Nr. 1. 1883 . zur „Äugslmrger Pojheitnilg." Mittwoch, 3. Januar Z«m Jahresbeginn. Des Jahres letzter Abend sank hernieder, Ein neuer Morgen bricht durch dunkle Nacht; Im Dome Gottes schallen Jubellieder, Zur Ehre dessen, der sür rrns gewacht. Und dennoch flüitert's wie geheimes Wehen Durch's kahle Laub, den schneebedeckten Hain: Allmächt'ger Gott, ich bitt', erhör mein Flehen, Laß es genug der harten Prüfung sein! Schau nieder auf die Sorgen Deiner Kinder, Sieh' ihre Thränen, sieh' ihr Herzeleid; O hab' Geduld, und sind sie gleich auch Sünder, Sie sind bedürftig der Barmherzigkeit! Durch Hagelschlag, durch Wassersnoth und Regen, Empfand so mancher Deine strafend' Hand; Empfing auch nicht, wie sonst, den Erntesegen, Sein flehend Auge ist Dir zugewandt! Drum hör' sein Flehen, nimm von ihm die Sorgen Gieb, daß des Morgensternes milde Pracht Ihm neue Hoffnung beut' am heut'gcn Morgen, Damit er spricht: Mein Gott hat's wohl gemacht I Auf daß er dankend hin zn Dir sich neige, So liebevoll, wie aller Eltern Kind, Vor dem Altare seine Kniee beuge, In dem Gebete neue Labe find'! O, segne Gott, der Menschenhände Thaten!! Damit dereinst am srohen Erntetag Ein redlich Handwerk wie des Landmann's Saaten Den reichsten Lohn und Garben bringen mag! O mög Dein Stern recht frohe Hoffnung schüren Für's neue Jahr in aller Eltern Brust, AuS Nacht zum Licht, aus Leid zur Wonne führen, Die sich der Sorgen sür ihr Lieb bewußt. Doch joll's Euch Segen bringen das Neujahr, Dann müßt Ihr auch auf Euern Gott vertrau'n! O glaubt! Er hilft gewiß. — Und dann fürwahr Könnt sroh Ihr in die dunkle Zukunft schau'n; Dann wird im Augenstern oft selig blinken, Die Freudenthrüne, die das Herz gebar; Aus jedem Antlitz es verklärend winken: Gott sei's gedankt! Gott Lob! Ein gutes Jahr I U. L» Uor dem Madormrribilde Erzählung von Hermann Hirschfeld. (Nachdruck verbalen.) Erstes Kapitel. Bon Gasta her donnerte Kanonenhall durch das Land. Mit Aufbietung der Kraft der Verzweiflung vertheidigte das bedrohte Bourbonenthum in der Person des Königs Franz von Neapel das letzte Bollwerk, das ihm geblieben, die letzte Festung seines Reiches. Wie oft mochte Feindesgier dem sonnigen Südgestade Italiens genaht sein, wenn der Mauren und der Türken Heere mit Verderben drohten. Heute aber galt es nicht den Kampf gegen den Muselmann, nicht Frankreich und Spanien stritten, wie einst in den Tagen des Mittelalters, um den Besitz des Paradieses auf Erden — Italien war gegen 2 i ! -i Italien aufgestanden — neue Zeit! Einheit! hieß des Tages Parole. In der Verbannung weilten die kleinen Fürsten Italiens, die der neuen Zeit eines Königreichs Italien ihre Erblande zum Opfer bringen mußten. Schon war durch kühner Freischaaren Streich die Hauptstadt des neapolitanischen Reiches in den Händen des neuen Italiens und über seine letzte Beste, über Gavta zog sich wolkenschwer das Verderben zusammen. Was half die heldenmüthige Vertheidigung, was die Opferwillig^-: des jungen Königspaares, das Noth und Mühen mit dem geringsten seiner Soldaten theilte, gegen des Hungers und des Typhus drohende Gespenster, die täglich die Zahl der tapferen Besatzung minderten. Nur noch gezählt waren die Tage bis zur Ergebung, aber Heldensinn ermattet nicht, und wie am ersten Tage der Belagerung, donnerten die Kanonen der Festung den Kriegsschiffen entgegen, die von der Seeseite her einen Vortheil zu erreichen suchten. Auch bis zum Garten des Herrn Väldini drang der kriegerische Hall. Und doch war alles hier so still, so friedlich; harmonisch schmetterten gefiederte Sängerin Myrthen- und Cypressengesträuch ihre Lieder, der Granatbaum, die Aloe, sandten ihre Düfte und auf den