlich sehen läßt, wenn sie Eßlust hat. Auch kenne ich einen Mann, der es nicht ausstehen kann, andere essen zu sehen, noch sich selbst beim Essen sehen zu lassen, und wenn er sich anfüllt, alle Zuschauer sorgfältige r vermeidet, als wenn er sich ausleert" _ - // %M#hM«», ~ft- Bei den Orientalen ist der Vornehmste, der allein speist. Der türkische Sultan hatte bei seinem Mahle keinen Zeugen. Gab Sultan Abdul Hamid Il.europäischen Fürstlichkeiten oder Diplomaten ein Festessen, so nahm er wohl an der Tafel Platz, berührte aber selbst kei ne Speise in Gegenwart 1 ß*1»m* n*tm- t,,^. Erklärung Gemäss beigefügtem Fotogramm der Staatsbibliothek hat Dr.Stern aus dem Werke von Montaigne in von ihm verbesserter Form,demnach mit einigen Umstellungen und Weglassungen uebernommen.- Genau laut Manusoript hat es Englisch in seinem Buche und das koennte er nicht haben,wurde er nach der alten Quelle gearbeitet habeiu- Fehlernachv/eisung i st wie folgt: Es steht: Im Bu ch von Montaige a^änuseript Stern - Xßoch Englisch st -Reiche der Meinung ist -Nwelche_der mbi v/elche eben der Meinung is Auch kenne ich eine Mannspersoi inung i£ auch~~kenne ich eine n Mann;) - auch kenne ich einen Mann esse - 5 - Dio Atnener,um die Ungiüiohauix dieaar beyaen nandlun- r>H 1T1 ?!ft1ftir,v< l .jr»..t v n oral i •.. 340 fi SOtontaignc Griffe« S25nc^. SJttidjae! 9Hontaic. 3fn$ Sintf^t iUf rf<|if. fünfter 23 a n t>. 23 e r fi n, fr e i) 5. 3. 2 a g (i r fr e. » 7 9 4- ^ — ,4, Sünfre« tfapifef. »41 tfjun; »elcf)e n>6d)entfic& nur «ine ütta&fjfit Marren; teelc&e fid) baö -Hnijeficbt unb Die @lie&majfeti tauten» weif jerfcbjieiben, u»& niemals mit irgenb einem SD?ciifdje n fpre (ten.gantöflifc()c5)?enrd)f n (inb eg, wel* d)e benfeit, tbre Oiatuv ju efrren, wenn fic folcf)e »erfdjanbjlecfen; (leb baburd) einen SBcrrO 6c»Je* gen, bog f«e t(>ren 2öertt) wegwerfen, unb ft# ba» burd) beffern wollen , ba|5 fte fi* uerfetfeebfern. SBefd) ein ungebeureö Sfjicr, baö fieb felbf? jum ©d)eufai maefrt, beut feine Vergnügungen jurfajl fallen, bael burd) fein Dafenn unglücflicb ifi! <£S ßiebt ÜKenfdjen, rceJcbe ihr Sieben »er« bergen/ Eiilioque domos et dulcia limina mutant. (Gcorgic. Ii. fll) unb ti bem 2ln6licfe nnberer 2)?enfrf>en entjteben; welche @efunbf>eit unb grolicfrfeit abwehren, ale? feinbfelige unb nachteilige (figenfebafrn. föit&t nur t>erfd>tebene ßeften, fonbern »erfebiebene 3351» fer termalebenen iftre ©efrurt, unb beneiben if>* ren $ob. ei^e in einer geivifjen Dicöenöart feine! l'anbeä, t(jt» tßb» t?n. SDie Sitbener, um bie Ungleiebbeit biefer beyben ^anblungen in gleiebeö frebt ju jlellen, ucr» orbneten, ali fic bie^nfel 2>eloö reinigen woil« ten, um ben Slpoß ju »erfSbnen, baß auf berfefc ben feine SBeerbigung unb feine (Erjeugung fiatt finbeit foße. Noftii nosmet poenitet. (Terent Phorm. I. 3. 20.) | .........|W ——■ , v *i« ■ .... •. , .»..«.^.MtJ^t^ Qiebt Kationen, melcbe firb 6ei)in £ffeB toerbuflen. 3* fenne eine Same, unb jroar eine ber oornebmften, tvelcbe eben ter Meinung t|f, 'imMW'ii'r baö ßäuen mac&e einen unangenehmen Ue6eJ|1anb, ber ibrer 2Inmutb unb ibrer ©cfcönbeit l>UI beneb* ine, unb fieb au* nid/t gern offentfieb fef>en ISßf, »enn jtc üßfuft" bat. 9tucb fenne ieb eine 5)i!ann$* perfon, bie eS niebt au&fleben fann, anbere effett ju febn, neefe fic& fel&ft bepm Cffen fe&en ju fafjm, unb wenn er fitö anfüllt, alle Suföauer forgfdltiger ©trmetbet, al$ roenn er ftc& auöleerf. 3m tiirfifcöen Oicicbe finbet man eine Brenge SDIenfc&en, n>e!cbe, um mehr ju fepn aiS anbere, j ii . v«r> . Sünftrt äapifef. »41 tbun; »elebe tttfcbentlieb nur eine «Jttabfjeif baffen; tcelibe fiel) baö 2lngefld)t unb bie ©liebma|ien rauten* teeig jerfebnetben, unb niemals mit irgenb einem SO?enfcben fpre(ben.gantafttf ba* bureb belfern wollen , bat; fie fieb uerfcfclccbtern. SBelcfc ein ungebeureö S&ier, baö fieb fel&ff jum ©cbeufal mattt, beut feine Vergnügungen jurfaff faden, bai bureb fein Safepn unglüeflieb ifi! €3 giebt ÜRenfcben, n>ela)e tbr £'e6en btt* bergen, Eiilioque domos et dulcia limim mutant. (Georgic. II. fii ) unb ti bem 2ln6Iicfe anberer TOenfcben entjieben; toeltbe ©efunbbeit unb §r5lid)feit abivebren, alt feinbfelige unb nad)ibeilige Qfigenfebafen. Kid)t nur öerfebtebeneßeften, fonbern »erfa>iebene 2361* fer »ermafebepen if)tt ©eburf, unb beneiben ib* ren 2ob.
  • *ff«S«BsäBÄ*' i'A>4.Fdnfter Band, S.üö*. «^««»««^«^.■i»,.!.,«.....,........»„^.^-- r - irr1||r .......im^mip,^!,, u!.'. ..»I- ^iijil-,________........ Demstelle man gegenüber, daü es Menschen giebt,die sich des Essens schämenMichael Montaigne erzählte^ Ebenda Seite ^J-. j ..;.-!.---■■ ijjd■ \q0ijitiQ0miiiiiiiiiiw » --•■• ■ ..-i ....>>>.-■*» ... *Ich Xenne eine Dame,und zwar eine der Vor^ nehmsten, welche! der Meinung ist, das Käuen mache ^HBj^^a^^, mtS^^^^^^ einen unangenehmen übelstand,der ihrer Anmut und ihrer Schönheit viel benehme,und sich auch nicht gern öffentlich sehen lftdt # ws&a sie S^lust hat.Auch kenne ich einen Mann,der es nicht ausstehen kann, m ^^ m ^n n . andere essen zu sehen,noch sich selbst beim Essen ■?W»mMG£ggHttmtß»" sehen zu lassen,und wenn er sich anfüllt,alle Zuschauer sorgfältiger vermeidet,, &ls wenn er sich ausl< Bei den Orientalen ist der Vornehmste, der allein ^peist.Der Padischah der Osmanen hat bei seinem Mahle keinen Zeugen.Giebt der Sultan Abdul Hamid II europäischen Köstlichkeiten oder Diplomaten ein Festessen,so nimmt er wohl an der Tafel Platz,berührt aber seiost *eine Speise in Gegenwart i n ii wuu w awswwwwwiw^^ VDR0OTMMI'" : '* ''■ B —/£ — der Fremden. Von den brasilianischen ßororo berichtet der bekannte ja Forschungsreisende Karl von den Steinen eine bezeich- '*~ ' nende Anekdote 4 : 4 Unter den Naturvölkern Zcntralbrasiliens. Reiseschilderung und /£ ^ — Ergebnisse der z weite n Schingue xpedition 1887—1888, Berlin __ 1894, " J rnttlNt^* "»-©,•*" <«~««wa^V««^M*»^»¥ i ^ irtlllll.....IM«—' der Freraden.f.pas wunderbarste BeiHs).iel von Scx^am^e- ■.««■.■• «-j^;^^»jw!»cjag."c^iyR. * o fühl öeirs Essen finden wir in Bericnten iber die brasilianischen Bororo und Baitairi und die Kara^a wm Araguay. vUnter den Naturvölkern Zentral-Braeiliene. Beiaescnixdsrung und ür^eonistse der zweiten Scni'^u- HUpedition löo?-löbü von Prof.Dr.Karl von den Steinen. I »ii.miijwvawit^sÄwiaaeis^^ ,. _ _ , fBerlin lo^t) .1 Bieae Eingeborenen haben nozuaagen 1 iifji-Tim u^iiwwwffwwytfiniwu^ r keine geheimen Körperteile,Sie acherzen über die Scharateile mit voller Unbefangenheit.Sie beneiden die Zivilisierten um die Kleidung nur als um einen wortvolle» Schmuck,legen aie einen aolchen Schmuck an,so tragen aie ihn mit einer so gänzlicnen Nichtachtung der einfachsten Segeln und einer so gänzlichen Verkennung aller diesen gewidmeten Vorrichtungen, daß ihre paradiesische Ahnungaloaigkeit auf das Auffälligste bewiesen wird.Sie gehen nackt und feiern den Eintritt der Mannbarkeit für beide Geschlechter mit lauten Volksfesten,wobei sich die allgemeine Aufmerksamkeit und Auagelassenheit mit den geheimen Teilen demonstrativ beachäftigt.Sin Mann, der dem Fremden mitteilen will, daß er der Vater eines Andern sei,eine Frau,die sich als die Mutter eines Kindea vorstellen will,aie bekennen sich ernsthaft als würdige Erzeuger, indem sie mit der unwillkürlichsten und natürlichsten Verdeutlichung die Organe anfassen, denen das Leben entspringt.^A*a.O.i»^,1*1. ) 1 i I Erklärung: Der vorliegende Anlass muss als ein besonders erschwerender Plagiatbeweis gelten.- Es ist schön in der Einleitung gesagt: Der ösutsche Forschungsreise v.d.Steinen zog durch den brasilianischen Urwald mit einem Begleiter,nämlich den Indianer ^Paleko" .- Als Frau Englisch die Sternsche Handsciirift auf der ^ascxime reinschrieb,konnte sie diesen exotischen Hamen nicht richuig lesen,fasste ihn als» Podeko" auf und schrieb so in die Maschinreinschrift einschl.Durchschläge hinein.- Dr.Englisch der f ln p B jf nac ^ einem dieser Durchschläge nacharbeitete,uebernahm den iehier und hat heute ebenfalls in seinem Buche»Podeko» stehen, wo die Quelle von Steinen »Paleko» hat.- Es existiert keine sonstige Quelle auf der Erde,in der »Podeko« stuende ausser der Maschinreinschrift Dr.Stern.- Englisch kann also nicht seine Quelle nachweisen aus der er den Podeko entnommen hat,muss also Sternschen Manuscript, dass einzig und allein diesen Fehler enthalt,plagiiert haben! Steinen * 2.), Im Buche vonrnMaamn steht uebrigerTwie folgt' " Aben <3- des 13.September bot mir Tumayaua u.s.w.» Herr Dr.Stern uebernahm in sein Manuscriüt v/ie folrt: « Am Abend__bot mir Tumayaua u.s.w> und genau so auch hat es Dr.Englisch! , Dr.Englisch hat somit das Buch v.Steinen nie zur Hand gehabt, denn gegenteilig konnte er den Fehler nicht machen,auch Sicht die Auslassung.- ' . __:_ A / ' 66—67. - fZ ~/v „Am Abendib^, mir Tumayaua draußen auf dem Platz, wo wir Männer plaudernd bei dem Mandickagestell standen, ein Stück Fisch an, das ich hocherfreut sofort verspeisen wollte. Alle senkten die Häupter, blickten mit dem Ausdruck peinlichster Verlegenheit vor sich nieder oder wandten sich ab, und^d ekojfeutet nach mei- ner Hütte. Sie schämten sich? ^ ~/&- Erklärung; D sohwerender gesagt: Der braisllianis " Paleko" .- A Maschine rel richtig lese: Maschinreinst sein Buch na< den PehÜer ui wo die Quelle sonstige Que] der Maschinr* Quelle nachw* aus dem Sten enthält,plag] 2.). Im Buc « Am 1 Herr Dr.Steri: » Am I und genau so Dr.Eng habt,denn geg die Auslassun 1 V. 66- r /v der oder wandten sich ab, ra^ggg^JÜ^^L_~' ner Hütte. Sie schämten sich?^ Unter den Katurvölkern Zentral-Brasiliens. Reiseschilderung und Ergebnisse der Zweiten Öehingü- Expedition 1887—f888 von , Karl von den Steinen Prof. Dr. Mit 30 Tafeln (f Heliogravüre, 11 Uclrtdrucklnlder. 5 Autotypien und 7 jithögr. Tafein), sowie 160 Text- Abbildungen nach den PHOTOGRAPHIEN der Expedition, »nah dun Oriyinnlaufnahnien von WILHELM VON DEN STEINEN und muh ?eieliiiungefl (fön JOHANNES (JEIIRTS nebst einer Karte von l'ftöK. Hk. I'ETEK Vi »GEL. »• ♦ Writ (ÖMot gerfit^ BERLIN 1S94. ; .ri, Marmorn und JPraajn UH sin pedantischer ; in unserem Sinn 3rbgut der Menschheit aus diesem ge at ei vermöchte, da*- sich das r Sittlichkeit herab- ,so vermag ich ihm 93 Lachen weder frech Ls oh es eine innere Dagegen hatte es un- 3he Klangfarbe und taaa und Begleitum* rollt sein mußten, durch- ?en Spinnstub^nscherzen Miosen Späten im ip ertönt.*Und dieses alose VolK schämt Bericht unseres Ge- Geogntphisc^he Verlagsbuchhandlung von DIETRICH REIMER Inhaber: HOEFER & VOHSEN. B * I raua draußen auf dem • ei dem Mandl oita^e st all eh hocherfreut sofort •\föröpsi~rs& woiiüe. jux «iiiixek die Häupter,bildeten mit dem Ausdracic peinlicher Verlegenheit vor sich 4\.immi*M^ irr wfe •j Podeicofdeutete nach meiner Hütte«Sie schämten sich. A Mbickliclikcit den fertigen Fladen auf ein Sieb werfend, die Kinder schleckten P-nercgo und «ple&en Fangball mit Jede;verzierten Maisbällen, und vier Frauen Mädchen dreht c'n^ie Fäden aus Palmfaser, falteten die »Röckchen« aus b kungelbem Blatt und liSfayx-n mir die zierliche Arbeit massenweise in allen r F * f *fe* (»Kissen. 1 >as Einzige, was ich zugeben muss, ist das, dass eine Frau sehr ver- fR war und ratlos um sich bückte, -als ich ein Uluri verlangte, das sie anhatte. •'' Jlein an dieser Verlegenheit hatte ein "auf die Fntblössung bezogenes Scham- g'jfühl keinen Anteil, sondern was von Schamgefühl vorhanden war, sollte ein Physiologische^ genannt werden, dessen Existenz ich . nicht bestreite. Als ich nun ni prere Frauen gleichzeitig um ihre Uluri- bat und vdurch Venveisen auf die Smmlung jedes Missverständnis ausschloss, wurde mir »anstandslos« und lachend gefivillfahrt. Dagegen beobachtete J*efT ein deutliches Schamgefühl bei ganz anderem . . • iiilass, und zwar beim ^"P-ssen. Ich hatte nur Gelegenheit, es bei den Männern f Am Abend des \ September bot mir Tumayaua draussen auf dem Platz, ro wir Männer plaudernd bei dem Mandiokagestell standen, ein Stück Fisch an, as ich hocherfreut sofort verspeisen wollte. Alle senkten die Häupter, blickten «t dem Ausdruck peinlicher Verlegenheit vor sich nieder oder wandten sich ab, i ndPaleko deutete nach meiner Hütte. Sie schämten sich. Erstaunt uiid be- '-'iit ü nicht beendet, als Kulekule eintrat, der über den Gebrauch einer ihm geschenkten Angel näher belehrt werden wollte. Mit einem Gesicht, das deutlich sa'rte: »ah, Sie sind noch nicht fertig«, setzte er sich nieder auf den Boden, sc .weigend, abgewandt und mit gesenktem Kopf und wartete. Am nächsten Ajend erhielt ich draussen wieder Fisch, doch war es schon dunkel: ich ass, n ich bescheidentlich dem finstern Baumgrund zukehrend und schien so keinen * nstoss zu erregen. Als Paleko mir den Topf mit kleinen Fischen brachte, waren wir beide a-lein im Flötenhaus; er kehrte mir den Rücken zu und sprach kein Wort v jährend der langen Zeit, dass ich mit den Gräten kämpfte. Ich gab Tumayaua Mon unserm Bohnengericht; er nahm die Portion und ging bis zu seinem Hause, *io er sich hinsetzte, ass und zwischendurch, aber ohne den Kopf zu wenden, h' trüberrufend sich auch an unserer Unterhaltung beteiligte. Er hatte sich also n |it voller Absicht entfernt. Im Hause assen die Frauen jede für sich in der tfähe der Feuerstelle, sie brachten den Männern das Mahl, und Jeder ass auf feinem Platz. Dabei machte es sich Alakuai z. B. sehr bequem, indem er in der Hängematte liegend zu dem Topf auf dem Boden hinablangte, mit den Fingern ■lineinfuhr und sie sich schaukelnd abschleckte, aber Keiner behelligte den Andern 1 ait seiner Gesellschaft. Mit dem Beijüessen war man vielleicht etwas liberaler, Wenigstens mir gegenüber, doch sah ich die Männer Abends häufig einzeln beizte gehen, ein Stück zu verzehren. Ehrenreich hat später bei den Karajä i ri, Mirifi ern und JPrauen an sin pedantischer t in unserem Sinn 3rbgut der Menschheit aus diesem ge st ei vermöchte, iftl sich das r Sittlichkeit heraV 1 , so vermag ich ihm ses Lachen weder frech Ls ob es eine innere Dagegen hatte es un- 2he Klangfarbe und Lasa und Begleitung rolk sein mußten, darch- ?ea Spinnstubenscherisen .ralosen Späten im n V p ertönt.*Und dieses olose Volk schämt iericht unseres Geraua draußen auf dem ■ei dem Mandiokagestell ch hocherfreut sofort verepei-en wollte.Alle senkten die Häupter,blickten mit dem Ausdrack peinlicher Verlegenheit vor sich |MMMtaMBM^ { nieder oder wandten sich ab, und| Podekofdeutete nach meiner Hütte«. Sie schämten sich. ti ■er m — o — nenue Timm bereitete den Ba^airi, Männern und JPrauen entscniedeties Vergnj^en und wenn sin pedantischer Grübler, der die Schamhaftigteit in unserem Sinn um jeden Preis als angeborenes 3rbgut der Menschheit gewahrt wissen will,nun gerade aus diesem gesteigerten Ma^ der Heiterkeit folgern möchte,Iftfl sich das böse Gewissen eines von höherer Sittlichkeit herabgesunkenen Stammes geregt habe, so vermag ich ihm nur zu erwidern,dao ihr lustiges Lachen weder frech war noch den Eindruck machte,als ob es eine innere Verlegenheit bemänteln wollte.Dagegen hatte es unzweifelhaft eine leicht erotische Klangfarbe und ähnelte, so sehr verschieden Anlass und Begleitum* stände bei einem echten Kulturvolk sein mußten, durchaus dem Gelächter,das bei unseren Spinnstubenscherzen Pfänderspielen oder anderen harmlosen Späten im % Verkehr der beiden Geschlechter ertönt.*Und dieses nach unseren Begriffen so schamlose Volk schämt sich heim Sssen!Hören W i r d ea Bericht unseres Ge- agg^^'***^^»*^^ währamannes:(A.a.0.oö,o7. "Am Abend] bot mir Tuaayaua draußen auf dem —«•«■fMHSZ PI atz, wo wir Männer plaudernd bei dem Mandiokagesteil standen, einStück Fisoh an, das ich hocherfreut sofort verspeisen wollte.Alle senkten die Häupter,blickten mit dem Ausdruck peinlicher Verlegenheit vor sich 4 h saamma**^.- { Podekojfdeutete nach Sli»» i'.«OI 4WHW»flL meiner Hütte»Sie schämten sich. i Erklärung; Wie vorderseitig bemerkt,.-konnte die Ehefrau Englisch den Namen Paleko,als er das erstemal in der Sternschen Handschrift auftauchte,nicht richtig lesen und sie schrieb in die Ivlaschinschrift"Podeko"Als dann der Name das zweitemal vorkam,war er wol deutlicher,sie las ihn jetzt richtig •und schrieb auch jetzt riehtig"Paleko".- Dass es sich um ein und denselben Indianer handelte^konnte Frau Englisch nicht wissen,v/eil sie das Buch von Steinen,aus dem die Zusammenhänge hervorgehen,doch nicht besass.- Genau dasselbe war mit Dr.Englisch der Pall.- würde er je das Buch von Steinen gehabt haben,dann hätte er sofort erkannt,dass hier Schreibfeliler vorliegen u.der Podeko mit Paleko identisch ist.- Da dies nicht der Pall war,konnte er den Schreibfehler garnicht merken und musste annehmen,dass es sich um zwei verschiedene Indianer,nämlich einen namens Podeko und„einen namens Erstaunt und betroffen ging ich in das Flötenhaus, den Fisch zu verzehren. Ich hatte die Mahlzeit noch nicht beendet, als Kule Kule eintrat. Mit einem Gesicht, das deutlich sagte : Ah, Sie sind noch nicht fertig! setzte er sich nieder auf den Boden, schweigend, abgewandt und mit gesenktem Kopfe und wart ete... Als Paleko mir den Topf mit kleinen Fischen brachte, waren wir beide allein im Flötenha us, e r kehrte mir den Rücken zu und sprach kein Wort während der langen Zeit , die i ch mit den Gräten kämpfte. Ich gab Tumayaua von unserem Bohnenge- ric ht Er nahm die Portion und ging bis zu seinem Hause, wo er sich hinsetzte, aß und zwischendurch, aber ohne den Kopf zu wenden, herüberrufend sich auch an unserer Unterhaltung beteiligte. Er hatte sich also mit voller Absicht entfernt... Ehrenreich hat später bei den Karaja am Araguay etwas Ähnliches gefunden: Die Etikette verlangt, daß jeder, von dem andern abgewendet, für sich ißt. Wer dagegen verstößt, muß sich den — Ii Spott der übrigen gefallen lassen." _ ~ Buk Paleko handelt.- Er verliess sich also auf die »Richtigkeit des Schreib- i maschinendurchschlags» der ihm jetzt zum Verhängnis vard.- Es tanzen somit bei ihm«zwei Indianer» herum,wohingengen die Quelle Steinen.« nur einen» hgtr 2.) Auch einen andren Indianernamen,nämlich Kulekule konnte # die Ehefrau Englisch aus der Handschrift Stern nicht richtig lesen und schrieb "Kule Kule' Auch so steht heute in des Englisch Buche! . 3 ) Bei der Uebernahme aus dem Buche v.Steinen hat Dr.Stern gewisse Satzverbindungen we/:Kelassen)andre Interpunktionen gesetzt,u. s.w.- Alles hat Englisch in seinem BucheigleTchfalls so wie das Manuscnpt! was weggelassen wurde,ist im Eotogramm unterstrichen.- Infolgedessen raus plagiiert sein,weil andre Quellen m denen so sttende,nicht existieren! t 4.) Ausserdem sind noch diverse Penler,welche das ^-anuscript ,aber nicht das Buch von Steinen enthalten,mituebernommen. Es steht bei: Steinen: >r^ulekule ah,~" fertig. Plötenhausj_ ^j rdass ich gefunden^ wartete._ , yeh1fvr7.nl iianuscript Stern; ^Kule Kule Ah, fertig^ Plötenhaus_ ^ die ich gefunden^ wartete... __7 Buch Englisch: ^Kule Kule Ah, fertig! Plötenhaus^ ^ ■die ich gefunden^ wart e t e...... 7 Name das zweitemal vorkam,war er wol deutlicher,sie las ihn Jetzt richtig •und schrieb auch Jetzt riehtig"Paleko".- Dass es sich um ein und denselben I Indianer handelte f konnte Frau Englisch nicht wissen,weil sie das Buch von Steinen,aus dem die Zusammenhänge hervorgehen,doch nicht besass.- Genau dasselbe war mit Dr.Englisch der Fall.- würde er je das Buch von Steinen ,1 gehabt haben,dann hätte er sofort erkannt,dass hier Schreibfehler vorliegen! u.der Podeko mit Paleko identisch ist.- Da dies nicht der Fall war,konnte er den Schreibfehler garnicht merken und musste annehmen,dass es sich um zwei verschiedene Indianer,nämlich einen namens Podeko und^einen namens Erstaunt und betroffen ging ich in das Flötenhaus, den Fisch zu verzehren. Ich hatte die Mahlzeit noch 1 ' Tr ' Tr ,J eintrat. Mit einem Gesicht sind noch nicht fertig! s< Boden, schweigend, abge Kopfe und wart ete... AI kleinen Fischen brachte, v> tenha us, e r kehrte mir dei Wort während der langer kämpfte. Ich gab Tumaj rie ht. Er nahm die Por Hause, wo er sich hinsi aber ohne den Kopf zu we: an unserer Unterhaltung mit voller Absicht entfern .JM den Karaja am Araguay € Etikette verlangt, daß jed det, für sich ißt. Wer da Spott der übrigen gefalk £mrl Paleko handelt.- Er verliess maschinendurchschlags" der ihm je ihm"zwei Indianer" herum,wohinger 2. ) Auch einen andren Indiane Englisch aus der Handschrift Ste3 Auch so steht heute in des Engli; 3. ) Bei der Uebernahme aus d< Satzverbindungen wenKelassenkndn hat Englisch in seinem Buche gle: gelassen wurde,ist im Fotogramm t , 0 Infolgedessen raus plagiie so seiende,nicht existieren! 4.) Ausserdem sind noch diver. nicht das Buch von Steinen enthalt' Steinen: ^^u leku le ah,"" fertig , Flötenhausj. .^ rdass ich gefunden^ wartete._ Fehlerzal Lianuscr >, Kule - Ku le Ah, fertig] Flötenhaus_ > die ich gef undenj. wartete ... _*L ^Kule Kule Ah, f ertigj_ Flütenhaus^ ^ •die ich ' gefunden^ wartete ♦. . 7 Erstaunt und u«troft>n gi^g in a JJg FlötDunaus, den 1000* ' Fisch za v0r2e.uren.Icn hatte die üianlaeit nocn nio&t beendet , alslkule leint rat. Iii t sinem Besicht, das d f ^'^JW ! M j!giSPW deutlich sagte:Ah,3ie sind noch nicht fert ig*se tzte ^^(^nÄBUBH^P^^^^ er sicn nieder auf uen iioden, z-jL -. ~i ö cnd, angewandt und mit geunkt um kopi'e, una w ^ r ^ i J^^J4^ r *j mir aen Topf mit kleinen Tisuhen braente,waren wir beide allülnim jj'l ö Dannau. 3 > ex ^enrte mir den Backen Hrstaunt und betroffen ging ich in das Flötenliaus, den Fisch zu verzehren. Ich hatte die Mahlzeit noch nicht beendet, alslKulekule^eintrat, (der über den Gebrauch einer ihm geschen kten An^el näher belehrt* w erden wollte^ . Mit einem Gesicht, das deutlich sagte: »ah, Sie sind noch nicht fertig, setzte er sich nieder auf den Boden, schweigend, abgewandt und mit gesenktem Kopf und warte te. ( Am nächsten Abend erhielt ich draussen wieder Fisch, doch war es sch on dunkel: ich ass, mich bescheidentlich de m finstern Baumgrund zukehrend und sc hien so keinen Anstoss zu erregen^, ^ AlslPalekofmir den Topf mit kleinen Fischen brachte, waren wir beide sar^Wfiw»#-" allein im Flötenh aus; er kehrte mir den Rücken zu und sprach kein Wort während der langen Zeit, dass i cli mit den Gräten kämpfte. Ich gab Tumayaua von unserm Bohnengericht^jjjr^ nahm die Portion und ging bis zu seinem Hause, wo er sich hinsetzte, ass und zwischendurch, aber ohne den Kopf zu wenden, herüberrufend sich auch an unserer Unterhaltung beteiligte. Er hatte sich also mit voller Absicht entfernt. Im Hause assen die Frauen jede für sich in der Nähe der Feuerstelle, sie brachten den Männern das Mahl, und Jeder ass auf ^seinem Platz. Dabei machte es sich Alakuai z. B. sehr bequem, indem er in der f.Hängcmatte liegend zu dem Topf auf dem Boden hinablangte, mit den Fingern |hineinfuhr und sie sich schaukelnd abschleckte, aber Keiner behelligte den Andern !fmit seiner Gesellschaft. Mit dem Beijüessen war man vielleicht etwas liberaler, /wenigstens mir gegenüber, doch sah ich die Männer Abends häufig einzeln beiseite gehen, ein Stück zu verzehren. Ehrenreich hat später bei den Karajä - 67 - ;am Araguay etwas Aehnliches gefunden. ^Die Etikette verlangt, dass Jeder,')! von dem Andern abgewendet, für sictflsT^Wer dagegen verstösst, muss sich !.l Jen Spott der Uebrigen gefallen lassen. c *> Bei den Bakairf war diese Etikette nun entschieden strenger, sicher ^nigstensJmJ Verhältnis zu dem Gaste, denn der Humor ging ihnen völlig ab ~~ | ' - Iii ■ I I . lax laugen Zeit, ich gab Tumayaua von Lid Portion und gieng ij-insetzte, a^ und if zu wenden, herüber^ ;erhaxtung beteiligte, .bsicht entfernt.Im 3loh in der Nähe :n Mannern das Mahl, ... .Vbends sah ich LOS, e in Stück zu ver= li don Karaja am Ara= Etikette verlangt, ndet, für sich ißt. n Spott der übrigen W f I I I Der Durchschnittseuropäer, dem das Folklore ein Buch mit sieben Siegeln ist, wird dieser gewiß zu billigenden Sitte der „unkultivierten" Neger vielleicht verständnislos gegenüberstehen und ihre Anschauungen als rückständig belächeln, und doch bezeugt gerade dieses Anstandsgefühl, das diesen nichtzivilisierten Völkerschaften innewohnt, ein zartes Empfinden. Andere Völker, andere Sitten! Was dem einen Volke ganz natürlich erscheint, erregt die Verwunderung des andern. MOi©.»*t<#efc"'»«:.~ *Jnj£i$, >/ Unter dem Schah Fesh Ali fragte deshalb einmal der_ Großwesir d en englischen Gesandten, „weshalb die Eu- """*"•/3 — \ ropäer stehend pissen und nicht hockend wie die Orientalen, und weshalb sie sich den Hintern mit Papier abwischen, anstatt ihn wie die Moslems mit Wasser zu reinigen. Der entsetzte Brite, befangen in seiner engherzigen Ansicht von Schicklichkeit, schnauzte den armen V Großwesir a n und fertigte ihn derb ab" 5 . ■— E. Polak, Persien, Leipzig, I, 67. - H E flrklärung: Um seine "Ente" zu verbergen,hat Dr.Stern absichtlich, die Angabe des Erscheinungsjahres des Werltes von Polak unterlassen.- Bei Englisch,der nachschrieb,ist es genau so.- Er würde doch die Jahrezal gesetzt haben,hätte er aus dieser Quelle entnommen.- 8 Geheime Nachrichten über Rußland unter der Regierung Katharinens II. und Pauls I. Ein Gemälde der Sitten des Petersburger Hofes gegen das Ende des 18. Jahrhunderts (von Major Masson). Zweiter Teil. Paris 1800, S. 19.4. Note 9. _ I Y~ •\ Erklärung:W ie schön eingangs Seite 5 ff.beschrieben,hat Dr.Stern die Geschichte mit den «pissenden Europäern" erfunden und sie steht nicht im Buche von Polak laut eingeklebten Fotogramm der Staatsbibliothek.- Was dort steht,ist ganz andres,allgerneines.- Diese"Snte" ist also nur im Sternschen Manuscript und Dr.Englisch kann niemals eine gedruckte Quelle nachweisen,aus der er sie geschöpft haben kann.- Er hat somit das kanuscript plagiiert.- Der Durchschnittseuropäer, dem mit sieben Siegeln ist, wird diese: Sitte der „unkultivierten" Neger los gegenüberstehen und ihre Ai ständig belächeln, und doch l Anstandsgefühl, das diesen ni« Schäften innewohnt, ein zartes Völker, andere Sitten! Was dem e lieh erscheint, erregt die Verwi Unter dem Schah Fesh Ali fra Großwesir_d en englischen Gesal ropäer stehend pissen und nich talen, und weshalb sie sich den wischen, anstatt ihn wie die Mo nigen. Der entsetzte Brite, bef zigen Ansicht von Schicklichkt Großwesir an und fertigte ihn !V*^ppB9HMfRaapM^I4WHIMM ^ 5 Dr. J. E. Polak, Persien, Leipzig I flrklärung: Um seine "Ente" zu ver Angabe des Erscheinungsjahres des Bei Englisch,der nachschrieb,ist Jahrezal gesetzt haben,hätte er e s Geheime Nachrichten über Rußland unter der Regierung Katharinens II. und Pauls I. Ein Gemälde der Sitten des Petersburger Hofes gegen das Ende des 18. Jahrhunderts (von Major Masson). Zweiter Teil. Paris 1800, S. 194, Note 9. _ E rklärung:W ie schön eingangs Seite 5 ff.beschrieben,hat Dr.Stern die Geschichte mit den »pissenden Europäern» erfunden und sxe steht nicht im Buche von Polak laut eingeklebten Fotogramm der Staatsbibliothek.- Was dort steht,ist ganz andres,allgemeines.- Diese»Ente» ist also nur im Sternschen Manuscript und Dr.Englisch kann niemals eine gedruckte Quelle nachweisen,aus der er sie geschöpft haben kann.- Er hat somit das kanuscript plagiiert.- - 10 - Jfletften. i l'aiiö unb feine ^etoofjner. (£• 11) u o 9 r n v l) t f cf) c 2 dj i I b c t u n q e n Dr. 3akob (Hbunri» Polak, fQfmaliqrm Stifcatjt t>c* rtiali t'on l'ftfii'ii unfc Vctirer an Set im i bicimfd)t'n -2cfjuU- JU 3ci)>'I(!II. ffrftet t\>tiU £t\p}\$: 5. 21. Srorf^au«. 1865. &fuhl bei der Sntle jrung. Pg^>'f 1 ft'"gWtC? l W**« y—--(f---"~.-"T> "irr,— "tvi _ „ .jJj.iW*ijMjüiit^Mi^wj||i|; itette,dle bei einigen wilden Völkern igüeit hat,wird bei den zivilesior» Bezug auf die Entleerung beobachtet. ,-••>'. ./ o . - -' . >.;■' r\ ; - .■.-"v.v^. '■•/!■ v.-::»,.-*-!,'^.;:.^ v~t;;i"»»^ sation zeitigt auch ganz merkwürdige ^efuhlsiln Persien nennt man in den ungeniert die geheimen Teile,spricht aber di =j Ali'airen des Essens wie der Ip-ft.^, ■ '■■ >:i ~'-y jr dem Schach Fesh Ali fragte einmal den engliscnen Geyandten, "weshalb die Ud pissen und nicht hockena wie die H " * ■weshalb sie sich aen Arsch mit Papier |itt ihn wie die idoslems mit Wassor zu ^entsetzte Brite,befangen in seiner laicht von Schicklichkeit, aennauzte lezier an und fertigte inn derb ab. w% r-sien. 1,6?). ■—BW) "^WMiiflnMH^ _ j_ L n französiseien Memoirenwork iber die Gesellschaft am Hofe Katharinas II.findet m«m foi ,e de kariöse Hots 1 Deutsche Übersetzung:Genjime Hacn- ricuten über üuüi&nd unter der Regierung Catharinens II.und Paule I.Sin Gemälde der Sitten des Petersburger Hofes gegen das Ende des achtzehnten Jarirnunderts /von Major Maseon/.Zweiter Theil,Paris MKK), Seite I! h 1 10 - <>7 unb tote Reinigung ber partes nid)!, roie er, mittels äüaffer | ' - über in ber SBfiftc mit ©anb bewirft. Sei bem ungenir* hu -Kennen ber geheimen Steile felbft in guter ©efeli- fd)aft uon SKännern unb grauen barf ei ntd>t befremben, bafe Europäer »ielfaa) efeg^äffi^'f^^ jur Siebe geftelii »erben,|j Unter getl; Iii ©d)ab. interpellirte l einft ber ^reMermintftet ben ©efanbten einer ©ro§maa)i I I barüber, warb aber in berb engli)cf)er Sffieife öon bem 89e= I j fragten abgefertigt. 3h bem iffierf be* berühmten Meiienben ©arib finbet fidb fotgenbc ©teile (II, 376: „2Jfü grofjem Öebagen unb in einer SBeife, bie mta) Derjlirf; lachen machte, befdjrieb %ib Söurfu eine Sitte ber Reiben, meldte mit ber ber ctoi= Hfirjen Europäer übercinftinunt, aber in ben 3lugen ber 2Jcol;ammcbaner alsS ein ©reuet erfdjetnt unb bem Europäer, wenn er ibr uidit emfagt, unter gattatifern leidbt ba$ Seben - foften tarnt, — id> meine bie ©emol;iibctt, ein f leine* S8e= jra bürfuifj im ©leben ju »errichten." ©affelbe iliertjaltuifj maltet in ißerfien ob. S)er Sßrinj " * Sfbalcb. Stomlcf;, englifeber Untertan aus bem inbifeben f&- y uigsbau» 2lub, fam auf feiner Steife nacb „j^pabau in bas V'jStäbtdben Satans. Obrocl fonft ein febr eifriger 3ßufelman, »erriebtete er, burd; eine organifd)« Äranffceit baju gezwungen, bjfcßrcretion im ©teljeit. ^Darüber entftanb ein Tumult, bas 33olf Warf mit ©teineu, unb einer aus ber ©uite bei 5ßrin= jen mürbe fdjmer »ernwnbet; icb bebanbelte ibn in^äpatyan an einer gc#u)rlidben Äopf»erlefcung. Stuf (Sinfcbreiten ber englifd)en ©efanbtfdjaft »erftanb man fieb fpäter ju ber ge= forberten ©atiefaction. SBon einem in Sßariö meilenben $er» fer hinterbrachte man bem Äönig, um feine (Smancipation unb abtrünnigfeit bom ©efefc §u beroeifen, bafj er ©djtoeine-- fleifdt) effe unb ftebenb bie gunetion »errid)te. 3?ad) gefefcer/ener (Srcretion mäfebl ftd) bet $erfer bie 5* ^e fdhl bei der Sntle j runfi . ■■■■I «^J^fV^l^.C^*^.^ *s^r , .Ji|.ltllt|jJ>UjJHUIJIIRJ ' ' iitette,die bei «inigen wilden Völkern tig&eit hat,wird bei den zivilesior= Bezug aal die Entleerung beobachtet. P»„-V-ir-iä- : •"- . - ■■ ~ — . -t- ■ . :-.•«.. > i' '^.-^v^fftr- isation zeitigt auch ganz merkwürdige cagefuhla: In Persien nennt man in den ungeniert die geheimen Teile,spricht über dii Affairen deß Essens wie der fp£^1^$£^ er dem Schach Fesh Ali tragt© einmal aen engliscnen ßeeandten, "weshalb die nd pissen und nicht hockenu wie die * * weshalb sie sich den Arsch mit Papier att ihn wie die Moslems mit Wasser zu entsetzte Brite,befangen in seiner nsicht von Schicklichkeit, aennauzte vezier an und fertigte inn derb ib. *■ i Pe <'sien. 1,6?). PWWiWi ' 'IHfflBilinlür i^lW>WMIIM8fMIWWI6iaBlBHiB(iilWI>)iiP|j i^», ^" l'^'i 1 1* 1 nem französischen Memoirenwerk jber di> • f i,' ■ I G-eselxschaft am Hofe Katnarinas Ii.findet man folgen- de kuriose iiots 1 Deutsche Übersetzung:Gaheime Nacn- rienten über i-iu^land unter der Regierung Cathnrinens II.und Paule I.Ein Gemälde der Sitten des Petersburger Hofes gegen das Ende des achtzehnten Janrounaorts /von Major Maseon/.Zweiter Theil,Paris Seiv.- 11 ' 4 Tl l.£ ■ -1 - 10 - g, Sch amgef ühl bei der Sntle .*rung. MMmMMM -*x*^^i i i>&m**>mmmam ^^^^?^**<- Die Etikette, die bei einigen wilden Völkern beim Essen Gültigkeit hat, wird bei den zivilesier- ten Volmern in Bezug auf die Entleerung beobachtet. <^*>««*iwiWS«»^ ! v---'- ■■■-■^ mJ Aber die Zivilisation zeitigt auch ganz merkwürdige Arten des Schamgefühls:In Persien nennt man in den besten Kreisen ungeniert die geheimen Teils, spricut J2an "unverblümt Iber did Affairen des Essens wie der Entleerung. Unter dem Schach Fesh Ali fngt« >la»aX der ü-roWezier den engliscnen Gesandten, "weshalb die Europäer stehend pissen und nicht hockenu wie die Orientalen, und weshalb sie sich den Arsch mit Papier abwischen, anstatt ihn wie die Moslems mit Wasser zu reinigen?■ Der entsetzte Brite,befangen in seiner engherzigen Ansicht von Sch.icKlichk.ei t, acnnauzte den armen Großvezier an und fertigte inn derb ab. (Dr.J.E.Polak,Persien.1,6?). i xM IW l iDTi'j . 1.1 t «?*c W I BW«| i B«i EB^e$ «PeterS&nrger $ofe* gegen t>a$ £nbe M aWitWtn StfttHnUttS. Sweiter £&eU Bote y) ; "Eine ruovisoxie Dame gin^ mit einer ^HMIHHV Französin 3pazieren,una zwoi grb'-e h .dienten folgten ihnen nach.Auf einmal rief ihnen AI« Dame,liek sich von ihnen unter den Armen fassen und entfernte sich ein wulji vom Wege.Hier lie'«* sie sich hinter tlnm G-eftrauch durcu ihre zwei Pa^en die Hoc^e aufheben_ und verrichtete,von ihnen gehalten,ein dringendes ■■: 7 r ~" i. Die Französin konnte- es niciit unterlassen, Verwunderung und. Mkloilligung zu ernennen |dafc sie sich nicht schämte,ein solches üe- iya^en zwei Männern zu vorrichten, wie? ant- —r i&laven, K^^OCflOOOOOilOQOOOOOeOOOOOOOOOl 1 P a V i 9, unb in (EÄmmiiTion bei btn »orjuglitten 8t«ftr bdnbiern DeutfcpJanW , i ö 0 0, «ne ; Jtcg ftd) t>on jjmeti unter bat Strmw tt j^^'Mnui^^^iiiiiiiiiiiiiitf n.ftjj^J^i^^wwwaaaa fuiTen unb entfernte fid> ein menia. oojn ÜÖcge. 4>icr licp jie ftd) hinter einem ©cfirdud) turefc it>rc jiuei ^acien bic 3t6cfc aufbeben/ unb oer» richtete t con ibnen »Kälten, ein etingenbeä ©ebürfniß. Sic 3™n$6jm tonnte ti ntctjt un* terlaiTen, if>r ipre STvermunberuna. uub SDligbiJs jiijuftä ju crfenii'jn su cicbcu, baß |lc ju$ nid>t fd;amte, ein fold>ctf 0efd;dft $n>ifd;en $mei'$lä«» nern ju oerridtfen. SSöte ? antwortete bi< ruiTifcl}e Same, eö fmb ja meine <5t"iaoen; Jie ftnb mit mir erjoam morben; fi< fpüten ficfc nur einmal ben öebanfen einfallen lajTen, baj id> nod) etroatf anbercö bebe^ atö einen SRorf, ober ftd) gar einbitben, bagld) fiu fce 5tau unb fte für mid; SDldnner jtnbJ .-. . ~.^* tamKm0GW"*r±: f ^pBMHMMMIiMfMlMHei^^ . ' ß " ■ | Sie iefcbtjgteit, momit man einen SÖUnfeben peitfeben laden fann, »eranlaßte oor ciuiatfl Satiren ein fonberbared Quiproquo. S>4r ©»flf Sntcc, OeneraJgounctntur oon $«tcr${uirg, batte einen Äod), ber fein 6flaoe , .mat, tuto biefer lief an einem fd?6ncn SHorgen fort. Sei Jj>ofe traf ber öraf tfeu QJoiiceiminifter ÄIcief An , unb bat ibiiy bie nötbiflcti iRacbferfebutu 81 a 3ica nur noch irspr Aiig- Ib er- «%•=•*—■••'•••• r.;4, Hote i)! "Eine ruosiscne Dame ^in^ mit einer IMHHMi i'ra^zösin 3?azieren,und zwei grö^e Uodienten folgten ihnen nacn.Auf einmal rief ihnen die Dame,iie>> ; sich von innen unter den Armen fassen und entfernte sich ein '.venig vom Wege.Hier lie'- sie sich hinter einem Gesträuch durca ihre zwei Pagen die Rocke aufheben_ und verrichtete,von ihnen gehalten,ein dringendes Bedurfnis.Die JP ranz ö sin konnte es nicht unterlassen, ihr ihro Verwunderung und. Mißbilligung zu erkennen zu getan, daM sie sich nicht schämte, ein solches (ie- scMft zwischen zwei Männern zu verrichten, wie? ant- Jklaven, 194 17 o t e n< 6flat>en, btr ifor ^um S3cbienteu »on iijrem ©utc gefeiert nnirbe. i ., 8. %\) nw einmal bei riner ?>ame diif ifrrem ©utc, al$ fie £uft tcf.im, jid) bte 3cit mit gtKl;tV.navj; \xx DCtttfÜftll Cie lieft tUcbc bo= icn, im* ftcfabj cinj$tn Sebienten, b«tj |ie üd> «tiöficü cn imb ins SGaper geben foflten. 6ic tbaten bieö in (Sccjcniuart ihrer (»Mieterin/ unb franbeu nacfenb,-bor ihr ba, wie ?lbam t>or bec Goa, cb? fie gefallen waren. <5ic ertheilte ibnen mm tu nötigen Sxfeble, birigirte ben ftifdjs faiui.fctbft, unb fab mit einem, in ber £bat höchft (onufcl)cn, $lirf. ber 23crad;timg auf ibre bind)ß&a\Ja unb ä'älte eingc.fd;rumpftcu ölie« ber Ijcrab. ='^V v c - :t , * t.„ ww j.^ ,. h,-'V--'-.'. •. ....... • ;;i'4,. €inc .rufTiftfx S)a\nc äicnä mit einer ftranio* ftn frieren, unb jtwi groftc Sebienten fotg# teil ,^ntn.;jiad); 3luf.,c»»*nol rief ibne* bic 2>arae, jteft fft t>on ihnen unter bei» Strmcj I I l I tl i L ä ^^ ^i im^ ^fis^m » \ ^ ^. ^ i $J^h^ W^^^*>^ faiTen unb entfernte ftd) ein menig t>c#n Sßcge. 4>icr lieft fie fid} hinter einem öcfiräud) turet) ibte $ioei Taljen bie Dioefc aufgeben, unb »er» richtete , con ibnen gcbalten, ein bringenbed ©ebürfnift. Sic ^ranjoitn tonnte tä nicf)t utt* teriaden, if>r il)re 5Tvernntnbcrung uub SDlijjbiJ« jigumj jii erfentu-n su geben, baß jic fkb niebi fd;amte, ein foldtcti 0efd;äft jroifeben $roci"#lw» nern ju »errieten, 23ic ? antwortete bi< ruffifebe Same, eö fmb ja meine etiaoenjj« fmb mit mir erlogen morben; fie fpüten'ftd) nur einmal ben ©cbanfen einfallen laffen, bqfj id) uod) ehvaö anbercö bebe, atö einen 3tocf; ober f»d) gar einbüben, baft id; für fre 5««» unb fie für mid) Spännet finbJ löi;tjgfeit, ttomit man einen ®Unfrf>w peitfdjen laffcri tann, »eranlafjtc cor ciniat^ Ottbrett ein fonberbare^ Quiproquo. S>4t ©»flf ©rucc, Oencralgoupcotrt'r »on ^ftcröfcurgf Datte einen Äod), ber fein <äl\ax>c -wat, vmtf biefer lief an einem fd)6ncn borgen fort. Sei £ofe traf ber @raf tfen tyolieeiminifter Äieief *n, un* bat tt>Uy .tu uötbijcn 9Zad?forfd)unf /V* * >1V ' S? ^ jieji nur noch fr sprang' 9 b er- - Ii - ■N ^&^*m*>v*i^ M 1^4, Kote y) : "Sine ru^iscxxe Dame gin^ mit einer flMftlMHNMMIHVr Französin spazieren,und zwei grö^e Bedienten folgten ihnen nacn.Auf einmal rief ihnen die Dame,iiek sich von ihnen unter den Armon fassen and entfernte sich ein wwt| vom Wege.Hier lie'- sie sich hinter einym Gesträuch daran, ihre zwei Pagen die Höc^e aufhebsa_ und verrichtete,von ihnen gehalten,ein dringendes Bedurfnis.Die Französin konnte es nicht unterlassen, ihr ihre Verminderung und Mißbilligung za erkennen zu geben,daö sie sich nicht schämte,ein solches Geschäft..--zwischen zwei Männern zu verrichten.9*1«? antwortete die russische Dame,es sind ja meine Sklaven, sis sind mit mir erzogen worden, sie sol.ien sich nur iÜUMl den Gedarucen e infallen la sen,da" ich noch etwas anderes habe a_LS einen Hock, oder sien gar einbilden, daß ich für sis Frau und 3ie für mich Männer sind!" Diese Frau dachte und nandelte im Geiste der russischen Sklavenhalter,in deren Au-en die Liebeigenen inferiore Geschöpfe waren, nient Menscnen,sondern. Tiere,vor derin Angesicht die Herrschaften allen ihren Triaben gehorchen konnten. Viel eh^r hätte die Edelda-ne inre Ungeniertheit entschuldigen sollen durch dos Augenblickes Zwang,der mächtiger ist als da* anerzogene Scnamgefiihl,oder noen bes .er durch den iiinweis darauf, da« der riensen in ssiner Ursprung- licbkeit ein Schamgefühl bei der Entleerung i> er- m -*• ^L/l^S'i^^^/ ^C^t^^C / C^>2^1/ Erklärun g: \7ortgleichheit mit dem Lianuscriptehat wol schon die Beobachtung gemacht ... So mancher hat wohl schon die Beobachtung gemacht, die ein französischer Memoi- renschreiber in die Worte kleidet: r // 9 Memoires de VAcademie des Sciences, inscriptions, heiles lettres, nouvellement itablies. A Troyes en Champagne. A Troyes, chez -i le libraire de VAcademie et se trouve ä Paris, chez Duchesne, libraire, rue Saint- Jacques au Temple da goät, 17.56, l^n- _ „Ich habe Kinder beobachtet, die oft eine Viertelstunde bei ihren Exkrementen verweilten und zuweilen mit einem Stecken darin herumstocherten. Sie zeigten dabei die gleiche Aufmerksamkeit und denselben Ernst wie die alten Auguren, die in die Geheimnisse der Völker zu dringen glaubten, wenn sie in den Eingeweiden erschlagener Feinde herumwühlten. Die Entfernung, die man zwischen sich und seinen Ausscheidungen zu legen sich bemüht, entspringt keinem natürlichen und verständlichen Gefühl, darüber sind sich , die Gelehrten einig. Dasselbe will wohl auch Marc Aurel ausdrücken, wenn er sagt, daß der Riechende jeden Geruch ertragen, der Weise vor keinem Sinneseindruck zurückschrecken soll 9 ." Nach solchen Prinzipien handel_te_die ^iensch heitjn_den alten ZeTtenTper Mensch dachte nicht et qui,durant toute cette Operation,ap- portoient a i'exarainer une attention,aussi serieu^e, qua ces anciens Augures, qui croyoient penetrer ie sort des Mations,dans lee entraiiies des victimes qvt* ils venoient d'egorger. u 'eioi&nement qu-j i'on an maintenant pour ia vue et pour l'odeur d'un etron I ' ' n'est point un sentiment natural ni raisonnable, c'est I sur quoi tous las Scavons sont d'aocord, c'est aus 1 ce qua veut dire Marc^Aurele Antonin par cette beiie pensee ."Qua l'odorat doit recevoir o ;j alement toutea les odeurs, et qua le Sage na aepri.se ni ne dedaigne rien sur le rapport de aes aens. " ***>mi»a*>hti&Arz>m*****S Mium Solche Prinzipisn leiteten die Menac/iheit in den alten Zeiten,Dar Menach dachte ni cht daran, sich vor etwns zu a>.eln, das ein St ic* seines Seifert Briaärraifi;; Auch hier die identische Ausdrucksform! Auch über die Auffassung, was als „Geruch" und was als „Gestank" anzusehen ist, herrscht durchaus keine Einigkeit. Albert Hagen (Iwan Bloch) hat ein ganzes Werk, „Die sexuelle Ophresiologie" 13 , geschrieben, in dem er den Einfluß der Gerüche auf das Sexualleben ein- -. 13 - ' ' lf&r »f üaa von **■ aa aging.Man spracn datier ohne Peri^ phrase und onne Angstiionü.eit von allem, vas Uezug hat auf den Akt des Sonei^ens.Hatte man ein Bedürfnis zu bef riedigen, ao entleerte man 3ioh ohne Scheu inmitten der Strafe und vor der Base der Passanten. Und boi tlrtm Völkern ist lies auch,wie ich zeigen werde,noch heute ao Sitte.Bei den alten Völkern aber wurde die Art des Schaltens sogar zu einer religiösen >--;An^j9l r e ; &flffifo, s v: ^ ) ^ W! ftj^ Verschieden wie das Schamgefühl inbezug auf Exkremente ist auch die Auffassung des Ekelhaften ■ mm "W^tA, und dessen, was gut oder übel riecht. ^.Man lese bei= spielspeise«A.Bastian,Allerlei aus Volks-und Menschen- Kunde I />o*~4ä6 esute und schlechte Qerüche.- Albert Eagen (i)r. Iwan Bloch-^ugen DünrenjDie Ophresiologie. Sin »wunderlicher indianischer Kultakt wird also geschildert ; Julius Lipp3rt, Allgemeine Geschichte des Priestertums,Berlin löö#, I 4o«, "Alles drängt sich,sobald der Pestzug im Tempel ange&ommt.n ist, um dan Hauptfetisch. Jeder, der vor den Fetisch tritt, reiat sich mit einem Stäbchen so lange den Schlund,bis die natürliche Beaiction das blo- passive Verdienst der Speisenenthaltung in positiver Weise überbietet.Die christlichen Sxegeten haben gemeint,die Indianer hätten damit - allerdings zwei wesentlich verschiedene iäingeweidepartieen S # • t> \ r ^rklärunf;: Ueber diesen Fall ist .bereits in der Einleitung Seite 9 ff. //berichtet .Frau Englisch, hat beim Heinschreiben der St emschen Handschrift / den Koenigs:aajnen»Arraian'»mit»'Arrakau«gelesen und so in die Maschine geschriete 1^7 Englisch der nach dem Maschindurchschlage nachschrieb,uebemabm den Dehler in sein Buch,meinte aber^andrerseits in dem Worte»Pegu M einen liaschin- schreifcfenler zu entdecken,tttitiR(Wt dies »Peru» heissen sollTund so schrieb er dergestalt in sein Buch.- Ein Beweis,dass er die alte Quelle nicht gehabt haben kann,denn ansonst konnte er entnehmen,dass es und nicht Arrakau,forners wirklich um Pe£u und nicht wie Unkenntnis^ider Quelle) meinte,um "Peru" handelt! -~_,_i_ - z ___ Z^*, Der König von Arrakau in Peru erhielt alljährlich von jedem seiner Statmalterlwölf der schönsten Mädchen als Geschenk. Waren die Mädchen bei Hofe angelangt, so zog man ihnen dicke baumwollene Kleider an, führte sie in die größte Sonnenhitze und ließ sie so lange tanzen, bis sich um ArrakaXt er (eben mangels ihre Kleider vom Schweiß durchdrungen waren. Nach dem sie sich umgekleidet hatten, brachte man die nassen Kleider dem König, der eins nach dem andern beroch und zu seinen Weibern oder Beischläferinnen jene erwählte, deren Schweiß ihm am besten z usagte 18 . 18 Juristisches Vademekum, IV, S. 6, Nr. i3. 21 r&t- 4fc Erklärung: Die individuelle Ausdrucksform des Dr.Stern ist hier wortlich nachgeahmt 3 Be- ~kanntlich verlieMe~sTCTr arorflHemrich III. von Frankreich leidenscha#lich yx Maria von Cleve, als er sich -y*-^ mit ihrem schweißbefeuchteten Tuche sein Gesicht getrocknet hatte. Zf- Seltsamerweise beruht die Abneigung, die einzelne. Nationen gegeneinander hegen, lediglich auf dem Geruch. Schon die Herzogin Elisabeth von Orleans klagt in einem Briefe an eine Freundin: „Die Straßen von Fon- tainebleau sind besonders vom Dreck der Schweizer er- füllt, die solche Haufen machen, groß und di ck, wie ' ^ ' Sie, Madame.*^ f Erklärung: Ueber diesen Fall ist .bereits in der Einleitung Seite 9 ff. berichtet.Frau Englisch hat beim Heinsehreiben der Sternschen Handschrift den Koenigsnamen"Arrakan"mit "Arrakau"gelesen und so in die Maschine geschriete en.- Englisch der nach dem Maschindurchschlage nachschrieb,uebernalm den Fehler in sein Buch,meinte aber-andrerseits in dem Y/orte "Pegu"einen Maschin- sclire iiifehler zu entdecken,^ö^|fSW^ dies "Peru" heissen soll, und so schrieb er dergestalt in sein Buch.- Ein Beweis,dass er die alte Quelle nicht gehabt haben kann,denn ansonst konnte er entnehmen,dass es sich um Arrakaa und nicht Arrakaa,ferners v/irklich um Pe£u und nicht wie er (eben mangeTs \ Unkenntnis^ider Quelle) meinte^um "Peru" handelt! ~V ~ ~~ '/Der \ König von Arrakanin Pen ierhielt alljährlich von jedem \ seiner Statthalter^wölf der schönsten Mädchen als schenk. Waren die Mädchen bei Hofe angelangt, so man ihnen dicke baumwollene Kleider an, führte si ^""""-■^x-^. die größte Sonnenhitze und ließ sie so lange tanzen Yl ihre Kleider vom Schweiß durchdrungen waren. N dem sie sich umgekleidet hatten, brachte man die na Kleider dem König, der eins nach dem andern be und zu seinen Weibern oder Beischläferinnen jen< wählte, deren Schweiß ihm am besten zusagte 18 . 4p k Erl Aue ist 3 u r i ß i f$ c 0 $ai)e ^ecum für luftige £eutc cnf^cttcnb etile (Sammlung nmfüfd)a 6<$er$e iv i ß t g c r Einfalle tl II b fenberbam* ©cfe?e, ©cwofjnljeitcn unt> SRcd)t$f)aiiöel au« ben 6cftcn 6c&nft|iel(ern jufiimmcngefragen. Der König von Arrataa in P egu.be^am j&tiir- tifj if>m am *e|tcn riecht. ü£V gried)ifrf:cn WaDtt)«i jif&eit, fobaiD fie mann- bar (inD, rct!;e »Pantoffeln an, jtim ^ciüjcn f taf; Siei'fj.ibcr jirfji' nun nulDcn tonnen. '', 15' /' Unter Den ©efetjeu Der SfaDf iMean* bcfanD fiefj fonft (£inö, rooDurcfj 'Der 2Sfdjof i>on Ot> leanö berechtigt murDc, am Jage feiner £infei}> ung ade Äcimihal - 2>crfcred;cr (•fiocfwrrätber, unD öater = otec ^ri/rtcr = 0)i5(Per ausgenommen ) ju begnaDigcu. £>icö 3cf4>af? mit folgciiDcu geier- lirbfeiten, fie gcwofcnlicf) jrcei Sage ijiiuialjinciT. 21m erften Sage fuljr Der QMfcfjof nach, Dem ilfcfier Der weißen Wcndje ju 6f. fyuUtt. £ier jog mau ifjn weif; an, unD beding feine tfutfdje mit weißem Saft. 2>icf? war Mti für Den erffen Sag. Xm 2{ 4 jweiten m f y ^fri/r* - <&*>*^pÄh ^ixs Jv- fa^ j/i /^t^pr^^g' «Äbw«s*^fe««je^ ■i Der König von Arr ak.au i n P egu.be.tiam jähr «fBMMlpto «»■■^'•TPfW^pPW lieh von jedem seiner Statthfilta r jyvölf junge Madchen die unter den Schönsten jeder Provinz ausgewählt wurden, zum G-e^chenis:. Sobald die Mädchen bei Hofe angelangt waren,zog man ihnen dicke baumwollene iLleider an, führte aie in die größte Sonnenhitze und lie^ aie solang« tanzen,bis ihre Kleider von Schwei^ durchdrun= gen waren.Sun wurden sie umgekleidet,die nassen Klei- 6 Offene urtfe ®ctooty\fyi\ttn. ßdj be*5ludisi: ®d)t»erenotf}$hbte, jufctbte* nen. In fraudem legis fegten (te gaef/^er: btt OtmfaUtttbte! 10. $fn einem getpirfc« Ort »eeiot bie ö&vigfeit, 8*4* djenffeine ju legen. Stin 9)««ifrf> wujjteben ©runb; allein ein Bürger meinte: 23Rctl Her 9J?agijtrat tue £cutc im 5cbf,n genug ürucCe, fo wpU« ec fie wenig» ffenö im Sobe ungebrüeft »itfen. ;f"t, ^\n einer Befan.nfen ©fabt fam Jeuer- aus. ®u ©prüfen würben gebracht, ober alle waren i»u fcraudjbar. S5cr SOiagift'.at »crorbuete baf)cr, ba§ ffinftigbin 14 Sage t»or&er, et« 5 cucr «utfemmen tturbt f . die ©prüfen piabirt werben foHtcn, tt. !&ic SDeputirfen »on Orleans (jaffe« bie ©eWoljn* fcit, nidjt anberö als ftyenb ju trinfen. Jpeinrid) IV. roollte (id) einmal einen 6paJ mit i&ncn ma» d)en, unb lie§ au« bem Srinffaal alle 6tübte weg* nehmen. 2>ie 2>eputirten aber festen (id) clmc Um» ftänbc — «nfbie€rbe, ; ••• »«»en von ®cfo0e unt> ©fjvofpn^eifetn 7 »on 12 f»iö 15 3fat>ren, bie unter ben Sdionfteit jeber »Provinj ausgewählt finb. 2ücnu fie bei Jpof angelangt finb, fo jidjt man ihnen tritfc baumwoll» ne Kleiber an, fnbit (ic in bie gröftc ©onneubi^e, unb läft fic fo lange tanjen, bis ihre Kleiber von 6d)wci§ burdjbrungen |inb. 9Jun werben fie um» gefleibet, unb man bringt bie naflen Älcibcr Dem Äonigc. SDtefec berirdjr (Einö nadj bem Jlnbcim, unb nimmt 511 feinen 2Gcibcrn ober 23eifd)lafcrirtneit bie OTdbdjcn, Cercn (schweiß if>m am heften riecht. >j ** —— «MK* &ic griccbifdicn 93?a5cl;en jirben, fobalb fie mann bar finö, (gtbj »Pantoffeln an, jum Heiden, ta(? 