-4 Nr. 67 1883. „Zur Eintracht" oder „Schuld und Sühne." Nacherzählt von F. Carneville. (Schluß.) Aber das Unglück, das sein Opfer so grausam verfolgte, erregte dir Herzen Derer, die Zeuge davon waren und flößte ihnen Mitleid und Bereitwilligkeit zur Hilfe ein. — Ungeachtet aller Thätigkeit, die entfaltet wurde, hatte die Untersuchung des Raubes keinen Erfolg gehabt. Aber, wie bereits erwähnt, war die arme Mutter zum Ersatz hiefür auf ihrem Schmerzenslager von so wohlwollenden, gefühlvollen und opferwilligen Leuten umgeben, daß sie kaum in ihrer Hcimath eine bessere Hilfe hätte finden können. Als Mariele nach einigen Wochen bittern Leidens endlich wieder hinlänglich genesen war, um einen Entschluß fassen zu können, war in ihr immer mehr der Wunsch rege, wieder in ihre Berge zurückzukehren; es war allerdings nicht ohne Bitterkeit für sie, wenn sie an die Umstünde dachte, in denen sie sie öerlassen und in welchem Zustande sie wieder dahin zurückkehren sollte, und gewiß war ihr der Gedanke schmerzvoll, daß ihre Kinder dort keine andere Unterstützung zu erwarten hätten, als das öffentliche Almosen; aber, was sie auch zu erwarten hatte, sie war gleichwohl in ihrer Heimath! — Hatte sie dort auch keine Verwandten mehr, auf deren Hilfe sie rechnen durste, so fanden sich doch sicherlich unter ihren treuen Freunden noch großmüthige Herzen, die ihr ihre Hilfe nicht versagen werden. Auch ihre Freunde in Amsterdam, insbesondere der edelsinnige Fabrik- herr, die alle wohl erkannten, wie sehr ihr Herz von der Sehnsucht nach ihrem Vaterlande durchdrungen war, unterstützten diese ihre Wünsche und boten ihr großmüthigst die Mittel an, mit ihren Kindern die Reise unternehmen zu können. Mit dankerfülltem Herzen nahm sie denn endlich die Hilfe ihrer Wohlthäter an und verließ an einem schönen Commertag mit ihren Kleinen die Stadt, nachdem sie Tags vorher noch am Grabe ihres theuren Mannes, den sie so sehr liebte, mit welchem sie ihre glücklichsten Tage verlebte und dessen sterbliche Ueberreste sie leider hier im fremden Lande zurücklassen mußte, inbrünstig gebetet und auch noch des Himmels Segen auf jene Herabgerufen hatte, die ihr so liebevoll Beistand leisteten, sie trösteten und^sie dem Abgrunde des Elends entrissen hatten. — Diese lange Reife, weift zu Fuß, war eine neue ebenso harte wie schmerzvolle Probe für Marie, welche früher nie aus ihrem engen Thal« gekommen ivar, wo sie sich nur freundlichen Entgegenkommens ihrer Nachbarn zu erfreuen hatte. Von ihren vier Kindern waren nur die zwei ältesten kräftig genug, um kleine Tagemärsche machen zu können, die andern mußten meist getragen werden, wobei die neunjährige Therese sie voll Muth und Ergebung bestens unterstützte. — Ach, wie lange schien der armen Frau in den ersten Tagen der Weg, mitten durch ein flaches, einförmiges Land! — und oft, wenn sie an die Länge ihrer Wanderung und die Entfernung ihrer Heimath dachte, kam ihr die Furcht und Bangigkeit an, daß in Folge der andauernden Anstrengung ihr oder ihren Kindern ein neuer Unfall begegnen, und sie ihrer Mittel berauben könnte, bevor sie ihr Ziel erreicht hätten. 530 . — Schon die Bibel thut den Ausspruch: „Der Herr ist der Nährer der Wittwen und der Vater der Waisen", und unsere armen Reisenden konnten in der That erkennen, wie wahr diese tröstenden Worte waren — wie oft trafen sie mitleidige Fuhrleute, die ihnen erlaubten ihr Fuhrwerk zu benutzen und wie oft theilnehmends Menschen, die ihnen guten Herzens Nahrung und Obdach gaben. So durchzog denn die kleine Familie eine große Strecke des deutschen Landes und zwar rascher als sich Mariele beim Beginne der Reise gedacht hatte. Auch das Gemüth der Kinder, insbesondere Therrsen's, deren Muth sich noch keinen Augenblick verleugnete, wurde wieder heiterer, je mehr sie sich den heimathlichen Bergen näherten. Nur Mariele konnte bei dem Anblick der schneeigen Gipfel der Alpen, ungeachtet der Freude, die sie zeigte, sich doch einer gewissen Unruhe nicht erwehren. — „Was werde ich thun . . ." sprach's in ihr — „mit diesen