——— eIreyheag, den 20. Febr. Anno 7s Augſpurgiſche Ordinari Poſtzeitung Von Staats, gelehrten hiſtoriſch. u. dtonomiſch. Neuigkeiten. Mit Ihro Roͤm. Rayſerl. Majeſtaͤt aller gnaͤdigſtem Frivilegο Werlegt und gedruckt von Joſeph Anton Moy, wohnhaft auf dem dwern Graben, in dem ſogenaunten Schneid— Haus. Wien, den 14. Febr. bisherigen oͤffentlichen Verhandlungen ge⸗ Se dem borigen Monate werden treuen Hergang der Scaen uicht wohl uſtuiche Anſalten getroffen, die en ſſnd—Sarauf olat der benachbarten Diſtelete von Pohleu eiue Juhalt der ugſten Reichsgut achtens/ die i onen, u welchem Geſchaͤfte, ern ſiuche Ein leitung ju einern ee und nter andern dem Kreishauptmanne, een Suede—— us e Beanm von Appelshofen, und dem als an erden eſere— 73 oon ppelshofen une Woleun ee omnnch kayſert Schriftſteller bekannten Kreisſchuldire⸗ Nonßat duſſern daß vwar die Wieder⸗ Iappe von Bochnia, die noͤthie herſtebaung der Rahe durh inen baldi⸗ gen Inſtruetionen ausgefertigt. Der geu Frieden dem Vaterlaad und der bey dem Commando des Korps d Ar⸗ Menſchheit zu wunſchen ſey.— daß ſich n Jaalien ſtehende Graf von aber viee Bebeutlichkeiten und Sowien e hat unter dem 3. Febr. berich⸗—— tet, daß nach mehreren Kundſchaftsbe⸗ Rajeſat Beruhignng gerraen wen. Iten nne Flotte d de x den ſichern Befehl erhalten hat, in dennt en d— nandtee den— letzten Tage des Monats Januar aus⸗ ſehen ou.— Daß Se Macſaͤt die ge⸗ zulaufen, daß ſie aus 15. Kriegsſchif⸗ wuuſchte Friedens⸗Einleitung nicht er— und mehreren auderen Fahrzeugen ſchocren oder verzoͤgern Jondern die an be lehet 26 000. Manu Landtruppen die dandgegrbege Baßs gitehmigen d vBocd hat und dieſe Flotte gegen ee e ſik Jin ſo 82646 zu bſende cznenug Corſika beſtimmt ſeyn ſoll. Daß ſie o eee ere—5* * 8 8 X? 7*** wirllich ſchen ausgelaufen ſey hat nd Miitken vorſehalten.— Da Waß man noch nicht erfahren. iand dann das Kayſers Mogeſtaͤt Réensburg den 17, Febr e denn ar hut halten, wenn ſich eine *—*5 e3—* 1 Das am ieſec derd die Rechs weſhenche Außedt u einem bllligen, ane— J n anftaͤndigen und guuchmachen J J* den raung 1795 hetret ges zu hoſfen ſey blete weyſelhaft— de ene des Fechstrieges uod beſon dahen die daich chlurmal ge Ruſung um. ders die Einleitung zu einem annehm ichen In adee arben y 234 Ne—⸗ 446*—*— 9—* Frieden. Voran gehet ein? dis Darſtellung aͤber die Euntſtrhung und ae i ne jebe Surde auf jeden dortſchritte der gegen das Feich begange worigen Fabe her ale Kſte auzubie. nen Frudersbruch uud Feindſeligk eg, n b die Ehande rande uͤnd d ine Benchung auf die e den den Umſturs der tchee Baſaſſung m— 4 April 1790 ene ſerl Commiſſigns Mem Fliedensſchluß— — 8— em Friede u unterzeichnen. SDekrete und darauf erfelgte Reich ggutach⸗ A8 ee u3*04 Frankfurt, den 15. Jeb. ——— ne Uebe Eyhrenbreitſte in vernimmt man in dem Reichstags Vrotokylle und den ewer uorendrrueuz man, enen Reich gutachten ige zuͤge wahr⸗ vaß General Bende kaͤrzlich wieder eommen ha den, welche mit dem den nen Ausfall gemacht und den drane —2—* *— zoſen eine große Anzahl Waͤgen mit Mundvorrath, worauf ſich auch Geld befunden haben ſoll, weggenommen ha⸗— be.