Vierzehnter Jahrgang. Sonntags-Beiblatt zur Äugsburger Pojheitung. SS. Juni 2«. 1854. _ - ^_ Dieses Blatt erscheint regelmäßig alle Souutage. Der halbjährige Abonnemente preis kr., wofür e« durch alle köntgl. bayer. Postämter und alle Buchhandlungen bezogen werden kan?. Der heilige Stuhl und das orientalische Schisma. Schon im Anfange seines PontificateS hatte Pins IX. ein apostolisches Schreiben an die orientalischen Schismatiker erlassen, worin er sie zur Rückkehr in die katholische Einheit mit väterlich ernsten Worten einlud. Darauf hatte der vorige Patriarch der schismatischen Griechen, AnthimnS, in einer sehr plumpen Encyclica geantwortet, worin er das SchiSma vertheidigte und mit der thörichten Verwegenheit eines DioSkurus gegen den P.>pst und die ganze lateinische Kirche das Anathem aussprach. Wie der heilige Vater bereits in der Allocution vom 19. December vorigen JahreS ankündigte, wurde auf seinen Befehl eine Widerlegung dieses Rundschreibens verfaßt, die nun zn Rom in der Typographie der „Livilta c->ttolicg" unter dem Titel: „Lovkutaöione cli ^ntim» pstriarca scismatieo Lostantmopolitsno" erschienen ist. *) Diese gedrängte, 182 Octavseiten umfassende Widerlegung enthält eine Vorerinnerung über den Anlaß der Schrift, dann zwei Theile, wovon jeder in zwei Abschnitte zerfällt, nebst einem Epilog. Der Grundgedanke der Schrift ist: Die Encyclica deS AnthimuS ist eine Selbstwiderlcgung, und daö Resultat daS entgegengesetzte von dem, waS er anstrebte. Er wollte darin eine ErcommunicationSsentenz gegen den Papst und die römische Kirche schlendern, und zugleich daS zurückweisen und entkräften, was PiuS IX. den Orientalen gesagt, um sie zur Vereinigung mit der römischen Kirche zu bewegen. In der That aber hat er, wie cS dem Sachwalter eiiur schlechten Sache gewöhnlich ergeht, das Anaihem gegen sich und sein Schisma gesprochen, und viel eher den Inhalt deS päpstlichen Sendschreibens bestätigt und bekräftigt, «IS entkräftet. Das wird nnn in den zwei Theilen der „Confulati^n" nachgewiesen. DaS ausgesprochene Anathem fällt auf daS Oberhaupt der Schismatiker selbst zurück. Denn er stützt seinen Bannspruch auf ein Princip und eine Autorität, die evident, und zwar mit Beibehaltung seiner eigenen Worte, nicht den Papst und die lateinische Kirche, sondern das phvtianische Schisma und alle hartnäckigen Vertheidiger desselben veruriheilen. Das Princip, das er anruft, ist dieses: Mail muß Jedweden als Häretiker betrachten, der in der Lehre von den göttlichen Proccssioncn der Schrift, den Concilien, den Kirchenvätern sich wiversetzt und das hochheilige Geheimniß der Dreieinigkeit corrumpirt. Der Verfasser der „Eonsutation" erkennt mit Recht dieses Princip als ganz richtig an und zeigt ganz klar, daß diese Opposition gegen Schrift, Concilien und Väter sich nicht im lateinischen Dogma findet, das vielmehr auf daS Klarste durch diese Zeugnisse bestätigt wird, sondern in dem Irrthum deS PhotiuS, der noch zum Ucberfluß nach den eigenen Erklärungen des Herrn Patriarchen ') LiviltÄ csttolies L0. Mai 18S4. p. 42L sequ. 202 ganz und gar das TrinitätSmysten'um verkehrt, indem er die göttlichen Personen auf zwei revucirt oder vier daraus macht und die distinctiven Eigenthümlichkeiten einer jeden verkehrt. Der Verfasser beweist, daß Papst DamasuS I. in der von ihm vorgeschriebenen ElaubenSformel daS ausdrückliche Bekenntniß deS AuSgangS des