Kindern, in einer Heimath, wo ich keine Aussicht für ihre Unterkunft habe und für mich selbst noch kein Mittel zu einem Fortkommen weiß . . . .? Wird die Barmherzigkeit der Freunde, so willfährig sie auch anfänglich geübt wird, für die Dauer nicht zur Last werden? — —" Als sie endlich an einem schönen Herbftabend die Höhen von Hauenstein erreichte, und das reizende Schweizerland zu ihren Füßen erblickte und die herrlichen Alpen in all' ihrer Pracht glühen sah, da drückte sie ihre Kinder in die Arme, kniete nieder und flehte mit Jnbrust den weiteren Beistand des Allmächtigen an, der sie bis jetzt so mildthätig beschützt hatte. So erreichte sie endlich Luzern. — Der Vierwaldstädter-See zeigte wie gewöhnlich seine azurene Fläche mit seinen herrlichen Bcrgufern und dort jenseits des Pilatus-Gebirges war ihr theures Vaterland. — Welche Erinnerungen, welche Empfindungen und Gedanken erwachten in dem Herzen der armen Frau! — — Nach einem kurzen Aufenthalt in dieser Stadt hatte Mariele schon andern Tags den nützlichen Hang des Berges erreicht, hinter dem Tarnen lag. — Unweit von der Straße stand eine alte Kapelle, welche die heilige Jungfrau mit dem Jesukind einschloß. In ihrer Kindheit hatte Mariele oft auf der steinernen Bank davor gespielt und später dort oft in der Stille der Einsamkeit ihre Andacht verrichtet; so beschleunigte sie denn auch heute ihre Schritte, um diesen Punkt zu erreichen und dort wieder ein Gebet zur heiligen Jungfrau zu senden, daß sie ihr Schutz und Hilfe augedeihsn lasten möge. — Die kleine Familie bot wohl in diesem Augenblick einen ebenso rührenden Anblick, als dir in der Kapelle. An der Brust der Mutter ruhte eingeschlummert der jüngste Knabe; der ältere, der am ganzen Wege an der Hand seiner Mutter gegangen war, pflückte jetzt Blumen, die aus dem Gemäuer wuchsen; Therese, welche ihrer jüngeren Schwester als Führerin gedient hatte, schloß diese nun in ihre Anne und kniete neben der Mutter, in tiefer Andacht betend. Tiefste Stille herrschte ringsum. Die Sonne neigte sich und warf ihre letzten Strahlen auf diese Gruppe, deren Häupter sie wie ein Heiligenschein umgab. — Inzwischen hatten auch zwei schwere Wagen auf der Straße angehalten, und der Mann, der sie führte kam auch herbei seine Andacht zu verrichten und hatte in der Nähe gehalten, von welcher Stelle er die Wittwe mit ihren Kindern gewährte und sie beobachten konnte, ohne von ihnen gesehen worden zu sein. Dieser Mann nun, dessen Haare schon grauten, obgleich seine ausgeprägten Züge nicht so alt schienen, sing beim Gewahren der Betenden plötzlich heftig zu zittern an. Sein Gesicht, welches einen gewissen Ausdruck von Traurigkeit hatte, nahm eine Todesblässe an« seine Lippen bewegten sich, als wie von einer convulsisischen Bewegung erfaßt, er faltete seine abgemagerten Hände und dicke Thränen rollten über seine Wangen. Er blieb einen Augenblick an einen Baum gelehnt als suchte er eine Stütze, dann sank er, einen Schmerzensschrei auSstoßend, zur Erde nieder. Bei dem Tone dieser Stimme fuhr Mariele erschreckt empor und nach der Stelle blickend, woher der Schrei kam, gab sie rasch ihr Kind in die Arme Therrsen's und eilte auf den Unglücklichen los; aber wer malt ihr Entsetzen, als sie die bleichen Züge ge- 531 wahrte! sie stieß einen herzzerreißenden Schrei aus und rief: „Leo! . . . o allmächtiger Gott! ..." Es war in der That Leo, der am Boden lag. Wie wir bereits gesagt haben, befand man sich im Herbste; die Ernten in den Bergen waren eingebracht. Der Sommer war schön gewesen und die Alpen hatte» viel gegeben. — Da Leo nur wenig zu seinem Haushalt bedurfte, so waren die Scheunen in seinen beiden Höfen noch reichlich angefüllt und er mußte, um Platz für die neue Ernte zu gewinnen, den Verlaus der alten Vorräthe im Großen vornehmen. Er war daher dieser Tage mit Getreide und Käse nach Stanz gefahren, von wo sie dann zu Wasser nach Luzern gebracht wurden. Mit den leere» Fuhrwerken heimkehrend, hatte er unweit der Kapelle angehalten, um dort sein Gebet zu verrichten. — Sein Herz war