8iel>f);ibcr ficö. nun mclDen tonnen. • \ IS» / jfc Unter ben ©cfci-ea ber <2tabf Orleans befanb fidj fonft £uiö, rooburd; ber Stfifdjof fon Or^ leanS berechtigt würbe, am -tage feiner Cinfeg» ung alle Äviminaf > 2?erbrcdod)uerrätber, unb 25ater= obig ytU)tec»9K5rwc ausgenommen; ju begnabigeu. £>ic]i ^efdjab, mit folgciibeu geier- lidifeiten, bie gcmöfcnlicf; jttei Xagc öinnabmen. 2lm erften 2age fub^r ber SSifdjof nach bem iilcfier ber weifen «Jicncfjc ju St. fyubttt. £ier jea mac ifjn Weiß an, unb beding feine üutfcfi,c mit weifjem 2aft. S)ief war Alle« für ben rrften Jag. #m » 4 jweifen $W*&sp-r*y, SH^^t-^^£t^£ m - io - i i •■ i«»3*«jQfl0Mffl ■MMM Der König von Arrak.au in Pegu be^aa „aar- SKiSK^** lieh von jedem Beiner Statth^lterjy»ölf junge Mädchen die unter den Schönsten jeder Provinz ausgewählt wurden, zum Gesehen*.Sobald die Mädchen hei Hofe angelangt iren, zog man ihnen dicke baumwollene Kleider an, führte sie in die größte Sonnenhitze und lie« sie solang« tanzen,bis ihre Kleider von Schwei^ durchdrun= gen waren.Nun wurden sie umgekleidet, die nassen Kleider aber brachte man dem König.Dieser beroch eins nach dem anderen,und erwählte au seinen Weibern oder Beischläferinnen jana, deren Schweiß ihn am besten rochen. \> Jurietisoh.es Yademecum IV, Seite ti,No.l3. ) Heinrich III.von Prankreloh_verliöbte sich leidenschaftlich in Maria von Cleve, als er sich mit ihrem schweißtriefenden Tuche sein Geeicht getrocknet hatte. ^Bastian a.a.O. ) _ I i~t#«CRIi«*maMN9j&$*58^^ Dagegen können die Japaner den Geruch einer Europäerin ebensowenig vertragen,wie wir den eines Negers. Die Deutschen empfinden den spezifisch russi sehen Geruch unangenehm,und den Franzosen ist nichts so unausstehlich wie der Gestank,der ihre Nasen bei der Annäherung eines Schweizers trifft.Die Herzogin Elisabeth Charlotte von Orleans schon klagt in einom Briefe an eine .Freubdi n:"Die Strafen von Fontaine- bleau sind besonders vom Dreck der Schweizer erfüllt, die solche Stücke scheinen,gro£ und dick,wie Sie,Madam I *>; « ■4 V; yt 5 Mj M i n § Ofßgß^ßggg^^ fSWw*^':"*"^ WSSHSBJ^M^**?*". -> ■• ■ f I Anmerkung: Auch hier ist die individuelle Wiedergabe des Stern in seinen Manuscripte wortgiäiäh kopiert! Es steht nirgend anders- wo genau so.— -M. - Und_ derJPoet,_dgm w ir „La Che zono- mie ou l'art de chier" ^^ 20 Poeme didactique en quatre chants par Ch n„ m j idition, ä Scoropolis 1873. Remard, nouvelle verdanken, dichtete die Verse: La merde d'un Suisse exhale force odeur, Qu'on sent et qu'on respire avant de l'avoir vuc, El le due de crier: Ah! le coquin, qu'il pue! Der gute Schweizer: Pour cinq sols que le roi me fait donner pour jour, Vous chierai-je du muse? replique le tambow^. 21 La Chezonomie, p. gi. -tt ~ U. Dieser an sich recht netten Anekdote nahm sich nun die zünftige Literatur an und inachte sogleich einen Schw eizer zum Verbreit er der lieblichen Düfte. In einer älteren, überaus seltenen Sam mlung von Pikanterien: „L'ari'.dedeso- piler la rate" 19 , 19 Sive de modo C . . . . prudenter, en prenant chaque feuillcl pour se T.....le D . . . Enlremele de quelques bonnes choscs. Nouvelle ediiion, Revue et augmentee par F. A. L. D. C. Premiere Partie. A Venise, chez Antonio Pasquinatti. 178873. 3 l % '"'■^JV findet sich folgende recht schlagfertige Antwort eines Soldaten. Dieser verrichtete eben seine Notdurft, als ein Offizier vorbeiging. „Ah, welch ein Gestank!" rief der Offizier und hielt sich die Nase zu, worauf der Soldat: „Wie denn, Herr Offizier, verlangt man etwa, daß ich für fünf Sous per Tag Moschus machen soll?" Anmerkung: Das zitierte Quellwerk ist nur franzoesisch erschien- eTdiehier vorliegende üebersetzung eine« des Dr. Stern und ihm eigen?uemliche.- Nicktsdestoweniger hat sie Englisch nach Strich und Faden,also mit genau den gleichen Interpunktionen,m seinem Buche!- Wo anders soll sie herstammen als aus dem ^anuscript, nachdem wie schon auf Seite 11 der Einleitung bemerkt,scwol Englisch als auch Andre,nur anders,nie aber mit Stern wortgleich. übersetzen koennen.- - & «M»«<«SW#««waS* Mliiiir ••*^ J * .«*s&»^^^^ - ■ Bt iierdchtigt lurea aeatanKas wegen sind auch die adt Barcelona und deren Bewohner. . Das spanische betitelt sich: „Los Perfumes de Barcelona, cancion catable, que si oliera el diablo que la leyera. Poema en cinco canlos." Palma, imprenta de A. Gibert, nno i843, in 16", 6^_iL §gg* yi^WWMTSSW^...... a^^^jtg^jt^^gg^ Sin Spanier ist 38, der es behauptet, und er hat sogar ein ganzes Poem dem Gegenstand gewidmet: Los Porfuraos de Barcelona, cancioa catabl^, oue si Ghiera et diablo uue la leyera. Poeme en eines cantas. Palma, imprenta de A.G-ioert, ano 18 43. J8 64 S.Mit Biid>. 'ii i " ..........."i " i ii fi|i r i i ii i iUWWiIWiJuH'I— Ml IHIWWIÜW*" "Ii .' i. .. Nach dem Dichter dieses Poems i»t Barcelona die Stadt wo man am meisten schatst Cierto ramo de riquaza. Der Verfasser fragt «ich; Por que,puee, en todae partes No se trafiqua en la mierda? Br beschreibt,wie die ehrenwerten Handlor,rait eii>era Stöckohen bewaffnet, in die Häuser gehen und Metiendola en el comon, Sacandola luego fuera, Por el olor,aL color, y un leguetazo que pegan Sn la varita, conocen Los quilates de la misrd lr verbreite sich des bangen and Breiten über die raren Eigenschaft man ihnen oei der näcnston Papstwähl inren kandida- ten bewilligen anilte.Jonann war aber Kaum Papst Leo JU geworden, als er völlig genas und seine feinde ihre durch die jLmpl'indlichkeit ihrer üasen veranlagte Nachgiebigkeit tief bedauern lie.'i. Unzahlige Menschen sind beseligt,wenn sie des Papstes Fu» Küssen dürfen. Aber von Habelais wird erzählt ."Als er sich in Rom befand, wollte er niemals den Gesandten, zu dessen Gefolge er gehörte, zur Audienz beim Papste begleiten. Man fragte ihn ttm den Grund dieaer seltsamen Weigerung: "Ich fürchte,"sagt^ er,"die schlechten Gerüche. Da mein Herr,der ainen groben könig vertritt, dem Papst die Fü^e küssen maL, würde man mich, der ich nur ein armer Arzt bin, zweifellos bloß zum Arschiiuss zulassen." \Let\.res juives, ou oorrespond^noe philoso- I * <& / phique, historique et critique, entre un Juif voyageur en differents Etats de l'Europe, et ses Correspondants en divers endroits (Par le marquis d'Argem). Noav. id. A la Haye, 1766, VI, 366. _ \ ^^^22j^ ■ Ein Normalmensch würdejnit dem Dichter Grandval fils sagen: Les derrieres des i-ois et ceux de leurs sujets Sont egaux pour l'odeur, quand ils ne sont pas nets 16 . '""'-'v m 14 16 Les deux biscuits, iragedie de la langue que Von parloit jadis au royaume d'Astracan, et mise depuis peu en vers francois. Aslra- can, chez un libraire, 1751. 'i J * v». , : . *»| Eine große Wahrheit steckt trotz des schmutzigen Gewandes in den Ausführun gen, die der französische Hans - wurst Tabarin macht 22 . 22 Tabarin, Recueil gineral des renconlres, demandes et autres wuvres_l abariniques, avec leurs respom es^JPans_AaL-de Somma- ville, ■ AMta» S: ^!^:^^^ ci ^ K phi'i'j.e, hi storicu-i et oriti quo, entre un Juil" voyagear en difterents Wtwt« de 1' •europe, et pea Cocrespondante en olvexa «nd.ro 11«, /p«r ie maraui« d'Argens/ Nouv. edit._\ al Hayi .l 7 -.e,vi £66). —------—11WOTIIIIWT|1H~^ Der grofce Satiriker war also nicht so blind- 1 - gluuuig, *ie jynrj Indi-sr, die f#JS|'ü'flJtt den Fakiren die ge.'ie littst an i'eiio lecken, .eil äiu H»^*B»ift«s^^ Grandval lila: Lea aerrieres deo x'oie e* üj>u de leur.« su^ets Sont egaux pou 1'odear, ;pisr.d ils ne sont pap nets. v Leo deax biseuits, ura^adie an la langue que 1'on parloit jadis au royaume d'Astracan,et inis e depuis peu en vorn "raneois. Astraoan, efrez un licraire, 17bi. /Die Anfrr^s- 'ind Sndbuabetaueti der Personen ergeuon den jWtift des Dichters :Qra'idvai Le f'ilc/ ). • ■ "»>-< ^""»"«^^fc*»^^ Da,-.; Königs Arsch, dos Sklaven Steit-, die beiden Sind im Gericht nicht zu unterechoiaen: Sind beide *laht gereinigt ricutig, Onum stinken beide glaichervreise tüchtig. 3in französischer Pumorist älterer Zeit hat die Frage gründlich studiert und ausführlich 08Jian-= delt.Aus einem Zwiegespräch zwischen dem Hanswurst "Tabarin", dem französischen Taub-^nn,und dem "Meister" erfahren wir folgendes \Tab^.rin, tfeoueii generai des re.ncontres, ouestionn, &eaWttd«»8 et autros Oeuvres tß riui'i'ies,'ivec leir« reaseasss* Paris,Anfc.de sommavilie. 1622, Quesüon V///.J)iese Sammlung ist von äußerster Seltenheit, und die obige Anekdote TindSt sich Turin 'dTeseT Ausgabel -- ^ Anrnerkung: Man beachte die wort gleiche Kopierung der persoenlichen Notiz des Dr.Stern.-Diese Sammlung^ist von 23 \ \ Vi Tabarin fragt, was anständiger sei, der Arsch eines Edelmannes oder der eines Bauern, und welcher von beiden am ärgsten stinke. Der Meister entgegnet: „Es ist zwar nicht anständig, davon zu reden, doch will ich deine Neugier befriedigen. Eines Edelmannes hintere Partie..." Aber Tabarin unterbricht ihn: „Verstümmelt nicht die Worte, ich bitt' euch, es ist vom Arsch die Rede!" — „Eh bien, der Arsch eines Edelmannes erscheint mir anständiger als der eines Bauern, weil der Edelmann stets sauber in Ordnung ist, sich mit Moschus und allen feinen Parfümen salbt und also von oben, bis unten gut duftet." Tabarin ist anderer Ansicht: „Ich bezeuge für meinen Teil, daß der Arsch eines groben Bauern nicht so übel riecht wie der eines Edelmannes. Beweis: Wenn ein Edelmann, mit Respekt zu sagen, hofieren will und sein Prive aufsucht, so kommt er an einen Ort voller Gestank, er setzt seinen Wertesten just auf das Maul des Herrn Prive, die Düfte daraus steigen auf wärts und kleben sich an den Sitzenden, der sie nachher noch lange nicht los werden kann. Zum Schluß benutzt der feine Herr Papier, um sich den A. zu wischen, aber je mehr er wischt, desto mehr jjickt er sich den Dreck i3 A t^-mIt-t jjyiityip** * tuen diese s Quellwerk ist nur in f ranz oesischer s^/f Sprache erschienen und hat Dr.Stern hieraus seine /> ifini eic-entuemliche Uebersetzung geschaffen.- Diese steht aber in des Englisch Buche und woher will er sie haben,v/o Zweite nicht so nach Strich und Faden übersetzen koennen wie der Vorgänger.- Sr kann sie nur aus dem Lianuscript entnommen haben.- > r 102k, Quostion VIII. Die |MM4ausist von äußerster Selt flerrn Prive,die Düfte daraus iittlj— aufwärts und leben sich an den Sitzenden,der sie nachher noch ange nicht los werden Kann,zum Schlüsse benützt^der eine Herr Papier,um sicn den Arsch zu wischen,aber e mehr er wischt,desto mehr pickt er sich den Dreck Anmerkung: Ist nocii zur vorbeschrieb- enen Uebersetzung gehoerig.- . an, und gewöhnlich fährt er noch mit einem Finger durch das Papier direkt ins Loch. Nun seht mal 13 unsern groben Bauer! Der kennt keinen Durchfall, weil er keine Luxusspeisen genießt. Er leidet nur an Verstopfung, und wenn ihn die Lust anwandelt, hat er es nicht eilig. Gemächlich geht er an die freie Luft, wählt sich ein Plätzchen auf freiem Felde, ein Eckchen, auf dem vor ihm noch keiner gesessen, ein sauberes Nestchen: r - »4 - IT >% an, und gewöhnlich fährt er noch mit einem Finger durch das Papier direkt ins Loch.Hun sehet mal unseren groben Bauer 1 Der kennt keinen .Durchfall,weil er Keine Luxusspeisen genießt, lär leidet nur an Verstopfe ung, und wenn ihn die Luet anwandelt,hat er es nicht, eilig.Gemächlich geht er an die freie Luft,wählt sich ein Plätzchen auf f reiem Pulde,ein Eokcnen, auf dem vor inm noch keiner gesessen, ein sauberes Nestchen, um seine üier au bettln. \. Auch im Russischen kennt, men denselben Ausdruck für dieselbe Sache- m kWir bringen u^r ein uezeiennendeH Biid aus La C.hei.onOiüio-Lixu. *-,d.*.s in ziemlicn humorvoller Wei«o den Ge^nsacz zwischen Tueorie und Praxis zum Ausdrucke bringt.Auf der einen Hälfte erblich :aun die .Stadtmauer mit der alltäglichen Inscuritc•Die Verunreinigung dieses Platzes i r öt bei Strafe verboten.Allein «in dampfendes Häufchen reiht sich neuen das ander.*.Auf d-.>r zveitc.n llaifte des Bildes SltsU auf der eii.en S^ite der Landstraße an- scheinend dar Herr aaeire selbst mit der Ver- 1 rientung eir..ss wichtige» u esohät'tes sich ahrend ein wiener Um die Scuaufei unterhalt, mühen;!/auf her anderen Seit« der Landstra-e gibt sich dir Dorfgendam; mit seinem getreuen Phyiax der gistenen Beschäftigung nin. i lj „Allez flairer au cul de l'un et de lautre qui sent hüten, daß auch nur ein Atom der Gestanklüfte den A. berühre, setzt er sich so, daß der Wind den Rauch des Drecks beiseite treibt" Und als trotz dieser überzeugen- _den Darstellung der Meister noch zweifelt, rät Tabarin ihm, er möge doch mal eine praktische Erfahrung su- chenT~„Allez flairer au cul de l'un et de l'autre qui t,ent meilleur. Vous y trouverez de quoy et de quoy manger. Mangez, vous n'auriez qua ouvrir les narrines, l'odeur vous montera au cerveau, cela vous confortera les hi- pondrilles et l'enlendement." Erklärung : Ist noch zur vorbebe schrie benen Uebersetzung ge- hoerig.- Man beachte hier die v/ört liche Wiedergabe der rein persoenlichen satzverbi ndende n Ausdrucksform Dr.Sterns: " Und als trotz dieser überzeugenden Darstellung der Meister noch zweifelt,rät Tabarin ihm, er möge doch mal eine praktische Erfahrung suchen u. s.w." — <.%) - J a noch, mehr, um zu verhüten, dau auch nur ein Atom 4«r Gest&nklüfte den Arsch berühre, setzt er sich so, dab aer Wind den Hauch des Drecks zur Seite trebt." Und als trotz dieser überzeugenden Darstellung der Msister »och zweifeit, rät Tabarin ihm, er möge doch ¥ » mal eine praktische Erfahrung suchen: "Miez Hairer au cul de l'un et de l'autre q\ii sent meiileur.Vous y trouverss de cuoy bcire et de quoy manger-^mangez^ vous n'auries gu'a ouvrir lea narines, 1 'odeur vous montera au cerveau, cela vuus oonfortera les hipopon- > drilles et 1'entendement, w i ■ ' Ii ~imMM ti f^iW ' fä &&^ ■■ ■ -fSBSbWÄfcB»** Hierher gehört auch eine französische Anek- I dote: üine Alte wiil in der Halle ein Huhn kaufen. Sie beriecut den Hinteren des Tieres und schneidet ein Qesicht : "Pfui,das riecht schlecht!"Worauf die Verkauferin:"Aber,Madame,wenn man es bei Ihnen auch so machen würde, so würde ra^.n finden, da!; sie vielleich noch übler riechen!"Den öerucn rauI man eben mit in den Kauf nehmen.Sin charakteristische deutsches S->rüohwort sagt: * Wer keinen Hundsfurz riechen kann soll auch kein Wilderet essen." kßild ^:F,in Blatt aua %inm um xüüü in nur weniger, lithographierten Exemplaren vorgestellt ten wiener hixaerbucn xai.it erKenj^en, da~ <|;eh das- schöne Cr© schlecht durch den flatus eher abstoßend als enz i et.t?nc wirken ^a.n.Da>. iioide Erklärung: Auch hier nur eine entsprechend "wortverstellte Kopior\mg des iianuscripts.- U -Zo In allen diesen Erzählungen und Schwanken sind sich die Erzähler darüber einig, daß der eigene Dreck dem Erzeuger nicht rieche. Belustigend wirkt schon die Tatsache, daß jeder seinen Exkrementen noch einen Abschiedsblick zuwirft. Andreas Vignale hat diesem Umstand eine eigene Abhandlung gewidmet, und zwar in seinem Buch „La cazzaria" de l'Arsiccio In- tronäto, unter dem Titel: „Perche subito que l'uomo a cacato, mira la merda?" (Warum betrachtet der Mensch, nachdem er sein Geschäft verrichtet hat, seinen Dreck?) - üü - junge Frauchen li«&t in oa::on {jcglumrae* t 4i* rundliche K.eJirs£,i &*CA oL^n,wihrand der bedauernswerte kia.La Im uot~« sit-ienci sich entsetzt aie Nase zuhält mit den Worten: "Brrrrr! . . . sie A.ann kalt. da?, verfluchte Pisoienes. en auf die Macht nickt lassen - brrrrr! * «""«WWSM*^^ Ein altes P*rt eagt:"jedem Monachen riecht sein Dreck gut 1 * ^rasnus fWi Rottsrdam dürfte der Urheber dieses Wort" ^«5 e$lMj &MMI von ihre itoWWril der lateinische Satz: "Stercus cuique suum bene ölet.* Auch die Hussen sagen wörtlich dasselbe:"Oboe :-~»^^.^i^J">fV'«i|WS**P..4*«>iti*; '^'■•r : \^i-^.\-y^ :«v ■WWHpHK^^f^fnWAW»' Der eigene Dreck stinkt nicht-Oer Franzose geht am weitesten:"Quand je chie,je vor. irais avoir le nez le trou de Wenn ich scheine,möchte «p. ■ ■ — °^& m ™ c ™** m * m ^^ ich meine Nase in meinem ArschJocb habenJ Önd that- - n ^-^"''~^^ mpp jj| sachlich ist es eines jeden Menschen Gewohnheit, dem ■*fi®**«r--% Häufenden er von sieb geworfen hat, «inen Abschieds^ blick nachzusenden.£i£ italienischer Anonymus hat in einem 3uche ka C-iZzaris c.o x 'ArsiccJio intronato diesem Ulli t Bin! sine besondere; tveadae gewidmet unter dem Titel!"Perohe subito ^ue l'uomo i cacato,mira la merda?" Weshalb betrachtet cor Mensch sofort,nachdem I «« er p;f?sohiaeen hat, seinen DreokW Daher sagt ein Wiecer mm . mm mmmmm www wWwwwwwww wwbwwwwwwwwwmWWWWbWBWJI I '*«W*r '*imu-*fr t J )^ fT & ^1*J t £ #^tSAA**i'^ ^ M Hät3el: Was ist ein ünsinnVln den Abort *u scheinen, wenn pfifaltfcf>en unb mordiftyen S)eutuna,m jufammcn getragen, unb mit einem Sfnljange baju bicnUdjec denealodtfdier Sa&rtlen t>crfc(jen wor&en. 3u fefferm SerftdnDniffe^er fernen Äönjfc unb gßiffcnfdjaften md)t nur für @tubterenbe, fiwbem «ua) »tele ÄfHer Unb 2te6&a&er ber alten ÄunfftWfy focgfalfigfl burebgef^cn, anfeb>u'cb »cemebret unb oerbeffert Den 3ol>ann 3oöc()mi ^cfjma&en, ^ffentl. Se6rx>. - ure et x'nistoire de Sailen^re, ation Sur ie dieu Pet,per l*r au Siege d'urles, -■iemoirea 93 I - "unrfi i rnt i n a r ttr? wyvtvt r HWjg ynanw) icwt i WBi i j J iiMMi i' ii iiijrwwu|iMfc^ wj])W g u ^ i ,9 Purz^ott wird auch in den >0W repitus, *nei-vt es da^ 'eine von neiten, welche die Aa&yptier . sie mehr Scheu sollen getragen apia. iian tttyrUU \K-%sv* rTTTTTX k ^, -i. ■ —1- -vi geschnitten, wo er als ein junges Aind gestaltet ist,vente jufefetcftr, Ii* «ber< «I* ftc «e! anlegte, geuer fim* nebft feiner Xocbter, ba er ibr bJN wollte, »erjefcref »urbc ApotiotLm. i.e. vit I $. r/r. Einige madrtn am |u emerfe?) ! $erfon mit »übergebe* unb *u beö Sfemfeeu* £ SJubere geben fäf.bejjffSoter Hibben £f)oa*, balbfeenepwM«»: «*»|9 e aber wetten «ad?, beffe« dgenth. | i dwffammmdtt8tt»n«tm&ni ■ »«' folcM niebt* mebr,«1* einen »taig 1 I überbaupt bebeute, fonbertt er ejclmc^r " 4 mit feinem befonbera 3?«raen ©laueue geheißen, AbilHiJl.Moiuercb.hb.il. c. i.*.ig. ^6to»«i». % CRKOJJTIÄDES, *, Gr, Mfnriiini, a, (Tab, XV1L) be* £erfule* ©ohn, »eldjen er mit ber SKegara, Sreon* Softer, jeugete. Apoüod. Hb. IL c. 3. $.11. 49* e. 7- §• vlt. crepitvSj eine t»on ben ladjer* lieben : Itottbeiten, welche bie 2legn* ptier »erebreten unb bor bem f!e mebr ©d)tu foDen getragen &aben, al* »or bem ©erapi*. Mime Fei. Oc tav. p. 32. C/lElm cnborß.commentar.adb. I. @.on~ 89 - \sj % ä-itrr wwr j» » wnwiw»»"» w "TiIL-yL*' berft^ffiTmon tftn in spelufium aot» 1 ___ / TT-iL ^MiX»^ÄItAliii*t / 11 a*.- r\*4 « *» rc*b ienftlid) oerebret likXlÜ.c "W ■21 j&E ben. HieroH. in iÜ- aWan&at feine 2lbbilbung noch, an* einem (Ear nid gefebnitten, »0 er al* ein junge* Jfinb gefaltet t|t, »eld)e* fid) in ber Stellung eine* 5Renfcf>en befinbet, ber SBiitbe jtreieben laffen Will, unb fid) be*»egen anftrenget, »oben e* auf tebem Sink eine flnnb bat. Stuf bem Stopfe bar e* Ratt ber 9J?üfce einen £>retffafer, al* ein febr fef)im in feinem aufgeblabeten Staucbe befcb»erlicb ftnb. Claude Terrin für le Uitu Pet, dam la Contin. des Mem. de litt erat, dt Salmgre. T. I. p. 48.5l?an t)&it aber biefe gonje ©ottbeit bloß f«r erbiet?' tet. KlotxiiAß. littet. Vol. V.P. Lart. I. ■f-EiS C«ss., «tis, Gr.K^t. mit, (T*b.X ) ein ©ob« 3«?>iter* unb ber ölpmpbe 3MA Stepb. Byu v.jLtnrmSttfltt Äc*. nig % Äretenfer, iwlebet mit ben fftcofittfii nacb einigen a& ber Crbe {«ffprolfsn, unbPieie ju bem menfeb« lieben ieben nü^iiebe 2)inge erfunben, Di»i. Sc -Hb. V. c 64.. p, 830. aud) b:c 3nfel ÄtetÄ toon ftd) bea tarnen geae» ben haben foB. Epborut «p. Voff.Tbtol. gem. 1.1. c. 14, ®«n 6obn mar £a« lu*, ber ben SOuIcan, unb biefer ben Kbabamant jeugetc. tau/an. Arcad. «. 53./». y 4 o. ®t foÖ bie ©tabt Änelfu* nebfl bem Tempel ber Safetle erbauet baben; Eufeb. da. Voff. I c. fonft feJjet man ibn unter bie Büreten, ^rrwn. ö/>. ««Wd>. /. c. cRKs,etis, einer ber Kiefen, »eldjer nad) einigen ber^nfelKreta benSRamen foO gegeben baben. Stepb.Byz. «ncf*«,. CRES1V8, t, Gl'. Kfif«-r»c, u, eilt S5ennamen be* ^acebu*, »elcber feinen Sempel ju Slrgo*, unb ben 3?amenba« ber bekommen öatte, »eil er an folebem Orte bie Slriabne, au* ber Jnfel Äre« ta, begraben laffen. /^n/«». Corintb. 23. p. 12%. x ckesvs, i, Gr. Kf^»«, », ein au* bir (frbe enfjlanbener, (ior«'^«»; i« 3onien. iana, ba benn aueb bon folebera feinem @efabrten bie ©tabt tfipbefas ben tarnen befommen baben foß. Paufan.Acb.c.a.p.399. crktk, ei* Gr. Kfirm, w> (T«b. XXV.) t>c* Slfleriu* Xod)ter unb nad) einigen ©emablinn be* SKino*, mit »eid)er er ben Äreteu*, Äeufalion, ©laufu* unb Slnbrogeu*, ingleicben bie £efale, 3Eenobice, 2lriabne unb ?Pbabra jeugefe. AfcUpiad. ap. Apoüod. Hb. m. c. 1. §.2. SJnbere mad)en fie ju einer öemablinn be* ©ol, mit »eleber er bie ^aftpbae gejeuget, bie SÖJino* ber« nad> erft jnr ©eraablinn genommen, unb bie meilten nur benannte Äinber mit if>r geteuget baben foü. Apoüod. I. cDiod. ScW-lKc. 63.^.183. C/ Metir.com- mem für les Ep. et Ovid. T. 1. p. 322. cretk, es, eine* Büreten Xod). ter, n>eld)e 2lran»n jur ©emabünn genommen, ba er au* SDfangd b«*- @etfai' ■ uaa ctibto L>ai^ii^ i ^,ü362inltten f wo er al3 üin jxux^ea tLin.il ^aatalt^x, lat,y^elches sich in der Stellung oinus Renschen Nifladet,der Winde ptreienen iaasen will,und ftiQh deöwe^on anatrenketJAttf dem ^^«Uc^ Kopfe iiat ea atatt der Mit*« einen üreciücafer, al3 ein sehr scnicü-lichea Sinnuild dieses ilottes.Auf eineifl anaern irdenen UenKmale steht er aufgerichtet mit in die Seiten ^esetsten Armen,woaurch er sich r i seh e G-o t th e i t, e% in »s,T;ai-vtlioii die Pelusier, verear^ ui stexlte ihn als ein hooKondes jtrengi;n*jen macht, sich zu erleich iguien dieses (K>ttes erhalton,im w#t man tm»i Ab bildüngen nach üa$&ttM ues Marquis de Oospy besai' »iiagiana lo»*, No. &j f. - üilnutius torst. üommentar. - Hieron, in xoi.li»^. - jaotzii,Acti litter. lic. eji.pl. III, part. II, p. ooo. - tre et x'nistoire de Sailen^re, ation Sur le dieu Pet,per l*r au Siege d'urles, -.iemoires SS I '''l• )£mtmemitm1K ^ l9 Purzgott wird auch in den repitus, ^nei-vt es da^ 'eine von neicen,welche die Aagyptier 1 sie mehr Scheu sollen getragen apis.iian ftat seine Abbiid'ing T ¥tyyf Y**- - 89 - _____fo tat ologi sclie_ ftotthe i t»a« Di« Agyj>t er, namentlich die Pelusier, verear= t#a oi/ibü jraragott.Äi&a stexite ihn als ein hocKeurtea hind dar, daa alle Anstrengungen macht, sich, zu erleich tern. Zb haben sich jiguren dieses 'Jottes erhalten, im "'Ooiiseii de Acutus"findet man Kwai Abbildungen nach dan Statuen, die das Mg »* » des Marquis de üospy besai- Vgx...:.. y. . »oat.äü.* M»a>g1»im lü*.*,Ho.oyV. ~ üinutius jl .-,3D aoi st. üommentar. - Hieron» in risarl li».XIII,aaj.^,fol.161« - jaotzii,Actx litter. Wl. - Aioni:faacon,Andic.ejtpl.III f part.Il,p.ooo. - l^teraoires äs iitterature et x'histoire de Sailen^re, I. pb.ru , p. ^^.Dissertation Sur ie dieu Pet,?er Gia vle iorrin, conssill»r au siege d'urlss, -.iemoires o.w l'Acauemiö da Iroyes I «>'''. ' ' .....■■ Der ägyptische Furzgott wird auch in den Mytologiea »nllli ♦ "C r ep 11 us, *ne i vt ea da^ " e ine von den xacherxicnen docicneiten,welche die Aogyptier varenrton und vor dem sie mehr Scheu sollen getragen lan nat seine Abbildung V" hiioen, als vor dem Sßrapis. Vhült »^jjvooh aus einem Oarnioi zuschnitten, wo er al3 ein junges Aind gestaltet i et, welches sich in der Stellung eines Renschen boi'ino.jt, der Winde e.treicnen lassen will,und sich deswegen anstrengetJAuf dem iX^-X^t Kopfe hat es statt Aft? jiutze einen i)recAiuifor, als ein sehr schicudiches Sinneild dieses G-ottes.Auf einem anaern irdenen üeniunale steht er aufgerichtet mit in die Seiten gesetzten Armen,wodurch er sich s&vw^:^>***^*.'*&il*-ii'*&9ü***>?. ,;.:-,««*«Si?W»i*4l^**:4^ gleichsam drängt, die Winde loszuwerden, die ihm in seinem aufgeblähten Bauche beschwerlich sind. Man hält aber diese ganze Gottheit für erdichtet i." *»-.•-. • ■'• - • ' »h ' Ben i am , in Öäkijcts gründliches mythologisches Lexikon, worin- Xffif dl ? f fabe ha a. e als wahrscheinliche und eigentliche G - chichte der allen roÄa, griechischen und ägyptischen" Götter l Ä M a''r n Ci Verme - hrt und von Johann Joachim Schwaben.,Leipzig in_PWilschens Handlung, ! 77 o - fe- eweis üind £±j£^\^.ü.iche Schreib- mft mit Schreibmaschine abschreibenden "! VI C~" /-» M -^"» /-v -I "U. O . _ __ _ T -i "i . ms Buch astend die Verleger- - ' ^Erklärung: S: fehler der " Frau Englisch,die des zwe: .ssififSiä*^^ - (i - ■»as'aSagg« von Hederich nie zur Hand gehabt hlt! A^ÄÄ - : -- * ~ Auch der israelitische und moabitische Baal-Phegor, dessen Kultus „mehr schmutzig als obszön" war, muß H 1 als skatologische Gottheit, angesehen werden. Der Dienst, den man ihm erwies, bestand in der Verbindung des Aktes der Defäkation mit geschlechtlichen Ausschweifungen 2 , und „einige haben denjenigen in ihm zu finden geglaubt, den man unter dem Namen Crepitus anderswo verehrt hat". „Peor" soll von einem Stammwort herkommen, welches „zu Stuhle gehen" bedeutet. Daher wollen denn einige, die Ebräer hätten den moabitischen Gott des Donners, i Baal-R oem, aus Spott den Gott der Bauchwinde ge nanntT^p \ v Erklärun^;: Weiterhin ein köstlicher aber gravierender llagiatbev/eis! *TDie die Eandschrift Stern* reinschreibende xi 1 iir « n inum 11 ' m-i gleichsam drängt, die Winde lo werden, die ihm in seinem aufgeblähten Bauche schwerlich sind. Man hält aber diese ganze Gott für erdichteti." Benjamin Hederichs gründliches mythologisches Lexikon, wc nen sowohl die fabelhaffie als wahrscheinliche und eigentliche schichte der alten Ä griechischen und ägyptischen" Gc und Gottinnen etc ansehnlich vermehrt und verbessert von hann Joachim Schwaben.^Leipzig iggleditschens jjandlung, i- sind ri Erklärung: Ein wlnffljl r « r Plasia,. fenler der di'ö'TOrnsclie LMäoK!?E 'Sit , ^t^^S^M 10 f us dem benutzten Maschine des Dr.Englisch uebernomnien sind.- G-anz inst zwei-ff« in»febalhaffte«,sowie die falsche J namen s».G_led itschens" mit »Pleditschens». Es s TiteQlOej|eric hs Buoh f^ imLianuscriT>t so_wohl die fabelhafte sowohTaie fabel m Gledit schens Handlung ^in Pleditschens Alles ein Beweis das Englisch nachges von Hederich nie zur Hand gehabt hat« i t Auch der israelitische und moabitische Baal-Ph dessen Kultus „mehr schmutzig als obszön" war, 7 b als skatologische Gottheit angesehen werden. Dienst, den man ihm erwies, bestand in der bindung des Aktes der Defäkation mit geschlechth Ausschweifungen 2 , und „einige haben denjenigei ihm zu finden geglaubt, den man unter dem Na Crepitus anderswo verehrt hat". „Peor" soll einem Stammwort herkommen, welches „zu St gehen" bedeutet. Daher wollen denn einige, die EL hätten den moabitischen Gott des Donners, Baal-R( aus Spott d en Gott der Bauchwinde g enannt ^Jf* T \ ^Erklärunp;: Weiterhin ein köstlicher aber gr "Die die Handschrift Stern* reinschreibende '^^^--^^^skj ii ^uimc - e ~~ii8n~ Namen des -^rekgotts" Beel-ileem " nie h/1 genau lesen und schrieb deswegen in die Maschinenreinschrift "Baal-Reem". Genau so hat es Englisch in seinem Buche,der doch den MaschTnendurchschlag einfach nachschrieb. Jedenfalls kann es keinem Zweifel unterliegen, daß es wirklich einen Gott der Bauchwinde gab. Schon vor Bourke haben sich andere Gelehrte in langen Abhandlungen mit dieser Frage befaßtJSo, erschien, 1768 ^ 'eine „Oratio pro crepitu ugnat. Tbeodortt. in Pf.CV. p. 8*8- 1 Qp/>. 50?an bat berfcbiebene SDJutfc tnagungen, wa$ e$ eigenrlirf) für eine ©Ortzeit gewefcn. Qrintge baben ibn für ben ©atttrn, bct aueb in &ra&entf%«. H,N. Hb. Vit c. 56. fcB fe»n angebetet werben, Hotting: biß. Orient, c. f^mhtxt für ben $#Uto ©ber ftngifcben. 3»pifer, Seldtn^it DHt Sfrr.Synt.I.c.5. "nnb noch, «riberc für bte ©onne geboten. Vofflßtb&l. gent. L. IL c 7. gnSgemein stimmt man ibn für einen ©oft ber Jlnrcinigfrit, »«1= cfyer »ornebmlid) pon bett grauender* fönen angebetbc* worben# unb man fann ibn füglicb für ben $riapHg an* fehim. Orient. Homil. 20. in Numer. XXC Hitron. in Hof. IV. 3ebod) foU er ba$, »a$ in bem §8ilbe beä $ria* pu$ ptnrgeffellet ju »erben pflegt, im «SJunbe gehabt fyaben. Id. in Hof. IX. SBenigffentf erfennet man au$ t>erfd>tc* benen ©teilen beicf>er SlpcÜo ben Srabuä jeugete. bacchae, arum, Qr. Bi«xm, **, waren ein Raufen fcbwaVmenber 5Sei= ber, wefcfye ben SBaccbuä auf feinem $ug< in 3«bien begleiteten, unb b Manades, Tbyadet, Mimaüonidts, Ltna, Baffartdti U. f. f. Dmpfler. adRofin. lib. II. c.s. & AUx. ab Alex. lib. VL f. 19. trugen biermtcbfi auf ben jfdpfen Sfranje »ön SBeinre* ben, hatten über bie Imfe ©cbultec binab eine £irfd>* ober Sle^baut (>4n< gen, unb auf ber ? Sld)fel «inen glatten ©pieg liegen, Eurtpid.inßacbityV.^oi, 710. Ovid. Mttam.Ifl. w.592. ber inä« gemein aud> mit Weinreben »immun« 1 fidj biejenigen, bie if>n bcre&reten, bergen war, unb fonff dgcntlid) ein Tbyr- Unjucbt ergaben. Einige baben benje^x genannt mürbe. Cnipping. ad Ovid. ■ nigen in il>m ju finben geglaubet, ben man unter bem 9?amen Crepiiui an- berömo beredet ^at. Origen. ctnt. Celf. f. 255. Mhmc. in 03av. p. 32. 3>emt peot foß »on einem ©tammmort« f>er= fommen, »eldje^ ju ©tuf)lc geben bc> beutet, ©aber »oßen benn einige, bie €bräer bdtte n ben moab itifeben 0ott be^ .Öonnerg A^eel^eem|a >^ ©pottc ben ©ort ber^aüdjminbe, Äaalpeer genannt 0c«ligcr aitö »aeer beym «almet bibf. Untetf UlZb- 288 «■ 2lm n>abrfd)cinlid)ffen aber i# nod) »obl, bag eö ber©ortDru^ ober2lbo» ni4 fen, (Cbenbaf. 293 a. ff. 0. »ie= »obl boeb aueb bawiber noeb t>erfd)ie> Jbeneö fann erinnert »erben. iTloabeim« 2nm. öftf 308 u. ff. 0 BAAL -Z AMEN, BEEL-SEMEN, ber ^err be$ ^timmeW, ber bie erfle ©oftbeit »ar, »clebe bie ^dnicier anbetbeten, unb wofür fic bie ©onnc hielten. Philo ap. Eußb. Prap. Ev. L. L cio. p.33. baaltis, idoi, eine©rfttinnber Wnicier, welcbc ttomebmlid) m 5?n< Mo* t>erebret rcurfce. ?Kan macbet (Ie ju einer ©dmilor ber 3l|Tarte, nnb©a/ /. c. ©ie fübrefen ferner £o*wen unb anbere »ilbe Sbiere mit ben Wogen ^4nben mit ftd> berum, welche fte jum S?>eile enblid) aud> rob unb ungefoebt frogen. 3n ibre £aare fyatim fje ©d)langenmiteingeflod>ten, unb wenn fte burffete, feblugen fte mit ibren ©tü» ben bie €rbc, ober Seifen, fo flog benn fo Ijel 9ftilch, ^onig ober 3Bein b a\i $accbu* ibn rafenb madv tc, Apollod. Hb. III. c.j. §. 1. worauf benn if>r Unwefen bergefialt uberbanb nabm, bag be» ben erfolgten Orgien, ober iSacdmäfeffe, bie SBeiber in^ge« fammt nicf)t anberö, al$ rafenb, febwär* meten unb tobeten, Ovid. I. c. Virgil. Am.IV.v.-yai. wiee£bernacftmd)tt>iel beffer aud> be» ben Moment, an ibren 25acd>analien, tyx§\va§. Uviut Hb. XXXIX 13. BACCHEPAEAN, antit, Gr. Baxxf- ■xstav, «voc, ein 2?c»namen be$ 93acd)it^, unter wcldjcm ihn bie ©rieeben infon« ber^eif iü - SS»**^®**^^ liö ^Äizidfa loa Btt rjvdexx, d:i^ ixua .jietoii isaucLü uuuciiivöi'iioü Dind. »e ^fxnza Gottheit ftt* erdic.atöt. " i ^räacliiciiea taytauio^isoiies Lexicoia ,0 t a\>eii;affte, aia wanr^ciieiniiciiö isoliiciit^ der ait^n römi^ciion. «yptischen Göttar und GSttinnon Tsehret and VörbaKsert von Johann P_ijjit- j T-"T"iii^ |rri i |rlr ^ | i rifl n> l i^iij,.n)iii nr j % ?leditsch3ns|HancUun&, i'iea unc : Sedomen ban J&rchi wird i Baal-Pnogor {geTtoihta Vrudtus a obasün'' , \':ur ? das wichtigste Moment &cftöuon:"niatonuors corara ao st jjroas offerre' f $ und "Sini^^s B ihre zu xinuen gijjiWltt^ flpil man öj»itua aad^rswo verehret hat. Dem ■ Stüimfirvorte her'r.oaisaan,weiches i-.2 j.-tet. BaJäftT sollen dennn einige, l*3*^ . ■-■if*^..-..?.VW>« (r .>::, ,,. . wmsmtsi \ 38 ik-ann naoh llttitül nijnt als sicher erscheinen, daia es wirklich einen ä«£^ptischen ^ursgott gab. Indessen naben einige Scnriitciteiier die Sache doch tragisch genoraaan und in langen Abaandixingon unter^ sucht-«o erschien ihjo ö in Q "Oratio oro crerjitu «. ~ ■ — vantris,nabita ad patres crepi tantes ab ..-im. :La rtins, - öü - £■ ■' *sw*«ij w ait )0 ^jj%55 ^^.^^^ gleichsam drängt,die Winde loi> su i^rden,die iura in seinem aufg3bii.netön Bauche beschwerlich sind. j£an hält aber diese ganze Gottheit f&t erdic/rtet. w Benjamin Hederichs gTflltllafa— mythologisches LexicoB wo rinnen aovrchl die fabeih&ffte, als wanrsr cheinlicne und .»igentliohe G-eeohichte de? aiten römischen, griechischen und ägyptischen Götter und Göttinnen etc. t.nüohailch vermehret -and verbessert von Johann Joachim fiktlHHrt—■ %PleditschensfHandlung, rrio - Seite * .^yiSUfin Bei HalmnnHin und Solomon ben «jarchi wird gesagt,da£ aar dem Ba&l-Pnegor geweihte Vruitus "mehr senmutaig als obaaon ; 'vvar> das wichtigste Moment der üeremonie wäre gc-wokon:"aistonesre coram eo f cremen poodeis et stercus offerre' f » und "Einige haben denjenigen lü ihm au rinden ^igiaubet, den man unter den. Kamen CrSpitts anderswo verehret hat. Dem ?eor soll von «ine« Stamrawortc hsrf-omtaen, weiches au Stuhle gehen bed-.r-J.tet. 9a&9¥ wollen dennn einige, die Sbräer hätten d«n moabitischen Gott des Donners ^-aal ~ 3»«m aus Spotte den Gott der Bauchwinde genannt, "'"uoü.a.richs my tuoio-giecnee Lu^icon, »» iiuamxwo 'irrTTT—^CWWffHtr7A* ! Y •f-i-'i^V»!^*- .»-.r*--"^ ^■^»^.■a«-. -«j- *«-^-.«o/-»,4y~««»«»w^yr«> Sa kann nach aiieae;k nient als aicher erscheinen daJs es wirilioB einen ägyptischen iursgott gab. Indessen naben einige Scnriitdteiier die Sache doch tragisen genommen und in langen Ahuandltingen unter= sucht-«o erschien ifoo aine ''Oratio pro creyitu _ - — ventris,nabita ad patres crepi t**ntes ab gm.Martins, l< Cosmopoli, ex typ. societatis pafrum crepitanlium, Paris", welche Schrift Mercier de Compiegne ins Französische übersetzte unter dem Titel: „Eloge du Pet, disserlation historique, analo- mique et philosophique sur son origine, son antiquite, ses vertus l sa figure, les honneurs qu'on lui a rendue chez les peuples anciens etc. Paris, Favre, an VII." Cos-jopoli,ex typ.soei^tatis putrum crepltuntium", und Mercier de Compiegne uüersetzte dieses nerk ins Französische*der würdige Traduotaur erhielt hiervon den BeinaaeniMercisr Pst.Per Titel dieser Übersetzung iio^e du Pet, disa«rrtatiou his torique,anatomique et phii.osophi(±ue eus eon ori^ine, son antiquite, ses ver-= tas, sa iigure,iee herinours QU'on lui a rsndus ohez ies peuplaa aneieiis 9to.Paria, Favre, au VII.Mit einem -■«mitr.viihii^iihfflirf^i^ I I o-L.iaa, aen ü-ott Furz aursttsiiend nebst dieser (Jmschrif Crepi&ai VM&xia cüiiearvavjri deo propitio. iln paar i ranscsieuhe Dichter haben die Le- genor vucF poetisch v ärgertet..(Sin Anonymus, Verfasser aes 'Cor-seil de itorüsis ou Im revue de aon regiment, noease salebin^v. Otee YerlGgsort und ohne Jahreszahl /fco Sr.'l ton /, in de* 3ibiioth.Scatol.Ko.itf'* ermahnt.; widert einen gt^ea Gesang a eortaiiia ;ents coulia jadis a&orez a Memphis. äia Anderer dlehvete a .'gar ein ganzea dicKes Buch i'oer i,e Dieu des Venta ün xes aventures d'hiole metantorphosdi en P.t.ou si-a^Iemeat le dieu Pet* baiinr-we en Vera .«.io rea, vingt-eept ohants.Par un ancien regent de rhetorique, actuelleaxsnt professaur aux terres austrage'-» du ?*ionde littsrairo,ou ii a fait de joiios decouvertes.ha Haye, et se trouve a Paris jtc. { ölb 3eitea). Die Römer besaßen sogar mehrere der hier in Frage kommenden Gottheiten: 1. Den Siercus, den Vater von Picus, den Erfinder der Erddämpfe 5 . 2. Den Sterculius s , Stercutus oder Sterculinus, die Gottheiten des Mistes. Man beglückte auch den Gott Faunus mit diesen beiden Beinamen. Sterculius soll auch die Felddüngung erfunden haben, weshalb man ihn den Gott des Ackerbaues nannte 7 . Außerdem hatte er die Obhut über die Latrinen 8 . 3. Weiterhin besaßen die Römer eine Dreckgöttin, die Venus Cloacina. Ob sie ihr Verehrimg angedeihen ließen, ist natürlich eine andere Frage. Sie hatte ihren Tempel auf dem Gomitium, der folgender Ursache seine Entstehung verdankt: Als man einst eine weibliche Statue in einer Kloake fand und nicht wußte, was sie vorstellte, heiligte sie Titus Tatius, und weil sie in der Kloake gefunden worden war, nannte man sie Cloacina. Indessen ist die Herkunft dieses Namens durchaus nicht verbürgt. ~ cJ«- *" "B***^^ 91« SÖawa? haltten meinen Furzgott, aber «inen Sehei%utt, den Stercutiua, Auch Storculu3, Sterculi- us, Sterquilinus, Sterces. - Vol.Benjamin Hederichs grünliches mythologisches Lexicon etc.Verbessert von Johann Joachim Schwaben, Leipzig ivVu f ) Sohn des Faunus.Stercutius erfand die Art die Felder zu dv.ngon und wurde ösher als Oott des Ackerbaues vor^ ohrt.'uan nennt ihn e.uch-Oott der Latrinen. üine DrecJt=Göttin hetton die äömer ebenfalls: Öi« Oloacina. \. afcg p ft» '/•*'?,) Ihr Tempel auf dem sogenannten Comitic f.uf dem i !t re, entstand auf folgende fcr%! AI3 msm einst eiB.vi3yrische Tafel besagt: 'Vsrunrsiuigt ein nund den Thron des Königs im Palaste, so stirbt der König,und die Feinde werden sein * Anmerkung: Herrlich wortgleich kodierte Hedewendun^- ^sr .« charkateristisch sind in dieser u.s.w." --^ Sehr charakteristisch sind in dieser Hinsicht die süd- (<,t> 9 Vgl. Heinrich von Wlislocki. Aus dem Volksleben der Magyaren. Ethnologische Mitteilungen. München i8g3. * slawischen und magyarischen Gebräuche". Will man jemandem ein Leid zufügen, so nehme man Exkremente, vergrabe sie auf einem Berge, nachdem man in das Loch vorher dreimal den Namen der zu bezaubernden Person hineingerufen hat und scharre das Loch gut zu. Will man den Tod eines Menschen herbeiführen, so sperre man einen schwarzen Hund ein und gebe ihm bei abnehmendem Monde auf Brot etwas vom Sperma des Mannes oder dem Menstrualblut der Frau oder von ihrer Nachgeburt oder von der Nabelschnur zu fressen, dann sammle man den Kot des Hundes, pulverisiere ihn und mische ihn in die Speisen des Menschen, von dem man - o* - iiinige deutsche 3pruonwdrt;er- Der Arsen £uu*tt,&ia lirafcM .«iru auschlagen»Der Bintare nat gejuckt, das Salz ,virü. wohlfeil werden. Per B3nter3 .luo&t, dar Braut wachsen die Zähne. Der Hintere juoitt, 63 m Q-roß.-wjtter bekommt Backenzähne. Tlr gliilil nit r ^at Junge oid wät,seid de Frui, denn wenn ik mnn se-;jo :KHc! v «!n, min Jungesken, dann echitt hei 3tränge big nn't Kuffer. V . .r ■ •■..i--.^ , . ■ , t l)HH»)»|^ m .'Sahire ich un3 charakteristisch sind in dieser Beziehung namentlich cUe magyarischen Gebräuche« vAue dem 7olk«l^b:m d*f Ififtjpfftjfttfuethnologische IB tteHungen von Br.Hsinrich von »lisloc&i.München Will man j+MUmriftfl ar. leib Bad Seele schädigen, «ucj.'.e /ioiXi 3ein*si ^ju.rajit;ii.tö habhaft zu werden, vergrabe sie auf einem berge, nachdem man in das Loch &10 r Ittimäk tot festen cor au schädigenden Person -T'i-?v?ing-jruf »n - : schayw des Loch gut zu.» in ——------- „ J - ^ >- » J ^ a_.^. r „-----'T* ,M ^rTr^'^^^11liW H iBii^^^ Ki o - >tt tri In &*LotesS vgor JÖcr-iric bfi Klausenburg ic'rti» M«nn ; . n%'.nene Paul Cei©,der «m Rufe stand, auf dlow ffais» ^1..• ,:■„.;:•.-: uiiglii ck\L loh gemacht Wt^0///0///g//HHfß^ ~'^^^^>^*^^^ zu L Oenj'YAll «a» len Ted :.ir.t£ ifei»cchen herbeiführen i ■ ao a^-jrra artü * ia-ir-- »efewureen Hund üin und gebe ihm boi uoueiuto.aiüft i&fr&Ae f Broä »tftfMf ?om Sperma des ilaoriys odjr ddift .iu-v5:t ra c u.bi ut der jf"r-u odor von ihrer Nachgeburt oder vo.a cer Nabelschnur zu fressen* dann sammele man den Hot aas LunuciS,pulverisiere ihn and misone i im in die Speisen des kensonon,von dem man die erwähnten Dinge heimlich erlangt hat und dem man den Tod wünscht. Will man eine Frauensperson unfruchtbar machen, so reibe man die Genitalien eines toten Mannes mit dem Menstrualblut des betreffenden Weibes. Impotenz kann dadurch entstehen, daß man die Kraft bindet, indem man dem Schlafenden um die Genitalien ein Haar wickelt oder seinen Urin auf das Grab gießt. Dabei spreche man: Ich gebe dir das, was du nicht brauchst, ich nehme dir das, was er nicht haben soll. 40 e^- 40_ 40» ■mmj s w ww k, ^ J I II............ m -• -«■»;»• ...... die; cr^Mint^n Dinge heimliofe orlaagt üat und dem as-,a d»n Tod wünscht.?ill man eine Maid oder eine ! r?:.u unfruchtbar machen, so reibe man die Genitalien einer, xotaii Marines flit den Meastrualüiut des betref= ^^mmi^ BBW WI P I ^b i ^ J^^ii^biiii^bj ^^ WBWWW^WI'WIffWBBWPBfBHI BW i ' W^ ^'iww 9 föadiii iVoibea eia,bin* E.t deasart lautet:holtra l v«-.«irtlt, nat auf loten gepiüt. ~nHMMNHnMMMHHH^i'^.-'' - ^^v^y.^fBBWIMliiWHfW Itft:)Ot.iüi ii*rjuü i3« uurch entstehen, da-" maa"die feür&ft oindet:ecöt le*i>tai w , indem man dem Schlaf enden ■x- S.e .Jenivtiiien *in Laar KicJtelt oder seinen Orjfl wti' i^tfi (i-rab a,ie&t> ua'oei spreche man:A2t adom nekou, a ai askaft HB ItUj azt veszem töle,a mi aeke a« l9&>äa*lcb gib« dir das,was du nicht brauche' ich nalHü ihta daa»fiaa ei nicht haben soll.üm eiaea WSW Lupo^eut au machen, *end.e nun auch Folgeades an-' Lsathaxi il im. TTl>lif*>iiii>li1i>1 Uli Iii. Hasenhodsa ia Sselsmiich g 3j*o u*it, triaks ^»an ^ouen Freitag vor Soaaenaufgaag uaa spreche dabei UNftte^. ur az erdöbe meae es Ott caxaxta combat asaonyn;.jitonaa«Hadd öleljeleA me^ ! Szombat aszonv magatol tixlöAte,monda:Szaraz ag vagy>na ismei. zoluüisz, g^ere hozzam- •.. Ag, ady neAem erötjneü.eu wioiu az eayemet^Herr Freitag gisag ia aen &aiu una vr*u. dorv die Frau Samstag. Kr sprach^La^ dich umarmea^ trau Samstag stieh ihn von eich und sprach-Inirrer Ast biyt du, weaa du wieder grtt&St,lE8Mis au air» . . .'rieb mir *$*»Ä^2#-°4^^ -»•• ; .. • r/va&-&*-v TTexeu tnTTW* uptcjt Trcy^exjecjTSir AOTKa^srrpeir* — ~o — . „ ... «. ^Jj»?Ää«* ; Eine originelle Heilmethode erzählt uns auch Brantoiue von Brusquet, dem Hofnarren König Heinrichs IL, Franz' II. und Karls IX. Als er einen Hofmann von einer heftigen Kolik befallen sah, empfahl er ihm folgendes prompt wirkende Heilmittel: „Ich stecke", sagte er, „in solchen Fällen einen Finger der Linken in den Mund, einen Finger der Rechten in die untere ^ Öffnung, dann wieder umgekehrt, eine halbe Stunde - Oi> Abführen und "beichten mu^ man nicht verschieben. Wef der Bauch voll ist,&«£ geht der Arsch über. Auf einen vollen Bauch folgt ein nackter Arsch. Die Rassen aagen-'TCenn der Kopf BChaer**, so erleica- tsrt das den Ar3oh» - .y, ..... -r ' i i |iliüftm||fcii|'iii i MiiiiWmpni)i '''l'Pi 'W^tll^lHWÜWWIA^OTU'O'. "t*W Sine seltsame skatologische kur erzählt -bracuomo von Brusguet;, aem nci'narren der Könige iionrie ii^Prano,oia Ii und Charles XX« Stan* al_e voir, par ordre de irancois II, an amiiussadeur qui avaiü ujuö »iulente GoligLu-c, il iui uit coi'eiant sujet a cefcte iaaiadie, ii uaait d'un reiaeü.ü qui le soulage- ait tres prompt ernenn - Je mecs, dit-ii,üion doigt d'une main par ie bas et ie doigt de l'autre par le haut, c* est =a-^üire 1 'un dans la beuche et l'autre danc l'endroit op-pone, en ies chan.f/jant de temps en tem~>s Pendant une dsral^heure, — WWM irr-—--n-—--—p.*—~~p- lT --- r -. . , i nnßf>mtwß>... mw— bbhjj.u,..i „o^....,,,. Will man eine Frau fruchtbar machen, so mische m.n das Blut des Liannas mit dam Eivrei^ und dem wsii»en II ecken vom L«»-«ai»l> rr ' Haupt© eines Menschen,der denselben Taufnamen hat wie er,neu© Läuse» er brat© sie in einem Apfel und Verzehrs sie, dann nehmen ©r vom Kot dieses Menschen ein Stückchen und lege es an die Stell© des üotters eines hartgesottenen Siesidas Ei lege er heimlich unter das Altartuch, damit der Priester drei Messen darüber lese»dann nehme er es wieder und trag© es neun Tac© bsi sich.^ Oder der Krenke höhle eine — — ■■■ -w:, ■ ,. YWu^wimfätfM?^ ' :"i':'ijl^l^'üllll;ij^ll.. ?.■;.:*■:■■< »».;..;,'••.•. groLu Gelbaiöhr© aus, miniere hinein und hänge sie samt ItofiMi Inhalt im Rauchlang auf, und trink© am nächsten Tage den Urin. ) Oder- man geht vor Sonnenaufgang zu einem Baume,bohrt ein Loch und stecht sei n en Kot hinein.l ndo-z. man dabei die Beschwörung raur^ '^~~~~~~~ m ~~~* nmmmm ~"^ mmmm ° mmm * mm0m ~ m:mm ** mm ^^ melt. Gegen Ghrenschmerzen: man log© sich mit dem Kopf auf die Thürschwell© und mit den Fü^en gegen die Stube zu und lasse sich von seinar Taufmutter ©feinen eigenen Urin in das Ohr gießen.Die schwarzen (^»« ■ « ■ n M ww.i iift reBOT ii a a^^ Frauen,heißt es,urinieren ins Wasser,und wenn man sich mit diesem Wa^aer wäscht, bekommt man die Gicht> im August soll man nicht im Freien baden, denn dur Kirsch pißt in diesem Monat ins Wasser,und man bs= kommt von solchem Walser die Gicht. Will man sich von der Gicht befreien, tso L>e3treue man den leidenden rklärun/*: Herrlich kopierte Bedewendung: n Die friihren Aerzte glaubten auch aus dem Urin leicht auf verletzte oder unverletzte Jungfernschaft schliessen zu können u.s.w." Die früheren Ärzte behaupteten auch, aus dem Urin - t 'M L '! * « "^ w ^*^*w*'q^^' 1 ''*3jSav* f C5?»... «ftj des Weihes leicht auf verletzte oder unverletzte Jungfernschaft schließen zu können. „Der Urin einer Jungfrau", sagte einer 26 , „ist klar und rein, der von Frauen hingegen trübe und dick." Ferner: „Die Jungfrauen können in einem Bogen das Wasser lassen, welches die Frauen nicht können, wegen der Schlaffheit der Teile." t; ■ ' :-; ""X.,v. ff ,; - 41 - Teil mit feingestoßenem Salz,verbinde ihn mit einem frischen Hasenfell und spreche dabei:"Drei schwarze Frauen giengen über den Bach und pikten mit dem Hirsch ins Wasser«.Wasser, reinige dich, Krankheit, enteile..." Sin gutes Mittel gegen die Gicht ist es auch,Pferdemist in Salzwasser zuweichen und über Nacht auf den Kranken Körperteil aufzulegen. Gegen Syphilis Kocht der Besprecher neun Handvoll Mist,von neun verschiedenen Düngerhaufen genommen, in einem Wasser,das er aus neun Brunnen geschöpft hat,und mit diesem Wasser wäscht sich der Patient« In einigen Gegenden Ungarns hei^t es, daw die Spilepsie ursprünglich aus den Schweißtropfen Christi auf dem Kalvarienberge entstanden sei,wer auf diese Schweißtropfen trat, bekam die Epilepsie. Die Juden zaubern sie auch anderen Leuten an,um sie zuriickzuzaubern, begie&t man den Kranken,wenn er . J zusammenbricht,mit dem Urin eines Juden. (Die früheren *4MMi'MBMMIilM - ■„-........ \mm,m i.:.,_J,. Ärzte glaubten aus dem Urin eines Weibes leicht CJ ■tg auyi rw auf verletzte oder unverletzte Jungfernschaft schliefen zu könnender Urin der Jungfrauen, sagte einer, lAlberti juvisprud.med.I e.^.S -Med.Vade raecum I 4y,No.4 und ö.Jist Klar und rein, der von Frauen hingegen trübe und dick.Ferner:* Die Jungfrauen Können in einem Bogen das Wasser lassen,welohes die Frauen nicht können,wegen der Schlaffheit der Theile. i Ein anderer meinte: „Eine unverletzte Jungfrau läßt den Urin in einem dünnen Strom und mit einem gewissen Zischen, eine Frau hingegen wird allezeit in einem breiten Strom und mit weit größerem Geräusch ihr Wasser lassen. Denn bei der ersteren sind die Urinwege verengert, bei der anderen weit und erschlafft." Ein dritter versichert, daß er Jungfrauen gesehen habe, „welche Wände hoch hätten pissen können," andere, Deflorierte, ,,könnten aber dies so wenig, daß sie sich alleweil selbst benetzt haben". w ■ --.„.. •. .....- r"t— Erklärung; Hier ist Dr.Stern in der Quellenangabe ein Irrtum unterlaufen.- Er gibt als Quelle der Erzälung an: Mediz.Vader.Mecum I, 43,Ni 15,was bedeuten soll in Band I,dort Seite 43 und hier die Erzälung Iii 15. G-enau so hat Dr.Englisch in seinem Buche nachge- geschrieben und ist damit auf den Leim gegangen! Ausweislich beigeklebten Fotogramm der Staatsbibliothek ist die Erzälung dort wol in Band I,aber auf Seite 44 statt 43,und dort unter Erzälung Ng 1, statt 15! Ein Beweis dass Englisch aasskeiner Quelle geschöpft hat! 77 Anekdote weiß allerdings davon zu berichten: „Der Leibarzt eines indianischen Sultans besuchte seinen Herrn, welcher an einer hitzigen Krankheit darniederlag, und bei einem seiner Besuche betrachtete er den Urin, welchen sein Herr kurz vorher gelassen hatte, sehr aufmerksam. Eine Hofschranze, die dabeistand, sagte zu ihm, daß er ihn auch kosten solle. Er hielt es für widerrechtlich, sich eine Nachlässigkeit zuschulden kommen zu lassen, welche vielleicht mit dem Tode hätte bestraft werden können, und kostete ohne Verzu g 28 ." _____ P 25 Medizin Vademekum, I, Nr. 43, i5. -** m w i Ein anderer meinte: „Eine unverletzte Jungfrau ] den Urin in einem dünnen Strom und mit einem wissen Zischen, eine Frau hingegen wird allezeit einem breiten Strom und mit weit größerem Gerau ihr Wasser lassen. Denn bei der ersteren sind Urinwege verengert, bei der anderen weit und schlafft" Ein dritter versichert, daß er Jungfra gesehen habe, „welche Wände hoch hätten pii können," andere, Deflorierte, „könnten aber dies, wenig, daß sie sich alleweil selbst benetzt hab« Erklärung: Hl angäbe ein Ir Quelle der EjJ 43, N§ 15,was bedeuten soll in Band Erzälung N5 15« G-enau so hat Dr.Eng geschrieben und ist damit auf den L geklebten Fotogram der Staatsbibli in Band I,aber auf Seite 44 statt 4 statt 15! Ein Beweis dass Englisch Anekdote weiß allerdings davon zu berichten: %^r~ Leibarzt eines indianischen Sultans besuchte seinen Herrn, welcher an einer hitzigen Krankheit darniederlag, und bei einem seiner Besuche betrachtete er den Urin, welchen sein Herr kurz vorher gelassen hatte, sehr aufmerksam. Eine Hofschranze, die dabeistand, sagte zu ihm, daß er ihn auch kosten solle. Er hielt es für widerrechtlich, sich eine Nachlässigkeit zuschulden kommen zu lassen, welche vielleicht mit dem Tode hätte bestraft werden können, und kostete ohne Verzug 28 ." _._.