Beylage zu der Augsburgischen Ordinari Postzeitung. Den 24. Jan. 1822. Nro. 21. " (Wald - Parzellen - Verkauf.) Zu der nach allgemeinen Staatsgüter - Verkauf«« Normen anbefohlenen Versteigerung s. des aus 17 Tagwerk 100 Qt. Ruthen beste, henden sogenannten Lechlingszellerholzes, und d.io Tagwerkzo Qt. Ruthen haltenden Harthölzels, beyde im Steuerdistrikr Wiesenbach, ist Donnerstag den 7. künftigen MonatsFebruar festgesetzt worden. Dieses wird nun allen Kaufslicbhabern mit dem Bemerken eröffnet, daß die Versteigerung sowohl der Gründe, als des darauf stehenden Holzes im Pvsthaus zu Gundelsdorf Morgens um 10 Uhr entweder im Ganzen »der in Abtheilungen vorgenommen werden wird, und die Liebhaber sich inzwischen die Verkaufs 5 Objekte durch das königl. Forsipersonal der Revier Thierhaupten und namentlich des königl. Forstwarts Mannhart zu Pdttmcs vorzeigen lassen kennen. Den 12. Jan. 1822. Königl. Rentamt Rain und Forstamt in Friedberg. kön. Rentbe amter. — Waymar, kdn. Obe rförster. (Bekanntmachung.) Die Bibliothek des zu Rvrh verstorbenen Hofkammerrathö Hauk wird nach dem Jnnbalr seiner letztwilligen Disposition nunmehr im Versteige- rungs - Wege verkauft. Sie enthält über 1000 Bände, hauptsächlich theologisch?, juridisch- und medizinischen Jnnhalts, der Katalog über solche kann bis zum Verstei, gerungstermin bey dem Bürgermeister Le Pair in Roth jeden Tag eingesehen werden. Montag den 11. Febr. 1822 geschieht die Versteigerung der Bibliothek, die sich im Hause des Bürgers und Schneidermeisters Hagenbauer zu Roth befindet, und an die, sem Tage eingesehen werden kann, auf dem Rathhause daselbst, durch die anwesende Landgerichts, Kommission. Da der Erlös aus dieser Bibliothek als ein Legat zur obern Pfarr in Thalmessingen bestimmt ist; so wird über die Genehmigung des Meistgebots höhere Entschließung erwartet. Kaufsliebhaber werden also eingeladen, sich an obenbenanntem Tage in Roth einzufindcn, ihre Angebote zu Protokoll zu geben, und erforderlichen Falles ihr Zahlungsvermögen auszuweisen. Den ,6. Jan. 1822. Königl. baier. Landgericht Pleinfeld. Wunderer, Landrichter. — Niedel. ( Vorladung.) Jakob Merz von Burgau ist schon seit zoJahren von Hause entfernt, ohne von seinem Leben und Aufenthalte seinen Verwandten bis zur Stunde Nachricht gegeben zu haben. Es wird daher derselbe oder dessen allenfallsige Deszendenz hiemit vorgeladen, binnen 6 Monaten sich bey unterzeichnetem Landgerichte zu melden, widrigenfalls mit dem hinterlassenen Vermögen nach gesetzlicher Ordnung fürgeschritten werden wird. Burgau, den 14. Jan. 1822. Königl baier. Landgericht.___ Gebhard, Landrichter. (Bekanntmachung.) Da eine der Marktskammer zu Vohburg gehörige landschaftliche Zinszahlamts - Assekuration cZevsto München den 9. Nov. 1750 per 200 fl. Kapital zu 4 Proz. zu Verlust gegangen ist, »nd von Seite des Magistrats zu Voh, bürg auf deren Amortisirung angetragen wurde, so wird der allenfallsige Besitzer derselben hiemit öffentlich aufgefordert, sich binnen 6 Monaten a Dato dahier zn melden, und über den Besitztitel auszuweisen, außerdem nach Verfluß dieser Frist die Urkunde als ungiltig und kraftlos erklärt werden solle. Jngolstadt, den 12. Jan. 182?. Kön. Landgericht Jngvlstadt. ____Ger stner, La ndrichter. (Gantcdikt.) Auf Insolvenz-Erklärung der verwittweten Schreinen«, Josephs Hdrrmann von hier, wird über derer Vermögen der Konkurs erkannt, und es werden deßfallö nachfolgende Ediktstage ausgeschrieben, r) Zur Anmeldung und Nachweisung der Forderungen, dann zum Versuche eines gütlichen Nachlasses der ,5. Hornung dieses Jahrs; bey dessen Nichterfolg 2) zur Vorbringung der Einreden gegen die angemeldetenForderungen der iz. März d.J.; z) zum Schlußverfahren der »9. März d. I., wovor, die erste Hälfte znr Abgabe der Schlußerinnerung dienet. Alle diejenige, welche am ersten Ediktstage nicht erscheinen, werden mit Ihrer Förde« rung vor, der Gantmasia ausgeschlossen, das