Tilfter Jahrgang. Sonntags-Beiblatt zur Augsburger PostMung. l«. November H^- ^t«. 1851. Dieses Blatt erscheint regelmäßig alle Sonntage. Der halbjährige Abouuementspreis kr., wofür es durch alle königl. bayer. Postämter und alle Buchhandlungen bezogen werden kann. Die Erziehung der Jesuiten. *) Zu den vielen Verdiensten, welche der heilige Jgnatius von Loyola und seine Jünger, die vielseitig gefürchteten, mit Unrecht verachteten und schändlich verleumdeten Jesuiten um das Wohl der Menschen sich erworben haben, gehört auch das Verdienst um die Erziehung und den Unterricht der Jugend. Freilich haben die Feinde der Jesuiten, die in den meisten Fällen auch Feinde der katholischen Kirche und ihrer heiligen Institutionen sind, die Grundsätze der Jesuiten, von denen sie bei der Erziehung und dem Unterrichte der Jugend geleitet wurden, lächerlich zu machen und »IS verderblich darzustellen gestrebt. In allen Jahrhunderten seit der Gründung deS Jesuitenordens haben sich indeß auch Stimmen der Wahrheit und Gerechtigkeit erhoben, welche die ungerechten und lügenhaften Anschuldigungen zur Ehre des berühmten Ordens bekämpft haben. In unsern Tagen, wo so vieles über die Erziehung und den Unterricht geredet und geschrieben, wo nicht mit Unrecht behauptet wird, daß das heutige Sittenverderbniß der Menschen in der verkehrten Richtung, welche die Bildung der Jugend in den letzten Decennien unsers Jahrhunderts und schon früher genommen hat, meistens seine Quelle finde, möchte es nicht am unrechten Orte seyn, in diesen Blättern für die Erziehung und Bildung der Jugend auf die Grundsätze, welche die großen Erzieher der Menschen, die Jesuiten, gehabt haben, zurückzukommen. Wir nehmen zu dieser Darstellung einige Schriftsteller, die für die Jesuiten gegen den Lug und die Verleumdung ihrer Feinde in die Schranken getreten find, zu Hilfe. Insbesondere ist eS daS Werk von DallaS, der ein eifriger Anhänger der anglikanischen Kirche, aber auch ein würdiger Vertheidiger der unterdrückten und verleumdeten Gesellschaft Jesu gewesen ist, auf welches wir uns hiebei berufen. Schon bei dem ersten Blicke, den man aus daS Fundament deS vom heiligen JgnatiuS gegründeten Gebäudes wirft, gewinnt man die Ueberzeugung, daß der Stifter deS Jesuitenordens ein ganz mit dem Geiste Gottes erfüllter und von dem reinsten Eifer für die Verbreitung göttlicher Wahrheiten durchdrungener Mann war. ^ck msjorem Vei ^Ivrism war der Wahlspruch unv die Grundidee aller seiner Einrichtungen. Die möglich größte Verherrlichung Gottes ist also der erste und letzte Zweck aller seiner Vorschriften. Sie ordnet und regelt den Eifer in der Ausübung jeder Tugend, in den wissenschaftliche» Arbeiten und Fortschritten, in der Sorge für "1 Warum hangen wir so sehr an den Jesuiten? Eben wegen jenes giftigen Hasses, den alle Feinde der Kirche gegen sie hegen! Ich will damit nicht sagen, daß alle Feinde der Jesuiten auch Feinde der Kirche seyen, aber ich sage es ohne Hehl heraus, daß die Feinde der Kirche stets und vor Allem Feinde der Jesuiten sind. Auf die Jesuiten fallen immer die ersten Schläge und darum schenke» ihnen die Katholiken Achtung und Vertraue» als eiucr Vorhut und einem Gardecorps der Kirche, (Der Graf rvn Montalembert in seiner im Jahre 1844 gehaltenen Red? über die reli-u'ösen Orden ) 362 daS Zeitliche, in der Ausbildung der Talente und in der Anstheilung der Verrichtungen und Aemter. Gebet und Geschäft, Arbeit und Ruhe, Belohnungen und Strafen, daS Gewähren oder Abschlagen eines Begehrens, mit einem Worte: Alles Denken, Wünschen, Handeln hat nur Ein Ziel, Einen Grund, Einen Wahlsprnch, nnd dieser ist: Alles zur größeren Ehre Gottes! In diesem Fundamente liegt die Summe aller christlichen Vollkommenheit, und wer diesen Grundsatz an die Spitze seiner Handlungen stellt und von ihm geleitet wird, der wandelt vor Gott und strebt nach der Vollkommenheit, die der Heiland vorschreibt mit den Worten: Seyd vollkommen, wie euer himmlischer Vater vollkommen ist. (Matth. 