Beeten prangten Blumen in tausendfarbigem Schmucke, aus dunklem Laube glühte die Goldorange und über alle Herrlichkeit wölbte sich Italiens tiefblauer Himmel, glühte Italiens Sonnenschein. An der Hinterseite des Hauses saß ein junges Mädchen von etwa zwanzig Jahren auf einer Bank, mit einer Handarbeit beschäftigt. Augenscheinlich nicht eine Tochter des Landes, war sie zwar keine Schönheit zu nennen, aber der Ausdruck sinnigen Ernstes verschönte ihre Züge. Ihre Beschäftigung schien sie nur mechanisch zu betreiben, weit ab schweiften ihre Gedanken und hin, und wieder rann, ihr selber unbewußt, eins Thräne aus den dunkelbraunen Augen die Wange hernieder. „Alma — ich bei Dir und Thränen?" War der Ton vorwurfsvoll, der an des jungen Mädchens Ohr drang, so ward er durch den Ausdruck innigster Zärtlichkeit gemildert. Aus einer Seitenthür war ein hochgewachsener junger Mann in dunkler Ofsiziersunisorm getreten und hatte sich ihr leise genähert. „Zürne nicht, Robert", — das junge Mädchen erhob sich und reichte beide Hände dem Kommenden. „Habe ich nicht Grund zu Thränen? Mahnt es mich, trotz des stille» Glückes, das mir das Asyl des würdigen Herrn Valdini gewährt, trotz Deiner Liebe, die der Himmel mir beschied, doch noch immer an meine gute Mutter, die ich in Neapel hegrub, an den Bruder, den vielleicht zeitlich und ewig verlorenen, der statt der Mutter und Schwester Stütze zu sein, das Haus floh, das ihn geboren, um seinen wilden Gelüsten fern über Meer und Land nachzugehen? Und muß ich nicht um Dich selber zittern, Roberto, den tapfersten Offizier des KönigS Franz? Wie vielen Gefahren hast Du Dich schon ausgesetzt der Sache halber, der wir alle treu ergeben, — wie vielen gehst Du »och entgegen?" „Ich flehe in Gottes Hand", entgegnete der Offizier; „doch nicht lange mehr" — düster war sein Antlitz — „brauchst Du für mich zu bangen, mein theures Mädchen. Nicht lange mehr kann sich das letzte Bollwerk des neapolitanischen Königreichs halten und ist es dahin, kann ich dem erhabenen Paare, das seine Krone trug, nicht mehr meine Dienste weihen, dann führe ich meine holde Braut zum Altar und schaffe meine kleine väterliche Besitzung zur Stätte des reinsten Glückes für uns und für andere. Daran denke, Alma, das sei Dein Trost während meiner Abwesenheit, denn noch diesen Abend verlasse ich Herrn Valdinis Villa und kehre nach Gavta zurück, meinem königlichen Herrn die traurige Kunde zu bringe», daß Alles für ihn verloren, kein Arm, der noch helfen könnte, sich für ihn erhebt und dann an seiner Seite das Schicksal zu erwarten." Das junge Mädchen ward bleich. „Nur wenige Stunden der Ruhe gönntest Du Dir an meiner Seite und schon willst Du mich wieder verlassen?" klagte sie. „Aber Du hast unserm König den Eid der Treue geleistet, fern sei es von mir, Dir Deine ! 3 Pflicht zu erschweren. Geh' denn, Roberto; sobald Du fort, eile ich in den zerfallenen Gartsnpavillon am Ende der Besitzung, dort in einem der Nebenräume habe ich ein wunderliebliches Madonnenbild entdeckt, keine Künstlerhand hat es gemalt, halb erloschen sind seine Farben und doch habe ich es so lieb gewonnen, blickt das Antlitz so mild und gütig, daß ich täglich zu ihm wallfahre. Ihrem Schutz will ich Dich empfehlen, Roberto, sie wird reinster Liebe Flehen gnädig sein." Das Gespräch der beiden jungen Leute ward durch das Erscheinen des Besitzers der Villa unterbrochen. Herr Jofo Valdini war ein Mann in den Fünfzigern; seine Züge hatten einen milden, fast kindlichen Ausdruck; es war ein Antlitz, das keine Leidenschaften der Seele trübte, wenn anders seine unbegrenzte Hingebung für die Sache des Königs Franz nicht eine Leidenschaft zu