Eilfter Jahrgang. Sonntags-Beiblatt ,-il!'j,It tzl» . Izmmi^ Mi SiZwiL lMliN 7'iZniN. S5v „Snmiii» 1>M« chil7!»^tt76 .zchiiZt. 7,^ chilmö« 7,ttuM nbniN 7>? 7,?niÄ ZMkw 7Zcka ^,,chuüi?7>Z> Su» Slchiii ^>.'5T^ .?7^,ili »il 7Z6il iktilonoitoK -/ni, sil tchi» Augsburger polizeitung. ill>,lil^7Z Uj 7^L chruijciN ",!>7!lÄ 7')Niz Siik^ bichi-r ch-ir- iZtt'iT ,NZs.,j Slill wchM .Z7'^n>.' ,-^s!»iIlIU ^Äms kü>51U Aus dem Hirtenbriefe des H. H. Balerian Iirfik, Bischof von BudweiS in Böhmen, vom 1. Nov. 135i. Durch Gotteö Fürsehung auf den bischöflichen Stuhl zu BudweiS berufen, öffne ich heute zum ersten Male als Oberhirt meinen Mund, und rufe auS dem Grunde deS Herzens: „Gelober sey der Herr Jesus CbristuS!" O könnte ich doch Euch Alle um mich schaarcn, die Ihr in den Städten und Gauen meiner Diöcese wohnet! Von Angesicht zu Angesicht würde ich Euch Alle begrüßen; und ich bin dessen gewiß, daß ich aus Eurem Munde die einhellige Antwort vernehmen würde: „Bis in Ewigkeit." Da es mir jedoch nicht möglich ist, Euch Alle persönlich und mit Worten der Zunge anzureden, so spreche ich zu Euch durch dieses Schreiben..... Ich sage Euch im Namen deS Herrn, es wird nicht besser werden, bevor unter unS die Liebe nicht wieder auflebt, jene Liebe nämlich, die dem wahren christlichen Glauben entspringt, und die unter den ersten Christen heimisch war. O! daß doch daS heilige Feuer dieser Liebe auch Euch Alle ergriffe! O! daß der Herr selbst die Herzen der Reichen hinneige zu den Aermern, damit sie diese als ihre leibhaftigen Brüder erkennen! O! daß doch derselbe Herr auch die Herzen der Armen dahin leite, daß sie, mit der wahren Liebe erfüllt, die Reichern um den Segen Gottes nicht beneiden! Ja, bemühen wir u»S Alle ohne Ausnahme, nach der Mahnung deS Apostels „eine gleiche Liebe" zu haben. Dann, meine Geliebten im Herrn! dann wird es wieder besser werden auf Erden, bann werden wir auch nach den Worten deS Apostels „nichts thun aus Streitsucht und eitler Ehre." An diesem Orte möchte ich Eure Gedanken gern auf einen wichtigen Gegenstand hinleiten. In unserm lieben Vaterlande bestehen zwei Zungen neben einander, es wohnen nämlich hier Deutsche und Czechen. Die göttliche Vorsehung hat in diesem gesegneten Lande den Einen wie den Andern Hütten zur Wohnung neben einander angewiesen. Und da diese Anordnung vom Herrn selbst kommt, ist es zugleich sein Wille und sein heiliges Gesetz, daß ein Bruder den andern in wechselseitiger Liebe, Eintracht und Friedfertigkeit ertrage. Möge unS demnach keinerlei Leidenschaft spalten! Ich als Oberhirt komme ja zu Euch Deutschen und zu Euch Czechen zugleich, und wäre mir die Möglichkeit geboten, würde ich Euch Alle ohne Unterschied der Zunge an mein Herz drücken, Ihr seyd ja Alle meine Schaft, mir anvertraut von Christo dem Herrn. Vor Christus, unserm Herrn und Gott, so wie vor seiner heiligen Kirche gibt eS, nach dem Ausspruche deS heiligen Paulus, keinen Unterschied zwischen den Griechen und Scythen. Und ich sage in demselben apostolischen Sinne, eS finde im Angesichts Gottes und seiner Kirche kein Unterschied statt zwischen dem Deutschen und Czechen. Wir Alle, die Einen wie die Andern, sind gleiche Kinder deö Einen Vaters, der im Himmel wohnt; sind um gleichen Preis erkauft durch lM5 370 Christus, sind als Erben GotteS gleich geheiligt durch den heiligen Geist. Wohlan denn! wie ich Euch Alle zugleich mit gleicher Liebe umfange, so liebet auch Ihr Euch brüderlich unter einander als Kinder des Einen VaterS im Himmel, als theuer erkaufte Kinder der Einen Mutter auf Erden, nämlich der heiligen Kirche. Setzet nicht die eine Nationalität über die andere. „Thuet nichts aus Streitsucht," oder wie der heilige Augustin eö wieder gibt, „thuet nichts durch Aufreizung," denn also würdet Ihr nur den üblen Geist des ZwisteS und des Zwiespalts» selbst anfachen. Thuet auch nichts „aus eitler Ehre," nämlich nichts, wodurch Ihr zu erkennen geben wolltet, eS sey das eine Volk edler und besser als das andere. Rechtet und