Eilft-r Jahrgang. Sonntags-Beiblatt zniigntM tti',? ?äzml»i« Suttidiinr»ffZiv?>l? n,^ chiuS »s?L s1,ja nj ,!»>j.»j t,ngn»k :iz^!ilv(j>r^ ni chi'i ,?vi,Äzg,tzdi»,^ ,?ch7i^ z^i: >)kj»kW n^nllo? tn'i nttl-i piiuii'iüb-K nix ^nii^üi^jzmnG Augswrger PostMung. buv ,»6oH nch-'...-)>! li ^zz M»yni1,^ÄttnG,ia AI "HNZÄUbliS 6NII ti,?k,in»I!Stl,7!SN!>_ Dieses Blatt erscheint regelmäßig alle Sönntage. Der halbjährige Abonnementspreis TV kr., wofür es durch alle könkgl. bayer. Postämter und alle Buchhandlungen bezogen werden kano. Zgii'iü^nii i»? mlmz 6nit .isivid^!,>Zv ^ichizT siij Ädoil Sum^itttsisi'-wiP ^ichvm?g Die Rückkehr zur katholischen Kirche: ' eine Aufgabe unserer Zeit und eine Stimme aus der Mitte der Protestanten, heißt eine vor Kurzem in Leipzig bei Jgnaz Jakowitz anonym erschienene, mit ungemeinem Talent geschriebene Broschüre von 59 Seiten, welche daö Motto: „Wie lange hinket ihr auf beiden Seiten" (1. Kön. 18, 21.) an der Stirne trägt, im Innern aber so viel des Lesenö- und MittheilenS-Werthen bietet, daß wir, um weder der Auswahl wegen in Verlegenheit, noch als Nachdrucker in Processe zu gerathen, keine langen Citate daraus, sondern bloß einen Auszug mit Randglossen geben wollen. Nachdem in der Einleitung die Thatsache der Rückkehr so Vieler zum Katholicismus als Ergeb, niß der Sehnsucht nach Frieden, Einheit und Wahrheit besprochen worden, weist der erste Abschnitt zuerst darauf hin, daß die katholische Kirche den Künsten und Wissenschaften die nährende Brust gereicht, daß sie die von Rom und Athen hinterlassenen geistigen Schätze auS der Nacht der Völkerwanderungen gerettet, daß sie die Leibeigenschaft gelöst, die Städte gegründet, die Gerichte geläutert, daß sie die Völker befreit und Deutschland geeinigt hat. Auch die Urheber der angeblichen Reformation hätten diese ungeheuren Thaten zu würdigen gewußt, und wie auS ihren Schriften erhelle, die Trennung von der alten, einigen, einzigen Kirche nicht beabsichtigt. Dieses Ereigniß sey lediglich der weltlichen Macht, welche ihren Einfluß und ihr Vermögen mehren wollte, zuzurechnen« Diese habe zuerst, um den Schein der Kirchlichkeit zu retten, ein Zwittergeschlecht geistlicher Satrapen eingeführt, indem sie die bischöfliche Gewalt nicht aufhob, sondern an sich nahm. Damit aber sey der günstige Umstand, daß die 21 ersten Artikel der Augsburgischen Konfession über Glauben und Lehre endlich doch vielleicht eine Verständigung denkbar gelassen hätten, gründlich paralistrt worden; denn die Annahme der wie lucus a non lucencto benannten Concordienformel sey durch die rohcste Gewalt erzwungen, damit die Kirche zur dienenden Magd der weltlichen Macht erniedrigt, und die uralte Verfassung der erster» vernichtet worden, ohne daß eine neue, geschweige denn eine bessere an deren Stelle gekommen wäre; denn die Augsburger Confession verwirft bloß, ohne positive Satzungen auSzusprechen. Während dieser Vorgang durch Willkür stattfand, wollte die nun weltlich-geistliche Gewalt der Fürsten diesem' ihrem Ursprung entgegen doch wieder die symbolischen Bücher inconseauenter Weise zum nicht alternirbaren Ariom machen, wogegen jeder logische Kopf ankämpfen mußte. Daher sey denn der Unglaube und JndifferentiömuS, die krasse Ausklärerei der Voltairianer, endlich der gänzliche Zerfall der akatholischen ReligionSgenossenschasten entstanden. Während also auf diese Art der Protestantismus die göttliche Grundidee der Herstellung eines GottcsreicheS auf Erden durch die von der Politik bewirkte völlige Trennung von Rom und durch seine dem Begriff einer Kirche entschieden widerstreitende eigene Zerfahrenheit, durch den .HM 394 „YUV gänzlichen Mangel an jeder Kirchengewalt, welche der alle religiöse Freiheit vernichtende Zwang aüf die symbolischen Vücher ersetzen sollte, auszuführen sich durchaus ungeeignet zeige, ja diese Idee durch den Protestantismus vielmehr dem Untergange preisgegeben scheine — während dem offenbare sich in der katholischen Kirche die Grundbedingung zur Realifirung jener Idee im vollsten Maaße; denn diese Kirche, welche allein Kirche