5, 48.) Der ist ein wahrer Nachfolger des Heilandes, der von sich sagte: Ich suche nicht meine Ehre (Joh. 8, 50). Meine Speise ist, daß ich den Willen desjenigen thue, der mich gesandt hat, damit ich sein Werk vollbringe. — Welche Meinung man auch in unsern Tagen, wo die möglich höchste intellektuelle Ausbildung und die möglich größte Hebung der Industrie die Leiter der Jugendbildung an vielen Lehranstalten geworden sind, von einem solchen Fundamente, von einem solchen unausgesetzten Gesichtspunkte haben mag: so ist doch nicht zu läugnen, daß in diesem Grundplan der Erziehung des heiligen Jgnatius und seiner Nachfolger, der Jesuiten, etwas Großes liegt, und daß er nothwendig von Tugend zu Tugend, und so zu einem Wandel vor Gott führen muß. Menschen, die bei all ihrem Thun und Lassen einen solchen Zweck vor Augen haben, kann keine Tugend sremd bleiben, und jede führt zu einer größeren Verherrlichung Gottes, und somit zur größeren Vollkommenheit der Seele. — Die Sorge für die Erziehung und den Unterricht der Jugend war einer der hervorspringenden Charakterzüge deS vom heiligen JgnatiuS gestifteten Instituts. Nur zu sehr war der Stifter überzeugt, daß eine verwahrloste, nicht auf Vervollkommnung deS geistigen Menschen gegründete Erziehung die erste und beinahe einzige Quelle aller Verirrungen, aller Laster ist. Der Verstand deS Menschen ist durch die Sünde verdunkelt; der Wille ist schwach und ungeneigt zum Guten, und geneigt zum Bösen; die böse Lust hat einige Herrschaft über den Menschen. So lehren eS Erfahrung und Offenbarung. DaS Verhältniß, wie eS war zwischen Gott und dem Menschen, ist durch die Sünde gestört, nnd wenn auch durch die heilige Taufe der Mensch auS einem Kinde deS Zornes Gottes ein Kind der Gnade, daS durch Jesum Christum ein Recht auf die Erbschaft des Himmels hat, geworden ist, so bleiben doch nach der Lehre unserer heiligen Kirche die genannten Folgen der Erbsünde in dem Neugelauften znr Erinnerung an die Größe der Sünde, zur Demüthigung und zum Kampfe wider die böse Lust. Mit Christi Gnade den Menschen aus diesem elenden Zustande herauszuziehen, uud daS Verhältniß, wie eS war zwischen Gott und dem Menschen vor der Sünde, wieder herzustellen und so den Menschen Gott wieder zuzuführen, daS ist die Aufgabe der katholischen Erziehung. ES entging nun dem heiligen Jgnatins nicht, daß alle Arbeiten seines Ordens nur einen schnell vorübergehenden Nutzen bringen würden, wenn er nicht durch eine zweckmäßige, der Bestimmung deS Menschen angemessene Erziehung dafür sorgte, daß die Früchte jener Arbeiten gleich einem unveräußerlichen Erbe von e ner Generation zur andern und von Geschlechtern zu Geschlechtern übertragen würden. In dem Orden selbst stets gute Lehrer uud geschickte Erzieher zu haben war ein Hauptgegenstand seiner Aufmerksamkeit. Durch die geistlichen Uebungen, welchen er die jungen Jesuiten in dem Noviciat unterwarf, suchte er ihnen jenen religiösen Charakter und jene Festigkeit in der Tugend zu geben, ohne welche sich durchaus von keinem Erziehungssustem etwas Gedeihliches erwarten läßt. So lernten sie üben, waS sie später lehren wollten, so lernten sie, ein lebendiges Wort zu werden, das da wirksamer ist als der todte Buchstabe, als der verhallende Ton. Hier in dem Noviciat gewannen sie einen Geschmack an der Abgeschiedenheit und an einem einsamen Leben; hier erhielten sie jenen Geist der Ordnung und jene Liebe zur Arbeit, welche nichts so sehr fliehen als Müßiggang und gedankenlose Zerstreuung; hier lernten sie, über sich selbst nachdenken, gutem Rathe und heilsamen Ermahnungen folgen, die wahre von der falschen Ehre unterscheiden, sich selbst achten 363 und die Tugend über Alles schätzen; kurz hier erhielten sie die Bildung, welche nothwendig einem, den Wissenschaften geweihten Leben vorangehen muß. In den fünf aus das Noviciat folgenden nnd bloß dem Studircn gewidmeten Jahren war ihr Studien- plan vorzüglich darauf berechnet, daß sie sich zu guten Lehrern bilden uud nachher unter der Leitung eines dem Schulwesen vorgesetzten PräfcctS selbst einer Schule vorstehen konnten. UeberauS wichtig war dem heiligen JgnatiuS also die Bildung der Lehrer selbst. Und in der That, hängt nicht die für Zeit und Ewigkeit beglückende