____ 25 Medizin Vademekum, I, Nr. 43, i5. Ii V/VW P r < < ;fr I J- fSBetiietitifdjcä - w - SS a J) c m c c u m füc luftige Sferjte unb fufltge ßranfen, , *rmt>afte**:- K i m Jtint 0 er «Jungfrauen be, "welche Wände hoch hätton fliwf Kön~ re deflorierte konnten aber 'diese« 30 sie sich allemal selbst benetzt hauen." >W»W««»WW»*'y l g^ 9se Harnoropiietn;n benauoteten auch, aus *ck des Urins auf die Jungfernscnaft Wm granffuvt unb ieipjig, 1795» f* ■ su können.Schaarschraidt forderte von Ji l,da£ er den Urin der Kranken nidit nur dem auch schmecken soll. 'S^Vi*^. 1 ***?-^.*«*^:; CW: ~'W>Wl- s .» ^ n R a fMpR^HMMi^ l Sine Anekdote erzählt:"Der Leibarzt eines indianischen Sultans besuchte seinen Herrn,welcher an einer hitzigen Krankheit darniederlag,und bey einem seiner Besuche betrachtete er den Urin,welchen sein Herr kurz vorher gelassen hatte,sehr aufmerksam. Bin Hof schranze, der dabey stand,sagte zu ihm,daß er Inn auch kosten soüa.Br hielt es f.ir widerr.ic^t- lieh, sich eine Nachlässigkeit zu Schulden Koramen zu lassen, weiche vielleicht mit dem Tode hätte bestraft werden können,und kostete ihn ohne Verzug. " (^.lediz. V .da iteoum I* ' 4 -*ll^- 10 j « , r,mu,iwm*mmmri-i^mrrr^v--- i~y- -„ Allgemein ist die Ansicht, da^ man nach einem Schrecken sofort Wasser abschlagen soxi,in i r r iir-*" ^^a^ J^**"'--^ 1 Hffv^mTf^^tiÄWftfji^v-v III. 3tid)tnlcf)t c. Gin iei&arjt foftet bett ttriiu 2>er Peibarjt etneä 3n&iranje, roeldjer öabep fiaitö, fagre ju tl)in, bag er tl)ii auch roften foflte. (?r fiielt eö für roiber.* redulich, fid) eine 9?ad)(nf?i<}feir jn ©cftiiiöen fönt; men jit (äffen, roeld)e meüddyt mit Bern £obe &Ät< fe beitraft »erben tonnen, nnb fc|tete ibn ebne Berjnj. 3eid)ett (iuö beut Urin burcr) ben ©efd) maef. Sefjaarfcljmtbt fobert oon einem 5/rjt, baf er ten Urin fetner Äranfen ntebt nur befeben, fon; bern « derer meinte t* eine unverletzte Jungfrau läßt in in einem dünnen strohm und mit xaiX einem en Zischen; eine Frau hingegen wird allezeit em breiten Strohm und mit weit größerem G-e= ihr Nasser lassen. Denn bei der ersteren sind inwege verengert,bei den andern weit und er= ft„*£in dritter^ Scaliger, comment.in Il.hist«, ust.text.^i«) versichert, aa^ er Jungfrauen a habe, "welche Wände hoch hätton ftnota jcön- andere deflorierte konnten aber *'\ Blees Harnprophet^n benaupteten auch, aus fi * schmack des Urins auf die Jungfernsenaft |«jpBP^pa!f!SäS^^ an zu können* Schaarschmidt forderte von , ( . r'i'v - :< ■- !T*»iÄ»j» - *Mi - K fr"^*W*»«W^^'rlI^^^**i*7/»*«^- i «¥.--'.-f^ Arzte,fteji er den Urin der Kranken nicht nur n,sondern auch schaeCicen soll. «rw*. Bine Anekdote erzahlt:"Ber Leibarzt eines indianischen Sultans besuchte seinen Herrn,welcher an einer hitzigen Krankheit darniederlag,und bey einem seiner Besuche betrachtete er den Urin,weichen sein Herr kurz vorher gelassen hatte,sehr aufmerksam. Sin Hof schranze, der dabey stand, sagte zu ihm,du er Ion auch kosten solle.Er hielt es f.ir widerreont" lieh, sich eine Nachlas:, igkeit zu Schulden Kommen zu lassen, weiche vielleicht mit dem Tode hatte bestraft werden können,und kostete ihn ohne Verzug." U«Iediz. Vr.de aecum l : ,«r. ^ . . ; , ., _ ^M«taHn WgWjWaiCiffg^^y^^ Allgemein ist die Ansicht, da^ man nach einem Schrecken sofort Was-er abschlagen so.Li^in 7.- : e.* w*r. •> :■-.■; . ^^^2VT«¥^vi^ii^^ , «•*•'* 1 - *hii - eumtmm^ ^.•wagm itm'"~""~*ftr£'tmto «*W«m»S}?»^.*«^:i "*««prt^«»,» « ^ wwqHW««^ Ein Anderer meinteeine unverletzte Jungfrau lä.:t den Urin in einem dünnen Strohm und mit msiX einem gewissen Zischen;eine Prau hingegen wird allezeit in einem breiten Strohra und mit weit größerem G-e- räusch ihr Nasser lassen. Denn bei der ersteren sind die Urinweg© verengert,bei den andern weit und er= schlaffto*Ein dritter^ Scaliger, comment.in Il.hist, anim«Aust» t&xt.^i«) versichert, aa^ er Jungfrauen gesehen habe, "welche Wände hoch hatton pissen Können, * andere deflorierte konnten aber *41e«#« so wenig, da^ sie sich allemal selbst benetzt hauen." i,....... L . M .............».p*^,yiwctqr?TY>irTTr~^ — Biese Harnprophet^n behaupteten auch, aas dem Geschmack des Urins auf die Jungfernschaft tadPMÜMWMI 1 "I.....M.....WI'l!i'll''l' 1 M | iH|i'»i|i||l#llfiwi>'ii'Wl 'I mi'li ........lim . schliefen au können*Schaarschmidt forderte von ^m*^' t iftHit.'-Pv - ZJtiir*i4 J k£t-^t,Ji*.J:tii Vi MI *B^QH^HH/Mt**i™t*!^!*Qf^ einem Arzte,dafc er den Urin her gnlMl nicht nur besenen, sondern auch schmecken soll. "tttwim mii nr ^----•^^^^ ^ftgaiiKac. ■ ^^^^^^f^^f^m Eine Anekdote erzählt:"Der Leibarzt eines indianischen Sultans besuchte seinen Herrn,welcher an einer hitzigen Krankheit darniederlag,und bey einem seiner Besuche betrachtete er den Urin,welchen sein Herr kurz vorher gelassen hatte,sehr aufmerksam. Sin Hofachranze, der dabey stand, sagte zu ihm,daß er inn auch kosten solle.Er hielt es fir widerrechtlich, sich eine Nachlässigkeit zu Schulden kommen zu lassen,welche vielleicht mit dem Tode hätte bestraft werden können,und kostete ihn ohne Verzug." U«iedlz. Vr;de aocum I, h U>/. _ "^»«1.......WWIIIIU. ._ mmmmmmmmmmm i ■ Allgemein ist die Ansicht, da« man nach einem Schrecken sofort Wasser abschlagen soxi,in •täbsöSSSSss! 1 ■ t ■> B *8»^.^.rSJavWMSiwii5»«««»'^. / 4ts^tsisns^t/tsi/ In Syrien soll das Urintrinken, um einen plötzlichen Schreck zu bannen, gebräuchlich sein 21 , während die **y* afrikanischen Dinka sich, wie Schweinfurth erzählt"-', täglich mit Rinderurin waschen. Auch bei den Eskimos gilt Urin als hochgeschätzte Flüssigkeit, und bei Tische zu pissen, erscheint ihnen ebensowenig wie den alten Römern ekelerregend. T~ Von einer Heilung durch Urin weiß uns Diodor von Sizilien zu berichten: „Ein König von Ägypten, der seit zehn Jahren blind war, bekam vom Orakel den Rat, seine Augen mit dem Urin einer Frau zu waschen, die die Treue gegen ihren Mann niemals gebrochen hätte. Der König gebrauchte zunächst den Urin seiner Gemahlin, darauf den Urin der Gemahlinnen seiner Hofleute und den von vielen Weibern seiner Residenz. Allein keiner von allen verschaffte ihm sein Gesicht wieder. Endlich hatte der Urin einer armen Gärtners- frau für ihn die erhoff te Wirkung. Erließ alle Weiber. 71 \ deren Untreue er auf diese Weise erfahren, umbringen und nahm die Gärtnersfrau zur Gemahlin." Erklärung: Zu dieser Srzälung hat Jr.Stern vermutlich vergessen, die alte Quelle anzugeben.- Natuerlich hat Dr.Englisch gleichfalls"vergessen".- Dr.Stern hat die Srzälung in der von ihm verschönten ü'orm uebernoiamen,und ganz genau so hat sie auch Englisch in seinem Buche,trotz die alte Quelle sie UttUft abdeichend d.h.in andrerer Fassung beinhaltet.- *"•■■-» Y^i4A ü V*si^is^t/isV \ u In Syrien soll das Urintrinken, um einen plötzlichen Schreck zu bannen, gebräuchlich sein 21 , während die afrikanischen Dinka sich, wie Schweinfurth erzählt 22 , täglich mit Rinderurin waschen. Auch bei den Eskimos gilt Urin als hochgeschätzte Flüssigkeit, und bei Tische zu pissen, erscheint ihnen ebensowenig wie jlen alten Römern ekelerregend. X~ Von einer Heilung durch Urin weiß uns Diodor von Sizilien zu berichten: „Ein König von Ägypten, der seit zehn Jahren blind war, bekam vom Orakel den Rat, seine Augen mit dem Urin einer Frau zu waschen, die die Treue gegen ihren Mann niemals gebrochen hätte. Der König gebrauchte zunächst den Urin seiner Gemahlin, darauf den Urin der Gemahlinnen seiner Hofleute und den von vielen Weibern seiner Residenz. Allein keiner von allen verschaffte ihm sein Gesicht wieder. Endlich hatte der Urin einer armen Gärtners- l'rau für ihn die erhoffte Wirkung. Erließ alle Weiber. 71 deren Untreue er auf diese Weise erfahren, umbringen und nahm die Gärtnersfrau zur Gemahlin." Erklärung; Zu dieser Srzälung hat Jr.Ste gessen,die alte Quelle anzugeben.- Natue gleichfalls"vergessen".- Dr.Stern hat di ihm verschönten I^orm uebernommen,und gan auch Englisch in seinem Buche,trotz die abweichend d.h.in andrerer Fassung beinh - 43 - ^mmmsimmam Svri «D p.ber thut :n«n In solchem Fall noch ein Übrige«-'«an -i^n ü rin ^B'ärnii *ra Stom, Medizin, Aütorilaube und Geschlechtsleben in der Türkei,Berlin 1#Ö2! Ii • Di* ufriKaai «c . .-o. Oiw-» ;-*chen si cu, wi e Scnweingurth erzahlt leoe^la $, *ucj, taglich mit ftinderarin, auch bei den Bftirt—• gilt Urin hochgeschätzt 5lttssi5*.eit,unafi"er. Siobor von (Stcilien erjaljlr, ba§ ein Süitia. pon Siebten, tuetd>er jehn jähre bliub gemefen roar, uom Drafel ben 9iott> befommeu beute, bat? er feine 21ugen mit fcem Urin einer grau, roeldje bie Xreue gegen ibreri üKann niemale gebrod>en hatte, wafebeu füllte, um, fein @efirf>t mieöer j» erlangen, (fr gebrauchte juerjj bfti Urin feiner ©emabltn, barattf von allen feinen Röfleuten unö »on vielen Leibern feiner Siefibeiiäfiabt. SJlicin feiner von allen oerfdjaffie il)in fein ©efiebt tt>ie; ber. (snblicb hatte ber Urin einer armen ©Art« ueröfrau fßr ihn bie geiviinfd)te 3ßirfung, bie erfo laiicje r>ergeblicb gefurbt f>attc. (rr ließ alle k lßei: ber, bereu Untreue er auf biefe 2Beife erprobt hatte, umbringen, unb nahm bie ©artnerin }ur@cmablin. 7- 5Die Gefahr Durcr) ben Sremoc Tartan *). 3n ber (Sdjlaebt bep «Silna 1658 tr-ar unter anbern auch ber 5?ittbauifcf)e gelbmarfcbafl ©0-- *) Mayenbergii iter in Mofchoviatn, p. 4> ✓^^./W^i / V)C y J? t --/ ^/ V wmmmmmmmmmmmmmmmaNaR&KIKtHK&Bm Diodor von siZall?n erzab.lt eine hübsche *,e 70»;. einer Heilung durch Urin:3in König ton,weicher zehn Jahren blind war, m Oroxel den Rat, seine Augen mit dem ürin au iu wa^C'.en, die die Treue gegen ihren maie georoc-en.Der König gebrauchte zu- en Urin seift«* Gemahlin, darauf den Urin der nen «-iner liofieuve und den von vielen der Residenz.Allein meiner von allen ver-^ ihm «ein Gesicht wiede r. t^ndlicn hatte einer armen Gartnerfrau t-v ihn Ha Wir= er 80 lange vergeblich gesucht hatte. -v e Weiber, der *m Untre *e er auf diese Weisse ,umbrir./*m un.v------ - i m I i*» i n tu i f> • i >" i r r T I i i • nm n >riViiiir Erklärung; Auch hier hat Dr.Stern aus dem namhaft gemachten alten Quellwerk,von-dem Fotogramm der Staatsbibliothek anbei eingeklebt ist,in seiner eigentümlichen rein ^persoenlichen Erzälungsform uebernonaaen.« V/oder in der Quell© noch, anderswo steht diese individuelle Form Dr.Sterns.- Nichtsdestoweniger hat sie Englisch in seinem Buche, er kann also nur dem Manuscript bezw.dem benutzten Durchschlage entnommen haben.- 2.) Dr.Stern gab den Titel der alten Quelle nicht bibliograf* iscn richtig wieder indem er schrieb: "Salzburger medizinisch chirurgische Zeitung 1794,Ns 33» und es sollte laut Fotogramm heissen: " — "Medizinisch-chirurgische Zeitung, Salzburg 1794 IJ§ 32" ^ «o. Dr »Englisch hat als Quelle aber ganz genau "so geschrieben wie ^tern_beq.uemliclikeitshalber scnrieb! I Jiinen^großen Ruf als Urinbeschauer_genoß der Arzt Porzio in Neapel. Ein Schüler Porzios war schwer "Krank, und~der L ehr er k am, Ihn zu be sucjiKoT. D ie 'jungen Leute beschlossen, dem Meister einmal einen PosseiT~zu spielen ~ün3 ihn auf die P robe zu stellen. Giner von ihnen ließ seinen Ürin in ein Glas fließen und stellte es zum Krankenbett Porzio untersuchte den Patienten und erklärte: Der Schüler werde unfehlbar genesen. Nun reichten die Übermütigen ihm das Glas, damit er auch über den Urin sein Urteil abgebe. Nach einigen Augenblicken sagte er betroffen: „Das verstehe ich nicht, der Kranke ist unbedingt außer Gefahr, und dieser Urin ist wie von einem Menschen, der dem Tode ganz nahe ist." Und wenige Tage darauf starb der Student, dessen Urin Porzio so furchtbar kritisiert hatte, ganz plötzlich 27 .___ " 33. " f 27 Salzburger medizinisch-chir urgische Zeitung 1794, if£ / Erklärung: Auoh hier hat Dr.Stern aus dem namhaft gemachten alten Quellwerk,von—dem Potogramm der Staatsbibliothek anbei eingeklebt ist,in seiner eigentümlichen rein .persoenlichen Erzalungsform ticbernomnen.- weder in der Quelle noch anderswo Stent diese individuelle Form Dr.Sterns.- Nichtsdestoweniger hat sie Englisch in seinem Buche, er kann also nur dem Manuscript bezw.dem benutzten Durchschlage entnommen haben.- 2.) Dr.Stern gab den Titel der alten Quelle nicht bibliograf* isch richtig wieder indem er schrieb: " Salzbur^er medizinisch chirurgische Zeitung 1794 N° 33" und es sollte laut Totogramm heissen: — "Medizinisch-chirurgische Zeitung, Salzbur g 1794 ns 32" Dr.Englisch hat als Quelle aber ganz~ge ^ wie Stern bequemlichkeitshalber sonrieb! jüinen^großen Ruf als Urmbeschauer^genoß^ ( Porzio in Neapel. Ein Schüler Porzios war Trank, und~cler Lehrer kam, "ihn zu besuch i ' "Jungen Leute beschlossen, dem Meister einm Possen~~zu spielen und ihn auf die Probe zu Einer von ihnen ließ seinen Urin in ein Glas und stellte es zum Krankenbett Porzio untersu« Patienten und erklärte: Der Schüler werde ui genesen. Nun reichten die Übermütigen ihm d damit er auch über den Urin sein Urteil abgefa einigen Augenblicken sagte er betroffen: „E stehe ich nicht, der Kranke ist unbedingt außer und dieser Urin ist wie von einem Menschen, < Tode ganz nahe ist." Und wenige Tage darauf s Student, dessen Urin Porzio so furchtbar 1 hatte, ganz plötzlich 27 .__ ^ Salzburger medizinisch-chirur gische Zeitung 1794, jpE I «fiC IL ■»jrrm - 44 \ jtalancholifcer su behandeln, der sich einbildete, da'- er das Wasser nicht lassen Jcönne, auch, nicht lassen dürfe* denn thate er ea, so würde sein ürin die ganze Stadt überschwemmen.Börhave befreit» den Kranken durch folgende List ron seiner 3ia&ildang'Sr sagte ihm, da*> eine Feue.rsüruast entstanden sei, and bat ihn handeringend, nun doch einmal,um die Stadt su retten, seine Spritze loszulassen; und so geschah es. " jp^*^*™^«^5*"£Ä »Ben Huf als örihbeschauer hatte der WttWmilü'üitvitäifät S 11 (u it tetauigcgeBfit »Ott D. So&ann 3aco& fyaxttnUil €rftet 33 a n t>- 1 79 4- 0 Te/ ©mbttuffebtucftr. rofcie Reapel.Sln Scnüler Porzios war schwer ehr^r itaat ihn zu besuchen. Die jungen en dem Meister einmal einen Possen zu auf die Probe su stellen.Biner von en Urin in ein Glas fliegen und stellte et t. Po ratio untersuchte den Patienten r Schüler werde unfehlbar genesen.Kun e übermütigen das £Las, damit er auch ein Urteil abgebe.Hach einigen Augeh- r betroffen: "Das verstehe ich nicht, unbedingt auüer Gefahr«und dieser ürin HB Menschen, der d*j«, Tode ganz naae ie*t. darauf starb der Student, dessen tfrin tbar kritisier hatte, ganz plötzlich. dioii,i'joh--chiurgische Zeitung, l7i npropheten vorachten es nicht, die List ul zu Hüifa zu nehmon: au« mffmw^m--- t 44 - maiancholiicer au behandelnder sich einbildete, da^ er das Wasser nicht lassen Jcönae, auch, nicht lassen dürfe* denn thäte er es»so würde sein ürin die ganze Stadt überschwemmen»33rhave befreite den Kranken durch folgende List ron seiner 3inbildung : 3r sagte ihm, da^ eine Peuersuroast entstanden sei»and bat ihn handeringend» nun doch einmal.um die Stadt au retten, seine Spritze loszulassen;und so geschah es« 12% f. u tihy/ großen Huf a±s Urinbeschauer hatte der i Heapsl.Sia Schüler Poraioa war schwer i "■ * Lehrer htm. ihn au besuchen. Die Jungen ssen dem Meister einmal einen Possen zu m auf die Probe au stellen.Siner von .nen Urin in ein Glas fliegen und stellte SReicWflabt iSmunb. $x. iQx. £Jgn«5 3tfepb Springer $ bahier alt <&tabt> unb Sant^ficut angcflcHt werben. Hbttbttn. %m 13. JDecember ». 3äbr« darb ju etnat)lttjen $rittdpal« be« WcarifbakeUcgiums «uf uoferer ttnteerfitat, be« S)r. Xbom«» Xladtvtü, $ütt. Jbavbatft X>laäwtU, unb »ermotfef- t^r bortigeiJ@ut gebautem «RatifbalcoUegium. ©on ben einfunften foOcn jäbrUcb 4° ff- ©terling int SJefc-lbung eine*" neu anjufleflenben <)Jrefefwö ber Sbemie/ btn fit nc-cb in Ut $er|sn be« ©r. dJeorge $rtnd> felbfl ernannte/ 10 ff. iur 95efabnung für ben SScrf. ber befielt ' tbett.PoraiO untersuchte den Patienten englifcb gefdjriebf3en Slb&anblung - über einen »c-n beut Collcgiunt jäbrlict tu befjnraenben ©egenflanb verweiltet, unb bie übrigen £infünfte «c-n gebautem Stitterfi^e ju erhöhten? $>ie ftreunbe bei jungen SRenfcben/weldje bcr> tbm waren/ borten ben 2trst Fommeu, unb nahmen ftd> oor, ibm einen (Streich ;u fpielcn. einet »ou ihnen uriuirte in bat ftac&tgcfcbirr betf Äraufen. Ponio femmt, unterfuhr bje£un; gc be« Sranfen, füblt beo at ift crflau» nenb! rief et am; bat »erfieb ich nicht; alle 2liijcigen finb ba, baf ber Äranfe auftt Pefpbr ift, unb biefer Urin ift wie «on einem SiCnfcoen, ber bem Zote gani nahe ifl." . . £)er ©00 tor ging; bie /nngen f eute trennten fief). ©er, wclcper urinirt batre, fommt |u ^aufe, ihm wirb übel, unb er ftirbt auf bet Steile. >er Schlier werde unfehlbar genesen.Hun Iis Übermatigea das Glas, damit er auch sein Urteil abgebe.Kach einigen Augeh- er betroffen: "Das ▼erstehe ich nicht, unbedingt au&er Gefahr, und dieser Urin neia JüenBChen,der de«,Tode ganz naae ist. e darauf starb der Student,dessen flrin htbar kritisier hatte,gans plötzlich. edicir.1 -jch- chiurgische Zeitung, l?y 4, Ho.o i-npropheten vorachten es nicht, die List 11ün su Hülfe au nehmon: TÄ^WSSÄ &f «*^~W»Wj um - 44 MMHN Äelancholiiter zu behandeln, der sieh einbildete, da-- er das Waaser nicht lassen Jtönne,auch nicht lassen dürfe* denn thate er es,so würde sein Ürin die ganze Stadt überschwemmen.Börhave befreite den Kranfcsn durch folgende List von sainer 3inbilduag ; Sr sagte ihui, §tß eine Feuersoruast entstanden sei, and bat ihn handeringend, nun doch einmal, um die Stadt au retten, seine Spritze loszulassen; and so geschah es« "■■ ' * • ■ ' '"" 1 ' ' " ' ';<■'.. ;vt^->.' jSinen großen öuf als Urinbeschauer hatte der Arzt Porsio in Heapel.iäln Schüler Porzioa war schwer &rank,uad der Lehrar kam ihn zu besuchen. Die Jungen Leute beschlossen dem Meister einmal einen Possen tu spielen und ihn auf die Probe «u stellen.Siner von ihnen lie^ seinen ürin in ein Glas fliegen und stellte es zum Erattitsnbett.Porsio untersuchte den Patienten und erklärte :jJar Schüler ward© unfehlbar genesen.Hun reichten ihm dis Übermütigen das Glas,damit er auch über den Urin sein Urteil abgebe. Sach einigen Augenblicken- sagte er betroffen: "Das verstehe ich nicht, der kranke ist unbedingt au&er Gefahr,und dieser ürin ist wie von eineai Menschen, d6r de«, Tode ganz naue ist. Önd wenige Tage darauf starb der Student, dessen ürin Poraio so furchtbar kritisier hatte, ganz plötzlich. \, Salzburger Müdicir*iych'~cLiurgische Zeitung, 17^4, So. - Die li&mprophetea vorachten es nicht,die List bei ihren Ui-toiloa zu Hülfe zu nehmen: /^A- Erklärung: 1. ) Hier hat Dr.Stern die alte Quelle aus der er entnahm nicht genannt und ergoi nennt auch Englisch keine, ' der Ja konform mit dem Störnschen Manuscript gearbeitet hat.- 2. ) In der Quelle steht die Brzälun/- äM tf anders . nämlich mit einigen Zutaten,die Stern ausliess.- Was ausgelassen ist,ist im Fotogramm unterstrichen. Im uebrigen hat Stern die Geschichte romantische auf gezogen.- Also trotz die beschicht e so nur im Steinsehen i-anuücript steht,hat sie Englisch in seinem Buche! Ein Beweis dass er ^jfftvplagiiert hat.- Er bringt die Geschichte nach Strich und Faden genau,mit all den y&ät&ftfH&tl eigentuemlichen Interpunktionen die sich Aitern erfunden und gesetzt hat ^ Ein Bauer kam in die Stadt zu einem Arzt und brachte ihm den Urin, damit er aus demselben nicht nur die Krankheit, sondern auch die Person und alle Umstände des Kranken erk enne.fDe£ Arzt legte dem Bauer allerlei verfängliche Fragen vor und wußte bald alles, was er wissen wollte. Nun nahm er ruhigen Gemüts dia Miene eines strengen Forschers an und prophezeite ernst: „Ich sehe, Euer Patient ist eine Mannsperson, ist Euer Sohn, er ist eine Treppe hi nuntergefallen und hat r •^tAV^H ilrtA/ / *7 _ 1 V, Erklärung: 1. ) Hier hat Dr.Stern die alte Quei nicht genannt und ergo& nennt der ja konform mit dem Störnsc gearbeitet hat.- 2. ) In der Quelle steht die Erzäl nämlich mit einigen Zutaten,di Was ausgelassen ist,ist im Fot Im uebrigen hat Stern die Gesc aufgezogen.- Also trotz die beschichte sehen -^-anuacript steht,hat sie Buche! Ein Beweis dass er Er bringt die &eschichte r genau,mit all den yt$tätet%#*0M e Interpunktionen die sich üterr hat 0 Ein Bauer kam in die Stadt zu einem Arzt und brachte ihm den Urin, damit er aus demselben nicht nur die Krankheit, sondern auch die Person und alle Umstände des Kranken erk enne.fDer Arzt legte dem Bauer allerlei verfängliche Fragen vor und wußte bald alles, was er wissen wollte. Nun nahm er ruhigen Gemüts die Miene eines strengen Forschers an und prophezeite ernst: „Ich sehe, Euer Patient ist eine Mannsperson, ist Euer Sohn, er ist eine Treppe jvi nuntergefallen und hat ^f^V~^j % V$"ä •^f'VVwMAA/ «* bteiJJerfbn nnb alie Umftänbe ceö Sttanfen ertennen jrnbj^&nm^ _fraruber geben foihe. (jl)t jjd) ber Jir^t auf t> ie_^ Sefcbauung Des üringj jmjie^ legte er bem Sauer "alerTeo uerfaugltcbe gragen oer, in jyekb ener fii% jjVt rr niebt g erabeju nari^ber^etion unb ben Ilm; ffonben Def^KrötTr^tFcrI»11 &tpfv/'al?cr ^0c(> mit? Den"" antroorTeTTTfi^ bulb auf 'biefc febtof. £)?tinmcf)v natym er bie -Sfrene bcö §orfcber$ au, betrachtete ben Urin aufmerf; fam von allen Seiten, unb fieng feine »ißabrfagung an, tij&Jdie, euer Patient i|i eine fSlatmipttfm unb euer ©o&n, unb er ift eine £reüp.eJ)iiutnter; gefaflen unb ()at ein Sein gebroeben." ©erSauet war über tiefe (rrflarung be3 SJrjtetf ftrbv pergnugt. 3Jb«r, fieng er au, $err Softer, fann er mir gucr) tuobl fagen, wieviel Stufen er herunter gefallen iff? SDer ilrjt, um bie angefangene Äomöbie fortju; feljen, mußte fid> jejt auf ba$ Straten legen, unb rietf) jer^n. ißein, antwortete ber Sauer baö l)4i «r boefc nic&t (jefe&en, ti waren |tvölf «ewefen. Cjhs/ . ,*-»-»-^ ZT/ffTS rofeeaor st^te seinen Schillernde vor aie hsn,sollten aie aich beim Krankenbette sia nicht etwa Apfelsohalen oder andere von Speisen entaecicfcaa, aie vermöchten anzugeben,von weloher Speise der Kranke an. Sin junger Student machte sich dies h 0 r»i.ngt^ascnalen bsi dem 3atte eines eidete sich sofort mit seiner Weisheit- ai sion don ilagen an Pomeranzen verdorben, dun iScniauaeier durchschaue, und als der Ruinen 3ohdi ern am andsran Morgen Kam» u »iflfali als J^^3t. j)ei Studsoaus uo- £iai und f&llte *alcbidtiä das Urteil: £ sion an Bseisfieisuh den Ma&en verdorben heurer: ^sinus est,qui per asinum Judi-* Um. ■nniivnmH .Deutsche Anekdoten erzählen: Sin Bauer Ln Magen au Pomeranzen verdorben. Jemand hati.5 dun Soaiaumeiar durchschaux,und als der Professor mit a^iuaa 3ohui3ra am anderja Morgen kam, war bcam üotLy aij**ta als iÄaolsmlst. Der Studioaua besah aiuu dwu Mist und fällte kaltblütig das Urteil: Der Kranke ha* sich an äselsfieisoh den Magen verdorbea Da laciita der hearar: "'iä.siuus est, qui per asinum Ju&i"* *+jtiLtaJK^ ^ Doutsuhe Anekdoten erzählen: iäia Bauer Lam in die Stadt zu einem Arzt und bracht ihm Ina. uria, da»aii ar aus demselben nicht nur die Kraakheisondern auou die Person und alle Umstände des Kranken erk^nueJ lter A rzt ia^ts dem Bauer allerlei {JlCyCt verfängliche i?ra&en vor und «ttSt« bald alles, was er wissen wollte.üun aaam er ruhigen Gemüts die Miene eiaeo streagwa iforsuhera an und prophezeite ernst: * loh sehe;, euer Patient ist eine« Maaaap&reoa, ist euer Sohn, er i«t eine Trappe hinunter gefallen und hat ein Erklärung ßehoert noch zur vorigen Sachet Man beachte wie hier genau laut i-aiiuscript die selbe nächste Gesichte an- scliliesst! sich ein Bein gebrochen." Der Bauer war entzückt, doch noch nicht völlig befriedigt. „Aber, Herr Doktor," bat er, „kann Er mir auch sagen, wieviel Stufen der Junge herabgefallen ist?" DerArzt sagte aufs Geratewohl: „Zehn." — „Nein," entgegnete treuherzig das Bäuer- lein, „das hat Er doch nicht gesehen, es waren zwölf." Der Arzt aber half sich schnell aus seiner Verlegenheit. „Bauer," fragte er, „ist dies aller Urin, was Euer Sohn gelassen hat?" — „Nein," sagte der Bauer, „ein wenig blieb noch zurück, weil das Glas schon voll war." — „Aha," meinte der Arzt, „hättet Ihr mir allen Urin gebracht, so würde ich auch die übrigen zwei Stufen gesehe n haben." _ In einer kleinen Gemeinde war eine Epidemie ausgebrochen. Man beschloß, einen Arzt in der Stadt zu befragen. Einer meinte, da alle dieselbe Krankheit hätten, brauchte man bloß einen Deputierten in die Stadt zu schicken, und was der Doktor dem einen verschreibe, könnten sie alle gebrauchen. Der Schulze aber war noch praktischer: „Man soll dem Arzte bloß den Urin schicken I" Und also pißte ein Bäuerlein nach dem andern in ein Faß, und eines schönen Morgens erhielt der Arzt in der Stadt ehr mächtiges Faß voll Urin. Welche Diagnose er daraufhin gestellt hat, verschweigt die Gesch ichte. 7< > Üöln gebrochen. * Der Bauer war entaückt, indessen noch nicht befriedigt. "Aber,Herr Doktor,* bat er,"kann Sr Bir auch xt^sn, wiericl Stuf 3a der J01x30 herabgefallen ist"?* D^r Arzt usgte aufs Geradewohl: "Zehn." -"»ein, Her Sektor, p eatgsflnttta trsuh.>rsig dar Bauer, "das hat Br doch nicht gsßca>s;n,ae %'aron awölf. "Der ALrat half ? ich 6$cha«ll « , *us dar Vorleganheit. "Bauer, 'fragte er, *ist «lies aller ,. . —'-j..' ;:,'• - . < ' . , äoeh schlauer als dieser Bauer, der die Weisheit des Aratss prüfen trollte,war die ganae Gemeinde eines Dorfes, in der eine 3? i dem! 9 ausgebrochen war.Maa be~ schloß, den Bat eines Arates in der Stadt einauholen. Einer meinte,da alle dieselbe Krankheit hätten, brauchte man bloü einen Beirut irtea in die Stadt au sehiokan, und was dur Doktor de» einen yerachriebe, könnten alle gebrauchen. Der Sohuiae aber war noch praktischer: "Man soll dem Arzt bioS den ürin schicken! " Und also plBte ein Bäusrlein nach H-ssl anderen in ein Ja;-,und eines schönen Morgens sibielt der Arzt in der Stadt ein taacutlgs s F»6 Toll üiint ________ Auch btf j anderen Tolkürn hat sich der Volks 3 * wita in ähnlicher vSeisc brandet wie hei den Deutschen T^W heilbringende Macht zuschrieben. Schon in „Plinii Se- cundi Historiae mundi libri, Lugduni 156 1"., finden sich 77 _m ehre re Abha ndlung en „De stercoris humani medicina usu" (Über den Gebrauch von Menschenkot in der Medizin), und die deutschen Ärzte eiferten ihm nach. Helyetius zum Beispiel empfiehlt _,,ste rcus humanuni recens et adhuc calidum" (frischen und noch warmen Menschendreck). Auch in Schurigs „Chylologia histo- rico-medica, Dresdae 1725", kann man eine Abhandlung „De stercoris humani usu medico" (Über den medizinischen Gebrauch von Menschendreck) lesen. .^Der _Autor prü ft zu nächst die Frage, ob^die Anwendung von MenscnenSot erla ubt s ei, kom mt dann auf das Aus- ^sehen, die Farbe, Geruch, Unterschied des Alters zu sprechen und studiert sodann jseine besonderen, für die verschiedenen Krankheiten günstigen Eigenschaften. Er empfiehlt schließlich (was als besonderes Kuriosum vermerkt sei) aus Kot destilliertes Wasser als besonders wirksames Haarwuchsmittel. Sogar die französische Akademie der Wissenschaften hielt es nicht für unter ihrer Würde, die Abhandlung eines solchen Dreckarztes in ihre Berichte 29 aufzunehmen. In dieser Abhandlung, betitelt „Observations sur la maliere fecale par Guillaume Homberg", berichtet der Gelehrte unter anderem, daß er vier Menschen eigens mietete, um mit ihnen Experimente nach seiner Dreckheilmethode zu machen. Im „Medizinischen Vademekum", das schon des öfteren herangezogen wurde, findet sich auch 30 eine Stelle aus dem alten „Wirtemb. Apothekerbuch" zitiert, worin ein Rezept, „Menschliche Nachgeburt zu bereiten", wiedergegeben ist. „Man nehme einen Mutterkuchen, ziehe die Häute 39 Mimoires de l'Academie des Sciences pour l'annee ITH. so F, S. 95, Nr. 5. 78 Erklärung : Man beachte hier die lückenlos geschlossene Kette der Vorgänge,die im Bache v/ie im Manuscripte dieselben sind, und die ebenso treffsicher aufeinander folgen! 4 TT J * heilbringende Macht zuschrieben. Schon in „Plinii Se- cundi Historiae mundi libri, Lugdnni 1561", finden sich 77 _m ehrer e Abha ndlun gen „De stercoris humani medicina usu" (Über den Gebrauch von Menschenkot in der Medizin), und die deutschen Ärzte eiferten ihm nach. Helvetius zum Beispiel empfiehlt ^ste rcus humanuni recens et adhuc calidum" (frischen und noch warmen Menschendreck). Auch in Schurigs „Chylologia histo- rico-medica, Dresdae 1725", kann man eine Abhandlung „De stercoris humani usu medico" (Über den medizinischen Gebrauch von Menschendreck) lesen. .^Der _jYutor prüft zunächst die Fr age, ob^die Anwendung von Men^henEot erlaubt sei, kommt dann auf das Aus- ""sehen, die Farbe, Geruch, Unterschied des Alters zu sprechen und studiert sodannjäeine besonderen, für die verschiedenen Krankheiten günstigen Eigenschaften. Er empfiehlt schließlich (was als besonderes Kuriosum vermerkt sei) aus Kot destilliertes Wasser als besonders wirksames Haarwuchsmittel. Sogar die französische Akademie der Wissenschaften hielt es nicht für unter ihrer Würde, die Abhandlung eines solchen Dreckarztes in ihre Berichte 29 aufzunehmen. In dieser Abhandlung, betitelt „Observations bw la matiere fecale par Guillaume Homberg", berichtet der Gelehrte unter anderem, daß er vier Menschen eigens mietete, um mit ihnen Experimente nach seiner Dreckheilmethode zu machen. Im „Medizinischen Vademekum", das schon des öfteren herangezogen wurde, findet sich auch 30 eine Stelle aus dem alten „Wirtemb. Apothekerbuch" zitiert, worin ein Rezept, „Menschliche Nachgeburt zu bereiten", wiedergegeben ist. „Man nehme einen Mutterkuchen, ziehe die Häute 29 Mimoires de l'Academie des Sciences pour l'annee 1711. so I, S. g5, Nr. 5. 78 Erklärung: Man beachte hier die lückenlos g der Vorgänge,die im Bu.che v/ie im i^anuscripte i und die ebenso treffsicher aufeinander folgen 4 TT - 4(3 - * tßmmmmitm^tmmm........ wi—win ummmmmmmmmMMummmmmvwm»'-t'~~ In FliEi'.is 3ec"idi Hiatoriae mundi libri ILugduni 1561. findet Bttül :uehvere Atomiill'nflJtWI "de Btercoria humani in fjedieiiia ugu."Der äeutsoha Arzt Michael littiaüller (Opera med. 1,114) lobt *9l«aat ste3MK>ris Insaani in abscosoibus. Friedrich SoffittUftB ftftgfc Sifoi*1* M^*^aur.Po%ar. Hu UM», cop. •^ÄgiricÜb. 1*j : ''oaCi- i.::eat* aivina magnam vlra ]>ORrtidant. Ä iiaiTaxius >.ii0j.va«;i.a8, Diribitor.m«d. p.ilg) w#?.tahlt *8t*T6UC tasra -ntia recens et aduuc f^ m * ' ' ^^0BMB^^ -w^* - ""**"***-' ©alidras. * (Tgl. 5r*?. jiO~ i c hi Da caeei ne>. ui tia, fsaaseö*. 16*0 v . ;.oi. ja «cnuriga "Chylologia" ff.r-.il t r.-/-.. -. V.tv* *D.''tV3dLUj?s "X* Stercor!s hunani aeu 94t ' itor fTftft »Ii« Frage, ob die Anwvaung : >:1:s als Äi^UßWWWft erlaubt sei und studiert 3Giue b034adar»i£ fir verschiedene Krankheiten günsti- gen Si^aaadaa3rt«aBi.ST «eist, &sa aus dem Dreck destil= iia^t*^Vaas*l? a»l viö " rfliches Haarwuchsmittel, J »>r, 3u6ereitete menfcr}fid;e 9?a^ge6ur(.j 6. ba$ 9BirttmBrrgif3e Vpotfteferhicft,* 5Dale'ö ^anuafologie, Friller'* Sifpenfaioriunt 1 u. a. m. c&damie des Sciences _jaioxrsa u.'/ ... SJXwohiöÄüa "Qbservations sur la ali> x-ar Gftzill&rtSH EImberg; * dar gelehrte it . ri<*r Menschen eigens sit ihnv q gxpcvlT^ate nach seiner Dreck« au sühnen. " öie StZtfZ f' ^ {' itt #«*«t, Raiten »Wirtefitb^r,, Apotheke rbuch" Uedioi= | vie «repfe vertveibeit, «urf; iveröen fte gegen btc lttt«4i : , v ■'♦) 1 ludet man .folgendes I««fej Hifce Itechg «1ort «u bereiten:* < I nähme einen Mut cerkuchen, 2iahe die Häute „SDIan nefjme einen SD?uf rerr*ttrf>en, jiefje bie •£>aufe unb ben 9JabeI| 7 -:ang bauen ab, reinige itnb rcafdje i(>n in einer genugfamen Stteuge guten aUetnö, fct>neit»e ü)n fobann in 6türe fte an eis nem latircarmen Ott. fallen» ffaDenbe en«t empf^fe« unb JM to^fo-fo . |0ebrancf)t 3()r größter .^ ie e„ i|l abe. ben einer | f**ere„ «ebwt. 2) Ie m $ f( „ ^ J J ein balbd Quentieiii. - «±o - WSfca ftls V.*:^1 V>r.«r.t erlaubt sei und studiert ?. . . * - ' ■. r -jü, fir verschiedene Krankheiten günati* **" -i inn>tf. - -. jwrytHBu. ■.. .--«»w.ic . --■— gen Slgefranftaift a«u£r »eint, «? aus dem Dreck destil= I:. : .:it faa&ar aal ein * Tt -ffliches Haarwuchsmittel» MMHM MM MMNMROMiMM Mi iHbOlrt« äe 3 'Aoademie des Sciences yüi; l'aa&$<* ITIX." ,.r__-. "Qbservations sur la ----...........'"" ............. -T-rT—nir -i ii i m i mHiHlilHHH)WIJ|||W|i!",|H'i,ii In Flisias Secudi Hiatoriae mundi libri U/ogduni 1561« findet Btutt :uehvere Afchaadlaaga« "de etercoris huaani in rjedieiria u.su. "Der äeufcsohe Arzt Michael üttmdllar (Opera med. I,li4) lobt "qIsazi sfceafaö2$s feamsai in &bscescibU3. "Friedrich Hoff mann aagt 'Cjßtiiftt X . ?e v. r. Po ter. Pix•. mao. cop. ap agi ric. i. 1 u. I, ; r^axexemeata aivina ma-yiam vira paa«i&aat. • Keivaxlus (j« y,gaxtretlma«Diribitor.med. •). • ;) *N$fisalt •ataraa« ivuL:.num reoens et adhuc etil!dura, * vgl* ä. J»iCLotioniua,Da oasai nequitia, fy^nool*. 1Ä4Ö $ « rlaüaafca nach seiner Dreck- heilmetÄads au machen,* $» alter. *iriirtetÄ«rg.Apothekerbuch" (Medioi= a »Ghae radaaaaua I. •• , Sa,-».) f indet man folgendes «w i i p i i >mm**vr m® ! z:y»''~*' ;•.' •Batest :"-".n<"5,'..'* ^cfce 'jr-z-h,- ev.urt an bereiten:" : I Jüan nehme ein«». Mutterkuchen,ziehe die Häute /' Erkläruiy;: Um sein Plagiat zu verdecken griff Dr.Englisch zu einer List.-" Im uanuscript Stern ist der Inhalt und der Titel der im Jahre 1696 erschienenen Ausgabe der Dreckapotheke von Paullini verwendet.- Dringlich hat die Sternsche Titelangabe in sein Buch uebernornmen,h at aber dazugeflickt " 1714 " .- Damit soll der Eindruck entstehen,als sei dies der Titel der 1714er Ausgabe und als ob Englisch davon ,also nicht aus dem Manuscripte,seine Angaben habe! Wie das ebenfalls beigefuegte Fotogramm der 1714er Ausgabe aber beweisst,lautet der Titel dort anders .- Somit hat Englisch auch diese 1714er Ausgabe nie in der &and gehabt und ist seiner Fälschung ueberwiesen! Und gleichzeitig des Plagiats. Denn in der 1714er Ausgabe steht nicht wie folgt: " abermals bewährt und um ein merckliches vermehrt und verbessert" sondern es steht dort: " und zum viertenmale um ein merckliches verbessert und mit dem andern Theil vermehrt ".- I Endlich hat Dr.Stern den mittelalterlichen Titel der 1696er Ausgabe mit ein Ifaar eigenmächtigen Abänderungen uebernommen,und genau so bringt ihn auch Englisch in seinem Buche.- Dergestalt steht der Titel aber weder in der Ausgabe 1696 noch der von 1714,sondern lediglich im Manuscript, Auch den Text des Vorworts hat Dr.Stern mit gewissen Verdrehungen übernommen und Eng lisc h b ringt in ebenfalls so.- ________ / und den Nabelstrang davon ab, reinige üncl wascne inn in einer genügsamen Menge Weins, schneide ihn sodann in Stücke und trockne sie langsam. Bewahre sie an einem lauwarmen Ort" Was der Verfasser damit anfangen will, verrät uns die Sammlung ebenfalls ganz unzweideutig. „Wird das so erhaltene Material fein in Pulver zerrieben, so gewinnt man ein gutes Mittel, den Kropf zu vertreiben, die fallende Sucht zu heilen und als Aphrodisiakon zu wirken. Die größten Dienste gewährt es aber bei einer schweren Geburt" Als berühmtestes Werk der medizinisch - komischen Literatur ragt aber zweifellos hervor: . .Neuvermehrte Heilsame Dreck-Apotheke, wie nämlich mit Koth und Urin fast alle, ja auch die schwerste , giftigste Krankheiten, und bezauberte Schaden, vom Haupt bis zu den Füßen inn- und äußerlich glücklich curiert worden: durch und durch mit allerhand curieusen, so nützlich als ergetzlichen Historien und Anmerkungen, auch andern seinen Denkwürdigkeiten, abermals bewährt, und um ein merkliches vermehrt und verbessert von Kristian Frantz Pauliini. " 171 Zt. In dem Vorwort bricht der Verfasser eine Lanze für seine Heilmethode: „Es wir d ohne Zweifel mancher träge Bankbruder und dünkelwitzi ge S tumpfhirn, abermals die Nase über meinen neuvermehrten, heilsamen und so schleunig abgegangnem, auch ernstlich wieder verlangten Dreck riimnfftTi. 1696*. Fehlernachweisung: es steht am Titelblatt der Ausgabe im cript Stern: Neu - Vermehrte Neuvermehrte gifftigste Kranckheiten giftigste Krankheiten bis zun Füssen " bis z u de n Füssen curiret cu riert JBuch Englisch: Ne uver mehrte' giftigste Krankheiten bis zu_den Füssen curiert 1 im Vorwort: Es wird Zweife ls oh ne Es wird o hne Zwe ifel dünkelwitzi ger Stumpffhirn dünkelwitzige Es wird oh ne Zwe ifel dune klwitz i ge Selbstredend steht auch in der Ausgabe 1714 so wie in der von anno 1696,und die Eigentümlichkeiten finden sich sonach nur im Sternschen -^anuscript,womit sich erklärt,warum es so im Buche des Englisch steht.- ErjcLärungjj Um sein Plagiat zu verdecken griff Dr.Englisch zu einer List.-" Im ivianuscript Stern ist der Inhalt und der Titel der im Jahre 1696 erschienenen Ausgabe der Dreckapotheke von Paullini verwendet.- Dringlich hat die Sternsche Titelangabe in sein Buch uebernorainen,h at aber dazugeflickt "1714 " .- Damit soll der Eindruck entstehen,als sei dies der Titel der 1714er Ausgabe und als ob Englisch davon ,also nicht aus dem i^anuscripte,seine Angaben habe! Wie das ebenfalls beigefuegte Fotogramm der 1714er Ausgabe aber beweisst,lautet der Titel dort anders .- Somit hat Englisch auch diese 1714er Ausgabe nie in der i±and gehabt und ist seiner Fälschung ueberwiesen! Und gleichzeitig des Plagiats. Denn in der 1714er Ausgabe steht nicht wie folgt: " abermals bewährt und vm ein merckliches vermehrt und verbessert" sondern es steht dort: " _und zum viertenmale um ein merckliches verbessert und mit dem ^andern Theil vermehrt ".- Endlich hat Dr.Stern den mittelalterlichen Titel der 1696er Ausgabe mit ein jpaar eigenmächtigen Abänderungen uebernommen,und genau so bringt ihn auch Englisch in seinem Buche.- Dergestalt steht der Titel aber weder in der Ausgabe 1696 noch der von 1714,sondern lediglich im -^anuscrip t. Auch den Text des Vorworts hat Dr.Stern mit gewissen Verdrehungen übernommen und. Englisch b ringt in ebenfalls so.- ___ / und den Nabelstrang davon ab, reinige und wasche ihn in einer genügsamen Menge Weins, schneide ihn sodann in Stücke und trockne sie langsam. Bewahre sie an einem lauwarmen Ort" Was der Verfasser damit anfangen will, verrät uns die Sammlung ebenfalls ganz unzweideutig. „Wird das so erhaltene Material fein in Pulver zerrieben, so gewinnt man ein gutes Mittel, den Kropf zu vertreiben, die fallende Sucht zu heilen und als Aphrodisiakon zu wirken. Die größten Dienste gewährt es aber bei einer schweren Geburt" Als beruh- L -"-- ™ 7 ' 1 1 i Fehlern 1696: Ne u - Ve rmehrte gifftigste Kran bis zun Füssen curiret im Vorwort: Es wird Zweifel dünkelwi t z i ger Selbst von anno 1696,i im Sternschen * Englisch steht, m 1111— wihji , i_i in...... n......mMAmm HBKKHKWKRHH*\...... nimmin .n i nie - i n m o m ..... und den Nabelstrang davon ab, reinige und wasche ihn in einer genügsamen i&jnge guten IVeins, schneide ihn sodann in Stücke und trockne sie langsam.Bewahre sie an einem lauwarmen Ort, Der Eutzen i:it,da£> sie, in Pulver geguben,die Kröpfe vertreiben, auch Warden sie gegen die fallende Sucht empfohlen und zu Liebe st ranken gebraucht, Ihr größter Uutzen ist aber be^ einer schweren Geburt. Die Dose ist ein Scrupel bis ein halbes Quentlein« üin berühmter deutscher Gelehrter und Arzt des siebzehnten «Jahrhunderts, Johann David Huland,zog allen nti trti)i»i«£i» n»n-4+*-i- gUtttWamtötu/ Uftmc - ■>r, Seiner it sehen M sh mit ftigste i zu "^Sifomc mPMwfytfv 5Btc nernttefc mit _ «ttt> Utto Saft alte / fa aueß fcfc f^wrrßr/ At feiie ^2(mnrrtf imgr«/ *H rfi AiA^^mA ffTTvcm Seinen ©cncfmwtfgfeften/ SIhrmalöt)Ctt)(,^rt/ttn5umcmmr«Wic6e# »cnn^tt/imD »tr&ih,j X iimpfen, - *y «•.«.i-..«;-,...,, % ....v-rJ.,VV. und den Habel8trang davon ab, reinige und wasche ihn in einer genugsaman Mange guten »eine, achneide ihn sodann in Stücke und trockne 3ie langsam.Bewahre sie an einem lauwarmen Ort, Der Sutzen l*t,da& sie, in Pulver geguben, die Kröpfe vertreiben, auch Warden sie gegen die fallende Sucht empfohlen und au Liebe st ranken gebraucht. Ihr größter Äutzen ist aber be^ einer schweren Geburt. i)ie Dose ist ein Scrupel bis ein halbes Quantlein. üin berühmter deutscher Gelehrter und Arzt des siebzehnten «Jahrhunderts, Johann J)avid 3uland, 30g allen Gewürzen und tauaren Heilmitteln den JDrecJt vor. Seiner -^WH* SS öS <35t3& c35<3S <35<35 353$ < S ^<&<&<&<&<&<&t?<* Mt@t ufflpff«&iffl/ttbtrmql< fcitSia» ■fK imintmiieiK'Vemie^itett/ ^eilfamert/ unD föftykuiUg Afcg<» <\rtngium/fliid)irb juMiülMnijn an * fT trä « ,r ®a nt, J» n,t >< T tünddwitMocT^m^', feiner an 8 eerbkn Unart na«, abermal« übeTmeinem neuoermebrlen betlfamen, »w ac> fligonfleiicm, au* von $>oben unc »ieMtn U«fcnf« »«• Wtni »erib n.ef«äften, unb fre&ree fl en jc^mal^trnftUe^ ptt langten Pre rf, Die »oft tumpfftn,. / " •JJeu < »crmcbi-fc, ^cplfamc JlreA-Jlpatlfcke, roic iiomlirt; mit Roth mtc Urin fafi olle, ja auc& bic fäwcrfk, giffrtgflc Äranrf- bciten unb bcjaubcrtc <2a)äben »om £aupi bt§ jun Hüffen, tnn« unb öuiTerlttt), glürflia) curirct worbcn. SSU aücrbant raren, foreobj nu&Urbtn a!4 crgößliAen S>iftorien unb Slnmerdunßen, au« anbern feinen X5n, 3n Serleflung 3nebri« Äno«en unb oobn«, (StUait t>n> ,»cl). ftoBncr I7U it sehen L sh mit ftig ste i zu rorden» I als m ein Crantz brudar, LL j Xrutf rcn Jr- fttnnt in 2tutt,iatt. und den Nabelstrang davon ab, reinige und wasche ihn in einer genügsamen Mjnge guten IVeine, scnneide ihn sodann in Stücke und trockne sie langsam,Bewahre sie an einem lauwarmen Ort. Der Nutzen ist,da£> sie, in Pulver gegubon, die Kröpfe vertreiben, auch werden sie gegen die fallende Sucht empfohlen und zu Liebestranken gebraucht. Ihr größter Nutzen ist aber be^ einer schweren Geburt. Die Dose ist ein Scrupel bis ein halbes Qu^ntlein. Sin berühmter deutscher Gelehrter und Arzt des siebzehnten «Jahrhunderts, Johann David ituland, zog allen Gewürzen und teueren Heilmitteln den Dreck vor. Seiner Meinung schlow sich vollkommen an die in der deutschen medizinisch-kuriosen Litteratur berühmt gewordene * Heuvermeh rte Heilsame Dreck-Apotheke, wie nemlich mit Koth und Urin fast alle, ja auch die schwerste , giftig ste Krankheiten, und bezauberte Schaden, vom Haupt bis zu den Piiöen inn- 1 und äußerlich glücklich ouriert wo rden» durch und durch mit allerhand curieusen, so nütz- als ergetzlichen,Historien und Anmerkungen, auch andern seinen Denkwürdigkeiten, abermals bewährt, und um ein meriLiiches veraehrt und verbessert von kristian Frantz Paullini.'' In dem Vorwort hei^t es da«' *2s wird 'ohne Zweifel manener trage Bankbrudar, >*^ 1 «K%—*« ,■ .■«»■■ .-— —^ und dunkelwitzig« tlttompffhirn,abermals die Nase »einem neu^vermehrten,heilsamen,und so schleunig abge- gangnem, auch ernstlich wieder verlangten Dreck rlm^taa., Erklärung: Hier fallt zunächst ein kapitaler Selbstverrat auf.- In der Dreckapotheke steht "in Koth tunken" .- Tunken kommt von Tunke und hat seit Beginn der deutschen Sprache so geheissen,wurde auch ewig so geschrieben.- Der irau Eiiglisch unterlief jedoch ein Maschinschreibfehler und sie schrieb " d u n k e n ".- Mit altbewährter Gewohnheit und ' Akkuratesse steht auch dieser Bock in des Dr.Englisch Buche!Wo anders als im Sternmanuspript will er ihn abgeschossen haben? 2.) Dr.Stern hat aus der Dreckapotheke den Text mit Verstellung der Satze uebernommen.- Er hat vor de n Satz/" und sein Fleisch um und um ~1 ~Y~~ dessen Muthwillen ich zwar nicht hemmen kann. Ein Weiser erinnerte sich hiebey, wie er aus Leimen gemacht sej^und darum billich alles für Dreck achten sollte^und sein Fleisch üm und üm würmicht ^ undkoticht, er selbst Thon, und eitel schändlicher Koth, oder, daß ich etwas höflicher rede, Erde und Asche sey, auf daß er Christum gewinne, und stets mit Hiob 79 sagen: Gedenke doch, daß du mich aus Leimen gemacht hast, und wirst mich wieder zu Erden machen. Wir sind Thon, du aber bist unser Töpfer, un d wir sind alle deiner Hände Werk. Darum errette mich aus dem Koth, daß ich nicht versinke, daß ich errettet werde von meinen Hassern. Unsere erste Herberg, darinn wir unter mütterlichem Herzen neun Monat lang eingekerkert liegen, ist traun sehr schmutzig, zwischen Koth und Urin. ,Mein Körper ist Dreck, und eben darum habe ich so dreckichte, unflätige, wohllüsternde Gedanken', sagt der fromme Burgunder und Abt zur Clarevall, Bernard. Und wenn ich mich gleich mit » Wasser wasche, so wirst du mich ddch im Kothjdunkem I W ir stammen alle von Koth und Leimen h er.fFu rsten und Herren gehen mit nichts liebers als gelbem Dreck u m. (Au f diesen Dreck prägen sie ihre Bilder, wir heben .solche auf, stutzen damit, und hängen sie gar an Hals. [ Streuen wir nicht Dreck, Puder wollte ich sagen, in die Haare, und schwäntzen so einher? 0 da dreckichler Hochmuth!" L>nd Pauliini verkündet seine Überzeugung noch weiter ji^einigen dem Stoffe angemessenen Versen: _ w-TTf-n würmicht " den in der alten Quelle nachherr ol/xendenyfr und darum billich alles fuer Dreck achten sollte", gesetzt.- Also statt 1,2,schrieb er 2,1. Dr.Englisch hat es genau so! 3. ) In der alten Quelle steht " nur dass er Chris1^JK£um "und Stern schrieb ins ■ Lil anuscript " auf dass er Christsxfcum".- Aus dies hat Englisch a la Stern! 4. ) Ebenfalls steht in der alten Quelle " w ir al le sind " und Stern schrieb " w ir si nd alle".- Herr Englisch hat es gleichfalls so! 5. ) Dr.Stern hat mannigfaches des langatmigen Textes der Quelle.ausgelassen, dieselben Dinge hat auch Englisch ausgelassen.- In der alten Quelle steht auch im Anfange " Muthwillen zwar ich nicht hemmen kann? und Stern schrieb" Muthwillen ic h zw ar nicht hemmen kann" also mit Wortverstellung.- Auch dies hat Englisch in seinem Buche,also ganz genau wie das Sternsche ^.-anuscript !Er Iii*, somit nie iregend eine Ausgabe der Dreckapotheke in der -t^and gehabt und falls,dann steht all das hier gesagte natuerlich nicht dort.- Erklärung: Hier fäJhlt zunächst ein kapitaler Selbstverrat auf.- In der Dreckapotheke steht "in üoth tunken" .- Tunken kommt von Tunke und hat seit Beginn der deutschen Sprache so geheissen,wurde auch ev/ig so geschrieben.- Der Frau Englisch unterlief jedoch ein Maschineehreibfehler und sie schrieb " d u n k e n Mit altbewährter Gewohnheit und Akkuratesse steht auch dieser Bock in des Dr.Englisch Buche!Wo anders als im Sternmanuspript will er ihn abgeschossen haben? 2.) Dr.Stern hat aus der Dreckapotheke den Text mit Verstellung der Satze uebernommen.- Er hat vor den Satz/" und sein Fleisch um und um__ dessen Muthwillen ich zwar nicht hemmen kann. Ein Weiser erinnerte sich hiebev, wie er aus &f • /) Leimen gemacht sev/und darum bülich alles für Dreck X/ achten sollte^und sein Fleisch üm und üm würmicht s und koticht, er selbst Thon, und eitel schändlicher Koth, oder, daß ich etwas höflicher rede, Erde und Asche sey, auf daß er Christum gewinne, und stets mit Hiob 79 sagen: Gedenke doch, daß du mich aus Leimen gemacht hast, und wirst mich wieder zu Erden machen. Wir sind Thon, du aber bist unser Töpfer, un d wir sind alle deiner Hände Werk. Darum errette mich aus dem Koth, daß ich nicht versinke, daß ich errettet jr s würmicht " den alles fuer Drec Dr.Englisch hat 3. ) In der al schrieb ins """an a la Stern! 4. ) Ebenfalls schrieb " w ir s 5. ) Dr.Stern . gelassen,diesel Quelle steht au und Stern schri« WortVerstellung wie das Stornsc! Dreckapotheke i] sapete natuerlici dessen Muthv.illün iah zwar nicht hemmen ij.ann.5in weiser erinnerte sicn hiebay,wie er aua Leimen gemacht sey 1/ 'i /und darum biiiieh ailea für Dreck achten sollte/und sein Fleisch um und um wurmicht und ü.oticnt,er selbst Htm ^^V"(r. n ' war i« Mt bimnun fan. _ Pt |!5 n .WtifhmiUc niwar i^ nid)! f>emen famttm Reifer ertne*, fe,»d)fcic&erj/»ie< l^'föRÄSiißUir / <<(b(!C5wi/TO< |J afjid) etwa* h*>ud>er rebe/(grfte im» 2lfH«K/(F) unb fteß mir S)l I im» «vfrft mich, »ieber ju Grrben machen. SBfrftnb l C^On/ Mt aftcr Hff icnfer ^jpfFer / unb nu r aC< finftft «» * mr £anbe SBerer". (h) $>arum errette midi Aiitf bem Ädtfc/ bajjich nicht verfmefe/ frt) < (Sebam (fen/fagf ber fromme Q3urgunber unb 2(of ju Srareväi 25erri4rt>. (k) Unb wenn id) mich gleich mit QBaflei »ufd)c/ »irffu mich boch, im ÄOt Ott ber anblr*ittJüiiirtinji^^ £)ie ®änen ober »mt3 bfefer ftreef tefocen flerf nnffr/imbimflA» tigerfte^at/j)atmir beliebt bic tfieuren ©jfleW unb meref.»