I Nr. 73. Mittwoch, 12. September 1483. Der Gpalrirrg. Roman aus dem Englischen von E- C. (Fortsetzung.) „Wenn mein Name überhaupt veröffentlicht wird, so bleibt sich das doch wohl gleich, ob es in einem Kataloge oder sonst wo geschieht", sagte nach einer kleinen Pause Eustace lachend. „Und darf man wohl fragen, weshalb Du den Namen St. Lawrence gewählt hast?" frug Douglas, eine neue Cigarre ansteckend. „Weil ich an den Ufern dieses Flusses aufgewachsen bin; als Knabe pflegte ich den Lauf seines Wassers zu beobachten, und schließlich setzte sich eine Art von Aberglaube bei mir fest, daß ich dieser Richtung folgen und sich östlich über das Meer hinüber mein Schicksal erfüllen müsse. Ich kannte meine Familiengeschichte damals noch nicht. Wegen diesen alten Erinnerungen, habe ich den Namen des Flusses angenommen." „Nun, es ist ein wahres Glück, daß der Fluß einen solch christlichen Namen hatte", entgegnete Douglas. — „Eustace Mississippi, Esqu. oder Eustace Polomac Esgu. würde doch komisch gelautet haben. Und Du bist nun, um von etwas Anderem zu sprechen, fest entschlossen, in allem Ernste Dich der Kunst zu widmen? Dein Muth gefällt mir. Ich fürchte, ich würde mich in Deiner Lage nicht zu einer angestrengten Thätigkeit einschließen können." „Das würde zu nichts Gutem führen; zudem ist es mir unmöglich, die Dinge leichthin und oberflächlich zu behandeln. Da ich weiß, welches Unrecht man mir zugefügt hat, und wie schwer es sein wird, den Uebelthäter zu ermitteln, so würde ich den Verstand verlieren, wenn ich nicht eine Beschäftigung hätte, der ich alle Kräfte meiner Seele widmen muß." „Sehr wahr — o Du grundgelehrtester aller Philosophen, Du hast die Tiefe der menschlichen Natur erforscht! Aber wie entdecktest Du, welche Kraft Dir zu Gebote stand? Amerika ist doch nicht das Land der schönen Künste." „Da spricht der Engländer aus Dir", entgegnete lächelnd St. Lawrence. „Du vergissest jedoch, wie viele Jahre ich auf Reisen in Europa zubrachte, und jeden Winter pflegte ich auch noch die eine oder die andere ausländische Schule zu studiren. Dann habe ich in meinen Musestunden viel gezeichnet, da mir dies Freude machte. Wie glaubst Du wohl, daß das werden wird?" frug er, mit der Cigarre nach der Staffelei hindeutend. „Ganz ausgezeichnet." Das Bild stellte eine Lichtung in einem amerikanischen Urwalde dar. DaS hohe Gras und die Stämme der Bäume, welche am Boden lagen, wurden von der Sonne beschienen. Ringsherum standen die Waldriesen, von üppigen Schlinggewächsen umgeben und mit grauem Moos bedeckt. Ein einsamer Waidmann saß auf einem kürzlich gefällten Stamme; neben ihm seine Axt und Büchse. Es war ein großartiges Gebilde. „Glücklicher Sterblicher!" rief Douglas aus, nachdem er schweigend einige Zeit weiter geraucht hatte. „Du darfst doch Deinen eigenen Ideen nach Lust und Geschmack folgen und hast nicht nothwendig, Dich nach vollblütigen, älteren Herren over geistlosen Frauen, alt und jung zu richten, welche alle ihre lieblichen Fratzen einer bewundernden Nachwelt zu hinterlassen wünschen. Auch brauchst Du nicht den dummen Mädchen der Töchterschule Unterricht zu ertheilen. Doch, nebenbei bemerkt, ich habe kürzlich in einer Schule, wo ich unterrichtete, ein- reizende kleine Musiklehrerin angetroffen", fuhr er, seine schwülstige Redeweise unterbrechend, in gewöhnlichem Tone fort. „Wirklich, St. Lawrence, noch nie in meinem Leben verspürte ich solche Neigung, mich ernstlich zu verlieben. Es ist ein so liebes, artiges Mädchen — nicht gerade eine Schönheit, aber ganz wie dazu geschaffen, einen Burschen glücklich zu machen." „Hört, hört!" rief St. Lawrence. „Schließlich werden wir Charles Douglas doch noch als ehrsamen Hausvater antreffen." „Ich glaube wirklich, daß ich vielen häuslichen Sinn besitze", erwiderte dieser. „Wenn sich doch nur irgend eine Berühmtheit oder eine moderne Schöne von mir wollte malen lassen, um meinen Naiven berühmt zn machen. Aber die kommen nicht zu mir, und ich kann doch nicht eine Frau heirathen, mit der