tti-. 23 M 7. Juni 1894. Orlando di Lasso. Zu seinem 300jährigen Todestag (14. Juni). Von A. Graf. (Zu nachstehender Arbeit wurden folgende Quellen verwendet: Dr. Sandberger, Beitrüge zur Geschichte der bayerischen Hofcapelle in drei Büchern, noch nicht ganz erschienen; Haberl; Dr. Witt; Bänmker; Musikalisches Konversationslexikon von Neißmann; Dehn, Biographische Notiz über Roland de Lattre.) Da wir Anfang dieses Jahres Palestrina in seinem Thun und Treiben schilderten und ihn als einen Meister erkannten, der all' seine Kraft die Zeit seines Lebens dem Dienst der Kirche widmete, so haben wir in Orlando di Lasso einen Meister vor uns, der das Beste leistete in der kirchlichen Musik des sechzehnten Jahrhunderts, aber auch in weltlicher musikalischer Beziehung ganz Hervorragendes geschaffen hat. Die Schule der Niederländer findet in ihm ihren schönsten Abschluß. Gewiß ist er werth, daß sein Andenken an seinem 300jährigen Todestag wieder neu aufgefrischt wird, schon aus dem Grunde, weil er ja in Bayerns Hauptstadt so segensreich wirkte, also gleichsam der Unsrige war. Auf seine Musik kann man die Worte Klopstock's anwenden: „Kraftvoll und tief dringt sie in's Herz. Sie verachtet Alles, was uns bis znr Thräne nicht erhebet, Was nicht füllet den Geist mit Schauer Oder mit himmlischem Ernst." Man hat Palestrina mit Nafael, dem berühmtesten unter den Malern, verglichen; Orlando kann mit Michel Angela verglichen werden, und einer der ersten Kenner der klassischen Kirchenmusik, vr. Karl Proske, sagt über ihn: „Laffus, groß in Kirche und Welt, hatte das Nationale aller damaligen europäischen Musik dergestalt in sich aufgenommen, daß es als ein charakteristisches Ganze in ihm ausgeprägt lag und man das speciell Italische, Niederländische, Deutsche oder Französische nicht mehr nachzuweisen vermochte. Niemand war ihm hierin so ähnlich, als der große Händel, und wie in diesem der deutsche, italische und englische Genius des achtzehnten Jahrhunderts, so war in Laffus die ganze Herrlichkeit der germanischen und romanischen Kunst seiner Zeit in einer großen Erscheinung vereinigt." Dr. Witt aber füllt folgendes Urtheil: „Dieser Niescngeist hat nicht etwa bloß eine Unzahl von Werken hinterlassen, sondern in denselben auch eine Unzahl von Experimenten, die sein Streben, neue Bahnen zu eröffnen, in der Kraft fortzuschreiten, neue, ungewöhnliche, unerhörte Combinationen zu wagen, um neue Resultate zu finden, auf's allermerkwürdigste constatiren. So sind unter den 516 Motetten des oprrs MUSILUIQ MUANUIU einige, welche die ganze chromatische Tonleiter durchlaufen und von Il-ciur und H-woll bis ^.8-äur moduliren, und zwar auf einem winzigen Raum". Solche allgemeine ungemein lobende Sätze aus compe- teutestem Munde — specielle werden noch folgen — berechtigen sicher, daß das Andenken des großen Meisters aufgefrischt werde und wieder auf's neue frisch und lebendig bleibe. Möge dies in Nachstehendem einigermaßen gelingen! Das Geburtsjahr deS Orlando ist ganz bestimmt noch nicht ausgemacht, es schwankte bisher zwischen 1520 bis 1532. Laut Inschrift des Grabsteines in München und bibliographischer Ergebnisse ist das Geburtsjahr 1532, während andere bestimmt 1530 annehmen und wieder andere — Dehn voran — 1520 bestimmt behaupten: „geboren in demselben