zur „Ailgsburger Po Leitung." Nr. 45. Samstag, 4. Dezember 1880. Nicht an die Güter hänge dein Herz, Die das Leben vergänglich zieren; Wer da hat, der lerne verlieren. Wer im Glück ist, lerne den L>chmerz. Schiller. Die Blume von Geitau. Eine Episode aus dem Kriege vom Jahre 1866 von Stein. (Fortsetzung.) In einem dieser Lagerstätten finden wir unsern Franzl wieder blaß und ermattet daliegen. Kaum hätte man diesen frischen, lebensfrohen Burschen wohl wieder erkannt, denn gar traurig schaute er vor sich hin, und wir kennen es in seinen Blicken an, daß nicht der Schmerz seiner Wunde allein es ist, der ihn drückt, ein anderer Schmerz, die Sehnsucht nach seiner Heimath und nach seinem geliebten Mädchen ist es, die ihn heftig gepackt hält. Wohl sind hier auch liebreiche Hände um ihn beschäftigt, und mitleidig blickte die sorgsame Pflegerin den schönen blaßen Jüngling an und reicht ihm tröstend den labenden Trank, und ein treuherziges „Vergelt's Gott" lohnte stets die aufopfernde Pflege. Eines Tages wurde ein Schwerverwundeter in die Nachbarsstätte Franzl's, welche bisher leer war, gebracht, und stöhnend und seufzend starrte er vor sich hin; er mag wohl auch wie so mancher seiner Leidensgefährten eine schwere Wunde erhalten haben, denn heftiges Fieber durchschäucrte seinen Körper. Schwarze Haare und Vollbart ließen die Blässe seines schönen nchnnlichen Gesichtes noch mehr hervortreten, und wenn ihn Franzl manchmal in seinem stummen Schmerze still beobachtete, sah er oft eine Thräne seinen Augen entrollen. Ein bayerischer Kamerad war dieser Nachbar nicht, das sah Franzl gleich im ersten Augenblicke, es mußte also wohl ein Preuße sein, da weder Oesterreichs! noch andere Soldaten aus deutschen Ländern als diese, und Bayern in den Kämpfen der letzten acht Tage betheiligt waren. Franzl machte sich nun bei Betrachtung seines Nachbars allerlei Gedanken und obwohl ein guter Bayer, so durch und durch weißblau, konnte er sich doch nicht eines schmerzlichen Gedankens einschlagen, und bei seiner ehrlichen altbayerischen Diplomatie widerstrebte es ihm, wenn er so auf seinem Lager ruhig nachdachte, und ein wenig sich auch in Politik vertiefte seinem natürlichen Gefühl, daß in dieseni' Kriege gerade Deutsche gegen Deutsche kämpften, warum denn nicht Deutsche gegen Franzosen oder andere fremde Völker. Wenn ihm auch, so sinnirte er weiter, die Pflicht gebot, als Soldat auf Befehl die Preußen todt zu schießen, so konnte er sie im Grunde doch nicht als Feinde betrachten, zumal den armen Verwundeten, er war ja auch ein braver Soldat der seinen Pflichten nachkam, also Kamerad und Kamerad bleibt der Soldat ob im Felde oder in der Garnison; und erst im Lazareth wo Freund und Feind friedlich nebeneinander gebettet sich treuherzig die Hand reichen, und Frieden schließen, der länger dauert, als der ewige Friede den die Herren Diplomaten in ihren Friedensverträgen stets als ersten Artikel obenanstellen. 354 — Mitleidig und theilnehmenb begegneten sich oft die Augen der beiden Nachbarn, und man sah es ihnen an, wie gerne ein jeder von ihnen den Anfang zu einer Frie- densstipulation gemacht hätte. Noch kam aber kein Wort über die Lippen des verwundeten Preußen, und auch wenn die Aerzte seinen rechten Fuß, der nur mehr ein Stummel war, verbanden, waren es nur unverständliche Laute, die Franz! vernahm, ob es Schinerz, oder der Ausdruck eines andern Gefühls war, konnte er nicht unterscheiden; doch glaubte er, daß es weniger Schmerzenslaute waren, da der Zustand des Preußen sich allmählig besserte, und er ihn oft freundlich lächeln sah, wenn ihm von liebreicher Hand Erfrischungen oder gar eine Cigarre gereicht wurde, denn leidenschaftlich gerne rauchte unser Nachbar. Dieß gab nun, da Franzl auch schon hie und da rauchen durfte, Veranlassung zu einer längst gewünschten Annäherung. Lächelnd sahen sie sich nun einmal eines Morgens an, und Franzl begann die Unterhaltung: „Schmeckt s'Cigarl Kamerad? gel wennst nit raucha kunnst, da