Beylage zu der Augsburgischen Ordinari Postzeitung. Den 22. Jan. 1822. Nro. 19. (Bekanntmachung.) Bon unterzeichnetem Amte werden om 4. Febr. d. I. 54 Schäffel Roggen, y« Schäffel 5 Mätzen Feesen,i5Z Schüssel 1 Mätz. 2 V. Haber an den Meistbietenden verkauft. Die Früchte, welche zum Theil auf dem Boden zu Pfaffenhausen, zum Theil auf dem Schloßboden zu Mindelheim liegen, sind aus den Vorjahren und sehr gut kvnservirt. Mindelheim, den 12. Jan. 1822. Kon. Rentamt. ___ Bauer, Rentbeamter. Von dem unterzeichneten Amte werden am Mittwoch den 6. Februar l. I. Vor« mittags von 9 bis 12 Uhr 10 Pfundgehechelter und y Zentner 74 Pfund ungehechelter Flachs von der Aernre 1821 in einzelnen Parthien, oder im Ganzen, lal vs r-nikca- «ions an die Meistbietenden versteigert, wozu man Liebhaber einladet. Oberdorf, den «.Ja n. 182 2. Kdnigl. Rentamt. __Weinrich, Rentbeamter. ( Bekanntmachung.) Da durch den Tod des Herrn Franz Schmid die Stelle eines Musikdirektors und ersten Violinisten auf dem Chor der hiesigen Pfarrkirche in Erledigung gekommen ist, so werden inFolge hohen kais. kdn. kreisamtlichen Dekret vom 25. vorigen Monats Nro. 9550/1206 Geistl. alle jene, welche um diese Stelle zu kom, vetireu gedenken, aufgefordert, ihre Gesuche postfrey bis längstens 12. Hornung d. I. bey den hiesigen pr. Stadtmagistrate einzustellen, und zugleich erinnert, daß die Bitt« gesuche mit den gehörigen Zeugnissen über ihre theoretische, und vorzüglich praktische Kunstkeunrnisse als Direktor, und erster Violinist, wie auch allfällige Fähigkeit im Singen Unterricht geben zu können, dann über ihre deutsche Sprachkenntniß, ihre Moralität, Alter und Stande belegt seyn müssen. Mit dieser Stelle ist nebst den bey« läusig 40 fl. betragenden Kirchen - Accidentien die jährliche fire Besoldung von 400 fl» R. W. verbunden. Vom pr. Stadtmagistrar Botzen, den ro. Jan. 1822. __Peter v. May rl, p r. Bürgermeister. (Verkaufs - Bekanntmachung.) Von kdnigl. Landgerichts wegen. Nach dem Antrage der Dietrichischen Kreditoren muß das zur Sr. Antons -Pfründte in Augsburg gründ» und bestandbare Hofgut des verstorbenen Bauern, Peter Dietrich von Roß» Häupten, bestehend in einem gemauerter! Wohnhause Nro. v. mit Stallnng unter einem Dache; einem abgesondert stehenden Staocl, einem beym Hause sich befindlichen Garten von 1 i/4tel Tagwerk, da», n 26 Jauct). hieM gehöriger Accker, 2 5/8tcl Tagw. Mäder, nebst,)8relTagw. eigenen Wiesfleckel, einer wiederholten Versteigerung ir» loco Roßhaupten ausgesetzt werden. Hiezu bestimmt man nun Termin auf Montag den 4. Febr. heurigen Jahrs, an dem sich die allenfallsigen Kaufslustigen vor der am gedachten Tage im Wirthshause zu Roßhaupten eintreffenden Landgerichtskvm- misswn eivfinden, und vorbehaltlich kreditorschafrlicher Genehmigung ihre Kaufsanträge zu Protokoll erklären wollen. Burgau, den 7. Jan. 1822. Kdnigl. baier. Landgenchr. Gebharo, Landrichter. — Ketterl. (Verkaufs - Bekanntmachung.) Die Solde des Alops Mairle von Wartlstetten, bestellend in Haus und Stadel an einander, dann Gcmeindenntzen, kommt im Ere» kutiv^ege zum Verkauf. Es werden daher Kaüfsliebhaber eingeladen, Donnerstag den 7. Febr. laufenden Jahrs sich in dissseitiger Kanzley bis Frühe 9 Uhr einzufinden. Auswärtige aber haben auch Vermdgeus, und Leumunds Zeugnisse beyzubringen. Wertingen, den 7. Jan. 