««»«««I«»«««»«»>M>,>l»«W« »I^»»!M^WMÄ»» ^/ Inventarisiert — unter No..... /^c'^ ^ÄM^^- ^. ^/K,'^,, Die Reichsbank 1y0l-ly2Z Äerlin / Druckerei der Reichsbank Inhaltsverzeichnis Erster Teil: Geschichtlicher Überblick Die Reichsbank von 1901 bis zum Ausbruch des Weltkrieges ^ ^ Einleitung ........................................ 3 Die wirtschaftliche Entwicklung............................... 5 Reichsbank und Geldmarkt.............. - - -............... 8 Kreditbedarf, insbesondere an den Quartalsterminen.................... 23 Giro- und Abrechnungsverkehr.............................. 23 Diskont- und lombardpolitische Maßnahmen ........................ 25 Die Bankenquete .................^..........-........ 26 Die Veröffentlichung von Zweimonatsbilanzen....................... 32 Die Bankgesetznovelle vom I.Juni 190g........................... 33 Zusammenschluß im Vankgewerbe.............................. 35 Das Devisengeschäft.................................... 37 Die Reichsbank im Weltkriege I. Der Ausbruch des Krieges Die Gesetzgebung vom 4. August 1914............................ 39 Die Befriedigung des Kreditbedarfs ............................ 41 a) des Reichs.................................. 41 b) der Bundesstaaten.............................. 42 c) des Verkehrs................................ 43 Diskontierung von Anerkenntnissen der Aushebungskommissare................ 43 Die Darlehnskassen.................................... 44 Zur Frage des Moratoriums................................ 45 Die Regelung des Zahlungsverkehrs............................. 47 Der Diskontsatz...................................... 49 II. Die weitere Kriegszeit Die Wirtschaftslage.................................... 49 Die Kredite an das Reich.................................. 50 Die Kredite an die Wirtschaft................................ 51 Die Lombardanlage.................................... 52 Der Notenumlauf..................................... 53 Die Entwicklung des Goldbestandes............................. 58 Der Bestand an Scheidemünzen............................... 63 Der Metallbestand..................................... 64 Der Bestand an Reichskassenscheinen..................'........... 64 Die Besorgung der Geschäfte der Darlehnskassen....................... 65 Der Bestand an Darlehnskassenscheinen.............. ............ 66 l' IV Inhalt Seite Die Bardeckung der Noten................................. 68 Die Förderung des bargeldlosen Zahlungsverkehrs...................... 69 Die Abrechnungsstellen................................... 75 Die fremden Gelder, der Giroverkehr....................... .... 77 Der Absatz von Schatzanweisungen.............................. 73 Vorbereitung des Kapitalmarktes für die Emission der Kriegsanleihen.............. 79 Die Kriegsanleihen .................................... 81 Sonstige Geschäfte der Bank................................ »5 Die Entwicklung der deutschen Valuta............................. 85 Die Reichsbank vom Kriegsende bis zur Stabilisierung der Mark (1918—1923) Die wirtschaftliche Lage .................................. öl Die Vankgesetzgebung.................................... 94 Die Kreditgewährung an das Reich...................-......... 162 Sonstige dem Reich geleistete Dienste............................ 164 Die Kreditgewährung an die Privatwirtschaft........................ 169 Diskont- und Lombardsatz ................................. 114 Der Zahlungsmittelumlauf ................................ 114 Der Zahlungsverkehr mit dem Auslande.......................... 127 Der Gold- und Silberbestand................................ 136 Scheidemünzen ...................................... 139 Reichskassen- und Darlehnskassenscheine ........................... 140 Die Abrechnungsstellen................................... 140 Die fremden Gelder, der Giroverkehr............................ 142 Sonstige Geschäfte der Bank................................ 144 Die Stabilisierung der Mark Fortschreitende Entwertung der Mark............................ 14I> Wirtschaftliche und politische Wirkungen der fortschreitenden Geldentwertung......... 147 Vorbereitungen zur Stabilisierung der Mark......................... 148 Die deutsche Rentenbank.................................. 149 Änderung des Vankgesetzes................................. 149 Die Wirkungen der Markstabilisierung.......................... . 151 Kredit-Rationierung ..................................... 153 Zins- und Spesensätze im Vankverkehr ........................... 154 Bewirtschaftung der öffentlichen Gelder........................... 155 Die Deutsche Eolddiskontbank............................... 155 Krediterleichterungen.................................... 157 Die Bank- und Währungsreform Das Bankgesetz vom 30. August 1924 ............................ 159 Schwierigkeiten der Wirtschaftslage............................. 165 Währungs- und Kreditpolitik der Reichsbank........................ 160 Der Goldbestand...................................... 169 Notenumlauf und Notendcckung............................... 169 Eesamtübersicht ...................................... 170 Ausblick......................................... 171 Anhang Die Organisation der Reichsbank.............................. 175 Die Beamten und Angestellten der Reichsbank..................... . . 182 Inhalt V Zweiter Teil: Tabellen Lsv Nr, I- Verwaltungsorganisation dcr Tabellen Seite 1 Zahl und Gliederung der Zroeiganstalten....................... 2 2 Personal-Übersicht .................................. 4 II. Umsätze und Status a) Eesamtübersichten 3 Gesamtumsätze, Einnahme und Ausgabe zusammen................... 9 4 Vergleichende Übersicht der Eeschäftsergebnisse..................... 10 5 Status am Jahresschluß (nach den Wochenausweisen).................. 12 b) Barvorrat K Der Mctallvorrat an den einzelnen Wochenausweistagen und im Jahresdurchschnitt , , , 14 7 Eoldvorrat...................................... 18 8 Gold in Barren und ausländischen Münzen...................... 20 9 Durchschnittlicher Bestand an deutschen Münzen nach den einzelnen Sorten........ 22 c) Notenumlauf 19 Notenumlauf im ganzen............................... 25 11 Stückelung des Notenumlaufs am Jahresschluß..................... 29 12 Stückelung des Notenumlaufs am Ende der einzelnen Monate in den Jahren 1922—1924 . . 28 13 Ungedeckter Notenumlauf: a) Durch den Barvorrat nach § 17 des BG. vom 14, 3. 1875 nicht gedeckter oder überdeckter Notenumlauf.............................. 39 K) Durch den Barvorrat nach Z 9 des VG. vom 14. 3. 1875 nicht gedeckter oder überdeckter Notenumlauf.............................. 31 14 Ungedeckter Notenumlauf. Durch den Metallvorrat nicht gedeckter oder überdeckter Notenumlauf....................................... 32 15 Die Beanspruchung der Mittel dcr Reichsbank an Vierteljahrsabschlußtagen von 1876—1914 33 16 Deckungsverhältnisse der Noten............................ 34 6) Fremde Gelder 17 Gliederung der fremden Gelder............................ 3V e) Sämtliche täglich fälligen Verbindlichkeiten (Noten und fremde Gelder) 18 Sämtliche täglich fälligen Verbindlichkeiten (Noten und fremde Gelder)......... 38 19 Deckungsverhältnisse der sämtlichen täglich fälligen Verbindlichkeiten (Noten und fremde Gelder).................................. . . ....... »9 VI Inhalt Lsd.Nr. l) Giro-, Anroeisungs- und Abrechnungsverkehr der Tabelle» Selle 2V Umsätze im Giroverkehr. Einnahme.......................... 40 21 Umsätze im Giroverkehr. Ausgabe .......................... 42 22 Gesamtumsätze im Giroverkehr. Einnahme und Ausgabe zusammen........... 44 23 Giro-Übertragungen im Fernverkehr.......................... 47 24 Gesamtergebnisse im Giroverkehr: ^) Giroverkehr der Privaten........................... 48 K) Giroverkehr der Privaten und öffentlichen Kassen zusammen........... 50 25 Gliederung der Eirobestände nach der Höhe der einzelnen Guthaben: a) vom 23. Juli 1914.............................. 52 l,) vom 31. Juli 1925 ............................- - 53 20 Gliederung der Girobestcindc nach den Berufsklasscn der Konteninhaber: 2) vom 23. Juli 1914 .............................. 54 K) vom 31. Juli 1925 .............................. 55 27 Die im Giroverkehr verabredeten Minimalouthaben im Verhältnis zu den tatsächlich vorhandenen Eirobeständen ............................... 56 28 Anweisungen und Wiederauszahlungen ........................ 58 29 Unverzinsliche Depositengelder ............................ 59 30 Deutsche Abrechnungsstellen: Gesamtumsätze.................................. 60 Verzeichnis................................... 61 -r) Ankauf und Einziehung von Wechseln und Schecks 31 Allgemeine Übersicht über das gesamte Wechselankaufsgeschäft.............. 03 32 Ankauf von Platzwechseln............................... 64 33 Ankauf von Versandwechseln............................. 66 34 Ankauf von Wechseln auf das Inland im ganzen (Platz- und Vcrsandwechsel)....... 68 35 Liquidität des Wechselbestandes ........................... 71 36 Bei der Reichsbank akkreditierte Personen und Firmen nach Bcrufsklassen und nach der Gröf;e der eingeräumten Kredite.............................. 72 37 Die im Wechselverkehr der Reichsbank Kreditberechtigten nach Berufsklassen und Wirtschaftsgebieten am 25. Juli 1925.............................. 75 38 Devisengeschäfte................................... 76 39 Einziehung von Wechseln und anderen Wertpapieren für fremde Rechnung........ 78 Ii) Lombardverkehr 40 Allgemeine Übersicht über den Lombardverkehr..................... 80 41 Bestände an Lombardforderungcn und ihre Verteilung auf die verschiedenen Unterpfänder 82 42 Gliederung der Lombardbestände nach den Berufsklasscn der Darlehnsnehmer ....... 84 43 Übersicht über den Geschäftsverkehr der Darlehnskassen des Reichs............ 85 44 j) Die gesamte zinstragende Kapitalanlage.......... 86 45 Grundstücke uud Gebäude.............. 89 III. Zinssätze, Materialien zur Diskontpolitik 46 Offizielle Zinssätze.................................. 90 47 Offizielle Diskontsätze nach der Zahl ihrer Änderungen und nach ihrer Gültigkeitsdauer, , 93 48 Offizielle Diskontsätze an den einzelnen Wochen-Abschlusztagen............. 94 Inhalt VII IV. Die Kassengeschäfte für die Finanzverwaltungen des Reiches Lsd.Nr. und der Bundesstaaten (Länder) der Tabellen Seile 49 Verkehr mit den Reichs- und Staatskassen....................... 9t> 5V Übersicht über den Postschectvcrkehr bei der Reichsbant................. 98 V. Verwahrung und Verwaltung von Wertgegenständen 51 Offene Depots im Kontor der Reichshauptbank für Wertpapiere............ 10V 52 Verschlossene Depots................................. 102 VI. Gewinn- und Verlustrechnung 53 Gebühren in den verschiedenen Geschäftszweigen.................... 103 54 Der Gewinn und seine Verteilung. Einnahmen.................... 104 55 Der Gewinn und seine Verteilung. Ausgaben und Reingewinn............. 10t! 5K Zweifelhafte Forderungen und erlittene Verluste.................... 108 57 Gesetzlicher Reservefonds. Reserve für zweifelhafte Forderungen............. 110 VII. Reichsbankanteile und Anteilseigner 58 Kurse und durchschnittliche Rentabilität der Reichsbankanteile............ 113 59 Verteilung der Anteilseigner und der Anteilscheine aus das Inland und Ausland .... 114 l. Teil Geschichtlicher Überblick Die Reichsbank von 1901 bis zum Ausbruch des Weltkrieges it dem 1. Januar 1901 trat die Reichsbank in das zweite Viertel jahrhundert ihres Bestehens, und zwar auf der durch die Bankgesetznovelle vom 7. Juni 1899 (RGBl. S. 311) erweiterten Grundlage. Die Novelle hatte die durch das Bankgesetz vom 14. März 1875 (RGBl. S. 177) geschaffene Verfassung der Reichsbank in allen wichtigen Punkten grundsätzlich unberührt gelassen. Die Entwicklung des wirtschaftlichen Lebens während des vorausgegangenen Jahrzehntes, die sich in einer fortgesetzten Ausdehnung der industriellen und kommerziellen Aktivität äußerte und zu einer andauernden Steigerung der geschäftlichen Tätigkeit der Zentralnotenbank führte, ließ es jedoch geboten erscheinen, die der Reichsbank zur Verfügung stehenden Mittel zu verstärken. Zu diesem Zweck war durch die Novelle eine Erhöhung des bisher aus 120 Millionen Mark (in Anteilen zu je 3000 ^) bestehenden Grundkapitals um 60 Millionen Mark (in Anteilen zu je 1000 ^/i) auf 180 Millionen Mark und im Zusammenhange hiermit eine Erhöhung des Reservefonds von 30 auf 60 Millionen Mark beschlossen worden. Gleichzeitig wurde das steuerfreie Notenkontingent der Reichsbank, welches ursprünglich 250 Millionen Mark betragen hatte und infolge des Wegfalls einer Anzahl von Privatnotenbanken, deren Kontingente auf die Reichsbank übergingen, auf 293,4 Millionen Mark gestiegen war, um 156,6 Millionen Mark erhöht, so daß es nunmehr 450 Millionen Mark betrug. Überdies wurde bestimmt, daß die Reichsbank nicht unter dem von ihr öffentlich bekanntgemachten Banksatze diskontieren dürfe, falls sich dieser Satz auf 4"/° oder mehr beläuft. Die ihr bisher allgemein zustehende Befugnis, Wechsel unter der Bankrate zu dem sogenannten Privatsatz anzukaufen, Die N e i ch s b a u t von >N«U bis zum Ausbruch des Weltkrieges wurde mithin auf die Fälle beschränkt, in denen die Bankrate weniger als 4°/° betrug. Daneben wurden im Interesse einer Vereinheitlichung der Diskontpolitik die noch weiter bestehenden Privatnotenbanken verpflichtet, nicht unter dem Diskontsatz der Reichsbank Wechsel zu diskontieren, falls sich dieser Diskontsatz nuf 4"/« oder mehr stellen sollte. Bei einer geringeren Bankrate durften sie höchstens um hinter der Rate zurückbleiben und falls die Reichsbank selbst unter ihrem öffentlich bekanntgemachten Prozentsatz diskontierte, durften sie diesen Satz nicht um mehr als unterschreiten. Praktisch ist diese Vorschrift nicht geworden, da die Reichsbank von der Befugnis, zu einem Privatsntz diskontieren zu dürfen, nicht mehr Gebrauch gemacht hat. Des weitereu erhöhte die Banknovelle die bisherige Gewinnbeteiligung des Reichs. Sie sicherte dem Anteilseigner eine Dividende von 3'///«. Von dem darüber hinausgehenden Gewinn sollten 20"/° zur Verstärkung des Reservefonds, bis dieser 60 Millionen Mark betrug, Verwendung finden und der Rest zu den Anteilseignern, zu ^ dem Reiche zufallen. Endlich wurde der Kreis der lombardfähigen Wertpapiere etwas erweitert, insofern auch solche Pfandbriefe zur Beleihung zugelassen wurden, welche von den Hhpothekenaktien- banken und öffentlichen Bodenkredit-Jnstituten Deutschlands auf Grund von, den Kommunen gewährten oder durch diese garantierten, Darlehnen ausgestellt siud. Die Bestimmung, welche die Privatnotenbanken in der Wahl ihres Diskontsatzes beschränkte, hatte übrigens zur Folge, daß die Frankfurter Bank bereits im Jahre 1901 und die Bank für Süddeutschland im Jahre 1902 auf ihr Notenprivileg verzichteten, so daß als Notenbanken, deren Noten in ganz Deutschland umlaufsfähig waren, nur die Bayerische Notenbank, die Sächsische Bank zu Dresden, die Württembergische Notenbank und die Badische Bank im Besitz des Notenausgaberechts verblieben. Die Braunschweigische Bank, die sich den beschränkenden Vorschriften des Z 44 des Bankgesetzes vom 14. März 1875 nicht unterworfen hatte und deren Noten deshalb nur innerhalb Brauuschweigs zirkulieren durften, blieb vor der Hand als Notenbank bestehen, hat aber im Jahre 1906 auf die Notenausgabe Verzicht geleistet. Die durch Verzicht freigewordenen Kontingente steuerfreier Noten dieser drei Anstalten sind im Wege des Accrescensrechts der Reichsbank zugewachsen, deren Notenkontingent dadurch deu Betrag von 472 829 000 Mark erreichte. Die in der Banknovelle vorgesehene Verstärkung des Grundkapitals erfolgte in der Art, daß 30 000 Anteile über je 1000 Mark am 18. Oktober 1900 mit einem Aufgeld von 35"/» und weitere 30 000 Anteile über je 1000 Mark nm Die Neichsbnnk von IRII bis zum Ausbruch des Weltkrieges 3. November 1904 mit einem Aufgeld von 44"/° begeben wurden. Das erzielte Aufgeld floß im Betrage von 10,5 Millionen im Jahre 1901 und im Betrage von 13,2 Millionen im Jahre 1904 dem Reservefonds zu, der hierdurch den Betrag von 64,8 Millionen Mark erreichte und damit den im Bankgesetz vorgesehenen Höchstbetrag überschritt. Wie oben bemerkt und wie in der Jubiläumsdenkschrift „Die Reichsbauk Die wirtschaftlich 1876 bis 1900" eingehend dargelegt, hatten die ersten 25 Jahre des Zentral- Entwicklung noteninstituts im Zeichen eines erfreulichen Aufstiegs der deutschen Volkswirtschaft gestanden. Von 1901 bis zum Beginn des Weltkrieges setzte sich dieser Aufstieg in wachsendem Maße fort. Nur vorübergehend wurde die steigende Entwicklung durch kurze Perioden des Stillstandes und des Rückganges unterbrochen. Sämtliche Gebiete des wirtschaftlichen Lebens nahmen an ihr teil. Vor allem gilt dies von der für die deutsche Volkswirtschaft besonders wichtigen Montanindustrie. Die Gewinnung von Roheisen hatte sich im deutschen Zollgebiet von 2 Millionen Tonnen im Jahre 1875 auf 8V2 Millionen Tonnen im Jahre 1900 gehoben. Im Jahre 1913 war sie weiter bis auf 19V. Millionen Tonnen gestiegen. Der Verbrauch an Eisen, der 1875 bis 1900 von 2,3 Millionen auf 9,1 Millionen Tonnen zugenommen hatte, erhöhte sich bis zum Jahre 1913 auf reichlich I8V2 Millionen Tonnen. Die Förderung von Steinkohle einschließlich der von Braunkohle, die sich im Jahre 1875 bereits auf 47,8 Millionen Tonnen gestellt hatte und bis zum Jahre 1900 auf 149,8 Millionen Tonnen gesteigert worden war, erfuhr bis zum Jahre 1913 eine weitere Steigerung auf 277,3 Millionen Tonnen, also nahezu eine Verdoppelung. Hand in Hand mit der Kohlenförderung wuchs auch der Kohlenverbrauch im Jnlnndc. Er hatte sich 1875 auf 47,5 und 1900 ans 149,8 Millionen Tonnen beziffert. 1913 stellte er sich auf nicht weniger als 260,2 Millionen Tonnen, was einem Verbrauch von 1128 1^ im Jahre 1875, von 2662 1> WelNri^'^co zentner im Werte von 94 Millionen Mark traten. Die Ausfuhr stellte sich demgegenüber in dem gleichen Zeiträume auf 5296 Doppelzentner im Werte von 1369 Millionen Mark. Der Einfuhrüberschuß betrug bei 9259 Doppelzentnern 2433 Millionen Mark. Selbstverständlich wurde durch die wirtschaftliche Aufwärtsbewegung auch die Gestaltung des Geld- und Kapitalmarktes aufs stärkste beeinflußt. Nach den von dem „Deutschen Oekonomist" gegebenen Ziffern hielten sich die Wertpapieremissionen während der 13 Jahre 1888 bis 1900 dem Kurswerte uach zwischen 1 017 und 2 611 Millionen Mark jährlich. In dem Zeitraum 1901 bis 1913 lagen die Jahresergebnisse zwischen 1631 und 3772 Millionen Mark. Insgesamt beläuft sich das Emissionsergebnis der ersten Periode auf 22 179 Millionen Mark (darunter 5 518 Millionen Mark ausländische Werte), der zweiten Periode auf 34 187 Millionen Mark (darunter 5076 Millionen Mark ausländische Werte). Es darf angenommen werden, daß diese Emissionen zum großen Teil durch die Kapitalien aufgebracht wurden, die sich im Laufe der Zeit als Sparkassenguthaben und Bankdepositen angesammelt hatten. Gleichwohl zeigen die Gesamtguthaben der Einleger ein ständiges Anwachsen. Nach der im „Statistischen Jahrbuch für das Deutsche Reich" veröffentlichten Sparkassenstatistik stellten sie sich im Jahre 1900 bei 2685 Sparkassen, 5214 Zweig- und Nebenkassen und 14 863 951 Sparbüchern auf 838,6 Millionen Mark. Bis Ende 1913 hob sich die Zahl der Sparkassen auf 3133 und die der Zweig- und Nebenkassen auf 8 425, bei denen insgesamt 23 871 657 Sparbücher über Gesamteinlagen von 19 689 Millionen Mark geführt wurden. Die Zunahme des Sparkapitals ist freilich zum Teil auch darauf zurückzuführen, daß bereits früher vorhandene Ersparnisse dank der immer vollkommener werdenden Sparkassen Organisation mehr und mehr für die Zwecke der Wirtschaft fruchtbar gemacht werden konnten. Hinsichtlich der Depositengelder bei den Banken fehlt es leider an zuverlässigen Ziffern. Nach einer ungefähren Schätzung lassen sich die Depositen der Kreditbanken für 1900 auf etwa 3 100 Millionen Mark angeben, am 30. Juni 1914 betrugen uach den Feststellungen der Reichsbank die Depositengelder bei 100 Aktienbanken nicht weniger als 9 000 Millionen Mark. Ein besonders wichtiges Kriterium für die Lage der Gesamtwirtschaft bedeutet die Statistik des deutschen Wechselumlaufs, der sich nach den Erträgnissen des Wechselstempels für Deutschland einigermaßen genan errechnen läßt. Bei Zngrnndelegnng einer mittleren Laufzeit von drei Monaten stellte sich der durch- ^ Dic R c i ch s b a » t v v n l> i s u m Ä u s r u ch d c 5 W oltkricg ^ s schnittliche Wechselunllauf des Jahres 1876 aus 3094 Millionen Mark (72 ^/ auf den Kopf der Bevölkerung); im Jahre 1900 war der durchschnittliche Wechselumlauf auf 5826 Millionen Mark (104 auf den Kopf der Bevölkerung) gestiegen. Für das Jahr 1913 beziffert er sich auf 8 591 Millionen Mark (128 ^/i auf den Kopf der Bevölkerung). Dem durch die stark gesteigerte Produktivität der Wirtschaft bedingten wachsenden Kapitalbedarf entsprach das aus dem zunehmenden Volkswohlstande sich ergebende Kapitalangebot. Es läßt sich feststellen, daß dieses Kapitalangebot in fortschreitendem Maße vom Jnlande selbst aufgenommen werden konnte und aufgenommen wurde. Von den Emissionen der Jahre 1888 bis 1900 entfiel noch der vierte Teil auf ausländische Wertpapiere, während der prozentuale Anteil der ausländischen Werte an der Gesamtemission für die Periode 1900 bis 1913 sich nur noch auf 15°/° stellte. Daß die im ganzen und großen stark ansteigende Wirtschaftsbewegung zeitweise durch Rückschläge unterbrochen wurde, ist bereits bemerkt. Ein solcher Rückschlag hatte sich schon im Jahre 1899 angekündigt, war im Jahre 1900 klar erkennbar geworden und setzte sich im Jahre 1901 fort. Den Eintritt in das zweite Vierteljahrhundert ihres Bestehens vollzog daher die Reichsbank bei abebbender Konjunktur, nachlassendem Geldbedarf, rückgängigen Zinssätzen und Devisenkursen und großer Geldflüssigkeit. Reichsbank Die Aufwärtsentwicklung wurde im Juni des Jahres 1901 durch den Zusammenbruch der Kreditanstalt für Industrie und Handel, Dresden und der Leipziger Bank empfindlich gestört. Der Bankrott des letzteren großen Kreditinstituts wirkte um so schwerer, als sich die Beunruhigung über die Zahlungseinstellungen der Preußischem Hypothekenbank, der Deutsche» Grundschuldbank, der Pommerscheu Hhpothekeu-Aktienbank, der Mecklenburg-Strelitz'schen Hypothekenbank, die kurz zuvor (Oktober 1900 uud Mai 1901) erfolgt waren, noch kaum gelegt hatte. Die ängstlich nnd mißtrauisch gewordeneu Sparer und Kapitalisten schritten zu umfangreichen überstürzten Depositenabhebungen, die besonders bei Sparkassen, zumal wenn böswillige Ausstreuungen mit ins Spiel kamen, in vielen Fällen den Charakter eines regelrechten Run annahmen. Sogar die größten und D i e R c i ch s b n » I v v u IWI l' i s z u m A u s b r u 61 d e s W ltlri c >i c s Ü solidesten Kreditinstitute sind von dieser Bewegung nicht verschont geblieben. Namentlich in den Monaten Juni und Juli hatten die Banken, als die Krisis ihren Höhepunkt erreichte, einem starken Ansturm der Depositengläubiger standzuhalten. Die deutsche Bankwelt sand in dieser kritischen Zeit an der Reichsbank den stärksten Rückhalt. Die nötigen Mittel zur Aufrecht- erhaltung ihrer eigenen Zahlungsfähigkeit und zu den nach Lage der Verhältnisse erforderlichen Stundungen, Krediterteilungen und Garantieübernahmen beschafften sich die Bankinstitute im wesentlichen durch Rediskontierungen und Darlehnsentnahmen bei der Reichsbank. Die Folge war, daß die Reichsbank, deren Lage sich bisher befriedigend entwickelt hatte, in der letzten Juniwoche 1901 stärker in Anspruch genommen wurde als in dem gleichen Zeiträume der Vorjahre. Die gesamte zinsbringende Kapitalanlage hob sich in jener Woche um 322,8 auf 1173,9 Millionen Mark, an welcher Summe das Wechselportefeuille allein mit 1 057,5 Millionen und die Lombardforderungen, die sich nahezu verdoppelt hatten, mit 104,7 Millionen Mark beteiligt waren. Im Zusammenhange hiermit steigerte sich die Anlage der Bank zu dem September- und Dezember-Termin 1901 noch über den Stand vom 30. Juni hinaus. Erschwerend kam in Betracht, daß seit dem Beginn des neuen Jahrhunderts auch das Reich die Mittel der Bank mehr und mehr im Wege der Diskontierung von Schatzanweisungen in Anspruch nahm. Zwar hatte es auch früher schou ab uud zu Schatzanweisungen bei der Reichsbank diskontiert. Die Diskontierung war aber immer nur vorübergehend und in mäßigen Beträgen erfolgt. Seit September 1900 hatte das Reich indessen begonnen, Schatz- cmweisuugeu in größeren Beträgen bei der Bank zu diskontieren, so daß bei ihr zu Begiun des Jahres 1901 ein Bestand von 85 Millionen Mark an Schatzanweisungen vorhanden war. Die Anlage wuchs alsdann uuter mehrfachen Schwaukuugen bis zum 15. April 1901 auf 127,8 Millionen Mark an. Die im April 1901 mit großem Erfolge zur Zeichnung aufgelegte 3"'. Reichsanleihe in Höhe von 300 Millionen Mark ermöglichte die Tilgung dieser schwebeuden Schuld bis zum 7. Juli des Jahres. Im Herbst 1901 war das Reich wiederum genötigt, an die Bank heranzutreten. Die Schntzanweisuugscmlage betrug am 30. September 29 Millioneil Mark, hatte sich Mitte November weiter auf 92 Millionen Mark erhöht und war am Schlüsse des Jahres 1901 auf 123 Millionen Mark gestiegen. Im Jahre 1902 Il> Die R e i ch s l> n n l v v n IWI l> i s z u m A u s l> r u ch des Weltkriege s stellte sich die Höchstziffer auf 190, die niedrigste Ziffer auf 3 Millionen Mark. In den folgenden Jahren bis zum Kriegsausbruch nahm das Reich die Bank fast dauernd in Anspruch, mitunter erreichte seine Schuld die Höhe von 200 bis 400, ja 500 Millionen Mark. Für die Reichsbank wurden diese durch das Kreditbedürfnis des Reiches bedingten Schatzanweisungsbestände zu einer wichtigen Handhabe der Diskontpolitik. Im Wege der Rediskontierung von Schatzanweisungen war es der Reichsbank möglich, Geld aus den: Markte zn ziehen, dadurch den Privatdiskont zu steigern, wenn dieser ihr künstlich niedrig gehalten zu sein schien, auf diese Weise bei gleichzeitiger Entlastung der eigenen Anlage den Reichsbankdiskont in seiner Einwirkung auf die Wechselkurse wirksamer zu machen und damit unter Umständen einer Herabsetzung der Bankrate den Weg zu ebnen. Die Maßnahme verfolgte den gleichen Zweck wie das von der Bank von England geübte, für die Reichsbank aber nicht anwendbare Verfahren, durch Verpfändung von Effekten den Geldstand am Markte zu beeinflussen. Zum ersten Mal hat eine derartige Rediskontierung von Schatzanweisungen zum Zwecke der Beeinflussung des Privatdiskonts im Februar des Jahres 1901 stattgefunden. Angesichts der Gestaltung des Geldmarktes war es der Reichsbank möglich, den Diskontsatz, der bei Schluß des Jahres 1900 5°/. betragen hatte, im Jahre 1901 auf 4'///° am 26. Februar, auf 4°/» am 22. April und auf 3'/-//,, am 18. Juni zu ermäßigen. Die im Hinblick auf das an: Geldmarkte herrschende Mißtrauen mit besonderer Vorsicht vorgenommenen Diskontherabsetzungen gründeten sich vorzugsweise auf die günstige Entwicklung des Metallvorrats, der sich im ersten Halbjahr hauptsächlich durch Rückflüsse aus dem inneren Verkehr kräftigte. Wie bereits gesagt, erleichterte auch die Rediskontierung von Reichsschatzanweisungen die Herabsetzung der Bankrate. Im zweiten Halbjahr ließen dann die bereits erörterten Vorgänge eine Heranfsetzung der Bankrate unerläßlich erscheinen. Am 23. September kehrte die Bank zum 4°/«igen Wechseldiskontsatz zurück. Als sie sich zu dieser Maßnahme entschloß, bewegte sich der Marktdiskont in Berlin langsam aufwärts, allerdings auf niedrigem Niveau, das sich im Durchschnitt des Monats September noch auf 2,68°/» stellte, sich aber dann unter der Herrschaft des 4°/°igen Reichsbankdiskonts langsam weiter hob. Doch entsprachen diese niedrigen Sätze der wahren Lage des Geldmarktes nur wenig, n. n. weil nnter der Einwirkung des allgemeinen Mißtranens, das die Krisis zurückgelassen hatte, die Anforderungen an die Qualität der für den Ankanf zum Privatdiskont in Frage kommenden „ersten" Papiere D i c R c i ch !