iriFXi m i m AUSSCHMUECKUNG VON MELCHIOR LECHTER UNTER DESSEN LEITUNG DAS WERK BEI OTTO VON HOLTEN IN BERLIN C. IM NOVEMBER DES JAHRES NEUNZEHN HUNDERTSECHS GEDRUCKT WURDE 2 DAS BILDNIS NACH EINER LICHTAUFNAHME VON ST. G. 2 ZWEIHUNDERT ABZUEGE IN GLEICHER AUS STATTUNG MIT DER LAUFEN DEN ZAHL UND EIN AUF PER Iii _ VERSEHEN ABDRUCK GAMENT. M*V iStfffl r . pr • _ r .fcj-^, « S&o*! •Ärf* ■ ■ ji imniiin IR HATTEN EBEN DIE MICCÄG LICHE HÖHE UN5RE5 LEBENS j ÜBERSCHRITTEN UND HIR BANG | TEN BEIM BLICK IN UNSRE NÄCH j 5CE ZUKUNFT . HIR GINGEN | EINER ENTSTELLTEN UND ERKAL j TETEN MENSCHHEIT ENTGEGEN I DIE SICH MIC IHREN VIELSPÄLTI GEN ERRUNGENSCHAFTEN UND VERÄSTELTEN EMPFINDUNGEN ■ BRÜSCECE INDESSEN DIE GROSSE TAT UND DIE GROSSE LIEBE RM enischwinden war. Massen schufen gebox und regel und ersxicKxen mix dem lug flacher auslegung die zungen der Rufer die ehmals der mord gelinder beseiiigie: unreine hände Lüühlien in einem häufen von flixxersxüCKen ujorin die wahren edelsieine wahllos geworfen wurden- zerlegender dünKel verdecKie railose ohnmachx und dreisxes lachen verKündexe den Untergang des Heiligxumes . Wir waren reif genug um uns nichi mehr gegen die schicKsalhafxe wiederKehr der notwendigen leiden aufzulehnen: jezi aber schien uns eine seuche zu wüxen vor der Kein mixxel hälfe und die mix der enxseelung dieses ganzen geschlechxes endigxe . Schon wandxen sich einige von uns abseixs nach den dunKlen bezirKen und priesen den Wahnsinn selig — andre verschlossen sich in ihre hüxxen voll xrauer oder hass: als die plöxzliche anKunfx eines einzigen menschen in der allgemeinen zerrüxxung uns das verxrauen wiedergab und uns mix dem lichxe neuer verheissungen erfüllxe. Als wir Maximin zum erstenmal in unsrer Sxadx begegnexen sxand er noch in den Knabenjahren . Er Kam uns aus dem siegesbogen geschrixxen mix der unbeirrbaren fesxigKeix des jungen fechxers und den mienen feldherrlicher obergewalx jedoch gemilderx durch jene regbarKeix und schwermux die ersx durch jahrhunderxe chrisxlicher bildung in die angesichxer des vokes geKommen war. Wir erKannxen in ihm den darsxeller einer allmächxigen jugend wie wir sie erxräumx haxxen- mix ihrer ungebrochenen fülle und lauxerKeix die auch heux noch hügel versezx und xrocKnen fusses über die wasser *;'iis*s*« •SÖ^ fSSSroafl '**3SüE i * mls» ■• 3wlT schreitet - einer jugend die unser erbe nehmen und neue reiche erobern Könnte . Wir hauen allzuviel gehört von der Weisheit die das lezxe räisel zu lösen wähnte- allzuviel geKosiei von der buniheii der sich überstürzenden erscheinungen- die unermessliche Frachi äusserer möglichKehen hatie dem gehali nichis zugefügt■ das zu schillernde spiel aber die sinne abgestumpft und die Spannungen gelähmt: was uns not tat war Einer der von den einfachen geschehnissen ergriffen wurde und uns die dinge zeigte wie die äugen der götter sie sehen. An der helle die uns überströmte merKten wir dass er gefunden war . Tage um tage folgten wir ihm und blieben im banne seiner ausstrahlung ehe wir mit ihm zu reden wagten - von dann ab begleitete er uns von selber auf unsren pfaden und ohne staunen als gehorche er nur einem gesetz . Je näher wir ihn Kennen lernten desto mehr erinnerte er uns an unser denKbild und ebenso verehrten wir den umfang seines ursprünglichen geistes und die regungen seiner heldenhaften seele wie deren versinnlichung in gestalt und geberde und spräche . Zu andren zeiten erschien er uns als der märchenhafte waise dem die verwunschene unKe am teich seine abstammung verraten und ihn zum berger der goldenen Krone bestellte . Wir ahnten in ihm ein fremdes das uns nie angehören würde und beugten uns vor dem unfassbaren los das ihn zu einem uns unbeKannten ziele führte . Nur manchmal erschrecKte bei uns nötig dünKenden fragen eine unheimliche ferne seines blicKes- als ob die antwort nicht hier sondern erst auf einem anderen gestirn gegeben werden Könne. Uns allen haftete ein schaden an von der fieberluft der sümpfe die wir durchwaten mussten . Wir waren die sieghaften Krieger