Nichterscheinen an !den übrigen EdiktL- tagen aber.zieht den Verlurst der betreffenden Handlung nach sich. Zugleich werden alle diejenige, welche an den verstorbenen Karl Hörrmann, nunmehr dessen Wittwe Josephs Hdrrmcmn etwas zu zahlen Haben, aufgefordert^ diese Zahlung bey Vermeidung des nochmaligen Ersatzes bey dem unterfertigten Herrschaftsgerichte zu leisten» Edelstetren, den 15. Jan. 1822. Fürstlich? Esterhazisches Herrschaftsgericht. ___Stelnle, Herrschaftsrichter. (Bekanntmachung.) Der Bürger, Johann Kleinheinz zu Minbelheim, ge» weseuer Hutmacher, hat sich dem Ganrverfahren unterworfen ; es werden daher dessen sämmtliche Gläubiger zur Anmeldung und Begrnndnng ihrer Foderungen, dann zum Vergleichsversuche auf Msntag den n. künftigen Monats, für den Mißlingungsfall aber zur Einrede auf Donnerstag den 7. März, zur Schlußverhanblung und zur .Re- plik aufLienstag den 2. April und endlich zur DupPlik auf Dienstag den 16. nämlichen Monats , jedesmal Frühe 9 Uhr in hiesiger Landgerichts-Kanzley vorgeladen, und zwar am ersten Tage bey Strafe des Ausschlusses von der Masse, im Falle eines zu Stande kommenden Vergleiches aber werden die Ausbleibenden der Mehrheit beystimmend angesehen, an denen übrigen Tagen trifft sie der Verlurst der jedesmaligen Handlung. Den 14. Jan. 1822. Königl. Landgericht Mindelheim. ___v. Ma der, Landrichter. (Vorladung. ) Franz Schmelcher, Müliersschn von Untermühlhausen, stand a-ls Soldat beym königl. 6ten Linien-Infanterie - Regiment, und wird seit dem russi, schen Feldzuge vermißt. Auf Instanz der Verwandten wird nun derselbe, oder seine eheliche Deszendenz hiedurch aufgefordert, sich binnen 6 Monaten um so sicherer zu melden, als widrigenfalls er für verschollen erklärt , und sein Vermögen den nächsten Jntestaterben gegen Kaution verabfolgt werden würde. Landsberg, den 4. Jan. 1822. Kbnigl. ba ier. L andgericht Landsberg. Luzzenberger, Landrichter. (Vorladung.) Michael Kopp, bürgert. Hausbesitzer, dann Buchhalter der Franz Storno'schen Buchhandlung dahler, welche derselbe unter dieserFirma nach der Protvkollar- Erklärung des Franz Storno zugleich auch auf eigene Rechnung geführt hat, ist am y. dieß Monats im ledigen Stande und ohne Hinterlassung einer letztwil-, ligen Disposition mit Tode abgegangen. Es werden daher nicht nur alle diejenigen, welche an die Verlassenschaft des eben erwähnten Michael Kvpp, sondern auf Bitten des Franz Storno auch alle diejenigen, welche an die Franz Storno'sche Buchhand« lung ex c^uocunczus titulo rechtliche Ansprüche machen zu können glauben, hiemir aufgefordert, solche um so mehr binnen 60 Tagen in gesetzlicher Form hierorts anzu, bringen, als anßerdcssen in der Sache weiters rechtlicher Ordnung nach fürgeschritten werden würde. Den 15. Jan. 1822. Königl. Kreis, und Stadtgericht Landshnt. _ _ ^ Veqnel. — Stark. (Vorladung.) Friedrich Haas, 1765 zu Gleußen geboren, hat sich schon über 40 Jahre von seinem Geburtsorte entfernt, ohne seit dieser Zeit über seinen Aufenthalt Nachricht zu geben. Derselbe oder dessen allenfallsige Leibeserben werden hie» durch öffentlich vorgeladen, binnen einem halben Jahr und zwar längstens bis zum 8. Juli dieß Jahrs um so gewisser sich zu melden, und das in 1204 fl. 2 kr. bestehende Vermögen in Empfang zu nehmen, als außerdessen dasselbe den nächsten Verwandten gegen Kaution überlassen werden würde. Seßlach, im Obermainkreise des Königreichs Baiern, den 8. Jan. 1822. Königl. Landgericht. _ Pauer, L andrichter. — Braun. (Bekanntmachung.) Andreas und Johann Limmer, 1755 und 1758 zu Rattelsdorf geboren, sind schon über 42 Jahre abwesend, ohne seither von ihrem Aufent, halte Nachricht zu geben. Auf Antrag der Verwandten werden dieselbe oder ihre allenfallsige Leibeserben hiemir öffentlich vorgeladen, um so gewisser sich binnen ei, nem halben Jahr, und zwar längstens bis zum 8- Juli dieß Jahrs bey unterzeichnetem Gerichte zu melden, und ihr in 1547 fl. 