wars bald vorbei" — ein lächelndes Kopf- schütteln war die stumme Antwort des Kameraden — „na moant er, und schüttlt gar mit'n Kopf, und da rächt er den ganzen Tag wie a Kohlhaufa" — sagte Franzl verwundert für sich, und die Unterhaltung war für diesen Tag wieder geschlossen. Des andern Morgens machte Franzl abermals einen Versuch zu einer Conversation, und begann mit einem freundlichen „Guat'n Morgen Kamerad, hast heut Nacht sakrisch guat g'schlaf'n, dös gfreut mi, daß Dir besser geht." — „Nix Deutsch, war die Antwort des Verwundeten, Polnisch-Kron (Coronow Provinz Bromberg an der Brahe) — Kamerad Bayer — Kissing" — hier machte er die Bewegung eines Bajonnetstiches und zeigte auf seinen Fuß. Jetzt ging unserm Franzl plötzlich ein Licht auf, die Physiognomie des Verwundeten, der schwarze Vollbart, das „G'schaug" und der Fuß — alles stimmte zusammen, unser Nachbar war kein anderer, als der Soldat, der auf dem Kirchhofe in Kissingen im Handgemenge den mörderischen Schlag gegen den Offizier führte, und dem Franzl gerade noch zur rechten Zeit, als Lebensretter des Offiziers mit seine»: Bajonnet die Verwundung beibrachte, die dem einen Preußen das Bein kostete. „Armer Potlak" sagte Franzl, und reichte dem Verwundeten die Hand — „wenn Du gewiß der g'wes'n bist, der mein Herrn Lieutenant hat umbringn woll'n. so verzei mir's, denn nacha bin i der boarisch Soldat g'wes'n der Dir den sakrischen Banganetstich geb'n hat, g'seg'n hab i's in der Wuath nit, wo i hintroffa hab, und jetzt bin i schuld, daß Du auf a so a elendi Weis um Dein Fuaß komma bist." Unser Pole verstand natürlich von all dem kein Wort, nur ein schmerzliches Lächeln verzog sein bleiches Gesicht, doch als Franzl sich bemühte, durch Geberden ihm verstehen zu geben, daß er derjenige sei, der ihn verwundete, um seinen, Offizier das Leben zu retten, und als endlich sein Nachbar durch die verschiedenen Gestikulationen die Franzl machte, und die mitunter' recht Komisch waren, zu begreifen anfing, daß er auch seinen Feind vom Kirchhof in Kissingen als Nachbar habe, reichte er ihm von seinem Bette aus die Hand hin, und aus den Worten die er an Franzl richtete, konnte derselbe nichts verstehen, als hie und da den Ausruf des Verwundeten „brav Soldat, gut Kamerad!" — Eine solche Annäherung seines noch vor wenigen Tagen so erbitterten Feindes hatte Franzl nicht erwartet, und gerührt rief er auS: „O wie reut mi dös, daß i den armen Kerl so zuagricht hab, a oanziga Stroach mit meiner Faust hätt a scho glänzt, den niederz'schlag'n, und dös hätt' am grad nit so viel thoa, aber sei' Füaßl, sei' Füaßl hat er durch mi einbüßt, und dös reut mi so lang i leb. Schau ^chau, hat's d' Leni oft g'sagt, wie i fort ganga bin, Franzl Franzl", hats g'sagt, „sei koa so wilder Bua, und bring nit alle Preuß'n auf oamal um, hat a vielleicht oana was Liebs z'Haus", und do hab i mi nicht holt'n könna, — aber i hab halt mei Pflicht und Schuldigkeit Iho müaß'n als a braver Soldat, und davokomma werd er do und nache will i's am rvieda guat mach«. — So hielt Franzl sein Sermon ganz laut vor sich hin, und sein Nachbar hörte ihm aufmerksam zu, und wenn er auch kein Wort der ganzen Rede verstand, so nickte er doch öfters voll Rührung dem so jammerden Kameraden zu, als ob 355 — er den Sinn seiner Rede verstanden habe, und unterbrach ihn nur manchmal mit dein Ausrufe: „braver Bayer!" Ungeachtet keiner von beiden des andern Muttersprache verstand, der Freundschastsbund war doch geschlossen, Friede auf einige Zeiten! — Mächtig wirkte dieser Umstand auf unsere beiden armen Verwundeten, denn rasch schritt die Genesung bei den noch in ihrer Jugcndbluthe stehenden Soldaten vor, wozu ihre jetzt erleichterte Gemüthsstimmung, und der heitere Sinn unseres Landsmanncs aus den bayerischen Bergen, der sich allmählich wieder einstellte, nicht wenig beitrug. Er dachte hin lind her, wie er denn den ganzen Vorfall seiner Leni mittheilen könnte, da er noch immer im Bette liegen mußte, und