des auszuges: er war zum herrscher erKoren. Er besass alle unsre feinen werKzeuge- aber er hatte sie erworben auf dem gesunden und rechtmässigen weg . Dabei entbehrte er jeglichen anflugs von unbescheidener Frühreife und hielt sich in den natürlichen grenzen seines alters . Anmutig und sicher wie jede wendung seines Kopfes und jeder griff seiner hände war auch die art wie er mit allen umging- er bedurfte Keiner absonderung von den Barbaren wie wir in früheren jähren- er war zu rein als dass eine berührung ihn hätte beflecKen- zu abseits als dass eine nähe ihn hätte treffen Können- er trug sich mit dem unbewussten stolz derer die nie geleugnet oder gedient und mit der unnachahmlichen würde derer die viel gebetet haben . Sein wesen bewegte sogar die unempfindlichen leute des vokes: sie warteten die stunde ab da er vorüberKam um ihn im nu zu betrachten oder seine stimme zu . i*Z 9 .* ^•ZMt^Saa m *%F *• *^mk «te "^(•I v «V»Ji VS^j»^ .«■SS»-.! •imfip' 1 .it^.' ■ *■» * r ^"r* hören . Diese siimme war besonders rührend — am mächtigsten wenn er lobie oder verteidigte oder uns aus den dichxern las und uns überraschte mix einem neuen zauber des Tönenden . Dann bezog sich die leichie bräunung seiner haui mii purpur und seine blicKe leuchteten so dass die unsren sich niedersenKien . Aber auch ohne dass er sprach und iai: seine blosse anwesenheit im räum genügte um bei allen das gefühl von leibhaftem duft und wärme zu eriuecKen . Willig gaben wir uns der verwandelnden KraFi hin die nur anzuhauchen oder anzurühren braucht um den allxäglichsxen Umgebungen einen jungfräulichen paradiesischen Schimmer zu spenden. Die miibürtigen die ihn nichx sahen und die späteren werden nichx begreifen wie von solcher jugend uns solche Offenbarung zuieil wurde . Denn so sehr die zariheit und seherische prachT seiner hinierlassenen verse als bruchsxücKe eines eben beginnenden wer«es jedes uns güliige maass übersieigi: er selber lieh ihnen Keine besondere bedeuiung und das Tiefste seines wirKens wird ersx sichibar aus dem was unsren geistern durch die Kommunion mix seinem geisie hervorzubringen vielleicht vergönnt ist. Allein wir wissen dass nur greisenhafie Zeitalter in jugend ausschliesslich vorsxufe und Zurichtung- niemals gipfel und Vollendung sehen — dass mehr in ihrer gestalt als in ihren worien und xaien die überdauernde machi der Hehren und Helden liegx und aller Lenzbegnadeien die nur eine weile über die sommerwiese schritten am waldesrand verbluieien oder in dunKler welle versanKen um nach oben entrücKt zu werden und unvergänglichen namens über allen geschlechiern zu Thronen . Wir wissen dass die ungeheuren fahrten die das aussehn unsrer flächen veränderten im hirn des Schülers Alexander geplanx wurden- dass der zwölfjährige söhn aus Galiläa die schriftgelehrten der haupxsiadi unierwies: der herrscher des längsten welxreiches unsrer Überlieferung nichx als dreissiger sondern als jüngling auf seiner blumigen bahn die ewigen zeichen fand und als jüngling den Tod erlin. Das ganze geiriebe unsrer gedanKen und handlungen erfuhr eine Verschiebung seiidem dieser wahrhaft Gönliche in unsre Kreise geireien war . Die Knechtende gegenwari verlor ihr alleinrechT seitdem sie sich einer anderen richte zu bequemen hatte . In uns Kehrte die ruhe wieder die jeden seinen mittelpunKt finden liess und der mut die verworrenen bürden abzuwerfen und zu versenKen im einheitlichen meer . Wir fühlten wie geringfügig alle streite der länder- alle leiden der Kasten werden vorm dämmerschauer der grossen erneuungstage: wie alle brennenden fragen der gesellschaften in wesenlose finsternis verblassen wenn nach jeder ewigKeit den irdischen sich ein erlöser i •iSo?« Ä^r«^«», vSj ••I dm »ivfi ••5/ Pgj|5f x^^l •/^ ^ ^^^^A *| !