Prei« In Angtdnrg für sich allein (ohne A. Posijeitung)jthrltch Ifll » kr. Durch die Post kaun dieses Wochenblatt nur von Abonnenten der Posi- zeitung bezogen werden, und erhöht sich der Preis nach Verhältniß der Entfernung Sonntags - Deiblatt zur Augsburger Postzeitnng. Für sich allein, ohne die Augsburger Post- zeitung, find diese Blätter nur im Wege de« Buchhandels zu beziehen und kosten in ganz Deutschland, der Schweiz u.s. w. jährlich nur I fi. S«kr. oder I Thlr. Neunter Jahrgang. 12 L5 März L84S. Römische Zustände. Der Prostaatssecrctär, Cardinal Antonelli, hat im Namen des heiligen VaterS folgende Erklärung erlassen, welche die wichtigsten Ereignisse in kurzer Zusammenstellung, mit Berücksichtigung der Stellung deS heiligen VaterS zu denselben, enthüll. Gasta, 18. Februar 1849. Seit Seinem Antritt deS PontificatS hat Se. Heiligkeit nur im Auge gehabt, alle Seine Unterthanen mit zeitgemäßen Wohlthaten zu überhäufen, indem Er vor Allem für ihr Wohl sorgte. In der That, nachdem Er Worte der Vergebung für die gesprochen, welche in Folge politischer Verbrechen entweder deS Landes verwiesen waren oder im Kerfer schmachteten; die Staatsconsulta errichtet und den Ministerrath eingesetzt; bei der gebieterischen Macht der Umstände die Errichtung der Civica und daS neue Gesetz über anständige Freiheit der Presse, endlich ein Fundamentalstatut für den Kirchenstaat genehmigt, hatte Er wohl das Recht auf jene Dankbarkeit, welche Unterthanen einem Fürsten schulden, der sie nur alS seine Kinder ansieht und ihnen eine Herrschaft der Liebe versprach. Aber sehr verschieden war die Erwiderung so vieler Wohlthaten und Zugeständnisse, womit Er sie überschüttet. Nach kurzew^Kundgebungen dee Zufriedenheit, von jenen angeregt, welche schon damals die strafbarsten Gesinnungen im Herzen hegten (Kundgebungen, deren Aufhören der heilige Vater mit allen von Seinem väterlichen Herzen Ihm eingegebenen Mitteln zu erhalten strebte), erntete Er bald die bitteren Früchte des Undanks. Als eine zügellose Partei Ihm Gewalt anthat, um Ihn zu einem Kriege mit Oesterreich zu bewegen, mußte Er in dem Konsistorium von, 26. April v. I. eine Allocution halten, in welcher Er der ganzen Welt erklärte, Pflicht und Gewissen verböten Ihm, darein zu willigen. Das reichte hin, die vorbereiteten Umtriebe zu offener Gewalt gegen die Ausübung Seiner freien und vollen Macht ausbrechen zu lassen, indem eS Ihn zwang zur Theilung deS StaatSministeriumS in ein geistliches und weltliches, eine Theilung, welche Er niemals anerkannt hat. Gleichwohl hoffte der heilige Vater, indem Er an die Spitze der Ministerien fähige und ordnungsliebende Männer stellte, daß die Dinge eine bessere Wendung nehmen und die Uebel, welche schon so vieles Elend weissagten, sich theilweise würden aufhalten lassen. Aber ein mörderischer Stahl, gezuckt von der Hand eines Mörders, vernichtete die Hoffnungen, welche Er gefaßt. Dieses zu einer glorreichen Handlung erhobene Verbrechen eröffnete unklug die Herrschaft der Gewalt, der Quirinal wurde umringt von Bewaffneten, man versuchte ihn einzuäschern, feuerte Flinten auf die Gemächer ab, wo der heilige Vater sich befand und Er hatte den Schmerz zu sehen, daß einer Seiner Secretäre davon daS Opfer wurde. Endlich wollte man seinen Palast mit Kanonen beschießen und mit offener Gewalt Hineindringen, wenn Er nicht in die Zulassung deS Ministeriums willigte, welches man Ihm aufdrängte. Nachdem der heilige Vater in Folge einer Reihe eben so schauderhafter Thaten, wie die Welt weiß, der Gewaltherrschaft unterliegen mußte, sah Er sich zuletzt in die harte Nothwendigkeit versetzt, Rom und den Kirchenstaat zu verlassen, um jene Freiheit wieder zu erlangen, die Ihm geraubt war und deren Er genießen muß zur vollen Ausübung Seiner höchsten Gewalt. Dank der Fürsehung zog Er sich nach Gasta zurück und fand dort die Gastfreundschaft eines ausgezeichnet katholischen Fürsten. Dort, umgeben von einem Theile des heilige» Kollegiums und den Gesandten aller Mächte, mit denen Er in freundlicher Beziehung steht, zögerte Er keinen Augenblick, Seine Stimme