Aussicht, daß sie sich zu Tode plagen muß. Ein solcher Unmensch ist Charles Douglas noch nicht." „Welchen Namen führt denn die unvergleichlich Liebreizende?" „Nein, zum Henker, Las ist nicht ehrlich!" rief Douglas, den Nest seiner Cigarre in's Feuer werfend, aus. „Ich werde mich wohl hüten, ihn Dir, o ruhmvoller Apollo, mitzutheilen, Du möchtest mich verdrängen. Zudem weiß ich ihn selbst nicht genau; was liegt auch daran, im Gegentheil, es ist besser so, denn es wäre mir ganz unmöglich, durch meine süßen, Honigfließenden Serenaden eine Miß Smith oder Miß James zu verherrlichen. Wer weiß, ob sie nicht auch noch einen widerwärtigen Vornamen, wie Sara oder Martha u. dergl. besitzt. Offen gestanden hatte ich schon einmal die Absicht, ihr ein Billet, welches eine Antwort erforderte, zu schreibe^ aber wahrscheinlich würde das mich auch nicht darüber aufgeklärt haben, und wenn ich nun vorziehe, sie im Geiste als reizende Amaryllis anzureden, so kümmert das ja Niemanden." „Angenommen, ich mache ausfindig, wer es ist", sagte lachend St. Lawrence. „Ein halbgeschenktes Vertrauen erweckt die Neugisrde. Was das Dich Verdrängen anbelangt, so weißt Du doch wohl, daß ich keine gefährliche Persönlichkeit bin", fügte er ernster hinzu. „Ein Mann ohne Namen darf nicht an's Heirathen denken." „Pah! Du wirst Dir einen Namen schaffen; ich wünschte nur dasselbe mit solcher Gewißheit auch von mir sagen zu können", bemerkte sein Freund. „Aber wie viel Uhr ist es? Sollen wir nicht etwas ausgehen?" „Wie Du willst." „Und dann würde ich mich an Deiner Stelle immer tüchtig umschauen, wenn ich mit anderen Menschen zusammen käme; vielleicht entdeckst Du zufällig einen Leitfaden aus diesem Labyrinth, wo Du ihn am Wenigsten erwartest. Nun komm!" Die beiden jungen Leute zogen ihre Usberröcke an, setzten die Hüte auf uns schritten rüstig in's Freie. Viertes Capitel. Die Vorbereitungen auf den baldigen Ausflug beschäftigten in angenehmster Weise Lena und Bertha Dalton. Endlich nahte der glückliche Tag, der sie den Arbeiten und Sorgen und dem einförmigen Leben in London entführen sollte; voller Jubel und Entzücken nahmen sie ihre Sitze im Eisenbahnwaggon ein; Lena träumte schon von den Eroberungen, die sie machen werde, und Bertha freute sich herzlich, liebe alte Bekannte wiederzusehen und einige Zeit ihrer schweren Pflichten entbunden zu sein. Mrs. Dalton war die Wittwe eines Marineoffiziers; Capitain Dalton hatte sich seiner Zeit durch Tapferkeit ausgezeichnet; im Krimkriege wurde er verwundet und war in Folge davon vor drei Jahren gestorben. Noch in vorgerückten Jahren schloß er diese 579 Heirath; das hübsche Gesicht und anziehende Benehmen seiner nachherigen Frau hatte ihn dazu verleitet; aber zu spät entdeckte er, daß die fesselnde Außenseite nur sehr wenig inneren Werth barg. Man konnte Mrs. Dalton nicht gerade unliebenswürdig nennen; doch war sie oberflächlich, einfältig und sehr von sich eingenommen. Diese Eigenschaften machten es ihr unmöglich, ihrem Gatten eine liebende Gefährtin oder weise Hausfrau zu sein. Jeden Pfennig, dessen sie habhaft werden konnte, benutzte sie zu ihren eigenen, unnöthigen Anschaffungen, und die häufig gemachten Schulden zerstörten manchmal den Frieden des Hauses. Glücklicherweise war Capitain Dalton ein vorsichtiger Man», er dachte an die Zukunft seiner Töchter, und bei seinem Tode besaß Mrs. Dalton eine Einnahme, welche allen ihren Bedürfnissen hätte hinreichend entsprechen müssen. Die älteste der beiden Töchter war aus einem hübschen verzärtelten Kinde zu einer schönen Jungfrau herangewachsen. Mrs. Dalton würde es entschieden in Abrede gestellt haben, daß sie ihre ältere Tochter der jüngeren vorziehe; aber sie war stolz auf Madelina; diese war in ihren Augen dazu berufen, der Familie zu Ansehen und Reichthum zu verhelfen. „Lena wird ganz gewiß eine vortheilhafte Heirath schließen", sagte die närrische Mutter, und das bildete den Endzweck bei der Erziehung Lena's. Diese begriff sehr bald die Aufgabe, welche ihr oblag, und da sie