nennen war, dem er bereits schwere Opfer mit freudigem Herzen gebracht. Mit freundlichem Lächeln begrüßte er das junge Paar. „So recht, mein Kind", sagte er, die feine, weiße Hand auf Almas dunkelblondes Haar legend, — „die Ehre über alles, über alles die Treue. Glaube mir, kannst Du, des Nordens Tochter, auch nicht urtheilen über des fremden Landes Politik, — Du darfst mir glauben, Dein Roberto dient keiner schlechten Sache." „Kann es ein Mann mit seinem Herzen, mit dem Eueren, Herr?" rief Alma. „O meinet nicht, daß mir des Landes Wohl und Weh gleich sei, das ich seit fünf Jahren meine Heimath nenne. Als ich mit der theuren Mutter hier anlangte, die Verwandten aufzusuchen, die uns so lange schon gerufen, um der Schande zu entgehen, die meines Bruders Leichtsinn über unseren Namen in Deutschland gebracht, als wir sie ein Opfer der herrschenden Epidemie, nur als Leiche antrafen, da wäret Ihr es, edler Herr, der Euch der verlassenen Frauen annähmet; und als vor zwei Jahren mir die Mutter entrissen ward, da botet Ihr mir Euer Haus, als das eines Vaterhauses. Als »reinen Vater betrachtete ich Euch und in Eure Hand legte ich die Entscheidung, obwohl mein Herz längst gesprochen, da Roberto Ariano, der Freund Eueres Hauses, Euer verjüngtes Ebenbild in Handeln und Denken, um meine Hand warb." „Und ich willigte mit Freuden ein", sagte der alte Herr gerührt. „Wollte Gott, mein Sohn gliche Deinem Roberto. An meinem leiblichen Kinde habe ich der Freuden wenige; schon jung zeigte er ein so leidenschaftliches Temperament, daß meine Milde ihm gegenüber zur Schwäche geworden wäre. Ich sandte ihn, dem die leitende Hand der Mutter nicht vergönnt war, in ein Pensionat nach Turin. Als er der Schule entwachsen, trat er in den Dienst des Staats. Hätte ich ahnen können, daß Sardinien ausersehen, das Geschick Italiens zu ändern, — ich hätte nimmer meine Einwilligung gegeben. Als ich ihn zurückrief, den Bourbonen seine Dienste zu weihen, denen sein ganzes Haus in Treue ergeben, verweigerte er mir den Gehorsam. Freilich seit einiger Zeit sind seine Briefe herzlicher, er scheint, überwältigt vom Mißgeschick des unglücklichen Königspaares, sein Unrecht einzusehen und soeben erhielt ich von ihm einen Brief, der noch für heute mir das Eintreffen meines Luigi meldet." Die Mittheilung des Hausherrn schien eben nicht angenehm auf den jungen Offizier zu wirken. „Und wird Luigi lange im väterlichen Hause verweilen?" fragte er. ^ Valdini verstand ihn. „Seid unbesorgt, mein junger Freund", sagte er. „Mein Sohn wird nicht vergessen, daß eines Valdini erste Pflicht Ritterlichkeit gegen Damen heißt. Ich hoffe, Ihr werdet noch Freunds werden, Roberto, — so oft nannte ich mich in Trauer um meinen Sohn, der so wenig meine Liebe begriff, kinderlos — vielleicht darf ich im Alter der Kinder drei an mein Herz schließen." Zweites Kapitel. Kaum zehn Minuten von der Villa Valdini's entfernt, hielt ein leichter offener Wagen von einem Kutscher geführt; nebeu dein Lenker saß ein wildbnrtiger Mann in abgeschabter, bestaubter Kleidung, dunkelblondes Haar fiel ungeordnet um seine Schläfe» und wild und unstät blickte sein Auge. Er mochte das Ende der zwanziger noch nicht überschritten haben, aber Strapazen und Leidenschaften ließ sein Antlitz alt vor dem Alter erscheinen. Und doch bei aller Wildheit hätte der Menschenkenner, der in der Züge Ausdruck der Seele Zustand erfaßt, noch eher Vertrauen zu dem finsteren wilden Manne auf dem Dienersitz gefaßt, als zu dem elegant gekleideten Herrn, der auf der weißgepolsterten zweiten Bank des Fuhrwerks ruhte. Kalte Berechnung und Herzlosigkeit prägte sich aus auf den schmalen gelblichen Zügen, das