> l' n n > v ^ n littN d i s /, u in A u v v ruch d e s W c l t > > i e >i c 5 stärker hinaufgeschraubt worden waren. Das Angebot hierin hatte sich dementsprechend verringert, während die Nachfrage zu bestimmten Anlagezwecken sich gehoben hatte. Dank starker Goldeinfuhren, die durch Bewilligung zinsfreier Vorschüsse seitens der Bank erleichtert wurden und einen Einfuhrüberschuß von 205 Millionen Mark ergaben, kräftigte sich der Goldbestand, was denn auch eine erfreuliche Besserung des Metallvorrates (911,4 gegen 817,1 Millionen Mark im Vorjahre) und damit eine Besserung der Notendeckung zur Folge harte. Das erste Halbjahr 1902 zeigt sogar wiederholt Überdeckungen der Noten durch den Barvorrat, ein Beweis für die am Markte herrschende Geldflüssigkeit und für die günstige Lage der Bcmk. Die Bank konnte daher bereits am 18. Januar 1902 den Z^/.ügen Satz wiederherstellen und am 11. Februar sogar auf die 3°/»ige Rate herabgehen. Der Satz bestand bis zum 4. Oktober. Die um diese Zeit eintretende stärkere Anspannung des Bankstatus führte zur Erhöhung des Satzes auf 4°/». Die Anspannung hatte zum Teil ihre Begründung in erheblichen Kreditansprüchen von feiten des Auslandes, insbesondere der Vereinigten Staaten von Amerika, die auch einen nicht unbeträchtlichen Goldabfluß bedingten, der den größten Teil des im Laufe des Jahres importierten Goldes wieder ins Ausland zurückführte. Ihren Ausdruck fand die Anspannung in einer Kapitalanlage von 1292,7 Millionen und einem Notenumlauf von 1495,4 Millionen Mark am 30. September, Ziffern, die von denen des Dezember-Ultimo allerdings noch übertroffen wurden. An diesem Tage stellte sich die gesamte Kapitalanlage auf 1402,8 und der Notenumlauf auf 1516,5 Millionen Mark. Der Privatdiskont in Berlin, der sich im Dezember 1901 auf 3^4°/>> gehoben hatte, sank tiefer und tiefer, bis er im April mit nur noch 1^°/° bis 1^°/» notiert wurde. So ziemlich dieselben Sätze waren nach leichten Steigerungen in den Zwischenmonaten auch im Juli und August noch maßgebend. Sie deuteten auf eine sehr hohe Geldflüssigkeit hin, selbst wenn man berücksichtigt, daß im Jahre 1902 in der Regel wie im Vorjahre höhere Ansprüche an die Qualität „erster" Papiere gestellt worden sind. Später zog der Satz allmählich wieder an. Mitte Oktober stellte er sich auf 3°/», und Mitte Dezember erreichte er mit 3°/«°/» den höchsten Stand des Jahres. Lange konnte er diesen Stand jedoch nicht behaupten. Schon am Anfang des Jahres 1903 war er auf 2^/, und am 2. Februar weiter auf 1'/.°/» herab geglitten. Ein Abströmen deutscher Kapitalien nach dem mit viel höheren Zins- ^ Die R e i ch s b a n k v o n 1 !>l<1 bis z » m Ausbruch dos Weltkrieges sähen arbeitenden Auslande, sowie im Zusammenhange damit ungünstige Devisenkurse und starke Goldabflüsse waren die Folge. Die Reichsbank suchte aus den oben erörterten Gründen, das Geldangebot durch umfangreiche Diskontierungen von Reichsschatzanweisungen am offenen Markte einzuengen und schritt nach erfolgreicher Durchführung dieser Operation am 11. Februar 1903 zur Herabsetzung ihres Diskonts auf 3^°/°. Aber bereits am 8. Juni mußte sie zum 4°/«igen Satze zurückkehren; die Aufnahmefähigkeit des Marktes für Reichsschatzanweisungen hatte immer mehr nachgelassen, so daß der von der Bank dem Reich gewährte Kredit infolge dringenden Geldbedarfs des Reichs bis Mitte Mai die bisher noch niemals dagewesene Höhe von nahezu 220 Millionen Mark erreichte, und als bald darauf die Schatzanweisungsschuld aus den Mitteln einer 290 Millionen Mark betragenden 3"/<>igen Reichsanleihe vollständig getilgt werden konnte, war es wieder die erhöhte Anspannung des Wechselkontos, die eine Erleichterung der Lage der Bank verhinderte. Unter der Herrschaft des 4°/°igen Bankdiskonts gestalteten sich die Devisenkurse und die Goldbewegungen günstiger. Die bis Ende Mai per Saldo eingetretenen Goldverluste ans Ausland sind in der Folgezeit durch überwiegende Goldeinfuhren reichlich wieder aufgewogen worden. Im Jahre 1901 dauerte der starke Geldbedarf der Wirtschaft neben den wieder zunehmenden Ansprüchen des Reichs nur wenig abgeschwächt fort. Dabei wurde die Lage noch erschwert durch die allmähliche Zuspitzung des rnssisch-japanischen Gegensatzes, der im Februar zum Kriege führte. Unter diesen Umständen konnte von einer Diskontherabsetzung, die bei einem einigermaßen normalen Verlauf der Dinge früher oder später nach Neujahr zu erwarten gewesen wäre, nicht die Rede sein. Es bedurfte vielmehr der Aufrechterhaltung des 4"/»igen Satzes uud wiederholt vorgenommener Unterbringungen von Schahanweisungen im freien Verkehr, um den Bankstatus in den erwünschten Grenzen zu halten. Zwar blieb die Wechsel- und Lombardanlage von Mitte Mai ab nicht unerheblich hinter der bisherigen Bestandsziffer zurück, doch steigerte das Reich seine Anforderungen au die Bank beträchtlich. Als aber in der letzten Septemberwoche auch die Wirtschast mit ganz bedeutenden Kreditansprüchen an die Reichsbank herantrat, sah diese sich am 11. Oktober nach vorausgegangenen umfangreichen Rediskontierungen von Reichsschatzanweisuugen genötigt, den Wechselzinssatz auf 5°/» hinaufzusetzen. Die mit der Maß- uahme bezweckten Ziele wurden voll erreicht. Nicht nur verringerte die Wirtschaft ihre Schuld an die Reichsbank erheblich, auch die Bilanz der Die R »i ch s dank von 1 !»U bis z n in A u s l> rnch d » s W eltkrie ^ e s Goldein- und -ausfuhr, die schon von Mai ab Monat für Monat wieder größere Überschüsse ergeben hatte, wurde jetzt in ganz ungewöhnlichem Maße aktiv, so daß sich im Saldo des Jahres ein Einfuhrüberschuß von nicht weniger als 388,8 Millionen Mark ergab. Die großen Goldeingänge sind dem Metallvorrat in hohem Maße zugute gekommen. Diese EntWickelung erreichte erst mit dem Februar 1905 ihren Abschluß, am 23. dieses Monats wies die Bank einen bisher nicht erreichten Goldvorrat von 904,4 Millionen Mark aus. Hand in Hand mit der Zunahme des Goldvorrats ging eine außerordentliche Einschränkung der Wechsel- und Lombardanlage, so daß die Bank im Jahre 1905 ihren Wechselzinssatz schon frühzeitig ermäßigen konnte. Bereits am 10. Januar setzte sie den Diskontsatz auf 4"/., am 14. Februar weiter auf 3'///« und am 25. Februar auf 3°/° herab. Im Zeichen des 3"/«igen Bankdiskonts hielt die günstige Entwicklung zunächst noch an, insonderheit was die Goldbewegungen anlangt, die im März ein äußerst günstiges Ergebnis hatten. Angesichts des großen Bestandes an Reichsschatzanweisungen war zudem die Bank in der Lage, durch Rediskontierung dieser Papiere einer etwa sich zeigenden Anspannung ihres Status in geeigneten Fällen zu begegnen, ohne zu diesem Zwecke sofort zu einer Diskonterhöhung greifen zu müssen. Der Umschwung vollzog sich ganz allmählich. Mit der Beendigung des Bergarbeiterstreiks im Ruhrrevier nahm die geschäftliche Tätigkeit rasch einen großen Umfang an, und mit dem Frühjahr 1905 begann eine Zeit ständigen wirtschaftlichen Aufschwungs, welcher durch den im August erfolgten Friedensschluß zwischen Rußland und Japan und durch die sichere Aussicht auf friedliche Beilegung der zwischen Deutschland und Frankreich in bezug auf Marokko entstandenen Differenzen weitere Nahrung erhielt. Auch machte sich jetzt mehr und mehr der große Einfluß geltend, den die sich immer zahlreicher bildenden Kartelle auf das gesamte deutsche Wirtschaftsleben, insbesondere auf die Gestaltung und Hebung der Produktion, ausübten. Das erhöhte Kreditbedürfnis der Wirtschaft äußerte sich zunächst in einer außerordentlich regen Emissionstätigkeit. Die Neuemissionen inländischer Bank- und Jndustrieaktien stiegen zu Beträgen an, die nur hinter den in den Jahren der Hochkonjunktur 1898 und 1899 erzielten zurückblieben. Daneben setzte sich die Begebung inländischer, fest verzinslicher Wertpapiere in größtem Maßstäbe fort. Aber anch für ausläudische Zwecke wurde der deutsche Geldmarkt in starkem Umfange in Anspruch genommen. Insbesondere haben Rußland und Japan ihm beträchtliche Kapitalien entzogen. Auch amerikanische > > Dic Reichel'« » l v o » I!X>> bis z u in A » s l' r u ch d c i t k r i e c Eisenbahnwerte spielten eine größere Rolle. Die Emission an ausländischeu Wertpapieren wurde für das Jahr 1905 ans über 1 Milliarde Mark geschätzt, ein Betrag, der weder vorher noch nachher auch nur annähernd erreicht worden ist, während die Gesamtemission des Jahres in Höhe von 3000 bis 3200 Millionen Mark in den Jahren 1903 und 1909 noch erheblich überboten wurde. (Die Emissionen der Kriegs- und Nachkriegszeit, die mit anderem Maßstabe gemessen werden müssen, bleiben hier außer Betracht.) Das Bild großer Geldflüssigkeit, das sich in der starken Aufnahmefähigkeit des Marktes während der ersten Hälfte des Jahres zeigte, änderte sich im zweiten Halbjahr. Die Wirtschaft mußte in zunehmendem Maße die Reichsbank in Anspruch nehmen, und auch die Börse, für welche die Monate Juli bis Oktober eine Hausse-Periode waren, zeigte großen Geldbedarf. Obgleich der 6^/2 Mouate lang auf 3"/» gehaltene Wechseldiskontsatz am 11. September 1905 auf 4"/° heraufgesetzt war, erreichten am 30. September die Anlage und der ungedeckte Notenumlauf mit 1667 und 920 Millionen Mark seit Bestehen der Bank ihren bis dahin höchsten, die Notendeckung mit 762 Millionen Mark seit dem Ende des Jahres 1903 ihren niedrigsten Stand. Nachdem unter dem Druck der Verhältnisse der Diskontsatz am 3. Oktober auf 5°/°, am 4. November auf 5^"/» und am 11. Dezember auf 6"/» erhöht worden war, blieb die Anspannung am Ende des Jahres hinter der vom 30. September zurück. Die durchschnittliche Kapitalanlage aber war von 983 Millionen Mark im ersten Halbjahr auf 1190 Millionen Mark im zweiten Halbjahr gestiegen, während sich die Notendeckung gleichzeitig von 1115 auf 923 Millionen Mark verringert hatte. Bei dieser Bewegung ist das tiefe Herabsinken des Metallvorrats besonders bemerkenswert. Der Metallbestand hatte seit dem 23. Februar 1905 415 Millionen Mark, das sind über 36"/° seiner damaligen Höhe, verloren. Das Gold war dabei mit 377 Millionen Mark beteiligt. Der Goldbestand wies am 30. September bei einer Höhe von 528 Millionen Mark gegenüber dem Bestände vom 23. Februar einen Verlust von über 40°/» auf. In der Hauptsache handelte es sich hier um Abflüsse in den inneren Verkehr, die alljährlich in den Herbstmonaten auftraten und ihren Grund vor allem in dem Mangel an kleinen Papiergeldzeichen hatten. An solchen Geldzeichen standen nur die Reichskassenscheine zu 5, 20 und 50 Mark zur Verfügung, deren seit 1. Januar 1891 aus 120 Millionen Mark beschränkte Ausgabe der Nachfrage längst nicht mehr genügte. Die Kopfquote der kleinen Scheine, anfänglich etwa 4 Mark, war durch die Einziehungen der Jahre 1876 bis 1890 und durch das Anwachsen der Bevölkerung ?> i c R c i ch ? l' n » ! v o n NM li i s » m A » s l> r u ch d ^ s W eItkrioqes im Laufe der Jahre immer mehr zurückgegangen; sie hatte zuletzt kaum Iwch 2 Mark betragen. Die Befriedigung der Nachfrage stieß daher schon in normalen Zeiten auf stets größer werdende Schwierigkeiten, die in den Industriegebieten, namentlich im rheinisch-westfälischen Revier, besonders bitter empfunden wurden. Diese Mißstände durch Vermehrung des ungedeckten Reichspapiergeldes zu beseitigen, verbot sich aus währungspolitischen Gründen von selbst. Abhilfe konnte nur im Wege der Ausgabe kleiner Banknoten zu 50 und 20 Mark geschaffen werden, der gegenüber währungspolitische Bedenken mit Rücksicht auf die bank- gesetzlicheu Deckungsvorschriften nicht bestanden und die zudem infolge der ihr innewohnenden Elastizität die Möglichkeit bot, dem Verkehrsbedarf jederzeit gerecht zu werden. Die schon seit langem unausgesetzt auf die Schaffung solcher Noten gerichteten Bestrebungen der Reichsbank hatten schließlich Erfolg. Der vou ihr ausgearbeitete Gesetzentwurf wurde vom Reichstage unverändert angenommen und als Gesetz, betreffend die Ausgabe vou Reichsbanknoten zu 50 und 20 Mark vom 20. Februar 1906 (RGBl. S. 318) veröffentlicht. Die Reichskassenscheine gleicher Größe sind durch Gesetz vom 5. Juni desselben Jahres (RGBl. S. 730) beseitigt und durch Reichskassenscheine zu 10 Mark ersetzt worden. Anfangs war die Reichsbank in der Ausgabe der kleinen Noten nicht völlig frei. Den parlamentarischen Gegnern der Vorlage war das Zugeständnis einer Kontingentierung gemacht worden, der zufolge die Gesamtausgabe kleiner Noten die Höhe von 300 Millionen Mark nicht überschreiten sollte. Die Kontingentierung bewährte sich jedoch nicht. Sie genügte nicht den Verkehrsbedürfnissen und erschwerte die Erreichung der mit der Ausgabe der kleinen Noten erstrebten bankpolitischen Ziele an den starken Zahltagen. Infolgedessen mußte der Reichskanzler im Interesse des Verkehrs vom September 1911 an die Bank an den Quartalsterminen wiederholt von der genannten Beschränkung befreien und schließlich ist die Bindung, nachdem sich die zuständigen Kreise von ihrer Entbehrlichkeit überzeugt hatten, mit Zustimmung von Reichstag und Bundesrat im Jahre 1913 beseitigt worden. Das Jahr 1906 war iu wirtschaftlicher Hiusicht als hervorragend günstig anzusprechen. Durch das Ergebnis der Konferenz von Algeciras wurde der Marokkokonflikt beglichen und dadurch das Wirtschaftsleben von einem auf ihm lastenden schweren Drucke befreit. Es nahm einen ungeahnten Aufschwung; von der Kohlen- und Eisenproduktion ausgehend, trat bald eine allgemeine Hochkonjunktur ein. Die Reichs dank von MN bis ^um Ausbruch dos Weltkrieges Die Konferenz von Algeciras war übrigens für die Reichsbank noch von besonderer Bedeutung. Gemäß Artikel 51 der Generalakte der Konferenz, welche die Staatsbank von Marokko schuf, hatte sie ebenso wie die Zentralnotenbanken von England, Spanien und Frankreich mit Zustimmung ihrer Regierung einen Zensor zu bestellen, dem die Überwachung des ordnungsmäßigen Funktionierens der Marokkobauk oblag. Sie bestimmte hierzu den damaligen Geheimen Oberfinanzrat, späteren Vizepräsidenten Di-, v. Glasenapp, der den Verhandlungen der Konferenz als deutscher Sachverständiger beigewohnt hatte und der bis zum Inkrafttreten des Versailler Friedens als Zensor tätig war. Die Gründungstätigkeit und die hiermit zusammenhängende Emission von Dividendenpapieren des Jahres 1906 nahm in bezug auf die Höhe der beanspruchten Kapitalien einen Umfang an, der dem im Jahre 1899 erreichten nahe kam, und die Emissionen der Staaten und Kommunen waren größer als in irgend einem der Vorjahre. Insgesamt stellten sich die zur Zeichnung aufgelegten inländischen Wertpapiere auf den Betrag von rund 2V2 Milliarden Mark. Die großen Ansprüche, welche die Wirtschaft an die Reichsbank stellte, standen hiermit in Übereinstimmung. Das bemerkenswerteste dabei ist, daß die Lombardanlage sich verhältnismäßig stärker ausdehnte als das Wechselportefeuille, obgleich der Lombardzinssatz ständig um 1"/-> über dem Wechseldiskont gehalten wurde. Diese Entwicklung wies einmal auf ein höheres Kreditbedürfnis in den Kreisen hin, denen Wechsel zur Diskontierung gar nicht oder nur in ungenügendem Maße zur Verfügung standen. Zum Teil war sie aber auch die Folge der immer häufiger werdenden Darlehnsentnahmen in größeren Beträgen auf wenige Tage um die Zeit der Quartalstermine. Die gesamten zinsbringenden Kapitalanlagen gingen trotz eines Bankdiskonts, dessen Sätze sich die größere Hälfte des Jahres hindurch um IV- bis 2°/° über den Sätzen des Vorjahres hielten, nur an wenigen Ausweistagen unter die damalige Höhe herab. Mit Rücksicht auf die zu Beginn des Jahres verhältnismäßig günstige Notendeckung war die Reichsbank bereits am 18. Januar 1906 mit dem Diskontsatz auf 5"/° heruntergegangen, und als dann große Beträge von Reichsschatzanweisungen aus den Mitteln einer Reichsanleihe getilgt worden waren, konnte sie am 23. Mai den Diskontsatz auf 4^°/„, den niedrigsten Stand des Jahres, weiter herabsetze«. Viele Anzeichen, u. a. das Ansteigen des Privatdiskonts Die Reichsbank von 1901 bis zum Ausbruch des Weltkrieges 17 an der Berliner Börse, der sich von 3^°/° Ende Juli ziemlich stetig auf ^//Z« am 15. September hob, ließen für die Herbstmonate ein rasches Anschwellen der Kreditansprüche erwarten. Mit Rücksicht hierauf sah sich die Reichsbank veranlaßt, den Diskontsatz am 18. September auf 5°/° heraufzusetzen. Als der Rückfluß auf die zum September-Ultimo eingetretene abnorme Anspannung in dem erhofften Umfange ausblieb und die amerikanische Geldnachfrage immer stärker nach Europa übergriff, mußte sie ihn am 10. Oktober weiter auf 6°/° erhöhen. In diesem Monat hat die Reichsbank ferner die Rediskontierung von Reichsschatzanweisungen, die schon seit Ende Juni ihr Portefeuille in zunehmendem Maße füllten, wieder aufgenommen, um so ihren Status zu kräftigen und die deutschen Marktzinssätze angesichts der höheren englischen zu heben. Gleichwohl spitzte sich die Lage so zu, daß noch kurz vor Jahresschluß, am 18. Dezember, der Bankdiskont auf 7°/° gesteigert werden mußte; es konnte nicht verhindert werden, daß die Höhe des staatlichen und privaten Geldbedarfs zum Jahresschluß den gesamten Notenumlauf auf 1775,9 Millionen Mark und den ungedeckten zum ersten Mal über die Milliarde hinaus auf 1045,4 Millionen Mark anschwellen ließ. Im ganzen wurde jedoch durch das Hochhalten der Zinssätze und durch starke die Goldausfuhr um 268,7 Millionen Mark übersteigende Gold- einfuhren eine Kräftigung der monetären Gesamtlage Deutschlands herbeigeführt. Während der beiden ersten Januarwochen des Jahres 1907 ermäßigte sich der Umlauf an steuerpflichtigen Noten von 573 auf 89 Millionen Mark. Am 22. Januar 1907 ließ sich übersehen, daß der Wochenabschluß vom 23. eine, wenn auch nur geringfügige steuerfreie Notenreserve bringen werde. Infolgedessen wurde schon an diesem Tage der Diskontsatz von 7 auf 6°/° herabgesetzt; aber erst am 23. April konnte eine weitere Herabsetzung auf 5°/° in Anbetracht der sich nur allmählich ermäßigenden starken Inanspruchnahme der Bank erfolgen. Mit der Zeit begann sich eine Erschöpfung des Geldmarktes bemerkbar zu machen. Sie hatte vor allem ihren Grund in der Befriedigung der Anleihebedürfnisse des In- und Auslandes, von denen die Bedürfnisse der deutschen Kommunen besonders stark waren, während die Emissionen der Bundesstaaten, der heimischen Industrie und des Auslandes mehr oder weniger hinter der Ziffer des Vorjahres zurückblieben. Die Gesamtziffer der Effektenemission des Jahres erreichte den Betrag von 2212 Millionen Mark. 1. Tcil 2 jft Die Reichsbank von 1SV1 bis zum Ausbruch des Weltkrieges Für die schwierige Lage der Reichsbank zur damaligen Zeit ist die Tatsache charakteristisch, daß die Bank bei einem Kontingent steuerfreier Noten in Höhe von 472,8 Millionen Mark bereits am 31. August (zum ersten Mal an diesem Termin) in die Notensteuer geriet. Die Überschreitung war freilich nicht groß und schon acht Tage später behoben. Auch erreichten die allerdings wieder sehr hohen Geld- und Kreditansprüche zum Septemberschluß nicht den Grad der vorjährigen, und die Rückflüsse während der nächsten 14 Tage waren stärker als damals, so daß die Bank Mitte Oktober in jeder Hinsicht kräftiger dastand als ein Jahr zuvor. Bei der ersichtlich langsamer werdenden Geschäftstätigkeit hoffte man aus diesen Gründen, mit dem 5V2°/(,igen Satz für den Rest des Jahres auszukommen, als eine schwere Krisis im amerikanischen Wirtschaftsleben diese Erwartung zunichte machte. Sie führte dahin, daß die amerikanische Volkswirtschaft ihre volle Kraft und ihren Kredit einsetzte, um Gold von allen Seiten heranzuziehen. Die Devisenkurse, die bei uns bisher zu keiner Besorgnis Anlaß gegeben hatten, kehrten sich nunmehr gegen Deutschland, und die Monat für Monat aktiv gewesene Bilanz der Gold-Ein- und Ausfuhr wurde im November in einem außerordentlich hohen Grade passiv. Hatte die von der Reichsbank am 29. Oktober vorgenommene Hinaufsetzung ihres Diskonts auf 6'/-°/» mehr dem Schutze gegen übermäßige Kreditansprüche des Inlandes als dem Schutze der Devisenkurse gedient, so stellte sich die weitere Diskonterhöhung auf 7'/2°/° am 8. November ausschließlich als die unvermeidliche Reaktion auf die beträchtlichen Goldabflüsse und die Diskonterhöhungen, mit denen die maßgebenden Notenbanken des Auslandes vorangegangen waren, dar. Die Wirkungen der letzten Steigerung der Zinsrate blieben nicht aus. Schon der Dezember brachte ein Überwiegen der Goldeinfuhren, das freilich die Goldbilanz des Jahres nicht mehr aktiv zu gestalten vermochte. Doch war der per Saldo eingetretene Verlust von etwa 20 Millionen Mark angesichts der im Laufe der Jahre zu großer Höhe angestiegenen monetären Goldvorräte des Landes nicht als erheblich zu bezeichnen. Das Jahr 1908 war für die Reichsbank von besonderer Bedeutung durch den Wechsel im Präsidium des Direktoriums. Der Reichsbankpräsident Dr. Koch, der seit 1890 an der Spitze der Reichsbank gestanden hatte, trat am 8. Januar in den Ruhestand. An seiner Stelle wurde der bisherige Seehandlungspräsident Havenstein zum Präsidenten des Reichsbankdirektoriums ernannt, in welcher Stellung er bis zu seinem Tode (20. November 1923) verblieben ist. Eine Die Reichsliank von 1901 bis zum Ausbruch des Weltkrieges M besondere Bedeutung erlangte das Jahr fernerhin durch die Abhaltung der Bankenquete, welche die Fassung der Bankgesetznovelle vom Jahre 1909 vorbereitete und weitere auf die Festigung des deutschen Kreditgebäudes gerichtete Maßnahmen der Reichsbankverwaltung einleitete. Hierüber wird später des näheren zu sprechen sein. Während des Jahres 1903 hielt die günstige Goldbewegung des Vorjahres an. Sie war vom Juni ab sehr umfangreich und erbrachte im ganzen einen Einfuhrüberschuß von 310,8 Millionen Mark. Zu dem aus dem Auslande eingehenden Gold kam das aus dem inneren Verkehr zurückfließende hinzu, welches seit Einführung der kleinen Noten leichter in den Kassen der Bank zurückgehalten werden konnte als früher, so daß am 23. August die Bank den bis dahin höchsten Bestand von 923,8 Millionen Mark an Gold ausweisen konnte. Der internationale Geldmarkt zeigte im Jahre 1908 im allgemeinen eine überraschend schnell eingetretene Erleichterung, die sich in Deutschland unter der Einwirkung einer ungewöhnlich lebhaften — bei einem Gesamtergebnis von 3652 Millionen Mark bisher noch nie erreichten — Emissionstätigkeit etwas langsamer durchsetzte, die aber doch eine ständige Herabsetzung des Reichsbankdiskonts gestattete. Nachdem aus der zinsbringenden Kapitalanlage, die bis zum Beginn des Jahres auf nahezu 2 Milliarden Mark angestiegen war, von da ab für die Reichsbank kräftige Rückflüsse zu verzeichnen waren, ermäßigte die Bank am 13. Januar den Zinssatz auf 6'///°, am 25. Januar auf 6°/°, am 7. März auf 5'///° und am 27. April auf 5°/°. In der Zwischenzeit war allerdings wieder eine merkliche Versteifung des Status eingetreten, doch war sie zu einem erheblichen Teil durch Hereinnahme von Reichsschatzanweisungen herbeigeführt. Obwohl der Jahresschluß eine starke Anspannung mit sich brachte, ermöglichte es die durch erhebliche Goldimporte des Vorjahres gekräftigte Lage der Reichsbank, den Satz von 4°/° unverändert aufrecht zu erhalten, und am 16. Februar 1909 konnte infolge der anhaltend günstigen Wechsel- und Lombardanlage der Diskontsatz sogar auf 3"///« heruntergesetzt werden. Dem allzu raschen Abgleiten der privaten Zinssätze, deren niedriger Stand während der beiden ersten Monate des Jahres 1909 die Devisenkurse vorübergehend nachteilig beeinflußt und Goldabflüsse begünstigt hatte, suchte die Reichsbank wieder durch Rediskontierungen von Reichsschatzanweisungen zu begegnen. Allmählich nahm die Flüssigkeit des Geldmarktes ab, wozu das rege Emissionsgeschäft, dessen Ergebnis mit 3590 Millionen Mark hinter dem vorjährigen nur wenig zurückblieb, beitrug. War schon die Belebung der Geschäfte 20 Die Reichsbank von 1901 bis zum Ausbruch des Weltkrieges im Frühjahr 1909 durchgreifender und die nachfolgende Abschwächung während der Sommermonate nicht mehr so allgemein und tief gewesen als im Jahre 1908, so erwies sich das Herbstgeschäft bereits wieder als der Ansatz zu einem längere Dauer versprechenden allgemeinen wirtschaftlichen Aufschwung. Mit der friedlichen Beilegung des österreichisch-serbischen Konflikts, zu dem die Angliederung Bosniens und der Herzegowina an die Österrreichisch-Ungarische Monarchie Anlaß gegeben hatte, war ein ernstes Hindernis für die lebhaftere Gestaltung des Wirtschaftslebens, insbesondere auch für den Börsenverkehr beseitigt worden. Die Börsen waren nach langer Zeit wieder der Schauplatz einer Hausse, die zeitweilig einen ziemlich stürmischen Charakter annahm. Damit Hand in Hand ging ein Ansteigen der Inanspruchnahme der Reichsbank seitens der privaten Wirtschaft. Dies führte in Verbindung mit der sich immer noch geltend machenden starken heimischen Kreditanspannung am 20. September zur Heraufsetzung des Diskont auf 4°/° und am 11. Oktober unter der Rückwirkung einer empfindlichen Versteifung des Geldstandes in London im Zusammenhange mit einer außerordentlichen Geldnachfrage für die großen getreideliefernden Länder zu einer Erhöhung auf 5°/°. Das Jahr 1910 ließ ein ziemlich allgemeines, wenn auch nicht überall gleichmäßiges Erstarken der Geschäftstätigkeit erkennen, obschon es den Erwartungen nicht ganz entsprach, die sich an die Anzeichen eines wirtschaftlichen Aufschwunges im Herbst 1909 geknüpft hatten. Von den großen Industrien befand sich hauptsächlich die Roheisengewinnung auf die Dauer in starkem Aufschwünge, an dem die weiter verarbeitenden Industrien etwas abgeschwächt teilnahmen. Eine günstigere Gestaltung der deutschen Handelsbilanz befestigte die Unabhängigkeit des deutschen Geldmarktes dem Auslande gegenüber. Die Inanspruchnahme der Reichsbank ging vorzugsweise im Wege der Wechsel- einreichung vor sich. Ihr Bestand an Reichsschatzanweisungen war bis Mitte April 1910 auf weniger als 100 Millionen Mark herabgesunken und hat sich in diesem Jahr nur noch an vereinzelten Ausweistagen um mäßige Beträge über diesen Stand hinaus erhöht. Der 5°/°ige Bankdiskont, mit dem das Jahr 1910 begann, ist bereits am 21. Januar auf 4'///° und am 10. Februar auf 4°/« ermäßigt worden. Eine weitere Herabsetzung auf 3'///°, wie im Vorjahre, war nicht mehr angängig. Am 26. September mußte die Bank zum 5°/°igen Satze zurückkehren. Im Jahre 1911 trat die weiter unten näher zu erörternde Bankgesetznovelle vom 1. Juni 1909 (RGBl. S. 515), welche das Privilegium der Reichsbank bis zum Schlüsse des Jahres 1920 festlegte, in Kraft. Die im Vorjahre schon Die Reichsbank von Z901 bis zum Ausbruch des Weltkrieges ^1 erkennbar gewordene wirtschaftliche Aufwärtsbewegung machte weitere Fortschritte auf fast allen Gebieten der Erwerbstätigkeit. Dem Geldmarkte sind allerdings infolge des auf die unsichere politische Lage zurückzuführenden Abflusses großer Auslandsguthaben Störungen nicht erspart geblieben. Diese hauptsächlich im Herbst erfolgenden Rückzahlungen an das Ausland führten im Zusammenhange mit dem durch höhere Löhne und Preise ohnehin gesteigerten Geldbedarf zu einer besonders starken Inanspruchnahme der Bank in den letzten Monaten des Jahres, vor allem an den Quartalsschlüssen September und Dezember. Die Befriedigung dieser Ansprüche wurde jedoch durch starke Goldimporte erleichtert. Auch konnte ein allzu heftiges Steigen der fremden Wechselkurse infolge der Zurückziehung der Auslandsguthaben im Wege der Abgabe von Auslandswechseln vermieden werden. Unter diesen Umständen war es möglich, den Diskontsatz, der am 6. Februar von 5 auf 4^°/° und am 18. Februar weiter auf 4°/° herabgesetzt worden war, vom 19. September ab den ganzen Rest des Jahres hindurch auf dem 5°/°igen Stande, auf den er an diesem Tage wieder gebracht werden mußte, zu belassen. Nachdem der Marokkokonflikt durch ein deutsch-französisches Abkommen endgültig aus der Welt geschafft worden war, nahm im Jahre 1912 die günstige Konjunktur ihren Fortgang. Erleichtert wurde die wirtschaftliche Lage durch eine besonders gute Ernte an Getreide, Kartoffeln und Zucker, welche die Nachwirkungen der schlechten, den Stand der Handelsbilanz ungünstig beeinflussenden Ernte von 1911 wieder ausglich. Weder die Fortdauer des italienisch-türkischen Krieges noch der Ausbruch des Balkankrieges konnte die in lebhafteren Fluß geratene Aufwärtsbewegung nachhaltig hemmen, wenngleich die durch die kriegerischen Vorgänge bedingte Geldnachfrage zu einer erheblichen Anspannung des Geldmarktes führte. Infolgedessen wurde die Reichsbank vom Verkehr besonders stark in Anspruch genommen, während die Anforderungen des Reiches sich in mäßigen Grenzen hielten. Die Wechselanlage überstieg während des größten Teils des Jahres den Betrag von 1 Milliarde Mark und blieb nur selten hinter diesem Betrage um ein geringes zurück. Von Ende September ab betrug sie nur an einem einzigen Ausweistage weniger als 1400 Millionen Mark, und bei Jahresschluß erreichte der Portefeuillebestand bei 2031,1 Millionen Mark das Doppelte der Höhe, auf der er sich noch Ende der Jahre 1901 bis 1904 bewegt hatte. Angesichts der starken Inanspruchnahme mußte der Diskont, der am 11. Juni von 5 auf 4'/2°/° ermäßigt werden konnte, am 24. Oktober auf 5°/» und am 14. November weiter auf 6°/° erhöht werden. 