mehr Verstand und Charakterstärke als ihre Mutter besaß, so errang sie leicht die Herrschaft über dieselbe und richtete sich ihre Lebensweise ganz nach ihrem eigenen Geschmack und ohne viele Rücksichten auf andere zu nehmen, ein. Bertha war ihres Vaters Liebling gewesen; er hatte gewünscht, die Erziehung seiner Töchter selbst zu leiten; bei Lena gelang ihm dieses nicht, dagegen fand er in Bertha eine kluge gelehrige Schülerin und in seiner späteren Krankheit eine liebevolle, unermüdliche Pflegerin. Sie fühlte tief den Tod ihres Vaters. Es war ihr erster großer Kummer. Mutter und Schwester hatten ihr nie viel Gutes erwiesen; sie benutzten sie nur zu ihrer eigenen Bequemlichkeit und deshalb war sie ihnen unentbehrlich. Mrs. Dalton's Einkommen hätte ausreichen müssen, aber sie konnte ihren vielen, unnöthigen Ausgaben nicht entsagen, und so entdeckte sie nach Ablauf des ersten Jahres zu ihrem größten Schrecken, daß ihre Auslagen die Einnahme bedeutend überschritten. Aber sie fand nichts, worin sie sich einschränken könne, durchaus nichts, wie sie Lena gegenüber äußerte, und da kam ihr plötzlich eine herrliche Idee. „Bertha ist sehr musikalisch ausgebildet; sie soll Unterricht darin ertheilen", beschloß Mrs. Dalton. „Das wird doch wenigstens hundert Pfund das Jahr einbringen; die Hälfte davon reicht aus, um Lena's Rechnung bei der Kleidermacherin zu bezahlen, und mit der anderen Hälfte können wir während des Sommers einige Wochen ein Seebad besuchen. Es ist so unangenehm, in London zu bleiben, wenn Jedermann verreist, und dann später sagen zu müssen, wir sind gar nicht weg gewesen." So überlegte Mrs. Dalton und theilte Bertha ihre Entscheidung mit. Zuerst er- schrack diese, da sie nicht ganz sicher war, ob ihr Vater diese Lebensweise für sie wünschen würde. Aber gewohnt, nie und nimmer vor einer von ihr geforderten Pflicht zurückzuschrecken, gab sie ihre Einwilligung und hatte bald so viele Schülerinnen, daß ihr kaum Zeit zur nothwendigen Erholung übrig blieb. Räch einigen Monaten, als die Anstrengungen ihre Kräfte beinahe überstiegen, machte sie den Vorschlag, Lena möchte ihr ein paar Stunden abnehmen, aber diese Aeußerung rief einen solchen Sturni heftiger Vorwürfe hervor, daß sie nie mehr eine ähnliche Bemerkung wagte und sich geduldig und ergeben in ihr Schicksal fügte. „Lena muß sich gut verheirathen, und da darf ihre Schönheit nicht jedem Wind und Wetter ausgesetzt werden", erklärte Mrs. Dalton. „Du wirst hingegen auch später darauf angewiesen sein, Dir Dein Brod selbst verdienen zu müssen." Bertha entgegnete nichts auf diese letzte Behauptung, obschon sie nicht einsehen konnte, weshalb dieser Unterschied zwischen ihr und Lena durchaus bestehen solle. Den größten Kummer bereiteten ihr aber diese Heiraths-Speculationen; sie versetzten ihren jungfräulichen Stolz und ihr Zartgefühl. Gleich anderen jungen Mädchen träumte auch sie von ihrer Zukunft, aber die Ehe war in ihren Augen ein heiliger Stand, in den man ohne die stärkste und die wahrhafteste Liebe nicht eintreten dürfe. Sie würde es vorgezogen haben, bis zu ihrem Lebensende angestrengt zu arbeiten, als sich an den Meistbietenden zu verkaufen. Doch hatte sie, um allen Hader zu vermeiden, Schweigen gelernt und machte nur ab und zu eine freundliche oder scherzende Einwendung. Sir Stephan Langley, welcher ein Amt in Plymouth bekleidet hatte, war sehr befreundet mit Capitain Dalton gewesen; er schätzte die ganze Familie und war der Pathe Bertha's. Der ehrenwerthe Herr, jetzt schon ein alter Mann, hatte seine Stelle niedergelegt und eine Villa in der Nähe Lord Alphingtons bezogen. Die verstorbene Gräfin Alphington und Lady Langley waren intime Freundinnen gewesen» und Lord Alphington hatte schon lange den Wunsch geäußert, sie möchten in die dortige Gegend ziehen. Wie gewöhnlich verwandte man die größte Sorgfalt auf Lena's Toilette. „Man kann ja nicht wissen, wen ihr dort antreffen werdet", meinte Mrs. Dalton. „Und aus dem Erlös für Bertha's Stunden erhielt Lena ein neues