Jugcndbildung von der zweckmäßigen Bildung der Lehrer ab? Sollte man in allen Staaten nicht darauf die meiste Rücksicht nehmen uud die größte Aufmerksamkeit verwenden? Die Schullehrerscminarien sind die Pflanzstätten der Erziehung und des Unterrichts der Jugend. Was da auf den Verstand und daS Herz der angehenden Lehrer gesäel wird, das bringt Frucht, und diese Frucht wird später wieder Aussaat auf die jungen Seelen der Zöglinge. Wenn in den BildungSanstalten für Lehrer ausS Fleisch gesäet wird, so wird man auch vom Fleische ernten, und vom Fleische wieder aussäen, und waö? — das Verderben. Die Grundsätze, welche ans dem oben erwähnten Grundplane hervorgingen und worauf daS Erzichnngssystcm der Jesuiten beruhte, die Vorschriften, welche der Stifter des Ordens ihnen hinterließ, haben alle den Charakter einer tiefen Weisheil. Dieselben alle hier zu entwickeln ist unmöglich; das Wenige aber, waS wir davon sagen werden, wird vollkommen beweisen, daß dasselbe Alles umfaßte, nichts in demselben vergessen war. Die Entwickelung der intellectuellen Anlagen war nicht das Einzige, waö JgnatiuS beabsichtigte. Es wäre das ja auch eine einseitige Bildung, wenn man nur den Verstand des zu bildenden Kindcö im Auge hätte, und seinen Willen und sein Herz unberücksichtigt ließe. Es soll der ganze Mensch mit allen seinen Kräften und Fähigkeiten gebildet werden; aber wo man auf Kosten teö einen Vermögens, etwa des Willcnvcrmögcns ein anderes Vermögen des Menschen, etwa das Äerstandesvermögcn in der Ausbildung bevorzugte, da würd.e die Bildung nicht harmonisch, milhin fehlerhast, schädlich seyn. Die Vervollkommnung der moralischen Kräfte schien dem heiligen JgnatiuS eben so wichtig als die der Vcrstandeökräfte, und jene hat »ach dem Ausspruche des Heilandes: Nur Eins ist nöthig! in gewissem Betrachte den Vorzug. Sein Streben ging also vorzüglich dahin, daS Herz der Knaben und Jünglinge für die Tugend empfänglich zn machen, ihr Gewissen wachsam zu erhalten, ihr sittliches Gefühl zu schärfen uud sie an die größte Reinheit der Sitten zu gewöhnen. Des Knaben erste Tugend ist Gehorsam. Um, heißt es in den Statuten, junge aufbrauseude Köpfe in den Schranken der Disciplin und Ord- nung zu erhalte», sind Belohnungen und Furcht vor der Schande weit wirksamere Mittel als körperliche Züchtigungen, und wenn dennoch zu diesen geschritten werden muß, so darf cS ja nicht mit einer Uebcrcilnng geschehen, welche der Gerechtigkeit einen Schein von Gewaltthätigkeit gibt. Sanfte Mittel müsse» stets zuerst versucht werden, ehe Züchtigung eintritt. Belehrungen, Ermahnungen, gelinde Vorwürfe, aber uicht Schmähwortc, nicht Beschimpfungen sind die Mittel, welchen die noch nicht verdorbene Jugend selten widersteht, — Nichts benimmt so schnell daö Ansehen und setzt den Eifer selbst des trefflichsten LehrerS in ein so zweideutiges Licht, als der Schein irgend einer parteiischen Begünstigung. Seine Pflicht ist eS also, ein gleich warmes Interesse an den Fortschritten eines jeden seiner Schüler zu nehmen, den Eiser keines seiner Schüler durch Gleichgültigkeit zu schwächen, daS Selbstgefühl keines derselben durch Geringschätzung zu verletzen. — Durch strenge Zucht kann man die Jugend zu äußerlicher Unterwerfung zwingen; aber nur durch Religion uud Tugend kann man bewirken, daß dieselbe sich auch gerne und willig unterwirst. Die größte Aufmerksamkeit der Jesuiten war also stets dahin gerichtet, so frühzeitig als möglich diesen jungen, noch empfängliche» und weichen Gemüthern die beseligenden Lehren der Religion so tief als möglich einzuprägen; diesem wichtigsten aller Zwecke war Alles untergeorvnei. Der ganze Unterricht war mit religiösen Ansichten dnrchflochten; bei dem Vortrag aller wissenschaftlichen Gegenstände wurden, wo immer die Gelegen- 364 heit sich darbot, religiöse Grundsätze entwickelt, so vaß mit den Fortschritten in den profanen Wissenschaften die Jugend auch stets in der Wissenschaft des Heils weiter fortschritt, und die Vorschriften des Instituts machten eS jedem Lehrer znm Gesetze, den Studirenden vor allein die tiefste Ehrfurcht gegen Gott beizubringen, seine