mehr bewegt als gewöhnlich. Die Armen, die er unterwegs begegnete, wurden reichlich bedacht und auch der Opfersiock in der Hauptkirche zu Stanz strotzte sozusagen von seinen milden Gaben. Er wußte selbst nicht woher diese Aufgeregtheit rührte; aber seine Seele war froh wie an einem Festtage und die untergehende Sonne und die Abendglocken, die aus allen Orten durch's Thal hallten, gaben ihm eine eigene melancholische Stimmung und Hiebei mußte er immer seines Bruders und seiner Familie gedenken; immer vermeinte er wieder Zeuge des rührenden Abschiedes zu sein» der zwischen Seppli und der Bevölkerung Sarnen's stattfand und ungeachtet aller Anstrengung vermochte er diese Scene nicht aus dem Gedächtnisse zu bringen. Dann gab es auch wieder Momente, wo er sich anklagte, wo er seine Handlungsweise bitter bereute und ein unwiderstehliches Bedürfniß fühlte, im Gebete Trost zu suchen. So traf sich's denn, daß er an diesem Abend, als er sich der Kapelle näherte, die Frau mit ihren Kleinen in tiefer Andacht vor dem Bilde der heiligen Jungfrau knieen sah; eine dunkle Ahnung beschlich ihn, bis ihm bei näherer Betrachtung endlich die Gewißheit wurde, daß es Mariele mit ihren Kindern war. „Allmächtiger Gott! habe Erbarmen mit mir!" rief er, am ganzen Körper schaudernd, von Gewissensbissen gepeinigt beim Anblick dieser armen Geschöpfe, deren Unglück er geschaffen hatte! wie sah diese frische und schöne Frau vor ehedem, gealtert, von Kummer geblaßt, von den Strapazen und Entbehrungen erschöpft aus! . . . und wo war sein Bruder Seppli? — und unter einem Schmerzensschrei sank er zu Boden. Als Mariele in diesem Mann ihren Schwager erkannt hatte, lief sie an die Straße, um die Kutscher zu rufen, die bei den Wagen zurückgeblieben waren. Auf ihr Rufen in ihrer Herzensangst liefen sie herbei und bebten vor Schrecken zurück, als sie Leo wie todt am Boden liegen sahen. Mariele schickte nun einen derselben gleich nach der nächsten Quelle, während die beiden andern ihren Herrn aufhoben und an die Mauer trugen, die noch von den letzten Sonnenstrahlen beleuchtet war und sein Haupt in den Schooß Marielr's legten, die am Rasen Platz genommen hatte. AIs der Mann den mit Wasser gefüllten Hut brachte» goß sie einiges auf das Gesicht des Kranken, rieb ihm Stirn und Schläfe und suchte ihm welches in den Mund zu bringen. — Nach einiger Zeit gab Leo endlich ein Lebenszeichen. Als er die Augen aufschlug, richtete er sie auf Mariele; aber seine Blicke waren irre und er war sich nicht bewußt, was er gewahrte. Die Anstrengung, die er machte, um sich zu erheben, war fruchtlos; sein Haupt fiel zurück und nach einem schweren Kampfe, drang eine Menge schwarzen Blutes aus seinem Munde. „Einen Arzt, um Himmelswillen l" rief Mariele, »das ist ein Blutsturz, ein Arzt inuß herbeigeholt werden!" Einer der Knechte lief sogleich zu den Wagen, spannte ein Pferd aus und ritt eilends nach Sarnen; aber die Entfernung war groß und es verging doch viel Zeit, selbst wenn gleich einer der beiden Aerzte des Ortes zu treffen war. Mariele gab dem Unglücklichen eine bequemere Lage, auf daß sich sein Zustand thun- lichst lindern mochte. Der Blutsturz erneuerte sich nicht. Das Einzige, was er dringlichst verlangte, war Wasser und sie bot ihm welches in ihrer hohlen Hand, worauf er die 332 ^ugen schloß und sein Haupt am Busen Derjenigen ruhen ließ, deren Existenz er vernichtet hatte. Eine klare Erinnerung schien ihn indeß zu verfolgen, denn er faltete von Zeit zu Zeit die Hände und Thränen netzten seine Augen; auch Mariele weinte bitterlich und trocknete sorgsam die gefurchten Wangen ihres Schwagers. Endlich sprach er mit schwacher und gebrochener Stimme: „O Mariele, erkennst Du die Hand Gottes? . . . Kannst Du mir verzeihen ehe ich vor seinem Nichterstuhle stehe? ... Ich habe für Dich und Deine Kinder gesorgt .... aber wo ist Seppli? ist er mir vorangegangen? . . ." „Ja, er ist todt!" erwiderte das arme Weib mit vor Thränen erstickter Stimme. Leo neigte das Haupt und schwieg im tiefen Schmerze einige Zeit, dann feine Hände