« 104 . Ireitag» den 18 . Dezember 1896 . Für die Redacti , verantwortlich: vr. Theodor Müller in Augsburg. ^ ^ . Druck und Verlag des Literarischen ZnnitutS von Haag L Grabherrin Augsburg (Vorbefitzer vr. Max Huttler). Ihv evstev Roman. Novelle von Antonio Haupt. (Fortsetzung.) „Wie in aller Welt kommen Sie denn in dieses Gebirge?" Die schwarzen Augen funkelten übermüthig. „Nun, per Eisenbahn, via Frankfurt, Gießen, Kassel." „Ah, das konnte ich mir ungefähr denken. Obgleich man mich belehrte, daß auch reizende kleine Feen diesem Tummelplätze der Hexen und Kobolde zustrebten, so hatte ich Sie doch nicht im Verdacht, eine nächtliche Luftfahrt auf dem Besen oder der Heugabel hierher unternommen zu haben. Freilich", fügte er hiezu, „daß Sie eine mächtige Zauberin sind, sehe ich immer mehr ein." Sein Auge tauchte so ausdrucksvoll in das ihre, daß sie die Wimpern senken mußte. „Aber Sie, wie kommen Sie denn hierher?" fragte sie, offenbar nur um etwas zu sagen, das sie ihrer kleinen Verlegenheit entheben sollte. „Per Eisenbahn, via Frankfurt, Gießen, Cassel", persiflirte Oito ernsthaft; und mit leiser Schelmerei in Blick und Stimme fuhr er fort: „Ich nehme an, gnädige Frau, daß Ihre Frage thatsächlich nur der Richtung meiner Reiseroute gilt. Bei unserem letzten Zusammentreffen an dem Ufer der Saar sprach ich ja schon die Absicht aus, in den Harz zu reisen, um mir hier mit «einem hannoverschen Freunde ein Stelldichein zu geben." „Thaten Sie das? Ich entsinne mich wirklich nicht", warf sie gleichgiltig hin in einem Tone, mit dem aber das tiefe Noth, das ihr Antlitz jäh überzog, in seltsamem Widersprüche stand. Otto tauschte einen raschen, eigenthümlichen Blick mit dem inzwischen herbeigekom- menen Philologen, dann sagte er: „Meines Freundes Georg Hesse erinnern Sie sich vielleicht, gnädige Frau?" „Ob ich mich seiner erinnere? Der Herr Doktor war ja mein Kavalier auf der Hochzeit Ihres Bruders." Sie bot auch Georg die feine Hand zur Begrüßung. „Dir, Lily, sind die Herren ja ebenfalls bekannt." Die mit „Lily" angeredete junge Dame, welche bis dahin nur durch ein leichtes Neigen des Kopfes den stummen Gruß der Angekommenen erwidert hatte, sagte jetzt freundlich-kühl: „O gewiß, ich entsinne mich der beiden Herren." „Wie immer, Schneekönigin Zoll für Zoll", flüsterte Otto lächelnd seinem Freunde zu. Nachdem die Herren, durch eine anmuthige Handbewegung der schönen Frau dazu eingeladen, Platz genommen hatten, bemerkte der Freiherr verbindlich: «Ich segne den Zufall, der uns hier so unverhofft die reizendste Gesellschaft bescheert hat, die wir uns träumen konnten. Sie, meine Damen, scheinen sich gleich uns hier häuslich niedergelassen zu haben?" „Ja und nein; wenigstens nicht ganz in Ihrem Sinne", gab Frau von Elz zur Antwort. „Wir wohnen, nachdem wir den ganzen Harz durchstreift haben, seit einigen Tagen dort unten im Hotel „Zehnpfund". Fräulein von Arendal ist nämlich Kurgast in Thale. Ihr allzu besorgter Vater glaubte, daß die zarten Nerven seines Töchterchens einer Stärkung bedürften; ich schlug ihm Thale, von dessen Heilkraft ich viel gehört, als Kurort vor und erbot mich, die junge Dame auf der Reise unter meinen mütterlichen Schutz zu nehmen. Hiermit haben Sie auch meine, Ihnen schuldig gebliebene, regelrechte Antwort auf Ihre Frage nach dem Grunde unseres Hierseins", plauderte sie lachend weiter. „Was nun den mütterlichen Schutz anbetrifft, so wäre Lily unter demselben fast um's Leben gekommen. Als wir auf mein Anstiften dem alten Brocken eine Visite abstatteten, verirrten wir uns und geriethcn in ein Labyrinth von Klippen und Urwald — o, es schaudert mich noch, wenn ich an die Abenteuer denke!" Sie bedeckte das Gesicht mit beiden Händen. Otto sandte einen freudig leuchtenden, vielsagenden Blick zu dem Freunde, der von diesem lächelnd und ver- ständnißinnig erwidert