1x22. Kon. baier. Landgericht, v. Rheinl, Landrichter. < Ediktal-Vorladung ) Simpert Ämann, lediger Bauerssohn von Bellcnberg dieß Gerichts , befindet sich schon seit 2 1/2 Jahre unbekarnr wo auf Fuhrwerk abw»» send. Da nun gegen denselben von Karl Warmann zu Mürenberg am Main hierorts eine Schuldige von 2^6fl. izkr. angebracht worden, so wird derselbe hiemit aufge» fordert, sich hinnen einem Termin von 6 Monaten vom Tage her Einrückung dieß z» Beantwortung der Klage hierorts um so gewisser zu stellen, als nach Umfluß dieses Termins gegen ibn rechtlicher Ordnung nach in Lontumaciain verfahren werden würde. Jllerrissen,. den 29. Dez. 1821. Kon. baier. Landgerickr. Merklin, La ndrichter. ( Vorladung ^) Friedrich HaaS, 1765 zu Gleußen geboren, hat sich schon über 40 Jahre von seinem Geburtsorte entfernt, ohne seit dieser Zeit über seinen Aufenthalt Nachricht zu geben. Derselbe oder dessen allenfallsige Leibeserbcn werden hie« durch öffentlich vorgeladen, binnen einem halben Jahr und zwar längstens bis zum 8. Juli dieß Jahrs um so gewisser sich zu melden, uud das in 1204 fl. 2 kr. bestehende Vermögen in Empfang zu nehmen, alsaußsrdessen dasselbe den nächsten Verwandten gegen Kaution überlassen werden würde. Seßlach, im Obermainkreise des Königreichs Baieru, den 8. Jan. r8-». Kdnigl. Landgericht. Pauer, Landrichter. — Braun. (Bekanntmachung.) Andreas und Johann Llmmer, 1755 und 1758 zu Rar- telsdorf geboren, sind schon über 42 Jahre abwesend, ohne seither von ihrem Aufenthalte Nachricht zu geben. Auf Antrag der Verwandten werden dieselbe oder ihre allenfallsige Leibeserben hiemit öffentlich vorgeladen, um so gewisser sich binnen einem Halden Jahr, und zwar längstens bis zum 8- Juli dieß Jahrs bey unterzeichnetem Gerichte zu melden, und ihr in 1547 fl. 46 1/2 kr. bestehendes und unter Kuratel befindliches Vermögen in Empfang zu nehmen, als nach Verfluß solches an die nächste Verwandte gegen Kaution ausgefolgt werden würde. Seßlach, den 8. Jan. 1822. Kdnigl. baier. Landgeri cht. ___ Pauer, Landrichter. ' (Bekanntmachung.) Xaver Fischer von Schwabmünchen, gewesener Rentamtsschreiber dahier, ist ohne eine testamentarische Disposition über sein Vermögen gestorben. Da keine gesetzliche Erben bekannt sind, werden hiedurch alle, welche sich als solche ausweisen können, hiemit aufgefodert, binnen 6 Monate a Dato sich hier, orrs um die Erbschaft zu melden, da widrtgens selbe gesetzlicher Ordnung nach dem Staate heimfäilig würde. Zugleich aber fodert man auch alle hiedurch auf, welche an diesen Fischer eine Foderung machen können, selbe bis Dienstag den 5. Febr. dieß Jahrs vor hiesigem Landgerichte zu liquidiren, da sie widrigens von dieser Mass» ausgeschlossen würden. Schwabmünchen, den 12. Jan. 1822. Kdnigl. Landgericht. __v. Braunmühl, Landrichter. (Verschollenheitö- Erklärung.) Da sich ans die Vorladung vom z. Febr. 18ü, welches in die Beylagen zur Augsburgischen Ordinär! - Postzeitung vom 27. Febr., 8. März und 5. April, Nro. 50., 58. und 82., eingerückt worden ist, wedereiner von c>en Brüdern Lorenz und Georg Neirmaier von hier, noch Abkömmlinge verselben im ihr Vermögen gemeldet haben, so werden diese Brüder andurch als verschollen erklärt, und ihrVermdgen wird an ihre nächste Verwandte gegen Kaution hinaus gegeben werden. Niederraunau, den 7. Jan. 1822. Freyherr!, von Freybergisches Patrimonial. Gericht.