hadert also nicht wegen der Nationalität, wodurch das Band gegenseitiger Bruderliebe so leicht gelockert, ja selbst zerrissen wird. Vergesset nicht, daß gleich bei der Herabkunft des heiligen Geistes durch diesen Geist, welcher die Völker verschiedener Zungen zur Einheit deS Glaubens versammelt hat, sämmtliche Nationalitäten auf gleiche Weise und in gleichem Grade geheiligt worden sind. Liebet Euer Volk! Es liebe der Deutsche seine Zunge, eS liebe seine Zunge der Czeche. Gewiß ist der Volksstamm, dem wir entsprossen sind, unserer Liebe würdig; gewiß verdient eS jene Sprache, in der uns die Mutter Gott erkennen und zu ihm beten gelehrt hat, daß wir sie hochschätzen. Es lasse aber hierbei Niemand außer Acht, daß wir zuerst und vor allem Andern Christen, katholische Christen, und dann erst Deutsche und Czechen sind.. ... Zwei großartige Anstalten hat Gott der Herr auf Erden zu dem Endzwecke angeordnet, damit sowohl die leibliche als geistliche Wohlfahrt des Menschen gefördert würde. Ich meine hier die Kirche und den Staat. Wie viel Unheil die Hofsart in dem einen wie in dem andern Theile schon angerichtet habe, lehrt leider die Geschichte. Sie erzeugte nämlich in der Kirche, wie der heilige Kirchenvater Augu- stinuS bemerkt, allerlei Ketzerei, die nichts anders ist als Auflehnung gegen jene unfehlbare Lehrerin, die der Sohn GotteS auf Erden angestellt hat. Nicht anders treibt die Hoffart ihr Unwesen im Staate. Wie sie nämlich das göttliche Gesetz verachtet, so tritt sie auch das menschliche mit Füßen. Der Hoffärtige will Niemanden über sich haben, und er sträubt sich, einer bestimmten Ordnung und Einrichtung sich zu fügen..... Der Mensch hat das Recht, ein Eigenthum zu haben, das heißt, etwas solches zu besitzen, waS er sein eigen nennen könnte. Dieses Recht hat er, weil er ein Geist, weil er ein Vernunftwesen, weil er sich selbst bewußt ist. Der Mensch ist eine Person, ein Ich, es muß daher bei ihm auch ein Mein, also ein Eigenthum geben können. Ursprünglich hat Gott die Güter der Erde dem gesammten menschlichen Geschlechte als Eigenthum überwiesen. Nachdem eS aber der göttlichen Gnade durch den Fall verlustig ward, stellte sich die Nothwendigkeit heraus, daß daS Eigenthum der Allgemeinheit ein Eigenthum der Person werde, daS heißt, daß jeder Mensch etwaö für sich besonders besitze. Den Grund hiervon einzusehen hält eben nicht schwer. Würden die Güter der Erde Allen zugleich gehören, dann würde der Einzelne um dieselben wenig oder gar keine Sorge tragen. Jeder würde nur genießen, und Niemand sich durch die Arbeit seiner Hände das tägliche Brod verdienen wollen. .... Jeder hat das Recht, etwas zu besitzen; eS ist aber Niemand berechtigt zu verlangen, daß die Güter dieser Welt Allen im gleichen Maaße zu Theil würden. Die bestehende ungleiche Vertheilung dieser Güter ist eine natürliche Folge des Sünden- falleS im Paradiese. Gott will, daß Jeder selig werde; er will aber nicht, daß eS zwischen unö weder Reiche noch Arme gebe. Er vertheilt nämlich seine Gaben nach seiner Weisheit, und gibt nach seinem besten heiligsten Willen dem Einen mehr, dem Andern weniger. Wie Berge und Thäler auf unserer Erde sein Werk sind, so ist es auch der Reichthum und die Armuth unter ihren Bewohnern. Eö ist nämlich sein Wille, daß ein Mensch deS andern bedürfe, daß sich Einer dem Andern nähere, und also Alle durch daS schöne Band treuer, werkthätiger Liebe und Dankbarkeit als Glieder Einer Familie verbunden seyen. Darum wäre ein Sinnen und Trachten 371 nach irgend einer Gleichheit an irdischen Gütern geradezu eine Auflehnung gegen Gott selbst, zugleich aber auch ein Wahnwitz, ein Unverstand, und eine reine Unmöglichkeit, da ja eine solche Einrichtung kaum einen ganzen Tag hindurch fortbestehen könnte..... Da ich nun einmal von der Schule rede, kann ich nicht umhin, Euch zugleich zu bitten, daß Ihr die Lehrer Eurer Kinder in Ehren halten möget. Wahrlich, gar ehrwürdig ist deren Beruf! Ein Lehrer, welcher seinen Standespflichten