wurde. „Und bei dieser Irrfahrt, gnädige Frau, verloren Sie Ihr Tagebuch, welches ich so überaus glücklich war, zu finden." Saarstein sprach die Worte in einem Tone, dessen leises Beben tiefinnere Bewegung der Freude verrieth. Blitzschnell fuhr daS graziöse Köpfchen in die Höhe, und blitzschnell glitt ein Strahl der dunklen Augen verstohlen forschend über den in athemloser Spannung ihr Gegenübersitzenden. Mit lustigem Lachen schüttelte sie dann die schwarzen Locken zurück. „Köstlich, köstlich!" jubelte sie. „Mein Tagebuch soll ich verloren, mein Tagebuch wollen Sie gefunden haben! Es ist dies einfach unmöglich, weil ich nie im Leben Memoiren niedergeschrieben habe. Wirklich, Herr Baron, nie im Leben!" Sie legte betheuernd die Hand auf's Herz. „Ich glaubte", fuhr sie ernsthaft fort, „Sie kennten weinen Charakter besser, als daß Sie mir Derartiges zutrauten." 802 „Hm", meinte Saarstein, „zu schämen brauchten Sie sich der Urheberschaft dieses geistvoll geschriebenen Tagebuches nicht. Ich mußte, um nach der Eigen- thümerin zu forschen, nachgedrungen in dem Buche blättern und gestehe, daß ich von dem Inhalt desselben derart gefesselt wurde, daß ich leider indiskret genug war, fast das Ganze zu lesen. Meine Verehrung für Sie könnte nur noch erhöht werden, wenn Sie sich als Verfasserin des Buches bekennten." „So gern ich auch Ihre Verehrung in erhöhtem Maße für mich in Anspruch nähme, muß ich doch der Wahrheit gemäß meine Versicherung wiederholen, daß ich niemals Annalen geschrieben habe", erklärte die schöne Frau, und ihre Lippen kräuselten sich ein wenig ironisch. „Ich erfreue mich eines so guten Gedächtnisses, daß mir die wenigen denkwürdigen, des NiederschreibenS werthen Lebensereignisse auch ohne Tagebuch treu in der Erinnerung bleiben, und über die kleinlichen Wechselfälle des Alltagslebens, oder über jeden thörichten Gedanken, der meinen Kopf kreuzte, gewissenhaft Chronik zu führen, daS halte ich, gelinde gesagt, für Zeitverschwendung. Hier haben Sie meine Ansicht über Tagebücher." „Die kleine Heuchlerin, wie sie sich verstellen kann!" dachte Otto, indem er sie lächelnd und leise kopfschüttelnd betrachtete. „Ich halte eS für überflüssig, Ihnen den Werth und den Nutzen einer regelrechten Aufzeichnung der Lcbenseretgnisse und Seelenvorgänge beweisen zu wollen", äußerte er heiter. „Wie denken Sie hierüber, mein gnädiges Fräulein?" Mit diesen Worten suchte er die in kühler Zurückhaltung verschanzte Blondine freundlich ins Gespräch zu ziehen. „Mein Urtheil stimmt im Wesentlichen mit dem von Frau von Elz überein", erwiderte diese und sah endlich von ihrer Hausarbeit in die Höhe. „Wie unweise es namentlich ist, Gedanken, welche man keiner andern Menschenseele verrathen möchte, einem Buche anzuvertrauen, das verloren und von einem indiskreten Herrn gelesen werden kann, beweibt Ihr Fund." Eine peinliche Pause entstand nach diesen in herbem Tone gesprochenen Worten. Otto fühlte sich gekränkt. „Lassen wir das Thema fallen", sagte er kalt und wandte sich ab, um sich dann in liebenswürdigster Weise ausschließlich mit Frau von Elz zu unterhalten. Merkwürdig, die junge Wittwe, welche trotz der vielen Beweise freundlicher Theilnahme, die sie ihm gegeben, ihm bis heute sehr gleichgiltig war, fesselte ihn jetzt ungemein. Ihr ganzes Wesen kam ihm durchgeistigter, ihre Erscheinung reizender vor als ehedem; ja, er be- g ff nicht, wie er bisher so blind für ihre Vorzüge hatte sein können. „Sie schienen, als wir kamen, in tiefes Nachsinnen über Ihre Lektüre versunken", bemerkte er im Laufe der Unterhaltung. „Darf ich fragen, mit welchem Schriftsteller Sie sich beschäftigten?" Sie reichte ihm lächelnd das Buch. Mit einigem Befremden sah Otto, daß es das neueste Werk eines zeitgenössischen naturalistischen Autors war, das wohl nur mit Mühe unter der Censur durchgeschlüpft war. „Wie