^L64. 1894 . „Augsburgrr Postzeitung". Dinstag, den 7. August Für die Redaction verantwortlich: Philipp Frick in Augsburg. Druck und Verlag des Literarischen Instituts von Haas «I «>«!»> .dK !> I > I j>. V ir n ^ f ni ig mi m NA Weitzhaus Jahre 1343 endlich, zur Zeit, „als ein großes Sterben unter den Menschen herrschte", richtete der Rath der freien Reichsstadt Frankfurt am Main ein unter seiner Aufsicht und seiner Polizeiordnung stehendes Magazin zur Bereitung und zum Verkauf von Arzneimitteln her und nannte diese Niederlage „des Hochedlcn Rathes Apotheke". Das war das erste derartige Unternehmen in Deutschland. Dem Beispiel Frankfurts folgten dann bald Augsburg, Prag, Prenzlau, Nürnberg, Stuttgart, Ulm und Leipzig (1409). Im Jahre 1488 erst wurde vom Kurfürsten Johann Cicero, dem ersten der Hohen- zollern, der seinen bleibenden Wohnsitz nach der Mark Brandenburg verlegte, unsere heutige Reichshauptstadt Berlin mit einer Apotheke bedacht. Die Ucberwachung dieser neuen Apotheken oder „küarinaeopolia." (Arzneiläden), wie man sie amtlich gern nannte, übertrug man promovirten Doctoren der bet Füssen. erforderlichen Kräuter selbst „aufziehen" konnten. Eine eigens dazu eingesetzte Ralhscommission, die „Apotheker- herren", nahm jeden Monat die Einkünfte der Apotheke entgegen und unterzog sie alljährlich einer Revision. Wer Apotheker werden wollte, mußte v'cr Jahre in einer Apoth-ke lernen und dann eine Prüfung bestehen. Die amtliche Grundlage der pharmaceutischen Kunst bildete bis 1637 eine von einem im 13. Jahrhundert zu Ale- xandrien lebenden griechischen Arzte verfaßte Anweisung zur Bereitung von Heilmitteln. Auch sonst waren viele aus dem Arabischen stammende Werke im Gebrauch, und gleich der Heilkunst stand auch die Pharmacie mit der Astrologie in engster Verbindung. Den besten Einblick in das Apotheker- und Medi- cinalwesen früherer Zeiten gewähren uns die Apotheker- ordnungen, die im 16. und 17. Jahrhundert von den städtischen und staatlichen Behörden erlassen wurden. Wir 494 ersehen aus ihnen, daß, wenngleich man die Schriften der ausgezeichneten Aerzte des Alterthums Hippokrates und Glenus wieder in den Bereich der medicinischen Studien gezogen und der Lehre vom Bau des menschlichen Körpers erneute Beachtung geschenkt, wenngleich ferner der merkwürdige Theophrastus Paracelsus (geb. 1493) der Heilmittellehre eine wissenschaftliche Grundlage gegeben hatte, dennoch in der Medicin sowohl wie in der Pharmacie der Aberglaube und der Charlatanis- mus noch viele Menschenalter hindurch eine bedeutende Rolle spielen durfte. In diesen Apothekerordnungen sind fast sämmtliche Heilmittel und damit verwandte Gegenstände aufgezählt, die in der Apotheke herzustellen und vorräthig zu halten sind. Sie umfassen nicht allein das Thier- und Pflanzenreich, sondern auch Theile des menschlichen Leibes, sowie Geschöpfe, die in Wirklichkeit gar nicht existirten, wie z. B. das fabelhafte Einhorn, dessen Horn — der Zahn des Narwals — man das Pfund für 1536 Thaler verkauftel Auch andere Thiere oder ihre Glieder und Erzeugnisse nahmen unter den Bor- räthen der Apotheken einen hohen Rang ein und mußten von den Hilfe erbittenden Kranken mit Gold ausgewogen werden. Ober an stand der Wolf, dem man die große Ehre in medicinischer