46 1/2 kr. bestehendes und unter Kuratel be» fmdlicheö Vermögen in Empfang zu nehmen, als nach Verfluß solches, an die nächste Verwandte geges Kantion ausgefolgt werden würde. Seßlach, den Jan. igzz. Königl. baier. Landgericht . __ Pauer, La ndrichter. (Vorladung.) Andreas Paul, Sohn des verstorbenen Bürgers, Valentin -Paul ans Seßlach, 1784 geboren, gieng in seiner frühesten Jugend als Backergesell ^anf die Wanderschaft, ohne von sich wehr etwas hören zu lassen. Derselbe, oder Kessen allenfallsigen Leibeserben werden hiedurch öffentlich vorgeladen, sich binnen meinem halben Jahre, und zwar längstens bis zum 20. Juntus 1822 um so gewisser zu Melden, als anßerdesseu sein in yzü fl. 19 2/ztelkr. bestehendes Vermögen an dessen 'Nächste Verwandte gegenKaution zur Nutznießung verabfolgt werden würde. Seßlach, den 17. Dez. 1827. Königl. baier. Landgerich t.__ Pauer, Landrichter. (Bekanntmachung. Waldverkauf.) Zufolge höchsten Regierungs - Befehl No.54.5z. !w!rd den 12. Febr. laufenden Jahrs die in dem Reviers-Bezirk Eurasburg unweit Brugger und Freienried gelegene Kamera!, Waloparzelle, Waldel genannt, nach den Key den Staats-Realitäten-Verkäufen bestehenden Normen öffentlich entweder im ^Ganzen von 24 Tagw. 150 Qt. Ruthen, oder theilweise verkauft. Kaufslustige :werden daher eingeladen, an dem festgesetztenTag Früh 9 Uhr im Wirthshause zu Har« .gertswiesen, als'dem zum Verkaufe gewählten Lokale, sich einzusinken, und ihre Angebote zu Protokoll zu geben. Zugleich wird bemerkt, daß der kö». Forstwart Scherr !zu Brugger angewiesen ist, den Kaufslustigen genannte Kameral. Waldparzelle ge, -nau anzuzeigen. Friedberg, den 15. Jan. 1822. Königliches Reut- und Forstamt -zu Friedberg. Direnderger, Rentbeamter. Wevmar, O berförster. (Verpachtung.) Von kommendenGeorgi an, nämlich vom 24.April 1822an- fangend, werden nachstehende Oekonomie-Güter auf mehrere Jahre mit einander verpachtet, als: Das Hofgebäude Gumppenberg, i/4tel Stunde von Pöttmes entfernt, mit as. einer bedeutenden Schäferey, vd. 24 i/4tel Morgen Garten, 58 Morgen zwey - und einmähdigen Wiesen, und ää. 142 7/8telMorgen Aecker, dann L. Das Hofgebäude Sedelbrun, 1/2 Stunde von Pöttmes entlegen, mit c-e. einer ebenfalls bedeutenden Schäferey, Fk. z i/4te!MorgenGärten, ZA.iz? Morgen zwey- und imahdige Wiesen, KK. m Morgen Aecker. Zusammen 474 z/ztel Morgen. Pacht» liebhaber können demnach von nun an über das Weitere hier bey der freyherrlich von Gumppenbergischen hohen Vormundschaft sich Aufklärung stündlich, nndsohin bey Zei, ten erholen. Pöttmes, den 15. Dez. 1821. Das freyherrltch v. Gumppenbergische Patrimvnialgericht I.Klasse Pöttmes. __ Scherte!, Patrimonialrichter. (Edikt.) Von dem kais. königl. ob der ennsischen Stadt- und Landrechte wird biemir öffentlich bekannt gemacht , es sey auf Ansuchen eines Gläubigers der Joseph ChlistianHaydtischenKonkursmassewdieerekutiveVersteigerungdesauf85oofl.C.M. gerichtlich geschätzten bürgerlichen Hauses zu Linz Nro. 260., sammt der darauf radi, zirtenLederersgerechtigkeit gewilliget und hiezu die erste Tagsatzung auf den27. März, die zweyte auf den 24. April und die dritte auf den 22. May 1822 mit dem Anhange bestimmet worden, daß diese Realität, wenn.sie weder bey der ersten, noch bey der zweyten Tagsatzung um den Schatzungswerth verkauft werden könnte, bey der dritten auch unter demselben Hindangegeben werden würde. Kaufölustige haben daher an obgenannten Tagen selbst, oder durch gehörig bevollmächtigte vor diesem kaiserl. königl. Stadt- und Landrechte zu erscheinen. Die Lizitarionsbedingnisse bestehen kurz in folgenden: 1) Daß von dem Meistbote ic-Prozent gleich nach der Lizitation und von dem Ueberreste ein Drittheil binnen 4 Wochen, das zweyte Drittheil aber binnen 1 Vierteljahr sammt 5 Prozent Interessen erleget, das letzte Drirtheil aber, welches gegen 1 vierteljahrige Aufkündung liegen gelassen wird, so wie das zweyte durch In« tabulirung sicher gestellet werden. 