gefällt Ihnen mein Lieblingsschriftsteller?" fragte sie lachend. „Ihr Lieblingsschriftsteller?" Er sah erstaunt zu ihr empor. „Ah, Sie scherzen natürlich, meine Gnädige! Ich verstehe vollkommen, daß auch Sie die Werke des berühmten Mannes kennen lernen wollten, dessen Eleganz des Stils, dessen Anmuth der Sprache unwiderstehlich ist. Doch eben darum ist er doppelt gefährlich. Ich bin der Ueberzeugung, daß er schon großes Unheil gestiftet hat, denn seine Machwerke werden ja auch von unreifen Gemüthern mit Heißhunger verschlungen; wohin soll es führen, wenn sich diese Folgerungen aus der Moral ziehen, die er predigt?" „Was wollen Sie?" entgegnete sie lächelnd. „Sem Bestreben geht überall dahin, die Wirklichkeit zu erfassen und zu schildern. Er hält uns in seinen Werken Spiegel vor, welche die Dinge klar, unverhüllt und unbcschönigt zeigen, wie sie sind. Diese getreue, realistische Wiedergabe des großen Lebens- und Jnteressenkampfes ist mir lieber, als die deutschen Thrünenromane mit ihrem silbernen Mondschein und ihren schmachtenden Burgfräulein." „Fast sollte man glauben, Sie hätten unsere herrliche deutsche Literatur, den poetischen Ausdruck des Fühlens und Denkens unserer Nation gar nicht kennen gelernt", sagte der Freiherr lächelnd. „Aber ich durchschaue Sie. Einen kleinen Kampf wollen Sie eröffnen. Ich soll mich warm sprechen zum Lobe unserer deutschen Geisteskoryphäcn, die von Ihnen besser gekannt und gewürdigt werden, als von mir, damit Sie über meine ungeschickte Art der Vertheidigung lachen können. Den Gefallen thue ich Ihnen nicht! Lassen Sie mich Ihnen lieber erzählen" — sein Auge senkte sich bei diesen Worten tief und innig in das ihre — „welchen Genuß ich gerade jetzt in der Schöpfung einer deutschen Schriftstellerin fand. Wie die Gedanken und Anschauungen von Ilse Treuen- fels Tag und Nacht im Innersten meiner Seele wieder« klingen." Sie mußte Anderes zu hören erwartet haben, denn ihre Mienen verdüsterten sich, und in gelangweiltem Tone warf sie hin: „Sie begeisterten sich für daS beschränkte Machwerk einer Frau? Ilse Treuenfels ist mir zwar gänzlich unbekannt, aber Frauen haben überhaupt nicht die Fähigkeit, gut zu schreiben. Der Mann allein ist dazu be rechtigt, denn er nur kann sich die erforderliche Kenntnis aneignen, nur ihm steht die Welt offen ohne Grenze; - darf in die tiefsten Abgründe menschlichen Elend hinab steigen, er darf die Nachtseiten des Lebens, kurz, allr Verhältnisse aus eigener Anschauung kennen lernen." Otto schaute sie betroffen an. „Sie sind schlechter Laune, meine Gnädige, und wollen durchaus einen kleinen Kampf hervorrufen. Oder reizt es Sie vielleicht nur, aus meinem Munde bestätigt zu hören, daß eine ideal angehauchte Schöpfung von Ilse Treuenfels mit ihrem tiefen Gedankenreichthum unendlich viel veredelnder auf den Leser wirken, unendlich mehr Gutes stiften kann, als sämmtliche Werke Ihres naturalistischen französischen Autors, der freilich alle Schlupfwinkel des Lasters und der Verkommenheit auS eigener Anschauung zu kennen scheint und sie mit grauenhafter Drastik schildert. Trösten Sie sich, das Vorurtheil gegen schriftstellerische Berufsthätigkeit der Frau, worunter Sie freilich nicht wenig leiden mögen, wacht allmälig einer gerechteren Anschauung Platz. Durch bervorragende Dichterinnen, von einer Sappho, einer Noswitha, bis zu einer Staöl, einer George Sand, einer Fullerton, Droste- Hülshoff, einer Bracke! und Herbert, ist längst unwider- leglich bekundet, daß die Frau ein Recht auf schriftstellerische Wirksamkeit hat, ja, daß die Werke ihrer Feder als naturgemäße Ergänzung zu den literarischen Schöpf- 803 irrigen der Männerwelt gelten Nüssen. Was der Mann an Geistesschärfe und Lebenserfahrung voraus hat, das ersetzt die Frau durch Gevlüthstiefe und Gestaltungskraft. Ihr ist die Gabe der stillen, sinnigen Beobachtung, der