genannt werden könne, habe die Erziehung deS Menschengeschlechtes für den Himmel übernommen! Das habe sie allein thun können, weil nur sie die Grundbedingung deS sittlichen Lebens, den reinen Glauben bewahrt habe, aus dem die Glaubenösreudigkeit, die Glaubensstärke, GiaubenSinnigkeit und GlaubenS- einigkeit entspringe, die man bei den Protestanten vergeblich suche; dort habe man den untern Classen den Stab durchs Leben genommen, dafür Dccrete gegeben und so zur Auflehnung gegen göttliche und menschliche Ordnung aufgestachelt. Gegen diese Werke deS Unglaubens habe der Protestantismus auch keine Abhilfe; denn wo keine kirchliche Verfassung, keine kirchliche Gewalt, dort sey auch keine Kirchenzucht. DaS Priesterlhum habe man entfernt und die Prediger von der weltlichen Gewalt abhängig gemacht; der Protestantismus habe die Beichte abgeschafft, und damit den unbedingt nöthigen Einfluß der Prediger auf die Gemeinden, und sofort alle Kirchenzucht verloren. Deßhalb aber können diese Religionsgenossenschaften sich auch nicht einmal regeneriren, denn das Vo!k sey gleichgiltig und theilnahmsloS gegen den Protestantismus, dieser habe aber Niemand, der die Theilnahme wieder zu erwecken vermöge! So sey denn kein Weg, auf dem das neu erwachte religiöse Bedürfniß der Zeit Stillung finden könne, als die Rückkehr zur Mutterkircke, welche, wie sie bei allen bedeutenden Menschen erfolge, so im Allgemeinen dann um so häufiger eintreten werde, wenn man sich klar gemacht, daß mit dem Protestantismus nicht die Glaubensfreiheit, wohl aber die GlaubenSlvsigkeit, aufgegeben, und dafür Reinheit, Ruhe und Frieden gewonnen werde durch die Frucht des Glaubens, welche unter dem rei- chen Blällerschmuck und der Blütenpracht der heiligen Gebräuche und Sitten heranreife. Im Dienste der heiligen Kirche stehe Alles, auch die Kunst und die Wissenschaft, und so ziehe vaS heilige Rom durch seinen alles durchdringenden Glanz an, während der kalte Protestantismus vergeblich das Festhalten an dem, nach der willkürlichen Verdrehung so vieler Sätze, auch wieder nur willkürlich in den symbolischen Büchern Festgehaltenen befehlen n vl!e. Man sehe daher, daß diejenigen das „beste Theil" ergriffen haben, welche dem Zuge ihres Herzen nach der heiligen Kirche gefolgt. Es möge nun auch bald beginnen, schließt der Verfasser, „die große Wanderung der Völker zu dem Heiligthuine des Herrn; die Stunde ist da, und die Glocken der Zeit rufen bereits mit deuilicher Stimme!^ .nü-> Nach diesem möglichst gedrängten AuSzuge, welcher leider die blühende Sprache deS Originals nicht anzudeuten erlaubte, bleibt unS nur Weniges zu bemerken. Vorerst glauben wir den renkenden Leser, welcher die Sätze nicht einzeln, sondern in ihrem Zusammenhange erwägt, nicht erst versichern zu dürfen, daß eine, wenn für sich allein betrachtet, vielleicht zweideutige Stelle der 15- Seite den Verfasser der Bioschüre durchaus nicht als Feind der Wissenschaft characterisirt. Denn derselbe zeigt in seiner ganzen Darstellang, daß er das Paulinische von „der Erkenntniß seines Willens in aller Weisheit und dem geistigen Verständniß" vollkommen richtig aufgefaßt habe; ja er wäre seine Schrift zu verfassen gar nicht im Stande gewesen, hätte er nicht, statt bloß beständig über die falsche Aufklärung loszuziehen und ihr wieder in afterkalholischer, thatsächlich aber ächt lutherischer Manier, allein den Glauben und die Liebe 5) entgegenzustellen, vielmehr in reichem Maaße die freilich auf Glau- ") Wir verwahren uns hier gegen die unverständige oder böswillige Deutung obiger Worte, als hielten wir den Glauben ohne Wissenschaft für unzulänglich zur Seligkeit! Nein; aber, wenn wir sagen, daß, wer die Wissenschaft pflegen und mit ihr streiten kann, uno es doch nicht thut, ja dabei sogar die Freunde derselben verketzert, wenn wir sagen, daß dieser dem Willen Gottes frevelnd zuwiver handelt, so gedenken wir nur des Wortes: daß man die anvertrauten Pfunde nicht vergraben darf! «»merk. d. S.°''tM«MNL »N'-'^ '.