Eilfter Fahrgang. F ^ /?M^> » ^ M° ^ >. onntags-Beiblatt mi^jiul Ni .iA ,n^l:icftt(l!i chü'Usg zur ^ ^...... ,,, ^. « ^ »^ ^ Augsburger Psjtzntung. 3«. November !>>>Z«Z! ll! 7LV>> (lllll -.—. ^8. 1851. II zm lnI ^"ij^v Dieses Blatt erscheint regelmäßig alle Sonntage. Der halbjährige Abonuementsprei« kr., wofür es durch alle königl. bayer. Postämter und alle Buchhandlungen bezogen werden kann. Ein Wort über den Londoner Glaspalast. Unter dieser Aufschrift enthält die Nr. 234 und 235 der deutschen Volkshalle einen Aufsatz von A. ReichenSperger, welcher über die Kunst und insbesondere über die christliche und kirchliche Kunst so wahre Anschauungen und treffende Urtheile enthält, daß wir unS veranlaßt sehen, die Hauptstellen daraus unsern Lesern mitzutheilen, ohne daß wir fürchten dürfen, dadurch von der Tendenz des Sonntagsbei- blatteS uns entfernt zu haben. Recht klar leuchtet namentlich daraus hervor, daß der neuern Kunst der christliche Geist zumeist entschwunden, ja daß wir, um christliche Kunst zu pflegen und zu fördern, zum löten Jahrhundert zurückkehren und auf der Höhe des damaligen Standpuncts der Kunst weiter fortbauen müssen, um den Entartungen derselben auszuweichen und in ihr vor dem Rückfall ins Heidenthum sicher zu seyn. Nachdem der Verfasser von dem neuen Parlamentshause Einiges angemerkt, fährt er wie folgt fort: „Wenig Schritte vom Parlamentshause entfernt liegt Westminster, jetzt daS Pantheon brittischen Rühmet Acußerlich erregt der Bau keine übergroße Erwartungen. Er ist so vielfach und so schlecht „restaurirt" worden, daß kaum noch ein Stück der alten Kirche an'S Licht tritt. Bei unS in Deutschland hätte man Zopf an die Stelle deS Alten gesetzt; in England, wo die gothische Baukunst nie ganz auS- gestorben ist, stellte man das Alte en dloe her, freilich so roh und abgewaschen wie möglich, aber immer doch noch den ursprünglichen Hauptformen zur Noth entsprechend. AlleS Durchbrochene, Zierliche, namentlich alles Statuarische wurde natürlich ohne Gnade und Barmherzigkeit geopfert. Die weltberühmte Abtei steht nun, wenn der etwas triviale, aber hier durchaus bezeichnende Vergleich gestattet ist, wie ein gerupfter Hahn da. Seit Kurzem ist der Erbauer der Hamburger Nicolaikirche, Herr G. G. Scott, als Architect deS WestminstercapitelS angestellt worden, wodurch sich dem Bauwerke eine bessere Zukunft eröffnet. Schon zeigen sich vielfach Spuren seiner lobenSwerthen Thätigkeit. Herr Scott gehört zu den talentvollsten un!? beschäftigtsten Wiederherstellern der christlichen Baukunst in England, falls ihm nicht vor Allen der Vorrang gebührt. Seine Bauten sind meist im frühgothischen Style (f. g. earlf onZIisk) ausgeführt und zeichnen sich besonders durch körnige Kraft aus. Eines seiner neuesten Werke, das Kollegium zu Brighton, ist ein wahres Muster jenes StyIS, wie wir ihn zu Orford und Cambridge in reichster Entfaltung sehen. Herr Scott baut die Nicolaikirche zu Hamburg in Folge einer Concurrcnz, in welcher die deutschen Archi- tecten eS natürlich unter ihrer Würde gefunden haben, mit Plänen im christlichen Style hervorzutreten. — DaS Innere von Westminster macht einen wahrhast erschütternden Eindruck; eS ist ein Gemisch alter Herrlichkeit und traurigen Verfalles; die .vnvtziM^ nMiN gottbegeisterte Idee und der von Gott abgefallene revolutionäre Fanatismus haben ihr Siegel hier aufgedrückt. Zum Glücke ist wenigstens das allerherabwürdigendste Werkzeug des VandaliSmus, die Tun cherqu aste, noch ferne geblieben, die historische Farbe der Mauern ist nicht weiß oder gelblich überpinselt, wie eS in unserm lieben Deutschland der Schönheitssinn der Architecten und der Kirchenvorstände allemal gebieterisch erfordert. Das Widerwärtigste sind die im pseudoantiken und im Perrückenstyl ausgeführten Monumente berühmter Engländer, die sich in ihren theatralischen Stellungen und Costümen an den Wänden herum spreizen. In der frostigen Pauls kirche mag die classische Unnatur mit ihrem mythologischen Apparate noch hingehen; in Westminster sind eS die schreiendsten Mißtöne. AIS ich in