nicht im Stande war, selbst zu schreiben. Unter den vielen Lhcilnchmendcn und aufopfernden Pflegerinnen Würzburgs, die täglich das Lazareth im Bahnhof besuchten, war auch eine junge Dame, aus einer der ersten Familien der Stadt, die ein besonderes Wohlgefallen an der Treuherzigkeit und Dankbarkeit unseres LandSmanues, mit der er jede milde Gabe aus ihren Händen empfing, hatte, und insbesondere Freude und Interesse zeigte, wenn Franzl ihr von seinen schönen Bergen erzählte. Auch das Geheimniß seines Herzens vertraute er seiner theilnehmenden Pflegerin an, und nun war das Interesse der jugendlichen Dame noch ein viel größeres. Hatte sie ja doch schon Vieles gehört und gelesen von der Poesie des GcbirgslcbcnS, und von manch romantischer Liebe dieses Bergvölkleins. War's Wunder, daß sie um so mehr an dem blonden Sohn der Berge Interesse gewann, und gerne und willig war sie bereit, auf seine Bitte, sie möge in seinem. Namen an seine Leni ein Vrieflein schicken, einzugehen. Mit einigen Worten schilderte sie nun den ganzen Verlauf der Geschichte vom Gefechte in Kissingen, von der Tapferkeit Franzls, dessen Verwundung, Bekanntschaft und Freundschaft mit den preußischem Soldaten, und als sie den Brief vollendet hatte, und denselben Franz! vorlas, brach er in Thränen der Rührung aus, und dankbar ihre feine Hand drückend, meinte er: „so schon wenn halt meine Leni schreiben könnt', grad als wie druckt! ja wenn nur der Preuß den Brief a les'n konnt', aber der arm' Kerl versteht ja nix deutsch." — Doch er merkte wohl auf, als das Fräulein den Brief Franzl vorlas, und als ob er's verstände, nickte er oftmals mit dem Kopse, und rührend war es, als auch er seinen Dank ausdrückend, dem Fräulein die Hand drückte. — Lange dauerte es bis Leui's Antwort auf diesen Brief eintraf, waren ja damals die Postverbindungen, da die Kämpfe am Main noch immer fortdauerten oftmals unterbrochen und gestört. Während dieser Zeit aber schloß sich das Freundschaftsbündniß unserer zwei Verwundeten im Lazareth in Würzburg immer fester, und komisch war es, wie Franzl seinem Kameraden nach und nach die deutsche Sprache, natürlich in seiner altbaycrischen Manier beibrachte, und schon wurde ihre Unterhaltung täglich eine lebhaftere, und allmählig entnahm Franzl, daß der Preuße, welcher Nikolaus Jaroezyn hieß, und aus Polnisch-Kron, einem Städtchen der preußischen Provinz Bromberg, in Posen zu Hause war, armer schon längst verstorbener Eltern einziger Sohn sei. Während nun Franzl seinen Kameraden in der deutschen Sprache fortwährend unterrichtete, und der Brief seinen Laus auf der Post machte, wollen wir einen kleinen Abstecher in das stille Aurachthal nach Geitau machen, und besuchen an einem schönen Augustmorgen die Alm, wo Leni in der Einsamkeit unter ihren stummen Pslegbefohlenen als brave und fleißige Sennerin hauste. Seit dein traurigen Abschied von ihrem Franzl schien auch sie alle Heiterkeit verloren zu haben, und nur die Arbeit deren auch sie sich, wie Franzl seiner Pflicht hingab, war ihr wohlthuende Zerstreuung und Trost in ihrem einsamen Almenleben, und sie war mit ihrer Einsamkeit um so mehr zufrieden, als dieselbe in jenem Sommer leine Besuche städtischer Gebirgsbumler störten, da wegen des Krieges die Sommerfrischler im Gebirge sich wenig zeigten. So schaffte denn die Blume von Geitau unter ihren Schwestern, den Alpenröslein, fleißig von früh bis Abends, wo sie dann zuweilen mit einigen Kamrädinen der nächsten Almen in traulichem Gespräche heimgartete. Natürlich drehte sich die Unter- — 356 Haltung stets nur um den Krieg, ihre Politik erstreckte sich jedoch nie weiter als bis zu ihrer Liebe, und ihrem Franzl. Mitunter wurde auch zur Cither manch Liedlein gesungen aber kein lustiger Jodler schloß die Strophe, auch kein Heller Jauchzer schallte von den Bergen, wenn Abends die sonst so lustigen Sennerinen vor ihren Hütten saßen. Eben hatte Leni mit ihrer Freundin der Bartenhauser Rest die letzte Strophe des Liedes