Lektionen mithin stetö mit Gott und also mit Gebet anzufangen und mit Gebet zu endigen; die Andacht der Jünglinge immer mehr zu entflammen und alle seine Schü. ler durch einen klaren, ihren Begriffen angemessene» Unterricht in allen Wahrheiten und Vorschriften der Religion zu unterweisen. Der heilige Jgnatins machte deßwegen die Religion zur Grundlage der Erziehung, weil die Erfahrung ihn gelehrt hatte, daß da, wo jene großen Reizmittel zur Tugend, welche die Religion darbietet, ver- nachläßigt werden, die Menschen durch jede gesellschaftliche Verbindung nur noch schlechter.werden, und diese Gefahr offenbar noch ungleich mehr bei der Jugend zu befürchten ist, da diese, weil ohne Erfahrung, leichter von ihren aufkeimenden bösen Neigungen lnngerissen wird, und alsdann, »m ihre Verirrnugen durch fremdes Bei« spiel zu decken oder zu beschönigen, auch stets andere auf gleiche Abwege hinzuziehen sich bestrebe. Allen Regeln, welche er denen von seinem Ordcn gibt, welche zu dem Unterrichte der Jugend bestimmt sind, liegt diese große Idee zum Grunde; sie ist es, welche er vorzüglich der Aufmerksamkeit der Professoren, der Wachsamkeit der Prä- fecten, der väterlichen Sorgfalt der Reciorcn und der Aussicht ver Provincialen empfiehlt. Alle diese trefflichen Ideen findet man in dem daS ganze ErziehuugS- und Lehrsystem enthaltenden Buche linlio slmlwmm „och um Vieles erweitert. Hier wird den Lehrern zum Gesetze gemacht, die Anlagen ihrer Schüler genau zu erforschen, die aufkeimeuden bösen Neigungen durch stete Beschäftigung zu entkräften, die jugendlichen Gemüther zu einem edlen Wetteifer zu entzünden, den Kleinmüthigen und Furchtsamen Muth einzuflößen, aber auch den Anmaßungen des Stolzes uud des Eigendünkels kräftig zn begegnen. Alle in den Schulen übliche ehrenvolle Auszeichnungen sollen daher ohne alle andere Rücksicht ganz allein dem Verdienste znerkannt werden, nnd mögen diese auch in kleinlichen Dingen bestehen, ja kindisch erscheinen: für Kinder und Knaben hat Kleines die nämliche Wichtigkeit, als Großes für Erwachsene hat. Ließe man dem Kinde die Wahl zwischen einem Bilde und einem Ordensbande, cS würde sicherlich dieses liegen lassen und nach jenem greifen. In einer und derselben Classe wnrden die Schulen in Abtheilungen getheilt, welche in ihren wissenschaftlichen Arbeiten und andern Schulübungen wetteiferten, sich gegenseitig gleichsam zum Kampfe herausfordernd. Alljährlich fand eine mit vielen Feierlichkeiten verbundene Vertheilung der Prämien statt. Dem jugendlichen Ehrgeiz, der aber stetö in den Schranken gehalten wurde, ward hiedurck eine zweckmäßige Richtung gegeben, das Studiren durch den Reiz der Belohnungen versüßt. Mag eS wahr seyn? „DaS Gute sollst du lieben und thun lernen des Guten selbst wegen," mag eine Prämienvcnheilnng manche Schattenseite darbieten, so ist eS von der andern Seite doch nicht zu läugnen, daß hiedurch dem jugendlichen Ebrtriebe eine zweckmä> ßige Richtung gegeben, das Studiren durch de» Reiz der Belohnungen versüßt wird, und die Fortschritte der Schüler in den Wissenschaften befördert werden. (Schluß folgt.) Die Frauen in der Kirche. In dem jüngst erschienenen dritten Bande von HurterS Ferdinand !I. finden wir folgende Stelle über die Erzherzogin Maria (Mutter Ferdinand II.): Daß bei demjenigen vorzüglich, was im Grunde damals als Erstes und Bedeutsamstes gelten, neben welchem alles Andere in den Hintergrund treten mußte, in der Frage: welche religiöse Gestaltung daS Land anzunehmen habe? dann bei dem unauSgleichbaren Widerspruch, der in dieser Beziehung fortdauerte, Maria als handelnd, wirkend, abwehrend «intrat, dafür liegen genügsame Zeugnisse vor. In welchem Sinne dieses geschehen sey und einzig habe geschehen können, hierüber kann nach Allem, waS wir 365 von ihr wissen, kein Zweifel obwalten. Der Ernst und die Ausdauer aber, mit der sie für die Kirche gewirkt hat, der biebei hervortretende, alle ihre Lebensthätigkeit bedingende Grnndzug, auS dem dieses hervorgegangen ist, und der in Maria'S höchsten zeitlichen Lebensbeziehungen seinen Widerschein fand, veranlaßt u»S zu einer