h. Geistes vom Vater und dem Sohne forderte, ganz das Gegentheil der Meinung des PhotiuS, und erklärt, daß das dritte ökumenische Concil von EphesuS im Canon 7 der allgemeinen Kirche nichts verboten, sondern anticipationsweise schon den Irrthum des PhotiuS verdammt hat. Denn indem eS untersagte, einen von dem nicänischen, nachher im Concil von Constcmtinvpel näher entwickelten Bekenntniß verschiedenen Glauben zu bekennen,") hat es iinplioite Jeden verdammt, der den einfachen affirmativen Satz: „Der heilige Geist geht vom Vater aus" in den ganz anderen erclusiven verwandelt: „Der heilige Geist geht nur vom Vater (a solo patre) aus", wie eS AnthimuS und mit ihm alle Anhänger des PhotiuS thun. Dazu ist eS unbezweifelt, daß die Väter von Ephesus den AuSgang deS heiligen Geistes vom Vater und vom Sohne geglaubt haben, da sie die Synodika des heiligen Cyrillns von Alerandricn wie ihre eigene aufnahmen und billigten, worin ausdrücklich das Ausgehen deS heiligen Geistes auch vom Sohne ausgesagt ist. Ferner bekräftigt AnthimuS Alles, waS Pius IX. den Orientalen vorstellte. Der Papst hatte sie erinnert an die Spaltungen und Verluste, die diese einst so blühenden Kirchen seir ihrer unseligen Trennung von dem römischen Stuhle erlitten, und an die Nothwendigkeit, behufs der Erhaltung der von Christus gewollten Einheit im Nachfolger Pctri den höchsten Hirten der Kirche und den gemeinsamen Vater aller Gläubigen anzuerkennen. Dagegen sagt AnthimuS, um zu beweisen, daß in seiner Kirche trotz jener Trennung von Rom doch die Einheit des Glaubens und der Hierarchie sich erhallen hat, bei ihnen sey der Glaube einig und orthodor, weil dessen Bcschützung dem Volke anvertraut sey, welches es verhindere, eaß die Patriarchen und ihre Synoden Irrthümer im Glauben vorschreiben, und die Hierarchie erhalte sich in einer wunderbaren Einheit des Handelns, weil, wofern die Patriarchen sich nicht brüderlich unter sich einigen können, man die Intervention der Regierung (d. h. deS Großlürken) anruft. Der feine Theologe sieht nicht, daß er damit das bestätigt, was er widerlegen wollte; mit einer merkwürdigen Vcrkehrung der Begriffe wie der Sache selbst fagl tr, ihr Glaube sey einig, weil von der Vielheit, der Negation der Einheit, geregelt, ihre Hierarchie sey heilig, weil in letzter AnalysiS vom Sultan geleitet, der in Fragen der KirchendiSciplin das Nöthige entscheidet, wobei er wohl nicht die Concilien nachschlägt, sondern den Koran. Dn wird es dem Gegner deS gelehrten AnthimuS nicht schwer, zu zeigen, wie sehr ein solches System den Anordnungen Christi betreffs der Kirche widerspricht, und wie sehr es noch die Beweiskraft der Worte Piuö IX. erhöht. Eben so zeigt er die ärmlichen Sophismen, mit denen der Patriarch die Schristtcrte über den Primat Pelri aus dem Wege zu räumen versucht, Teile, mit denen die Zeugnisse der heilic-en Väter und die geschichtlichen Urkunden von allen Jahrhunderten übereinstimme». Das ist der wesentliche Inhalt des zweiten Theiles. Es hätte nur AnthimuS sich an das erinnern dürfen, was im sechsten Jahrhundert einem seiner Vorgänger begegnete, der denselben Namen trug. Bischof AnthimuS von Tredisonv war im Jahre 535 durch die Ränke der Kaiserin Theodora auf den Patriarchenftuhl von Conftantinopcl gekommen, und ward auf Antrieb derselben von Justinian kräslig unterstützt. Da er sich aber als Eutychianer und Gegner der Synode von Chalceoon zeigte, so ercommunicirte ihn der Papst Agapiius, ohne eine Synode zu berufen, sondern aus eigener Autorität, und setzte ihn ab, zugleich mit dem Patriarchen SevcruS von Aim'ochicn und andern Anhängern der Häresie. Ja er ") Vergl. darüber Iluzo LtKerisnus eonli-g l^rgecos I. III. e. tö. Klsnuel Lslecss I. IV. e. Krsec. Lvnc. klurent, 8ess. XI. ") Nergl. Lxri». clv gäor-U. lib. I. p. 9, in 5oel. c. Z. Ines. lib. XXXIV. p. 34S, 3S4. 