gewissenhaft nachzukommen trachtet, verdient eS im vollen Maaße, daß ihn jeder Christ, jeder Familienvater hochschätze. Ist ja sein Amt so schwierig und mühevoll, und wie groß ist erst die damit verbundene Rechenschaft, die er vor Gott und den Menschen abzulegen hat! Dabei pflegt der Lohu für seine Mühe auf dieser Welt so klein und gering zu seyn. Trachtet demnach, daß dem Unterweiser Eurer Kinder durch Eure Leutseligkeit und Dankbarkeit, durch Eure Liebe, Erkenntlichkeit und Achtung die Bürde seiner Sorgen erleichtert und seine Arbeit und Mühe versüßt werde. Ist irgend ein Arbeiter seines Lohnes werth, so verdient diesen vor allen Andern ein gewissenhafter Lehrer. — Euch aber, Ihr Lehrer! wolle Gott selbst stärken, damit Ihr jene Aufgabe zu lösen im Stande seyd, die Euch die Kirche und der Staat gestellt hat. Da ich zu Euch ein andermal eigens und eiu MehrereS zu reden gesonnen bin, will ich hierorts nur bemerken, daß die Schule eine Tochter der Kirche ist, weil auS dieser hervorgegangen, und daß sie ihr nicht entfremdet werden darf, soll sie nicht etwa alles christlichen Geistes und jedes segenreichen Einflusses auf die Menschheit verlustig werden. Zwei Hände hat die Kirche, Die Priester sind ihre Rechte, Ihr aber, Lehrer in den Volksschulen! seyd ihre Linke. ES helfe nun eine Hand der andern; deßhalb trachtet also, mit unS Priestern Hand in Hand gehend, daS Reich GolteS auf Erden zu fördern. .... ES ist unmöglich, daß Jemand den Menschen gebe, waS der Menschen ist, sobald er Gott nicht gibt, was GottcS ist. Daß also daS Reich Gottes unter u»S im Abnehmen begriffen ist, daß die Menschheit von so vielerlei Elend, Noth und Drangsal schwer gedrückt wird, hat seinen Grund hauptsächlich darin, daß der Sonn- und Feiertag nicht geheiligt, oder nicht so geheiligt wird, wie die Vorschrift Gottes lautet. Bevor nicht der Tag deS Herrn allen Menschen daS seyn wird, was er nach dem Gebote Gotteö und nach dem Kirchengebot seyn soll, werden wir auch, Geliebte in Christo, keine bessern Zeiten erleben. DaS sollten besonders Jene beherzigen, welche von ihren Arbeitsleuten verlangen, daß sie nicht nur die ganze Woche hindurch, sondern sogar noch am Sonntage bis zum Mittage hin, in den Fabriken und Werkstätten knechiliche Dienste leisten. Freilich wohl versehen sie diese ihre Arbeiter mit dem täglichen Brode. WaS hilft eS aber, wenn sie dieselben hiebei um jenes Brod bringen, welches den Menschen zum ewigen Leben nährt; wenn sie nämlich dieselben um den Trost des Gebetes, um die Anhörung des Wortes GottcS, um den Empfang der heiligen Sacramente bringen? Zünden sie solchergestalt nicht selbst daS Dach über dem eigenen Haupte an? — Dessen sollten aber auch Eltern, Hausväter und alle Vorgesetzten überhaupt eingedenk seyn. Hängt ja aller Einfluß auf die Untergeordneten und Anvertrauten und somit aller Segen ihres Wirkens von dem Vertrauen ab, daS sie besitzen. Auf welche Weise ein Vorgesetzter sich das Vertrauen seiner Untergebenen erringen könne, ist Jedermann bekannt. Wie er sich aber um daS Vertrauen bringen, und also seinem erfolgreichen Wirken den Hemmschuh anlegen könne, erhellet auö folgenden wohlbekannten Worten, die oft im Munde deS lZolkeS gehört werden: „Wer keine äußere Religion hat, hat auch keine innere; ver keine innere hat, hat auch kein Gewissen; wer kein Gewissen hat, ist unser Feund nicht, und kein unbestechlicher, der Wahrheit und dem Rechte getreuer Mann: er ist ein Mann seiner Willkür und seines Vortheiles." ES möge ein Jeder selbst urheilen, wie viel Wahres an diesen Worten sey. Gewiß ist es aber, daß daS Betrauen gegen die Vorgesetzten sich bedeutend steigern und erweitern müßte, würden dies dem gemeinsamen öffentlichen Gottesdienste fleißig und andächtig beiwohnen, undsich die Pflicht, mit gutem Beispiele vorzuleuchten, öfters zu Gemüthe führen..... 