äL23. „Nugsburger Postzeitung". Dienstag, den 20. März 1894. Für die Redaction verantwortlich: Philipp Frick in Augsburg. Druck und Verlag des Literarischen Instituts von Haas L Grabherr in Augsburg (Vorbesitzer vr. Max Huttler). Die Tochter des Hauses. Erzählung von C- Borges. (Fortsetzung.) Barbara sprach nur wenig; alle an sie gerichtete Fragen beantwortete sie kurz und einsilbig, denn bei jedem Wort fühlte sie die Blicke ihres Vaters auf sich ruhen, und sie wagte noch immer nicht, ihn anzusehen. „Sie ist allzu ängstlich, doch scheint sie aus sehr guter Familie und kaum zur Gouvernante geboren", dachte der Freiherr; endlich redete er sie an: „Mir kommt Ihre Stimme so sehr bekannt vor, Fräulein Morden, haben Sie sich früher schon in dieser Gegend aufgehalten oder habe ich Sie schon früher gesehen?" Das war eine verfängliche Frage — sie umging daher die zweite und antwortete nur: „Ich bin noch nie in dieser Gegend gewesen." Es war ihr eine große Beruhigung, daß sie damit der Wahrheit getreu bleiben konnte, denn sie wußte, daß ihr Vater sich mit seiner ersten Gattin im Auslande aufgehalten hatte, und dort ward sie geboren. Glücklicher Weise stellte ihr Vater keine weitere Frage, beendete sein Frühstück und griff dann wieder zu seiner Zeitung. Jetzt, da er sich wieder in die Lectüre vertieft hatte, wagte Barbara, genau das ernste Antlitz zu betrachten. Sie sah vor sich die edlen, aristokratischen Züge des Vaters, seine hohe, gewölbte Stirn und sein stark ergrautes Haar. Der untere Theil des Gesichtes wurde durch einen dichten Vollbart umrahmt; aber dennoch war unverkennbar ein bekannter Zug darin zu finden, der sie an Tante Agnes erinnerte. Als er jetzt sein Auge erhob, um einige Worte an seine Gattin zu richten, erschrak sie über den tief traurigen Ausdruck in seinen Zügen. „Wenn ich nur die Wunden heilen könnte, die meine Mutter ihm geschlagen hat, aber ich muß geduldig sein und darf mich nicht verrathen." Sie war so sehr in ihren schmerzlichen Gedanken versunken, daß sie heftig erröthete, als ihre Stiefmutter sie anredete. Die Kinder hatten schon gebeten, ins Freie gehen zu dürfen, doch die Mutter schüttelte energisch das Haupt. „Es geht nicht; der Schnee liegt zu hoch, Ihr könntet Euch erkälten. Auch glaube ich nicht, daß Fräulein Morden Lust hat, mit Euch hinaus zu gehen." „Fräulein Morden!" riefen drei helle Kinderstimmen, „bitte, sagen Sie, daß es draußen schön ist. Es ist so herrlich im Schnee; wir spielen dort so gern!" Barbara blickte fragend ihre Stiefmutter an. „Wenn Sie glauben, daß es den Kindern nicht schadet, so gehe ich gern mit. Es ist ein frischer klarer Morgen, und ich gehe gern in den Schnee." „Hörst Du wohl, Mama, dürfen wir jetzt gehen?" „Na, so geht nur, aber höchstens eine Stunde. Eveline, geh' und sage Gleichen, daß sie Euch die dicksten Stiefel anzieht und Euch warm einhüllt." Im Augenblick hatten die Kleinen das Zimmer verlassen und stürmten jubelnd die Treppe hinauf. „Es ist gut, daß wir hier wenigstens ein wenig Ruhe haben," bemerkte der Hausherr. „Die Knaben machen oft wirklich zu vielen Lärm, Eveline." Seine Gattin blickte auf, doch sie unterdrückte die scharfe Entgegnung, die sie auf der Zunge hatte, und zu Barbara gewendet, sagte sie: „Lassen Sie die Kinder nicht zu lange draußen, Fräulein Morden, und wenn Sie wieder hereinkommen, will ich mit Ihnen im Schulzimmer den Unterrichtsplan besprechen." Barbara versprach es, dann eilte sie fast so schnell wie die Kinder die Treppe hinan. Sie freute sich, endlich ins Freie zu kommen, um dort, wie in ihrer Hcimath, sich im Schnee tummeln zu können. „Meine armen kleinen Vögel", dachte sie, „ob Tante Agnes sie wohl füttert? Ich hatte sie so sehr darum gebeten. — Hier werde ich es wohl noch nicht thun dürfen." Noch nie hatten die Kleinen so herrlich im Schnee gespielt wie heute. Sie liefen um die Wette, spielten mit Schneebällen, machten einen riesigen Schneemann, so daß die Kleinen von ihrer neuen Gouvernante ganz entzückt waren. Sie konnte