Jahre, in welchem Karl V. zu Aachen als Kaiser gekrönt wurde". Der Ort, wo seine Wiege stand, ist Mons im Hennegau, sein eigentlicher Name war Roland de Lattre, die Eltern gehörten dem Mittelstände an. Bitteres, sehr Bitteres hatte Roland in der frühesten Jugend zu erfahren. Sein Vater wurde Falschmünzer, es wurde demselben der Prozeß gemacht, und er wurde verurtheilt, vor den Seinen und allem Volke mit einer Kette falscher Münzen um den Hals dreimal langsam das Schaffst zu umschreiten. Diese furchtbare Sache veranlaßte den jugendlichen Roland, seinen Familiennamen zu ändern. Als Knabe besaß Orlando eine ungemein sanfte Stimme, welche alle be- zauberte, die ihn in der Nikolaskirche seiner Vaterstadt singen hörten, und einen hervorragenden musikalischen Geschmack. Er soll wegen seiner herrlichen Stimme dreimal entführt worden sein, wir betonen und unterstreichen aber ausdrücklich das soll dieses Satzes. Orlando entsprach der Aufforderung des berühmten Ferdinand Gsn- zaga, Generals Karls V. und Vicckönigs von Sizilien, der ihn in seine Dienste nahm und nach beendetem Feld- zug in den Niederlanden nach Mailand führte. Ob Ferdinand den jungen Orlando aufnahm aus Begeisterung für dessen prächtigen Sopran, oder weil es Gewohnheit war, daß große Herren sich Sänger und Musiker hielten, oder um seiner einzigen Tochter zur Kurzweil und zum Unterricht den gleichaltrigen Knaben beizugesellen, muß dahingestellt bleiben. In Mailand kam Orlando in Verbindung mit einem zwar nicht Venedig und Rom ebenbürtigen, aber doch wohl entwickelten musikalischen Leben, das er einerseits mit größtem Interesse verfolgte, während er anderseits fleißig den musikalischen Studien sich widmete. Orlando verließ seinen Gönner, als bei ihm im 18. Lebensjahre der Stimmwechsel eintrat, und verweilte von da an zwei Jahre lang in Neapel bei dem Marchese della Terza, wohin er durch Konstantin Castriotto geführt worden war. Ob Orlando zu den damals schon bestehenden Konservatorien Neapels Beziehung gewann, darüber ist mangels von Quellen bis jetzt nichts festzustellen. Sandberger schreibt über den Aufenthalt Lasso's in Neapel: „Die politischen Verhältnisse Neapels zur Zeit seines Aufenthaltes mögen wiederum auf Orlando's Charakterbildung von Einfluß gewesen sein. Zwischen dem großen Aufstand vom Mai 1547 wider den Vicekönig und der Unternehmung gegen Siena 1653 anwesend, athmete der Jüngling die Luft einer gegen ihren Herrn — Don Pedro von Toledo — furchtbar erbitterten Stadt. Tiefgewurzclter Haß gegen die von letzterem eingeführte Inquisition war die Ursache der Mairebellion gewesen und bildete den Funken, der unter der Asche scheinbarer Ruhe während dieser Jahre weiterglomm. So wissen wir unsern Künstler schon in seinen jungen Jahren vertraut auch mit den religiösen Wirren feiner Zeit und vorbereitet für Dinge, die er, wenn auch in ganz anderer Gestalt, so doch aus ähnlichem Kapitel, in reiferen Jahren in Bayern miterleben sollte." Im Jahre 1541 begab sich Orlando nach Rom und wurde von dem eben in der ewigen Stadt anwesenden Cardinal-Erzbischof von Florenz auf das liebenswürdigste aufgenommen, fand sogar in dessen Palais während sechs 178 Monaten die gastlichste Unterkunft. Die Worte, welche ein Geschichtsschrciber auf den Vater des Erzbischofs anwendet, sind