253. vial. cie Irin. lib. Vll. p. SS7. 203 entzog ihm auch sein früheres BiSthum Trebisond und untersagte ihm alle priesterlichen Funktionen. Darauf ward Mennas, Vorsteher deS großen Spitals von Constauiino- pel, zum Patriarchen geweiht und vom Papste verpflichtet, in seine Hände ein schriftliches Glaubensbekenntniß zu übergeben, ohne daß dieser noch sonst ein Grieche widerstrebte. Nun sollte unser AnthimuS sagen, ob diese Einmischung des römischen Bischofs in die Angelegenheiten des ersten Stuhles im Orient, diese Vernrtheilung und Absetzung eines Patriarchen, diese Einsetzung ueuer Bischöse an die Stellen der abgesetzten, eine bloße brüderliche Mitwirkung oder aber einen Act wahrer Autorität und JuriSdiction bedeutet und involvirt. DaS Werkchen schließt mit dem Gedanken, daß diese Erörterungen zugleich als Trost und als Stachel, als Ermunterung und als Warnung dienen sollen: als Trost und Ermunterung für die unirten Griechen, die sich freuen müssen, der Kirche anzugehören, für welche die eigenen Feinde, indem sie dieselbe bekämpfen, ein Zeugniß ablegen; als Stachel, Sporn und Warnung für die Schismatiker, die aus den Worten ihres eigenen Patriarchen den Irrweg, auf dem sie sich befinden, sehen können, so wie die Nothwendigkeit, zur wahren Heerde Christi zurückzukehren. Sicher streifen die Ideen deS AnthimuS sehr nahe an den Protestantismus an; er kennt kein kirchliches Lehramtmehr, sondern nur die Bibel und die alten Canoneö, deren Hort und Interpret das Volk ist. Dahin ist es mit dem griechischen Schisma gekommen! So ist in einfacher und populärer Weise die vom heiligen Vater in jener Allo- cution in Aussicht gestellte Widerlegung des schismatischen Manifestes gelungen. Dieselbe Allocution ward aber für einen schismatischen Griechen in Corfu, Georg Marcoran, Anlaß, seinem heftigen Groll wider den Papst und die Lateiner Lust zu machen in dem kürzlich veröffentlichten Schriftchen: „8oprs »leuni passi clell' alloeuzions
  • IX. Ö88ervgüiom cii Kiorgio Ugreorim. Lorlu 185-4, ?ipci^r»lig Alerourio^, daS auf 35 Octavseiten seinen griechischen Tert nebst der italienischen Uebersetzung enthält. Der Verfasser, ein Laie, zeigt sich sehr wenig in der Theologie bewandert; er hatte die Encyclica deS AnthimuS übersetzt, und deßhalb, so wie wegen der darin enthaltenen Grundsätze, besonders weil das Volk Hort deS Glaubens ist, hielt er sich zu deren Vertheidigung berufen. Darum griff er mit allem Ernste die päpstliche Allocution an. Er thut sich viel zu gut auf die prachtvolle Encyclica seines Patriarchen, von der die Versammlung im Nalican ganz erschüttert worden sey; er triumphirt, daß noch keine Widerlegung erschienen; doch wird ihm jetzt die fast gleichzeitig mit der seinigen veröffentlichte oben besprochene Schrift zu Gesicht ^gekommen seyn, die der damit beauftragte römische Theologe in sünf Wochen, seit er dazu committirt war, vollendet hat. Die feste Ueberzeugung deS Herrn Marcoran, daß die Worte