ebenso schnell laufen, wie Edmund, so hoch werfen wie Onkel Arthur, und als der kleine Alex gefallen war, nahm sie ihn auf die Schulter und lief mit ihm so schnell durch den Garten, wie ihre Füße sie nur tragen konnten. — Das war eine Gouvernante, wie sie die Kinder in ihren besten Erwartungen kaum erhofft hatten! Als kaum eine Stunde vergangen war, kehrte die kleine Gesellschaft mit hochrothen Wangen und leuchtenden Augen lachend und scherzend ins Schloß zurück. „Oh Mama, das war herrlich! Fräulein Morden 168 kann ebenso gut laufen und spielen wie Onkel Arthur", jubelten die Kinder. „So, kann sie das? Jetzt geht zu Gleichen und laßt Euch helfen, die durchnäßten Mantel und Stiefel abnehmen. — Wollen Sie zu mir in das Schulzimmer kommen, wenn Sie Ihre Kleider gewechselt haben?" wandte sie sich an Barbara. „Ich werde sogleich bereit sein, Frau v. Garkau." Ihre Wangen glühten vom Laufen in der frischen Winterluft, die dunkelbraunen Augen leuchteten freudig. Sie schüttelte den Schnee aus ihren dicken Flechten, die von dem Glanz der Sonne wie mit einem goldigen Schein umgeben waren. „Welch' ein liebliches Mädchen!" dachte die Stiefmutter, als sie ihr nachschaute. „Ich will nur hoffen, daß mein Vetter Arthur Dornburg ihr nicht zu tief ins Auge schaut, wenn er in der nächsten Woche zu uns kommt. — Ha, mir kommt ein glücklicher Gedanke! Ich will für dieselbe Zeit Olga Rosen einladen; die beiden haben sich gern, und da Olga kürzlich geerbt hat, so wäre das eine gute Partie. Arthur muß eine reiche Gattin wählen!" Drittes Capitel. Glücklicher Weise hatte Barbara eine vorzügliche Erziehung genossen und ihre Kenntnisse waren so bedeutend, daß sie den vielen Anforderungen, die an sie gestellt wurden, vollkommen gerecht werden konnte. Nur um Edmund schien Frau v. Garkau besorgt. Er sollte in wenigen Monaten das Gymnasium besuchen, und sein Wissen war bis jetzt noch ziemlich mangelhaft. Evelinens Fortschritte schienen ihr kaum der Bedeutung werth. Und doch hatte Barbara schon während der ersten Unterrichtsstunden erkannt, daß dem schüchternen, schwächlichen Mädchen bedeutend größere Geistesgaben verliehen waren, als dem jüngeren Bruder, der nicht einmal durch angestrengten Fleiß diesen Mangel zu ersetzen suchte. Der Freiherr blieb der neuen Gouvernante gegenüber gleichmäßig freundlich, aber zurückhaltend. Er schien sich an den Ton ihrer Stimme gewöhnt zu haben, und nur wenn ihr heiteres, silberhelles Lachen an sein Ohr drang, zuckte er jäh zusammen, und sein ernst- trauriges Antlitz wurde noch bleicher. Den größten Theil des Tages verbrachte er in seinem Arbeitszimmer, um hier durch angestrengte Thätigkeit Ruhe und Vergessenheit zu finden. Als er vor zwölf Jahren eine neue Herrin in das Schloß seiner Vüter einführte, war es der jungen Gattin wohl bewußt, daß der finstere Sonderling ihr nicht die volle Liebe eines jungen Herzens entgegenbrachte, denn noch immer hing sein Herz an seiner ersten Gattin, deren frühen Tod er durch seine Lieblosigkeit verschuldet zu haben glaubte. Die junge, lebensfrohe Gattin hatte es sich zur Aufgabe gemacht, den ernsten, verschlossenen Mann mit seinem tief-traurigen Antlitz wieder aufzuheitern und ihm seinen Verlust zu ersetzen. — Es war ihr nicht gelungen. — Die arme Frau! Sie fühlte sich bitter enttäuscht und ward fast eifersüchtig auf die so früh Dahingeschiedene, deren trauriges, kurzes Leben ihr nicht unbekannt war. Nach besten Kräften hatte sie den Gatten zu überreden gesucht, Barbara zu sich zu nehmen, oder sie wenigstens zu besuchen; er hatte nicht gewollt. - Da j hatte sie dann selbst ihrer unbekannten, damals noch ' nicht achtjährigen Stieftochter einen Brief geschrieben, den das Kind auch mit Hilfe der Tante beantwortet hatte. — Dieser Brief lag wohlverwahrt mit den wenigen, die sie von ihrem Vater erhalten hatte, in ihrem Schreibpulte. Frau von Garkau hatte nur wenige Freunde. Sie wußte selbst nicht, wie es gekommen war, daß die neue Gouvernante mit ihrem ehrlichen, offenen Wesen