Seidenkleid, sowie ein elegantes Morgen-Costüm und einen modernen Hut. Für Bertha wurde ein altes grauseidsnes Kleid der Mutter zurecht gemacht. Bertha empfand keinen Verdruß hierüber; sie war nicht putzsüchtig, so lange sie reinlich und nicht auffallend gekleidet war, fühlte sie sich gänzlich zufrieden gestellt. Ueber den Opalring, den Bertha noch immer trug, da der rechtmäßige Eigenthümer nicht aufgefunden worden, fand eine Erörterung statt. „Du nimmst besser den Ring nicht mit auf's Land", sagte Mrs. Dalton, Du möchtest ihn verlieren." „Das denke ich nicht, Mama", erwiderte Bertha, die Gluth des Steines an ihrem Finger beobachtend. „Ich glaube, Bertha ist abergläubisch in Betreff des Ringes", bemerkte Lena. „Nicht gerade abergläubisch", wandte ihre Schwester lächelnd ein; „aber ich muß doch gestehen, daß ich manchmal allerlei romantische Ideen damit in Zusammenhang bringe." „Auf alle Fälle ist es besser, Du nimmst ihn nicht mit. Dort auf dem Land wirst Du nichts Näheres darüber erfahre». Ich will ihn aufheben, dann ist er in Sicherheit." „Wie Du wünschest, Mama", antwortete Bertha. Und so händigte sie ihn zögernd am Morgen der Abreise ihrer Mutter mit den Worten ein: „Nimm ihn nur gut in Acht, Mama." „Natürlich, sei doch nicht so kindisch, Bertha." Die Fahrt mit der Eisenbahn dauerte nur zwei Stunden und dann nahm der Wagen des Sir Langley die beiden Reisenden in Empfang. Nach kurzer Zeit erreichten sie ihren Bestimmungsort, „Larkspur" genannt, und wurden vom Hausherrn: freundlich bewillkommnet. „Nun, Lena", sagte er, ihr beim Aussteigen helfend, „so blühend wie immer, wie >ch sehe. Ich muß unsere jungen Herrchen warnen, ihre Herzen in sicheren Gewahrsam zu nehmen. Und hier ist meine kleine Freundin Bertha! Ich bin glücklich, Dich wiederzusehen, mein Kind. Aber was ist das? Woher stammen diese bleichen Wangen? Das *>arf nicht sein, wir werden Dich so lange hier festhalten, bis Du eben so blühend aussiehst, wie Deine Schwester." Bertha lächelte und versicherte ihrem alten Freunde, daß sie ganz wohl sei. „Erinnern Sie sich nicht mehr, daß Sie mich „Mariablümchen" zu nennen pflegten? Und diese sind ja immer blaß." Sir Stephan schüttelte den Kopf, hatte aber keine Zeit, den Gegenstand weiter zu erörtern, da Lady Langley hinzutrat, um ihre Gäste zu begrüßen. Nach einer herzlichen Umarmung geleitete eine Dienerin die beiden Mädchen zu den hübschen, für sie bereitstehenden Zimmern; gleichzeitig bot sie ihre Dienste an und theilte ihnen mit, daß das Mittagessen nach Ablauf einer halben Stunde stattfinden werde. Nachdem sie die Koffer 531 hinaufbesorgt und losgeschnallt hatte, zog sie sich, da die Schwestern, welche gewohnt waren, sich gegenseitig zu helfen, ihre Dienste abgelehnt hatten, zurück. Fünftes Capitel. „Hah, wie köstlich ist das!" rief Lena aus, indem sie sich in einen Sessel warf und das elegant ausgeschmückte Zimmer betrachtete, „so wäre es gerade nach meinem Geschmacke. Sei so freundlich und packe meine Sachen aus, ich bin etwas müde. Heute Abend wird es wohl nicht nöthig sein, sich besonders zu putzen, da vermuthlich kein Fremder hier ist; mein blauseidener Rock und der weiße Musselin-Ueberivurf mit den blauen Schleifen, werden genügen. Und dann könntest Du mich wohl frisiren, Bertha, Du verstehst das so gut." Ohne jegliche Erwiderung öffnete Bertha das Koffer ihrer Schwester, und nahm die gewünschten Sachen heraus; dann packte sie für sich das bekannte schwarzseidene Kleid, welches sie mit billiger weißer Spitze etwas aufgefrischt hatte, aus. „Wenn Du wünschest, daß ich Dich frisiren soll, Lena, so mußt Du Dich beeilen. Vergiß nicht, daß Stephan strenge auf Ordnung hält. Wehe uns, wenn mir nicht fertig sind, sobald die Tischglocke läutet." „Natürlich sind wir das", entgegnete Lena aufspringend. Der Anblick des hübschen Kleides, in welchem sie gewiß recht vortheilhaft aussehen werde, hatte sie plötzlich zur Thätigkeit ermannt. „Wie langweilig von Dir, Bertha, nun hast Du schon mit Deiner Frisur begonnen, gerade da ich