37S Betet, und um dciS bitte ich Euch um der Liebe Gottes Willen, betet auch für mich, Euren nunmehrigen Oberhirten. Nicht getrachtet hab' ich je nach dieser Wurde, im Gegentheile seufzte ich oft zu Gott dem Herrn, er möge auf meine schwachen Schultern ein Amt nicht legen, welches besonders in diesen unsern Tagen die Stärke eines Paulus, die Gelehrsamkeit eines Augustinus, die Liebe eines Carl Borromäuö, so wie die Sanftmuth und Demuth eines Franz von SaleS verlangt. Bittet, ich beschwöre Euch darum! daß mir der Herr alle diese genannten Gaben und Tugenden verleihen möge, denn ich bedarf ihrer gar sehr, sowohl zu dem eigenen als zu Eurem Heile. WaS nun mich betrifft, so will ich „ohne Unterlaß" für Euch Alle beten bis zu meinem letzten Athemzuge. Tag für Tag will ich den Herrn uiisern Gott anrufen, er möge jegliches Uebel von Euch abwenden, und Euch alles Das geben, wodurch Ihr ihm Wohlgefallen und Euch selbst alle Zeit hindurch trösten und erfreuen könntet..... ?zsls^!in'izi?i<>h n'n ttZi?l:I? ml!» z-j» vs tz»mH -isM'jrli Die Erziehung der Jesuiten. (Schluß.) Das Institut des Ordens ist ferner bedacht, jedes böse, ansteckende Beispiel von der Jugend zu entfernen. Es gibt den Lehrern die Mittel an, wie sie jeder gefährlichen Verbindung gleich bei ihrem Entstehen zuvorkommen sollen. ES verordnet eine strenge Prüfung aller Bücher, welche den Studirenden können zugelassen werden, und verbietet sehr strenge den Gebrauch aller schlüpfrige Stellen enthaltenden Bücher. Es ist für die Lehrer eine nicht mindere Pflicht, Schüler zur Bescheidenheit und einer zuvorkommenden Höflichkeit anzuführen, ihre Fehler im Vortrage und in der Aussprache zu verbessern, und ihnen natürliche, anständige und gefällige Manieren beizubringen. Bei einem so weisen, tief durchdachten Plane, dessen äußerste Umrisse hier nur gegeben sind, mußte die Erziehung gedeihen, und aus so basirten Schulen mußten nothwendig Männer hervorgehen, die sich in der Kirche und im Staate auszeichneten. Die Erfahrung zweier Jahrhunverte hat des Kanzlers Bacon Urlheil bestätigt, der gesagt hat: „WaS die ErziehungSkuust der Jugend betrifft, so wäre der kürzeste Ausdruck wohl der: Gehe in die Jesuitcnschulen, denn diese sind die besten von allen." War für die - bürgerliche Gesellschaft der Nutzen, der aus dem mit dem Jesuitenorden statutenmäßig verbundenen öffentlichen Lehramte entsprang, groß, allgemein und unverkennbar, so war er eS nicht minder sür den Orden selbst. „DaS große Jesuitencollegium in Paris", sagte der Cardinal Maury, war der Centralpunct, der die Aufmerksamkeit aller Gelehrten, aller bedeutenden Männer aus allen Ständen Frankreichs auf sich zog. Es war das höchste literarische Tribunal, welches alle Gelehrten mit einer gewissen Art von Ehrfurcht als die erste Quelle literarischen Ruhms, als den Brennpunct der öffentlichen Meinung betrachteten, und welches Piron in seiner kraftvollen Sprache die eliamdrs mdentc; cles renutatioris litergiros nannte.^ Hz ..-.'j5L"m, ??iM i-kiZA >u!L .m-M,! ziz o»1' mu^rM Die Erfahrungen zweier Jahrhunderte und darüber haben das Erziehungsgebäude der Jesuiten mit ihrem untrüglichen Stempel bezeichnet; aber eben deßwegen war es auch der Gegenstand, gegen welchen die verschworn« Rotte als Christusseinde ihre wütheudsten Angriffe richtete; und wenn die Jesuiten als die Opfer dieser Verfolgungswuth fielen, so geschah eS nur deßwegen, weil die über ganz Europa verbreiteten Schul- und Lehranstalten dieses Ordens die blühendsten Pflanzstätten dS Christenthums waren. Hier ward der Glaube befestigt, der Eifer für die Verbreitung desselben entflammt, die Liebe entzündet und die Frömmigkeit genährt. ?ei den Philosophen freilich war alles dieses nichts als Fanatismus, Hirngespinste ,nd Aberglauben; zerstört mußten also diese werden, und so zerstörten sie unter diser erlogenen Hülle die schönsten Blüthen der Religion. 