___Gu mbing er, Parrimo nialrich ter. (Bekanntmachung.) Auf wiederholten Antrag der Kreditoren wird das Katharina Heisische Gantanwesen zu Goggers dieß Gerichts vorbehaltlich der Genehmigung der Glaubiger nochmals zum Verkaufe ausgeschrieben. Hinsichtlich seiner Bestand, theile wird sich auf die frühere Ausschreibung vom z. April v. I. (Beylage zur AugS, burger Moyschen Zeitung Nro. 88- cls Dato 12. April 1821) bezogen, und zur Versteigerung selbst der y. Febr. l. I. vvnVormittags y bis 12 Uhr bestimmt, wo Kaufs, tiebhaber ihre Anbote in diesseitiger Gerichtskauzley zn Protokoll geben können. Unbekannte Käufer haben sich über Leumuth und Vermögen auszuweisen. Friedberg, den 8- Jan. 1822. Kdni gl baier. L and gericht. __v. G tmmi, Landrichter. (Bekanntmachung.) Balthasar Nußbaum, Bürger in Gundelfingen, hat gemäß der lud dato Koäivrno ausgestellten Obligation sä 1000 fl. auf seine Wechfel- fähtgkeit Verzicht geleistet, welches hiemit zur öffentlichen Kenntniß gebracht wird. Lauingen, d en 14. Jan. 1822. K. b. Landgericht Lauingen. _ v. Ott, Landr. (Bekanntmachung. Waldverkauft) Zufolge höchsten Regierungs - Befehl No.54.5z. wird den 12. Febr. laufenden Jahrs die in dem Reviers, Bezirk Eurasburg unweit Bmgger und Freienried gelegene Kamera!» Waldparzelle, Waidel genannt, nach den bey den Staats, Realitäten-Verkäufen bestehenden Normen öffentlich entweder im Ganzen von 24 Tag^. 150 Qr. Rüchen, oder theilweise verkauft. Kaufslustige werden daher eiügeladen, an dem festgesctzlenTag Früh 9 Uhr im Wirthshaus? zu Har, gertswies-n, als ocm zum Verkaufe gewählten Lokale, sich elnznfinden, und ihre An» gebore zu Prorvkcll zu geben. Zugleich wird bemerkt, daß der ton. Forsiwart Scherr zu Bruggec angewiesen ist, den Kaufslustigen genannte Kameral» Waldparzelle ge, nau anzuzeigen. Friedberg, den 15. Jan. 1822. Königliches Nent- und Forstamr zu Friedbe^g. Direnberger, Rentbeamt er. We yma r, Oberfö rster. (Auffvderung.) Alle diejenigen, welche während der Amttrung des verstorbenen kdnigl. Landrichters Pisot in Jngolstadt zu den Kuratel- oder Judizial, Massen des königj. Landgerichts Jngolstadt Gelder erlegt haben, und auf die in der Depositen- kaffa des erwähnten Landgerichts vorhandenen Gelder noch rechtliche Ansprüche machen zu können glauben, werden hiemit aufgefoderr, ihre Federungen bey der von Seite des unterzeichneten Gerichtshofes zur Reinstellnng des Devosiroriums des kdn. Landgerichts Jngolstadt abgeordnet werdenden Kommission, welche das Geschäfte Montags den n. Febr. 1822 in Jngolstadt beginnen, und dann ohne Unrerbrnch fort,' setzen wird, binnen längstens 6 Wochen geltend zu machen, und zugleich die Depvsi, tionsscheine, oder andere Behelfe mitzubringen, worauf sie ihre Foderungen gründen. Amberg, den 4. Jan. 1822. Kdnigl. Appellationsgericht deS Regenkreises. v. Weber, kdn. Präsid ent. — Sedlmay r, Sekretär. ( Verpachtung.) Von kommenden Georgi an, nämlich vom 24. April 1822 anfangend, werden nachstehende Oetonomie-Güter auf mehrere Jahre mit einander verpachtet, als: ^. Das Hofgebäude Gumppeuberg, i/4tel Stunde von PöttmeS entfernt, mit ss. einer bedeutenden Schäferey, KK. 24 i/4tel Morgen Gärten, cc. 58 Morgen zwey - und einmahdigen Wiesen, und ää. 142 ?