22 Die Reichsbank von 1901 bis zum Ausbruch des Weltkrieges Das Jahr 1913 bezeichnet trotz der ungeklärten politischen Lage einen Höhepunkt unseres Wirtschaftslebens. Die Kohlenförderung und die Eisenproduktion wiesen im Jahre 1913 Höchstziffern auf. Dazu kam eine außergewöhnlich gute Ernte, die das selten günstige Ernteergebnis des Vorjahres noch übertraf. Der wirtschaftliche Aufschwung bedingte eine starke Inanspruchnahme der Reichsban?, die auch dem Reiche von neuem hohe Kredite geben mußte. An Schatzanweisungen hatte sie am Jahresschluß 306 Millionen Mark in ihrem Bestände. Die drohende politische Lage veranlaßt? die Reichsregiernng, mittels des Gesetzes über Änderungen im Finanzwesen vom 3. Juli 1913 (RGBl. S. 521) eine Verstärkung des Reichskriegsschatzes um 120 Millionen Mark herbeizuführen und gleichzeitig eine Prägung von Reichssilbermünzen, ebenfalls bis zur Höhe von 120 Millionen Mark, zwecks Schaffung einer Silberreserve zur Befriedigung eines außerordentlichen Bedarfs in die Wege zu leiten. Von den 120 Millionen MarkGold lieferte dieReichsbank allmählich zum großen Teil noch imJahre 1913 gegen Hereinnahme der auf Grund des Gesetzes neu ausgefertigten Reichskassenscheine zu 5 und 10 Mark 85 Millionen Mark an das Reich ab. Dessenungeachtet wuchs der Goldbestand der Bank angesichts der nunmehr eröffneten Möglichkeit, kleine Noten ohne Begrenzung auszugeben, in Verbindung mit einem starken Anwachsen der Ausfuhr fortgesetzt. Am 31. Dezember betrug er 1169,97 Millionen Mark. Was den Diskontsatz anlangt, so mußte er in Anbetracht der starken Anspannung des Geldmarktes bis in den Herbst hinein auf dem hohen Stande von 6°/° belassen werden. Erst am 27. Oktober konnte die Reichsbank den Satz auf 5'///» und am 12. Dezember auf 5°/° ermäßigen. Die Periode aufwärtsstrebender geschäftlicher Konjunktur wurde erst durch den Ausbruch des Weltkrieges beendet. Die schon im letzten Teil des Jahres 1913 beobachtete flüssige Gestaltung des Geldmarktes war dieser Entwicklung günstig. Die Kreditanforderungen der Wirtschaft an die Reichsbank ließen nach, während das Reich allerdings wieder wachsenden Geldbedarf zeigte. Die Zinssätze schwächten sich weiter ab. Schon am 22. Januar konnte der Diskontsatz auf 4^°/o und am 5. Februar auf den Stand von 4°/o ermäßigt werden, auf dem er bis zum 31. Juli verblieben ist. Die günstige Bilanz der Goldein- und -ausfuhr des Vorjahres setzte sich fort. Am 23. Juli 1914 konnte die Reichsbank mit 1371,1 Millionen Mark den höchsten Goldvorrat der Vorkriegszeit aufweisen. Die Reichsbank von 1901 bis zum Ausbruch des Weltkrieges ^! Seit einer Reihe von Iahren war eine bedenklich wachsende Jncmspruch- Kreditbedarf, insbesondere an den nähme der Reichsbank, insbesondere an den Quartalsterminen, hervorgetreten. Quartalstermincn In den Jahren 1906 und 1907 hatte diese starke Inanspruchnahme eine Höhe erreicht, welche die Aufrechterhaltung der Dritteldeckung zu gefährden geeignet war. Aller Wahrscheinlichkeit nach hätte sich insbesondere Ultimo September und Dezember 1907 die Deckung überhaupt nicht ausrecht erhalten lassen, wenn nicht die Reichsbank durch die sich allmählich steigernde Ausgabe kleiner Noten damals der Abnahme des Metallvorrats an den Termintagen hätte stark entgegenwirken können. Die zunehmende Spannung an den Quartalstagen hatte im wesentlichen darin ihren Grund, daß sich die deutsche Wirtschaft mehr und mehr auf der Grundlage umfassender Kreditgewährung aufbaute, was schließlich mit Notwendigkeit dahin führen mußte, daß die usancemäßig an bestimmten Terminen erfolgende Auseinandersetzung und Abwicklung fortgesetzt größere Beträge von Zahlungsmitteln in Anspruch nahm. Daneben hatte das Anwachsen des Depositengeschäfts bei den Banken, vor allem bei den Großbanken, und bei den Sparkassen, zur Folge, daß diese Institute zu gewöhnlichen Zeiten einen sehr erheblichen Teil des Geldbedarfs abseits der Reichsbank befriedigen konnten. Sobald der Bedarf aber das übliche Maß überschritt, wie stets an den Quartalsterminen, waren sie genötigt, die Reichsbank um so stärker in Anspruch zu nehmen. Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, blieb die Reichsbank unaus- Giro- und gesetzt bemüht, den Giroverkehr, der für die Entwicklung des bargeldlosen Abrechnungsverkehr Zahlungswesens von allergrößter Wichtigkeit ist, nach Kräften auszubauen. Die starke Vermehrung der Zweiganstalten der Reichsbank, die von 330 im Jahre 1900 bis ans 487 im Jahre 1913 stieg, brachte eine erhebliche Ausdehnung des Gironetzes mit sich. Da die Zweiganstalten in wachsendem Maße mit zwei Beamten ausgestattet wurden, erfuhr auch der sogen, erweiterte Giroverkehr, dessen Wesen in der unterschiedslosen direkten Avisierung von Giroübertragungen nach außerhalb besteht, eine immer stärkere Ausdehnung. Eine außerordentliche Steigerung der Girokonten und der Jahresumsätze war die notwendige Folge. Von 1900 bis 1913 erhöhte sich die vorhandene Kontenzahl bei Jahresschluß von 15 847 auf 26 148 und die Gesamtzahl der Jahresumsätze von 163 632 Millionen auf 379 157 Millionen Mark. Dem in diesen Ziffern zum Ausdruck kommenden glänzenden Bild entspricht die Entwicklung der Giro- 24 Die Reichsbank von 1901 bis zum Ausbruch des Weltkrieges guthaben nur wenig. Sie stellten sich durchschnittlich im Jahre 1900 auf 513, im Jahre 1913 auf 668 Millionen Mark. Sie gliedern sich in Privatguthaben, öffentliche Guthaben und die sogen, schwebenden Übertragungen, d. h. die Beträge, welche zwecks Überweisung auf die Konten auswärtiger Girokunden von den Guthaben der überweisenden Girozahler abgeschrieben, den Empfängern wegen des Postenlaufes aber noch nicht gutgebracht find. Die Privatguthaben stellten sich im Durchschnitt auf 250 Millionen (1900) und 314 Millionen (1913), die öffentlichen Guthaben auf 179 (1900) und 214 Millionen Mark (1913), die schwebenden Übertragungen auf 84 Millionen Mark (1900) und 140 Millionen Mark (1913). Nähere Einzelheiten sind aus den Tabellen 20 bis 30 zu ersehen. Jeder private Konteninhaber hatte ein seinen Verhältnissen und Anforderungen entsprechendes Mindestguthaben zu halten. Es war indessen den Bankanstalten nicht immer gelungen, diese Guthaben mit den wachsenden Umsätzen in Übereinstimmung zu bringen. Um hier Wandel zu schaffen und eine gleichmäßige und gerechte Bemessung der Mindestguthaben zu sichern, wurden im Jahre 1906 feste Grundsätze aufgestellt, nach welchen die Bankanstalten bei der Festsetzung der Mindestguthaben zu Verfahren hatten. Das Verhältnis der bargeldersparenden Überweisungen zu den baren Umsätzen, das im Jahre 1886 noch 71,8°/° der Giroumsätze betrug, hat sich in erfreulicher Weise stetig gehoben und im Jahre 1913 nahezu °/,° von ihnen ausgemacht, siehe Tabelle 22. Von großer Bedeutung für die Entwicklung des Giroverkehrs war sein Anschluß an den am 1. Januar 1909 eröffneten Postscheckverkehr. Zunächst wurden die am Sitze eines Postscheckamtes befindlichen Reichsbankhaupt- und Reichsbankstellen Inhaber von Scheckkonten, wogegen den Postscheckämtern bei diesen Bankanstalten Reichsbankgirokonten eingerichtet wurden. Eine weitere Ausdehnung erfolgte im Laufe der Kriegs- und Nachkriegszeit, so daß sämtliche Bankanstalten der Reichsbank mit geringen Ausnahmen schließlich an den Postscheckverkehr angeschlossen waren. Wo eine Abrechnungsstelle bestand oder später errichtet wurde, ist das Postscheckamt des Platzes ihr als Mitglied beigetreten, so daß der große Zahlungsverkehr zwischen dem Verrechnungsshstem der Reichsbank und dem der Post bargeldlos abgewickelt werden kann. Der Umfang des Abrechnungsverkehrs nahm fortgesetzt zu. Die Zahl der Abrechnungsstellen wuchs von 10 im Jahre 1900 auf 24 im Jahre 1913. Die Zahl der Abrechnungsteilnehmer stieg in dem gleichen Zeitraum von 126 auf 270. Die Stückzahl der Einlieferungen nahm von 5 186 237 (1900) auf Die Reichsbank von 1901 bis zum Ausbruch des Weltkrieges 15 589 659 (1913) zu, siehe Tabelle 30. Im Jahre 1910 erfuhr der Abrechnungsverkehr eine wesentliche Verbesserung durch die Gründung der Berliner Scheckaustauschstelle, welche zwischen den Mitgliedern der Berliner Abrechnungsstelle den gegenseitigen Austausch in der Provinz zahlbarer Schecks zu vermitteln bestimmt ist. Diese Schecks bedürfen nämlich vor der endgültigen Verrechnung einer Anerkennung seitens der bezogenen Firmen. Die in Ordnung gehenden Papiere passieren die Abrechnungsstelle vier Tage nach dem bewirkten Austausch wie gewöhnliche Einlieferungen. In Frage kommen für den Austausch solche Provinzschecks, auf denen als Zahlungsstelle ein Mitglied der Scheckaustauschstelle oder ein anderes mit ihm in geschäftlicher Verbindung stehendes oder durch das Mitglied der Scheckaustauschstelle vertretenes Bankbaus genannt ist. Die Einlieferungen bei der Scheckaustauschstelle stellten sich während des ersten vollen Jahres ihres Bestehens auf 349 620 Stück über rund 159 Millionen Mark. Im Jahre 1913 hatten sich die Ziffern auf 408 404 Stück und rund 185 Millionen Mark gehoben. Die Kompensationswirkung des Abrechnungsverkehrs, die auf ganz anderen Umständen als beim Giroverkehr beruht, ist von Anfang an bemerkenswert stabil gewesen. Die kompensierten Beträge verhielten sich zu den Einlieferungen fast durchweg wie 75 : 100. Im Maximum und Minimum betrug die Verhältnisziffer 80 : 100 (1903) und 73,7 : 100 (1886). Die nicht kompensierten Beträge sind indes nicht etwa durch Barzahlung, sondern durch Giroübertragung, also gleichfalls bargeldlos beglichen worden. Daneben war die Reichsbank seit 1906 bemüht gewesen, ihrer durch Diskont- und lombardmißbräuchliche Verwendung von Bankakzepten im Kreditverkehr bedingten In-- Mahnahmen anspruchnahme entgegen zu wirken. Die Verwendung derartiger Finanzwechsel war seit dem schnellen industriellen Aufschwünge Deutschlands infolge der großen Kapitalnachfrage mehr und mehr eingerissen. Bereits Anfang Dezember d. I. wurden die Leiter der Zweiganftalten an die Pflicht erinnert, die zum Diskont eingereichten Wechsel auch auf ihren geschäftlichen Ursprung hin auf das genaueste zu prüfen. Wechseln gegenüber, bei denen der Verdacht vorlag, daß sie zur dauernden Beschaffung von Betriebskapital in Umlauf gesetzt waren oder auf bloßer „Geldmacherei" beruhten, sollten sie vorsichtige Zurückhaltung üben. Prolongationen wurden im allgemeinen nur bei solchen Wechseln zugelassen, die der Befriedigung des vorübergehenden Geldbedarfs der Landwirtschaft dienten, aber auch bei diesen niemals länger als für drei Monate. Es war also in den Sonder- 2g DieReichsbaukvon 1901 bis zum Ausbruch des Weltkrieges fällen, in denen das Interesse der Landwirtschast in Betracht kam, der längeren Dauer des landwirtschaftlichen Produktionsprozesses von der Aussaat bis zur Ernte entsprechend, eine Kreditbewilligung bis zu 6 Monaten statthaft. Gleichzeitig war den Bankanstalten ausgegeben worden, von der Ermächtigung, Wechselkredit gegen Sicherheitsstellung zu erteilen, nur in Ausnahmefällen, keinesfalls aber bei Vorliegen von Finanzwechseln, Gebrauch zu machen. Im Juni 1908 wurde den Bankanstalten noch einmal nachdrücklich die Reinigung des Portefeuilles von illegitimen Kreditwechseln und das Verbot ihres Ankaufs eingeschärft. Die Maßnahme hatte den gewünschten Erfolg; an Stelle der Finanzwechsel traten zum größten Teil solide Warenwechsel. Um zu verhindern, daß die Inanspruchnahme der Reichsbank an den Quartalstagen sich in einer starken Zunahme des Lombardverkehrs auswirkte, war bereits Anfang März 1905 folgendes bestimmt worden: „Die Zinsen werden bei Darlehne gegen Verpfändung von Wertpapieren einschließlich der Wechsel, die vor Vierteljahresschluß über den letzten Werktag des Vierteljahres hinaus oder am ersten Werktag des neuen Vierteljahres genommen werden, mindestens für 10 Tage berechnet. Erfolgt die Rückzahlung aber erst nach dem 7. Tage des ersten Monats im neuen Vierteljahr, so sind die Zinsen mindestens für 14 Tage zu entrichten. Bei allen übrigen Darlehnen werden die Zinsen nur bis zu dem Tage der Rückzahlung erhoben." Da diese Vorschrift nur eine vorübergehende Entlastung der Reichsbank brachte, wurde sie im Mai 1911 durch folgende ersetzt: „Im Effekten- und Wechsellombard wird 1. für den Darlehnsbestand am Ultimo des Kalendervierteljahres, 2. für die am ersten Werktage des Kalendervierteljahres entnommenen Darlehnsbeträge unter Abzug aller an diesem etwa erfolgten Rückzahlungen außer den laufenden Zinsen ein Zinszuschlag für 10 Tage berechnet, wenn der Darlehnsbestand auch nur an einem dieser beiden Tage den Betrag von 30 000 Mark überschreitet." Die neue Maßnahme hat denn auch den Erwartungen insofern entsprochen, als das Anschwellen der Lombardanlage um die Zeit des Quartalultimos auf das erwünschte Maß zurückging. Vantenquete Das Jahr 1908 begann, wie oben erwähnt, mit einem Wechsel in der Präsidentenstelle der Reichsbank. Die erste Aufgabe des neuen Reichsbankpräsidenten war die Berufung und Leitung der Bankenquete. Bereits seit Jahren hatte das Geld- und Noten- Die Reichsbank von 1901 biszumAusbruchdesWeltkrieg.es 27 bankwesen den Gegenstand eingehender kritischer Erörterungen gebildet. Die allmähliche Zuspitzung der internationalen Geldmarktverhältnisse, die Krisen der Jahre 1906 und 1907 und deren Rückwirkung auf die deutsche Wirtschaft hatten dieser Kritik und den darauf gegründeten Reformbestrebungen neue Nahrung gegeben. Mit Rücksicht auf den nahen Ablauf des Notenprivilegs der Reichsbank entstand die Frage, in welcher Richtung sich die bevorstehende gesetzliche Neuregelung zu bewegen haben würde. Die dieserhalb zu treffende Entschließung durch eine die einschlägigen Fragen umfassende Enquete vorzubereiten, erschien im öffentlichen Interesse, insbesondere aber auch im Interesse der Reichsbank selbst, geboten. Dementsprechend legte der Stellvertreter des Reichskanzlers von Bethmann-Hollweg am 14. Januar 1908 im Reichstage in Beantwortung der Interpellation des Grafen von Kanitz „Was gedenkt der Reichskanzler zu tun, um den Unzuträglichkeiten zu begegnen, die sich aus der jetzigen Höhe des Reichsbankdiskonts ergeben?" die Grundzüge des Programms der Enquete dar. Zur Durchführung der Enquete wurde eine Kommission berufen, deren 23 Mitglieder*) der Elite des deutschen Wirtschaftslebens, der Bankpraxis und *) Freiherr von Cetto-Reichertshausen. Direktor der Bayerischen Landwirtschaftsbank, E, G, m. b, H„ München, Fischet, Arthur, Bankier (i. Fa. Mendelssohn 8- Co.), Berlin, Fischer, Ernst, Kommerzienrat, Privatier, Vorsitzender der Handelskammer. Reutlingen, Freiherr von Eamp-Massaunen, Wirklicher Geheimer Ober-Regierungsrat. Mitglied des Reichstags und des Preuszischen Abgeordnetenhauses, Hebron-Damnitz, Kreis Stolp, und Massaunen, Kreis Verdauen, Eontard, Friedrich, Fabrikbesitzer (i, Fa. Eontard 8- Hennyl. Leutzsch bei Leipzig, Dr. Heiligenstadt, Carl. Präsident der Preußischen Zentral-Genossenschaftskasse, Verlin, Kaempf, Johannes, Stadtältester, Präsident des deutschen Handelstags, Präsident der Ältesten der Kaufmannschaft von Berlin. Vizepräsident des Reichstags, Berlin, Graf von Kanitz, Kammerherr, Rittmeister a. D., Mitglied des Reichstags und des Preuszischen Abgeordnetenhauses, Podangen bei Tüngen (Ostpr.), Dr. Lexis, W, Geheimer Ober-Regierungsrat, ordentlicher Professor der Staatswissenschaften an der Universität Güttingen, Mommsen, Karl, Gerichtsassessor a, D., Direktor der Mitteldeutschen Crcditbank, Mitglied des Reichstags, Berlin, Müller, Richard, Fabrikbesitzer. Stadtrat, Mitglied des Reichstags, Fulda. Peter. Karl, Direktor der Vereinsbank Karlsrube (Baden), . Raab, Friedrich, Porzellanmaler, Mitglied des Reichstags, Hamburg, Dr. Niesser, Jakob. Geh, Justizrat, ordentlicher Honorarprofessor an der Universität Verlin. Verlin, Roland-Lücke, Ludwig, Rittergutsbesitzer, ehem. Direktor der Deutschen Bank, Sonnenburg bei Freienwalde (Oder), Schinckel, Max, Vorsitzender der Handelskammer in Hamburg, persönlich haftender Gesellschafter der Norddeutschen Bank in Hamburg, Geschäftsinhaber der Direction der Disconto-Gesellschaft in Verlin, Hamburg, vr. Schmidt, A, Mitglied des Direktoriums der Friedr. Krupp Aktiengesellschaft, Essen (Ruhr), Sinaer, Paul. Privatier. Stadtverordneter. Mitglied des Reichstags. Berlin, vi-, Ströll, Moritz, Direktor der Bayerischen Notenbank. München, vr. Wachler. Paul, Ober-Bergrat a. D,, Mitglied des Herrenhauses, Verlin-Charlottenburg, Dr. Wagner, Adolph, Geheimer Regierungsrat, ordentlicher Professor der Staatswissenschaften an der Universität Berlin, Berlin, Freiherr von Wangenheim. Rittergutsbesitzer. Vorsitzender des Bundes der Landwirte, Klein- Spiegel bei Grosz-Mellen. Regierungsbezirk Stettin, vr. Weber, August, Direktor der Löbauer Bank, Mitglied des Reichstags, Lübau (Sachsen). ^ Die Reichsbank vvn 1M1 bis u m Ausbruch des Weltkrieges der Bankwissenschaft angehörten. Den Vorsitz führte auf Wunsch des Reichskanzlers der Reichsbankpräsident Havenstein. Die Stellvertretung im Vorsitz wurde dem Vizepräsidenten Dr. v. Glasenapp übertragen. Vertreter der Reichsregierung und der Bundesstaaten waren ständig anwesend. Die Vernehmungen erfolgten an Hand eines in der Hauptsache von der Reichsbank vorbereiteten Fragebogens, welcher den zu behandelnden Stoff in 6 Hauptpunkte gliederte. Sie sind kurz gefaßt die folgenden: 1. Erhöhung des Grundkapitals und des Reservefonds der Reichsbank; 2. Erhöhung des steuerfreien Notenkontingents; 3. Mittel zur Verstärkung des Goldvorrats im Wege des Goldbezugs aus dem Auslande und der Verhinderung des Goldabflusses dahin; Wesen und Anwendbarkeit der sogenannten Prämienpolitik; 4. Verstärkung des Barvorrats aus dem Jnlandsverkehr durch die Ausstattung der Reichsbanknote mit der Eigenschaft als gesetzliches Zahlungsmittel, durch vermehrte Ausgabe von Reichsbanknoten zu 50 und 20 Mark und durch Einschränkung des Bedarfes an Umlaufsmitteln im Wege der Erweiterung und Vertiefung des Giro-, Scheck- und Abrechnungsverkehrs; 5. Verminderung der Inanspruchnahme der Reichsbank durch Einschränkung der Kreditansprüche des Verkehrs, insbesondere an den Quartalsterminen, im Wege einer Verlegung der herkömmlich an den Quartalsersten fälligen Zahlungen (Gehälter, Mieten, Hypotheken) sowie im Wege einer Verteuerung der Zinsen zu den Quartalsschlüssen; Einschränkung der Kreditansprüche des Reiches im Wege der Verstärkung der Betriebsmittel der Reichshauptkasse und einer anderweiten Regelung der Begebung von Reichsschatzanweisungeu; 6. Maßnahmen im Interesse der Sicherheit und Liquidität der Anlage von Depositen und Spargeldern. Zwecks Vereinfachung der Arbeiten der Enquete-Kommission, die mehr als 120 Sachverständige im kontradiktorischen Verfahren zu vernehmen hatte, wurden zwei Unterkommissionen gebildet, und zwar die eine für Punkt 1 und 2, die andere für Punkt 6 des Fragebogens, während die Gesamtkommission die übrigen Punkte behandeln sollte. Jedes Mitglied der Kommission sprach schließlich seine Ansicht in einem motivierten Gutachten aus. Beschlußfassungen über die einzelnen Fragen waren jedoch nicht vorgesehen. Das Ergebnis der Kommissionsberatungen läßt sich kurz dahin zusammenfassen: Die Reichsbank von 1901 bis zum Ausbruch des Weltkrieges 2tt Zu 1. Die Frage der Erhöhung von Grundkapital und Reservefonds wurde im allgemeinen als nicht besonders wichtig angesehen. Hinsichtlich des Grundkapitals überwog die Überzeugung, daß die Stärke und Leistungsfähigkeit der Reichsbank von anderen Faktoren als von der Höhe des Grundkapitals abhänge. Vereinzelt wurde die Erhöhung zwecks Schaffung neuer Betriebsmittel, Stärkung der Lombardkraft und Steigerung des im Grundkapital liegenden Garantiefonds befürwortet. Eine nicht unerhebliche Anzahl von Sachverständigen und Mitgliedern empfahl, die Frage dem Ermessen der Reichsbank zu überlassen. Die Verstärkung der Reserve fand dagegen überwiegend Zustimmung, namentlich im Hinblick auf den hohen Stand des Grundstückskontos der Reichsbank, das Ende 1907 bei einer Belastung von 54,8 Millionen Mark den Reservefonds von 64,8 Millionen Mark zu nicht weniger als 85°/° in Anspruch nahm. Auch wurde empfohlen, bei Erreichung einer gewissen Maximalhöhe keine automatische Schließung des Reservefonds eintreten zu lassen. Zu 2. Vereinzelt wurde eine Beseitigung der Kontingentierungsvorschriften angeregt. Die überwiegende Mehrzahl hielt jedoch die Aufrechterhaltung dieser Vorschriften für zweckmäßig, da sie in der Feststellung und Bekanntgabe eines steuerpflichtigen Notenumlaufs bedeutsame und von der Geschäftswelt beachtete „Sturmzeichen" und „Warnungssignale" erblickte. Sie empfahl indessen eine Erhöhung des steuerfreien Notenkontingents der Reichsbank. Zu 3. Darüber, daß für den Zu- und Abfluß von Gold in allererster Linie die deutsche Zahlungsbilanz maßgebend sei, die sich durch bank- und währungspolitische Maßnahmen nur in sehr beschränktem Umfange beeinflussen lasse, bestand allgemeines Einverständnis. Das in dieser Hinsicht von der Reichsbank bisher befolgte Verfahren wurde im ganzen und großen als richtig angesehen. Insbesondere wurde anerkannt, daß die Reichsbank durch ihr Devisengeschäft, das sie seit Beginn des Jahres 1908 auf eine breitere Grundlage gestellt hatte, gute Erfolge erzielt habe. Die weitere Pflege des Devisengeschäfts wurde eindringlich empfohlen. Das seit langen Jahren von der Reichsbank zwecks Heranziehung ausländischen Goldes angewendete Mittel der Gewährung zinsfreier Vorschüsse auf die Goldeinfuhr wurde allseitig gebilligt. Ganz allgemein war innerhalb der Kommission die Ablehnung der sogenannten Prämienpolitik. Empfohlen wurde demgegenüber die Herstellung von Goldzainen, Goldlamellen und Goldbarren in der für die Industrie passenden Form und Feinheit zwecks Abgabe an die industriellen Unternehmungen. l!l> Die Reichsbank von 1901 bis zum Ausbruch des Weltkrieges Die Reichsbank hatte kleine Goldbarren schon seit Jahren abgegeben. Im Herbst 1908 ging sie dazu über, auf Antrag Goldzaine zum Feingehalt von UM' ^ öum Feingehalte der Goldmünzen, in ausgewalzten Stäben im Gewichte von 200 bis 400 Z anfertigen zu lassen. Vom Jahre 1910 ab gab sie auch Goldplättchen in der Form und dem Feingehalt der Zwanzigmarkstücke für die Industrie ab. 4. Die Frage der Ausstattung der Reichsbanknote mit der Eigenschaft eines gesetzlichen Zahlungsmittels wurde mit Rücksicht auf ihre große finanz- und allgemein-politische Bedeutung sehr eingehend erörtert. Es fehlte nicht an zahlreichen Gegnern, welche vom grundsätzlichen Standpunkte ernstliche Bedenken erhoben. Auf der andern Seite war anzuerkennen, daß es sich im Grunde nur um die Legalisierung eines tatsächlich seit langer Zeit bestehenden Zustandes handelte, die im Interesse der Sicherheit des Verkehrs ratsam erscheinen mußte. Schließlich fand diese Auffassung die Zustimmung der großen Mehrheit der Kommission. Dabei wurde indessen befürwortet, die Einlösbarkeit der Note in Gold festzustellen, so daß auch die Zwanzigmarknote auf Verlangen in Gold eingelöst werden mußte, ungeachtet der bis zur Höhe von 20 Mark bestehenden gesetzlichen Zahlkraft der Silbermünzen. Einverständnis herrschte darüber, daß die gesetzliche Zahlkraft nicht auf Reichskassenscheine und nicht auf Privatbanknoten auszudehnen sei. Es wurde jedoch geraten, in Erweiterung der bestehenden Vorschriften, den Umtausch der Privatbanknoten gegen Reichsbanknoten bei den Zweiganstalten der Reichsbank unter bestimmten Voraussetzungen zuzulassen, um den Privatnotenbanken einen gewissen Ausgleich zu bieten. Eine dem tatsächlichen Bedürfnis entsprechende Ausstattung des Verkehrs mit Zwanzig- und Fünfzigmarknoten wurde allseitig als gerechtfertigt anerkannt. Von diesem Gesichtspunkte aus billigte die Kommission auch die auf Beseitigung der bisherigen Kontingentierung der Ausgabe kleiner Noten gerichteten Bestrebungen der Reichsbank. Die Erweiterung des Giro-, Scheck- und Abrechnungsverkehrs wurde ausnahmslos empfohlen. Eine Erhöhung der (unverzinslichen) Mindestgut- hnben im Giroverkehr begegnete überwiegendem Widerspruch, da von ihr eine Einschränkung der Girokonten befürchtet wurde. Hinsichtlich der Frage der Annahme verzinslicher Depositen gingen die Meinungen auseinander. Die große Mehrzahl der Kommissionsmitglieder sprach sich indessen aus bankpolitischen Gründen gegen das verzinsliche Depositengeschäft aus. Die Anregung Die Reichsbank von 1W1 bis zum Ausbruch des Weltkrieges !U des Ankaufs von Jnlandsschecks seitens der Notenbanken begegnete keinem Widerstand. Die Idee der Schaffung eines Reichsclearings wurde als verfrüht angesehen, während die Einrichtung von Provinzialclearings lebhaften Anklang fand. Die hier gegebenen Anregungen sind, soweit angängig, späterhin bei der Einrichtung der Berliner Scheckaustauschstelle berücksichtigt worden. Zu 5. Was die Frage der Einschränkung der Kreditansprüche des Verkehrs anlangt, so ging die überwiegende Meinung in Übereinstimmung mit den Anschauungen der Reichsbank dahin, daß nur die