Ni-. 34. Wage zm Aitgskarger Iaßzeiiaag. 23. August 1894. Der Nimbus. I-. K. Zu den manchen Erscheinungen in der katholischen Kirche, welche auf den ersten Blick als christlichen Ursprungs sich darstellen, bei näherer Untersuchung aber als aus dem Heidenthum herübergenommen sich erweisen, gehört auch der Heiligenschein oder Nimbus. Um zu einem richtigen Verständniß des christlichen Heiligenscheins zu gelangen, ist es daher nöthig, auf dieselbe Erscheinung im Heidenthum zurückzugreifen und ohne moderne oder vorgefaßte Anschauungen gewaltsam in die Vergangenheit hineinzutragen an der Hand der aus uns gekommenen Darstellungen Sinn und Bedeutung des Nimbus zu erforschen und zu beobachten, wie dann die christliche Kunst sich denselben zu eigen machte und im Lauf der Jahrhunderte in ihrem Geiste ausbildete. Das soll im Folgenden versucht werden. Der Nimbus tritt gleichzeitig auf als einfache Kreislinie um das Haupt (Nimbus im engeren Sinne) oder als Strahlenkranz, der Haupt oder die ganze Figur umgibt, und ist stets aufzufassen als ein die ganze Gestalt umstrahlender Lichtglanz. Das Licht machte von jeher einen freundlichen belebenden Eindruck auf den Menschen, so daß es ganz natürlich erscheint, wenn die Griechen, die in ihrer anthropo- morphistischen Götterauffassung den Göttern nicht nur alle menschlichen Eigenschaften in höchster Potenz, sondern auch übermenschliche Vorzüge beilegten, vor allem die Vorstellung eines lichtglänzenden Leibes damit verbanden. Der strahlende feurige Aether gilt ihnen als Wohnung der Götter und eine Erscheinung, die aus diesem Neich des Lichtes kommt, gibt sich durch den Strahlenkranz dem Menschen als göttlich zu erkennen. So sagt Homer *) von Demeter: H oväov -ro<7t xar (>« zekX«F(>ov xvpr ös Skroio, und Vergilt von der Erscheinung der Venus — pur«, per uootem in Ines relulsit ttlwn xarens oonksssa äsaw gualisguo viäeri Oaetteotis ot guanta, sotot — ! t . Als mir hell wie nimmer zuvor sich dem Auge zu sehen Bot und in lauterem Licht durchstrahlte die Mutter Herrlich und hehr als Göttin wie schön sie den Himmlischen jemals Und wie hoher Gestalt sie erscheint. Ebenso kommt auch den den Göttern heiligen Thieren der Nimbus zu. Heroen haben ihn nur vorübergehend. Er wird ihnen von den Göttern mitgetheilt oder entwickelt sich bei besonderen Heldenthaten aus den Waffen. Von den zahlreichen Beispielen aus Homer seien nur zwei angeführt: -) errk« «öo»- ärir/o»' vrrkp zrk)'«Sv,uor> I/izLk,lu>-vs Starrend sehn auch die Lenker der Gluth rastlose Gewalt dort Grauenvoll um daö Haupt des erhabenen Peleioncn Brennend entflammt von Zeus blauängichter Tochter Athene. An einer anderen Stelle heißt es: <) rov ä' o Tl^luror ozi>A«z^ot- lninus lacium" sich herauswindet! Der Engel hält im rechten Arm einen bandumwundcuen Kreuzstab; er ist der Jäger des Einhorns, das er „aä sinurn vir- Ainig prwllas" treibt. Die vier Hunde sind bezeichnet als veritn8, xax, rnissrioorciia, und znstütia. Das Einhorn auf dem lieblichen Bild ist ein Mittelding zwischen einem Füllen und einem Esel, mehr ersterem ähnlich, mit wallenden Mähnen. Das zugespitzte gewundene Horn des Thieres scheint gerade gegen das Herz Mariens gerichtet wie ein Sinnbild des namenlosen Schmerzes, der bald die gebenedeiete Seele treffen soll. — Die Darstellung gehört der gothischen Kunstperiode an. Maria Lnschari und Pontebba. Von Cölestin Schmid. (Schluß.) Jetzt aber an den südlichen, steilen Grashnngen hinab in das Thal des wilden Seiserabaches und dann hinüber zum Jahrmarkt von Pontebba! Am Fuße des Berges liegt das durch seinen feinen Menschenschlag berühmte Wolfsbach. Von da aus erreichen wir, durch Gebüsch und Röhricht marschierend, in einer Stunde Dorf und Station Uggowitz. Zwei Stationen Fella - abwärts stehen wir an der italienischen Grenze. Eine schwache Wasserlinie, die seitwärts vom Gebirge her der Fella zustrebende Pontebbana, markirt dieselbe. Um so schärfer sind die Gegensätze der