auf das Herz pressend und tiefe Seufzer ausstoßend nahm er wieder das Wort: „Ach, wie das brennt und kracht hier innen! .... es wird wohl bald zu Ende sein .... sag' mir, Mariele, hat mir Seppli verziehen? .... ist es schon lange, daß er gestorben ist?" „Er hat Dir verziehen und Deiner in seinem letzten Gebete nicht vergessen!" „Dem Himmel sei Dank dafür .... und Du, Mariele, kannst auch Du mir verzeihen?" „Möge Dir Gott verzeihen, Leo, wie Seppli und ich Dir verziehen haben!" „O Gott! wie groß ist Deine Gnade! .... bete für mich, Mariele! . . ." Die Anstrengung, die er zum Sprechen machen mußte, hatte den letzten Nest seiner Kräfte erschöpft. Neuerdings guoll Blut ihm aus dein Munde, krampfhafte Zuckungen ; bewegten seinen ganzen Körper .... dann wurde er ruhiger, als habe ihn eine Ohnmacht befallen. — Als der Arzt endlich kam und Leo untersuchte, war sein Ausspruch: ^ „ich komme zu spät — er hat geendet!" Mariele mußte alle ihre Kraft anstrengen, um nach diesen ergreifenden Scenen s sich wieder zu sammeln und wendete zunächst alle Sorgfalt darauf, der sterblichen Hülle : Leo's die letzte Ehre zu erweisen, indem sie ihn zu Lungern zunächst den Gräbern feiner Eltern bestatten ließ. ! Nach der Eröffnung des Testaments, welches Leo unmittelbar nach dem Tode t seiner Frau errichtete, erfuhr Mariele, daß er sein ganzes Vermögen, mit Ausnahme ' einer frommen Stiftung, seinem Bruder Seppli oder dessen Erben vermacht hatte. : -i- * * Eine lange Zeit ist nach diesen Begebenheiten verstrichen. In den beiden vor Lungern gelegenen Höfen herrschte jetzt ein glückliches und thätiges Leben und Gottes Segen ruhte sichtlich auf deren Bewohnern. Der Eigenthümer des neuen Anwesens heißt gleichfalls Seppli; es ist der ältere Sohn Marielen's, das wahre Ebenbild seines t Vaters; er hatte ein braves, rühriges Weib und sah sich von einer munteren kleinen ^ Familie umgeben. — Die schöne Therese bewohnte das ältere Haus mit ihrem Manne, ' der durch seinen Charakter und seine Liebe ihr die glücklichsten Tage bereitete. — Die j beiden anderen Kinder Seppli's sind ebenfalls verheirathet und in der nächsten Umgebung ! ansässig. — Mariele bewohnte abwechselnd die beiden Höfe und man sah sie viel hin- j und hergehen, immer umgeben von ihren muntern, kleinen Enkeln, die mit aller Liebe i an der guten Großmutter hingen. Sie war noch eine rüstige Greisin, der aber die Zeit, ^ ungeachtet der harten Schläge, die sie betroffen hatten, nicht die Schönheit geraubt hatte, > die stets der Widerschein einer edlen, liebreichen und heitern Seele ist. ! Am Hochzeitstage, der der gleiche für die beiden ältesten Kinder war, ließ Mariele j über den Thüren der beiden Häuser, mit großen Buchstaben die noch heute sichtbare Inschrift: „zur Eintracht" setzen, um ihre Lieben daran zu mahnen, daß der böse > Geist immer sucht den Samen der Zwietracht in die Herzen der durch die Bande der Freundschaft verbundenen Menschen zu werfen und daß sie deshalb stets auf ihrer Hut ' dagegen sein sollten. Ost erzählt die gute Frau ihren aufmerksam zuhorchenden Enkelein'L i)üc> von ihrem guten Großvater und wie sehr sie ihn geliebt hatte und nicht selten weilen auch die Eltern in diesem Kreise und hören mit tiefer Bewegung diesen Erzählungen der » geliebten Mutter zu. Damit schloß der gute Mann seine Mittheilung und empfing unseren wärmsten Dank hiefür und unsere lieben Leser mögen versichert sein, daß wir mit ganz besonders regem Interesse an diesen beiden Anwesen wieder vorübergingen, in denen sich diese Erzählung hier zugetragen hat und nun mit einer gewissen Ehrfurcht diese Inschrift „zur Eintracht" lasen. Goldrörner. Arbeit Hot bittere Wurzel, aber süße Frucht, Arbeit genug wird finden, wer sie sucht. Wer Armen gibt, gibt Gott die Gabe, Almosen mindert nicht die Habe. Nicht immer geht's im raschen Laus; Gemach jährt man den Berg hinauf. Nicht alles Krumme macht man grad, Nicht ebnen läßt sich jeder Piad. Wer seine Besserung aus's Alter spart, Hat seine Sache gar schlecht verwahrt. Beten ist zu jeder Arbeit gut, Es