des römischen Bischofs zum erstenmal eine unüberwindliche Widerlegung in jener Encyclica gefunden haben, beweist nur zu gut, daß die Theologie nicht eben seine starke Seite ist. Mit großer Galle ereifert sich der neue Wächter der griechischen Orthodoric über die verleumderische Bezeichnung „Schismatiker" für die von der römischeil Gemeinschaft getrennten Griechen; es sey gewissenlos, so die orthodoxen Griechen zu benennen, „Getrennt von der wahren Kirche" und „schismatisch" ist für uns doch wohl gleichbedeutend; eS kommt also nur darauf an, wo die wahre Kirche ist. Wird er aber gegen daS ganze Alterthum und sogar gegen die byzantinisch kaiserlichen Gesetze läugnen können, daß man unter katholischem Glauben stets den verstanden ha«, den die römische Kirche bekennt?") Im Ganzen reduciren sich die Bemerkungen des Herrn Marcoran auf zwei Hauptpuncte. Erstens sucht er mit einigen schlecht gedeuteten und übel angewendeten Bibel- und Vaterstellen den photicmischen Irrthum vom AnSgang des heiligen Geistes vom Bater allein zu stützen und den JuriSdictionsprimat deS PapsteS zu bekämpfen. Loluts?ione I, Lp. I, VIl, ep, 37 (ül, 40): „(Zuis «mim nesci-lt. 8, ZZcclesism in ^po- sUiIoium principis soliciit.ite liimntiim, cpii tirmitgtem montis trsxit in nowins, ut Petrus ü petr.i vocaretur? Lui Veritatis voce clicitur: 1'ibi dabo elsves regni coolorum. Lui rursus clicitur: Lt tu iil!o.u.inclo conversus conlirm-, irgtres tuos. Iterumczus: Simon potro, sums me? pgsce oves mess. It-iauo eum niulti sint ^postoli, pro ipso tamen principstu svl>> ^postoioi'um priniiipis secles in üuctoi-it.ito convgluit, lzuso in tridus locis unius ost." Die letzten Worte sprechen den häufig vorkommenden Gedanken aus: In so ferne find neben Rom Alerandrien und Antiochien Patriarchalsitze und üben eine JuriSdiction über die andern Kirchen aus, als sie als dem Petrus zugehörig betrachtet werden; hier ist schon von vornherein die Gleichheit aller Bischöfe gcläugnet, Kpist. I. V. 18: primum membrum sanclgo et universslis Lcolesise. Ueber die Renitenz des byzantinischen Patriarchen Johannes des Fasters schreibt er I. I V. ep, 64 (>il, 32) scl ^'grsom pstricium: In on neuem eingeleitet, und mit ungewöhnlichem Erfolge rasch fortgeführt. Schon im Jahre 1850 wurde daS Dccret über die Tugenden veröffentlicht, und im vorigen Jahre jenes über die Wunder, und nun halten wir am 7. dieses Monats das erhabene Schauspiel, worin auf eine so besondere Weise das Wort des Apostels von neuem in Erfüllung ging: „WaS vor der Welt thöricht ist, hat Gott erwählt, um die Weisen zu beschämen, und das Schwache vor der Welt hat Gott erwählt, um das Starke zu beschämen, und daS Geringe vor der Welt und das Verachtete, und das, was nichts ist, hat Gott erwählt, um daS, was etwas ist, zu nichte zu machen, damit kein Mensch sich vor ihm rühme." (1. Cor. 1, 27.) Germana Cousin war im Jahre 1579 zu Pibrac, einem Dorfe nicht weit von Toulouse in Frankreich geboren, und starb daselbst im Alter von 22 Jahren. (Münst. Sbl.) _ . :pLrüiM»Ä! ii!>K!ü,l>isA r»i 'in?t7i!