Vrey-Hnter Jahrgang. Sonntags-Beiblatt lniMiil? ?>l>«gkil'?cs»Ui^ n'»tj7ii'1ln-1?>iZ Znu nil^nll m ixunlkl ?iin zs-ii?? - 5. Juni. H^- 1853. ^_ ^ _ Dieses «latt erscheint regelmäßig alle Sonntage. Der halbjährige Abonuementsprei« TV kr., wofür e« durch alle konigl. bayer. Postämter uud alle Buchhandlungen bezogen werde» kann. A g r a m. Rede des hochw. Herrn ErzbischofS Georg Haulik von Varallya bei Gelegenheit der Inthronisation. Agram, 15. Mai. Die Rede, welche Se. Excel!, der hochw. Herr Erzbischof Georg Haulik von Varallja bei der Installation am 8. d. M. gehalten, lautet nach der Uebersetzung der „Agr. Ztg." wie folgt: „Ew. Eminenz I Hochwürdigster Herr Cardinalpriester der heiligen römischen Kirche, Erzbischof und apostolischer Nuntius! Hochwürdige Brüder und vielgeliebte Söhne!" „Sowohl einzelne Menschen, wie Städte, Königreiche, Kaiserreiche, zählen im Verlaufe ihres SeynS hie und da zuweilen einige Tage, die ihnen besonders günstig find; Tage, wie sie die alten Thrazier nach dem Zeugnisse deS PliniuS durch weiße, in eine Urne gelegte Steinchen dem Gedächtnisse der Nachkommen zu empfehlen pflegten. Der Tag daher, der für unser Vaterland, die Gemeinde, die Kirche und den Klerus AgramS mit den weiszesten Steinchen bezeichnet werden muß, ist zweifelsohne der heutige Tag." „Wenn wir auf den ersten Ursprung deS Vaterlandes zurückblicken, erblicken wir eS unter eigenen Königen, berühmt zwar durch kriegerischen Ruhm, doch durch Bürger- und auswärtige Kriege derart bewegt, daß bei dem ewigen Waffengeräusche weder die Musen sich dauernde Wohnsitze schaffen, noch die Künste der Ceres erblühen, noch auch den Volkssitten jene milderen Formen verliehen werven konnten, welche auf das Schicksal des Menschengeschlechtes einen so wohlthätigen Einfluß zu üben pflegen. Mit einem Worte, wir erblicken in jener Zeit unsere Vorfahren eingehüllt in die Finsterniß deS HeidenthumS; beraubt aller, selbst nur Erleichterung deS zeitlichen LebenS und die Hoffnung auf eine künftige glückliche Ewigkeit verleihenden Mittel, die nur das wohltlMge Licht deS christlichen Glaubens den Sterblichen zu gewähren vermag. Unmittelbar darauf durch das himmlische Licht deS Evangeliums aufgerichtet und schon zu Ende deS eilften Jahrhunderts mit der Krone Ungarn vereint, erlebten sie glücklichere Zeiten, obschon sie auch späterhin noch mit harten Wechselfällen deS Schicksals und zahllosen Gefahren kämpfen mußten. Unter diesen genüge eS der ungeheueren Verwüstung zu gedenken, welche die Einfälle der Tataren in diese Länder zur Folge hatten und die so groß war, daß sie das Volk mit der äußersten Vertilgung zu bedrohen schien. UebrigenS wurde diese Art von Unglück, was insbesondere dieses unser Vaterland anbelangt, nicht wenig dadurch gemildert, daß Europa von dieser Pest gerade durch jene gänzliche Niederlage befreit wurde, welche die hel- denmüthige Tapferkeit der Kroaten jenem barbarischen Volke beibrachte. Aber auch als in dem späteren Verbände mit Ungarn unsere Vorfahren sich unter den gastlichen Fittigen deö österreichischen AareS geschaart hatten, mußten sie herben Mißfällen auö- 178 gesetzt seyn. Im Anfange schlug ihnen die anschwellende Macht des türkischen Reiches furchtbare SchmerzenSwunden und brachte unsägliches Elend. Dazu gesellten sich Bürgerkriege und blutige in Ungarn und Siebenbürgen entsprungene Aufstände, so daß das Blut der Kroaten keine andere Bestimmung zu haben schien, als für die heilige Religion, den König und das Baterland, so wie zur Abwehr jener furchtbaren Verödung von den inneren Gegenden Europas zu fließen, mit welcher die Wuth der Muhamedaner sie bedrohte. Inmitten dieser Gefahren jedoch erfreuten sich unsere Vorfahren dennoch deS Trostes, welchen daS sichere und süße Bewußtseyn erfüllter Pflicht dem Gerechten gewährt. daS Bewußtseyn der unerschütterlichen Treue für Gott und den rechtmäßig angestammten Fürsten. Und gerade diese ihre Anhänglichkeit an die Kirche, diese ihre unerschütterliche Treue, war eine der Hauptquellen ihrer Leiden, die sie im längeren Verlaufe der