auch auf den Sohn anzuwenden: „nomo cü sinAula-r dontä s latteruturu". Ju der heiligen Stadt betrat Orlando wohl das interessanteste damalige musikalische Terrain der Welt, wir brauchen nur an den Namen Palestrina zu erneuern. Sein einflußreicher Gönner empfahl den jetzt zwanzigjährigen jungen Künstler als Kapellmeister in die Kirche S. Giovanni in Laterans, deren amtliche Bücher ihn auch als „Naastro cii xuttü in Imiora.no g. Hown 1541" verzeichnen. Es wird von Einigen bestrittcu, daß er Kapellmeister in Laterans war, wenn er es so jugendlich geworden, hatte er es sicher feinem obcngcnanuteil Protektor zu verdanken, da es in Nom ältere tüchtige Meister in großer Anzahl gab. Während seines Aufenthaltes in Nom ließ er im Jahre 1545 das erste Buch vierstimmiger Messen und das erste Buch Motetten zu fünf Stimmen in Venedig drucken. Bald kam ihm die Nachricht zu, seine Eltern seien sehr schwer erkrankt, und Kinderliebe allem andern vorziehend, eilte er sofort in die Heimath, ohne indessen seine Eltern noch unter den Lebenden zu finden. Da er in seiner Vaterstadt nichts mehr zu suchen hatte, so folgte er mit Freuden der Einladung des Edelmanns Julius Cäsar Beaucaccio, und reiste mit diesem durch England und Frankreich. Ueber diese Neise ist in den Quellen nichts zu finden; nach Beendigung derselben ließ er sich in Antwerpen nieder. Antwerpen war damals schon eine sehr große und auch eine sehr reiche Stadt. Wo aber Reichthum herrscht, gedeiht auch die Kunst, und diese blühte damals auch in großartiger Weise in Antwerpen, in erster Linie die Musik. Orlando berichtet Quickelberg: yHntavarpino inansit ctuos uniios, intar viros ornu- iissiinos, äoLlissinios st irodiliLsiaios, guos uncli^no in Uusieig excütavil, o, guidus etiuirr snwnuo nän- rnntus voneratusguo tnit." Bereits seit dem dreizehnten Jahrhundert hatte in Antwerpen eine namhafte Chorschule, „rnaatmLö importanto", bestände», und die Kantorei bestand aus einer großen Anzahl der besten Sänger. Von den berühmten Männern, mit denen unser Meister hier verkehrte, sei nur der Bischof von Arras, Antonios Perrenot, erwähnt, später berühmt als Cardinal Grauvella. Diesem widmete Orlando ein i. I. 1556 bei I. Latio erschienenes Werk: „il prima lidrc» clo' motstii a, ainHua vool nuovomkuta posti in Inas". In Antwerpen entstand nun jene lange Reihenfolge großartiger Schöpfungen, welche heute noch Bewunderung verdienen. Ju Deutschland lag die Tonkunst noch nie so sehr danieder, als gerade in der Zeit von 1550—1570, während welcher nicht ein einziger Tonsctzer von Auszeichnung genannt wird. Gerade damals war Albert V., genannt der Großmüthige — wir können ihn auch den Kunstsinnigen nennen — Herzog von Bayern. Er war ein Freund der Wissenschaften und Künste, ein begeisterter Freund der Musik. Da er auch sehr nobel war betreffs der Honorare, so sammelten sich um seinen Hos die bedeutendsten Künstler auf den verschiedensten Gebieten der damaligen Zeit. Sei es nun, daß der Herzog Orlando schon durch seine Cvmposiiionen kannte, sei es, daß er durch ein Glied der Familie Fngger, welche Familie eine große Faktorei in Antwerpen besaß, auf Orlando aufmerksam gemacht wurde, kurz Orlando nahm die ehrenvolle Einladung des Herzogs an und ging im Jahre 1557 nach München. Sandberger sagt über