Professor v. Schulze-Gaevernitz 21. Januar 1925. Freiburg i. B. Schwaighofstraße 9 P. S. Ich erlaubte mir Ihnen eine Anzahl Drucksachen und Anlagen zuzu senden, auch schon im Sommer eine solche über meine Tätigkeit während des Krieges. Ich bitte dieselben nach gemachtem Gebrauch, jedoch ohne dass es irgend wie eilt mir zurückzusenden. Bei Erwähnung meines Buches „Deutsche Kreditbank“ bitte ich um folgenden Einschub:1 „S. G. ist seit vielen Jahren Mitglied des Aufsichtsrats der Süddeutschen Disconto Gesellschaft, einer der angesehensten deutschen Provinz banken, welche dem Mannheimer Warenhandel, der verarbeitenden Industrie Südwestdeutsch lands, sowie dem Pfälzer Weinbau nahe steht. Die Berührung mit hervorragenden Männern der Bankpraxis ist zweifellos dem genannten Vgl. S. 33 der Biographie.↩ Buche zu gute gekommen, welches neben philoso phischen Blickpunkten eine Fülle von Praxis umschliesst und erzieherisch auf den gehobe- nen Nachwuchs der deutschen Bankwelt einwirkt.“ Unter meinen Schülern, welche als Universitätslehrer tätig sind könn ten Sie am Schluss etwa noch Herrn Prof. Obst in Breslau erwähnen.1 Nochmals besten Gruss Schulze Gävernitz Dürfte ich vom Verleger vielleicht 20 Exemplare der Schrift als Entgelt für meine nicht unerhebliche Arbeit erbitten? Vgl. S. 38 der Biographie.↩