373 Fragen wir nun schließlich: was die Veranlassungen und Ursachen deS Sturzes dieses berühmten Ordens in manchen Ländern gewesen sind, so ist die kurze Antwort darauf diese: der Neid und die Bosheit seiner Feinde, wie auch der Atheismus und die moderne Philosophie. Die neuen Apostel der Vernunft haßten einen Orden, dessen Lehre und Grundsätze mit ihren neuen Systemen unvereinbar waren. Diese wußten, daß heilige Ehrfurcht sür die geoffenbarten Lehren der Religion oder kindlich frommer Glaube und religiöse Unterwerfung unter daS Scepter der rechtmäßigen Gewalt die beiden Hauptgrundlagen deS ErziehungSsystems der Jesuiten waren, veum timete. reZem konorikests (Fürchtet Gott, ehret den König), war eine der Maximen deö Ordens. Die Religion und daS Königthum oder der Altar und der Thron waren bei den Jesuiten zwei innigst mit einander verschwisterte Begriffe. Beides war aber auch der Gegenstand deS HasseS der philosophischen Neuerer; und über den Trümmern des gestürzten Altares auch den Thron umzustürzen der Zweck ihres im Namen und unter der Aegide der Philosophie geschlossenen Bundes. Um diesen Zweck zu erreichen errichteten sie ihre sogenannten philosophischen Schulen, d. h. Schulen der Gottlosigkeit und Jrreligion, in welchen Gott, die göttlichen Geheimnisse und seine heiligen Gesetze den Aussprüchen einer kalten Vernunft unterworfen wurden, wo man zum Grundsatze ausstellte, alles, waS der V-rstand nicht begreifen könne, als Aberglaube verwerfen zu müssen, und wo man am Ende so weit kam, gar nichts mehr zu glauben. Um den verderblichen Grundsätzen leichtern Eingang zu verschaffen bereitete man die Gemüther durch allerhand schlechte Schriften, die den Verstand der Jünglinge verwirrten und ihre Einbildungskraft in Brand setzten, darauf vor. Da aber die Jesuiten die eifrigsten Vertheidiger jener Wahrheiten waren, welche die sogenannten Philosophen durch Wort und Schrift für Fanatismus, Hirngespinste, Aberglauben zc. ausgaben, so richteten sie auf jene alle Pfeile deS Hasses und der Wuth, um sie zu stürzen und ihre Grundsätze wo möglich von der Erde zu vertilgen. Wenn eS unläugbar ist, daß der Ausbruch der französischen Revolution daS Werk der Atheisten und der verkehrten Philosophen ist, so möchte man die Behauptung auch nicht widerlegen können, daß die noch immer anhaltende Fortdauer revolutionärer Schwingungen nichts als eine Folge solcher Erziehungssysteme ist, nach welchen der Mensch kein anderes Interesse hat, kein anderes haben kann als dasjenige, was die Erde und seine Existenz auf derselben ihm darbieten. Durch die Zerstörung deS Jesuitenordens ward auch jenes Erzichungssystem zerstört, auf welchem die bürgerliche Ordnung und Sicherheit der Staaten überall beruhete, indem dasselbe keine andern Grundlagen hatte, als den festen Glauben an zukünftige, jenseits deS Grabes eintretende Belohnungen und Strafen, nebst der Ueberzeugung, daß der Mensch hienieden bestimmt sey, sein Heil zu wirken nnd für seine künftige Seligkeit zu sorgen. Traurig daher, wenn die Verirnmg deS menschlichen Verstandes ErziehungSsyfteme errichtet, in welchen gerade daS ausgeschlossen ist oder wenig gilt, waS die erste Grundlage desselben seyn sollte; Erziehungssysteme, in welchen der wahre Werth und eigentliche Zweck der Wissenschaften verkannt werden, in welchen der Unterricht blos oder doch meistens aus weltliche, vorübergehende, oft kaum des Wissens werthe Dinge beschränkt ist, und an die beglückenden Wahrheiten der Religion, für die daS jugendliche Herz so empfänglich ist, gar nicht oder doch wenig gedacht wird. DaS Erzie- bungssystem der Jesuiten war fest gegründet in dem katholischen Glaube»; daher die Conscauenz, daß sie Religion zur Grundlage eines jeden andern wissenschaftlichen Studiums machten und bloS von der Hand jener geleitet in die Geheimnisse der Natur einzudringen und die Gränzen deS menschlichen Wissens zu erweitern sich bemühten. Kein protestantischer Staat hat die Jesuiten und ihr Erzichungssystem zu fürchten; denn Jahrhunderte hindurch war ihnen die Erziehung der katholischen Jugend Englands anvertraut, nnd das hat dem englischen Staate kein Verderben gebracht; denn stets haben die Jesuiten ihren Schülern Ehrfurcht gegen die Gesetze deö Landes und Unterwerfung unter die bestehende Gewalt beizubringen gesucht. Zum Schlüsse dieser kurzen Skizze des ErziehuugsgebäudeS der Jesuiten fügen 374 wir noch die »ach unserer Meinung nicht zu widerlegende Behauptung hinzu, daß, wenn daS Erziehung?