diese Berufung: „Es ist kein Zweifel, daß Orlando der Qualität und Quantität seiner innerhalb eines Zeitraums von weniger als zwei Jahren erschienenen nahezu 100 Tonsätze das Nenomse verdankte, welches ihn für den Werber des bayerischen Herzogs als eine thunlichst herbeizuführende „Acgilisition" erscheinen ließ. Dazu mag noch seine Persönlichkeit gekommen sein, von deren Witz und lustigen Possen man sich allerlei Kurzweil für die hohen Herren versprach." So hatte denn mit dem Aufenthalt in Antwerpen die erste Periode im Leben Orlando's ihren Abschluß gefunden. In München weilte er, abgesehen von Mehreren Reisen, volle siebennnddreißig Jahre, d. h. bis zu seinem Tode. Flechten wir, bevor wir das Leben und Wirken unseres Meisters weiter betrachten, hier eine kurze Kritik Dr. Witt's, des freimüthigen Kritikers, ein, über einige Werke Orlando's. Von zehn Messen des Meisters sagt er, daß „unter diesen keine einzige, die ganz befriedigt oder vollkommen kirchlich genannt werden kann." (Es ist wohl hier nicht zu vergessen, daß Dr. Witt doch recht geraume Zeit nach Orlando lebte und wirkte!) Er tadelt ferner unleidige Manieren rc. und erhebt den Dorwnrf, daß manches geschrieben ist als Paradestück für seine Gesangsvirtuosen. Dagegen ist Or. Witt voll Lob über manche Motetten Orlando's. So nennt er z. B. die Motette „justornm Lniinns" „ein Beispiel von ausnehmend herrlicher und origineller Erfindung. Ich getraue mir zu behaupten und thatsächlich zu beweisen, daß die Litteratur der letzten drei Jahrhunderte keine einzige Vokalcompofition für die Kirche auszuweisen hat, die an Wirkung mit dieser Motette Orlando's concurriren könnte." So nennt ihn also Dr. Witt doch auch wieder einen großen, einen sehr großen Meister. Daß auch ein Meister nicht, lauter gleich Meisterhaftes schafft, dies ist gewiß auch sehr begreiflich. (Fortsetzung folgt.) Die Lehrtätigkeit der Jesuiten vor dreihundert Jahren. (Schluß.) Kommen wir jetzt nach Bayern. Durch den Schutz und die Fürsorge Herzog Wilhelms IV. bestanden dort noch gute Klosterschulen, wie zu Tegernsee und Nieder- altaich, dann auch in Fornbach, welche letztere von Herzog Albrecht V. im Jahre 1558 besonders belobt werden konnte. Als dieser Herzog 1569 eine Schulordnung in streng katholischem Sinne vorschrieb, konnte von ihm das sechs Jahre vorher gegründete Jesuiten-Gymnasium in München als Mnsteranstalt bezeichnet werden. Außer diesem Gymnasium bestanden daselbst 3 „Poetereyen" d. h. Lateinschulen, welche ungefähr 300 Schüler zählten. Die eine dieser Schulen, die dem Magistrat unterstellt war, in ihrem Rektor Castner eine treffliche Leitung besaß und 60 Schüler hatte, mußte ganz geschlossen werden, denn das Jesuitcngymnasinm wuchs rapid; im I. 1587 hatte es schon 600, zwei Jahre darauf 800 und im I. 1602 schon 900 Schüler. Als Lehrer besonders ausgezeichnet werden?. Peltan, ?. Mengin und 1^. Stewart genannt. Albrecht V. eröffnete i. I. 1574 „das Gre- gorianum", ein Alumnat mit 40 Freiplätzen, welche von dem Nachfolger Wilhelm V. auf 50 erweitert wurden. Die Zöglinge wurden sogar Mittags und Abends aus der Hofküche gespeist. Ein schönes Zeichen für die alten Baycruherzöge l Solche Förderung der Wissenschaft sucht 179 man bei protestantischen Fürsten jener Zeit vergebens. Ein besonderes Pensionat wurde von demselben Regenten für die adeligen Zöglinge gegründet. Dieses Pensionat von St. Michael hatte 1587 schon 200 Zöglinge. Im Jahre 1591 wurde das Münchner Gymnasium zu einem philosophisch-theologischen Lyceum erweitert. ?. Laymann, damaliger Lyccalprofessor, genießt noch heute ein großes Ansehen unter den Theologen und wird nicht selten citirt. In Augsburg gründete. 