^^^vv* &8 offenbar! . Keiner wird dann mehr das haupx schüueln über eigensüchiige abschliessung die sich um das weh der mixbrüder nichx Kümmere: denn der isi der grössie Wohltäter Für alle der seine eigne Schönheit bis zum wunder vervollKommnei. Maximin hax nur Kurz unier uns gelebt. Gemäss einem Frühen verirag den er geschlossen wurde er auf einen andren sxern gehoben ehe seine gönlichKeii unsresgleichen geworden war. Er zog dem Farbigen mannigfachen geschicKe des glorreichen sierblings das erhabne stille walien der Himmlischen vor. Schon seine Kinderjahre waren angefüllt mix sprengenden jenseiisgeFühlen mit dem Kampf wider den Unnennbaren . Zu ihm wandle er sich als dem Einzigen mii dem sich zu messen er für wen hielt- ihn bat er um prüfungen und aufgaben und flehte als lohn in seinen sehnsüchtigen nächten um das schauen des heiligen antlitzes . Als er erfahren hatte dass Gott sich solchermaassen nicht eröffnen Könne bot er ihm diesen bund an: so zeig dich mir im besten deiner sichtbaren Schöpfung! gib mir Leda die geliebte! gib mir den grossen menschen den Meister! und wenn es wahr ist dass hier jeder bau Fällt- jede flamme lischt- jede blume wekt: so lass mich einmal auf deine höhe treten und dann von deinem adler schnell entrissen werden! Und Maximin ging im rauschenden Frühling an der hand der geliebten durch die gärten- die betäubenden blüten schwellten sein herz von danK und lust und er sanK nieder vor dem Kinde das Für ihn geschaffen war und das er als engel im eignen Spiegel sah. In dieser frist seines vollen erglühens durften wir ihm den hintergrund bereiten- wir deuteten ihm die schauer des erdenruhms an und machten ihn zum heimlichen König unsrer feiertage. Dies aber war Maximins stolzester abend als er unter langen gesprächen mit dem Meister durch die halbentschlafnen fluren gegangen war und dieser sagte während sich hinter dem schloss eine weinrote woke erhob: Mein Maximin - was du mir entgelten wolltest ist reichlich zurücKgegeben . Mit einem satze hast du ein quälendes geheimnis gelöst zu dem Kein buch und Keine rede mir den Schlüssel brachte: du hast über grosse eisige flächen nun ein gleichmässiges und wärmendes licht verbreitet. Ich entlasse dich als schüler- nimm mich zum freund! denn immer bleib ich ein teil von dir wie du ein teil von mir. Maximin hing sich in seligKeit an den Meister bevor er antwortete: ich weiss nicht ob ich diese wesen je werde verstehen lernen die aus ihrem Wohnsitz sich eine hölle bauen und darüber sich paradiese erfinden- soweit mein auge reicht seh ich nur glänz- ich habe die ganze brüst voll glüCK und über jedes ende hinaus winKt mir mit goldnen flügeln unsterblichKeit. '*W ] JSJ *• '33""4äj mm «r« .•: m £6&m\\ '•▼A^'f vT3%'J , • §0 Nach diesen tagen der emzücKung ging er von einem fieberiraum in den tod - so schnell dass wir nur auf ein geiuohnes grab siarren Konnten- und nichx glauben dass es ihn berge . Wir siürzien nieder in der dumpfen Verzweiflung der zurücKgelassenen gemeinde- wir wanden uns in sinnlosem schmerz dass wir niemals wieder diese hände berühren dass uns niemals wieder diese lippen Küssen dürfien. Da drang seine lebendige sximme in uns und belehne uns über unsre lorheii die ihn hier noch zwingen wollie und über den ehernen fug dass in obersiem adel die noiwendigKeii der frühen auffahrt liege . Damit gebot er schweigen unsren selbsüchtigen Tränen und seufzern und erwecKie uns für das neue dasein das wir nun mit ihm beginnen sollxen. So siehi er vor uns wie wir zulezi ihn sahen: nichx in der i < ^> eisigen unerbittlichen hoheit des todes sondern in der © siegprangenden glorie des festes- geschmücKt und ?ä r A (3f> C \ ... ■ ÄtfstfA \-.-z, — :%:K''sM *W£& rm-^r -_ *7^L. mit dem blumenKranz im haar- Kein abbild ein siedlerischen duldenden Verzichtes sondern der lächelnden und blühenden Schönheit. Wir Können nun gierig nach leiden- schaftlichen Verehrungen in unsren weiheräumen seine säule aufstellen uns vor ihm niederwerfen und ihm huldigen m m ;mx/ Ms mmm £• v »__•> jf 14 O % P^iös^® <5»Ä£^*sss£i \\ m yavm woran die mensch liehe scheu uns gehindert hatte als er noch unter jL uns war. i S T. G. .