graue, matte Auge blickte gleichgiltig vor sich hin, aber hin und wieder flammte ein Blitz in ihm auf, der von tieferen Leidenschaften zeugte als die Außenseite verrieth. Ein befehlender Ruf und der Kutscher hielt an. „Ich werde mit meinem Diener den kleinen Weg bis zum Hause des Herrn Valdini zu Fuß zurücklegen", sagte er, „führe das Gefährt in das Wirthshaus, laß das Thier ruhen und sorge dafür, daß es zum Reiten oder Fahren bis zum Abend diensttüchtig ist. Du, Giacomo, folge mir. Er sprang vorn Wagen, auch der bei dem Kutscher sitzende Mann stieg ab, beide sahen dem Fuhrwerk nach, bis es um eine Ecke verschwand. Der kalte, vornehme Ton, in dem Luigi Valdini — denn dieser war der Ankommende — mit seinem Diener in Gegenwart Anderer redete, machte einer weit freundschaftlicheren Behandlung Platz, sobald er mit ihm allein war. „Wir sind zur Stelle, Giacomo", nahm er das Wort, „es ist alles geblieben wie vor Jahren, dort. der alte zerfallene Pavillon, dessen Räume uns zu Nacht dienen sollen. Hier muß das Pförtchen in der Mauer sein, das in den entlegensten Theil des Gartens führt, erproben wir an ihm die Kunst des Schlossers; werden wir überrascht, brauche ich im Eigenthum meines Vaters nicht um eine Ausrede besorgt zu sein." Er hatte sich einer kleinen, von Schlingpflanzen halb versteckten Thür genähert und öffnete sie. Vorsichtig schlich er, von Giacomo gefolgt, den Laubgang entlang, der zu einem kleinen zerfallenen Gebäude führte, zu jenem Pavillon, auf den er seinen Diener aufmerksam gemacht. „Wir wollen eintreten, die Thür ist unverschlossen, keiner kümmert sich um diesen Ort, wir werden ungestört sein", sagte er, das Innere betretend. Es war ein kleiner, kaum mit den notdürftigsten Möbeln ausgestatteter Raum, der sichtlich von seinem Eigenthümer vernachlässigt ward. Herr Valdini betrat niemals den Hintern Theil des Gartens, denn an der Thüre des Pavillons ward einst seine Gattin vom Schlage getroffen und er mied die Erinnerung an jenes furchtbare Ereignis; Nur von den oberen, nicht durch Läden bedeckten Fenstern drang ein ungewisses .Zwielicht; der an Tageshells gewohnte Blick fühlte doppelt die hier herrschende Dämmerung. „Es ist Alles, wie ich dachte", sagte der Sohn des Hauses befriedigt, nachdem er flüchtige Umschau gehalten. Und nun höre, welchen Plan ich im Interesse der Regierung der wir Beide dienen, ersonnen." „Was kümmert mich Regierung?" meinte Giacomo unwirsch. „Ich diene Dem, der am meisten zahlt, — augenblicklich seid Ihr das; was kümmern mich Eure Pläne? Gebt mir Gold — nur um Gold kann ich vergessen, — Gold ist Leben, Glück, Familie Alles-" „Und Gold soll Dir werden, befolgst Du treu mein Gebot. So höre: Diese vier Briefe trägst Du zu den Männern in der Umgegend, deren Namen Dir die Aufschrift zeigt. Es sind Freunde der Regierung; ich wünsche Zeugen zu haben, daß ich in ihren Interesse gehandelt. Hast Du den Auftrag erfüllt, so kehrst Du auf dem Wege, der wir gekommen, an diesen Ort zurück und wartest meine weiteren Befehle wegen jene? Burschen, der während meiner Abwesenheit hier den Herrn zu spielen scheint und meinen schwachen Vater sein Vermögen für eine verlorene Sache abzwackt. Er hat keine Ahnung daß ich ihn in Turin erkannt, daß ich seine Sendung durchschaut und in derselben Stund 5 wie er die Hauptstadt verlassen habe. Er wird noch heute, nachdem er seine Braut begrüßt, die Villa verlassen. Wichtige Papiere birgt seine Brieftasche, die er nach Gaöta mit sich nimmt; wir werden aus ihnen die Anhänger der Bourbonen in Turin erkennen. Diese Papiere, Giacomo, mußt Du mir verschaffen, in Güte oder Gewalt. Dreihundert Lire (Franken) für die Beute." (Fortsetzung