Ä MÄ)K''' >i >/-E 395 den und Lieben vorzugsweise begründete katholische Wissenschaft gegen jene ins Gefecht geführt. Wie nöthig dieß sey, möchten doch alle Wissensfeinde, die ihrerseits in der That nicht viel lobenSwerther als die Lichtfreunde der andern Seite erscheinen, endlich einmal beherzigen! Bei der wiederholten Erwähnung des Umstandes aber, daß man im Protestantismus das Festhalten an den symbolischen Büchern meistens nur durch Regierungsmandate bewirken wolle, fällt uns der Conlrast inS Auge, welchen angeblich kalho- lische, aber dabei sehr Febronianische Regierungen dagegen gebildet haben. Unter und von solchen ist nämlich seiner Zeit, als die Kirche noch in der engsten StaatS- vormundschafr stand, alles ausgeboten worden, daö Festhalten an der Kirche nicht zu befehlen, sondern zu erschweren und zu verhindern, die heiligen Gebräuche zu unterdrücken, ja selbst die Spenduug der Sacramente polizeilich zu regeln. Beide stimmen aber darin überein, daß sie das religiöse Verhalten ihrer Unterthanen durch wellliche Mandate bestimmen wollen. Merkwürdigerweise war die F^Ige dieselbe mit jenem nach dem Borgang der Protesttintischen Staaten: das Verschwinden der Religiosität aus der gebildeten und ungebildeten Masse, dabei aber auch das Ende alles staatsbürgerlichen Gehorsams und OpfergeisteS. Wenn die Febronianischen Staatsmänner die Reiche durch ein christliches Regiment vor der falschen Aufklärung, und vor der in deren Gefolge einherschreilenren Entsittlichung bewahrt, und nicht immer ihre Polizeimittel, die gegen verbrecherische Tendenzen: gegen Hochvcrrälher, Räuber, Betrüger und Diebe sehr wohl angewendet gewesen wären, dazu vergeudet Härten, die Kirche und deren Diener zu beschränken, so wäre all das Blut, so die tapsern Krieger im Kampf gegen die gottverlassenen Rebellen verlieren mußten, erspart und kein Thron erschüttert worden. So aber ist auch der empirische Beweis geliefert worden, wie die Staatskirchen-Regiererei überall, bei Katholiken und bei Protestanten, nichts taugt, und wir können wieder nickt umhin, abermals als „eine Aufgabe unserer Zeit und eine Stimme aus der Mitte der" — Katholiken den sehnlichsten Wunsch auSzusprechen: daß durch thätiges Zusammenwirken der geistlichen Gewalt mit den weltlichen Behörden das glorreichste Wort unseres edlen Fürsten, die Befreiung der Kirche, bald in allen Lebenskreisen zur Wahrheit werde, damit von dem traurigen Febronianer-System nichts mehr bleibe, als die Erinnerung, die ja schauerlich genug ist, wenn schon Jemand einen Schreckenmacher zur Hand haben will. (Wien.K.Z.) mu.^M HkS -i<-.' ,mldl,l,',,n..>»,--H ,'„„,ü,„»,tw N'^nltt Man fühlt auS diesem daS Walten Otto's, der als Bedingung regulärer Zucht Aufgebung deS eigenen Willens, Gemeinschaft der Sitte und beS Gebens verlangte, dadurch den Angelpunct der Wirksamkeit derjenigen Männer traf, die sich für die Reform jener Tage entschieden hatten. Diese, welche mitten im Kampfe mit den simonistischen und beweibten Geistlichen die Päpste begannen, welche von Johann GualbertuS unter den italienischen Mönchen unternommen worden, in Frankreich durch den Orden von Grandmont versucht wurde, der keine andere Regel kannte, als die deS Evangeliums, daö aller Regeln Quell und Ursprung ist, war in gleicher Zeit und nicht ohne Beziehung zu dem Papste Leo IX. in Deutschland von dem Abte Wilhelm von Hirsau unternommen worden. Ei, ein Mönch von St. Heimeran in Regensburg, ein Sprosse bayerischen Adels, gelehrt und tugendhaft, hatte in dem Kampfe Heinrichs IV. mit Papst Gregor VII. sein ganzes moralisches Ansehen zu Gunsten des Letzteren in die Wagschaale gelegt und durch die Gründung von sieben deutschen Klöstern t^zu Reicbenbach, St. Martin in Bayern, St. Gregoriuö im Schwarzwald, in Erfurt, daS dann wieder Reinhansbrunn zu seiner Eolvnie halte, St. Maria in Doppelwasser, in Wielheim, zu Lavant in Kä'rnthen) eben so viele Mittelpuncte deS geistigen Lebens und eines tiefen moralischen Aufschwunges geschaffen. 