ÄS2§^ . <: .» ^^■c JW vvi—rs M^-Zi^ &w 0 Q (9 ;^Si x§ r ^ 0 © >oc- ZiOi *£*$*&*i*fl j DRS ERSCE ^•••i Ihr hauei äugen irüb durch ferne iräume Und sorgiei nichi mehr um das heilige lehn- Ihr fühlxei endes hauch durch alle räume — Nun hebi das haupi! denn euch isi heil geschehn. In eurem schleppenden und Kaken jähre Brach nun ein frühling neuer tuunder aus- Mix blumiger hand mix Schimmer um die haare Erschien ein gon und irai zu euch ins haus. Vereinx euch froh da ihr nichi mehr beKlommen Vor lang verwichner prachi erröxen müssi: Auch ihr habx eines gones ruf vernommen Und eines gones mund hai euch geKüssx. - • ■ .^••4. • W ZW* Nun Klagi nichi mehr — denn auch ihr wari erKoren Dass eure Tage unerfüllx verschtuebi... Preisx euer land das einen gon geboren Preist eure zeix in der ein gon gelebi. :*A* 9 *y* :=So$«r kÄ^r«^!»», msm • •*•••■» ,•••;#• m. >i*S gfyßg} m% DRS ZHEICE' HflLLFflHRC ÄS Im irosilos graden zug von gleis und mauer Im emsigen gewirr von hof und siiege- Was suchi der fremde mix ehrfürchiigem schauer?. Hier - Bringer unsres heils! siand deine wiege. |V&*V: .«57-M*< mr *£2i ■W§ 1 '•AwiKSiJ Im längs umbauien vierecK luo die flecKen Von gras durch pflasier ziehen und verschroben Bei magren blumen die verschninnen hecKen Hasx du zuersi den blicK im lichi erhoben. Wie siaubx der plaiz! von welchem lärme pochx er! Geirab von irinen und geroll von wagen ... Wie ihre lasx Maria- Annens lochier- Hai hier die muner dich verKanni gexragen. Nur einsx als frühling war fiel grau und silbern Vom himmel xau und sprühxe dufxige funKen Und allen Kindern haben blau und silbern Die magern blumen lächelnd zugewunKen. Dies allen gleiche haus isi ziel der reise. Wir sehn eniblössxen haupis die nacKie halle Aus der du in die well zogsi.. Sind drei weise Doch einsx dem sxern gefolgx zu einem sialle! • . 9$ »••^ DßS DRICCE Du uachsT über uns in deiner unnahbaren glorie- Schon Luurdesx du eins mix dem tuori das von oben uns sprach- Wir fragen bei all unsren schrinen des Tags deine milde- So machei die diener schon lächeln der Könige reich. Doch senKi sich der abend in der dir geweihien memorie Dann ziiten die sehnsuchx dann greifen die arme dir nach Dann drängen die lippen zu deinem noch menschlichen bilde Als Luärsi du noch unier uns- wärsi uns noch — Herrlicher! gleich. ST. G. «"'a — ~ »■ •^»•/l-, »AUS '"^»Vffi^S 5 *» *•♦/ 0%?*-* m'9 • 9m ••^•ä* fej< • • • ^« WXOmm *M* tS-ax*.: • Ein goxi voll träum- ein gott der blüten streut Und blüien brichi wenn sie am reichsten blühen Sah ich dich nichi auf unsren festen glühen Du Gott der jugend - zauberisch wie heui Den irunKnen Kranz im haar- ein sinnend Kind- So innig und gelöst leib und geberde' Ein freudiger gasi auf dieser alien erde.. Ich war im Keuschen schauer damals blind •ss» 3**7 Wer du gewesen und begehne fromm Dein wandeln als ein bruder zu begleiten. Mich rühne menschlich so dein blicK und schreiten Und wärmte so die glui die in dir glomm Als war sie schlacKenfeuer dieser zeit Und flacKernd blut wie meins und der geführten Die schwaches herz mix starKen leiden nähnen Und sündig Kämpften ihren heiligen sireii. So warst du nicht . In dir war ein altar Wo die gemischten erden starK und lauter Heilsflammen wurden .. Ja uns ward vertrauter Durch dich der tod als dir das leben war So uns entreinigt hat . Ich weiss es nun Warum der KinderblicK nach dem ich schmachte Mich in beseligte beschämung brachte: Du tatst dein tagwerK nicht wie wir es tun Aus zuecK und noi- du xaiesi es so schön Wie gehn und axmen beien oder Küssen Und göulich Trauernd iuie die sterben müssen Weil sie sich ersx im xod zurücKerhöhn. Die unfassbar und unbeschreiblich sind Bedürfen unser blui und unser lieben- Durch jede Schönheit sind sie durchgetrieben Und ersi gesäuigi wenn sie leiblich sind. Sie werden ersi an unsrer brusi gewiss Der schönheii die in ihnen sehnend zinen. Ein jeder gou isi xodesgoxi: drum flineri Sein xiefsier glänz in unsrer finsiernis. So Kamsx du Kind zu uns und wussiesi Kaum Was für ein leben dir im busen glühxe- An welchem xod dein wesen sich verfrühte Und warst bei uns ein Kind ein gon ein Traum« I »2^3$? 