verleiht den rechte» Sinn und Muth. F. Bcck. Das neue «chlotz des Königs von BsKM'tt» Das „Echo" bringt aus den „Dnily-News" folgende Beschreibung dieses Schlosses: König Ludwig II. von Bayern ist jüngst nach München zurückgekehrt, nachdem er die letzten vier Monate auf seinem Landsitze Neuschwanenstein zugebracht. Dies ist das neueste und prächtigste seiner zahlreichen Schlösser und kann sich hinsichtlich der Große an die Seite der berühmtesten Schlösser auf dem Festlande stellen. Neuschwanenstein steht auf dem vereinzelt dastehenden Tegelselscn, gegenüber dem wohlbekannten Hohen- schwangau, und zwei Zugbrücken verbinden es mit den Fahrstraßen auf beiden Seiten. Das Schloß hat eine Höhe von sechs Stockwerken mit reichen Verzierungen in reinem italienischen Styl und zahlreichen Altanen und Eckthürmen, die alle in massivem Granit ausgeführt sind. In der Mitte erhebt sich ein großer Wachtthurm, 360 Fuß hoch, mit zwei Veranda's nahe der Spitze, welche eine großartige Uebersicht über die bayerische» Hochlande gewähren. DaS Dach des Schlaffes ist mit Kupfer gedeckt und in diagonaler Richtung von vergoldeten Platten gekreuzt. Ein gewaltiger Hof führt zu dem prächtigen Portal, das ein Meisterstück der Steinschneidekunst ist. Die Vorderseite des rechten Flügels des Schlosses ist mit zwei 40 Fuß hohen Freskogemäldeu geschmückt, von denen das eine den hl. Georg mit dem Drachen kümpfend, das andere die hl. Jungfrau Maria mit dem Kinde, als der Beschützerin Bayerns, darstellt. Der Sockel dieses Flügels trägt einen broncenen Herold in alter Waffcnrüstung, der die bayerische Fahne hält, während die linke Seite durch einen broncenen bayerischen Löwen geschützt wird. Das Innere dieses königlichen Wohnsitzes ist mit unzähligen Standbildern und doppelten Säulen in der Weise eines genuesischen Palastes verziert und der Glanz der festlichen Räume läßt sich kaum beschreiben. Die Decken sind mit Stückarbeit überladen, die Wände mit Freskobildern von den ersten Münchener Malern verschönert. Die Gegenstände dieser Gemälde sind der Geschichte der bayerischen Könige von 1806—1867, den Vorfällen des französisch-deutschen Krieges von 1870 und 1871, an welchen bayerische Truppen theilnahmen, wie auch den letzten Musikdramen Richard Wagnsr's dem „Ring der Nibelungen" und „Parsifal" entnommen. Die Fußböden der Säle sind theils in musivischer Arbeit, theils aus verschiedenem Holz in harmonischen Mustern gearbeitet. - 534 — Die Zimmer des Königs befinden sich im sechsten, Stockwerk«, sie bestehen in einem * Arbeitszimmer, einer Bibliothek, einem Schlafzimmer und einem Empfangszimmer für die Minister. Das königliche Arbeitszimmer ist mit den Marmorbüstcn der Eltern des Königs, Richard Wagner's, des Generals v. der Tann, des Herr» v. Lutz und August Heigl's, des königlichen Privatsekrctärs geschmückt, wie auch mit einem Gemälde, das einen Auftritt aus Wagner's „Rheingold" darstellt. In diesem Zimmer erhielt der König die Nachricht von dem plötzlichen Tode seines Freundes Wagner. Das vierte und fünfte Stockwerk enthält die großen Säle, die zur Aufstellung der ausgedehnten Büchersammlung und der Waffen- und Münzensammlung bestimmt sind. Das Erdgeschoß schließt eine großartige Treppe mit goldenen Verzierungen ein. Das ganze Schloß wird mit elektrischen Lampen, Jabkochkoffkerzen auf den Höfen und Siemens- und Edison- lampen im Innern erleuchtet. Selbst die königlichen Stallungen sind mit Freskogemälden verziert, welche vorgeschichtliche Szenen dastellen. Ein breiter, ausgemauerter Fahrweg führt als einziger Zugang zu der Schloßterrasse, die an einer Seite mit einer gewaltigen, vielleicht 20 Meter hohen Böfchungsmauer gestützt ist. Seitwärts hinter dem Schlüsse, von dein aus man eine wundervolle Aussicht auf das Hochland, den Schwansee und den mit Schwänen besetzten einsamen Alpsee genießt, liegt eine tiefe Schlucht mit dem herrlichen Pöllatfall; darüber führt in schwindelnder Höhe die zierliche, eiserne Maricnbrücke und einen zauberhaften Anblick mag es wohl gewähre», wenn Wasserfall und