Zeiten und selbst bis auf die neueste Gegenwart bei der Wahrung ihrer durch die redlichsten Mittel erworbenen und beinahe durch zahllose GesetzeSsanctionirungen bestätigten Rechte erfahren mußten, wessen ich weder um den Schmerz zu erneuern, noch um irgend Jemanden einen Vorwurf zu machen, sondern gewissermaaßen durch die Nothwendigkeit angetrieben gedenke, um so mehr, da ich selbst als Diener der Lehre deö Friedens und der Liebe nichts inniger wünschen kann, als daß jegliche Erinnerung an vergangene Mißklänge zwischen zwei Völkern, die im Laufe so vieler Jahrhunderte gegenseitig eng verbunden lebten, mit einem ewigen Schleier bedeckt und gegenseitig aufrichtige Vergebung der Fehler geboten und gewährt werde." „Jener glückliche Erfolg der k. !. Waffen, durch welchen die revolutionäre Hyder, die beinahe ganz Europa verheerte und schon zu verschlingen drohte, jüngst gänzlich niedergeworfen und in ihre scheußlichen Höhlen verbannt wurde, hat auch diesen Uebeln endlich ein Ziel gesetzt." „In dieser neuesten, vor unseren eigenen Augen entstandenen Regelung der Monarchie hat unser Vaterland, wenn wir seine politischen und juridischen Beziehungen betrachten, einen ehrenvollen Bestand und jene wahre Autonomie erlangt, jene Freiheit, die einer SeitS seiner Nationalität entspricht, anderer Seits aber seine Eigenthümlichkeiten dem Princip deS hohen GesammtreicheS coordinirt. Dieser würdevolle Bestand bewirkt, daß eS einen eigenen Edelstein in der österreichischen Krone bildet; einen Edelstein, der zwar nicht durch seinen Glanz und den kunstvollen Schliff, wohl aber durch seinen inneren Werth und besonders durch die Größe der Vertheidigungsmittel, die er dem Kaiserreiche darbietet, gewiß nicht die letzte Stelle in Oesterreichs Diademe einnimmt, Kroatien wetteifert nämlich mit den anderen Provinzen, um jene Grundlagen zu consolidiren, durch welche der große Gesammtkörper der Monarchie gestützt wird, wohl wissend, daß bei einem schwachen Körper die einzelnen Theile sich keines vollkommenen HcileS erfreuen können und daß der Ruhm eines starken Körpers auch auf seine einzelnen Theile überströmt." „Eine Zierde mangelte jedoch noch unserem Vaterland zur Fülle seiner Würde: daß eS nämlich auch in kirchlicher Beziehung seine UnaHängigkeit erlange, und daher eine eigene kirchliche Provinz bilde, der Autorität des Hauptes der Kirche allein unterworfen. Dieses edle Geschenk verleiht ihm der heutige Tag. Wird sodann irgend Jemand es wagen, ihn nicht unter die glücklichsten Tage zu zählen, den die vaterländischen Annalen in ihren Listen verzeichnet haben? Glaube übrigens Niemand, daß durch diese Unabhängigkeit jene Bruderliebe, die unS an die würdigen Prälaten Ungarns bis jetzt gebunden, irgend einen Schaden erleiden werde. Gewiß liegt diese Absicht unseren Herzen weit entfernt, da wir sattsam überzeugt sind, daß wir nicht allein mit Ungarns Kirchenfürsten, mit denen wir im Laufe langer Jahrhunderte durch daS gemeinsame Band der Anhänglichkeit verbunden waren und ihnen dankbar verpflichtet sind, sondern auch mit allen übrigen der sämmtlichen Monarchie, ja der ganzen katholischen Welt durch die Bande brüderlicher Liebe, deS Zutrauens und deS aufrichtigen Wohlwollens verbunden seyn müssen, nicht minder als wir mit ihnen durch die Einheit des Glaubens verbunden find." l?g „Wenn wir nun die Blicke auf diese unsere Stadt werfen, so finden wir ihren Ursprung beinahe ungewiß. Doch steht eS unbezweifelt fest, daß der Ort, der unter dem Namen Agram am Bache Cirkveniza schon vor der Invasion der Tartaren bestand, durch diese beinahe zerstört wurde. Unbezweifelt steht eS ferner fest, daß der Berg, auf welchem heut zu Tage die obere Stadt gelegen ist, durch ein Privilegium König Bela'S deS IV. nach der Vertreibung der Tataren zu einer Festung und königl. freien Stadt erhoben worden ist und zwar kraft eines Diploms oder einer goldenen Bulle, die am 16. Nov. 1242 ausgefertigt wurde und deren sechshundertjährige Gedächtnißfeier wir jüngst gefeiert haben. Welche mannigfachen Wechselfälle im Verlaufe