Hinsicht erzeigte, die ärztliche Ver Wendung seiner Körpertheile zum Gegenstand einer eifrig getriebenen Wissenschaft, der „Lykographie", zu gestalten. Auch aus den Körpern edler Jagdthiere wurden Theile entnommen und zu pharmaceutischen Zwecken verwandt: Hirschhaare, Hirschhorngeist, Hirschthränen aus dem rechten wie aus dem linken Auge, Elennshorn und Elennsklauen, Hasenhaar, Hühnermagenhaut, Biberschmalz, Entenfett und Schlangenfett! Auch Auswurfstoffe wurden häufig verschrieben, dann Erde und Steine, die sich im Magen mancher Thiere finden. Große Heilkräfte suchte man auch in den Schädelknochen der eines gewaltsamen Todes gestorbenen Menschen. Aus ägyptischen Mumien zog man kräftigende Getränke, und das besonders von den Scharfrichtern bezogene Fett menschlicher Körper diente gegen Rheumatismus! Das kostbarste Arzneimittel, welches die alten Apothekerordnungen aufzählen, war das „Moos von eines Menschen Hirnschal", eine kleine Schmarotzerpflanze, die auf den Schädeln der armen Sünder aufsproß, wenn man sie so lange am Galgen hängen ließ. Schier endlos ist die Zahl von Kräutern, Blüthen und Wurzeln, die in den Wurzelgärten der Apotheken gepflegt oder von angestellten „Wurzweibern" oder „Wurz- lerinnen" herbeigeschleppt wurden. Auch bei diesen hatte der Aberglaube ein gewichtiges Wort mitzureden. Da war es insonderheit die Mistel, ein auf der Eiche oder auf Obstbäumcn wucherndes Schmarotzergewächs, die in den alten Apotheken fast für ein Universal-Heilmittel gegen alle Gebresten der Welt gehalten wurde. Diese Annahme reicht zweifelsohne bis in die Tage der keltischen Druiden zurück, welche die Mistel als das Heiligste in der Natur verehrten, dessen kundigem Gebrauche jegliche Krankheit von Menschen und Thieren weichen müsse. Die Mistel wurde vor allem als Specificum gegen die Fallsucht verwandt und noch bis über die Mitte des vorigen Jahrhunderts hinab als solches in gelehrten Büchern empfohlen. Schließlich sind noch zu erwähnen die edlen Metalle und die Halb- und Ganz-Edelsteine, die unter den Apothekerwaaren früherer Zeiten nicht den letzten Platz einnahmen. „Fein Gold", „gemeines Blattgold", „geschlagenes Silber" u. a. m. wurden gemahlen oder feingeschnitten in bestimmten Liqueuren als Mittel gegen gichtische und Unterleibskrankheiten verabreicht. Den Edelsteinen schrieb man noch bis zum Beginne des 19. Jahrhundert eine besondere Heilkraft zu, dem einen, wenn man ihn trug, andern, wenn man sie auf den erkrankten Körpertheil legte. Der Beryll heilte Magenschmerzen, der Lapislazuli das Fieber, der Rubin schützte vor Gift, der Smaragd stillte Blut, der Saphir kräftigte das Herz, der Türkis die Augen, der Diamant versöhnte die Liebenden, eine Eigenschaft, die er wohl noch heute bethätigt — wenn er als Geschenk antritt. Auch verordnete man das Trinken von zerkleinerten echten Perlen; Ludwig XIV. suchte durch solche Mittel im Alter seine Jugendkräfte wieder zu gewinnen. Geheimmittel, Elixire, Pulver und Pillen, die laut Dankschreiben geheilter Patienten alle möglichen Beschwerden beseitigen, gab es schon vor Jahrhunderten. Ludwig XIV. bezahlte 48,000 Frcs. für ein einziges Recept. Es existirte z. B. der „Balsam des barmherzigen Samariters im Evangelium". „Der Samariter", hieß es in dem