das Innere trat, fand gerade Gottesdienst statt, und ich war nicht wenig verwundert, altkatholischen, gregorianischen Chorgesang zu vernehmen und zwar in einer Weise ausgeführt, wie sie manchen römisch-katholischen Cathedralen als Muster dienen könnte. Mehrere Partien des ChoralgesangeS, wie z. B. Responsorien und Litaneien, wurden vierstimmig in jener Weise vorgetragen. Von dem altergrauen Baue begab ich mich durch das frische, lachende Grün dreier Parke zu der bewimpelten Arche des neuesten Bundes der Nationen hin. Die äußere Erscheinung des AusstellungsgebäudeS konnte, wenn auch ein gewisses Erstaunen, so doch nicht meine Bewunderung erregen. Ein Treibhaus führte bekanntlich dem Erbauer die erste Idee zu und so hat er denn auch eben nur ein Treibhaus von kolossalen Dimensionen hier aufgeführt. Da ist nichts Geniales, oder auch nur Originelles, keinerlei malerische Wirkung, nicht Eine Form, die der Ausdruck irgend einer künstlerischen Anschauung wäre; lediglich von Zweckmäßigkeitsrücksichten geleitet hat man über ein terrassenförmig aufsteigendes, gußeisernes Gerippe ein (ölaszelt gespannt, daS so und so viel tausend Quadratfuß Land vor Wind und Nässe schützt. Nur daS Querschiff bringt eine Art von Bewegung in die Anlage; allein daS hier so nahe liegende Motiv der Ueberkuppelung des DurchschnittSfeldeS, wodurch diese Bewegung einen Culminationspunct gefunden haben würde, hat man wieder verschmäht. — ES verdient übrigens daS AUeö keinen Tadel, wenn der Satz wahr ist, daß die äußere Erscheinung eines Bauwerkes seinem Inhalte und seiner Bestimmung möglichst zu entsprechen hat. Unsere Industrie, deren Schätze unter diesem Zelte geborgen werden sollten, ist eben eine Treibhauspflanze, und von eigentlicher Kunst, im Ganzen betrachtet, eben so wenig in ihr zu verspüren, wie in der Architcctur des „Krystallpalastes". — Das Maschinenwesen und daS Nützlichkeitsgewerbe, im engsten Sinne, das und nur das ist es, was dem civilisirten Europa in diesem Palaste zum Ruhme gereicht; in Allem, waS die Industrie dagegen Künstlerisches in sich beschließt, steht eS weit hinter den Barbaren zurück. Aber auch dort, wo die Kunst selbstständig auftritt, ist eS nicht besser um sie bestellt. Den untersten Rang nehmen die Skulpturen ein, welche Englands Künstler geliefert haben. Der vorzüglichste Reiz, den sie besitzen, liegt zumeist in der stark zur Schau getragenen Nudität oder in irgend einer die Lüsternheit weckenden Attitüde; im Uebrigen sind fast alle diese „Kunstwerke" ein unvergohrenes Gemenge von Modell und Antike, von platter Nachahmung und geschraubter Reflexion, von Matlherzigkeit und Aufgeblasenheit. Die durch Lord Elgin in Athen zusammengeplünderten, im brittischen Museum aufgeschichteten Marmorbilder und Parthenon haben wahrlich keine Wunder gewirkt! Die blauäugige Pallas-Athene scheint sich vielmehr die brittischen Künstler als Werkzeuge ihre Rache für den geübten frechen Tempelraub ausersehen zu haben. Sie hat die Geister aus ihrer Heimat hinwegverlockt, aber nicht nach Hellas hinüber, sondern in die Wüste, wo keinerlei Leben mehr quillt und grünt. Die christlichen, die nationalen Traditionen hat man übermüthig von sich gestoßen, damit aber noch lange kein Helenenthum sich zu eigen gemacht; die eigenen Hirngespinnste sind an die Stelle deö festen Wurzelbodens getreten. Dieses in der Luft Hängen charakteri- sirt in der That die heutige Kunstproduction, selbst ihre ausgezeichneteren Schöpfungen. Wo ist z. B. eine Faser zu finden, welche den Löwenkampf der Amazone von Kiß 379 (ein Haupischmuck der Ausstellung) mit Berlin und den Berlinern, oder auch mit Deutschland und seinem nationalen Leben, irgend in Zusammenhang brächte? Es ist eben nur ein mit enormem Auswande von geistiger und materieller Kraft zu Stande gebrachtes Schaustück, an dem kein höherer Sinn gebildet werden kann, als der Formensinn. Ganz so verhält eS sich im besten Falle mit all' den nackten Göttern, Halbgöttern. Heroen, Musen und Grazien auö GypS oder Marmor, die da zwischen den Calicots, den Messern und Scheeren aus