dieser sechs Jahrhunderte unsere Stadt erfahren habe, zu erzählen, wäre wohl zu weitläuftig und auch fremd dem Orte und Zwecke dieser Feierlichkeiten. So viel ist gewiß, daß sie im Verlaufe so langer Jahre so zu sagen mit eigenen Augen die Schaaren der mohamedanischen Heere schaute, welche das Blut der anwohnenden Völkerschaften einsogen, deren Wildheit jedoch die Tapferkeit der Kroaten, angefeuert durch die Treue und Liebe zum Kreuze mit solchem Glücke widerstand, daß dieser mächtigste Feind deö christlichen Namens in die Stadt selbst niemals einzudringen vermochte. Nachdem daS Vaterland von dem ungeheuren Joche der Türken durch beispielloses Vergießen christ. lichen BluteS befreit wurde, wuchs Agram trotz mancher herben, zeitweise auch blutigen inneren Verwirrungen und Aufstände, trotz der Feuersbrünste und mancher anderen Leiden mit den Jahren auch in der Anzahl seiner Bewohner, der Zahl und Zierlichkeit seiner Häuser, durch die Mannigfaltigkeit der schönen Künste und literarischen, so wie endlich durch Industrie, Handel und Ausbildung christlicher Sitten derart heran, daß sie in jeder Beziehung der Würde einer Metropole der Königreiche Kroatien und Slavonien würdig erachtet wurde. Sie wurde auch durch die neueste Regulirung Oesterreichs der Sitz beinahe aller Dikasterien, welche sowohl in militärischer als in politischer und juridischer Hinsicht die öffentlichen Angelegenheiten leiten und hat durch die neuerlich stattgefundene Ankunft ihres hohen Regenten, der sie gewürdigt wurde, solchen Schmuck erhalten, wie sie dessen selbst im Verlaufe langer Jahrzehnte nicht theilhaftig geworden ist." „Einen wahrhast neuen und außerordentlichen Glanz jedoch bringt ihr der heutige Tag, an dem sie auch in kirchlicher Beziehung die Metropole veS Vaterlandes wird. Diese Zierde schien ihr bisher allein zur vollkommenen Würde zu fehlen. Und in der That muß dieser Zuwachs an Auszeichnung für sie auch einen um so größeren Werth haben, alö eö Allen bekannt ist, daß eS im ganzen Umkreise deS großen österreichischen KaiserstaateS nicht mehr als zwölf und diese großentheils durch Größe und Ansehnlichkeit hervorragende Städte gibt, die der Prärogative sich rühmen können, welcher nun Agram theilhaftig wird." . „Ich komme nun zur Kirche, meiner vielgeliebten Braut, welche deS heutigen TageS Festlichkeil ganz eigentlich betrifft. ES ist unzweifelbar, daß daS BiSthum und die Kirche AgramS vom heiligen LadiSlauS, dem Könige Ungarns, gegründet wurde, wie auS den Diplomen der Nachfolgenden Könige, besonders dem im Jahre l2l7 erlassenen Decrete Andreas II hervorgeht, obwohl eS ungewiß erscheint, ob die vom heiligen LadiSlauS gestiftete Kirche auch wirklich als dieselbe angenommen werden könne, welche unS in diesem Augenblicke in ihrem heiligen Schvoße umfaßt, da die Geschichtschreiber in dieser Beziehung in verschiedenen Versionen abweichen. Dennoch ist nicht zu bezweifeln, daß auch die Agramer Kirche durch die alleS mit Feuer und Schwert vertilgenden Tataren beinahe vom Grund aus zerstört worden ist, und zwar gegen das Jahr 1240, und daß sie anfangs deS vierzehnten Jahrhunderts noch nicht wieder hergestellt war, da der selige AugustinuS, der den Bischofssitz Agram im Jahre 1306 eingenommen, die Zerstörung seiner Kathedralkirche in einer seiner Reden bitter beklagte. Kaum daß sich unsere Kirche von dieser Verheerung zumeist durch die Sorgfalt unserer Bischöfe einigermaßen erholt hatte, erlitt sie gegen daS Ende des vierzehnten und zu Anfang deS fünfzehnten Jahrhunderts neue und (nicht ohne tiefe Trauer darf man dessen gedenken) durch Bürgerkriege hervorgerufene Zerstörungen; auch blieb sie in dieser traurigen Verwüstung bis zum Jahre 1466, in welchem Oswald den bischöflichen Sitz einnahm. Dieser würdige und durch seine Tugend ausgezeichnete Kirchenfürst hat nicht nur bei seinen Lebzeiten viel zur Entfernung der Uebelstände beigetragen, welche seiner Verlobten anklebten, sondern vermachte ihr auch in seinem Testamente eine ansehnliche Geldsumme zu ihrer Wiederherstellung und Er- bauung