vernehmen zu lassen und durch Pon- lifical-Act vom 27. November letzthin die Motive Seiner zeitweiligen Trennung von Seinen Unterthanen und die Nichtigkeit und Ungesetzlichkeit aller von dem durch Gewalt eingesetzten Ministerium ausgegangenen Acte zu verkündigen, und ernannte eine NegierungScommission, damit diese die Leistung der öffentlichen Angelegenheiten während seiner Abwesenheit aus dem ! Staate übernehme. ^ Ohne Seinem Willen Rechnung zu tragen, suchten die Urheber dieser ! ruchlosen Gewaltthaten Seine Macht bei den ungebildeten Classen noch zu ! verkleinern, und schämten sich nicht, noch größere Attentate zu begehen, lindem sie sich Rechte anmaßten, die nur dem Souverain zustehen und eine ungesetzliche stellvertretende Regierung unter dem Namen einer provisorischen und höchsten StaatSjunta einsetzten. Durch einen andern Act vom 17. Dec. letzthin protestirte der heilige Vater gegen diese neue und schwere Ruchlosigkeit, indem Er verkündigte, diese StaalSjunia sey nur eine Usurpation der höchsten Gewalt und könne folglich durchaus keine Autorität besitzen. ^ Er gab sich der Hoffnung hin, daß dieser Protest Seine verirrten ! Unterthanen zu ihrer Pflicht und Treue zurückrufen würde; aber ein neuer und schmählicherer Act offenbaren Frevels, vollständiger Rebellion, vollendete Seine harte Prüfung. ES war dieß die Zusammcnberufung der allgemeinen Nationalversammlung der römischen Staaten zur Bildung neuer politischer Formen für die Staaten deS römischen Stuhles. Hier nun protestirte Er mittels eines andern niotu propri« vom 1. Jan. gegen diesen A.-t »nd verdammte ihn alS einen gehässigen und gotteöräubcriseben Angriff auf Seine Unabhängigkeit und Seine Souveränctät, verpönt sowohl durch göttliche als menschliche Züchtigungen, und verbot Seinen Unterthanen die Theilnahme daran, sie verwarnend, daß Jeder, der eS wage, Seine weltliche Oberherrschaft anzugreifen, die Censur und die große Ercommunicatioir verwirken würde, eine Strafe, die Alle treffen würde, welche unter irgend einem lügenhaften Verwände Sein Ansehen verletzt oder sich angemaßt hätten. Und wie ward von der anarchistischen Partei dieser Protest und diese verhängnißvolle Verdammung aufgenommen! Es genügt zu erinnern, daß alles Mögliche geschah, um deren Bekanntwerden zu hintertreiben. Man drohte demjenigen mit schweren Strafen, der eS wagen würde, daS iVolk davon zu unterrichten und der nicht den Absichten der Anarchisten ! willigen Vorschub leihe. Jedoch trotz dieser unerhörten Schandthaten blieb !vie Mehrzahl der Unterthanen ihrem Souverän treu, setzte sich lieber allen Opfern, selbst denen deS eigenen Lebens auS, als ihren Pflichten als Unterthanen und Katholiken untreu zu werden. Noch mehr erbittert durch die Gefahr, ihre Plane vereitelt zu sehen, verdoppelte die Anarchistenpartei auf > tausenderlei Art ihre Schändungen und Drohungen ohne irgend welche Rücksicht auf Rang und Stellung, sondern einzig um zu jedem Preise daS Uebcrmaaß ihrer Niederträchtigkeit zu erreichen, und griff dabei sogar zu dem schändlichsten Mittel der Bestechung. Von Erceß zu Erceß gehend, mißbrauchten sie selbst die durch den heiligen Vater zugestandenen Wohlthaten, indem sie die Freiheit der Presse biö zur größten Zügellosigkeit benutzten. Nach Begehung der schändlichsten Unterschleife zur Belohnung ihrer Helfershelfer und zur Beseitigung der braven und eingeschüchterten Leute, — nach so vielen Mordthaten, die unter ihrem Schutze begangen sind, nach Verpflanzung deS Aufruhrs, der Sitteulosigkeit und der Irreligiosität nach allen Seiten hin, — nach Verführung der unerfahrenen Jugend, ohne selbst die öffentlichen Lehrgebäude zu schonen, indem man solche zur Ausnahme der verlaufenen Militärsöldlinge herabwürdigte, wollen die Anarchisten die Hauptstadt der katholischen Welt, den Sitz deS obersten Kirchen- sürsten in einen Pfuhl der Gottlosigkeit verwandeln; indem sie, wenn'S ihnen gelänge, daS oberhirtliche Ansehen gegen Denjenigen, der von der Vorsehung zur Leitung der über daS Weltall verbreiteten Kirche eingesetzt !ist, schändeten, indem sie Ihn der weltlichen Macht