beendet: «Wie hat ma sonst 's Herz klopft, vor Lust und vor Freud „Aber jetzt is mei Bua fort, mei Franzl soweit «Und ohne ihn kann i gar nie glückt, wer'», „Drum scheint mir koa Sauna, drum leucht mir koa Stern" als sie plötzlich aufsprang, und zu ihrer Freundin sagte: „I moa da kimmt ja gar der alt Fischerlenzl mit seine Krax'n no aufi zu uns, was will do der no so spat, ebba gar an Butter hol'n, und i hab heut no gar nit ausgrührt." — „A mei", moant Nesei, auf d'Nacht holt der Lenz! koan Butter mehr, vielleicht hat er gar a Botschaft vom Franzl, was gilts, er bringt Dir a Briefei, hast ja scho lang nix mehr von eam g'hört, dem arma Narr'n." „Sei stad Resei, und mach mir koan Schreck«, es werd eam do nix passirt sei' mir hat so heut Nacht träumt, i hab'n lieg'n seh'n, ganz blaß in seiner Kammer!" Während dieses Gespräches kam der alte Fischerlenzl zur Sennerhütte, und mit einem „Gelobt sei Jesus Christus" begrüßt er die beiden Mädchen. „WaS bringst denn heut no Lenz, daß Du so spat gen Alm kämst?" redete ihn Leni, die ihre Ungeduld nicht mehr bemeistern konnte, freundlich an, — „werd do dahoam nix g'scheg'n sei, so viel derschrickt mi dei Hoamgascht (Heimgarten) auf d'Nacht." — „Dös grad nit" erwiederte der Alte, und klopft sein Tabakspfeifchen auS — „an Gruß soll i ausricht'n vom Vota und der Muatta, und da hab'ns ma a Briefei mitgeb'n, dös heut z'Mittag der Omnibus von Schliersee mitbracht hat, es scheint sie nit grad her, als wars vom Franzl weil 's Papier so viel sei, und d'Ueberschrift so schulg'recht is, aber do scheint er mir a Soldatenbrief z'sein, wei koa Vriefmark'n nit drob'n is, und er a nix kost, wie der Vota g'sagt hat." — Hastig nahm Leni den Brief an sich, und von einer bangen Ahnung ergriffen, betrachtete sie die ihr gänzlich unbekannte Handschrift der Adresse, welche lautet: An Jungfrau Magdalena Gschwendtner, Eckardsbauerntochter in Geitau, Post Schliersee, bayer. Feldpost. „Heilige Mutter Gottes von Birkenstem, dös is an Franzl sei Schrift nit, werd eam do nix g'scheg'n sei' — Resl, i trau mir den Brief gar nit aufz'macha, die Angst bringt mi um." — Resl, die längst in die Herzensgeheimnisse ihrer Freundin eingeweiht war, nahm ihr tröstend den Brief aus der Hand, und kaum hatte sie ihn geöffnet, rief sie „Lenerl sei stad. Dei Franzl lebt no, da stehts ja scho g'schrieb'n, paß auf": „Heißgeliebte Leni!" Mache Dir keine Sorgen, ich lebe, und bin gesund, und gedenke Deiner in weiter Ferne. Deinen letzten Brief, den ich am 9. Juli richtig erhalten habe, konnte ich Dir nicht beantworten, denn am Tage darauf mußte ich in aller Früh mit meinem Bataillon nach Kissingen abmarschiren, und wurde sogleich mit einer Recognoscirungspatrouille beordert gegen die Preußen zu marschircn. Wir waren kaum ^ Stunde außerhalb der Stadt, so kamen wir schon mit dem Feinde zusammen, und von beiden Seiten ging das Feuern los. Da wir zu wenig waren, mußten wir uns bald zurückziehen, und kamen wieder zu unserm Bataillon,- und zur ganzen Division. Die Preußen rückten auch mit einer Division immer näher heran, und es kam zu einem heißen Kampf, bei dem ich tapfer mitfocht. Eine Abtheilung meines Bataillons und eine Compagnie des 11. Infanterie-Regiments besetzten den Kirchhof in Kissingen den wir mit Grabsteinen wohl zu verrammeln suchten, während links davon das 15. Jnfant.-Reg., das 7. Jägerbataillon und eine Abtheilung unseres Bataillons stand. Hier nun ging es hitzig zu, und wir 357 wollten unsere Stellung am Kirchhofe um keinen Preis aufgeben. Mitten im stärksten Gefechte sah ich, wie ein Preuße gerade mit seinem Gewehrkolben auf einen von unsern Offizieren einen mörderischen Schlag führte; gottlob war ich zur rechten Zeit da, und mit einem heftigen Vajonnetstich streckte ich den Preußen nieder, und mein junger Herr Lieutenant war gerettet. Aber in demselben Moment spürte ich auch einen heftigen Schlag, und bewußtlos sank ich um. Als ich wieder zu mir kam, lag ich im Feldspitale zu Nüd- lingen, mit