396 Wilhelm beschränkte die Mönche auf ein rein geistiges Leben nach der Weise von Clugny, in welcber Gebet und Betrachtung regelmäßig abwechselten, während den Perkehr mit der Welt die Lonversi unterhielten, alle Handarbeit verrichteten und für die Bedürfnisse des Klosters und der Kirche sorgten. Der Gehorsam war rücksichtslos, das Leben allen gemeinsam; der Begriff des Eigenthums hatte aufgehört, aber auch der der Familie war nur in so fern vorhanden, daß alle Eine große Genossenschaft bildeten, deren Abgang sich durch Zugang von Außen nach großen Prüfungen ersetzte. Auf diese Genossenschaft warf der heilige Otto sein Augenmerk, um, nachdem er bereits den Abt GumbolduS auS dem Kloster von St. Heimeran berufen, dieser so wenig als seine nächsten Vorgänger daS Kloster auf dem Michaelsberge von Nachwehen des AbteS Rupert zu befreien vermochte, gründliche Abhilfe zu erlangen. In Folge deß wurde ein Zögling von Hirsau, Wolfram, gleich dem heiligen Wilhelm ein Sprosse drS bayerischen Adels, Abt, und vollendete nun als solcher die Reform deS Klosters, so daß der Schwabe Otto der zweite Begründer des Stiftes von Bamberg genannt werden muß, der Baier Wolfram das Verdienst hat, im Vereine mit dem Probste Eberhard von St! Jakob, dem Abte Weigand von Thereö, einem intimen Freunde des heiligen Otto, die Wiederhcrsteller des geistigen LebenS in Bamberg gewesen zu seyn. Denn es gehört mit zur eigenthümlichen Größe der Zeit, daß alle edleren Naturen nur von dem Einen Zwecke erfüllt waren und jene niederen Bedenken der Nationalität oder der Parteianschauung, die jetzt die Welt mit Spaltung und Zerrissenheit erfüllen, diesem weichen mußten. Wer der rechte Mann war, wurde gefragt, das woher er kam und wessen Landes Kind, kam wenn überhaupt erst spät in Betrachtung. Während aber Bamberg dem Abte Wolfram so vieles dankt, fand dieser vor der Menge tüchtiger Männer, vor der großen Anzahl ähnlicher Bestrebungen selbst in der weitläufigen Geschichte des Klosters Hirsau keinen Platz; nur Abt Andreas der Franke hat ihm in seiner Chronik vom Michelsberg (verf. 1494) ein dankbares Andenken gewidmet. Fällt es unserer Zeit schwer, sich in daS Treiben und Drängen einer Periode zu versetzen, welche den schroffsten Gegensatz zu ihr bildet; möchte man von dem Strudel der Gegenwart ergriffen selbst die Frage aufwerfen, ob daS wirklich deutscher Boden war, auf dem der nun statthabende Umschwung vor sich ging, so darf man sich, um die natürliche Folge der damaligen Reformbewegung sich klar zu machen, nur den Umfang vergegenwärtigen, welchen sie aus einem verhältnißmäßig so kleinen Kreise nahm, wie das BiSthum Bamberg war. Ein treuer und rastloser Förderer deS ernsten Geistes seiner Zeit schien der heilige Otto von Bamberg die Aufgabe in sich zu fühlen, die Welt mit Anstalten zu erfüllen, deren „Quelle und Ursprung" daS Evangelium war. Auf dem Boden deS Würzburger Sprengels baute er die beiden Aurach, auf bambergischem Michelfeld und wieS ihnen die Regel von Clugny an, welche Hirsau adoplirt hatte. AIS nun auch der in Frankreich neu entstandene Orden von Cisterz von Morimund aus, wo die Zierde Deutschlands der Bamberger Otto, Bischof von Freising, daS strenge Ordensgelübde ablegte, sich nach Deutschland verbreitete und in den Schluchten deS Steigerwaldes Abt Adam mit zwölf Gefährten daS nachher so herrliche Ebrach begründete, so gründete Otto im stillen Thale bei den westlichen Ausläufern des Fichtelgebirgö die Abtei Langheim nach der neu entstandenen Regel, die von Ebrach herübergebracht wurde. An diese reihten sich auf dem Boden des Regensburger Sprengels nicht weniger als sechs andere-an: Eyesdorf, Priefeningen, Münster, Biburk, MadelharteSdorf, Windenberg, fünf hicvon vom Orden von Clugny, daS letztere vom Orden der Prämonstratenser, beinahe dem einzigen, welchen ein Deutscher begründete, der heilige Norbert Erzbischof von Magdeburg, während keiner war, welcher, einmal inS Leben gerufen und meist durch Welsche entstanden, nicht durch Deutsche Förderung und eigenthümliche Pflege erhalten hätte. Im Halberstadter BiSthum gründete er Wittenburg (Regenötorsf), im Eichstädter HeilSbronn, im Passauischen Altersbach, in Oesterreich St. Andreas an der EnS; im Patriarchat von