scharfe und sichere Blick für das innere Seelenleben verliehen; darum sind ihre Charakterzeichnungen meist so fein, so überaus lebenswahr." Er hatte mit einer gewissen Wärme gesprochen und glaubte nun, den Widerschein seines eigenen Feuers auch aus ihren Augen strahlen zu sehen; er ward jedoch sehr enttäuscht. In unmuthig gereizter Stimmung rief sie aus: „Gut, daß Sie endlich zum* Schlüsse kommen mit Ihrer Lobrede! Mich bekehren Sie doch nicht. Ich lese grundsätzlich nichts von Blaustrümpfen Verfaßtes. Federführende Frauen sind mir unausstehlich. Ich halte ihre Thätigkeit zum mindesten für überflüssig, für höchst un- weiblich und der hergebrachten Sitte hohnsprechend." DaS war Aerger, wirklicher, ungeheuchclter Aerger l Otto konnte über ihre wahre Anschauung unmöglich länger i« Zweifel bleiben. Er sah eS nun klar, daß er sich 'n ihr getäuscht; der ganze Nimbus, womit seine Phantasie ihre Erscheinung umgeben, entwich. Er unterdrückte die Bemerkung, sie halte es wohl edler Frauen würdiger, einen großen Theil der Zeit am Putztische zu verbringen, auf wilden Pferden umher zu galoppiren und Cigaretten zu rauchen, und beschränkte sich darauf, achselzuckend zu erwidern: „Auch ich sehe das größte, unbestrittene Verdienst der Frau in ihrem selbstlosen beglückenden Walten im Familienkreise. Doch kann ich nichts Unweibliches darin finden, wenn dieselbe sich mit den ihr von der Natur verliehenen Fähigkeiten an der allgemeinen Culturarbeit betheiligt; die Unvermählte namentlich, deren Dasein sonst vielfach müßig und inhaltslos bleibt, erobert sich dadurch einen schönen Beruf, in dem sie segenbringend wirken kann. Für überflüssig halte ich die literarische Thätigkeit der Frau nicht, da die Welt nicht so überreich an tüchtigen Kräften ist, daß man die weibliche Mitarbeiterschaft auf dem Gebiete der schönen Künste und Wissenschaften nicht freudig begrüßen dürfte." Frau von Elz fand es unnöthig, etwas zu entgegnen; ihre Aufmerksamkeit schien vollständig von dem kunstgerechten Drehen einer Cigarette in Anspruch genommen. Doktor Hesse, welcher sich lange eifrig mit Lily von Arendal unterhalten, die letzten Aussührungeu Saar- stein's aber gehört hatte, sagte jetzt lachend: „Mein Freund plaidirt warm zu Gunsten einer Angelegenheit, die von Rechts wegen von ihm angegriffen und von den Damen vertheidigt werde» müßte. Was halten Sie, mein gnädiges Fräulein, von der Thätigkeit der Frau auf literarischem Gebiet?" Eine leichte Nöthe flog über die feinen Züge Lily's. „Ich muß bekennen, daß ich über dieses Thema noch gar nicht nachgedacht habe, obgleich die Frauenfrage ja in unserer Zeit viel besprochen wird", lautete ihre ausweichende Antwort. Frau von Elz lachte hell auf. „Da haben Sie die Kleine allerdings zu viel gefragt. Lily's Interesse geht nicht über die Grenzen der Kinderstube, der Küche und augenblicklich nicht einmal über ihre Handarbeit hinaus." Die junge Dame errötheie ans's neue. „Ich muß so fleißig an meiner Stickerei arbeite», weil dieselbe zum Geburtstage meines Vaters fertig sein soll", erklärte sie lächelnd. Otto aber wußte, daß die schöne Fran mit ihrer Behauptung nicht ganz bei der Wahrheit geblieben war, daß Fräulein von Arendal Sinn für Wissenschaften mit gediegener Bildung vereinigte, wenn sie auch mehr Freude daran zeigte, einem interessanten Gespräche zu lauschen, als selbst zu sprechen. Nachdem der poetische Glorienschein von Frau von Elz gewichen war und Saarstein in ihr nur mehr die oberflächliche, gefallsüchtige Frau sah, hatte er alle Lust an der ferneren Unterhaltung mit ihr verloren. Er versank in Schweigen und beneidete ordentlich seinen Freund um die leisen, freundlichen Worte, die verständnißvollen Blicke, welche dieser mit Lily tauschte. War es die zarte Nöthe auf deren Wangen, war es der neue Ausdruck, der ihre vormals so ernst geschlossenen Lippen