folgt.) Die Todten des Jahres 1882. I. Fürstliche Persönlichkeiten. Febr. 8. Herzogin Anna, Tochter des Großherzogs von Schwerin, Schwerin 17 I. März 6. Markgraf Maximilian von Baden, Oheim des regierenden Großherzogs, Karlsruhe, 83 I. — 8. Calixt Gustav Hermann Prinz Biron von Curland, Polnisch-Warten- berg, 65 I. April 30. Prinzessin Wilhelm von Württemberg, geb. Prinzessin von Waldeck- Pyrmont, Ludwigsburg, 25 I. Juni 17. Prinzessin Margaretha von Sachsen-Altenburg, Altenburg, 15 I. Juli 9. Fürstin Gertruds von Hanau, Gemahlin des letzten Kurfürsten von Hessen, Prag, 76 I. Aug. 14. Prinzessin Maria Polyxena, Tochter des Landgrafen von Hessen, Kiel, 10 I. September 29. Herzogin Maria Pia von Parma, Biarritz, 33 I. Oktober 27. Mohammed-cs-Sadock, Bey von Tunesien, Tunis, 69 I. Dezember 3. Herzog Vernarb von Sachsen-Meiningen, Vater des regierenden Herzogs, Meiningen, 82 I. — 9. Prinzessin Friedrich von Preußen, Schloß Eiter bei Düsseldorf, 83 I. — 20. Penelope Smyth, Prinzessin von Capua, Villa Marti« bei Lucca. II. Geistliche Würdenträger. Januar 13. Bischof Dobrila von Trieft, Trieft, 70 I. — 14. Bischof Noettig von Brunn, Brünn, 76 I. März 16. Bischof Amberg von Vorarlberg» Feldkirch 80 I. April 6. Dr. Barkcr, Bischof von Sydney und Metropolit von Australien, Sän Nemo» Mai 1l. Dr. tlrool. Ludwig Wilhelmi, evang. Landesbischof von Nassau, Wiesbaden, 86 I. — 17. Dr. Karl Johann Greith, Bischof von St. Galle», St. Gallen, 75 I. Juni 14. Lequette, Bischof von Arras, Arras, 71 I. Ende Juni. Jerotheus, griechischer Patriarch von Jerusalem, Jerusalem. Juli 16. Jourdan, Bischof von Tarbes, Lourdes, 69 I. August 3. Dr. von Prandl, General-Vicar» München, 81 I. — 28. Johannes Pcine, Domcapitular und General-Vicar. Paderborn, 77 I. September 16. Dr. von Meyer, Präsident des protest. Oberconsistoriums, München, 68 I. — 16. Dr. Edward Pusey, Ascot, 83 I. — 19. Dr. Schaepman, Erzbischof von Utrecht, Utrecht. Oktober 1. Christoph Cosandey, Bischof von Lausanne, Freiburg, 64 I. November 20. Cardinal Sanguigni, Nom, 73 I. — 23. Canonicus Dr. tsteol. Leopold August Graf v. Spee, Aachen, 65 I. Dezember 3. Dr» Tait, anglicanischer Erzbischof von Canterbury, Ab- bington Park, 71 I. — 23. Cardinal Donnet, Erzbischof von Bordeaux, Bordeaux, 87 I. III. Staatsmänner und Parlamentarier. Januar 4> Herzog von Cadou, Paris 54 I. — 14. Minister Dr. Frhr. v. Falkenstein, Dresden, 80 I. — 22. Dr. jur. Josef Völk, Augsburg, 63 I. — 28. Minister Jervme David, Paris 59 I. — 29. Dr. Wilhelm Stieber, Chef der Sicherheitspolizei, Berlin. — 30. Landes-Hauptmann Graf v. Wolkenstein-Trostburg, Trient, 82 I. — 30. Bürgers, Präsident der Transvaal-Republik auf seinem Landgut in Transvaal. Februar 1. Herrenhaus-Mitglied Adam Frhr. v. Burg, Wien, 85 I. — 8. Minister Karl Frhr. v. Eder, Wien. — 14. Minister Josef Martel, Paris, 69 I. — 22. Graf Peter Schuwaloff, St. Petersburg. März 6. Neichstagsmitglied Joh. Brückl, Passau. April. Geh. Hannover'sche Legationsrath v. Alten, Montreux. Mai 2. Friedr. August Abt, Neichtstagsabgeordneter, Passau, 71 I. — 6. Lord Charles Cavendish, Ober- Staatssecretair für Irland, Dublin 46 I. — 6. Bourke, Unterstaatssecretair für Irland, Dublin. August 11. Baron von Magnus, preußischer Gesandter, Görlitz, 61 I. — Reichstagsabgeordneter MoSle, Brasilichi. September 27. Paul Bezanson, Reichstags- Abgeordneter, Bletz, 78 I. Oktober 11. Geh. NegierungSrath a. D. Ludwig Jakobi, Berlin, 66 I. — 18. Max Clavü von Bouhaben, Mitglied der katholischen Fraction, Köln. — 24. Karl Frhr. v. Devivere, Mitglied der katholischen Fraction, Köln. Nov. 11. Figueras, Präsident der spanischen Republik im