- und Unterrichtssystem unserer Tage die vielfach morschen und verkehrt.-» Grundsätze mit dem religiösen und darum haltbaren ErziehungS- und Untcrrichtsplan der Jesuiten vertauschte, der Kirche und den Staaten ein Stern aufginge, der Friede und Segen den Fürsten und den Völkern verkündete, »mms^ chüÄllN i»Zv m»?I»iF llMvÄn'/ßvsg iiD s-silizß hos )i4 Zibm^G «ztzjßöu»A'n 7»S Zl.üsnV dli'j ^:n,i knuv'-vnMll s'töi^i!^ 'x>!i»!T Ich komme so eben von der wahrhaft erhebenden Todtenfeier, die heute Mittag zu Ehren der Herzogin von Angoulöme in der Magdalenciikirche gehalten worden ist. Das Innere des prachtvollen Gebäudes machte einen unbeschreiblichen Eindruck. Trauertücher, mit silberner Sternen gestickt, umgaben das Schiff, in dessen Mitte sich ein prachtvolles Kenotaph, von Hunderten von Kerzen umringt, erhob. Ueber diesem schwebte vom Gipfel des Schiffes herab ein riesiger, mit Hermelin eingefaßter Baldachin. An den Enden verbreitete die blaßgrüne Flamme auS vier Riesenleuchtern ein magisches Licht. Bllc Fenster der Kirche waren gesperrt, und Hunderte von Kerzen und Lampen erhellten die künstliche Nacht, in deren geweihten Räumen die Todtenfeier der Tochter Ludwigs XVI. vor sich gehen sollte. Zu beiden Seiten der Kirche saß auf schwarz ausgeschlagenen Sesseln, waS Paris an allem Adel aufzuweisen hat. Es hatte sich nicht allein die Blüthe der Legilimisten, sondern auch so ziemlich Alles eingesunden, was politischen Namen hat. Neben Larochejacquelin, Benyer, Saint Priest, Fallour, Clermont Tonnere, Köratry sahmanMol6, Thiers, Changarnier, Lebreton, Heekeren, Estancelin und andere dem Principe der Legitimität nicht unbedingt huldigende Personen. Der Erzbischof von Paris hatte Hoffnung gegeben, selbst daS Todtenamt zu halten, wurde aber von dem Pfarrer der Magdalenciikirche ersetzt. Wahrscheinlich mochten Scrupcl wegen einer möglichen falschen Deutung eines im Grunde rein religiösen Actes ihn zurückgehalten haben. Nach einem kurzen Vorspiele auf dem wunderbaren Orgelwerke der Kirche, das, nachdem eS vor einigen Jahren ein Raub der Flammen geworden war, jetzt wieder in seiner ganzen Schönheit dasteht, begann um i2 Uhr die Todtenmesse. Der katholische RituS in Frankreich hat zum Theil die uralten Kirchengesänge beibehalten, die namentlich bei solchen Gelegenheiten einen wahrhaft erschütternden Eindruck hervorbringen. Für diesmal hatte der Kapellmeister der Kirche, Herr Dietsch, aber doch Stücke auS einem von ihm coniponirten Requiem eingeflochten, die, von einem vortrefflichen Orchester und tüchtigem Sängcrchor ausgeführt, eine schöne Wirkung hervorbrachten. Der Componist schien sich Mozarts Requiem zum Vorbild genommen zu haben. Mit ächter Pietät hatte man aber daS uralte Oiczs iras beibehalten, daS mit Solo und Chor wie ein Tönen dcS Weltgerichtes über die Versammlung herfloß. Athem- loS lag das ganze Auditorium auf den Knieen, eS war, als ob Jeder das weltliche Treiben vergessen und den Gefühlen der Ewigkeit Raum in sich gegeben hätte« Die herrliche Tenorstimme unseres beliebten Sängers Ale,riö Dupont war in diesen Muster- stückcn alter Kirchenmusik, für welche der große Thibaut so unendlich schwärmte, von unbeschreiblicher Wirkung. Der Augenblick war feierlich, wo die Blüthe deS französischen Adels, die immer noch blutet von den Wunden der Revolution, über dem Grabe cincS ihrer Märtyrer vom Weltgerichte singen hörte, das Jedem seine Thaten vergelten soll. Vor mir lag eine alte Dame in tieser Trauer beständig auf den Knieen. Sie schien ganz aufgelöst und verbarg ihre hohlen ausgeweinten Augen dem Anblick der Menge. Als die Messe vorüber war, bewegte sich der Zug der Priester vom Hochaltar nach dem Kenotaph, und vom Chor herab erscholl das alte, auS grauer Vorzeit stammende vv zii-nlumlis. Dieses wunderbare Stück katholischer Kirchenmusik läßt bei weitem Alles zurück, was wir ans der Schule des ikten und I7ten Jahrhunderts von italienischen und deutschen Meistern besitzen. Weder Palä- ,oj?mij muz(t .rinr.