Grenzorte, des deutschen Pontafel, des italienischen Pontebba. Während in den Thälern der Etsch und des Tesstn der Kampf zwischen Germanen- und Nomanenthum auf weitem Felde auf- und abwogt, scheint es hier, als wenn die Brennpunkte zweier gegeneinander wogenden Kampfeslinien, voreilend und gegen einander anrennend, in gegenseitiger Verwunderung für immer erstarrt wären. Immer fester und undurchdringlicher hat sich die Kruste der Zeitläufte auf die beiden Grenzstädte gelegt. So finden wir uns hier, wenn wir über die schmale Brücke hinüber nach Pontebba gehen, plötzlich in einer waschechten italienischen Scenerie: holprig gepflasterte Straßen, winkliges Häuserwerk mit Knäueln von schmutziggrauen, ineinander geschobenen Mauern und öffentlichem Gewerbe, überall Spuren ehrwürdiger Schmutzüberreste, eine in ihrem Aeußern vernachlässigte Bevölkemng, deren scharfgeschnittene, feurige Gesichtszüge aber auch alles Uebrige nur als romantisch erscheinen lassen. Wohl mögen sonst die beiden Orte idyllische Ruhe für ihre gegenseitigen Betrachtungen in Fülle haben; denn die Bahn führt ja allen größer» Verkehr rasch an ihnen vorbei. Heute aber wogt es, als wenn der Grenzbann für immer gebrochen wäre, herüber und hinüber über die schmächtige Brücke, und die feierlichen Gegensätze scheinen sich in ordnungslosem Durcheinander ein- für allemal auflösen zu wollen. Jahrmarkt von Pontafel-Pontebba l Ich überließ mich willenlos dem übermüthigen, völkermischenden Treiben. Glatt und ohne Störung trug mich dieses durch Pontafel. Hier lehnten sich die Kaufbuden bescheiden und beschaulich an die Häuserreihen, und um dieselben sammelte sich, mehr oder minder lebhaft, aber immer mit einer gewissen Behäbigkeit, der Verkehr in kleinen Gruppen. Nur einzelne, sauber eingerichtete Obstbuden wagten sich etwas kühner auf die Mitte der Straße vor, und von einem seitwärts gelegenen Platz drang ein abgerissenes Durcheinander von Lauten, bald italienisch, bald deutsch, herüber, welches sich von Zeit zu Zeit dramatisch zuspitzte und manchmal auch in jäher Katastrophe abzubrechen schien. Das war der deutsch-italienische Viehmarkt. Nunmehr aber setzte mich die Strömung mit einem gewaltigen Ruck auf die Schwelle der Pontebbanabrücke, und mit dem wiederkehrenden Bewußtsein, das mir dabei verloren gegangen, wurde es mir auch immer deutlicher, daß meine übermüthigen Freiheitsträume nur ein schöner Wahn gewesen. Denn wie Brückenpfeiler, an denen die Wogen sich brechen, standen sie da, die biedern Zollwächter der Manarchie, nationalen Argwohn auf Obst und Wein und dergleichen Schmuggelsachen in dem biedern Gesicht. Kaum hatte ich mich an ihnen vorbeigewunden, so stürzten bereits auch vom andern Ende deren italienische Collegen auf mich zu und untersuchten, romanische Grimassen schneidend, meinen Nucksack mit der Genauigkeit eines Untersuchungsrichters. Aus ihrem Dialektgewälsche wurde mir nur das eine klar, daß sie hauptsächlich nach österreichischem Tabak fahndeten, wohl in dem ganz zutreffenden Bewußtsein, daß ihre heimischen Cigarren trotz ihrer romantischen, nationalen Namen: Cavour, Noma, 270 Toscana, Minghetti u. dgl., deun doch ein sehr schutzbe- dürftiger Punkt ihrer gepriesenen Halbinsel seien. So oft ich ferners die Brücke wieder passirte, ereilte auch meinen Nncksack immer wieder das Schicksal zweisprachiger Untersuchung, bis ich endlich in ziemlich derber, bajuvarischer Art meine prinzipielle Stellung zu Schmuggelgeschichten klarlegte. Doch endlich stand ich auf italienischem Boden: die ganze Scenerie machte mir das in energischer Weise klar. Stellten vielleicht jene sich drängenden Knäuel von keifenden, gestikulirenden, ab- und zurennenden Käufern und Verkäufern nicht die gewünschte Lebhaftigkeit der Südländer deutlich genug vor Augen s Auch erinnerten alsbald an das stolze Wort der Italiener, ihr Land sei der Garten Europas, die riesigen, nferdammmäßig auf beiden Seiten des Weges aufgestapelten Lager von