und herzgewinnender Freundlichkeit schon nach wenigen Tagen ihr ganzes Vertrauen gewonnen hatte. — Schon oft, wenn die Stunden beendet, kam sie zu einem traulichen Plauderstündchen ins Schulzimmer, und mehr als einmal hatte sie von ihrer entfernten, unbekannten Stieftochter erzählt, die nach dem letzten Willen eines alten, excentrischen Oheims im nächsten Jahre zu einem bedeutenden Vermögen gelangen sollte. „Ich hoffe, im nächsten Jahre, wenn sie zwanzig Jahre alt ist, wird mein Gatte erlauben, daß sie hierher kommt," hatte sie damals seufzend hinzugefügt, denn sie hatte um diese Gunst schon so oft gebeten, und jedesmal war der finstere Blick des Gatten drohender geworden. Auch heute kam die Schloßherrin, jedoch später wie gewöhnlich, ins Schulzimmer. Sie sah bleich und angegriffen aus; ihr Kopf schmerzte, ihre Augen brannten. Die Kinder, die gerade nach dem Kinderzimmer geschickt wurden, kehrten auf der Schwelle wieder um, und der kleine Alex sprang jubelnd auf den Schooß der Mutter. „Quäle die Mama heute nicht," gebot Barbara sanft, „geh' zu Gleichen!" Das Kind gehorchte augenblicklich. Die Mutter hatte sich oft gewundert, wie folgsam die Kinder der neuen Gouvernante waren. Nur Eveline blieb einen Augenblick stehen, doch auf Barbaras Wink entfernte sie sich gleich. „Das Licht blendet; mein Kopf schmerzt," stöhnte die Freifrau. Barbara holte den Lichtschirm, schob einen bequemen Sessel für die Stiefmutter zurecht, stellte einen niederen Schemel für die Füße bereit und wartete geduldig, bis sich die sichtliche Erregung ein wenig gelegt hatte. Es dauerte auch nicht lange, so wußte Barbara, daß ihr Vater jetzt mit allem Ernst darauf drang, seinen Sohn Edmund zu Ostern in eine Erziehungsanstalt zu geben, und daß die Mutter sich geweigert hatte, sich von ihm zu trennen. — Es war eigenthümlich, daß sich das Herz der Stiefmutter sympathisch zu Barbara hingezogen fühlte, und zum ersten Male erzählte sie ihr auch heute von Nora, ihrer eigenen Mutter. Barbara beugte sich tief über eine kleine Arbeit, um die aufsteigende Nöthe in ihrem Antlitz zu verbergen; doch kein nachtheiliges Wort kam über die Lippen der Erzählerin, die nur beklagte, daß es ihr nicht gelingen wolle, so wie die erste Gattin, die Liebe des finsteren Schloßherrn zu gewinnen. „Ich weiß nicht, warum ich gerade Ihnen mein Herz ausschütte, Fräulein Morden," sagte sie dann, „aber ich weiß, daß ich Ihnen vertrauen kann, das sehe ich in Ihrem Antlitz, und es thut mir so wohl, daß Sie so geduldig meine Klagen anhören." Zwei Tage später hatte endlich der lang erwartete Arthur Dornburg seine Ankunft gemeldet. Die Kinder frohlockten; auch Barbara hatte längst entdeckt, daß er der ausgesprochene Liebling des ganzen Hauses war. Die Freifrau liebte ihn, selbst das Antlitz des finstern Haus- W»R »MW D!MZ > AN - D WMZ! W« Christi Dornenkrönu^g «MH l!ülI!lliI!!'.Ä ANAWUm MWMMM K7. ZUW ÄZM> ME'r ''UM EV WWZ M' -,! VWG UM MIM MMK »M 8M-U ^^W-KLäLiüLS 168 Herrn erhellte sich, als die Ankunft des lieben Gastes unwiderruflich gemeldet ward. Barbara hatte in den letzten Tagen schon so viel von ihm reden hören, daß er ihr gar nicht fremd war. Er war der Vetter der Freifrau und Oberst eines Regiments in der nahe gelegenen Garnison. Er war ohne Vermögen und nur auf seine Gage angewiesen; seine Cousine war darum stets darauf bedacht, ihn mit den reichsten jungen Damen der Umgegend zusammen zu bringen. Doch so sehr der Oberst auch bei seinen Kameraden beliebt, von den Kindern fast vergöttert wurde, bei dem schönen Geschlecht hatte er keine Lorbeeren gesammelt. Dies hatte die Freifrau gegen Barbara offen ausgesprochen, zugleich hinzugefügt, daß die reizende Olga Rosen, die ebenfalls erwartet wurde und jetzt in den Besitz eines bedeutenden Vermögens gelangt sei, gewiß einen guten Eindruck auf den Vetter machen würde. Barbara lächelte. Die innersten Gedanken der Freifrau lagen wie ein aufgeschlagenes Buch vor ihr. Sie wollte ihr einen Wink geben, der sie daran erinnern sollte, daß