« /15 5,6 n»mi7b.G ?;z „:jz ,v NNVV! .ttlllZZ! »z g«u « Eine Todtenfeier. Paris, 6. November. 375 strina, noch Orlando Lasso haben in dem ganzen Schatze ihres GenieS etwas Aehn« licheS aufzuweisen. Diese Musik, wegen der ich, so oft ich einen Leichenwagen vor einer Kirche stehen sehe, in letztere hineinschlüpfe, in der Hoffnung, sie zu hören, könnte eher für eine Offenbarung als für ein menschliches Werk gellen. Leider kann man sie nur hören, wenn der Leichenwagen einen mit den Gütern des LebenS gesegnet Gewesenen zur Kirche bringt. Vor einem Jahre ungefähr starb in Paris ein Künstler, der sich durch seine irdischen Leiden längst einen Platz in dem bessern Jenseits erworben hatte: Chopin. Seine zahlreichen Verehrer und Freunve veranstalteten ihm in derselben Magdalenenkirche ein Todtenamt, und da er gewünscht halte, man solle MozartS Requiem über seinem Sarge singen, so hat man diesen frommen Wunsch erfüllt. DaS beste Orchester von Paris, das des ConservatoriumS, führte die unsterb, liche Composition auf, der Trauermarsch einer Sonate von Chopin war instrumentirt worden und erschütterte durch die ahnende Todtenklage, die in ihm liegt, alle Gemüther: als aber zu Ende das furchtbare ve prolmrclig erscholl, da erkannte alle Welt, daß eS eine Kunst gibt, welche, über die unserer Jahrhunderte erhaben, dem Ursprünglichen und Göttlichen näher steht, als das Höchste, was aus den Zeiten der Skepsis hervorgehen kann. Abgesehen von ibrer ursprünglichen Bedeutung hat, diese Feier in unserer jetzigen zerrütteten Zeit noch eine andere: die allgemeine Theilnahme, welche der Tod der Herzogin von Angouleme gefunden hat, ist ein Beweis, daß man die Märtyrer der Revolution zu entschädigen sucht. Aehnliche Feierlichkeiten finden auch in andern Kirchen statt, und als man vorgestern in Versailles ein Todtenamt für die Tochter Ludwigs XVI. hielt, hatte fast die ganze Stadt Trauer angelegt. (Hann. Z.) I,Hv-z'i'^-iS n-.nsif s j' i l? l»-ittm1 chjj »iÄ 6»u ,»t>!M iamT skv'mvA >>j?»KM'?'»T „555z m»iV lao.matiW i»Ä Rußland. Der berühmte Schriftsteller Gras Maistre wies schon im Jahre 1812 bei Widerlegung einer Schrift des russischen Erzbischofs von Twer, welche unter dem Schutze der heiligen Synode erschienen war, nach, daß diese Schrift im protestantischen Geiste abgefaßt sey, und daß der unterrichtete und gebildete Theil der russischen Geistlichkeit ganz denselben Weg verfolge. Maistre fügte hinzu, es beginne in Rußland das löte Jahrhundert, das Jahrhundert Luthers, es werde sich dort rasch entwickeln und im russischen Reiche, wie überall, die religiöse Gesellschaft umstürzen, darauf werde als nothwendige Folge der Umsturz der bürgerlichen Gesellschaft folgen. Er bemerkte dabei, die für die Gesellschaft so verderbliche Irrlehre werde in Rußland unter einer andern Gestalt und durch ein anderes Thor eintreten, nämlich in der Gestalt der neuern Philosophie und durch die Pforte deS Unterrichts, welche man den höhern und mittlern Classen ertheile. DaS Volk sey schon lange eine Beute der lächerlichsten Irrlehren und des abscheulichsten Aberglaubens. Gegen dieses Uebel, welches er den Staatsmännern, welche des Vertrauens deS Kaisers sich erfreuten, anzeigte, glaubte Maistre, habe Rußland in sich kein wirksames Gegenmittel, ein solches sey nur in der kathol. Kirche zu finden. Diesen Beweis wiederholte Maistre i8l9 in einer Abhandlung über den Zustand des Christenthums in Europa, welche erst ganz kürzlich veröffentlicht wurde. Jetzt fühlt man in Rußland die Richtigkeit der genannten Voraussagung, aber die ergriffenen Maaßregeln werden der Weiterverbreitung deS Uebels wohl keinen Einhalt thun können. Der Kaiser Nikolaus hat nämlich in seinen Staaten die philosophischen Fakultäten abgeschafft, und den Unterricht in der Philosophie, welcher