Zwiebeln und Knoblauch, wobei die ausströmenden Gerüche die in dem Völkerkampf ermatteten Lebensgeister alsbald wieder auffrischten. Und dann der Hauch der südlichen Sonne auf all den denkbar möglichen Obstsorten, die bunt durcheinander auf primitiven Karren umeinander lagen! Mit ruhiger, selbstbewußter Grandezza bedienten einzelne Verkäufer die sie unruhig Umdrängenden. Hier erklärte sich auch die Zugcspitztheit der sonst so gemüthlichen österreichischen Grcnzwächter; denn das Obst war da doppelt so billig, als drüben am andern Ende der Brücke. Von den Karren weg riß mich nun der Strom schonungslos in die engen, menscheustauenden Gaffen zwischen den Budenreihen. Das war wieder Italien! Bald schrie einer der aufgeputzten Verkäufer den glänzenden Tand und blendenden Trödel seiner Bude laut und kreischend zum Verkauf aus, bald schleppte ein anderer unter die Menge springend seine Käufer mit sanfter Gewalt bei. Schwerer Pflasterstaub zog der herabglühenden Sonne entgegen, immer toller wurde der Lärm, dazwischen mengte sich das heitere Lachen italienischer Schönen und scharf herausgestoßene südliche Verwünschungsformeln. Ueber die Buden begann es wie Duft von schwarzem Kaffee herüberzuziehen, mit dem die übrigen aromatischen Elemente, vom wochenalten Kehrichthaufen bis zum Knoblauchlager an der Brücke, vergebens eine harmonische Vereinigung einzugehen suchten. Immer mehr drückte auf mein nordisches Gehirn dieses Gemenge südlicher Lüfte, und bald benutzte ich die erste Lücke zwischen den Buden, um mich, dem Mokkaduft folgend, in eines der vielen kleinen Cafes zu verziehen. Da gab es Stühle ü !a Boulevard. Von da aus konnte ich das südliche Treiben in ehrerbietiger Entfernung betrachten und hatte dabei noch die besondere Genugthuung, daß an meinem Horizont auch das Knoblanchlager sichtbar war. Während ich mir mit etwas eigenthümlichen Gedanken dessen gewaltige, von der südlichen Sonne freundlich beschienene Umrisse und die Käufer betrachtete, die wohlgefällig mit ihrer Beute abziehend seinen Hintergrund belebten, gesellte sich mir ein deutscher Beamter aus Poutafcl zu, der mich auf einen Weinkeller aufmerksam machte. Das war geeignet, meinen südlichen Studien einen feierlichen Abschluß zu geben. Wir blieben bald vor einem der niedrigen, schmutzigen Häuser stehen, über dessen Thüre auf einem alters- eutkräfteten, schiefhängenden Firmenschild zu lesen war: Ia zur Wohlleben". OuLa§nr>. bedeutet Schlaraffenland, die Uebersetzung des Wirthes war sehr wohlmeinend, mit italienischen Nachklängen. Ein paar nicht ungefährliche Treppen führten in ein sehr mäßig beleuchtetes, unterirdisches Lokal. Allwählig entwirrten sich mir in dem zutraulichen Dämmerlicht, das durch einige Gucker hereinfiel, die Gegenstände meiner Umgebung als einfache Brettergerüste, um die herum auf kleinen Fässern sitzend Zechende jeder Sorte, aber mit unverkennbar italienischem Gepräge, sich drängten. An den graubraunen Wänden glitzerten einzelne herabrinnende Wafferstreifen, die Decke schien sich in ein undurchdringliches Geheimniß von grauen, braunen und schwarzen Farb- töuen hüllen zu wollen. Im Hintergründe aber ragten, von den schräg herabdringenden Lichlrcflcxen umspielt, vier gewaltige Weinfässer, ein Durcheinander von Natioual- küse und der unvermeidlichen Salami bescheiden zu ihren Füßen. Sie enthielten Veuetianer und Jstricr, den Liter zu 20 Kreuzer! Es dauerte nicht lange, so gaukelte mir der schwarzrothe Trank immer mehr sich verwirrende Bilder vor. Bald glaubte ich in meinen Träumen alle die schönen heroischen Bilder von der Decke des Münchener Naths- kellers vor mir zu haben, bald huschten wie Schattenbilder bergauziehende Wallfahrer vorbei, deren Wege jedoch anstatt der Stcindümme unendlich scheinende Knoblauchlager schützen mußten. Bald verwandelten sich auch die Wallfahrer in lauge Züge selbstbewußt schreitender Obstmänner und schienen dann unter dem Wogen schwüliger Dünste als Holzbuden