ÜZi'. L2. 29. Mlll 1896. Lpiesälum in kun6?6 kupsrti 8ö6unäi rmMäissillli 8edM6 Lbbstis. Olarorrun si, klrosds xatsr, ts kunsra tan^untz, Uns n§s eum oitstnrÄ, sum onriuinidus Innsstis, InLultus tristis. 1^. III. oI>3. 139) hätten welche aufgezeichnet. Alle diese Fälle seien aber nicht so recht ausgemittelt und rund und klar mit Fernhaltung aller Täuschung dargestellt, daß man auf sie ein irgend verläßliches Urtheil begründe» könnte. Dies gilt wohl auch von dem Vorgänge, der in dem Akte der Inquisition von Carcassone vom Jahre 1328 gegen den Karmeliten Petrus Nikordi erzählt ist, und den Döllinger in der Pariser Bibliothek für Görres cxcerpirte. Zur Erläuterung des Bilderzaubers bemerkt derselbe: „Das Bild soll eine Art von Spiegel sein, der die bösartige Intention wie in einem Brennpunkte sammelt und sie dann auf das Vorgestellte selbst in ganzer Verderblichkeit hinüberleitet. Der Grundgedanke ist also der eines Apparates, in dem die dämonischen Influenzen sich einigen; etwa wie das magnetische Baquet die somnambulistischen Einflüsse concentrircn und weiter leiten sollte. Wie aber dies auf gewiesenem Wege zu allerlei Arten von CharlataniSm hingeführt, so war auch durch diese dämonischen Kondensatoren der Weg zu jeder Art des Betrugs und der Selbsttäuschung angebahnt." Es dürfte vielleicht von Interesse sein, nach dieser Erklärung auch einige auf den Bilderzauber bezügliche Stellen aus den Schriften des Arztes Paracelsus, der bekanntlich als Occultist in neuerer Zeit wieder vielfach genannt wird, folgen zu lassen. Man kann dieselben wohl als einen Beweis dafür betrachten, daß er die mystischen Fragen ebenso zu erklären versuchte, wie unsere modernen Hypnotiseure, Magnetiseure und Suggestionisten. Wir finden insbesondere in seinem Werke „Oo eirts 8p>irituum" (über das Wesen der Geister) eine Besprechung des Bilderzaubers. Er schließt ausdrücklich eine dämonische „Wirkung oder Inspiration" aus und äußert sich folgendermaßen: „Ihr wisset, daß nach dem Willen eines Geistes, der sich im Streit mit einem andern Geist befindet/ wenn man ein Wachsbild mit Erde und Steinen bedeckt, der, den es vorstellen soll, unruhig wird. Schmerz empfindet und nicht gekeilt wird. ehe das Bild wieder ausgcgraben ist; wenn dies geschehen, ist er von seinen A engsten befreit. Dann sollt Ihr auch daran denken, daß, wenn man diesem Bilde ein Bein bricht, der Mensch, den cS darstellt, diesen Bruch suhlt; dasselbe gilt auch von den Stichen und ähnlichen Verletzungen, die dem Bilde beigebracht werden. (Cap. VII.) Es ist möglich, daß mein Geist einer andern Person eine Verletzung wie die von einem Schwerte beibringt, ohne Beihilfe des Körpers, durch mein glühendes Verlangen. Es kann auch noch geschehen, daß ich durch meinen Willen den Geist meines Gegners in einem Bilde festhalte und baß ich so dazu komme, diesen Gegner mißgestaltet oder lahm zu machen, — nach meinem Belieben, durch das Mittel des Wachses. . . . Ihr müßt es für gewiß halten, daß der Willensakt von großer Wichtigkeit in der Medizin, und ebenso, daß einer, der sich Uebles wünscht, alles Uebel fühlen kann, das er will, da die Verwünschung im Gebiete des Geistes ist; ebenso kann es geschehen, daß in Folge der Verwünschungen durch Bilder Krankheiten wie Fieber, Epilepsie, Apoplexie und andere ähnliche erzeugt werden, wenn die nöthigen Vorbereitungen getroffen sind. (Cap. 8.) Wenn man an eine Wand das Bild eines Menschen malt, so ist es gewiß, daß alle Schläge und Verletzungen, die man diesem Bilde beibringt, von dem, welchem das Bild gleicht, empfunden werden. Das rührt davon her, daß der Geist dieses Menschen durch den Willen eines andern Geistes in diese Figur hineinversetzt wird... So wird auch dieser Mensch jede Züchtigung erleiden, die Ihr wollt, wenn Ihr sie dem Bilde zufügt, da Euer Geist den des andern in diese Figur gebannt hat, so daß 173 er Euck> Unterthan geworden ist und gezwungen, alles zu dulden, was Ihr wollt." (Cap. IX.) So