sie ja nur eine arme Erzieherin sei, die in respektvoller Entfernung bleiben und den Weg ihres Vetters nicht zu kreuzen habe. Späterhin wurde noch ein anderer Gast, Graf Udo von Eckernstein, erwartet, doch dieser wurde kaum erwähnt; die Freifrau glaubte zweifellos, daß hier eine Warnung der Gouvernante gegenüber nicht am Platze sei. „Fräulein Morden, Mama läßt bitten, in den Salon zu kommen; sie möchte gern ein Duett mit ihnen singen," berichtete Eveline, die leise das Schulzimmer betreten hatte. „Gut — ich will kommen." Die Kleine eilte davon und Barbara mußte jetzt wirklich lachen. „Wird sie wohl morgen mit mir singen wollen, wenn der allgemein beliebte Vetter Arthur hier ist?" dachte sie bei sich selbst, „und werde ich ihn auch für so vollkommen halten wie all' die andern? O, mein armes Herz, fei auf Deiner Hut! eine arme Gouvernante darf ja kaum ihre Augen erheben. Aber — wie konnte ich das nur vergessen — ich bin ja auch eine Erbin! Haha! wenn meine Stiefmutter nur wüßte, wer ich wäre." Mit heiterem Antlitz und freudig glänzenden Augen sang sie mit ihrer wohlgeschulten melodischen Stimme ein Lied nach dem andern und übte mit der Stiefmutter manches Duett ein. Der Schloßherr lehnte in seinem Armstuhl. Mehr als einmal ruhte sein Auge mit Wohlgefallen auf dem jugendlich 'frischen Antlitz seines eigenen Kindes, dessen Stimme ihn so harmonisch berührte. „Welch' ein glückliches, reizendes Gesicht! Wie schade, daß sie nicht immer bei uns bleibt! Wer weiß, ob Fräulein Wettern so gut wie sie mit den Kindern umzugehen versteht!" dachte er dann. — — — — — — — — — — Dämmerung war eingetreten. Im behaglich durchwärmten Speisezimmer saß Freifrau von Garkau, ihr gegenüber der soeben angekommene Vetter Arthur Dornburg. „Na, dies ist 'mal wieder ein Sonnenblick in meinem Leben, Eveline, es athmet hier bei Dir die rechte Heimaths- luft; ich bin so gerne hier und seit meinem letzten Besuch ist schon geraume Zeit verflossen." Oberst Dornburg schob mit diesen Worten seine Tasse zurück und streckte behaglich seine Glieder. „Nun, was hat sich denn hier Neues zugetragen?" fuhr er heiter plaudernd fort. „Gottfried hat sich gewiß, wie gewöhnlich, in seinem Arbeitszimmer unter seinen Büchern vergraben! Hast Du mir nicht von seiner neuen Gouvernante geschrieben? Hoffentlich ist sie nicht so hartherzig und erlaubt mir ab und zu einen Besuch im Schulzimmer! Fräulein Müller war früher ganz entsetzlich böse, wenn ich mich dort nur blicken ließ." „Fräulein Morden ist durchaus nicht mit Fräulein Müller zu vergleichen, lieber Arthur," versicherte die Cousine. „Sie ist jung und lebenslustig, die Kinder schwärmen für sie; aber leider wird sie nur wenige Monate bei uns bleiben." „Wie kommt das?" „Wir hatten eine andere Dame engagirt, Fräulein Wettern, die mir besonders warm für die Erziehung der Knaben empfohlen wurde. Doch sie wurde krank und sandte Fräulein Morden in Vertretung." „Wie sieht sie aus? ist sie jung und hübsch, oder alt und häßlich!" „Ich finde sie ganz hübsch, wiewohl ich mir eigentlich über die Begriffe von Schönheit kein Urtheil anmaße! sie hat jedoch rothes Haar." „Ganz mein Geschmack," scherzte Arthur. „Wirklich? Ich glaubte, Du bewundertest hellblondes Haar und Wasserblaue Augen!" „Zu Zeiten auch!" „Dann wirst Du Dich freuen, daß ich Olga Rosen eingeladen habe! Wir erwarten sie noch heute Abend!,, Der Offizier schaute einen Augenblick ernst seine Cousine an, dann lachte er hell auf. „Also dahinaus geht's, meine liebe Eveline. Haha! ich weiß jetzt Bescheid! Paß auf, ich will Dir all' Deine geheimsten Gedanken sagen: Fräulein Rosen ist jung, liebenswürdig, schön, sie ist eine reiche Erbin — —" „Nun, das ist doch kein Uebelstand, Arthur," unterbrach die Freifran gereizt. „Durchaus nicht! Es würde aber doch höchst fatal sein, wenn ich mich anstatt in Fräulein Rosen in die rothhaarige Gouvernante verliebte. — Leugne es nicht, Eveline, Du siehst, es gelingt Dir nie, Deine Gedanken zu verbergen, ich lese sie, wie aus einem offenen