ihrer Thürme. So wurde denn dieser edle Tempel durch den unermüdeten Eifer und die frommen Opfer der nachfolgenden Bischöfe, besonders aber des Bischofs LukaS, dann des Thomas Bakocz von Erdeud, später Erzbischof von Gran und PrimaS von Ungarn, in seinem ursprünglichen Glänze wieder hergestellt. Doch nicht allzulange dürfte er sich dieses Gedeihens erfreuen; denn bald darauf, namentlich zu Anfang deS sechzehnten Jahrhunderts, während der Zapolyischen Unruhen wurde er unter dem Bischöfe Simon von Erdeud neuerdings verwüstet. AIS nämlich durch spanische Truppen daS erzbischöfliche Schloß belagert ward, wurden auch der Kirche zahllose Wunden versetzt, so zwar, daß ihre vom Bischöfe Oswald erbauten Thürme in Trümmer zusammenstürzten. Viele Jahre nach dem Bischöfe Simon entbehrte die Basilika des Daches, und wie die Ueberlieferung verkündet hatte sie sogar durch vierzig Jahre unter einem Strohdache geseufzt." „Nachdem sie sodann durch die Vorsorge des Bischofs DraSkovic und dessen Nachfolger einigermaaßen hergestellt worden, brannte sie 1624 vom Blitze getroffen ab, bei welchem traurigen Vorfalle sie ihrer kostbarsten Geräthschaften beraubt wurde, so daß der durch jenes Gewitter entstandene Schaden auf 200,000 fl. geschätzt wurde." „Die nachfolgenden Bischöfe und unter ihnen besonders Franz ErgheliuS schonten keine Mühe, keine Arbeit, keine Kosten, daß diese ihre geliebte Braut ihrer Trauer entkleidet und würdig geschmückt werde. Und in der That gelangte unsere Kirche auch durch die Freigebigkeit und den frommen Eifer mehrerer ihrer Vorsteher und mehrerer Domherren allmälig zu diesem ihrer Würde entsprechenden Zustande, den sie heute darbietet und den nicht wenige Fremde mit lebhaften Wohlgefallen zu betrachten pflegen, und sie dürfte mit der Zeit, so Gott will, auch noch eine Ver- mehrung ihres Schmuckes erhalten." „Bei alledem erscheint mir besonders bewundernSwerth, daß dieß GotteShauS nach so vielen und mannigfachen harten Leiden und so langer Zeit, deren eS bedürfte, um diese Riesenlast aus gehauenen Steinen aufzuführen, dennoch die ursprüngliche edle Reinheit ihrer Bauart beibehalten konnte." „Aber so vielen Schmuck und Zierden auch im Verlaufe so langer Zeiten unsere Kathedrale erlangt haben mag, so sind sie doch alle zusammen nicht von so hohem Werthe, daß sie mit dem, den deS heutigen TageS Glück darbringt, verglichen werden könnten. Denn heute wird ihr der Name und die Würde einer Metropolitankirche des gesammten Vaterlandes: nämlich der Königreiche Kroatien und Slavonien, zu Theil, wodurch alle Wunden, die ihr jemals durch der Zeit der Nöthen geschlagen wurden, alö geheilt betrachtet werden müssen. Ja nickt nur sind diese Wunden geheilt, sondern neue stärkende Kraft, neue Gnade, Mer Schmuck strömt ihr zu, so zwar, daß alle bisher von ihr errungenen Ruhmespreise durch dieses Diadem deS Glanzes geheiligt erscheinen." „WaS das Episkopat, daS Capitel und den übrigen KleruS anbelangt, so finde ich nichts Besonderes zu bemerken. Denn ihr LooS, ihre Würde und all ihr Glück ist innig mit dem Schicksale der Kirche, ihrer Braut und Mutter verbunden; so zwar, daß wenn diese trauert, auch sie trauern, wenn jene von Gefahren bedroht wird, auch sie selbst durch eine beweinenSwerthe Last gedrückt werden und im Gegentheile, wenn jene getröstet und erhoben wird, auch sie sich erfreuen und frohlocken müssen." „Ich will bloß hinzufügen, daß es mich mit besonderem Wonnegefühle durchströmt, daß ich meinen ehrwürdigen Senat, der sich stets und in jeder Hinsicht mit anderen Kathedral- und Metropolitan-Capiteln messen konnte und seinem Umfange nach leicht in der Monarchie den Vorrang hat; daß ich diesen meinen Senat sogleich, der mir stets ein getreuer Beistand in Erfüllung der heiligen ReligionSzwecke war, nnd 181 der sich stets gegen mich wohlwollend, ja ehrerbietig benommen, zu der so ausgezeichneten Würde eines Metropolitan-Capitels erhoben sehe." „WaS meine schwache Person anbelangt, so ist eS Allen bekannt, daß sie an der Anregung dieser Angelegenheit keinen Antheil genommen