Schlucht von elektischem Lichte widerstrahlen. Pauliuzelle. Alljährlich ergießt sich der Strom der Reisende» über die Wälder und Berge des lieblichen Thüringens, das den Wanderer ebenso sehr durch seine landschaftlichen Schönheiten, wie durch Erinnerungen aus der Sage und Geschick» lockt und fesselt. Jiiinier bequemer wird es dem durch geistige Arbeit und Slubcnlust ermatteten Städter mit Hilfe des unermüdlichin Dampfrosses gemacht, die tchönstcn Punkte der gesegneten Landschaft mit ihrer erquickenden Waldlnst zu erreichen und fast ohne Mühe, wenn auch im Flug?, die herrlichsten Punkte zu besuchen. Aber so schätzensmcrth auch gute Straßen und schnelle Dampfwagen dem eiligen Reisenden sein mögen, so entziehen sie ihm doch leicht Genüsse, welche seitwärts von der großen Heerstraße aufgesucht werden müssen, die aber eine kleine Anstrengung reich belohnen. Zu diesen vergessenen, wenn auch nicht verkannten Schönbeiten des Landes gehört das an- »nithig gelegene, von jchwarzbewaldcten Bergen eingerahmte Dorschen Pantinzelle mit seiner altehrwürdigen Klosterkirchenrüine. Wer früher zu Fuß oder zu Wage» Thüringen durchstreifte, wird schwerlich das reizende Schwarzburg oder das lieblich« Ilmenau besucht haben, ohne Pauliuzelle zu berühren. Heut zu Tage ist das meist anders, wenigstens für die Reisenden, die zu Wagen den Weg machen. Die Fahrt von Ilmenau nach Schwarzburg ist durch die Bahnstrecke von Ilmenau nach Gehren und durch eine vom letzteren Orte ausgehende von einem Omnibus befahrene Chaussee so erleichtert und verkürzt worden, das; Jedem, der PanlinzcUe nicht kennt und der Schönsürberei seines Reisehandbuches mißtraut, die Versuchung nahe tritt, die alte Klostcrruine, die unserer modernen Zivilisation so fern liegt, nnbefticht zu lasten. Ja, noch mehr! Die Kutscher, entweder aus Rücksicht für ihre Pferde oder aus anderen Gründe», bestimmen ihre Fahrgäste nach Kräften, den Weg über Pauliuzelle zu meiden und den kürzeste» Weg zwischen Ilmenau und Schwarzbnrg cinzuschtagen. So wunderbar es auch klingen mag — die edlen Rosselenker tragen in vielen Fällen den Sieg über die Absichten der Reisenden davon. Wer einige Mal bemerkt hat, in eine wie thörichte Abhängigkeit von Wirthen, Kellner», Kutschern, Führern sich ein großer Theil des reisenden Publikums begibt, wie gedankenlos es nach ihren nicht immer uneigennützigen Rathschlägen seine Neisepläne ordnet und ändert, den wird es nicht wundern, zu hören, daß alle diese Faktore dazu beigetragen haben, das reizende, romantische Pauliuzelle seines srühere» reichen Besuches zu berauben. Und doch strahlt diese entthronte Königin der Klosterruinen noch in demselben Glänze, wie in früheren Jahren! Noch heute verdient sie die Huldigung aller Derjenigen, in denen das Gefühl für die stumme Schönheit „steinerner Gedichte" nicht erloschen ist. In diesen Hallen, die trotz ihrer Zerstörung das Herz erheben und erbauen, empfinde» wir schmerzlich, daß der Protestantismus auch manche schöne Stätte des Gottesdienstes vernichtet und verloren hat. Da, wo Jahrhunderte lang sich fromme Beter wohl kaum mehr, als jetzt das kleine Tors Einwohner zählt, in einer Kirche versammelte», die eine Zierde jeder Stadt wäre, sehlt heuzutage ein Kirchlein, und eine Stunde weit müssen die Andächtigen zmn nächsten Kirchdorfe wandern I .Und doch, wie wenig Mühe und Auswand hätte dazu — 5^5 — gehört zur Zeit der Reformation und von da an, diese Perle kirchlicher Baukunst unversehrt zu erhalten!