Sheffield, den Knöpfen auS Birmingham, westindischen Teppichen, Pflügen und Säemaschinen Platz genommen haben. Alle jene Statuen und Gruppen, welche daS griechische Alterthum unS hinterlassen hat, und die wir mit vollem Recht bewundern, sie haben Theile eines großen, nicht bloß architektonischen, sondern lebendigen Ganzen, eineS Organismus, gebildet, dessen Blut gleichsam in ihnen pulsirtz sie redeten nicht bloß zu den Sinnen der Beschauer; sie verkörperten vielmehr Alles, was dem Volke von seinem Jdeenschatze daS Höchste und Theuerste war. Unsere heutige Kunst wird daher auch nicht eher gesunden, sie wird nicht eher aufhören, eine todte Sprache unarticulirt zu stammeln, als bis sie sich wieder von demjenigen Geiste inspiriren läßt, welcher, auö der Quelle der göttlichen Offenbarung strömend, nimmer versiegt und allein die Völker vor Fäulniß bewahren kann. Auch hiesür liefert uns die Ausstellung Belege. Ein besonderes Local, über dessen Eingang die Aufschrift: ÄlecZievsI Lourt, schon seine Bestimmung bezeichnet, ist von Pugin, dem berühmten Vorfechter der christlichen Kunstrichtung, ausschließlich mit Werken mittelalterlichen StyleS ausgestattet worden. Hier sieht man einen vollständigen Altar, nebst allem Zubehör, Bildwerke, Leuchter, Teppiche, Betstühle, Kronleuchter, Stickereien aller Art, gemusterte Fußböden, sodann aber auch HauSmobilien, z. B. einen wahrhaft großartigen Cre- denztisch (Büffet), einen Porzellanofen mit Gitterwerk umgeben, Becken aus Metall ic., alles auf die gediegenste Weise gearbeitet und ein festes scharfes Gepräge an sich tragend. Kein Stück zeigt ein bloß mechanisches Copiren alter Muster; eS ist vielmehr eine geistige Geburt offenbar dem Wirken der Hand vorhergegangen, eine Durchdringung mit jenen Principien, in welchen die Größe und Herrlichkeit der mittelalterlichen Kunst und selbst ihre Technik wurzelt. Alles gehorcht einem gewissen Bildungsgesetze mathematischer Natur, welches in unendlichem Formenwechsel zur Erscheinung kommt, während in der Behandlung deS Stoffes stets das Streben nach Echtheit und Wahrheit durchwaltet. Die meisten der hier ausgestellten Gegenstände gingen aus der großartigen Werkstätte des Herrn Hardman zu Birmingham hervor, welche mehrere hundert Arbeiter beschäftigt und u. A. Vieles für die innere Einrichtung des neuen Parlamentshauses, namentlich die kunstreicheren Metallarbeiten geliefert hat. Mitten unter dem Maschinengepolter Birminghams, diesem Wettrennen nach möglichst wohlfeiler und folgeweise nach möglichst unsolider Fabrikation, hat in solcher Art die vöhere Kunst eine Stätte gefunden, von welcher bereits eine förmliche Restauration, insbesondere auf dem kirchlichen Kunstgebicte ausgegangen ist. Der bereits erwähnte Architect Welby Pugin fertigt vorzugsweise die Musterzeichnungcn an. Außer Holz- und Metallgeräthen liefert Herr Hardman auch Glasmalereien und zwar von vorzüglicher Qualität, wie die Ausstellung zeigt. Eine ganze Reihe von Farbenfenstern in den obern Galerien gestattet eine Vergleichung der verschiedenen Hervorbringung in diesem Kunstzweige. Durchgängig sind die im romantischen Styl (auf dunkelblauem Grunde arabeskenartige Laubverzierungen mit Gruppen von kleinen Figuren in Medaillons) ausgeführten die besseren, weil hier der Anschluß an daS Alte am leichtesten ist. Die Franzosen Gerente, Thibaut-Dallet Hermanotvska, Thevenot, Marechal u. A. können sich in dieser Gattung neben den Engländern GibbS, Chance, Gibson und Wailes schon ganz gut sehen lassen; im gothischen Styl hingegen überragt Hardman Alle weit. Seine Farbensenster bleiben vor Allem Fenster, d. h. sie lassen das Licht möglichst durchscheinen; die Bilder sind für das GlaS gedacht, musivisch behandelt und haben nichts mit der Manier der Porzellan- und Oelmalerei gemein, noch auch mit jenen ganz unkünstlerischen bloßen Zusamm-nstel- > .W lungen bunter Glasscheiben, wie sie sich zu einem AuShängeschilde für Glasermeister ganz gut eignen mögen, keineswegs aber für Kirchen, so viele auch schon sich diese Verunstaltung als Zierde haben bieten lassen