Begleitbrief, „bediente sich dieses Mittels, um einen wunden- bedeckten Kranken zu heilen." Nachdem wir im Vorstehenden in kurzen Zügen die Entwicklung und Eigenart der alten Apotheken zu schildern versuchten, erübrigt noch, auch die ferneren Obliegenheiten des frühern Apothekenverwalters mit einigen Strichen zu zeichnen. Interessant für die Leserinnen wird es sein, daß die Apotheker im späteren Mittelalter und während der Rcnaissanccperiode nicht allein die Parfums, Seifen und Pomaden unter der Maske von Heilmitteln vertrieben, daß sie nicht nur den Kaffee, den Thee und die Chocolade als „wunderthätige Medicinalspecies" führten, sondern daß es ihnen auch oblag, unsere Ahnmütter mit Confect, Fiuchtsäften und Liqueuren zu versorgen. Verschiedene alte Bücher geben uns darüber nähern Aufschluß. So das um 1540 in Straßburg gedruckte Werk mit dem langen Titel: „Unterweisung allerley Latwergen, Confecte, Conserven, Eynlegungen von mancherley Früchten, Plumen und Kräutern samt andern künstlichen und anmuthiglichen Gerüchen, wie solche in den Apotheken gemachet und verkaufet werden." Ein anderes, zwei Jahre später erschienenes Büchlein: „Petrarchas Trostspiegel", zeigt uns sogar auf dem Titelblatt eine Apotheke aus der ersten Zeit ihres Bestehens. Die Flaschen und Schalen, die der alte Holzschnitt ausweist, gleichen vollständig den noch heute in den Apotheken üblichen Büchsen. Eine erstaunliche Regsamkeit und Vielseitigkeit entfaltete der frühere Apotheker als Liqueurfabrikant; er zog nicht nur unzählbare Mengen von „Aquaviten" ab, er wartete auch mit den unterschiedlichsten Gewürzweinen und feinsten Bieren auf, unter denen das „Danziger", dessen Verkauf er monopolisirte, den größten Ruf erlangte. Und wie reichhaltig waren nicht die Erzeugnisse, die er als Conditor zu Tage förderte! Mußte er doch für alle größeren Feste, Hochzeiten, Kindstaufen und Begräbnisse den Bedarf an Torten, Kränzelkuchen, Marzipanen und Marmeladen decken. Sogar mit der Herstellung „extrafeiner" Schüsseln, Vorgerichte, Pasteten und Kapaunbrühen befaßte sich der sein Interesse ernst vertretende . Apothekenverwalter. Also Pharmaceut, Parfumeur, Conditor, Krämer und Garkoch in einer Person! Die gute alte Zeit! So denkt vielleicht mancher Photographie im Verlage der Münchener Kunst- und VerlagS-Anstalt Dr. st. Albert L Co. -s MVM MW NWMW KM/WM! 'WlM- MKM MAS Heimwärts. Nach einem Originalgemälde von Adolf Lüden. !>t.» ^ UÄÄ WUM MZW MMURE 496 Apothekenbesitzer unserer Tage, der sein Walten auf einen so kleinen Umfang eingeschränkt sieht. Die Allgemeinheit aber muß sich glücklich schätzen, daß mit der Reform der Arzneikunde, mit ihrer wissenschaftlichen Begründung und naturgemäßen Vereinfachung eine gründliche Umgestaltung des Apothekenwesens Hand in Hand gegangen ist. („Köln. Ztg.") -S-88NS- Zu unseren Bildern. Johann Josef v. Görres wurde am 25. Januar 1776 zu Coblenz am Rhein geboren. Sein Vater war ein braver, schlichter Holzhändler, die Mutter stammte aus Italien. Er absolvirte das Coblenzer Gymnasium und sollte sich in Bonn der Arzneiwissenschaft widmen. Da zogen die französischen Truppen in die Rheinlande ein. Die ganze Bevölkerung wurde vom politischen Freiheitstaumel fortgerissen, alle jungen Köpfe, unser Görres voran, wähnten, das Ende