yreiburg i/B,den 25.Februar 1916 Verehrter Herr Gehelmrati Ich danke vielmals für Ihr freundliches Schreiben und sende die Beilage zurück.Die Kundgebung der drei reichsländischen Bezirkstage hat auch mich sehr erfreut; sie beweist,dass die doktrinären Einwendungen,welche gegen meinen Gedanken geapräehsweise oft erhoben wurden,hinfällig sind.Ich habe denn auch sofort die 'Gazette des Ardennes* geboten,die Kundgebung möglichst zu verwerten; auch hat Wolff sofort den französischen Text in die westaehweizerisehe Presse gebracht, so dass l4r Wunsch erfüllt ist.Aber nun besteht die grosse Gefahr,dass,wie so oft,das Gute der Feind des Besseren wird.Z.B.hat sofort der 'Corriere della Sera' vom 20.ds. gehöhnt,wer# djferKundgebung nicht zugeatimmt hätte,wäre wegen Hochverrats gestraft worden; Ähnlich % äusserte sich sogar der deutschfreuhdliche 'Avanti' vom 22.ds.Die Mitglieder der Bezirkstage genle#aen eben nicht die parlamentarische Immunitätideshalb machen ihre Russerungen gar keinen Eindruck ^lm Ausland,wo man die Bezirksrär^e einfach für Regierungsmaschinerien ln d er Art der französischen Conseils g#n6*aux hält.Ich beschwöre Sie daher. nun erst recht, durch den Zentrums- R*wal,dle Angelegenheit vor den Reichstag zu bringen. In herzlicher Ergebenheit + it yytMcf'ÜL^*^ — ^pLlf c^ . \ .„ ^ (, ^ ?.A ^ Mt ^ ^ ^ ,^ 4 n' ^ li* . -I'^Z .*.'? ' '- .-' H *' 'L< '-' ..'*.. -S . ,y j. Ai: Lr jiM'.ich -utc . :;ci-p^y --;. - -" ^,,n -. en .^IpH, !?": ;." ' :.,.::;-:t, ' '.* Jk f ;)-. *'--y l^.. . '-' ?' ! - ': - . rr^H ^ I* H ' %. .-rH --./"* ^* ' ^ 1 . .-* - :^r. ' t'',\:;!.i!:ir'pi.t ^ t ' ' L , '