entsetzten, mit der Er als Patrimonium der Kirche zur Ausübung Seiner Obergewalt über die ganze Kirche angethan ist. Wie sollte so vielen Verwüstungen und Mordthaten gegenüber daö Herz des heiligen VaterS nicht tief ergriffen seyn! Dasselbe ist aber auch zu gleicher Zeit mit Besorgniß erfüllt bei dem Hilferuf Seiner treuen Unterthanen, die Ihn beständig um Seinen Schutz gegen die wilden Tyrannen anflehen. Bekanntlich richtete Se. Heiligkeit kurze Zeit nach Seinem Eintreffen in Gaöta am 4. Dcc. v. I. Seine Stimme an alle Ihm befreundeten Fürsten. Mit der Nachricht von Seiner Entfernung auS Seiner Resivenz^ und den päpstlichen Staaten unter Mittheilung der hierzu Ihn bestimmte habenden Gründe, rief Er ihren Schutz zur Vertheidigung der Rechte deS- heiligen Stuhles an. ES ist für Ihn eine angenehme Befriedigung, kundgeben zu können, daß Alle auf Sein Ansuchen liebevoll geantwortet, Ihm! die lebhafteste Theilnahme zu erkennen gegeben und die Versicherung ausgesprochen haben, zu Seinen Gunsten einschreiten zu wollen, während sie Ihm die wärmsten Gefühle persönlicher Ergebenheit und Zuneigung bezeugen. In Abwartung dieser glücklichen und großmüthigen Maaßnahmen und indem Ihre Majestät die Königin von Spanien mir so vieler Willfährigkeit einen Congreß der katholischen Mächte veranlaßt hat, um sich über Mittel zu vereinigen, wie Se. Heiligkeit unverzüglich in Ihre Staaten und in Ihre volle Freiheit und Unabhängigkeit wieder einzusetzen sey, zu welchem verschiedene Mächte ihre Zustimmung bereits ertheilt haben, und welche von andern zu erwarten steht, ist es betrübend, wahrnehmen zu müssen, daß die päpstlichen Staaten einer vollen ZerstörnngSwuth preisgegeben sind, von welcher die Partei der Auflösung aller gesellschaftlichen Zustände besessen ist, und welche unter dem Vorwande der Aufrechthaltung der Nationalität und der Unabhängigkeit nichts unterläßt, um den Gipfel ihrer Schandthaten zu erreichen. Das sogenannte Grundgesetz, welches von der römischen Costilncnte am 9. Februar decretirt worden ist, bildet einen Act des alle Gränzen überschreitenden Frevels und der scheußlichsten Gottlosigkeit. Man erklärt den Papst darin thatsächlich und rechtlich all' Sei uer weltlichen Macht über die römischen Staaten verlustig, man ruft darin die Republik auS, und in einem andern Acte decretirt man die Vernichtung der Wappen des heiligen Vaters. Angesichts solcher Verhöhnung Seiner obersten Würde als Kirchcnfürst und Souverän legt Se. Heiligkeit Verwahrung ein gegen diesen Frevel bei allen Regierungen, bei allen Völkern und bei allen Katholiken der ganzen Welt. Wenn nicht unverzüglich diesem Zustande abgeholfen wird, so könnte eS leicht eintreffen, daß die Hilfe erst dann gebracht würde, wenn die Kirchenstaaten bereits Opfer ihrer grausamsten Feinde geworden und in Asche aufgegangen seyn werde». Der heilige Vater hat gegenwärtig alle ihm zu Gebote stehenden Mittel erschöpft und sieht sich, gegenüber der katholischen Welt, durch seine Pflicht genöthigt, das Erbthcil der Kirche und die daran geknüpfte Sou- veränelät zu wahren, da solches unerläßlich für Aufrechrhaltung Seiner Freibeit und Seiner Unabhängigkeit als oberstes Haupt der Kirche ist. Gerührt von den Klagen Seiner treuen Unterthanen, welche laut um Hilfe rufen, und um sie dem eisernen Joche der Tyrannei, das sie nicht länger tragen können, zu entreißen, wendet er sich von neuem an die fremden und beschidcrS an die kachvlischen Mächte, welche mit so viel Großmut!)