hatte, und daher auch nicht theilhaftig seyn könne deS Ruhmes der Erhebung dieses bischöfliche» Sitzes zur Metropolitanwürde. Ich erkenne übrigens darin die göttliche Vorsehung und Güte, ja tiefgebeugt bete ich sie an, daß sie nach so vielen Unannehmlichkeiten, die ich im Verlaufe meiner fast sechzehnjährigen Verwesung deS BiöthumS zu erleiden hatte, die zumeist aus den ungünstigen Zeitverhältnissen hervorgingen und die zuweilen so herb waren, daß ich den bischöflichen Sitz nicht mit Ehren mehr behaupten zu können erachtete und bereits ernstlich mich mit dem Gedanken ihm zu entsagen beschäftigte; daß, sage ich, nach so vielen Leiden und Wechselsällen die Lösung dieser Frage, die, wie wir auS der eben kurz vorher verlesenen päpstlichen Bulle erfahren, seit dem Jahre 1227, also durch sechs Jahrhunderte und länger, verhandelt wurde, gerade in die Augenblicke meiner Amtsverwaltung fallen mußte. (Schluß folgt., ^>s> I»IIlM!zIRk MI!j Z?fM!1-'.' Il^l-Ii III IKl/l'j Ueber die Mission auf dem Tpielberg berichtet der hochw. Herr Bischof von Brünn in einem Hirtenbrief an seinen Klerus: „Der überaus günstige Erfolg, der die im August v. I. im hiesigen Provincial- Strafhause abgehaltene Mission begleitet, ist Veranlassung geworden, daß man dieselbe Wohlthat auch für die Gefangenen des Spielberges in Antrag brachte. Die ehrwürdigen Väter auS der Congregation des allerheiligsten Erlösers sollten das apostolische Werk übernehmen, und da die Kirche ob dem Spielberge gerade vor 100 Jahren ihre heilige Weihe erhalten, so sollte die vom 10. bis 17. April, also durch 8 Tage andauernde Mission zugleich die Stelle der Säcularfeier vertreten. Und fürwahr hätte eine passendere Feier nicht auSgedacht werden können. Der Herr zog in den Tagen der Misston in hundert und hundert hochbeglückte Herzen ein und machte sie zu Seinen lebendigen Tempeln, wie Er vor 100 Jahren das aus Steinen gebaute HauS zu einem Gnadenwohnsitze erkoren und in dasselbe Seinen ersten Einzug gehalten hatte. Wir werden der erbaulichen Weise nicht vergessen, in welcher am 15. April die Sträflinge slavischer Zunge und am 17. die deutschen Gefangenen die heilige Communion empfingen und der Andacht, mit welcher 110 der unfreiwilligen Bewohner des HauseS zum Empfange deS heiligen Sacramentes der Firmung vor uns erschienen." „Wohl hatte schon in den ersten Tagen die Gnade mächtig gewirkt, die Kranken selbst begehrten, den Vorträgen in der Kirche beiwohnen zu dürfen, und denen dieß von Seite des Hausarztes gestattet wurde, die ließen sich auf den Schultern ihrer Kameraden in die Versammlung tragen, die Andern harrten sehnsuchtsvoll der Rückkunft ihrer glücklicheren Genossen, um über das in der Kirche Vernommene von ihnen belehrt, dadurch getröstet und ausgerichtet zu werden. Den 15. April, den Freitag in der Missionswoche, begingen sämmtliche Gefangene als einen Fast- und Bußtag. Niemand hatte sie dazu aufgefordert; sie thaten dieß freiwillig und bestimmten, daß von dem Betrage, der so bei ihrer Verköstigung entfiel, 20 fl. C. M. dem von Seiner kaiserl. Hoheit dem durchlauchtigsten Herrn Erzherzoge Ferdinand Mar angeregten Kirchenbau und gleiche 20 fl. C. M. dem zu errichtenden Knaben-Seminarium zugeführt werden; einen Theil des Betrages aber verwendeten sie zur Bekleidung eines Waisenknaben. So ist wieder, wo die Sünde übergroß gewesen, die Gnade noch überschwenglicher geworden (Röm. V. 20), und einer der Sträflinge hat dieser Thatsache in den nachstehenden Zeilen Wort und Ausdruck geliehen, die, weil zur Dankerstattung an den Hausseelsorger gerichtet, zugleich ein Zeugniß abgeben werden, daß die Auctorität des ordentlichen Seelsorgers durch die Berufung einer Mission nicht leidet." !8» „„Ein wehmüthig freudiges Gefühl, schreibt G. K. an den Spielberger Straf- hauSseelsorger, durchbebt alle Bewohner dieses unglücklichen Hauses, in welches der allgütige Erbarmer durch die Verkünder seines heiligen Werkes den Frieden gesandt hat, den die Welt nicht geben kann. Vergebens würden alle Reichthümer der Erde aus ihn verwendet