— Von ſcuͤhlheim wird geſchrie⸗ ben, daß am 3. und 4. dieſes viele frauzoͤſiſche Truppen kheils oben heruu— ter hinter Kolln, theils aus Kolln den Rhein hinunter marſchirt ſeyen, und daß ſo auch dieſſeits die Truppenzuͤge gegen den Niederrhein anhalten.— Die Franzoſen treffen gegenwaͤrtig Au— ſtalten, ſich der Propiuz Seeland zu bemaͤchtigen, und ruͤſten zu dieſem En— de eine groſſe Anzahl kleiner Fahrzeu⸗— ge aus, auf welchen ein betraͤchtliches Korps Truppen eingeſchifft werden ſoll. — Alle hoͤllaͤndiſche Staͤdte ſiud mit Organiſirung ihrer neuen Regierungen beſchaftigt. Man ſpricht von der na— hen Zuſammenberufung einer Art von Nationalkouvention, welche die kuͤnfti— ge Staatsverfaſſung beſtimmen ſoll. Zu Amſterdam iſt der in Verhaft geweſene Penſionair Fiſcher zum Maire ernannt worden.— Das oͤerreichiſche Haupt⸗ quartier iſt von Bocholt im Muͤnſteri— ſchen weiter nach Dorſten verlegt wor— den.— Die engliſche Armee ſoll im letzten Feldzug bis auf 11000. Manu worunter uoch 2000. Hannoveraner be— grifſen ſind, zuſammeggeſchmelzen ſeyn. Maynz, den 12. Feb. Alle Rheiniuſeln ſiud ſo uͤberſchwemmt, daß man gar keine Batterien mehr dar⸗ auf ſiehet. Die darauf befindliche Trup⸗ pen haben ſich noch bey Zeiten gerettet, und voͤrher die Kanonen mit Stricken und Ketten feſtgemacht. Heute Nach— mittag bemerkte man, daß die Fran— zoſen au einer Batterie bey Marien⸗ born arbeiteten; durch einige Kanoneu— ſchuͤſſe wurden ſie davon vertrieben.— Die Franzoſen ſchießen ſtark in ihrem Lager; vielleicht ſprengen ſie Holz mit Pulver.— Verfloſſene Nacht und den heutigen Tag durch iſt uun auch das oberlaͤndiſche Eis gluͤcklich durchgegan⸗ gen; 2. Schiffmuͤlen habeu jedoch ſtark gelitten. Das Waſſer ſtieg dabey laug⸗ ſam bis 5. Uhr Abends, wodurch die untere Straſſen unter Waſſer geſetzt wurden. Inzwiſchen ſind wir doch jetzt aus all weiterer Gefahr. Das benach— barte darmſtaͤdtiſche flache Land hat hingegen durch einen Ausbruch des Mayns ſehr gelitten, indem dieſes, ſo weit das Aug reicht, gaͤuzlich uͤberſchwemmt und mit Eis bedeckt iſt.— Noch weiß man nicht ſicher, ob bey dem vorge— ſtrigen Eisbruche vor unſerer Stadt, Menſchen verungluͤckt ſind. Viele am Ufer ſich befundenen Zuſchauer wollen jedoch mehrere der Eispaſſirenden zu Grund haben gehen ſehen.— Nach— dem die in Frankreich geweſenen deut⸗ ſchen Geiſel in Freyheit geſetzt worden ſind, ſo geſchah dieſen Abend die wirk— liche Uebergabe der zu Roͤnigſtein bis— her aufbewahrten franzoͤſiſchen Anhaͤu— ger an den feindlichen Vorpoſten.