Paracelsns, der in letzterer Zeit wieder so häufig citirte Vorgänger der modernen Hypnotiseure und Psychotherapeuten. Alan konnte annehmen, daß die zahlreichen Fernwirkungscyperimente der letzteren die Aufmerksamkeit schließlich auch noch auf die Frage nach der Möglichkeit der früher so häufig berichteten Bezauberung aus der Ferne hinlenken würden. Dies geschah auch wirklich in jüngster Zeit. Die Bilderznuberei sollte am Ende des 19. Jahrhunderts gelegentlich der Versuche eines bekannten Pariser Hypnotiseurs näher erörtert werden. Dieselben und ihre Folgen, welche einen Einblick in das Treiben moderner Mystiker und „Occultisten" bieten, dürften von größerem Interesse sein, wenn sie auch in mancher Hinsicht bedenklich erscheinen müssen, und wir wollen deßhalb, zumal sie in Deutschland noch weniger bekannt sind, im Weiteren näher hierauf eingehen. (Fortsetzung folgt.) Beatus Adalöertus ein Graf Z o l leru -H o h e n b er g-Haigerloch, Mönch, Priester und Prior in der niederbayerischen Benediktinerabtei Oberaltaich 1261 — 1311 von I. N. Secfried. (Fortsetzung.) II. Einige Züge aus dem Leben des sel. Grafen Albert. Sein Biograph. Schmid hat sich in seinem neueren Werke über Albert Grafen von Hohcnberg-Notenburg-Haygerloch, den Sänger und Helden, -5) und in der neuesten Schrift „Die Grafen von Hohenberg zollerischen Stammes und das Minnesänger- Denkmal auf der Weilerburg" einfach auf seine früheren Angaben über den Prior Albert aus dem Jahre 1862 bezogen, ohne etwas Neues beizubringen oder die früheren irrigen Aufstellungen zu berichtigen; ich sehe mich deßhalb veranlaßt, einige Unebenheiten und schiefe Anschauungen desselben richtig zu stellen. Schmid hat den Autor der Vita ^Istsrti nicht selten mißverstanden. „Seinem Beichtvater, sagt er, beichtete er siebenmal und noch öfters des Tages", während es in cap. VI der Vita^) bloß heißt: „cnii (IlarinviZo) iubsrclum LLptiss vel pstrriss uno couütostatar lsto." Das „bisweilen" (intsrelnw) läßt Schmid weg, und auch darüber ist Stillschweigen beobachtet, daß es sich hier kaum um einen zu häufigen Gebrauch des Sakraments der Buße handelt, sondern etwa nur um die öftere Einholung des Rathes des vorn Abte speciell gewährten Beichtvaters von Seite des hier, wie mir scheint, zu überängstlich dargestellten Grafen. Hier ist wohl im Auge zu behalten, daß Alberts Biograph die Vita desselben erst 1339, sohin 28 Jahre nach dessen Heimgang, geschrieben und nur dasjenige berichtet hat, was ihm zuverlässige Zeitgenossen des seligen Grafen erzählt haben. Die fragliche Stelle in cap. VI der Vita ist schon frühzeitig mißverstanden und übertrieben dargestellt worden, wie namentlich von dem 2 °) Ein Cyclus von cultnrhistor. Bildern aus dem 13. Jahrhundert. Stuttgart 1879, Cotta. 2 °) Tübingen bei Franz Fncö 1892. --) Chronik Vita ä. p. 593.- I'er Vita II. p. 541/2. Schweizer Gabriel Bucelin.^) Wäre Graf Albert wirklich ein so scrupulöser Mann gewesen, wie er von Bucelin und Schmid dargestellt wird, so hätte er sich kaum zum Novizenmeister des Klosters geeigenschaftet und wäre vom Abte Poppo sicher niemals hiezu und zum Pfarrer und Prior bestellt worden. „Sein Nachtlager soll er nach Schmid ^) nahe bei dk Klosterkirche an einem schmutzigen Platze aufgeschlagen haben"; das Original aber bezw. die Originalabschrift und die Ausgaben von s. Emmeram und Oberaltaich sprechen in cap. VI nur davon, daß Albert wegen der häufigen Nachtwachen seine Lagerstätte nicht mehr im Dormitori'nm (dem gemeinschaftlichen Schlafsaale) haben wollte, sondern neben der Kirche iu locv Leistest stumist ct äespeeto, um unbemerkt und ohne Störung der übrigen Conventualen zur Kirche gelangen zu können. Weder stuwists noch elespeetus kann und darf mit schmutzig übertragen werden, es gestattet eine solche Uebersetzung schon die unmittelbare Nähe der Kirche und der gewöhnliche Anstand nicht, auf welchen wohl auch der gräfliche Conventuale Anspruch machen konnte und