> Großartiges katholisches Unternehmen in London. Ueber zweimalhunderttausend Katholiken aller Stämme und Zungen wohnen in dieser Weltstadt, zerstreut unter zwei Millionen Protestanten aller Mcinungsschat- tirungen, daS Bild der Einheit mitten in der Zerfahrenheit. Einigt sie der Glaube, so trennt sie die Nationalität, deren wesentlichster Ausdruck die Sprache. Wohl zählt London 25 Kirchen, seine Umgebung 15 Kapellen, an beiden 104 Priester; wie wenig für jene große Zahl von Kindern der Kirche! Und diese wenigen kommen meist nur den Einheimischen zu Gute, mit denen sie durch daS Band der Sprache verbunden sind. Wem diese fremd ist (und wie groß ist nicht deren Zahl!) dem wird es schwer, geistliche Belehrung und Kräftigung zu erhalten, daS Sacrament der Buße zu empfangen, Beistandes und Trostes in seinen letzten Augenblicken sich zu erfreuen. Hat daS Heidenthum der neuesten Zeit, nachdem cS den im Anfang dieses Jahrhunderts erfundenen KoömopolitiSmuS als abgegriffen bei Seite geworfen, mit wühlerischem Eifer zu dem Rationalismus sich gewenver und wie in der vorchristlichen Zeit Volk gegen Volk stellen wollen, so muß die Kircke (so wie in ihr allein der ächte KosmopoliliömuS ruht) auch dieser Verirrung die Schranke anweisen, innerhalb welcher allein sie, gleich der individuellen Persönlichkeit, zu Recht bestehen kann. Der Priester Vincenz Palotti, der im Jahre 1850 zu Rom im Ruf der Heiligkeit gestorben ist, und dort Katholiken ohne Unterschied der Nation und des Standes durch den werkthätigen Glauben in eine allgemeine Bruderschaft vereinigt hat, faßte den großartigen Gedanken, in dem Mittelpuncte der Stadt London eine geräumige Kirche nach dem Vorbild der ältesten christlichen Basiliken zu bauen. An dieser sollten Priester aller Nationen: Deutsche, Italiener, Franzosen, Spanier, Ungarn, Slaven der verschiedenen Mundarten wohnen, gleichsam eine bleibende Pfingstversammlung, damit jeder Gläubige die Gnaden Gottes an dem Menschengeschlecht in seiner eigenen Zunge verkünden höre; somit nicht Aufhebung, sondern Einigung der Nationalitäten auf demjenigen Gebiete, auf welchem dieselben zur Verherrlichung Gottes und zu der eigenen Erkräftigung mit dem vollen Ausdrucke ihres Gepräges auftreten mögen. Auch für Schulen, diese mit jenem Maaß pflegend, welches in ihrer Weisheit einzig die Kirche an die Hand gibt, soll gesorgt werden. Deßwegen hat der fromme Vincenz Palotti schon vor zehn Jahren auS seinem in Rom begründeten Institute zwei Priester nach London gesendet, um die Ausführung jenes Vorhabens anzubahnen, In dem Mnlclpnncie von Londons Altstadt ist aus eingeleiteten Sammelbeiträgen bereits ein Bauplatz erworben. Aber die Kosten der Ausführung in ihrem ganzen Umfange sind groß. Deßwegen nun, weil daS Beabsichtigte die höchsten Interessen aller Voller berührt, ergeht der Ruf zum Mitwirken 208 an alle Völker. Er ergeht an sie nicht von Privatleuten, nicht von gutherzigen, aber außerhalb ihrer Umgebung wenig bekannten Priester». Dieser Ruf ergeht an alle Völker von dem Mittelpunct der katholischen Einheit, von dem Stellvertreter Christi, von dem heiligen Vater selbst. DaS Oberhaupt der Kirche hat Seine höchste Genehmigung des Unternehmens ausgesprochen; das Oberhaupt der Kirche hat den Plan des neuen Baues gesegnet mit dem Wunsch, daß er geweiht werde in der Ehre deS heiligen Aposteifürsten; daS Oberhaupt der Kirche hat zugegeben, daß zwei apostolische Missionare ausgehen durch die Länder, um Beiträge zur Ausführung deS großartigen Unternehmens all überall zu sammeln. Die Kongregation der Propaganda hat dieselben mit Beglaubigungsschreiben ausgestattet. (Oesterr. VolkSsr.) »iotH js.t! ,t's, H,«dk! Sb« 65 11/ ^ti?M,, A' «os' 6mi tM- 7!s ?««-MinG «ich'l .sjiiiM) soz