einer Schußwunde in der Seite, doch sagte mir der Arzt, daß sie nicht gefährlich sei, und ich mit dem Leben davonkomme. Da das Spital aber bald zu voll von Verwundeten wurde, brachte man mich hieher nach Würzburg in das neu hergerichtete Lazareth im alten Bahnhof, wo ich wie im Himmel zu sein glaube. Du brauchst also, herzliche Leni, gar keine Sorgen um mich haben, und bald hoffe ich nach Hause zu kommen. Eigenhändig kann ich Dir nicht schreiben, und ich habe demnach ein Fräulein, die mich mit andern wie eine barmherzige Schwester pflegt, gebeten, dieses an Dich zu schreiben, was sie, indem ich ihr den Brief angab, mit Freuden gethan hat. Noch muß ich Dir mittheilen, daß der nemliche Preuße, der auf dem Kirchhofe in Kissingen dem bayerischen Offizier den tödtlichen Stich geben wollte, und den ich dann mit meinem Bajonnet niederstieß, jetzt mein Nachbar im Lazareth ist; ich habe ihn in den rechten Oberschenkel getroffen, dem armen Menschen mußte aber der Fuß abgenommen werden. Er ist aus Polnisch-Preußen und heißt Nikolaus Jaroczyn; wir sind die besten Freunde geworden, und obwohl er kein Wort Deutsch versteht, verstehen wir uns doch ganz gut. Er ist ein reckt guter Mensch, und hat Niemand mehr auf der Welt, der sich seiner annimmt, wenn er in seine Heimath nach Polnisch-Kron zurückkehren muß. Jetzt herzliebes Lenerl habe ich Dir vorläufig Alles erzählt, wie es mir gegangen hat. Habe nur keine Sorgen, und denke immer in Treu und Lieb' an Deinen Würzburg, den 3. August 1866. (Fortsetzung folgt.) dichliebenden Franz Bachhuber. Konradin Krerrtzer. (Schluß.) Das Jahr 1817 brachte dem Meister wieder eine feste Anstellung. Fürst Kar^ Egon von Fürstenberg ernannte ihn zu seinem Hofkapellmeister. Dieser Fürst, ein geistreicher, lebhafter und edelgesinnter Mann, verstand es, in'seiner kleinen Residenz, dem Städtchen Donaueschingen, im badischen Schwarzwald, ein frisches Geistesleben zu entfalten. Krentzer, der vielgewnndte Komponist, Dirigent und Organisator, sollte insbesondere die Musik auf die Höhe bringen. Von Amtswegen hatte er die Kirchenmusik, das fürstliche Orchester und die Aufführung von Operetten und Singspielen zu leiten. In Wirklichkeit aber hatte es Kreutzer sehr wesentlich mit Dilettanten zu thun, die er sich für den einzelnen Fall erst tüchtig Herschulen mußte. Es war dies einerseits eine höchst dankbare Aufgabe; Kreutzer verstand es, Feuer und Zug in die Sache zubringen, er besaß die nöthige Ausdauer und Geduld, war eine den Bedürfnissen des gebildeten Dilettantismus freundlich entgegenkommende, liebenswürdige, behagliche Persönlichkeit; kein Wunder, daß er in den Gesellschaftskreisen der kleinen Residenz den Mittelpunkt bildete und, als der Unentbehrliche, tüchtig verhätschelt wurde. Andererseits aber fühlte sich Kreutzer doch allzusehr abgeschnitten von der Berührung mit dem musikalischen Leben seiner Zeit. Einmal achtete er sich selbst nicht für reif und fertig genug, um der Anregung, Auffrischung und Bereicherung von außen entrathen zu können, sodann sagte ihm ein richtiger Instinkt, daß er in der That, nach der ganzen Art seiner Anlage, einer gewissen Anlehnung an Andere bedürfe. Er erbat sich 1821 längeren Urlaub, 1822 die Entlassung und erhielt in Wenzel Kalliwoda einen Nachfolger. In Donaueschingen hat 358 Kreutzer jedenfalls fleißig kornponirt, die Verhältnisse schon- forderten dies von ihm. Was er geschaffen hat und in welcher Reihenfolge, läßt sich nicht genau bestimmen, da die Opuszahl auf seinen Werken nur die Reihenfolge der Veröffentlichung bezeichnet, die keineswegs immer mit derjenigen der Entstehung harmonirt und überdies nicht zuverlässig ist, wie z. B. »x. 50, 70, 70 u. a. verschiedenen Publikationen gegeben ist. Doch dürfte» wir kaum fehlgreifen, wenn wir in die Zeit der Wirksamkeit KrcutzerS in Donaueschingcn die Entstehung derjenigen Werke verlegen, welche durch ihre ganze. Anlage andeuten, daß sie dem Bedürfniß eines vcrhültuißmäßig weit geförderten Dilettantismus zu dienen bestimmt waren: die sechs Piecen für Pianoforte mit Begleitung der Flöte oder Violine op. 31, die 6 vierhändigen Stücke für Pianoforte vpr. 34 *)', die Konzertsonnte für Flöte und Pianoforte o;>. 