Wiesbaden Parkstraße 10. 9 August 1868 . Verehrter Freund & ehrenwerther Familienvater Adressat ist der Schriftsteller Hans Hopfen . . Also ist die Konkurrenz eröffnet: ob es der Tochter möglich werden wird, die Mutter Gemeint ist Hopfens Frau Auguste (vgl. die Genealogie in der Neuen Deutschen Biographie ). noch zu übertreffen. Worin? verbietet mir der gute Geschmack zu sagen. Bei näherer Besichti- gung scheint es mir kaum wahrscheinlich, daß aus der Wiege von Misdroy Misdroy (heute das polnische Międzyzdroje) ist eine Kleinstadt auf der Insel Wollin (heute Wolin) und einer der bekanntesten Badeorte der Ostseeküste. (dafür daß Sie die nöthigen Calembourgs , als des "mißdroyisch" & "Mißdroyens" schon gemacht haben, verlaße ich mich auf Ihre Unerschrockenheit) und der Erziehung der Hohenzollernstraße Hopfen wohnte in dieser Zeit in der Hohenzollernstraße 3 in Berlin, vgl. Eduard Mörike : Werke und Briefe. Bd. 18: Briefe: 1864 - 1867. Hrsg. von Regina Cerfontaine und Hans-Ulrich Simon. Stuttgart, 2006, S. 224 . eine Creatur hervorgehen werde, welche, von jenen Göttergaben an, welche die s weisesten Alten zu den Grundbedingungen des Heils ge- macht haben, bis zu der Kunst und der Dimension im Krebsessen, in gleichem Grad im Stande sein wird, ihre Nebenmenschen zu entzücken. Sie sehen, ich bin ein niederträchtiger Kerl. Statt die neue Ankömmlingin uninteressirter Weise zu begrüßen, rechne ich darauf, daß sie meine Briefe jezt nicht lesen kann & später nicht vorfinden wird, und nehme nur die Gelegenheit wahr, mich bei der Maman so gut es bei meinem Ungeschick geht, mich anzuschmaruzzen. Beiläufig gesagt, haben Sie uns nicht einmal geschrieben, wie die kleine Blondine ( je l'espère pour elle! ) genannt worden. Sie könnten sie zu Ehren des renovirten Deutschlands & ihres Papa's Hansa nennen, wohlgemerkt nicht das Femininum von Hansey . Bei der Ueberflüssigkeit & Hilflosigkeit aller Wünsche für Sie ins Besondere & für die Menschheit im Allgemeinen, würde es mich dennoch freuen zu vernehmen, daß es in Misdroy ein würdiges Bier für den Durst der hohen Wöchnerin gibt, & daß in dem umgekehrten Fall wenigstens sonst deren mir mehr als zu sagen erlaubt ist am Herzen liegendes Wohlbefinden nichts zu wünschen übrig läßt. Ihr aufrichtig ergebener, LBamberger Pinsel Mings Hopfen, Hans: Der Pinsel Ming's. Eine chinesische Geschichte . Stuttgart: Kröner, 1868. urn:nbn:de:bvb:12-bsb10111528-3 . in niedlichem Format mit Druck empfangen! Oppenheim Gemeint ist der liberale Jurist, Völkerrechtler und Philosoph Heinrich Bernhard Oppenheim . zog meteorisch an uns vorüber, verzehrt vom Feuer der Sehnsucht, welches die Wasser von Kissingen in ihm angezunden, und daß er nun an den Fluten des Schöneberger Ufers mit bekanntem Brio wieder auswüthen läßt. Frau Anna Gemeint ist Bambergers Frau Anna Belmont (vgl. die Genealogie in der Neuen Deutschen Biographie . liegt auf dem Sopha & nirwanisirt mit einer Virtuosität, bei der es schon als eine unerhörte Anstrengung erscheinen muß, daß sie mir vorwarf, nicht von ihr gegrüßt zu haben – ? .