so wehmüthig süß umzuckte? — Nie war sie ihm so hübsch vorgekommen, wie heute. Er konnte ungestört sein Auge auf ihr ruhen lassen, da ihr glänzender Blick nicht ein einziges Mal zu ihm hinüberflog. Frau von Elz, durch seine plötzliche Einsilbigkeit und Zerstreutheit offenbar verstimmt, mahnte bald zum Aufbruch. Die Herren gaben den nach Hause Eilenden daS Geleite bis zum Bodethal und schieden hier mit der Versicherung, den Damen baldigst ihre Aufwartung unten im Hotel machen zu wollen. „Unbegreiflich, wie ich auch nur einen Augenblick wähnen konnte, die gedankenlose, kleine Kokette sei die Verfasserin jenes Tagebuches l" rief Saarsteiu, sobald er sich mit dem Freunde allein sah. „Je nun", versetzte dieser, „alle äußeren Umstände vereinigten sich, um uns Derartiges glauben zu machen; ihr unleugbares, tiefes Interesse für Dich, die geradezu frappirende Thatsache ihrer Irrfahrt auf den Brocken, ihre Aehnlichkeit mit der von dem Köhler geschilderten Schönen, ihre Befangenheit beim Wiedersehen und so manches Andere ließ mich kaum an ihrer Identität mit Ilse TreuenfelS zweifeln, bis ihr AuSfall auf schrift- stellcrnde Frauen mich plötzlich eines Andern belehrte. Ich begreife es recht wohl, wie eine eitle, aber geistes- träge Frau, anstatt sich in ihrem Geschlechte geehrt zu fühlen, wenn eine ihrer Schwestern sich über das Alltägliche erhebt, nur ihre eigene Armuth um so bitterer empfindet und sich mit den Waffen der sogenannten Sitte an ihr rächt. Da zeigt Fräulein von Arendal doch edlere Gesinnungen. Die junge Dame mit ihrer bescheidenen Zurückhaltung, mit ihrer ruhigen Würde und ihrem klaren, gediegenen Urtheil hat meine Achtung in hohem Grade errungen." Der Freiherr nickte sinnend. „Ich sagte Dir ja, daß ihr Wesen auch mich einst eigenthümlich fesselte. Nachdem sie mich aber scheinbar ohne allen Grund so kränkte, bekundete ich mein Verlctzt- sein wahrscheinlich durch große Nichtbeachtung, und sie — nun Du wirst zugeben, daß ihr Benehmen mir gegenüber nichts an Kälte Zu wünschen übrig läßt. Ich mochte sie mit dem glatten, stets zum Gefrieren bereiten Eismeer vergleichen. Die Worte, welche ich an sie richte, sind gleichsam die Nuderschläge, deren Bewegungen mit zauberhafter Schnelle das GruudeiS der Tiefe an die Oberfläche befördern und diese plötzlich zu einer harten Rinde erstarren lassen." „Der grönländischer Vergleich imvouirt mir zwar 804 sehr", behauptete Hesse lächelnd, „aber mit dem besten Willen konnte ich bei Fräulein von Arendal nichts von tückischem Gründers wahrnehmen. Viel lieber möchte ich die junge Dame mit Champagner in Eis vergleichen. Unter der kalten Oberfläche birgt sich nur mühsam die innere Gluth. Es gibt für wich nichts Reizvolleres, als der Gegensatz solcher äußern Kälte und inneren Feuers, dessen Flamme man durch die krystallne Hülle lodern sieht." (Schluß folgt.) Die „Psillgsttage zu Secg". Von Adolph Müller. ^ . wieder in Malmaison. Da springt der kleine Napoleon in den Salon und drückt dem Kaiser etwas in die Hand. Hortense verweist dem Kinde strenge dieses Benehmen, ! nnd der Kleine sagt daraus weinend: „Ach, das ist der Ring, den mir Onkel Engen geschenkt hat! Da uns der Kaiser Gutes thut, habe ich ihm danken wollen." Alexander I. küßte den Knaben und befestigte den Ring an feiner Uhrkette. Was doch das Leben oft aus einem unschuldigen Kinde macht! Dieser Knabe — später durch einen Staatsstreich selbst Kaiser geworden — bekriegte Rußland und Deutschland und wanderte, vom Letzteren besiegt und gefangen, noch einmal ins Exil. Die Pariser aber feierten im Frühjahr 1814 die Verbündeten. Hatte man zuerst voll Entsetzen ausgerufen: „Die Kosaken kommen!" — man benahm sich sehr bald viel weniger furchtsam, und was die Französinnen der damaligen Zeit betrifft, kann man behaupten, daß sie den Verbündeten buchstäblich um den Hals fielen. Jede