sich breit an die Straße zu stellen, zwischen denen aus ringelnden Dünsten keifendes, lachendes Volk aufzutauchen begann. Da zog es in Schwärmen über die Grenzbrücke, eine Völkerschlacht begann, ich stak mitten im Knäuel. Ich erinnerte mich, daß ich klassisch gebildet sei, und betete zum lluxitsr O^tnrnus Hnximus. Da sah ich weit in der Ferne die Tempel der römischen Burghöhe blinken, Merkur kam, hinter einer Wolke tauchte heiß und glühend die Sonne hervor, das ganze Bild zerfloß in einen goldigen Nebel, der sich wonnig und strahlend endlos zu dehnen schien. Das waren die letzten Strahlen der sinkenden Sonne, die durch die Lücken zwischen den Weinfässern hereinfielen. Ich hatte gerade noch soviel Zeit, in höchster Eile den Zug nach Tarvis zu erreichen. Hast du, mein Leser, schon einen Dom oder Buchillustrationen aus dem romanischen Mittelalter gesehen s Da schauen dich gar seltsam an allen Ecken und Enden Drachen und Ungeheuer, Neste deS überwundenen Christ- Heidenthums, gähnend, geheimnißvoll an. Das Christenthum hat sie zu fratzenhaften Portalwächtcrn, zu Dach- speiern, zur Bildumrahmnng herabgedrückt, aber da sind sie, wenn auch nur als Staffage. Aus der tiefen christlichen Symbolik selber aber taucht auf einmal der Volkshumor in Form eines entsprechend postirten Affen, des Todes oder Teufels als komischer Figuren auf. Das ist ungefähr die Form, wie sich der erste Volksglaube in unverdorbenen Gebieten erhalten hat. So findet er sich noch in den geheimen Winkeln des bajuvarischen Volkslebens, so noch in versteckten Thälern der deutsch-österreichischen Alpen, so vor allem noch in jenen gemischten Gebieten, wo sich unter der feinen deutschen Cultur- schichte der couservative Untergrund slavischen Volksthums findet. Gar, wenn noch Elemente des alpinen Italien dazu kommen! Und so gleitet der Blick unwillkürlich, ohne künstliche Macherei, von der zwerghaften Komik des Jnhrmarktsgetriebes wieder empor zu den Höhen des Luschari, der vom Norden her freundlich, aber mit um ! so höhern Jdeenaffociationen winkt. Dasselbe natürliche Völklein, deutsch, slovenisch, italienisch, das du auf dem Jahrmarkt von Pontebüa, auf den Kirchtagen des Gail- thales in seinem ungeschminkt derben Treiben beobachten kannst, findest du auch wieder beisammen auf der luftigen Höhe des heiligen Berges, wo alle diese kleinlichen Züge eine erhebende Harmonie eingehen mit dem befreienden Einflüsse einer großen Natur und eines ungekünstelten, tröstenden und stärkenden Glaubens. Auch Manches aus uralt eingewurzeltem Volksaberglauben kannst du dort beobachten, aber es fügt sich ebenso gut in die Harmonie des Ganzen wie jene ungeheuerlichen Portalfiguren der romanischen Dome. Ebenso wie du dann jene derbe Humoristik der frühmittelalterlichen Teufels- und Todcs- figuren begreifen wirst, ebensowenig darfst du obige Zusammenstellung des Jahrmarktes mit der Wallfahrt am Ende für frivol halten. Gerade in der Vereinigung all dieser Dinge liegt das sicherste Fundament unversieglichen, auch von der modernen Uebercivilisation nicht zu verdrängenden Volksglaubens. Necensilmen und Notizen. Prill Jos., Einführung in die hebräische Sprache für den Schnlgebran ch. 8°, X -j-153 SS. Bonn, P. Haustein 1893. M. 2,00. Dreher Theod., Kleine Grammatik der hebräischen Sprache mit Uebnngs- und Lesestücken für Obcrghmnasic n. 8°, VIII-j-118 SS. Frcibnrg i. Br., Herder 1894. M. 1,50. L Bis in die neueste Zeit entbehrten wir für den Anfangsunterricht in der schwierigen hebräischen Sprache eines brauchbaren Schul- und Lernbucbcs, das für die größeren Grammatiken eines Gesenius, Ewald, Stade rc. als passende Vorbereitung hätte gelten können und zugleich einen stufenweise geordneten Uebnngs- stosf geboten hätte. Nachdem aber die gar nicht genug zu lobende „Hebräische Grammatik" von H. L. Strack (soeben in V. Anst. Berlin, Rcnthcr M. 5. geb.) als eine pädagogische That ersten Ranges diesem Mangel abgeholfen, muß jeder weitere