— Geſtern und heute wurde wieder ver— ſchiedenemal auf die Feinde, welche ſich ſtaͤrker ſehen lieſen, mit Kanonen ge— feuert. Wuͤrzburg, den 15. Febr. Geſtern fruͤh um 2. Uhr ſtarb hier Frauz Ludwig Philipp Karl, Fuͤrſtbi— ſchoff von Bamberg und Wirzburg. Seine gelehrten Kenntniſſe, Seine Thaͤ—⸗ tigkeit, und Seine vielfaͤltigen men— ſchenfreundliche Anſtalten, ſo wie Sein Patriotismus fuͤr deutſche Reichs- und Kreisverfaſſung machen die Regierung dieſes angebetheten Fuͤrſten ſicherlich auch in kommenden Jahrhunderten un— vergeßlich. Von der Weſer, den 8. Febr. “Ein Courier aus Amſterdam bringt die wichtige Rachricht, daß die Franzb⸗ ſen ſich der ganzen hollaͤndiſchen Marine im Texl, Vlie und zu Helovetfluts, ver— ſichert haben. Der Capitain Hiſtory hat dieſe Revolution zu Helovetfluis bexeitet, wo er, nachdem er au Schiffe von 64 Kanonen und den aͤßrigen hollaͤn— diſchen Kriegsſchiffen die dreyfardige Flag⸗ ge aufpflanzen laſſen, ſih aller engli— ſchen Schiffe und eides Englſſchen guf 700000 Gulden geſchaͤtzten Magazins be⸗ maͤchtigt und die fran ſchen Gefangenen in A geſetzt hat Außer den in den Haͤven befindlichen hellaͤndiſchen Kriegs⸗ e rechnuet man, daß deren noch 28 is 30 in See ſind. Mas dieſe thun, und zu welcher Varthey ſie ſich ſchlagen wer⸗ den, ſteht zu erſegrten. Indeſſen rechnet man, daß die frer oͤſiſchen Marine durch dieſe Revolutibn der hollaͤndiſchen Marine eigen Zuwachs von 30 Linieuſchiffen er— halte.— Wan rechnet, daß 350 bis 400 eungliſche Kauffahrer in den hollaͤndi⸗ ſchen Haͤven eingefroren liegen, die ſaͤmt⸗ uch den Franzoſen in die Hoͤnde fallen muͤſſen.— Geueral Daendels ſoll der Staͤdt Amſterdam die ſchriftliche Verſi⸗ cherung gegeben haben, daß es ihr frey ſehe, Aßignaten an unhmen oder nicht. Die beiden aͤltern Soͤhne des hingerichte⸗ ten Herzogs von Orleauns ſind zu Bremen angelangt.— Im Haag iſt de Verſamm⸗ lugg der Generaſtaaten und die des Staatsraths ausein guder gegaͤngen, folge ch die Ukion vorlaͤufig qufgeloͤſet. Die fraͤnzoͤſſchen Commiſſa ien logiren dort imn Hotel des Statthalters. Hanunover, den 9. Feb. In den hieſigen politiſchen Nachrech— ten wird aus dem Brandenburgiſchen folgendes gemeldet: Briefe aus Berlin von guter Hand berichten als zuverlaͤſſig, daß die ganze preufſ ſche Armee unter dem Feld mar⸗ ſchall bon Mollendorf die Ordre erbhaͤlt, vom Oberrheiu nach Weſtphalen zu ma— ſchiren, und ſich an die engliſch-hanndver— ſche Armee under dem Geueral, Grafen v. Wallmoden, anzuſchlieſſen. Der Aufbruch ſoll noch in dieſem Monat ſo fort ge⸗— ſchehen, und der Konig iſt eutſchloß ſen, mit dem groͤßten Nachdruck gegen die Franzoſen in Holland zu agiren, Man rechnet, daß im Maͤrz eine Ar— mee von 120,000. Mann in Weſtpha⸗ len zu ſtehen kommen wird. Auszug eines Schreibens aus Muͤnſter, vom 7. Febr. Seit einigen Tagen leben wir hier in her groͤßten Beſorgniß. Das hanndver— ſche Hauptquartier iſt ſeit Mit:wochen hier. Vortgeſtern haben die Oeſterreicher Does— burg verlaſſen, welches ſogleich von den ran oͤſchen Vorpoſten beſetzt worden iſt. die Oeſterreicher haben die Lippe beſetzt; wie lange ſie ſich da halten