1582 die Familie Fngger ein reich ausgestattetes Gymnasium, welches die Jesuiten übernahmen, das 1589 ebenfalls zu einem Lyceum erweitert wurde. In Dillingen, Jngolstadt und Würzburg bestanden ebenfalls blühende Jesuitenschulen. Diese Blüthe der Jesuitenschulen blieb nicht ohne Wirkung auf andere Schulen. Um manche heruntergekommene Schule „wieder in Flor" zu bringen, führte man wenigstens die jesuitische Lehrmethode ein, wenn man keine Jesuiten als Lehrer bekommen konnte, wie z. B. in Stockach. In dieser allgemeinen Bestürmung des Ordens nach Gründung von neuen Schulen lag, wie auch Janssen richtig hervorhebt, eine große Gefahr der Zersplitterung der Kräfte für den jungen Orden. Konnte der Orden immerfort soviel durch und durch geschulte Kräfte stellen, daß neue und alte Schulen auf der gleichen Höhe gehalten werden konnten? Natürlich mußten sie immer wieder neue Schulen übernehmen, moralisch gedrängt durch geistliche und weltliche Fürsten, die sich nimmer zu helfen wußten. Das Uebel, das daraus entstehen mußte, sahen die Jesuiten auch selbst am besten ein. Als im Jahre 1573 ein neuer General gewählt werden sollte, ertheilte die Geueralcongregation ihren Delegirten die Weisung, wohl zu beachten, daß der zu Wählende nicht zur Uebernahme neuer Seminarien, Con- victe und Collegien geneigt sein dürfte, weil sonst die Gesellschaft von Last erdrückt würde. Im Jahre 1599 kam eine neue „Studienordnung" zur Geltung, worin die bisherigen Erfahrungen gesammelt, niedergelegt und Fehler, die sich in den Schulen eingeschlichcn hatten, so weit wie möglich ausgemerzt wurden. Besonderes Gewicht wurde für die Schüler in öffentliche Disputationen, Vortrüge gelegt, denn eine einzige Disputation, so war der Grundsatz, gilt mehr, als eine Reihe von Vortrügen, denn da wird der Geist mehr geübt, und aufstoßende Schwierigkeiten werden besser beleuchtet. Die Hähern Klassen sollten jeden Sonnabend Akademien mit öffentlichen Vortrügen abhalten. Zweimal im Jahre wurden öffentliche dramatische Schauspiele gegeben, aber diese Aufführungen hatten nicht, wie an den protestantischen Schulen, einen confessionell- polemischen Charakter, sondern sollten nur einen lediglich pädagogischen Zweck haben; ästhetische und sittliche Bildung war dabei das vorgesetzte Ziel. Verboten war die Aufführung in den Kirchen, verpönt daraus waren kirchliche Ceremonien, auch durften keine Frauenrollen vorkommen. Bei den Protestanten ging es gar nicht ohne Angriffe auf den Papst und katholische Gebräuche. Dieses an sich einfache, auf dem christlichen Geiste aufgebaute Jesuiten- drama übte allenthalben auf das Volk eine große Anziehungskraft aus. Prediger klagen, daß Grafen und Fürsten sogar daran Gefallen fänden und es mancbe Evangelische den „Jesuiter" günstig mache. Zur Blüthe gelangte die Jesuitendramatik in München unter besonderer Förderung des herzoglichen Hofes. Hören wir kurz Trautmann darüber