worden seyn: sie beleben nicht ein zertretenes blutendes Herz. Die Liebe allein, jene unendliche Liebe unsers göttlichen Heilandes konnte solche Wunder bewirken, ja wirklich Wunder! Die taub waren für das Wort Gottes, sie hören eS jetzt mit Freuden an! Die blind waren und nicht sahen ihre Sünden und Gebrechen, eS sind ihnen die Augen aufgegangen! Die lahm waren zu allem Guten, sie werden mit der Gnade Gottes rüstig vorwärts schreiten! Die Aussätzigen an der Seele, sie werden gereinigt durch das heilige Sacrament und Allen wird das Evangelium der Liebe und Barmherzigkeit gepredigt!"" „Und so glauben Wir denn durch diese Mittheilung über den Erfolg der Mission auf dem Spielberge auch einer Pflicht genügt zu haben, da Wir der Ueberzeugung sind, daß Unser ehrwürdiger Klerus sie benützen wird, um nicht nur die getreuen Gläubigen in ihrer Anhänglichkeit an die Kirche zu festigen, sondern auch die Zaghasten, die etwa ihrer Sünde wegen in allzugroßer Furcht und zum Mißtrauen gegen die göttliche Barmherzigkeit versucht seyn möchten, zu trösten und aufzurichten und den noch obwaltenden Vorurtheilen gegen die Missionen wirksam entgegenzutreten. Uebri- genS erkennen Wir mit Freuden die Unterstützung an, welche dem Werke der Mission durch die Vorsteher des Hauses, namentlich durch die zarte Aufmerksamkeit und das treffliche Beispiel des Herrn Obervorstehers Abrahamowicz v Adelburg zu Theil wurde, wie auch die Haltung der Wachmannschaft und ihre Betheiligung an den heiligen Uebungen und beim Empfange der heiligen Sacramente sehr lobenSwerth war." Aböle Gorbie. Wenn uns das Leben der Heiligen erbaut und zur Nachahmung ermuntert; wenn uns ihr Beispiel zur Liebe Gottes und zum Dienste Maria's aneifert und in uns Großes für Gott zu thun anregt, bleibt eS nicht minder ergreifend und oft heilsam der Seele, von dem Leben und Sterben frommer Kinder zu hören; ja, gewiß kann ein fühlendes Herz nicht ohne Rührung über die Barmherzigkeit Gottes nachdenken, die selbst in so jungen Herzen schon so Großes wirkt, und die Worte in Erfüllung gehen sieht: AuS dem Munde der Kinder will ich mir Lob bereiten. Kinderherzen sind empfänglich, die Eindrücke von außen aufzunehmen, und diese Eindrücke wirken oft für späte Zeiten gut oder schlecht, — darum hüte man sich, eines dieser Kleinen zu ärgern. AuS dem Kloster unserer lieben Frau zu den Vöglein ist eine kleine Biographie solcher durch Frömmigkeit besonders ausgezeichneter Zöglinge aufgezeichnet worden, als bleibendes Andenken und ermunterndes Beispiel für Alle, die mit und nach ihnen in diesem Hause erzogen wurden, und so haben wir denn das Leben dieser kleinen Adele Gorbie gewählt zur Erbauung für Groß und Klein. In diesem ausgezeichneten Kinde bemerkte man frühzeitig eine zarte Andacht zur heil. Jungfrau, glückliches Vorzeichen besonderer Gnaden, die Gott dann solchen Seelen mittheilt. In einem Alter von drei Jahren belebten unv verklärten sich ihre kleinen Züge förmlich, sobald man von Maria sprach, und schon damals versuchte sie es, kurze Gebetlein zu sagen, um sie kindlicher Weise zu verehren. — Als eines TageS ihre Schwestern einen Besuch bei einer bekannten Klosterfrau abstatteten, war eS ein rührender Anblick, die kleine Adele während der ganzen Dauer deS Gespräches zu Füßen einer Statue der heil. Jungfrau knieen zu sehen, die sie in dem Saale bemerkte. Mit acht Jahren in dem Kloster aufgenommen, verkündete sie glückliche Anlagen, viel Sanstmuth, frühreife Vernunft, ein von Natur zur Frömmigkeit geneigtes Herz. Ihre Andacht zur heil. Jungfrau, weit entfernt zu erkalten, vermehrte sich im Gegentheil täglich, wie man eS aus einem Schreiben sehen kann, welches sie in einem Alter von !83 neun Jahren in kindlicher Einfalt und sehr rührenden Ausdrücken an die heil. Jungfrau richtete. Während der vier Jahre, welche Adele im Kloster zubrachte, diente sie allezeit ihren Gefährtinnen als leuchtendes Beispiel. Sie sah gerade ihrer ersten heil. Communion entgegen, als ihre Mutter von einer schmerzlichen Krankheit befallen, der sie auch erlag, dem