Anspruch gemacht haben wird. Prior Aemilian Hemmauer sagt in der Chronik Seite 551 über die fragliche Stelle der Vita: „Albertus habe wegen seines Eifers im Gebete nahe bei der Sakristei-Thüre ein Cellulein für sich zu errichten Erlaubniß erbeten, damit er desto freieren Zugang in die Kirche, zum hochwürdigen Gute hatte, bei welchem er sich mehr als in seiner Zelle aufgehalten." Vollständig verschwiegen hat Dr. Schmid jene merkwürdige Stelle der Vita, in welcher der Mönch gewordene Edelmann als fleißiger und überaus scharfsinniger Verbesserer und Erklärer dunkler Stellen der Oberaltaich- ischen Bücherei (Bibliothek) gerühmt wird.^°) „Von irdischen Gegenständen, sagt sein Biograph, besaß er nur Federn und einen Stift von Schmelzglasfarbe wegen Besserung und Erklärung von Schriftwerken, worin er überaus scharfsinnig gewesen, wie aus mehreren Büchern unserer Kirche erhellt." Auf die Frage, warum er sich um Bücher von so geringem Werthe kümmere und sie so eifrig und mühesam verbessere und mit Glossen versehe, antwortete er^): „es wird die Zeit kommen, da diese und andere kleine Werke unserer Kirche mit Vorliebe werden begehrt und verlangt werden." Wir könnten noch manches Mißverständniß und manche Unterlassungssünde anführen, wollen uns jedoch möglichst beschränken und unter Uebergehung der vielen wundersamen Vorkommnisse im Leben Adalberts und am Grabe desselben nur bemerken, daß unser Ocdensmann dem Lobe der Menschen sich stets zu entziehen wußte und °°) Den. läßt den Grafen Albert et sexies septiesvs soll xinries in äie xeoeatilla oonke88ario per 8aer am enteis in äetegers eonkessiouem. Vergl. Hcminanerö Chronik S. 198. 2") Vita. cap. VI OL.. x. 592; §. (ker) p. 542. Vropter erebras ergo vigilias leotulnin suum nou alias amplius in clormitorio babero volnit nisi prope Leelvsiam in looo soiiioet llumili st äespeeto, unäs silenter.. aä eocie- siaur ambularet. 2 °) Vita eap. VII Chronik xag 593. Xiliil terrenarnm rermn liabnit nisi pennas et eneaustnin prop ter oorreetionew librornm et glossationem, in XVI I. o. Iliraeula sanetum uou laeinut sei ostsustuut. Ein anderes sind Wunder, die ich mit eigenen Augen selie und selbst zu prüfen Gelegenheit habe; ein anderes sind Wunder, von denen ich nur historisch weiß, daß sie andere wollen gesehen und geprüft haben. (Lessing über den Beweis des Geistes und der Kraft 1777.) ^) Vita cap. XIV, Chronik I. o. S. 598; 4?ex I. o. pa§. 545 n. 546. ?°) I. o. eap. XIV. (Zuain antsm dass 8na verba vora tueriut, sxpsrti 8NMN3 plus guam XI, aunis st gnotistiauis tribnlationibno sxporimur. Die Nltaich-Bogen-Melkcr Abschrift (bei Pez I. e.) hat ssxaZüuta (IX) auuis; es dürfte jedoch hier nur ein Schreibfehler vorliegen. weil die DruckauSgabcn der Vira nach Heimnancr und Pez übereinstimmend gnastraginta aunis ausweisen. Ueber den neugewählten Abt Konrad 141. hat sich weder der Biograph Alberts, noch Hemmauer günstig geäußert. Der letztere sagt von ihm ??): „was von unserem Ocmraäo, welcher OaxLlianus betitlet worden (warum? wird nirgends gefunden), zu halten, lassen wir willig anderen auf der Waagschale der Vernunft zu erwägen über, wir inzwischen halten unsere Meinung in susxsnso." Ob demnach den herzoglichen Hof zu Straubing, welcher mit der Grafschaft Bogen 1242 die Vogtei über Oberaltaich geerbt hatte, politische oder vogteiliche Erwägungen veranlaßt haben, den Hofkaplan Konrad etwa gegen den Prior Albert von Hohenberg-Haigerloch zu protegiren, müssen wir in Ermanglung positiver Nachrichten dahingestellt sein lassen; gewiß dagegen ist es, daß die Vita, Hldsrti erst 40 Jahre nach der von den bayerischen Herzogen wahrscheinlich beeinflußten Wahl von 1297 und 27—28 Jahre nach dem Ableben Alberts verfaßt und zunächst nicht von den Siebten Heinrich III. (1316—1330) oder Ulrich III. (1330—1338), sondern von dem Benediktiner Gebhard zu s. Emmeram in Ne- gensburg veranlaßt worden ist.??) Mit Recht hat sich deßhalb Prior Albert 1338/39 