35, das Divertissement für Pianoforte, Flöte, Hautbois, Fagott und Kontrabaß ox. 37, die Variationen für Klarinette (welche er selbst vorzüglich blies) mit Begleitung von 2 Violinen, Viola, Baß, 2 Hautbois, 2 Hörnern und Kontrabaß ox. 36; ein Trio in Lsäur für Pianoforte, Klarinette und Vasson (o^. 43), 2 Konzerte für Pianoforte mit Begleitung des kleinen Orchesters op. 50**); für Gesang: zwei Romanzen aus Raupachs „König Enzio" op. 40, drei Duetten für 2 Soprane up. 41 (wenn nicht in Stuttgart komponirt), vielleicht auch die „Solos" für das Pianoforte (ohne Opuszahl) und ohne Zweifel eine Reihe seiner besten Lieder für Männerchor. — In allen den genannten Werken für Kammermusik entfaltet Kreutzer eine ansprechende Melodik, einen gewissen Reichthum brillanter Figuration, die doch nicht allzu hohe Anforderungen an die Ausführender: stellt, und eine angenehme Abwechselung in den Formen, so daß sich diese Werke auch jetzt noch als recht angenehme Hausmusik für Dilettantenkreise empfehlen. Erhebt sich diese Musik auch kaum über das Gute der zeitgenössischen Meister zweiten Rangs, so ist sie doch durchaus tüchtig, gesund und jedenfalls ansprechend und fördernd. Kreutzer reiste von Donaueschiugen zunächst nach München, wo er eure seiner Opern („Acsop in Phrygien"?) zur Aufführung brachte. Der Dankbarkeit und Pietät gegen den Fürsten Egon gab Kreutzer noch späterhin Ausdruck, indem er ihm daS Heft op. 78 („Würde der Frauen") und die „Gesänge aus Goethes Faust" widmete. Unter diesem Titel gibt Kreutzer eine Art Faustmufik. Die Goethische Dichtung wird wie eine Art Singspiel, stellenweise säst wie eine Spieloper ernsten Charakters behandelt. Ein ^ckuglu von nur 30 Takten leitet die Tragödie ein; dann schweigt die Musik, um erst wieder mit den Ostergesängen einzusetzen, die nichts weniger als streng kirchlichen Charakter tragen, aber auch keineswegs unwürdig, dabei äußerst sangbar und ansprechend sind. Der Spaziergang bringt ein stimmungsvolles Bettlerlied, einen frischen Soldatenchor, dann das Lied „Der Schäfer putzte sich zum Tanz." Während Kreutzer bis daher die Musik bescheiden hinter der Dichtung zurücktreten läßt, räumt er ihr von jetzt an mehr Raum ein; den in sein Studirzimmer zurückgekehrten Faust läßt er die Worte: „Verlassen hab' ich Feld und Auen ec." singen, die Geisterchöre runden die Szene ab. Die Scene in Arierbachs Keller bringt das Lied von der Ratte und das das Floh-Lied in ganz eigenartiger Auffassung. Gretchen ist von der Musik besonders reich bedacht, rechts als eine musik-umflossene, duftige Gestalt. Eine Reihe von Scenen (auf der Straße, in Grethchens Kammer, im Garten, am Brunnen, im Zwinger, vor Grethchens Thür), welche der Dichter für das gesprochene Wort bestimmt hat, kleidet Kreutzer in Töne. Mit der Scene im Dorn und dein Dias irno schließt er ab. Die Musik steht nicht auf der Höhe der Dichtung, sie ist einfach und volksthümlich. Die ganze Auffassung, des Faust gemahnt an die Weise, wie sich Kreutzer in dem liebenswürdigsten seiner Werke gibt, im „Verschwender". Von München wandte sich Kreutzer nach Wien. Am 4. Dezember 1822 brachte er die „romantische Oper Libussa" (Klavierauszug ox. 48) zur Aufführung. Dieses Werk, welches über eine Reihe von Bühnstt -') Die Bezeichnung op. 34 tragen auch die „Wanderlieder" (1. Folge). Dieselbe Opuszahl trägt der Klavierauszug vorn „Taucher." 359 ging, machte Kreutzer zürn berühmten Mann und trug ihm die Stelle eines Kapellmeisters am k. k. Hofoperntheater (Kärntherthor-Theater) ein. Es folgten nun rasch aufeinander die Musik zu dem nordischen Märchen Sigune (1823), die ländliche Szene: „Erfüllte Hoffnung" (1824), eine Hymne auf die Genesung des Kaisers (1826) und eine komische Oper: Die lustige Werbung." 