müssen. Einen der bestrittensten Puncte in der Glasmalerei bildet die Frage, wie weit die mittelalterliche Darstellungsweise aus der Natur der Sache entsprungen ist und wie weit sie konventionell durch Zufälligkeiten bedingt war, mithin als der individuellen Freiheit anheimgegeben zu betrach, ten ist. In der Ausstellung zeigt sich vielfach ein unsicheres Schwanken zwischen Alt und Neu; von den Franzosen ist z. B. Marechal aus Metz zu wenig, Gerente aus Paris zu sehr Archaist; Ersterer modellirt zu viel, bei Letzterem artet dagegen das Typische in Manier a»S. Ein wahres Musterbild von Glasmalerei, wie sie nicht seyn soll, hat ein gewisser Vertini aus Mailand ausgestellt — ein riesiges auf Dante bezügliches Fenster. Hier treten alle Bildungen aus daS Entschiedenste aus der Fläche hervor, tiefe Schatten lagern sich neben ganz hellen Partien, kurz, der Staffelei- maler hat seine Palette, seine Perspektive, seine Effecte, seine ganze Handthierung Hier mitgebracht", und vergessen, daß die undurchsichtige Leinwand, die wesentliche Vorbedingung seiner VehandlungSweise, ihm fehle. Auch nicht entfernt gibt sich daS Bestreben zu erkennen, etwas dem Material, der Natur und dem Zweck einer GlaS- tafel Entsprechendes, etwas Concretes zu liefern. Leider scheint die Münchener Anstalt, welche übrigens in der Ausstellung gar nicht repräsentirt ist, einigermaßen nach dieser Richtung hinzuneigen, welche überdicß noch die praktische Jnconvenienz hat, die Sache sehr zu vertheuern, während die ächte, mehr musivische Behandlung eS ermöglicht, den unsern Kirchen fast unentbehrlichen Schmuck, wie einst im Mittelalter, handwerksmäßig durch „Glaswirker" ausführen zu lassen. (Schluß folgt.) Bater Math-W. (Aus dem ^.wi ä«z la keligion.) Der Mäßigkeitsapostel ist nach New-York zurückgekehrt, nachdem er zwei und ein halbes Jahr dazu verwendet hatte, die Vereinigten Staaten und Kanada zu durchwandern, um daselbst das Volk zur Mäßigkeit zu bekehren. Noch im Laufe deS Novembers wird er nach Irland zurückreisen; daher sind auch die letzten Tage seines Aufenthaltes in Amerika mehr als je mit Geschäften ausgefüllt, und die Saumseligen oder die Unentschiedenen wollen die Gelegenheit noch benutzen, das Mäßigkeitsgelübde in die Hände des Missionärs abzulegen. Sonntags den 42. October nahm Vater Mathew das Gelübde in der Kathedrale in New-Uork nach dem Amte, dann nach der Vesper bis tief in den Abend hinein einem gedrängten Zulaufe von Verlangenden ab. Vor der Ceremonie richtete er folgende Worte an die Umstehenden: „Nicht als ein Heilmittel gegen die Unmäßigkeit laß ich euch die Verpflichtung auf euch nehmen, nicht mehr zu trinken, sondern als ein VorbeugungSmittel gegen die Trunkenheit; denn einem Uebel zuvorkommen ist mehr werth, als dasselbe heilen. Begreifet daraus, meine theuren Brüder, daß ich mich nicht blos an die Trunkenbolde wende, sondern eben so an Diejenigen, die nie dem fatalen Einflüsse geistiger Getränke unterlegen sind. Die Mäßigkeit ist die älteste Einrichtung der Schöpfung, und ich kann sagen, deß die erste Mäßigkeitsgesellschast durch den Allmächtigen selbst im irdischen Paradiese gegründet wurde. Gott schuf unsere ersten Eltern nüchtern, und gab ihnen kein berauschendes Getränke; er gab ihnen daS Wasser der Lebensquelle. Glaubet mir, meine theuren Brüder, eS ist kein für ein vernünftiges Wesen und einen Christen würdiger Genuß, wenn er nicht erreicht werden könnte, ohne daß man zu Wein »der v!u5kv (irländischem Branntwein) seine Zuflucht nähme. Kein Mensch ist betrunken auf die Welt gekommen, kein Mensch ist von Gott oder von der Natur bestimmt, betrunken zu werden. Und doch haben wir Betrunkene auf der ganzen Welt gesehen. Wir haben den Betrunkenen gesehen, hingerissen in die tiefsten Ab, gründe des Elendes; durch seine Leidenschaft ist er unter den Streichen des Gesetzes 381 gefallen, und doch war er ein unschuldiges Kind gewesen, und so rein von jedem Fehler, als der reinste in dieser Versammlung. Die Enthaltsamkeit von jedem gegoh- renen Getränke ist also für einen Jeden auS euch als ein