entschuldigt, daß er die Biographie zu schreiben verschoben und bis jetzt verzögert habe, weil er sich zur Abfassung derselben für unwürdig und ungeeignet gehalten habe??) „Ihr sollt aber wissen, fügt er seinem Briefe an Gebhard bei, daß ich den Mann Gottes niemals gesehen, sondern dessen Leben geschrieben habe, wie ich es von meinen Aelteren (Mit- brüdern), seinen Zeitgenossen, vernommen, von Herrn Hartwig nämlich, der mehr als 20 Jahre (sohin von 1290—1311) sein Beichtvater gewesen??) von Herrn Chuorad, genannt Cantor, und Herrn Ehunrad von Dingolfing, sowie von Herrn Bernhard (Pez Wernhard) mit dem Beinamen Gundakher und von anderen glaubwürdigen Personen, von denen viele noch am Leben sind und deren Namen ich nicht anzuführen brauche, da die älteren Mitglieder eueres Klosters (s. Emmeram) und des Klosters Niederaltaich, sowie der Klöster Neichenbach und Metten") und viele Bruder anderer Kirchen, auch Mönche vom Prediger- und Minoriten-Orden seine Heiligkeit und sein bewundernswerthes Leben mit den Söhnen unserer Kirche gleichmäßig bezeugen und hoch in Ehre» halten." Dreihundert und sechzig Jahre nach dem Biographen Albert hat Prior ?. Matthäus Huefnagl von Oberaltaich in seinem Leben Alberti in deutscher Sprache den Beichtvater Alberts, den 78jährigen ?. Hartwig, für den Autor der lateinisch geschriebenen Vita ^) Chronik S. 189 u. 190. Von 118 Religiösen waren im Jahre 1300 die meisten von adeliger Abkunft. I. e. S. 54 (meistens alle. sagt Hemmauer). 2 °) Vcrgl. Ipistola Llberti 1?riori8 Obsraltaebensis ack Csbliarstum Ooeuobitam lümmsramsussin äs Vita L. Ll- berti ssu Hstalberti. Chronik Hemmaucrs p. 585; De 2 1. o. p. 537 u. 538. 2 °) I e. Dis tnli ot usgus imno protraxi, iustiFuum ms st minus icloneuw sousistsraus. ") I. o. gni ejus Oouksssor plus guam 20 auuis luit und Prolog: Dominos autem Ilarluvious 8suioruostsr, vir plusguam ssptuaZuuta auuorum ooto, gui L. H.4- berti Loulsssor plus guam 20 aunis luit, Ori- xinoin, Oouvsrsiousm st vitam eum pluribns mira- oulis Djus miiii listoliter suaravit, pstsus a ms^ saopius, nt seksstnlis auuotarsm. Chronik x. 588;^ Pez I. o. p. 533 u. 539. ") Beuediktiucrabteicn, beide 1803 aufgehoben, Metten von König Ludwig I. 1830 als Priorat und 1840 als Abtei wieder ins Leben gerufen. 175 ausgegeben^) und dieselbe als Simplex, nncla et trivialis qualifizirt, während Biograph Albert Herrn Hartwig nur als ersten Gewährsmann bezeichnet hat und es sehr zweifelhaft erscheint, ob Huefnagl am Ende des 16. Jahrhunderts mit seiner sehr zweideutigen Darstellungsweise Besseres zu leisten im Stande gewesen wäre. Von dem Autor der Vita, ^Idorti wissen wir leider z. Z. nur anzugeben, daß er den Grafen persönlich nicht gekannt hat, mithin erst nach dem Tode desselben (1311) nach Oberaltaich gekommen ist, hier 1338/39 die Vita als Prior geschrieben und sich dadurch kein geringes Verdienst um die Geschichte der Grafen von Zollern-Hohen- berg-Haigerloch erworben hat. „Horr est kriorum momorirr" sagt Hcmmauer unter scherzweiser Bezugnahme auf den Prediger 6 . 1 v. 11; bloß ihre Namen findet mau in Llortilogio (Chronik S. 38). (Fortsetzung folgt.) Berichtigung« Statt xroenrats in Zeile 5 der Mouumcntinschrist (Beil. Nr. 21 S. 164) ist zu lesen xroourato d. h. xroourants. Recensionen und Notizen. Foseplii Dossier gnornlam Lxiseopi 8. LipxolM lusti' tutiouos LatrolvAias, gnas deuno roeonsnit, auxit, sdidit Lsrnardna .InnKmann. Domi II xars altern. Ooniponts 1896, Dolle. Laueil. 