7Ä«r& ISfiS Dass wir sie schauen dürfien und den schwung Der herzen aufujärTS wieder gläubig wagen- Den blicK um lösung binrer räxsel fragen. Wie schuf uns deine aniwori wieder jung! Dann gingsi du hin als du in leidenschafi Dein liebend herz und menschenium verspendei. Jezi war dein blicK ganz lichx ganz ungeblendei Und du bedurfiesi nichx mehr irdischer haft Und warsi ja doch bei uns . Dein herz zerging Am Überschwang von rosen nachi und freude. Dass sich das Göxxliche nichx hier vergeude Zerbrach der leib in den es sich verfing. Es Kehne heim und liess uns xod und iraum - Denn dies isi eins und eins mix deinem leben Dess scheidehauch das blumige xal lässx beben Und jeden lenz und xönx im siernenraum. F. G. •1 *1 • • >V r m w - - w m^ m?^ ^•«27 ä&Sra ifS'iÄ^Ö* •Ä^^'Ä» SVv .;?©;■: kA*.^A ggggBBB @ Seixdem Dionysos der zeii enifuhr- War ofimals uuies und berg in abendflammen' Worin des xages weil verlassne Flur Und xränen schmerzlicher empörung schwammen — Da zwingt des halbgons tuelxenlang geschicK Ins lichi der einzig freie augenblicK. aass ^9K" Niehl dass er schlief! ein unbesieglich träumen Hot nur erlahmt des menschen Kurze lusi. In dämmerungen seine Taxen schäumen- Ein Nor von wundern schwingi aus seiner brusi. In langem schlaf beginni des Traums vergessen- Und schlafes frieden büssi des iraums vermessen. Der halbgoii Kam . Das herbsilich reife land Beschreixex er- sein arm isi schwer von Trauben- Doch seine Knabenhafte schönheil fand Niehl Ariadne mehr- die glux zu rauben. So gehx er hin- geliebi von mensch und faun- Ein süsses raunen und ein goldnes schaun. • j^l*. . 3<& \Tiy. w S\««sr 9&Q$$& SäSK^ 3*3$ "T-iiKr Schon dringi aus seiner sommerfrühen flöxe Des Unerhönen aufersiehungswahl- Der zärtlich uuarme schein der abendröxe- Lang eh sie Kam in das vereisie ial. Mh unbegreiflich gönlichen gesialxen Erfüllen sich die Tönenden gewaken. Da blicKi er aus — ein jugendlicher held! Bescheiden Kühn beginnx das herz zu Luissen. In miuäglichen feuern brenni das feld. Ist es enxflammi an alien finsiernissen? Da lächelx er - und jeder blicK verschweig! Dass himmlisch grausam er sein schicKsal zeigi. Auch Keiner sah es offen: jeder schauie- Und wo Kristallen selbsi der gram gerann War es dass er es anzulasten grauie? Er blieb in dieses lebens frischem bann Ein suchender- der beiei voller schauer Zu Gones höchstem glänz und liefsier xrauer. - • MI^L • ttJÜfc ^säs* Nas Kommen mussxe Kam . Denn unser siern Enrägi nichx mehr des ujunders Überzeugung. Ob auch ein übergreifend wünschen gern Sich hingegeben in enxzücKier beugung: Umsonsi! Ein bild umfieberi unser hirn Aus lichi und nachi- aus finsxer und gesurn. DER JUNGFRAU CRAENEN Es sizx auf dem höchsien berge Einer Jungfrau verschleiertes bild- Die tueini don eisige iränen Weil sie ihr glüCK begrub. Die zähren fallen hernieder Zum schaffenden menschengeschlechi. Wer solch eine Träne gefunden Wird nie mehr des lebens rechx froh. Oft isi mir in harten siunden Als häue der Trauer Gon Mir solch eine iräne gegeben Ins duldende herz hinein. ES HRL DIE HELC ... Es hai die tueli mir meisi nur schmerz geboten Auf dieses lebens irauerlauf. Doch will sie eine perle mir enibieien So lös ich sie in meinen eignen iränen auf. ft>' DER HECCSCREIC •Jfew.i T4i£' ••c • Zum lezien male rufi mix binrem höhne Der herold auf zum Kampf . Der Sänger schweigi. Er reissi vom haupie sich die lorbeerKrone Und siehi verzagend um im Kreis. Doch Keiner will dem ungesiümen recKen Die spiize bieien um besiegx zu werden. Da Kommi auf wundervollem schecKen Ein riner fremd und eigner an. Er nenni nicht seinen namen noch den stand Und reitet ungehinderi in die schranKen. Es drängi das vok sich an des platzes rand.. Dem barden ist als hän er ewiges gesehn. Der herold gibt das lang ersehnie zeichen- Die lanzen Treffen splinernd aufeinander: Der Fremde siegx - der RecKe muss ihm weichen- SinKi überwunden in den siaub zurücK. Der Fremde lösi den heim: mit einem schrei Stützt sich der Sänger ihm zu füssen- ErKennx mii freuden dass der Gon es sei Dem seine Klagen er gesungen. Der nimmt den heim dem Überwundnen ab: Mix schaudern siehi man einen toienschädel. Eniseizensvoll weicht rings die menge ab.. Dem Sänger reicht der Gon die hand- Nimmi ihn hinüber in das selge land. %fS c^yj> v ±i SiP^ÄV Wäm lw*.