ürbtVSefoeimniffe betf&otb* et»/? tieffer ju imterfuchen/uffi^iela^gjTverfprodme / aud) nocf> maß verlangte/m^vermefjrte / unb vielen graben 'Srucffehlerrt gefaiiWe/SbrecfrS^tbere aberma« Wrwfehenefen. &oUm$ wir2>fecfhaben/f>abenreit auchQ5rt>f. Dunge befncVXdVrnicht/ unb harre benn etuf reifte <5rnbre. 3talten>tl> auf beruften ff ecfe/fa>r;n (tci|Tre SXeb»gdrtenbamft burMcn/ bmm 1 (k) Meditar.r.rf. (1) Jofc.IX.^o. (afi Agaper. ad Juftinian. Imperat. (n)P.i.3riffl'r4.$nff them.;r.p.lO'.('o , viJ.Microb. l,I.Satarn.« f. (p) L.XVII.c.>. (arua errette mich fch, da« ich nicht ver'iniie, da»«- ich errettet neinon Hassern. Unsere arsta Harb«darinn j Vmtteatibtnttfa; jühatoit« ettVA^beffer^bungt / aUfebenbfeferJli itegeftN^e« ©nlpeter« / fo borin verborgen ift. ScbAofwimb Za »ben« miß befte^ meine (fo ae^nb» fe) 5ettMV«enÖe erbAiiltct)eiLufl.(*) Xje^inefer treiben groffe^Janblun« mit ZYUnf&enj&ib / (t) imb «eben ben SWeberlanbern ben beffeiffcobacf imb fdjc^njTe3frbe(.nuj)V»bavor.(a) t)enn^«cif)re Werfer b4» mft bungen/ imbrirW brcpfadHn^rnbte i^hrlfcftbeß» jalben ftct>erfreuenfJnrnn. ©ji^wfe bert^oitfn btf Opfert Jjtonb, alfo feijb r vom ^«ufe 3fr«effn nefner ^anb/fpraeft borUJer^rr §um ©ropfceten^«» •emtain$^pffer£Äd# ligfeitm«TonbcrbaremOBohlbebadif n)r g^tfJlitnfi» ;nb^?eif?er unb CCtK- Uiib fuf jTb a/ et» war I^M ^ i r . ?)§urf?enunb J5errnget>enmft nfd)rt lieber« oXi jjej* emDrcef um. 'TPtr if nfn bm um m*f^r< 11 f t T > t'* tnf.m/»ft tfn (i i lur getttnery bei * J )Jd i p< amrecP/*»XJ3n »)ILCor.I V.j. (y)Ge3JJrfi)Bcekker.L.I.M«AMiere einge* l Koth tbe ich jagt der id wenn ch doch men her ;elbem [•wir r an Hai n die ochmut.* tert, - &Q - mmmmß°*sz$tiligfeit unb tüncfelwifcige Slugbeit. (Sin SBeifer erinnere ft* »ielmebr biebep, wie er auß geinten gemacht fey, unb fein gleifä) um unb um würmiebt unb fotbiebt, er felbft 2bon, (in eitel fct)änblicber Rott), ober bafi ia) etwa« böfflieber rebt, (f tte unb Sftbt fep, unb tarum billitb alle« für Drecf aebten folle, nur baß er dbriflum gewinne unb ftetd mit £iob faatn: ©ebenere boeb, baß bu mieb auf) Seimen gemaebt bnft, unb wirft mieb wieber »ur (Erben matben. 2Bir ftnb Ibon, bu aber bift unfer Söpffer, unb wir alle ftnb beiner $>änbe SBercf. Carum errette mia) auf) bem fiotb, baß ia) niebt »erfinde, baß ia) errettet werbt Don meinen Raffern. Unfere erftc Verberg, barin wir unter mütterlichem $>erfcen neun 9Jeo< natb lang eingefertfert liegen, ift traun ft&r fa)rau$ig 12 jwtfa)en Sott) unb Urin. Wein Sörper ifi oon Drecf, unb eben barum l)abc in) fo breefiebte, unflätige, woUüfttrnbe ©etanefen, fagt ber fromme Surgunber unb 2lbt $u (Ela= reoall, SScrnarb. Unb wann ia) mia) gtcttb mit SBatTcr wüfebe, wirft bu mia) boa) in ixcit) tunefen. SSanu in Gngellanb fia) einer eine Spanne bötier buneft'al« tcr an bere, titulirt man if>n Serb. Die Dänen aber »crtolmet- fa)cn ta« JBort in ibrer Spracbe Drecf. 3f* gar wobl getroffen. Dann ein Sorb ein Sorb. Stßir ftamineu alle »on Sotb unD Seimen ber, fo wol bie, fo fia) in Purpur al« groben Sinnroab bullen. 3ur Grinncrung tiefer brc> (fiepten £erfunfft unb unflätiger 5>cimat bat mir beliebt, Ut tbcuren Schäfte unb merefwürbige ©ebeimnifft tc« Sotb« etwa« tieffer p unterfueben, unb tiefe nun »uro. »iertenmal »erinebrtc Drecfapotbccf abermals bir ju f#em Jen. 2lgat&ocli, Sönig in Sicilien, febmäefte fein Siffeii, 'ann nta)t Sotb um, »or unb neben ibm ftunte. Dann •eil er eine« Jöpffer« Sobu war, ließ er allftct«, nebft len gölteneu aueb irtene ©efebirre, Sannum lutum, fagt er Poet, auff feine Söniglicbe Safel fefeen, um fia) btc- 'ur* feiner fcbleebten Sjerfunfft tancfbarlicbfi tu erinnern, laß bir« jur 9caa)folge bienen. So lang wir Drecf ba= In, baben wir aua) S3rob. Dünge teilte 2lccfer nia)t, anb Darre tann auff reiebe grntte. Italien »erebrte fct= ,em Sönig Sterculium, Fauni Sobn, wegen tiefer nütv. Hcben grftntung mit tergwigfeit, unt fepte ibn auff bie 'Rolle ber ©öfter, wie tann Pliuius gar weitläufftig »on Jiefem 5D?ifttüngen rebet. PolyHor. Vergiliu« aber WtU iuß btm Servio tiefe« bem Pilumno jucignen, ter bet^ »cgen Sterquilinius genennt Worten ift. 2ßa« für ein Stbat; in tem Sctb auff ber ©äffen fteefe, fagt ©ufer, wiffen tbeilö bie Cbymiei unt ©elebrte, tbcil« aua) ge; meine Seilte, abfonterlicb in SBeinläntern, wtla)e ibnfleif« (ig auffbeben unb ibre Stebgärten bamit büngen, bann teum etwa« beffer« lüngt, al« eben tiefer Jtotb, wegen >cfl Salpeter«, fo barin »erborgen ift. SSomScfcaaff« uno Jaitbenmifi befiebe meine (fo genanbte) 3ctttuitjcnbe er= toulicbe Suft. Die ßbinefer treiben greffe ?)iintlung mit ücenfcfjerfotf;, unb geben ten Wicterläntern ten beften itel schändlicher Koth, oder, das- ich etwas reds, üirde und Asche sey, auf &ß er Christum d ateta mit Hiob sagen :Oadente doch, daji du simen gemacht hast,und wirst mich wieder zu ©n.Äir sind Thon,du aber bist unser Töpfer, i nd a lle deiner ilanda Ivarit.Darum errette mich \. Ith, daw ich nicht ver'inke, da^ ich errettet meinen Hassern.Unsere erste Herberg, darinn mütterlichen Herzen neun Monat lang einge- owf j^Xv yl^^ 13 2obact unb fcfcönftc 3irbelnüfft ba»or. Dann fte i^r« Slecfer bamit büngen, unb einer brepfacben (Jrnbte täbr» Iia) beßbalben fia) erfreuen fönnen: Siebe, wie ber £bon in betf 2öpffer« ?)anb, alfo fepb aua) tfjr »om $>aufe3f : rael in meiner £anb, fpraa) bort ber £§rr jum *propbc-- ten 3öa)ftgebenebepte Drepeinigfeit mit fon« berbarem 2Bolbetaa)t ibr gröfte« Äunff» unb «TOeifterflücf ben attenfdpen bilben Wolfe, brauebte fte Sott) unb frbt. Unb ficbe ta, e« war febr gut: SBann ber $>til Satter gu 3iom in feinem ?>oben ^)rietterlia)en Stpmutf unb guter Intention fieb will feben faffen, fe$en ibn bit Gar* tinäle al« feine (Sborberren auff einen DrecfftuW, nia)t jwar teßivegtn, baß man (tem albern ©ewäfo) nad» feine OTannbeit betaften möge, ftntemal bie ^)äbftin 30' anna nimmer jung worben ift; galfa) aua), baß folü)er Drcdfeffel turd)löa)ert fepn folle, Wie Valentin Chimen- telliu» mit gutem ©runbe fagt, fontern e« gefd)ie(>t jur (Srinnerung ber Demutt; unb Sterblicbfeit. Drum wann er fieb jepo brauff fept, fängt man an ju fingen: Su»- < Hat de pulvere egenum, et de Stercore pauperem. (ir erbebt ben Dürfftigen auß bem Staub, unb ben 'Firmen auß bem Sotb. Surften unt Herren geben mit nid)t« - lieber« al« gelbem Drecf um. 33er ibnen ten am meiften sufebanfen fan, ift ipr lieber ©etreuer, ber $>öä)ftt am Sret. «uff biefen Drecf prägen fte ibre ©über, wir t)e» ben folebe auff, ftnf en bamit, unb bangen fte gar an $>al&. rbrentreef auff eine glüenbt gölbtne 9?ün( gefa)miert, »ermebrt ibr ©ewiebt mercfltcb. 3Ber peutige< Jage« nia)t ju IVtnö gewefen ifi, gilt wenig. SBober aber bat Lutetia feinen flogen Warnen al« »om Drecf V 3"< (T l un 8 f vccrmaii (wie bie Dänen bie 3uncfern nenntn) fam *u feinem alten Satter unb fagtt: er babe gebort, wa« groffe unb braoe Statt ^ariß fep, er fofte ibm boa) ©elb at- ben, er wolle aua) bin unb folaje befeben. S8at, fpraa) btr Sticterfacbfe, min Sön Weltu ene grott Stab ftibn, fo treef na S3runfwigf. Streuen Wir niebt Drei sputet a K.oth ibe ich sagt der id wenn ch doch .men her jelbem *, wir ir an Hai n die iochmut. n itert, fr, I I - 50 - wmmi&mefw&li ■:-r^,--:. ^ : - > ' dessen Muthwill^n ich zwar nicht hemmen kann, yin weiser erinnerte 3icn hiebey,wie er aus Laimon gemacht sey J/ rj /und darum biiiich alias für Dreck achten sollte/und 3ein Fleisch um und -Im würmicht und &oticnt,er salbst Thon, und aitel schändlicher koth, oder, da- ich etwas höflicher rede, ärda und Asche say ^auf da& er Christum gewinne, und stets mit Hiob sagen:Gedenke doch,da^ du mich aus Leimen gemacht hast,und wirst mich wieder zu Erden machen.Wir sind Thon, du aber bist unser Töpfer, und wir sind a lle deiner Hände IMtUDarum errette mich aus dem koth,da»* ich nicht versinke, da^ ich errettet BW*"!'"" werde von meinen Hassern.Unsere erste Herberg, darinn wir unter mütterliche» Herzen neun Monat lang einge~ kerkert liegen, ist traun sehr schmutzig, awischen Koth und ürin.Mein Körper ist Dreck, und eben darum habe ich so dreckichte,unflätige, wohllüsterads bedanken, sagt der fromme Burgunder und Abt zu Clarevall,Bernard. Und wenn ich mioh gleich mit Wasser wische, so wirst du mich doch Lg sumstamm z im &ot h| duaken4wir stammen alle von Koth und Leimen her Tg. ■ ^fC*- Fürsten und Herrn gehen mit nichts liebers als gelbem Dreck um jAuf di esen Dreck prägen 3ie ihre Bilder,wir " Iaa^C haben solche auf,stutzen damit, und hangen sia gar an Hai Stre uen wir nicht Drock,Puder wollte ich sagen, in die aare,und schwantzen so einharVQ du drsc&igter Hochmut." Pauliini ist Ton seinem Stoffe so begeistert, dai- er ihm auch ein Gedicht widmet: I l w Sey nimmer mäßig: Hör und schaue, Gottes Wunder Sind auch im kleinsten Dreck. Ein je de Krea tur *mmm0 Ist dessen Güte Pfand, und seiner Liebe Zunder, Im Koth und im Urin liegt Gott und die Natur. Kuhfladen können dir weit mehr als Bisam nützen, Der bloße Gänsedreck geht Mosch und Ambra für. Was Schätze hast, du oft im Kehricht und Mistpfützen, Der beste Theriak liegt draußen vor der Thür. Anmerkung:, Während der gesammte andre Text in der mittelalterlichen Schreibweise (beispw.im Anfange bei »Sey nimmer müssiP-») wiedergegeben ist,ist Dr.Stern beim Wort »Creatur» in die neuzeitliche Schreibweise hineingerutscht und schrieb "Kreatur» - Auch diesen Fehler hat Dr.Englisch in seinem Buche.-*" ..........' Sey nimmer müßig: Hör und schaue, Gottes Wunder Sind auch im kleinsten Dreck. Ein je de Krea tur «MMN* Ist dessen Güte Pfand, und seiner Ließe Zunder, Im Koth und im Urin liegt Gott und die Natur. Kuhfladen können dir weit mehr als Bisam nützen, Der bloße Gänsedreck geht Mosch und Ambra für. Was Schätze hast du oft im Kehricht und Mistpfützen., Der beste Theriak liegt draußen vor der Thür. Anmerkung:. Wahrend der gesammte andre Text in der mittelalterlichen Schreibweise (beispw.im Anfange bei »Sey nimmer müssir») wiedergegeben ist,ist Dr.Stern beim Wort »Creatur» in die neuzeitliche Schreibweise hineingerutscht und schrieb »Kreatur» - Auch diesen Penler hat Dr.Snglisch in seinem Buche. ?~ ■MMR — %J J. — ' %wtti Sey nimmer müuig^Hör und scnaue Gottes Wunder, Sind auch im kleinsten Dreck.Ein .jed e Kre atur. Ist dessen Güte» Pfand,und seiner Liebe Zunder, Im Koth und im Urin liegt Gott und die Natur. Kuhfladen können dir weit mehr als Bisam nützen, Der blo^e Gänsedrec* geht Mosch und Ambra für. Wae Scnätze hast du oft im Kenrich und Mistpfatzen, Der beste Theriak liegt draußen vor dar Th ir. Französische Dichter haben sich diesos schöne Thema nicht entgehen lassen.In einer Farce des aechszehnten Jahrhunderts (Farce nouvelie du medecin qui guarist de toutes eortes d« maladlee ot appread a deviner. Etwa 1552 :£iolioth. acetolog. Nr. <55ö), entwickelt sich folgendes Zwiegespräch zwiscnen einem Arzt und einem Patienten,der beim Verkosten von Pili«« »"«aruft: I aW^Btufter ♦wejccC" uns* wcrDurwj fvwiefen/ y. UnD olles fctjim nert / wiejef emeS M9& ©aou / ^ Sötern fanDtc Bonne ja ntcfif tfrte @ott» fefjemX \ Jw Sttfb wirD Die 0tytur aus DerStatur« lernt. W 'Santaftcn/Dieficönuc^om c £H"mctet^ . bleuen/ \\ snac6©fittÄenfc6ho^n/ttnDV)on55 ften entfernt. Die foumnr'gfemtcrte ^uefrmit Oal ?luci^uctet/ UwD'Ded) 2)octoren/ ja £od> t&0 / wolltnfetjn. £>en$M& inXraum mit $aut unD $aaw cina,efrt)lueto/ 2>a Doc^r ganzer Quarcf <5cf)min SKaucä/ unD eitler ^em. Qeymmmettmfflig: £>fo7 unDfdw (Softes S&unDer Einbauet) im rTeinftenfctxct (Sin" j D eka tur 3liDejTen@ftte^fnnD/ unD feiner Ciefc 3 Der/ (o) 3m&otbunD im Urin liegt (Bottm* DieSftatur. töflaben tonnen Dir toett mefjr c r blofe <&! nfebw cf fle^t 9flofd) unt> 5im0ra für. is ©cfjafee (jafru oftt im »erriefe trofr OTißpfiSfcett/ 2)cr pefteCbcwMieätDraufTen fcorDet Xfjür. itmcbt becpwfit! unD »eil wir ofweSKange ti61'enDenfinD ju emem £o» fWt/ '7 .abelntc&t mef;r aß Dan 3c $We$*$i^nD$ur$öer* »efungaaWt. y o ßrcbbod)/baftotfcbß/ wtfb lebe/ brtfbitjlerbltt/ lÖAmt lebfit* etmä teobl! Dein ein« nen*biID /.Der XoD/V. er!Sei|^tt Anfang/ Der ma^e^m/ Dajf Du er&efr/ \. 53öo rr^Der <5onn noc$ üftotiD Dir etwa« n>ieDria,s Drofc • 28trfr» »dene 5t in (. rae- ; eed » "res en 6 m xere- mte •0 et — wli — Jl m i«(>t:.v^ f ■ •#■•' iWM ■ Sey nimmer mühig:ßor und scnaue Gottes Wunder, Sind auch im kleinsten Dreck.Ein jed e Kreatur.^ Ist dessen Güte Pfand,und seiner Liebe Zunder, Im Koth und im Urin liegt Gott und die Natur. Kuhfladen können dir .veit mehr als Bisam nützen, Der blo^e Gänsedrec* geht Mosch und Ambra f.ir. Wae Scnätze hast du oft im Kenrich und Mi etpfatzen, Der beste Theriak liegt draußen vor der Th Ct. Französische Dichter haben sich diesos schöne Thema nicht entgehen lassen.In einer Farce des sechszehnten Jahrhunderts (Farce nouvelie du medecin qui guarist de toutes sortes df> maLadiee ot apprend a deviner. gtwa 1552 :£iblioth.scetolog.l*r. 250), entwickelt sich folgendes Zwiegespräch zwischen einem Arzt und einem Patienten,der beim Verkosten von Pillen ausruft: Grrfläruiifl beö Äupferö. Jfe Bibel, barfnn ©ort fffn A unb 0 gef*rteben, Sie (fr mit einem JBort auö ni*tee! alle« f*uff, SBortn fein weife« Slug' unb ginger fteefen blieben, ©lebt no* bep mir unb bir in ibrem ölten Suff. Den golianten rairb man immer offen finten. «« fan ja bein ®emä*f, £>trr, niebt »erborgen fepn. «ueb muß bie ©*lange fi* mit Äopff unb ©Aroanfc um> Winten, ©onf» praQt ber ©*atte nur ju Bug unb Obren ein. ©rep »lätter pat biß $ucb, 8ufft, SBaffer, f*öne« Httanual, Da ade JBunberwerd' und werben auffgemiefen, Unb alle« f*immert wie in einefl Äönige! ©aal. IHan tan bie ©onne ja niebt obne ©onne feben: Sllfo wirb bie 9latur auf) ber ftatur erlernt, gantaften, bie fieb nur vom ©ündelwife auffble&en, 9ta* Sänften f*nappen, unb »on Äünfteii finb entfernt, •Die faum in ©ennerW 33u* mit balbem Sug gegudet, Unb bo* Doctoren, ja ©erb > tporen trollen fepn. ©en SBifc im Zraum mit $aut unb fiaareh cingefcblucfct, i t'o* ibr ganzer Ouarcf, ©cbmind, Kaucb unb eil ^ »inwn— mwutli i ©ebein. ©ep nimmer muffig: $ör, unb ©cbaue: ©otte« SBunber ©inb aueb im fleinflen ©red. Sin' le be Creato r 3ß beffen ®üte $fanb, unb feiner Siebe 3unber/ 3m Jtotb unb im Urin liegt «Ol! unb bie Stator. •Hnbflat-cn tonnen bir weit mebr alfl ©tfam nüfcen, 10 ©er bluffe ©anfebred ge&t STOof* unb Mmbra für. 2Ba« ©*äfce paff bu offt im flebri* unb SWiffpfü&en, ©er bette ^bmaf \ic\t brauffen cor ber Sbür, SBie febon rie*t rcr Profit! unc weil Wir ubnc 3fangc, 3n Sttamö Scnbcn finb ju einem lob ermäblt, Unb ber SWiffgabel niebt mebr ald bem 3'pter bange, ©enn alled gleif* fi* »on unb jur 35ermefung jäblt. @o ftirb torb, caß bu lebft, unb lebe, baß bu fferbeft, ©ann lebft bu eroig wobl! ©ein ©innenbilb ber lobt, ©er Seißbeit Slnfang, ber ma*t eben, bafj bu erbeft, 2Bo roeter ©onn no* 2J?onb bir etwa« »ibrigeJ brobt. aBirftu getrudt? SSSad mebr? ©er «lang iftoom ©ewiebte, Sin äseifer lernet »on ber 3)(ipßunft atleö gut«. SBann bie reebt fundelt, unb ibm jifebet in« ©efutte, ©o lärbelt er barob, unb ift reebt froben 2)?utb«. (Jr roeiebet jc^nn>ettn, to* ftöfft er tefto tficbter, Unb frbleiidert feinen geinb ju ©otte« Soten bin. Sr aebtet feinen Jfoß, nitpttf maebt ibn feig noeb frbüe&ter, ©ein §)cr(5 ifi ©emant, unb »om beffen (£rf fein ©inn. U?an roirb ©ianen niebt befiroegen blaffer febauen, Unb wann au* SKopfuö ft* ju taufenb ©lüden bellt. 2Ber 3Biö unb Jugenb bat, fan Wißgunfi leiebt oerbauen, ©ann nur, voat grof) unb f*ön, t>a( JeuffelStbier an= fällt. ©etreu biß in ben £obt, foufi roirffu ni*t gefrönet, ©em Ubcrnnnber wirb bo« 5Kanna jugefagt. ©Ifidfelig, ber ft* ffa't« na* bem, ma« oben, febnet, ©cm nur ber gute Äampff, bo* mit Seffanb , be&agt. Unb weil ta« tüd'f*e ©lud nur bebet, ta6 t« fället, ©o meibe feine ©*mind, unb traue m*t \» viel. Sobl bem, ber ft* allffäM ^um fieberen gefellet, ©ann ?>0(bmutb mebrentbeil« M ©lüdeö Jvauerfpiel. ©ir aber, liebfier greunb, bir wünf* i* &epl unb ?eben, ©u baff ber weifen SEBelt man* fttjotiee» SPu* gef*endt. &« fan ber bloffe ©red bie ewigfeit bir geben, ©o baß man beineä ©taubä mit übren ftäiö gebend!: ftuguftin ®et)opff, M. D. sdene Jt in I ine" sed o *res en & m xere- mte •o et — Ol Sey nimmer icüiiig^Hör und scnaue Gottes Wunder, Sind auch im kleinsvten Dreck.Ein jed e Kre atur^. Ist dessen Güte Pfand,und seiner Liebe Zunder, Im Koth und im Urin liegt Gott und die Natur. Kuhfladen können dir weit mehr als Bisam nutzen, Der blo^e Gänsedreck geht Mosch und Ambra f.'xr. Wae Schätze hast du oft im Keurich und Mistpfützen, Der beste Theriak liegt draußen vor dar Th ir. Französische Dichter haben sich diesos schöne Thema nicht entgehen lassen.In einer Farce des sechszehnten Jahrhunderts (Farce nouvelie du medecin qui guarist de toutep sortes da maladles et apprend a deviner. Etwa 1552rBiblioth.acatolog.Hr.250),entwickelt sich folgendes Zwiegespräch zwischen einem Arzt und einem Patienten,der beim Verkosten von Pillen ausruft: FÜ tous lee diableo! Qu'eet ceci? Cela sent plus fort que moutarde. La sambieu,c'est marde! Die Dreckheilaethodcn fanden aber auch entschiedene Gegner.Lotichius (Christ.Languis, Oper.med.) sagt in der Mitte des siebzehnten Jahrhunderts:"Sordidi »•* 7 dicastri et exerementis frui solent;sed homo v«ro cordatus et bonae aentis so abstinet." Languis (*bd. ) betrachtet Dreckmedikasiente als "res indigna et execrabilis*, indastvsn gestattet er den Gebrauch "dontra deaparatis-imos raorboe.* Ludwig Dennel (Pharaae. disfaert, I, ^ . -i: ] v»irdaaiat dagog.n ohno Einschränkung die Aii.vüadung uientjcnlicher 3xcre- raente in der Medizin. V Christian Wolf,der bjr-hmte Philosoph, ist Verfasser ein^e Buches "De officio et Nicht jedermanns Geschmack wird die Glorifikation des Kotes sein, die sich ein anonymer französischer Verfasser gestattet. In der „Ode ä la Merde, avec des notes", par M. de Peressoncu (Pseudonym), Montpellier 1807, läßt er sich, wie folgt, vernehmen: Gourmands, qui des mets les plus rares Goütez ä peine les douceurs; Vous, de Flore amaleurs bizarres, Et vom partisans des senteurs; Sur vos delicieuses tables, Dans vos parterres agreabl.es Dans vos sultans, dans vos Sachets, Fut-il jamais rien que n'efface, ia Par son Parfüm, son goüt, sa gr&ce, A \ Un ambigu d'Etrons lout frais? Von ihm kann man die Verse der „Chezonomie" mit Recht anführen: Et mangeanl de la merde avec un goüt extreme II semblait avaler une glace ä la-crime. (Er fraß mit Lust den Dreck vom Steiß, __ Als äße er das beste EisJ_ - Oü - pryxi exonerandi ventrem.* - J.G-.Paul schrieb eine Dissertutio de medicamentis ex corpore humano desump- tis,merito aogligor:dis,Lipsiae 18^1.- Sohuri^, Ch^ylo- logia I7&5,p. 743-757 :De signia ex etercore humano oe- tendis behandelt die Materie voilJcoraraan:Farbe, Gerach, Unterschiede des Alters uav;.- Zahlreiche andere Quellen bringt die Bibliothaca scatologio*.) Von ganz anderem Schlag« sind jene, die Dreck nicht als Heilmittel, sondern aus Lust und Liebe free«em.Ein un^oaernt^T' frenzösisch^r Poet schrieb: w Ode a la M«irde, avsc des note=,par Wl.de Peres.;on cu, D. «.M.M.P. A.P. B.B. D.L. D.M. D.M.Montpellier 1ÖQ7. -An= dere Auegabe unter dem Titel:Ode a la Merde, dediee aux gen» de gout>par Merdophile.se trouve a Pari«, dans touc les lieux.■ Hier hei ß t es: Gourmands, qui des mets les plus rare« G-outez a peine les douceurs* Vous, de Flore amäteura bizarres, St voue partisans des souteurs* Sur voö delicieuses tables, Dans vos parterres a^reebles, Dan3 voe eult&ns, dans vos Sachets, Fut-il jamais rien que n'efrace, Par son parfum, son gout, ©a grace, ün ambigu d'ßtarons tout frais? ■MttMMfeg Bei dem Verfas»•» des Poem« "La Ohezonomie" findet man die«e zwei Z-si.len: Bt mangeant de la merde avec un gout extreme, II 8emblait avaler une gl so© a la cra^e. (Er fraß den Dreck tÄt Lv.~t rmi Flsi* Als ww,re es das feinste riis. ) Erklärung: Wörtliche Gleichheit mit dem ^-anuscripte durch die xtedev/endung ■ Der Geschmack ist verschieden u.s.w." Ein gesunder, vernünftiger Mensch nimmt diese für v den Homo sapiens beschämende Tatsache achselzuckend \ zur Kenntnis. Chacun ä son goüt.^ Der Jjesdimack ist ve rschieden, und deshalb hat ein Dichterling ganz recht, wenn er kurz und bündig den Rat gibt: Mangez donc des etrons, Si vous les trouoez bonsl Diese Stelle findet sich in „La Foiropedie, almanach des Chieurs, contenant ce qu'il y a de plus agreable sur cette maliere missi utile que precieuse; etc." s. d. In deutschen Sprichwörtern wird auch derT£ötfresser gedacht: Friß Kot, gib Gold, So wird dir alle Welt hold. _ Er^Jst^so^geizig, daß er seinen eigenen Dreck frißt. X, X M | Der GeechmacJc ist verschieden,ein anderer französischer dichter Bftt daher iurz and bündig: ■fepgfli donc de 8 etrons, Si vous les trouvez bons'- DieBen Hat erteilt:La Fairepodie, almanach des Chieurs, contonant ce qu'il y a de plus agreable sur cette matiere aus«! utile oue precieuse, enrlchie de plusi- eurs Odes philosophiquee ?ur la Chiropedie,et suivie de vaudevilles et de chansons de gout.Par toute la terre.- Andere Ausgabe:La Foiropedie,alraanach de^ Chieurs, ou le Pae.se""Temp s de la Garde""Hobe, etrennes odoriferantes dediees a tous les naz.Pour la presente annee.Titelbild mit dem von mir cltierten Zweizeiler. Inhnlt:Le Towbeau de Merde,'cra^i-pot'iourri-chirie, 1 * ode sur %m necessite de cMer,la Foiropedie unter dem Titel:La triomphe de Salipot. > T ^ r '"^-V^.TM^%v.\-^i^.~r:^* J ^^T^^-siryiJS'^^ _ m "" "■"■'■■»«»'■»—w——i'!Wi»»»«i»ii«nm iMi»»i«MMMM»«wii:iWMIiiiiWM> r Dicitur aaepe praetiosisissimis cibis humana atercora mtscuisee nec abst inui»,.« guetu. " Und weiter hei^t es bei der Beschreibung der erotischen Scenen, die er mitseinem Weibe aufführte:"et quidem stercus uxoris degustuvit" Frl» Koth,gib Gold, So wird dir alle ^?elt holrl. Fr 16 Üf no, |<ÄJ fe'*#* 9WHt5!c. Tt-^d iNrifldÄt, Man lecke vorn oder hinten d.±n Äreok. lir ist so geizig, da" er seinen eigenen Dreck fri^t. wxaiiräKMttMMM vw A Erklärung: Auch hier die den Dr.Stern eigentuernliche verkürzte Wiedergabe des Textes der alten Quelle von Paullinis Dreckapotheke.- Dr.Englisch hat sie genau so, trotz sie weder in der Ausgabe 1696 oder 1714 von denen je das Fotgraran beiliegt,enthalten • gj fca ri U » - Dr.Englisch beginnt sogar mit den rein persoenlichen Einleitungsworten Dr.Sterns: " Paullini erzält von einer schwangeren n ? Paullini erzählt bereits in seinem Werk von einer schwangeren Frau, „die aus sonderbarem Appetit den Koth ihres Mannes aß, oder, wie es heißt, den frischen Rauch, den dieser ins Gras gelegt hatte". Und weiter: „Solcher Schweinigel war auch jener Lothringer, der nichts Lieberes aß als warmen Kuhfladen. Eine frantzö- sische Dame trug immerfort ihr Konfekt, pulverisierten Menschenkoth, bey sich und leckte die Finger darnach .. .y " Erklärung: Auch hier die den Dr.Stern eigentue verkürzte Y/iedergabe des Textes der alten Quell Paullinis DreckapothekeDr.Englisch hat sie g trotz sie weder in der Ausgabe 1696 oder 1714 v Je das Potgramro beiliegt,enthalten -setefl53*- ***«^ Dr.Englisch beginnt sogar mit den rein persoenl: Einleitungsworten Dr.Sterns: " Pauliini erzält von einer schwangeren^... n ■.Pauliini erzählt bereits in seinem Werk von eint schwangeren Frau, „die aus sonderbarem Appetit de Koth ihres Mannes aß, oder, wie es heißt, den frische Rauch, den dieser ins Gras gelegt hatte". Und weitei „Solcher Schweinigel war auch jener Lothringer, de nichts Lieberes aß als warmen Kuhfladen. Eine frantzo sische Dame trug immerfort ihr Konfekt, pulverisier ten Menschenkoth, bey sich und leckte die Finger dar nach.. .y— 1 —— ... <®m**m itmtmm&tobfru ftjfffö Ä«if"|«M»StSi«i «Rift ~ :rsn «r fcic ^Uftortw »ort SredVfircfJärn fcottn ftsf ^ umf ^c ban<3r< 94urin e«fiü> fM!ttal&Öi«^t'a^^|« - 04 - r halt Katzendreck Lr gebratenen Specic. der Bauer, 'KnMcu ,«Mrouci, ^wxb^^mrim&U/ünbfaitt : £v2U»l*f nach seinem GeschraaoJc- sa^te ^eÖm^ecf.«alt)fcarauf|fictfftccrW«^*ftit■ fc &- d ' P-ferdekät-ei für Bratäpfel. t8tc«ncnataiK^tntf ©rag. ®a# akft (fdbt' i au* fcm mit einem »oriicb/ -im % fäat forf. (q) «Solcher ©c&»ein<3fj r i.öf(rin3t3 m < Stt«#fäK Stome trug i jmrfat* n)t Äonfect/ pttfoerijtwn tTTettfcbm^foi • btti fätm (fnjiie.gmaer earnad). (j) (Sin »fertffji iitatro! uftelf eimmctwi l-a0 33w. 2Cit^ Sur*? fr, er feinen fc(^tjnei\^«^dv«t €Wge"ft: Sftonmiv fafctir . MJt>ftW<' • r Jttffl»'",;!- r tes nannte schon die Arzte seiner Zeit:Dreck- wd auch Dioecorides <*Lib. V, cap. '77) spricht , (<{) ibCi 5h*iBrmr^öffaÄnJl, *Ä , * n Uder Skybalopha S en;. ^ a«an tviu^itiH^9ez> Kaiser Oommodus a*,wie erzahlt '3siP^ Tibi*.- Ätbt, t '^r.m.Med^Phyr.nuni.10. fr) j£tc.f.Ejh. ichoi (s) Borcll.Cjll.«hf. x. Add. es.^a. HÖxai Msudan.!)*, .• ,. . Ui.dndreck.7on einom anderen Kaiser, einem Kon- Uu berichtet, da" or Pf^demist-Liebuaber »her den -b^iAa^ou Chballin srhiolt. <£t wirb jwar einem äcftln, wann er bie Spiftorien »om Dredfreffen bören fofl, bo* mug ia> fte erjäblen. 3" fpagfort am «Wapn tobe icb eint grobfebwangre SBäurin gefeben, welcbe mit ibrem Wann }ii «Wardt atena, unttrwca« abtr »on ibrtm »un= bcrfcißamcn Appetit baio bi«S, balb ba« ftiwättt- 1>« 5Wann rcar Ui ©tplapptt« mübt unb faatt: <9 Stnlt friß tintn Qxti. 8alb barauff fireifft« «r bie ?)oftn ab unb legte einen 9laua) in« Örafi. Dad üBeib fleUte ftcb bergleidjen \u tb«n, feblia) bin unb fraf ben »armtn X5ted be« TOannttf rein auff, unb eilte i(»m nad). SBie ttx umgudte, unb obngefebr mai am 8aden »om grüb-- ftüd »eben fabe, oueb au@ bem (9erua) unbUnratb mutb« maffen fontc, fragt« er: 23a« batf fe» ? Äe ktfanbte unb leugnete niejt, nabnTinit einem »orlieb, unb »an-- berte im griebe fort, ©oltber ©ebroeinigei war aueb je< ner Sottringer, ber niajt« lieber« a& alä »arme Subfla» beil. 3<«e granfeöfifebe Dame trug immerfort ibren Som fect, puloerfirten 5Wenfa;enfotb bep ftcb, unb ledte bie 3in= . ger barnacb. (Sin eterjäprtgcr Änabe beittttlte immmtrja tat ®ftte. ?lu6 gurdjt ber ©tbläge fra6 er feinen felbft eigenen Äotb rein auff. Tonnen machten ibren ftoftgänge rinncr. u>tif), alle bie, fo bura) ftrenge Mortilication nur v lag geringfie effen, unb fia) fein baran würben begnüge» ^\ laffen, muffen ben Gimmel ju 2obn baben. Unter folepen \ war eine Gble, aber alberne ©ajwefier, bie ibren eignend flotb einfcblurfte, aber 5tntlicb frand bauoti warb. Gin ^ SUabler ^u Druffel würbe je juweilen toll unb lieff in ben 2Balc, t«o er fieb ganßer trep unc jivanpig läge \ mit feinem SKifi bebolffcn bat. 3ener fraf) bergleid>eu,V wie autb tat , waö bie ©tallfnercte oon Uferten at>flric< ^ geln. SBrun Si'iglerö ©obn fvap frifdben Äubrred, fo er_\ groie glaten bieg, mit bücbftem Appetit. (Sine fa)wangre/ ^ grau aft ein Aiemli* groffe« Ofterlämgen mit $>aut unb v $aar, mit Drcd unc allem 48uf», auf einem Wttag^ ' mal. jener ungehobelte ^rälat gab feinem SQomp pro Salutari poenitentia Dred ju effen, fo ibm anbere aber febr »erargten. 3>oa) weig ia), bafj OTöncbe »ur Sb-- büffung iprt,r gebler auff ber (Srre baben bmim frietten, unb ben ©peicbel ibrer Superioren auffleden muffen. Gin Jbürincjifcber @raf batie immerfort Dred im OTaul, fo bag fein gemein ©priebroort war: Si hoc feerro, mer- „ _ , | M || M " a| l'BB*MMnnMMMMMMHHMIMHHtfESftn^^ ».auliini erzählt von einer schwaxi.iercn ~****^'~~'* > **P ä,t! * mt ° ^t. NSta^^ "VfWMS»- ► atiF< aondarbareaa Appetit den Kotn ihres Man- w, alt» hv*i'"t, den .frischen Rauch, den dieser aierft hatte." Bei Pauliini kann man noeji foi- piele lesen: "Solcher Schvrein-I^ei wnr auch rin^er,der nichts Liebares a^ais warben .«ine frantzösia c^e Daa.u tru^ immerfort 'e^-t,pulverisierter-. Äj;en;;c;ienK0tn, oaj: sicü i die ifinger damach.jiin vierjänriger Knabe p""**»m.)0t$)H$ij:tt)i!, t ...i i,.......,... ..... .V. immerzu da.«? Betu,aus jfurch der Sohl»^e fr seibstei^enen Koth rein auf.Bonnen machten i gr hält Katzendreck Für gebratenen Speck. Jeder nach seinem Geschmack nagte der Bauer, dt. e~ &r Pferdekät-ij. für Bratäpfel. Der ara-K» gro^e Lust acta Dreckkanen trafen, aer such den Sack davon fri^t und noch an den Zipfeln will na 0 an. Was ist Zimporlioakeit'« Wenn einer einen Dreck häufen au« dem ^rund« nicht weiter verspeist, weil ern Haar darin gefunden. Ariatophanea nannte schon die Ärzte seiner ZeiüDreck- fresser, und auch Dioecorides ^Lib.V,cap.77) spricht von Skatophagen i,oder Skybalophagen). Der römische Kaiser Goramodus a&,wle erzählt wird.Me.usjohoiidreck. Von einmal anderen Kaiser, einem Konstantin, wird berichtet, da' er i?f ^rlaulat^Lieonabe v war unu daher den B^i^^on Ciballin srhielt. i tr^ftw ii^MattiiattrtWii^Wi^»^ Pauliini erzählt von einer schwangeren üiu- 1 .■■^e^"^ }! » e ^' ^ -sä*^ Smm erin, "die aue sonderbarem Appetit den Kotn ihres Man- 1 nee aä, oder, *is jgjj cjl t, den frischen Rauch, den diener ins -rra* gelebt hatte." Bei Pauliini kann man noen folgende Beispiele lesen: "Solcher Schwein-Igel war auch jener Lottringer,der nichts Lieberes a*, als mmstmm Kuh-Fladen.Eine frantzösis a^e Da.t,e trug immerfort ihren Konfekt,pulverisierten Men,<;o:ienkoth, be# sien und leckte die Finger darnach.fein vierjänriger Knabe EWPgfriBP .........n uimmame^mi"^^- A besudelte immerzu das Betraue .furch der Schläge fra- er seinen selbsteigenen Koth rein auf.Bonnen machten Erklärung; In der 1696er Ausgabe der Dreckapotheke von Pauliini und auch den folgenden Nachdrucken,befindet sich eine Geschichte wonach i.-enschenkoth als Schnupftabak diente.- Bei der Behandlung dieser Sache hat Jp.Stern eine »Zwischenschaltung« ueber einen ähnlichen J?all getan,der m der Neuzeit spielte,und im Buche eines gewiessen Dulaure beschrieben ist! Diese Zwischenschaltung ist also ErfinÄun^ des Dr.Stern! ° 2.) Herr machte gle haupt die aber nicht Tabak und dose an,- und ja nie Tabaksdose Dr.Englisch,der doch das ^anuscript Stern plünderte ichfalls diese Zwischenschaltung,d.h. er bringt ueber- ganze Schnupftabakerei.- Damit man ihm auf die Räuberei ^draufkomme,wendet er statt der neuzeitlichen Worte Tabaksdose,die altertümlichen Ausdrücke»Toback und Tobacks- Das soll so aussehen,als habe er aus mächtig alten Quellen ht aus dem ^anuscript Stern geschöpft,weil dort Tabak und steht.- — 3.) Auch einen Manuscriptfehler hat Dr.Englisch hier uebernommen.- Im Original steht»dürrem ^enschenkoth», Herr Stern schrieb »dürrem« und ebenso hat es Englisch.- - rindere, sonderlich im Königreich Boutan würtzen ihre Speisen mit dürrem Menschenkoth, brau^ chen solchen anstatt Schnup-Tobacks ( Dulaure, His- toire de P arig_i82 5, VII, 262, erzählten einem, ge^ mssen Bulben? der in seiner golden en fobacksdose_stalt_ des^Toba'fil f S i r pmftr pulverisierten Men schenJtojhJiattc und^dieseiijclmu^fte) und mischen ihn, als eine rechte Panacee, unter alle ihre yVrtzneyen^_ 32 V, 368, Anm. 1. 82 y^t^ ^jjj^rt^^ 1 Erklärung: In der 1696er Ausgabe der Dreckapotheke von Pauliini und auch den folgenden Nachdrucken,befindet sich eine Geschichte wonach ^enschenkoth als Schnupftabak diente.- Bei der üehandlunp- dieser Sache hat JJr.Stern eine "Zwischenschaltung" ueber einen ahnlichen Fall getan,der in der Neuzeit spielte,und im Buche eines gewiessen Dulaure beschrieben ist! Diese Zwischenschaltung ist also Erfimffune des Dr.Stern! ° 2.) Herr machte gle haupt die aber nicht Tabak und dose an,- und Ja nie Tabaksdose Dr.Englisch,der doch das ^-anuscript Stern plünderte ichfalls diese Zwischenschaltung,d.h. er bringt ueber- ganze Schnupftabakerei.- Damit man ihm auf die Räuberei ^draufkomme,wendet er statt der neuzeitlichen Worte Tabaksdose,die altertuemlichen Ausdrücke"Toback und Tobacks- Das soll so aussehen,als habe er aus mächtig alten Quellen ht aus dem ^anuscript Stern geschöpft,weil dort Tabak und steht.- — 3.) Auch einen üanuscriptfehier hat Dr.Englisch hier uebernommen.- Im Original steht"dörrem ^enschenkoth", Herr Stern schrieb "dürrem" und ebenso hat es Englisch*- — ,\ndere, sonderlich im Königreich Boutan würtzen ihre Speisen mit dürrem Menschenkoth, t chen solchen anstatt Schnup-Tobacks (Dulaure, toire de P aris, 1825, VII, 262, erzähltjon einen mssen ß üllienT der in seiner golden en Tobacksdose jgqJT^hilfiks \ w ™»r pulverisierten Menschenkqth- u nd diesen sc lmupfte) und mischen ihn, als eine 1 "Pänaoee, unter alle ihre Artzne yen." __ 32 V, 368, Anm. i. 82 / - 55 - A ihren Kostg&ngerinnen weiß,all« die,so durch strenge Mortification nur das geringste essen,müaten den Bimmel au höhn hauen«unter solchen war eine Edle, aber alberne Schwester,die ihren eignen koth einschliickte.&in &ahlör za Brüssel wurde toll, und lieff in den Wald,wo er sich gantsyr drsy und awantaig l'age mit seinem Mist beholfen hat.sin thüringischer firaff natte immerfort Dreck im Ma&l, so da£ sein gemein 3prichwort war:Si hoc fecero, mergar in latrina^Thue Ich das oder das, ey, so falle ich las Baumle,wie auch endlich au Krfurt geschah. Die Indianischen ßsn^aaen Velber, und andere, suchen Kraft ihres Gelübdes das beste und niedlichste aus Boö^ohsen^Suh^uad anderem Koth,und Sehlingens ---„ i i gor i« tatriu.: t 9u i» m« wet 6««,, ip < \e wt «p uM ^ er Andere, sendexi ich im Königreich 3outan, $>au@(r r rote auö> enblta) ju (Erfurt gefa)aa). Hn bergltf.O^ *" w "** » <$em Ort Gaben jween Äayfer ibr Sebrn iämmer(in) cn- V M*r.rr. M ......,: _l r*_____11 _ ___w \ L * 1 — * ____ 1 ^ __■ ■ ■■ )f A M nn ^/vMi/A^t-. bigen muffen, nemlt* Caracalln unb f)fliC80bal, ein un= ^1 __»»__» Ihre SSöiSen mit dürrem MenSCiienKOth, flälige« faax. 3* meyne niebt «Erfurt, fonbernba« Secret. \\ v " s,w ^ ■ Sayfer Commodus »ermifa)rc feint ©peifen mit Sotb, ' ' * »ie Hieroo. Mercuriali« raeltet. ©er 3nbianif*en 8en> J achen SOiCh-SU an statt 30hnup—»^ObackS, ^IftilStUre, *> \ --* ianen SBeiber, unb anbtre fueben, Ärafft iprefi ©elübte*, ba« befte unb nieblitbfte auf 9tog<, Oa)fen', Äub< unb 1* ... anberm Äotb, unb fdWngen« bimmter. «nbere, fonberli* fV fcorlS de Parisä, 1^*», 711 «»5* erzahlt VOn einem im Äömgreiä) _ outan, würben ipre ©peifen mit börrtm. ' J________-----—--- St 'J^JSF^JS^&% Bullion,der in seiner goldene n Tabaksdose M$t$t_/^ _pfct des Sabeks immer pulverisierten ifonsehenjtoth VlmtemtxnltW . fcte und di saatt aotonpf te.) und mischen ihn, als icneignen ^ct|> ^{efsuMf. 13 rechte Panaow^wr ^ fclwiirte K.r--yi(entoa/unbHcffmtcn^tttb/»o Belagerten ihren eigenen Ureok fressen una ., «aftc immerfort fcreef fmSRauf/ fo &«f fdngtmdn ©pridwort ^nr: firt<*c fecero, mergarin ren Harn saufen. 'latrina:tftuetft^s(ci-crW^/(T)/fota^lcl)ine:^iißfc; , .,«.»___ ai «XI ■_ *t««»cb. enftl«f> ptSrffnrrgcfcfiÄd). (w) _Wf «itXrc/fiKfKn/.'rtrrtfr fyretf ©dm)Dc*/t>a* &cf?c unb ni«b(t(fc(T. autf iXof|.Od)fen#_v«^m* «nbtrm Äoeb/ ««>f»ffiMKtt# intimer. Cx) Xnbcrc/fen6 2**iit mifcptn to n / nftf diw reebrt Pauucce . «inf|t_ l'Äi Äit3ftt|iifBf*s (f S r A ihren Kostgangerinnen weiß,all* die,so durch strenge Mortification nur das geringste essen,mästen den Himmel au höhn haben*unter solchen war eine £ule,aber alberne Schwester,die ihren eignen Koth einschlULciv.tfe.iiin Aäahlar zu Brüssel wurde toll, und iieff in den Wald, wo er sich gantzer drey und zwantsig Tage mit seinem Mist bsholfen hat.Sin thüringischer ttraff hatte immerfort Dreck im MsAl, so da£ sein gemein Sprichwort war.'3i hoc fecero, aergar in latrina^Thue ich das oder das, ey, so falle ich ins Häufle,wie auch endlich au Erfurt geschah. Die Indianischen fisnjaaen Weiber, und andere,suchen Kraft ihres Gelübdes das beste und niedlichste aus Boö^Oohsea^Suh-uad anderem Koth, und Sehlingens fl hinunter.Andere,sonderlich im Königreich Boutan, -v*^f . ^mnmm ^-*m&^ir.. j „,„«.»-7 .»_i*wtw»sw»*; wü.z*tzen ihre Speisen asis dürrem Menschenkoth, brauchen solchen an 3tatt 3ohnup-v>obacks, ^Dulaure, Historie de Paris, 10^^, 711 fctffc erzahlt von einem gewissen Bullion, der in seiner goldenen Tabaksdose statt des Tabaks iaimar pulverisierten Mensehemtoth hatte und diesen schnupfte.) und mischen ihn,als eine rechts Panaoee, unter alle ihre Artaneyen. " ..... 1 ■ 11 1 | |— f\- 1-1---1--IMTltjITIT l MMg || Zur Zeit der Belagerung Jerusalems mußten die Belagerten ihren eigenen Dreck fressen und ihren Harn saufen. ülediinus ;i*ineai\.msd.löy7,So.^#,p.c*X).) bariohtet den Fall einer Frau, die versicherte ■s ■B Dritter J iil . *r:asem^:'-i:sr :■« '»e.Te.'t« : »sc ^%tsx-«« Cr*pitus. I HMIMM ———wm —« w-i i mn i s ^MWc^ ^^saTMWMgaiia» .?u<ä»m'i o.Grepitaa 5fi Ol^uoe. xinti Sizt*. ^.Crupitas in der Literatur. ■ «MO^^^Ä^il^»8aÄ^^ ... . fc« ifoa ffa JSstft. ^ .^i^yo uns. ßl >Vc. _____ Bei der <üton Art »«IUI« ^ar^r* öie F-r*e ti« £,ute*?, bei den Hörnern ein achlecate9 Ijtttfcül 18o«a 1 s*r, Auoon. ?ect. Über I, er.?, -o;. Bei den anrietlieben Siowensr und er&erkue seine jieniuhungen und fragte ihn, was inn peinigte« Hach langem Ausweichen gestand der Easeur seine idigst. "Ist es nichts weiter als das," en-Ggegjuei*e iwileahe^oea, ""so furz nur,mein lieber Doxatf luizi üjXg ich Äeaue iiese Qual,und ich versäume keine Gelegenheit zur Erleichterung. ^*v^Hwt&4$t*s!»?«*^*^ ,■*:>■" r^'V^'-s^^T'f?^':. ■' E * ■ täWjf&M'z: i*ar Peter der Gro^e warjberiihmt als Purzer» sein liux in uieser Beziehung war so^gswaltig, daß der iÄiniäter Polens in Berlin nach einem Diner mit dem Herrscher aliax* dou£en seinem Äönig eigens zu xaüiueu für notig findet; w j3er Zar hat sich selbst übertroffen:iir u«*w box xische nicht aufgestoßen, nicht fröiggt.* ^Bersmard Stern, Geschichte der ^^t&f&s&3^,t}8^,&i^/^ ,«\nmerkung: Auch hier 4m Buche Englisch die Stern eigentümliche Textüber nähme aus der alten Quelle,mit gleichen fteglassungen,Fehlern u.s.w. Es steht l.d.alten Quelle: im LIanuscript: in Buch Englisch- _Em Kaufmann _»Ein Kaufmann "Ein Kaufmann über, eine Blähung wegen einer Blähung wegen einer Blähunr steht Abends steht abends^ ^ ~~t~äteht abends (^£*£~2?2 ~ , .^tä^^^'imi ^ immerkua p: Bei einigen Völkern, namentlich Russen und Italienern, ist das Furzen, selbst in Gesellschaft, durchaus nicht unanständig. Weder in der Familie, noch in Gesellschaft tut man seinen Gefühlen irg endwelchen Zwang an. Y/örtliche '^'extuebernahme! H~*«>«Maw % u 4 „Juristisches Vademekum für lustige Leute", I, 23. Nr. 8. Die Ansichten über die Nützlichkeit des Furzens sind natürlich geteilt, die einen preisen ihn, die andam wenden sich schaudernd ab. Manche pflegen und fördern ihn gar. So berichtet man von einem lächerlichen Frondienst, den ein Furzfreund verlangte 4 : „Der Vasall mußte an einem festlichen Tage vor seinem Lehnsherrn tanzen, pfeifen und einen Crepitum ventris fahren lassen." __. inmerkung: Audi hier mm Buche Englisch die Stern eigentuemliche Textüber 'nähme aus der alten Quelle,mit gleichen weglassungen,Fehlern u.s.w. Es steht i.d.alten Quelle: im Uanuscript: in Buch Englisch: _Ein Kaufmann «-._.._ ^--*««'w über eine Bl steht Abends Erbitterung Anmerkvuqp: wörtli t 1 - oy - Sffertlicäan Sittlichkeit in Kurland.Barlin lyü? X,S.i«>. IMMHHHMIMIIIIWHMM "..'-.'V-: f ; I Se gab gana merkwürdige snirzfreunde. Camuen (t5 r>. S37. Vgl. Juristisches Vade Mecum für lustige Leute Nw.*) erwähnt einen lächerlicnen Lehn.-Menst: "Dor Vasall MriH« an einem festlichen Tage vor «einem frttesAwm tanzen,pfeifen und einen Aber man te ^ !T~~ cre;:>itum ventrie fanren lassen g J wwje^ *• ÜB $>roj«j? u&«c «inen SOBint $0MMffo« «rjfttyt folgenben fenberoaren 9t<4t6fcti« be! Über eine *&laf)iiiig. Ein Äaufmann flel>t 2(benb< feiner £auetf)ure. ©erabe als ein SRann, her mttn)m In ^tabfaaft lebte, vorbep ge&t, lieber Kaufmann einen frftr Urbaren SBinb flehen. SDieg nimmt tec S3orüberge()eiK-e ftif eine ^njurie unb flogt I baröber. 55er 'Projeg nmröc bin* ade Snjlanslf n I mit großer Erbitterung unj&.--Äoftenauf»anb fortge» I fe&t; am Enbe muyte bann frepUtJ ber Kläger »er» ^ Kenn, 1 - f 19. €in SRagelföinibt fdHt auf «inen <£t>elmann. *) tat ftd> }u Lintorf jugetragen, 6a|"; ungefähr ein Jjueff, ober roie man ei)ter Xbcil. l*^ws«»i^>rfe>Ä^i und \ - ~ öffentlichen Mttl I lltfrtlt in Kurland. Barlin 190V UtLßfrh _ ■M" Es gab ganz merkwürdige tnirz freunde. Carauen (la flteetti* t>. 5ftv*. Vgl.Juristisches Vade Mecum für lustige Leute f.*<33 Sar«^; erwähnt einen lächerlichen r.ehn^ienst: Ä Der Vasall an einem festlichen Tage vor «einem Lehnsäerra tanzen,pfeifen und einen creTi tum ventrie fanren lassen. n Aber man k ruite r *gj)a»ag«!»wsM|!i>iM<> auch grausame Purzfeinde; "Der '-»egen seiner Karr- aeitsn bekannte Graf von L.wollte einen Soldaten, der auf Posten vor dem gräflichen Palia*te einen i outen Wind streichen He**, arquebuzieren lassen, und es kostete viei© Mühe,ihn davon abzubringen.* (Jurist! acnes Variemecum III, 39, Nr. fc'W . «"•»"»»''•■««w""^ r ** • i-riiirwterflll^^ '. 'XV*- " ™««w««=wn^«w««^ _^ l'homaaias enüni» binen sonderbaren Höchts* 1 nnno.e.1 wegen einer üiänung vebenda II, 14b Nr. lö) : — v -~— ^^^^^- . ifii i .......... rti^ i wOwr — "v,\n Kaufmann steht abends vor seiner Hausthare. i«rad«*,°3o ein Mann,der mit ihnf in Feindschaft lefrt«vorbev geht 5 laut der Kaufmann einen sehr h'->r>>-=T*3n Wind gehen.Die^ nimmt der Vorib ergenende fivr oine Tnjurie und tU> darüber. Dor Prozeß wur= | de durch a^.ie Instanzen mit großer Erbitterung I - -m *. - - ■ C _ .* j ur-d vi ^JSelbst die prüd er^E nglände^ wisse n zuweilen die Wohltaten des Furzes zu schätzen. Dies kann m an in ^ einem englischen Furzbuch nachlesen, das allerdings wahrscheinlich das einzige in der englischen Literatur ist. Es wurde in der ersten Hälfte des neunzehnten Jahrhunderts in London in nur 5o Exemplaren gedruckt und führt folgenden Titel: „An essay upon wind, with curious anecdotes of eminent peteurs. Prin- ted on superfin pot paper, at the office of Peter Paffendorf, Potsdam o. J."___ — - 00 - durchaus nicht unanständig. Auf einer Fußwanderung in Oberitalien im Jahre 1804 kenrte ich einmal in inem Baaernhause ein.Man setzte eich zu Tische. 7>h liatf der Hausherr e1n«n gai« gewaltigen Donnwr hören.Niemand von der OeseIischaff tat auch nur SM»«-»' im gerir £S.'tan 7»nmdert. -■»••■• " . - — -»iw--.....-rv>ii'v,tr»v<«v ov r»~ Hciid.no am scheint dag Furzen ^■»■■»iMMEMKaCTMMiawiliiillM eiret/nale nicht zum guten Ion gehört zu haben, denn dsr berühmte Rotterdamer irasmn? gibt den Hat: "''wenn du einen fahren iaJ2t,mu^t du husten oder mit. des» Stuhle Jotiar ren,dficiit man es nicht merke" - ein.*;n fl«it,'i^n noch Lsutü aila verschämten Furz er befolgen. Trotz Srasaiue haben sich die Furzer in Holland das Furzen nicht abgewöhnt,und wenn der Vater furzt, so ist us duü&yioe,wie wenn jemand bei und nioet,und der Sohn beeilt sich zu sagen: "Va- der,woi bekoomm jO\? d&t Wind lösten!" und dabei nimnt er den hut ab. -!5^ v -' v It"' -~ r ~""''~ *•' v ■ttääiäbfti ■MBNsMMIi»^ ßei de,*. Hcliänoarn scheint das Furzen eiret.nale nicht zum guten Ion gehört zu haben, denn der berühmte Rotterdamer »Sraamue gibt den Hat: • '"Venn du einen fahren iä-bt,mu^t du husten oder mit dem Stuhle tTTfllT i il I man es nicht merke" - ©inen firtt } a^n noen heute ulXq verschämten Furzer befolgen.Trotz arasmuo haben sich die Furzer in Holland das Furzen nicht abgewöhnt,und v?enn der Vüier fürs l, sc» ist es du6&,<**™*<^^ • ■■tmiigym- Ein vieloeiachtor Aufsitzer für junge Leute bei den Chrowoten: Ist wo eine größere Oe- ■■11tftftilft in fröhlicher Stimmung,so erhebt sich plötalich. unter ihnen ein älterer «fiann, blickt bestArat üffl aich una ruft kraftig aus: *Wer von ■ffgfe kana am gennel I sten lauf vii, aber rasch, es drängt 1 9 Hua gl&uben die Jüngeren,da gäbe es was durch einen Gang au verdienen,und sie schreien durcheinander:Ich, ich,ich! *Mir dico,Buhe, Kinder 1 * gebietet der Alte,hobt das eine Bein in die Höhe und laßt eine* lautt?a. fahren:*fer am schnellsten lau= f«S ksnn, renne i.^E gleich nach, hole ihn ein und behalte ihn,er sei Ihm gerne gewährt!" _^ A DIüssi* Südslawische Scherz erinnert an ei-= } ae alte deutsche Anefcdote,die ich in einem alten "fl dammlung der „Kanthariden": Zu einem Flickschuster, der sich auch mit Hundedressur befaßte, trat der Lehrbursche aus einem großen Geschäfte. „Meister, Er dressiert wohl auch Hunde?" — „Ja, mein Sohn!" — „Nun, so dressieren Sie mir wohl dieses Windspiel!" rief der Junge und ließ einen Kräftigen fahren. ■■HHI i handschriftlichen Exemplar der berühmten "Ohantari- den" fand: Zu einem yiic&schuster, der sich aucn mit Huadeiretfftr be.?«fctOj t'r*t d?r Lehrbursche aus einem I gro£sii 3-oBChttfte.Meister, er dressiert wohl auch jionlei- 4.U*,Ä«3i.^ £oi2^.I.ux., so dressieren Sie mir wonl dieses Windspiel!rief der Junge,und lie^ einen heftigen fahren« 1 1 'r~iT"ii*irrr"iiriTlllW^ilglfjtWwll|i!üM>h>.Li ui'.. .ujj.j...... ji.... i ,u„.....'-UMMiJjiUllUI^^ Im F.isa« Jtsnnen die Kinder ebenfalls ein e igena rt i gc s UM * 3p i sl! *&StMtaftl ündyr stellen oinen an Lebeas^ jähren jüngeren Knaben oder ein Liadchen.Die älteren Kinder sagen« :\:ma So !l9aak ebbs, äff awer und hebs. {Koma de hast du etwas, i»aü auf aber und heb's). «Jctst BklMffc tum ">1.ns Hand des Kindes und führt damit *m uinter^Ji eines anderen entlang. Sei d:.ü3;r Prozedur ?rird las Crepitus=Ge rausch nachgeahmt.* Erotische und sitatalogische Kinder= Heims aus dem Slsa^.Änthropophyteia III 238« In den franaösisahen Departements hat man sogar verschiedenem Arten von Furz-Spielen«Wenn jemand beispielsweise einen fahren iäist, so sagen ihm 3eine Kameraden-" *3iouio e toco lou her ! " ^Blase und berühre das Feuer«) Das muü er thatsjäch- / I' 1 Anmerkung , : Bemerkenswerte Kopierung,wortgleich: •»Der heilige Augustin schon erwähnt u.s.w. » ^Schon derjieilige Au gustin berichte ten einem Men- "schenTder in der Kunst des Furzens eine außerordentliche Fertigkeit erlangt hatte: „Er wußte die Töne so zu modifizieren^ daß er eine Melodie^ herausbrac hte." 6 6 De civitate Dei, lib. XVI, cap. 2^._ Und gleiche Fälle sind uns auch sonst bestätigt. Friedrich S. Krauß 7 berichtet uns: „Vor ungefähr vierzig Jahren gab es zu Pozega in Slowenien einen Kriminalgefangenen, der ein solcher Kunstfurzer war, daß er einmal ein öffentliches Konzert veranstalten mußte. In dem großen Ratsaal waren 5o Sessel aufgestellt. Zwei Schergen führten den Künstler herein. Er war beim Anblick der aufgedonnerten Frauen recht verlegen. Jedoch der Obergespan und der Gerichtspräsident stellten ihm 2 5 Stockstreiche in Aussicht, so daß er sich lieber dem Gebote der Unanständigkeit fügte. Er ließ seine leinenen Hosen herab, hielt sie mit der Linken über den Pudendis fest, lehnte sich mit t - Oü - I -»««MWia*^^ * IM A la tcherioiande Le roi nous y man de., Celui qui & J s viendra pas S*ra bien tOkoTlililHlt» 2n der TscherItnand Buft uns der König Im Land, *».'«r au jcot&t unterlaßt, Den t scher imandiert man fest. (V >üiri»and®, e*est avoir les oreilles n 1 üb CÜSYCTLK tirUQ. ) Wvr bellige iugustin schon erwähnt ^Dr.F.S. Krsas«;Aathropopbrtola III. reitWohlgefallen einen Menschen, der in der Kunst^dee Fursens eine äoak-rordintlicbs Geschicklichkeit erlangt hatte» "er Tsraate die Töne eo au fiiodif iaieren, da** er eine Melodie? herausbrachte.* (De cirit&te -Dei Iis«XIV, jap ■WWWWWWWBWHWMW|WBWW s ^y-^ '^-^^Wi mm' mm i i M WWWMBWWWMWHWBMBWtr- ■ ■ -. ■ ■ Vor ungefähr vierzig Jahren gab es zu roaega in Slawonien ainen zlri^inülgefangenen,der ein. solcher JiüEstiuraer «?ar,da^ er einmal ein Öffentliches honaort veranstalten mu^te'- "In dem ^fgÜMi Hatsaal waren 60 Sessel aufgestellt, «-»wei Schersen fühlten uen Ifltaifttaf herein, It war beim AnbiicÄ. der aufgedenkerfcan «rauen recht verlegen, dedooh fier üb«rge#yj&nn und der Gerichtspräsident stellten ihm SA Sfcoeist reiche in Aussicht, so da- er sich, lieber der« Gebote äer Unanständigkeit fügte" Er ließ seine leinenen Hosen herab,hielt 3ie mit der Multen über den Sttfiendia fest, lehnte sich mit der Rechten an den Tisch an, hob etwas das linke Bein in die Höhe, zeigte dem Publikum den Allerwertesten, und nun kam klar und deutlich in seltsamer Klangfarbe die chrowotisch-patriotisch-nationale Hymne herausgetönt. Herren und Damen riefen: Divno! Za kudno, krasno! Göttlich, wunderbar, herrlich! Und Ihre Hochwohlgeboren die allergnädigste Frau Ober- gespanin und die hochmögende gnädige Frau Stuhl- richterm näherten sich dem naturwüchsigen Musikinstrumente und überzeugten sich durch Augenschein, daß kein Betrug mitunterlaufe!" ilnmerkunp;: Besonders prächtige v/ort gleiche Uebernahme aus dem Lianuscript in Dr.Sterns eigentümlicher Ausdrucksv, r eise: l« infangs der neunziger Jahre des vorigen Jahrhunderts u irr ^ Anfangs der neunziger_Jahre_des__vorigen Jahrhun- dertsJtrat sogar in JBrüssel^Paris und anderen Städten ein französischer Kunstfurzer öffentlich auf__und erregte bedeutendes Aufsehen (ebendA_Ein französischer Arzt, Jeröme Cardan, hat sogar schon vor Jahrhunderten die Fürze-in Hinsicht auf ihre Töne studiert und vier Grundtöne neben 58 Variationen, zusammen also 6a Töne festgestel lt. _______ Frankreich, das klassische Land der Skatologie, hat sogar eigene Furzgesellschaften aufzuweisen: „Pelre- Laconique et Bomboraxale ä Morlanwetz" und die „Societe des Francs-Peteurs". Die erstgenannte Akademie war eine fingierte, und ihr angeblicher Begründer Comte des Fortsas hat nie gelebt. Ein gewisser Rene Chalor erfand um die Mitte des neunzehnten Jahrhunderts diese Phantasieakademio und alle die fingierten Titel der Bibliothek des Grafen von Fortsas. „„,, 7j der rttcatas an d^n Tisch sn. Hob etwas das linke Bein ia Sl« HSho,zeigte aas löolIonen Publikum den ajtoj£t,ea Al4.ai*tYt*4&4i und nun kam &lar und deutlich in seitaaciai TTT HH§ftirtt dia hronotischpatriotiaoh^ national« K?ttäa £w:ra ^.^cti5nt. Herren und i'rauen riafva divno'.JSa 'Judo ir&ano'göttlich* wunderbar herrlich'-und ihre Eteotars lu-g^borea, die allergnadig- uti Ubcriicapiiüiiü mi die Iwciiaiögende,gnädige F?aa LiuLLLriühtex'lu utihw-rtea sich dem naturwuchaigen iiasl-üinstrudiänta BÜtiMNM|0jt*& aich durch Augenschein, ut»i> Betrug «uvuuterlaufe. " .........MMMMMMMhiii....... iin lB i ■ Mmtmmmmmpmmmmmmm»wZ*k _^Anfj*nga der aeuasiger Jahre de« vorigen ^Jahrhunderta trat sogar in Paria,Bruaael und anderen Städten ein fransöaischer Kunatfurzer öffentlich auf und erregt« bedeutend-33 Aufsehen. sj)ie Franzosen iS sind in dieser S^siebun^ allen anderen Völkern ror^;a3-Sin f ranaSsicjber £rst,:<*es«w3t** a 1 'aeterno Pet rtr-.'.ncoixi qua ot üombor^ala ^aectioni des sci^nces exacteö).,par Heleno Crarur -^noa et* Ar^olide '.. Henior Ohaion de Mons>a Morlazi e A9ts /Mons,Hoyois/ , imprlKe par Vordre de 1'Aeademie. 1ö%j.üo. Sur in 1*> Exemplaren auf rosa Papier