— Die prältige, im reinsten romanischen Styl gebaute Kirche, deren großartiges oben freilich offenes Mittelschiff mit seinen Stinten und Rundbogen uns Rückschlüsse auf ihren Glanz und ihre Größe gestatten, stammt anL dem Ende des elste» Jahrhunderts oder vielleicht aus dein Jahre 1106: in diesem Jahre scheint Pauline, die Stiften» des Klosters, eine Tochter des Grase» Morichv, der bei dem Kaiser Heinrich i V. ei» Hosamt begleitete, und Gemahlin eines Grafen Udalrich, vom Papste Paschntis U. in Rom selbst die Bestätigung für ihr Kloster i erlangt zu haben. Sie nnd ihr Sohn Werner, Letzterer nach einem beweglen Kriegerlebeu, haben sich in diese köstlicbe, dazumal freilich ungastliche Waldeinsamkeit zurückgezogen; um Beide schaarten sich gottergebene Männer und Franen, die wir Jene der Welt entsagten und ein Mönchs- und Nonnenkloster bildeten, das der Regel des heiligen Benedikt sich anschloß. Den ersten Abt aber erbat sich Pauline aus der Benediktinsrabtsi Hirschan in Schwaben; die Reise, welche sie dahin unternahm, brachte ihr unerwarteter Weise den Tod; sie siel vom Pjerde, brach den Arm und starb an den Folgen der Verletzung im Kloster Schwarzbach bei Würzburg am 14. März 1107. Ueber ihre Lebensfchicksale ist kaum etwas bekannt; sie machte mit ihrem Gemahl eine Wallfahrt nach Compostell-', hatte fünf Kinder, darunter drei Töchter, von denen de siingste, gleichwie die Mutter und der älteste Bruder, sich nach dem Tode ihres Gatten dem geistlichen Stande widmete. Tast die später heilig gesprochene Pauline hier begraben wurde, ist bezeugt; von ihrem Sohne ist es anzunehmen; aber keiner der wenigen Grabsteine, deren Bildwerke nnd Schrist- züge fast unkenntlich geworden sind, gehört der frommen Frau an. Leider muß unscre Bewunderung und Wißbegierde sich damit begnügen, in den todten und doch so beredten Steinen zu lesen. Bergeblich wünschten wir, von dem genialen Baumeister dieses kühnen Baues, besonders auch des erhaltenen einen Nebenportals, das uns mit seinen Fensteröffnungen darüber anschaut, wie Thcodorich's Kaiserpalast i» Navenna, zu hören, wenn wir über den weichen Rasenteppich schreiten, der jetzt die ehemaligen Fliesen ersetzt oder bedeckt — wir erkennen nur, daß er sein Vorbild jenseits der Alpen gesucht, auch das arabische Wnrseloruamcnt in dem christlichen Gotteshause nicht verschmäht hat, aber alles sichere Wissen fehlt uns; die Phantasie darf hier ungestraft ihre lustigen Schwingen entfallen. Trotzdem hier die durch ihre wissenschaftliche Arbeit anderswo weltberühmten Veiiediltincrmönche gewaltet haben, ist keine Spur ihrer Thätigkeit geblieben. Die erhaltenen Urkunden des Klosters überliefern uns nur öde Enzelheiten, Namen von Aebten, Bezeichnungen von Beamten, Schenkungen und Vertrüge. Vielleicht kommt einmal eine Zeit, da die Steine mehr verrathen — aber dann wird auch die jetzige Lrnmmerherrlichkeit in Schutt und Staub gesunken sein: wenn der alte Grundstein einst ausgedeckt wird, mögen unsere Enkel aus den darunter geborgenen Documentcn vielleicht noch Einiges erfahren, was uns unbekannt bleibt. -Zum Glück ist die Zeit noch fern; heutzutage ist die schwarzbnrg-rudolftädtische Regierung bemüht, diesen Schmuck ihren! Lande zu erhalten, der den Stürmen des Bauernkriege?-, dem Blitze nnd der Vernachlässigung getrotzt hat. Mögen wir in Thüringen die Spuren unserer großen Dichter suchen oder den Dust roman- tischer Erinnerungen athmen wollen, — Paulinzelle bietet uns Beides. Hier hat Goethe in stiller Zurückgszogenheit 1817 seinen Geburtstag begangen, um den ihm gerühmten „großartigen Anblick" zu genieße», er. bewundert die uralten Kolossal-Ziegel nnd klagt, daß „die Reformation das Banwerk m die.Wüste versetzt habe, worin es entstanden." Neummdzwanzig Jahre früher, 1738, hatte auch Schiller von dem mir jüns Stunden entfernten Rndvtstadt aus Paulinzelle besucht und seinen Namen in das lecder verloren gegangene alte Fremdenbuch eingetragen. Aber anregender noch als diese Erinnerungen wird jeden Freund der Natur nnd Kunst ein Mondjcheinabend in der Ruine stimmen; ein solcher läßt uns nur den Dichter vermissen, der, weniger kühl als Goethe, das alte Kloster und ' seine Kirche in diesem liefen Waldfricden zum Mittelpunkt seiner Dichtung macht. (Tägl. Rundschau.1 >c - Mise-rren. (Poetische Gerichtsscene.) Angeklagter kommt in den Gerichtssaal und spricht: »In diesen heiligen Hallen kennt man die Rache nicht." — Präsident: „Schweigen Siel" — Angeklagter: „Heiß mich nicht reden, heiß' mich schweigen, denn mein Geheimniß ist mir Pflicht." — Präsident: „Ihr Name?" — Angeklagter: „Name ist Schall und Rauch, ich