Aquileja wandelte er daS 45 Jahre lang seinem BiSthum entfremdete Arnoldenstein 397 aus einem Schlosse in eine Abtei um. Asbach erhob er zur Abtei; die Kirche der jungfräulichen Martyrin St. FidcS zu Bamberg übergab er dem reformirten Kloster auf dem Michelsberge; in Note, Vezzera, Tullefeld, Tuchclnhusen ward er Milbegründer. Das Kloster Banz auf hohem Berge am Main, daS kaum erbaut auch schon wieder zerstört worden war, stellte er her. Welche Klöster er begründete, die rüstete er auch mit Gütern aus, so daß man mit Recht sich fragt, wie eS möglich war, so vieles zu schaffen, zu bauen und zu ordnen. Wie Kaiser Heinrich Bamberg mit Gütern in allen Gauen ausstattete, versah Otto fast alle Bisthümer Deutschlands mit geistigen Anstalten. Es vollendete der Bischof nicht nur, was der Kaiser begonnen; eS war wie wenn er allgemeiner Bischof von Deutschland wäre, wie wenn auf seine Schultern allein die Last für das geistige Heil des Reiches ruhen würde; aber mit gleicher Umsicht und beispielloser Energie deö Geistes baute der Bischof auch Hospiläler und Schlösser, die einen den Leidenden zum Troste, die andern den Verfolgten zum Schutze. ES war die Absicht des großen Bischofs, die Strahlen der geistigen Sonne, welche Deutschland zu erwärmen begannen, nach allen Seiten hinzuleiten, Bamberg aber zum Mittelpuncte einer Thätigkeit zu machen, deren günstiger Einfluß sich bald nach allen Seiten bemerkbar machte. Denn wer kann eS läug« nen? In dem Maaße, in welchem der ausgestreute Samen Wurzeln schlug, wurde dem wilden Kampfe, der Italien und Deutschland bewegte, der daS Imperium wider das saeerclotium feit fünfzig Jahren unabläßlich zu neuen Wagnissen trieb, der Boden entzogen, dem widerstrebenden Kaiser das Schwert aus der Hand gerungen, und wie der große Friede deS Jahreö 1122, daS Wormser Concordat, so auch die herrliche Zeit Lothars III. vorbereitet, von dem es hieß: Imperator eedesiae smgwr reli^ionis et justitme. ?empors ip8iu5 secuncls luerunt. In cliedus ip8iu8 populug terrae von pertimuit. Ilnuscjuisczue enim sua libersliter pscilieecjue possidelist. Nerito a nobis nostris^uv paler pstriae appellstur. Unter diesem Fürsten war es dann auch, daß Otto, welcher einen Theil seiner Jugend in Polen zugebracht, sich der schwierigen Aufgabe unterzog, den heidnischen Pommern das Evangelium zu verkündigen. Zweimal zog er dahin, und ruhte nicht eher, als bis er die Fundamente des Christenthums gelegt, das Heidenthum entwurzelt, wie eS der heilige BonifaciuS bei uns gethan, und zugleich mit dem Christen, thume und Christensitte auch den Grund zu dem Uebergewicht des deutschen Wesens gelegt, dem sich zuletzt die Pommern so wenig entziehen konnten als dem sansten Joche Christi. Dann starb er ein Mann der Sorgen, wie seine Statue zeigt, voll Mühen und Beschwerden, ein Mann der That, der, während die Mönche in den von ihm gestifteten Klöstern beteten, die übrigen Bischöfe zauderten, für sie alle handelte, den Geist apostolischer Zeiten in Deutschland wieder erweckte, in Bamberg daS Bisthum erst wahrhaft begründete, an den Gestaden der Nordsee wie an den Ufern des Mains und der Donau sein Andenken als des größten Wohlthäters von Völkern und Volksstämmen in Segen hinterließ, in Bamberg zumal keinen größern Bischof nach sich, keinen größern vor sich fand, in Deutschland aber, ja im christlichen Erdkreise den leuchtendsten Männern, den verdienstvollsten Kämpfern für die Sache der ewigen Wahrheit beigezählt wurde. (Kath. Bl. a. Fr.) -Ki'-'k lim >iu . ii"s,i.'!