! und auf so glänzende Weise ihren festen Willen ausgesprochen haben, Seine! Sache zn vertheidigen. Er hat die Gewißheit, daß sie mit Eifer zusam^ menwirken werden, Ihn durch ihre moralische Intervention auf Seinen! Stuhl und in die Hauptstadt Seines StaateS wieder einzusetzen, der zur! Aufrechterhaltung Seiner vollen Freiheit und Unabhängkeit durch die Fröm-! migkcil gebildet worden, und der Ihm durch die Verträge, welche die! Grundlage deö europäischen öffentlichen Rechtes bilden, gewährleistet wor-! den ist. Und weil Oesterreich, Frankreich, Spanien unvdaS Königreich beider Sicilien durch ihre geographische Lage im Stande sind, mit ihren Armeen im Kirchenstaate die durch eine Horde Aufrührer gestörte Ordnung nachdrücklich wieder herzustellen, so ruft der heilige Vater, im religiösen Interesse dieser mächtigen Töchter der Kirche, mit vollem Vertrauen ihre bewaffnete Intervention an, um vor allem den Kirchenstaat von der Partei dieser Elenden, welche dort durch alle Arten von Verbrechen den schändlichsten Despotismus ausüben, zu befreien. ES ist dieses das einzige Mittel, die Ordnung im Kirchenstaate wieder herzustellen, und dem Papste die freie Ausübung Seiner Oberherrschaft zurück zu geben, wie eS Sein geheiligter und erhabener Charakter, die Interessen der allgemeinen Kirche und der Frieden der Völker gebieterisch verlangen. So nur kann Er das Erbtheil, welches Er bei Ueber-, nähme deö PontificatcS empfangen, bewahren, um eö Seinen Nachfolger»! in seiner Unversehrtheit hinterlassen zu können. ES ist die Sache der Ord-! nung und des Katholicismus. Der heilige Vater gibt sich deßhalb der! Hoffnung hin, daß, während alle Mächte, mit welchen Er in freundschaft-! Ilcher Beziehung steht, und welche in der Lage, worin Ihn eine anarchi-! sche Partei versetzt, Ihm so oft ihre lebhafte Theilnahme bekundet haben, der bewaffneten Intervention, welche die Schwere der Ereignisse Ihn anzurufen zwingt, einen moralischen Beistand leisten werden, die vier bezeichneten Mächte nickt einen Augenblick verlieren, das Werk, welches Er von ihnen verlangt, zu vollenden, und sich um die öffentliche Ordnung und um die Religion verdient zu machen. (Sion.) Fasten-Hirtenbrief des Hochwürdigsten Herrn CrzbischofS Hermann von Freiburg. Hermann von Vicari, durch GotteS und des heiligen apostolischen Stuhles Gnade Erzbischof von Freiburg, Metropolit der oberrheinischen Kirchenprovinz :c. rc. beim Beginne der heiligen Fastenzeit allen Gläubigen seiner Erzdiöcese Gruß und Segen von Gott dem Vater und Jesu Christo! Geliebteste! Der heilige Apostel Paulus redete bei seinem Verweilen zu Athen, wo sein Geist in ihm sich ereiferte bei der Wahrnehmung, daß die Stadt der Abgötterei ergeben war, auf dem Arcopag die Versammelten also an: „Athener! ich sehe, daß ihr in allen Dingen, ich möchte sagen, übergläubig seyd. Denn als ich umherging, und eure Götterbilder sah, fand ich auch einen Altar, auf dem geschrieben stand: Dem unbekannten Gott. Was ihr nun, ohne eS zu kennen, verehret, das verkündige ich euch." (Apvstelg. 17, 16 ff.) In einer ähnlichen Lage, wie damals der heilige Apostel, befinden auch Wir Uns, wenn Wir daS Leben und Treiben eines großen Theiles der Menschen betrachten. Ein neues Heidenthum hat sich vieler Gemüther bemächtigt. Den eiteln Götzen der Zeit eilen die armen verblendeten Sterblichen zu, weihen ihnen ihr Herz, stehen mit Leib und Leben für sie ein, preisen sie sich gegenseitig an und setzen auf sie all' ihre Hoffnung. Unbekannt ist Vielen geworden der wahre und lebendige Gott, „der die Welt gemacht hat und Alles, was darin ist, der des Himmels und der Erde Herr ist, der Allem Leben gibt und Odem und Alles; in dem wir leben, und unS bewegen und sind," der in Christo Jesu, Seinem eingebornen Sohn, die Welt erlöset, „und den Menschen verkündigt, daß Alle überall Ruße thun sollen: denn er hat einen Tag bestimmt, an welchem er den Erdkreis richten wird nach Gerechtigkeit durch Jesum, den er dazu bestellt, und Allen als glaubwürdig dargethan hat, incem er ihn auferweckte von den Todten." (Apostelg. 17, 24 ff.) Geliebteste! Verhehlen Wir es Uns nicht, — es drängt sich UnS im Hinblick auf die gewaltigen Erschütterungen, unter denen im Augenblicke unser Vaterland erbebt, und nach den so vielen herben Erfahrungen des verflossenen JahreS, — ungeachtet der nie aufgegebenen Hoffnung, daß am Ende noch Gutes und Besseres errungen, und auch das Böse zum Guten sich wenden, und daß namentlich nach einer Zeit herben Kampfes und bitterer Leiden das Kreuz Jesu Christi, und vie Braut deS Lammes, die heilige Kirche, neuen Sieg und neuen Triumph zum Heile der Menschen feiern werde, — eS drängt sich Uns, sagen Wir, bei dem allgemeinen