Jahre l873, Madrid, 63 I. — 15. Jnstizminisler von Freydorf, Karlsruhe. — 22. Landtagsabgeordneter Professor Leonhard, Bieberach. — 25. Minister a. D. Dr. Julius v. Breideubach, Stuttgart, 72 I. — 27. Ministerpräsident Otto Theodor Frhr. v. Manteuffcl, Crossen, 77 Jahr. December 2. Oberpräsident Dr. v. Kühlwettcr, Minister, 73 I. — 6 . Louis Alane, Cannes, 69 I. — 6 . Nationalrath Alfred Esther, Zürich, 61 I. — 11. Staatsininister Thon, Weimar. — 11. Herzog Michelangelo Cantani v. Sermonata, Rom, 78 I. —7 15. Oberregierungsrath Dr. H. W. Krausnick, Berlin, 86 I. IV. Militairs. Januar 3. Nun Damat Pascha (der Theilnahme an der Ermordung des Sultans Abdul Äziz beschuldigt), Taif. — 10. General da Valmaseda, Madrid. — 16. Feld- Zeugmeister Eduard Frhr. v. Litzelhofen, Prag. — 22. General Alexander v. Minkwitz, Ct. Petersburg. Februar 4. General Wilhelm Ritter v. Merkel, München, 84 I. — 12. General Fürst Alexander Suwaroff, St. Petersburg. — 24. General Ludwig von Hegelmaier, Ludwigsburg, 72 I. — 24. General Albrecht Graf v. Holtzendorf, Dresden, 90 I. März 9. General Medici, Rom, 63 I. — 9. General Lanza, Rom, 67 I. Mitte März. Mehemed Nuschdi Pascha Mürerdschin, Konstantinopel, 80 I. — 26. von Kleist, preußischer Generallieutenaut, Berlin, 77 I. Mai 16. Constantin v. Kauffinann, russischer General, Gouverneur von Turkestan, St. Petersburg» 64 I. Juni 2. Giuseppe Garibaldi auf der Insel Caprera, 75 I. — 15. General Cissey, französischer Kriegsminister, Paris, 72 I. August 16. General Ducrot, Versailles, 65 I. — 20. Admiral Graf Lütke, St. Petersburg, 82 I. Okt. 7. Admiral Louis Pothuau, Paris, 67 I. 17. Feldzeugmeister Josef Frhr. v. Maroicic, Wien. 70 I. V. Männer der Wissenschaft» Jan. 6 . Alterthumsforscher Davis, Florenz. — 10. Dubois-Guchan, Lyon, 79 I. — 11. Professor Dr. Theodor Schwan», Köln, 71 I. — 12. Pros. Dr. Stumpf, Historiker, Innsbruck. — 12. Dr. zur. Graf v. Wartensleben, Berlin, 72 I. 13. Geograph Adam Jxelles, 51 I. — 14. Alterthumssorschcr Henry Adrien Prevost de Long- perier, Paris, 66 I. — 16. Charles Blaue, Mitglied der französischen Akademie und Professor der Aesthetik, Paris, 69 I. — 19. -Hermann v. Schlaginwcit-Sakünlünski, Naturforscher München, 66 I. — Jan. I'. Singer. Erfinder des „Pansymphonicon", Salzburg, 72 I. — Jan. Piag^ia, Asrikareisender, auf einer Forschungsreise in Knokus. — 26. Frederik Warrington, AMarcisendsr, Tripolis. 74 I. Feb. 10. Jos. Decaisne, Botaniker, Paris, 75 I. — 16. Dr. Moritz Ritter v. Schmerling, Senatspräsident des Verwaltungsgerichtshofes, Wien, 60 I. — 23. Eduard Desor, Professor der Geologie, Neuenburg, 71 I. — Dr. C. I. Matthes, Professor der Astronomie in Wiesbaden. April 7. Le Play, Socialpolitiker, Paris, 76 I. — 19. Charles Robert Darwin Naturforscher, auf seinem Landsitz Down bei Bromley, 73 I. — 25. Pros. Josef Aschbach, Herausgeber des, „Allgemeinen Kirchen-Lexicons", Wien, 81 I. — 26. Pros. Zöllner, Astronom, Leipzig, 48 I. Mai 4. Graf Franz de Champigny, Historiker, Paris, 78 I. Juni 3. Pros. Dr. Neinhold Pauli, Historiker Göttingc», 59 I. Juli 6 . Pros. Nikolaus Friedreich, Pathologe, Heidelberg, 57 I. — August 9. Rudolph Graf v. Stillfried- Rattowitz, Berlin, 78 I. — 19. D. Bossue 8 . -I., Bollandist, Brüssel, 78 I. September 4. Chorherr Fr. Nohrer, Geschichtsforscher, Luzeni. — 22. Dr. tstsol. Heinrich Luken, Groß-Fullen bei Meppen, 67 I. —- 23. Geh. Medicinalrath Friedrich Wühler, Göttingen, 82 I. — 30. Pros. Du. Johann Jacob Herzog, Erlangen, 77 I. Okt. 5. Direktor Dr. Karl v. Halm, München, 73 I. — 22. Domherr Robert Krawutschke, Breslau, 57 I. Nov. 4. Pros. Dr. Troschel, Zoologe, Bon», 72 I. — 5. Afrika- 