Wunsche nicht widerstehen konnte, in der Gesellschaft ihrer Tochter eine Erleichterung ihrer Schmerzen zu finden und sie zu sich berief. Daß sie gerade in diesem Augenblicke daS Kloster verlassen sollte, war Adele sehr schmerzlich, aber dennoch folgte sie dem Rufe der Pflicht, nicht achtend aus die verschiedenen Meinungen ihrer Verwandten. „Meine Mutter verlassen, sagte sie, „und das gerade in einem Augenblicke, wo sie meiner Tröstungen am meisten bedarf! nein, ich würde es mir mein ganzes Leben vorwerfen" Ihre kindliche Liebe erhielt auch den süßesten Lohn, die heiß erflehte Gewährung ihres Gebetes, ihre Mutter sich Gott mehr nähern und dahin scheiden zu sehen mit den erbaulichsten Gefühlen christlicher Frömmigkeit, gestärkt durch die Tröstungen unserer heiligen Religion. War nun darin auch einiger Trost, so fühlte das arme Kind nicht minder schmerzlich den unersetzlichen Verlust. Aber ihr Glaube hatte sich befestiget während dieser PrüsungSzeit; der tägliche Anblick ihrer leidenden Mutter sie in steter Ergebung in den Willen Gottes erhalten. Zwei Monate nach dem Tode ihrer Mutter kehrte Adele in daS Kloster zurück. Das Leben außerhalb desselben hatte ihr nichts von ihrer Andacht und ihrem pünct- lichen Gehorsam geraubt. Um auf dem Wege der Erkenntniß Gottes und ihres eigenen HerzenS immer weiter fort zu schreiten, hatte sie die sromme Gewohnheit genommen, einen Tag in jedem Monate der besondern Zurückgezogeuhcit und dem Gebete zu weihen, von welcher Uebung sie selbst während der Ferien nicht abließ. Ihre aufrichtige und handelnde Frömmigkeit war zugleich innig und zart; ihre vorzügliche Liebe und Verehrung zur heil. Jungfrau, der sie wirklich so recht als gehorsame Tochter diente, machte sie bald werth, in den Verein der sogenannten Marienkinder (eokmts äe Mrie) aufgenommen zu werden, was schon lange ihr sehnlichster Wunsch war. Bald nachher wurde sie krank, konnte sich aber nicht entschließen, nach dem Krankenzimmer zu gehen, weil, wie sie sagte, sie dasselbe nicht mehr verlassen würde. MS man sie aber endlich doch dazu beredet hatte, fügte sie sich darein, indem sie wie gewöhnlich mit den Worten sich tröstete: „Gott will eS also." — Als man sie übrigens beruhigen wollte über den Gedanken an ihren Tod, meinte sie: „O nein, nein, glaubt doch nicht, daß der Tod für mich etwas Trauriges habe; wenn etwas mich könnte genesen lassen, so wäre eS der Gedanke daran. Wie könnte eS mich betrüben, zu Gott zurückzukehren, der mein bester Vater ist und nur mein Wohl will!" Da ihr Uebel immer zunahm, hatte man sie auf'S Land gebracht, die gehoffte Besserung erfolgte aber nicht. Fortwährendes Erbrechen, begleitet von einem auszehrenden Fieber, brachten sie bald an den Rand des Grabes. Als man ihr solches entdeckte, schien sie doch etwas betroffen; der Herr wollte in seiner Weisheit ein vollkommenes Opfer ihres Lebens, denn er ließ es zu, daß die natürliche Anhänglichkeit an das Leben in ihr erwachte, und sie, die mit solcher Freude dem Tode entgegen gesehen, ihn jetzt fürchtete. Mehrere Tage dauerte der Kampf, bis sie endlich einen vollkommenen und glorreichen Sieg erlangte, und der Herr, mit dem Opfer zufrieden, ihr ihre erste Sehnsucht wieder zurückgab. Ihr einziges Stärkungsmittel war, öfter in der Woche das heil. Sacrament zu empfangen, und an den Tagen, wo ihr solches nicht vergönnt war, sich wenigstens geistlicher Weise recht innig dem Herrn zu vereinen. Den Tag, an dem sie die letzte heil. Oelung empfing, wurde ihr lebendiger Glaube noch erhöht; sie fühlte sich wohler darauf, wie dieß oft der Fall ist. „Ach l" seufzte sie — „ich leide nicht mehr; welches Unglück, wenn ich genesen sollte!" Von diesem Augenblicke an verschwand das Irdische mehr und mehr aus ihrer Erinnerung, sie sah nur mehr den Himmel und seine Schönheit und den Herrn, der ihr die Arme liebreich entgegenhielt. An einem der letzten Tage ihres Lebens, da sie sich allein glaubte, hörte man sie plötzlich stärker als gewöhnlich ausrufen: „Wie viele Menschen, die Dich, o Gott, nicht kennen! die Dich lästern, statt