Ueberblick unserer Zustände, die höchst traurige Wahrnehmung auf, daß ein neues Heidenthum eines Theiles der Menschheit sich bemächtigt habe, in Folge dessen Viele nicht mehr kennen den lebendigen Gott, „der mehrmals und auf vielerlei Weise einst zu den Vätern durch die Propheten, am letzten zu uns durch den Sohn geredet, welchen Er zum Erben über Alles gesetzt, durch den Er auch die Welt gemacht hat: welcher, da er der Abglanz seiner Herrlichkeit und daS Ebenbild seines -Wesens ist, unv durch das Wort seiner Kraft Alles trägt, nachdem er uns von Sünden gereinigt hat, sitzet zur Rechten der Majestät in der Höhe." (Heb. 1,1-3.) Ja, Wir sehen einerseits eine große Anzahl solcher, welchen im vollen Sinne des Wortes das Kreuz des Herrn eine Thorheit und ein Aergerniß (1- -Kor. 1, 23.) ist, welche mit allem Ernst und allem Aufwand ihrer Kräfte bestrebt sind, wie sie eS vielfach in seiner sichtbaren Erscheinung auf Erden weggeräumt, so es auch gründlich aus den Herzen herauszureißen; andererseits erblicken wir eine große Anzahl solcher, welche mit aller Ruhe und Gleichgiltigkeit solchen Bestrebungen zusehen, und, ob auch das Kreuz noch ihr Zeichen ist, so doch nicht zu wissen scheinen, waS sie haben in Christo, „in dem die ganze Fülle der Gottheit leibhaftig wohnet" (Kol. 2. 9.) „in dem alle Schätze der Weisheit und Erkenntniß verborgen sind" (Kol. 2, 3.), „der unS von Gott zur Weisheit geworden ist, zur Gerechtigkeit, Heiligkeit und Erlösung" (1. Kor. 1, 30.), der unser einziger Mittler, Hohepriester und ewige Seligkeit ist; und weil sie dieß nicht wissen, so gleicht bei ihnen daS Wort Christi dem Samen auf dem Wege, Jeglichem preisgegeben, dem es gefällt, eS wegzunehmen und dafür des Feindes Samen einzusäen. 47 Leider ist nur bei zu Vielen daS böse Werk gelungen, und in Erfüllung ist gegangen, was Paulus an die Römer schreibt: „Nachdem sie Gott erkannt hatten, haben sie ihn nicht als Gott verherrlicht, noch ihm gedankt, sondern sie wurden eitel in ihren Gedanken, und ihr unverständiges Herz ward verfinstert. Sie vertauschten die Herrlichkeit des unvergänglichen Gottes mit dem Gleichniß und Bild deS vergänglichen Men- scheu,. die Wahrheit Gottes mit der Lüge, verehrten und beteten mehr daS Geschöpf an, als den Schöpfer, welcher gepriesen sey in Ewig-! keit." (Röm. 1, 21 ff.) ! Wie heißen nun aber die eiteln Götzen der Zeit, denen diejenigen! huldigen, welchen der wahre, lebendige Gott ein unbekannter geworden ist?! Viele Götzenbilder fand der heilige Paulus in Athen. Und so sind auch die Götzen unserer Zeit viele, ja unzählige. Fassen wir einige derselben! schärfer ins Auge! ! Der erste der Götzen, dem Viele huldigen, ist die falsche Weis-! heit der Welt, insgemein die „Aufklärung" genannt, deren Wesen' und Höhepunct ihre Freunde darein setzen, daß sie die Religion Jesu Christi, wie sie von der katholischen Kirche seil achtzehn Jahrhunderten gelehrt und von einem Geschlecht zum andern überliefert worden ist, als Finsterniß und Unverstand, als Aberwitz und trugvolle Anmaaßung erklären, jene heilige Religion, welche den Erdkreis erneuert, welche dem menschlichen Geist seine Würde und Schwungkraft verliehen, nach allen Seiten hin sich zu entwickeln und Alles mit der Kraft deS Denkens zu durchdringen, und welche ihn zur Erkenntniß deS Geistigen und Uebersinnlichen erhoben; jene heilige Religion, welche die Herrschaft der Regierenden, wie die Freiheit der Untergebenen geheiligt und sie inS rechte Ebenmaaß gebracht, indem sie beide einem höhern Gesetze, jene dem der herablassenden Liebe, diese dem des Gehorsams unterwarf; jene heilige Religion, die unS gelehrt daß wir alle Eines Vaters sind, dessen Ebenbild wir Alle an uns tragen, daß wir Alle von der Erbschuld befleckte, schwache und sündhafte Sterbliche sind, für die Alle des Erlösers sühnendes Blut geflossen; jene heilige Religion, die uns zur höchsten sittlichen Freiheit, zur Freiheit von Irrthum und Sünde erhoben, die unS das Gebot der brüderlichen Liebe und das der Feindesliebe gegeben, und unS gelehrt, daß Geben seliger sey, als Nehmen, Gehorchen besser, als