koͤnnen, iſt ungewiß, weil es ihnen bald an Lebens mitt a mangeln wird— So eben koͤmmt die Nachricht, daß die Franzoſen alles, was ſe jenſeits des Rheins in Requiſfi⸗ tion zeſetzt, wieder frey gelaßſen haben; dahingegen ſoll das Coͤllniſche 8 Milio⸗ nen, Limburg und Juͤlich 15 Millihnen, ben. und Achen 2 Millisnen zahlen. Auch Auch heißt es, der Koͤnig ven Preußen haͤtte an verſchiedene Regimenter den Be—⸗ ſedl ergehen laſſen, au zubrechen, die Moͤllendorfſfche Armee wuͤrde am Nieder⸗ rhein zn kommen, und die Oeſterreichiſche ſich kach Maynz ziehen. Hamburg, den 10. Febr. Noch immer haben wir keine Poſten aus Holland, und eben ſo wenig aus Englaud, ſo daß wir alſo ſchlechter— diugs nicht wiſſen, was ſeit einem Mo— nat in Eugland vorgefaͤllen iſt. Ein Fall, deſſen ſich die aͤlteſten Perſonen hier nicht erinnern.— Im Haundori— ſchen wird ſtark ausgehoben, aber ei— ne Menge junger Leute fliehen deßwegeun auſſer Landes. Man fuͤrchtet ſehr, der Krieg moͤchte ſich auf den Fruͤh— ling nach Weſtphalen ziehen. Vor— zuͤglich ſcheinen die Frauzoſen ihre Ab⸗ ſicht auf das Churfuͤrſtenthum Hanno— ver gerichtet zu haben.— Die Soͤhne des ehemaligen Herzogs von Orleaus ſind hier augekommen. Warſchau, den 1. Febr. Der Koͤnig hat aus Grodno, unter dem 18. Jan. ſowohl an den apoſto— liſchen Nuntius, Litta, Erzbiſchoff von Theben, als an den engliſchen Miul⸗ ſter, Herrn Gardiner, nach Warſchau geſchrieben/ um ſich von ihnen, weil es in den gegenwaͤrtigen Umſtaͤnden nicht nach der eingefuͤhrten Gewohn⸗ heit habe geſchehen konnen, ſchriftlich zu beurlauben, und hat jedem eine brillantirte Tabatiere mit ſeinem Bild⸗ niſſe zum Andenken uͤbermacht. Bey— de haben unter dem 22. Jau. geant— wortet, um dem Koͤnige ihren Dank zu bezeigen.— Die Schulden des Koͤ— nigs belaufen ſich auf ohngefaͤhr 5. Millionen Gulden, daher Se. Maje— ſtaͤt zur Tilgung derſelben, Dero Luſt— ſchloß Laſienki, nebſt verſchiedenen koſt⸗ baren Geraͤthſchaften ꝛc. beſtimmt ha— Zu Grodnuo werden Se Maje— ſtaͤt auf Koſten der rußiſchen Kapſerin auf das praͤchtigſte bedienet, und taͤg⸗ lich zieht eine anſehuliche Wache im Schloße auf. F— i—— — Paris, den 6. Feb. Der Zentner Smirniſche Baumwolle gilt jetzt in Fraukreich 1800. Livres, die St. Domingo der Zentner 2100. bis 2600. Liores in Aſſignats. Die Fracht im Innern des Landes iſt aus RMangel an Pferden und Haber fuͤr die— ſelben auf einem ungeheuren Preis.— ———— Die hoͤchſte Kaͤlte, die wir hier im ge⸗ geuwaͤrtigen Winter hatten, war 184 Grade, im gaͤmzen Jahrhundert war ſie auch in den kaͤlteſten Wintern nicht uͤber 13, Grad geſtiegen.— In meh⸗ rern Gegenden von Frankreich ſind jetzt auf den Poſtaͤmtern faſt gar keine Pfer⸗ ʒe zu haben. In Lyon ko tet das Pfund Brod 36. und das Pfund Kuhfleiſch 50. Sols.