Versuch, daö Hebräische in einer Schnlgranunatik zu behandeln, als ein Wagniß erscheinen, das großes Selbstvertrauen vorausseht. Daß nach Strack es ein Anderer besser macht, ist kaum zu erwarten und kann man bei oben genannten neuen Lehrbüchern gewiß nicht behaupten, obgleich damit nicht gesagt sein soll, daß nickt bei Strack Manches nicht verbessert, aber doch vereinfacht werden könnte. Prill's „Einführung" ist ein ganz sorgfälltig gearbeitetes Scknlbnch, hat aber gegen Strack den Nachtheil, daß cö nicht ganz streng systematisch angeordnet ist, doch sind die einzelnen Regeln sehr klar und übersichtlich dargestellt; alle darin vorkommenden Beispiele sind auch übersetzt, was sehr angenehm ist und bei Strack nicht durchgchends gefunden wird; die Erfahrung aber beweist, daß der Schüler, namentlich der verhätschelte „Herr Gymnasiast" im Zeitalter der Schulreformen, wenn er auch mittels eines Lexikons sich die Beispiele übersetzen könnte, dennoch viel zu faul ist, um sich dieser kleinen, aber nützlichen Unbequemlichkeit zu unterziehen. Die Paradigmentafeln sind bei Prill in Folge des Formates übersichtlicher, als bei Strack, indem sie die auseinander folgenden Formen in vertikaler Neide bringen, sollten aber ebenso vollständig sein, als bei Strack, der gewiß nichts UeberflüssigeS schreibt. Die einzelnen Paragraphen bringen zahlreiche Ucbungsbeispiclc zum Uebcrsetzen aus dem Hebräischen ins Deutsche und umgekehrt, die jeweils dazu gehörigen Vokabeln folgen am Schlüsse des Buches; ärgerlich ist es, daß der Verfasser nicht lieber ein allgemeines alphabetisches Wörterverzeichnis; gibt, wie Strack, und so sehr unS das Buch (als Vorbereitung zu Strack) angcmuthet hat. war gerade dieser Umstand entscheidend, cö für den Unterricht nicht einzuführen, denn, wo soll der Schüler ein Wort finden, das er vergessen hat; wir muthen cö keinem zu, jedes Wort. das einmal vorgekommen, gleich für immer zu merken, oder sich selbst ein alphabetisches Wörterbuch anzulegen, das doch nicht fehlerfrei würde; möge der Verfasser diesen Uebclstand in einer nächsten Auflage beseitigen, daö jetzige paragraphenweise Wörterbuch würde dann entbehrlich und ein solches könnte sich eventuell der Schüler lieber und leichter von Lection zu Lectiou zum Memorieren anlegen. Die Ausstattung dcö Buches, daö mit den neuen scharfen Drugulin'schen Typen in Leipzig gedruckt ist, läßt nichts zu wünschen übrig. — Das zweite Buch von Dreher ist nicht nur kein Fortschritt gegen Strack, sondern ein Rückschritt gegen den gänzlich unbrauchbaren Vosen hin, da cö auch bescheidenen Ansprüchen nicht genügt. Das Streben »ach Kürze verleitete den Verfasser, der besser gethan hätte, von einer 27- jährigen Lehrtätigkeit, der das Buch entsprossen, zu schweigen, zu einer Art von undentschem Tclegraphen-Chisfre-Stil, wodurch Vieles nicht gerade verständlicher wird; außerdem gibt eine Blüthenlcse der anmuthigsten Druckfehler dem Anfänger noch manches Räthsel zu lösen auf. Manches ist gar zu kindisch und stellt dem Verstände der Musensöhne ein solches Armnthszcugniß aus, daß man Schülern der Art nur rathen kann, das Hebräische nicht zu lernen; sogar Mcmorialverse finden sich mit Reimen. In den UebersetznngSausgaben kommen Barbareien vor. wie „Ich bewahre eos" „Er hat aoa vernichtet"; warum dann nicht lieber den ganzen Satz lateinisch? Man könnte ja auch noch zur Abwechslung Griechisch, Englisch, Französisch, Ungarisch in die Sprachmoiaik bringen; Gelegenheit zu Vergleichen wäre ja vorhanden. So leicht, als es der Verfasser den Buben zu machen sucht, läßt sich das Hebräische überhaupt nicht modeln, dazu ist die Sprache viel zu schwierig und wer seinen Kops nicht anstrengen will, lasse überhaupt davon. Eine Grammatik, die man nicht zu lernen braucht, kann man nicht erfinden, und nur eine solche würde den Beifall des Schülers finden, von dem nur zu oft die Definition eines italienischen Schriftstellers gilt: Ltmlonts vuol ckirs, elia uou