Zurückdrängung illegitimer Kreditansprüche in Frage kommen könne, und daß die Reichsbank mit der Reinigung ihres Portefeuilles von Finanzwechseln auf dem rechten Wege sich befinde. Von einer Verteuerung der Lombardentnahmen zu den Quartalsschlüssen durch Vermehrung der zinspflichtigen Tage wurde abgeraten. Über die Frage, ob eine Verteilung des Quartalsbedarfes unter Verlegung der herkömmlich an den Quartalsersten fälligen Zahlungen zweckmäßig und möglich sei, gingen die Meinungen auseinander. Dabei wurde darauf aufmerksam gemacht, daß die Konzentration der Zahlungen auf die Quartalstermine vielfach die Gelegenheit zu umfangreichen Kompensationen bietet. Die Verstärkung der Betriebsmittel der Reichshauptkasse wurde allseitig empfohlen. Die Beseitigung der für die Reichsbank aus der bisherigen Unzulänglichkeit dieser Mittel entstandenen Schwierigkeiten erwartete man jedoch in der Hauptsache von einer durchgreifenden Jinanzreform, die das Reich auch in bezug auf die Begebung seiner Schatzanweisungen unabhängiger von der Reichsbank machen sollte. Das Vorhandensein eines angemessenen Bestandes von Reichsschatzanweisungen im Portefeuille der Reichsbank wurde — namentlich unter dem Gesichtspunkte einer gelegentlichen Rediskontierung — nicht als unangebracht bezeichnet. Zu 6. Auf dem die Banken, Genossenschaften und Sparkassen berührenden Gebiete des Depositenwesens hatten einflußreiche Jnteressentengruppen gesetzliche Regelungen verlangt, die, wenn nötig, in einem „Depositengesetz" gipfeln sollten. Die überwiegende Meinung der Kommissionsmitglieder ging jedoch dahin, daß ein Eingreifen der Gesetzgebung zu vermeiden sei und daß statt dessen die Kreditinstitute die geeigneten Maßnahmen aus freien Stücken zu treffen hätten. An den meisten der von der Kommission behandelten Fragen war die Reichsbank nur indirekt interessiert. Es erübrigt sich deshalb, auf sie hier näher einzugehen. Von großem Interesse waren indessen die Verhandlungen und deren Ergebnisse ^ Die Reichsbank von 1901 bis zum Ausbruch des Weltkrieges für die Reichsbank insoweit, als sie die Forderung nach größerer Publizität der Banken in Sachen der Bilanzaufstellung betrafen. Diese Forderung lag ganz in der Richtung, in welcher der Reichsbankpräsident Havenstein die deutsche Geld- und Bankverfassung ausgebaut zu sehen wünschte. Sein Ziel ging dahin, die Kreditinstitute zu veranlassen, Barreserven in erheblich größerem Ausmaße als bisher zu halten und auf diese Weise die Grundlage des gesamten deutschen Kreditverkehrs zu festigen und zu stärken. Es leuchtet ein, daß eine erweiterte Publizität der Bankbilanzen auf eine Verstärkung der eigenen Barreserven der Banken hinwirken mußte. Die Veröffentlichung von Auf Grund des Ergebnisses der Vernehmungen der Sachverständigen Zwennonatsbilanzen ^^^rr^ ^ Großbanken noch vor den abschließenden Kommissionsberatungen freiwillig, den Wünschen des Reichsbankpräsidenten entgegenzukommen. Sie kamen überein, alle zwei Monate Bilanz zu ziehen und sie zu veröffentlichen. Durch die Publikation sollte der Öffentlichkeit eine Kontrolle darüber ermöglicht werden, ob die Kreditinstitute die ihnen anvertrauten Depositen und Spargelder nach soliden Grundsätzen zweckentsprechend verwalteten. Die Vereinbarung ging dahin, die Bilanzen jeweils für den 28. Februar, 30. April, 30. Juni, 31. August und 31. Oktober zu ziehen, und spätestens am letzten Tage des darauf folgenden Monats zu veröffentlichen. Für den 31. Dezember kam die Aufstellung einer Bilanz im Hinblick auf die für diesen Tag zu veröffentlichende Jahresbilanz in Fortfall. Fünf Provinzbanken folgten alsbald dem von Berlin gegebenen Beispiel. Unter dem 31. März 1909 erschien die erstmalige Veröffentlichung der Zweimonatsbilanzen von dreizehn der bedeutendsten Banken Deutschlands. Die Bekanntmachung betreffend die Zulassung von Wertpapieren zum Börsenhandel vom 4. Juli 1910 (RGBl. S. 917) schuf einen indirekten Zwang zur Teilnahme an den zweimonatlichen Bilanzveröffentlichungen dadurch, daß sie die Zulassung von Bankaktien zum Handel an einer deutschen Börse von der Übernahme der Pflicht zur Veröffentlichung von Zwischenbilanzen abhängig machte. Nach und nach wurde auch das der Veröffentlichung zugrunde zu legende Bilanzschema erweitert und vervollkommnet. Durch Bekanntmachung des Reichskanzlers vom 30. Juli 1911 (Reichsanzeiger Nr. 183) ist das neue Schema zur allgemeinen Kenntnis gebracht und für die zur Veröffentlichung verpflichteten Banken obligatorisch erklärt worden. Die N e i ch c. l' n n k r> o n 1bis z n in A » s l' r u ch des Weltkrieg e s Voiu Jahre 1912 ab erfolgte die Veröffentlichung der Zweimonatsbilanzen iiil Einverständnis mit den Banken im Reichsanzeiger und zwar in Gestalt der von der Neichsbank bearbeiteten statistischen Zusanunenstellung „Bilanzübersichten deutscher Kreditbanken". Die Zahl der beteiligten Kreditbanken war damals schon ans 86 gestiegen, denen sich noch 4 Hypothekenbanken angeschlossen hatten. Die im Reichsanzeiger vom 30. Juli 1914 bekanntgegebene bereits 100 Kreditinstitute umfassende Übersicht war die letzte, die der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wnrde. Infolge der Kriegsereignisse mnßten die Veröffentlichungen vorläufig eingestellt werden. Die Pflicht der Banken, die Zweimonatsbilanzen anfznstellen und der Reichsbank einzureichen, blieb indes unberührt, dn es für die Reichsbauk gerade jetzt wichtig war, über den Stand der Kreditbanken fortlaufend unterrichtet zu fem. Angesichts der durch die Kriegsund Nachkriegszeit bedingten Verhältnisse, welche häufig die Bilauzaufstellung aufs äußerste erschwerten, konnte jedoch auf Erfüllung dieser Verpflichtung nicht bestanden werden. Die letzten Mitteilungen wurden im Jahre 1920 der Reichsbank eingereicht. Wieder aufgenommen wurden die Veröffeutlichuugen erst mit dem Jahre 1925. Nach dem Stande vom 31. Oktober 1925 sind an ihnen 89 Kreditbanken, 19 Staats- und Landesbanken, darunter die Preußische Staatsbank, 3 Hypothekenbanken und 14 Girozentralen beteiligt. Nach den Ergebnissen der Bankenquete stand der Inhalt der neuen Bank- Die V-ntgesetznovelle gesetznovelle in den Hauptpunkten fest. Von einer grundsätzlichen Änderung der Bankverfassung im Wege einer Verstaatlichung der Reichsbank wurde von vornherein Abstand genommen. Die Änderungen des Bankgesetzes beschränkten sich auf folgende Punkte: 1. Die Begrenzung der Höhe des Reservefonds, die bisher auf 60 Millionen Mark festgesetzt war, wurde aufgehoben. Zu der nunmehr wieder erforderlich werdenden Ausstattung des Fonds hatten die Anteilseigner und das Reich je die Hälfte beizutragen, während bisher die Anteilseigner zu ^ und das Reich zu ^ an der Dotierung beteiligt waren; 2. Das Kontingent steuerfreier Noten der Reichsbank erfuhr eine Erweiterung auf 550 Millionen Mark; um der starken Inanspruchnahme an den Quartalsterminen Rechnung zu tragen, wurde es für diese Tage weiter auf l. Teil Z :u Die Reichsbank von 1901 bis zum Ausbruch des Weltkrieges 750 Millionen Mark heraufgesetzt. Unter Hinzurechnung der unverändert gebliebenen Kontingente der Privatnotenbanken stellte sich nunmehr das Gesamtkontingent auf 618,771 bezw. 818,771 Millionen Mark; 3. Die Reichsbanknote wurde zum gesetzlichen Zahlungsmittel erklärt. Hinsichtlich der Privatbanknoten, die gesetzlich zugelassene Zahlungsmittel sind, blieb es bei dem bisherigen Rechtszustande; 4. Um den Charakter des deutschen Geldwesens als einer Goldwährung schärfer in die Erscheinung treten zu lassen, wurde die Einlösung der Reichsbanknoten „gegen deutsche Goldmünzen", statt wie bisher „gegen kursfähiges deutsches Geld" ausdrücklich vorgeschrieben. Der Umlauf der Privatbanknoten erfuhr dadurch eine Erleichterung, daß die Reichsbank verpflichtet wurde, die Privatbanknoten über die schon bisher bestehende Pflicht der Jnzahlungnahme hinaus innerhalb ihres Heimatstaates bei allen daselbst belegenen Bankanstalten gegen eigene Noten umzutauschen; 5. Reichsbank und Privatnotenbanken erhielten die Befugnis zum Ankauf von Jnlandsschecks, die bisher nur als Jnkassopapiere in die Bestände übergehen konnten. Außerdem wurde der Kreis der lombardfähigen Wertpapiere durch die Einbeziehung bestimmter Realkreditschuldverschreibungen erweitert und der Reichsbank insbesondere noch die Befugnis verliehen, Reichs- und Staatsschuldbuchforderungen zu beleihen unter gleichzeitigem Erlaß gesetzlicher Vorschriften, welche das Pfandrecht der Reichsbank an den verpfändeten Buchforderungen sicher stellten; 6. Der Reichsbank wurde allgemein die Verpflichtung auferlegt, die Geschäfte der Reichshauptkasse unentgeltlich zu besorgen. Die Vorschriften über die Erweiterung des Geschäftskreises der Notenbanken und über die gesetzliche Zahlkraft der Reichsbanknote traten bereits am 1. Januar 1910, die übrigen Vorschriften erst am 1. Januar 1911 in Kraft. Das Gesetz wurde am 5. Juli 1909 veröffentlicht, nachdem die Generalversammlung der Anteilseigner am 24. Juni des Jahres sich mit demselben einverstanden erklärt hatte. Die Reichsbank von 1901 biszumAusbruchdesWeltkrieges ZF Die durch die Bankenquete näher beleuchtete Reformbedürftigkeit der Zusammenschluß ^ m ^ im Bankgewerb deutschen Kreditverhältnisse gab der Reichsbankverwaltung Anlaß, auf das Zustandekommen einer Vereinbarung der führenden deutschen Banken und Bankiers über ihre wichtigsten Geschäftsbedingungen mit Nachdruck hinzuwirken. Bereits auf dem ersten allgemeinen deutschen Bankiertag in Frankfurt a. M. im Jahre 19V2 war eine Kommission mit der Aufgabe gewählt worden „behufs Regelung der Provisionssätze sowohl zwischen den Bankiers an Börsenplätzen und den Provinzbankiers als auch in Sonderheit in bezug auf das Verhältnis zu den Privatkunden" zu verhandeln. Die dahingehenden Bestrebungen waren jedoch mehr Ausdruck privatwirtschaftlicher Jnteresssnpolitik und sind ohne bemerkenswerten Erfolg geblieben. Die Ergebnisse der Bankenquete bewogen die Reichsbank, die Förderung dieser Pläne vom Standpunkte des öffentlichen Interesses aus ernstlich in die Hand zu nehmen. Als die Großbanken mit Unterstützung des Reichsbankpräsidenten die früheren Einigungsbestrebungen wieder aufnahmen, fanden sie in der Bankwelt kaum ernstlichen Widerstand. Die Bestrebungen erstreckten sich auf alle größeren Bankplätze Deutschlands. Ihren Mittelpunkt fanden sie in der Vereinigung von Berliner Banken und Bankiers, der sogenannten Berliner Stempelvereinigung, die von Anfang an durch ihr führendes Institut, die Direction der Disconto- gesellschaft, sich mit dem Reichsbankpräsidenten ins Benehmen setzte, wo sich Schwierigkeiten ergaben. Auf die materielle Gestaltung der Geschäftsbedingungen nahm die Reichsbank keinen Einfluß. Sie wirkte lediglich auf das Zustandekommen einer Vereinbarung hin, half den Widerstand solcher Institute, deren Fernbleiben den Zusammenschluß gefährdet hätte, überwinden und suchte bei auftretenden Meinungsverschiedenheiten zu vermitteln. Auf der Münchener Tagung des Jahres 1912 faßte der vierte allgemeine deutsche Bankiertag folgende Resolution: „Der Bankiertag spricht sich auch im Interesse der Erhaltung eines kräftigen Privat-Bankierstandes für die Förderung aller Bestrebungen aus, welche auf die Schaffung und Sicherung angemessener Geschäftsbedingungen im Bankverkehr sowie auf die Bekämpfung von Ausschreitungen im bankgeschäftlichen Wettbewerb gerichtet sind..... Nach Abschluß der eingeleiteten Verhandlungen ließ am 27. Mai 1913 die Berliner Bankenvereinigung dem Reichsbankpräsidenten durch die Direction der Discontogesellschaft berichten, daß die Verhandlungen für den Berliner Platz zu endgültigen allgemeinen Abmachungen hinsichtlich der Kreditgewährung und Die Reichsvnnk von 1901 v i s u m Ausbruch des Weltkrieges Geldhereinnahme geführt hätten. Gleichzeitig waren die weiteren für die Zentren des Geld- nnd Kreditverkehrs in Aussicht genommenen Bnnkenvereinignngen gebildet worden und hatten die Berliner Alnnachungen mit den durch die besonderen Verhältnisse ihres Platzes oder Bezirks bedingten Änderuugen erörtert nud mit Gültigkeit für ihren Bezirk beschlossen. An die Spitze der Abmachungen stellten die Bankenvereiniguugen den übereinstimmend gefaßten Beschluß: „Im Juteresse der Entlastung der Reichsbank ist es wünschenswert, daß die Reichsbank insbesondere an den Quartalsterminen in möglichst geringem Umfange durch die Entziehung flüssiger Mittel in Anspruch genommen wird. Zu diesen: Zwecke werdeu die Mitglieder der au den „Allgemeinen Abmachungen" beteiligten Vereinigungen von Banken und Bankiers darauf bedacht sein, dauernd reichere Kassenbestände, sei es in barem Gelde, sei es in Guthaben bei der Bank des Berliner Kassenvereins oder bei entsprechenden Instituten an anderen Plätzen sowie bei der Reichsbank zu unterhalten. Sie werden nach Möglichkeit die Aufnahme von Lombarddarlehnen bei der Reichsbank zu vermeiden suchen und sich bemühen, ihre Wechseldiskon tierungen auf kürzere Termine zu beschränken." Für die Reichsbank bildete dieser Beschluß den Kernpunkt der Abmachungen. Durch seine einstimmige Gutheißung seitens sämtlicher an den Abmachungen beteiligter Bankenvereinigungen haben deren Mitglieder, wie in dem Protokoll vom 13. Dezember 1912 ausdrücklich festgestellt ist, die Verpflichtung übernommen, auf dem angegebenen Wege an der Entlastung der Reichsbank mitzuarbeiten. Der Beschluß ist nicht ohne erfreuliche Folgen geblieben, wenngleich die Verhältnisse der späteren Kriegs- und Nachkriegszeit diese zeitweise nicht zur vollen Auswirkung kommen ließen. Durch den Krieg erweiterte sich der Wirkungskreis der Bankenvereinigungen erheblich. Hier kam vor allem die Zusammenarbeit mit der Reichsbank für die Regelung des Devisenhandels, für die Förderung der Effektenausfuhr und Beschaffung von Krediten im Auslande, für die Anmeldung des feindlichen Vermögens sowie für die Frage der Ausbreitung des bargeldlosen Zahlnngverkehrs in Betracht. Im Jahre 1916 wurden neue Verhandlungen eingeleitet, die zu einer Erweiterung der „Allgemeinen Abmachungen" führten. Die Reichsbank hat, ohne selbst den Abmachungen angeschlossen zu sein, ihre Gebührensätze den von den Bankenvereinigungen beschlossenen Sätzen jeweils angepaßt. Die Reichsbank von 1901 bis zum Ausbruch des Weltkrieges In der Nachkriegszeit wurden die in den Bankenvereinigungen zusammengeschlossenen Banken von der Reichsbank vielfach zur Lösung der sich ergebenden großen Aufgaben (Gründung der Reichsanleiheaktiengesellschaft, Emission der Dollarschatzanweisungen und der sogenannten Goldanleihe, Errichtung der Deutschen Golddiskontbank) herangezogen. Bis weit über die Mitte der 90er Jahre hinaus hatte die Reichsbank das Das Devisengeschäft Auslandswechselgeschäft hauptsächlich unter dem Gesichtspunkte betrieben, daß dem Handel und der Industrie an jedem Bankplatze Gelegenheit geboten werden sollte, Zahlungsmittel auf das Ausland jederzeit zu angemessenen Bedingungen und Gebührensätzen leicht zu erwerben und abzugeben. Die Umsätze hielten sich demgemäß bis dahin in engen Grenzen. Erst gegen Ende des Jahres 1898 ging die Bank dazu über, langfristige Auslandswechsel an der Börse in größeren Posten anzukaufen, um nötigenfalls durch deren Begebung stärker auf die Devisenkurse drücken zu können. Dementsprechend steigerten sich die Devisenbestände einschließlich der Guthaben bei den ausländischen Korrespondenten. Im Durchschnitt des Jahres 1896 waren sie nicht über 6,5 Millionen Mark hinausgegangen. Im Jahre 1900 erreichten sie bereits eine mittlere Höhe von 42,9 Millionen und im Jahre 1907 eine solche von 64,3 Millionen Mark. Gegen Ende dieses Jahres mußten die Bestände stark angegriffen werden, um die passiv gewordene Goldbilanz wieder auszugleichen. Dabei hatte sich herausgestellt, daß die wirksame Bekämpfung eines ungünstigen Standes der Wechselkurse den weiteren Ausbau des Auslandswechselgeschäfts und die regelmäßige Überwachung der Kursfeststellung an der Devisenbörse voraussetzt und erfordert. Es wurde deshalb im März 1908 eine selbständige Devisenabteilung geschaffen, deren Leiter die Börse regelmäßig zu besuchen und auf dem Devisenmarkte sich zu betätigen hat. Das Geschäft nahm denn auch alsbald den erstrebten Aufschwung. Schon im Jahre 1908 hob sich der durchschnittliche Devisenbestand auf 70,9 Millionen, der durchschnittliche Bestand an Korrespondentenguthaben auf 51,1 Millionen Mark. Die Höchstziffer der Vorkriegszeit im Jahresdurchschnitt erreichten diese Bestände im Jahre 1911, als sich die Auslandswechsel auf 162,4, die Guthaben auf 77,7 Millionen Mark stellten. Das Verhältnis des Auslandswechsel- 38 Die Reichsbank vvn jggl bis zum Ausbruch des Weltkrieges Portefeuilles zum gesamten Wechselbestande stellte sich 1911 im Durchschnitt auf 15"/°, während es im Jahre 1896 noch nicht ganz V-°/° betrug und in den Jahren 1901—1907 zwischen 2,7 und 4,4°/° geschwankt hatte, siehe Tabelle 38. Die starke Vermehrung der Devisenbestände bis zum Jahre 1911 bot im folgenden Jahre die Möglichkeit, die Wirkungen einer vorübergehend ungünstigen Wendung der Zahlungsbilanz erfolgreich auszugleichen und einen Goldeinfuhrüberschuß von 166,7 Millionen Mark zu erzielen. Noch günstigere Ergebnisse brachte das Jahr 1913, in welchem dieser Überschuß sich auf 311,1 Millionen Mark erhöhte. Bei Beginn des zweiten Halbjahres 1914 besaß die Reichsbank an Auslandswechseln den hohen Bestand von 128,3 Millionen Mark neben Valutaforderungen an die ausländischen Korrespondenten in Höhe von 78,2 Millionen Mark. Trotz des überraschenden Kriegsausbruches gelang es, das Auslandswechselportefeuille zum Teil auf dem Wege über die neutralen Länder ohne nennenswerte Verluste zu realisieren. Die erheblichen Forderungen an die in Feindesland ansässigen Korrespondenten verfielen dagegen der feindlichen Sperre. Die Reichsbank im Weltkriege 39 Die Reichsbank im Weltkriege I. Der Ausbruch des Krieges er Ausbruch des Weltkrieges stellte dem Zentralnoteninstitut ganz Die Gesetzgebung neue Aufgaben. Während der Friedensjahre hatte sich die Funktion ^' ^ ^ der Reichsbank als der letzten Kreditquelle des Landes ihrer Zweckbestimmung nach ganz überwiegend im Interesse der Wirtschaft ausgewirkt. Die Kreditgabe an das Reich trat demgegenüber durchaus in den Hintergrund. Ganz anders gestaltete sich das Verhältnis nach Ausbruch des Krieges. Die Reichsbank wurde zur Kriegsbank. Um ihr die Erfüllung dieser Aufgabe zu ermöglichen, waren wichtige Abänderungen der bankgesetzlichen Vorschriften notwendig. Die Abänderungen erfolgten durch eine Reihe am 4. August 1914 verabschiedeter Kriegsgesetze, deren Inhalt sich wie folgt zusammenfassen läßt: Die in § 2 des Gesetzes, betreffend die Reichskassenscheine und die Banknoten (RGBl. S. 347), ausgesprochene Befreiung der Reichsbank von der Verpflichtung zur Noteneinlösung sollte den Goldschatz der Reichsbank vor einer Schwächung durch Goldentziehungen, insbesondere durch spekulative Goldentziehungen schützen und damit der Reichsbank eine wichtige Grundlage des Notenkredits erhalten, gleichzeitig aber auch dem Reiche eine Reserve sichern, aus welcher im Falle des Bedarfs geschöpft werden konnte. Im Zusammenhange hiermit gestattete das Gesetz, betreffend die Änderung des Münzgesetzes (RGBl. S. 326), die Verabfolgung von Reichskassenscheinen und Reichsbanknoten an Stelle der Goldmünzen seitens der Umwechselungskassen bei Einlieferung von Scheidemünzen gemäß § 9 Abs. 2 des Münzgesetzes. 40 Die Reichsbank im Weltkriege Um die Privatnotenbanken vor der Gefahr des Verlustes ihrer Goldbestände zu bewahren und sie in die Lage zu versetzen, auch während des Krieges ihre geschäftliche Tätigkeit in dem bisherigen Umfange fortzusetzen, wurde (in Z 3 des Gesetzes betreffend die Reichskassenscheine und die Banknoten) bestimmt, daß diese Banken berechtigt sein sollten, Reichsbanknoten zur Einlösung ihrer Noten zu verwenden. Die Bestimmungen in den ZZ 2 und 3 des Gesetzes, betreffend d i e Änderung des Bankgesetzes (RGBl. S. 327), eröffneten die Möglichkeit weitestgehender Kreditgewährung an das Reich, indem sie Schatzanweisungen des Reichs und Wechsel, die allein das Reich verpflichteten, mit einer höchstens dreimonatigen Laufzeit als bankmäßige Notendeckung im Sinne der Vorschriften des ß 13 Ziffer 2 und des § 17 des Bankgesetzes zuließen. Gleichzeitig wurde durch Gesetz, betreffend die Ergänzung der Reichsschuldenordnung (RGBl. S. 325) bestimmt, daß die Bereitstellung der im Wege des Kredits zu beschaffenden Mittel auch durch Ausgabe von Reichswechseln erfolgen könne. Durch die Aufhebung der die Steuerpflicht des Notenumlaufs regelnden Vorschriften in den Z§ 9 und 10 des Bankgesetzes wurde die Geschäftsgebarung der Reichsbank von der in der Notensteuer liegenden Einschränkung befreit (s 1 des Gesetzes, betreffend die Änderung des Bankgesetzes). Das Darlehnskassengesetz (RGBl. S. 340) errichtete ein neben der Reichsbank stehendes und die Reichsbank unterstützendes Kreditinstitut für den Lombardverkehr. Diese Einrichtung hatte sich bereits im Kriege 1870/71 bewährt. Die Schaffung einer solchen Kreditquelle schien geboten, weil sich eine außerordentliche Steigerung des Bedürfnisses nach Lombardkredit voraussehen ließ. Die Reichsbank selbst war nur innerhalb gewisser Grenzen in der Lage, Lombarddarlehne zu erteilen, da die Lombardanlage für sie als bankmäßige Deckung nicht galt. Die von den Darlehnskassen in Höhe der bewilligten Darlehne ausgegebenen Darlehnskassenscheine wurden im Sinne der ZZ 9, 17 und 44 des Bankgesetzes den Reichskassenscheinen gleichgestellt. Diese Gleichstellung fand ihre Begründung darin, daß die Darlehnskassenscheine ebenso wie die Reichskassenscheine das Reich verpflichteten, für dessen Rechnung die Darlehnskassen betrieben wurden. Sie waren sogar den Reichskassenscheinen gegenüber bevorzugt, da für sie außerdem diejenigen SpezialPfänder hafteten, gegen deren Verpfändung die Bewilligung der Die Reichsbank im Weltkriege 41 Darlehne erfolgte und neben diesen SpezialPfändern noch die persönliche Haftung der Darlehnsschuldner bestand. Soweit sie nicht in den freien Verkehr übergingen, sondern in den Kassen der Reichsbank blieben, konnten sie dem Barvorrate zugerechnet werden. Die Lombardanlage der Darlehnskassen wurde so zur Notendeckung verwendbar gemacht und auf diese Weise gewissermaßen mobilisiert. Nach reiflicher Erwägung wurde davon abgesehen, eine Bestimmung zu treffen, welche die Reichsbank von der in Z 8 des Bankgesetzes vorgeschriebenen wöchentlichen Veröffentlichung des Standes ihrer Aktiva und Passiva entband. Die Geheimhaltung des Status wäre nur geeignet gewesen, ein jeder tatsächlichen Begründung entbehrendes Mißtrauen zu erwecken. Auf der so geschaffenen neuen Grundlage übernahm die Reichsbank die Finanzierung der Kriegsausgaben, soweit sie nicht anderweit vom Reich gedeckt werden konnten. Sie mußte sie übernehmen, wenn die Kriegführung überhaupt ermöglicht werden sollte. Vor allem hatte sie die zur Deckung der Kosten der Mobilmachung, der Löhnung und der Unterhaltung der Truppen erforderlichen Beträge zu beschaffen. Da die Begebung einer Anleihe erst für einen späteren Zeitpunkt in Aussicht genommen werden konnte, mußte die Kreditentnahme in der Hauptsache auf dem Wege der Diskontierung von Schatzanweisungen erfolgen. Daneben gewährte die Reichsbank dem Reich Kredit durch Diskontierung und Lombardierung der sogenannten Zollkriegswechsel. Auf Grund der Bestimmungen über die Behandlung der gestundeten Zölle und Reichssteuern bei Kriegsgefahr hatten die Stundungsnehmer — soweit sie nicht Barzahlungen leisteten -— in Höhe der gestundeten Beträge Wechsel zu zeichnen, die von dem zuständigen Hauptamt an die Reichshauptkasse giriert und von dieser je nach Bedarf bei der Reichsbank diskontiert wurden, soweit sie in 3 Monaten fällig waren oder lombardiert wurden, soweit die Fälligkeit den Zeitraum von 3 Mouaten überstieg. Die sich hieraus ergebende Inanspruchnahme der Reichsbank war namentlich in den ersten Kriegswochen recht erheblich. Bis zum 15. September 1914 bezifferte sich die Gesamtsumme der diskontierten Beträge auf ruud 195 Millionen Mark und die Gesamtsumme der Lombarddarlehne auf 42 Die Reichsbank im Weltkriege 117 Millionen Mark. Späterhin wurde die Inanspruchnahme der Reichsbank geringer. Bis zum 30. April 1915 waren bei der Reichsbank insgesamt 394 Millionen Mark Zollkriegswechsel diskontiert und 217 Millionen Mark im Lombardverkehr beliehen worden. Da aus den Kreisen der Stundungsnehmer der Wunsch geäußert wurde, die von preußischen Hauptzollämtern girierten Kriegswechsel schon vor dem Verfalltage gegen Zinsvergütung einlösen zu können, erklärte sich die Reichsbank ans Anregung des Preußischen Finanzministers bereit, die Wechsel unter entsprechender Rückerstattung des Diskonts zurückzugeben, wobei der Diskontsatz des Ankaufstages zur Berechnung gelangte. Diesem Abkommen sind alsdann die Finanzverwaltungen aller deutschen Bundesstaaten beigetreten. Inzwischen wurde die Begebung der Kriegsanleihe vorbereitet. In Aussicht genommen war, zunächst nur einen Teil des durch Gesetz vom 4. August 1914, betreffend die Feststellung eines Nachtrages zum Haushaltsetat für das Rechnungsjahr 1914 (RGBl. 5. 