(20. Sols machen 27. Kreu⸗ zer.) Aus der Veudee lauten die Nach⸗ chten fortdaurend nicht guͤnſtig. Die Rohaliſten trauen den Verſprechungen der Nationalkonvention nicht, und wol— len alſo die Waffen nicht niedetlegen« Es heißt ſogar, ſie wollen den Grafen von Ntois aAber England auf naͤchſten Fruͤhling zu ſich kommen laſſen, um hn an die Spizze ihrer Heere zu ſtel⸗ len.— Die Nationalkonvention hat vderordnet, daß der Kopf des Priuzen von Tahnont, den vie jalebiniſchen Schreckensmenſchem zu Laval guilloti⸗ met, und daun den Kopf in Weinſpi— ritus verwahrt, auf dem Rathhaus da— ſelbſt aufgeſtellt hatten, weggenommen und verſcharrt werden ſoll.— Es ge— hen jetzt eine Menge Franzoſen frey—— willig zu unſern Armeen um Kriegs⸗ dien de zu nehmen, damit ſie zu Hau⸗— ſe nicht berhungern. Denn bey den. Ameen heerſcht noch immer wo nicht Ueberfluß, doch wenigſtens kein Nan⸗ gel. Dieß iſt auch die wahre Urſache, wa⸗ rum die franzoſiſhhe Armeen, alles taͤglichen Abgaͤnge uagrachtet, immer ſort volhaͤhltz und h reich ſind. VBiele taͤuſend Fragzoſen nehmen Feywill g Kriegsdlenſte weil ſſe zu Hauſe kbeinen Verdienſt, und kein rod haben. Die Armeen aber muͤſ⸗ ſen immer vorrücken, und waͤre es zuch bloß deßwegen, um Lebeusmit⸗ J e hn. bekoemmen, weil alle ihnen im — ——— Ruͤcken ſegende Luder ausgemergelt ſind. Hieraus erhdellt die Gefahr, welche Deutſchland droht, wenn den zahlreſchen ſeindachen Armeeh nicht gzlcichfalls zahlreiche und ſtreitbare Heere entgegen geſeßzt werden. Stockholm, den 27. Febr. In unſerm Reiche werden gegenwaͤr—⸗ tig ſehr bedeutende Seu m men von Fleumnden, und beſonders Hollaͤndern, deponirt. Allen Anſtalten nach zu ur— thetlen, wird im kuͤnftigen Junius Mo— aat eine Zuſammenkunft zwiſchen dem Schwediſchen uud Daͤniſchen Hofe in dem zu haltenden Lager in Schonen Statt finden. Einige, die noch wei— ter gehen, behaupten, daß ſolche ſich auf den Durchgang einer rußtſchen Flotte durch den Sund beziehen werde. Kurzgefaßte Nachrichten, Bey der am 12. Jan. zu Peters⸗ burg Statt gehabten groſſen Befoͤrde— rung wurden der in Pohlen geweſene Herman Brauitzky uud der geweſene Kronfeldzeugmeiſter, Graf Felix Poto⸗ Fh, beyde Haͤupter der targowitzer Confoderation, zu Generals eu Chef, und der Generalmajor, Baron Spreng⸗ porten zum Generallieutenant ernannt. Am 7. dieß trafen 77. franzoͤſiſche Deſerteurs in einzelnen Parthien, wo⸗ anter ſich auch 2. Officiere befanden, n Mahnz ein; Letztere verlangten gleich nach ihrer Anku nf t mit dem Gouberneur zu ſprechen, welches auch bewilligt wurde. Am 8. wurden ſie auf ihr Verlangen, nebſt andern, zum. Condeiſchen Korps abgefuͤhrt.— Nach einer aus dem kayſerl. und Reichs Hanptquartier zu Heidelberg n Maynz eingetroffnen Erdre, ſoll ei⸗ e Aſte von den bey einem jeden Re⸗ zimente befindlichen Cadetten, nebſt Anzeige ihrer Auffuͤhrung ihrer Faͤhig⸗ keiten auch Beſtimmung, ob ße eini⸗ ge geometriſche Kenntuiſſe haben, ins Hauůptquartier nach Heidelberg abge⸗ ſchickt werden. Man vermuthet, daß einige der Geſchickteſten, bey der Er— richtung eines Telegraphen gebraucht werden ſollen. —