wünschte, daß Du die mcinige machen solltest." „Ich bin in einer Minute fertig", entgegnete diese: „ich that es nur, um Zeit zu sparen." Während sie sprach, legte sie rasch ihr Haar um den Kopf, befestigte eine Rosa- schleife darin und begann dann die üppigen Flechten ihrer Schwester in Ordnung zu bringen; es war prächtiges, seidenes Haar mit goldigem Scheine, und die Krone der reichen Flechten paßte vortrefflich zu dem schönen Antlitz. „Da, nun spute Dich, Lena", sagte Bertha, als die Glocke das erste Zeichen gab. „Ich werde in fünf Minuten fertig sein." Als sie in's Wohnzimmer eintraten, bemerkten sie, daß nur der Rektor des Dorfes und ein junger Seemann, welcher ihnen als Frank Holcroft vorgestellt wurde, zugegen waren. — „Welch dumme Gesellschaft", flüsterte Lena ihrer Schwester zu, bevor sie zu Tische gingen. Beim Diner gewann Bertha das Herz des jungen Seemannes vollständig, indem sie seinen vielen Erlebnissen aus der See mit Interesse zuhörte. Der Nector lenkte dir Unterhaltung auf Lord Alphington. „Es ist recht traurig", sagte er, „daß es sich gar nicht feststellen läßt, ob Mr. Faucourt einen rechtmäßigen Sohn hinterlassen hat; nun da Lord Chalfont und seine beiden Söhne todt sind, wird ja der Titel erlöschen." „Das war eine schmerzliche Begebenheit", bemerkt« Lady Langley „und wie ich glaube, hat Lord Alphington später herausgefunden, daß sein Sohn nicht so sehr zu tadeln war, als er Anfangs vermuthet hatte. Die arme Lady Alphington grämte sich zu Tode — Faucourt war ihr Liebling." „Ist es wahr, daß ein muthmaßlicher Erbe aufgetaucht ist?" „So glaube ich", erwiderte Lady Langley. „Aber Lord Alphington spricht nicht gerne darüber, bis die Beweise, welche der junge Mann beigebracht hat, hinlänglich geprüft sind, er fürchtete' die Enttäuschung. Ich habe großes Mitleid mit ihm; er führt ein solch einsames Leben. Einen Enkel zu haben, den er aus ganzer Seele lieben könne, würde sein Alter versüßen. Es ist eigenthümlich, daß Mr. Faucourt, wenn er überhaupt verheirathet war, nie feinem Vater hiervon Mittheilung machte. Wahrscheinlich.war seine Frau nicht ebenbürtig'. 582 man hat immer einigen Zweifel betreff seiner Verheiratung gehabt. Vermuthlich fürchtete er das Mißfallen seines Vaters noch dadurch zu steigern, und dann starb er ja so plötzlich." „Ja, der arme, junge Mann! Ich erinnere mich seiner noch so gut, solch ein hübscher liebenswürdiger Mensch, aber leider besaß er keinen moralischen Halt. Fragten Sie mich, ob ich Stodgers neulich gesehen habe, Sir Stephan? Ja, er war so eigensinnig wie immer. (Fortsetzung folgt.) «oldkSrner^ Du bist zerstreut, es schwärme» die Gedanken, Rasch sammle sie und halte sie in 'schranken! Bleibst du ihr Herr nicht, wirst du bald ihr Sklave, Und was du thust geschieht wie halb im Schlaft. Was strengen Fleiß erfordert, mache nicht zum Spiel, Und laß durch Hindernisse dich nicht schrecken; G-h' Tag für Tag, bald hast du große Strecken Zurückgelegt und siehst dich endlich froh am Ziel. Unverhofft kommt ost, Nur selten ist's was Gutes. Kommt's oder nicht, Thu' deine Pflicht! So bleibst du srohen Muthes. Scharfe Schwerter schneiden sehr, Scharfe Zungen noch viel mehr. Ist die Last zu schwer, Wird die Kraft dir versagen, Darum prüft vorher. Wie viel die Schultern tragen. Lerne mit Andern dich vergleichen, Den und Den wirst du nicht erreichen, Aber es wird in manchen Stücken Besser als Dem und Dem dir glücken. F. Beck. Das erste Vekcnnerblnt des Missionshauses in Steht. Am 20. Juli empfingen wir, berichtet der „Kleine Herz-Jesu-Bote", Organ des Missionshauses Stegl, folgende wichtige Mittheilungen aus unserer chinesischen Mission von Süd-Schantong, die am 18. Januar 1882 von den beiden ersten Missionaren unseres Hauses, Hrn. Provicar Joh. Baptist Anzer aus Pleistein, Diöcese Regensburg, und Jos. Freinademez aus Äbtey, Diöcese Bripen, betreten wurde. Die ganze Mijsson, an Größe Holland und Belgien zusammengenommen gleich, zählte damals unter 9 Mill. Heiden 158 Katholiken zu Puoli, in der äußersten