1827 verließ der unruhige Geist Wien, um sein Glück i in Paris zu versuchen. Aber seine Oper „O'uau clo In zouvennnoo" machte dort kein ^ Glück. Gerne kehrte er 1828 wieder in seine alte Stellung nach Wien zurück, die ihm doch zum Mindesten eine sorgenfreie Existenz gewährte: er hatte 3000 fl. Gehalt und 1000 fl. Bensfizantheil. Mit neuer Schaffenslust ging er hier ins Zeug; Oper folgt aus Oper („Das Mädchen von Montfermeuil", „Baron Luft", „Die Jungfrau", „Der Lastträger an der Themse), bis er mit der von Grillparzer für keinen Geringeren als Beethoven gedichteten romantischen Oper „Melusine" zum Josefstädter Theater übertrat. Für diese Bühne schuf er in glücklichem Wurfe seine Meisterwerke auf dem dramatischen ! Gebiete: „Das Nachtlager von Granada" (1834) und die Musik zu Raimunds Zauber- ' spiel „Der Verschwender." Der Form nach eine Oper,'ist der Sache nach das Nacht- , lager ein echt deutsches Singspiel in erneuerter und vertiefter Gestalt. Der unverwüst- ^ liche Zauber und die nie versagende Anziehungskraft, welche diese liebenswürdige Oper ausübt, liegt viel weniger in dem „Dramatischen" der Musik, als in dem überraschenden Reichthum an gemüthvoller, frischer Liedmelodie. Von der Musik zum „Verschwender" sagt W. A. Rieht mit Recht, in dieser Musik (man denke an das Hobellied l) zeige sich Kreutzers Muse von der liebenswürdigsten Seite. Wohl schuf Kreutzer in Wien noch manche Oper („Tom Rick" 1834, „Der Bräutigam in der Klemme" 1835, „Die Höhle von Waverley" 1837, „Fridolin, oder der Gang nach dem Eisenhammer" 1837, „Die ^ beiden Figaro" 1839), aber so wie mit dem „Nachtlager" glückte es ihm mit keiner mehr. Daneben entstanden eine Reihe von Kammer- und Salon-Musikwerken und frischen H Liedern (eine Phantasie über eine Schweizermelodie kür Pianoforte op. 55, vierhändige Märsche, eine vierhändige Sonatine op. 61, eine Poloimmo brillnnto für Pianoforte op> 67, 6 Phantasien für Pianoforte op. 76, ein vierhändigeS lionclonu brillant op>. 68: Lieder und Romanzen von Ludwig Uhland op. 60, 64, 70 und 76; „Waldlieder"» „3 Lieder von Julius Mansfeldt; endlich für den Männerchor: op. 80 „Sechs ländliche Gesänge" von W. Müller; op. 85 „Sechs Quartetten", op. 88 „6 Lieder und Chöre" von Stieglitz; op. 98 „Tafelgesänge"; op>. 89 (?) „12 Gesänge von Peppert"; vp. ? „Sechs Gedichts" von M. Hessemer). Das häusliche Leben des Meisters war nicht arm an Sorgen. Schon im Jahre 1824 verlor er das Weib seiner Jugend. Sie hatte ihm am 21. Juni 1820 ein Tüchterchen Anna Wilhelmine Cäcilie geschenkt. In Anna von Ostheim (geb. 25. Febr. 1803) fand er eine zweite Gattin, mit welcher er sich am 1. Sept 1825 auf dem Rittergut Weiß-Oelhüttcn vermählte. Sie hat den Gatten überlebt und seit 1853 bei dem Schwiegersöhne, Fabrikanten Winkler in Dresden, eine neue Hcimath gefunden. Aüch sie schenkte dein Meister ein Töchterlein Marie (geb. 4. Okt. 1828), das, wie das ältere Töchterlein, den Vater durch große musikalische Begabung erfreute, weßhalb Kreutzer Beide zu Sängerinnen ausbildete. Wie es kam, daß Kreutzer, schon nahe den Sechzigern, seine so schöne und gesicherte Stellung in Wien aufgab und abermals auf Reisen ging, ist nicht aufgeklärt. 1839 legte er sein Amt > nieder und begleitete seine Tochter Cäcilie auf einer Kunstreise, um dieselbe in die Kunst- ^ Welt einzuführen. Ein gütiges Geschick fügte es, daß Vater und Tochter schon 1840 feste Stellung an einer und derselben Bühne gewannen, am Stadttheater in Köln. Hier feierte er als Dirigent des 23. rheinischen Musikfestes einen herrlichen Triumph. Intriguen aber nöthigten ihn, schon 1841 den Dirigentenstab niederzulegen. Abermals beginnt das Wanderleben. Eine neue Oper, „Der Edelknecht", in welcher ein Einfluß der Auber-Meyerbeer'schen großen Oper nicht zu verkennen ist, dirigirte er in Wiesbaden, ohne daß dieselbe einen durchschlagenden Erfolg gehabt hätte. Ganz vergessend, daß für ihn die Lorbern auf dem Gebiete der gemüthvollen Liedweise und des echtdeutschen