Bemerkung, die als Abschweifung gelten mag, für diejenigen aber, welche dieselbe zu würdigen wissen, dennoch nicht anßer Beziehung zn der Erzherzogin Thun und Wirken steht; zugleich, waS kaum wird angestritten werden können, die österreichische Bedeutung dieser seltenen Fran zn einer weltgeschichtlichen erhebt. Unser Herr selbst stellt seine unauflösliche Verbindung mit den »ich« atomistisch zusammengehäuften, sondern einen GesammtorganismuS bildenden Gläulngeu, die lebenquellende Einigung mit seiner Kirche, unter den mystischen GesichtSvunct der Verschmelzung alles Empfindens, WollenSundAnstrebcnScineSBräntigamS und seiner Braut. Der Apostel da»» vergleicht jedes Erlauen deS Christen, jede Sonderstellung, in der daS Individuum von diesem Organismus sich trennen will, dem Treubruch gegen den Gemahl. Man könnte jenes nnd dieses für so anmuthige als tiefgcdachte Bilder halten. Aber beide sind mehr als bloße Bilder; sie sind prophetische Worte, welche, sortlausend durch die Geschichte, in die Thatsachen hinübcrtreten; so Christus als seine Apostel sprachen damit eine von dem Mysterium umhüllte allgemeine Wahrheit aus, welcher zwei durchaus abgekehrte Richtungen zu gleichmäßig bekräftigendem Zeugniß dienen müssen. Denn wie, hinab von der heiligen Helena, der bayerischen Regintrude, der fränkischen Emma, ClotildenS Enkelin, welche den Angelsachsen, der polnischen Dobrowka, Miccislavs Gemahlin, welche diesem Slavenstamm das Evangelium brachte, durch Frauen, die in der zeitlich'ehelichen Vcrbiudung das Abbild der ewig-geistigen geehrt habe», jene mystische Verbindung gefestigt und dem Bräutigam die Braut mackelloser e»tgege»gesührt worden ist, also ist durch solche, die i» unreinem Gelüste der zeitlich-ehelichen Verbindung Hohn gesprochen haben, auch jene ewig-geistige zerrüttet oder vollends gelöst worden. Hicfür hat von der Lncilla der Donatiften, der byzantinischen Tänzerin, wie der römischen Buhlerin Theodor«, der Anna Boleyn und jener Pompadour, welche in Frankreich der Kirche den ersten Stoß versetzt hat, bis weit hinab in die Zeiten, selbst hinüberstreifend in die nnsrigen, die Geschichte für rückwärts gewendete Prophctien gesorgt. Zu denjenigen Frauen nun, in welchen das Mysterium iu ihrer ehelichen Verbindung nach seiner realen, in ihrer kirchlichen nach seiner ideale« Seite sich dargestellt hat, darf mit dem vollesten Recht die Erzherzogin Maria gezählt werden. Dieselbe Treue und Hingebung, welche sie mit dem Gemahl verband, einigte sie auch mit der Kirche; und wie durch das späler folgende Sacrament ihr leibliches Daseyn an jenen, so war durch die vorangegangenen der Tause und Firmung ihr geistiges Leben an diese hingegeben. In der Kirche geboren, durch die Kirche erzogen, mit und in der Kirche und durch die Kirche ihren LebenSlauf vollführend, konnte Maria Ansprüche an ihr Wollen und an ihr Thu» (außer dem Gemahl) mir der Kirche einräumen; mußte ihr, waS zu deren Beschränkung oder Benachtheiligung wollte unternommen werden, als Frevel erscheinen, weltliches Ansehen und fürstliche Macht ihr einzig dazu anvertraut seyn, um dieselbe» zu desseu Abwehr einzusetzen. Ihrer vollesten Ueberzeugung »ach (uud dieselbe spricht sich bei jeder Veranlassung aus) galt ihr dieses nicht als Recht, sondern als oberste und geheiligteste Verpflichtung deS Regenten; als eine Verpflichtung, welcher derselbe aus ganz andern als bloß menschlichen und zeitlichen Rücksichten treulichst Genüge zu thun habe. Eine solche Verpflichtung ist auch von denjenigen Fürsten, welche das Ankämpfen gegen die Kirche zur eigenen Sache gemacht hatten, zu jener Zeit nicht minder in Ansprnch genommen, nirgends bei ihrer Partei angezweiselt worden. Hatten sie hiesür giltigere und unantastbare Gründe als Maria und diejenigen Regenten alle, welche dem Sinn der Erzherzogin gemäß handelten? Ist es wirklich ein Gewinn, daß ein solches Walten — über daS Anerkennen wollen wir ganz hinwegscben --- in .jetziger Zeit nicht mehr kann, vielleicht sogar nicht dürfte begriffen werden? 