Schutzmittel nothwendig. Der Mensch allein, der sich die Hand auf daS Herz legen und sagen kann, oaß er nie ein so heruntergebrachtes Wesen seyn wird, welches man einen Betrunkenen nennt, ist derjenige, der Hieher kommt, daS ?Ieäge (Unterpfand) zu nehmen. Der Gebrauch der gegohrenen Getränke ist eS, der die Bettelhaftigkeit und daS Verbrechen verursacht; trinket keine derselben und ihr werdet euch viel Elend ersparen. Wenn ich, ungeachtet meiner Schwäche, zu euch komme, so ist eS, um euch zu retten, mit Gottes Hilfe, von dem beklagenswerthesten der Unglücke. Vierzehn Jahre sind verflossen, seit ich daS erstemal daS reine und makellose Banner der Mäßigkeit in meinem Irland erhoben habe. Ich bin nur mehr ein Ueberrest deS Pater Mathew von einst. Indessen, ich betrübe mich nicht, ja ich sage vielmehr, ich preise mich der Schwäche wegen, die mir zum Loose geworden ist im Dienste meines göttlichen Meisters. DaS irische Volk, daS unglücklicherweise den starken Gebräuen ergeben, ist zu Tarsenden herbeigeeilt, sich unter die Fahne der Mäßigkeit einrolliren zu lassen, und nach fünf Jahren des PredigenS habe ich fünf Millionen meiner vielgeliebten LandS- leute unter den Gliedern unseres Vereines zählen können. Dann zeigte sich eine wunderbare Umwandlung. Die Gefängnisse entvölkerten sich, und der größte Kerker konnte geschlossen werden. Der Teufel der Betrunkenheit war auS Irland verbannt, und eS wurde neuerdings die Insel der Heiligen. Aber eS schmerzt mich, zusagen, daß bei der Auswanderung nach Amerika viele von euch ihren Schwur indirect verletzt haben; sie haben ärztliche Verordnungen erhalten, und viele Jrländer, wenn sie ihren väterlichen Boden verlassen, glauben, daß sie die Strapazen der Reise ohne starke Getränke nicht ertragen könnten. Aber ach, wie viele unter ihnen haben fortgefahren, davon zu trinken nach ihrer Ankunft, und bis zu ihrem gänzlichen Untergange! Um dieses große Uebel zu bessern, bin ich, ungeachtet meiner schwachen Gesundheit, unter euch, meine theuren Brüder, und ich weiß, daß ihr euch Alle einschreiben werdet unter meine Fahne. Seit meiner Ankunft in Amerika habe ich mehr als 500,000 Personen zur Mäßigkeit bekehrt, und ich habe daS Vertrauen, daß auch ihr, indem ihr diese Tugend zu beobachten schwörr, eurem Versprechen getreu seyn werdet. Verlasset euch in der Sorge, euch die Versuchungen zu ersparen, auf die göttliche Hilfe, und glaubet mir, der Allmächtige hat denjenigen nie seine Hilfe versagt, die ihre bittenden Hände gegen ihn ausstreckten. Ich werde alle Tage dieser Woche bereit seyn, euch zu empfangen, um euch in meinen Verein einzuschreiben, und jetzt mögen diejenigen, die mäßig seyn wollen, vortreten." Auf diese Worte stürzte sich eine gedrängte Menge von Männern, Frauen und Kindern gegen den Communiontisch: Väter tragen ihre Kinder über ihrem Kopfe, Mütter bringen ihre Säuglinge, und wollen auch sie in die unzählbare Cohorte der Wassertrinker eintragen. Vater Mathew läßt die erste Reihe auf den Chorstufen niederknien, läßt sie folgende Verpflichtung nachsprechen, die er feierlich vorspricht: „Ich verspreche, mit dem Beistande GotteS, mich jedes berauschenden LiqueurS zu enthalten mit Inbegriff der Herzstärkungen, des BiereS und CiderS, und, so viel möglich, durch mein Beispiel die Unmäßigkeit bei Andern zu verhindern." Jede Gruppe der Verlangenden geht dann in die Sakristei, wo in dem großen Mäßigkeitsbuche durch Pater MathewS Secretäre die Namen einregistrirt, und den Bekehrten kleine Medaillen ausgetheilt werden. Der ehrwürdige Priester, der so sein Leben zum Besten der Menschheit angewendet hat, ist wahrlich ein großer Mann. Er leidet gegenwärtig unter dem Anfange einer Lähmung, und seine Tage auf der Erde können gezählt werden; aber sein Name wird in der entferntesten Nachwelt fortleben, und sein Platz ist im Himmel unter den Heiligen bezeichnet. WaS wir in Vater Mathew lieben, ist der glühende und uner- > müdliche Eifer, im Vereine mit einer kindlichen Einfalt, bewunderungswerthen Bescheidenheit und englischen Frömmigkeit. 