der alten, vielfach verrotteten Zustände sei gekommen und das Morgenroth einer besseren Zeit angebrochen. Kaum zwanzigjährig, trat er in Clubs und Volksversammlungen als feuriger Redner für die Sache der neuen „Freiheit" in die Schranken und gründete zuerst „Das rothe Blatt", später den „Rübezahl", zwei Zeitungen, in denen er mit größter Schärfe und Uner- fchrockenheit zunächst den alten Mißständen Deutschlands, bald darauf aber auch den französischen „Schurken und Bösewichtern" entgegentrat und die deßhalb beide nach kurzem Bestände unterdrückt wurden. Später zog er sich vom öffentlichen Leben gänzlich zurück und nahm 1804 eine Stelle als Lehrer der Physik an der Secundärschule seiner Vaterstadt an. 1806 begab er sich nach Heidelberg, wo er an der Universität Vorlesungen über Geschichte und Literatur hielt und mit Clemens Brentano und Arnim die „Einsiedlerzeitung" und hierauf mit Unterstützung Jos. v. Eichendorff's „Die deutschen Volksbücher" herausgab. 1813 wandte er sein Interesse der glorreichen Erhebung Deutschlands zu und ließ nun den „Rheinischen Merkur" erscheinen, der 1816 durch eine Cabinetsordre aus Berlin unterdrückt wurde. 1820 mußte er vor den Nachstellungen der preußischen Regierung nach Straßburg flüchten. Hier verweilte er bis 1827. In der Broschüre „Die heilige Allianz und die Völker auf dem Con- gresse zu Verona" hat der große Geist die Hoffnung, daß „von der Politik der Höfe ein Heil für die Völker zu erwarten stehe", endgtltig aufgegeben und tritt von jetzt an immer emschiedencr auf als Vertheidiger der gläubig-christlichen Weltanschauung und der katholischen Kirche gegen die unchristliche Geschichtsforschung und Philosophie sowie gegen die Hebelgriffe des protestantischen Staatsgötzenthums. Seine Thätigkeit in dieser Richtung entwickelte er zuerst als Mitarbeiter des „Katholik", dann nach seiner im Jahre 1827 erfolgten Berufung als Universitätsprofessor nach München, wo sich ein großer Kreis hochbegabter katholischer Männer und Jünglinge um ihn schaarte, durch die Schrift „Ueber Grundlage, Gliederung und Zeitenfolge der Weltgeschichte" (1830), weiter in seiner merkwürdigen „Mystik", dann in seinem aus Anlaß der Verhaftung des Kölner Erzbischofs erschienenen unsterblichen „Athanastus" (1838), ferner als Mit- gründer und Mitarbeiter der berühmten gelhen Hefte, der „Historisch-politischen Blätter", endlich durch die gegen den Deutschkatholizismus gerichtete Schrift „Die Wallfahrt nach Trier" (1845) und durch seine als Mitglied der kgl. bayer. Akademie der Wissenschaften verfaßten geschichtlichen Abhandlungen. Görres wurde an seinem 72. Geburtstage von einer ernstlichen Krankheit befallen und starb nach kurzem Leiden am 27. Januar 1848. Er war ein „Hercules der Wissenschaft", ein Publicist und Ge- schichtsphilosoph ersten Ranges, ein gewaltiges Schwert seiner Nation und seiner Glaubensgenossen im Kampfe für Wahrheit, Freiheit und Recht. _ Weitzhaus bei Füssen. Wir haben kürzlich die Ansichten des Städtchens Füssen und der beiden Königsschlösser Hohenschwangau und Neuschwan- stein gebracht und laden heute den freundlichen Leser ein, mit uns die landschaftlichen Reize der Umgebung Füssens zu genilßen. Aus der Ferne grüßen im Süden die Höhenzüge des Breitenbergs, während in