2) Daß der Meistbietende vom Lizitationstage alle Lasten und Gefahren des Hauses übernehmen und die Stempel und Gebühren der Besitzausschreibung :c. allein bestreiten muß. Dagegen kann sich derselbe z) nach Erlag der 7.0 Prozent und des ersten Drittheils an die Gewähr schreiben lassen, und vom Lizitationstage an in alle Rechte und Nutzungen eintreten. Umständlicher kdn» nen diese Bedingungen bey der dießamtlichen Erpedits. Direktion eingesehen werden, .Linz, den zi. Dezember i8»l» (Bekanntmachung.) Jc sevh Zurzenthaller, vormaliger Buchhalter in der Gassen- mayrischenHandlung zu B-ughausen, brachte das Pecer Mullerische Fragner - Anwesen allhier Gantkäuflich an sich, cntftrnre sich aber vor einiger Zeit heimlich von hie? weg, ohne den Gantkaufschilling bisher gänzlich berichtiget zu haben, mir Hinterlassung eines bedeutenden Schuldsnstandes, welcher dessen aktives Vermögen übersteigt. Da noch mehrere unbekannte Gläubiger des ermeldten Zurzertthallcrs vorhanden seyn könnten; so werden dieselben hiemit öffentlich vorgeladen, bey der auf den 27. Februar dieß Jahrs anberaumten Kommission, zur Anmeldung und Liquidi- rung ihrer Forderungen, dann zum Versuche eiuer gütlichen Bsvlegung dieses Schul» denwesens persönlich, oder durch gchörig hiezu Bevollmächtigte, früher Gerichrszeit in hiesiger Landgerichts - Kanzley unter dem Präjudiz zn erscheinen. daß die Ausbleibenden die allenfalls nachtheiligen Folgen ihrer Verspätung sich selbst zuschreiben müssen, wenn dieses Schuldenwesen verhandelt, und zum Schluß geführt würde. Schließlich wird noch bemerkt, daß sich die entfernten Gläubiger zur Besorgung ihrer Rechts- nvthdnrfren an die hiesigen 2 Advokaten Dr. Lallinger und Dr. Würtb wenden mögen. Den 16. Jan. 1822. Kdnigl. baier. Landgericht Burghausen im Unterdonankreis. ____v. Ockel, La ndrichter. ( Bekanntmachung.) Von dem unterfertigten köm'gl. Rentamte wird am Donnerstag den 74. künftigen Monats Februar von dem auf dem Salzstadel in Augsburg vorräthig liegenden Roggen aus dem Jahre iFry ein Quantum von zoo Schaffe! im Wege öffentlicher Versteigerung, unter Borbehalt höchster Genehmigung, verkauft. Die Versteigerung wird auf dem Salzstadel in Augsburg vor sich gehen, woselbst die KaufölustigenVormittags roUhr sicheinzufinden haben. Zusmarshausen, den »8- Jan. 1822. Kdni gl. baier. Rentamt. Schöllhorn, Rentbeamter. ( Bekanntmachung.) Die Bergwirrhschaft zu den z Rosen balner, bestehend in einem gut gebanten Wirthschaft-Gebäude, Bräuhaus, Stall. Stadel, Kellern, Wurzgarte» und Bräu-Requisiten, worunter 16 Lagerfässer sich befinden, dann 1 Jauch. Acker, dessen Steue» kapital285 fl. beträgt, z/M Jauch, mit dem Stenerka- pitalsizfl. und 2/4telJauch, mit dem Steuerkapital 145fl., sämmtlich zehendfrey, wird vorbehaltlich der Genehmigung der Paul Bulachschen Kreditorschaft, Dienstag den 12. Febr. d. I. Vormittags 9 Uhr zum Verkauf, oder zur Verpachtung öffentlich versteigert, und Kaufs- oder Pachtlustige hiezu in die Gerichtskanzley eingeladen. Günzburg, den 15. Jan. 1822. Königl. baier. L andgericht. _ Ött, Landrichter. (Vorladung.) Franz Zi-aver Viermeyer, lediger Wagnerssohn aus Strsham dieß Gerichts, seiner Profession ein Wagner, dessen dermaliger Aufenthalt unbekannt ist, wird hiemir öffentlich aufgefodert, sich binnen 2 Monaren s Dato hierorts zn stellen, und auf die von Maria Jodlbauer, lediger Schullehrerstochter aus Baierbach, Knigl. Landgerichts Griesbach, wegen Vaterschaft und Kindesalimentation gegen ihn gestellten Klage zu verantworten, widrigenfalls auf weiters Andringen der Klä, gerin der Prozeß gegen den für ihn sx vMcio aufgestellt werdenden Anwalt fortgeführt, und weirers rechtlicher Ordnung nach verfahren werden wird. Den !?. Jan. 1822. Kdnig l. baier. Landgericht Simdach am Jnn. v. Schatte, Landrichter. (Bekanntmachung.) In der Konkurssache des Sebastian Angelmayer, Söldner In Echenbrun», wird man dessen