Gebieten; jene heilige Religion, welche die Menschenwürde selbst des neugebornen KindeS zur Anerkennung gebracht, es geschirmt und geschützt vor dem traurigen Loos, das in den gebildetsten Staaten des Alterthums vielen Kindern zugefallen, welche dem Kinde schon den Zugang zur Geistesbildung geöffnet, welche dem Weibe seine Würde und die ihm gebührende Stellung verliehen, die Ehe geheiligt, die Sklavenketten gelöst: kurz darin setzen die Freunde der falschen Aufklärung die höchste Wissenschaft und Bildung, als Finsterniß und Unverstand, als Aberwitz und trugvolle Anmaßung jene heilige Religion zu erklären, der wir alles Schöne, Große, Erhabene, dessen wir uns erfreuen, verdanken. Fragen wir" nur die Geschichte, welchem Boden denn die größten Weisen, Gelehrten, Erfinder und Künstler entsprossen sind, dem Boden der sogenannten Weltweisheit und .Aufklärung," ober dem Boden der Religion, deS Christenthums, der Kirche? Die Geschichte läßt unö hierüber nicht in Zweifel. Wem verdanken wir — um nur Einiges zu erwähnen — die herrlichen Dome, die als Symbole unserer heiligen Kirche stets uns mahnen an die Einheit, Größe und Herrlichkeit derselben, und unsere Seele mit heiliger Andacht und Anbetung Gottes erfüllen? Verdanken wir sie nickt gläubigen und frommen Männern? Was hat die Bauleute begeistert, diese großartigen Werke aufzuführen? Die Religion, die Liebe Jesu Christi, dessen heilige Geheimnisse in diesen Tempeln gefeiert, ja der selbst im heiligsten Sakramente in ihnen wohnen sollte! Amerika, die neue Welt — erinnert euch stets an den frommen Kolumbus. Ja selbst jene Erfindung, die durch die völlige Veränderung des Kriegswesens einen gewaltigen Umschwung im Leben der Völker hervorgebracht, ist sie nicht in der einsamen Zelle eines armen Mönches gemacht worden? Im Besitze alles dessen, was die Welt durch Geister, die durch das Christenthum und durch die Kirche ihre Reife, ihre Stärke, ihre Thatkraft und Ausdauer erlangt, empfangen hat, schaut sie nun — in ihrer eigenen Armuth und ihrem Bettelstolz — mit verachtendem Blick hin auf die Religion und die Kirche, und will sie als eine Mutier der Finsterniß und der Verdummung verhöhnen und brandmarken. Doch gerade dadurch sprechen sich die, welche sich weise dünken, ihr Urtheil. „DaS Wort vom Kreuze ist Thorheit denen, die verloren gehen; denen, die selig werden, ist eS Gottes Kraft. Denn cS steht geschrieben: Vernichten will ich die Weisheit der Weisen, die Klugheit der Klugen verwerfen. — Was vor der Welt thöricht ist, hat Gott erwählt, um die Weisen zu beschämen, und das Schwache vor der Welt hat Gott erwählt, um daS Starke zu beschämen: und daS Geringe vor der Welt, und daS Verachtete, und daS, waS Nichts ist, hat Gott erwählt, um daS, waö Etwas ist, zu nichte zu machen, damit kein Mensch sich vor ihm rühme." (1- Kor. 1, 18 — 2». 27 — 29.) ES fällt dem stolzen Sterblichen so schwer: Gott die Ehre zu geben, und zu bekennen, daß der Allerhöchste die einzige Quelle des Lichtes und der Weisheit, und daß „jede gute Gabe und jedes vollkommene Geschenk von oben herab vom Vater des Lichtes ist." (Jak 1, 17.) Darum verwirft man die Wahrheit so, wie sie Gott geoffenbart hat; um sie willkommen zu machen, hüllt man sie in daS Gewand der Irrlehre und Weltweisheit, führt dadurch die Menschen hinweg von der Quelle lebendigen Wassers hin zu Cisternen, und bekennt nicht mit dem Apostel: man wolle nichts wissen, als Jesum Christum, und diesen als den Gekreuzigten. Die Rede und die Predigt, die „in überredenden Worten menschlicher Weisheit" besteht, gefällt mehr, als „die, welche in Erweisung des Geistes und der Kraft besteht: und doch beruhet der Glaube nicht auf Weisheit deS Mensche», sondern auf GotteS Kraft." (l. Kor. 2, 2. 4. 