7 Reisender Mnrchese Horaz Antinori, auf einer Reise in Afrika, 71 I. — 5. Pros. Dr. Theodor v. Bischofs, München, 7,7 I. — 16. Pros. Dr. Edmond Poullet, Löwen. — 21. Dr. Wilhelm Herbst, Pros. der Pädagogik, Halle, 57 I VI Dichter, Schriftsteller, Journalisten. Januar 3. Harrison Ainsworth, Romanschriftsteller, Neigats, 77 I. — 8. Schriftsteller Sprecher, Chur. — 16. Dichter Dr. Ludwig Wihl, Brüssel, 75 I. — 16. Gren- ville Murray, Journalist, Pari?. Febr. 8. Dichter Berthold Auerbach, Cannes, 70 I. — 14. Satiriker Henri Aug. Barbier, Nizza, 77 I. März 24. Dichter Henri) Long- fellow, New-Pork, 75 I. April 7. DeniS Flvrenin M'Carthy, irischer Volisdichter, Dublin, 62 I. — 12. John Francie, Verleger des „Athenäum" in London, 71 I. — 18. Theodor Drobisch, Schriftsteller, Dresden, 71 I. — 28. Dichter Ralph Emerson, New-Iork. Juli 1j. Franz Hoffniann, Jugendschriftsteller, Dresden, 68 I. August 12. Hermann Francke, unter dem Schriststellernamen Heinrich Lindau, Halle. — 13. Fwdöric Gaillardet, Schriftsteller, Paris, 75 I. — 17. Journalist Dr. Emil Landsberg, Paris, 50 I. Oktober 22. Dichter Aranp, Pesth, 65 I. — 24. Dichter Karl Egon Ebert, Prag, 81 I. November 12. Dichter Franz v. Kobell. München, 79 I. — 13. Dichter Johann Gottfried Kinkel, Zürich, 67 I. — 26. Dichter Fr. Hornfeck, Frankfurt, 60 I. Dezember 6. Dichter Anthoni) Trollope, London. VII. Maler, Bildhauer und bildende Künste. Januar 3. Bildhauer Michael Pascal, Paris, 67 I. — 10. Bildhauer Joh. Duprö, Florenz, 65 I. — 13. Wilhelm Meyerheini, Genremaler, Berlin, 68 I. Februar 3. Eduard Steindruck, Geschichte- und Genremaler, Landeck, 79 I. — 4. Joseph Chadt, Emaillcur, Wiedercnidecker des scharlachrothen Schmelzes, Wien, 70 I. — 7. Ed. de Äiefre, Historienmaler, Brüssel, 73 I. — 16. Franz Hapsz, Historienmaler, Mailand, 91 I. — 17. Friedrich Weber, Kupferstecher, Basel, 69 I. März 31. Heinrich Leh- mann, Portraitmaler, Paris, 68 I. April 4. Medailleur Wittig, Rom, 36 I. — 6. Friedrich Drake, Bildhauer, Berlin, 77 I. Juni 4. Christian Wilbcrg, Maler, Paris. August 19. Bildhauer Halbig, München 63 I. Oktober 20. Eduard Mandel, Kupferstecher, Berlin 76 I. November 7. Dr. Julius Hübner, ehemaliger Direktor der Dresdener Gemäldegalerie, Loschwitz, 82 I. — Dezember 26. Bernhard Afiuger, Bildhauer, Berlin. VIII« Componistsn und Musiker. Februar 2. Dom-Capellmeister Joh. Schweitzer, Compouist, Freiburg (Breisgau). — 3. Friedrich Engel, Hof-Coucertmeister, Oldenburg. — 4. Wilhelm Quareughi, Kirchen-Compouist, Mailand, 62 I. — 9. Jos. Erl, Hof-Opernsänger, Dresden. --- 11. Gustav Schmidt, Componist und Hof-Capellmeister, Darmstadt, 66 I. — 11. Com- ponist Leoncc Peragallo, Paris. April 4. Lisder-Componist Kücken, Schwerin, 71 I. Juni 25. Componist Joachim Raff, Direktor des Hoch'schen Conservatoriums, Frankfurt a. M. Ende October. Gustav Nottebohm, Graz, 67 I. November 19. Com- ponist Keler-Vela, Wiesbaden. IX. Aerzte. Januar 12. Sanitälsrath Runge, Vorsteher der Kaltwasser-Heilanstalt, Nassau. — 23. Geh. Mediciualrath Dr. Bolz, Mitglied des Reichs-Gosunvheitsamtes, Karlsruhe, 75 I. — 26. Sir Robert Christison, Edinburgh. October 26. Pros. Dr. O>ber- nier, Bonn, 42 I. December 16 .Geh. Mediciualrath Pros. Beneke, Marburg. X. Gewerbetreibende, Techniker und Kaufleute. Januar 13. Wilhelm Mauser, Erfinder des Mausergewehres 21. 