8" La§. X, 712. Lrot. Ll. 5.40. ch: Dein verdienten Professor der KirLcngeschichte und Patrologie an der katholischen Universität Löwen Bernardus Jungmann war es nicht mehr vergönnt, die Herausgabe der Institutionss LatroloZiao des Bischofs von St. Pötten, Joseph Fehler, Hochselig, zu vollenden. Der Tod überraschte ihn mitten in der Arbeit gegen Ende der Schluß-Abtheilung. Daher die beinahe 4jährige Verzögerung im Erscheinen derselben. Endlich liegt denn das Werk vollendet vor. Und wir müssen gestehen, der neue Fehler steht durchaus aus der Höbe der Zeit. Die reichen Forschungen auf dem Gebiete der Näterknnde seit dem Erscheinen der ersten Allsgabe vor fast 50 Jahren sind durchweg wohl verwerthet. Einzelne Particen wurden neu aufgenommen. Vorliegende Abtheilung beginnt im 7. Kapitel mit der Darstellung jener Vater und Kirchenschriftstellcr, welche die Irrthümer des NestoriuS bekämpften. Unter diesen ragt vor Allem hervor der hl. Cy rill»s von Alcxandricn. Außerdem zeichneten sich aucb aus der hl. Cölestinuö, Papst, der hl. ProkluS, Bischof von Konstantmopcl, und insbesondere unter den asketischen Schriftstellern der hl. NiluS und hl. Jsidor von Pelnsium. Das 8. Kapitel ist eingetheilt in 5 Sectionen. Unter den Bekämpfern der Monophpsiten ist der bedeutendste der hl. Papst Leo der Große; unter den sehr berühmten Predigern des 5. Jahrhunderts ragen besonders hervor der hl. PetruöChrhsologus und der hl. Maxi m u s, Bischöfe. Gegen die Semipelagianer wandte sich besonders der h l. ProSper von Aqnitanien. Im 6. Jahrh, waren besonders ausgezeichnet der hl. FulgeutiuS, Bischof von Nuspe, der hl. CäsariuS, Bischof von Alles, der hl. Grege rius, Bischof von Tours, und der bl. Abt JoanneS Klimakuö. Den würdigen Schluß bildet der hl. Papst GrcgoriuS der Große. Verdienterweise findet er eingehende Berücksichtigung (S. 551—611). Nur hätten wir gewünscht, seine Bedeutung als Kirchenlehrer wäre noch mehr betont worden, wie dies nachdrücklich thut Schneider in den „Thomas- blättern" (2. Bd. S. 289 ff., S. 321 ff.. S. 353 sf.) und mit ^) Gedruckt in der churfürstlichcn Hauptstadt Straubing bei Johann Chrhsostomo Haan 1699 S. 5 u. 6. L§o voro ad woum Lartavionm rodso, oujus Verba. ita. sonant. ") In lilisllo, gnom ds vita, ei wiraoulis 8. ^.1- bsrtj lintz'ua vornaenla, sod stxlo admodnm xerplsxo edidit 8traubinK'ao apuck Olrrzwost;. Laan anno 1699. Huefnagl nennt Albert den seeligen, nicht heiligen Grafen. Adalbcrt Ebner hat den Titel der Schrift Huefnagls mitgetheilt in den Sammclblättcrn zur Geschichte der Stadt Straubing Nr. 123 S. 490. eingehenden Belegstellen in seinen verschiedenen Werken, insbesondere in „Wissen Gottes" (4 Bde., NegenSburg, Mauz), nachweist. St. Grcgorius ist für die Kenntniß der Theologie der Vater von noch größerem Nutzen wie AugnstinuS. Er hat eben Angustinus'Weisheit bereits in sich ausgenommen. Er erklärt die Glaubenswahrheiten mit den gleichen Ausdrücken, wie Augustinus. Was bei diesem jedoch als Most der Forschung gewissermaßen noch gährt und schäumt, ist bei Grcgorius tiefes, aber ruhiges und bis auf den Grund klares Wasser. Spielend gleichsam überwindet er die Schwierigkeiten; ja seine Diction fließt so leicht faßlich dahin, daß eö fast den Eindruck macht, als gebe es in der Theologie keine Schwierigkeiten mehr. — Ein zum besseren Verständniß der einzelnen Zeitabschnitte gewiß nutzbringender Beitrag sind die bei den Hauplvätern beigcgebencn Proben ihrer Lehre. Der Appendix bringt die Syrischen Kirchenschriftstellcr aus dem 5. und 6. Jahrh., sowie die Armenischen Väter und Kirchenschriflstcller von Bekehrung dieses Volkes an bis in das 6. Jahrh., von letzteren besonders den hl. Grcgorius Illuminator, Bischof von Cäsarea in Kappadozien, den hl. Jsaak, Patriarchen von Armenien, mit dem Beinamen des Großen, und den hl. Mesropes, zubc- nannt Mastosins. Die Darstellung der Päpste bis einschließlich Gregoriuö d. Er. in der 5. Sectiou bewegte Professor der Patrologie in Löwen Ad. Hcbbelynck, die des Appendix Pros. T. I. Lauch an derselben kath. Universität. Die Addenda auf S. 670 bringen den Literatur-Nachtrag zu Dom. II, p. 1, 8 155 „Lriseillianus". Der genaue Personal- und Neal- Jndcx ist eine recht willkommene Beigabe znr Erleichterung des Gebrauchs der hiemit vollendeten trefflichen Patrologie. Die Verlagsbuchhandlung sorgte ihrerseits auch für würdige äußere Ausstattung. Dogmatische Theologie von Dr. Heinrich, fortgiführt durch Dr. Gut beriet. VII. Bd. S. LXXIX, 846. Mainz 1896, Kirchheim. M. 12.