5.) „Niemand täusche sich daher selbst! Wenn Jemand unter euch sich weise zu seyn dünkt in dieser Welt, der werde ein Thor, auf daß er weise werde." (l. Kor. 3, >8.) Dem Götzen der falschen Aufklärung wollen aber Viele nicht entsagen. Wer in den Augen der sogenannten Weltweisen verständig und aufgeklärt scheinen will, der darf nicht gläubig Christi Kreuz umfassen, sondern der muß gleichgiltig gegen Religion und Glauben thu». Sonst anerkennt man feste LebenSansichten, Beharrlichkeit in der Behauptung und Anwendung von Grundsätzen, Ausdauer in der Verfolgung deS einmal vorgesteckten Zieles: wer aber die Weisheit GotteS nicht mit der eitel» Weisheit der Welt vertauschen will, wer fest und unerschütterlich zu Dem sich hält, der allein Worte deS ewigen Lebens hat, wer sich stützt auf die Grundfeste der Wahrheit, die Kirche, und somit sein Haus bauet auf einen Fels, das, wenn die Winde und die Wogen sich erheben, nicht einstürzet, — der wird — trotz der Freiheit, die man für alles Andere in Ansprnch nimmt, der Blindheit, deS Starrsinns, der Unduldsamkeit beschuldigt und nicht selten mit Schmach und Hohn bedeckt. Alles dieses geschieht, weil man vor dem Götzen der falschen Aufklärung die Kniee beugt und den wahren lebendigen Gott nicht kennt. Ein anderer Götze, dem viele Menschen dienen, und der daS Auge ihrer Seele so verdunkelt, daß sie nicht mehr erkennen den lebendigen Gott, ist die Habsucht, die unersättliche Gier nach irdischen Gütern, die man als die allein wahren betrachtet, die man auf jedwede Weise zu erhäschen und festzuhalten sucht. Geliebteste! Wie sehr ist in Vergessenheit gerathen daS apostolische Wort: „Wir sehen nicht hin auf daS Sichtbare, sondern auf daS Unsichtbare; denn das Sichtbare ist zeitlich, das Unsichtbare ist ewig" (2. Kor. 4, 18.); und wie wenige bekennen eS, daß „sie Pilgrimmr sind und Gäste nur auf Erden, und ein Vaterland suche», daß sie Bürger der Heiligen sind und Hausgenossen GotteS" (Hebr. 11,13. Eph. 2 19.), denen es geziemt, mit dem Apostel zu sprechen: „Unser Wandel ist im Himmel, woher wir auch den Heiland erwarten, unsern Herr» Jesum Christum." (Phil. 3, 20.) „Den Reichen dieser Welt gebiete," — so ermähnt der heilige Paulus seinen geliebten TimotheuS, — „nickt hoch- müthig zu seyn, nicht zu vertrauen aus ungewissen Reichthum, sondern auf den lebendigen Gott, .... Gutes zu thun, reich zu werden an guten Werken, gerne zu geben und mitzutheilen, sich zu sammeln einen Schah als eine gute Grundlage für die Zukunft, damit sie daS wahre ergreifen." (1. Tim. 6, 17.) Wen erschüttert nicht der Ruf deS heiligen JakobuS: „An dem Tage (der Ankunft des Herrn) weinet und heulet, ihr, die ihr dem Götzen der Habsucht gedienet, die ihr die irdischen Güter nicht als HauShälter GotteS gebrauchtet, und euren Trost und Frieden in ihnen suchtet, — weinet und heulet über euer Elend, daS über euch kommen wird. Euer Reichthum verfault, eure Kleider sind mottenfräßig, euer Golo und Silber ist verrostet und der Rost desselben wird rin Zeugniß wider euch seyn, und wird euer Fleisch fressen wie Feuer. Ihr habt euch Schätze deS Zornes gesammelt für die letzte Zeit. Siehe, der Lohn der Arbeiter, die eure Felder eingeerntet haben, welcher von euch vorenthalten worden, schreiet: und ihr Geschrei ist zu den Ohren deS Herrn der Heerschaaren gedrungen. Ihr habet geprasset auf Erden und in Wollust geweidet eure Herzen bis auf den Tag der Schlachtung. Ihr habt den Gerechten ver- urlheilet und gemordet, und Er widerstand euch nicht." (Jak. 5, 1 — 6.) (Schluß folgt.) Niederlande. In Holland scheint man immer mehr einen religiösen Zwiespalt zwischen Katholiken und Protestanten anzubahnen. ES ist bekannt, daß der Protestantismus vordem die StaatSreligion und der Katholicismus nur, zu Gunsten deö Handels, geduldet war, seine Bekenner aber keinerlei Ansprach aus Ehrenämter und besoldete Stellen hatten. Der König Lud« Wig Napoleon, Vater deS jetzigen Präsidenten der französischen Republik, verstand eS doch wohl, ausgezeichnete Männer herauszufinden und zugleich mit den Protestanten in ehrenvolle und einflußreiche Stellungen zu bringen. Seinem Beispiele folgte auch der Kaiser Napoleon; indessen ging alles dieses in der RestaurationSperiode für die Katholiken wieder verloren. Wilhelm 1 von. Nassau und sein Minister van Manen adoptirten wieder den alten, reactionären Haß der Protestanten gegen die Katholiken; die Frucht dieser traurigen Polink war bald