Buche. Doch sei nicht böse und mache Dir meinethalben keine Sorgen, ich bin nun einmal ein alter Junggeselle und werde es bleiben bis an mein Lebensende!" „Aber bedenke Deine Carriere, Du mußt heirathen, wenn Du als Offizier standesgemäß leben willst." „Bah! ich nehme meinen Abschied und wandere aus. In Amerika oder in Australien fange ich dann ein ruhiges Leben als ehrbarer, biederer Landmann an; — ich würde nie eine reiche Erbin ihres Geldes willen nehmen! — Halloh! was ist denn da draußen für ein Lärm?" „Es sind nur die Kinder, die heute mit Fräulein Morden in der Halle spielen. Da es den ganzen Tag regnet, können sie nicht in den Garten und baten mich, dort ihre Spiele treiben zu dürfen." „Das ist ja herrlich! ein gutes Spiel gibt erst den rechten Appetit zum Abendessen," und ehe die Freifrau es hindern konnte, hatte Arthur die Thüre geöffnet und stand in der Halle. „Onkel Arthur! Onkel Arthur!" jubelten drei helle Kinderstimmen und umringten den Neuangekommenen. „Halloh, Kinder, was macht Ihr hier für einen Lärm!" „Oh, Onkel Arthur, wir haben so vielen Spaß. — Wir spielen Blindkuh, und Fräulein Morden muß uns greifen! Komm, spiele mit uns!" „Von Herzen gern, Kinder. Aber zuerst müßt Ihr mich Fräulein Morden vorstellen; — sie könnte mich sonst greifen, und wüßte dann nicht, wer ich bin." Oberst Dornburg schritt auf Barbara zu, die schnell die Binde von den Augen gerissen hatte. Er sah vor sich ein schlankes Mädchen, mit edlen aristokratischen Zügen, vom Spiel geratheten Wangen, und die dunklen Augensterne leuchteten in feurigem Glänze. Die dicken kastanienbraunen Flechten, die sonst fest um den Kopf geschmiegt waren, wie es sich einer ehrbaren Gouvernante geziemte, hatten sich vom Spiel gelöst und hingen in schweren Ringeln über Hals und Schulter. Er sah sie bewundernd an, dann wandte er sich an Eve- line, die noch immer seine Hand nicht losgelassen hatte. „Jetzt mußt Du mich in allerForm vorstellen. — Fräulein Morden", fuhr er dann fort, als das Kind beharrlich schwieg, „ich muß mich selber vorstellen, wie ich merke. Ich bin Arthur Dornburg, Ihr ganz gehorsamster Diener, — Ihren Namen kenne ich schon." BarbarasWangen färbten sich dunkler. „Wollen Sie mir nicht die Hand reichen, ehe das Spiel fortgesetzt wird?" fragte er dann heiter. Barbara konnte nicht widerstehen, sein offenes, ehrliches Wesen gefiel ihr, und freudig reichte sie ihm die Hand. Jetzt fing das Spiel von Neuem an; es wurde gescherzt und gelacht, und Arthur sah mehr als einmal in das freudig erregte Antlitz der Gouvernante, die eben so viel Freude an diesem harmlosen Spiel zu haben schien, wie die Kinder selbst. Endlich sank sie auf einen Stuhl, um sich auszuruhen, und Arthur fand auch, daß er zu müde war. um weiter zu spielen. Er setzte sich ihr zur Seite, doch damit waren die Kinder durchaus nicht zufrieden. 170 „Oh, Onkel Arthur, warum bist Du so gleich müde?" „Ich bin nicht mehr so jung wie Du bist, Edmund, und ich habe heute schon eine weite Reise gemacht." „Fräulein Morden kann uns so reizende Geschichten erzählen, von Elfen und Feen, und tausend schöne Märchen," berichteten die Kinder. „Kann sie das wirklich? Darf ich denn auch wohl kommen und zuhören? ich höre so gern Geschichten. Frage sie doch, Eveline, vielleicht erlaubt sie es mir." „Oh ja — ja, komm nur," riefen die drei Kinder. „Er darf doch kommen, nicht wahr, Fräulein Morden?" Der Officier schaute lächelnd auf Barbara. Er ahnte, daß die Frage der Kinder sie in nicht geringe Verlegenheit setzte. „Fürchten Sie nichts, Fräulein Morden," sagte er schnell, „ohne Ihre Erlaubniß will ich nicht kommen. — Wie ist es denn mit Gespenstergeschichten, kann Fräulein Morden die auch erzählen?" wandte er sich dann an die Kinder. „O, sie versuchte es einmal", erwiderte Edmund mit wichtiger Miene, „aber wir fürchteten uns gar nicht. Du kannst sie uns viel besser erzählen, so schrecklich—" „Arthur,Arthur! wo bist Du? ich höre den Wagen rollen, Fräu- leinRosen wird sogleich hier sein," ertönte