3S6 Wie Maria die Stellung eines katholischen Landesherr» in Beziehung zu der Kirche, wie sie die Gegner von dieser als Gegner von jenem sich dachte, das können wir am besten einem Briefe an ihre Tochter Anna entnehmen, in welchem sie aus Veranlassung der ihrem Gemahl durch seinen Oheim, den Herzog von Södcrmann- land, bereiteten Widerwärtigkeiten den Gedanken freien Lauf läßt. „Sie für ihre Person wollte," schreibt sie, „ihren Kopf nicht eher auf ein Kissen legen, ehe sie diejenigen Alle, welche solcher Sachen Schuld trugen, zu Paaren getrieben hätte; dieß selbst auf die Gefahr hin, daß hievurch Schweden für sie verloren ginge. Dahin, um thun zu müssen, was Jene wollten, würde sie es niemals kommen lassen; Freund und Feind würde sie um Hilfe ansprechen. Wäre sie Konig von Polen, so müßte eö ihr Erstes seyn, Friede mit dem MoScowiter zu schließen, hierauf denselben gegen Schweden zu Hilfe zu rufen." — Sind wir in unserer bildungöstolzen Zerfahrenheit und Abschwächung entwöhnt, einen solchen festen Willen, einen so kräftigen Muth, eine solche großartige Opserfähigkeit da, wo eS sich um Glaube und um Kronen handelt, an Männern zu verehren, wie würden die Zeitgenosse«, welche in Fürstinnen höchstens noch Hausfrauen in etwas ausgebreiteterem Kreise erkennen möchten, erst dann in Entsetzen gerathen, wenn mit derartiger Entschlossenheit eine solche unter ihnen aufträte? Ein Nothruf aus Mecklenburg. DaS in der Postzeitung erwähnte merkwürdige Actenstück, welches vom Norddeutschen Corrcspond enten gebracht wird, vom Organe der Altlutheraner, lautet wie folgt: „Wir sind Lutheraner nach Geburt und Erziehung, und es ist wahrlich nicht unser sündig Gelüsten, zu scheiden von Dem, was Gott uns gegeben hat. Wir wollen kein äußerliches Gut gewinnen, kein eigenes Interesse bei unserm Ucbertritte verfolgen: aber können wir länger in einer Kirche bleibe», in der es so aussieht wie in der lutherischen, wo nichts ist als Uneinigkeit, Schwäche und Werfall? — Wir gründen angeblich unsern Glauben auf die Bibel und verwerfen Alles, was gegen dieselbe streitet. Daö ist recht schön; aber bekanntlich ist die Bibel ein Buch voll vieler Dunkelheiten und Schwierigkeiten. Man sagt nun freilich, diese kommen daher, daß der vollkommene Gott uns unvollkommenen Menschen immer in elwaö unbegreislich bleiben muß, wo er sich uns offenbart, und wir verwerfen deßhalb auch die Schrift keiucswcges, wo wir sie nicht verstehen. Aber eö muß doch für das Meiste eine Auslegung sich finden lassen, die man begreifen kann, und muß doch bestimmt werden können, welche Anslegung richtig ist. Eine solche feste, bestimmte Auslegung aber, wie sie die katholische Kirche har, fehlt uns in der lutherischen. Nicht bloß, daß unsere Theologen hin und her streiten, ob dieß oder jenes Buch ächt sey, und ganze Capitel und Verse streichen wollen, sondern sie sind auch über DaS, was sie als ächt anerkennen und stehen lassen, wegen der Aussassung iu größler Uneinigkeit. Wenn der Eine sonnenklar bewiesen hat, eine Stelle müsse so und so verstanden werden, so kvmmr bald wieder ein Anderer und beweiset eben so sonnenklar, alle Ausleger vor ihm Härten geirrt, man müsse es so und so auffassen. Während nun die Theologen von Fach selbst nicht wissen, wie die Bibel zu verstehen sey, sind wir armen Laien erst rechr zu bedauern. Wir werden aus die Bibel hingewiesen, und können doch nirgends eine feste Handhabe gewinnen, in dieselbe so einzudringen, daß wir zu einer Einheit der Auffassung gelangen. WaS ist das nun sür eine Kirche, die allenthalben und ganz allein auf die Bibel sich beruft, und doch keine Erklärung derselben zu finden weiß, welche unumstößlich richtig ist; die ihrcn Angehörigen nie mit voller Gewißheit sagen kann: „„So lautet die Auffassung der Kirche und diese Auffassung ist richtig?"" Muß man nicht zweifeln, ob eine solche Kirche den heiligen Geist habe, der in alle Wahrheit leitet, und sich, gerade wenn man es mit seinem Christenthum redlich meint, aus ihr hinaussehnen zu einer andern, 367 die mit Festigkeit sagt: „„So entscheidet die Kirche"", und mit Konsequenz bei ihrer Entscheidung bleibt? — Nicht besser steht eS bei uns mit den theologischen Ansichten; es ist da auch eine