*&?J* ■ ■lamini? m» 9tE Utt»'sd Ä-*-* NflECHCLJCHE NflNDRUNG IM HflIN Die nachx ist siill . Die fröhlichen weisen ersiarben im dunKlen hain. Nur irüb scheini der mond. Ich bin im düstern uuald mix den schweren gedanKen der seele allein Wo heiliger schauer tuohni. Ich wende den blicK zum himmel wo woken an woken im spiele sich reihen. Nicht Findel er dori rasi: Er Kehret zurücK zur erde wo priesxer in nächtiger dunKelheix weihen Und bleibt bei ihnen zu gasx. Da Kriechen heimlich finstere massen hinan zum reinen altar. Die priesier fliehen fori Und dem liefen dunKel enisxeigt des Versuchers entsetzliche schar- Trixi hin zum heiligen ort - Und zerrt den Kranz- von liebenden seelen gewidmet- herunter zum staub- Legt blutige Kronen nieder. Die zacKen schmücKt in frevelndem sinnen mit grünem fruchtendem laub Der häufe- zieht dann wieder ZurücK- in waldesdunKel mit singen und lästernden reden hinein. Verschwunden ist der mond- Ich bin im düstern wald mit den trüben gedanKen der seele allein Wo heiliger schauer wohnt. $8*2 ftSäßh l -T«E*-* •VJ?.?5* «V Stet« •Ä**^*« 1 : &£& tö££S %mm GRUE5SE Wir sind für euch hinabgesTiegen Hinumer an den schwarzen fluss Wo tote in den stillen Kammern liegen Und bringen jezi euch ihren gruss. Wir durften Städte don erspähen Die wesenlose Schemen aufgebaut- Wir haben lande dort gesehen Wo dieser himmel niemals blaui. Die menschen so dort unten wandeln VersanKen in Vergessenheit Und all ihr treiben all ihr handeln Das straft ihr Gott - vermessenheit. »- • Jfc« •* v J äfs» i 95 8 8&ww rj>Jm ^••^ !kt»sT»rJo PflNS SOJNDE ä»Btei *:«t5p*». Ein leises flimmern gleiiei über Feld■ Ermanei neigen sich die gelben ähren- Der Sonnenschein liegx blendend auf der well Mii blassem dufi- mix heissem vollen schwären. Müd fliessi der bach — die grauen weiden Sie senKen sich die unterm minag leiden. Aus grünumbuschien hünen steigi der rauch Hinauf zum wokenlosen blau Und unbeschanei lechzend ruhen auch Das weite Feld■ die gelb versengte au. Ein siilles grauen lagen: auf der weh Das sie mix heissem aiem siill umfangen höh. K. .*J*<4 * m& Es glühi die erde hell- mix schwachen siössen Erzinen sie als wölke sie sich Kühn Von ungewohnter Kleidung schnell eniblössen Um nacKi aufs neue hinzublühn. Ein leises flimmern gleiiei über feld - Ermanei ruhx vom ringen aus die weil. ,m K*k: SONNENAUFGANG Aus feuergründen ringt sich nun das lichi Als ujollie eine weit sich neu gebären: Die sonne die das göttliche gesicht Zur erde Kehn . Wie leise zähren Neigt sich zur erde frischer Kühler xau. Durch weisse siämme flutet goldner strahl' Des berges mächtigen sieilbeiuachsnen bau Umfluiei lichi mit einem einzigen mal- Es glänzen goldig grüne matten- Die sonne sieigt empor — ein ewiger gral — Im ial die hünen liegen lief im schauen. DAS FESC Im glühenden Taumel der reissenden machx Umwunden mix ranKenden reben So ziehen wir hin durch die Klare nacht Durchglüht von heiligem leben. Es fällt das zarte geKnosp aus dem haar - Es donnert die cymbel zu rasender lust. Bacchanalisch tobt die entfesselte schar Und schlägt sich die nacKende brüst. <•:•;• ' ?•«••??■ ^••^ HERBER CflG • »W± *Mw*: In nebelfemen glimmi ein roies lichx.. Die bäume starren- FunKen siieben wider. Kein sirahl durch bleichgetönte woken brichi Die lief vom firmamenie hangen nieder. Siill liegi der wind . Nie eine demanimauer Siehn rings die woken . Über graues feld Zieht her ein ewig eherner schauer. In nebelfernen träumend ruhi die weh- Die fernen zinern leis in heiigen wehen. Auf braunen sümpfen xanzi ein grünes lichi.. Soll ich nach düsirer wehe wunder spähen? Hüll in den mantel stumm ich das gesichi? DUESCERE ZWIESPR/1CH !*■* r Wf fop Dichter nebel lagen auf dem felde. >Nächxger Reiier nimm mich mix auf grauem ross!