Sdlde, Stadel, Garten und Gemeindenutzungen, 6 1/2 Morgen Ackers und 1/2Tagwerk eigenes Mahd lslvs istiüestione creclitoiurri in loco Echenbrunn den 12. Febr d. I. öffentlich versteigern, welches man hiemit bekannt macht, und die Kaufelusiige, welche sich durch Vermögens - Atteste auszuweisen haben, hiezu vorladet. Laninge», den 19. Jan. 1822. Königl. baier. Landge- richt Lauingen. v. Ott, Landrichter. (Bekanntmachung.) Auf dem hiesigen z Konigmarkr sind wir von Statt gehab- tem schandlichen Mißbrauch unserer Firma überzeugt worden, weßwegen wir hiemit Jedermann für allenfalls uns noch nicht bekannt gewordenen ahnlichen Betrügerenen warnen, und uns dießfatts als nicht haftend erklären. München, den 14. Jan. 1822. Volz und Cvmp. von Aibling. Nro. 22. Frcytag, den 25. Jan. Anno 1822. AugsburgischeOrdinariPoftzeitung Von Staats, gelehrten/ historisch- u. ökonomischen Neuigkeiten. Mir allerhöchsten 5 ?- - ^ / / e ^ ?' e Redakteur: E. Frhr. v. Seida. Gedruckt u. verlegt von Joseph Anton Moy,, wohnhaft auf dem obern Graben in dem sogenannten Schneidhaus. , Wien, den is. Jan. Der österreichische Beobachter schreibt: In Konstantinopcl und den Umgebungen ist die Ruhe neuerlich durch nichts gesiörc worden, und es geht Jedermann, Muselmann und Christ, seinen Berufsgeschäfften nach. Doch fand am 20. Dez. ein in seiner Art merkwürdiger Auftritt hier Statt, wobey die türkischen Studenten die handelnden Personen waren. Bekanntlich wird in Konsiancinopel eine große Anzahl junger Leute (manschatzt sie aufmehrcre Tausend) in den bey den Moscheen gestifteten Unterrichtsaustalten (Medresse's) erzogen, und zu künftigen Legisten gebildet. Die, welche zur Moschee Sultan Mahomcd II. gehören, genoßen stets die meisten Vorzüge, und sind alö besonders eifrige Anhänger des Jsmalism bekannt. Einer ihrer Lehrer, ein durch seine Gelehrsamkeit ausgezeichneter Mann, wurde jüngst, wegen unbescheidenen Aeußerungen über gewisse Maaßregeln der Negierung, verbannt. Als die Studenten es erfuhren, rotteten sich einige Hundert, die bald nachher bis auf 2000 anwuchsen, zusammen, zogen vor den Pallasi des Mufti, und verlangten mit Ungestüm die Zurückbernfung des Lehrers. Um zu zeigen, daß sie keine Gewaltthätigkeit verüben wollten, hatte» sie ihre Waffen abgelegt, und dagegen den Koran und andere Lehrbücher in den Gürtel gesteckt. Nichts desto weniger veranlaßte ein so großer Auflaufeinige Unruhe, und eine beym Mufti angekündigte Rathsvcrsammlung unterblieb. Der Großwesir aber, der mit seinen Wachen herbeyeilre, stellte schnell die Ordnung wieder her, und die Studenten gien- gen, mit der Hoffnung, daß der abgesetzte Muderri ihnen nächstens wieder gegeben werden sollte, friedlich aus einander. Am 19. Jan. war hier der Mirrelprcis der Staatsschuldverschreibungen vom Jahre 1816 zu 5 Prozent in Silbeimünze 74 ?s8; der iprozenrigcn Obligationen --; der Hoflammer-Obligationen vom Jahre 1815 zu 2 is2 Prozent --; der Wiener Stadt - Banko - Obligationen zu 2 iss Prozent 35 is2; dcrCursauf Augsburg 99 is3 Uso; Konvemions. M. 249 ?s3; Bankaktien 648; Nothschildische 100 fl. Loose 114; Partialobl. 94 Zf4; Zertifikate 94?ss. Von der Donau, den 16. Jan. Ueber die Verhandlungen der auswärtigen Gesandten mit dem Divan läßt sich wenig Zuversichtliches sagen; so viel ist gewiß, daß die Pforte dem Befehlshaber in der Moldau und Wallachey befohlen hat, sich zum Rückzug zu bereiten, und sich einstweilen an der Donau zu konzentriren. Der Neis-Effendi handelt mit der größten Schonung, und zeigt einige Nachgiebigkeit; dennoch ist die gänzliche Annahme des russischen Ultimatums noch nicht zu erwarten, da die Stimme des Volks und besonders derJanitscharen, die es für eine der größten Beschimpfung halten, die hohe Pforte in einer gehorchenden Stellung zu erblicken) sich zu sehr und zu laut dawider ausspricht. Man erzählt auch, die türkische Negierung hätte die Klage geführt, daß man in ganz Europa ohne Schwierigkeiten