stuclia meuti! — Drehers Klcinkinder- Grammatik hat uns gar nicht gefallen, sie ähnelt den Büchern wie: „Mama, schnell Französisch per Dampf"; Prill's „Einführung" kann sehr wohl empfohlen werden, namentlich wenn die nothwendigen Verbesserungen vorgenommen würden. Das liebste aber wäre uns, wenn Stracks unerreichtes Lehrbuch auch in lateinischer Fassung erschiene, damit es auch in die Priester- seminare und Lyceen namentlich außerhalb Deutschlands eindringe, woselbst man sich vielfach noch mit den kläglichen »Lncli- monta« Voscus erfolglos abquält. Tolstoi (Graf Leo; Sohn), Daö blaue Heft. Erzählung. AnS dem Russischen von Dr. Alcxis Markow. Berlin, Stcinitz, 1894. 8°. 64 S. M. 1,09. xlz Dem Vater Tolstoi, dem russischen Typus eines Ronsseau-Diesfenbach, hat sich im eigenen Sohne nunmehr ein literarischer Compagnon zum Vertrieb der „ethischen Cultur" beigesellt. D.rS vorliegende Buch ist der erste Sendbote der neuen Firma. Es soll die Wahrheit predigen, daß die Sinnlichkeit den Menschen physisch und moralisch zerstört. Eine Wahrheit, die uns schon im Buch Hiob 31, 12 gelehrt wird: »IZnis L8t nsqns aä zieräitiouem äsvorans at omuia. eraclieims ALnimiua«, und zu deren Verkündigung wahrlich nicht erst der junge Tolstoi aufzustehen brauchte. Den Hauptinhalt des Buches (S. 16—62) aber bildet eine jung-russisch- Variation des biblischen Potipharthcmas in Form einer Erzählung aus einem alten „blauen Hcst" eines Freundes, die mit der vorgegebenen lehrhaften Tendenz des Buches blutwenig zu schassen hat. Sie wird höchstens zum Verräther an dem Eesammtwerke und läßt dasselbe trotz aller Wohlansiändigkeit der Sprache und dcS „sittlichen Ernstes" als nichts anderes alö eine verblümte Spekulation auf das Aufregungsbedürsniß „moderner" Leser erscheinen. Die Ucbcrsetzung macht den Eindruck einer guten. Geschichte der Oberpfälzischen Grenzstadt Wald- münchen. II. Theil, 2. Halste L. Vom k. Gymnasial- profcssor Franz Lommer in Amberg. 83 S. Gr.- Oklav. Preis 1 M. Zu beziehen durch Buchhändler H. Mayr in Amberg. * Das Werkchen enthält eine aktenmäßige Geschichte der Pfarrei mit einem geschichtlichen^ ErknrS über das religiöse Leben in Waldmüuchen, gibt ebenfalls an der Hand der Akten einen lichtvollen Einblick in die früheren VerwaltungS- und Eerichtsverhältnisse, sowie eine anschauliche Schilderung vom Stadtrcgimcnt und den Stadtprivilegicn. einschließlich Jagd und Fischerei. _ Jahrbuch für Philosophie und spekulative Theo- logie. Herausgegeben unter Mitwirkung von Fachgelehrten von vr. Ernst Commer, o. ö. Professor an der Universität BreSlau. Paderborn, Schöningh, 1894. IX. Vand, 1. Heft (Mitte Juli). Inhalt: Portrait des Vonorabilis ckoannos cko Ualakor st lllamlcwa, Stich von Campanclla. Der Ehrwürdige starb 1659 als Bischof von Osma in Spanien, gleich ausgezeichnet durch Gelehrsamkeit und Tugend. Abhandlungen: 1) Die TextanSlegung des Aristoteles bei Thomas von Aquin und bei den Neueren. Von vr. Eugen Reises, 272 Rektor in Frauweiler. Das Ergebniß des Artikels läßt sich kurz fassen in den Worten: Soll es bei uns mit dem Verständniß des Aristoteles besser werden, so mutz die Bedeutung der betreffenden Aquinatischcn Commentare noch viel allgemeiner anerkannt und diese selbst entsprechend verwerthet werden. (S.34.) — 2) Die Ein Beitrag zur Soziologie des Aristoteles. Von Franz von Dessen-Wesicrski in Breslau. Unter den verschiedenen Bedeutungen von Lo-»,--,»','--- wird als die wichtigste nachgewiesen jene, welche wir mit „menschliche Gesellschaft" wiedergeben. (S. 49.) Fortsetzung folgt. — 3) Die Neu-THornisten. Von k. Magister 8. Blieol. GundisalvuS Feldner. Orä. kraeä., Prior in Lcmberg. Begonnen wurde diese Arbeit Band VIII (S. 385—419). Allen, welche sich ernstlich über die tbomistisch-molinistische Controverse belehren wollen, ist diese Reibe von Artikeln, deren zwei jetzt vorliegen, sehr zu empfehlen. Sie enthalten die eingehendste Kritik des in der Passaucr Monatsschrift (1894, S. 14—25) mit überschwäng- lichen Lobeserhebungen angepriesenen Werkes: »8. Mwmas ^.guinatio äoetrina äs Ooopsrations Del oum omni natura. oreata praessrtim libora ete.