majestätischer Pracht im nahen Hintergründe der Säuling zum Himmel ragt, weit hinausschauend über die bayerische Hochebene. Hier siehst du die Berge um Seeg und den langen Rücken des Sulzberges, den Auerberg und an der Grenze des Hochlands gelegen den Senggele, Buch-, Zwiesel- und Tiefenthalberg. Und hast du dich satt gesehen an den schönen Reizen, welche die Landschaft im weiten Umkreise dir bietet, dann lenke deinen Weg zum nahen Walde mit seinen herrlichen Anlagen und Spaziergängen. Und willst du mit dem Schönen auch das Angenehme verbinden, so führt dich der Alpen- rosenweg nach einer Stätte, wo deiner Erholung und Erfrischung wartet, wie du dir es kaum besser wünschen mögest. Es ist das allen Touristen wohlbekannte und mit Vorliebe aufgesuchte Gasthaus, benannt Weißhaus. Hier findest du alles, wonach ein Touristenherz verlangt: eine vorzügliche Küche, excellenten Keller, aufmerksame und freundliche Bedienung und gemüthliche Gesellschaft. (Unser heutiges Bild ist nach einer Photographie von Ludwig Scbradler in Füssen am Lech.) Heimwärts. Heute bringen wir unsern Lesern ein Bild nach einem Originalgemälde des russischen Malers Adolf Lüben. Der Künstler hildete sich ursprünglich in Berlin aus, wirkte seit 1860 in Antwerpen und trat hierauf zur Landwirthsckast über. Lüben gab dieselbe indeß bald wieder auf und übte in Berlin sclbst- ständig seine Kunst aus, um 1876 nach München überzusiedeln. Unser heutiges Bild ist dem landwirthschaftlichen Leben entnommen. Die gründen, frischen und kräftigen Gestalten — Oberländer vom Mähen heimkehrend —, welche der Künstler im Bilde so naturgetreu zu fixiren verstand, werden gewiß auch bet unsern Lesern eines symvatbiscben Eindruckes nicht verfehlen. St. Sfra. Die Lohe glüht, das Reisig brennt, Und Rauch zum Himmel steigt, Am Pfahl das Mädchen jeder nennt, Das heut zum Tod sich neigt. Die Bublin ist's, die manche Nacht Beim Schwelgermahle hingebracht, Die Christum jetzt bekennt. Statt Perlenschnüren zwängt ein Strick Die edlen Glieder wund, Sie klagt nicht um ein Jugendglück, Leis betet nur der Mund. Ihr Fuß ging oft die Sündenbahn, Nun lecken schon die Flammen d'ran, Der Henker weicht zurück. Und dichter wallt der schwarze Qualm, Der helle Brand verglimmt, Es hat noch einen Dankespsalm Die Martyrin angestimmt. Still wird's nun auf dem Hochgericht, Ihr Leben flieht, wie's Sonnenlicht In Wolken jetzt verschwimmt. Hoch oben glänzt das Sternenzelt, Die Woge mit Woge tauscht, Im nächt'gen Schweigen ruht die Welt, Und auch kein Häscher lauscht. Vom Ufer her auf schwankem Kahn Mit Priestern fromme Frauen nah'n, Indeß der Strom entrauscht. Ein kleiner Kreis steht an dem Pfahl, Den noch das Holz umbaut, Sie baben wie ein Glaubensmal Die Todte angeschaut. Der zarte Leib war unversehrt, Die Flamme hat ihn nicht begehrt. — Eilt fort, der Morgen graut! Unfern der Stadt ein Grabmal stand, Darin im Sarkophag Die Martyrin ihre Ruhe fand, Eh' neu erschien der Tag. Und über'm Grabe pries man laut Die Heldin und die Gottesbraut, Wenn auch ihr Leib erlag. Ein hehres Münster wölbt sich jetzt Ueber dem Martyrgrab, Zum Ruhm des Glaubens hingesetzt, Den Gott der Heldin gab. Schon viele Wetter hielt es aus, Es bleibe stets des Glaubens Haus Jahrhunderte hinab. Adolph Müller. -» -»> t- ^-