Nordweststrecke der Miision. Ein gutes Jahr später aber gab es über 800 Katechumenen in allen Regierungsbezirken des großen Distriktes und waren über 1100 Heidsnkindcr in der Todesstunde getauft. Wir irren wohl kaum, wenn wir annehmen, daß diese Fortschritte es waren, welche den haß einiger sanatischer Heiden erregten und die nachstehend mitgetheilten Vorkommnisse veranlaßten Wir theilen dieselben mir nach einem Briefe des Hrn. Subdiacon Riehm, an den zuerst diese Nachrichten kamen. (Hr. Richtn, ein Kölner, langte in Begleitung des Priesters Anton Wewel aus Senden, Diöcese Münster, im Mai 1882 in Puoli an.) „Puoli, den 15. Mai 1883- Hochwürdiger Herr Rector! Geliebter Vater in Christo! Es war am Vorabend des Maimonats, als unser hochw. Herr Provikar, jetzt vielleicht schon Märtyrer, oder doch ganz gewiß Bekenner, in feierlichster Weise in unserer Kirche die Maiandacht eröffnete. Ganz besonders inständig empsahl er seine bevorstehende Abreise der allerseligsten Jnngsran und forderte die Christen auf, speciell für die Bekehrung ZautschaufS') zu beten. Am 1. Mai Morgens 5 Uhr bestieg er seinen Wagen. Als Begleitung harte der Herr Psarrvikar zwei Katechisten und seinen Fuhrmann. i) Die Mission von Süd-Schantong hat drei Fn oder Regierungsbezirke: Jentschaufn, Jtschanfn und Zautschansu; die Hauptstädte derselben heißen ebenso. Der nächste Zweck der Reise des Herrn Provikar war der Schutz und die Stärkung der Katechumncn des dortigen Bezirks, da man diese m t Gewalt hindern wollte, Christen zu werden. 583 Die Nachrichten ans Zautschaufn waren keineswezs tröstlich, sonnt der Abschied recht ernst. Einige Tage »ach der Abreise erhielten wir einen Brief vom Herrn Provikar. Er theilte uns mit, daß es wirklich nicht günstig für unsere Sache stände. Der apostolische Mann jedoch wurde nicht abgeschreckt. Etwas später theilte er uns mit, daß er am 5. Mai zur Stadt kommen würde. Unbehelligt langte Herr Provikar an, stieg in einem Wirthshause ab und besuchte am 6. Mai den Mandarin. Der Empfang war ein kurzer und nicht freundlich. Der Mandarin fragte ihn, ob er Rebellen beschützen wolle. „Durchaus nicht; ich beschütze nur Diejenigen, welche die katholische Religion annehmen wollen und daran gegen das kaiserliche Edikt gehindert werden." Der Mandarin fragte ferner, ob der Mandarin von Jangkn ein Edict zu unsern Gunsten gegeben hätte. Herr Provikar mußte dieß ver« »einen, denn der Mandarin von Jangkn ist unser Feind, wie Sie, Herr Rector, schon wissen. Darauf war die Unterredung zu Ende. Herr Provikar kehrte in sein Wirthshaus zurück und erklärte am folgenden Tage den Neugierigen den Zweck seiner Ankunft; ab und zu schickte er einen Kateehisten in's Mandarinat. Der Mandarin hatte am Schlüsse seiner Unterredung gesagt, er müsse sich zuvor mit seinen Collegen berathen; dann wollte er ihm sagen, was er zu thun hätte. In der Stadt Zaut- schanfn befindet sich nämlich ein Kriegsmandarin und ein Ober- und Unter-Civilmandarin. Am ll.Mai » nun Nachmittags erschienen Soldaten im Wirthshause und forderten den hochw. Provikar auf, schleunigst die Stadt zu verlasse». Herr Provikar besteigt seinen Wagen. Begleitet von einem jüngeren Kateehisten, Fuhrmann, Soldaten und einer ungeheuren Volsmenge fährt er nicht zur Stadt hinaus sondern zum Mandarinat. Aber hier findet er verschlossene Thüren. Nun wußte er Bescheid und schickte sich an unter derselben Begleitung die Stadt zu verlassen. Bor der Stadt beginnt nun eine traurige Katastrophe, menschlich gesprochen; im Lichte des Glaubens betrachtet, beginnt das Martyrium. Die Soldaten fchlagen zuerst den Kateehisten, dieser ergreift die Flucht; dann ziehen sie den Herrn Provikar aus dem Wagen, reißen ihm bis auf die Unterhose die Kleider vom Leibe, binden ihm die Hände auf den Nucken und ziehen ihn an einem Baume in die Höhe. Nun beginnen sie ihre Henkerarbeit und schlagen unmenschlich mit Knütt.ln auf alle Körpertheile. Als sie ihn für todt hielten, ließen sie ihn zur Erde fallen und wollten jetzt den Wagen