/8tel Morgen Aecker, dann v. Das Hofgebäude Sedelbrun, 1/2 «stunde vonPöttmes entlegen, mit es. einer ebenfalls bedeutenden Schäferey, 55. z r/4tel Morgen Gärten, ^Z. 135 Morgen zwey- und imähdige Wiesen, dir. m Morgen Aecker. Zusammen 474 z/8tel Morgen. Pachtliebhaber können demnach von nun an über das Weitere hier bey der freyherrlich von Gumppenbergischen hohen Vormundschaft sich Aufklärung stündlich, und sohln bey Zei, ten erholen. Pdttmes, den 15. Dez. 1821. Das freyherrlich v. Gumppenbergische Parrimvnial gericht I.Klasse Pottm es.__ Scherte!, Patrimvnialrichter. (Bekanntmachung.) Heinrich Engelbert Counet, Sekretär Ihrer königlichen Hoheit der verwittweten Frau Herzogin» Amalia vonPfalzzweybrücken, und in solcher Eigenschaft alsSekretär schon seit mehr als 18 Jahr dahier angestellt gewesen, ist un« herm 27. Aug. vor. Jahres in einem Alter von 71 Jahren, ledigen Standes, und ohne Hinterlassung einer letztwilligen Disposition verstorben, während auch unter desselben nachgelassenen Schriften sich über seine verwandtschaftliche Verhältnisse nicht der mindeste Aufschluß vorfand, und man dießfalls nur so viel in Erfahrung brachte, daß er aus Trier gebürtig sey; von daher aber die amtliche Nachricht einlief, daß noch Enkeln einer Schwester desselben in Saarburg sich befinden sollen, und auf seine Erbschaft Anspruch zu machen im Begriffe stehen, ohne sich jedoch bisher selbst dabier angemeldet, oder des Näheren ausgewiesen zu haben. Es werden daher alle diejenigen, welche auf den in Baarschaft, Pratiosen, und andern Effekten an Geld - und Schä. tzungswerth die Summe von 3344 fl. 10 kr. betragenden Nachlaß desselben, ErbschaftS- vder sonstige Ansprüche zu machen gedenken, hiemit unter der Bemerkung, daß außer den bereits bestrittenen Knr- und Letchenkdstendießorts keine Passivschulden des Ver, storbenen angemeldet, oder bekannt sind, aufgefoderr, sich innerhalb z Monaten, von gegenwärtiger Bekanntmachung an, um so mehr bey Nnrerzeichnerem Am» te zu melden, und die nöthigen Nachweise beyzubringen, als nach Verlauf jenes Termines, um das vom Sekretär Counet in der hiesigen Residenz bewohnt gewesene Lokale zu räumen, und einen großen Theil der Effekten vor alleufallsiger durch zu langes Verspertseyn zu befürchtender Verderbensgefahr zusichern, man ohne weitere mit der öffentlichen Versteigerung fürschrelten, und hinsichtlich des Nachlasses überhaupt Saö Weitere rechtlich verfügen würde, inzwischen aber gleich bey der Reseration und Auventur den Kiesigen königlichen Advokaten Dr. Carl als Anwalt für die unbekannten Jntestat - Erben ex oKiciv aufgestellt habe. Signatur» Neuburg an der Dona», den 10. Jan. 1822. Kdnigl. Landgericht Neuburg. __ Karl TbeodorBeck, Landrichter. (Bekanntmachung, Verkauf oder Verpachtung derZiegelbrennerey am Prugger betreffend.) Da sich bey der auf den 17. vorige« Monats und Jahrs zum Verkaufe »der Verpachtung der dem katholischen Studienfond dahier gehörigen, in der Moy- schen Zeitung Nro. 285., dann in dem Lokalintelligenzblatte Nro. yz., beschriebenen Ziegelbrennerey am Prugger bey EuraSburg angesetzten Tagöfahrt weder ein annehmbarer Kaufer noch Pächter eingefunden hat, so wird zum nämlichen Behufe Montag der 28. des gegenwärtigen Monats festgesetzt. Kaufs - und Pachtliebhaber werden daher eingeladen, am besagten Tage in dem Geschäfftslokale des Stifrungspflegers Philipp Schmid im Hintergebäude des Rathhauses dahier Früh y Uhr zu erscheinen