345), bewilligten Anleihekredits flüssig zu machen. Daher wurde die Emission von 5°/°igen verzinslichen Schatzanweisungen in Höhe von 1 Milliarde Mark und die Emission einer 5°/°igen Reichsanleihe in unbestimmter Höhe beschlossen. Erhofft wurde ein Zeichnungsergebnis, welches ausreichte, die bei der Reichsbank bisher entnommenen Kredite abzulösen. Das tatsächlich erzielte Ergebnis übertraf alle Erwartungen. Die Zeichnungen erreichten den Gesamtbetrag von rund 4460 Millionen Mark, der weit über die Höhe der bisher entnommenen Kredite hinaus die Bereitstellung der erforderlichen Kriegsmittel für geraume Zeit sicherte. Hand in Hand mit den Einzahlungen auf die Anleihe ging die allmähliche Abbürdung der diskontierten Schatzanweisungen sowie der lombardierten und diskontierten Zollkriegswechsel. dl der Bundesstaaten Der Kreditbedarf der Bundesstaaten konnte von der Reichsbank nur insoweit befriedigt werden, als er in die Form des Wechselkredits gekleidet wurde. Mehrere Bundesstaaten wandten sich an die Bank mit dem Ersuchen, bei der Beschaffung der Geldmittel zur Zahlung der Familien-Unterstützungen ans Grund des Gesetzes vom ^ ^(«^32) mitzuwirken. Diese Kredite wurden in der Weise flüssig gemacht, daß die zur Zahlung der Beträge zunächst verpflichteten Lieferungsverbände Wechsel auf den Bundesstaat zogen, welche von diesem akzeptiert und dann bei der Reichsbank diskontiert wurden. Die Reichsbank im Weltkriege 48 Neben dem Reiche und den Bundesstaaten stellte die Privatwirtschaft ^ des Verkehrs infolge des Kriegsausbruchs an die Reichsbank ganz außerordentliche Kreditansprüche. Infolge der in wenigen Jahrzehnten erfolgten Umstellung vom Agrar- zum Industriestaat und des oben näher dargelegten starken Anwachsens der Intensität des wirtschaftlichen Lebens hatte Deutschland niemals über ähnlich große flüssige Kapitalreserven verfügt wie England und Frankreich. Es hatte vielmehr alle erübrigten Mittel wieder in seine Unternehmungen gesteckt und diese noch erheblich mit Hilfe des Kredits ausgebaut. Ein dichtes Netz von Kreditanstalten stellte die Ersparnisse der Bevölkerung seiner Industrie und Landwirtschaft als Anlage- und Betriebskredit zur Verfügung. Durch den Ausbruch des Krieges wurde die Festigkeit dieses ganzen Kreditgebäudes auf eine ernste Probe gestellt. Da die übrigen Kreditquellen teils zur Gewährung neuer Kredite nur selten imstande waren, teils gänzlich versagten, mußte der allgemeine und dringende Kreditbedarf seine Befriedigung bei der Reichsbank als der letzten Kreditquelle des Landes suchen. Selbstverständlich hatte die Reichsbank diesen Anforderungen in weitestem Umfange Rechnung zu tragen. Vor allem geschah das zugunsten der durch die russische Invasion schwer geschädigten Bezirke Ostpreußens. Eine durch die Kriegsverhältuisse bedingte außergewöhnliche Art der Diskontierung von ? . < . ^ c- ^ > ^ Anerkenntnissender Kreditlose se: hier besonders erwähnt: Aushebungstommissare Bei der Aushebung von Pferden, Fahrzeugen und Geschirren für den Kriegsbedarf erhielten die Besitzer von den Zivilaushebungskommissaren Anerkenntnisse über ihre Ablieferung als Anweisung auf spätere Bezahlung des darin angegebenen Taxwertes. Die Barauszahlung dieser Anerkenntnisse konnte durch die zuständigen Landeshauptkassen nicht sofort, sondern erst nach einer längere Zeit erfordernden Nachprüfung der von den Kommissaren über das Aushebungsgeschäft angelegten Listen erfolgen. Bald nach der ersten Pferdeaushebung ergab sich, daß diese Art der Abfindung für weite Kreise der Bevölkerung schwere wirtschaftliche Nachteile in sich schloß, namentlich in den Fällen, in denen die sofortige Erlangung von Barmitteln zur Anschaffung von Ersatzmaterial für die ausgehobenen Pferde usw. oder aus anderen Gründen 44 Die Reichsbank im Weltkriege unumgänglich notwendig war. Die Reichsbankverwaltung entschloß sich daher, hier helfend einzugreifen. Dies geschah, indem sie den Inhabern die Anerkenntnisse auf Wunsch diskontierte. Die von der Reichsbankverwaltung angeregte Bundesratsverordnung, betreffend Abtretung und Pfändung der Forderungen an die Kriegskasse aus der Überlassung von Pferden, Fahrzeugen und Geschirren vom 12. August 1914 (RGBl. S. 370), schuf die für die Diskontierung nicht zu entbehrenden Rechtsgarantien. Die Bedeutung dieser Hilfsaktion der Reichsbank erhellt daraus, daß seit Kriegsausbruch bis zum 7. Oktober 1914, also in einem Zeiträume von etwa 2 Monaten, von den Reichsbankanstalten insgesamt 149 110 Anerkenntnisse mit 152 122 000 Mark diskontiert worden sind. Die Einlösung der von der Reichsbank diskontierten Anerkenntnisse durch die Landeshauptkassen erfolgte nicht im Wege der Barzahlung, sondern mittels Verrechnung, so daß eine der beiden sonst erforderlich gewesenen Barmittelbewegungen erspart blieb. Die Darlehnslllssen Um den Kreditansprüchen im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften genügen zu können, mußte die Reichsbank darauf bedacht sein, die Gewährung von Lombardkredit tunlichst auf die Darlehnskassen abzuleiten. Die an die Reichsbank angegliederten und durch ihre Organisation mitverwalteten Darlehnskassen haben die Lombardansprüche in vollem Umfange zu befriedigen vermocht. Über die Einrichtung, Geschäftsführung und die Inanspruchnahme der Darlehnskassen geben die von der Hauptverwaltung der Darlehnskassen herausgegebenen Denkschriften nähere Auskunft. Dic Reichsbank im Wel>krio;ie I'. Konnte nun durch Reichsbauk uud Darlehuskassen der hauptsächliche Z»r Frage des Moratoriums Kreditbedarf befriedigt werdeu, so wareu doch fiir die Angehörigen einer Anzahl von Verkehrskreisen, die weder Wechsel diskontieren noch Wertpapiere oder Waren lombardieren konnten, beide Kreditquellen nicht nutzbar zu macheu. Deshalb traten trotz der weitgehenden Kredithilfe alsbald zahlreiche Wünsche wegen Erlasses eines allgemeinen Moratoriums hervor. Die Frage, ob dieseu Wünschen stattzugeben sei, ist von der Reichsleitung wiederholt sehr eingehenden und umfassenden Erörterungen unter Zuziehung zahlreicher Sachverständiger unterzogen worden. Die Erörterungen führten indes zur Ablehunug eines Moratoriums. Bestimmend hierfür war der insbesondere von der Reichsbank nachdrücklichst betonte Gesichtspunkt, daß dem das gesamte deutsche Wirtschaftsleben durchziehenden und verbindenden, eng verschlungenen Kreditsystem die Mögliche keit der Weiterarbeit nur gesichert werden konnte, wenn es gelang, die Zahlungsleistung und die Zahlungspflicht aufrecht zu erhalten. Ein allgemeines Moratorium hätte, indem es die Wirksamkeit dieses Kreditsystems ausschaltete, die Räder unseres Wirtschaftslebens zum Stillstand gebracht und damit unsere gesamte Volkswirtschaft auf das schwerste geschädigt, überdies wäre es kaum durchführbar gewesen; denn es hätte sich von vornherein auf die Zahlungsverpflichtungen des Reichs, der Bundesstaaten, der öffentlichen Körperschaften, der Versicherungsanstalten, der Krankenkassen, der Sparkassen und vor allem der Reichsbank nicht erstrecken dürfen. Aber auch die anderen Banken hätten von dem Moratorium ausgenommen werden müssen. Sie sind die Verwalter des flüssigen Betriebskapitals, das der Volkswirtschaft nicht entzogen werden darf, wenn nicht die empfindlichsten Stockungen eintreten sollen. Blieb aber für sie die Zahlungspflicht erhalten, so mußte ihnen auch das Recht der Einziehung ihrer Forderungen, die notwendige Voraussetzung für die Erfüllung der Zahlungspflicht, gelassen werden. Ein Teilmoratorium, das entweder die vorbezeichneten Kreise von dem Moratorium ausgenommen und sich nur auf den Rest der Bevölkerung beschränkt oder sich im wesentlichen auf bestimmte Arten von Forderungen erstreckt hätte, barg gleichfalls Gefahren. Es würde zwar zunächst den Schuldner geschützt, aber in gleicher Weise den Gläubiger belastet haben. Dieser hätte auf den Eingang seiner Forderungen nicht mehr rechnen können, selbst aber seine sonstigen Zahlungsverpflichtungen erfüllen müssen. So wäre der die gesamte Volks- 4« Die Reichsbank im Weltkriege Wirtschaft durchdringende Kreditzusammenhang unterbrochen worden. Ein solcher Zustand mußte aus sich selbst heraus zu einer immer allgemeineren Erweiterung der in das Moratorium einzubeziehenden Kreise drängen. Hiernach erschien es geboten, die finanzielle Kriegshilfe so zu organisieren, daß die allgemeine Zahlungspflicht und Zahlungsleistung aufrechterhalten werden konnte. Dies geschah auf zwei Wegen. 1. Zunächst wurden im Verordnungswege geeignete Maßnahmen getroffen, welche die Lage des zahlungswilligen, aber infolge der besonderen Zeitverhältnisse vorübergehend zahlungsunfähigen Schuldners zu erleichtern bestimmt waren. Hier kommen insbesondere in Betracht die Bekanntmachungen über die Verlängerung der Fristen des Wechsel- und Scheckrechts (vom 6. August 1914 — RGBl. S. 357 — mit späteren Ergänzungen), die gerichtliche Bewilligung von Zahlungsfristen (vom 7. August 1914 — RGBl. S. 359 —), die Geltendmachung von Ansprüchen von Personen, die im Ausland ihren Wohnsitz haben (vom 7. August 1914 — RGBl. S. 360 —), die Verlängerung der Fristen für Wechsel- und scheckrechtliche Handlungen (vom 7. August 1914 — RGBl. S. 361 —), die Anordnung einer Geschäftsaufsicht zur Abwendung des Konkursverfahrens (vom 8. August 1914 — RGBl. S. 363 —), die Fälligkeit im Auslande ausgestellter Wechsel (vom 10. August 1914 — RGBl. S. 368 — mit späteren Ergänzungen), und die Folgen der nicht rechtzeitigen Zahlung einer Geldforderung (vom 18. August 1914 — RGBl. S. 377 —). Bei der Handhabung der Verordnungen über die Verlängerung der Fristen des Wechsel- und Scheckrechts nahm die Reichsbank auf die möglichste Schonung der soliden Wechselschuldner, namentlich in der Frage der Hinausschiebung der Proteste weitestgehende Rücksicht. Auch bei der Befolgung der Verordnungen über die Fälligkeit im Auslande ausgestellter Wechsel kam die Reichsbank dem Schuldner nach Möglichkeit entgegen. 2. Zu den vorbezeichneten gesetzgeberischen Maßnahmen trat unter dem Beirat und Beistand der Reichsbank eine umfassende Tätigkeit auf dem Gebiete der Kreditorganisation im Wege der Selbsthilfe. Um insbesondere für die mittleren und kleinen Handel- und Gewerbetreibenden den Wechselkredit der Reichsbank nutzbar zu machen, bildeten sich Die Rcichsbank im Weltkriege ,7 zunächst in Hamburg und Berlin und demnächst an zahlreichen anderen Orten gemeinnützige Kriegskreditbanken in der Form der Aktiengesellschaft, G. m. b. H. oder eingetragenen Genossenschaft m. b. H.; Kommunen, Handelskammern, Großindustrielle, Großkaufleute usw. schlössen sich zusammen und brachten das erforderliche Aktien- oder Gesellschaftskapital durch Zeichnung auf. Die Reichsbank gewährte dann den Banken einen Diskontkredit für die von ihnen auf die einzelnen Handel- und Gewerbetreibenden oder umgekehrt gezogenen Wechsel. Solche Kriegskreditbanken wurden in allen Teilen des Reichs errichtet. Den ihnen von der Reichsbank in Aussicht gestellten namhaften Kredit haben sie nur zu einem verschwindend kleinen Teil beansprucht. Weiterhin gründete eine Anzahl von Kommunen Kriegskreditinstitute, welche ohne Inanspruchnahme des Kredits der Reichsbank der Gewährung von Darlehne gegen Sicherheiten (Bürgschaft oder Pfand) zu dienen bestimmt waren. Daß für den Kreditbedarf der kleineren Handwerker durch reichliche Kreditzuteilung an die bestehenden Genossenschaftsverbände und darüber hinaus an die mit der Reichsbank in Geschäftsverkehr stehende Preußische Zentral- genossenschaftskasse gesorgt wurde, muß noch erwähnt werden. Bei diesen neuen Kreditorganisationen hat sich gezeigt, daß die Kreditnot bei weitem nicht so groß war, als sie anfänglich zu sein schien. Es kam vor allem darauf an, die Möglichkeit der Kreditentnahme zu schaffen. Sobald die kreditbedürftigen Kreise darauf vertrauen konnten, im Bedarfsfalle Kredit zu erhalten, kehrte die Beruhigung zurück. Mit dem wachsenden Vertrauen wurde die Kreditkrisis überwunden. Mit dem Herannahen der großen politischen Krise nahm der Zahlungs- Di- Regelung mittelbedarf rapide zu. Dazu trat nach erfolgter Mobilmachung der riesige Z°hl»ngs> Zahlungsmittelbedarf der Heeresverwaltung, der sich allein für die ersten 6 Mobilmachungstage auf rund °/4 Milliarde Mark belief. Die Ausstattung der zahlreichen in Betracht kommenden Kassen vollzog sich glatt und ohne Schwierigkeit. Abgesehen von den erforderlichen Scheidemünzen und einem ganz geringfügigen Betrage in Gold wurden zu diesem Zweck nur Banknoten verwendet. Die N e i ch s l'n n k ! in Weltkriege Neben dem Bedarf der Heeresverwaltung hielt der Bedarf des Verkehrs in unveränderter Stärke nn. Soweit es sich dabei um große und mittlere Zahlungsmittel handelte, kouute diesem Bedarfe unschwer entsprochen werden. Die Folge war ein starkes Anwachsen des Notenumlaufs, der sich in der Bankwoche vom 24. bis 31. Jnli von 1890,9 ans 2909,4 Millionen Mark, vom 1. bis 7. August vou 2909,4 auf 3897,2 Millionen Mark, innerhalb der beiden Wochen also insgesamt um 2006,3 Millionen Mark steigerte. Schwierigkeiten bereitete hingegen die Versorgung des Verkehrs mit kleine,: Zahlungsmitteln. An solchen standen der Reichsbank am 23. Juli 334,5 Millioueu Mark an Silber-, Nickel- und Kupfermünzen neben 65,5 Millionen Mark an Reichskassenscheinen zur Verfügung. Dazu kamen bis zun, 7. Angnst noch 35 Millionen Mark an Reichskassenscheinen, 5,8 Millionen Mark als Ergebnis der Ausprägung von Scheidemünzen und 6 Millionen Mark als Bestand der ans Grund des Gesetzes vom 3. Juli 1913 gebildeten Silberreserve. Aus diesem an sich recht beträchtlichen Vorrate mußte jedoch zunächst der sehr erhebliche Bedarf der Heeresverwaltung gedeckt werden. Schon am 7. August war der Bankbestand an Reichskassenscheinen auf 28,4 und der Bestand an Scheidemünzen auf 118,1 Millionen Mark gesunken, was einen Abfluß von insgesamt 300,3 Millionen Mark ergab. Da die Reichsbank sich nach Kräften bemühte, die von allen Seiten herandrängende Nachfrage in den Grenzen der Möglichkeit zu befriedigen, sanken die Bestände trotz weiterer Prägeergebnisse und trotz der seit dem 8. August zur Ausgabe gelangenden Darlehnskassenscheine zu 5 Mark mehr und mehr. Vom 8. bis 31. August gingen 69,3 Millionen Mark an Darlehnskassenscheinen, 18,6 Millionen Mark an Reichskassenscheinen und 77,5 Millionen Mark an Scheidemünzen, zusammen rund 165 Millionen Mark in den Verkehr über, ohne daß ein Nachlassen des Bedarfs erkennbar wurde. Um Abhilfe zu schaffen, beschloß der Bundesrat (Bekanntmachung vom 31. 8.1914 — RGBl. S. 393 —), die Reichsschuldenverwaltung zur Ausstellung von Darlehnskassenscheinen über 1 Mark und 2 Mark zu ermächtigen. Inzwischen hatte der Verkehr sich vielfach durch Ausgabe von „Notgeld" zu helfen gesucht. Gemeinden und Private fertigten an zahlreichen Plätzen Gutscheine oder Anweisungen auf kleinere Beträge ans, die als Papiergeld umliefen. Von solchen Gutscheinen sind von 207 Gemeinden und 119 Privatausgabestellen insgesamt 11 050 646,56 Mark ausgegeben worden, und zwar fast überall in Die Neichsbcin! im Weltkriege Stücken zu 50 Pfennig bis 5 Mark, ausnahmsweise zu 10 Mark und 20 Mark und vereinzelt auch zu 5, 10 und 20 Pfennig. Anfang 1915 war das Notgeld größtenteils bereits wieder aus dem Verkehr zurückgezogen. Im Laufe der ersten Septemberwoche begann die Reichsdruckerei mit der Lieferung der Darlehnskassenscheine zu 1 Mark und 2 Mark, die zunächst zur Ausstattung der vorbezeichneten Plätze verwendet wurden, um das Verschwinden des „Notgeldes" zu ermöglichen. Mit Hilfe dieser Scheine gelang es, allmählich den Bedarf des Verkehrs nach kleinen Zahlungsmitteln zu befriedigen. Die Gesamtsumme der vom 24. Juli bis zum 31. Oktober 1914 durch die Reichsbank in den Verkehr geleiteten kleinen Zahlungsmittel (Scheidemünzen, Reichs- und Darlehnskassenscheine) belief sich (einschließlich des Bedarfs der Heeresverwaltung) auf 683 Millionen Mark. Der Diskontsatz wurde am 31. Juli 1914 von 4 auf 5"/» und am Der Diskontsatz 1. August 1914 auf 6°/° erhöht, aber bereits am 23. Dezember konnte er dank der sich im ersten Kriegsjahr einstellenden und in den folgenden Jahren noch verstärkenden großen Geldflüssigkeit von 6 auf 5°/° ermäßigt und auf diesem Stande während des ganzen Krieges gehalten werden. II. Die weitere Kriegszeit Mit den Aufwendungen für die Mobilmachung, die Löhnung und Unter- Die Wirtschaftslage Haltung der Truppen waren die Kosten der Kriegführung nicht erschöpft. Es kam dazu der ganz außerordentlich große und vielseitige Bedarf des Heeres an Vorräten, Waffen und Bedarfsgegenständen aller Art. Je länger der Krieg dauerte, .und je weiter er sich ausdehnte, desto mehr wuchs der Materialbedarf, dessen Anschaffungskosten ebenfalls zunächst im Wege des Reichsbankkredites gedeckt werden mußten. Diese Entwicklung hatte jedoch noch eine weitere für I. Teil D i c R c i ch o I' >i n > > »> ÄI> mitkriege die Gestaltung unserer wirtschaftlichen Verhältnisse überaus wichtige Folge. Der hauptsächliche Arbeitgeber und Abnehmer der industriellen Produktion wurde mehr und mehr die Heeresverwaltung, die mit ihren umfangreichen, ständig wachsenden Aufträgen fortdauernd große Teile des Handels und der Industrie befruchtete. Da die Bezahlung der sämtlichen Heereslieferungen meist Zug um Zug oder mit ganz kurzen Zielen bar oder dnrch Giroüberweisung erfolgte, wurden durch die Heeresverwaltung dem Geldmarkt andauernd erhebliche Summen flüssiger Mittel zugeführt. Sie mußten den Geldmarkt um so stärker beeinflussen, als die industrielle Produktion angesichts der durch den Krieg herbeigeführten Verhältnisse und bei dein fortlaufenden Anwachsen des Heeresbedarfs mehr und mehr auf die Erzeugung von Kriegsmaterial und die Versorgung des Heeres mit Bedarfsgegenständen aller Art umgestellt wurde. Daneben hatte die mit dem Kriegszustände zusammenhängende starke Einschränkung des Imports bei unvermindertem Verbrauch eine allmähliche Aufzehrung der Lagerbestände zur Folge. Diese Bestände zu ergänzen, verhinderte die gegen Deutschland durchgeführte Blockade. Auf der anderen Seite fiel das Exportgeschäft mehr und mehr weg, so daß bedeutende für den Ausfuhrhandel bisher in Anspruch genommene Kapitalien frei wurden. Alles das führte zu einer wachsenden Liquidität der Wirtschaft und zu einer zunehmenden Flüssigkeit des Geldmarktes. Die Folge war, daß, während der Kreditbedarf des Reiches unausgesetzt wuchs, der Kreditbedarf der Wirtschaft sich im Laufe des Krieges immer stärker verminderte. Die Diskontierung der Schatzanweisnngen war, wie bereits oben erwähnt, die Form, in der das Reich zunächst die zur Kriegführung erforderlichen Mittel flüssig machte, um die in Anspruch genommenen schwebenden Kredite später aus den Erlösen der Kriegsanleihen wieder abzudecken. Das Bild der Entwicklung des Schatzanweisungsbestandes gestaltete sich im allgemeinen wie folgt: Der Bestand wuchs bis zur Auflegung der Anleihen an, um dann mit den Eingängen aus den Anleiheerlösen und den hieraus möglichen Tilgungen der bei der Reichsbank aufgenommenen Schatzanweisungskredite alsbald wieder zu sinken. D i c ^! e i c>, c> l> ii » l > >n e I l t > i r t, o .'.I Bei Ausbruch des Krieges stellte sich die Bestandsziffer auf 335 Millionen Mark; die erste Kriegswoche zeigte die erste erhebliche Bestandszunahme mit über 600 Millionen Mark auf 936 Millionen Mark. Bis zum 30. September schwoll die Summe auf mehr als das Doppelte, und zwar bis auf 2308 Millionen Mark an. Mit den Einzahlungen auf die erste Kriegsanleihe wurden erhebliche Abzahlungen der schwebenden Schuld möglich. Die Bestände sanken auf 732 Millionen Mark in der letzten Oktoberwoche 1914, um dann bis zum Jahresschluß ohne Unterbrechung bis auf 2738 Millionen Mark, den höchsten im ersten Kriegsjahre ausgewiesenen Bestand anzusteigen. Die Jahre 1915, 1916 und 1917 boten das gleiche Bild zunächst eines allmählichen Anschwellens der Schatzanweisungsbestände bis zur Auflegung der Kriegsanleihen, dann eines raschen Absinkens infolge starker Tilgungen aus den Kriegsanleiheerlösen und schließlich eines weiteren langsamen Ansteigens durch erneute Kreditaufnahme des Reichs. Da aber die Eingänge an neuem Gelde von Anleihe zu Anleihe geringer wurden, während die Ausgaben für die Kriegführung beträchtlich stiegen, blieb ein immer größerer Rest schwebender Schuld bei der Bank übrig, obwohl das Reich immer größere Beträge von Schatzanweisungen im freien Verkehr unterbringen konnte. Die niedrigsten wie die höchsten Anlageziffern in Schatzanweisungen wiesen daher in den Kriegsjahren 1915 bis 1918 (bis zum 7. November) fortgesetzt eine Erhöhung auf. Erstere stellten sich für die'Kriegsjahre 1915 bis zum 31. Oktober 1918 auf 2640, 3928, 7534, 12 052, letztere auf 6830, 9957, 15 235, 23 606 Millionen Mark. In umgekehrter Richtung entwickelte sich die Kurve des Kredites der Reichsbcmk an die private Wirtschaft. Ganz überwiegend vollzog sich diese Kreditgabe im Wege des Diskontkredites, dem gegenüber der Lombardkredit durchaus in den Hintergrund trat. In den ersten sieben Friedensmonaten des Jahres 1914 war die Inanspruchnahme des Reichsbankkredites durch den Verkehr verhältnismäßig gering gewesen. Der Bestand an Handelswechseln, der Gradmesser für diese Inanspruchnahme, bezifferte sich am 23. Juli 1914 auf den verhältnismäßig geringen Betrag von 750,9 Millionen Mark. Der in der letzten Juliwoche einsetzende außerordentliche Kreditbedarf brachte bis zum 31. Juli eine Erhöhung des Wechselbestandes um 1330 Millionen 52 Die Reich sbank im Weltkriege Mark. Die Wechseleinreichungen des Verkehrs dauerten in den ersten Wochen nach der Mobilmachung weiter an. Am 15. August 1914 wurde mit fast 3 Milliarden Mark (2 979 984 000— ^) der höchste in der Geschichte der Bank bis zu diesem Tage überhaupt verzeichnete Handelswechselbestand erreicht. Von nun an ging mit der wachsenden Liquidität der Wirtschaft der Wechselbestand (mit einer einzigen Unterbrechung am 7. Oktober 1914) ständig zurück und betrug am Jahresschluß 1914 weit weniger als die Hälfte des Höchstbestandes, nämlich 1198 Millionen Mark. Auch im Jahre 1915 setzte sich die rückläufige Bewegung fort. Der Höchstbestand wurde am 7. Januar mit 1129, der niedrigste am 7. September mit 490 Millionen Mark ausgewiesen. Die Jahresdurchschnittsanlage in Handelswechseln betrug 677 gegen 1426 Millionen Mark im Jahre 1914. Im Jahre 1916 lagen die Ziffern im Durchschnitt wieder etwas höher. Die durchschnittliche Anlage stieg auf 711, die niedrigste Ziffer auf 543 Millionen Mark (23. Januar), während die Höchstziffer des Vorjahres nicht erreicht wurde. Die Durchschnittsziffer fiel im Jahre 1917 auf 446 und im Jahre 1918 auf 274 Millionen Mark, ein Betrag, der seit Bestehen der Bank die niedrigste durchschnittliche Anlage überhaupt bedeutet. Am 7. Oktober 1918 wurde mit 218 Millionen Mark die niedrigste bis zur Einstellung der Feindseligkeiten ausgewiesene Wechselanlage erreicht (1919 wurde sie mit 198 110 000 Fi noch erheblich unterschritten). Die Lombard- Wie die Inanspruchnahme des Diskontkredites ging auch die Jnanspruch- anlage Lombardkredites durch den Verkehr während der Kriegszeit stark zurück. Der Grund für diesen Rückgang liegt hauptsächlich in der Entwicklung und Geschäftsführung der Darlehnskassen. Aus den oben erörterten Gründen hatte die Reichsbank ein dringendes Interesse daran, die zur Deckung der Noten unverwendbare Lombardanlage nach Möglichkeit auf die Darlehnskassen abzuwälzen. Um diese Abwälzung herbeizuführen, wirkte sie insbesondere dahin, daß der Zinsfuß der Darlehnskassen unter dem Lombardsatz der Reichsbank gehalten wurde, und daß die Darlehnskassen von der bei der Reichsbank bestehenden Einrichtung des Zinszuschlages für Lombardentnahmen an den Quartalsterminen absahen. Die Folge war, daß der Lombardverkehr allmählich ganz zu den Darlehnskassen abwanderte. Im einzelnen gestaltete sich die Entwicklung des Die Reichsbank im Weltkriege 53 Reichsbanklombardbestandes wie folgt: In der ersten Hälfte des Jahres 1914 hatten sich die Lombardbestände (mit Ausnahme des Bestandes vom 28. Februar, der 121 Millionen Mark betrug) dauernd unter 100 Millionen Mark gehalten. Kurz vor Ausbruch des Krieges, am 23. Juli 1914 wurde mit 50 Millionen Mark die niedrigste Lombardanlage in diesem Zeitraum ausgewiesen. In der Zeit der drohenden Kriegsgefahr stiegen die Anforderungen sprunghaft. Am 31. Juli erhöhten sich die Lombardbestünde der Bank um 152, am 7. August um weitere 24 Millionen Mark, um von diesem Zeitpunkt ab wieder zu fallen. An: Jahresschluß 1914 wurde mit 23 Millionen Mark der niedrigste Lombardbestand dieses Jahres erreicht. In den folgenden Kriegsjahren blieb die Lombardanlage auf einem außerordentlich niedrigen Stande. Während die Durchschnittsanlage 1913 85, 1914 noch 74 Millionen Mark gewesen war, sank sie 1915 auf 22, 1916 auf 13, 1917 auf 10 und 1918 auf 7 Millionen Mark. Die Entwicklung der von der Reichsbank zu deckenden Kreditansprüchc Der Notenumlauf fand ihren Ausdruck in der Entwicklung des Notenumlaufs. Während dieser sich in normalen Zeiten nach den Kreditbedürfnissen der Wirtschaft richtete, wurde er nach Kriegsausbruch immer überwiegender durch den Kreditbedarf des Reiches bestimmt. Je mehr mit dem Fortschreiten des Krieges die Bedürfnisse des Reiches wuchsen, und je mehr diese Bedürfnisse durch die Diskontierung von Schatzanweisungen bei der Reichsbank gedeckt werden mußten, um so stärker stieg die Notenzirkulatiou, obwohl die Bank erfolgreich bestrebt war, das Anschwellen des Notenumlaufs durch weitgehende Unterbringung von Reichsschatzanweisungen am freien Markte möglichst hintan zu halten. Zu der übernormalen Höhe des Notenumlaufs haben neben dem Kreditbedarf des Reiches, wenngleich in erheblich geringerem Maße, freilich auch noch andere durch den Kriegszustand bedingte oder hervorgerufene Vorgänge beigetragen; so zum Beispiel der Ersatz der Goldmünzen durch Banknoten, die von der Warenseite stammende Preissteigerung, die Erweiterung des Umlaufsgebiets der Noten durch die militärischen Eroberungen, die Verringerung der Umlaufsgeschwindigkeit der Zahlungsmittel durch das Zahlungswesen des Heeres, in den späteren Kriegsjahren auch die Bindung großer Notenmengen durch Schleichhandel und Thesaurierung. 54 Die Reichsbank im Weltkriege Den Zahlungsmittelbedarf der im Verlauf der Kriegshandlungen besetzten Gebiete befriedigte das Reich durch besondere Notenausgabeinstitute. Damit verband sich für diese Gebiete (mit Ausnahme Polens) der Vorteil, daß die Bevölkerung Geldzeichen erhielt, die sich an den Münzfuß ihres bisherigen Landesgeldes anschlössen, und daß diese Geldzeichen auch die alteu Bezeichnungen des Landesgeldes übernahmen. Der Notenumlauf der Reichsbank entwickelte sich im einzelnen ziffernmäßig wie folgt: Am 23. Juli 1914 waren 1890,9 Millionen Mark an Noten im Verkehr; diese Ziffer stieg innerhalb der letzten Juliwoche um etwas mehr als 1 Milliarde und in der ersten Augustwoche noch einmal fast um den gleichen Betrag. Ende August waren 4234,9 Millionen Mark an Noten ausgegeben. In der Folgezeit hielt sich der Notenumlauf auf einem etwas niedrigeren Stande, meist ein wenig über 4 Milliarden Mark. Abgesehen von dem Septembertermin ergab sich erst gegen den Jahresschluß wieder eine Erhöhung. Am 31. Dezember war die Höchstsumme des Jahres mit 5 045 899 000 Mark erreicht. Durchschnittlich sind im Jahre 1914 2 917 603 000 Mark, d. s. gegenüber dem Durchschnitt des Vorjahres 959 430 Millionen Mark mehr im Umlauf gewesen. Wie schon in den Friedensmonaten hatte auch während des Krieges bemerkenswerterweise der Umlauf großer Noten nach Überwindung der ersten Anspannung an der Zunahme nur geringen Anteil, während insbesondere im Zusammenhang mit der Auffüllung des Goldbestandes der Umlauf an kleinen Abschnitten fast ständig ausgedehnt werden mußte, über die Zusammensetzung des Umlaufs vgl. Tabellen 11 und 12. Das Anwachsen des Notenumlaufs während der Kriegsjahre wird aus einem Vergleich der Durchschnittsziffern ersichtlich. Es liefen durchschnittlich um: 1913........ 1958 Millionen Mark 1914 (bis 31. Juli) . . . 2022 1914 (Jahresdurchschnitt) . 2918 1915....... 5409 1916 . . . . . . . 6871 ?, 1917 . . . . . . . 9010 1918 . . . . . . . 