bedenkliche Mischung von allerlei Gegensätzen. Wir haben alt- lutherische, vrthodore, pietistischc, supranaturalistischc und rationalistische Prediger nebst allen Uebergangsstufen und Schattirungen dieser Farben. Auf einer und derselben Kanzel wird Christus „„der eroige Sohn des ewigen GotteS"" und „„der weiseste alier Menschen"" genannt. Die Gemeinden hören zum Theil des Vormittags, daß der Mensch nur durch die Versöhnung, welche Christus am Kreuz vollbracht hat, Gnade bei Gott findet, und des Nachmittags, daß die eigene Tugend unS den Himmel erwirbt. Der eine Prediger sagt seinen Confinnanden, die Geboterklärung sey die Hauptsache, der andere in derselben Gemeinte behauptet, die Lehre vom christlichen Glauben und den Sacramcntcn stehe obenan, daS Uebrige erst in der zweiten Stelle. In ähnlicher Weise tritt bei aller Lehre das Eigenthümliche jeder Richtung hervor, und was ist nun von allen diesen Verschiedenheiten, die doch eben principielle Gegensätze bilden, für die Gemeinden zu halten? Ist es möglich, daß sie alle mil einander richtig seyn können, da es doch offenbare Gegensätze sind? Und wenn die Wahrheit doch eben nur Eine seyn kann und jeden Gegensatz als falsch ausschließt, welcher Lehre soll man glauben und auf welche seine Hoffnung zur Seligkeit gründen? Da gibt unS die lutherische Kirche keinen festen Halt und keine sichere Entscheidung; vielmehr lässet sie ihr Amt in all' diesen verschiedenen Richtungen vorwalten, unv duldet eS, daß die Gemüther durch die Gegensätze verwirrt werden. — Und eben so buntscheckig als die theologischen Richtungen der lutherischen Geistlichkeit ist bei unS auch Alles, was zum CultuS gehört. Nirgends findet eine völlige Uebereinstimmung statt, sondern wie die Amtstrachten der Geistlichen variiren die Einzelnheiten in fast allen Gemeinden. Gesangbücher, Melodien, Predigtterte, Ordnung des Gottesdienstes, Altarliturgie, Taufformular, Confirmation, Beichte, AbendmahlsauStheilung, Kopulation, Leichenbestattung — kein Ort hat in allen diesen Stücken völlig einerlei PrariS mit dem andern; und ost, wenn man in einer Entfernung von 4—6 Meilen die Kirche besucht oder bei einer kirchlichen Handlung gegenwärtig ist, weiß man kaum noch, ob man in einer Kirche, in einer Gemeinde desselben Bekenntnisses sich befindet, so ganz verschieden und deßhalb fremd kommt Einem Alles vor. WaS ist das nun für eine Kirche, die es nicht einmal in solchen Dingen zu einer Einheit hat bringen können? Ist eS möglich, daß unter solchen Verhältnissen ein Geist der Einigkeit durch die Herzen gehen, daß man sich stark in der Gemeinschaft fühlen kann, wo ein so bunter Kram ist? Muß man nicht durch dieß Alles vielmehr gelangweilt, erkältet und zuletzt zurückgestoßen werden? — All' diese Verschiedenheit har aber darin ihren lraurigen Grund, daß es unserer Kirche an der festen Auctorität ciueS starken Regiments fehlt. Die Prediger stehen einzeln in ihren Gemeinden selbst« ständig da, thun und lassen, was sie wollen; das Kirchenregiment kümmert sich um sie nicht, so lange sie ihre Arbeiten einliefern und keine Klage kommt. Die Visitationen sind stellenweise ganz abgekommen; Pastor und Küster, oft auch Küster und Pastor verwalten den Dienst an der Gemeinde Iah? auS Jahr ein im alten bequemen Schlendrian mit zunehmender Nachläßigkeit zum offenbaren Verfall. Ob der Gottesdienst gehalten, ob gut gepredigt, ob die Seelsorge fleißig getrieben, der Confirmaiiden- Unterricht nebst den Katechisationen gut und ausreichend beschafft, und alles Uebrige, waS sonst noch zum Amt und zum Gedeihen der Gemeinde gehört, zweckmäßig, fleißig unv piincllich vollführt win>, occr ob von alle Dem vielleicht gerade daS Gegentheil vorhanden ist — wer kümmert sich darum? Die Prediger berichten, das ist wahr, aber jeder berichtet über sich und seine Gemeinde, und nach den meisten Berichten kommt Nichts. Denn daS Kirchenregimcnt liegt in den Händen von Personen, welche theils von all' diesen Dingen wenig wissen, theils mit Geschäften so überhäuft sind, daß sie Gott danken, wenn nur Alles einigermaßen erträglich im alten Geleise ein- hcrkriccht. Und