38S Eine Stadt, welche der Mäßigkeitsapostel durchzog, ist vom Grunde bis zum Gipfel erneuert, und seit langer Zeit hört man dort nicht mehr von Zänkereien und Verbrechen reden. Ein Bischof deS Westens der Vereinigten Staaten sagte vor einigen Tagen, daß er das Glück gehabt habe, Vater Mathew während einer Woche in seiner bischöflichen Stadt zu haben. Vor seiner Ankunft verging kein Tag, an welchem nicht irgend eine Frau kam, eine Quetschung oder einen gebrochenen Arm zu zeigen, und die Ausgelassenheit ihres Mannes zu beklagen. Zuweilen war eS auch der Mann, der sich über die üble Aufführung seiner Frau zu beklagen kam, und das Leben deS Prälaten verfloß in Versuchen der Ausgleichung und Versöhnung zwischen Schlagenden und Geschlagenen. Seit dem Durchzuge deS Missionärs sind drei Monate verflossen, ohne daß sich Eine Streitigkeit in den Haushaltungen der guten, zur Mäßigkeit bekehrten Jrländer erhoben hätte. Die Betrunkenheit dnrch den Wein ist beinahe noch Nüchternheit, in Vergleich mit den fürchterlichen Wirkungen deS verabscheuungSwürdigen nnisl^. Unter seinem fatalen Einfluß wird der Mensch zum wilden Thiere; er anerkennt Frau und Kind nicht mehr, und der unersättliche Durst verlangt immer nach neuem Getränke bis zum Augenblicke, wo er gefühllos und betrunken wie todt hinsinkt. ES ist eine große Ehre für den Katholicismus, identificirt zu seyn mit diesem Kreuzzuge gegen das Laster der Unmäßigkeit. Eine große Zahl Protestanten nehmen auch den „plsclße", deßwegen drängen sie sich in unsere Kirchen, knien sich zu den Füßen des Pater Mathew hin, in seine Hände wollen sie ihr Versprechen ablegen, und bisweilen folgt auf dieß Vertrauen eine gänzliche Bekehrung. Wenn der Apostel abwesend ist, geht der Protestant, der sein Betragen ändern will, nicht hin, seinen Pastor aufzusuchen; der ehrliche Mann im schwarzen Kleide erscheint ihm nicht mit einem heiligen Charakter bekleidet, sondern er wird an die Thüre deS katholischen Priesters klopfen, und wird sich gegen sein Gewissen und gegen Gott mehr verpflichtet glauben, wenn ihm der Missionär sein Gelübde der Enthaltsamkeit und Nüchternheit abnimmt. Die politische Welt anerkennt die hohe Wichtigkeit der durch Pater Mathew gepredigten Reform für die öffentliche Sittlichkeit und Ruhe: die Popularität deS würdigen Priesters ist in Amerika ungeheuer, und auf das Wort von Heinrich Clay, deS ausgezeichnetsten Staatsmannes der Vereinigten Staaten, hat sich eine nationale Subscription organisirt, um den Mäßigkeitsapostel für seine Verluste schadlos zu halten, und um ihn vor der Noth in seinen letzten, durch ruhmvolle Krankheiten verkümmerten Iahren sicher zu stellen. Ein Blick auf Schottland. Vor Kurzem wurde zu Aberdeen in Schottland eine Versammlung von angesehenen Protestanten gehalten zur Förderung eines Plans, wonach 3 —4W,l)l)t1 Pfd. durch freiwillige Beiträge ausgebracht und zur Erbauung und Dotation neuer protestantischer Kirchen in Schottland verwendet werden sollen. Der bekannte Graf von Aberdeen führte den Vorsitz und eröffnete die Versammlung mit einer Rede, in welcher uns einige Stellen der Mittheilung werth scheinen, da sie einmal den sittlichen Zustand von Schottland aufhellen, andererseits auch einen erfreulichen Beweis liesern, mit welcher Unumwundenheit und Entschiedenheit sich emer der größten englischen Staatsmänner als Christen bekennt. „Die erste Frage, sagt der Graf, welche ich mir vorlege, ist die, ob der Zustand deS Volks eine solche Maaßregel nöthig macht. Ohne sehr inS Einzelne ein- zugehen, glaube ich, daß die Erwähnung einiger Thatsachen Sie überzeugen wird, daß dieses wirklich der Fall ist, und daß eS aus manchen Gründen unsere Pflicht ist und in unserm Interesse liegt/ diesen Plan zu unterstützen. Man wird mich nicht beschuldigen können, daß ich übertreibe oder mich durch Parteilichkeit verblenden lasse, wenn ich sage, daß Schottland eine lange Reihe von Jahren hindurch sich unter den 383 Nationen von Europa durch die moralische, religiöse und intellektuelle Bildung seines Volkes ausgezeichnet hat. Dieß ist allgemein anerkannt; aber