vielen Individuen erlaube, sich bewaffnet nach Griechenland, inder Absicht, dortden Halbmond zu bekämpfen, einzuschiffen, einBetragen, welches keine friedliche Gesinnungen zeige. Man er- wiederte hierauf, diese Klage sey nur in Ansehung einiger Staaten gegründet, und in diesen erlaube die politische Freyheit, auch zu Gunsten der Türken zu bewaffnen. In den letzten Zusammenkünften sprach der türkische Bevollmächtigte wieder von der Nothwendigkeit der Auslieferung der Nebellen, die sich auf russischen und österreichischen Boden geflüchtet haben. Die endlich erfolgte Anknnft des lang erwarteten französischen Gesandten, Latour-Maubourg, dürfte vielleicht zur Beendigung der Unterhandlungen wesentlich beytragen. Einige Personen meynen, er würde vereine mit dem spanischen Abgeordneten zu Gunsten der Griechen sprechen, aber die besser Unterrichteten behaupten, dieser Botschafter werdesich bloß damit begnügen, die Annahme der russischen Forderungen durchzusetzen , und erträgliche Bedingnisse zu einer allgemeinen Pazifitation der empörten Griechen zu erwirken. Man spricht viel von den prachtvollen, aus Frankreich für den Großherrn und seine Diener mitgebrachten Geschenken, deren Werth nur in den Umstand in Etwas vermindert werden möchte, daß sie von dem allerchrisilichsien König dem größten Verfolger des christlichen Glaubens gesendet wurden. Italienische Gränze, den 16. Jan. Ans Morea hat man keine neuern Nachrichten. Aus Kandien aber erfährt man, die türkische Macht sey als vernichtet anzusehen, nur die Hauptstadt, die mau freylich für unbezwingbar hält, leistet noch Widerstand. Aus Epyrus überbrachte neulich einTartar nach Koustantinopel Nachrichten, welche derDivan nicht bekannt machen ließ, daher man allgemein der Meynung ist, ihr Jnnhalt müsse für die Türken nicht erfreulich seyn. Livorno, den ic». Jan. Aus Egypten erfahrt man wenig; nach den letzten Berichten waren die Türken tief in Abyssinien eingedrungen, und hatten viele 1000 Sklaven oder Gefangene nach Egpyten abgeschickt. Die Wechabiten hielten sich ruhig. Die Ergebenheit des Pascha für die erhabene Pforte läßt sich nicht bezweifeln; indessen fährt er fort, die flüchtigen Griechen gut aufzunehmen. Die vorzüglichste Sorge dieses klugen Fürsten scheint zu seyn, die geringe Bevölkerung seiner Länder zu vermehren. — Der plötzliche Tod des Oberbefehlshabers der Perser, Prinzen Mahomed Ali Mirsa, wird noch sehr bezweifelt. Madrid, den z. Jan. In einem, gestern Abend gehaltenen Staatsrathe ist mit 19 gegen 9 Stimmen entschieden worden, daß der König gebethen werden soll, das Ministerium abzuändern. Der Staätsrath war in einer frühern Sitzung der entgegengesetzten Meynung, es scheint jedoch, daß entweder die genauere Erwägung der Gründe der Unzufriedenheit mit dem gegenwartigen Ministerium, oder die Ueberzeugung, daß die Armee großentheils die Gesinnungen der Bewohner von Cadix und Sevilla theile, den Staatsrath umgestimmt hat. Bis zum z. Jan. Nachts 10 Uhr war übrigens das, sehnlich erwartete, kön. Dekret wegen Entlassung des gegenwärtigen Ministeriums noch nicht erschienen. Nach andern Nachrichten soll die Entlassung von wenigstens 4 der gegenwartigen Minister entschieden seyn, nämlich von Felice, Minister des Innern; Cano Manuel, Justizminister; Balamal, Minister des Seewesens; Salvador, Kriegsminister. Dagegen sollen bleiben der bisherigeMinister der auswärtigen Angelegenheiten, Bardari; Pellegrin, Mini- sier der überseeischen Provinzen, und Vallejo, Finanzminisier. Paris, den 16. Jan. Briefe aus Toulon enthalten folgende Nachrichten: „Die Goelette Papillon hat Kvnstantinopel am 13. Dez. verlassen, ist am 14. in den Dardanellen vor Anker gegangen, am 15. von da abgesegelt, hat am 29. den Meerbusen von Spe- zia berührt, und ist am 4. dieses Monats zu Toulon eingelaufen. Bey ihrem Abgänge war Konstantinopel nach seiner Art ruhig, indem nur hje und dg einzeln Griechen ermordet wurden. Die