-. chp Nach geradezu 9 Jahren — der 6. Bb. erschien 1837 — liegt endlich der 7. Bd. der Dogmatik des unvergeßlichen Domdekans Heinrich vor. Der Tod überraschte ihn mitten in der Arbeit, mit der Behandlung der unbefleckten Empfängnis;. Professor Gutbcrlet von Fulda hat eS übernommen, das große Werk im Geiste des verewigten Verfassers fortzusetzen. Seine Arbeit nun beginnt mit der mittelalterlichen Controvcrsc über die unbefleckte Empfängnis. Der Fortsetze!.' ist bestrebt, treu den Fußstapfen Heinrichs folgend, in streng' kirchlichem Sinne und insbesondere nach Anleitung des heil. Thomas die Glaubenslehre zur Darstellung zu bringen. Letzteres hindert ihn jedoch nicht, in einzelnen Punkten von der Lehre deö heil. Thomas abzuweichen. Ob dadurch die Dogmatik wirklich eine Fortentwickclung erfahren hat, dürfte, wenigstens von thomist- ischcr Seite, stark in Frage gestellt werden, und wird dies von eigentlichen Fachzeitschriften auch näher zu beleuchten sein. UebrigenS sind dergleichen Abweichungen geradezu gefordert durch den, allerdings ganz kirchlichen, molinistischcn Standpunkt des Fortsetzers, und waren deßhalb auch vorauszusehen. Bei Auseinandersetzungen mit einzelnen Dogmatikern oder mit einer ganzen Richtung bcmübt sich der Fortsetze! möglichst der Sachlichkeit nno Ruhe. Gegebenen Ortes werden auch Angriffe andersgläubiger Theologen gebührend zurückgewiesen; so z. B. Harnack's heftiger AuSfall gegen die katholische Genugthuungs- Ichre. Im Unterschied von Heinrich nimmt Gntberlet in den Text selbst längere Stellen der hl. Schrift oder aus den Werken des hl. Thomas von Aguin aus; ob dadurch die Darstellung gewonnen, überlassen wir dein Urtheile des Lesers selber. — Der Betrachtung des JnkarnationS- und Erlösungödogma's gehen im 1. Kapitel voraus Untersuchungen über die Wichtigkeit und den Charakter dieser Dogmen und über den ewigen göttlichen Nathschlnß und die zeitliche Vorbereitung der Menschwerdung und Erlösung. Der Gott-Mensch Jesus Christus ist Gegenstand des 2. Kapitels. Der Reihe nach ist da Rede: von der göttlichen Natur und Persönlichkeit Christi; von seiner menschlichen Natur an sich (daran schließt sich die Mariologic); von der Vereinigung beider Naturen in der Person des Wortes (hypostalische Union) und ihren Folgerungen für den ganzen Christus. Das 3. Kapitel behandelt dann die Vorzüge der menschlichen Natur des Gottessohnes als solcher und das 4. Kapitel die Erlösung. Dem Umfange nach stillen die Vorfragen ein Drittel des Bandes, die sogenannte Christclogie die Hälfte, die Soteriolozie nur ein Sechstel, wohl nicht im richtigen Verhältnisse. Allen wird eine sehr willkommene Beigabe sein: Porträt und Lebensskizzc deö Verfassers selig 176 Die substantielle Form mid der Begriff der Seele bei Aristoteles. Von Dr. E. Nolfcs. Padcrborn 1896, Fcrd. Schöningh. 8". S. IV, 141. P: Der als eifriger AristotclcS-Forschcr wobl bekanntc Verfasser schenkt nnS mit dem vorliegenden 3. ErgäuzungSheste des Ccmmcr'schcn Jahrbuchs sür Philosophie und spekulative Theologie einen neuen wcrthvollcn Bci:rag zur Aristoteles-Literatur. Die Arbeit bildet eine Ergänzung zweier andern Abhandlungen über Fragen der aristotelischen Psychologie; die eine über die Unsterblichkeit der Seele bei Aristoteles (Commcr, Jahrbuch 1894/95, Heft 2 und 3), die andere über die vorgebliche Prä- existenz des Geistes bei Aristoteles (Philos. Jahrbuch, Fulda 1895, Heft 1 und 3). In unserer Schrist handelt es sich um Wisscnsgcgcnstände, welche unsere ganze Theilnahme in Anspruch nebmen. Die Vereinigung der Seele mit dem Leibe ist ein Problem, das von jeher die denkenden Geister wie kaum ein zweites beschäftigt hat. Der Begriff der substantiellen Form, in welchen Aristoteles das Verhältnis der Seele zum Leibe fasst, führt seinerseits auf die fundamentalsten Fragen der Naturphilosophie. Für das Verständniß seines Scelenbegriffs