< Düsier verborgen liegi in der ferne die heimai — Ein stiller abgrund darüber in irunKenem Taumel. Wir weben und schweben in ewigem Tanze der wehen« >Nimm mich und führe mich hin an die nährenden brüste Wo mir erlösung von meinen leiden soll werden.< Schwing dich aufs ross . Ich xrage dich über die Klüfie. Giftiger hauch eniquilh dem geborstenen rand Und wir tanzen bis nieder in bläuliche tiefe Wir sinKen .. . <*i***i*if*- (.v**>2> *mm W «».",»» mb * • w * m H&1 WKfigy vfmV ].%:>: •¥»•••. Vw KUE5SE « Wie siiller schein auf tiefbeschneiten pfaden In lüFien sireichi ein weicher müder xon. Des festes Ferne freuden lächelnd laden Den düsiern frühverujaisien söhn. Nun Kam er wieder . Bronzene flügel Behängen lief das firmamenx. Don steht er bei dem bäum am hügel- In seinen müden äugen brenni Die leise xrauer von enischwundnen Küssen . . ••». [•••S m Einsx sah ich menschen deren liefer blicK — Ein quell von ungenossenen genüssen — ZurücK mir rief empfundner Küsse glücK. ROSEN ZUM FRUEHROC Du mein Erlesener du mein ErKorner Rosen bring ich zum frührox dir- Will dir Kränzen den locKigen scheiiel Mix der blüien zarter lasx. Fromm auf die stufen darüber du schreitest Will ich die sonnegeborenen streun - Will dir die türe mit Kränzen behängen .. Rosen bring ich zum frührot dir. ?•» • jt^jt. . » ^K* m^-~- m m ^ im ?i« * - • A'I HECHSELNDE SCERNE '••'I W. Greifst du noch einmal in die Tönenden saiten Zum rühme der Frauen und der mädchen ladender zier? VernahmesT du nicht- mein Sänger- das xönen der ujeiien Das anderer pflichien zu mahnen suchte nach dir? Du sireichst wie im Traume die langen wallenden haare- Ein sehnen entquoll der harfe in deiner hand. Ich sehe: dich greift die liebe entschwundener jahre- Der goldene Schimmer von fernem farbigen land. Wohl Kennst du die laute die hier dich besuchten- Den ruf der einst an deine ohren wohl drang Als sie- noch ferne- in träumenden schilfigen buchten Die pracht ihres lange versunncenen vokes besang: Du glaubtest der stimme vertrauten laut zu vergessen Und flohst aus des Südens heiliger schattender nacht Das herz von den zehrenden flammen der liebe zerfressen. Da plötzlich erKlang dir bei rauschender brausender pracht Von ferne die stimme . Es schwiegen die singenden saiten- Im busen ward vergangenes sehnen dir wach: Dich treibt es hinaus in die bläulich verhangenen weiten Der stimme nach die liebend einst zu dir sprach. «.« ]•»•:>: *& RUF AN DEN FRUEHLING «■Bfe J Nahsi endlich mein Befreier du den landen- Erlös'i mix händen der allgüxigen gnade Den armen Knechx aus sirengen banden Dass er zum reigen die genossen lade? Sireusi du der blumen reiche zier Noch einmal auf das land das du erKoren? Wird dieses herz nach heisser siunden gier Noch einmal für des lichxes heil geboren? NACH DEM FESC Der grelle schein von euren frohen lagen- Der xoxen fesie maner roier glänz - Nie Konnxe ich verblendeter es wagen Mich einzudrängen in den xollen tanz? - • ..^1^4. • •£fH^* Verrauschier fliuen lange bunie bänden ZersTampfie masKen die zu boden sanKen .. Mein geisi enifliehx in ferne farbige landen Im Klaren quell verxräumen die gedanKen. Rühr nichi mh blassen fingern an die Krone Die sie voll treuer liebe mir gebrachi! SchenK nichi dein ohr dem glanen bluiigen höhne Der aus der ferne dich verlachi! <*%*li!*£J< i 7ÄS^4 Lyda- sxill! Im tuiriKel sieh die äugen Die gläsern leblos uns herübersiarren Und dennoch NacKeri ein verzehrend feuer Rastlos in ihnen . Sieh die bleichen lippen Als Luollten sie von blut und mord uns Künden- Die hohlen tuangen die von düstern nächxen Auf schmalem bette wachend zugebracht Uns zeugen und die brennend roten haare Die feuergleich auf ihren Körper Fliessen .. Das ist die schuld die mit dem blicK der toten- Dem roten blicK der bleichen fernen toten- Aus jedem uuinKel uns entgegenstarrt. Und winden wir den lorbeer in die haare So tritt sie hin und rührt mit blassem finger Uns an die schlafe- taumelndes entsetzen Lähmt unsre glieder- auf den marmorboden EntStürzen wir- die Kerzen löschen zischend Und in dem dunKeln König-saal entwindet Mit bleichen