Franken wurden respektirt, weder die Botschafter noch ihre Leute im Geringsten belästigt. Der neue Kapudan-Pascha kamzwen- mal an Bord desPapillon, und ertheilte die Versicherung, daß die Franzosen kommen, und ihren Handel ungestört treiben könnten. Zwey andere unserer Schiffe befanden sich wirklich in Ladung. Der Kapitän Teissere, Kommandant des Papillon, durchstreifte taglich die Straßen von Konstantinopel, und wurde nie beleidigt. Die türkische Flotte lag zum Theil vor Konstantinopel, zum Theil in den Dardanellen, um sich auszuruhen, sie hatte etwa 30 bis 40 griechische Fahrzeuge als Trophäe» mitgebracht. Der französische Botschafter wurde sehnlichst erwartet. Der Sultan befand sich in vollkommenem Wohlseyn; es war weder von seincm noch von seines Sohnes Tode die Rede." — Die Frau Herzogin von Orleans ist Abends nach 9 Uhr von einem Prinzen glücklich entbunden worden, der sogleich durch den Pfarrer von St. Roch die Nothtaufe und die Namen: Heinrich Eugen Philipp Louis von Orleans, Herzog von Aumäle, erhielt. Königsberg, den 16. Jan. Von den im Dezember eingekommenen Schiffen waren mehrere nicht auf unsere Haven bestimmt, sondern mußten nur aus Noth einlaufen. In Vergleich der vielen Unglücksfälle, welche die Stürme in andern Häven verursacht haben, sind hier nur wenige vorgefallen. Es strandeten nur 2 Schiffe, und zwar bey Memel das von Kopenhagen mit Ballast eingekommene Schiff Zeno,Kap. Hinderson; die Mannschaft ward gerettet; und dann das, inNordcrney zu Hause gehörige, unter hannöverscher Flagge, von Pillau mit Leinsaat ausgegangene, nach London bestimmte Schiff, de Jounge Jakob, Kap. I. H. Bethmann. Dieß Schiff zerschellte sogleich in Trümmern, seine Bemannung ward weder tod noch lebendig vorgefunden. London, den ii. Jan. Die heutigen Times sagen: Wir haben durch Kurier einen Brief erhalten, in dem angezeigt wird, daß der Kaiser Alexander seinen Schwager, den König von Würtemberg, aufgefordert habe, das Kommando der polnischen Armee zu übernehmen, im Fall der Krieg zwischen Rußland und der Türkei) ausbrechcn sollte. — Der König wird am 1. Febr. hier erwartet, um das Parlament persönlich zu eröffnen. — Der Kurier sagt: „Wir haben Nachrichten aus Petersburg bis zum 30. Dez., und sie sind wichtig, indem sie keinen Zweifel lassen, daß die Pforte daS russische Ultimatum nicht angenommen habe; wenigstens hatte man zu selbiger Zeit keine Nachricht davon zu Petersburg; die Schreiben sind entschieden für Krieg, und kündigen an, daß seit einiger Zeit kein Verkehr zwischen Rußland und Konstantinopel war. Briefe aus Odessa vom iS. Dez. sind voll Auseinandersetzungen von den letzten Unruhen zu Konsiantinopel, welche viel größer zu seyn scheinen, als man glaubte. Alle Briefe von Wien und Frankfurt sind auch für Krieg." — UnsereVerhaltnisse zu der Türkey betreffend, istzu bedenken, daß, was auch immsr der Karakter der Türkey und ihrer Negierung seyn mag, sie doch äe taew eine unabhängige Macht in Europa ist, und eine eigenthümliche Stelle auszufüllen hat. Sie kann nicht fallen, ohne daß dadurch die allgemeine Ordnung gestört werde. Besonders fordert es Englands Wohl, daß die Türkey die nöthige Macht behalte. Unter den gegenwärtigen Umständen ist es sogar zu diesem Zwecke eher nöthig, diese Macht zu verstärken, als zu schwächen; denn die Wirksamkeit der Türkei) ist durch 2 gewichtige Umstände gelähmt; durch ihre innere Zwietracht und durch den eigenen Karakter ihrer Militärmacht. — Nach diesen Betrachtungen werden wahrscheinlich die Instruktionen des brittischen Ministers in Konstantinvpel abgefaßt seyn. Er wird wahrscheinlich beauftragt seyn, die Aufhebung des barbarischen und fanatischen Korps der Janitscharen, die nach den eigenen Versicherungen der Pforte die bcste Bürgschaft gegen künftige Ausschweifungen seyn würde, zu unterstützen. BeÄuntlich bilden die Janitscharen ein stehendes, von der Negierung un? abhängiges, selbst berathendes