Sing- spiels wuchsen, verlangte sein Ehrgeiz nach dem Beifall der großen Oper in Paris. Er trat mit Scribe in Verbindung wegen eines Operntextes, reiste selbst dreimal nach Paris (1843, 1844, 1845), ohne einen wesentlichen Erfolg verzeichnen zu dürfen. In Gent dirigirte er eine seiner Opern, fungirte auch daselbst bei einem Sängerfest als Preisrichter. In Graz, wo wir ihn 1846 finden, ereilte ihn die Nachricht, daß die neueste Oper, welche der rastlos arbeitende Meister während des unruhigen Wanderlebens geschaffen hatte, die „Hochländerin", vom Stadttheater in Hamburg znr Aufführung angenommen sei; zugleich erhielt er die Aufforderung, selbst nach Hamburg zu kommen, die Oper einzustudiren und aufzuführen. Der glänzende Empfang, der in der alten Hansestadt dem 66jährigen Sängermeister bereitet wurde, die begeisterte Aufnahme, die sein Werk am 22. November 1846 fand, es war der letzte Sonnenblick auf seiner Künstlerlaufbahn! Abermals setzte -er den Wanderstab weiter als Beschützer und Führer seiner zweiten Tochter. Sein Weg führte ihn nach Riga, wo seine Tochter am deutschen Theater Stellung gefunden hatte. Treulich wachte der besorgte Vater über seinem Kinde; in keiner Vorstellung, wo sie auftrat, fehlte der ehrwürdige Herr. Bei der Umarbeitung seiner „Hochländerin" und des „Konradin von Hohenstaufen" sollen ihn Ahnungen des nahenden Feierabends überkommen haben. Am 14. Dezember 1849 ereilte ihn ein Schlagfluß. Ferne der deutschen Heimath fand der deutsche Liedermeister seine letzte Ruhestätte. Die deutsche Liedertafel zu Riga gab ihm das Ehrengeleits und sang an seinem Grabe. Daß der fleißige Meister nicht aufgehört hat zu arbeiten, bis der Tod ihm die Feder aus der Hand nahm, bezeugen die vielen Veröffentlichungen, die in seinen letzten Jahren erfolgten. Aus den beiden Opern „Der Edelknecht", „Die Hochländerin" erschienen mehrere Liederhefte op. 101, „Sechs Gesänge", „Das Schloß am Meer" <>1>. d, Zwei Lieder: „Seelendrang", „Das Lächeln unter Thränen" «zu ?, Drei Duette op. 114, „Rastlose Liebe" c>p. ? „Vier Lieder" op. ?, „Zwei Lieder", „Glöck- lein"; in der Süngerhalle: „Einst", „Jägerlust und Jägerlied" und 6 Charakterstücks für Orchester unter dem Titel: „LntrsacllaiS <>p. 110, die, weil glatt und leicht ausführbar, sich für Dilettantenorchester empfehlen. Die Krone seiner Werke sind und bleiben die 134 Gesänge für den Männerchor. Seine Opern sind mit Ausnahme des „Nachtlagers" fast vergessen. Was diese letztere Oper so frisch erhält und ihr immer wieder die Liebe des Volkes gewinnt, ist der Reichthum an gemüthvoller Liedmelodie. Seine Kammermusik, so viel Erfreuliches und Erfrischendes sie bietet, ist vielleicht auf die Seite gelegt worden. Denn so glatt und gefällig seine Sachen gearbeitet sind, die Formen sind zu weit und zu groß, die Individualität vermag sie nicht ganz zu erfüllen. Wo aber Kreutzcr wie beim Lied genöthigt war, die schaffende Phantasie beisammenzuhalten und auf einen engen Raum zu konzentriren, da gelangen ihm wahre Kabinetsstücke. Die Stadt Meßkirch hat schon vor Jahren beschlossen, ihren Sohn durch ein würdiges Denkmal zu ehren, und sich mit der Bitte um Beiträge an die deutschen Sänger gewandt, die ja dem Meister so manche Weihestunde verdanken! Bis jetzt sind erst 4500 Mk. vorhanden; davon gaben die Bürger von Meßkirch allein 1000 fl., die Deutschen in New-Iork 1600 fl>; das klebrige kommt meist von kleinen Vereinen. Mochten diese Zellen dazu beitragen, das Andenken an den liebwerthen Liedermeister aufzufrischen! — M i s c e l l e n. (Patriotismus.) „Meyer, wofür haste denn bekommen den Orden, was Du jetzt immer trügst." Meyer, will ich Dir sagen warum. Weil ich mir bei der Revolution so gcforchten hab'." Saphir sagt: „Frauen und Lichter gleichen sich darin, daß beide oft für einen Andern brennen, von welchem sie geputzt werden.". Für die Redaction verantwortlich: Alpbons Planer in Augsburg. — Druck und Verlag des litterarischen Instituts von Dr. M. Huttler.