auf Logik und Psychologie beschränkt ist, ausschließlich den russischen Geistlichen übertragen. Ist aber die Geistlichkeit, wie Maistre nachwies, selbst vom Irrthum angesteckt, wie könnte sie dann wohl daö leisten, was man von ihr erwartet? (M. Sbl.) 376 Mailand. Die Verwendung der barmherzigen Schwestern im großen Civilspital hier hat nicht nur auf die Krankenpflege den wohlthätigsten Einfluß geübt, sondern auch in ökonomischer Hinsicht die erfreulichste» Resultate geliefert. — Ohne des Um- standeS weiter zu gedenken, daß die ehrwürdigen Schwestern freiwillig auf den jeder Einzelnen für Kleidung zugewiesenen Jahresbeitrag von 100 Lire verzichteten, hat eS sich auch herausgestellt, daß, seitdem sie die Verwaltung der Küche übernahmen, diese nicht nur weit besser bestellt war, sondern daß auch in einem Jahre mir 122 Malter Kohlen gegen den alljährlichen frühern Durchschnittsverbrauch von 344 Maltern Kohlen verbrannt wurden. Am Brennöl belief sich der jährliche Durchschnittsverbrauch früher auf 222 Pfuud, unter der Leitung der Schwestern wurden nur 157 Pfund gebraucht; an Brod wurden im laufenden Jahre 259 Pfund erspart; an Blutegeln, die sonst nach einmaliger Verwendung weggeworfen, von den Schwestern aber durch zweckmäßige Behandlung zur wiederholten Verwendung vollkommen geeignet erhalten wurden, sind 178,841 Stück in der Zeit von vier Jahren und vier Monaten erspart worden, waö einer Geldölonomie von 28,292 Lire gleichkommt zc. :c. (Wien. Z.) ^ ^ _ ,:.!>>-j',>i,!!!'il D7i>i'M IN Lyon. Der hochwürdigste Bischof de Samarie, apostolischer Vicar von Natal (im mittäglichen Afrika), befindet sich gegenwärtig in Lyon. Dieser Prälat gehört der Gesellschaft der Oblaten in Marseille an, einer Bruderschaft, die der Bischof dieser Stadt stiftete, und die sich fremden Missionen widmet. P. Laverlochere, der Apostel der Wilden am Eismeere, ist ein Mitglied dieser Gesellschaft. Der Bischof de Samarie schickt sich an, eine Kolonie evangelischer Arbeiter mit sich zu führen, um das Licht deS Evangeliums und die Wohlthaten der Civilisation den um den kafrischen Meerbusen zerstreuten wilden Völkerschaften zu bringen. ni?t«riiwo,q nii ZmckZ (>»->! ,^»n »mvOn s?vnnI tt»gi!i,H?>a »HuidI Jngolftadt. Jngolstadt, 10. Nov. Am 26. October wurde hier die ehrwürdige Lieb- frauenkrche vom hochwürdigsten Herrn Bischöfe von Eichstädt neu eingeweiht und dem Gottesdienste wiedergegeben, nachdem sie gegen vierthalb Jahre geschlossen war. Die in dem letzten Jahrhunderte herrschende Geschmacklosigkeit hatte auch in diesem Heiligthume Veränderungen vergenommcn, die jene vom trefflichen Meister Heinrich Schnelmüller dem Baue eingehauchte prachtvolle harmonische Einfachheit ganz zerstört hatten. Dem tüchtigen Pfarrer Herrn Angermaier und einer energischen Kirchenverwaltung ist die herrliche Restauration gelungen, welche das Denkmal Herzogs Ludwigs deS Gebarteten dem Ruine entriß und in seiner alten Reinheit wieder herstellte. Der ConsecrationSact dauerte von 7 bis 10 Uhr; Alles war bewegt und erschüttert von dem Eindrucke, welchen das Gotteshaus auf die Versammlung machte. Nach dem Consecrationsacte ward von der obern Franciscanerkirchc das heilige Sacrament processionaliter in die Liebfrauenkirche übertragen, ein langer, reicher, majestätischer Zug, gebildet von der Schuljugend, einem von Jungfrauen getragenen MuttergotteS- bilde, von allen Innungen mit ihren Fahnen, von den Arbeitern, die beim Werke thätig waren, vom KleruS und einer großen Volksmenge. Ein siebzigstimmiger Männerchor begrüßte das Sacrament beim Einzüge, und begleitete das Pomifical- amt, so daß eine Menge von Eindrücken in den Gemüthern hervorgebracht wurden, die lange dauern werden. Mit anerkennenswerther Pietät hatte man auch das Grab deS alten Meisters Herrn Schnelmüller bekränzt, und Keiner wohl verließ das Gotteshaus, der nicht mit dankbarer Erinnerung seiner gedacht hätte. (K.Bl. a. Fr.) Verantwortlicher Redacteur: L. Schönchen. Verlags-Jnhaber: F> C. Kremer.