heiße Johannes Rauch." — Präsident: „Wie alt?" — Angeklagter: „Ich bin so alt, um nie zu scherzen; zu jung, um ohne Wunsch zu sein, 38 Jahre." — Präsident: »Ihr Beruf?" — Angeklagter: „Ich hab' mein' Sach' auf Nichts gestellt, bin Schriftsteller." — Präsident: »Sie sind beschuldigt, iu der Nacht voin 14. auf 15, groben Unfug verübt zu haben." — Angeklagter: „Nacht muß es sein, wo Friedlands Stttne leuchten." — Präsident: „Bekennen Sie sich schuldig?" — Angeklagter: ! „Sonderbarer Schwärmer!" — Präsident zum Gendarm: »Da der Angeklagte die ! Achtung vor dem Gerichtshof verletzt hat, so führen Sie ihn in die Haft!" — Angeklagter: „In diesen Mauern, in diesen Hallen, will es mir keineswegs gefallen." (Schlagender Beweis) „Du Seppel, weißt Du, was der Vorsteher neulich in der Gemeindeversammlung gesagt Hai? Wir zwei wären die streitsüchtigsten und rauflustigsten Burschen im ganzen Dorfe. Heut' Abend beim Nachhansegehen von, Wirthshaus passen wir ihm auf und hauen ihn so lange, bis er einsieht, wie Unrecht er uns gethan hat." (Begründete Verinuthun g.) In einer gerichtlichen Bekanntmachung war zu lesen: „Man hat in der Elbe eine Leiche aufgefunden, ganz in Stücke zerhackt und in einen Sack genäht. - Es dürfen dies Umstände sein, welche jeden Verdacht eines Selbstmordes ausschließen." (Abgeblitzt.) „Und ich glaube einmal nicht, daß es einen Geist gibt ; was ich nicht mit Augen sehe, glaube ich nicht; was sagen Sie dazu Herr?" „Sie mögen recht haben, ich bin z. V. der Ansicht, daß Sie kein Loth Hirn im Kopse haben, denn ich sehe nichts davon." (Steigerung.) Schülerin (einen Aufsatz vorlesend): — und er siel um und war todt. — Lehrerin: Das ist kurz gefaßt, Du hattest da schon etwas hinzufügen dürfen, damit der Schluß mehr Eindruck aus den Leser macht. — Schülerin (sich verbessernd): — und er siel um und war mausetodt. (In der JnstruktionSstunde.) Feldwebel: was haben Sie zu thun, wenn Sie auf Posten stehen und den Jnspektionsoffizier kommen sehen?" — Rekrut: „Jn's Gewehr rufen." — Feldwebel: „Warum?" — Rekrut: „Damit — damit die Wachmannschaft weiß, daß sie die Karten verstecken soll." (Keine standesgemäßen Hosen.) Hans: „Mama, ich möchte auch Pumphosen haben, wie des Amtmanns Fritz; die gefallen mir so gut." — Mama: „Entsetzlich, Hans, der Sohn eines Kommerzienrathes und Pumphosen! Für dich schicken sich. nur bezahlte Hosen." (Unerwarteter Aufschluß.) Pfarrer: „Aber Buben schämt ihr euch denn nicht, auf offener Straße zu raufen? Nach euerer Aehnlichkeit scheint ihr gar Brüder zu sein! Was würden eure lieben Eltern darüber sagen, wenn sie euch sehen würden?" — Buben: „Uijeh, die raufen erst recht mit einander!" (Im WirthsHause.) Gast: „Mir scheint, Herr Wirth, der Wein ist schon gewässert." — Wirth: „Ein paar Tropfen verträgt er schon noch. Ich kann ja nicht wissen, wie viel Wasser jedem Gaste zuträglich ist." (Das richtige Thema.) Eine Frau von 60 heirathete einen jungen Mann von 25 Jahren. Der Prediger, der dies Paar trauen sollte, wählte die Textesworte: „Vater, vergieb ihnen, denn sie wissen nicht, was Sie thun." (Abgeblitzt.) Ein eingebildeter Geck sagte zu einem Darbierjungen: „Hast Du auch schon einen Affen rassirt?" — „Nein, mein Herr," erwiderte der Junge, „aber wenn Sie sich setzen wollen, will ich es versuchen." (Geburtsanzeige.) Einem Fleischermeister wurden Zwillinge geboren. Er meldet dies sofort seinen Eltern in folgender Weise: „In Eile thue ich Euch zu wissen, daß wir eben zwei Zwillinge bekommen haben. Das nächste Mal mehr! Euer A." (Geschmacksache.) Zwei Bauern stritten sich, was am besten schmecke« „Nu," sagte Hans, „der Kuß meiner Grete ist das Süßeste aufErden." — „Bah," rief Tösfel, „da hast Du wohl noch nie Speck und Erbsen gegessen." Räthsel. Zu dein Ersten, um zu tanzen, Eilt vergnügt die junge Welt; Auf dem Zweiten bei dem Ganzen Fiel im Waffcntanz ein Held. Auflösung des Räthsels in Nr. 66: „Das Gewitter."- Für die Redaktion verantwortlich Alphons Planer in Augsburg. — Druck und Verlag des Literarischen Instituts von Or. Max.Huttler.