weist nnS Aristoteles selbst auf seine Lehre von Materie und Form. Darum wird diese, oder vielmehr die Lehre von der snbstantialcn Form und die von der Materie nur soweit es das Verständniß der Form verlangt, im ersten Theil der Schrift erörtert. Zunächst kommt der Sinn und die Bedeutung, dann die Begründung der Lehre betreffs der unorganischen, wie der organischen Wesen. In diesem Theile werden zu dem Ende übersetzt und erklärt das 1. Buch der Physik und der Ansang des 2.. sowie die beiden Bücher vom Entstehen und Vergehen. Im zweiten Theile wird der Begriff der Seele nach den i beiden ersten Kapiteln des 2. Buches von der Seele entwickelt > und begründet. Die Schwierigkeiten gegen den Formcharakter der menschlichen Seele werden im Sinne der Scholastiker und insbesondere dcS bl. Tbomas von Aquin gelöst. Mit vollem ! Rechte betont der Verfasser immer wieder, trotz aller etwaigen s philologischen Mängcl, die h o he Phil os oph ische Bedeutung der Aristoteles-Commentare des Aguinateu. Auch auf unserer Seite verdienten sie noch weit mehr geschätzt und verwerthet zu werden. Bei größerer Berücksichtigung dieser Leistungen wäre sicher der Fleiß und Scharfsinn mancher neuerer Forscher zu weit reicheren Ergebnissen gelangt und manches Mißverstäudniß vermieden worden. — Der Fluß der Darstellung gewinnt durch die Verweisung der Anmerkungen an den Schluß dcS Heftes. Der Preis ist M. 3,20, für die Abonnenten des Jahrbuchs M. 2,20. 6oät8 X. (o. ss. II.), Leopnli vivauti in xortraotanäa gnaosttouo äs coiutitions ozMeum. 8° pp. IV -j- 336. Lruxellio, vsselös ob Vrcnnver. 1695. (II.) S Dies Buch, in einem Zeitraum von wenigen Wochen bereits in zweiter, bedeutend vermehrter und verbesserter Ausgabe gedruckt, bandelt von den „Klippen", die bei Erörterung der socialen Frage unserer Tage zu vermeiden sind. Die höchst lehrreiche und praktische Schrift kann Jedem, der gezwungen ist, daS Getriebe des socialen Lebens in den Krciö seiner Studien oder seiner Thätigkeit zu ziehen, als ein unentbehrlicher und sicherer Führer auf so schlüpfrigem Boden dienen; sie ersetzt geradezu ganze Bibliotheken. Möchten sich die goldenen Worte des Verfassers namentlich die jungen Theologen gehörig anschauen, um sie vor der Gefahr zu bewahren, zu glauben, man könne ausgerüstet mit flüchtigen socialen Studien und heiß- sporuigen Sermonen die ausgerenkten Thore zum Völkerglück wieder in die Angeln heben! Solche Mißgriffe, die nur zum Spott herausfordern, rächen sich bitter und bringen der eigenen Sache den größten Schaden; ihnen soll das vorliegende Buch wirksam vorbeugen, indem cS vorzüglich die schöne und so wenig geübte Tugend der Prüfung und der weisen Mäßigung eindringlich aus Herz legt. Die päpstlichen Aktenstücke sind bis auf die neueste Zeit dem Werke zu Grunde gelegt und theit- weisc vollständig einverleibt. Der Stil des Buches weist ein schlichtes, aber gutes, angenehm lesbares Latein auf. Die lateinische Sprache sollte Sprach- der Wissenschaft bleiben oder vielmehr in ihr altes Recht wieder voll eingesetzt werden: hat sie ja doch die Feuerprobe bestanden; keine andere Sprache eignet sich dazu besser, und gerade diese „Leopnli" liefern den erneuten Beweis, daß selbst die modernsten Fragen in einem sehr gefälligen lateinischen Gewände geboten werden können, was freilich diejenigen in Abrede stellen, die selbst das Idiom nicht genügend beherrschen und ihm darum so gern eine Unfähigkeit , vorwerfen, die nur ihnen allein zur Last fällt. Der Verfasser der > „Soopuli" handhabt die lateinische Sprache mit größer Leichtigkeit und Gewandtheit und hat uns schon deswegen eine genußreiche Lektüre geboten. Die typographische Ausstattung des Buches läßt nichts zu wünschen übrig. Möchten dieser neuen Auflage noch weitere, immer aus dein Höhepunkt der Wissenschaft stehende folgen und eifrige Leser finden l Jahrbuch für Philosophie und spekulative Theologie. Herausgegeben unter Mitwirkung von Fachgelehrten von Dr. Ernst Coinmcr, o. ö. Professor an der Universität BreSlau. Paderboru, Fcrd. Schöningh, 1896. X. Jahrgang. K Inhalt des 4. Heftes: I. Wege, Abwege, Irrwege. Principielle Bemerkungen zur neuesten philosophicgeschicht- lichcn Lireratur. Von ? Thomas M. Wchofcr, Orä. Lraeii., Dr. plstl., Professor am CoUegium 8. Thomas eis Urbs in Nom. II. Bemerkungen zu dem Aufsätze von Professor vr. L. Schütz: „Der hl. Thomas von Aguin und sein Verständniß dcS Griechischen." Von Dr. Eugen Nolfes, Ncctor in Frauenweiler. III. Apologetische Tendenzen und Richtnngcn. 