denwliren. Der Fuhrmann jedoch erhob Einsprache, indem er sagte, es sei sein Wagen. So beschädigten die Unholde nur das Tuch, raubten aber Alles: Gepäck, Geld, Kleider, Meßsächen und gingen ihres Weges. Eine Stunde nach der Abfahrt des Herrn Provikar erscheinen im Wirthshause wieder Soldaten, geben einem Kateehisten einige Ohrfeigen und bedeuten ihm, schleunigst zu fliehen. Der alte Katcchist war eben abwesend. Ersterer nun geht zur Stadt hinaus und findet in einiger Entfernung den Herrn Provikar. Weder Herz- noch Pnlsschlag konnte er bemerken. In dieser traurigen Lage blieb er bei dem Bekenner Christi — meine Augen sülle» sich mit Thränen: — erst nach einiger Zeit überzeugte ihn ein schwacher Pnlsschlag, daß noch Leben vorhanden sei. Ein mitleidiger Heide kam eben des Weges. Beide nein nahmen die theure Bürde und trugen sie 7 Li weit. Dort erhielten sie einen Wagen sür Geld und gute Worte; auf diese Weise gelangten sie in ein 18Li von der Stadt entlegenes Dorf, wo einige Katcchnmeuen die armen Verfolgten aufnahmen. Es war schon Mitternacht. Am andern Morgen gegen 8 Uhr trank Herr Provikar etwas Thee und sprach unverständliche Worte. Um diese Zeit erschienen Leute aus dem Mandarinat mit einem Wagen. Ihr Herr, sagten sie, wüßte nichts von dem Vorgefallenen; er bedanre sehr, und lasse den Provikar bitten, in's Mandarinat zu kommen. Allein der Arme konnte den Wagen nicht besteigen. Vier Männer fasten sein Bett und tragen ihn so, während der Katechet den Wagen besteigt. Der Mandarin, welcher das Tribunal geschlossen hatte, ist derselbe, der ihn jetzt aufgenommen hat. Unser Fuhrmann ist geflohen, ebenso die Katechisten; nur jener alte nicht, welcher vielleicht in dem Augenblicke, wo ich dieses schreibe, bei dem theuren Bekenner im Mandarinat weilt. Dies erzählte ein treuer Katechist, der eben in dem besagten Dorfe predigte. Er hat den Herrn Provikar in seinem Leidensznstande gesehen und sagte, er könnte wohl schon todt sein. Somit ei» Märtyrer sür den Martyrersaal in Steyl. „kercutiam x-eetorem er vvos ckispo, geutur." i „Ich werde den Hirten schlagen, und die Schafe werden zerstreut werden.") Kommen Sie, hochw. Vater, uns nun in leiblicher und geistiger Weise zu Hilfe und seien Sie herzlich gegrüßt von Ihren treuen Söhnen in Christo Jesu- G. Nie h m." So Hr. Rieh»!, der damals allein in Puoli, dein Centrum der Mission, sich befand. Wir empfingen diesen Brief am 20. Juli, und sind die vier neuen Missionare am 26. Juli noch unter dem Eindrucke dieser Nachrichten abgereist. Im klebrigen haben wir von einer Veröffentlichung derselben zunächst Abstand genommen und aus eine weitere Bestätigung gewartet. Diese ist unterdessen eingetroffen und zwar durch einen Brief des Herrn Provikar selbst, der zu unserer großen Freude in dieser harten Drangsal von der göttlichen Vorsehung glücklich, wenn auch nicht ohne Verletzung, erhalte» worden ist und nun hoffentlich der Mission seine Kräfte noch lange wird widmen können. Leider hat er über den ganzen Vorfall selber nur kurze und abgebrochene Mittheilungen gemacht, da es ihn zunächst beschäftigte, aus seiner Nothlage, der argen Geldklemme, worin er sich befindet, herauszukommen. Er schreibt: . «Ich »herschicke heute den Jahresbericht. Der Schluß folgt nächstens. In Zautschaufn wurde ich geschlagen iu ockiuin religloms (d. h. aus Haß gegen die Religion.) Davon später. Heute aber etwas Nothwendigeres. Ich habe in Zautschaufn 170 Taöl's verloren, (wurden geraubt). In Zinanfn, Tschifu habe ich L-chnlden, so daß mit genauer Noth die 3000 Alk., die Sie schickten, zu deren Deckung hinreichen. Dazu habe ich täglich 70 bis 80 Personen zu ernähren, die Katechisten zu bezahle»; die Ü84 Reisen für die Besorgung der Katechumencn, dann setzt der Proceß, und — kein Geld. Ich bat N. N. aus den Knieen, mir abermals Geld zu leihen. Aber er konnte nicht. Wenn Gott jetzt nicht ein Wunder wirkt, so geht die Mission zu Grunde. Heute schicke ich ein Telegramm. Ich hoffe nach Empsang dieses Briefes haben Sie bereits die 8000 