vornehme Dame in Paris wollte einen Offizier der Verbündeten im Quartier haben, und die bösen Zungen erhielten damals unendlichen Stoff. Beim Einzüge Ludwigs xvm. weigerte sich ein französisches Regiment „vivo 1s roi!" zu rufen. Die Frau Gräfin L fuhr in ihrem Wagen vor dies Regiment, befestigte ihr weißes Taschentuch an ihrem Sonnenschirm als Lilicnfahne und sagte: „Soldaten! Wer Hoch der König ruft, bekommt von mir Wein." Keine Stimme antwortete aus dem Regiment. Doch die Gräfin ließ nicht nach. „Wer Hoch der König ruft, bekommt einen Kuß!" Unglaublich ungalant waren die Soldaten des Reg!» ments, denn die Gräfin mar als hübsch bekannt. Unge- knßt mußte sie von der Front fahren, und der Pariser Volkswitz steigerte ihre Angebote ins Unerhörte. Ludwig XVIII. äußerte sich später selbst: „Die Damen haben sich damals sehr unwürdig betragen." In Paris muß eben immer etwas in Mode sein. Die ungebetenen Napoleoniden waren gestürzt, für die Bourboten mochte man nicht schwärmen, und so schwärmte man für die Verbündeten, wie man heutzutage für die Russen schwärmt. 807 ALLe^Lei. Der Türkis, jener geschätzte Edelstein, der namentlich im Orient so sehr beliebt ist, wird in größerer Menge eigentlich nur in der Nähe von Nischapur im nördlichen Persten gefunden, wo auf denselben regelrecht bergmännisch gegraben wird, allerdings in der denkbar primitivsten, orientalisch-lässigen Weise. Ein schräger Stollen führt in einen den Edelstein führenden Hügel, welcher aber so eng ist, daß ihn nur ein Mann kriechend befahren kann. Der Stollen mündet in einen weiteren Raum, von welchem aus nach Gutdünken mehrere Gänge angeschlagen sind; von dem mittleren Raum geht ein Schacht nach oben, wo zwei Männer mittelst eines Handhaspels das unten von den Bergleuten losgebrochene Gestein zu Tage fördern, wobei als Förderwagen ein Sack aus Schaffell dient. DaS Gestein wird sodann sortirt und die gefundenen Türkise im rohen Zustande nach Meschhed geschickt, wo sie geschnitten und verarbeitet werden. Leider haben die Nischapur-Türkise die üble Eigenschaft, sich sehr bald zu entfärben, weßhalb dieselben im Orient stets mißtrauisch betrachtet werden und keine hohen Preise erzielen, so daß die persischen Händler mit Vorliebe europäische, die üble Eigenschaft dieser Steine nicht kennende Kaufleute damit zu übervortheilen suchen; große, prachtvolle, tadellos erscheinende derartige Steine sind daher oft für einige Mark nach unserem Gelde in Persten zu erstehen, die aber ihren geringen Werth bald durch die erwähnte üble Eigenschaft docnmentiren. Mitgetheilt vom Internationalen Patentbureau Carl Fr. Reichelt, Berlin NÜV. 6.^ * Wie der Großvater zur Großmutter kam, ersteht man aus folgendem HeirathSantrag, der den „Leipziger N. N." auS einem sächsischen Familienarchiv zur Verfügung gestellt wird. „Einer hochverehrten vswoi- oslls sb oustsM", beginnt das jetzt gerade 100 Jahre alte Schriftstück, „habe ich andurch nicht verhalten zu wollen geglaubt, waS maßen sich meine zu Ihnen tragende Liebe dermalen ohnmöglich länger zurücke halten läßt, sondern tagtäglich sich vermehrend mich unaus- setzlich andrängt, daß wiederholt darob schon thun wollende Bekenntniß endlich einmal zu bewerkthätigen, wobei ich jedoch meiner ltebwerthesten Demoiselle nicht unnngezeigt lassen kann, daß wenn es hierunter auf die selbstredende Billigung ankommen sollte, solche daher um desto platz- greiflicher sein würde, als zuverlässig es ist, daß ich männigltcherObliegenheit nach mich angelegentlichstenFleißes bestrebt habe, hochderoselben die untertbänigsten und nach- drucksamsten Versicherungen meiner Unterbereitwilligkeit werkthätig und gefühlig zu erproben. Ich lasse es auf Dero allenfalsiger Geneigtheit und Zutragenheit beruhen, alldieweil wir nach der reiflichsten Ueberleguug nicht beifällig ist, mich der quästionirten Demoiselle