13682 Der durchschnittliche Notenumlauf hat sich also im Verlauf des Krieges fast versiebenfacht. Ähnlich entwickelten sich die Ziffern des höchsten und des Di» R e i ch s v n n l i m W eIIl > i ^ ^ ^ niedrigsten Umlaufes in den einzelnen Jahren. Der höchste Umlanf fiel in allen Jahren auf den Jahresschluß, der niedrigste mit Ausnahme des Jahres 1914 in den Januar. ' Die Ziffern lauteten: niedrigster Umlauf höchster Umlauf 1914 1 735 Millionen Mark 1915 4 484 1916 6 274 1917 7 651 1918 10 919 Was die Bewegungen des Notenumlaufs innerhalb der einzelnen Kriegsjahre anbelangt, so zeigt die umstehende graphische Darstellung für die Jahre 1914—1916 das durch einen normalen Terminbedarf bedingte Bild eines Anschwellens an den Monatsschluß-, insbesondere an den Vierteljahresschlußtagen mit darauffolgendem Wiederabschwellen bei nur langsamer Aufwärtsbewegung der Durchschnittskurve. Im Jahre 1917 treten die normalen Bewegungen nur noch schwach hervor, während die Kurve im ganzen immer steiler ansteigt. Im Jahre 1918 wird die Tendenz des Ansteigens zur beherrschenden. Die Höhe der Notenausgabe verursachte der Bank erhebliche Kosten. Fnr die Anfertigung neuer Banknoten sind verausgabt worden: 1914 2 862 046,80 Mark 1915 3 066 877,25 „ 1916 2 622 167,88 „ 1917 2 355 453,58 „ 1918 13 579 741,36 „ 5 046 Millionen Mark 6 918 8 055 11 468 22 188 24 486 286,87 Mark 58 Die Reichsbank im Weltkriege Wicklung Wie bereits bemerkt, war es der Reichsbaukverwnltuug gelungen, den >e>tande°' Goldbestand der Reichsbank so zu erhöhen, daß er sich nm 23. Juli 1914 auf 1356,8 Millionen Mark stellte. An den folgenden Tagen führte die starke panikartige Erregung, die sich weitester Kreise der Bevölkerung vor Ausspruch der Mobilmachung bemächtigt hatte, zu starken Goldabhebnngen, so daß der Bestand bis auf 1253,2 Millionen Mark am 31. Juli 1914 heruntergedrückt wurde. Durch die Einstellung der Noteneinlösung in Gemäßheit des oben erwähnten Gesetzes, betreffend die Reichskassenscheine und die Banknoten, durch die Übernahme des Reichskriegsschatzes (120 Millionen Mark Gold) und der auf Grund des Gesetzes vom 3. Juli 1913 (RGBl. S. 521) geschaffenen Goldreserve des Reiches (85 Millionen Mark Gold) in die Bestände der Reichsbank sowie dnrch Heranziehung von Gold ans dem Auslande gelang es, den Goldvorrat bis zum 7. August 1914 auf 1477,5 Millionen Mark zu bringen. Inzwischen hatte sich die Panik, die Ursache der starken Goldabhebungen, gelegt, und nun trat eine denkwürdige Erscheinung ein, die sich ebenbürtig den Waffentaten der deutschen Krieger an die Seite stellen konnte: Das freiwillige Goldopfer des deutschen Volkes angesichts einer Welt von Feinden, ein Vorgang, der in der Münz- und Währungsgeschichte aller Länder und Völker ohne Beispiel war und ist. Den im Verkehr reichlich vorhandenen Goldumlnuf suchte die Reichsbauk nach Möglichkeit in ihre Tresore zu leiten und dort festzuhalten. In allen Schichten und in immer größeren Kreisen der Bevölkerung erwuchsen ihr hierbei verständnisvolle Helfer. Die öffentlichen Kassen, insbesondere die Kassen der Post- und Eisenbahnverwaltnng tauschten Gold gegen Noten um und führten das bei ihnen einlaufende Gold an die Reichsbank ab. Ein besonderes Verdienst nm das Goldsnmmelwerk erwarb sich die Geistlichkeit durch ihre unermüd liche Mithilfe sowie durch Anregung und Belehrung. Nicht minder anzuerkennen war auch die Tätigkeit der Schulen, die sich im Einvernehmen mit der Unterrichtsverwaltung nnd unter Mitwirkung der Standesorganisationen der Lehrer mit glänzendem Ergebnis der Einsammlung von Goldmünzen gewidmet haben. Auch die gesamte Presse stellte sich hervorragend in den Dienst der vaterländischen Arbeit. Nicht nur Beamte, sondern anch Privatpersonen weckten und vertieften durch Verbreitung leichtfaßlicher Schriften uud durch Vorträge das Verständnis für die Bedeutung der Zusammenfassung unserer Goldvorräte in der Reichsbank. Eisenbahnverwaltnngen, Klein- und Straßenbahnen, Gemeindeverwaltungen, Sparkassen und Banken, industrielle Unternehmungen nnd Lichtspielbühnen, Ärzte pp. waren in Dic R i ch s l> n n t i ^ Ittrieg ^ ^>!j besonderem Maße für die Verstärkung des Goldvorrats der Reichsbank tätig and haben durch Gewährung von Vorteilen wirtschaftlicher und ideeller Art zum Teil aus eigenen Mitteln zur Goldablieferung angeregt. Recht erhebliche Beträge wurden durch freiwillige Sammlungen der Angehörigen des Heeres nnd der Marine sowohl im Felde wie in der Heimat aufgebracht. Zur Unterstützung der Goldsammeltätigkeit und aus juristischen wie wirtschaftlichen Gründen wurden im weiteren Verlauf des Krieges einige wichtige gesetzliche Maßnahmen notwendig. Zunächst schien die Aufhebung der bisher im Rechtsverkehr vereinbarten Goldklauseln geboten, deren Aufrechterhaltung nach Einstellung der Noteneinlösung in Gold im Zusammenhang mit der zunehmenden Entgolduug des Verkehrs zu unerträglichen Verhältnissen geführt hätte. Insbesondere waren in dein Hypothekenverkehr ausdrückliche Vereinbarungen getroffen worden, nach denen die Zahlung der Zinsen und die Rückzahlung des Kapitals in Gold erfolgen sollte. Die Außerkraftsetzung solcher Goldklauseln hatte vor allem den Zweck, den Schuldner gegen schikanöse Ausübung des Gläubigerrechts zu schützen. Mit Rücksicht hierauf erließ der Bundesrat beim Herannahen des Vierteljnhresschlusses die dnrch Bekanntmachung vom 28. September 1914 (RGBl. S. 417) verkündete Verordnung, welche die vor dem 31. Juli 1914 getroffenen Vereinbarungen, nach denen eine Zahlung in Gold zu erfolgen hatte, bis auf weiteres für unverbindlich erklärte. Des weiteren wurde am 23. November 1914 (RGBl. S. 481) eine Ver- orduuug erlassen, welche jeden Agiohandel mit Reichsgoldmünzen ohne Genehmigung des Reichskanzlers unter Androhung von Gefängnis- und Geldstrafen verbot. Sie hat bis zum Ende des Jahres 1919 gegolten (vgl. Bekanntmachung v. 19. Dezember 1919 — RGBl. S. 2126 —). Wenn auch nach dem Sinne und Zwecke dieser Verordnung die freiwillige Einsammlung von Goldmünzen für die Reichsbank unter Gewährung von Vorteilen oder Vergünstigungen auf Kosten des Sammlers nicht beeinträchtigt werden sollte, erschien es dennoch ratsam, dem in einer besonderen Bekanntmachung von: 25. Januar 1915 (Reichsanzeiger Nr. 21 vom 26. Januar 1915) Ausdruck zu geben. Inzwischen hatten sämtliche an Deutschland angrenzenden, ja fast alle wichtigen Staaten Europas, so Frankreich, Rußland, Dänemark, Norwegen, Holland, die Schweiz und Österreich-Ungarn ein Goldausfuhrverbot erlassen und auch in England war die Goldausfuhr tatsächlich unterbunden. Damit fielen die Bedenken fort, die sich bis dahin gegen den Erlaß eines sich ans das neutrale Kl) Dic R e i ch 5 b n n k im Weltkriege Ausland miterstreckenden deutschen Goldausfuhrverbots geltend machen ließen. Für Deutschland ergab sich nunmehr die Notwendigkeit, die Goldausfuhr zu verbieten. Dies geschah durch die Bekanntmachung des Reichskanzlers vom 13. November 1915 betreffend Verbot der Ausfuhr und Durchfuhr von Gold (RGBl. S. 763). Der Reichsbank, die von dem Verbot ausgenommen wurde, blieb vorbehalten, die im allgemeinen Interesse nötigen Goldausfuhren zu bewirken. Der Reichskanzler wurde ermächtigt, in besonderen Fällen andere Ausnahmen zuzulassen. Eine wirksame Ergänzung dieser Verordnung enthielt die Bekanntmachung betreffend Verbot der Ausfuhr von Goldwaren vom 13. Juli 1916 (RGBl. S. 695), welche ebenfalls den Reichskanzler zu Ausnahmen in besonderen Fällen ermächtigte. Mit Rücksicht auf die von dem Reichskommissar für Aus- und Einfuhrbewilligung ausgeübte Kontrolle sind dann später die Verordnungen wieder aufgehoben worden (vgl. Verordnung v. 5. September 1922 — RGBl. S. 757). Die Bekanntmachung bedeutete einen starken, aber im öffentlichen Interesse unerläßlichen Eingriff in die Absatzverhältnisse der Gold- und Schmuckwarenindustrie. Fortan überließ die Reichsbank der Industrie in der Hauptsache Gold nur zur Anfertigung von solchen Exportwaren, durch welche fremde Valuten in einem den Wert des verarbeiteten Goldes wesentlich übersteigenden Umfange erworben wurden. Im übrigen erhielt die Industrie durch die Reichs- bauk Gold fast ausschließlich zur Herstellung unentbehrlicher Gegenstände, namentlich für technische Zwecke des Heeres und der Flotte. Zur Anfertigung von Luxuswaren für den Absatz im Inlands gab die Reichsbank Gold nur insoweit ab, als es zur Erhaltung eines für die Zukunft des Gewerbes unbedingt erforderlichen Stammes gelernter Arbeiter geboten erschien. Infolgedessen lenkte sich die Nachfrage der Industrie auf das noch im freien Verkehr befindliche gemünzte und ungemünzte Gold. Hierdurch wurden erhebliche Preissteigerungen für Gold in jeder Form herbeigeführt, die den Bestrebungen der Reichsbank starken Abbruch taten. Die Regierung schritt deshalb zur Einführung eines Goldhöchstpreises, die durch die Bekanntmachung über die Goldpreise vom 8. Februar 1917 (RGBl. S. 117) erfolgte. Die Verordnung setzte einen absoluten Höchstpreis von 2790 Mark für das Kilogramm fein für alle die Warengruppen fest, die im Produktionsgang als Rohwaren zu kennzeichnen sind. Für die Zwischenfabrikate war der Reichskanzler ermächtigt, falls es notwendig werden sollte, Höchstpreise festzusetzen oder Die Neichsbank im Weltkriege «!1 in anderer Weise Bestimmung über die Preise zu treffen. Die Verordnung ist nach Fortfall der Beweggründe, die zu ihr geführt hatten, durch Bekanntmachung vom 23. Juli 1919 (RGBl. S. 1356) außer Kraft gesetzt worden. Mit den zunehmenden Schwierigkeiten der Beschaffung der notwendigen Rohstoffe gingen die Gold verarbeitenden Betriebe im weiteren Verlauf des Krieges immer mehr zur Herstellung von Kriegsbedarf über. Die Arbeiterschaft solcher Unternehmungen, deren Umstellung auf die Anfertigung von Kriegswaren nach ihrer Eigenart nicht angängig erschien, wurde in andere kriegswichtige Unternehmungen übergeführt. So konnte die Reichsbank schließlich die Abgabe von Gold zur Herstellung von echten Goldwaren für den inländischen Bedarf einschließlich der Trauringe vollkommen einstellen. Auch die Goldabgabe für Doublee- und vergoldete Waren wurde sogleich bei der Aufnahme des Goldsachenankaufs auf einen kleinen Bruchteil der im Frieden abgegebenen Mengen, später noch weiter erheblich herabgesetzt. Die Verabfolgung von Gold für zahnärztliche Zwecke, soweit nicht die Behandlung Kriegsverletzter in Frage kam, wurde um mindestens 25°/° eingeschränkt. Die freiwillige Ablieferung von Goldmünzen seitens der Bevölkerung hatte zur Folge, daß die Verkehrsreserven an Gold bis auf geringfügige Reste sich in den Tresoren der Reichsbank konzentrierten. Die andauernde Zunahme der Goldbestände, die im Reichsbankausweis ersichtlich wurde, erregte überall großes Aufsehen und zeitigte im feindlichen Auslande die seltsamsten Auffassungen, die bis zum Zweifel an der Glaubwürdigkeit der Veröffentlichungen der Reichsbank gingen. Trotzdem kam der tatsächliche Rückfluß von Goldmünzen in den Ausweisziffern nicht einmal voll zum Ausdruck, da — ganz abgesehen von den Abgaben für ärztliche und industrielle Zwecke — häufig erhebliche Goldbeträge aus den Eingängen vorweg entnommen werden mußten, um durch die Reichsbank zur Bezahlung notwendiger Einfuhren ins Ausland versandt zu werdeu. Von Beginn des Krieges an machte sich aus weiten Kreisen der Bevölkerung der Wunsch geltend, auch durch Ablieferung von Goldsachen den: Vaterland Opfer zu bringen. Die Reichsbank sah zunächst davon ab, diese Bestrebungen zu fördern. Als aber mit der zunehmenden Entgoldung des Verkehrs die Zuflüsse an Goldmünzen schwächer wurden, mußte sie darauf Bedacht nehmen, auf anderem Wege die Mittel zur Finanzierung unentbehrlicher Einsuhren ohne wesentliche Schwächung des Währungsgrundstocks in die Hand zu bekommen. D i ^ e i ch s l' nn > i m ^ l l > > i e g e Sie ging daher im Jahre 1916 selbst zum Ankauf von Goldsachen über. Sie hatte um so mehr Veranlassung, sich dieser Aufgabe zu unterziehen, als sich bereits allenthalben inoffizielle Goldsammelstellen gebildet hatten, die, wenn auch meist vom besten Willen beseelt, doch keine volle Gewähr dafür bieten konnten, daß das von der Bevölkerung geopferte Gold an die richtige Stelle gelangte. Nun wurde uach den bei der Goldmünzensammlung gewonnenen Erfahrungen die Sammeltätigkeit von Goldsachen unter Leitung der Reichsbank planmäßig organisiert. Im ganzen Lande bildeten sich Ehrenausschüsse aus angesehenen Männern und Frauen. In größeren Städten wurden Goldankaufsstellen, an kleineren Plätzen und auf dein platten Lande Goldankaufshilfsstellen errichtet. Bei der deutschen Presse fanden die Bestrebungen der Reichsbank allgemeine Unterstützung. Auch Kirchen und Schulen stellten ihre wertvolle Mitarbeit erneut zur Verfügung. Die Bemühungen der Reichsbank wurden ferner in dankenswerter Weise durch geeignete Maßnahmen der verschiedensten Behörden des Reichs und der Bundesstaaten unterstützt. Die Abschätzung der bei den Goldankaufsstellen eingelieferten Schmuckstücke wurde sachverständigen Goldschmieden anvertraut; deu Einlieferern wurde der Goldwert vergütet. Ein Gewinn ergab sich aus dem Ankauf nicht, da eine Weiterveränßerung der abgegebenen Goldsachen an Private oder Händler selbstverständlich ausgeschlossen war, die erworbenen Goldsachen vielmehr eingeschmolzen und als Goldbarren gegen Erstattung des Goldwertes an die Reichsbank abgeliefert wurden. Den Goldcmkaufsstellen waren Kunstsachverständige zur Beratung beigeordnet, welche dafür Sorge trugen, daß Goldsachen, denen ein Kunst- oder kultureller Wert innewohnte, nicht eingeschmolzen wurdeu. Um den eisernen Gedenkstücken, welche die Reichsbank neben dem Geldersatz des Wertes den Ablieferern goldener Schmuck- und Gebrauchsgegenstände gewährte, ihren ideellen Wert zu erhalten und sie als bleibendes Erinnerungszeichen vor Entwertung durch Nachahmung und Handel zu schützen, verbot die Bekanntmachung zu m Schutze eiserner Gedenk st ücke der Reichsbank vom 3. August 1916 (RGBl. S. 883) grundsätzlich jede Vervielfältigung und Nachbildung dieser Stücke. Ende Dezember 1917 nahmen die Goldankaufsstellen auch den Ankauf von Silbermünzen in den Kreis ihrer Tätigkeit auf, da die Silberpreise auf dein Weltmarkte einen hohen Stand erreicht hatten und durch Silbersendungen ebenso wie durch Goldsendnngen die Bezahlung von Einfuhrgütern bewirkt werden konnte. D i ^ 1>i cichsl' a n l i »> W o l t k r i e >i e Durch die regelmäßigen Zuflüsse von Goldmünzen ans den: Verkehr nnd durch den Ankauf von Gold vermehrte sich der Goldbestand der Reichsbank seit dem 7. August 1914 von 1477,5 Millionen Mark ununterbrochen auf 2533,3 Millionen Mark am 15. Juni 1917. In der dritten Juniwoche dieses Jahres zeigte der Ausweis zum ersten Male einen Rückgang um 76,5 Millionen Mark infolge einer notwendigen Goldausfuhr, die mit Hilfe der Zuflüsse aus dem Verkehr nicht hatte gedeckt werden können. Solche Rückgänge wiederholten sich bis zum Ende des Krieges noch zweimal, und zwar in der dritten Juliwoche 1917 um 56,2 Millionen Mark und in der dritten Aprilwochc 1918 um rund 64 Millionen Mark. In der dritten Septemberwoche und in der ersten Oktoberwoche 1918 nahm der Goldbestand um 98,9 und um Ivl) Millionen Mark zu. In diesen beiden Wochen wurden die ersten zwei Goldzahlungen der fünf Raten vereinnahmt, zu denen sich die Regierung der Russischen Sozialistischen Föderativen Sowjetrepublik auf Grund des Deutsch-Russischen Finanzabkommens zur Ergänzung des Deutsch-Russischen Zusatzvertrages zu dem Friedensvertrage von Brest-Litowsk verpflichtet hatte. Am 7. November 1918 konnte die Reichsbank den höchsten in ihrer Geschichte bisher verzeichneten Goldbestand mit 2550,3 Millionen Mark ausweisen. Wegen der Entwicklung im einzelnen wird auf die Tabellen 7 und 8 verwiesen. Der, wie oben erwähnt, bei Ausbruch des Krieges in starkem Maße hervorgetretene Bedarf an kleinen Zahlungsmitteln hielt hauptsächlich infolge der zu den Truppenlöhnnngen erforderlichen großen Beträge während der Kriegsdauer unvermindert an. Er zeigte sich sowohl in dem Mangel an Silber- wie an kleinen Scheidemünzen, der noch dadurch verschärft wurde, daß infolge der immer mehr zunehmenden Knappheit an Rohstoffen das in den kleinen Münzen enthaltene Kupfer und Nickel für Kriegszwecke nutzbar gemacht werden mußte. Die Nickel- und Kupfermünzen wurden daher eingezogen und nach und nach durch Münzen aus leichter zu beschaffenden Metallen ersetzt. Auch erwies es sich als nötig, die Zweimarkstücke außer Kurs zu setzen, um das erforderliche Prägematerial zur Herstellung silberner Einhalbmarkftücke zu gewinnen, an denen damals großer Mangel herrschte. Die Herstellung der neuen Münzen ging angesichts des fühlbaren Mangels an Facharbeitern nur langsam 64 Die Reichsbank im Weltkriege Von statten. Die Folge war eine anhaltende Kleingeld-Zahlungsmittelkrisis, die gegen Ende 1916 zu einer zweiten Notgeldperiode führte. In dieser Periode sind von 2251 öffentlichen und privaten Ausgabestellen 292,8 Millionen Mark Notgeldzeichen in Abschnitten von 5 Mark bis 1 Pfennig zur Ausgabe gelangt. Trotz aller dieser Maßnahmen war bei der starken Aufnahmefähigkeit des Verkehrs der Bestand der Reichsbank an Scheidemünzen sortdauernd ein verhältnismäßig geringer, wie die Nachweisung in Tabelle 9 des näheren ergibt. Der M-tallbestand Die Kurve der Entwicklung des Metallbestandes der Reichsbank (d. i. der Bestand an kursfähigem deutschen Gelde und an Gold in Barren oder ausländischen Münzen, das Kilogramm fein zu 2784 berechnet) verlief während der Kriegszeit ungefähr parallel der Kurve des Goldbestandes, da die Scheidemünzenbestände bei der Zusammensetzung des überwiegend aus Gold bestehenden Metallvorrats ihrem ausmachenden Betrage nach nicht ins Gewicht fallen und in der Kurve daher kaum zum Ausdruck kommen konnten. So wurde von 1914— 1917 der höchste Metallbestand im Zusammenhang mit der dauernden starken Erhöhung der Goldvorräte stets am Jahresschluß, im Jahre 1918 am 15. Oktober ausgewiesen. Den niedrigsten Metallbestand zeigten in den Jahren 1915— 1916 die ersten Ausweise des Jahres, nämlich die vom 7. Januar, im Jahre 1917 der Ausweis vom 23. Juli, während im Jahre 1918 infolge der gänzlich veränderten Verhältnisse am Jahresschlußtage der niedrigste Metallbestand verzeichnet wurde (vgl. Tabelle 6). Der Bestand an Es ist bereits bemerkt worden, daß der Bestand der Reichsbank an Reichskassenscheinen zu Anfang der letzten Juliwoche 1914 sich auf 65,5 Millionen Mark bezifferte. Obwohl nach Kriegsausbruch noch der Rest des auf Grund des Gesetzes vom 3. Juli 1913 auszugebenden Betrages an Reichskassenscheinen mit 35 Millionen Mark der Reichsbank seitens der Reichsschuldenverwaltung zugeführt wurde, schrumpfte der Kassenbestand doch alsbald außerordentlich zusammen. Am 30. September 1914 konnte die Reichsbank nur Die Reichsbank im Weltkriege IN 2,4 Millionen Mark, am Ende des Jahres 1914 nur 3,8 Millionen Mark ausweisen. Bei dem geringfügigen Bestände war es unmöglich, die ununterbrochen starke Nachfrage zu befriedigen, was zu fortgesetzten lebhaften Klagen und Beschwerden aus den Verkehrskreisen führte. Besonders an Geldzeichen zu 10 Mark herrschte empfindlicher Mangel, der sich im Verlaufe des Krieges infolge der Goldmünzensammlung durch Verschwinden der Kronen aus dem Verkehr noch wesentlich verschärfte. Die Schaffung neuer Geldzeichen zu 1V Mark ließ sich daher nicht umgehen. Sie geschah durch das Gesetz vom 22. März 1915 (RGBl. S. 179), das die Ausgabe weiterer 120 Millionen Mark Reichskassenscheine zu 10 Mark vorsah. Den gegen eine Erhöhung des Umlaufs an reinem Papiergeld bestehenden finanzpolitischen Bedenken trug das Gesetz dadurch Rechnung, daß es die Deckung der den Betrag von 240 Millionen Mark übersteigenden Reichskassenscheine mittels Hinterlegung ausgegebener Darlehns- kassenscheine oder von gemünztem deutschen Geld vorsah. Trotz starken Abflusses in den Verkehr wuchs der Bestand der Reichsbank an Reichskassenscheinen allmählich wieder. Er bezifferte sich am 31. Dezember 1915 auf 33 Millionen Mark, im Jahre 1916 schwankte er zwischen 48 und 7,5 Millionen, im Jahre 1917 zwischen 18,7 und 10,3 (31. Dezember) Millionen Mark. Auch im Jahre 1918 blieben die Bestände der Reichsbank an Reichskassenscheinen niedrig. Der am Schluß des Vorjahres vorhandene Vorrat stieg zwar unter Schwankungen bis zum 15. Juli auf 19,4 Millionen Mark, fiel indes im weiteren Verlauf des Jahres unter der Einwirkung der starken Nachfrage nach Zahlungsmitteln bis zum 23. November 1918 auf 3,2 Millionen Mark, den niedrigsten überhaupt ausgewiesenen Bestand Die im § 13 des Darlehnskassengesetzes der Reichsbank übertragene ^I^""^ Leitung der Darlehnskassen erweiterte ihr Arbeitsfeld erheblich, da das Dar- der Darlehnskasse» lehnskassengeschäft über das Lombardgeschäft der Reichsbank (§ 13 des Bankgesetzes) an Art und Umfang hinausging. Einerseits kannte das Darlehnskassen- gesetz eine absolute Begrenzung der Lombardierungen nach oben nicht, andererseits gestattete es die Beleihung von Wertobjekten weit über die vom Bankgesetze zugelassenen Geschäfte und Warengattungen hinaus, insbesondere wurden alle inländischen, an einer deutschen Börse notierten Aktien sowie eine Reihe l. T-ll 5 66 Die Reichsbank im Weltkriege ausländischer Aktien und nicht nur Rohprodukte, sondern auch gewerbliche Erzeugnisse, Fabrikate und Silberwaren jeder Art beliehen. Da der Reichsbank daran liegen mußte, das für die Notendeckung nicht geeignete Lombardgeschäft nach Möglichkeit auf die Darlehnskassen zu übertragen, wurde der Beleihungssatz für die Darlehnskassen um '/2 "/<> niedriger als der Lombardsatz der Reichsbank gehalten. Eine weitere Ermäßigung bis auf den Diskontsatz der Reichsbank wurde für diejenigen Darlehne vorgesehen, die nachweisbar zu Zwecken der Einzahlung auf die Kriegsanleihe entnommen wurden. Die Abwicklung des Kassenverkehrs der Darlehnskassen erfolgte durch die Reichsbankanstalten in folgender Weise: Die Reichsbankanstalten zahlten die von den Darlehnskassen erteilten Darlehne den Darlehnsnehmern in beliebigen Zahlungsmitteln, vornehmlich in Reichsbanknoten, aus. Die Hauptverwaltung der Darlehnskassen erstattete der Reichsbank die von den Bankanstalten verauslagten Summen in Darlehnskassen- scheinen zurück, die von der Reichsbank in den Verkehr gegeben wurden, soweit der Verkehr ihrer bedurfte. Da die Darlehnskassenscheine in Stücken zu 5, 10, 20 und 50 Mark, vom 31. August 1914 ab auch in Stücken zu 1 und 2 Mark ausgefertigt wurden, konnte ihre Verausgabung der Reichsbank die Befriedigung des Verkehrsbedarfs an kleinen Zahlungsmitteln wesentlich erleichtern. Soweit die Stücke nicht in den Verkehr übergingen, dienten sie der Reichsbank als Notendeckung. Bis zum 31. Dezember 1916 war die Reichsbank nicht genötigt, auf die Darlehnskassenscheine als Notendeckung zurückzugreifen. Von diesem Zeitpunkte an reichte indessen der Barvorrat nicht mehr aus, um ein Drittel der Notenausgabe zu decken. Durch den Besitz an Darlehnskassenscheinen war die Reichsbank in den Stand gesetzt, die gesetzliche Deckung aufrechtzuerhalten. Der Bestand Die Bestände der bei der Reichsbank verbliebenen Darlehnskassenscheine kassenscheinen schwankten während der Kriegszeit stark. Sie stehen in unmittelbarem Zusammenhange mit der Kreditgewährung der Darlehnskassen und der Abwicklung dieser Kredite durch die Darlehusnehmer. Im allgemeinen ging während des ganzen Krieges infolge der fortgesetzten starken Nachfrage nach kleinen Zahlungsmitteln der Betrag der bewilligten Darlehne über den Bestand der Reichsbank Die Reichsbank im Weltkriege s>7 an Darlehnskassenscheinen weit hinaus. Seit 1915 wurden auf Grund des oben erwähnten Gesetzes vom 22. März 1915 120 Millionen Darlehnskassenscheine als Deckung einer entsprechenden Anzahl Reichskassenscheine zurückgestellt. Das Verhältnis der in den Beständen der Reichsbank verbleibenden zu den im freien Verkehr befindlichen Darlehnskassenscheinen zeigte in den ersten Kriegsjahren erheblich größere Schwankungen als in den letzten Kriegsjahren. Dies hängt mit dem Einfluß der Kriegsanleihen auf die Darlehnsentnahme zusammen. Für die ersten Kriegsanleihen wurde in weitaus größerem Umfange Geld entliehen als später. Im einzelnen verlief die Entwicklung folgendermaßen: Im Jahre 1914 verblieb der überwiegende Teil der Darlehnskassenscheine in den Beständen der Reichsbank. Die anteiligen Bestände der Reichsbank an der Gesamtsumme der ausgegebenen Darlehnskassenscheine waren in diesem Jahre am höchsten am 15. August mit 90,8°/° und am niedrigsten am 23. September mit 54,1°/°. Im Jahre 1915 verschob sich dieses Bild vollkommen. In diesem Jahre gingen die Bestände der Bank (einschließlich der Darlehnskassenscheine, die zur Deckung der auf Grund des Gesetzes vom 22. März 1915 ausgegebenen Reichskassenscheine zu 10 Mark verwendet worden waren) an 11 Ausweistagen über 50°/° hinaus, blieben dagegen an 37 Ausweistagen darunter; am höchsten war der Prozentsatz am 15. April mit 59,5°/°, am geringsten war er am 23. März mit 21,9°/°. Die 1915 begonnene Entwicklung setzte sich 1916 in stärkstem Tempo fort. Die Bank konnte nur am ersten Ausweistage (7. Januar) mehr als 50°/° der Gesamtausgabe, und zwar 50,9°/°, in ihren Beständen halten. An allen übrigen Ausweistagen befand sich der größte Teil der Darlehnskassenscheine im freien Verkehr, der vom 22. April 1916 an, kaum unterbrochen, von Ausweis zu Ausweis bis zum Jahresschluß immer größere Beträge aufgenommen hatte. Am 23. Dezember dieses Jahres befanden sich von den ausgegebenen Darlehnskassenscheinen sogar nur 9,3°/° in dem Bestände der Bank, das ist die niedrigste je dagewesene Verhältnisziffer. Im Jahre 1917 verfügte die Reichsbank während des ganzen Jahres niemals über mehr als knapp 20°/° der Gesamtausgabe. Die Schwankungen der Anteilsziffer der Reichsbankbestände an der Gesamtausgabe waren in diesem Jahre außerordentlich gering. Sie bewegten sich zwischen 18,5°/° am 31. Dezember als höchster und 10,4°/° am 7. März als niedrigster Anteilsziffer. Die Entwicklung des Jahres 1918 kennzeichnet sich durch ein allmähliches Steigen der Anteils- 68 Die Reichsbank im Weltkriege Ziffern der Reichsbank an der Gesamtausgabe fast vom Beginn des Jahres bis zum Jahresschluß hin. Am 15. Februar 1918 verfügte die Bank mit 17,6°/° über den verhältnismäßig niedrigsten, am 31. Dezember 1918 mit 35,3°/» über den verhältnismäßig höchsten Bestand an Darlehnskassenscheinen. Der absoluten Höhe nach zeigten die Bestände der Bank bis zum Jahre 1916 große Schwankungen. 