Mark abgeschickt. Aber schicken Sie sobald als möglich wieder. Erlassen Sie einen Ausruf, schicken Sie Leute zum Sammeln aus. Die 8000 Mark reichen blos sllr die augenblicklichste Noth. Kommt nicht in 1—2 Monaten Geld, so muff ich die Mission auslösen. Ach welche Schwierigkeiten! Dazu bin ich noch voll von Wunde», ganz geschwächt ob des Blutsturzes. Beten Sie, erlassen Sie einen Aufrus und kommen Sie uns doch mehr zu Hilfe. Unter den herzlichsten Grüßen Euer Hochwürden ergebenster, dankbarster I. Auzer. Auf dem Rande bemerkt dann der Herr Provikar noch mit einigen flüchtigen Zeilen: „Ich fragte meine Peiniger, warum sie mich schlügen. Wollten sie mein Geld, so sollten sie es nehmen. Sie schrieen: „Wir wollen nicht deine Habe, wir wollen dein Leben. Du bist ein Haupt der katholischen Kirche. Diese ist schlechter, als die Sekte der „weißen Seerose."") Du mußt sterben!" Ich habe sechs Kopfwunden. Mein Imker Fuß ist gebrochen. Der Rücken von den Schlägen sehr geschwollen. In Folge der Schläge überfiel mich ein Blutsturz. ..." > , , Die in den Briefen mitgetheilten Thatsachen sprechen an und für sich zu laut und eindringlich als daß wir es für nöthig hielten, noch viele Bemerkungen hinzuzufügen. Gewiß werden besonders die angeschlossenen Bitten in allen fühlende» Herzen lauten Wiederhol! finden. Daß das Missionshaus von Steyl für seine Mission in Süd-Schantong gethan hat, was es thun konnte, beweist der Umstand, daß wir in den Jahren 1882 und 1883 bereits mehr als 40,000 Mark für unsere Mission verausgabten. Möge Gott der Herr immer mehr hochherzige Seelen anregen, uns und der fernen Mission mit ihren mitdcn Gaben zu Hilse zu kommen. M i s - s l l e n. * (Ein entrüsteter Professor.) Der rühmlichst bekannte Arzt und Professor Busch (geb. 1788 zu Marburg» Professor und Direktor in Berlin) pflegte durchaus keine besondere Sorgfalt auf seine Kleidung zu verwenden. So kam es, daß man ihm zuweilen, seines schlechten unscheinbaren Rockes wegen, die nöthige Ehrerbietung vorenthielt. Nach einer solchen in Marburg einst gemachten Erfahrung, begab er sich nach Hause, zog seine besseren Kleider an, und ging dann wieder unter die Leute, wo er nun eine ganz anders Aufnahme und Begrüßung fand. Das aber war dem guten Professor, dessen Wissenschaft ein viel besseres Gewand als er selber trug, nun vollends gar nicht recht! Eilends verfügte er sich wiederum in seine vier Pfähle zurück, warf den Sonntagsrock schnell ab, und sprang wüthend mit beiden Füßen darauf umher, indem er tief entrüstet rief: „Bist Du der Professor oder bin ich's?" — (Was ist ein Reporter?) Ein nie verzagendes — nach Neuigkeiten jagendes — überall schnüffelndes — zu Hause büffelndes — wie der Blitz laufendes — sich kaum verschnaufendes — zur Redaktion eilendes — nur kurz verweilendes — Zeilen 'raus- schindendes — wieder verschwindendes — hoffnungsvoll strahlendes — rosig ausmalendes — wundervoll träumendes — Frühstück versäumendes — wenig erbauendes — Dingen nicht trauendes — viel sich erkühnendes — wenig verdienendes — würdevoll tragendes — imnier verzagendes — wieder versuchendes — morgen mehr buchendes — mühsam erwerbendes — dereinstmals sterbendes — volksaufklärendes — unterhaltend-belehrendes — nichts vergessendes — aber selbst bald vergessenes Individuum. (Umgekehrt.) Vater: „Aber Hans, Deine Noten haben sich ja wieder nicht verbessert!" — Hans: „Ja Papa, Du darfst jetzt schon ein ernstes Wort mit dem Lehrer reden, sonst macht er immer so fort." (Umschreibun g.) Angeklagter: ... „Herr Gerichtshof, das muß schon in der Familie lieg'n, denn dem Franz! (dem Erschlagenen) sei Vata is g'rad so g'storb'n word'n." (A u s n a h m s w e i s e.) „Wie siehst Du aus Schmule. — Bist ja gar nicht zu erkennen!" — „Gewaschen hab ich mer heute." H Die Sekte der „weißen Seerose" ist eine weitverzweigte chinesische Geheimverbindung, die staatlich verfolgt wird. Für die Redaktion verantwortlich Alphons Planer in Angslmrg. — Druck und Verlag des Literarischen Instituts von l)r. Max Hnttler.