- (karwlis, 1893). Das Werk richtet sich gegen V. Dummermuth'S, Orä. Vrasä., Werk: »8. Bliowas st üootrinckpraswotionioyli^sioaseto.« Volle? Jahre brauchte der Verfasser Viel. Frins, 8. ä., zur Widerlegung. Man dürfte nach so langer Arbeit wohl erwarten, daß V. Dummermuth Vollständig überwunden sei. Aber, wie V. Berthier, Orä. Vraeä, in der Lsvns Bbowlsts, I (S. 82—103, S. 169—200, S. 471—509) und V. Feldner in den genannten Artikeln schlagend nachweisen, ist das durchaus nicht der Fall. Das Werk V. Dummcrmutb's, sowie das tüchtige Werk: „Wissen Gottes" (4 Bände) von Dr. Ceslaus Maria Schneider behalten gegenüber den Molinistcn ihre volle Bedeutung. V. Frins hat entschieden Unglück. Seine Logik in Auslegung der Päpstlichen Schreiben (Scct. 1), wie in Auffassung der Lehre der Thomisten und des hl. Thomas (Scct. 2) läßt ihn kläglich im Stiche. Seine Kritiker sind ihm vollauf gewachsen, um nicht zu sagen überlegen. Daß sich die VV. Dominikaner eifrigst um den bl. Thomas und seine echte Lehre annehmen, und die molinistischen Angriffe entschieden abweisen, wird man hoffentlich sür sehr erklärlich finden. Daß bei dieser Defensive dem V. Berthier (a. O. 1. Heft) einzelne unpar- lameutarische Worte entschlüpft sind, ist sicher kein Verbrechen. Beispielsweise erinnern wii an die Polemik des hl. HieronymuS. k. Fclduer's Kritik finden wir durchweg objektiv und maßvoll; einige, etwas humoristische, aber sachliche Bemerkungen werden doch wohl den Gegner und dessen Meinungsfreunde nicht zu stark verdrießen. Jin Interesse der Wahrheit ist die gründliche Kritik durchaus am Platze. (S. 79) — 4) Die Philosophie des hl. Tbomas von A guin. Gegen Frohschammcr. Schluß. Naturphilosophie. Von Kanonikus Dr. Michael Glossner in München, Mitglied der römischen Akademie des hl. Thomas. (S. 91.) — 5) Die ?otkntia.ob6äisntiaIisderKrea- turcn. Vom genannten V. Feldner. Vgl. VIII, 257 ff., 459 ff. (S. 115.) —6) Die Grundprincipien des hl. Thomas und der moderne Sozialismus. IV. Die Zweckbestimmungen der menschlichen Natur. Von Dr. Ceslaus Maria Schneider. Pfarrer in Floisdorf. Fortsetzung der 4 Artikel in Band VIII. Im letzten Artikel war behandele diese Zweckbestimmung und die soziale Ordnung; im neuen Hefte kommt zur Sprache: die letztvollendende Zweckbestimmung in sich, und ihre Beziehung zur Freiheit. Die ganze Abhandlung ist höchst zeitgemäß — sehr beachtenswert!) für Philosophen und Theologen, sowie auch für alle ernsten Sozialpolitiker. Der nächste Artikel wird das Eigenthum behandeln. (S. 125). - Damit schließen die Abhandlungen. Wegen Stosssülle mußten die Besprechungen literarischer Neuheiten auf das Oktoberheft verlegt werden. — Den Schluß desHertes bilden die Zeit- schriftenschau und die Uebersicht über „Neue Bücher und deren Besprechungen" (S. 128). — Das Jahrbuch erscheint in vierteljährigen Heften von 8 Bogen Lex. 8°. Preis für den Band von 4 Heften 9 Mark. Abonnements übernehmen jederzeit alle Buchhandlungen. Stimmen aus Maria-Laach. Katholische Blatter. Jahrgang 1891. Zehn Hefte M. 10.80. — Freiburg im Breisgau. Herder'sche Verlngshcmdluug. Durch die Post und den Buchhandel. Inhalt des 6. Heftes: Zur Bevölkere, ugsfrage. (H. Pesch 8. ä.) — Die Heerfahrt des sel. Heinrich von Bonn und seiner Gefährte». (O. Pfülf 8. I.) — Das Coppcruicauische Sonnensystem. I. (I. G. Hagen S. I.) — Das neucntdeckte Wandgemälde in der Katakombe der hl. Priscilla zu Rom. (Th. Granderath 8. ck.) — Annette von Droste-Hülshoffs Briefwechsel mit Levin Schücking. I. (W- Kreiten 8. ck.) Recensionen: Korum, Wunder und Göttliche Gnaden- erweise bei der Ausstellung des hl. Rockes zu Trier im Jahre 1891 (A. Lchmkuhl 8.1.); Schund, Geschichte des Georgianums in München (O. Pucks 8. ä.); Krogb-Tonning, Die Enaden- lcbre und die stille