    aben:L'art de peter, ussal theo riphysi qua ot metho diqueren Sestphalie, che« yiorent Q, rue Pet-en- Gu9Ule,an Soufrlet \Pans.> lVöi # i*-o,mit zwei 111" ................II BMI —BHMBK iii i Mititfflit'tt'IWii i r i if-|~- ri'i"r I rrr Mi Bsr Titel *A:£ Sa peter* erinnert übrigens dem. Auch in dem Buche „L'esclavage rompu" (Bordo- Polis 1750) ist von unserer Gesellschaft die Rede. ___ Es wird hier erzählt von der Entstehender. Anmerkung;: Auch hier ist das Quellwerk nur französisch erschienen,die Uebersetzung eine Dr.Stern eigentümliche und nur hier im Manusoript auf zufinden. - Dr.Englisch hat sie aber trotzdem nach Strich und Faden,wortgetreu,und getreu mit allen Punkten und Beistrichen in seinem"selbstverfassten" Buche stehen, Gesellschaft, von ihren Statuten, von ihren Versammlungen und ihren Vorteilen. Wenn die Mitglieder zusammenkommen, hört man tausend Fürze auf einmal, die Pro- selyten müssen darauf nach bestem Können antreten. Die Statuten der Gesellschaft stellen fest, daß in jeder Stadt eine Casa der Gesellschaft etabliert werden könne. Die Anzahl der Mitglieder soll höchstens dreißig betragen. An der Spitze einer jeden Filiale steht ein Direktor, ihm ist ein Unterdirektor unterstellt, außerdem gibt es das Amt eines Redners, eines Donnerers und eines Einführers. Die Generalversammlung findet am 15. März statt, da man um diese Zeit am meisten von Winden geplagt ist Der Zweck der Gesellschaft ist die Zerstörung des Vorurteils gegen das freie Furzen. Jeder Freifurzer soll handeln, reden, überzeugen im Sinne der Gesellschaft und die Triumphe der Furzgesellschaft zu mehren sich bemühen. Die neuaufgenommenen Mitglieder werden aufgefordert, durch ungeniertes Furzen in ihrem eigenen Hause, auf der Gasse und in der Gesellschaft für die Sache Propaganda zu machen. Sobald eine Sitzung eröffnet ist, furzt der Präsident brüsk, und alle Brüder machen es ihm nach. Dies wird dreimal wiederholt. Dann vereinigt man sich zu einem feinen Mahle, bei dem man furzen darf „sans ordre et sans nombre". Einige lesen Gedichte oder Erzählungen vor. Beifall soll man durch Fürze beweisen aoxj vjwi. mpn^vpwv H a m}»4i?i ö«»OTT»«P ? ' „I* ,'«?aCffWJÄ# aosj^/T, ME ü-e seil sehaft, von ihron Statuten, von ii^Ten Versamm" 3 lungen uncL ihrer. fGrtdileft' Waafi» die Mitglieder ^asamaeni^^en^ort iudjc. c-.t-joiia Fürze auf einmal* die Proseiyten tuisaea daiCßlf nach bestem Können tuitretea. üie bt,as,u*«ju &&1 Geuel^schaft stellen fest, da« in jeder Stadt eine Gasa der Gesllscnaft etab= lirt werden ttHaHi W■ Anstand der Mitglieder soll höchstens dreiölig ertragen. An der Spitze nl—T jeden Fliale ateiit ein Direktor,ihm ist ein önterdireüitor unterstellt» au^eretem giebt es das Amt eines Hedners, eines Donnerers und eines ;)infuhrers«Die General- Versammlung findet a*i iv.l&irz etatt,da man um diese Zeit erfahrungsgemäß ara meisten von Winden geplagt ist.fter ZwooL der Gesellschaft ist die Zerstörung des Vorurteils geg-^n das freie furzen.Jeder Frei- farsir »oll hisud :r j:'.3-x/ : .bor5ou.^en im Sinne der Gesellschaft u&d 41a Trluuaphe iay Furz^Gesellschaft au t&eferoa eich tMfl&aen.Die neu aufgenommenen Mit* glieüer werden aufgefordert«iuruh ungenirtes Für« sen in inreia eigenen Hause,auf der Gasse und in • lar Saosllsoaaft für a?.«> S*«A* Propagandaa zu aaoha».eebald eis© sitsnmg eröffnet ist, furzt der Praöiueüt brlss/und alle Brider machen es ihm nach, die» wird dreiaal .,ioaerholt. Dann vereinigt man sich »u eiaeia folgen fftthiayfral dem man furzen darf "sans ordre et a«M no»aure ;5 .üinige lesen Gedichte odar Srzaniungen vor,.bei£ali soll man durch Fürze beweisen. & ■ Auch in wm Bucht) L'Sschavage zonnu" gHMW^ B v?örä£ s ?al~is - f^y i~»t von unserer Gesellschaft i die Hede* Ja wird ersah!t von der Hatstehung der - 7Ü - ■■■nHHHisHHii Gsseilschaft,von ihron Statuten,von i^aron Versamar* langen und lhrea forteile»' IM die Mitglieder ^usamaan^o^en, iu^rt ßia& i,; : ..uüt>üa Fürze auf einmal* die Proseiyten cuie-jon ;iiri.uf naoh bestem Können antreten, üie bi»a>#u^«u A&l Ge de* Gesoi i schaft für aie öacho Propaganda» zu maoha». (Sobald eine itrrisng eröffnet ist, furzt der Jrraöiuent bris^/und alle Brider machen es ihm nach, die» wird dreimal ..loaerholt. Dann vereinigt man sich au eines £»imm Maiiie,bei dem man furzen darf "saas ordre et 3^*aa noiaare".einige lesen Gedichts odar ^rzsiaiungen verseif all soll man durch Fürze beweisen. I f Anmerkung: Auch liier wiederum diese! hon qn&i.-i«»*«* rr i o i m MtmoDcript in der gleichen Reihenfolge und Eigenart aneinandergekettet.keines ' weniger,aber auch kein andres mehr,somit ganz konform mit dem Üanuscripte gehend! tl « •*-v------- " ' m i i Bücher zur Unterweisung in der rechten Kunst des Furzens scheint es schon früh gegeben zu haben, und zwar in Frankreich, dem klassischen Lande der Skato- j 0 i_ logk/~ ~J Das Thema von der Wunderkraft des Furzes, aber in durchaus humoristischer Weise, griff gegen i54o ein unbekannter Franzose auf: „Le Plaisant deuis du Pet, aucques la vertu propriete et signification diceluy quautresfoys un noble Champion auroit faict a sa dame Valentine, malade de la collicque venteuse. Et comment par le Pet on peult prognosticquer plusieurs bonnes aduentures. Imprime ä Paris, par Nicolas Büffet" (gegen i5/jo) pet. in 8°, goth., 16 Blätter mit Holzschnitt Es handelt sich hier, wie schon aus dem langen Titel hervorgeht, um einen Liebhaber, der seine Geliebte von heftigen Blähungen befallen sieht und sie zum Lachen reizen will. Aus diesem Grunde erzählt er ihr Schnurren, von der Ethymologie der Fürze und deren Gerüchen sowie seine verschiedenen Arten, er preist seine wunderbare Heilkraft, erzählt, wie durch einen kräftigen Wind Krankheiten vertrieben worden sind, und daß man aus einem Furz günstige Prognosen für die Zukunft stellen kann. Die älteste bekannte Schrift, die sich über dieses Thema erhalten hat, ist: „La Farce nouvelle et fort ioyeuse du Pect, a quatre personnaiges. C'est assauoir Hubert, la Femme, le Juge et le Procureur." S. i in d. goth. in 4°. Hier wird ein fingierter Bechtsfall über das fragliche Thema vorgetragen, worauf der Richter am Schlüsse folgende Entscheidung fällt: J'ordonne que tous mariez Qui doresnavant pectz feront, Tous ensemble les beuront, i Et partiront egalement 33 _Q- •bi A portion du senlimenl, Se, ung en destourne la face, L'autre luy dira: Prou vous face! Faicles tost la senlence escripre. - Vi - ' Mu«M«M»t#««t^W » 4* ■ ——— lu<- 4* C~ i j .son La der Literatur« il%l.J.ll„l,W ' S. l iV ll «"W» i J ' ' ' ""' Di 3 französische Litt*r»tur ist ohne Zweifel dio reieilt. tX1 1 * gta inbozue nuf Bücher über da© Purzon. — .u«i i iuim i «n ii [ iiiii . i u.u i i Tf lll II imi k mii' i i.ipi ■ ii W ii imi pp i iii in............um............ ,...... , „„■ , . r ,mu# i MttMmKmmwmM tmmi>*K>i Schon 13 Jahre- i*40 ersohisn ein französisches Purz-BücM vir-, &'il«3rdlc£8 mir sechzehn Blätter stark, mit - ir-e;v? ea*$pr©d •;>. -to:» »schnitte Le ijii -c- w et als da Pet,auecques la vertu propvlsts et sijtiilf i cutlon dioeluy quantrosfoys vn noble ObsapiOft auroit ftuot et sa dorne Valentine, MÜLa&a -o La 36lle%U4 v;>nvt rt »se«3t comaent par le Pst mr* t n ^^jr • :t^,i-;-!q!nir plusieurs bannos kturea, liaprrlms « Pari© par Wiedas Büffet. Dieses Büchlein behandelt die Geschichte •ins« MiTiiilftf _il(ir die treafco Ocliebte lachen £i&c^ert «Iii 4M Afttatj, ian^ntmj^e Dissertationen iloor die Jlt^aiOi0^,1 die Verschiedenheiten und die C j.rJ.QJij dox ü*irsvs voia Stapel la.^t- wrtwwü iiij r ii ■is^^tl(WitiMiWt^ife^ I !» i^g^iiwi'ttKBIWBBWi^ . ■> Sicht viel jünger dürfte eine Paree sein, die dtts Britische iaae^a» besitzt:La Parce nonnelle t fort ioyense du Peet,a quatre personnai^es.Gest assuuoir iiubert,ia Peaime, le Jage et le Prooureur. Dietes rieft besteht olo^ aus vier Glattem, Der Kiuhtsr fällt hier au® Si-Mu^ folgendes Urteil«* l'ordonae que tous mariez Qui uorfe*?ti,w:.mi; ^eetz feront, 'i'ons enaa*abi© le« beuront, ä L ^ « s . i .1 rt; r. - «ühI eaaent A -oortio*?. du semiement* IM • d,isuoume la face Paictes tost la -^entene• esöripre. jfci+iAt £^ nt^^J^tßtp, mMmi * 'S C . _____ / „ «t_ /) /) , y / Anmerke: Auch hier reiht sich eine ^egebneheit des -anuscripts P-anz genau geschlossen an die andre.- Nur was im Manuscript steht, st cht 1£ch hier und zwar mit Dr.Stcm rein persoenliehen einleitenden Wörtern ,» In den Schwanken von Brüseambille genannt Deslauriers u.s.w.« —^ In den Schwanken^ von Bruscambille, genannt Deslauriers 12 , findet man einerT Pr^og^zugunsten der Sch...Tgluckseligkeit und Abhandlungen darüber, daß ein Furz etwas Körperliches sei, ein Furz aber auch Geist zeige, ein Furz eine gute Sache bedeute, ferner Prologe zu Ehren des Hintern und des Abtrittes. 41. Freilich gilt diese Lobpreisung nur, solange der Cul nicht in Aktion tritt. Andernfalls können die Wirkungen furchtbar sein. Das beweisen: „Grandes elrecreatives pro- gnoslications, pour cette presente annee 08145000Ü70. Selon lex promenades et beuvettes du Soleil, par les douze cabarets du Zodiaque, et ennuisagemenl des con- ionetions copulatives des Planeties. Par maistre Astro- phile le Rovpievx ... premier valet de la garderobbe di>. Cypris. Dediees aux beaux expritis" (1615). Diese Fa- zetie im Stile von Rabelais enthält folgendes Epitaphium auf Rude-en-Soupe: Cy gist dans ce lombeuu foireux Rud-en Soupe le valeureux, QO Qui voyant la guen e entreprise Au pays, et qu'on le cherchait, Se cacha dessous la chemise De sa grand Jeanne qui petoit. Luy qui tout tremblant escoutoit Tant redoubler des petarades, Saisi de peur, creut qu'il estoit Au milieu des harqubusardes. Qu'en aduint-il? Ses sens malades, Et le trou de son cul puant Perdant sa vertu retentrice, Au licu de cotnbattre en la lice, II mourut de peur en chiant. V - 7kt - In den Schwanken von Birujacambilla, genannt Ueslauriers U-es nowelles et plaisaates imaginati- ons de Bruscam biile,en suite dt» ses fantaisiöa, a Mgr.le Prince,par 1© Sieur D.L. /Des Lauriera / Ch^penois-Berge rac,.Martin La Babille, ifcio, xüo. Andere Auagabe:Les veuvres de Bruaambille, Hoven, Rott' Seioume, lo**.) findet man einen Prolog *zugunatai der Sc&ei^~GlücK.s»&igi:eit' 1 und Abhandlungen darüber, dai> ein Fürs etwas Körperliches sei »ein iurz aber auch Geist 2sia.e>ein Furz eine gute Sache bedeute»" ferner Prologe zu Bhren dos Arsches und des Abtritte 1 "" " i«'.^7a^fi , w i ii^iL mmmmm**** *a*«*m bille -1616- erschien ein is.uri.oses Buch vom "iiaistre Aatrophil« le Rovpiovjc, prämier Valet de la Garderobe de Cypris",(Grandes et reereatives prognostioa- tions,pour ceate preaenta annee o^l* i>QQQ 474AiwM5ir o*ja ^tt«rmand Ast . Einsn ges&itigsn Ssrtoidiger fand der Furz im Dichter Saint-Svreaiont: Lediglich als amüsanter Scherz ist aufzufassen: „La defense du pet, pour le Galant du carnaval. Par le sieur de S. And." Paris i652, in 4°- Hier hat ein Liebhaber im zärtlichen Tete-ä-Tete mit seiner Geliebten das Laisser faire, laisser aller praktisch geübt, bis diese sich naserümpfend von ihm wendet Darüber beklagt sich der Übeltäter wie folgt: Si pour en pet fait par hasard, Votre carnr, ou j'ai tant de part, Pour jamais de moi se retire, Voulez-vous que Dorenavant Vous me donniez sujet de dire Que vous.changez au moindre vent? 7b - SSjS^BÜ^Bijj iiL' i iii! iV l'lMHi &&Mi l wi* ) i i i t * i£* * m (La def-snse du Pet pour le galant du Camaval, Par le Sieur da 3.And,Paris ibüü.4o,5ur • Saiten«, Enthalten auch in L'elite das poesies heroiques et gaillardea, Imprimeo cetta annoe,und in vielen anderen ähnlichen Sammlungen. lö'?y eraohien daa Scherzgedieht auch unter dem Titel "La Pet evente par Bardo*. 9 Aber "La Pet evente par Boucharft, avocat,Caea, Venve Gabriel Briard, a Froiderue, iat anderen Innalts.) Sin Verliebter laust bei einem HeMevous mit der Schönen einen fahren und verscherzt sich dadurch ihre Liebeier macht Ahr die heftigsten Vorwürfe ob dar Leichtigkeit,mit der sie sich von ihm lossagt: 8t i>our un pet fait par hasard, Votre coeur, ou j'ai tant de part, Pour jamdia de atoi se retire, Voulez-vcus «jue Dorenavant Vous me donniez sujet de äira Qua voua chaagaz au moindre vent? Venn sich solchen Zufalls wagen Jetzt dein Herzchen von mir bindet Und wenn eines Pürzehena wegen üüin<* Liebe gänzlich enust '• Klag ich da nicht recht, rae in Kind, ßaii du drehst ai ch nach de» #.\ad? Die Oda eines f rahsosiscnen Anonymus .ÖÜÜÜCX&X.) sing V^eaar- est d'une ema vu3.e csa* dat ßb ore meXo. Ilium igitur, oui Mm necis vitaeoue potestas, K Pri^cl^a?.. 3»**ifi s*.«*? pe**t es«? parZeaa» i ' ' l1j«MjggB||)M^ fl , r *ter Franko^3 3oa*«rd Änlt© eich durch die priese.tischen uu.i *»tf*iai*ohöi» Ver. i i »u fcl^sind.^i fraazö- aiaou-'jji «tgrt• Le pst qui ne peut sortir A ^aints la mort fai t se.ntir« 3t xe pet de sva ci*a~t donns La vis a mainta personne: 3i ionc ua p*t «et §i fort Qu'ii ?aave,oa donne la «ort, p'ua pet i* Xovce esst ^^St^n^ii» ^t^yjm«^ iMfjj^mwaw^M^^y^wwwj^^ VüibX.scatoX. ».J. Dem Humor schafft weder eine Gasse: „La Petarade, 38. ou Polichinel auteur, poeme qui na pas encore paru en foire, et qui n'y paraüra peut-Stre jamais (par Galtet)." S. 1. 1750, in 12°, 20 S. Polichinel ist der Verfasser einer Tragödie in fünf Akten, die aus nichts weiter als aus fünf langen Fürzen besteht Ein Husar beschuldigt ihn des Plagiats, und um zu beweisen, daß das Stück von ihm stammt, beginnt er, den Beweis ad oculos zu demonstrieren, aber er blamiert sich kläglich. Das amüsante Stück erschien auch • - Yo - Der Furz,im Bauche singezwängt, Hat manchem s^non aen Tod gebracht/ Dor Furz jedoch an• Licnt gedrängt, Hst Krn?a Cocnonu, chez la vsuve Sans-Pntn,rue Misere, au Point d'or, i70b.- Le pet en beo>pRrtvAe an v-^ de Jruit ayllabe«, trad. sur un manuscri on Lan^ne puniqua,trouve depuis peu aans lss lemoiitions du chateaui. de . .. , et con- serve dane la bibliotheque ex, par \w eoine de M... JMS L MM ■ -W*^A5W^^ - , 17-*a.-«La Petrtrade. ou polichinel auteur^poerae qui n'a pas encore paru an foire, et q.ui n*y oaraitre paut-etre jav. - Le Pet acade^tquc. Ju ftrelot par BidPifc»l?6& f $*9?< - Les laalhonreTSX araoura de II ja Pet - en~ Haut et de . i?bb.-Trais ^oiienne9j,par une «ooiete de gane de Miia V«f ae - en - ,D ~ etitiUQ»* , ^ Bii. /Bibl. aoat. Er.i i'V. *► Bior^e l%«ti»t »3pwi un oiU\yen könnete, lös narcfcaada de nouveautss. - Los Pcsto des i)£uaai? de la Oour /Bibl. «oat. Hr. L&3/, - Desrip- Lioaa da elJt üajooag de ?«fca>auon unter dem Titoi- Sermon en Jfflffiftur de^ six eapeeea de pets#vielfach aaofcged.ru oX.t, auon in-* Oaut«oae dbereet«t. ~ La Cre- pitorKWHie.au l'art d«* Peta,poeme didaotinue en troi9 cnanta, gn r 0« d* ü. P,.. Pari*, »iiohaud lfclö.- SriMl Trent«» essai poetique,Paria,Hubert - Lee Pete, cde I rrraad aronestre^ar scrnot,Paris 16ai. - ffffMtedeprmr, aer^^nt du giet? tragedl a-parade, en y ros i /Mu.aaa«rlp L, ss i 11 art *§B de r Bibi. scat. Ir. X '?/ . aiaiCGwi 4 : die mmx* 3 £riacnan und .?ran a zosor. hftfr+B dio anderin WSUtW da» FUrsan liebr- - ga - ■■ Eine geheime skatalogiscae Geschichte der Baasen ersah!% wie ein Bayer zur Beichte kommt und Absolution verlangt,,weil or in der Kirche gestun= 3cen hatiund der Pope tröstet den Sundur: "Das ist nichts, mir selbst ist sogar aa Altar «-in iurz ent= tUlllflffit"" IBerahard Stern, G-e schiente der öifentl. Sittiisnfceit in Hnßiaud,Berlin iöOö t II.Band,oo.Kap. Ein aodernas französisches Bätsei fragt: (Aus dem Uepartsmaut Deuts. V NM»] Qu* äst ~ oa que c*est gu'un pet? C*«at ua vent pourri gul Annonce i'anivee d'*\ine merdei Wag ist ein Furz?3in fauler Wiad, aer die Aakunft eines Scheiü.ia anzeigt» Diasam Bats?.l nachgebildet ist offenbar das deutsche, .das ich in einem Wiener lithographirtcn eroticch-s&atologisehen Buche gefunden nabe^ (Neues Bilderbuch für die reifere «jagend, um iBÖO.) ÜMI l?t ein Fürs? Ein Telegraam aus D^rtistatlt, da£ die Würste nachkommen 0 Mp.fi rr*acht die äaeHe i.n Wien aber noch viol kurzer.Man fragt: «es ist der .Furz fir ein Lands= mannVunc antwortet biori: Ein ^aiAetädter» '■'ijf'^*)^,^ Andere Wiener oder niederö st erre ionische lurzrätsei sind folgende: (Vgl. xiatsel and Batsei* fragen niederöst. Stadtleute in Anthropophyteia II.) I C 8. Welcher Fisch farzt einen halben Ton tiefer als die andern? (Der Barsch, denn er hat ein „b" vorm Arsch.) 7. Was ist ein Furz? (Ein unglücklicher Versuch, den Hintern zum Sprechen zu bringen.) 58 ^ 6. Was ist spitzer als die Nadel? (Der Furz, er geht durch die Hose und ma cht doch_kejn_LpcL)_ 4 3. Wie kann man den Furz am meisten ärgern? (Wenn man durch ein Sieb furzt, dann weiß er nicht, bei welchem Loch er hinaus soll.) - Öö - ~***mmiimm Welcner I'isch farzt um einen Ton höher als der ander Der Barsuh,weil •* yin E*vor dem Arsch, hat.(A.a # 0* ein j?urz? &;v ^!|j^^uuqwpfi|^{| ^ln veru^glucia^r Versuch, den Arsch zum Sprechen zu zwingen» Uu*«0«Bo»d3Jit« tSBmitär*^*!!»»:. » i l «iw w > ' j i iw ; *!P gg^ : '^ , "--r ^'^^ :J«SSSBW Wo labt man einem Furz zur Ader? in Bado. {1. a.Ü,.fo.^?ä,) • Was 13t apitzör als die Nadel? üer fuxa« »r geht durofe die Hose und macht kein Locht •vA.a.u.iiOs.-?^,) 5»'j.a jcivan uns j.en i'urz am meisten ärgern? Wenn man durcn ein £!,«• furzt, dann wei3 or nicht, "bei •»üloneiü .uocho e* niaaaa soll»- (A.a > ü«äo.«.^4,) Im £l«4t£ fri-gl man; (Anthropophyteia III iö^, So.JSo.o und 7.) v»as tnut der 3-eiziga,wenn er farzt? Er ärgert sich uuer die unvernünftige Versehen- can^saacht seinem Arici,-.-- ( Was mei-üht ein f-tr^er? Er bläst aus aam lt;-uzten Locia. ^Ebenfalls aus dem 21 saß.; Eir Älter»« deutsches Bätsei lautet: *as ist am höflichstes? f$n Furz, denn nenn, der heraus spaziert, so kommt a* gleich vor dis Nase, und bedankt liti de7 Her^er^e. (Das neue Vademecum fijr 1 wptIge T tK ts tt *?.7^.Ko»lW4.) Ein *nd?rep älteres deutsches Rätsel: Es Und das deutsche Rätselgedicht heißt: Aus unbekanntem Ort und einem dunklen Haus Als wie der Donnergrimm fahr' ich mit Schall hinaus. Die nächsten jag' ich weg, die meiner heftig lachen, Undivenn ich schleichens komm , kann ich Gezanke machen. Ich bin Wind, Geist, blind, stumm und lasse mich doch hören, Bin leichter ah die Luft, und kann doch auch beschweren. Viel Väter hab' ich zwar, doch eine Mutter nur, Die mich verleugnen will, um mich tut manchen Schwur, Daß ich von ihr nicht bin. Es will mich niemand lieben. Mit meiner Gegenwart hab' ich gar viel vertrieben. Hält' ich in der Geburt mich nicht so sehr gebückt, L_ D^ie_Mut^Jiätte^nir das Blättchen eingedrückt 19 . Et bien souvent lorsqu'on me presse Je deviens femelle traitresse D'hardi masle que je serois. Aucun ceil ne me voit jamais, Je suis plus fragile qu'un verre. Mon bruit imite le tonnerre Et je suis le bruit que je f ais. _ 50 b D Je suis un invisible eorps, Qui de bas Heu mon estre tire, Et per sonne a peine ose dire Ny que je suis, ny d'ou je sors. Je parle et me tais ä la fois, - Ö* - », j^^fcÄiaiöe >> Es lebet nicht, es st.irbet nicht.,und wsnn's ^eDohrw wird, S4 L't. r.^ts.Was iöt das? Sine Pfeiffe von hinten. o-i a< *' i i r iiiwwiXTiTTni wn^ ..... ^v»m\mwmm4 Die ä»4tachan Dl elitär naben sien noon häuii- ^ti eis tiäkk ,c tt> m . uraratsel in Heime zu bringe*. Aiiu xal»*j£ii*at*Ja Git,a£.d eine* dank ein Haus i j i 1 .- 1er Pcnnergrirvn fahr ich mit Schall her aas. jDi«häpkßt«n £a$ ton wsg, Ii* mslnsr heftig lachen Ju i wenn iau sonltfioiiä-üe ^0M;i,iaii Ich z&;i i machen. Icn oin ftina, beißt,blind, 3tunua und lasse mich doch hören, .bin ieienter tüs aic Luit,und kan doch auch beschweren. Viel Väter hab ich zwar, doch eine Mutter nur, j)ie mich vezl~ugn 5 n will,um wich thut manchen Sonwur, Da** ich von ihr nicht bin.ii,s will mich niemand lieben, Mit meiner u-w^enwärt nuo ich gar viel vertrieben g&tt loh ic Ter »l-eburt mich nicht so sehr gebückt, Die ifatt*r hatte »tr Blattgan eingedrückt, las Ist : .V riß, von hinton. ^Ebenda II oo, »issffl^^ DSM Tvr.ftessT Hussa deutschen Poms scheinen die bei den folgenden iri*ncösi&obsn vledieht 3 des Abbe Cot in als jäciatö r ül& jiaater v jrge schwebt zu ha den: gf-. suis m inri^i^le cors, Qui' &S t-as ließ uon s*«tta tire, St paraonnj a jU&ine ose dire ;«y qua ja ,.tui», i 1 ; 1*0» je sors. Je parle eo me tais a ia fois, St Man aouvant xorsqu'on me presse Je de"* i ti.ua fsasUL* trejtrosso O'hftrd.t aftslf gfes .je serois* Aueun ceii ne ae voit Jamals; y.'iüniKi0i^f^tf^^C ?-"{["•-*■...... • '• j"' ,. r ."ri',' .' o' h'ii'iWy^t^T.^'' '~ ~~"T" : ~' •' 1 f ''"7"'-'.' ; . s an motu j.ictant quo je commence » nttxü o j.c/9 Je vj %oii4omi*8 ao rv-ib'le, et iaa mort aeulement He peut juötlfier du raauvaia aentimeai; Qfeg 3*^3! dotme de woy des le point de aon ss eetre. f * » -.»US - :3 -1 o''ofionsü ot ^.aajui jj parle ec quand on me fait taire. üU.ia plUi< diii^jroux: quanu ja deviaua piua doux» Ja iiais ava» jeiat au sentiment ue toua, Oop j iiMnt. a^lgaarioe eet honteuae a mon pere» Avaeques laa petita ja gronda at parle an maiatre, i'j'aiQ uvoequuü los granaa Je. suis plein de reapact, *t couvent, i^aziü parier, je, taa iais oian connaitre« Quant pour a^;ra iueonnu parfoia je me deguiao La plur .uardi aiü cr&lAt at a'öae m'approoher* Kala an mm fait a tort,eatant aauvaia archer, Car j - ecsy qu« .jameiia je ne Trappe ja tri« Oeoueil des ^ll^piat da oe t^mpa, Paria, üuijLlaume de Lujraes, t#** # ILüri^aa AVI.und littlg»» i*AAXI. -Bibl* soatolog.7*. > Baa zweite Oediciit iiat wieder aeine Ähnlichkeit mit **f®**^^ Anmerkung; Das »handschriftliche»Exemplar der Chantariden,Ena welches Dr.ütern besass,stellt doch ei n Unika dar und kann somit von Dr.Englischlicht besässen worden sein,wie er ^täuschend wiederholt! Erlscliwätzt auch hier nur Stern nach.- 22 Aus einem handschriftlichen Exemplar der „Canthariden* 60 V 4. Ein alter Herr, erzählt eine deutsche Anekdote des achtzehnten Jahrhunderts 22 , saß bei einem Gastmahl an der Seite einer alten Dame, die furchtbar von Blähungen heimgesucht wurde und mit leisen Winden die Geruchssinne ihres Nachbarn sehr unangenehm Q berührte. Ärgerlich hierüber, und da es ihm gelegen kommt, läßt er ganz laut einen treten. Die Gesellschaft ist empört über solchen Frevel. Aber ganz gefaßt erhebt sich der Übeltäter und spricht: „Meine Herren und Damen, entschuldigen Sie, aber ich habe nur laut ausgesprochen, was meine Nachbarin mir beständig zuflüstert" rv, \ Nicht viel später erschien in Deutschland das Werk eines Musikers, späteren Arztes, und zwar , vom fachmännischen Standpunkt aus betrachtet: „De flatibus humanuni moleslantibus commentarius novus ac singu- laris, in quo flatuum natura etc. auct. J. Fieno, Ant- werpiae" 1582, in 8». Es wurde mehrfach aufgelegt, ins Deutsche, Holländische und Englische übersetzt, zuletzt 1676 in London.__ / yi - 1 ~X*»> t afeien, der Wind war Klug, daü or bey zelten davon wischte, eh die Hits ihn ertapte, sie hätte ihm sonst eben so wohl verbrand als mein Maul. ■ ■ ififiwrirnwiwiiii —-.....■' ■ §• ™'* , *™™™** m3 *™* l B&&^ J2in alter Herr,erzählt eine deutsche Anekdo= te des achtzehnten Jahrhunderts, ^aus einem alten handschriftlichen üxemplar der "Chantariden. *) saß hei einem Gastmahle an der Seite einer alten Dame, die furchtbar von Blähungen heimgesucht wurde, und mit leisen Winden die Geruchssinne ihres IIach= be-re tiünr unangenehm berührte. Ärgerl ich hierüber, und da es ihm eben gelegen Kommt,lä-üt er ganz laut einen treter. - Die Gesellschaft ist empört über solchen Frevel, aber ganz gefaxt erhebt sich der Attentäter und spricht-' meine Herren und Damen cnt= I schul'?.,'.gi?n aber ich habe nur laut ausgesprochen, v&a «ir meine Kachbarin beständig zuflüstert» ■ ife^r^"a^^^ - ....... *T ' ^":""'iwVw!lp8CT|^^ .:.(y.'.'.^ ; .\y;, v.-.j. ; -.'.^ % ■: t . , . Aber nicht bioi die Lichter und die Witzlin- x g$ a&ä (lau icii-e kommen in den Litteraturen der VöL&sr au Worte,wenn vom Furzen die Rede ist.Auch die Philosophen und die Arzte treten auf den Plan, . ,m ..Mftprteriichea Abhandlungen zu brilliren»An der 3pitze steht der deutsche belehrte Büderich Gocleni- ua UüM dor Zeit vor Gocienius sind zu erwähnen: ^auranbergius>De flatibuo, ftostocJt lt>7t>;und Johann fymam / erst Musiker,dann Arzt /,De flatibua otc, Antwerpen lööfc,und vielfach neu aufgelegt,) mit wieder rein medizinisch. Den gleichen Zweck verfolgt Goclenius mit seiner „Physiologia crepitus ventris. Item risus et didiculi elogium nihili, auct. Rod. Goclenio. Francofurti et Lipsiae 1607", in 8° oder in 12 0 . Goclenius hat hier sein Thema von einer höheren Warte aus betrachtet Die unterschiedlichen Benennungen bei den verschiedenen Völkern, die Definition, die näheren und entfernteren Ursachen, die Loslösung und das Zurückhalten, der Geruch und alle sonstigen Begleitumstände des Furzes sind nacheinander mit Genauigkeit abgehandelt. Aber all das genügt noch nicht, um die Gründlichkeit des Forschers zu erschöpfen. Die knifflichsten und unerwartetsten Fragen werden mit einer Exaktheit untersucht, die in Erstaunen setzt Er begleitet den Crepitus von seiner Geburt, wo , ihn die Gelehrten noch als „Gas" bezeichnen, bis zu seiner Emanzipation, durch die er selbständig wird und in die Welt zieht. ^VyrlL e^|*|^C Jfov| \ i^k^ ^ W ^*»"^ ^PvT^vr- . ^IfW ^ I^Wh^a^' Ein Pendant zu diesem Werk bildet die unter dem Pseudonym „Sclopelarius" herausgekommene Schrift: „De Peditu ejusque speciebus, crepitu et visio, Dis- cursus methodicus in Theses digestus: quas, praeside Clariss. viro Bombardo Stewartzio Clarefortensi, de- fendere conabitur Bulardianus Sclopekirius Blesensis. Disputabuntur autem in Aedibus Divae Cloacinae, a summo mane ad noctem usque mediam." Sie findet sich in dem 1200 Seiten starken Wälzer: „Amphi- theatrum sapientiae Socralicae joco-seriae,. hoc est encomia et commentaria autorum, qua veterum, qua 35 \ 1 ■sata.ar j ~~ Ammifb maämm ** mm. J ' ■ < seiner "'.Physiologia c.repitua ventria^Item risua et ridiculi tsiogium nihiii« * \.Prancoforti et Lipsiae, M»ä?*8iaiM auch die nächste Anmerkung. J Hier findet man die verschiedenen Hamen,die die Völker den Bauchwinden gaben, die draaonen der Blähungen und die Gerüche Descnriebon, da giebt es rein physikalische' rein moraiiache, schließlich rein musikalische Paragraphen. Groolenius beginnt mit der Q-sschichte des Furaos '.vie 41a Bibel mit der Srschaffung d^r Welt; Der erste Paragraph schildert die Entstehung des Furzeb # da er nichts weiter ist, als ein Cashauch,den die Griechen nannten*der Verfasser begleitet die Borborygmen bio zu ihrer Mannbarkeit, wenii tsit; utis dexa Jai-ffi in die Welt hinaus ziehen,um wWMBttwWfS^ ^TffiW •au auüj/bon.toulöniua dem hi^toriJcer dea Furzes folgte uaia uüx pdeudonyme Sohopetarius als Anatom mit seiner uoräumten Abhandlung "De peditu ejusque 3peciiDU3, crepitu et viaio. (DisoursU3 methodicus, in läeses dlgestus^quaa, praeside Clariss.viro Bombarao 3tewartzio Oiarsfortensi, dafandere conabitur Buidriaaus Scnopetarius Bleaensis. Di sputabuntur autem in Aodibus Divae Oloaoinae, a summo mane ad noctea usque mediana, isto. Sntnalten im Araphitheatrum sapientiao Socratiae joco - seriae etc,opus publice a G-aspare Dornavio,Hano7iae, typis Weoheiiania, lul*, folio.Zweite Ausgabe,Prankfurt 16T0^folio. tt^(C^ i :r'--^r »^W^t^iiytfj^äflfil?^ mtmm mw& wt r^mw ww p.*. w*i / £ jt ^ r ✓Vi- ■ P •; ■ V^tS "_± ... ___ . . --■ \ ___ VIERTER TEIL Geschichte des Aborts, des Leibstuhls und des Nachttopfs I. Die alten Ägypter 2. Die alten Hebräer )V 3. Griechen und Römer 4. Mitteleuropa '^»^^«iw^v.aaiÄfc /l'f 5.Interessantes überdenNachttopfundLeibstuhl ^ 6. Die Reinigungsmethoden irr >^ .' ; - ' Anmerkung: Ein nachgerade herrliches und erlesenes Plagiat der Einteilung des x^anuscripts in "Teile",des Titels der "Teilung", der Kapitelteilung,sowie der Kapiteluberschriften! Weil bei Stern die alten Indier und Chinesen,die ueber ganz andre Nachtopfgoschichten verfuegten,fehlen.hat auch Englisch ueber sie kein Atom.- Er hält und hielt sich einfach an Stern! Er bringt einfach nur das was Stern brachte,d.h.er kann nicht mehr nachschreiben,als was im Sternschen i~anuscripte stand! 4*4*? ^^WHIIf -rM - -1 -i ' i' ■ l ■■ ■''( J V •- • ■'^^'•'* w - ; ^ w ™*^r w '* Ü«8Chi cxit e__deg aaoh&tapi» . •••■<-*©•. T>i,e 1 t*i ^• ■■-^ er 'wsäkwtM, ßi 4 B a&r¥ * f. 1V. Vo('^--- | Döf Ls-: I 16. Di*r r» 17. ÖaftöftlQ] IB. Dar: "»'Ol 7 rooa. *r (Titelbild :aus itennt g q drucicte A b b! 1 d ■ i ätto- a £Je arste • • B>i »-.h L . 1, , ) ytl^T ^(^ty^iJy yfr^^<^V^0U^X, /U*L^y^ /2/l^<^ ^i^^^i^ / 1 Sicil. liber I, cap. 6. 2 Lib. II, cap. 35. 3 Plinius, Hist. na t. lib. a8, cap. 19. __ In den ältesten Zeiten besaßen die Ägypter keine Aborte, sondern verrichteten ihre Notdurft in freier Luft, wie Diodor 1 berichtet. Das änderte sich natürlich mit der Zeit, und schon Herodot konnte berichten: „Sie aßen in den Straßen und verrichteten in den Häusern ihre Notdurft 2 ." Der strenge Ritus verlangt von ihnen, daß sie bei der Verrichtung ihr Antlitz dem Osten oder Westen zuneigten, keinesfalls aber dem Norden oder Süden 3 . Die Magier achteten streng darauf, daß diese Vorschrift nicht verletzt wurde. /fv / hmM( ■MM 11MMJ ivr lerkung: Fanioserweise ist aucii der einleitende Kapital beginn plagiiert,d.h.fangt genau gleich an.- Stern bringt 3 Anlasse und somit 3 Quellenangaben,trotz es 100 te gabe T - Dr.Englisch hat dieselben 3 Anlässe und dieselben 3 Quellenangaben! Die Verrichtung der Notdurft galt nicht als schamverletzend. Das Volk betrachtete die Darmgase als Zeichen verehrungswürdiger Gottheiten. Der Mistkäfer (Skara- bäus) war für den Ägypter das Sinnbild der Welt. Der gelehrte Jesuit Kircher, der uns die Resultate seiner eingehenden Kenntnisse des ägyptischen Wesens hinterlassen hat, berichtet 5 eine diesbezügliche Anekdote: „Ein Ägypter und ein Perser machten miteinander eine Reise. Auf ihrem Wege lag ein Mistkäfer. ' Anmerkung: Das Quellwerk ist nur lateinisch erschienen,die Uebersetzung eine Dr.Stern eigentümliche,die trotzdem im Buche des Englisch sich anfindet! . i*. «yuf^j v > UAlMAA^j • ~ JO - 5 ) \ vaaeemutK»s-*.iW f© alton_ Ägypt er« ni> i* *ij)WiwnM i wiu)m) > ■MM« a I Die Ägypter der ältesten Zeit vorrichteten ihra üotciurrt,vtlü üiodor -;iaodor Sicil.liber I,cap.6. Gerichtet, ii* freier Luft, Später änderte sich dies; denn im Kerodot iharouvl liba-r II, MjfWi IflM wird suidrCfc&lich. S***tf$ "Sie aSen in den Strafen un achisa^n in den Hätte ra. " atuüten sio& oO üiaderhociten, dai daa Antlitz dem üaten ouer Beaten zugekehrt war»nur dam Horden oder Süden dürfte man den bio^aa Hinteren 3j&§an. (Pliniue über XZTT.II,Caput 19«) Pie Magier ashtetea streng darauf, da& diese Kardinalvorachrift nicht verietz;t wurde« muIiUM;^»«^ Pia Verrichtung dar Sotdurft galt nicht ala eine ekelhafte Sache*3a3 Vo-iL betracntete den Furz 3&i dan ftiifattfc &ia /erehrungamrlrdiga Gottheiten. i)ar Mistkäfer, der im Draok geboren wird und aioh vom Lxi<± n*hrw # v;ar ftt* dir» Ägypter daa Sinnbild der v*eit # dir Sonne, dea Isis und öairia. Dar gelehrte «ieauit Kircher, der die Sitten und Gebräuche der t ai-en Ägypter durohi'orscht üat wie kaum ein Zweiter, arzühit eine bezügliche AneKdote: 11ireher,Prodromua ae gyp t i acu s, o ap. ul t.) Sin Ägypter 3ir. Peraar machten miteinan^ der eine Helsa.Auf ihrem Wege befand eich ein Miat= kafercier auf eine* Häufchen l>elsdreck ein geruhigee **, Der Perser beachtete ihn nicht, sondern zertrat ihn. Wegen dieses Mordes schrie der Ägypter laut auf, erhob seine Hände gen Himmel und beteuerte laut: ,Ich habe nicht teil an diesem Verbrechen!' Der Perser fragte erstaunt, was dies zu bedeuten habe, worauf der Ägypter erwiderte;: ,Unglücklicher, fürchtest du nicht die Rache der Götter, da du das Ebenbild unseres großen Gottes Osiris so un- ehrerbietig behandelt hast?' Der Perser hütete sich in Zukunft, noch einmal auf ähnliche Weise die Götter zu erzürnen." r jfAnmerkun»;: Der Kapitelbeginn ist gleicxie viio im Marius er ipt, und di t hier der woert li ch dies ist kein Zufall! \HV Auch ueber die Hebräer bringt anglisch nur das was im i-anuscript steht.- Mehr konnte er nicht bringen,denn aus eigenem wusste er nichts,und mehr fand er im Üanuscript nicht! 17 — — 2. Die alten Hebräer Die allen Hebräer haben manche der ägyptischen Ge- , brauche beibehalten. Auch sie verrichteten auf freiem Felde ihre Notdurft und kehrten gleichfalls ihr Angesicht nach Osten oder Westen. ^Während der Wanderung durch die Wüste war es ihnen streng verboten, das Lager irgendwie zu verunreinigen. Si e mu ßten sich weit hinausbegeben und eine Schaufel mitnehmen, um ihre Exkremente an Ort und Stelle zu vergraben. ! / /kh/[/\/^Jt/YJ Ii - ~ taM^WM^aW»^^ Leben führte. Der Perser beacvtetc dies n:* cht, trat in den LTvckh-suf'-n und erdrückte den iÜ3tJs.äfer. ^er Agypxar s^nilo laut aui ob disea furchtbaren InsöKtenasordes, erhob seine Augen und Hände 2U3B Himreel und beteuerte laut: *Ich habe nicht teil an diesem Verbrechen!* Der Perser fragte erstaunt, va;. die« bedeuten sollte* ncrztof dejc Af£*$t>sr: i "■UnglaoJa icher, fürchtest du nicht die Reche der Götter-da dt! da* iSbanbiid 'inaarea großen Oottea Qeirit» ao unohrtrbiotig mißhandelt hast?* Y.----- '— n— iii~iti —i Tnminrrfr fw *v~\«v*ttrrtrrg( -...... ~ i n i TW i Ti' Ii I rari i H trt'-ttiitHiin-i ntw i nmm i t tm^ mm^miil^>> XI» -P^ ^ ? Die Hebräer hatten manche der ägyptischen Geb rauche b e ibenul ton; Sie achteten darauf.bei der Besorgung der natürlichen Bedürfnisse dae Antiits nach Osten oder Westen, den Hinteren aber nur nach Morden oder Süden gerichtet zu halten. Sie verrichteten inre Notdurft hockend und iaa freien Felde. Während der Wanderung durch die Wüste war I p »' ei ihner ▼erböte«»ftpfcvAtitli des Lagers• au scheinen oder 2u pissen.Sie muöten sich weit hinausbegeben und eirssn Stock, »itnehmen* un das, was aie gemacht hatten,an Ort und Steile au vergraben, ijjJ'H'JWJWi'Jl'Uife**»-f.; .:<, . ..„ , ^^a ^XW» i l^»r.T^ il g(fr ^^^»»-. Jtji^ $,'3rtF* i—■ m. um w \jLum\s9>#mwm -. ■ m <£ MI Beim Niederhocken pflegten die Juden ihre langen Gewänder rund um ihren Körper zu legen, damit man ihre nackten Körperteile nicht sehen sollte. Daher nannte man diese Tätigkeit ,.sich bedecken". I'lrst nach Beendigung der Wüslenwanderung wurden öffentliche Abtritte angelegt, besonders in Jerusalem. Im Sanchedrin Seite 17 heißt es sogar ausdrücklich: „Es ist verboten, in einer Stadt zu wohnen, wo kein Abort vorhanden ist." Kloselle in Privatwohnungen scheint es selten gegeben zu haben, jedenfalls galten sie als ein Luxus, denn derjenige wird als reich bezeichnet, der ..nahe seinem Tische einen Abtritt hat". ftf iif /V ? jnwtmnKmammiHsammm Wach der Zerstörung Jerusalems und der Zerstreuung der Juden in die ganze \\ elt beschäftigten sich die : ''" f-y ■•■■»'■-* ' • ■-^.y-^..'QIMIIIrtflM MS«rfMftliMM w .jc- .'' ■ ■ ■- •' t .~ SHbH - jT - ^jj^0^^ji^f f^ i^^t^S^l^ß!^ ßeAm Niederhocken pflegten sie ihre langen Gewänder rund um ihren Körper zu legen, damit man ihre nackten Teile nicht sehen sollte.Daher hieß man diese intime Aktion: "sich bedecken". . #U**t * ** H »9 V ' In Jerusalem gab es schon öffentliche Abtritte, uriMMMMBWMMKA* selbst in der Nähe des Heiligtums. Aber im übrigen Palästina außerhalb Jerusalems war die Institution noch nicht allgemein»denn es heißt ausdrücklich im Sanchedrin: < Sanohedrin p.i?.) » n Bs ist verboten, in einer Stadt zu wohnen,wo icein Abtritt vorhanden ist«" #M! ^* M» ä& &^ Und im Traktat Sabbat ^Sabbat p.oo.) lauten Präge und ■ Antwort• Der, der nahe "Wer ist reich? seinem Tische einen Abtritt hat." Die Prostitution war zwar als ein notwendiges übel anerkannt und geduldet.Aber ein (Jesetz verwehrte die Annahme d?r Spenden der Buhldirnen für das Heiligtum. Wenn aber eine Hure trotzdem einen feil ihres Sohandlohnes opfern will,was soll damit geschehen? fragte man einmal. Und die Weisen Jerusalems entschieden: (Awod Sora p. Ifc. "in solchem Falle nehme man der Huren Spende an, aber man verwende sie zu nichts Anderem als zur Errichtung eines Klosets für den Hohepriester." ^WWMW > W ' . **>>3*^ Nach der Zerstörung Jerusalems und der Zerstreu= ung der Juden in die ganze Welt beschäftigten sich die Rabbiner häufig mit den Fragen der Verdauung. Keinlich- .wn keitsfragen und Fragen der Schickl ichkeit spielten dabei ' ' Y eine große Rolle. t% W W> ' BiH ^ VP^^tf ?»^]M|l|MM^^m^^^^. - r "*^ l|ll,M » ''-'swiW^ls^lpSljMa^^ Aus Anstandsgründen wird empfohlen : Wenn einer zu einer Mahlzeit geht, so sollte er zunächst /f '7/ vier Ellen zurücklegen, dann den Abtritt benutzen und hierauf erst zur Mahlzeit sich begeben. Diese Vorschrift ist vom hygienischen Standpunkt durchaus zu billigen: Man soll sich nicht mit vollem Magen zu Tische setzen, damit man nicht während der Mahlzeit die Nachbarn 147 \<\ inkommodiere, wenn man plötzlich aufstehen und hinausgehen muß. Das Zurückhalten eines natürlichen Bedürfnisses kann zu Krankheit und Tod führen, deshalb „zögere und säume nicht, wenn du den Abtritt benötigst". •» 99 <* - ■:- • .v ,i"-3--~-';> ' : .>*./A Rabbiner häufig mit den skatologisehen Angelegenheiten. In erster Linie waren anfangs Reinlichkeit sfragen und -. Das ist unan~ 1 ständig,»Andererseits darf aber ein natürliches Bedürfnis i \ ■ Ä.- nicht zurttfck genalten werden. Der Selbstmord ist eine Sünde» ft f.- ffi iV y ' * das Zurückhalten eines natürlichen Bedürfnisses kann zu I krankheit imd Tod iüiuen,unu. wird daner dem Selbstmord * gleichgeaciitet. <öitin p. Yu .> *8&üm® nnd zögere nicht,sobald du den Abtritt bs Ä • Afi *>» * ** t * >t mi^^ Öhd Habbi dehuda nennt geradezu Vßrachos p.^*. > als» d'as eine von den drei Dingen, die des Menschen Leben ver langem, *das lange Verbleiben auf dem Abtritt«" \\i Im Mittelalter waren die Juden, besonders im Morgenland, dem Aberglauben sehr zugetan 6 . Es gab nach Ansicht der zeitgenössischen Rabbis keinen gefährlicheren Feind für den Menschen als den Abort. Anmerkung:. Uan beachte die wort-leicht , (i wie im ^nuscript! ^r^xeiciie Absatzeinleitung Da man ihn von bösen Geistern belagert glaubte, so hielt man es für gefährlich, allein ihn aufzusuchen, besonders des Nachts, und wenn der Mond im Zunehmen begriffen ist. Denn zu diesen Zeiten regiere der böse Feind - - ÄWBMBH^^wV ww^wi^^ I Im Mittelalter waren dia Juden,namentlich die morg-aiandi sehen, dem Aberglauben vielfach unterworfen. < Vgl.Bernhard 8"Cern, iiedizin,Aberglaube und Geschlechts leben in der Türkei,Berlin lv*uo f i. ö.>7 4 ; flach Ansicht der Rabbiner jener Zeit gab es in einem Hause keinen gefährlicheren Ort als den Abtrit Rabbi Simon ben Jochai bezeugt© * *i)ai in allen Abtritten sich ein böser Geist befindet, der an d^r herabfallenden Unflätigkeit seine Lust hat,* ^ln anderer Lehrer sagte i "Wer sicn auf einem Abtritt ehrbar und still beträgt, der rettet sich von Schlangen,Skorpionen und Teufeln* die mündliche Tradition von dorn Abtritt giebt uns diese Lenare^Der Abaje erzog sich ein Lamra,welches er mit sich auf den Abtritt nahm,so oft er seine Notdurft v e r r i ont e t©-••" ,.„_,...... ... Auch Rabbi Menasse ben Israel hielt «ft für "gafährl ich, allein auf den Abtritt zu gehen,besonders des Nachts und wenn der Mond im Zunehmen ist,denn alsdann regiert der unreine Geist.Sr war so ängstlich, daii er jedesmal,wenn er seine Notdurft verrichtete, . oine Nuö in eine Flasche werfen ließ,und ein Mädchen raupte damit vor dem Abtritt Lärm macnen,solange als sich der Rabbi dort aufhielt»später lieB dieser selbe Rabbi ein Fensterchen im geheimen G-emach anbringen, und wenn er sich darin befand,so mu^te ihm das Mädchen - xu^ - r'- . 'TT'. . durch aas Fönsterchen hindurch die Hand auf den Kopf legen,damit ihm,der Teufel keinen Schaden thun konnte. Ist man aber cioch gezwungen,allein auf lern Abort zu verweilen,so spreche man,um den Teufel einzuschüchtern, zu den Ingeln: * ..... ^ ^"""k****^ *I\hre sei euch, ehrwürdige Heilige, ihr Diener des Alimächtigen, gebet unserem Totte die iShre.und bleibt stehen an dem Abtrittxauf euerem Platze,und waohet mit aller möglichen Vorsicht' Stehet mir bei, bewachet mich und wartet auf mich, bis ich wieder aus dem geheimen Gemach heraus&omme, denn das Abtrittgehan ist Mode bei den Menschenkindern! " £« wird erzählt • türachos p.öu oder ^«-.) Babbi Josua begab sich auf den Abtritt.Sin Schüler \. angeblich Babbi AkibaJ gieng ihm nach und be©baohtete,wi9 er seine liotdurft verrichtete: "üixit Akiba,ingresaus sum aliguando post rabbi Josuam in seüis Seereta locua.Q tria didici. JDidici I.quod non versus orientem Q occidentem,Sei , versus 3ö?ptentrionem Q austrum convertere nos debemus. Didici II. quod non in pe Loa erectum. Sed jam conaidan- tea, se rettfgere liceat. Didici III.quod podex non. dextra,Sed sinistra manu abstsrgendua slt...legis hac arcana 3Wnt** Der erste Punict also.'man soll seine Uotdürft aicJaV? gegen Ost an oder Westen,zweitens:man soll «ie nicht s* §a ;nd v-. richten, und drittens soll man sich den Hintem alflht ait der rechten, sondern 101 blo* mit der linken Hand abwischen. - Ben Aaai,hei^t ea weiter in dem erwähnten talmudischen Berichte, ein Kollege des neugierigen Akiba,machte dorn Letztoren den Vorwurf dar Schamlosigkeit, weil er dem Lehrer auf dem Abtritt nachgesohliohen,erhielt aber zur Antwort« "Nicht aas Frivolität habe ich ea gethan,sondern weil es mein Lehrer ist,und ich das Gesetz lernen flfct** Ben Asai schlich nun dem Akiba auf den Abtritt nach und sah^aa-a er sich so benahm,wie er es vom Rabbi faflHBti Josua gelernt hatte.'Jnd als Rabbi Jehuda dem Lan Asai Schamlosigkeit verwarf, verteidigte sich der Beschuldigte wie Akiba ; "Seine Handlung war eine Handlang des Gesetzes, und ich mu« lernen." ^Vgl.auch Lettrss juives, on oorrespondance philosophique entre un «juif vo.yagaur et sea Corresnondants,A la Haye l^oö, VXII.'i***** ** ferner das ungemein seltene kselbst dem Bibliographen Hugo Hayn unbekannt gebliebene ) erotisch skatalogiscne Buch«Leviathan Ader Rabbinen und Juden, Mehr als komischer Roman und doch Wahrheit,Voll der kurzweiligsten Erzählungen und doch Emst.Vom Verfasser des Behemoth ^A.Riem; .Jerusalem ^Hamburg.) im Jahre nach der kleinen Zeitrechnung öol # dör christlichen 1<&>1 der Republik «*.SS.1*«* ff#^**» -*Mr 9 *li und viele andere interessante Stellen.) Haoh der Rückkehr vom Abtritt hat man eben- """■»«w**^^ I falls allerlei Vorsichtsmaßregeln zu beobachten. Anmerke: beachte wie hier" .'irs " lO.A&t, IX« Süene.) la-^t dar Dichter den alten Strepsiados seine« Sohne folgenden Vorwurf machen: "unglücklicher,ich bin es,üer dich in deiner Kindheit bewacht nat.kau« Lonntest du lallen, und ich wu*te sohuu,-.vas du wolltest. Stammeltest du-* nanan, & »iL£^ ''••■5" '' ' ' ' H \ ' so eilte iah, am aix au essen au bringen*und ich wartete nicut einmal, bis du £.a&a sagtest, um dich auf die Strafe au tragen und dich dotre zwischen meinen Alias aossi*3aa ?.u iaittpuönfl du willst mich jetzt erwürgen! umsonst ruie Ich, da^ ion sterbe vor Drang nach Scheißen.Unreiner* du willst nion nicht auf die ' | ötra-ij X>iBS%*'ÄWwfc?*iPÖ***^^ ■'' ; .1 »».wjBi wwBa i jjl f ''asGet j^7.t ui < |£Ö Dabei wurden sie von heftigem Leibweh überrascht und verrichteten wirklich anstandslos auf den Sitzplätzen der Richter ihre Notdurft Nach der Entdeckung glaubt man an einen mutwilligen Streich. Zur Verantwortung gezogen, entschuldigen sich die Fremdlinge damit, sie hätten nicht gewußt, daß man in Sparta überall frei und offen seiner Last sich entledigen dürfe, daß es aber nicht üblic h sei, auf den Sitzen der Ephoren dies zu tun. I Anmertang: ton beachte die Wort c leichheit mit de m Manusoript! f Die Römer besaßen in ihren Häusern, die Paläste der Herrscher und Vornehmen ausgen ommen, keine Klo-_ sette. Es war indessen auch nicht üblich, in den Straßen nach~Belieben seinen Drang zu befriedigen, sondern es gab öffentliche Abtritte, und die Kloaken in Rom waren ganz außerordentliche Rauwerke. j * Noch heute läßt sich aus den Überbleibseln der großen Kloake erkennen, welches gewaltige Rauwerk vom Zahn der Zeit benagt worden ist. Ouadersteirasind vor handen, die über i5 Fuß breit sind. Ifl ixi -t wmd^ •**•'*•'«''**■* pM ■MH ■ ei Mwa w i .** M0^ HHHM fcffi^Mjfift^ Augtjnschein zu nehmen. Sie hatten in der Stadt reichlich zu Mittag gegessen und wurden plötzlich von heftige» 3aucnweh überrascht .*.urz entschlossen hocken sie sich auf den Sitzplätzen der Richter nieder und besorgen ihr Geschäft. Die Affaire 7/ird bekannt and Sparta ist entsetzt, ijrst glaubt man an einen böswilligen Streich, aber dann entschuldigt man die fremden mit ihrer Unkenntnis; "sie wußten nicht, da« -ian in Sparta in allen Strafen scnei»en kann,da- es aber ai©» nicht üblich ist, auf aen Sitzen der ^phoren zu t j" tr ^ lf py*' wM^WMNMWI^JiBwWflpittfl^^ 'f^'A'i^.'^fftfteMi^^ soh^i^an* * *?in ^roz©^ .vurds also den Chioten nicht j)jplil^)rrTntrV]-r;l10lxii j. genacht,im Sprichwort der Spartaner bezeichnete man «bor fortan einen Scheißkerl mit dem Samen:Sohei-ender Ghiote # und auch die Börner sagten später:Chius cacans.- _Die Börner hatten in ihren Häusern 7 die ?ar läste der Herrscher ausgenommen - keine Abtritts. .Sa war indessen auch nicht Sitte, in den Stras- V * sen wo man wollt© zu scheinen, sondern es gab zahlrei-^ che öffentlich© Abtritte, und die kloaüen in Horn waren außerordentlich© riesenhafte Werke. Dionysius von Kalikamaa nennt als die drei Wunder Homa ; Die Landstraßen; Di© Wasserleitungen, Die iiloaken. .» .-■ iwi^rA-apIft^K*.^.;^, >S^>?f<&^ Die Überbleibsel der gruben kloa&© geben noch heut© zu erkennen,welch ein erstaunenswürdigea Werk sie gewesen ist.Man sieht hier Stein©,di© fünfzehn Fat breit und übenso hoch sind. y^^^Y/^y / Sie hatten große Lasten an Gebäuden auszuhalten, so daß sich schon Plinius i \£\ wunderte, daß sie darunter nicht zusammenbrachen. r Anmer3cuiip:: Man beachte die v/oertliche Gleichheit mit dem >Manuscript und der Ausdrucksform Dr.Stern! Verschiedene Päpste haben die alten Gewölbe ausbessern lassen u nd mit neue^ vermehrt, doch IsTdas nur ein Schatten der ehemaligen Pracht 11 . 11 England und Italien, von J. W. von Archenhollz, Leipzig 178G, Bd. 2, S. i5i. 151 \tf \ W ' J Die Reinigung der Latrinen wurde von Sklaven besorgt Die öffentlichen Abtritte waren überaus zahlreich. In allen Straßen und auf den ;Va*'er dieser klQa&e hatten die anderen,nach äi-jäi otrabo, dewölbe von eiaer solchen höhe, da*" ein ftelaeUmar uauv;;,pn oe<±aeai aurchl'&tf en koiuate. Sie warsa zwar nur aut; üie&eleteinen erbaut, die auroh halk und Erde zusammen gekittet wurden* all ein dennoch war ihre Fertigkeit unbeschreibiiohc'Sohon Piinius wundert sien, *H H ***** a,,W ^ • T'-i ' - '■>'■}■ ?;k I da~ sie nicht unter der Last der angeheuren Qebaude jauiatBU&afloi&a»d3.e man darauf errichtet hatte. Ä^ri^pa ^^.«^»^.«sdksiss^ : .. ^»-»sej^^ • iie^ si. Jen Nasser!eitttftgea hineinitihren, um sie beständig zx ieinigen. Diese kloadten wäre» bei den Hörnern in aoicüer Aeuxucg, da« der heilige August in den letzteren Vorvurfs aacht,sieh eine eigene Schutzgöttin de» rf.io.'skeu,.iie Oloacina,gerauht zu haben»der man Altar« errichtete üjni öpfor brachte. 5J nützlichen o_ (T alten Oew63.be auab^saoia laasen und ui t neuen vermehrt; atfinte f i O i iWf . ' - es 1 H ftiea iber hu? uxu Joiiutten von dea, was sie toxws!