1917 und noch deutlicher 1918 stieg der Bestand zunächst allmählich, dann immer stärker an. Kleine Verminderungen der Bestände wurden durch bald folgende erheblich größere Steigerungen mehr als ausgeglichen. Die Entwicklung der Darlehnskassenscheinausgabe verlief ähnlich wie die Entwicklung der Notenausgabe. Bardeckung der Noten Die Die gesetzliche Dritteldeckung des Notenumlaufs durch den Barvorrat war von Kriegsbeginn an durch die eingangs bereits erwähnte Vorschrift des Darlehnskassengesetzes (§ 2) erweitert worden, nach welcher die im Bestände der Reichsbank liegenden Darlehnskassenscheine dem deckungsfähigen Barvorrat zugerechnet wurden. Selbstverständlich bildete der Goldbestand den bankpolitisch ausschlaggebenden Teil des Barvorrates, neben dem der geringe Bestand an Scheidemünzen kaum ins Gewicht fiel. In dieser Hinsicht kam in Betracht, daß die Golddeckung der Noten sich schon vor dem Kriege seit längerer Zeit unter der Einwirkung der erfolgreichen Bestrebungen zur Hebung des Goldbestandes günstig gestaltet und am 23. Februar 1914 mit 77,1°/° einen Stand erreicht hatte, der dem am 23. Februar 1905 ausgewiesenen bisher höchsten Stande (77,7°/°) fast gleichkam. Am 23. Juli 1914 belief sich die Golddeckung der Noten noch auf 71,8°/°. Sie sank dann unter dem Einfluß der starken Goldabhebungen und der Ausdehnung des Notenumlaufs in der kritischen Woche vor der Kriegserklärung am 31. Juli auf 13,1°/° und am 7. August auf 37,9°/°, um sich von da ab infolge der glänzenden Ergebnisse der Goldsammeltätigkeit wieder zu heben. Am 23. November 1914 wurde der Satz von 48,6°/° ausgewiesen, der im Laufe des Krieges nur noch einmal (am 23. Februar 1915) erreicht worden ist. Mit Ausnahme der letzten beiden Ausweiswochen konnte fast das ganze Jahr 1915 hindurch ein Deckungsverhältnis von über 40°/° behauptet werden. Ende Dezember sank die Deckung bis ans 35,3°/°, den ungünstigsten Stand dieses Jahres, wie denn überhaupt die Jahres- Die Reichsbank im Weltkriege 69 schlußtage die niedrigsten Golddeckungsziffern aufzeigten. Bis zum Schluß des Jahres 1916 hätte der Goldvorrat allein ausgereicht, um die sogenannte Dritteldeckung aufrecht zu erhalten. Aber auch nachdem die Darlehnskassenscheine zu dieser Dritteldeckung mit herangezogen werden mußten, bildete noch lange Zeit das Gold ziffernmäßig einen wesentlichen Teil der gesamten Bardeckung. Noch am 7. November 1918 war der Notenumlauf zu 15°/° durch Gold gedeckt, über die Bardeckung der Noten im einzelnen vgl. Tabellen 13 bis 16. Die Ziffern ergeben, daß die Reichsbank, wenn auch mit Hilfe der Darlehnskassenscheine, die Dritteldeckung nicht nur während des Krieges, sondern auch später so lange aufrecht erhalten hat, als diese Deckung gesetzlich vorgeschrieben war, d. h. bis zum Erlaß des Gesetzes, betreffend Änderung des Bankgesetzes vom 9. Mai 1921 (RGBl. S. 508). Wie im Anschluß hieran hervorgehoben werden darf, zeigte die Golddeckung der Noten und täglich fälligen Verbindlichkeiten zusammen am 23. Februar 1914 mit 48,3°/° den höchsten vor dem Kriege erreichten Stand, sie sank in den Paniktagen 1914 von 47,81° am 23. Juli auf 25,6°/° am 7. August und fiel am 23. August auf 23,1°/°, den niedrigsten Stand dieses Jahres. In der Folge entwickelten sich die Deckungszifsern ähnlich wie diejenigen der Noten. Im Jahresdurchschnitt stellten sie sich wie folgt: 1914 35,5°/° 1915 32,7°/° 1916 26 °/° 1917 17,3°/° 1918 10,8°/° Am 7. November 1918 ergab die Deckung der Noten und täglich fälligen Verbindlichkeiten durch Gold noch einen Satz von 9,7°/°. Um die Notenausgabe zu verringern und das Deckungsverhältnis der Die Förderung Noten zu verbessern, widmete die Reichsbank der Frage der Ausbreitung des Zahwngsve^ bargeldlosen Zahlungsausgleichs seit dem Jahre 1916 ihre besondere Aufmerksamkeit. Ihre Bemühungen richteten sich einmal auf den Ausbau ihrer eigenen Einrichtungen und die Herstellung einer möglichst engen Verbindung ihres Giro- 70 Die Reichsbank im Weltkriege Verkehrs mit den übrigen Gironetzen, ferner auf die Beeinflussung der Berufsstände, zu deren Geschäftskreis die Vermittlung von Zahlungen gehört, insbesondere des Bankgewerbes, der Sparkassen und der Kreditgenossenschaften. Im eigenen Geschäftsbereich führte die Reichsbank zur Förderung des bargeldlosen Zahlungsverkehrs folgende Neuerungen ein: Mit dem 1. Juli 1916 wurden sämtliche selbständigen Bankanstalten an den Postscheckverkehr durch Eröffnung von Konten angeschlossen, um eine möglichst enge Verbindung zwischen dem Postscheck- und dem Reichsbankgiroverkehr zu schaffen. Im Jahre 1919 erfolgte auch der Anschluß der mit Kasseneinrichtung versehenen Nebenstellen. Um zu einer möglichst weitgehenden Ausnutzung der Verbindung mit dem Postscheckverkehr durch Verbilligung der einzelnen Übertragungsgeschäfte anzuregen, sind die Gebührensätze der Reichsbank im Postscheckverkehr sehr erheblich ermäßigt worden. Eine Neuregelung der Bestimmungen über die Gebührenerhebung bei Einziehung von Auftragspapieren erfolgte vor allem in der Absicht, die hin und wieder im Scheckverkehr aufgetretenen Widerstände gegen Annahme von Schecks tunlichst auszuschalten. Die Reichsbank bestimmte, daß Gebühren bei Einziehung von Reichsbankschecks nicht mehr erhoben werden, falls der eingezogene Betrag nicht zur Barauszahlung oder Barversendung gelangt. Die Gebührensätze für Einziehung anderer Auftragspapiere wurden auf ein Mindestmaß herabgesetzt. Dem Reichsbankscheck wurde eine weitere Verwendungsmöglichkeit durch die Einführung der Bestätigungsklausel gesichert, eine Einrichtung, die in der Folge ihren hohen Wert erwiesen hat. In vielen Fällen konnte der einfache Scheck nicht als ausreichender Ersatz für eine Barzahlung angesehen werden, weil der Zahlungsempfänger bei Entgegennahme des Schecks nicht die Gewißheit besaß, daß der Scheck durch den Bezogenen eingelöst werden würde. Zur Ausfüllung dieser Lücke ist die Reichsbank durch die Bekanntmachung über die Bestätigung von Schecks durch die Reichsbank vom 31. Au g u st 1916 (RGBl. S. 985) ermächtigt worden, auf sie gezogene Schecks mit einem Bestätigungsvermerk zu versehen, durch den sie sich dem Scheckinhaber scheckrechtlich zur Einlösung verpflichtet; die Haftung aus diesem Vermerk ist jedoch auf die Dauer der Vorlegungsfrist, also für alle im Inland ausgestellten Schecks auf 10 Tage, beschränkt. Die Befristung der scheckrechtlichen Haftung führt dazu, daß der Scheck seinem Endziel, der Einlösungsstelle, innerhalb der Frist zustrebt. Der an sich Die Reichsbank im Weltkriege 7i selbstverständliche Grundsatz, daß solche scheckrechtlichen Verpflichtungen nur nach vorheriger Deckung eingegangen werden dürfen, ist unter Anlehnung an die Vorschrift in Z 13 Nr. 5 des Bankgesetzes vom 14. März 1875 in Art. 1 ausdrücklich ausgesprochen. Dies schließt eine Schädigung der Bank von vornherein aus. Zugleich wird durch das Erfordernis der vorherigen Deckung der Schaffung eines dem Papiergeld ähnlichen Wertpapiers ohne Unterlage vorgebeugt. Die auf Antrag eines Girokonteninhabers erfolgende Bestätigung eines Schecks (Bar- und Verrechnungsschecks) wird davon abhängig gemacht, daß der Kontoinhaber zur Einlösung des Schecks ein ausreichendes bares Guthaben bei der Reichsbank besitzt, über das er frei zu verfügen berechtigt ist. Da bei der Bestätigung des Schecks ein der Schecksumme entsprechender Teil des Giroguthabens von dem Girokonto des Kunden mit der Wirkung abgebucht wird, daß das Guthaben in dieser Höhe getilgt ist, steht der Reichsbank die zur Einlösung des Schecks erforderliche Deckung einwandfrei zur Verfügung. Trotz dieser Verbindung mit dem Girosystem konnte die neue Maßnahme auch außerhalb des Kundenkreises der Reichsbank Bedeutung gewinnen, da die an den Giroverkehr angeschlossenen Banken, Bankiers und Kreditinstitute in der Lage sind, denjenigen Kunden, die selbst kein Girokonto besitzen, von der Reichsbank bestätigte Schecks auf Wunsch zu überlassen. Dem bestätigten Scheck wurden große Vergünstigungen im Reichsbankverkehr eingeräumt: Bestätigte Reichsbankschecks werden von der Bankanstalt, welche sie mit dem Bestätigungsvermerk versehen hat, jederzeit bar eingelöst und in Zahlung genommen. Sie werden aber auch von anderen Bankanstalten bei den im Kassenverkehr vorkommenden Zahlungen in Zahlung genommen und Girokonto- inhäbern auf Antrag sofort gutgeschrieben. In diesen Fällen muß allerdings eine Barauszahlung an den Inhaber des Schecks aus Sicherheitsgründen ausgeschlossen bleiben. Auch im weiteren Verlauf des Krieges wurden die Einrichtungen der Reichsbank dauernd daraufhin nachgeprüft, ob sie den Anforderungen nach möglichst umfangreicher Anwendung der bargeldlosen Zahlungsweise genügten, und den Bedürfnissen des Verkehrs entsprechend ausgestaltet. Die Reichsbank begnügte sich jedoch nicht mit der Vervollkommnung ihrer eigenen Einrichtungen zur Erleichterung der bargeldlosen Zahlungsweise. Sie ging im Jahre 1916 auch zu einer umfassenden Werbe- und Aufklärungsarbeit 72 Die Reichsbank im Weltkriege Über. Zunächst wirkte sie darauf hin, daß die Geldanstalten aller Art, Banken, Sparkassen, Gemeinde-, Girokassen, Genossenschaften ihre eigenen Einrichtungen verbesserten, Hemmungen beseitigten, Gebühren fallen ließen oder ermäßigten, um die bargeldlose Zahlungsweise für die Interessenten und Beteiligten wirtschaftlicher zu machen; dann aber richtete sie auch an sämtliche Behörden, Handels-, Handwerks-, Gewerbe-, Landwirtschaftskammern und zahlreiche sonstige Verbände unter Beifügung von Merkblättern Rundschreiben, in denen die Wichtigkeit des bargeldlosen Zahlungsverkehrs vor Augen geführt und eine wirksame Unterstützung der gesamten Bestrebungen durch rege Werbetätigkeit bei den einzelnen Interessenten nahegelegt wurde. Dieser Appell fand in allen Kreisen den stärksten Widerhall. Behörden, Verbände, Firmen und Einzelpersonen wetteiferten in dem Bestreben, der Reichsbank neue Anregungen zu geben, die von dieser sorgfältig geprüft wurden. Sofern sie sich in den dem bargeldlosen Zahlungsverkehr gesteckten Grenzen hielten und die intensivere Ausnutzung, den Ausbau und die organisatorische Verbindung der ausreichend vorhandenen Einrichtungen anstrebten, setzte sich die Reichsbank für ihre Verwirklichung in der Praxis energisch ein. So begünstigte sie mich insbesondere die immer weitere Ausdehnung des Postscheckverkehrs, der dank der großzügigen Werbearbeit der PostVerwaltung überraschend schnell in breitere Schichten der Bevölkerung eindrang. Von Wichtigkeit für die Entwicklung des bargeldlosen Zahlungsverkehrs war auch die Beseitigung oder Milderung von gesetzlichen Bestimmungen, in denen Barzahlung vorgeschrieben wurde. Folgende Bundesratsverordnungen dienten diesem Ziel: 1. Die Bekanntmachung, betreffend die Zahlung Patentamtlicher Gebühren vom 8. März 1917 (RGBl. S. 222), 2. die Bekanntmachung zur Erleichterung der Einzahlung auf Aktien usw. vom 24. Mai 1917 (RGBl. S. 431), 3. die Bekanntmachung über die Zahlung des Bargebotes bei Zwangsversteigerungen vom 24. Mai 1917 (RGBl. S. 432). Im Anschluß an die Verordnung zu 2 hat die Reichsbankverwaltung sämtliche Reichsbankanstalten angewiesen, solche Einzahlungen anzunehmen, nnd für ihre Entgegennahme besondere erleichternde Bestimmungen getroffen. Die Reiäisl'ank im Weltkriege 73 Infolge der von der Reichsbank eingeleiteten Bewegung zur Verbesserung der Zahlungssitten durch Bevorzugung der bargeldlosen Zahlungsform erfuhren die Zusammenschlußbestrebungen der im deutschen Geldverkehr maßgebenden Organe eine mächtige Anregung. Die Banken hatten durch Gründung von Filialen und Depositenkassen und durch die zunehmende Angliederung von Konzernfirmen sich ein gut funktionierendes eigenes Gironetz geschaffen. Dadurch wurden auch die Sparkassen auf die Bedeutung des bargeldlosen Zahlungsverkehrs für die Kundenwerbung aufmerksam. Sie schlössen sich gleichfalls zusammen, schufen sich Spitzenorganisationen in den Girozentralen und eine Zentralstelle in dem Zentralgiroverband, dessen Geschäfte die Deutsche Girozentrale in Berlin als oberstes Geldinstitut der hierher gehörigen Institute führt. Den Höhepunkt der Bestrebungen zur Ausbreitung des bargeldlosen Zahlungsverkehrs bildete die Errichtung einer Zentralstelle zur Förderung des bargeldlosen Zahlungsverkehrs durch die Reichsbank. Ihre Eröffnung fand am 2. Mai 1918 in Gegenwart von Vertretern der großen Verbände, Institute und Behörden durch den Reichsbankpräsidenten Havenstein statt. Die Funktionen der Zentralstelle wurden durch eine besondere, zu diesem Zwecke ins Leben gerufene Dienststelle der Reichsbank, die Abteilung für bargeldlosen Zahlungsverkehr, erfüllt. Der Zentralstelle wurden Provinzial- und Landesstellen nachgeordnet. Die Gründung dieser das ganze Reich überziehenden Organisation erfolgte zu dem Zweck, alle in der Bewegung tätigen Kräfte zusammenzufassen und planmäßig an die Aufklärung der breiten Volksschichten über die Bedeutung der bargeldlosen Zahlungsweise heranzugehen. Der Zentralstelle stand als Beirat ein Kreis von Helfern und Mitarbeitern zur Seite, der sich aus den in der erwähnten Sitzung vertretenen Organisationen und Behörden zusammensetzte und der durch eine Reihe noch nachträglich herangezogener Verbände und Einzelpersonen erweitert wurde. Von der Zentralstelle wurden die allgemeinen Richtlinien gegeben, um eine gewisse Einheitlichkeit des Vorgehens sicherzustellen, während die Arbeiten im einzelnen von Unterorganisationen geleistet werden sollten. Insgesamt wurden 24 Landes- und 19 Provinzialstellen gegründet, die sich im allgemeinen in den Landes- und Provinzialhauptstüdten an die dortigen Reichsbankanstalten anlehnten. Im engen Anschluß an diese Organisationen arbeiteten schließlich 505 Ortsgruppen, davon 396 unter unmittelbarer Leitung der an den gleichen Orten befindlichen Reichsbankanstalten und 109 an Plätzen, an denen sich keine Reichsbankanstalt befand. Wie der Zentralstelle standen auch sämtlichen 74 Die Reichsbank im Weltkriege Organisationen beratende Ausschüsse zur Seite. Sie setzten sich aus Vertretern der Behörden, angesehenen Persönlichkeiten aus dem Beamtenstand und der Bankwelt, Vertretern der Handels- und Landwirtschaftskammern, der Presse, Geistlichkeit, Lehrerschaft, der freien Berufe und den Vorsitzenden größerer Vereine zusammen. Auch angesehene und bekannte Landwirte sowie Beamte der Sparkassen und Genossenschaften wurden zur Mitarbeit herangezogen, so daß eine Gewähr dafür geboten war, daß alle im Geldverkehr sich ergebenden Bedürfnisse und Mißstände zur Kenntnis der Zentralstelle gelangten. Die Tätigkeit der Zentralstelle bestand darin, aufklärend und werbend zu wirken, die Einrichtungen der Träger des bargeldlosen Zahlungsverkehrs auszugestalten und seine Mittel zu verbessern. In den ersten Nachkriegsjahren wurden, wie schon hier bemerkt werden mag, die Bestrebungen zur Förderung des bargeldlosen Zahlungsverkehrs nachdrücklich und mit guten Erfolgen fortgesetzt. Dies bezeugt u. a. die wachsende Zunahme der Kontoinhaber im Postscheckverkehr, die fast eine Million erreichten, der Anschluß weitester Bevölkerungsschichten an die Geldinstitute, die Verbesserung der dem bankmäßigen Zahlungsausgleich dienenden Einrichtungen und die zunehmende Verwendung von Überweisung und Scheck an Stelle der Barzahlung. In einigen Gebietsteilen des Reiches, z. B. im Lande Sachsen, gelang es, über 90°/° der erwerbstätigen Bevölkerung zur Eröffnung von Konten zu veranlassen. Die Zahl der Postscheckämter erfuhr in diesem Jahre eine erhebliche Vermehrung und zog die Errichtung zahlreicher neuer Postscheckkonten nach sich. Die Eisenbahnkassen wurden ermächtigt, zur Erleichterung der bargeldlosen Zahlung von Frachten und Nachnahmebeträgen Schecks vertrauenswürdiger Personen an Zahlungs Statt unter gewissen Voraussetzungen anzunehmen. Die Organisation zur Förderung des bargeldlosen Zahlungsverkehrs wurde, nachdem sie die von ihr erstrebten Ziele erreicht hatte, am Ende des Jahres 1922 wieder aufgelöst. Später, als die Entwertung der Mark immer weiter fortschritt, verlor die bargeldlose Zahlungsweise ihre Grundlage. Die Unterhaltung eines Bank- od'er Postscheckguthabens war gleickbedeutend mit Kapitalverlust, wenn es sich nicht nur um Durchgangsgelder handelte, über die täglich restlos verfügt wurde. Giroüberweisung und Scheck wurden unbrauchbar, da die Verzögerung an der Gutschrift nur um wenige Tage für den Betroffenen einen erheblichen Vermögensverlust bedeutete. Nur der bestätigte Reichsbankscheck nahm einen Die Reichsbank im Weltkriege 75 ungeahnten Aufschwung, da er wie Bargeld verwendet werden konnte und diesem als Wertträger infolge seiner Handlichkeit überlegen war. Trotzdem kann die aufgewendete Mühe, das deutsche Volk zur bankmäßigen Kassenführung zu erziehen, nicht als verloren gelten. Nach eingetretener Stabilisierung hat die Zusammenfassung aller verfügbaren Barreserven bei den Geldanstalten, wie sie durch die bargeldlose Zahlungsweise erreicht wird, angesichts des starken Hinschwindens der Betriebsmittel der deutschen Volkswirtschaft eher erhöhte Bedeutung gewonnen, und es darf mit Sicherheit erwartet werden, daß die vielfachen seitens der Reichsbank gegebenen Anregungen nicht ohne reiche fruchtbringende Wirkung bleiben. Den höchsten Grad von Nutzwirkung in der Anwendung der bargeldlosen Die Abrechnungs stellen Zahlungsweise vermögen die nach dem Muster des Londoner Clearinghouse eingerichteten Abrechnungsstellen zu erzielen. Wie oben erwähnt, bestanden in Deutschland Ende 1913, abgesehen von der Berliner Scheckaustauschstelle, 24 derartiger Stellen. Bis zum Kriegsausbruch hatten sie sich um 3 weitere vermehrt. Die durch den Kriegszustand hervorgerufenen Personalschwierigkeiten nötigten dazu, vier dieser Stellen, und zwar Straßburg, Magdeburg, Königsberg und Wiesbaden, schon im Anfang des Krieges zu schließen. Die Wiedereröffnung der drei letzteren konnte indes noch während des Krieges erfolgen. Neu hinzu traten die Abrechnungsstelle in Danzig (12. Juni 1917), Cassel (24. September 1918) und Barmen (17. Oktober 1918), so daß bei Einstellung der Feindseligkeiten insgesamt 30 Abrechnungsstellen vorhanden waren, von denen sich 29 im Betriebe befanden. Die Entwicklung des Abrechnungsgeschäfts ergibt sich am besten aus der Stückzahl der Einlieferungen und der Anzahl der Teilnehmer. Die Stückzahl der Einlieferungen betrug: 1913 15 589 659 1914 13 702 521 1915 9 996 675 1916 9 958 378 1917 11 082 353 1918 11 868 999 76 Die Rcichsbank im Weltkriege Eine ähnliche Entwicklung zeigt die Zahl der Teilnehmer der Abrechnungsstellen. (Wegen der einzelnen Ziffern vgl. Tabelle 30.) Die in diesen Zahlen zum Ausdruck gelangende Entwicklung darf als eine recht erfreuliche bezeichnet werden, wenn man erwägt, daß die Umstellung der Wirtschaft während des Krieges, insbesondere der Übergang großer Industrien auf das Reich einer Inanspruchnahme der Abrechnungsstellen entgegenwirkte. In diesem Zusammenhange verdient eine Einrichtung erwähnt zu werden, die den Girokontoinhabern auch an solchen Plätzen, an denen sich die Errichtung einer förmlichen Abrechnungsstelle mangels genügenden Verrechnungsmaterials oder wegen räumlicher und sonstiger Schwierigkeiten nicht ermöglichen ließ, die Vorteile einer kostenlosen Einziehung ihrer Platzschecks und einer Verrechnung ohne jede Bargeldbewegung verschaffte: die sogenannte „kleine" Abrechnung. Dieses Verfahren spielt sich wie folgt ab: Die an den Reichsbankgiroverkehr angeschlossenen Firmen, vornehmlich Geldinstitute, ferner aber Post, Eisenbahn, Finanz- und sonstige Behörden, in deren Kassenverkehr Schecks vorkommen, reichen die zur Einziehung bestimmten Schecks mit der Aufschrift: „Nur zur Verrechnung" und mit Giro an die Reichsbank unter Beifügung des Vermerks „ohne Kosten" auf einem besonderen Vordruck möglichst bis 11 Uhr vormittags ein. Die Bezogenen der Schecks müssen Girokonto bei der den Einzug besorgenden Reichsbankanstalt haben. Der Zahlungsort der Schecks muß mit dem Sitz der Bankanstalt übereinstimmen. Um 11 Uhr werden die Endbeträge der Gutschriftsbelege und die von jedem Bezogenen zu honorierenden einzelnen Schecks summiert. Jedem Beteiligten wird die von ihm zu zahlende Summe meist telephonisch mit der Aufforderung angesagt, die von der Bankanstalt quittierten Schecks gegen einen roten Scheck über die mitgeteilte Summe abholen zu lassen. Die Scheckbezogenen haben sich ein für allemal schriftlich zu verpflichten, auf den Telephonanruf den roten Scheck möglichst umgehend einzureichen und etwa nicht in Ordnung gehende Schecks bis I2V2 Uhr zur Gutschrift auf Girokonto wieder zurückzugeben. Unbezahlte Schecks, bei deren Rückgabe im allgemeinen eine Gebühr erhoben wird, werden abgesetzt. Das Verfahren erfreute sich bald großer Beliebtheit und wurde in steigendem Umfange benutzt. Die Reichsbank im Weltkriege 77 Die Entwicklung der fremden Gelder ging während des Krieges mit der Die fremde» Gelder im Entwicklung des Notenumlaufs ungefähr parallel. Während der ersten Hälfte Giroverkehr des Jahres 1914 waren die Bestände entsprechend der leichten Gestaltung des Geldmarktes bereits auf bemerkenswerter Höhe. Nach Kriegsausbruch bewirkte das allgemein hervortretende Bestreben nach Auseinandersetzung und Abwicklung sowie die in der ersten Verwirrung aufsteigende Kreditangst, daß die Guthaben bei der Reichsbank in einem vorher nie dagewesenen Umfange verstärkt wurden. Schon in der letzten Juliwoche wuchs der Bestand der fremden Gelder um mehr als 300 Millionen Mark, in den beiden darauffolgenden Wochen je um mehr als 600 Millionen Mark. In Vorbereitung auf die Einzahlungen der ersten Kriegsanleihe erreichten die fremden Gelder im Jahre 1914 am 23. September mit 2709 Millionen Mark ihren höchsten Stand. Allerdings schwächten die dann vor sich gehenden Einzahlungen auf die Anleihe die privaten Guthaben wieder erheblich. Dennoch stellte sich während der Kriegsmonate dieses Jahres der niedrigste Bestand der gesamten fremden Gelder (1282,1 Millionen Mark am 7. November) immer noch um rund 200 Millionen Mark höher als der höchste in Friedenszeiten je erreichte Bestand. Von der zweiten Novemberwoche an konnte mit einer geringfügigen Unterbrechung bis zum 23. Dezember wieder em Anwachsen auf mehr als 2 Milliarden Mark beobachtet werden. Der Bestand am Jahresschluß 1914 hielt sich um rund 1 Milliarde Mark höher als am Schluß der vorangegangenen 4 Jahre. Einen wesentlichen Einfluß auf die Entwicklung der fremden Gelder übten die öffentlichen Guthaben aus. Infolge der völligen Umstellung der Wirtschaft und des Zahlungs- und Kreditverkehrs erfuhren die Giroumsätze der Reichsbank für öffentliche Rechnung während der letzten 5 Monate des Jahres 1914 gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres eine Steigerung von 169"/». Für den Giroverkehr der privaten Kunden stellte sich diese Steigerung dagegen nur auf 7°/«. In den folgenden Kriegsjahren setzte sich die gleiche Entwicklung sort. Die gesamten Giroumsätze und -guthaben wuchsen von Jahr zu Jahr, wenn auch ein gewisses Auf und Ab die für normale Zeiten charakteristischen Schwankungen im Kapitalbedarf und Kapitalangebot — besonders an den Quartalsterminen — erkennen ließ. Stärkere Veränderungen der Ziffern erfolgten jedesmal im Zusammenhang mit den Einzahlungen auf die Kriegsanleihe. Die höchsten Guthabenbestände wurden im Jahre 1914 am 23. September, in den übrigen Kriegsjahren 1915—1918 am 30. September ausgewiesen. Die Durchschnittsziffern der Guthaben sind für diese Jahre 1335, 1805, 78 Die Reichsbank im Weltkriege 2660, 5255, 8433 Millionen Mark, während die Durchschnittsziffer für das letzte Friedensjahr sich auf 668 Millionen Mark belaufen hatte. In diesen stark gestiegenen Durchschnittsziffern, die eine verhältnismäßig weit erheblichere Steigerung als die Ziffern des Notenumlaufs erkennen lassen, kommt die große Flüssigkeit der privaten Wirtschaft als Folge des Liquidierungsprozesses und der durch Barzahlung entlohnten Kriegslieferungen mehr noch als die Inanspruchnahme der Reichsbank durch das Reich zum Ausdruck. Während nämlich die öffentlichen Guthaben im Durchschnitt sich gegen 1913 bis 1918 knapp ver- neunfachten, zeigt die Durchschnittsziffer der privaten Guthaben vom Jahre 1918 gegenüber der Durchschnittsziffer von 1913 eine Erhöhung um das 14fache. Die Tage der höchsten Privatguthaben fallen mit den oben genannten Tagen der höchsten Gesamtgiro guthaben zusammen. (Über die Ziffern der gesamten Giroumsätze — Einnahmen und Ausgaben — und der Giroübertragungen, über die Zahl der Kontoinhaber, die Umsätze und Guthaben der Reichs- und Staatskassen pp. vgl. Tabellen 20 bis 30.) Aus einem Vergleich der Ziffern des prozentualen Anteils der für Reichs- nnd Staatskassen auf Girokonto vereinnahmten und verausgabten Beträge an den Gesamtumsätzen wird die große Verschiebung deutlich, die der Krieg gebracht hat. Während 1913 die Umsätze der Reichs- und Staatskassen nur 24,37° des Gesamtumsatzes ausmachten, stellten sich die entsprechenden Verhältnisziffern für die Jahre 1914 bis 1918 auf 34,8, 47,2, 43,8, 52,7 und 43,47°. Der Absatz von Schatzanweisungen Daß die Reichsbank in immer wachsendem Maße den durch die Kriegführung bedingten außerordentlichen Kreditbedarf des Reiches durch Hereinnahme von Schatzanweisungen zu befriedigen sich genötigt sah, ist bereits oben bemerkt worden. Selbstverständlich konnte und sollte diese Deckung des Kreditbedarfs nur eine vorläufige sein. Die Reichsbankverwaltung war deshalb unausgesetzt bestrebt, die hereingenommenen Schatzanweisungen im Wege der Rediskontierung am offenen Markte unterzubringen, um damit einer inflationistischen Wirkung des Anwachsens der schwebenden Schuld vorzubeugen. Der Absatz der Schatzanweisungen nahm mit der steigenden Geldflüssigkeit einen großen Umfang an, da die Nachfrage mangels anderer Anlagemöglichkeiten ständig wuchs. Um ihn zu fördern, sicherte die Reichsbank den Abnehmern die Rediskontierbarkeit derjenigen Stücke zu, deren Laufzeit Die Reich sbank im Weltkriege 79 3 Monate nicht überstieg. Der auf Schatzanweisungen gewährte Zinsfuß richtete sich nach der Länge der Laufzeit, indem für längere Fälligkeiten günstigere Sätze gewährt wurden als für kurzfristige Schatzanweisungen. Vorzugssätze erhielten Banken und große Vermögensverwaltungen bei Abnahme großer Beträge und vor allem diejenigen Käufer, die sich verpflichteten, die Schatzanweisungen später in Kriegsanleihen umzuwandeln. Eine solche Fundierung der schwebenden Schuld hatte die Reichsfinanzverwaltung in vollem Einklänge mit der Reichsbank von vornherein in Aussicht genommen. In der Förderung dieser Fundierung erblickte die Reichsbankverwaltung eine ihrer wichtigsten Aufgaben. Sie war deshalb unablässig und mit größtem Erfolge bemüht, für die Unterbringung der Kriegsanleihen Sorge zu tragen. Um einer weitestmöglichen Unterbringung der Kriegsanleihen die Wege Vorbereitung zu bereiten, mußte vor allem dafür gesorgt werden, daß die verfügbaren Mittel ^ d^e EnUssion^ des Marktes in größtem Umfange dem Zwecke der Kapitalanlage in Kriegs- °-r Kriegsanleihen anleihen unter Erschwerung anderer Anlagemöglichkeiten vorbehalten blieben. Die alsbald in die Wege geleiteten Beschränkungen des Börsenverkehrs sind unter diesem Gesichtspunkte zu beurteilen. Die Börse war in der ersten Panikstimmung geschlossen worden. Später war dann wieder ein gewisser, allerdings außeramtlicher Verkehr zustande gekommen. Durch die Schließung erfuhr der für die Umsätze im Börsenverkehr, besonders für die Geschäfte spekulativer ' Art, benötigte Kapitalbedarf eine starke Einschränkung. Das Ausschalten der amtlichen Stelle für die Vermittlung von Angebot und Nachfrage auf dem Kapitalmarkt minderte die Gelegenheit zur Anlage. Um Mißbräuchen vorzubeugen, die sich in dem nichtamtlichen Börsenverkehr herauszubilden drohten, erließ der Bundesrat die Verordnung, betreffend Verbot von Mitteilungen über Preise von Wertpapieren usw. vom 25. Februar 1915 (RGBl. S. III), die in einzelnen Punkten im Interesse des Effektenhandels später durch weitere Verordnungen abgeändert worden ist. Erst seit dem 1. Dezember 1917 bestand wieder ein wenn auch nur beschränkter Börsenverkehr mit amtlichen Kursfeststellungen. Neben die Beschränkung des Börsenverkehrs mit dem Ziel, den Geldmarkt nach Möglichkeit für die Kriegsfinanzierung des Reiches freizuhalten, trat die Zurückdrängung des langfristigen Geld- und Kapitalbedarfs der staatlichen, 80 Die Reichsbank im Weltkriege kommunalen und privaten Stellen. Zunächst war die Reichsbankverwaltung bestrebt, derartige Kreditbedürfnisse auf den Weg des kurzfristigen Kredites bei den Banken oder Reichsdarlehnskassen zu verweisen; sie fand hierfür bei allen in Frage kommenden Stellen verständnisvolles Entgegenkommen. Handel, Industrie und Banken unterwarfen sich zunächst freiwillig einer Kontrolle ihres langfristigen Kapitalbedarfs. Auf die Dauer reichte diese Kontrolle jedoch nicht aus. Es mußte vielmehr eine gesetzliche Handhabe geschaffen werden, um die Gesellschaften nötigenfalls zur Klarstellung ihrer Betriebsverhältnisse zwingen zu können. Diese Gesichtspunkte lagen der Bekanntmachung über die staatliche Genehmigung zur Ausgabe von Teilschuldverschreibungen und Vorzugsaktien vom 8. März 1917 (RGBl. S. 220) und der Bekanntmachung über die staatliche Genehmigung zur Errichtung von Aktiengesellschaften usw. vom 2. November 1917 (RGBl. S. 987) zugrunde. Erstere bestimmte, daß auch die nicht auf den Inhaber ausgestellten Teilschuldverschreibungen, sofern sie wirtschaftlich die gleichen Merkmale wie die (unter Z 795 BGB. fallenden) Inhaber-Schuldverschreibungen aufwiesen sowie solche Aktien, welche vorzugsweise das Recht auf eine im voraus bestimmte nach oben fest begrenzte Dividende gewähren, bis auf weiteres nur mit Genehmigung der Landeszentralbehörde in den Verkehr gebracht werden durften. Die zweite Bekanntmachung richtete sich gegen die wachsende Belastung des Kapitalmarktes durch Ausgabe von Jndustrieaktien. Sie forderte die staatliche Genehmigung zur Gründung und Kapitalerhöhung von Aktiengesellschaften, Kommanditgesellschaften auf Aktien sowie (zur Vermeidung von Umgehungen) von Gesellschaften mit beschränkter Haftung. Bei verhältnismäßig geringfügigen, die Grenze von 300 000 Mark nicht überschreitenden Kapitalansprüchen konnte von der Genehmigungspflicht für die Gründung und Kapitalerhöhung abgesehen werden. Über den Antrag auf Genehmigung hatte die Zentralbehörde des Bundesstaates zu entscheiden, in dessen Gebiet die Gesellschaft ihren Sitz hatte. Eine völlige Zentralisierung des Genehmigungsverfahrens bei einer Reichsstelle erschien schwer durchführbar. Die Anträge auf Genehmigung mußten daher bei den Landeszentralbehörden gestellt, zunächst von ihnen geprüft und auch von ihnen beschieden werden. Um aber eine einheitliche Handhabung zu gewährleisten und den mit der Leitung der Geldwirtschaft des Reichs betrauten Stellen den erforderlichen Einfluß zu sichern, hat der Reichs- Dic Reichsdank im Wcltlrieqo .