können wir sagen, daß eS sich auch jetzt noch so verhält? Ich furchte sehr, wir haben jetzt keinen Anspruch mehr auf einen solchen Ruf und zehren nur noch von unserm frühern Ruhme. Zwar hat die Bevölkerung unseres Landes und seine materielle Wohlfahrt und Macht bedeutend zugenommen; aber, mit Schmerz muß ich es sagen, die Verbrechen haben in einem viel größern Maaße zugenommen als die Bevölkerung. Nach einer Berechnung, die man kürzlich in Edinburgh und Glasgow angestellt hat, gibt eS allein in diesen beiden Städten nicht weniger als 150,000 Menschen, welche leben, ohne irgend einem christlichen Bekenntnisse anzugehören. In unsern andern volkreichen Städten und Gemeinden ist eS wahrscheinlich nicht anders, und man glaubt, daß mehr als 500.000 der Bewohner unseres Vaterlandes ganz ohne Gott leben. DaS kann Jeden, der eS mit dem Lande gut meint, nur tief betrüben. Ich glaube nicht, daß der Zunahme der Verbrechen durch strenge Gesetze und Strafen mit Erfolg entgegengewirkt werden kann; das Heilmittel ist anderswo zu suchen. — Ferner erinnere ich mich, daß in verletzten Parlamentssession einer meiner Freunde im Oberhause eine Behauptung aufstellte, welche mir damals ganz unglaublich vorkam. Der Herzog von Argyll sagte, bloß in Schottland würden jährlich sieben Millionen Gallonen Branntwein verbraucht, so daß auf jeden Schotten, Weiber und Kinder mit eingerechnet, mehr als drei Gallonen kommen. Da man die Richtigkeit der Angabe bezweifelte, sah man amtliche Actenstücke nach, und eS ergab sich, daß mein edler Freund ganz recht hatte. Rechnet man nun noch die ab, welche keinen Branntwein trinken, so ergibt sich ein Grad von Unmäßigkeit, wie er, glaube ich, in keinem civilisirten Lande je vorgekommen ist. Und ich brauche Sie nicht daran zu erinnern, daß dieses schändliche Laster die furchtbare Quelle von Verbreche» und Schandthaten ist. Dieser Zustand bietet für den Freund des Landes keinen erfreulichen Anblick dar. Aber dieß ist nicht das Schlimmste. Viele leben, ohne an Religionsübungen Theil zu nehmen und einer Konfession anzugehören; das ist beklagenswert!), aber nicht daS Schlimmste: jüngst hat man systematisch und mit teuflischer Thätigkeit unsittliche und irreligiöse Schriften unter dem Volke ausgestreut, und dadurch nicht allein Gleichgiltigkeit gegen die religiösen Uebungen und gegen die heiligsten Wahrheiten, sondern Unglauben und Gottlosigkeit verbreitet. Ohne Zweifel ist die Hebung dieser Uebel enge verbunden mit der Verbesserung deS Unterrichtswesens. Darüber will ich nicht mehr sagen, als dieß: die Vortheile des weltlichen Unterrichts schlage ich nicht gering an, aber wenn man daS Herz rühren will, und daS muß geschehen, so ist die Mitwirkung der Religion unentbehrlich. (Beifall.)... Außerdem müssen Kirchen gebaut und fromme, gläubige und liebevolle Geistliche angestellt werden: nur so können wir eine Hebung der Uebel, welche ich beschrieben habe, erwarten." Die Rede schließt mit folgenden Sätzen: „Ich setze voraus, daß die, zu welchen ich rede, Mitglieder der schottischen Kirche oder für die Interessen derselben günstig gestimmt sind. Ich spreche aber nicht von erclusivcm oder konfessionellem Ge- sichtSpuncte aus. Unser Werk ist ein wahrhaft katholisches, und ein solches, zu welchem alle Konfessionen mitwirken können. Ich freue mich, daß die SlaatSkirche zuerst diese Aufgabe zu lösen versucht; aber ich werde Jedem von Herzen Gottes Segen wünschen, welcher an einem so nöthigen und wünschenSwerlhen Werke mit arbeitet. (Beifall.) Jetzt habe ich nur noch ein Wort zu sagen, ich thue eS mit Ehrfurcht und heiliger Scheu. Ich kann diese Versammlung nicht als eine politische oder ökonomische Demonstration ansehen; ihr Zweck ist die Ehre GotteS und daS ewige Wohl unserer Mitmenschen. Die Schrift sagt, daß Rechtschaffenheit eine Nation groß macht. Wir haben uns großer Segnungen zu, erfreuen gehabt, wir sind weit , sehr weit über Verdienst begnadigt. Zeigen wir unsere Dankbarkeit dadurch, daß wir uns bestreben, zu thun, was vor GotteS Angesicht wohlgefällig ist. Wir haben Ihn schon um Seinen Segen angerufen, und wenn wir Sein Werk mit Eifer fortsetzen und eS im Geist der Liebe durchführen, dann werden wir Seinen reichen 384- Segen über uns und unser Vaterland herabrufen: „»Heil dem Volke, dessen Gott t.