-.,-iu:.? .»',. nf. in? p-'-oi ?au sjiln.n ,,'n ii,5pj->n(Z Sv! na,« - " aM,M»s.,..u,,'-.,5 «,Z 'Z,-u,j,M -n,M . Ausspruch eines Heiden über die Beichte. Seneca, der stoische Philosoph, sagt in dem dreiundfünfzigsten der moralischen Briefe: „Seine Fehler bekennen ist ein Anzeichen von Gesundheit." Der gesunde Körper entwickelt große Kraft, sobald etwas Fremdartiges, Schädliches eingedrungen ist; eS wird rasch ausgeschieden, oft ohne Anwendung äußerer Mittel. — Mit kaltem Wasser überschüttet erzeugt der Körper schnell eine Gegenwirkung, er sammelt seine innere Wärme und drängt sie nach Außen, um der schädlichen Erkältung zu wehren; der gebrochene Knochen bringt in kurzer Zeit eine Materie hervor, welche die getrenn- 398 ten Theile wieder vereiniget und sich dann selbst zum Knochen erhärtet; der Dorn, der inS Fleisch eingedrungen, findet nicht lange Ruhe; eS schwäret und eitert und arbeitet, bis der Feind hinausgedrängt ist; der gesunde Magen, der ein Gift in sich fühlet, geräth in Bewegungen und Zuckungen und ruhet nicht, es sey denn das Schädliche entfernt. Ein Anderes sehen wir an dem schwachen, ungesunden Körper. Der eingedrungene Krankheitsstoff durchdringt alle seine Theile; die Empfindung des erlittenen Schadens ist fast geschwunden; die Wunde erzeugt in dem kraftlosen Fleisch wenige oder gar keine Schmerzen; nirgends entwickelt sich eine frische Kraft, welche das Fremdartige auszuscheiden, die Wunven nnd Gebrechen zu heilen im Stande wäre. DaS Körperliche nun ist, wie in vielfacher Beziehung, so auch hier ein Bild deS Seelenlebens. ES liegt in der Seele ein gehcimnißvoller Trieb, daS, waS sie drückt, waS sie ängstiget, was ihr Krankheit und Unwohlseyn gebiert, an'S Tageslicht zu bringen. Sie suhlet sich ruhiger, sobald sie ihren innern Schmerz hinausgesprochen hat. Dieser Trieb ist so stark, daß selbst der Verbrecher sich immer versucht fühlt, wenigstens Einem von seines Gleichen die Geheimnisse seiner Seele, die Verirrungen und Schandthaten mitzutheilen; er hoffet irgend einen Trost, irgend eine Beruhigung durch die Mittheilung. Anvere, von diesem innern Triebe gedrängt, eilten hin, sich selbst dem Richter anzuklagen nnd freiwillig der Strafe sich zu unterziehen für Vergehen, die kein menschliches Auge gesehen, und die nimmer offenkundig werden konnten. Nur sehr Wenigen mag eS gelingen, dem innern, gewalligen Dränge zu widerstehen, daS Herz ganz zu verschließen: ihr LvoS ist dann dumpfes Hinbrüten, Verstockung, Verzweiflung, und in Folge dessen oft Selbstmord. Der Trieb also, sich auSzusprechen über sein Inneres, seine Verirrungen mitzutheilen, ist ein gewaltiger und allgemein menschlicher, eben so tief in uns begründet, als der Trieb der Selbsterhaltung. -u .win^ ' Je gesunder nun die Seele ist, d. h. je reiner sie ihre Ebenbildlichkeit mit Gott bewahret hat, desto schneller und stärker entwickelt sie ihre innere Kraft, um das Fremdartige, das Beunruhigende, daS Schmerzende, das Sündhafte auszuscheiven durch offenes, freimüthiges Bekenntniß; je mehr sie dagegen durch frühere Verirrungen, durch langes, fortgesetztes Dulden deS moralischen Kranlheiisstoffes schwach geworden, um so gefühlloser ist sie, um so weniger befähiget zur Rückwirkung gegen daS innere Gift. Diese einfache Reflexion läßt demnach in dem oben angeführten Ausspruche des Seneca eine Wahrheit erkennen, welche dem Institute der Beicht, auch abgesehen von seiner göttlichen Stiftung, innern, unläugbaren Werth verleihet. DaS AuSsprechcn der eigenen Verirrungen ist Bedürfniß der Seele, ist Zeichen und Anfang der Genesung. Wo nun die Seele in dem Grade geschwächt ist, daß sie zu den ersten Athemzügen deS geschwundenen geistlichen Lebens nicht mehr Kraft hat, da muß der Arzt eintreten, und wie bei dem bewußt- und regungslosen Körper, der aus dem Wasser gezogen warv, die eingeschläferte Lebenskraft wecken, die noch vorhandenen Funken anfachen. Und welchem Arzte mag hier der Vorzug gebühren? Demjenigen, der durch Studien und Gebet sich zu diesem Amte vorbereitet, und von einer höhern Obrigkeit für würdig und fähig erklärt ist, oder demjenigen, der nie mit der geistlichen Arzneikunde und den Seelenkrankheiten sich befaßt hat? — Oder wenn daS Herz zum Aussprechen sich gedrungen fühlt, welchem Menschen kann eS dann ohne Furcht sein Vergehen entdecken? Demjenigen offenbar, dessen Lippen mit dem unverletzlichsten, heiligsten Siegel geschlossen, dessen Herz Mitleid zu haben gelernt hat, dessen Hand im Ramen deS Königs der Ewigkeit das Begnadigungsurtheil unterzeichnet und hinreichet. Zum Schlüsse bemerke ich noch, daß der Satz Seneca's nicht vereinzelt dasteht