plötzlich die Stimme der Freifrau in der geöffneten Thür. Als sie die kleine Gruppe in der Halle erblickte, verfinsterten sich ihre Züge. Oberst Dornburg saß neben der Gouvernante, Edmund auf seinen Knieen und Alex auf Barbaras Schooß. Eveline stand im Hintergrund und schmiegte ihren Arm um den Hals der geliebten Erzieherin. Es war ein lieblicher Anblick, aber er reizte die Freifrau. „Olga wird sogleich hier sein, Arthur," fuhr sie deshalb erregt fort, „wenn es Dir möglich ist, Dich von den lästigen Kindern loszureißen , hilfst Du mir vielleicht sie zu empfangen. — Fräulein Morden, es ist jetzt Zeit, daß Sie sich mit den Kindern in das Schulzimmer zurückziehen!" Barbara erröthete heftig; noch nie zuvor hatte die Freifrau in diesem befehlend herrischen Tone mit ihr gesprochen. Doch sie erwiderte nichts; sie erinnerte sich, daß sie ja nur die arme Gouvernante war, die schweigend gehorchen mußte. „Adieu, Fräulein Morden. Wir müssen bald noch einmal Blindkuh spielen," rief der Oberst und reichte ihr zum Abschied die Hand, die er leise drückte. (Fortsetzung folgt.) --SSWN-S-.. Goldkörner. Wer kann alles, was er will? Wer nur will, was er kann! k. Joseph Weiher, Wächter am heil. Grab, ein bayerischer Landsmann. (Mit Bild.) —s. Alljährlich am Charfreitag wird in sämmtlichen Pfarrkirchen der Diöcese Augsburg das Opfer für die sogenannten Väter oder Wächter am hl. Grabe zu Jerusalem eingesammelt. Möge es uns gestattet sein, dem freundlichen Leser einiges über die Aufgabe derselben zu erzählen und im Besonderen auf einen bayerischen Landsmann aufmerksam zu machen, der das erhabene Amt eines Wächters am hl. Grabe schon seit Jahren versieht. Bereits im Jahre 1219, also 10 Jahre nach Stiftung seines Ordens, kam der hl. Franziskus mit 12 Gefährten in's hl. Land, doch schon nach wenigen Jahren wurden sämmtliche Patres in der Kirche des hl. Grabes von einer grausamen Horde der Charesmier niedergemacht, im Jahre 1291 traf die Väter in Akkon das nämliche Schicksal. Diese und ähnliche schwere Prüfungen vermochten übrigens die tapferen Söhne des hl. Franziskus nicht zu entmuthigen, schon wenige Jahre später finden wir wieder andere Väter wachend und betend am hl. Grabe. Und so ist es bis heute geblieben, wenn auch leider die Franziskaner im Laufe der Jahrhunderte namentlich durch Geld und Trug der Griechen manche hl. Stätten ganz verloren haben, an andern ein Miteigenthumsrecht zugestehen mußten. Das Hauptkloster des Ordens im hl. Lande ist St. Salvator in Jerusalem, ein weit ausgedehnter Bau, gleichsam eine Stadt im Kleinen, vorsorglich von einer Mauer umgeben. Mehr als 10 Zisternen sorgen dafür, daß die ehrwürdigen Väter und sonstigen Inwohner des Klosters keinen Durst zu leiden brauchen, sie füllen sich zur Regenzeit mit dem Wasser, das aus den Höfen und von mehreren Terrassen in dieselben hinabgeleitet wird. Dieses Zisternenwasser ist übrigens gar nicht schlecht und oft frischer als das Quellwasser des hl. Landes. St. Salvator schließt außer den Zellen für die Mönche ferner in sich eine stattliche Bibliothek als geistliche Werkstätte, dann Werkstätten für Schreiner, Schlosser, Schmiede, Nudelfabrikation rc., eine Dampfmühle und eine große Bäckerei; hier wie in andern Häusern des Ordens wird die christliche Liebe in ausgedehntem Maße geübt und wandern allwöchentlich Hunderte von Brodlaiben in die Hände der Armen. Es ist ein interessantes Schauspiel, wenn nach der Ernte die Landleute mit ihren schwerbeladenen Eseln und Kameelen im Klosterhof erscheinen, um ihr überschüssiges Getreide an das Kloster zu verkaufen. Das Hauptkloster St. Salvator hat in Jerusalem eine Filiale, nämlich das Kloster am hl. Grabe, welches jenen Franziskanern zum Aufenthalte dient, welche die r. Joseph Weiher. Wächter am heiligen Grab in Jerusalem. 