Dich zu lieben, wie es Deine Güte gegen Alle doch so sehr verdient. Arme 184 Menschen, wie seyd ihr unglücklich in eurer Blindheit! Habe Erbarmen mit ihnen, o Herr I" — Ihre Schwäche nahm jedoch immer zu, nur ängstliche Convulsionen gaben noch Zeugniß von ihrem Leben, bis endlich in der Nacht vom 6. zum 7. Juni der liebe Gott die ersehnte Himmelsthüre ihr öffnete — und sie mit dem lieblichen Lächeln, welches ihr im Leben eigen war, von der Welt Abschied nahm. Alles war Ruhe, heiterer, ewiger Friede um diese kindlich jungfräuliche Leiche, die trauernd umgeben von ihrer Familie in Begleitung aller Bewohner des OrteS zur letzten Ruhe getragen wurde. Betrauert von Allen im Kloster, zumal aber von den Marienkindern, denen sie mit so gutem Beispiel vorangegangen war, wetteiferten diese, ihr den letzten Liebesdienst in Opfern und Gebeten darzubringen. Also endete das Leben dieses Mädchens, um aber fort zu leben in der Erinnerung Aller, die sie kannten, oder die an ihrem kindlich frommen Leben Gefallen finden werden. MW ll -N>,lM'- B ?)M ,tsi 5ii^iiKk .kl 01 l/N d'l!?N!'ki?'i, tt?^t>ill7'mi^'s n-ktt'llii üb'm <7mN -rinn so? ^li'tt »I China» Der „Standard" vom 38. April enthält über den Aufstand in China folgenden merkwürdigen Brief des hochw. I. I. Robert aus Nord - Carolina (Vereinigte Staaten), der einige Jahre als Missionär in China lebte: „Ich höre", schreibt er an einen Freund, „daß das eigentliche Haupt der Rebellion sich auf Hongkong befindet, und Hungnama Saw Tschuen heißt. Vor fünf oder sechs Jahren kam er nach Canton, wo er mehrere Monate lang die christliche Religion studirte. Seine Erhebung scheint nicht sowohl den Sturz der Regierung in Peking zu bezwecken, als vielmehr ein Kampf für die Religionsfreiheit und auf den Sturz des Götzendienstes gerichtet zu seyn. Sein AeußereS hat nichts besonderes. Er ist 5 Fuß 4 bis 5 Zoll groß, wohlgebaut, hat regelmäßige Gesichtözüge und ausgezeichnete Manieren. Er steht im mittleren Lebensalter. Während seines hiesigen Aufenthaltes (in Canton?) gab er sich dem Studium der heiligen Schrift hin, aus welcher er täglich Stücke auswendig lernte. Seine Aufführung war tadellos. Er wünschte die Taufe, reiste aber nach Kwang-si ab, eh' er sich überzeugt hielt, zu ihrem Empfang vollkommen vorbereitet zu seyn. Bei dem ersten Besuch, den er uns abstattete, brachte er einige Verse und andere von ihm verfaßte schriftliche Versuche über das Christenthum mit; die erste Kenntniß der christlichen Religion, erzählte er, habe er auS einer Abhandlung geschöpft, die er in Canton erhalten, und dann aus einer Vision, die er während einer Krankheit gehabt, und die ihm die in der Schrift vernommenen Lehren bestärkt habe. Deßhalb glaubte er an den wahren Gott, und war eigens nach Canton gekommen, um den Willen des Herrn in seinem geoffenbarten Wort besser kennen zu lernen. Wie ich höre, haben ungefähr 100,000 Menschen sich diesem Führer zugesellt, er ist bei dem Volke, das er mit Achtung und Wohlwollen behandelt, sehr beliebt." Der „Standard" begleitet diesen Brief mit folgenden Betrachtungen: „Wenn die Angaben dieses Schreibens richtig sind, und wir haben keinen Grund daran zu zweifeln, so ist das eins von den beachtenswerthen Zeichen unserer Zeit. Man sagt: die Kaiserin von China sey eine Christin, die Tochter eines Christen, und der Kaiser selbst mehr alö zur Hälfte bekehrt. Ohne die Fehler (ei-imes sagt das englische Hochkirchen- blatt) der papistischen Misstonäre. wäre China wahrscheinlich schon seit hundert Jahren dem Christenthum gewonnen. Was auch das unmittelbare Ergebniß deS jetzigen Kampfs in China seyn mag, so viel ist klar, daß das fanatische AuSschließungösystem dieser Nation einen Stoß erlitten hat, von welchem eS sich schwerlich erholen wird." 7y?M '-7? I5k>, > , M >»U'iMH!lK lllisili ilKiL .Zillos lIZsSMH lM)(tl tntzMKS --Ni,, -.. , / ? ^IN 7 IIII «I/, ,l.nin5,m'l,V Slw ?(l5M «kllU - « M'lM'1 s> m 'iw>.! , i!-^ ZlSl(jl ,IN7?l->. 1I', bst lil ,hn'i -—. Verantwortlicher Redacteur: L. Schönchen. Verlags - Inhaber: F. C. Kremer.