fingern sie den lorbeer uns Und steigt in ihre düstre gruft zurücK. «9S¥ ; ® täfi&z m&sf RM BAUME.. äW^i . .'»j 5 -*. • W S»? Am bäume siand ich luo des nachis die schauen Die blauen schauen ihren xanz beginnen- Ich sah der sonne purpursxrahl ermauen Und ihre funKen in das dunKel rinnen Und ich erhob das lied vom Trüben läge Da ich aus einem land der liebe ging Zu öden Küsxen . Fern von dem gelage Das früher meinen heiiren sinn umfing Belausch ich hier den xon der xoxen weiien Der sonne sierben und den xod der blüien Wenn von den zweigen lächelnd sie enigleiien Auf denen sie vor Kurzem ersi eniblühien. Und als der rauhreif dann das feld versiecKie- Die Luoken Tief und schwer am himmel gingen- Als hoher schnee mir meine sirasse decKie Und von den bäumen siarr die zweige hingen: Da zog ich Fori zum ziele meiner Träume Zum lande wo die bunie schar der göuer Die wege völKen- wo der xempel räume Dem jugendlichen ungeweihxen spöuer Die heimai gaben die auf ferner fluchi Auf grauen sxrassen und an öden Küsxen Mix wildem flehn und heissem aug er sucht:... Die xempel unbeKanni mix loxen lüsxen Zum diener wählten sie den fremden Knaben Der durch die meere ihrem reich genahi Und der geziert mix all den heitren gaben Mix frohem worx zu ihrer weihe xrax. r«»tor*^i ■ML« WA --^t- <3^"i« Itf» 1 DER COD DER GEbJEBCEN ä^ÖÄ'l •>a-QP%. LEDA * DER DICHTER * DIE FLOETENSPIELER LEDA Mein bruder denKSi du noch an jenen tag Da wir im schein der purpurwoken gingen Da lief in wesi die sonne scheidend lag Und von den bäumen blaue schauen hingen? Den heiligen rausch- der uns erzeugte- mehrie Der sehnsuchtschwangre duft der abendblüten Der unsre Keusche junge liebe nähne — Und all die rosen die im dunKel glühien Enisandien ihr berauschendes gedufi Verschmolzen mh dem lezien sirahl Zu uns herüber durch die laue lufx Zu uns herüber durch das blaue ia\. - • . • J/S&t '«"•^W^> ■w Mein bruder denKSi du noch an jenen tag An jenen rausch der unsre glieder weihte An jenes Klingen das im haine lag An jenes abendliche schlussgeläuie? Nun scheide ich . . . Weisst du: in dieser stunde Fleht ich zur Gottheit um geheimsten schluss Und mir enthüllte sich die hohe Kunde Dass ich an jenem tage sterben muss An dem der glänz der göttlich hohen feste Die wir erlebt- an welche wir geglaubt- föfisl&ää ••Ä* ,tia KV rw Vor meine seele irin und alle resie Des erdenwallens aus dem busen raubi. '••'J 85 Nun isi er da . Nun reiche mir die hand Und ruf den flöienspieler dessen Klang Die grauenvolle machi des abschieds banni- Ihn der schon ofi vor meinem lager sang. Dann will ich scheiden wie ein hinenlied Wie ein vergessen durch den abend quillx Wie blauer Weihrauch um den alxar ziehi Wie ein gebei das auf zum himmel schwillt. DER DICHTER i**:» *v»*«*. TfV In meinem herzen« Leda- Kämpfi die nacht Mix einem meer von rosen - und die lusi Zu deinen Knieen hinzusinKen wachi Ob jedem andren irieb in meiner brusi. Ich bin des Gones voll der mich gebar.. In meinem auge schimmern Keine iränen Und meine seele lächelx in dem jähr Voll Trauer- in dem jähr voll sehnen. Doch die du sieis geliebx hasx - deine Knaben Will ich dir rufen dass ihr spiel dein scheiden Dir leichire und du sollsx dich laben An ihren Klängen- rausches voll dann scheiden Aus einer weil voll rausches und voll blüien: Hinübergehen sehnsuchtsvoll und leichi In eine weil voll rausches und voll blüien So wie ein schwan das heimailand erreichi. « .w»A«J »5o}:. warn Ihre hand gleixex durch die duniden locKen des Dichters . Die musiK vergingt leise und wie aus weiter ferne . Der Dichter erhebt sich nach einer pause. DER DICHTER 3Mf«. §s®& Ihr flöten Klagi! Ihr cymbeln rauschx hervor! Ihr Knaben schwing! den grünumwundnen stab! Noch tönen ihre worie mir im ohr. Ihr meine Knaben leiiei sie hinab! Mix weissen blüien zieri den weissen leib Und ehrr. sie wie man eine göuin ehn Und schmücKi sie wie man schmücKi das weib Das aus der nachi die ihm der Goxx gewöhn Zum reigen schrekei und den zarien Fuss Auf grünem plane hebi - dem xag zum gruss! A □ ?5« J