171 Wache am hl. Grabe haben. Es ist an die hl. Grab- kirche angebaut und besitzt keinen andern Ausgang, als durch diese Kirche, so daß, wenn die Türken dieselbe geschlossen haben, auch die Wächter am hl. Grabe eingeschlossen sind. Das Essen, mit Ausnahme des Kaffee's, wird ihnen jeden Tag von St. Salvator aus gebracht und durch eine kleine Oeffnung gereicht. Das Klösterlein selbst ist armselig und dabei, weil es tief in den Boden eingebaut ist, ziemlich ungesund. Bis vor wenigen Jahren befand sich über demselben ein türkischer — Pferdestall, dessen Unrath zuweilen seinen Weg bis in die Zellen der Franziskaner fand. Kaiser Franz Joseph von Oesterreich, der große Wohlthäter des hl. Landes, machte diesem halten, die jeden Nachmittag unter Gebet und Gesang sich zu sämmtlichen heiligen Orten der Grabkirche bewegt. Dazu kommt der Beichtstuhl und andere Verrichtungen. Der Dienst eines Wächters am hl. Grabe ist anstrengend, unter Umständen sogar gefährlich wegen der fanatischen Griechen und Türken, der Aufenthalt im hl. Grabkloster ungesund; deshalb muß kein Franziskaner länger als ununterbrochen drei Monate darin verweilen und kehren die meisten wieder gern nach St. Salvator zurück. Man hat aber auch Beispiele, daß einzelne fromme Mönche fast ihre ganze Ordenszeit daselbst zugebracht haben. Eben jetzt befindet sich dort ein Sohn des hl. Franziskus — wir dürfen ihn mit Stolz unsern Landsmann nennen — Eingang in die Heil. Grab-Kirche. Heiliges Grab. Mi H SS» M «M WWW WWWWKüW WWM MMW - -"»I'L.UU, BÄ?' -itÄü-W MM schmählichen Zustande ein Ende, indem er den Pferdestall ankaufen und an seiner Stelle eine Terrasse errichten ließ. Eine andere Terrasse, die sich über dem Klösterlein erhebt, war früher der einzige Ort, wo sich die Wächter am hl. Grabe im Freien bewegen und wieder etwas frische Lust schöpfen durften. Gegenwärtig ist es nicht mehr so streng und verläßt wohl zuweilen ein Pater seine Zelle auf einige Stunden, um eine Wallfahrt nach Bethlehem, dem Oelberg oder sonst einem hl. Orte zu machen, oder mit Pilger-Landsleuten, die gerade in Jerusalem weilen, sich abzugeben. Aufgabe der Wächter am hl. Grabe ist es, den Chor zu besorgen, der schon vor Mitternacht beginnt, die verschiedenen Gottesdienste am hl. Grab und den andern Sanktuarien, dann die feierliche Prozession abzu- hochverehrt von all seinen Ordensgenossen, der nun schon 12 Jahre das erhabene Amt eines Wächters am hl. Grabe versieht; es ist dies Pater Joseph Weiher, gebürtig von Niedhof, einer Filiale der an der Ostseite des Auer- berges sich weithinstreckenden Pfarrgemeinde Bernbeuren. Schon als Student machte er eine Pilgerreise in's hl. Land, und damals erwachte in ihm die Sehnsucht, Wächter am hl. Grabe zu werden. Er nahm zum zweiten Male, diesmal auf immer für diese Welt, Abschied von Vaterland und Angehörigen, vollendete seine Studien in Bethlehem, das Noviziat in Nazareth, feierte am Dreifaltigkeitssonntag 1881 seine Primiz in der hl. Grabkirche und trat dann alsbald in das Klöstcrlein am hl. Grabe ein, wo er wohl bis zum Tode ausharren wird. Ein Jerusalemspilger, der vor drei Jahren gestorben ist, hat 172 mir wiederholt versichert, Pater Joseph werde noch ein berühmter Mann, weil er es solange aushalte als Wächter am hl. Grabe; ich kann wohl versichern, daß der demüthige Ordensmann nach nichts weniger strebt, als nach Berühmtheit; konnte ihn doch der liebenswürdige Pater Vikar nur in Kraft des Gehorsams bewegen, sein Bild beim Photographen in Jerusalem machen zu lassen. Sein einziger Ruhm ist es, Tag für Tag an jenen hl. Stätten zu beten, wo der Heiland gelitten und gestorben, wo er nach kurzer Grabesruhe wieder erstanden und den hl. Frauen erschienen ist, sein sehnliches Verlangen, in unmittelbarer Nähe des Hügels Calvaria dereinst sterben zu dürfen. Möge dieser Augenblick für Pater Joseph noch recht ferne sein, möge er noch recht viel Jahre seines hl. Amtes walten und an der heiligsten Stätte der Welt beten für seine bayerischen und deutschen Landsleute l Es sei schließlich gestattet, ein schönes Wort des sel. Alban Stolz anzuführen: „Manche fromme Mönche haben sich hier schon so sehr in ein gottseliges Sinnen und Sein eingelebt, daß sie viele Jahre lang