Reformation (A. Perger 8. I.); König, Die päpstliche Kammer unter Clemens V. und Johann XXII. (Fr. Ehrle 8. I.) — Empfehlenswertste Schriften. — Miscellen: Schriftstellerische Arbeiten der kath. Missionäre in China; Statistische Angaben über die Berufsstände in Frankreich; Ein „wissenschaftliches" Urtheil über Janssen. KatholischeWarte. Jllustr. Monatösckrift zur Unterhalt* tung und Belehrung. X. Jahrg. Heft 4/5 L 15 kr., 25 Pf. Jahresabonnement fl. 1.80 (M. 3.60). Die neuesten Hefte dieses heimischen Familienblattes bringen wieder reichen abwechslungsvollen Inhalt. Buols „Geheimniß der Mutter" findet einen überraschenden Abschluß, während Schachings „Traudl" immer spannender sich entwickelt. Außerdem beginnt Hirschfeld, eine historische Erzählung aus der Zeit der französischen Revolution „der Royalist" — der Humorist Kujawa eine seiner bekannten Militärhumoresken „die Lumpen- parade". In bekannter fesselnder Weise schildert Oberstlieutenant von Himmel die Tropenpracht „Brasiliens", während uns der Zoologe Tümler in einem Kapitel „Aus dem Buche der Natur" reizvolle Bilder aus den, Vogellcben schildert. An Biographien bringen diese Hefte den neuen Oberhirten der St. Pölteucr Diöccse, „Dr. Nößler", und einen westfälischen Pädagogen, „Pros. Sclmcrbusch" — beide von vertrauter Hand gezeichnet. Außerdem enthalten die Hefte Gedichte, kathol. Chronik u. dgl. Der Bilderschmuck ist ein reicher und gediegener zu nennen. Allen Freunden guter Lektüre möge deshalb die „Kath. Warte" wiederholt bestens empfohlen sein. Literarische Rundschau für das katholische Deutschland. Herausgegeben von Dr. G. Hoberg, Professor an der Universität Freiburg i. Br. Jahrgang 1894. 12 Nummern. M. 9. — Freiburg im Brcisgau, Herder'sche Ver- lagSbandlung. — Durch die Post und den Buchhandel. Inhalt von Nr. 8: Idodarv, Ds oueiibus biblieis contra, Zsutss. (Sck>önfelder.) — Bäthgen, Die Psalmen. (Hoberg.) — Narueelck, Ds msmorls äei 38. apostoll Vieira st Vaolo nslla oittä äi Rowa. (Baumgarten.) — Greving, Pauls von Vermied Vita OrsZorii VII. Vaxas. (Müller.) — Korum, Wunder und göttliche Gnadenerweise bei der Ausstellung des heiligen Rockes zu Trier im Jahre 1691. (Schill.) — Dult, Da vis st 1'osuvrs äs Diakon. (Bach.) — Kunze, Unsterblichkeit und Auferstehung. (Hardy.) — Grupp, Culturgeschichte des Mittclaltcrs. (Wittmann.) — Diemaud, Das Ceremoniell der Kaiserkrönungen von Otto I. bis Friedrich II. (Günter.) — Altmann, Eberhart Windcckes Denkwürdigkeiten zur Geschichte Kaiser S,gmunds. (Wurm.) — Aus dem Leben König Karls von Rumänien. - Fromm, Zeitschrift des Aachener Gcschichts- vereins. (Rauschen.) — Dehio, Untersuchungen über das gleichseitige Dreieck als Norm gothischer Bauproportioncn. (F. Schneider.) — Noak, Die Geburt Christi in der bildenden Kunst bis zur Renaissance. (F. Schneider.) — Fcstgruß an Rudolf von Noth zu Doktorjubiläum 24. August 1893. (Vetter.) — Aly, Geschichte der römischen Literatur. (Egen.) — Haas, Der Geist der Antike. — Donner, OataloZno totius saori, eanäiäi, oa- nonici ao oxsmpki Oräinis Vraemonstratsnsis insunts anno 1894. (Hauthaler.) — Schnorr von Carolsield, Erasmus Albertus. — Zehrt, Eichsfeldische Kirchengeschichte deö 19. Jahrhunderts. (Woker.) — v. Destouches, Orlando di Lasso. (Korn- müller.) — Korioth, Katholische Apologethik. (Walter.) — Nachrichten. — Büchertisch. _ k. Mauritiu s Klostermann, 0. 8. Dr., Besuchungen des heiligsten Sakramentes des Altares für jeden Tag des Jahres. III. Auflage. Freiburg i. Br., 1894. Herder'sche Verlaqshandlung. Pr. 60 Pf., gebd. 90 Pf. 16°, IX u. 235 S. D. Recht gesunde Eeistesnahrung sür die tägliche Visikakio 8anoti88iwi und bestens zu empfehlen. Berichtigung. In Nr. 32 der Beilage Seite 251 des Artikels „Das Martyrium der thebäischen Legion" muß es in Note 8 statt war tzwolooftmn Uioron^wum Dioron^wlanuw heißen. Verantw- Redacteur: Phil. Frick in Augsburg. — Druck u. Verlag des Lit. Instituts von Haas L Grabherr in Augsburg.