8.Der göttliche Ursprung des Christenthums und der Evangelien. Bon Kanonikus vr. Mich. Gloßner in München, Mitglied der römischen Akademie des heil. Thomas. IV. Zur mittelalterlichen Coutrovcrse über die unbefleckte Empfäng- ni ß. Von l>r. Bernhard Dörbolt, Docent an der Akademie in Münster. V. Die Neu-Thomisten. 9. Das Wissen Gottes mit Bezug auf daS Zukünftige. Von k. Llas;. Tlrsol. Guudisalv Feldner, Orcl. krasä., Prior in Lcmberg. VI. P r o- babilistische Beweisführung. Von U. I. L. Jausen, 6. 88. Reck., Professor in Wittem (Holland). VII. Litcrar- ische Berichte. Vom Herausgeber. VIII. Zcitschriften- schau. IX. Neue Bücher und deren Besprechungen. — Mitte Juli beginnt der XI. Jahrgang; vierteljährlich ein Heft von 8 Bogen. Der Preis des Jahrgangs 9 Mark. Abonnements übernehmen alle Buchhandlungen. Charitas. Zeitschrift für die Werke der Nächstenliebe im katholischen Deutschland. Unter Mitwirkung von Fachmännern herausgegeben vom CharitaS- Comits zu Freiburg im BrciSgau. Erster Jahrgang: 1896. Erscheint 16 Seiten stark je am 1. des Monats und kann durch die Post und den Buchhandel bezogen werden. Abonnemcntspreis jährlich M. 3.— Freiburg im Breisgau. Herdcr'sche VcrlagSbandlung. Inhalt von Nr. 5: Armengesctz und christlich: Wohlthätigkeit.—Bilder aus der Hamburger Cbolcrazcit.—Wohnungsnot!) und Vincentiusvercinc. — Männer und Frauen derCharitas. (7. Msgr. Jos. Weis, ein wahrer Vater der Dienstmädchen. II. sSchluß.) 8. Maria Pelletier, Stickerin der Congregation vom guten Hirten. I.) — Ueber Central-Heizuug für Krankenhäuser. — Au die katholischen Frauen der Vincenz- und Elisabcthcn- vereine. — Zum Kampf gegen den Alkohol. (1. Die katholischen Bestrebungen.)—Kleinere Mittheilungen, Fragckasten,Briefkasten. Modern, wie daS Gelb der diesjährigen Sommertoiletten. im freundlichen ginsicrfarbigen Umschlage, langt soeben das Juniheft der „Alten und Neuen Welt" auf unserm Redactionstisch an. ES segelt unter guter Flagge. Ein herrliches Bilvniß des Dichterfürsten Shakespeare zureden Umschlag. Außer dem Schluß des Romans von Josephs»- Flach „AlS die Rosen wieder blühten" sind an neuen Erzählungen darin enthalten: „Vom Verlornen Bruder" von L. Martenscn und „Briefe einer Emancipirten" von Reinsried. Der Urgewalt des echten, befreienden Humors und der ätzenden Satire in der Reinfriedschen Humoreske wird sich kein Leser entziehen können. Dem Zeitereignis) der Zarenkrönung ist ein sehr frischer Artikel über Moskau von N. Elsner gewidmet. Maximilian Schmidt gibt an der Hand reichen JllustrationSmatcrials eine ausgezeichnete Schilderung der bayerischen Volkstrachten. Von der lieblichen Ophelia aus Shakespeares Hamlet handelt ein geistvoller, tiefempfundener Aussatz Fritz Lienhards. Zur Kennzeichnung der Reichhaltigkeit dcS HeftcS nennen wir noch die Antsätze: „Das Mahdireich im Sudan. Seine Entstehung und sein Fortbestand." Von Karl Muth. „Die Darstellung der Apostel in der christlichen Kunst." Von vr. Drcibach. „Mäuse- ncster." Von E. Rüdiger. „Die Erforschung des Himmels." Von K. M. „Die Ausgewiesene." Ein Märchen von der Liebe. Von A. Bauer. Hierzu kommen ein Eommnnionlied mit Noten, die beliebte Frauen- u. Kiuderbcilage, die zeitgeschichtliche Rundschau, eine Anzahl kleinerer Artikel, Gedichte und Mittheilungen. Verantw. Redacteur) Ad. Haas in Augsburg. — Druck u. Verlag des Lit. Instituts von Haas L Grabherr in Augsburg.