^» t^.«» tai/i/« DaS Trappistenkloster zu Briquebec. Das in Caen erscheinende Journal „L'Ordre et la Libert6" veröffentlicht einen Artikel über das Trappistenkloster zu Briquebec im Arrondissement von ValogneS woraus wir folgende Stelle auSheben als Beweis der hohen Culturstufe, auf welcher die Anstalten dieses Ordens stehen, und deS wohlthätigen Einflusses, den sie auf ihre ganze Umgebung üben: „Zählet einmal, wenn ihr könnt, die Dienste, welche die verschiedenen Trap- pistenhäuser Frankreich erwiesen haben. Zählet einmal die urbar gemachten Ländereien, Sümpfe, Haiven, welche jetzt mit den herrlichsten Ernten prangen. Zählet die von ihnen gekleideten und genährten Armen, die von ihnen aufgenommenen und gepflegten Kranken, die von ihnen erzogenen, gekleideten und unterrichteten Waisen. Zu Briquebec haben sämmtliche arme Kinder der ganzen Umgegend Aufnahme gefunden und genießen da neben ihrem täglichen Brod zugleich Unterricht im Ackerbau und das Beispiel in allen christlichen Tugenden, die allein im Stande sind, zum guten Bürger zu machen. Alle Freitage kommen mehr als zwei Hundert Arme an die Klosterpforte, um da ihr Brod in Empfang zu nehmen, und nicht Einer geht mit leeren Händen weg. — Ein Trappistenkloster ist ein ganzes Dorf, worin man den verschiedensten Handwerkern begegnet. Neben dem Trappisten Ackerbauer findet man den Trappisten Müller, den Trappisten Zeugschmied, den Trappisten Schuhmacher, Zimmermann, Schreiner, Mechaniker. Und alle diese Männer arbeiten sieben, acht, neun und zehn Stunden deS TageS. Lasset mich eS sagen, was sie seit fünfundzwanzig Jahren zu Briquebec geleistet haben, und ihr werdet sehen, welche Wunder der Glaube, die Liebe zu Gott, und der Wunsch, den Nebenmenschen zu nützen, wirken kann. Der Boden, über welchem das Kloster sich erhebt, war 1824 noch mit Felsen, Dorn« Hecken und Sumpf bedeckt. Selbst zu Pferd wagte man sich nicht dahin wegen der tiefen Schlammpfützen, auf die man bei jedem Schritte stieß. Gegenwärtig sind Felder von hoher Fruchtbarkeit an deren Stelle getreten, die Felsen sind unter den fruchtbaren Boden versenkt und die Sense deS Mähers bewegt sich ungehindert auf den in üppigem Grün prangenden Wiesen, die von jenen frommen OrdenSmännern sind angebauet worden. Geschickt vertheilte Canäle bewahren diesen Matten ihre Frische, während andere unterirdische Canäle, mehr als vier Fuß unter dem Boden, die Wasser der sumpfigen Strecken aufnehmen und sie in ein großes Bassin auSgießen, welches mehrere Mühlen speist. Ich sollte meinen, diese von den guten Trappisten- vätern, und zwar von ihnen allein, unternommenen und ausgeführten Arbeiten seyen doch wohl ein Beweis von beharrlicher und thätiger Einsicht und von einer tiefen Kenntniß der Landwirthschaft. Besonders eine ihrer Mühlen erregt die Bewunderung der Besucher. ES ist das eine Windmühle mit einem neuen Mechanismus, von einem Bruder erfunden und lediglich von Ordensleuten gebaut. Der Obertheil der Mühle hat einen Helm, der sich von selbst ohne weitere Beihilfe nach dem Winde dreht. Die Flügel haben 150 Fuß Durchmesser. Sie richten sich nach der Wirkung deS WindeS, d. h. sie öffnen sich mehr oder weniger, je nachdem der Wind mit geringerer oder größerer Stärke weht. Derselbe Mechanismus faßt die Frucht, welche in eine Vertiefung geschüttet worden, hebt sie in die Höhe, putzt sie und vertheilt sie auf die Mahlgänge, die sie in Mehl verwandeln. Dieses wundervolle Werk setzt in Staunen. Was aber ungleich mehr in Staunen setzt ist der Umstand, daß der geschickte Erfinder dieses Mechanismus nicht die mindeste Kenntniß von den Regeln der Mechanik besitzt; er hat dieselben errathen, ohne sie erlernt zu haben. Er versteht, wie alle seine Brüder, nur zu gehorchen, zu beten und zu arbeiten'. Verantwortlicher Redacteur: L. Schönchen. Verlags-Jnhaw z F. C. K re m er.