der Verlust deS schönsten Theiles deS Königreiches: denn eine der bittersten Klagen der Belgier wider die ehemalige holländische Regierung stützte sich auf die ungleichmäßige Vertheilung der Aemter und Stellen, oder die Ausschließung der Katholiken. Die schreiende Parteilichkeit der Regierung zu Gunsten der Protestanten hat aber nicht aufgehört, vielmehr ist das alte System, die Katboliken auszuschließen, mit Leidenschaft aufrecht erhalten. Während die katholische Bevölkerung zur Nichtkatholischen sich ungefähr wie 2 zu 3 verhält, steht die Zahl der katholischen Beamten in dem Verhältniß zu den protestantischen wie 2 zu 25. Man berechnete und bewiest durch Namen und Zahlen, die veröffentlicht, und nicht widerlegt worden, daß von 18 Millionen Gulden, welche der Staatsschatz jährlich an Besoldungen und Pensionen den Beamten zahlt, kaum 2 Millionen auf die Katholiken kommen, obgleich dieselben doch über b/g der Gesammtbevölkerung ausmachen. Begreiflicher Weise konnte eine solche, klar in die Augen springende Ungleichheit die Gemüther nur aufregen. Als nun in Folge der Revolution vom 24. Februar 1848 auch König Wilhelm II. seine Politik im liebevollen Sinne ändern zu müssen glaubte, schloßen sich die Katholiken dem auS vollen Herzen an, und ihren unablässigen und einstimmigen Petitionen ist eS hauptsächlich zuzuschreiben, daß ein Artikel der neuen Constitution trotz der großen Anstrengung einer Menge Protestan ten, in der zweiten und ersten, und nachher in der doppelten Kammer durchging, der allen Staatsbürgern ohne Unterschied deS Glaubens dieselben Rechte auf sämmtliche Staatsämter zusicherte; so daß er in die jetzige Verfassung aufgenommen. Kein Minister hat sich diesem gerechten Artikel zu widersetzen gewagt, und man glaubte, das Ministerium würde sich nun endlich beeilen, alles, seit langen Jahren den Katholiken Hollands angethane Unrecht wieder gut zu machen. Allein wie sehr hat man sich getäuscht! Unter 75 von den verschiedenen Ministern seit 1. Februar 1848 bis 1. Januar 1849 Angestellten sind 71 Protestanten, 2 Juden und 2 Katholiken! Es kommen von diesen Anstellungen allein 17 auf das Ministerium deS Innern, worunter 16 Protestanten und 1 Jude. Man schreiet: „Die Katholiken sind unfähig." Allein selbst unter den 15 angestellten Schreibern und Kopisten ist kein Katholik. — Diese schreiende Zurücksetzung hat denn nun zur Folge, daß fast in allen Städten Hollands unter den Katholiken Proteste und Petitionen an den König zur Unterschrift circulircn und große Betheiligung finden, worin man sich in scharfen Ausdrücken darüber beklagt, daß beim Vergeben von öffentlichen Aemtern eine so schreiende, große Parteilichkeit zum Nachtheile der Katholiken noch immer Statt findet. (Sion.) Piusvereine. Köln, 11. März. Der hiesige PittSverein hat eine allgemeine Versammlung sämmtlicher katholischen Vereine in Rheinland und Westfalen für die zweite Hälfte des MonatS April in Köln anberaumt und auSge schrieben, und beabsichtigt dazu zugleich ausgezeichnete Persönlichkeiten im katholischen Deutschland einzuladen. Eine solche Versammlung zu gemeinschaftlicher Verständigung und Aufmunterung ist allerdings sehr wünschens- werlh, um so mehr, als hie und dort Elemente in die katholischen Vereine sich Eingang zu verschaffen drohen, welche das ehrende Merkmal derselben, die Katholicität, zu verletzen und in die noch jungen Vereine einen Bruch hineinzutragen Gefahr bieten. Kann man von dem hiesigen Piusvereine auch nicht behaupten, daß er seine Aufgabe vcrkaniu und seiner Bedeutung und Bestimmung, die kirchliche Freiheit vor Allem z» schirmen und zu wahren, nicht entsprochen habe, so hat es doch auch für ihn einzelne gefahrdrohende Momente gegeben, deren Folge freilich nur in der Zurückziehung einzelner Mitglieder bestand. Liegt die größte Gefahr für unsern katholischen Verein gegenwärtig in der die Einzelnen oft so schroff trennen- ^ den politischen Frage, so kann vor absichtlicher Besprechung dieser, Fragen im katholischen Vereine nicht genug gewarnt und daS so katholische Kennzeichen leidenschaftlicher Duldung — siuo ira