jemals ver- unwürdtgt zu haben, noch auch dabei derlei zu thun mir jemals und irgendwie in den Sinn zu kommen unter obwaltenden Umständen überhaupt möglich und angemessen wäre. So lebe ich des abhelflichen Vertrauens, respcctive zunächstiger Erwartung „Besagte Demoiselle möchten mit Ihrem Allerwerthesten hochgeneigtest bemessene Befehle ertheilen, damit alle zu einer gesetzmäßigen Verehelichung erforderlichen Anstalten vorgekehret und zu deren nächstigem glücklichen Ende Bewölkung einer nach meiner äußersten Liebe lediglich abzumessenden Tagefahrt anberaumt werde", als worüber unv was ich sonst noch des Weiteren hätte beantragen mögen, dürfen, können und sollen in tiefster Ehrfurcht und allem Respect um Resolution bitte, als der quästionirten hochschätzbaren Demoiselle Dtenstergebener Johann Gottlob R...r, Negistrator und Sporteleinnehmer." * Ein Necord in der Grobheit. Im humoristischen Theile der Schweizerischen Wochenzeitung deS Herrn Jean Frey in Zürich stand kürzlich zu lesen: „Saßen da jüngst einige Journalisten beisammen und besprachen die Personalien der schweizerischen Journalisten. Man meinte, die ältesten im Beruf find Condrau (L-asotts, Romnnsolm) und Stephan Born (Basier Nachrichten), die reichsten Micheli (Journal äs Ksnsvo) und Zellweger (Allgemeine Schweizerische Zeitung), die gröbsten Dürrenmatt (Bnchsizeitung) und Attenh ofer (Stadtbote), die jüngsten Wett stein und Schurier (von der Züricher Post), aber die liebenswürdigsten seien Baumberger (von der Ostschweiz) und der ewig ledige Bühler (vom Bund)." Darauf antwortete Attenhofer im Stadtboten dem Redakteur der Schweizerischen Wochenzeitung (Jean Frey) folgendermaßen: „Dein Register hat ein Loch, großer Verflcherungshauptmann. Du hast unter den schweizerischen Journalisten den dümmsten weggelassen — aber ich kann es Dir nicht verargen." --- Salve Wegina! Horch! Die Vesperglccke läutet Durch des Klosters stille Hallen, Aus den Zellen leise betend Zum Altar die Mönche wallen. Bleich von Opfer und Entsagung, Ernste, schweigende Gestalten: Auf's Gewand, das dunkle, fließen Schneeig weiß des Mantels Falten. Magisch in den bch'en Hallen Strahlt der Kerzen sanst Geflimmer, Mild der Jungfrau Bild erle> ehrend In des Zwielichts mattem Schimmer. Und sie neigen sich in Demuth Vor der Hochgebenedeiten, Und es zieht ihr Gruß wie Weihrauch Auf zu ihr, der Gottgewcihten: „Salve, hehre Königinne, Mutter der Barmherziakeit, Unj'res Lebens süße Minne, Unser Hoffen allezeit. Sieh', der Evaskindcr Sehnen Gebt, Fürsprecherin, zu dir: Eya in dem Thal der Tbränen, Nach dir seufzend trauern wir. Ach, auf uns'res Elends Flehen Mit barmherzigen Augen fwau', Lass' uns deinen Jesum scheu, Güt'ge, füge, milde Frau!" Heimwehbang der Hymnus schwebet, Ueber'm lauten Stadtgetriebe, Deckt mit seinen Silberfchwingen Erdenhaß und Erdeuliebe. Uebcrtönt mit sanftem Klänge Fromm der Meltlust eitle L eder, Unv der Jungfrau Segen senkt sich Mckd auf Stadt und Kloster nieder. Würzburg-AugSburg. lt. v. --k-V-Z'-«-- 803 WoL2.Sk.oLr., ^UA8l)uiF6i' 8v1iLeIiI)irrtt. süllo Rockte vordokaltou.l ieI»tv «los 8eleael»8pivl8. VI. 7m Enäo äes 13. äakrkuväerts, wie im Mttelalter über- kanpt, waren äio besonäeron kÜLnrstätteu äes Scliaclispiels Italien unä Spanien, woselbst seine kilege gleickreitig mit jener äer Wissonsekakten mäcbtig runalun. 