« waren» - Ihagxana una Italien, von d.w.von Archenhc.ltz,Letj/zi£, l$K§, II. xbi, ) '"^* , "r*n ii Tf T r riTriir'r JT M^WiW i ltMi i fii Mii'W i a i 1 ' ^ 1 | i aigüiw :i | ii i3 ». i u i j-U !. | J u- ____ Die Latrinen im heidnischen ">o«n r^.reÄ unter Aufsicht eines eigenen Priest* rsvvon de» T^rtullian •prichfc,\\nd durchaua ntont in anshrebteti,..- r Weise: LatTiaarua an t täte a soricum Ventilat. "f^*****^^ ... ST»', - , ,t Die Rtlaigtua^ fte.r Katrinen ward» von Sklaven besorgt, jjie öffsatiiehea A • l ritte waren zahlreich. In e31?n kleinen Strfe&m ^nd in den WlrJiola der Marktpl ätzen standen Freigelassene_mit_Einiern oder Tonnen^m^ür ei ne Kleinig- "Tceit den Vorübergehenden die Blase erleichtern zu las- Azggerkuii^ Man beachte gleichheit J die Wort- I Die Privatlatrinen in den kaiserlichen Gemächern waren prächtig ausgestattet. Die im Jahre 1773 ausgegrabenen, später wieder überdeckten Klosette des Kaisers Au- gustus sind ganz aus Marmor. Auch der Sitz ruht auf schön verzierten marmornen Säulen. In dem marmornen Fußboden war auch ein Loch vorhanden, über das man sich stellen konnte, wenn man den Sitz nicht benützen wollte. Unter dem Fußboden floß dauernd frisches Was- A5 War demnach als hinreichend für Reinigungsge- 1 legenheiten Sorge getragen, so fanden sich doch schon j K\| zur damaligen Zeit Widerspenstige, die „den Abort nicht ' so verließen, wie sie ihn anzutreffen wünschten". Verunreinigungen und Bekritzeln der Wände waren an der Tagesordnung. An den Thermen des Titus mußte zum Beispiel eine warnende Inschrift angebracht werden, die den Zorn der Götter auf das Haupt dessen herabrief, der die Mauern zu beschmutzen wagte: Duodecim dios et Dianam et Jovem Optimum Maximum habeat iratos quisquis hic mixeril aut cacaril. — xiiO- — i -i ■ ii *-ir f " ^^.MMWMaM«^^ Marktplätze standen Leute mit üimern oder offenen Tonnen,um für eine Kleinigkeit_die Menaohen die Blase erleichtern au lassen|ia einer Heda dea C.Titius ^vv\s^5^a^aa»^^ hei^t ea von den Richtern, die aur Sitzung kommen: "Sie haben soviel getrunken,daS sie alle Kübel in den kleinen Gassen vollfüllen;nulla oat in angiporto amphcra quam non impls&nt." und i»ukreg sagt: ^j)e nat. rsr.lib. IV. w<-t.) SWlMM«ig^^»w>*' J 'S^»B In der öffentlichen Abtritten für ernstere Bedürfnisse Uatrinae starqnllianaa; gab es Sitzplätze gen« nach unserer Art, was schon aus den Beaeiohnungon hervorgeht: seiias familiaricas oder aellas perforatas. Üie Privatlstrinan ia den kaiserlichen Palä 81 sten endlich waren prächtig ausgestattet.Diejenigen, die man in den "Ruinen das kaisarpalastas auf dam Pala- tin gefunden hat, waren ganz aus Marmor hergestallt, und die Kalkiakrustationen «eigen,da^ die Schachte mehrer« Zoll hoch mit Wasser badaokt gewesen sind. | V^ancisi,de ad?eatitua Homani ooali qnalitatibus.) Da^ trotz aller Bequemlichkeiten,die die rbüiöohan Bahördan für aie Bedürfnisse das Publikums beschafft hatten,die öffentlichen Gebäude und idonumen- ta vor Verunreinigungen nicht sicher waren, geht daraus hervor,da* man beispielsweise an den Thermen des Titus folgende warnende Inscnrift anbringen mu-ite, die den Zorn der Götter auf das Haupt dessen herabriefen, der die dauern au besudeln wajta: %4S(/vt>t M i fyv4^^M <«h1>««*«**^^ toöi*>S5&ä««s & Um die Narrenhände vor dem Bekritzeln der Wände abzuschrecken, gravierte man neben die Verbote zwei Schlangenbilder. Im ganzen Mittelalter behielt man diese Inschriften bei, ersetzte die Schlangenbilder nur durch i /-^l" ein Kreuz. In Genua wurde die Verunreinigung sogar ' ' mit Exkoznmunikalion bestraft 17 . 17 Spor und Wheler, Voyage d'llalie, de Dalmatie, de Grccc el du Levanl, La Haye iVZU, I, S. 20. J „ Stoffol S e m «ortBleicher Ausdrucks- tamK . ,uch Wer die gLoxo» &»£g ß beba ndeln, sind ^^^^M^^^ ■ flV'N Ah Paris ging, überhaugt_allen an^ren_J>tä^tei^ ^f^iG_Ausgestaltung desj^trmgpasjeji oor^^ Im Jahre 1872 und noch einmal im Jahre i3g5 wurde die Verunreinigung der Straßen streng verboten. j m Jahre i5i3 schrieb eine Ordonnance vor, daß jedes Haus seine Latrinen haben müsse, dje^man^Aisemente^ (Bequemlichkeiten) nannte - Ii.« tn 5 fr g^^^^iittiMVtiwiiBnijBtJi»! WWWWBWWWdBHMWWIIWWt»' ^K^.>^;^''^CM-»K»n*> Zu größerer Abijühireelaing '.»ai-en iia Inschriften mit zwei Schiangenülldern /ersehen. i/ia jrorm wecuaex t, das Aesen bleilt.lm christlichen Italien ist blo« an die Stelle des heidengottes der Name Gottes gesetzt worden.In Genua waren früher an den ixirchenmauern Inschriften zu lesen,die eine Verunreinigung mit EJdtommuniication bedrohter».* Sporn et Wheler,Voyage d'Italie,de J)almatie,de greoe et du Le-vfint,La H&ye I. p. ) statt der Schlangen malte man K.reuze hin. VBiblioth.scatol.p.lö. J __i>,jy.«_^fgntllQh#ö Wirde streng verboten, die Strafen zu verunreinigen. Im Jahre 1*14 achrieb eine Ordonnance vor r da^ jedes Hau« von Paria aeine LatriAen haben müsse,die man sohon damals aisements nannte» Beauealichicaiten.Aber die Architekten und " ßausnerren mußten immer wieder an ihre Pflichten er 6 - I i innert werden, denn die Behörden hatten lo v>, lq,;o # lo~>7 1 ■ und 1700 Veranlassung, u.ie alten Beiuhle au erneuern. Aus dem Jahre UWJ* iüt eine ähnlich« Qj-donnance der Stadt Bordeaux, erhalt«*« Menage, ~iet. ety». m Bibl. scatol. iö, ) / Auch in den französischen Schauspielhäusern scheint man zu dieser Zeit keine Aborte gekannt zu haben, oder die „Damen", von denen uns Bussy-Rabutin in seinen Erinnerungen erzählt, standen auf der Stufe der Gassendirnen. „Die Damen de Saulx, de la Tremouille und die Mar- quise Le Ferte begaben sich nach einer üppigen Mahlzeit in die Komödie. Sie wurden von einem plötzlichen Bedürfnis gezwungen, das, was sie nicht zurückhalten konnten, in ihrer Loge zu entleeren. Dann aber fühlten sie sich von Gestank so belästigt, daß sie ihre Exkremente zusammenpackten und ins Parterre hinabwarfen. Die damit Beworfenen überschütteten diese schamlosen V Herzoginnen und Marquisen mit solchen Injurien, daß __-^die Damen sich schleunigst zurückziehen mußten." 43 43 Supplement aux Memoires et lettres du comte Bussi-Rabutin LL, 199. _ ...... -_- ■ Anmerkung W oher will Dr.3nglisch diese von Dr.Stern geleistete ihm eigentümliche und nirgend anderswo als im Manuscript stehende deutsche _ü £ber Setzung genommen haben? IT es -77- - u« - p^rnni^n-^rnt^-r-^-^^ La den Scb£«Jfcpielho.U3£^n acheint früher ea käixii? Abtritte ^agaben haken, und 30 konnte ea zu dem merkwürdigen Vorfall Kommen,de» tfraf Buaai^Habutin in seinen Erinnerungen erzählt; "Sie Saman da Saulz^da La fframouiile und die Marquis«! La Ferta öagaban aicsh nach einem üppigen Manie in dis> Komödie«Sie wurden von einem plötzlichen Bedürfnis gezwungen las waa sie nicht zurückhalten sonnten in ihrer Log* £a entleeren, dann aber fühlten alon Tom ^astank tts beläatigt, &&±> sie ihre Sxkre- mesto ua%tsanj?aeltan und ina larterre hinabwarfen« M-i damit Be-wcrfenan übex-schiittaten diese schamlosen Koi-üüg^iujn und üarquiaen mit aolchen Injurien,da<<> die J)amca sioi* 3chla«iai«,»t *urüt&z iahen mußten« < Supplement aux iiöüioirea ot lettr^s du comta ßuaai " Rab at in, II. ) ' - JJJ * IL "**'T*ortr aller wylijreiltohen Maßregeln w^w^ man in Frankreich noch im achtzehnten Jahrhundert in vielen Städten auf den Strafen«üin sachkundiger Führer (j a chasononi.n Lui'luohteort. ^.Biid ^S^nr huraor U ti sch wird di±yer dunitie Dx 'jjxh, ^a>;n einem gewiesen Ort vc. ia Caezonoitie illustriert. Sine Äeihe von Closat« ebenen aa, aber aixe versohlosen, %üju* mit angstvollen (*ebäraen eilen die jungen Schüler zu den Pforten,wahrend einer im Vor^rgrunn ee vorzieht, eich au^en zu erieianueru. Das Bild wird eingerahmt durch ein xsuna ?©a Zwiebeln und Koni,den Ittafcl* sehen Uräaane^i ile.ivsr unangenehmen Wir 36 tun;,:!. ; üab.si ist sjuglsad last 'Cr _ nmgsland der »reioaeis oder *a«ä»era»:>^Aie, di« von den Ineel- •'^^i^Tfi T'ni TWTifii^ftiri ^ reich aus -4inen, rötlichen aiegeszug durch dis ganze iZen wurden häufig Königliche Shren zuteil.Der Leibstuhl des Dalai Lama wird von den Gläubigen verehrt wie ein Heiligtum»der französisohe Dichter Delille hat darüber folgende Verse gesprochen: Bei ihm,dem Dalai Lama,hei~t Alles rein und heilig, Kommt Fürsten,Könige,Beherrscher aller Welt! Seht,wie das Tagagestirn, die liebe Sonne mein ich, Bas Beetchen von der Mahlzeit, die er halt. Mit ihrem Strahle dörrt und dem zum Besten glebt. Was dem zum Bestem dient, der seinen Lama liebt. Der Dreck Ist seiner Menschheit «chmutz'ger Stempel, Doch ihr verehrt ihn gleich der Perl,dem Edelstein,in seinem Tempel. i£ine seltsame Zeremonie hat man - oder hatte man froher - in Maroiüto. Ich besitze fügendes rare Büchlein: mouie berichtet, sobald der Herrscher zu Stuhle geht. Der Titel heißt: Historische Relation Von der Liebe des Kaysers Von Marocco Vor die Durchleuchtigste Verwiltibte Prinzessin Von Conty, In Form einiger Sendschreiben geschrieben an eine Persohn von Qvalitäl durch den Herrn Graffen von D . . . Aus dem Frantzösischen in das Hoch- teutsche übersetzet. Cölln/ Bey Peter Marteau / 1700« 1 * Welcher Verfasser und Verleger dahinter zu. su^Eeh~ist7 ließ sich nicht feststellen. Leonce Janmart de Brouillant, Histoire de Pierre du Marteau, imprimeur ä Cologne. Paris 1S88 verzeichnet es nicht Die Bibliotheca sca- tologica und Hayn-Gotendorf kennen es nicht. _Auf geführt jsjhes im Katalog der Bibliotheca Zoachina, dem eine Bibliotheque des Dames angehängt ist (erschienen 1762) auf Seite 1444 alsjfe 283. _ ~_ 81 » 12°, 2 4p Seiten inklusive Titelblatt. Ip Anmerkung: Dr.Englisch möge dem Gericht die Privatbibliothek nennen,in der er das zitierte alte werk gefunden oder entdeckt hat und dies durch eine Bescheinigung des Bibliotheksinhabers, glaubwuerdig machen! Dr.Stern hat das erwähnte Exemplar nicht wie er grossprecherisch tut,in seinem Besitze gehabt, sondern bei einer gewissen Staatlichen Bücherei * des Auslandes abschreiben lassen! Von diesem Werke ist nur ein Exemplar bisher bekannt geworden, nämlich jenes,welches seit 1843 in der erwähnten Staatsbibliothek liegt.- Endlich hat Dr.Stern dieser Rarität einige Enten "angedichtet" d.h. ein schwaches Dutzend Sätze gleichen Styls dazugeflickt,die im Originalwerk (das nachzuschlagen erstens schwer moeglich und schliesslich von niemand unternommen wird) garnicht enthalten sind! Diese Enten stellen aber aich in des Englisch Buche,und somit muesste das Exemplar seiner "Privatbibliothek" bereits die Enten beherrbergt haben! Das ist natuerlich ausgeschlossen,die Sternschen Enten stehen nur in seinem Erzeugnis. a I - lüt> - MMi^,meMM-NmftM ';' ; *ÄS<>IÄS^ Historisciia ütexatioa Von der Lieb*? des Kayssrs Von Maroacs Vor die Du POM euontigst e Verwittibte Prinzo^in Von Conty, In .Porra einiger Sand-Schreiten gef3Cüriebon an eine Parsohn von Qvalität du rch den Herrn Gräften von D.... Aus dam Frantaösiacheja in das Hocii- teutsche übersetzet. Cölln/ Bey Pater Marteau/ 17ÖQ 12 240 Sei ton, Titelblatt inbegriffen,Figurenreicuoa Titelbild. Dieses Warle gehört zu den größten Seltenheiten der aeutseilen erotischen und sJfcatologi sehen Lit- ^!P-j v "^^ aaCb mr aimÄne:mnsswei00 aitirt gefunden* Weloha* Verleger und Verlagaort sah unter dam vielgebrauchten fingirten "Cölln, bey Peter liattsau* verbergen, ist mir aufzuhellen ebenfalls nicht gelungen. Die Bibliotheoa S % Seatalogica Welt« nichts von diesem Buche»Hayn, dessen Bibliptheoa Germanerura <*rotlca dooh das ausfuhr! ioh- ste und verläßlichste Sachaehlagawer* ist, erwähnt es ■ *„r. v t" - nicht.Dagegen finde ich es angezeigt in einen in meinem Besitze befindlichen seltenen Katalog der Bibliotheoa 2oChiana, dem aine Bibliotheque deo Daaisa I angehängt ist ^erschienen l^a) n Hier steht das Buch mt auf Seite 1444 als Kr. i**«iö*>. In diesem kleinen Bändchen wird berichtet, wie ein Jiclel- mann aus der Normandie, Monsieur de Pierreville, an den Hof des Sultans kommt. Es heißt dann: „Nachdem er (der Sultan) nun an den Herrn Pierreville einige j n Fragen / so von keiner besonderen Wichtigkeit gewesen / getan und in der Meinung auch war / daß dieser tri neue Sklave müßte von einem vornehmen Geschlechte seyn / hat er ihn vor seinen Nachtstuhl Sorge zu tragen / bestellet / welche Charge dann vor einer Stunde durch den Todt des vorigen Verwalters wäre ledig worden / und so viel Vertrauen hat / als nimmermehr dieselbe / so der Lord in Engelland hat / und Gromm of the Stoul heißet. Bey dieser honorablen Verrichtung... erkundigte sich der Kayser wegen des Ansehens und Magnif icens des frantzösischen Hoffes... nur eine Sache / welche das In diesem Bucne -vird ers&alt, wie »1« B< »X* mann aus dor Nor aiandie, Monsieur de Piorreville,an den Hof des Suitana itommt . Darm nei'-t es: "Der Kayser Hatte gieicH selbigen Tag wider seine (Jewoaneit * f tffifft Menscnen niel^rgesäbeit/uni waren weder seine Hände/ nocn jLLeia.r Dl ut ig/ja er wsr vielraenx willens sicH bey seinen Kebsweioern im SeraA einzusperren/and mit selbigen der Liebe und Lust zu Oü^en/aj-so da- sica der Jiayaer au guten Glück vor Herrn Pierreviila in ,j, <««>(i**^ässN«***<^^ dem Beateft Humor von der Weit befand^Kacndera er nur; an den Herrn Pierrevil.ve einige Fragen/so von keiner besonderen WicntigKeit geweaan/getaa und in der Meinon^ aaon war/da^ dieser neue Sfclave miUte von sin-m vornehmen Geseuleoh'ce seyn/nat er ihn vor seinen IsoaV stuhl Sorge zu tragen/bestellet/weiche Charge dann vor einer Stunde durch den Tott des vorigen Verwalters wäre ledig worden/und so vial Vertrauens hat/als nim- aennahr dieselbe/so der Lord in ängeiland h>..t/und Groaua of ths Stoul iioi^et.Bey dieser nonorabien Vorrichtung nun Hatte d>*f Herr Pierrevi.ne zum öfter-n Gelegenheit dets fieser von Marocoo sriclarun^ au Uiun üoer viel Saonen/wsloia^j er ihn über Frankreich fragte .........Vor ailen Dingen aber erkundigte sien dar Kayser wegen de« Ansene«.* and teagnifioenz des fran- tzöei sehen Eoi*fee, Er verwunderte sioH sehr über alj.es/ was dar Herr Pierreviile ihm deswegen vorbrachte, "''^'r'ftMM^ 1,1, i|« ii'unii» i „..... I, ni|i L-'f ■ :■. . V größte Kennzeichen ist der Hoheit und einigen Persohn des Kaysers von Marocco / bef unde er / daß ihm mangels der Hoheit des Königes von Frankreich / nehmlichen daß er nicht öffentlich unter gewissen Ceremonien zu Stuhle ginge... Wenn der Kayser von Marocco will zu Stuhle gehen / wird solches auff einen hohen Turm kundge- machet / da dann zwölf Trompeter / zwölf Paucker / und zwölf Schalmeyen-Pfeiffer unter einer gantz offenen und auff allen Seiten übergüldenen Ballistraden *** ö ' t v_ .. « «J i ftiMii i flfc Bifl K I ^ NMHWMMNHHNÖMiaMM / * 1 ■ I nur eine Saoue/weicho das größte ELanxxzeichex) iat der jtj n üi ''» tfnr « i i rjH i W^w ii Wi « ■ww^i ite,v ir ;^.T !.T Hoheit aci «inlgsii frstfüöl« las üayseva von K&t«ogW befuadu er/d,*^ liba .aau.^iita dir Hoheit dos; ÜÖni 0 ea v(x FSfejaJ '.•e*o.v / .-tohaiich«?:5 |j£ ** nicht öfrentlich U&tttX 5.i,i;i,.;a Oereraonlau zu Stuhl« ginge.Uteb &£Mf* aexben di««es recht zu «JlfciUfcraa/a^ er wXh en/ »i-v/ gieion Ale die Äonen Häupter in Europa/ fUrnehnäich t*» ^ulcjc./.a^iä •üiwci Ir^&itfcn- t*ft£ FtU!«»' Schall pflegen zur 7«ft£ za g«ne*/der &ay.-.-^» von M'?.roe~ oo nur dergleichen than l*üeV»SA& er zu Stuhle g«het, iuese Cere*aouie wird nun sc nc^h stiiöioresolche au~er des Kaysfts JPeruohn in .seynam JSslxitii gantzen Heichs Keinen ©äderen wi. erterfahret, Iah glaube aienV da*» unt^r den tf.onerwiedan«rn in Asla/nochaeh unter ander m in Afrika ein s*"H ober fldbTwiwlh ^«halten wen-,. Gleich wie vir nun durch f~ein<; HexatIon von dieser sonderbaren Cereaonie/ao der d uruc . iscaen -inj estfit bey 1 hren» £tuhlgs«if; »D e«#1t ifffif^n wird/sind benachrichtiget worden» so hat man/umb ao »lad menr Ht|e getragen sion diesen Gebrauch eigentlich zu er&undi^aa/ und gesonlehet solcher eui* folgernde Weise/meimLicnin. : Wenn der iayasr von Marocoo wlü zu gtuhle genen/wird solches auff einen Jachen Turm kundgera&ohet/ da dann zwölf Tröaipetvr/swö.li" ?;mc*er/und zwölf!" Schalmeyen-Pfeif3 er unter eine* pmfts ofien-m und auf!" allen Seiten üborgiildan•■•n ßallietraden uiabge- I | **ßäUätU^3&t-Av** ''r > , ..^ *>■*:■•*■. nOy»»ii;L'.V, umbgebenen Loge sich verfügen / und traget derjenige / so über den Nachtstuhl bestellet ist / solchen auff seyn- men Haupte und gehet also zuerst voran / indem ein ander ihme zur Linken Seite den Nachtstuhl mit eyner Parisol bedekket, hernach folgen vier der größten Herrn vom Hofe / gantz weiß gekleidet / und endlich folget der Kayser. In diese Loge nun darff über vorerwähnten Persohnen mit dem Kayser kein Mensch gehen: wann sie nun an den Ort gekommen / und der Nachtstuhl zurechte gesetzet worden / setzet sich der Kayser darauf / und thun ihm die vier Minister den Rock ab / und reiben ihm über die Achseln von oben bis unten an: der Kayser bleibet allezeit in einer solchen Positur eine gute halbe Stund sitzen / während der Zeit lassen sich die Trompeter / Tambours und Schallmey-Pfeiffer tapfer hören / 174 und darf kein Unterthan einige Arbeit verrichten / und sobald man auff einer Stangen eine Serviette / welche das Waschen wol verdienet hat / in die Höhe richtet / so hören die Trompeter / Paucker und Schallmeyen-Pfeif- fer auff / und raffet das Volk zu dreyen mahlen / Alla Mohamet / worauf der Kayser gantz alleine zurückgehet / und muß derjenige / so über den Nachtstuhl zum Aufstellen bestellet ist / solchen wieder auff seinem Kopffe zurücktragen in Begleitung der anderen / umb den Nachtstuhl wieder reine zu machen..." l) s / - ihm - «3iUi«wg^^ iiaswiaawBWMia» M m am m bene.n Logs ei ob v«rfugen/und träfet derjeni 0 e/ao über den Ssoni&stuni bestellet ist/solche« aufr seinem Haupte/und genet also zuerst voran/indem ein ander inme zu.r linken Seite den i» acut stuhl mit einem Para- sei bedeckt.-hernach foig-an vier der größten Herrn vom BülWgantz weiÄ gesieldet/und endlich folget der Kay-er In diese Loge nun darff über vorerwähnten Persöhnen mit dem Kaysor >..öu tfenddk gshan:wann aie nun an den Ort ^e-koßunsn/und der II acut stuhl zurechte gesetzet worden/setzet üien dir üayser darauf t /und thun ihm die vier Minister den Hock ab/und reioen ihm über die Achseln von oben bis unten an:der Kayser bleibet allezeit in einer solchen Positur sine gute halbe Stand sitzen/während der Zsit lassen sich die Trompeter/ Tambours und 8chsllaey«P.faiffer tapfer hören/und darfr Kein Unterthen einige Arbeit verrionten/ und sobald man aoff einer Standen eine Serviette/welche das Waschen wol verdienet het/in die Höhe richtet/so hören die Trompeter/Pauc&ar und Schallmeyen-Pfeif i'er auff/und rufi'et das Volk zu droyen mahlen/AIia Mahoia- aiet/wo rauf der kcy.ee r guntz axieine zurückgehst/and muis darjsnige/sc über &en ä «tont stuhl zum Aufstellen bestellet i.•et/solchen wiener auf! seinem kopffe zurücktragen in Begleitung der ander/ist »oichäs Ol Cht eine Anzeigung aar man sohl fcibJ&en Schwachheit? law &m&&S&k b^ar-er aicb zu orfr-r^en/^enn die Natur/ indem man dieser Schwachheit hat ein Genügen 0 atii. n/ aiie ünreini Raiten aaawirf.et und von eleu tö^et, «bar *ir- J.«»rd hat. »»in« gewisse Bräuche und | Sitten.* - 1"!*»^^ Wenn d«r Statthalter Christi in dir <-eit, de 4s* 'llr; uacrik&t «u. 1 s* 1 ? **te, ale Pracht Seiner I .\j_fcilc.*»n Alacht enthdiXtc,hnd aio weitiiol -T Her - scher in dar öfi'entl? cLu.eit araoh* en, sah man im 2u_o, dar lon üji.u unu ideW^Mi«!« »iMfo'^*»** einer Offizier zu Pferde, der &a* fcafceibo.jen zu w edec Saite ein mit blau- ea Tech iberzo^enea Möbeiatdaii befestiget hatte. Die-'*; beide Stucke w<*rea htoit^utaxe lue Parate». ««ai^MiiMfiMrwii i> iiibm^i^>»jm^ --.-^ rr ii^nlWtt'tlttfiir'' 'ii Ii'Hii" T i j li." I i'H' Lint* Ä«rt M&4A&«ftJL -». aucn X -X' d^rchXo^" Änerts Inron, aux dem jeder neu gewählte Po.j?at im Pf \r Der Stuhl wird sella perforata oder exploratoria genannt 60 . i^v 60 Er ist abgebildet in L'Enfant, Historie der Päpstin Johanna,. Frankfurt 1737, S. 207. — Vgl. Dissertatio juridica de eo, quod ju- stum est circa Spiritus familiäres feminarum, hoc est pulices. Autors Ottone Philippo Zaunschliffer. Prof. ord. jur. utriusque Marburgensi. Neu herausgegeben v. Dr. Sabellicus, Heilbronn 187g, S. 55 und 102, Anm. 6. n König Ferdinand IV. von Neapel glaubte es seiner Würde schuldig zu sein, dem Papste nacheifern zu «7 müssen. Wenn er ins Theater ging, brachte ein von einem Offizier geführtes Detachement der Garde seinen bequemen Leibstuhl nach der Loge, damit sich die Ma- jaj /_Jestät en desselben nach Wohlgefallen bedienen konnten. Lateran eicl-. untergehen lessen mu-jOb er wirklioü ein Mann fti$«J&£6»£ Gebrauch stammt aus d^m anrhundort, aeztdom jin^j .sfruu, die berünmte Äohanna, sich auf don päpstlichen Thron gsschwindelt hatte. Der Stuhl wird aeita ^erfortetta,«Jtpiorfttoria 'md nach dorn Vars ei'ies Kardinax^oLer \iater Bonifacius VI II« lebte, auch Stereo rar in genannt- \ Dieser Stuhl ist abgebildet Im L*8u- ; fc,Historie d ir Papati^n Johanna, jpranKfurt IT 37, s # 807.- Vgl. Dissertatio Juridica de so, quod justum est circa spiritus familiäres feminarum, hoc est pulices. Autore Ottone Philippo Zaunschliffer, Prof.ord. jur.ütr. Jiarburgenai \OPlZio Joooserio/.Hach den ältesten und vollständigsten Auagaben mit Anmerkungen nou hsraua** gegeben von Dr. Sabeliicus.Heiibron'i, Iv'fv, 3. S>o und Ana», c) »»«awmM^^ ■. ........" * ,Ma ■*^w.wt"»wvw|w^Mwwnw^u'j!itf»fm ■ » iiw.h' 'f^'%t König Ferdinand IV. von Jieapel hatten den Päpsten die heioetuhi-Zeremonien nachgeahmt.Wenn der König beider Sizilien ins Theater ging, örachte ein von einem Ofiiaier gefünrtes Dataohemeut der Garde seiBen bequemen Leibatuhl nach der Lo^e, damit si^h die Majestät dort desselben nach Wohlgefallen und Bedürfnis bedienen honniien. Einige Äeuorer und unruhige Köpfe versuchten einmal, ge^-n diesen Georauch zu sprechen, aber die Konservativen liefen an dem geh iiigten Usus nicht rütteln und wieaennach, da^ schon aeit dem Beginn der ßeapeler .Monarchie eine derartige jPjF II V Und die Fremden, die zur Zeit dieses Fürsten Neapel besuchten, konnten das wundervolle Schauspiel erleben, daß allabendlich ein prunkvoller militärischer Zug bei Fackelbeleuchtung vom Palast zum Theater und zurück wanderte und in seiner Mitte einen Leibstuhl mit sich führte. Und die Offiziere entblößten vor diesem Leibstuhl den Säbel, und die Soldaten präsentierten das Gewehr «.___ n JNeapel, wie es ist. Aus dem Französischen des Santo Domingo von Dr. Aecht von Santo Domingo. Leipzig 1828, S. 171. 172 c Anmerkung: Auch hier handelt es sich um eine^ eigentümliche Uebertragung aus der alten Quelle.- In dieser steht ueber die Sreignisse^in weitschweifigster Weise auf viele Seiten zersplittert,der massgebliche Text.- Somit hat Dr.Stern verkürzt uebernommen,in seine r -persoenliehen A usdrucksweise.- Genau tc fc*mmMmm -\r\ü zwar v/ort gleich , hat Dr. Englisch in seinem Buche.- Er kannx mm. nur aus dem Manuscript haben, den im Original steht ganz anders.- 2.) Der Titel der alten Quelle lautet v/ie das Fotograram anzeigt.- Es steht dort: Aus dem Französischen des Santo Domingo - "_Yon fr^J l^ Dr.Englisch welcher'"die alte Quelle nie zur aand hatte,nahm an, dass das + v or dem r ein Masohinschreibfehler sei und "Dr. " heissen müsse.- Am Titelblatt steht dann zu unterst weiter: " Aecht von Santo Domingo,nicht nachgeahmt".- Der Verfasser,d.h.der Anonymus,wollte damit ausdrücken,dass alles was er bringt echt und nicht erlogen oder nachgeahmt ist.- Am Buchtitel sind beide Darlegungen durch ein Motto getrennt i tfttMWMJJU^ Im i-anuscript Stern ist das Motto aber hinterherg esetzt.- Infolgedessen nahm Dr.Englisch an,dass beide Darlegungen zueinander gehoerig sind und es sich um einen: "Dr. Aecht von Santo Domingo" als Verfasser des Bachs handle! So schrieb er auch.- Ein Beweis, dass er nie das Quellwerk sah,denn würde er es je zur 11 and gehabt haben,dann konnte er erkennen,dass der Anonymus"+r" und nicht"Dr." heisst,und dass der folgende aurchs Motto getrennte Text "Aecht von Santo Domingo,nicht nachgeahmt" mit der Person und dem angebl.Dr. nichts gemein hat! Dr.Englisch verliess sich au fs Manuscript Stern t [ und schrieb daraus einfach nach.- Aus dem Lianuscript konnte er die Zusammenhänge natuerlich nicht er kennen.- I \1 V Und die Fremden, die zur Zeit dieses Fürsten Neapel besuchten, konnten das wundervolle Schauspiel erleben, daß allabendlich ein prunkvoller militärischer Zug bei Fackelbeleuchtung vom Palast zum Theater und zurück wanderte und in seiner Mitte einen Leibstuhl mit sich führte. Und die Offiziere entblößten vor diesem Leibstuhl den Säbel, und die Soldaten präsentierten das Gewehr e K ül JNeapel, wie es ist. Aus dem Französischen des Santo Domingo von Dr. Aecht von Santo Domingo. Leipzig 1828, S. 171. 172 tjrj. Anmerkung: Auch hier handelt es sich um eine v üebertragung aus der alten Quelle.- In die die Sreignisse^in weitschweifigster Weise zersplittert,der massgebliche Text.- Somit verkürzt uebernominen, in seine r persoenlicl: weise.- Genau itefnHßiiifiHiund zwar wortgleic l in seinem Buche.- Er kanns mm. nur aiis den den im Original steht ganz anders.- 2.) Der Titel der alten Quelle lautet i anzeigt.- Es steht dort: Aus dem FranzÖBii _ »jyp^. +Yj ^JL^^ Dr.Englisch v/elcher'"die alte Quelle nie zi dass das + vor dem r ein luaschinschreibfe.' heissen müsse.- Am Titelblatt steht dann zu unters " Aecht von Santo Domingo,nicht n Der Verfasser,d.h.der Anonymus,wollte dam alles was er bringt echt und nicht e ist •* Am Buchtitel sind beide Darlegunger getrennt 4 fctiU&U/U^^ Im Haz Motto aber hinterherg esetzt.- infolgedess an,dass beide Darlegungen zueinander gehe sich um einen: "Dr. Aecht von Santo Domingo" als Verfasser des Buchs handle! So schrie dass er nie das Quellwerk sah,denn würde gehabt haben,dann konnte er erkennen,dass und nicht"Dr." heisst,und dass der folgend trennte Text "Aecht von Santo Domingo,nie der Person und dem angebl.Dr. nichts gerne Dr.Englisch verliess sich aufs idanuscript Stern, und schrieb daraus einfach nach.- Aus dem Jiianuscript konnte er die Zusammenhänge natuerlic h nicht ar kennen.- 1 i*> _ — 4..?« — l I . & . ** I J 2aroraonie ceauanden ixatta.Die Frsraüea, die zur Zeit Ferdinands IV.daa .uerrl&fcae Neapel PjjntaJataat»Aoatttea also nacn wie vor aaa wunaerbare Schau . i*A aeu n, öZf?X>, Neapel, wie ift. ^S*- Nu« ^cfiAtUW bem granjÄfiftyen bcö /Voltaire/, Leipai,; itt£fe 9 8,AH). »on *r. BMMfHN 25cm 2f0er9laul'fit ttip' i« feine Sinbf ad! SQoItaire. I Htdjt eon Santo Bomingo, ni$t narfjfleafjmt. %(t\«f^^r»3^y -.- - .^ffiVü^t^ i(. 3^a^^ t * a ^' Seipiiß 1828, in ber M. gefFföen Skrlagäbudjbanbluriß. Via.', viüjr "v:-.r 6© d«*r< tCr : jj..'ig Eduard (Jll.von rarawintm, ciu- v* eii.es .v.^.^otiea ueideus tat«, öev ^(. -.'.Vä.-.-r.i on aoinj.? Aräaaaa; auf oinem dar ^ü. Süttiir^Jit ein L«j.tbwuai var. latte Julius Cäaar sich in gleicher Weise dann wvirae er nicht ein so tr .^iseaaa Ende 'j»axi*iüO üa^iaa, &ia ^rAechiisoner Hit-toriA ^anderes.-?raahÄt nämlich in seiner ße--chioh- «Igeatlla&ep' lol«- zur T>er»ehwörun._. fielen ' ;j»l^ewue<# ^.ew^eeniAls eine« Tages die MEt** Senats bei Ottsar erschiene», um ihn bei v Gelegenheit zu DeglucAwun^hen, erhob sie... nient, ura seine GÄste zu begruben. Die lexuoit uieu lu* .'üorimi una. bttW?»igüaiji>^£^ *5*JäB!**<95'& ^^^ft^fSSsössSÜ* 1 171 £>ev finigti^e 2etbfiuf;l I Sei i&m*) fceüt atteä rein, bei ifrn i(l olI«8 Ijeilig, j?ommt ^rinjen, Könige, Set)errfdf)et aufberSBelt! ©el?t, >oie baSSogggeflirn, bie liebe Sonne mein' i<5), liaS SSe|lcf)en Bon ber 9Jtaf)ljeit, bi« er I)5lt, SJtit ibrem Strafe börrt unb bem jum Sellen giebt, SBaS bem jum Seilen bient, bet feinen 8ama liebt. Der 2)recf ift feiner OTenfdjfjeit fdbmufc'ger ©temee!, Üod) i()r »erefjrt ihn gleid) bet ferl', bem Sbelftein, in feinem Eempel. 2) e I i 11 e' i einbitbunggfraft. Cye|tcrn 9(bcnb ging id? »er bem fontglidjcn qWajie mit einem jungen 9ceapo(itt vutü Palast zum Tueater und ff*** ^ ___. zur^os. wanderte und in iein^r Mitte ein sn naibatuni mit eioh iSÜSurt-e.Und die f/ft'i&lere antbi$*>tett vor die- rem Leitst'-Oii der* OhtK,i,und die 3oidavaa pr.i sentierten d-v? 7ineur, i.Jleanei. •: s i«V.4ui &ui rrans'ieiec .en des Ss/Ato Dosiinjo T O*; *.r..>.:o.b t rm Bvstt UNftftgo* ^«atte3t.JM©t--o:|>e«ii Ateer&lauöea rei*e ick aai~ ib /Voltaire/,Leipai^ id^o,3,i7i.;. VieJ. öJiar :r r 6 6. ilan Eduard Vll.voa raxawinuii^da* ein.s?a dr^aieolum iieicians *Ziu üwv on seinnr Äron.un£ auf einem der j.ü .♦•ju-ii.i^iw aii* iic^toti^.i. war. Iiitte Juliua Casar «ich in gleicher Weiae dann wira-i •? .nicht ein so tr-giaehara Sude i.Vü.j.10 3at#iu«, iln ^ri echlfrcnar Hi •.toriitor tust da rt eraahl t namiiob. in seiner öo-chiah-' t «jlgaatlicaai* 5nla* zur !'er»cnwfirun : ^en ' —» —' lolieüuya ^,ew^-aen:Äia eiaea Ta^oa die WM* i Senats aal Oösar araoJxiajsaa,urc iiin bei r Gelegenheit zu be^iacivwünschen, erhob sio.i • nicht, am eeine Gäate zu begrii-en. Die SueiUün cUaa i^ur jboraiUo anu b«üohios«an, - .loa - ( nwwWwtwB j.. j.i ii' i iawiiWMWiMffiit ' iWWl* ! ' i'i r i7iij~T 1 OiWT i^WWW KllPtlll Zeremonie beot&ndan hatte. Die Frenviou, die zur Zeit Ferdinands IV.daa nerrl&&ae Neapel besuch Lea, sonnten also nach wie vor aae wunaerbj&re Schau eeh n, wie allabendlich ein prunkvoller raiilturiacner Zu& bei iaGü-eloeleucutuncs vyui falast zum Tiieater und auricJt wanderte und in seiner Mitte ein^n neibs^unl™ mit eich f&arte.Uad die offialer«? «mtbitM**»» vor di»» Mtt Leibst^ni den Cht":.:.,und die 3oldav? r^-retr, i.Jleaoel,wis s 'ia«.Aus ;*.e^ /rana-isisc ton de« 5.. to .t)03i1n.j0 T< n ; >bt *?on Santo Dorna a.,o, I pMüfcr.t,HOt te:D»m Aber^iv a .it)en rei-Q ich 174 e6 fdtfam ju finben, bafj man einen cr)rifrlia3 ift be$ tt>of;l bic Siebe für SKcliquicn ju weit gt* | trieben. Unb werben benn bic Solbaten ber ttrmec nic^t fyernbgcroürbigt, wenn man fiel —»er einem ttauernben gei bftubte »rifentircn|^ läßt? 5lMc roiü benn ber öffijicr, bor mit b(c= |em iPcgcn biefc tvunbcrlic^« Stoppe anfü!irr,{ : | bort ?(ngriff ber ftremben junteftreiben ? SSic | feil er fein 93atcrlanb unb feinen Surften »er! 1 trjeibigen? — Senn bap 33clf bem 9iacr;tftiih<: fein Kompliment macht, für tuen wirb c3 b| nirt)t aucr) neef) ben Jput }ie(;n?—Ober forbern fidjJperr unb Untcrtbancn l;icr gegenfeitig l;crau3 um bie ßragc ju entfeb/iben, ob er bic 58er äcfjtung am meitefren treibt, ftc bic Srniebiis gung am beften »crftcl)n? 1\3ic! Ginc grcf,gebacr)tc Sonftitutien ent flammt bie SXebncr bcS Parlaments unb fucf)t bic Neapolitaner mit ber mcnfd)ficf;cn ©tirbc auf gleiche ?inic ju bringen. J^eutc f;ab' id) fribff ben Äönig gcfclw, wie er bic .$anb auf bic f;ciligcn Evangelien legte unb fcfjwor, bem neuen gcfcßfd)aftlid)cn QScrtragc treu jufenn*). *) »2fm 13. 3uliu« be« «Worgenä leifrcten in ber ®d)lo6f a pelle — ber Äbiua, ber Sbronerbc unb ber ^Jrinj oon ©alerno in bie £anbe beä Capel- lauoMaggiore ben 6 o n ft i t u t i o n 11 i b." ©oftebt in SJenturtni'« Sbrcnif b. 3-18'JO, ©. 385. ©. Ueb. If ib /Voltaire/, Leipai,; tite* f $.Xfl). VieJ. äaar r d*rc König Eluard VII.von VKrauiucü,da- ef eine« ar^Aa \ eonen ueiiuns mu oo:*- ..c ••^.•i'..:.; o.'» soinnr A^j.ia».^ cur uiuem •der *n &MM&*£.il ein noxtbuwui war. tätte J-xLius Oa?ar «icß in ^laicner Weiee dsnrs wird 3 vx nioat ein so t f ifl HOlixWI Snde ia in. Jao Oafeiue, ain ^ri echifron«r Hi -aoriAo-r .uni.ert-?i. -*r3ahÄt nämi i f>d in seiner Oe -cnion- ! elgaotliaaqif 7.*ir ^erwcnwßrua^ jje^en «l^yrnt^^ ^ew^-yeniAle ein^s Tagei die WA* Benets bei Cäsar er-^ohienun,utc inn bei r Q-eiagen/iait au oe^l'icKwünschen, erhob ti«n I» nioiit, am ©eine Gäste zu begrü-en. Die luexuon (Lima ia.„- Jborauo and bttcoixLosrten, — i«$JS — ,ii, iw-rmwifr ^f^ I i Zeremonie bestanden hatte. Die Prämien, die zur Zeit Ferain&nds IV.dae nerrl{fc. *.?,.*.u .bt von Santo ÄMttin.^o, nicht nHch^e^tet,HOtto:J>e«ii Ateer.gjLiaj.ban rei-o ick aei- aa Binden ab /Voltaire/,Leipai^ idütt, 3. i7.l., . Via.', s&aa* 1 r c-a (Uk r:> n.'g Eduard VIT.von .-in.K.ano. au r«rÄuinoü,4* ei*ea ar^&aia^MW fillfi—i '^i^a .viL owv ^(. .'•vi.-a-an soinxr ^.Ahnaug nuf uinem xxiif>ne an-, der *a &**&*ait ein Löj.Lo«.uxuL war. Hätte Jalias ÜJisar sich in gleicher Weise vorgesehen,dann er nicht ein so tr.gisehea Snde §o.faaca4i haben. J10 Gallas, äia ^riachiisoner Hi «.torüier de* Jahrhunderts. arsAhlt a&miioh in seiner ße chioh- ta üows, de» slgantlioaerf lalai zur Verschwörung gegen gima sei f#lgeÄ*ie* M*w~seA:Als eines Tages die Mitglieder de« Sonst8 "bei Cäsar erschienen, uro rinn bei Irgend einer Gelegenheit zu oegluc^wunpohen, erhob sie der Besuchte nicht, am seine Gäste zu begrü-en.Die Senatoren hielten a-Loa lur jberaut oaü beschlossen, toSEfeaaßl Ifen beachte die wortgleicxie Kodierung! -jyf^L^u/ / y c^^^A [II So wird uns zum Beispiel schon aus der ersten Dynastie in Ägypten berichtet, daß bei den Mahlzeiten der Könige zahlreiche Diener mit goldenen und silbernen Vasen herumgingen, in welche die Gäste ihr Wasser abschlugen und sogar ihre großen Bedürfnisse verrich- mmti ■MM — 11 \ — Xvi>-} den st-olaen Maun zu Vöraicü*a. Die ftlMÖM^t aoer war, da^ Cäsar an diner h&i'l^/j Diarrhöe litt und die Hosen schon voll natte. Er fttrcatete, durcn das Auf -teilen axies herau&fiiu-su lassen und sein Malheur of 9 kundig zu machen ^äcsai au r lea ev^neneent?! grande produxts s&r ioi. petite.- c-ssueo^* Deutsab von -Schöll und Saft* itbi). m __ 16.Der yac htto pf. Von djia Schälke» im ffreioa, fern von seine« Haufea,ois LUü* eleganten englischen Watyrcloset war ein Weg von Jahi'tuusnn«^.^ suruc&ÄUlegen. Pur dl-» be- <3uss!fj beih'iedLgtfjug einsa iiloincn Bedürfnisses aber hat122i oAe Völker b-uO.* a:•* i:.vl stm d9r tUtestan Erfindungen des aanschliohen tfei-tea.Wir wiesen, da» sohon Xantip_.;e in der La,;» v.'ar, ihren Q-atten Sokrates mit dem Inhalt eines N&eLtto*>f#« begießen zu kennen.Hur die Könige und die Vornehmsten, erlaubte» sich den Luxus, in die Va^ett «vuch r.u sor.iiken, &$n.z sis hatten Sklaven , s enug zu.? !rrr1lg«&j$* ten, ihv ühi ^iu^aigea Wasaer und ii.re |fp m ' ■ ■ i ' mm ■Mi - i nu n --i n Ii m m........... „ , ■ , , ' «■^-i.^-^^^«»^W I . ■Kfliiüf ' ;r ^ teten 63 . Das gleiche wird vom Kaiser Heliogabal erzählt 53 ". Diesen Luxus scheint sich jedoch nicht nur der Kaiser geleistet zu haben, denn er wird auch von anderen Großen berichtet So sagt Martial 63 b : Während du schamlos Gold mit der Last des Leibes befleckest, Bassus, trinkst du aus Glas: teurer denn leerst du dich aus. Die üppigen, verweichlichten Römer und Römerinnen ließen sich von schönen Sklavinnen die Nachttöpfe zu ihren lukullischen Schmausereien herantragen und be- dienten_sich_i hrer coram publico 54 . _ " C. A. Boettger, Sabina oder Morgenszenen im Putzzimmer einer Römerin, Leipzig, Göschen, iqo3. _ 1.34 - iSBSISäisÄÄS&^SiÄ'V^. fc-ivv-'^^^ oromoatü abluden '»in quibua ventroa isvarent ^Herodüt Ä i Lb. VII, and Alfe*. ab Alis* . ilf« V, cap, fei) . £er üaisur SeliQ^abaj. au.-i- ia goldeny lind silberne Vasen Östron. Satyr. >j7;. Aber aucn einige vorneige and r-.iione Leate basalen soica« K-oasbaro iaacnttöpfe,wie aus einem Epi^ra-üu Am .x.3rtiai vha-vor^.t: Ventri? onus olssro,aeo te pudat, excipis auro, Bat* , lW w vi vre. f.t^iu» er^o oaoae. H« tp?J -r. trci tff.M pg Römer lie-en sicn von •ottetc SM fiincn a** J:-o:, 4 -Vpfe au inrea luattlii'.cnon kaalteitea &a*fe»ltr&«,t»n und pi«ton ia die von den 3$feHB«g> * ..Vii tr-rer ffjfffc erl<*r+ bei Tiaoae hinein. lS.A.Ä9tt^;«r, Sabina oder üor^«aao«n«a im Putimmer einer tSoarin, Leipaiu, 'j-ösonea, flaue ▼*»rbosserte a 4»i -» ^ ^ ,.:^ >A -7^- -r-- f K "^^ ; v >T , ; v ^v<>^^ : vi ; f^" :: ; ••.'*".-.« Die fruasete Abbildung eines Macnttoprea Ia einem flruoJtwarJt entdeck*g loa in der aus dem Jan»« • ft-.rr»^'-- gh** A»«ä#*: i*£ HaaaeTi Helschen Bast Iii aaouoaiis \Historie von der Bastille in Pari« vo.t> Mieter Goag»taati» de RennevUla, L7&/*l # T*il» 8. iw. Tlrv a-.iiO^-'.i.: lo.» -o. rsanten Jiiidea ist mala«! äuehe ^9 Ti teil 1 :'.Ad l- si ge^ebSie vorm dea aera-es entspricht dor-c gaa* l*r noch üblichen. Xfic f-rüJ-.^^-'.o /jrvvu-anung eines Xaoattopfes aus Porzellan «tont in der Chsaoaomte I0fea*ft IV, )i Des iS^na plus racaerchaa ont de«? lieux. a L ' aftgl «i se, Ou tfagoa 1 uie^anoe, uu ne vous oa v »r* -y ,Denkwürdigkeiten aus dem Leben der Königin Marie- Antoinette, Königin von Frankreich 72 , findet sich folgende bezeichnende Anekdote: ™ Leipzig 1837" Bd. III, S. 122. 178 „Die strenge Etikette erstreckte sich auch auf den Nachttopf. Als Marie-Antoinette zum ersten Male am französischen Hofe übernachtete, fühlte sie Verlangen nach Befriedigung eines kleinen Bedürfnisses. Sie beugte sich unter das Bett und zog das Geschirr herbei und besorgte ihre Sache. Die Kammerfrau bemerkte dies und war au ßer sich vor Verwunderung. Und die Oberzeremo^ v V Anmerkung: Ausweislich, beige fuegtein Fotogramm der Staatsbibliothek,steht die sog 9 Ifachttopfgeschichte überhaupt nicht lin der von Dr.Stern .vorgetäuschten Quelle.- Stern liat sich lediglich eine jjinte "geleistet Trotz diese Ente bisher noch nicht ausgedruckt ist, und nur in den unveroeffentlichten iianuscript von SternT~EeriU2iflattert, befindet sie sich im Buche des Dr.Englisch.- Er kann sie natuerlich nur im Stern- schen iianuscript erjagt und erbeutet haben.- "'2.) Ausserdem hat Dr.Stern mit der Titelangabe "einer Quelle einen Irrtum getan.- Er schrieb ins Manuscript: " Denkwürdigkeiten aus dem Leben der Königin AntoinAe11e, Köni g i n von Frankreich".- Es ist stupid zweimal auszudruecken,dass Antoiniette _"KoenjL£in"v/ar.-Dr.Stern unterlief ein Schreibfehler.- Aber genau so hat Dr.Englisch in seinem Buche stehen, wohingegen der Titel laut Fotogramm lautet: "Denkwürdigkeiten aus dem heben der Erzherzogin Larie Anteinette von Oesterreich .Königin von Frankreich".- mAs\ "tT*v! rrt *i o r> \-\ T "? rt^ftH^O^Q^/ zufällig dazukam.Hätte sie "beisTi^L- vpi c-o «in m ' £ o löJ-Clu t^j.u. LtJ-iBS Wasser verlangt,so würde!ein Aufwärter der ersten Kammerfrau auf einomTeller geblacht und diese es der Königin überreicht haben, .yäre aber, ehe dies „escnehen konnte, die Shrendame daza gekommen, so ward- die erste' Kamcrfrau ihr das Glas übergeben habon^väre außerdem noch Mal-me oder die Gräfin Artois eingetret n, so hätte die eine oder die andere das Glas Mal von der Ehrenda^ erhalton,um es der Konigin verabfolgen zu lasset.Waren Prinzessinnen von Geblüt gegenwärtig >f so ging der Dienst dir eilt von der ersten Kammerfrau' auf sie über dund die JShrendame bliob ausgeschaltet. Der Königin wurde nichts unmittelbar' in die Hände gegeben, sondern zu diosem Zwecke befanden sich so, goldenen G.at deren oder ?rä«P-nti#r+ori^ TÜf 3m «Berlage iti £itctarifcr)eti SDtufcumö in fieiv?i(j finb ferner erfcfyicnen: Selani, £. S.iK., Snrol'a <5rl)ct>ung. Jgsifrortfdfjs romonti|\t)c« ®ennHbe aui bem %a\)xt 1809. 3 33bc. 4 SKtljlr. !2 @r. £erlog(oljn, (5., JOtemoiren eincä «Prcufjifcfjcn Officier*. 2 33bc. 2 SKtljlr tfinb, Dr. $|, C obor, G5efdjidjrc ber ® riedjifdjcn SKcttolutipn Dom. 3ar>re 1821 b(ö jtir lljronbetfeu flimg be* Äänig* Otto I. 2 93bdm. 16 ®r. «ätog.-Jpoffiitger, 3.«., «utfria. 3citfcr>rtft für öcitwcid) mib £cutfcf)lanb. 2 93bc. 2 SKtljlr. Hermann, S?ani, Ungarn, ba^SKeidj, ?anb unbiBolf, ttie ti ift. SMft frtung ber ungos rifcfjcrt SKeid)*tngM>erf)anblungen in ben 3«f)ren 1830, 1832, 1833. 2 S&be. 2 SKtljlr. Sfijjen über Dentfdjlanb unb bit Deutfdjen, mit SBemcrfungen über Oefheidj, Ungarn, «Polen unb bie <5cb>eij, »on einem in Deutfölanb »oftnenben Sngs linber. 2 Sßb«. mit St. « SKtf>lr. 12 ®r. E^nkmtrfct^kdtot aui tum gebe« fcet ©rjfKfjOfltn Math SUtfrhtefte i&ii&&»»fiim&i& t . \)on &cftrcid>, Königin von Svanhxnd). bitter SBanb. $ie jfenjerre liefen enblidj ben fctamotif<^cn Unter* ftolrungen ben fXang ob. %nbefj »crfdjoncrtc er bie 9(6cnbe in meinen ©alonS, roo er mit <£djmcleien überbäuft rourbt, wovon er jeboeb für feine ©irren feinen QSor/ tbcil jog; er rvufte fieb niebt ju benehmen, unb baupt* fachlich, fid) niebt jur gehörigen 3 ( > [ i u entfernen. £e|tcreö ifl ber ©rein M Sfnfrogcö für alle mittel-- mäfjige (Jiaturcn; cntivebcr machen fie unnüge Storni plimentc, ober fie gleichen fort, roie Siebe. 3ch fehre jegt jur Königin jurücf, um efi»«ö vorn Gercmonicu" unb bem gewohnten Sange ibretf •$>aufe$ ju fageu, ju bem 1789 folgeube «perfonen gehörten: Ser ©rejjalmefcnier, äßifdjef von 8oettj ber erfte 2CImofenier, 2Mfdjof von SKeatir OPoliqnac); $roci gewöhnliche Stlmcfenierc; vier antere SCImofctiierr. ein gewöhnlicher Kaplan; vier antere Kaplanc; jroei gewöhnliche Stetiger, tic Mbb^S Senfant unD 55cm* bellet. Gin Kaplan ju Srianon nebfl jroei Kirdjcu; bieuern. 2)ic OBerintentantin unb Grftc M ^cnfcilö bet Königin, (prinjefffn »on Sambaüc; bie ©hrenbame, ^rinjeffin von Shimai) unb bie Same b' 2(tour^, ©rafin von Dffun. gunfjehn ^alnjttamen; ber Ghrcnfavalier, Sptu jog »on ©aiilv.-'iJöanne?. Ser erfte ©taameifter, ©raf .Scffe; ber erfte ^au&hofmeifter OTarguiö von 2alaru; Oberintcntant tcr ginanjen, ißerticr. 2)er erfte Seibarjt, Saffon«; ber ©eEtetar ißeaugearb unb^ugearb; 8*' b.c ü auf ale Vo T- V ^ -L sses. , rr emerk- zufällie dazui sie, T3feispielsweise ein Glas Wasser verlangt,so würde;ein Aufwärter der ersten Xazaauurfrau auf einemTeiler- gebracht und diese es der' Jioin fi n. ii.L 0 J-J.J. r:C. \ah n Ulf Iran Ii hätte rreicnt naben.Wäre aber,ehe dies Ehrendaiae dazu gekommen, so wurde die erste _as übergeben häoe^gwäre außerdem me oder die Gräfin Artois eingetret n, so eine oder die andere das Glas'&fcaal von der Ehrendame erhalt ui,um es der Königin verabfolgen zu lassen.Waren Prinzessinnen von Geblüt gegenwärtig, der Dienst direkt von der ersten Xaaaaerfrau r dund die 23hrendame blieb ausgeschaltet, wurde nichts unmittelbar in die Hände zu diesem Zwecke b©fanden sich sog, auf . ha+ P I- Ü <■> so ging auf sie ü Der Königin w eg ;ben, sende ~r a ~r O *T) -i £>- '■«■A Vj Cai U X. sJ - 122 >n oder Präsentierteller imme: 123 3'utcntfliit bei Jpaufcji, Jgjetc t>eu Saint.-Sbnvleä; ber geiveljulidje ©tallmcifter, Sfjettalicr »on iBiemgne. QStcc @taUmeifter; ein geroebnlidjer mit sicr anbete Jpaufljefmeiflet; ein gewßfjnlidj bienfttfjucnbct ebelmanu; ein ©enctalfentriMcur; fünf anbere ifen/ tcclcutc; jron Duarticrmeijtcr; vier erfte Äammcr; ftaucn, tie Stauen »cn SKifcret), Sampan, Sbibault unb Sarjai^e; jroolf anbre Kammerfrauen, ein Qiaxla rebenmeifter; ein ctftet Äammcrbicuct; jjwci gcmötjiu litlje Svammcrtiencr; ein #uif|tet; vice nutete Jpuif* fiet«; jivci Äabinct6f)uiffierö uub jroei ber ?lntid)ambre j »iccjcbn ftammerbiener; \tä)i 2(ufroarter bec Cammer; btei ©arbetobentienet; ein gcroöbnlidjcr ©artemcublc fcer Äammcr; jroei 5apejierer; cm Uf)rmaä)er; btei Srifcur^; eine iöabcfrau; eine ©atbetobeiitienctiu; ein ©arberobentienet; ein ©djucitet; jroci iputmaetjet; eine üBäfäetin; jroci Srofteutä nebft einem ©e&ülfen; ein SBiblictbefat; ein {Beriefet, bet ?(bb<; Vermont; eine SJotleferin unb eine ©ebülfin; ein Äabinctsfefrctar, Sampan ic. Set geroöfmlidje Wtjt ßaffene, bet Scbn; erffet Shirurg, Jpeer »on (5fja»igna; ein gewöbtilicbct Sbw rutg; jmei anbete Sbitutgen; ein Wccouc^eut, Jg>ctt Von »Bermonf; ein 2fpotr)cfer, unb ein jfranfenroätter. 3)aö Äudjenpetfwial beftanb aui 63 *))etfoncn, unt bet gtollbienft befebäftigte beten eier un&ifiebjig. 3)et ©eneralprofuratcr, Jndife; ber (Berterai* abpofat »on SOMljerbe; ein jXequetenmeifter; jtx>« (gefretate Iii ifonfeü; ein 35oflmetfd>er; ein 2$itif:> Ijalter; ein Sicnce jur Qkforgung bet ©cfdjaftc; ein (Sieglet; ein .^mffict Iii Äenfcil; ein tfanjler mar 1789 rtirfjt ctnnnnr. 3nfenbant bet ffiebäube roat .Sperr SUJignc; 93ilt< fjauet £ett Dieuffcau; £eforntion£mnler 2c iXicbe; ein gcmoljnlidjet Sifcrntiontfmnler; ein 5Jfiniatur»OTöf«t; ein iEcrgcIbcr; ©eftetäre ber Obcrintenbanj, bes ©rcj;* olmofeniert, td SI'rcnfa»aIicr$, bet Cammer, bet ©arterebe, bet Sfanjlei, bet Äemmantcmcnä, beö et; ften Sfraüifofmtiileti unb bc^ (gtaüeö. Sin elfter unb jiuei anbete Sonimiä beim 2d)a|e; ein "Sanji meifter, ©ntbel; ein Wufi!mciftet, üagatbe; ein Äla< oietmeiffer, ebenen; ein SJScrfcrtigct miifif^Itfiter %n> fttumenfe, Dobermann, unb fein ©ebiilfe; ein 3u-' tvcliet, SBcbmer. S)iefe 'Perfoncn mnren allein bei ber Königin nngcftcüt, unb idj habe !Jciemaiib »on ber Jicnetfdjaft be» Äönig^, bes Saupbinä unb ber übrigen fönig/ Jidjcn Äinber enrahnt. ißeim Sauphiti tefanben fidj, »on beffetl ©ouoerneur, bem Jpctjcge cen jg)arcourf, an gerechnet bie jum untcrjtcn $krberobcntiener 35 «))etfonen beiberlei ®efd)led;W. Sie Sicnerfdioft t« übrigen foniglidjcn Äinber jäbltc 53 Aöpfe, unb bierja tie 212 bei bet Königin attad)itten «^erfenen gered)/ net flieg beren ®cfammtjal)l auf 3Ü0, tie von ber (Kitte tiefer erlauchten Surftin lebten. Luc'a auf lale Ver= sses. rr emerii= ^^tffß^ '' zufällig, dazukam. Hätte ' sie-"beispielsweise ein Glas Wasser verlangt,so würde ein Aufwärter der ersten Karrimg rfrau auf eintsmTelier gebracht und diese es der' Königin überreiciit haben.Wäre aber, ehe dies ^esenehen' konnte, die .Skrendame daza gekommen, so würde die erste Karoriff rau ihr das Glas übergeben habenÜWäre außerdem noch Madame oder die Gräfin Artois eingetret n, so hätte die eine oder die andere das Glas'&rhaX von der Ehrendame erhalten, m es der Königin verabfolgen zu 1sssen. Waren Prinzessinnen von Geblüt gegenwärtig, so ging der Dienst direkt von der ersten Kammerfrau auf sie über dund die lührenaame blieb ausgeschaltet. Der Königin wurde nichts unmittelbar in die Hände gegeben, sondern zu dieses Zwecke befanden sich sog. goldenen Gatieren oder Präsentierteller immer auf. einer Kommode und suf diesen überreichte die erste Kammerfrau Handg^chuhejSchnupftiich oder was sie sonst bra i<*«»»«r*»t« ■gyew»-;»-»» Königin j5 ,—„____—, mW TTT 121^ * • - « , i.XX t Jit&X J . Die strenge Etikette erstreckte sich aueu. auf den Eachttipf„Als Marie=A:itoi.nette zum ersten male am französischen Hofe übernaechtete, fühlte sie Ver= ' langen-nach Befriedigung eines kleinen Bedürfnisses. Sie beugte «Iah. unter das Bett,holte das Geschirr herbei und besorgte ihre Sache. Die Kamm.rfrau bemerkte dies und war au^cr sich vor Verwunderung' o Und die Oberzere^ i-*?**?^!^^^^ htejf iDerJiwürdigr.oiton aus dem Leb eh 1, r omette^Königin von Frankreidk,Leipzig nienmeisterin gar konnte sich nicht enthalten, der Prinzessin den Vorwurf zu machen, daß sie die französische Etikette in gröblichster und leichtfertigster Weise verletzt hätte: Die Gemahlin des Thronfolgers darf eher das Bett vollmachen als sich den Nachttarif halten." acfiltt»el.rtey$3i fßt? dornte nicht enthalten,der Pi?lr:?.ee<-^.r5 f$49ft ^orur zu eher, da* sie die französische ftftlt«$%i in $l*&Uea«ter und leiokt3f«aPtig«t«r Weise Vörietzt hatte : £ie 0-emahlin des Thronfolgers darf ahex das Bett vollmachen ais sich den fiachttfcpf halten! Diese Verletzung dar Etikette war «ine d.,r Ursachen,die .*«rie Ä Antoinette am französischen Hofs unbeliebt macnten,una es hatte vialieioht nie .ine groiJ© Bevolutior. von 176» aeg^ben, wenn die österreichische Erzherzogin damals ruhig geartet hat",e, bis der achttopf inr von der dazu allein bestimmt uä Per^ 80n.liohJio.it hin.se aalten grien wäre. Manche Leute haben für den ^aohttopf eine ■»hjkaftige ftOAitigan/; janabt und ihn geliebt wie ein Soho^htiTidehJsa. M*» 3*hwaojpi«ljria Maria ^eistinger > einen siorxichen ^onttopf, auf dessen örund ein Au&e gpasalt war,mit der sinni 0 ün Umschrift: ".ü&iu Au^u uüü h.iraa*el offen! " .besondere Innigeit »aigen die Frauen für da & i'öpfcnen, und cnara&tvri&tischar Weise auch die weiblacn veranlagten Mahner. Bin ruwsisoher Kammerjunk«f Potai»ow, der i.^o.dwe u»ai>:ers ttikoial I.vom russischen Huf« v^röftiiat Otaff fc ÜI mu< ou, ,-«11 &r in der Tracht einer trau den &«tren auf einer ki^sKsrade zu Zärtlichkeiten verleitet hatte, richtete siod in seinem ttitft zu Ps&ow aine weibische üohnuug &in, deren grö-te Merkwürdigkeit I) le Griechen verwendeten hierzu Steine, wie aus den Komödien des Aristophanes ersichtlich ist. Daß damit die Reinigung nur unvollkommen vonstatten ging, liegt auf der Hand, und aus diesem Grunde ist es auch verstand- 185 lieh, daß bei Homer Nausikaa genötigt war, die Kleider ihrer Brüder gründlich zu waschen ,s . /^-fit^'TO»>ma«'7 J Tl' meinen .ueib zn erleichtern, da er nun Kein «öfter Mittel fand, sein Leben abzuMrsen, so stie* er eich diesen Scuw >i . -- stocK in die Kehle und er°tic!fte eich ih»m't ;au.f äiinlicne Wei~e wie diser IWnar hatsich ai^oher Busse, Opfer ief runeiscn.en Justiz, ««gebracht. Ä in unschuldig Verhaftet«r,der die Martern nloht xehr zu ertra^ji v..r mochte, lieh sicn auf den Abtritt begleiten und stürzte sich ylitzs jhnejLj.-. hinunter svgx.Bernhard Stern, Geschichte der öffentlichen Sittliche t in ausländ Üfesgy* ■■-^;. a ^ a ^^ _lilttniHMCT^^ i Ofienoar gebrauchten aber die fiBmer auch schon Schriftwerke al? Arschwisch, denn Qatxuü spricht bereits vor. "oacata Charta",um ein WerJc zu bezeicbnen, d-*e nur gut ist, zum Abwischen des hinteren oenutnt zu werian. Denselben Gedanken hat viele Jaarhoni efte später dar französische Jiroti&er Alexis Piron poetischen Ausdruck • '1 gegebener war von uen Bswnhnern von Boauno in einer Schrift angegriffen worden und antwortete darauf: ............ ■■■ . £S9aiS8ffi4^t^ Im Mittelalter bediente man sich zum gleichen Zwecke, wie einst in Rom, der Wolle, weicher Stoffe. Das Bauernvolk nahm Stroh, Gras und Laub. In der Lebensbeschreibung des Abbes Leon von Nonantula werden solche „anitergia" erwähnt 82 . Rabelais spricht weiter in seinem „Gargantua" (I, i3) von den „Torche-culs". fl - — tAk - $s Xn paart d*ua de vo<« iioraire«? j'en ei i'ucu üeut ^Äa*a^iairo#| J*'«a attend «fti» toroho-ouls. ^rj;;^ If^^l^l f ßftfiSjfofflt'^^ 7n Üitt^i alt(; r baasttste ataa .ix Europa wie ei>'-;*. i* nlt™ . T *r' t 5 töfc* StoiVe ssnra i-telai^-ia der €h»AOh? echtstee uod dv.« Aft#>*a« in aeanten &ar-rhun- dert wachte a>m damlx, solchen Auxvr&nd, da-« die B#ae4ik s tiner ia ihrem Aaaal j; *©* r?fi$&& iNtö -5a.voa au qpreenon VüTW.ikt>,\u<\? t fUftd-j:.'... I :j l-v T ,•■■ijp.ribe"gua^ dea Ao~ bc *'o;. rv > -t.-a r *aniter.,i»* arwuh^t. •V. .>«wtr. Wort «tftflpfftc-Vfc *• TtztusZ -d-cih*v. &at ppätar vo» Fabeiai« (I.3*aea, 13.Kapitel) gebildete Toreae-cui IdeuteK'b Ar<»eb«-1 acuJ ) Üü I JLsi -Ä^bu- ^-S.-.i.-:^..rj? 30 beqUf>vx >i * ueute, wo ruaa seia Päcicchea KlosesSpanier 1 ficht iß dar Britft&se&s unterbringen iLana, hatte «an as Ja. och aoeh laa^e nicht,ua^ ao wird der «Jammer einee ält.?r-n fr-iasttaieokaa Dichters ▼erata^dia-üa; Ca 4 sur «HI «tot »sf? 22» raie. üe chi er •*•.< prit uivie s Je j» r tiS-iöv.rohajjf *oui 1 ; trou: > * - Ja* Mn i # i A ■i n Äfrk^l Die Quelle dieses Gedichts hat Dr.btern nicht angefuehrt.- Siyo fuehvf auch Dr f Enilisch keine dafuer f£ ITi^L » nur genau so wie Stern arbeitet?' 8r doch dessen ^anuscript absiebt tete ' d « h - von ^MÄajasKBaÄ-a* ^^raiafa Hier vTird also auch Papier erwähnt,dass bald alle .... » Pler A Die Bedeutung dieser Bezeichnung ist klar. Die feinen Reinigungsmittel, die bei der vornehmen Welt Frankreichs gebräuchlich waren, führt ein Rondeau des Eustory de Beaulieu auf: Du velows vault mieulx que salin, Pour torcher son cul au matin Ou au soir quand on va coucher, Mais c'est tout vng, mais qu'il soit fin. Taffetas simple, en armoysin, Damas, camelot, chanure ou lin, N'approche (pour vng cul moucher) Du velours. S'vng komme chie par chemin Et na papier ne parchemin, N'estoupe ou drap pour se torcher, II se pourroit bien empecher S'il na au moins a toulefin Du velours. Hier wird also bereits Papier erwähnt, das bald jdle anders gearteten Säuberungsmittel verdrängen sohlte. ff Eigentümlicher Reinigungsmittel bedienten sich die Russen im 17. und 18. Jahrhundert. Man gebrauchte dazu \* \ „wohlpolierte kleine Schäuflein von Tannenholz". \\\ -TW««?«»-«*- Wfm ^ir^w^^sP^p^^F - - Jamals* en jour de ma vi© Je ne ehi! $fti toui v.^,aalsa'ilsoit fin, Tfl.f 'tr.3 qircT>ia,-?n *rreovsin, üsuaaa, caraej.'jt, ciia&ui*a ou lin, n'aproc&e vpour na£ oul raouaner^ Du veloara. 3'vng iiOiaa j enio par chr^nin 8t an psLoi^r cl<5 jareiwttlÄj H'eatoupe QU dr&p pour ae torcher, II ee pourroit b.ien erapeflcaer e'ii n*a au molns a touteün 1 ^u velourr. Ria* wiiU fciao au&a ?a-?ier erwähnt,dae | eaid aila gt|j Mjt : il•••*.«leid a 1e man ©ich i»nge gegen die Verwendung von Papiö«. au dieseai ZwecKe. "K& ifcit bei ihnen, " MttUPeibt eid £*).0ffM>Mr l Eeiae n>*ch Mor^ V*-v4-vco a^vUa) m m 0 cvaaJ y*JfLMl Bei der Mohammedanern in der Türkei hat das Papier als Reinigungsmittel auch heute noch nicht Anklang gefunden. Man verwendet wie zu früheren Zeiten Wasser, ist solches nicht vorhanden, so genügt ein glatter Stein. Zur Bewerkstelligung dieser Verrichtung wird die linke __1—i- ■- ■ jjf Hand verwendet, die deshalb als unrein gilt Auch bei den Arabern gilt die linke Hand aus dem gleiehexijiruinie^ ijftf 83 Lane, n^ittenjerjgTPter^ I. i53; II, n; _ - l*;»I. b *a&/%ahe.io»"Art uad Aberglauben eis lax So* »eg^xi/^up^l&r ider ; illoppiMi, Borandier, Syöerier, Moi*oovii«.'.4r <:>te. acour^t beecnrieben werden. Zum «u.dern-- mahl ^odrucict. i.eipzig, bey Löschen, 1706, 9,1 :'< i aus der Zeit des Z,.ren AiexeJ vMitte aai ©iebgähnten «jahrhun- §*3rta) "ein« (>rofFe 8fi»de/*iich nach Abechlagun^ des laa^ora nicht >sa*ch. ?n* An statt de« Papiers/weiches mi r iaqg£»et&ai aa liefern Grven aar Coramodität haoon, bedienen »i o sich woh.!.poli ort* r kleiner Schaufle in von Tannenholt«;-, * jfTS üoclotaa jebrauchsr. noch heute fceitt par» pi er. Sie w^aci an t'.»n Aft^r aau. der iUititf ~run a mit laSdi-'^) lfVau. vi? urd verwände, dabei auJP die kinko nand. öc-oi. bui. :•. ii H^räern aii£ÄÄl best and die glüy'.c^ . 'a -^oiiM.yit . quou podex nor, de^itra sed sind stra manu afeatergaadu* eyt.. . it>t,ie naoe arcana sunt.l U-.e- tfkghoa o*,) Die linke Hand gilt fHaaar Verrichtung weg^n / - u! "'-*"^^ ai,'i uurein/und der fachte und die rächt« hand ai- leirj sind geehrt.Dia r^ohv? Rand **rird bei allen .;os- lerse p| all en ehrenüeft^n 8we«k*B gebraucht, der rechte Schuh wird vor dem linüen aras^atagoM und a&galegt,der rechr-e .Su*» vor de* linksn über die Scnwelle ei£e r ^.•v.i;i - ''****'''' a,ll WMl MMW^ Thür .^oaet^tlManche Araber ntd. ten es für durchaus uu-^ erlaubt,mit dar linken {-Jana die Speisen auch nur zu berühren Us»»|M9 Sitten der A^ptar, I, Iba, Ii,UV* '•'iT"-'--t"iiVf''frfTtii'f J r , ~ , i'* r '*''' w 'r''".'' •'"'*ViliiT ih.'Tu ".'jlLi'i 1 .'-"""— .' .— ■^lüfUfi*#*'iiti"CMWWhY- ~ "i -Si--■rir-lnhrnv«» winm-muti •.»-■a-. rr ■■ •■ . Bs Ifi* dl es begreiflich, Trenn n*n 7©ii>,da«s die linite Hand den After wäscht, ohne sich dabei ir gend eines Einen plausiblen Grund, warum die Mohammedaner kein Papier verwenden, gibt Beroalde de Verville, wie bereits früher angegeben, und weiterhin Kindleben* 1 : „Überdies halten sie dafür, daß das Papier nicht so bequem dazu ist, diesen Theil des menschlichen Leibes, den die natürliche Nothdurft beständig schmutzig macht, so zu reinigen, daß gar keine Unsauberkeit übrig bleibt, und daß ihre Gebete nicht erhört werden können, wofern sie nicht ganz rein wären, weil sie vor Gott mit einer völligen Reinigkeit des Leibes und der Seele erscheinen müßten." ___ \V< 84 Galanterien der Türken, Frankfurt und Leipzig 1783, I, 173. Der gleichen Anschauung huldigen natürlich auch die Perser, soweit sie Mohammeds Glauben angehören. Jeder einigermaßen Vornehme, hat seine Kupferkanne immer bei der Hand, und läßt sie sich gegebenenfalls durch seinen Diener nachtragen 85 . Da die Mitführung solcher Kannen aber nicht immer angängig ist, schreibt das mohammedanische Ritual vor, die Entleerung möglichst am Ufer eines fließenden Baches oder im Wasser selbst zu vollbringen. In früherer Zeit war das anders. Zo- roaster befahl, daß das Wasser überall in seiner Rein- Einen plausiblen Grund, warum die Mohammedaner kein Papier verwenden, gibt Beroalde de Verville, wie bereits früher angegeben, und weiterhin Kindleben Si : „Überdies halten sie dafür, daß das Papier nicht so bequem dazu ist, diesen Theil des menschlichen Leibes, den die natürliche Nothdurft beständig schmutzig macht, so zu reinigen, daß gar keine Unsauberkeit übrig bleibt, und daß ihre Gebete nicht erhört werden können, wofern sie nicht ganz rein wären, weil sie vor Gott mit einer völligen Reinigkeit des Leibes und der Seele erscheinen müßten."___ \K< 8* Galanterien der Türken, Frankfurt und Leipzig 1783, I, 17 3. Der gleichen Anschauung huldigen natürlich auch die Perser, soweit sie Mohammeds Glauben angehören. Jeder einigermaßen Vornehme hat seine Kupferkanne immer bei der Hand, und läßt sie sich gegebenenfalls durch seinen Diener nachtragen 85 . Da die Mitführung solcher Kannen aber nicht immer angängig ist, schreibt das mohammedanische Ritual vor, die Entleerung möglichst am Ufer eines fließenden Raches oder im Wasser selbst zu vollbringen. In früherer Zeit war das anders. Zo- roaster befahl, daß das Wasser überall in seiner Rein- - ■■■ ■■: f. r.^-^mr^. ... .... - L*o - i7i W» ju Waffen, t»enti ffe ifytfftctfy burff »erriefet §a&en. - @ie würben ti ffcfr gu einer großen @itnbe rennen, ftch Ui (PapierSju folgern 93e§uf ju &ebienen, unb> fte fififjren baju folgeuben ©runb an, weil ton o&ngefa^r aufbem Rapier, beffen fie fleh jutn SSJifdben bebienen würben, b$t 9?ame ©otteS, ober irgerib ein Buöfprucfr i(jre*©efe|e« getrieben, ober gebrucff fenm fSnnte, wefcheö eine Q?n f6eiliquna rodre. hie man bermeiben mofife. f ITeberbem ftak l ten fte bafur, bafj baß Rapier nicht fo be< I quem baju iß, biefen Sfceil beö menfd)Jicftm 1 ieibe«, ben bie natürliche 0fof^burff beßdn« big fc^muöig macht, fo ju reinigen, ba# gar feine Unfauberfeit übrig 6(ie&e^ tinb» bafj tfcre ©ebete nicht er(j&rf merberi finn* ten, wofern fte nicht ganj rein waren, n>eif fte ,bor ©Ott mit einer böfligen Oteinigfeif be« iei6e« unb ber (Seele erfc^einen mußten.^ ©ie (ßerfer fTnb barinri noch genauer unb gewiffenfcaffer, als b:e dürfen; benn obgleich benbe barinn übereinffimmen, ba§ tat ©ebef fruchtlos fen, unb ba§ mau fo» gar nicht, otjne ftch $u berftmbigen, beten fonne, wenn man nicht rein am Ä&tpet unb.an.ber (Seele wäre; fo behaupten boch> tieerfferen, bafj ber geringjtc @chmu§ ober llnflaf, b an bei» Wim — üü nerti «rifln r Tn ,J*€«i stritt hat man eine Kan- i«r iMMPft^tatA^iW. nan schüttet sich daraus [and rf»U and besorgt da Heiniguiigsg'jschAft. \B Pa;>iers sich »a bedienen,halten die Mo«- jae schwere Sünde,es könnte auf dexa Papier »tte«* Od*f irgend ein geheiligter Ausspracu jerioiu halten sie dafür, dn^ da* Papier nicht Lazu ist, diesen Theii des menschlichen Lei - 5 natürlich« iSothdurft beständig iöfcsrutzig 1 .«-einigen, da- gar heine ijnsauberkoi t übrig da* 1 ihre u-eb«te nicht erhört wed en Jcönn- aie nicht ganz rein wären, weil sie vor tner völligen heinigitoit des Leioes und der neinen atd-uten. vKindlwoen, O-aianterlen der 7ö;. ie Perser sind darin womöglich noch strenger' rKen.«jeder Perser hat seine/! äupferisLaaBe «ich,unu venu er aui der Strafe ouer aui' der -Xlkkt sr diu eich wu Mener überallhin nach» ti^ u«--- i t ra ,-;ürcaa jduaayxd^ Ix^cn, selbst dieG 'g^n- •uart y^ttir- lüal r*4ps**i*rt;.i« t«l dies aber ia a^ten IP-irSisn andarj go^asan.ZorouHter befahl i/*i^«B«««*^^ - 14ö - ■ # 9 6 Tucnaa zu befli«nfln,f» ;ed*m stritt hat aan eine Kanne mit ü#H9y |i«pfl*tat^on; >nan scfcättot sich daraus die linke Hand voll and besorgt das Reinigungsgoschaft. •••••'.-'-'.•i'-;. * ^fv^" v!*!3i!WWii*i>t*i Pos Pa;>iera sich «u bedienen, halt an die Mo«- leas für eine schwere Sünde,es könnte auf dem Papier der .Warna Gfrottaa od«? irgend ©in geheiligter Ausspracu ar%*haa. "^beriem aaltaa sie dafür,da^ das Papier nicht so bequem dazu ist, diesen Theii de« manachlichen Weites, den die natürliche aothdurft beständig schmutzig macht, so m « einigen, da*- gar üeine dnsauberkeit übrig bleibt,und da« Iure u-abeu* nicht erhört we* en könnten, wofern sie niont ganz rein wären,weil sie vor Gott mit einer völligen Keinig&oit das Leibes und der Seola erseneinen müßten. (KindWoen, &alaatepien der Türken, i, i/o;. > "'» l ** w '^»»»i>*ftWc«att^^ ... mTlirT — - n ___ thim-th . ■ ■ SS 'i Die Perser sind darin womöglich noch Strenger als die 'fürten. *J oder Perser hat seinen AiupferKaaae immer "bei sich, uno. twaan er auf der Strafe oaer auf der Reise if;t .iafc-t ar ai* ©ich vom Liener überallhin aaca- t ra • ^ n 0 Den Moslemischen Pertera schreibt das Ritual- gaeotz vor, die Jjäa.fclaeruag wo/aöglica as» Ufer eine« fiia^iU.i.döM J:r.-,o •;. Cv« «... „ut.rvi «aitat zu vollbring»» . An sohatwi.gon l'unawxi «.aaii aaa daher fast nirgends einen aju^aeäuürce** jciuiiöi»j.ai« ri^aon, aal bat dieGjgen- •v;art uuu Httfttt'ufi i/i-'i .u-.cüt r*ftj^«itffri«*t*U t«l 3ine oeuteche j^auernerz^hlung vAu- i i ■ilMriWlBnrer'lwB«««^^ ^y;;^,^^-]^«^^^ türopophytueia Ii,$r.c~> der «Aantecaen istu-=merzähl-- un-en) "besangt 'lies* ?.in Mädchen mit. poetisoaam (*eaüt £in & »inst in den grünen Ws!d,uai m luatwaafic xn. J?lö tzx icn fiie inr ein nettes Versiein ein und sie h^tte weder Stift noch Papier g* i cor -x&nä,um es su.vua 1 echnen. si en. da blickt ihr «in icioii*e« Ikuualain »itte» tu Waid ont• sixt ^e*on. Schnee WXXX ei« da&in -mo. tittet einen in* entge^enkOBiaonuen iaann Uta ein 3tuo*chen Papier, "o*, Parier hammer &aaa, doa lausaans schon a Cr»:.-? nen-aen, " »nt^afefecc ar alle* nUkS. In s!a der Klerus: '3$ — ft«f 6. Der Crepitus im Sprichwort 8. L. m. i. A, 7. Der Podex im Sprichwort O.,;«;;: -.•„ ^.^.sjci Anmerkung: Auch hier ein prachtvolles huebsches Plagiat der stofflichen Einteilung,der genau gleichen Aufeinanderfolge,mit eben den gleichen Themen (Sprichwort,Prau,Klerus) und gleichen Titelueberschriften! Sogar das extreme L.m.i.A. (Leck mich im Arsch) ist gebracht! Natuerlich auch ausgerechnet so gleichartig sinnreich gekürzt! Viarum nicht beispwÜLeck mich im A..." was doch euch eine gute Form ist? / / < *^. fsmgsw ene Will man das Wesen eines Volkes erkennen, so frage man nach seinen Sprichwörtern. Sie geben aufs unverblümteste den Glauben und die Lebensauffassung eines Volkes wieder. Skatologische Sprichwörter finden sich im Sprachschatz jedes Volkes. Ich kann mich hier nur auf einige Stichproben beschränken. Der Lateiner sagt treffend: Stercus cuique suu olet. Zuweilen streift diese Art Volksliteratur das Erotische oder direkt Obszöne. So sagt der Pole: Lepiej dobrze sie wyszcuac niz kiepsko schedozyc (Es ist immer besser, gut zu pissen, als schlecht zu koitieren), womit er sagen will, daß man eine Krankheit erwischt hat, die einem das Urinieren beschwerlich macht. Für Deutschland liegen über diese Materie zwei umfassende Sammlungen vor: „Dr. Kainis, Die Derbheiten im Reden des Volkes, Leipzig, Verlag des Literahir- Bureau, o. J. (1872) < fr< / X Er sieht aus wie ein Bettpisser, das heißt, er ist ein Schwäch- m» Ving, zu nichts nutze. Es pißt ihn kein Hund mehr an (als Zeichen der Verach- [14^" *** tung). ) hat löpen, see Lütje, dö pißte hei n de Brök. _ _-.......,„ - - j."*o * ;KÜ ia Sprichwort^ Schier endlos siad die Sprichwörter and Ke- densai-ten, die aus dem skatoiogisohen Gebiet geholt werden, um die Weisheit der Volkserrahrungen drastisch auezudriiciisn. ■■■«'"■«^ "~~ *i im......»i. w ainis, *ie Derbheiten ia Reden des Volkes.) über das ^rato^ logische ;plasen und sonei^aa ) sind diese- ........ M f.....ir"T , rirrT L ---r J rW'^ , YT'- i T^ £a pi-'t loa kein Hund mehr an ^ura au beaalch- ivhuu J» •* -l!" W>* nen,da);> Jemand g;£n2lich verachtet wird.; WK^/^i'^^V^ Wg sieht aus wla ein Bettpiosar ^ aia Sohwdon- ling,dar nicnt rahig ist,sich aurüokauhalt on.; vom :W,M*t - ,• -< -w . - ^MWAWljpWfllllftpiW^ i)at 's ken Spass, sad de Nachtwächter, wenn man mi in 't hurn acnitt. ■;&*&läi&$tite*^ I scheiss', .venn mer's noth thuot, sagt der Lauhjghaiaasr \ r on iJLm, ^»y *^ ^^ Schmeckt's gut in der liiche, oo schmeckt's um ao übiar iir Abtritt. dem kerla trifft man's nicht und wenn man ihm bitten auf den üopf achaisst. £.r -au»» noch viel bolecken, was ich schon bescuissen habe» ifu Jtann't losgehen, seggt de Brut on schött • äver *n hedderboau MHgfl R .>-^y..:*.-..iri.:y.-.^^: : MnAwnMWMMMMMMMt&9Dn(? ««««■■■«■PBawiBii^^ Hei deit so dio.it, a«? Tvenn. ho recht wat weer, un 't is doch mit 'n Sonet besegelt, • ' *rffr flwwft^''^^*" 5 ^*- •»■•^"•'t*-"'' ■ ■ Bat get in't wid ! segt Bastian und sohitt sich de Hos*m vull» Um gesteh lob. 1 segt Vader Stef heilig, do gung he Sitten. Ih, sä' de besopen Buer,da ehne Jürgen in d« •ij-osen scnetten harre,Arftan getten un Linsen sohetten. 3r sieht aus wie öeheiss in'n Teich. Bichiösone Lumpen gehören olle ai e Loch. J$g» sieht üixieii huodsdreck für einen Grenzstein an 0 La gdtit oe uliea hin, sagt ocheissinsbett» Lar schull man siok öwer bepisaen. Dat du nicht kackst,dat wundert mie, Dat het nich; kack op e Puhl (Pfühl^dat het fat schit det ganze Bedd voll. De kacken alle op einen Häup. WW***«^^ " • -i^tfS^lteiillSaaBi.--• ji 1.1-li-^iii i-.ti;, ir>-.Tm'r.~i vw ji rr_ t im Le kackt di vör de Lor un bringt di ken Bessern tBesenjmlt. He het got kacken, he hett 'n Eers bi sick, mit anderen Worten: er kann gut reden. Kacken un Sorgen kumt alle Morgen, "-——s*»^, Da haben wir den Dreck, sagte der Pfarrer und ließ das Kind fallen. Da wird er kleine Dreckle seh . . ., das heißt, er wird sich einschränken müssen. Den Dreck soll niemand rütteln, er stinkt sonst um so mehr. — idw De Kacicen will,mutt de fters dartodon. He het got kecken^He hett 'n Sera bi sick. He k&cki as on Sapphon. Hei üacki orin de Hand on krömelt fer ^für; de Hehner. Hei kackt op e Schneiball on frett em op. Ich will dir waa kacken. Ii will di wat kacken «wischen Hemd un Hacken. Kacken geiht vör Duazon. Kacisn uii Se-r&sn karat •:iiie morgen. Kacken und pissen kann niemand missen. //di' kuckt,uiicnt kjwsaäjft Wer lang kackt, den watt de Hinnelat kHintereJ wer I.«ux<* ri , i^i # 4*ft «atU da Leiw old« «enn tinnerkes tacken willt as grslte Lüde, biorstet ne de Aea. Da fällt der D r Was natürlich ist, das hat man sich nicht zu schämen, sagt£***' der Kerl und setzte einen Haufen auf den Markt. Wat woßt eine Kuh, wenn's Sonnta ist. man geit'r ja kenn ^ iceß hemmet. Das ist schändlich! sagte der Bauer, da die Kuh int Wasser ^ machte, das Land ist groß genug. Es kommt, sagte der Bauer, da hatte er drei Tage auf dem • , _ _ Nachtstuhl gesessen. ____ :_ - iüi Wenn ar et alt be'aoheiss'n kou',b'sacht ar an. fiit grift, d' liana b'schisst. tieschj asm:-, ia bea&tti' als besoegt. Doss wird beschissen raus kummen, Uoas Ötag wird beschissen roasKummen, 3r hat*s beschissen und liegen lassen, £r Ist beschissen,als hött er über Sacht im Koth gelegen. j2c schissen Loch und smsz Hemd, langer Bauch und jrorts Sein, gros* Biuch vid ,:tLoht» drein, das stehet nicht fein, Dia mit Kuiidieck gataafft sind, werden nicnt federicht, vr^o u&v'-rlich ustj dass hat man sich nicht zu schämen, sagte der Kerl, and ««tsste einen Hauf en auf den Markt. Kühdrsck ist kein Butterweck, Kuhedreck löscht auch Feuer, Eine Kuh acheieat mehr als eine Nachtigall. Eine Kub macht mehr Dünger als hundert Wachteln, sagte der TOtiiW^aev Vio.1 .naaale>r, iA. a eine seiner Kühe schiss, Eine Kuh aoheisst an einem Tage mehr als ein Spurling das ganze «Jahr. Wat wo lest eine kuhjvenn's Sonntag ist, man geit'r 3a Köm w«a« hemmet» 3er Kerl thut^ala väre jreck sein Vetter. ^as ist schändlich 1 . 3agte der Bauer,da die Kuh ftfffi^ya^^g!^ ^ " ■ in's Wasser schiso,daa Laad xat gross genug, Sg koaBtttJ sagfca der Jiauer,da hatte er drei Tage aui aen lf acht stuhl gesessen. Dei dumme ^erei blfcsst in dat harre Hören,un et givt doch sau veie welke Arsiöker, wo hei 'rint blasen könne, se.^t de Garenbinner Wenzel. Die lieb hat der 3onne ^rtisie feit sobald auff ein Kündreck aiß auff ein Hoseablatt. ü-ieich und gleich gesellet sich gern, der Dreck mass den iaiathacifen mehm« Wenn's rü.untit ufs u-'wias'n, it 's g'schiss'n, &an sollt' ihn die (loscht mit Dreck verschmier« Iba - ^ Es ist nicht gleich,ob das Pf^rd irisst oder sehe 13au, sagte Pachter rö].cUtürarael von Dippelskirchen. £r gie^ase« wi« ein J)ieok in einer Laterne, üx-iii^o ■ sv- ifiein ocheiashaua and mein Maul kein Schornstein. i s'sr die Äasa wil in allen Löchern haben, der muss sie offt beschissen n&ch sich siehen. Aussen U'arn; beflissen ^aufgeputztj, innen ^ hinten) ooschissen» P.o Sche ies einer nm Und schleif, sagte er, da iha» aeiiiö .itscuuuug verdorben ward. Nu 1 ^a & 6n dis kleinen Kinder,wenn sie sich bejchlasen ixab'va«. bitter, as friert .-oieb! - öoheisa' Kohlen and -arme Dich.» Er läset nicht nach,und wenn sie Gänsedreck schalssen. Der H'djid ma,.; Oelu echetsssn, sagte der Bauer, *" '"f. J,,friiN|fiii i niii i i{iili i liil f ifJiL_ als dil ürao«. vor, ättt lntt MttfWIil ener scnett on der andre ett Ke X3 *a Kerl as a.las,un iilas is 'n iLerl as 'n Sehet. ifriss 'n 3reok,da wird dir's ^aul nicht federig '.TebaoLLujr 3reok ist kein. Fladen, sagte der Bauer zum Bacher, Host uoh en Srook in ftasa Puttenailch zu scheiseen. Mg »ei-T ;nan Ion Drec£ t rampt, desto düner wercht ^amK^fl^K ^e. Jö aiüler «*/r. 'TVrnnk g;mt, jo duiier aprüt he» mot atcH V.» dep innen J)r»ck traen v tretend, soi)f;t flieget u i «a ii i ühsysn. S£an !vins Pfund i'reoit zum Jahr fressen, maun aafange-i, wi.e »aaa. will» Her sein alle •aena Drecks, sagte der Bauer sum Junker« Mit Jreck siegein ist ebenso viel als nicht siegein. Mit Breck und mit Ari*eh~ lachen wird erfüllet das koneisanau3« Mmomm !•-->- Or*e.«u ii« t rt, tragt die Sau den Rassel. »iom eine üand voll Brsck un wünske di wat in annore, dann g@ t****,-*© du d&t Beerte inne heast. tollt de usa 'S Hj.a. ftr nut noen &iAd»rareck im Areone, werm ae h\?r.d bullt, «taan he niah johlten, sad da oll aüaölOüP to rtoiiiaorp. aal 5 iiauer, 's *ferd scheint 1 Schiele, segt Kriethel Spezifisch niederösterreichische Sprichwörter verzeic nen die Anthr. II, 61 f f.: Herrendreck und Pfaffendreck slinkt im ganzen La Friß Fett, so machst du keine Knochen, das heißt, sei deinen Vorgesetzten gegenüber liebedienerisch, so luirst ein gutes Leben haben. Man muß nicht stärker farzen wollen, als der Ars vermag, das heißt: Schuster, bleib bei deinem Leisten! Wer einen Dreck im Munde hat, dem stinkt die ganze Welt, sagt man von einem, der die ganze Welt verlästert. Wer kann an allen Dreck denken, sagte die Frau zum Manne, als sie das Mittagessen für ihn zu bereiten vergessen hatte. Eine besonders reiche Ausbeute liefert das Eis. ^mmmmmmmmtKmmmmimmmm .^^g^g^^ää«^»^ 3 "*' ■mhmMMIMB "Wlte m - 135 - .-tio f.cMptj xorant, Mgt J£raue«,unu Ii«*« ins ±.U-.,u •w*ü w»i.r sin i\rnut3anut3 # waaa ar las iraut aoni^« ■jjiiiSlittjfc Hrt.<-Äu« rwKu* <»« titttt wenas iam «um Ära011 'naus li ""*(Ht8««: pruffeTt«. ^»eüifieeh ~ 1 - - J -rl rftrritilfttattw üedeasartaa; pescTtsl;. öS. ) ■* B! l£ y? '"^'^ ^* f «f^««ir«crtt stlaJtt im gaazoa f*^MM^ teb i,,i.....i Hi Mwmi in i -' Laad« i\ia ?rc.t^r n'wn *r_-.:.-f tdeat* fdiiroatea als aicn salaat^wir.! sr ffcfc*.-riech» eo 00-aöiat iäm dar Hoad iaa P«ueraeu-g« k M&* «eint damit, dal.< eia Yaaerlsoher auf- ädrt jus ?c& Galtung i-dt^nv-tuil-aa.; Friü ifott, so Geheilt du keiae Äaooaea. vSol deinen Vorgösjatstaa gegenüber liebedieaariecn,ao wirat du ein gutes hebe?* inaea aabea.) ^^Njp «iaaa iireoÄ im auad hat, de« stiaitt dl« gaa- '"' .aitSSml-wBi-wro Iie Weit« vDas söi»; «wa auf jiiuaa,der alle Welt rarläat ''^fe^.. art,) ^■Nffcwr fc^a:» Hwa *ß allen Baraojk daaJtea, tagte dla Ft^v jus» him& t *Z& *te A»? tfitta&eaaea für lim «u f:t als gange zuaai Schmied mit em aise. ( sonst Iae T. Scheid mit aeis Je *ueh a 3peia« Dieses Spvior.rcrt £ct?*aucht man in asm ginne wie daa andere gprlcgwortJ s lao.a im Kraut ia auch a Fleiach, d»tu man fügt EicJa tri etwas uiivermeidlicnea» Dr aiftfioi: -„och 's Lioiauh« trockene; iAi muat noch dp« !f*ia*aail*Cha» tiowkenen - bedeutet einen üettnaaaer. ^^asaaar e £chi~ ieloa, a* vaxs; uf der ijoAtor 1 0ggg^ rUmJi - '"""'' IW ^*.Wl>>'>>^^ ▼e"Xoa. Besaer ,*iaan 6ahl~> geia^san, als auf den iK>*tor verlassen» öchors fragen: Willst du a Nu«? Steck d'r Finger ins Loch oud ioJ der Duma (Daumen) dui> Uaraus). &r nimmt MMft»W* ' for liackkümwi. fir sieht Mäuaedr«*ck aj 9 iKt^Söc^aaBsl - Carum oarvi - an bedeutet er ist dum. Beaaer a güater Schiü a* a achlaohter Biß, BesBer ei» guter IlMl, fl&fl ein aohischtar böser Bi*>. Jemanden übers Ohr hauen, iha am flarreaseil rühren,wird aiemlieh oft wiedergaben mit: Epper ve r= « seiohe. Daran liegt mir nichts,wird umschrieben mit kannsoh mer in de ü&i& «fit l*m XLa^a: ich uä mein! Alti har.'r? gftft üwel, ioi, scheid ins frftt*jrf*ß «a i&* Ü der Kwai, KÜM Al.vÄiöUa^ iieidaa die Bewohner -ron Hindia= heim ia die Bedsasart: * <>ah heim ua leg dich ia die Aachs, da£ die Miokaa dich nicht varscheisaa.* Wer in tt*«n#ft*y Angst Isthas* jpht d'r Arsch mit Gruadys ^ürundeigi. War an Durchfall leidet,hat Arschfieber oder verblümter ausgedrückt, "Lochfieber*,. \YL' Über die französischen skatologischen Sprichwörter fön einem Schnellauf enden Menschen sagt man: II a le feu au derriere. Auch in- Frankreich kennt man die Redensart: Dorthin gehen, wohin auch der Kaiser zu Fuß muß (Aller ou le roi va ä pied).______ ' ■ _ /S *' h fa^ity A^WW - iüi> - Für sohlechten Geruch sagen die Franzosen« jgWMMMMMMMMMW chier du muae,Moschus scheinen«, Die lintleorung umschreibt man mit den Worten; faire une Omelette sana beurre dans aa culette V ohne Butter eine Omelette in die lioae machen,) Sentir son oas merdeux ^ aeinen Dreckfall riechen ) sagt man für; im Jnrecht aein«, Für weinen sagte man achon im aeohzehnten Jahrhundert t im Moyeh de parvenir )♦ chier des yeux ^ Augen scheinen ). iL in ürauruger Mensch hat ""das Antlitz eines Veratopften'* i il a im visage de constipe. ) MigttH^^iBMiMNMI^MH 3Sin eiliger Mensch hat "daa Feuer im Hinteren* ""Twiii.n uij i L.jn.1 i—iim.........i m i M iMni a i mn..... '" < ~"Tir —i w ________ ^ il a le f eu au Derriere«,) din langsamer Mensch aber iat * ein im Scheinen Schlafender" { c'eat un dort-en-chiant. ) man sagt auch von ihm: * er brütet aeinen Dreck aus * ( ü 00U76 son caca,; üriginexi iat die Hedensart: * Ü fri±>t Flachs und scheint Stricke" ( il mange de la filasse * et chie de ia corde. ) Am Schwein ist Alles gut, ausgenommen der Dreck { le pore a tout bon, fors la merde,J Wie im Deutschen sagt man auch im Franaösi* TL sehen für; auf den Abtritt gehen - gehen,wo der König Fu*> geht { aller ou le roi va pied.J fgf$&fyit& IM HHHHjij — o-UU — Ferner^ aller aux latrines, aux privea, aux lieux, aux aisanees, aux commodites, aller ou oa ne peut envoyer personne a sa place i dorthin gehen,wo man keinen Stellvertreter brauchen kann, ) faire aon grand tour,son cas, ses besoins,ses necessites. Endlich: se vider de ce quA ne peut aortir pur la transpiration ( sich von dem befreien,™as man nicht ausschwitzen kan Wenn man sich selbst eine gute Sache verdirbt, so hei^t e3^ chier dans son bonnet et se le mettre sur la tete \ in die üappe scheinen und sie aufsetzen. Sine gute Gelegenheit kann leicht verpaßt Warden: tandis que le loup chie la brebis s'enfuit ( während der Wolf scheint,entflieht das Schaf*oder: tandis que le chien pisse le loup fuit* ( während der Hund pi^t,entwischt der Wolf«) .......in.........ii ................ii.....iiimrnTrwm»BMM«iM^ Von einem Menschen, der nicht mehr lange zu leben hat, sagt man, er habe schon mehr als die Hälfte seines Drecks Verschissen { il a chie plus de la moitie de sa morde. ) Im Deutschen sagt man,wo Hauoh sei, da sei auch Feuer. Im Französischen aber heiüt es mit Bezug= nähme auf den Dreck: Ällee was raucht,brennt nicht auch { tout ce qui fume ne brule pas, ) Im Departement Pas de Calais hat man folgende Sprüchwörter und Liebes^ Redensarten: II l'aime tant qu'il lui mangerait sa Bierde. Der Ausdruck „bescheißen" für „betrügen" ist auch in Frankreich gang und gäbe. Von einem, der ihn betrogen hat, sagt der Franzose: II a chie dans ma malle (Er hat in meinen Koffer hofiert). Ort ne peut pas chier au goüt de tout le monde (Man kann nicht nach dem Geschmack aller Menschen hofieren), das heißt: Man kann es nicht, allen recht machen. - löü - Ein gutes Buch, "begleitet von einem schleohten Eoramentar, ist• Hobe d'argent brodee de raerde» ein silberne» Gewand mit Dreck eingesäumt. ■MHMMMMMMMMMMmiUMi^^ Bescheiden für betrügen, diesen Ausdruck kennt man auch im Füttflöwiachen. Von einem, der ihn betrogen hat, sagt der Franzose» II a chie dans ma malle* er hat in meinen Koffer geschissen» —iwwwiiii............ttaMMEtmamsim^ Wefcn man sein« Vorsichtsmaßnahmen zu spat trifft, so hei^t es: Serrt;i les fesses quand on a ohie au lit ( die ArschbacÄ.en zusammenpressen,wenn man schon ins Bett geschissen hat.; Aus. coohous la merde ne pue pas ^ den Schwei 3 nen stinkt der Dreck nicht.) ' MB^"" 1 ''f» 1 l'''1iW>^ ^mm»»,. : reok eine Koteletts. Honig oder .Dreck ist gleioh - nur gieb den Honig sucrcc. '.venr ü' emand öla©n Fehler begangen hat, dann sagt iuan von ihm in KLeinr'.i^Iand^ ei-erd her, er r^Ach um die Pfarre gebracht, Von einer Person,die sioh in größter Hast befindet, meinen die Kleinrussen, daß sich der Dreek bei ihr im Arsch entzündet* habe: » i. Tt i MT ^itMoiisäHi&t&sxtigSjy, 165 - Ferner hei*3t es bei den Kleinrussens Jl■.. D&s Schwein gelobte,keinen Dreck zu essen,konnte sich aber dessen nicht enthalten« Originell kl ein russisch ist die Badensart, daü sich Jemand * herumdreht wie der Dreck in einem Loch im jSise:* ws**gii*MW (^ i 8i^ Der Klein.™ 999 drückt seine tiefste Yo räch tone, aus, ws.na er sagt? f Wem», leia so ist, dann will ich mit dir nicht einmal scheißen gehen' Von zwei Freunden, die sich entzweit haben, sagt man im Kieinr^asiscnsn» Sie schissen« sohissen in einen und denselben Topf,und jetzt haben sie ihn zerbroohen. Die (rroßru-sBen sagen von einem Wagen, der langsam fährt: Nur Tote zum Scheinen zu fuhren, taugt er, <^*a&awto»itaiaa ^fcim,amm i ^T niffiTi iffiffrtMMiiB^ ft^ Bine originelle großrussische Bedensart ist auoh diese«' Dorn Dreck 4i« Haut e.bziehen« ^'''W n ?^-'- '-Yr/AS■■ ■ rVw.^^jff^T^g-K^r-, .j,, r .j, , ■^yflSP^TSw«-»? WjVäj-**, ->-■«, 'iX^^?.''Jfi(, »t r ji tijfcrötflWtlWJWü ' ri ~ ~ Man sagt dies von 3inem, der überaus minutiös verfährt. Eine gute Zielscheibe für den Spot t gibt der Klerus ab. Auch folgende Sprichwörter und Redensarten* sincf clerT beiden eingangs zitierten Sammlungen entnommen: Luft ist Lufl. sagte der Pfaffe, und ließ einen streichen. Ich kann das Nachtgeschirr nicht entbehren, sagte der Pfaf f, als man ihm vorhielt, daß er seine Konkubine mit im Lande herumführe._____ - löö - Zuta Schluß 27?ei skatologieche Sprichwörter der Polen» Gowrua badem nie zbedziesz» Den Dreck bist du durch Gestank nicht quitt.Nämlich: eine ernste Affaire kann men nicht durch Bagatellen erledigen« Ciessy sie, ,jak gdyby rau kto w portki nasral, Lr ist sk* üuf iieuen, als wenn man ihm in die Hosen geschissen hätte« ^iämütimmma spräche auf alerus und l'eufel» ■■■■■■■^ In den deutschen Spruchwörtern kommen die Geistlichen vom Papst bis zum letzten Kirchendiener schlecht weg- üeib den Ais, so geht tsr J spricht Paulus zu Pete De- Babst Bann ona j?xueh ist gleich eim alten beschis sen Bruch, Der Papst f*§Ü Bauern, »ftuft Melleute und soheuBt Mönche« Bauern fressen, Melleute saufen und Mönche scheißen, '■••■■■■■-■MBWMI^ '-'■-** a *^**Ä'AW Luft ist Luit, sagte der Pf äff, und ließ einen streichen» Ich kann das üfachegeschirr nicht entbehren, sagte der ,!m i ^ ^ ^mämmmm^m^- Pf äff, als man ihm vorhielt,daB er seine Concubine mit im Lande herumführe« ^ tm?amtir> ^ _________.......... ,,,...... ^.-.swwbibiwJ ^.^ilBiUMUdlMü»'. AU 1 .* HWHiiWiffl' "V'ii" 11 i'ii i) J i i Lat was gesagt,harr de Pater sagt,harr de Honn in*a Mors lickt« La haben wir den Lreok! sagte der Pastor und lie^ das kind fallen« N Dat kämmt von't lange Predigen! säd de Paster, dor harpS* he in de Büx Schöten. Die Mönche hat der Teufel vom Galgen gesch . . . und sich den A ... an einer Nonnenkutte gewischt. An Hoffart wischet der Teufel den Hintern. \ Dat kommt van't lange Predigen! aäd de Paster, dor narr he in de Büx i jfaC***** 5 «*** gedulde dich, du froher Christ, Jüch fcomait was an,was menschlich ist, säd de Paster, <>teg von de Ranzel und pi^t as. In de Meinung besohltet secJt de Kinder, 3«gt der Pastor. Nu gut't los, sogt de Köster von Hundshaj.en, un sitt den Paster in de P'rück, Dor Pf iarra von Landgrafb)m .Hat in d' Hos'n g'schien Und hiazt tnuaß oam da Me^na 'H A^sch auswisch'n. ^Deutsche Volkslieder:Antnrop. II, 8?) In dem Verspottetwerden duroh die skatologi- sohen Sprüchwörter folgt dem Klerus im Hange der Teufel Die Mönchs hat der Teufel vom Galgen geschis* aen und sich den Arsch an eine Honnen^Kutte gewischt, Ta, ta fla mal *n Knutten in, säd de Brut un furzte den Deuwel v$r de Hase« A is beschissen wie der Teufel. Wer lank hat,lett lank hangen, säd de Düwel un harr en Latt' in'a Are» Dat was hart,säd de Düwel, un sehet an'n Amooi a Hart gegen hart, säd* de Düwel,un sett't'n »er» an'n Sten« Hart gegen hart, sagte der Teufel, da soaeyß er gegen eyn Donnerwetter« Es ist Vi ehe im Stall, sprach der Teufel und trieb seiner Matter ein fliegen in den Hindern«, Wj» » »afa W ( r i iB'%»M'M^ An Hoffart wischet der Teuffei den Hindern, jp, 1 "» ■ i ^^^^^^^n> i Lust und List viachsen auf der Weiber Mist: Win das Faß, so der Wein, sagte die Frau zu ihrem als er von ihrem Urin getrunken. Die zweite Frau hat goldnc Hinterbacken. E süfer (sauberes) Maidel ische beseht Kristier (Klistier) for e Mann, sagt man im Elsaß, um auszudrücken, daß es einen Mann lebensfroh machen kann. --*"" *4 —I-;-1- - Hf firelr, Frauen sollen sprechen, wenn die Hühner pissen, das heißt I \ *j also niemals. Wie oft die Frauen schwatzen und die Hunde pissen, wer kann das wissen. v->^ - - lötf - - » 21» Stoottsprüohe auf die Frauen» ««asateidiit^i^ Tiefsinnige Spxuchwörter sagend PMH £L mi*>mi \im!to\m m mmmmm Die zweite Frau hat goldene Hinterbacken» Eine Frau ist ülbel dra, wenn sie den Mann nicht be ra scheißen ka„ Kinderscheiße ist gut für Weibertreue. Lust und List wachsen auf der Weiber Mist« Wie das f aß, so der Wein» sagte die Frau zuml Mann, als er von ihrem Urin getrunken» Dat kommt all öweres he rat, sagt Mutter Freut sc} kakt Kaffee in'n Pißpott* Vorsicht ist besser als Nachsicht,hat das Madie g' sagt, hat de Arsch vor est Scheiße putzt» Wenn dexa Madehen das Hemd vorm Arschloch brennt, hei, wie sie dann nach Wasser rennt. Faules Frauens immer, wer wird denn immer dasitzen wie ein gepfropfter Hundadreok» >^........ u l «üfer ( sauberes) Maidel ischs beseht • L ~ m ' *"M i* i*mAmm M wm « mwm mmmnw » < m. »hu i ■ w flMM M0iffi* M* | W | ^^ Kristier ( KLystier ) for e Mann, sagt man in der Gegend von Straßburg und meint damit: es macht einen lebensfroh, Frauen sollen sprechen,wenn die Hühner pissen. Wie oft die Frauen schwatzen und die Hunde pissen, wer kann das wissen, * Im Französischen heißt es: gaoand la hemne e sye chens doulou ou ou dou oaa quo sera chens sabou. wSS SSL 1 «*! * u 8 i lak !?.. auf dsr Arsch der Hunde, wenn keine Klage mehr ertönt aas Frauenmunde« i Gemäß seiner Bedeutimg ist dem Crepitus auch im Sprichwort ein großer Raum eingeräumt worden. Die allgemeine Anschauung im Volke geht dahin, daß sein Verhalten schwerste gesundheitliche Gefahren mit sich ^ bringt, so daß deshalb der Crepitus als durchaus da- seinsberec htigt gilt____ 170 - Der Basse aher meint« Versiegt der Weiber Thränenlauf Dann kören eis zu scheißen auf, Saab, den Irenen kommen alle Klassen der Gesellschaft und alle Berufe an die Beine. sagt der Basse• Die Herren essen süß, aber stinken sauer, Deutsches Sprichwort und deutsches Bätsei aber lauten: Bauer,Bauer, kotz dich, die Herren haben Hunger» Wieviel Haare hat der Bauer am Arsch? y, denn hätte er 10,müßte er das zehnte der Herrschaft abführen. ^ fl1tn fl fi flffiihiiryrt- Von einem verbohrten Menschen, mit dem über eine Sache zu diaputiren nicht die üäühe lohnt, sagt der Pole: Z nim gadao to samo eo w kif pierdziecmit ihm zu diaputiren ist dasselbe als wenn man gegen einen Stock furzt, ■■rr rtii^^^^rfMMMmMWlPPW^^^^S"^*^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^ ■ ■. "r'WQk/l^ f «1 ■. - <*nf,- »im«"btev* <, A-:-^ehelt ) Furr fc.-.«n dei* Tod *are, sagt man im Blsak. juü XLaed reimt 2. an Heß' d' E&ibc Ena. Der Fürs der lotet mir a mol kein IMah. Man legt «iah daher Wo Wesser «st>, fii e\gt e J one r, schlug streichen. sefn ffft99#T wid li*S «inj ■^«BIWllBS^^ " ' """ Herdas »it.nra?, n?.t drinn ^l^lbin mag, s<\gte Jen m£l-1 11*5 ein«?» töretataa« Wer Jung iv/xSt 3 öir^K* sCit ~tvtt9:? kruaa U£ let mm Jtrtxan, la v.tiSifijL Sr i -.c^i . t< ..... kernt «Ltir Husar sur Geltuaa, aiior aoeh «a im*fcer SfaUtaL-t Johlt ea in diesen deröea und ©DssSr.t.»a MCq^C^jI^l. aiont: 7, "^^^^^^^^!xS^^^njK^S^^VE^rf^ üei is *n iioht^ri ae&t B&em,hti makt ut'n Püljs "n ^ör-ddrccJLlaK. i)a viilt aui aina« Furtt w ii«.t,.u iK»iinerec£l ag cheü.Aoer«&ia fcuort kain Bunerpal. t frXU + t gfatft Wj . ^ " Er fähtt drin herum via e jfcuz im 3ies. A fährt rim wie der pur« eri r»e Laterne;oder Der dreht sich herum wie der Pora in der Laterne*dat es en Kerl as en Pu^t in de Löohte. A fahrt uf wie der Purt« im Boade. Dat's hen Spaß, ma kann jetzunder den eegenen Ers nich truen, sät Josef Maier, da luoll hei en Furz laten un harre si darbi in de Büx schiften. Man muß nicht stärker farzen wollen, als der A ... vermag/ j Welcher farzet, wann er will, derfühzet/wann er nicht will. f< Um auszudrücken, daß es in manchen Fällen klüger ist, großzügig zu handeln, sagt der ländliche Franzose: Ne cau pas boule peta dab la mieytat dou cu, das heißt: Man soll nicht mit dem halben Hintern furzen.__ - 1?2 - Furzen« Md Wünsohens halber darf niemand aus dem x Bette Steiges, Hau muß nicht stärker faraen wollen als der Arsch ver* »nt* Welcher farzet,wan» er will, der fartzet wann er nicht Will, Wer sich zum fartzen stets befleißt,offt ohne willen sich besoheißt, Wil er f arzen, so well wir scheißen,, W^*^ il in fr^ tal wnn noch emol krackse, * droht der Pfarrer» Aber der Bursche erklärt: * I trau nit,i furcht, *s geht in d Hose. * * ...l^^^^", TM auszudrilcken, daß es klüger Bei, in gewissen Fällen splendid zu sein und nicht kleinweise die Aasgaben für eine Sache zu machen, sagen die t ranzö- slachen Landleute: " Se oau pas beule peta dab la mieytat dou ou. Man soll nicht mit dem halben Hinteren furzen. ...... _-/awss^M ttBSS ISBS - - ~-*pr< '»nMix-*!*. * -~Y' yM >« m ^"*'^^ Ii M Um kleinliche Menschen abzuführen, sagt man auch: Man/ kann nicht jeden Furz auf die Wagschale legen. Ein unbeständiger Mensch ändert sich alle Furzlan Von einem Vergeßlichen sagt man: Seine Gedanken sind kurz icie ein Furz. Bei den Südslawen muß der Crepitus die Begleitmusik beim Koitus machen. Man sagt kurz: Nema jeba bez prda (Kein Koitus ohne Furz) 40 , und das gleiche sagt ein Reigenlied: Es gibt keinen Bogen ohne Donner und Blitzen Und keinen Fisch ohne Wasser spritzen Und keine Pitschka ohne Hinlerbacken Und keine Brust ohne Warzen Und keinen. Koitus ohne Farzen^. Pitschka ist die Bezeichnung für den weiblichen Ge schlechtsteil. - 173 - jp i / s f 4 *ns#**5S^--- ■ ■ ' ■" * >■.;■;;■.•;.-; -.* .;-■^^-:' k ■.C ; !•V~ ^w•'';^■y;if^'^^•'^:•..„^.- ..••„'.. „,.■- Der Beute che sagt, «am die Kleinlichen zu Ter= spotten: M aa kann nicht 3eden Furz auf die Waage bringen Ton einem Menschen, der eich «ehr zumutet, als er leisten kann,sagt man? Große Fürze wollen sie lassen und nahen doch die Arslöoher nicht dazu«, Wer einen größeren Fortz mit seinem Hindern lassen will, als er kann, der reitzet das Blut herfür, litt unbeständiger Mensch * ändert sich alle Furz lang»" Femer sagt man« Seine Gedanken sind kurz wie ein Fürs. Von einer unsicheren Sache heißt Das ist so gewiß wie der Furz im Schnupf tuen» Der Deutsohe sagt. Heiße Liehe gehen heiße Fürt« 1 Bai den Südslawen rexlangt man heim öoitus Musiki man sagt kurzinema j eha Dez prda,kein Coitus ohne Farai ( Krausa, Anthropophyteia III. Ho, 549» ) und im Beigen singt man; Bs gleht keinen Bogen ohne Donner und Blitzen Und keinen Fisch ohne Wasserspritzen, Und keine Fitschka ohne Hinterhacken Und keine Brust ohne Warzen Und keinen Ooitus ohne Farzon, ( Bernhard Stern, Medizin, Aberglaube und Geschlechtslehen in der Türkei, H.itfW» ), . : _ \ Fitschka ) ist die Bezeichnung für den weiblichen Geschlechtsteil« Der Deutschs dichtet«' y&m* Für das kleinere von zwei Übeln sagt man: Besser ein FiiLt entrannt, als ein Dorf abgebrannt. Eigene Fürze riechen wohl, das heißt: Jeder Narr lobt seine Kappe. Wer eigene, Fürze hat, braucht keine fremden zu riechen, _ sa gt m an, um auszudrücken: Jeder kehre vor seiner Tür. - r/4 - Ein alter Manu, ohne Witz, Bin Furz ohne Hits Und ein Ofen ohne Q-lut, Die drei sind zu nichts gut. Man soll niohts Unnützes unternehmen* man hat nur Übles davon: * Versuchs, den Book zu melken, er läßt einen Wind streichen« * In demselben Sinne heißt es» Du lassest einen Furz bey einem Tauben« Er will einem Furz einen Snopf machen. Er will einen Furz in awölf feile spalten« Er will Furse von einem toten Esel sammln» " Für * das kleinere von zwei Übeln " aa u t man: Besser ein Furz entrannt,als ein Dorf abgebrannt. Eine Variante des Satzes von dem G-estaak, der dorn Stinker selbst gut riecht, ist das Spruohwort: Eigene Fürze riechen wohl. Mancher sogar * halt seine Furze für ffeihrauoh«* * Wer eigene Fürze hat, braucht keine fremden zu riechen,* sagt man zur ttosohreibung des Sprüohwortes Jeder kehre vor seiner eigenen Thür. * Da kann man keinen ruhigen Furz lassen, ruft man aus,um einen ungemütlichen Ort zu bezeichnen. Mancher * ist auf einen Furz gepfropft.* Ein anderer * riecht einen Furz, ehe er heraus i st« Wenn eine Sache zu schnell gekommen ist, sagt Der Für» ist heraus, ehe die Hand zum Arsche konzt. Wenn man ausdrücken will, daß ein Mensch nicht empfindlich sein soll, spricht man: Ist eine Angelegenheit gänzlich mißlungen, taugt sie also nichts, so ist sie keinen Furz wert. Einem Cholerischen kommt jeder Furz in die Quere. Aus einem verschlossenen Menschen kann man noch weniger herausbringen als einen Furz aus einem toten Esel. - i?ü - Wem auoh ein Furz geht '^er. Holt man nicht gleich, den Doktor her. Obwohl es andererseits heißt» Doktor Fürs hilft den TW «fcWBOÄ» Ist eine Angelegenheit gänzlich mißlungen, so ist sie * ksinen Fora wert» * Manche» mißlingt Allee» Jeder Furz kozamt ihm in die Quere« Vor einem 'launer Hon man nicht an Furtz sicher w-y*^-^^-■^■ ; ;-»^vw<..Vr,-^-...'>-.- ,.- ...- 1 -«, | ,'j. || - < ffKf■' • ~> lassen, Ans einem verschlossenen Menschen kann man * noch weniger ein Wort heraustringen als einen Fürs aus einem toten Esel,* Alte Fürze stinken. Einen schlechten Menschen * soll man mit seinen. Fürsen begraben.Sin teter Mann fürst nicht mehr« Wer da f arst, stinkt nicht, sagen die Stidslawen, ( Krau««, «nthropophyteia III,w75„ ) wer aber einen leisen streichen laßt, da möge einen Hott behüten. Ähnlich ein deutsches Gediohtohen» Salome der Weise spricht* Laute Fürs« stinken nicht, Doch von leisen halt dich fem, Dean die ledaen stinken gern. Den Unterschied zwischen Mannerfurs und Frauenfurz lernte ich in Göttingea aus einem Studentenlied kennen» Hurtig wie Deanergepolter entrollte dem Manne ds|Müier Leise wie 2eph#rgeflüster entschlüpfte der Damen der Theepumpso «3a etwas ganz auBar aller Berechnung singe* treten«« sa bezeichnen, sagt der Bisss»* - lVö - Zum Unglück furzt selbst die $nte. Der Pole kannt ein Spriichwert ; Wyze4 bzdzi,niz ma dziurkeier stinkt höher als »ein kleines Loch, und dBFtit hesoichnet man eiß^n anmaßenden Menschen, der von seinen Si^enschaften eine gar *u hohe Meinung hat. Annlich sagt man im Lateinischen* ne sutor supra orapidem«Auch die Frenzoaeil kennen diesen Satz,und es giübt ein toasatischee Werkohcn, "betitelt - IL n« fant pete» plus haut gus le cul, ou l'auteur avantageux, ( PreverbaiME en un aote,sitirt von der Biblioth, Scatol.üo.iöl, Daselbst wird als B©.ü*> auch ein anderes nur im IfamifrTlgt bekannter dramatischer Iurasehers erwähnt t da& ebenf&lls ein französisches SprÖLchwort zum Titfcü hat:La p ö t a vingt onglee, ) Wie man im Deutschen sagt* Gehe nicht auf» Eis« so sagt man im BiaaiGChen' gehe nicht auf der Bank und furze nicht ine Fenster* * öm zu bezeichnen, daß Leute,welche das Klat Ä schon lieban,die Dinge gern übertreiben,sagt, der Rasse: ehe man noch stinkt, sagen sie schon :man habe gefurzt, * Das deutsöhe Sfcruohwort* Im 39iahe der Blinden ißt der Einäugige KSnigi umschreiben die Bassen fei* gendwrmaßen: - Xou - I bin m. kölner Sau vom Ars g'falle, sagte der Bauer, da sich einer mit seiner Abkunft vom Schulmeister brtiatete. Wie der Arsch, so die Hose. Wer dem Arsch schläft in die Schanz, der hat verloren seinen Tanz. Abe-r' Wir den Ar.^oh bei »ich hat,der hat gttft scheißen. Wenn iha, der Arsch nicht angewachsen wäre, er vergase ihn auch. Die Kindar an*» man seitlich au ersiehen anfange Ware Aerschlsin nicht händigt,wie soll der mit dem Arsche fsrtig werden. Wer den jungen Arsch nicht züchtigt*der ziiQhr tigt noch weniger den großen. ^ ^^^ffi ffl^ Wenn er auf den Ars fiel,so schadt's ihm nicht am Kopf. ?jinem Schwächling kann man * mit einer Erbse den Arsch verkeilen."* Sets dich auf den Arsch, so tragt dir keine Maus Stroh hinein. Üeber Hals, über Kopf übersetzt man auch mit: Üeber Ars, über Eopf.Jtf&n seil aber dabei nicht; * Arsch •nnd Kopf verwechseln. * Titwas Selbstverständliches * kann man sich am Arsch abfingern»* oder' * Das kannsch dir am Arsch ohne Klavier abfingern. * iäin Zaghafter * dreht den Pinger lang im Arsch herum u und bricht noch den Finger im Arsch ab.* Ähnlich nel^t es in ähnliche» Falle beij den Franzosen' ün doigt dans le oul.l'autre dann l'or 58 ellle. Ber Glücklich* fällt * mit'n Ers in 's Botter* fatt und sitt wek. 9 A iifib.. Jffli^Tff]l\ i[Lb M ] i l reffende Bez « iclinun o eii: i ** m ™**** si ' \\[) Lever le cul, das heißt flüchten. Man nennt „cul plat" einen unbedeutenden M enschen , Otfe Laid comme un cul: Schlapper Mensch. iYu Von dem Gerede eines unbedeutenden Menschen sagt man: 11 parle comme un cuL_ •_______ - 1Ö4 - Wg^M^wawj^fiaBWwl (HP Vq& Jühftloutf-iii heißt ss In eines!, fraxusösi sahen prorinzi^ eilen S&ziLohwort: gfts srsta Jahr ü-esioht gegen 3-*dicht> d«s zweit« Jahx Seite an Seite/ aaa dritte Jahr Arech gegen Ar^ch^.« Hü einem lässigen Menschen, der Steine Energie au entwickeln vermag,meinen die Franzosen^ er geht nur mit halbem Arech, Im über^Elsa^ nennt man einen languaaen Arbeiter^ * Lahm=Arsch. * «aper«»*- .Berttbffitö französische Bedonsarten: ( Biblis» "^^^^^^^^^^^^^^''''t'''**'***'' 1 *' 1 *'''*'^^ theca Scatclogie««» } Cxi £;a.r pöinte ( Arsch auf Spitze ) sagte Michael Mort&igne im. Sinne von de saus deesous ( drüber drontsi.) na&la our aon cul ommm un singe V er sitzt wie sin ktt* ggf sriae* Ai>a»ah. ) Tirer gen ctu. de la pt*K> ^ meinen Arsch aus dar Presse zien^a ; bb-d^utat; sich aus einer sohl Ismen üasafcichte herausfinden« Tcrtill 'r du cul { Arsch drehen ), man sagt die« einer prUteirjiSsen ?rau, iin r:.:.ch gewordener Lakai ist * un oidersnt derrisxt-.: * v ein "bisheriger Hintere, > l^lfU^I^KtSKIKiifl'S^^^^' 1 ^ j»aid oomae un cul i aiüsiich wie ein Arsch.) ***8WR*»e<« s 8!BSf^^ ,.UJul piat { Platt-Ax-ach ) nennt man sin« uhbe~ '^il^'^^'Tn" 'i' i i ii i in ■tMWWiBBWWiiwww deutende Person» fon einem unbedeutenden Manschen sagt II parle comma an cul ( er spricht wie ein Arsoh.^ sr-AVJgi;- l .3 W?ÄhSSM(IÄ8WWi - 166 - 0 fr ft-^ap^i^i^ "' Ein armer Mensch * hat nur den Arsch * V 11 n' a qua le cul.) ^pf-mu**>***~ Wenn man auf Kosten desjenigsn, dem man aneohei^ nend Gutes fehut, verfährt, so heiBt es« Se servir de la ohamise d'autrui pour lui torcher le cul ( sich seines Hemdes bedionen,um ihm aelbet den Arsoh absuwlsehen,) Von einem Einfältigen sagt man.* Ii est Data oomme la cheraise qui haise son oul { er ist blöd wie das Hemd, das seinen Arsch küBt.; iline schlechte Sache " hat weder Arsch noch Xopf." ( eile n'a ni cul ni täte») y ' 2wei Leute, die stets bei sammen, sind * ein Arsch und ein Hemd * < oe n'est qu'an cul et uns Chemie Von einer Cotarie sagt man' ■■^m^^ft IIa se tieanent tous par le cul comme des hannetona ( sie halten sich alle am Arsch wie die Maikäfer.) Ton einem aehlechtgekleldeten Raschen sagt man On lud voit le oul ( man sieht seinen Arsch,,; Von einem iiummen Menschen heißt es" On lui a fait ba^ser las deux soemrs ( man li«B ihn küssen die zwei Schwestern, nämlich, die ArsohbackenJ Cul - rouge { Hot=Arsch ) Bezeichnung für ei» aen Invaliden. Lö deme blanche a le oul noir ( die , weiße Königin hat den schwarzen Hinteren, eine dam Schachspiel entnommene Bezeichnunsr. ) Ein charakteristisches slowakisches Spruch^ wort aus Ungarn* Bei den Russen fehlen selbstverständlich diesbezügliche*" Sprichwörter nicht: Wenn man jemanden übertölpeln will, so heißt es vorwurfsvoll: Du ziehst dem Arsch Bastschuhe an. Ein Dummer drischt Getreide mit dem Hintern*^ Einen faulen Menschen fragt man: Soll man dir-, nich zwei Löffel Teer in den Hintern gießen? Von einem klobigen Menschen sagt man: Er schneidet de Hintern wie mit einer Sichel. wt&miß**'*^'' MMüM - iö? - Xed Aokot ötcji rozum rritjl. Wenn der Schwanz st~>ht,l3t dor Verstand im Hintaren» ^aaaaaa^ Im BüüsiseUen sa^t man ironisch» * ^rmviw«ü» . nimm i ni i immMimr ii K'Ti i ii>i M a«3aga&»aMUaiiiW8i^^ fl 1» ist leicht mit dem nackt sn Arsch einen Igel zu schla gen« 1 Um umsonst geht nicht einmal ein Hagel in den Arsch, er tmß kratzen, hoi*it es hei den Gro^-Hassen, » *&.