71, 71 I., Oberndorf. März 6. Verlagsbuchhändler Friedrich Pustet, München, 85 I. XI. Sonstige hervorragende Persönlichkeiten. April 21. Geh. Ober-Negierungsrath Hassclbach, Ober-Bürgermeister a. D., Magdeburg 73 I. Juni 19. Wilhelm Graf v. Mirbach-Harff, Ehrenriiter des Malteser- Ordens, Ober-Direktor der rheinischen Ritter-Akademie Vedburg, Harff 41 I» — 25» Neichsgraf August Wilhelm v. Spee, Angermund bei Düsseldorf. — 31. Graf Stain- lein-Saalenstein in Onaix-Comblain, 32 I. October 23. Dr. Adolph Sydow, bekannter freisinniger Prediger, Berlin, 82 I. November 20. Graf Ludwig Arco-Zinneberg, München, 42 I. Dezember 9. Advokat Lachand, Paris, 64 I, XII. Frauen. Jan. 7. Marie v. Haustein, Dichterin, Berlin. — 15. Mutier Crescentia General- Oberin der Barmherzigen Schwestern nach der Regel des h. Augustinus, Neust, 60 I. Februar 11. Frau Geheimrath ten Brink (bekannt unter dem Namen Maria Lenzen, geb. di Sebregondi), Roman-Schriftstellerin, Anhalt, 68 I. Mai 23. Frau Maria Arndt's, München, 59 I. Juni 22. Katharina Diez, Dichterin, Siegen, 73 I. Juli 17. Frau Lincoln, Wittwe des am 14. April 1865 ermordeten Präsidenten Lincoln. August 16» Charlotte, Freifrau von und zu Aufsest, Wittwe des Gründers 'des Germanischen Museums in Nürnberg, 82 I. Oktober 1. Emilie Brentano, Schwägerin des Dichters Clemens Brentano, Aschaffenburg, 73 I. November 30. Frau Geh. Medicinalräthiu Marie Schmidt, geb. Everken, Berlin. Htmrnclsschau in» Monat Januar. '—X. Merkur U im Sternbilde des Schützen und Steinbockes ist anfangs des Monats unsichtbar; am 21. erreicht er seine größte östliche Entfernung von der Sonne und ist deshalb nach Sonnenuntergang gegen Südwesten zu sehen. Venus ? im Skorpion ist Morgenstern mit hellglänzender Sichelform wie der Mond inr letzten Viertel. Obwohl nur ein Viertel der Scheibe beleuchtet ist, so beträgt ihre Helligkeit doch 50, wenn man die Lichtstärke der Wega (ck Dzu uch mit 1 bezeichnet. Am 5. befindet sie sich 3" nördlich vorn Mond und strahlt am 13. im größten Glänze. Mars F im Schützen geht kurze Zeit vor der Sonne auf und ist deshalb nicht zu beobachten. Jupiter R im Stiere glänzt Abends hoch am Himmel. Er entfernt sich immer mehr von der Erde und der Sonne und ist von 3 Uhr Nachmittags bis 7 Uhr Morgens über dem Horizont« Am 19. steht er nördlich vom Blond. Von seinen Trabanten werden sichtbar verfinstert: der erste am 4. (Austritt 11 Uhr 2 Min. Abds.); am 6. (Austritt 5 Uhr 37 Min. Abds.); am 10. (Austritt 6 Uhr 34 Min. Morg.); am 12. (Austritt 1 Uhr 3 Min. Morg.); am 13. (Austritt 7 Uhr 32 Min. Abds.); am 19. (Austritt 2 Uhr 58 Min. Morg.); am 20. (Austritt 9 Uhr 27 Min. Abds.); am 26. (Austritt 4 Uhr 52 Mrn. Morg.); am 27. (Austritt 11 Uhr 23 Min. Abds.); am 29. (Austritt 5 Uhr 52 Min. Abds.). — Der zweite am 2.«(Austritt 12 Uhr 55 Min. Morg.); am 9. (Austritt 3 Uhr 31 Min. Morg.); am 16. (Austritt 6 Uhr 6 Min. Morg.); am 19. (Austritt 7 Uhr 24 Min. Morg.); am 26. (Austritt 10 Uhr Abds.). — Der dritte am 5. (Austritt 12 Uhr 28 Min. Nachts); am 12. (Austritt 4 Uhr 29 Min. Morg.); am 19. (Eintritt 5 Uhr 55 Min. Morgens), Saturn ^ im Widder rückgängig, geht unter zwischen 3 Uhr 43 Min. und 1 Uhr 44 Min. Morgens und steht am 17. südlich vom Blond. Von besonderem Interesse ist der dreifache Ring, welcher die Kugel dieses Planeten umgibt, und dessen Gestalt und Lage sich uns während des 30jährigen Umlaufes des Saturn um die Sonne periodisch verändert zeigt. Je nach seiner Lage gegen die Erdbahn sieht man ihn von oben oder von unten, oder er erscheint als gerade Linie, welche die Kugel durchzieht. Letzter Fall tritt ein, wenn die Ningebene in der erweitert gedachten Erdbahn liegt oder mit andern Worten, wenn Saturn in der Nähe des AeguatorS steht. Gegenwärtig beträgt die große Ringachse 43, die kleine 16, der Kugeldurchmesser 17 Bogensekunden. Für die Redaktion verantwortlich Alphons Planer in Augsburg. — Druck und Verlag des Literarischen Instituts von Or. Max Hutiler.