haben wir einmal Männer im Regiment, denen ein Herz für die Kirche und ein Auge und Ohr für ihre Schäden und Bitten geschenkt ist, dann sind 368 ihnen überall durch die Verhältnisse die Hände gebunden, daß sie weder Macht noch Mittel besitzen, zu ordnen, zu helfen, zu gebieten und zu strafe«. Ach, eS ist ein Unglück, daß die lutherische Kirche dem Staat ihre Güter und Rechte zur Mitgift ihres Bündnisses überliefert hat! Sie ist gekommen als eine herrliche, mächtige und reiche Braut; nun, da ihre Güter genommen und verbraucht find, ist vergessen, waS man ihr nach Recht und Pflicht schuldigt! Man hat für die arme, zum Dienst deS Staates erniedrigte Magd jetzt nichts mehr übrig als den Abfall von deS Herrn Tisch, und die Größe und Herrlichkeit früherer Zeit ist in den Staub getreten! — So ist der ganze innerliche Zustand der lutherischen Kirche Uneinigkeit, Schwäche, Ohnmacht. Und waS kann denn aus solchen Zuständen nach Außen hin Gutes kommen? Sehen wir unS um wie eS steht. Schulen mit glaubenslosen oder unwissenden Lehrern, die kaum daS tägliche Brod haben an vielen Orten; alte, gebrechliche Prediger bis zum letzten Athemzug mit dem Amt belastet, oder hilflos, menn sie auS Liebe zur Gemeinde eS niederlegen wollen; ungläubige oder sittenlose, träge und gleichgiltige Pastoren ohne Kläger und Richter; etliche Pfarren so armselig dotirt, daß sie kaum vor dem Verhungern schützen; Kirchen hie und da, die neben den Prachtstäken für edleS Vieh ob ihrer Armseligkeit und Unreinlichkcit sich schämen müssen; eine Menge von Gemeinden, die allen Glauben und alle Kirchlichkeil verloren haben; keine Spur mehr von SonntagSscicr und SonntagSordnung; keine Heiligkeil der Ehe, keine christliche Kindererziehung, kein kirchliches Leben in den Häusern; vollends keine Kirchenzucht, weil Niemand Lust hat, der Zucht seinen Nacken zu beugen und ihr seinen Arm zu leihen: — so stebt die lutherische Kirche dort, wo die Landeskirche ist, da als ein ursprünglich edler Stamm, aber seiner Krone, seiner Zweige und Blätter beraubt, hohl von der Fäulniß, von Würmern zerfressen, niederbrechend beim ersten Sturm, der mit entfesselter Wuth darüber hinbrauset! Und da sollten wir bleiben, an diese» Stamm uns halten wollen, bis er umfällt und unS mit seinen Trümmern zerschmettert? Wir können ihm kein neues Leben geben, und unser Herz kann keine Ruhe, unser Sehnen keine Befriedigung mehr finden, wo wir jetzt sind. Wir wollen unser Christenthum retten, wir wollen dorthin gehen, wo vic Kirche sagt, waS die Schrift bedeutet, wo die Kirche vorschreibt, was ihre Diener lehren und ihre Gemeinden lernen solle», wo über vic gleichmäßige Ordnung deS Cultus gewacht wird, und Alles so feierlich, erhaben und erquicklich, eine Harmonie der Anbetung ist; wo ein starkes geistliches Haupt sich nicht beugt vor den Gewaltigen der Erde, sondern allein vor Gott; wo die Gemeinden noch Glauben, Zucht u. kirchliches Leben haben, wo wirklich die Kirche ans einem Felsen steht, den die Pforten der Hölle nicht bewältigen können. Wir scheiden ungern vom Hause der Väter, aber wir müssen scheiden — wohlauf, gen Rom!" Friedrichs »I. Urtheil über die Klöster. Derselbe schrieb am 2l. März 17V7 an Voltaire: „Ich habe, und Andere mit mir, bemerkt, caß diejenigen Gegenden, in denen die meisten Klöster sich befinden, auch diejenigen sind, in denen daS Volk am blindesten dt - .'Iberglauben (in dem Munde dieser Herren: der christlichen Religion) anhängt. Es ist nicht zu bezweifeln, daß, wenn man es dahin bringt, diese Zufluchtsörtcr des Fanatismus (d. h. deS christlichen Glaubens) zu zerstören, raS Volk ein wenig gleichgiltig und lau gegen eben diejenigen Gegenstände werden wird, welche gegenwärtig seine ganze Verehrung haben. Es käme also darauf an, die Klöster zu zerstören, oder wenigstens den Anfang damit zu machen, damit man ihre Anzahl verringerte." Wo man diesen Rath (der wobl consilium ex inimi, » hätte dürfen genannt werden) treulich zu befolgen beflissen war und die angerühmte Wirkung bald verspüren mochte, ist allbekannt. VercmtMortllcher Rkd«n-tk»r: ?, Schönchtn. Bkrlags-Jnhav'r: F, «. Aremer.