-m* »»»«ms«*»»««*^^ Wenn einer aDer au rauh zu Werke geht, so sagt man hei den Äleinrussen« er schneidet den Hintern wie mit einer Sichel« :^ x 3i*35gj 1 i!W^^ Ein Mensch, der sttfl spricht und hitter denkte hat eine Stimme fein wie dse Haar am Arsch, aher nicht rein«' w»»*as«iii*^^ 1 _ Wenn man Jemanden üheriölpeln will, so hört raanA den Vorwurfe Du ziehst dem Arsoh Bastschuhe ani i ** ( P5^'®* ew ^ ... Sin Dommcr aoer drischt Getreide mit dem Hintern« TSeiui man etwa* nicht crauoht, so hat man es eixian Zahn im Arsch* ^inam faulen Renschen fra^t man« ÜßH^*&fc&)Wlftit*}* ^S-wie Soll man dir nicht zwei Löffel Theer in den Hintern einfuhren' T S0 ^ WWPS ^^ — X Ou Der Send fällt ihm aus dem Arsch, sagt man. yoel einem alten Mannender sich, kaum noch fortbewegen kann» Falls man "bedroht wird, antwortet man im tfussr schon kühl« S ' ■ ' ■'' !■''■''"' lob bin gl thT| SU das nicht friJät^am Kopf bin ich hart und neok.ig, am Hintern weich aber dreokig. Ifyn der Pols eine Überraschung erlebt, auf unerwarteten Widerstand stß^t, ao ruft er aus^ Nie widaiaia dupa äion.aa, ogoraala od miesiaoa* den Arsoh die Sonne ai cht besohaint, aber vom Mond ward er ganz gebräunt. LnlSrt 1« Ar Der Franzose sagt- Hoir ooan 1« cul de Xm joele ( sohwarz wie das Arsoh- looh des Ofens*) Auch der Deutsche kenat ein * schwarzes Arsohlooh, * unl ist wütend,wenn * das Terfluchte Bad ihm den Hinteren eine3 Msnrohen zeigt, dessen Gesicht er aioht einmal «elien mag, * Abt-r man kann dem nicht ausweichen, baden aaui> eian, denn: * wer selten badet, der ▼erbrennt gemeinnigiioh den Hindern«* Man kann also niohts Anderes uhun, als seinen Gegner den eigenen Hintern zukehren und ihm sagen; ' Da böat ein Kärl als mein Arsoh an jtruterkaste * oder einfach i " Du bist a Kerle wia aei Arsloch»* Die vier Buchstaben sind keine Hieroglyphen, sondern leicht verständlich. Will man jemandem seine Verachtung kund tun, so richtet man an ihn die bekannte Aufforderung aus dem „Götz von Berlichingen". Die son- j *«, V stigen Aufforderungen drehen sich mit abgewandelten Worten stets um die gleiche Handlung: Küss' mich, wo der Buckel ein End' hat — Küss' mich am Ende des Rückgrats. — Küss' mich da, wo der Buckel seinen ehrlichen Namen verloren hat. — Küss' mich da, wo mein Gesicht keine Nase hat — Leck' mich, wo ich hübsch bin. — »»ä'^roMKVMMflMll ■ • Der Base läuft auf einen Baum, Ich scheiß auf deines Vaters Schwane* Er läuft noch iwaer mehr hinauf, üna ich besciieiß ihn schließlich ganz. Aber auon aie alten Bbaier kannten schon das Sehei*»= 5oMiapien 0 üüraz la>t Priap bei der Erzählung seiner Abenteuer ausrufen« * Wenn ich lüge, so soll mein üauj^t beschissen werden vcn den .flauen* Julius,Pediatia und Voranne mögen auf mich scheißen und piasen«* Rentier afc aiu.uid ? üjera.is caput inqulner albia Coivoruia atque in me venian« -dictum atgue oaoatum Julius, et fragilis Peüiatia, rurgue Voranus* «^«^■''VT^Tpl^yjyfc^LfiV,^ ..v..AjV i-.».-.-.-. ■ ■ ,,. „J. i-, ,-.ij*i->.>. - ■■-«aZ'S t "AWJjft-MlJ v'j," • rtjr'*--' UU«&£" Die gebi^uchiioaste una allen Völkern bekannte Beschimpfung ist die Aufforde rang, die Goethe Götz von Berlichingen ausnpreohen läßt.Sie existirt in endlosen Variationen. Halt die Präs»*) zum Arsche; sagt der Deut- eeae»ür bedient sich zuweilen bloß der Andeutung oder Umschreibung- Spann aie Backen und schieb mir die Zung in Ars» * Kannst meck hinnen küssen, vera kann eok't sülwenst, eä dat Maken, * wann sie einen zudringlichen Verehrer abweist.Küß mich, wo der Buckel ein End hat. KUß mich am Snde des I<üo*grats,wo der Buckel seinen ehrlichen Samen verloren hat, sagte die Präule,da eie aus der Pension kam. Küß m^wo ac* gen Ogen häb.Küß mich, da ich sitz'. Küß mir den Buckel, aber wohl unten. Küß mer a Mond,wu mer furera Johre der Orß stund.Br kann mich küssen, wo ich keine läse habe.Leok «iok, wo ich hübsch bin, B> '*' 11 ******^^ M ROMM w*** Anmerkung: Das Quellv/erk ist nur franzoesisch erschienen - Die Übersetzung stammt von Stemmst ihm eio-entuemlich 1 Sie Stent nur m diesem luanuscript,und dennoch hat sie Englisch in seinem Buche! Er kann sie nur aus dem ^anuscriut haben,weil sie anderswo nicht steht! Zu Beginn des 18. Jahrhunderts existierte in Toulouse eine Confrerie des Baise-Culs. Die Mitglieder des Klubs waren Söhne vornehmer Häuser, die in ihrer Ausgelassenheit in den langen Winternächten die Gassen 137 \i{ unsicher machten, was um so leichter möglich war, da man die Straßenbeleuchtung noch nicht kannte. Sie hielten die Passanten an, nahmen ihnen ihre Börse, und schließlich wurden die Beraubten gezwungen, den Räubern den Anus zu küssen. Das Parlament von Toulouse mußte endlich einschreiten. Da aber viele Parlamentsmitglieder einen Sohn oder Verwandten unter den ■T unichtgut en hatten, kam es zu keinen Be strafungen a . 43 Dinaux-Brunet, Societes badines, I, 71. II A _ . r> _ T Nr __ Das „Juristische Vademekum" bringt einige sehr interessante hierher gehörige Rechtsfälle: „Wenn in Rimini ein Verschwender genötigt war, seine J Habe seinen Gläubigern zu zedieren, so geschah dies 1 " n ach f ol gendem R itusj__- Anmerkung: Das Quellwerk ist nur franzoesisch erschienen - Die Übersetzung stammt von ütern^Lst ihm eigentümlich.! bie steht nur in diesem i-anuscript,und dennoch hat sie Englisch in seinem Buche! Er kann sie nur aus dem ^anuscriüt haben,weil sie anderswo nicht steht! Zu Beginn des 18. Jahrhunderts existierte in Toulouse eine Gonfrerie des Baise-Culs. Die Mitglieder des Klubs waren Söhne vornehmer Häuser, die in ihrer Ausgelassenheit in den langen Winternächten die Gassen 137 unsicher machten, was um so leichter möglich war, da man die Straßenbeleuchtung noch nicht kannte. Sie hielten die Passanten an, nahmen ihnen ihre Börse, und schließlich wurden die Beraubten gezwungen, den Räubern den Anus zu küssen. Das Parlament von Toulouse mußte endlich einschreiten. Da aber viele Parlamentsmitglieder einen Sohn oder Verwandten unter den Tunichtg uten hatten, kam es zu keinen Bes trafungen l3 . « Dinaux-Brunet, Societes badines, I, 71. / n k - n _ T F fr. _ 4^ Das „Juristische Vademekum" bringt einige sehr interessante hierher gehörige Rechtsfälle: .Wenn in Rimini ein Verschwender genötigt war, sem< Habe seinen Gläubigern zu zedieren, so geschah die nach folgendem Ri tus:___.- i - l»o - - ^^■^wmi^i^ i tat» mmmmm wx&mi. f Anf?m.;:« de« achtzehnten Jahrhunderts exiatirfce in Toulouse ein.; (JtoöfPiTl« dea Baise-Oula..Dieser ein- •*i&&r:,i#* Ki '". mi::de sr»a rs'5 2 .r/tüiat in den Briefen der M&danj Dmioyar» % Lott r-j*;, Aamü^rde«,Pierre Brunael a^-^L'^'v) r nüuser.Äaan heifeeren Unterhal* türnym wwtfliHtffH öle in. den V*in«e «Süchten die (j-aasen un- 1 sxihji'i jls hlviten die Pasannuen an,nahmen ihnan ihre iäöva&fttund tiünliöJ^ij.eJU wurdan die Berauoten goz »rangen, d-i-n Ükuearn aen nr«ub 3?u ir.daeen ! PA3 Parlement von , - - — , wVifMtf. 3urtflt fd^eö . $atu SD? c c tt lit für lufhöe £eute cnc^aftenb 1 einer eammfong junftifcfjer @$erje ttu&tgcr einfalle unb fonberbarcr ©efe&e, ©ett>o(jn(jeiten unb 9Ud)taf>änt>d «uö t»en 6ef?ett ed)ttftfleder» iufainiwngftraBtn. Äfö4 ßwfttt (Jrfter X&etf, gronffurf unb ieipftiflr * 7 8 9» ;e ancu.iah einschreiten, da aber faat jedes iplied u.,ter efer, Banditen uinsn 3ohn odtr itten, (Sg £u &<»insa Bt-cstraf üt^an» lit, 3© € i *i •»* "b adi ae e I • H • ) ! i jjj"^ 6 »»***'^ 1 j i .il * M »^ »W » tM>WlMMt^ hintere h<*fc auch in manenen an* j, eine Solle g*?*ptoTt, ao&ar in der o(jn(je;ittn. iOffcftgs d*« achtzehnten oanrhunderfcs exiatirte in Toulouse ein.; üonfraria des Baiae-Oula, .Dieser ein~ »l^artl^is KI »A sruaxat 2--.vtUurt In den Briefen der Madaoa 3o»syar. \ Lofct AuMtardam^Piarra Brunael A7*iü' # x»S«V>. ) 2tt* i-f&fc^A i aä+r das Ordens waren aaaga" Id^fcouj 33&am YöÄaM»ar j.üuser»j»aä» neibaren Unte rhal* tunken aaiönton aia in. den fl&aAa «nachten die G-aaaen un- 1 sxaaas:* jie Hielten die Paas-AUSien an,nahmen iiuien inre Börsen,und dünli«ü^lj.oi* wurden aie Berauoten gea orangen, d-rn ftniDern den nr«ub ssu ir.d»een ! P&3 FaaAeflWidt von hl anöniat exnr.cnroiton,da aber fast Jedes ' iglied anfcar 4«t Bandites einer, 3oan oüttt' ittz&t'z.&u es üu ir.ai.ns$ Btatrafan^en«, et, ÜGtfi*».*? badiüeö X«?*-, ) jSotfclo^ta iiintara hat auch in aaanonen an" i eine Eolle g^ptolfc, go^ar in dsr Gaseta- t. cv 13 3(len ÄrtIM be« fartfllcf'en SBefrtbllbtf roeim jemanb ein 'Pf^rb yinbicirfii roiü, folgenbe red)tli$e .^anblung «orgffönebon : (Jr foü mit fei* nem rechten $u§ lern jjSJforb forne treten auf feinen linfen §uf?, nht> foü mit ber lincfen #anb greifen bem f«rb fein getoefl. ben Statuten btt Qtabt SRImini würbe ein mut^toiatger SJerfAroenber, mit bem e« fo roett gtt Owiliffcel aatemecum K. t|. * '°- m/ den Statuten der -Stadt Bx«ini wurde ein Verschwender, «it de?» er? so -?eit ffaJconaen ttis Oediren ari^ta, 3ffentlieh auf folgende pi Judex feoint labitorsn ex^ii^ri 1« , oua fit e.Tnsdiatua, dual faoi*t ouai fono ipfuti ora^itoroa ad Lapide i Ma^icua, gui est tanis JWJtfti yai|attura> et ;m 'n i-jflo lapide tatoa&MI nra roo nudo,dieendoiüedo bonis' ede bo.rls 5 poatesi ralaxritur et ejus oeseio V - lifO " wM»9WiwaiWB«i^^ ^•i'^M BMI gfonbttbare ©efefce unb ©«wefcnbnfett fommen war, bafj er 6onl« cebiren mufjte, Streut* Ii* ouf fefgenbe 2trt befdümpft: Judex faciat debi- torem cxpoliari in intervalla, et, cum fit expoliatus, duci faciat cum fono tubarum ante ipfum credito- *rem ad Lapidem Magnum, qui clt in Campo communis juxta palatium, et ibi in ipio lapide ter po- nat «d fedendum cum ano nudo, dicendo: Cedo bonis! Cedo bonis! Cedo bonis! poftea relaxetur et ejus ceflio admittatur. (55er 9itd)ter lieg tyfl mutet Dem ©d)üU ber Irotnpeten vor feinem ©Inubturr nad) bem ijfcntlicben ^lafc bep ber S&urg fuhrt n, unb Iteg tl)n bort mit eutbl&ölem Jjintern breimal auf fcen Stein fid) niebe rfe&en unb bfe 2Porte fagen: td) Aber« »äffe mein Jj>aab unb ©ut meinem ©laubiger jur 3>c* friebigung. — Sann würbe bie (Seffwn «1* gültig Angenommen.) V ^^^^s^^^^^^^^mmim^ 1 ^ 3- " jf" ■ ■ -' SU 3Benn jemanb geftfclagen wirb, b«§ er ein ©tuef Änodjen vertiert, fo giebt bat SRipuarifdie ©efefc im tit. LXVI1I. de ofTc in Clypeo tinniente etc. folgen* fce SJerorbnung: si quis in Capite vel in quocunque libet membro plagatus fuerit, et os exinde exierit, quod fuper viam duodeeim peduin jactum fonaverit, triginta fex iblidis factus ei culpabilis judiceiur. (Sßer ein*n anbern aui bas Jpaupt, ober au) ettt onöer ©Ii b bes Ä8rper« lAlänt, 'u doli biefer einen jtnoctjtn verliert, unb man ben ©djuf! bavon über »inen Anfangs de« steht Keimten Janrhunderfcs exi&tirte in Toulouse eiaa ücmfrerla dea Baisa-Oula.Bieaer ein- »i^artlaa Kl »1 «/u::da I9»nt arttäftgt Iß den Briefen der Madaa.« JJwasyar. \ Lott rj/i, Aioat ordern, Pierre Brunnel l*8Ö # X*8S4 # • ) ])ia j^Ü ^ ia d er doa Ordcna waren aaag«*» las&?i?i^^ pa*&i&»»te Hintere hdfc smen in aaanohen an" t eine Solle gespielt, ao$ar in dsr Oeseta^ den Statuten der Stadt Bi»ini wurde ein Versenwender,adt de» ee »o T«it gsJcoo«en Mi« oediren »uäta,öffentlich auf folgende AM Judex faoiat laMtiram -»x^->Ii*,ri i« , aua fit f.Tnolia-feun, auci fael^t, ouai fono / i?f-iti Amiletta ad Lapide.^i^^ai *st »Anis .Juxta ?alatianj,et Vbi 1 W irfl 0 l*jäde F*$mbm «u-a ono nudo, dicendo*üedo bonis* Odo b^ief post^n reiaxatur at eju« oeaeio (** - 1*5 - > ('■HMMI^ Aat^n^fli de Ki 'A mirrda .rm-. rsü : 2 :'.vilhat in den Briefen der Madarxi UoaByar. \ Lctir-j;.>, Ataat^rdam,Pierre Brunnel ftV8Q # X*896 # - ) JÜtii.i3a9r das Ordana waren aoaga^ ld3fe«an«) ioiüic iUÄwajjf J^us^r, flach Jieifceren ünt»:rhal= tuc^on itttuiii'jon elo Ii*, den tfinsenjücnten die G-aeaen un- sxssnaxi ji3 malten die Pasa-iiisen aufnahmen ihnen ihre Börau^und doaliö^laüi* wurden die Beraucfcen geJätfurgen, drn ft*uDem aeu iirwab zu ±rdseün ! r&3 Pftrlement von Touioo.se zuu-'ee andiiah ex-iscareitün,da aber fast Jedes Parlaas^taalt£3 lad ut>ter C- Bratet, oooi^t-ee eadices ) nin —i MWMj 1 \ m^<>^.tm,M^i n mMmmmmimt ' ^www^'iWWfeW^ ^ 1 M 'iW i^.ia^^Ay^- Ber eBfebl&eft rintere iiafc aucn in «iszionen an"- derez' otfedten eine Solle g^sjpiol l, ao.iar in dsr G-e«eta~ gebun^: Äaöh den Statuten der Stadt Biaini wurde ein arathwilliger Verschwender, ai* de» ah 90 -reit gekOBÄen war, daß er bonis oediren ar*3t,a, 9ff entliok auf folgende Art besoBi-apftJ -Jude* faoint iabitorem axjnliari in Intervall*, et,oua fit *TT»oli atua, dual faaiat, onai fono tufianua ant* ipfuti oraditorooi ad Lapide \ ^ajid«, goi est in Caarrn .^urta palatiun,et VM i« i-flo lajäde ter ponat ad f^dond'nn eua ono nuto,dlc^nioiüede bonis* Gado bonls* bo^ia* poat?n raiaxetur et ejua oeasio admittatur. ftf Der Richter hieß ihn unter dem Schall der Trompeten vor seinen Gläubiger nach dem öffentlichen Platze bei der Burg- führen und ließ ihn dort mit entblößtem Hintern dreimal auf den Stein sich niedersetzen und die Worte sagen: Ich überlasse mein Hab und Gut meinem Gläubiger zur Befriedigung. — Dann wurde die Zession als gültig angenommen 44 ." Auch in anderen oberitalienischen Städten, zum Beispiel in Padua, herrschte sogar Jahrhundert ein ~x ähnlicher Brauch. „Wenn jemand seine Schulden nichl bezahlen kann und so arm ist, daß er nicht drei Lire im Vermögen hat, so hängt es von ihm ab, .sich durch eine gerichtliche Erklärung seiner Insolvenz aller Ansprüche seiner Gläubiger zu entledigen. Allein mit dieser Erklärung ist eine Zeremonie verbunden, die so schimpflich ist, daß dieses Hilfsmittel höchst selten gewählt wird. Der Schuldner muß sich nämlich auf einen Stein vor dem Rathaus mit dem bloßen Hintern setzen und in Ge- ) genwart der Sbirren oder Gerichtsdiener eine Stunde lang begaffen lassen 45 ." .___ *5 Ebenda, IV, 16, Ni^jJa ^ '*? Anmerkung: Auch hier hat Dr.Stern in der ihm eigentümlichen Form aus der alten Quelle den lextin sein ^anuscript uebernomtnen,und genau so hat ihn wieder En^li^ch in seinem Buche.- Dr.Stern hat sich auch eine""Zusetzung" erlaubt und auch diese hat Englisch in seinem Buche,trotz sie also die Quelle überhaupt nicht enthält! Es steht in: Quelle Vade Mecum £ Manuscript Stern Buch Englisch- In Padua.. .herrscht— In Padua.. .herrschte In Padua.... ein sonderbarer Brauch, noch im achtzehnten herrschte noch Jahrh undert ein im achtzehnten - Jahrhundert Wie will den Dr.Englisch zu diesem Sternschen Zusätze^ gelangt sein? Der Richter hieß ihn unter dem Schall der Trompeten vor seinen Gläubiger nach dem öffentlichen Platze bei der Burg führen und ließ ihn dort mit entblößtem Hintern dreimal auf den Stein sich niedersetzen und die Worte sagen: Ich überlasse mein Hab und Gut meinem Gläubiger zur Befriedigung. — Dann wurde die Zession als gültig angenommen 44 ." Auch in anderen oberitalienischen Städten, zum Beispiel in Padua, herrschte sogar noch im i8. Jahrhundert ein ähnlicher Brauch. „Wenn jemand seine Schulden nicht bezahTeiTkann und so arm ist, daß er nicht drei Lire im Vermögen hat, so hängt es von ihm ab,.sich durch eine gerichtliche Erklärung seiner Insolvenz aller Ansprüche seiner Gläubiger zu entledigen. Allein mit dieser Erklärung ist eine Zeremonie verbunden, die so schimpflich ist, daß dieses Hilfsmittel höchst selten gewählt wird. Der Schuldner muß sich nämlich auf einen Stein vor dem Rathaus mit dem bloßen Hintern setzen und in Ge- - 114* i fc ■"MtMniMwaHpaaMaMaaHMMWR mmammmmmmmmm» uti I 1 V 2er Richter iie* ihn unter dem gohall der Trompeten vor seinem Gxhubi£«^ n*«>h l*t öffentlichen Platz bey der Bur^ tffttf^lfed 1.1** Um dort mit entblößtem Hin= tarn ifftügfl auf den Hein aioh niedersetzen und die Wort*, aae*»; iah ^ rl aeme a«lß Haab und Out meinem »laubiger **r - Dann wurde die Cession m • W&i i HW ^ ilL J | Juristisches Vade Mecum I, IfMmK l In Padua *£t in anderen Städten der in kombamei,iunTscht^oeh j ta aoh»g«hnt— JahrhundertI MVivjI -1 ,5V.«, tmi 1 . ■ * <- < jq/t.ifM 3tirffHf4e* $al>e fföecum für luftige £eute etrthaffcnb eine ©ammütug jtowififtöcr cSc&erge » i tu 9 c r (Einfälle unt) fonfcer&arcr $Kcd)ttff)änt>?J * - -**' au$ beii Seifen ©d)rift|icUcrff jufflmnunflefraQen. ©efefte unb ®ctt>Df;nfjet'fen, fet ffrflärung i|i eine Zeremonie »erbunDen, Die fo fcfijn/PfUch, ifr, Daf? Diefcfl JfMfamittef ^6d?ff feiten gett>ab> mirö. ©er ©cbufDner mu§ flcfi näbintic^ «uf einen, ©fein »or Dem SRarbbaufe mit Dem btofjen .^intern fegen, unD fid) in Oicfer ÄttiruDe, unD in ©egenteart Der ©birren oDer @erid;t6Dicner, eine ©tunDe lang begaffen laffen. j • . >•:>•"-•» .N Hw SDicvtcv Xf)CtI. granffurt unb ieiPi«9» 1796. $ein SBotf i|f eiferfuebtigtr auf feine Jfterfommen unD ©ererfiffamen alö Die €ng(änDer. ©er jtijige $önig »on (Engfänt roiinfcbte 1775, Da§ ein jum SoDe 2?crurtbeilter niebt (wie gemobnlicbj ju $t;= burn, fenDern a;i|Terbalb Der ©tat*, cor Dem Jpaufe, reo Daö iBerbrcdjen begangen mar, mödjte aufge« fnüpft werten. 3>iffcö föniglicbe Skrtaimcn murDe Den ©berifs Der ©raffdjaft uliiDMcfejr Durrfj Den ©taatöfefretär funD g«$an. — 3n anDern £än> Dem roürDe man eö für febr gleirbgiiftig fi.alten, «n roclcbem Ort ein Verbrecher bingeriditet würbe; in £ngl'anD hingegen Dachte man ganj anberä. ©ie ©berifö weigerten fid), ju girborcben. <£in ntuer ftrengerer Sßefebl tbat feine beffere SDirfung, »erau» lafte aber eine ehrerbietige 93or|knung an Den £6» nig, worin man fcfcr triftige ©rtsnbe Der SEBeige« rung anführte. €ö b, ie|j Darin unter anDern: ^SBenn man Den ^)inricr)fung«ort nad) ©efatten beffimmeu fonnte, fo roörDen Daraus Die nacr>tb.ei« lig(?en fBJi^braudje ertt(tef>n. ®it 4>inrid}tuitgett ^m-i|! ; ,)te 33a»(m«(imi4til). 9 fOllIT; Sr • der Wenn so äim ;t ea mg er «u Zere s es Ldner f Att1 = .iener, ö, BfO ff ;5C • fea^SäS^S«?--; ö aabe, su igt. - 1*4 - 16 ®ef«fce unb ®twoty\tyittn; ■' *i* ' ;, y gv ®ie t^rctt X>atfrn *). €r IJeigt TOwnbo 3»««. bo, »nb ift ein fürcbtetlicf) »erfletbeter £erl, bert ber Äinig abfcbirft, wenn irgenbroo tin SBeib J«n« ob« 23a»eur* W- — mdre »ielleidjt bet «JJlüb« Wertb/ eine tyartie OTumbo ^umbc'tf ju wrfdjrciben, ober (nodj bequemer) brf Äriecbtfl Ötuprecbt 93oDmacf)t ju erroeirern, unb Ifen jurt be|iänbijen J)aü6fucd>t ju be|tellcn. 29- ©panien nimmt l»ic grau nie ben Flamen be« SHanneö an; fte befoält ciclmcfic ibren ©cfdjUchtö« hauten. 2tud) ber ©obn fann jwifeben Den 9Ja« inen ©rt SBatere unb Der Wuttcr n>ät)Ien, unD n teafjtt gemeiniglid) ten ber befieu gamilie. 3°' 5\n ^abua, unb in einten anötrtt ©täbfnt ber foirtbarbei berrfebt ein foribrrbarer ©ebraudj. 25enn ^cinajib feine ©dmlbrn ttidjt bfjablen famt, unb fe arm i|t, bafj ei? iiicbt 5 Sire im Vermögen fcat, fo bangt eö bon ibm ab, fid? buref) eine ge» tidtflidje grflarung feiner 3rtfol»cnj aller 3Jnfpni •fy fein« ©liubiger ju entlebigen. ?lllein mir Die- fer *) SK= f. kie» Zubern, eben Z\>. 1 <§. 15- i 33ar Richter iie** Ihn aater dem gohall der Trompeten vor seinem Gläubig«*' n*-"ih &<&m Öffentlichen Platz bey der Bt.rv; flfKl<%«p* 1.1** Dm dort mit entblößte» Hin= tarn el^irvO. »auf den Stein «iah niedersetzen und die Wort« gftgw&J i'3h ^^rlasfie a-yin Haab und Out meinem (ilÄnbiger Befriedigung ~ Dann wurde die Cession «0 « fffn tl.;r riinjxiirinHiir., ) ^ Jnriertisohes Vade Mecum I, i,Fo.*. ) In P;*duo(»n$«f«n. r7 ftr Crffarung ift eine Zeremonie »erbnnben, bie fo fdjimpflieb iff, bafj biefcß JF>u(fömi«el f>6d?fl feiten gewabft n>irb. ©er ©ebufbner muf (irt) niibmlidj «uf einen, ©tein »or bem 9tatbbaufe mit bem biegen Jjjjntern fegen, unb fid) in biefer Äfticube, unb in ©egenwart ber ©birrrn ober ©eridjtöbicner, eine ©tunbe lang begaffen laffen. ' ■.•■.■•■^X-iüt.r^^ii riefeö feniglicbe ©erlangen mürbe ben Sberifc ber (Braffdjaft ^JiiDMcfejc burttj ben ©taatöfefretär funb gd^an. — 3 n anbern San» Dem mürbe man etf für febr gleirbgültig fairen, an meldjem Ort ein iKerbrsdier b'ng nig, worin man febr triftige @rünbe ber 2£cijjo rung anfübrte. €ä b'^ öarin unter anbern: £,2Benn man ben ^»inric^tungöort nadj ©efaßett beffimmeii fonnte, fo mürben baraufl bie naebtbei» der Wenn $o ans !t es pi er «u Zexe- es Ldner liglicn 93tifbraudje erttftc^n. 0«nfnfit)t« iS«»«m«inn4t m- ■ 2»ie ^>inrict>tuiigeo 55 föntt; r Atti= .iener, ö,lo„3Q > toüiBij^ fi *a habe, su Igt. - 1*4 - immmmmmmmmmmmmmmmmmmm -—-ir mr-r rrrw —......iiwmwMWimwiu j Jinn-x:wvfffrn i w ii 3er Richter iie^ Ihn anter dem schall der Trompeten vor seinem Gj &a&Lgpv öffentlichen Platz bey der Btrv; funcen-jun^ Ii*** Ii in dort mit entblößtem Hin= tarn d.r«irvü auf den 3%©in sich niedorsetaen und die Wort« SR£SA : i>Th ^^rlaofiö arin Raab und Out meinem Gläubiger £fcr Befriedigung. - Sann wurde die Cession aj « gttttig g&neitWL ) l i'iurietisohes Vad« Mecum I, i, »O.fc. ) In P;*d\w uua& in jlMi^en anderen Städten der in l#omb>Äcde:!,herrecht ö| noch iv :--ohtzehnten Jahrhundert ^^mm^ssm^^^miir^^^m^^ in Mufti ehe» j&Uea'ähnliche G-rbräuohe; Tn Padua, ua* in einten andern Städten der Lombardei herrscht nir. s«tt&trbarer Gebrauch. * Wenn Jemand Schulden sieht bezahlen kann,und so aim ist.daft er nicht 5 Lire 1* Ysxmogsn bat, so hängt ea ▼on ihm ab, ?*5oh durch sine gerichtliche Erklärung seiner Inpclv^n« aller /aiap^iohe seiner Gläubiger au •mtlsdigsa«.Allein mit dieser ßrklärung int eine Zeie= aonie verbunden, die oo schimpflich ist,daS dieses Hulfaiaittal hcci.st eilten gewählt wird.Der Schuldner muß sich nähmlich auf einen stein vor dem Bathhauee mit dem bloßen aintern setaon und sich in dieser Attitüde, und in Gegenwart der Sbirren oder Gerichtsdiener, eine Stunde lang begaffen lassen»* ( Ebenda I?, l6,io*3Q "'»li"«IMIM«WIMIIl|«IIHlllllll^^ . , s aoamel eraählt: siae sehr korpulente Prau habe, einen Vorübergehenden, mit dem sie streit gehabt, au beschimpf en, den bloßen H. aum Fenster hinausgeaoigt. Zum Schlüsse zwei Anekdoten: „Ein Kavalier sah einstmals eine wohl gewachsene und galant geputzte Weibsperson vor sich hergehen. Da er nun ein großer Liebhaber schöner Frauenzimmer war, so eilte er auch dieser schön scheinenden Person nach. Als er aber nahe an sie kam, wurde er inne, daß sie im Gesicht ein häßliches Rabenaas war. Deswegen sagte er: ,Madam, wenn Sie von vorne so schön gewesen wären als von hinten, so hätte ich Sie küssen wollen.' Sie gab ihm aber diese nachdenkliche Antwort: ,Küssen Sie mich, mein Herr, wo ich schön bin* 6 !'" . Fast dergleichen begegnete einem naseweisen Stutzer, der eine Jungfer mit ihrer langen Nase aufgezogen, wegen welcher man ihren schönen Mund nicht küssen konnte. Sie gab ihm zur Antwort: Sie wollte ihm leicht einen Ort zum Küssen weisen, da ihn keine Nase hindern würde* 7 . « Neues Vademekum für lustige Leute, II, 4i, Nr. g5 und 96. . Zum Schlüsse zwei Anekdoten: „Ein Kavalier sah einstmals eine wohl gewachsene und galant geputzte Weibsperson vor sich hergehen. Da er nun ein großer Liebhaber schöner Frauenzimmer war, so eilte er auch dieser schön scheinenden Person nach. Als er aber nahe an sie kam, wurde er inne, daß sie im Gesicht ein häßliches Rabenaas war. Deswegen sagte er: ,Madam, wenn Sie von vorne so schön gewesen wären als von hinten, so hätte ich Sie küssen wollen.' Sie gab ihm aber diese nachdenkliche Antwort: ,Küssen Sie mich, mein Herr, wo ich schön bin 46 !' " Fast dergleichen begegnete einem naseweisen Stutzer, der eine Jungfer mit ihrer langen Nase aufgezogen, wegen welcher man ihren schönen Mund nicht küssen konnte. Sie gab ihm zur Antwort: Sie wollte ihm leicht einen Ort zum Küssen weisen, da ihn keine Nas dem würde 47 . « Neues Vademekum für lustige Leute, II, 4i, Nr. g5 und » - i.wO - 95 c m e $ tMemeciitn. Smepter tytil * k JDieser üborgab eine Injuriejua^ö, worin Iii nieder habe gesehen: J Ä - atra-n ho ri BflAxM, Inf o ma, iiigens, cui ItMMS adL^BÄWW« Ein ungohüureo^gräiiliclios^aiiggstalteteB Monstrum mit ausgestochenem Au^e. ) Yirgil beschreibt bekanntlich so cien Cyklc/pen, dem üly& da«? Auge ausg«* stechen hatte. ( Ebenda II« 1^4, So« lfc, ) .OUW^.I'IW^UM.MKM^^ | k L | ,^^ rfA ,,. |artfrfx ;, j^^ Also aautache Jjae*-doten oufacnaftigen sich mit Vorliebe mit dieaem f £hema. iJia Cavalier sähe einstmals eine wchl geWt-x-ha^ ne und galant geputzte Vjeib Pierson vor »ich hergehe», »a er nun ein grosser Liebhaber sch5n.r- r Frep-neiüjmer Lte er aach dieser sch9n sohsinsnAen Fer3on er aber nahe an sie kan, wurde er inne,da£ aie te ein hedliches Rabenaas war.Deswegen sagte jwean sie von vorne so schön gewesen wären, inten, so haüt« ioh sie kiiesen wollen« Sie gab üieae nAOJbd^nfciiche irtwort: k.{?3aen ai© »ich, »r t wo ich schöbe »bin, 'ant i^rfTl^i nh.'*n b«jäjnotü ainam iiaaeweisen tr MÜ ^UMkftf Oft* !hr*r langen Huae aufgeso* rar waaher na» -ihrvm MO'^neü Manu mc^t küaaen »n» «iö f.ab ihiÄ mtar JÖfct 1 .">rt : sie uolltö ihm Inen Ort für. krpMßn *r;i.h>-«u, &a ihn keine LU»au r^rc». < Kenre Tader-f-r-u" für luttige Leute II«, P und Ho, »6, ) ig| IpjB^wÄiföÄ- F granffurt unb £ciP5i& 1786» .Dieser übergab eine Injuri«aaua.ug.s f woriß es hi&A, er habe gesehen: . 83 • stra« ho rs. «aduio, info ma, ingens, eui .«asn adaat Ein uagohourea,grtUilichos, ungestaltetes Monstrum ait &usgeeitOühünera Wtffiih ) Tirgil beschreibt bek.arirtlie.il aen Cyklopen, dem öiy& das Ange WWjgn* stocken hatte. Ebenda II, 1^4, So« 1*. ) )pi»y'«M»W»»K^^ Al«a döU"CQOA>.o JiMMCftetoMk oufjc/iaiti&en sich juit Vorliebs alt dieaem l'heaa. i-iin Cavalier sähe einstmals eine w&M g^Wir-oha^ ne und galant geputzte fteibprporson vor sich h*rgehor;. ma mm ein grosser Liebhaber schöner Frer^neiuaier *r -r«- 95- €in (Fawafier fafje einflmaljte eine wefjfgc* vacbfcne unb galant gepikte ©eibsperfon bor ftdj )erge(jen. 35a er nun ein groffer iicb^nbcr pdf>ö* na- ^rauenjimmer war, fo eilte er aud) biefec fd)ön fcfoeinenben $)erfon nad). 2(Iss er aber na« £>e an fie tarn, mürbe er inne, baß jte im ©efirfj« fe ein f)ä§(id)es ^{abenaaö mar. ©eöroegen fag« te er: SKabam, roenn fie von forne fo fd>ön geroefrn waren, als t>on hinten, fo fidttc idj fie fü|fen rooUen. Sie gab if>m aber biefenad)benf» i'idje 2mtroort: füffen fTe'mid), mein J£>err/ reo / nl; fcfyone bin. _ I ^Saft bergfeidjen begegnete einem nafeweifeti Stirer, tftr eine Jungfer mit if>rer fangen ffia» * aufgejogen, afs für n?elcr;cr man ifprcn fdtfnen Wunb nid)t fuffen fonntfc, ©enn fte gab ifcnt ir 2(nttr-orf: fte wollte ifcm leidtf einen örtjum Ten roetffen, b« i^n feine 9?afe &inbern rcürbe, 97* 9>efrtis fcen 2(rragonien fjaffe einen förfref« d)en geheimen 9totfp, welchen er in einer ©e« mt>fcf>aft nad) Tlfrifa t>erfd)icfte. 2(($ er nmt $unis angelahget, unb an bie $afel gejogen urbe, f;at ihm ber Äönig, ber ein luftiger Jperr vc, fceimlid) äffe .ftnodKn Wr bie $uffe legen r m. bie 'Safe! aufgehoben n>urbe, fa&e € 5 ite er aoch dieser schon soh3inc-snjS«^«t.^ ., i>. Aütritts-ixui^hi-i:. t. -a^. ^I^*^^ e ^ m> y^......... w--..-,-, .......f üö.Die Sfcatolo^iv in d*»r W«m.&#£ ■«oiiiÄkti« * c'^.Der Klerus in düi Ä^tolo^ia, ^ afc. SJcatologicchep vor den Frau^ü uad Otting der NWHPt. ^.Verspottung c-er l!i%.v.;ji&2ität. « 3ü.Das Skatolepische tu d*x Ä^&tpoisi-j 31. Das SJcatolo^itjch© in dar faüde&daJ» Suiiat. ar *.3 x«? r j=s-.-a^,s» Q. Abortinschrifte Die Sitte oder vielmehr Unsitte, die Wände der öffentlichen Klosetts zu beschreiben und zu bekritzeln, ist uralt, jedenfalls so alt, wie diese selbst bestehen. Schon Martial erwähnt diesen Brauch 48 : fc'igri formicis ebrium poelam, Qui carbone rudi putrique coeta Scribit carmina, quae legunt cacantes. 40 Menagiona, ou Bons Mots de Menage, Paris i6g3, S. 1S1. /Vi? VI t*t*&4*&&i3£m- IS' Und im Abort, den Papst Pius V. im Lateran erbauen ließ, prangte sofort nach Vollendung des Werkes folgendes Epigramm: Papa Pius qiiintus, ventres miseratos onuslos Hocce cacatorium nobile fecit opus 19 . 1 - ii/Y - ? ) vcl. 71, VII et XX VIIIJ Passant qual que seit ta rr-rtu,. XI fanfc ioi muntrer ton oul. Ob du 4er Kleinem einer bist, od eine von den : 0 Wandrer-wenn du nier erscheinst, muüt du den Arsen entDiötfon. Oder aonlich« Malere ia padeax et 1s ?ertu Ici on est force de montrar son oul. Ist man von Scham und Sittsam&eit wxoti noüii so sehr durchdrungen: So ist man doch das Hinterteil au »«igen hier gezwungen. Plus» d* une fillatc* i2n cette eooasion Montre a la lunette Ge qu'elle caohe aux. garoons. \Wt So wird berichtet, daß Arius und Papst Leo, die angesehensten Häupter der arianischen Ketzerei, wegen heftigen Bauchgrimmens aus der Disputation weg zum Privet eilen mußten und dort den Geist aufgaben. Man sah in diesem plötzlichen Tode an unreiner Stätte die Strafe Gottes für die beiden „Ketzer". Indessen so ganz stimmt das wohl nicht, denn auch der fromme Irenaus erlitt das gleiche Schicksal. Kaiser Heliogabal wurde auf dem Abtritt, auf dem er sich am sichersten glaubte, j^onjden Meuchelmördern überrascht und umgebracht 33 . 33 I. Ravisii Textoris officinae Epitome, Lugduni i5g3, enthält ein Kapitel über die auf dem Abort Versigrljgnen^ und Geborenen *^,ln Latrinis mortui aut occisl". _VgL^ auch Jtfoj^ign^^^edanken^ und Meinungen über allerley Gegenstände, Berlin 1793, II, i3i. / Iii So weiß man von großen Männern zu berichten, die auf dem Abort geboren worden sind, zum Beispiel Karl V. In Gent kann man im Fürstenhof noch das geheime Gemach sehen, in welchem Johanna von Ara- *V(f gonien am 2 5. Februar iöoo von den Wehen plötzlich überfallen wurde und niederkanxy*^ - üu-ä - *>* -?ig ^atvlo^ig y.ü der Weltgeschichte. 3W# ßkato?0£i*> fcöfljft besonders garn an histo- (* jche -?.^^'?C.br J'' '.'It ^'JUi. os fehlt nicht an m.-;* .ilr't.jofi £Jr.atcl."£:5 t:/-ivon Erinnerungen in der W3ltx3sc>Jia>tö: IwhMirirtllMriaii»^ '«if $?'■ Ä : *Tr**"" ^-V . -J . -^ifcJ V-. uad u*gebr*oht. 1 I. .Sarisii Je-r;tOii* offieinae J&iiaöi*,L>igduai ib^ä, enthalt ein K^X'itel ffet* die auf den Abtritte» Verstorbenen; * In latrinic «oxtui aut oocisl.* Vgl.auch Montaigne ( deutsche AuagBbe )»fl»&OTfcen und ifel&uagen über aller 2 ■»asStoite.BaiOi» »■ sw«w*»**^^ i»d»T* *re% }S!tes;. v\ jd«:ri» sind auf den •\b^-i-t £*!»<»*»jb - ^.'l -^^jifipi-iafeise Charles - Qtinti tl tatf zeigt aar. aoja ia jrirstenaof das geheime öe* Baoh»ill welches Johanna von Aragonlea am üo„ Februar iOvu von d6n W(ji v ea piötaiioh überfallen wurde und niederkam. IH Dem Kaiser Napoleon I. hat man sogar ein eigenes (nur acht Seiten starkes) skatologisches Büchlein gewidmet, worin erzählt wird: Un ccrlain jour chiant sans peur Se chia lui — meme l'empereur, II emmerda la Ripublique, Ainsi il nous emmerda tous. Malgre sa merde despolique Ses ctrons etaient encore doux" 8* La merde lüslorique de Napoleon etc. Dzagnignan, imprimerie / %J de P. Garcin, 18U8. ■_______ In der deutschen Literatur wird oft Friedrich der Große in den Mittelpunkt mancher skatologischen Anekdote gestellt, zum Beispiel: „Ein Bauer klagte einst bei Friedrich dem Großen, er habe beim hohen Senate eine Bittschrift eingereicht, und selbe wäre ihm nicht angenommen worden. Der König untersuchte die Sache und fand, daß diese Weigerung auf sehr unerheblichen Gründen beruhe. Hierüber aufgebracht, befahl er dem Bauern, bei nächster Baths- sitzung jene Sache nochmals vorzutragen, und wenn sie sich wieder weigerten, ihm zu willfahren, Jhnen das I ) •s ■- Man bat skatologiaohe Sprdchwörter und Anekdoten inbezug auf die meisten großen Herrscher und Herrscherinnen, auf alle berühmten Männer und Frauen, Bin Sprüohwort lautet kurz: Scheidt sagte Cicero und verschwand im Hebel. Dem Kaiser Hapoleon dem Groden ist sogar ein eigenes skatologisches Büchlein gewidmet,worin erzählt wird; Un oertain jour, chiant aans peur Se ohia lui ~ meme l'empereur, II emmerda la Bepubli*jue, Ainsi 11 nous emmerda tous, Malgre sa merde deapotique Ses etrons etaient eneor Doux, l La merde historique de Hapoleon etc. Dzagnignan, imprimerie de P.Garein < äü^ö ) # a s t im Ganzen bloß b Seiten» ) i ii i *ir'WWllilflfflpftTi)i|li(t).»'»miiin tyiißlijiiiiiitä^^ 'S'» In der deutschen Litteratur erzählt man hauptsächlich von Friedrich dem Groden skat Ologi sehe Anek~ doten wie diese; ( ins einem alten handschriftlichen Exemplar der berühmten * Lhautariden, * * iiiin Bauer klagte einst bei Friedrich dem Groüen , er habe beim hohen Senate eine Bittschrift eingereicht,und selbe wäre ihm nicht angenommen worden, Dwr König untersuchte die Sache,und fand» das diese Weigerung auf sehr unerheblichen Gründen beruhe» hierüber aufgebracht,befahl er dem Bauer,bei nächster Rathssitzung jene Sache nochmals vorzutragen,und wenn sie sich wieder weigerten, ihm zu willfahren, ihnen das A...lecken zu schaffen, er wolle schon Sorge tragen, daß ihm nichts geschähe. Der Bauer erscheint und wird sehr unhöflich abgewiesen. Aufgebracht schreit er: ,Ich werde mit dem Könige selbst reden, dann kann mir der versammelte Rath den A... lecken!' und läuft davon. Der ganze Rath ihm nach. Plötzlich tritt der hinter der Thür verborgene König hervor. ,Wohin, meine Herren?' redete er sie an. Man weigerte, es ihm zu sagen. ,Ich befehle es!' war seine Rede. Schäumend erzählte der Präsident, der Bauer habe ihnen dies und das empfohlen. ,Und muß das so eilig sein?' erwiderte der König 35 ." - ,iüO - ..........""-"""•"^^^r^""'^*^^ ggg Aradal ecken zu aohaifen, er «roll9 schon Sorge trag«»« daa ihm nichts geschähe. I*er Bauer ersoheint,und wird sehr unhöflich abgewiesen. Aufgebracht sohreit er: loh werde mit de& Könige seibat reden, dann kann mir ler ?3r3aü3ß.iSfcä Bath. d^n Arsch lecken; und lauft fort, iMur |ÜM B**A in« ttJch.Piötzlich tritt der hinter der Thür verborgene König hervor. Wohin,meine Herren? redete er sie aruMaa weigerte es ihm zu sagen. Ich b-fahle eab war soia.3 Badd« Schäumend erzählt der Präai 31 dent, der B*n©r habe ihnen daa Arschlecken befohlen, - öhd maß das so eilig sein? iat denn hiezu nach der Sitzung nicht noch 2eit genug? erwiderte der König,* - *?TflfrlTfcAiiifi^iV J 'ttJPyfoj3fflfl£Wtf^f^i*TM fftf - , ^ni** ? uv-n t ' /"w ^^^^^ " Mn,MwwMaiii ^ ^ ..... ^i^i ^ iiMii m Sine andere Anekdote ( Sbenda ) von Friedrich dem Groden« Friedrich der G-roüe wollte sich auf einem seiner gewöhnlichen Spaziergänge,die er inoognito maehte,mit einem Bauer Spaö machen»welcher mit blossen Pässen im Felde arbeitete,und frug denselben: Was kosten ihn seine Str'impfe ? - Der Bauer, ein feiner Vogel, antwortete£ Lichta* sie sind noch von meinem Veter and sehr ult; aber Herr,ein paar Hosen hab Ich r »l tm ttÜMi.iflitn 2oug,die trag ich ao lang ich lebe, i and ©rat «in 'jxi^ziga Loch,wenn er Lust hat, so »Iii. ±ui au inm zeigen« In Hiederösterreioh erzählt man: < Städtische Erzählungen, die in Niederösterreich gesammelt wurden, Antnropophjreeia Ii» Ho. ) Einen Beweis, wie zäh derartige Schnurren im Gedächtnis des Volkes haften, bietet die Tatsache, daß sie noch in unserem Jahrhundert Friedrich den Großen in den Mittelpunkt dieses Begebnisses stellt. Der große König hatte nämlich einmal ein Geschwür im Halse, das die Ärzte nicht zu schneiden wagten. Es würde aber zum Aufbrechen kommen, wenn der Patient einmal von Herzen lachen würde. Dieses Verdikt der Ärzte drang zu einem Korporal, der bei einer Besichtigung durch Friedrich seinen Leuten befahl: „Hosen runter! Zeigefinger der Linken in den Mund, Zeigefinger der Rechten in den Arsch!" Und nach einigen Minuten: „Wechselt!" Der beabsichtigte Erfolg soll auch prompt eingetreten sein. __ V M Neben Friedlich dem Großen ist die Kaiserin Maria Theresia eine beliebte Heldin skatologischer Anekdoten: „Ein Hofbediensteter ging zu Maria Theresias Zeiten am Graben spazieren. Da erblickte er vor sich ein nettes Mäderl und zwickte es beim Vorbeigehen in den Hintern. Als sich die Gezwickte jedoch umdrehte, erkannte der Mann die Kaiserin, fiel auf die Knie und sagte: .Majestät, wenn Ihr Herz auch so hart ist wie Ihr Hintern, so bin ich verloren." Diese Anekdote wird übrigens auch anderen, weniger bedeutenden Frauen angedichtet Kaiserin Katharina II. fehlt nicht im Reigen. Wiener Ursprungs ist diese Geschichte: „Kaiserin Katharina von Rußland läßt bei der Hoftafel einen Wind ziemlich laut streichen. Alles wird verlegen. Ein junger Leutnant von der Marine will diese Gelegen- heit benützen, um sich bei der Regentin beliebt zu - üuV - tWHUMWH*"' j» r i©arioh der ürroüe nacte einet ein Geaohwur im Halse und alle Ärzte waren nioht im Stande« es zu opsrieren» Sie meinten,Priedrieh möge einmal recht lachen,damit es platze«;8r aber,als "bekannt ernster Mann*lachte nur selten,una es wurde daher der Hofnarr beauftragt, den König zum Lachen zu bringen. Dieser lie£ ein Begiment Soldaten vorführen,und nachdem Alles Habt Acht* stand,kommandierte er^ * Hosen herunter 1 Hechten Zeigefinger ina Maul; linken in Arsoh ~ und dann« wach - wechselt! * Da lachte Priedrioh derart, dais das Geschwür platzte,und er gerettet ward. **m*/a^ lieben Priedrioh dem Groden ist die Kaiserin Maria fheresls eine beliebte Heldin der skatologi sehen Anekdoten: jSin Hofbe dienst et er gieng zu Maria Theresiens Zelten am Graben spazieren,, Da erblickte er vor sich ein nette» Mtderl und zwiokte es beim Yorbeigehn im Hintera«Als sich die Gezwickte jedoch umdrehte, erkannte der Mann die Kaiserin,fiel auf die Knie und sagtei M&je£>tät, wenn Ihr Hera aucn so ist, wie Ihr Arsch, so bin ich verloren? * ( sbenda 2fo« f$+ ) Kaiserin K<*tnaMna Il.iehlt nioht in der Heine. Eine Wiener Gesonicute erzählt; Kaiserin Katharina von aa^land lä«*t bei der Hoftafel einen Wind ziemlich laut fahren,,Alles wird verlegen,Bin junger Leutnant von der Marine will diese Gelegenheit benutzen, um sich bei der Begentin beliebt machen, wird rot, springt auf und stürzt aus dem SaaL Am andern Tag beruft ihn die Kaiserin und ernennt ihn zum Kapitän mit den Worten: ,Ein Leutnant, der einen ungünstigen Wind so zu benützen versteht, verdient Kapitän zu sein 36 .'" Von einem ungenannten Herrscher wird berichtet: „Ein König kam nach Wien und wollte sich von der berühmten Grobheit der Fratschlerinnen (Obstverkäuferinnen) überzeugen. Er begab sich auf den Naschmarkt und stieß aus Spaß einen Stand um. Die Fratsch- lerin überschüttete ihn darauf mit einer Flut von Schimpfworten. Endlich sagte der König: ,Wissen Sie, wer ich bin?' — ,Na, so a Sakramentspflastertreta san S', Sö Äff, Sö!' — ,Nein, ich bin der König von ...' Auf dies hin dreht sich die Fratschlerin um und sagt zu einer andern: ,Geh, Nani, scheiß ihm a Krön 37 !'" - ?flastörtreta san's # 8ö Äff Söl" - " Hein,ich bin der König von ..f - Auf dies hin dreht sich die Pratschlerin um und sagte zu einer ander an* *3&ai, geh, scheid ihm a Krön!* ****** * i ii m»»»^ «»... • i.-i»-^a«^- ..,rBi- «"Pin" (rillMwiiii—riiii ,, ft*i»iniiiiiirnm(t , fiini •• • Sine serbische Anekdote i Auf der Hickkehr nach Serbien nach der AndrsasversaaBlung kam First Mi losch am ls^oJänner des Jahres iah* nach AIsksinac.Unter ander en,die zum Pürsten kamen, um ihm ihre Ehrerbietung zu bekunden, erschien auch eine gewisse Angja, seine ver* X» flossene Liebe,Als Aagja vor ihn trat,vermochte ata er sie nicht leicht zu erkennen. * Ja,erkennst du denn mich nicht, o (Mieter? loh bin dooh deine Angja 1 " - "0 Angj a, Angj a, zu Snde gefarzt haben wir, sowohl ich als dai w t Kraus«, Antropophyfcei» III. ^öi, der diese Srzäh- 2. Bei einer Gräfin war eine Gesellschaft zum Tee versammelt. Ein ungarischer Major (wohl der Mikosch) machte der Hausfrau stark den Hof, und als der Diener kam, zum Tee zu bitten, sprang der Major auf und bot der Gräfin den Arm. Als beide zur Tür des Nebenzimmers gelangten, wollte aber niemand die Tür zuerst durchschreiten, und so kam es, daf$ plötzlich beide zwischen der schmalen Tür steckten und der Major bei dieser Gelegenheit einen fahren ließ. „Ah, so was ist mir aber noch nicht passiert!" rief entrüstet die Gräfin aus. „Jo, is Ihne dos passiert?" fragte der Ungar, „hob ich geglaubt, is mir!"___ Si£* S£ oll wc der skatologischen Litteratur sind uxs aü&waaaui»en un^ariacnen Witae.j)ie Wiener ert.ua.un von den Ohjfc&ra die derbsten und komi sehe »ton i-«jEcLic^tQn^ «ia, ja, unser Wiener Pflaster ist au stols, «inon uiu&ari sehen ±>auer au tragen* rief ein Spötter, als •V& un^&risoit^r asuer in Wien ausglitschte und nieder^ fiel. 1 '.i^tj alstifl.v! spraca der Ungar, soll sich's stola s*la,*l* sioha <*ili,hata mir dooh jetat ku^t arse IJaoentlich in fslfcshr ?&.it Damen beweist der G&gar Üssrrasshtwas Tiftt>irliohkeit ; Bio ungarischer EFöfttnan &ab einer üräfln das Rätsel auf ^ " ho» j.«t uet?-' üs igt kaine Leberwurst und lat keine Piuaae*,w«aa os i n rcch'ne Glä*$r friöt Und Diamanten scheint« t vorF.to^e&e Kinder der MU3en.Leip*i&,W.Malende,feäQ«) Der ga&£ft* deutsche Dichter durfte eich solche Extratouren auch in seinen Dramen ^ Qöta von Berlich= ingen ) erlauben und eich darauf berufen, da^ nioht bl«^ die rrofessicr.ell?n 3Qteadiohtor der Alton, sondern salbet ein Virgil, *er sich im Allgemeinen äusterst &02e*t ausdrückte, in seinem dritten Buche ^rastlsoa ua^gendert in tffohl^esetstsn Versen schildert, iio Harß^-jh &aa Gericht des Aeneas besohei-en. ■""■"■"•"•■■■"■'''■■"'■■•'■''•■■•'■■'''■^ I tyujK; üi^ie;e rdchter haben geradesu afcatologisohe Stoffs in voileudeter poetischer Form bearbeitet. r ..r";uit ist im jfraia&slsohsa uie Ode des Alexis Piron und i.L deutschen Blumsuers Jie an den Leibstuhl. Du. itleiaer Sitz, von dessen eignem Hamen Man mit Hespect nur spricht, Den tä^LioL de oh die eitelste der Samen Besicht und fühlt und riecht* Du bist der ßrö^to allor Opferheerde, Auf deinem Altar nur Zollt taglich der galantre The 11 der Erde Bein Opfer der Batur. Da bist der Gät&e,der selbst Majestäten Ihr Hinterhaupt entblößt» Oer Freund,vor dem sogar sich Oha' Brröthen, t h Die Könne sehen lä^t. Erhaben setzt, wie auf den Sitz der Götter, Der Weise sich auf dich, Sieht stolz herab und läßt das Donnerwetter Laut krachen unter sich. Du bist das wahre Ebenbild der Thronen Auf diesem Erdrevier, Denn immer sitzt von vielen Millionen Ein einziger auf dir. Du bist's allein, den Prunk und Etikette Selbst mehr als Thronen ziert, 182 Denn sag', bei welchem Thron wird so zur Welte Als wie bei dir hofiert? Worin jedoch aus allen Sorgestühlen Kein einziger dir gleicht, Ist dies: Auf Thronen sitzt man oft sich Schwielen, Auf dir sitzt man sich leicht. Du beutst als Freund den Menschen hier auf Erden Gefällig deinen Schoß Und machest von den drückendsten Beschwerden Der Menschlichkeit sie los. Zu dir wallfahren groß' und kleine Geister, Wenn sie die Milzsucht quält, Du nimmst von ihnen weg den Seelenkleister, Der sie umnebelt hält. Man sieht dich täglich viele Wunder wirken: Du bist der Ort, wohin, So wie nach Mekka die bedrängten Türken, Die armen Kranken ziehn. Du bist der Heiltumstuhl, an dem der Kranke Nie fruchtlos Opfer zollt, Weil er dafür gewiß mit regem Danke Sich die Genesung holt. Du bist der Chef, für den auf seinem Stuhle So mancher H . . schwitzt, Der Gott, für den so manche Federspule Des Autors ab sich nützt. Der Richterstuhl, wo über die Gehirne Man streng Gerichte hält; Der Schlund, worein, gebrandmarkt an der Stirne, So manches Wischchen fällt. Drum, daß du mich dereinst nicht auch als Richter Verschlingst mit Haut und Haar, So bring' ich dir, du Erbfeind aller Dichter, Dies Lied zum Opfer dar. 183 J&*A - < rtff>h i f'l* w >IIB1M(ITB i »iflrr r * m i n i riy^ . ^ ^ iiM wii iirft^^MtMria^üj^a i^^ w BMNIt ßämm &Th.&ben aetat,wie auf den Sita der &ötter, Der Wels© «ich euf dich, Sieht stola herab, und lä«t das Donnerwetter Laut krachen unter eich. Du bist das wahre Ebenbild der Thronen Aul' diesen» srrtrevler> Denn immer sitzt von vielen Millionen Bin BlftSigs* auf dir. Da bist's all?in, den Prunk und Etikette Selbst mehr als Thronen aiert, imjna «a^'ibey welonem Ilbron wird so aur Wette, AIs wie bey dir hofiert' Worin jedoch aus allen Sor^estahlen Lein einsiger dir gleicht, Ist dies: auf ffttysasÄ stt.«> «an oft sich Schwab, lun, Auf dir sitzt man sieb leicht. tu beut*st als »round den Mf>n?chen hiar auf 'i,rden, Gefüllt* d2inen Schoos, Und sehest von de» drückendsten Beschwerden fiitir ?.?on«?nhli!?hJreit sie los. Uu dir wallfahren w ■ - : «ttd Ssi -las Geister, Wenn sie die Milzsucht quält» Du fclMMft rm ifcnftfl «reg d*n - ^lenklelste*'. Der sie umnebelt hält« üan sieht dich täglich viele wunder wirken- Da bist der Ort, wohin, So wie nach Mekka die bedrängten Türken, Dl?? armen Kränken- sielui« Du bist der Keiltbu^stuia, an dem der Kranke Sie fruchtlos Opfer aollt, Weil er dafür gewiß mit regem Danke Sich die Genesung holt« Du bist der ühef, f*r den euf seinem Stuhle, So mancher H.. senwitat» Ttot Gctt,für den so manche Federspule Des Autors ab sich nfltst« Der Eicht er stuhl, wo fl.be r die Gehirne Man streng "arichte halt* Der Schlund, worein,gebrandmarkt an der Stirne, Sc manohee stfisonehen fällt. Drttm,ua*; du mich dereinst niout auch als Richte Verschlingst mit Haut und Haar, £c I riug ich dir« Am Srbfsiiii «Her Dicht'.-; ; Die^ Lied aum Opfer dar. Aus der Feder eines anonymen deutschen Dichters stammt das Poem: Der Nachttopf und das Siegeszeichen An einem halbverfallenen Palast Sah man ein großes Siegeszeichen Den Trümmern nah — die schwere Last Des Alters droht es bald zu beugen. Es trauerte ob dem Ruin Und glaubte, wenn einst diese Zierde Die grausame Zerstörcrin, Die Zeit, in Staub verwandeln würde, Auch die Triumphe, die erfochtnen Siege, Die es als Sinnbild vorgestellt, Vergessen wären, und die künft'ge Welt Von all den großen Talen schwiege. Indem es nun zwar traurig, aber immer Voll Heldenmut sein Mißgeschich beklagt, Vernimmt ein Nachttopf, der im nächsten Zimmer Am Fenster stand, was er gesagt. Jetzt sah es ihn und fuhr ihn wütend an: „Du schändliches Gefäß, aus schlechtem Ton geschaffen, In dem ein Wasser stockt, von dem sich jedermann Mit Abscheu kehrt — was hast du hier zu schaffen? Zerbrechliches Geschirr! Des Siegers Monumenten Kannst du so frevelvoll dich nahn?" — Der Nachttopf ließ es ruhig enden Und hub dann seine Antwort an: „Warum sprichst du auf diese Art mit mir? Weit besser wär's, du hätt'st geschiuiegen. Wenn ich das Denkmal von den großen Siegen Und deine Faszes, Pfeile, Fahnen hier Betrachte — was kann dir's wohl schaden? Doch wenn ich höre, daß du dich So eitel rühmst mit jenen Taten, Dann wahrlich ist mir's lächerlich. Du prahlst mit deinen Ehrenzeichen Und nennst dich des Triumphes Kind. Und deine Faszes? — Hai was zeigen 184 Sie denn wohl an? Beglückte Länder sind Durch des Erobrers Hand verwüstet worden. Man hat geplündert und verheert Und konnte kalt Geschlechter morden. Ein schöner Gegenstand, des Künstlers Meißel wert, Die Schauder der Natur zu bilden! — Ich aber bin ein nützliches Gerät Der Nacht, dem von den unenthüllten Geheimnissen der Liebe nichts entgeht. ins ier feder sine« anonymen deutschen fliehst * £en .iiuia, Und glaubte, «reim eiaat diese Zierde, grausame iieratdrerin, -jia £eit, La staubvsrwaadeln würde, Auch, die ^riumgJRa, die erfocht'aea Siege, i»ie 3ß tds Sinnbild vorgestellt, Vergessen waren, uad die küaft'ge Welt Von all den großen Thatea schwiege, ladons js non zwar tinarig, aber immer voll r.eldea.unth sola Mißgeschick beklagt, Veraiaat eia Kaonttopf, der im aachetea Zimmer Am tfaaater Staadt» «aa er gesagt. Jetzt »<*h es 1ha und fuhr iha wüthend aa: *Jm dabaadlioiiea fraflÄ, aus schlechtem Tboa ga- echaffoa, In l'em oir. ^asoer stockt»von dem sieb «Jedermann Mit Abaobeu kehrt - was hast du hier zu sohaf- faatf Zerbrechliches Geschirr* Des Siegers Monumenten "> :jiz:-K äs. so fraTalfvKI dl ob aah'n?* - Der Kaohttonf ließ es ruhig eadea 05 1 "rat» dann agi&e Antwort an** "warum sprichst du auf diese Art mit mir? 3>eit besser war e, du hatt'st gesobwiegea. wann loh da« Xteakmal von dea großen Siegea, iiUi dritte -^-oijii^i'i,Fahaen bier Betrachte - was* Kaan dir's wobl sohadea? Jiwi .vwüii tu* AÖAü,da^ du dich Sc «ital rühmst mit jenen Taaten, Dann wahrlion ist mir'3 lächerlich. Du'prahl3t mit leisen iShrenz eichen, und nennst dich des Triumphes Kiad. tJad dein-a Jfa&oaa* ~ Ra ! waa zeigea Sie a©aa woal aaV üeglüoKte Laader sind JJurob da« Uübrare Hand verwüstet worden. 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Wenn eine Frau dem süßen Spiele Sich ohne Murren überläßt; Wenn aus des Mädchens Brust, beim wonnigen Gefühle, Sich lüstern mancher Seufzer preßt, Wenn grenzenlos entzückt das frohe Fest Von neuem sie beginnt — bin ich ein Augenzeuge, Ein Zeuge, wie das Unheil, das der Krieg Stets mit sich führt, in Amors Reiche Ersetzet wird. — Und nun vergleiche dich Mit mir, dein Schicksal mit dem meinen; Zu meiner Ehre wirst du dann gestehn — Die deine wird drum nie geringer scheinen — Daß es lueit besser ist, mit anzusehn, Wenn Amor baut, als wenn in seiner Wut Mars niederreißt." — Der Schluß ist für die Menschheit gut: Das Siegeszeichen ist Schimäre, Erfunden von der falschen Ehre, Der Nachttopf aber ist ein wahres Gut. • i _ — - m& tfr&imm [ 1 bL 1 n B B 1 Wen^ &ine Frau dam süiien Spiela Sich ohne Murren ä%*a§**tJ Kenn aus dys Mädchens Brust,beim wonnigen üefüh Ii* Sien ldat&rn manch«p Sev.Tzer preist, Sonn groxizanlos entzückt., da?» frohe Fest Von neuam sie düginnt - "bin ich ein Augenzeuge, ßi» 2«ug#,wie i.J3 Unheil» das