und ihre Anbote zum Protokoll zu geben. Angsburg, den 12. Januar 1822. Magistrat der kdn. Stadt Augsburg. Der I. Bürgermeister v. Caspar — Lanius, Sekr. (Bekanntmachung.) Unterzeichneter gedenkt seine in der kaiserl. kdnigl. landesfürstlichen Gränzstadt Scheerding arn Jun besitzende, mitten am Hauprplatz entlegene, mit Nro, ly. bezeichnete, sgädig gut erbaute, und mir einer großen Stallung versehene Behausung sammt der hierauf radizirren reelen Weingaftgebs- und eben solcher Wierschanksgerechrtgkeit, dann einem rückwärts des Hauses befindlichen Obstgarten, worinn sich ein Sommerhaus und einem Budelkegelstatt befindet, aus freyer Hand zu verkaufen. Dieses Haus sammt Gerechtigkeiten kann mit oder ohne Zimmer, und Hauseinrichtungen, mir oder ohne Weiniager, und dann in 200 Eymern bestehenden leereu Weinfässer» mir eisernen Banden, und aufsjo Eymer eiserne Reis erkauft werden. Herren Kanföliebhaber belieben sich an Unterzeichneten zu wenden, und mir selben bis auf gerichtliche Ratifikation den Kauf abzuschließen. Uebngens wird noch erinnert, daß, da auj diesem gesammt Vermögen keine Schulden basten, eine dem Kauf angemessene Summe gegen erster Hypothek und gewohnlicher Verzinsung liegen gelassen «vird. Scheerding , den 8 Jan. 1822 Fr. Michael.Kirchbäck, Wein gastaeb allda. ( Lirerarische Anzeige.) In Unterzeichneter Buchhandlung erscheint nächstens: 1^. dascil. I^actsutius von dem Ende der Christcnvcrfolger, eine deutsche, mehr Bearbeitung, alsUebersetzung, mit kritischen und erklärendenAnmerkungen. Ein Buch, das von den Gelehrten einstimmig an Werth dem Gold gleich geschätzt wird, «nd von allgemeinem, besonders aber jetzt höchstem Interesse ist. Es giebt nicht nur allein die Triebfedern jener großen Christenverfolgimg, die unter I^ctsiniug Augen auebrachen, und anderer großer politischer Ereignisse und Veränderungen jener Zeit äu, die ohne dasselbe stets unbekannt geblieben wären, sondern zeigt auch die wundcrba, ren Wege der gdrttlichen Vorsehung und Gerechtigkeit auf eine das Gemüth tief ergreifende Art, und ist überhaupt ein Spiegel für Jedermann. Landshnt, im Jan. 1822. _. _ Webersche Buchhandlung. Die mit immer wachsenden Beyfall« in München erscheinende Unterhaltmigs- schrifr, Flora betitelt, wird auch im laufenden Jahre wieder fortgesetzt; Original- Aufsätze zur Unterhaltung und Belehrung; die Früchte einer ausgebreiteten Lektüre, Feste, Feyerlichkeiren, Korrespondenz-Nachrichten, Theater-, Musik- und Mode, berichte :c., welche letztere von nun an regelmäßig alle 14 Tage geliefert werden, machen, wie bisher, den Jnnhalt dieser Zeitschrift aus. Auch ist für die Zeit der bevorstehenden Srandeversammiung Sorge gcrragen, daß den Lesern der Flora das Wichtigste dieser Verhandlungen in möglichster Schnelle geliefert wird. — Das halbjährige Abonnement beträgt in t»co München nur z Gulden. Der Preis erhöht sich im Verhältniß der Entfernung. Die Bestellungen geschehen bey allen löbliche» Postämtern; die Hauptspedition hat die ton Ober Postamts-Ieitungs- Expedition in München übernommen. Man darf die Flora zu den wohlfeilsten Schriften dieser Art zählen, indem in der Woche 4 Nummern und 1 Anzeigeblatt erscheinen. Monatliche Bestellungen übernimmt die Lenlnersche Buchhandlung in München, so wie zede andere solide Buchhandlung. Die Redaktion der Zeitschrift Flora in München.