in den Schriften und Religionsbüchern deS HeidenthumS. Aehnliche Sätze finden sich in den Eleusinischen Geheimnissen, eben so bei den Brahmanen, Tibetanern, Japanesen, den Peruvianern und Türken. — Um nur Eines hier anzuführen; das 399 Gesetz des Menu, Sohnes des Brahma, sagt: „Je wahrhafter und williger der Mensch, welcher eine Sünde begangen hat, diese bekennet, um so mehr entledigt er sich derselben, wie die Schlange ihrer alten Haut." Das Christenthum entspricht also mit seinem Veichtinstitut — abgesehen von seinem sacramentalischen Charakter— einem Bedürfnisse der Menschheit, das Gott zur Rettung deS moralischen Lebens tief eingesenkt hat in jedes Herz — ähnlich dem gewaltigen Triebe zur Erhaltung deö leiblichen Lebens. (M. Sbl.) »MsS slkiinznno-Mvfllv? zj-j M. W n,Ä»n^tz 75 5 m ljMiwnT liiVslo chuv ttii« much^i-K ilsckjjßzm??»» ch7u^ Sin ,!?iomvt Zi^ingzw^ll Zbi^zh ch7uct ^.-^ sjiiui!.; »St.r.:Z>,tSMM Zch?i5q'.7u, ?>w^s^.ch^ c^S z.-z ch'.in^ 7Z>IlZM7lL sws (lntt :7H'/.--6 7!7.-M«7i?nAM-I.7 7-R Sj.s. l^vpjMLskN^ -v'/ n,ll'« Paris, 9. Nov. ES ist auS den Mittheilungen des „Umvers" bekannt, wie der jetzige Stand der Verhandlungen über die heiligen Oerter im Orient ist. Auf den in dieser Beziehung thätigen französischen Gesandten Aupick ist der nicht minder thätige Lavallette gefolgt, der die Sache so weit gefördert hat, daß eine gemischte Commission aus Türken, Griechen und Katholiken niedergesetzt ward, um die auf Fermanen beruhenden Ansprüche der Katholiken auf die heiligen Oerter zu untersuchen. Da die durch Intrigue herbeigeführte spätere Bevorzugung der Griechen als nicht stichhaltig erkannt war, so versuchten diese durch eine Fälschung Documente zu unterschieben, die vorgeblich älter als die Diplome der Katholiken seyn sollten, in der That aber in dem berühmten griechischen Kloster auf dem Berge AthoS neuerdings angefertigt waren. Der griechische Mönch SimonideS, der einen verborgenen Ort als jene vorgeblich alten Dokumente enthaltend bezeichnet und um Nachgrabung daselbst gebeten hatte, ward auf der That ertappt, wie er eben jene mit großer Geschicklichkeit angefertigten Papiere dort verbergen wollte. Es kann nicht fehlen, daß die Franzosen den Proceß gewinnen, wenn der allmächtige Einfluß des russischen Kaisers nicht stärker als die Wahrheit ist. Daß man sich in Konstantinopel, und namentlich in den fränkischen Vorstädten Pera und Galata viel mit dieser Sache beschäftigt, ist natürlich; welche abenteuerlichen Gerüchte aber dort über den Zweck der Verhandlungen im Umlauf sind, muß ick doch der Kuriosität wegen berichten. Gestern erzählte mir nämlich ein hier dieser Tage angekommener Konstan- tinopolitaner, wie eS dort Stadtgespräch wäre, daß der hiesige Banquier Baron von Rothschild die Hand im Spiele hätte, und durch seinen Geldeinfluß Jerusalem erwerben, dort König der Juden werden, und im heiligen Boden seiner Väter ruhen wolle. Die Sache wäre dem Sultan schon ganz reckt, wenn der Kaiser Nikolaus nur seine Zustimmung gäbe. Derselbe Konstantinopolitaner erzählte auch, wie neuerdings in der Aja Sophia (jetzt Moschee, früher Kirche der göttlichen Weisheit) zu KonstaNtinopel wieder Reparaturen gemacht wären. Die schönen Wandmalereien, die von den bilterfeindlicken Türken mit Tünche oder mit Mosaik und Arabesken verdeckt wurden, haben sich mit der Zeit, namentlich am Gewölbe deS hohen ChorS wieder hervorgewagt und sind diesmal frei geblieben DaS Bild deS Heilandes und der heiligen Jungfrau blickt freundlich herab, und scheint dieß schon ein Anfang der Erfüllung der nicht bloß bei Christen, sondern auch bei Mohamedanern verbreiteten Ueberlieferung zu seyn, daß die Aja Sophia wieder in eine christliche Kirche umgewandelt, und der Priester am Hochaltare die Messe lesen würde. Jene eben erwähnte Bilderschen der Mohamedaner scheint, wie so manches andere Verbot deS Koran, allmälig zu erlöschen, wie denn z. B. im Bibliotheksaal deS SultanS sämmtliche Porttäte der Sultane sich befinden, und in den SalvnS der türkischen Großen die Bilder der napoleonischen Thaten die Wände