7u äen eifrigsten Oönuern äes Spiels räblte äer llönig Alton s X. äer Welse von Eastilien unä Leon, äer wäkrouä seiner kogierungsroit (1252—1284) ru Soviila äen borükmton kergamentcoäex Iierstellen liess, in welckem neben clon anäoren Spielen auob äio äamals vorbanäenen literarisclmn Aukroieknnnron über äas Lcbaeb Anknakmv tanäen. Etwas später, im labro 1298, verfertigte ru kareelonaäeäaiakovini seine llanäscbrift über äio Oesekieläo äes Sekacbspiels. Aus äem 13. unä 14. labr- bunäcrt sinä uns ausseräom melirero kranrösisoks, sowie 2 lateinisebo uns kologna stammenäo klanuscripto erkalten, wclcbe interessante .tutscbiüsse über äio äamals bereits vor- banäone Vorliebe kür äas Autgabonwoson entlmlten. IIm äas äabr 1300 gab aueb äer Krater äakobus aus tlessvles, lllagistor äer kboologie unä Dominikaner su Heims, seine Zusammenstellung einer s)inboliscl>en Sitten- unä Staatsklng- beitslebre Korans, in wolebsr er äas Sokaekspiol vergleieks- weise als ein Spiegclbilä äer güttlicken Woltoränung nie äss socialen Gebens betracbtet unä eingekenä austükrt. Aber nickt allein in Europa, sonäern auek im Llorgenlanäe katto sieb äas Sckaek im Mttelalter 7unekmenäer kilege su erfreuen. So räklto namentliok äer grosse Llongolonkürst kimur Denk 7U seinen Anbängern. An äesseu Hokö lebte äer por- sisoke Sekaekmeister A I i 8 kantra) i, von äsm wir kürsliob bereits eine Aufgabe gekrackt traben (Xr. 5). — Seiner Vorliebe für äas Sckaek gab 1'iinur u. A. auek äaäurck Aus- äruek, äass er seinem Sokne rum Anäenkon an äio siegreieke Seklackt bei Angora (24. lull 1402), in weleber Sultan La- jariä äiläerim in seine Ootangensebakt gerietk, äonXamen „Scliacbrocb" beilegte, weil mit äem Sultan gewissermassen äio wicbtigsto Eignr äes Osgnors (äamals äer Rock-kkurm) in seine Oowalt geratksn war. — (Eortsetrung äieses Abscknittes in 14 lagen.) -sae1»r!el»1vn an« Lf «2 Weiss: klunslou. 8 o k wa r r: Luiubert. 8: Weiss: Onuston. 8 0 k wa r r: Lambert. i e2—o4 e7—c6 14 Le2-K3 e5 — «4 2 ä2-ä4 ä7—ä5 15 8e3Xä5(b) o4Xk3(o) o e4Xä5 c6Xä5 >6 De2Xe8! ki8Xo8 4 Lgl—f3 8b8-e6 17 LelXe8-t- Lg7—k8 5 e2—e3 8g8-k6 >8 L0I-K6 Le8—06 6 Lkl-ä3 ?7-g6 l9 Le8Xa8 8c6—ä8 7 0-0 Lk8-g7 20 LK6-L4 Vä6-ä7 8 'kkl-ol 0-0 21 8ä5Xk6 Vä7—o? S Sbl—ä2 8k6-08 22 lal-ol LK8-g7 . 10 8ä2-k1 Vä8—ä6 23 Ia8Xä8(ä) De?Xä8 11 väl — e2 k7-f6 24 I'e1X°6 Lk6—o7 12 8k1-e3(a) Eg8—l>8 25 Lk4-e5 Lg7—K6 13 Lä3—c2 o7—e5 26 1'e6Xo7(o) Aufgegeben. a) In äer Absiebt, äen Lauer ä5 2u seklagen, är äer Lprrngsr wegen 14. Lä3—cl niokt wioäer genommen woräen vürtte. blit nackstokenäew originellen Sckernproblem kolken wir unseren Lesern wieäer ein Vergnügen ru bereiten: (8ekerr:-)Aufgako Xr. 8. Sckwars. Weiss riebt an unä seist mit äem ersten Auge mat- Auflösung äer Aufgabe lür. 4 von E. Erseborougk: 1. la2-f2 ä3—ä2 oäer k6-f5, Vo6-f7 2. Lt3-ä5 Oo6Xä5 2. Lt3-ä8 DevXääl 3. lf2—fZ beliebig 3. Lt8Xä6 beliebig. 4. 8. setrt matt oä.lXv. 4. Lä6—e7k 1. ä4X<-3, 2. I.t3-ä5 Ve6-o4(g4) 3. Lä5Xo4(k3X§4) belieb. 4. 8ä6—e4. Die verfülireriseksVarianto 1. Lk8—e7, Oe6Xe7,2.lb1—b4, Do7—s6, 3. e3—c4 sclreitert an 3. De6—e2! — Riektig gelöst: k. kever, Laufbeuren; I>. II. in I,.; X. L. in Vnräaek; A. II., N A., ketor Lsrnkarä unä Oskar blaxinger liier-, I. IlaggenmüIIer in Lobingeü, sowie I. kinkl, Hieäersekönenfelä. — A so-v« »I« / Die Spielregeln kür äas alt- xersiseko kroblem sinä äio gleieksn, wie bei Aufgabe Xr. 2 bereits genau angegeben; — allen Respekt vor Ikrer Aus- äauer nebst sekaelrfräl. Orussv! — ^4. <7>-r7-V^, Vkir freuen uns ob Ikros Eifers unä empfoklon Iknen äas ;,8ckaok-Lekrbuek von leau Oukrosno, kreis lll. 1.80", worin Sie Alles Lnäen unä wslekes in jeäer Luekkanälung ru kabov ist; besten -s-6russ! — Die Hamen jener Sckaelrfreunäs, weleks unsers Enäspiels unä kroblemo riektig lösen, sowie äio Lösungen inner kalb äroilVoeken einssnäen, weräen stets an äieser Stelle ver- otkentliokt. 8^^ Alles auf äas Sekack Lerüglioko ist ausnakmslos ru aäressiren: „An äio Redaction äes Augsburgor Sekaeli- blatt — Lake Augustn -- Augsburg." "WH8 b) Die Einleitung ru äem kolgenäeu eleganten Damenopfer, äurek welekes äas sckwarro Spiel vollkommen goläkmt wirä. c) Sckwarr sollte auf äas Opfer nickt eingeben unä 15. 16—k5 spielen. ä) Msäerum sekr kräftig; Sokwarr bat nur Awangsrügs. e) Elegant bis rum Sckluss! — Sckwarr Kanu äen Hiurm wegen äes ärokenäen Damenverlusts niokt nekmen.