niemals die hl. Grabkirche mehr verließen. Wer die Welt und Sinnlichkeit gründlich unter den Füßen hat und wahrhaft in Christus sein Leben und seine Welt gefunden, dem wird der lange Aufenthalt in der hl. Grabkirche zu einem Aufenthalt bei Christus sich gestalten und ihm die Langeweile verschwinden gleich dem Seligen in der Ewigkeit." -«S-SNUH«- Zu unseren Bildern Christi pornenkrönnng. Die hl. Cha: Woche ist besonders dem Leiden und Sterben unseres Heilandes geweiht. Wir wandeln im Geiste mit Jesu den Weg des Kreuzes und ergehen uns in frommen Betrachtungen über all das, was Jesus für uns gelitten. Eines der fünf schmerzhaften Geheimnisse ist es, was auf unserem Bilde dargestellt ist, die Dornenkrönung Christi. Bei Math. 27, 27 ff. leten wir hierüber: „Dann nahmen die Soldaten des Landpflegers Jesum in das Richthaus und versammelten die game Schaar um ihn her. Sie zogen ihn aus, und legten ihm einen Purpurmantel an, flockten eine Krone von Tornen, setzten sie auf sein Haupt und gaben ihm ein Rohr in seine Rechte, fielen vor ihm nieder, verspotteten ihn und sprachen: Sei gegrüßt, König der Juden!" — Pietü. Von einer Anzahl hervorragender Künstler der bildenden Kunst und der Malerei besitzen wir Werke, welche unter dem Namen PielL (Frömmigkeit, Barmherzigkeit) bekannt und hochgeschätzt sind. In der bildenden Kunst ist es meist die Darstellung der Maria mit dem Leichnam Christi im Schooße. Die berühmteste aus der klassischen Zeit ist die überlebensgroße Gruppe von Michelangelo in der Peterskirche zu Rom. Unter den Malern haben besonders G. Bellini und van Dyck das Motiv der Pietä behandelt. In neuerer Zeit hat Rietschel u. A. eine Abweichung von dem überlieferten Typus insoferne versucht, indem sie die Maria an der Seite des Leichnam's Christi knieend, oder den Leichnam Christi umarmend darstellen. — Hilder aus Palästina. Die Kirche des heiligen Grabes. Sonnet von Dr. L. Lang. O heilig Haus, um das die Völker rangen, Wie sie um keins auf Erden je gerungen, Gebenedeit von Millionen Zungen, Von heißen Wünschen sehnsuchtsvoll umfangen! Dir gilt der Christen glühendes Verlangen, In dir zu knie'n zu frommen Huldigungen, Das Grab zu schau'n, dem sich der Herr entrungen, Von welchem aus das Heil der Welt gegangen Und wer dich sah, der scheidet dann in Trauer; War's uns're Sünde nicht, die in die Schauer Des Todes hat den Gottessohn getrieben? Doch Freude auch erblüht in deinen Hallen: Das Grab des Herrn verbürgt den Himmel Allen. Die Ihm sich weih'n in Glauben, Hoffen, Lieben. Allerlei. Von einem „Währungswunder" wird der „Franks. Ztg." aus Waverly in Iowa geschrieben: Im fernen Südwesten an dem Grenzflüsse Rio Grande liegt die amerikanische Stadt El Paso, der mexikanischen Stadt Juarez gegenüber. Beide sind durch eine Brücke verbunden. In El Paso ist der amerikanische Silber-Dollar selbstverständlich 100 Cents werth, der mexikanische aber nur 85 Cents. In Juarez herrscht das umgekehrte Verhältniß. Leider ist in beiden Städten das Kleingeld fast so rar wie in Italien. Wenn nun ein Mann in El Paso am Morgen einen Schnaps für 15 Cents trinkt und einen Silber-Dollar in Zahlung giebt, so erhält er einen mexikanischen Dollar heraus. Der Mann geht dann Geschäfte halber nach Juarez, jenseits des Flusses, und. ist unterdessen wieder durstig geworden. Er tritt in eine mexikanische Wirthschaft, trinkt einen mexikanischen Schnaps für 15 Cents, zahlt mit seinem mexikanischen Dollar und erhält einen amerikanischen Dollar heraus. Jetzt hat er für 30 Cents Schnaps getrunken und noch keinen Cent seines Vermögens verloren. Für feuchtfröhliche Menschen ist die Gegend ein Paradies, ein Silber-Dollar und gesunde Beine genügen, um in äulai susiilo zu leben, nur darf man hüben und drüben jedesmal nickt mehr vertrinken, als der Währungsunterschied zwischen dem amerikanischen und dem mexikanischen Dollar beträgt. -- Schachaufgabe. Schwarz. Weiß zieht an und setzt mit dem 3. Zuge matt. Auslösung des Logogryphs in Nr. 22: Wille, Wolle, Welle.