zieren. Auch das im Koran befindliche strenge Verbot des WeingenusseS wird von den türkischen Notabilitäten wenig geachtet. Ueberhaupt greift die europäische Civilisation (wenn auch langsam) immer weiter um sich, besonders seil dem Regierungsantritt deö jetzigen SultanS, der die alte Nationaltracht mit der europäischen vertauschte, sein Heerwesen dem französischen nachbildete, seine Officiere auf die Ingenieurschule in Metz schickte, ' " ° " 400 sein Schulwesen nach deutschem und französischem Vorbild umformte, und in die Hände deS tüchtigen UnterrichtsministerS Hemal Effendi gelegt hat. Die Vornehmen schicken ihre Kinder meist zur Erziehung nach Deutschland oder Frankreich. Jene polilischen Reformen werden allmälig auch dem Christenthum den Weg bereiten. Dazu kommt der Proceß der Selbstauflösung in der mohamedanischen Religion, der in der letzten Zeit durch die energischen Kampfe der Wahabiten (der Protestanten deS Islam) gegen die orthodoxen Mohamedaner wesentlich beschleunigt ist. Eö wirkt auch als ein Sauerteig in der gährcnden Masse die katholisch-armenische Bevölkerung, die durch geistige Ueberlegcnheit sowohl, als durch unermeßlichen Reichthum factisch über die Türken gebietet. Sind doch fast alle europäische Gesandtschaftsstellen von Konstantinopel auS mit katholischen Armeniern besetzt! Und diese Armenier sind meist in den von Mechitaristen-Mönchen geleiteten armenischen Kollegien zu San Lazaro, Wien oder Paris gebildet. Möge der Halbmond bald der Sonne der Wahrheit Platz machen I (M. Sbl.) SMsiMZH j?zd'7(is)H l-l ochoT Sllj '.iglvfts. jjiMvoS ZhilM M >>5 um ^ >.s»7',:-.:tt ti'.?i .'^!U.K l > j.ll m«wj,O hur. n«,ssl'in«ioS Gehe hin und thue desgleichen! In dem Gasthofe einer nicht unbedeutenden Stadt wurde eben labls ä' dütv gespeist. Die Tafel war zahlreich von Gästen aus den verschiedenartigsten Ständen besetzt, doch bildeten die Officiere der Garnison den Haupttheil der Gesellschaft. Die Unierhaltung war sehr belebt und munter. ^.ji^^m Da trat ein junger Mann zur Tafel hin, eine große, kräftige Gestalt; er war einfach, aber doch höchst anständig gekleidet; er schien ein Gutsbesitzer aus der Nachbarschaft zu seyn. Er blieb stehen, machte das Zeichen deS heiligen Kreuzes, betete einige Minuten und setzte sich dann zu Tisch. Natürlich waren sofort Aller Augen auf ihn gerichtet. Einige blickten erstaunt auf ihn hin, Andere theilten sich einander ihre Bemerkungen mit, die Meisten aber zogen ihren Mund zu einem spöttischen Lächeln zusammen, daS endlich laut sich äußerte. Der Fremde, welcher bereits angefangen hatte, Suppe zu nehmen, blickte ruhig um sich. „Meine Herren," fragte er dann, „warum lachen Sie so allgemein, habe ich Ihnen Veranlassung zu Ihrer Heiterkeit gegeben?" „Ach, da sollte man nicht lachen," antwortete ein junger Officier, „wenn Sie solche Grimassen machen." „Also daS ist eS, waö Sie lachen macht?" erwiderte der Fremde. „Wissen Sie, eS ist eine Kleinigkeit, mit vierzig Personen über etwas zu lachen; aber dem Spott und Hohn einer ganzen Gesellschaft gegenüber daS zu thun, waS Pflicht und Gewissen gebieten, daS kann nur der Mann. Ich bin Katholik, ich schäme mich meines Glaubens nicht und danke meinem Gott gern für die Gaben, die seine Güte unS spendet." Alle schwiegen einige Augenblicke, der Officier blickte etwas verlegen seine Kameraden an; der Fremde aber begann gleich eine andere Unterhaltung und bald hatten die Gäste Gelegenheit, in dem entschiedenen Katholiken einen äußerst gebildeten und interessanten Gesellschafter zu finden. AIS er etwas früher vom Tische aufstand, das Kreuz machte und zum Danke betete, lächelte Niemand, die Meisten schwiegen, und hielten einen Angenblick selbst mit dem Essen ein. Grüßen? nach allen Seiten und freundlich wieder gegrüßt, verließ der Fremde den Speisesaul. K. A. Bestellungen für das mit 1. Januar 185S beginnende neue Abonnement wollen möglichst bald gemacht werden! M1YM?k,? m?s ^wflM?>i?.M5ss»P»?IY,.1ZZ j.'ll! iHfMl'.NVitM »tio'Zl'i ' ^ .Sns,ll»s> Verantwortlicher Redacteur: L. Schönchen. Verlags-Jnhaber: F. C. Kremer.