und beschließendes Korps, eine militärische Korporation , mit eigenen Vorrechren. Einem Souverän in solcher Lage (in der Mahmud- ll. ist) kann man unmöglich sein Mitleid versagen, und vielleicht ist eine solche Vorstellnng dem Kaiser Alexander nicht vergeblich gemacht worden. (Man muß wohl nach den Vorgängen der neuen türkischen Geschichte an der Möglichkeit der Ausfübrung einer so entscheidenden Maaßregel, als die Aufhebung der Janitscha- ren wäre, zweifeln. Kostete doch der bloße Versuch zu einer Reform derselben dem weit kraftvollern Selim III., unterstützt von dem entschlossenen und klugen Groß-- «esir Mustapha Baimctar, Thron und Leben.) Kurzgefaßte Nachrichten. Man versichert in der Altstadt London,die Negierung habe einen Vertrag überdie Lieferung von 20,000 Fässer Pulver, welche für dieStation im Mittelmeer bestimmt seyen, abgeschlossen. — Vier schöne Strauß- von 5 Fuß Höhe sind in diesen Tagen zu London aus Indien angekommen ; sie sollen zu einem Geschenke für den König von England nach Brighton gebracht werden. — Zwischen dem niederländischen Hofe und dem Prinzen Nohan sind, wegen des Besitzes des Herzogthums Bouillon, schon seit einiger Zeit Unterhandlungen angeknüpft. Gegen eine beständige Rente von 5000 fl. an das fürstliche Haus Nohan soll jetzt Bouillon bleibend an die Niederlande kommen. ^___ (Bekanntmachung.) Sonntags den 10. Febr. d. I. Nachmittags 2 Uhr ivird die Schafweyde der Gemeinde LandenSberg im Wirthshause daselbst, auf 25oSrückScha- fe berechnet, auf ein Jahr an den Meistbietenden salv» rstilicalions versteigert werden, wozu Pachtliebhaber eingeladen werden. Burgau, den 21. Jan. 1822. Kön. baier. Landg ericht. ___ Gebhard, Landrichter. (Bekanntmachung.) Die Sommer - Schafweyde von Eppishofen im Landgericht Zusmarshausen wird am Donnerstag den 14. Febr. an die Meistbietenden öffentlich »ersteigert werden. Die Bedingnissen werden vor der Versteigerung den Pachtliebhabern bekannt gemacht. Auf dieser Schafweyde können 200 Stück unterhalten werden. Indem man hievon die Pachtliebhaber in Kenntniß setzt, bemerkt man, daß sich Unbekannte oder Ausländer mir gerichtlichen Vermbgenszeugnissen auszuweisen haben. Eppis hofen, den 24. Jan. 1822. _ Sebastian Buhl, Ortsvorsteher. Einige begüterte, in der Nachbarschaft wohnende Bürger sind entschlossen, 82Jau- chert stehendes ärarisches Holz kauflich an sich zu bringen. Zu diesem Zwecke wünschen dieselbe ein zprozentiges Kapital auf die erste Hypothek von z bis 4000 fl. mit der Bemerkung zu erhalten, daß die Empfanger die Hälfte hievon in kbnigl. 4prozen- tigen Staatspapieren annehmen, einer für alle hasten, und sich dabey gerichtlich verbindlich machen, bis Lichtmeß 182z an dem Kapital 2000 fl. und bis Lichtmeß 1824 den Ueberrest des Kapitals rückzubezahlen. Näheres ist im Hause des Huckers, Herrn Weinmaier, Lit. D. Nro. 266. im dritten Stock zu erfragen. Bey Gombart und Comp. dahier hat so eben die Presse verlassen: M. Maurer, 6 Augsburger Redout-Deutsche für das Jahr 1822, arr. für daSPianoforte, I.Par- tyie. 48kr. — B.Albert, 6Tanze für daSPianoforte. 45fr. — F. Küchler, 6neue Ansbacher Walzer und 2Dreher für d->s Pianoforte, II. Parryie. z6kr. — C. Kum- »er , z kleine Duetten für 2 Flöten, 0p. z. ifl. i2kr. In der Buchhandlung des K. N. Bürglen ist zu haben: Supplementenband der Zusätze, Berichtigungen und Ergänzungen der vollständigen Geographie des baieri- sche « Kdnigsst aats, von Jacobi. ifl. Es ist ein Waarenlager von Band-, Leinen-, Wollen - und sonstigen zum Aus- fchnirryandel gehörigen Waarm täglich ans freyer Hand zu verkaufen, und des Nähern wegen sich bey dem Kaufmann, Herrn Johami Ludwig Schürer, Lit.D. N0.86. in Augsburg zn erfragen. Friedrich Hadler, Schlossersgesell von Augsburg, geboren im Jahre 1801, wird von ftinem Barer cmfgefoderr, unverzüglich von seinem Aufenthalte Nachricht nach Haus zu ertheile»-. A,,aLbiirg, den -4. Jan. 182s. Georg Hadler, Lodweber.