^1 kauzler auf Grund der ihm durch die Verordnung gegebeueu Ermächtigung be- stimmt, daß die Genehmigung nur im Einvernehmen mit dem Reichsbank- Direktorium erteilt werden sollte. Die Landeszentralbehörde blieb hiernach befugt, von sich aus ohne weitere Mitwirkung einen Antrag abzulehnen. Wollte sie dagegen einem Antrage stattgeben, so mußte sie sich des Einverständnisses der Reichsbank versichern. Die genannten Bestimmungen wurden milde gehandhabt. Der leitende Gesichtspunkt war, zu entscheiden, ob die Lage des Kapitalmarktes und die Rücksicht auf die Kriegs- und Übergangswirtschaft die Gründung oder Kapitalerhöhung zuließen. Die mit einem erheblichen Arbeitsaufwand verknüpfte Mitwirkung der Reichsbank bei Genehmigung von Anträgen zur Errichtung oder zur Kapitalerhöhung voll Aktiengesellschaften faud am 15. Oktober 1920 ein Ende. Die Beeinflussung des Geld- und Kapitalmarktes durch die Gesetzgebung Di- Kriegsanleihe» schuf gewisse finanzpolitische Voraussetzungen für die Placierung der Anleihen. Ihr großer Erfolg ist der Opferwilligkeit aller Klassen der Bevölkerung zu danken, die sich, wie bei der Goldsammeltätigkeit, in wahrhaft bewunderungswürdiger Weise zeigte. Beweis dafür ist vor allem die große Zahl der Zeichnungen, aus der zu ersehen ist, daß die Kriegsanleihen mehr als irgend eine Anleihe zuvor Volksanleihen waren und in allen Schichten der Bevölkerung Wurzel gefaßt hatten. Daß die Überzeugung von der Bedeutung eines Erfolges der Anleihen Allgemeingut aller Bevölkerungsklassen wurde, und daß selbst die kleinsten brachliegenden Kapitalien zur Erringung dieses Erfolges herangezogen wurden, ist der von der Reichsbankverwaltung planmäßig organisierten Aufklärungstätigkeit und der Mitarbeit weitester Kreise zu danken. Die ersten Anleihen bedurften einer eigentlichen Werbetätigkeit nicht; sie setzten sich sozusagen von selbst ab. Die Reichsbank beschränkte sich auf Erlasse von Aufrufen zur Zeichnung, die der Presse zum Abdruck zur Verfügung gestellt wurden. Weitere den Zeitungen zugestellte Artikel beabsichtigten weniger eine Propaganda; sie waren vielmehr dazu bestimmt, die breite Öffentlichkeit mit dem Wesen und der Technik der Anleihen vertraut zu machen. Als eigentliches Inserat wurden nur die Anleihebedingungen (Prospekt) veröffentlicht. In den 1. ,^ Die Reichsbank im Weltkriege Dienst der sogenannten persönlichen Werbearbeit stellten sich lediglich die mit dem Anleihegeschäst betrauten Zeichnungs- und Vermittlungsstellen, an die von der Reichsbank und auch auf deren Anregung von den in Frage kommenden Verbänden besondere Aufrufe ergingen (Sparkassenverband, Preußische Zentral- genossenschaftskasse, landwirtschaftliche Zentraldarlehnskasse, Reichsverband ländlicher Genossenschaften, Allgemeiner Verband der auf Selbsthilfe beruhenden Erwerbs- und Wirtschaftsgenossenschaften). Für die zweite Anleihe wurde das erste „Merkblatt" herausgegeben, in dem die Zeichnungsbedingungen volkstümlich erläutert wurden. Doch wurde dieses nicht als Flugblatt verbreitet, sondern nur von den Zeichnungs- und Vermittlungsstellen an den Schaltern abgegeben. Zugleich erfuhr der Kreis der für die Veröffentlichungen von Artikeln in Anspruch genommenen Zeitungen eine Erweiterung, so daß bei der zweiten Anleihe bereits 3783 Zeitungen in Frage kamen. Ungefähr in demselben Rahmen bewegte sich die Arbeit für die dritte Kriegsanleihe. Einen Wendepunkt bildete die vierte Kriegsanleihe insofern, als im Februar 1916 der Grundstein zu einer großzügigen Werbeorganisation gelegt wurde. Es war die Beobachtung gemacht worden, daß die Bevölkerung des platten Landes und der Kleinstädte sich bis dahin in nennenswertem Umfange an den Kriegsanleihen nicht beteiligt hatte, nicht etwa aus Mangel an patriotischem Gefühl, sondern weil sie finanziellen Fragen zu ferne stand. Der Schwerpunkt dieser Aufklärungsarbeit sollte nicht in der Verbreitung von Druckschriften, sondern in dem gesprochenen Worte, in der persönlichen Fühlungnahme mit den betreffenden Kreisen liegen. Der hierzu notwendige Apparat wurde mit Hilfe behördlicher Instanzen aufgestellt, die Organisationsarbeit durch Vermittlung der zuständigen Ministerien den Landräten und gleichgestellten Behörden der Bundesstaaten übertragen. Diese wurden in Gemäßheit eines von der Reichsbank ausgearbeiteten festen Organisationsplanes angewiesen, auf Grund ihrer Personalkenntnisse in jeder Gemeinde und in jeder Landstadt eine Persönlichkeit auszuwählen, die unter Zugrundelegung eines gedruckten, von der Reichsbank gelieferten Vortragsentwurfs in der Lage war, in einer öffentlichen Versammlung der Bevölkerung die Beteiligung an der Kriegsanleihe nahezulegen. Für die Auswahl der örtlichen Vertrauensmänner, deren Stellung eine ehrenamtliche war, kamen in der Regel Lehrer, Geistliche, Gemeindevorsteher, Amtsvorsteher, Bankbeamte, Landwirte in Frage. Die Lehrer und Geistlichen wurden daneben durch Vermittlung der betreffenden Ministerien und kirchlichen Instanzen zur Mitarbeit besonders aufgerufen. Die Reichsbank im Weltkriege 83 Obwohl der Erfolg dieser Aufklärungsarbeit in dem hohen Betrag besonders von Kleinzeichnungen unverkennbar war, wurden bei der fünften Anleihe weitere Propaganda-Mittel ähnlicher Art, wie sie in den feindlichen Ländern mit Erfolg versucht worden waren, von der Reichsbank herangezogen: so das Werbeinserat in den Zeitungen, das Plakat, das Flugblatt und das Kino. Allerdings wurde von diesen Werbemitteln bei der fünften Anleihe noch verhältnismäßig geringer Gebrauch gemacht. Erst die sechste Kriegsanleihe brachte eine wirkliche Propaganda größeren Stils. Im November 1916 wurde als Zentralstelle für die Aufklärungsarbeit das Nachrichtenbüro für die Kriegsanleihen bei der Reichsbank errichtet. Bereits Anfang Dezember 1916 ging man daran, die für die 4. Kriegsanleihe geschaffene und seitdem bestehende Organisation für die Zwecke der diesmal wesentlich veränderten Aufklärungsarbeit umzustellen. Die Aufklärungsarbeit sollte durch Vorträge im großen Maßstab ausgeführt werden und keine direkte Werbearbeit darstellen. Die Vorträge sollten deshalb auch nicht wie früher in einer Aufforderung zur Zeichnung ausklingen, sondern hatten den Zweck, die Bevölkerung mit der wirtschaftlichen und finanziellen Lage Deutschlands vertraut zu machen, um auf diesem Wege die Stimmung für die neue Kriegsanleihe vorzubereiten. Es entstand demnach eine scharfe Scheidung zwischen der vorbereitenden Aufklärungsarbeit und der eigentlichen Werbearbeit. In ihrer Zentralstelle bediente sich die Reichsbank im Gegensatz zu England einer ganz beschränkten Zahl von Arbeitskräften. Der Arbeitsstab setzte sich nur aus 4 Beamten und 24 Aushilfskräften zusammen; das Versandpersonal ist in diesen Ziffern einbegriffen. Zur fachmännischen Beratung standen 3 bis 4 Beiräte aus dem Reklamefach zur Seite, denen die einzelnen Gebiete als Spezialreferate zugewiesen waren, Zeitungs-, Bühnen-, Lichtbild-, Plakat- und Flugblatt-Propaganda. Die Werbearbeit in der Provinz wurde durchweg von ehrenamtlichen Helfern geleistet. Zu der Werbearbeit trat eine Reihe anderer Maßnahmen, die sämtlich die Anleihezeichnung und die Flüssigmachung von Mitteln für die Zeichnung zu erleichtern bestimmt waren. So war z. B. der Verzicht der Sparkassen auf die Kündigungsfristen von größter Wichtigkeit für den Erfolg der Anleihen. Von feiten des Deutschen Sparkassenverbandes wurde er in einer auf Veranlassung des Reichsbank-Direktoriums anberaumten Sitzung in den Räumen der Reichsbank Berlin beschlossen und in einem Aufruf dieses Verbandes sämtlichen Sparkassen nahegelegt. Auch die Genossenschaften und Banken, die statutarisch nicht an Kündigungsfristen gebunden waren, gaben die auf längere Fristen eingezahlten «' ) 84 Die Reichs dank im Weltkriege Gelder für Anleihezwecke ohne Kündigung frei. Die Reichsbank lieferte bei den letzten Anleihen den Sparkassen und Kreditgenossenschaften Anteilscheine zur Weitergabe an die kleine Sparkundschaft, um dem vielfach geäußerten Wunsche nach Abschnitten unter 100 Mark entgegenzukommen. Durch Gewährung von Vorschüssen wurden die Zeichnungen der Beamten erleichtert. Auch eine große Zahl privater Unternehmer forderte ihre Angestellten und Arbeiter zur Zeichnung auf und erleichterte die Zeichnungen durch Vorschußzahlungen. Post und Eisenbahn erklärten sich bereit, die Zinsscheine der Kriegsanleihen und Schatzanweisungen kostenlos einzulösen. Die Portofreiheit in Schuldbuchangelegenheiten wurde erweitert. Die Reichsdarlehnskassen stellten zur Beseitigung der Schwierigkeiten, die durch den Abzug größerer Guthaben infolge der Anleihezeichnungen bei den Geldinstituten sich hätten ergeben können, ihre Dienste zu Vorzugssätzen zur Verfügung, indem sie für nachweislich zum Zwecke der Kriegsanleihezeichnung benötigte Lombardvorschüsse einen geringeren Satz berechneten als für die übrigen Darlehne vorgesehen war. Außerdem wurde vom 16. Februar 1917 ab der Beleihungssatz für Kriegsanleihen von 75°/» des Nennwertes auf 85°/° des Kurswertes erhöht. Die Inanspruchnahme der Darlehns- kassen für diese Zwecke blieb jedoch gering. Sie erreichte nur bei der 1. Kriegsanleihe reichlich ein Viertel der gesamten am ersten Pflichteinzahlungstermin bezahlten Summe und blieb bei den folgenden Kriegsanleihen in wachsendem Maße stark dahinter zurück. Alles in allem war das Ergebnis der Kriegsanleiheemissionen ein außerordentlich günstiges. Insgesamt wurden über 98 Milliarden Mark gezeichnet. Die Zeichnungen verteilten sich auf die einzelnen Anleihen wie folgt: Gesamtzeichnungsergebnis in Millionen Mark: 1. Kriegsanleihe 4 481 2. ?, 9 106 3. 12 163 4. " 10 768 5. 10 699 6. 13 122 7. 12 626 8. 15 001 9. 10 433 98 399 Die Reichs dank im Weltkriege In diesem Zusammenhange dürfen die Dienste nicht unerwähnt bleiben, welche die Reichsbank dem Reiche bei der Ausführung des Kriegssteuergesetzes vom 21. Juni 1916 (RGBl. S. 561) und des Gesetzes über eine außerordentliche Kriegsabgabe für das Rechnungsjahr 1918 vom 26. Juli 1918 (RGBl. S. 964) leistete. Auf Grund der Ausführungsbestimmungen zu diesen Gesetzen sind alle selbständigen Reichsbankanstalten und das Kontor der Reichshauptbank für Wertpapiere als Annahmestellen für die Schuldverschreibungen und Schatzanweisungen der Kriegsanleihen bezeichnet worden, welche bei Entrichtung der Abgaben an Zahlungs Statt anzunehmen waren. Über die Entwicklung des Bestandes der Bank an unverzinslichen Depo- V^^°^°^ siten, an verschlossenen Depositen, an offenen Depots und an Wertpapieren sowie über die Höhe der Anweisungen zur Wiederauszahlung geben die Tabellen 28, 29, 51, 52 eingehende Auskunft. Durch den Ausbruch des Weltkrieges war die deutsche Valuta von vorn^ Die Entwicklung der deutschen Va herein ernstlich gefährdet. Das deutsche Kapitalvermögen im feindlichen Auslande wurde mit Beschlag belegt. Die deutschen Forderungen auf das feindliche Ausland wurden uneinziehbar. Der in Friedenszeiten sehr erhebliche Gewinn aus dem Seetransportgeschäst fiel fort. Der deutsche Export wurde auf das äußerste beeinträchtigt, während ein starker Import für Zwecke der Volksernährung wie für Zwecke der Kriegführung sich als unabweislich erwies. Es liegt auf der Hand, daß alles dies, ganz abgesehen von der im Laufe des Krieges eintretenden, mit dem Anwachsen der schwebenden Schuld zusammenhängenden inflationistisch wirkenden Vermehrung der Zahlungsmittel den Markkurs mehr und mehr drücken mußte. Der fortgefetzt sich verschärfende Druck kam in der Kursbewegung zum Ausdruck, sobald an der Börse wieder ein, wenn auch nicht amtlicher Verkehr sich herausgebildet hatte. Auf Grund der oben bereits erwähnten Verordnung, betreffend das Verbot von Mitteilungen über Preise von Wertpapieren usw., vom 25. Februar 1915 (RGBl. S. III), wurde auch die Veröffentlichung der im inländischen Börsenverkehr nicht amtlich ermittelten Börsenkurse verboten. Nur die Veröffentlichung der an den ausländischen Plätzen notierten Devisenkurse blieb gestattet. 86 Die Reichsbank im Weltkriege Je länger der Krieg dauerte, desto schwerer wurde die Versorgung des legitimen Einfuhrhandels mit ausländischen Zahlungsmitteln. Mit Rücksicht hierauf erschien eine Regelung des Devisenhandels unter wesentlicher Beteiligung der Reichsbank unerläßlich; sie sollte vornehmlich die Beschaffung der notwendigen Devisen und die Verwendung der an den Markt gelangenden ausländischen Zahlungsmittel zur Befriedigung der Ansprüche des legitimen Einfuhrhandels nach Möglichkeit sicherstellen, ferner aber den mehr und mehr hervortretenden nachteiligen Wirkungen der Spekulation und der Arbitrage auf die Devisenkurse begegnen. Die Regelung erfolgte durch die Bekanntmachung über den Handel mit ausländischen Zahlungsmitteln vom 20. Januar 1916 (RGBl. S. 49), welche eine Kontrolle und Konzentration des Devisenverkehrs schuf. Der Devisenhandel wurde in die Hände der Reichsbank und einer Reihe von ersten sachverständigen und vertrauenswürdigen Firmen gelegt, die sich in bezug auf die Ausführung der Geschäfte im öffentlichen Interesse bestimmten Einschränkungen und Kontrollen zu unterwerfen bereit waren. Ausländische Geldsorten und Noten sowie Auszahlungen, Schecks und kurzfristige Wechsel auf das Ausland durften im Betriebe eines Handelsgewerbes fortan nur bei diesen Stellen gekauft, umgetauscht oder darlehnsweise erworben und nur an sie verkauft, verpfändet oder veräußert werden. Ebenso war die Verfügung über Guthaben im Auslande zum Zwecke des Erwerbes von Zahlungsmitteln oder von Guthaben in einer anderen Währung als derjenigen, auf die das Guthaben lautete, nur zulässig, wenn der Erwerb bei den obengenannten Stellen erfolgte. Am 28. Januar 1916 trat die neue Regelung in Kraft. Die Bekanntmachung und Mitteilung der täglich unter dem bestimmenden Einfluß der Reichsbank festgelegten Kurse wurde im Verordnungswege ausdrücklich zugelassen. Einige Lücken der Regelung, die sich späterhin besonders insofern bemerkbar machten, als der Markzahlungsverkehr nach dem Auslande zunächst nicht erfaßt worden war, führten zu Anfang des Jahres 1917 zu einer Neuerung. Die Bekanntmachung über den Zahlungsverkehr mit dem Auslande vom 8. Februar 1917 (RGBl. S. 105) faßte den Devisenhandel nunmehr noch straffer zusammen. Es erschien geboten, auch die nicht im Betriebe eines Handelsgewerbes abgeschlossenen Devisengeschäfte zu erfassen, neben den Zahlungsmitteln die Forderungen und Kredite in ausländischer Währung in die Regelung einzu- beziehen und die Verfügung über Zahlungsmittel, Forderungen und Kredite in ausländischer Währung ohne Einwilligung der Reichsbank nur zugunsten einer der zum Devisenhandel zugelassenen Banken (Devisenbanken) zu gestatten. Die Reichsbank im Weltkriege 87 Abgesehen von dieser scharfen Zusammenfassung und Überwachung des Devisenhandels ergab sich die Notwendigkeit, den starken Markzahlungsverkehr nach dem Auslände, der infolge der Knappheit der dem deutschen Markte zufließenden Devisen außerordentlich angewachsen war, der Einwilligung der Reichsbank zu unterwerfen. Ebenso wurde die Eingehung von Verbindlichkeiten gegenüber im Auslande ansässigen Personen und Firmen — allerdings nur auf den für die Valutaregulierung wichtigsten Gebieten (wenn es sich um den Erwerb von Waren, Wertpapieren, Kostbarkeiten, Kunst- und Luxusgegenständen, Grundstücken und Schiffen handelte) — von der Einwilligung der Reichsbank abhängig gemacht, ohne deren Zustimmung auch die Einräumung von Markkrediten an im Auslande ansässige Personen und Firmen unzulässig war. Ausnahmen von diesen Bestimmungen konnte der Reichskanzler zulassen, deren wichtigste in der Bekanntmachung über den Zahlungsverkehr mit dem Auslande vom 8. Februar 1917 (RGBl. S. 105 ff.) zusammengefaßt sind. Nach der neuen Regelung bedurfte es einer besonderen Einwilligung der Reichsbank schon für den Abschluß des der Devisenabgabe zugrunde liegenden Geschäfts. Die Übernahme einer solchen erhöhten Kontrolle durch die Reichsbcmk allein würde zweifellos eine Verlangsamung der geschäftlichen Abwicklung herbeigeführt haben, die den Interessen aller beteiligten Stellen sowohl der Gewerbe- und Handelskreise als auch der Kommissionäre und der Devisenbanken selbst nicht förderlich gewesen wäre. Es erschien deshalb zweckmäßig, die Devisenbanken und Kommissionäre in möglichst weitem Umfange bei der Entscheidung über die Zulässigkeit der Devisenabgabe unter strengster Beobachtung der ergangenen Vorschriften mitwirken zu lassen. Außerdem wurden auch die Zweiganstalten der Reichsbank weitgehend mit der Stellvertretung des Reichsbank-Direktoriums bei der Erteilung von Einwilligungen betraut. Um das Angebot von Markgeld im Auslande möglichst zu verringern und den Markzahlungsverkehr mit dem Auslande besser überwachen zu können, sah sich die Reichsbank veranlaßt, Einkaufsbewilligungen für Waren, soweit es sich nicht um Ankauf aus Österreich-Ungarn oder den besetzten Gebieten handelte, tunlichst nur unter der Bedingung zu erteilen, daß in ausländischer Währung gekauft und gezahlt würde. Um den Mißbrauch von Markguthaben zum Zwecke der Rubelspekulatiou zu unterbinden, erschien es ferner geboten, durch Bekanntmachung vom 17. März 1917 (RGBl. S. 235) die Ein- und Ausfuhr von auf Rubel lautenden Geldzeichen (Münzen, Banknoten, Kreditbilletten usw.) im Verkehr mit dem Neutralen Auslande zu verbieten. 88 Die Reich sbank im Weltkriege Eine Reihe von weiteren Maßnahmen sollte die Beschaffung von Guthaben und Krediten im Auslande fördern. Dahin gehörte außer erleichternden Vorschriften für die Versteuerung ausländischer Wertpapiere vor allem die Be kanntmachung über ausländische Wertpapiere vom 22. März 1917 (RGBl. S. 260). Sie verfolgte den Zweck, den freiwilligen Verkauf von Wertpapieren nach dem Auslande zu beschleunigen und zu steigern, indem sie dem Reichskanzler die Ermächtigung erteilte, die Überlassung ausländischer Wertpapiere an das Reich anzuordnen, sofern die Papiere nicht binnen einer kurzen, in der Anordnung festgesetzten Frist in das Ausland veräußert wurden. Daneben war beabsichtigt, für Rechnung des Reiches bestimmte Gattungen von Wertpapieren, deren Verwendung durch Berkauf oder Beleihung im Auslande nutzbringend erscheinen konnte, gegen angemessene Vergütung einzufordern. Zu diesem Zweck trat zunächst die Reichsbank auf Grund des Ergebnisses der von ihr besorgten Bestandsaufnahme ausländischer Wertpapiere (Bekanntmachung vom 23. August 1916 RGBl. S. 953) mit einer Anzahl von Personen und Bankfirmen wegen freiwilliger Überlassung von Wertpapieren zur Leihe an das Reich in Verbindung. Dann folgte die Bekanntmachung vom 22. Mai 1917 (RGBl. S. 429). welche bestimmte, daß dem Reiche gewisse schwedische, dänische und schweizerische Wertpapiere überlassen werden sollten, die als Unterlage für die zur Beschaffung ausländischer Zahlungsmittel im Interesse des Reichs abgeschlossenen Kreditgeschäfte zu dienen hatten. Die betreffenden Papiere mußten bis zum 15. Juni 1917 durch Vermittlung einer Reichsbankanstalt oder einer anderen Bank oder eines Bankiers dem Statistischen Büro des Reichsschatzamts zwecks Überlassung an das Reich angezeigt werden, sofern sie nicht bereits vorher dem Reiche freiwillig zur Verfügung gestellt worden waren. An der Ablieferung der vom Reiche übernommenen Papiere wirkten die Reichsbankanstalten wesentlich mit. Dem Zwecke, den Mangel an Devisen in Deutschland zu beheben, dienten ferner die Bekanntmachung über die Anmeldung von Zahlungsmitteln in ausländischer Währung und von Forderungen auf Verbündete und neutrale Länder vom 31. August 1917 (RGBl. S. 737) sowie die Bekanntmachung, betreffend die Übertragung von Zahlungsmitteln und Forderungen in auslas discher Währung auf die Reichsbank vom 31. August 1917 (RGBl. S. 741). Die genannten Verordnungen und die daraufhin von der Reichsbank getroffenen Maßnahmen waren für die Bewegung der Devisenkurse von entscheidender Bedeutung. Von Beginn des Krieges bis zum 1. Oktober 1917 hatte der Kurs der Mark an den ausländischen Börsen eine von Schwankungen und ? ic Rcichsda n k i in Weltlr > e c ^'1 rückläufigen Bewegungen zuweilen unterbrochene langsam absteigende Richtung eingeschlagen. Daß ohne die Verfügbarmachung der in Deutschland vorhandenen ausländischen Werte und ohne die eingeführten Kontroll- und Überwachungsmaßnahmen die Abwärtsbewegung eine viel schärfere gewesen wäre, kann keinem Zweifel unterliegen. Von Ende Oktober 1917 ab datiert ein starkes plötzliches Ansteigen des Markkurses, das etwa zu Beginn des Jahres 1918 seinen Höhepunkt erreichte. Der starke Umschwung in der Richtung der Kursbewegung im Oktober 1917 war auf den Abschluß verschiedener großer durch die Reichsbank vermittelter Kreditabkommen in den neutralen Ländern und auf eine dadurch mögliche Intervent:onstätigkeit der Reichsbank an den Börsen Plätzen des neutralen Auslandes zurückzuführen. Man mnß bis zum Dezember 1915 zurückgehen, um Kurse zu finden, wie sie bei dieser Aufwärtsbewegung erreicht wurden. Der günstige Kursstand konnte bis in den Juni 1918 behauptet werden. Von diesen: Tage an erfolgte ein neuer Abstieg des Kurses, der bis zum Jahresschluß mit nur einer Unterbrechung im Oktober anhielt, jedoch sank der Markkurs erst nach dem Zusammenbruch auf den tiefsten Stand des Jahres 1917. Nähere Einzelheiten über die Entwicklung des Markkurses ergeben sich aus der folgenden Darstellung, der die Marknotierung an den ausländischen Börsen zugrunde gelegt ist, weil die ausländischen Notierungen sich nur in beschränktem Maße und für kurze Zeit von hier aus beeinflussen ließen, während eine Regulierung der Jnlandsnotierungen in erheblich weiterem Umfange möglich war: In Amsterdam wurde der höchste Kurs der Mark im dritten Vierteljahr 1914 mit 59,17, der niedrigste mit 54,85 (Parität 100 ^ 59,30 Kkl.), ini vierten Vierteljahr der höchste Kurs mit 55,55, der niedrigste mit 52,45 notiert. Im Jahre 1915 stellten sich die höchsten und tiefsten Notierungen auf 54,25 und 42,35; 1916 auf 46,05 und 38,87; 1917 auf 45,35 und 30,55 und 1918 auf 47,55 und 26,40. An den tiefsten Kursen gemessen betrug die Entwertung der Mark demnach in den Jahren 1914 11,6°/. 1915 28,6°/» 1916 34,5°/» 1917 48,5°/» 1918 55,5"/» 9» Die Reichsbank im Weltkriege Die entsprechenden Marknotierungen in Zürich (Parität 100 ^ 123,45 skrs.) waren folgende: höchster niedrigster Kurs Entwertung 1914 117,50 III — 10,1°/° 1915 110,17 98,50 20,2°/° 1916 98,50 78,875 36,1°/° 1917 86,— 59,875 51,5°/° 1918 89,125 53,375 56,8°/° lm (Parität 100 ^ 88,89 Kr.) 1914 89,30 84,50 4,9°/° 1915 87,75 68,25 23,2°/° 1916 69,30 55,— 38,1°/° 1917 60,— 33,— 62,9°/» 1918 63,— 38,— 57,3°/°. Die Reichsbank vom Kriegsende bis zur Stabilisierung der Mark (1918—1923) unglückliche Ausgang des Krieges, der Zusammenbruch, der ^'^ l^Ä^^'M^ Politische Umsturz und die daraus sich ergebenden weiteren Galgen erschütterten das Wirtschaftsleben ans das schwerste. Durch die - harten Waffenstillstandsbedingungen, die Demobilisierung des Heeres und die Wiederumstellung der Industrie aus den Friedensstand wurde die wirtschaftliche Entwicklung außerordentlich belastet. Die Lage verschlechterte sich alsbald noch dadurch, daß Streiks und Unruhen die Produktion teilweise ganz lahmlegten. Auch im Jahre 1919 blieb die wirtschaftliche Tätigkeit durch Rohstoff- und Kohlenmangel, durch Warenknappheit und Teuerung, durch Verkehrsschwierigkeiten, insbesondere durch einen Eisenbahnerstreik, vielfache innere Unruhen und Ausstände in hohem Grade beeinträchtigt. Wenngleich die innerpolitische Lage nach Verabschiedung der neuen Verfassung sich befestigte, so bestand doch die Unsicherheit über die internationale Lage Deutschlands auch nach Abschluß des Friedensvertrages weiter. Sie mußte für die wirtschaftliche Entwicklung ein schweres Hemmnis sein. Nach Aufhebung der Blockade waren zur Versorgung der hungernden Bevölkerung starke Lebensmittelimporte unabweislich, während der Export noch völlig darniederlag. Die Lage der Reichsfinanzen machte die Aufnahme großer Kredite notwendig, die im Wege langfristiger Anleihen nicht gedeckt werden konnten, so daß die schwebende Schuld höher und höher stieg. Unter der Ein- !'^> Die Reichsbank vaiu Kriegsende bis zur Stabilisierung der Marl ilMtt 1923) Wirkung aller dieser Ursachen sank die Mark in einem bis dahin nicht für möglich gehaltenen Umfange. Der Zahlungsmittelbedarf steigerte sich mehr und mehr. Das Jahr 1920 brachte keine Veränderung. Der Mangel an Rohstoffen nnd Nahrungsmitteln, starke Preis- und Lohnsteigerungen, unbefriedigende Ergebnisse der Produktion, Absatzstockungen und weiterhin die starken Kreditbedürfnisse des Reiches dauerten fort. Dazu traten von neuem Streiks und Unruhen. Ein weiteres Sinken der Valuta war die notwendige Folge. Immerhin suchten sich Handel und Industrie den veränderten Verhältnissen nach Möglichkeit anzupassen. Die gesamte Finanz- uud Wirtschaftslage besserte sich auch im Jahre 1921 nicht. Eine gewisse Tendenz zur Befestigung der Preise wie der Wechselkurse, die zu Anfang des Jahres sich für kurze Zeit geltend gemacht hatte, wurde durck die rigorose Anwendung der Sanktionspolitik, durch die Folgen des Londoner Ultimatums und durch die Abtrennung wichtiger, für die deutsche Industrie unentbehrlicher Teile Oberschlesiens vernichtet. Ein starker Sturz der Valuta führte in der zweiten Jahreshälfte zu sprunghaften mit Aufständen und Arbeitseinstellungen verbundenen Lohn- und Preissteigerungen. Obwohl der Arbeitswille des deutschen Volkes in erfreulichem Maße zunahm und das Unternehmertum bemüht war, seine wirtschaftliche Widerstandsfähigkeit auf dem Wege der Umstellung und Konzentration zu stärken, blieben die Prodnktions- und Außen- handelsziffern gering. Während des Jahres 1922 machte der Niedergang des deutschen Wirtschaftslebens sowohl im Ausmaß als im Tempo verhängnisvolle Fortschritte. Das Bemühen, die infolge der Konferenzen von Cannes, Genua, Paris und London dem deutschen Volke auferlegten Lasten zu erfüllen, trug dazu bei, in erster Linie Reichsfinanzen und Währung und in weiterer Auswirkung die übrigen Gebiete der deutschen Volkswirtschaft zu zerrütten. Ein Nachlassen der Kaufkraft und ein grenzenloser Verarmungsprozeß breiter Volksschichten war die unmittelbare Begleiterscheinung dieser Entwicklung. Das darauf folgende Jahr 1923 bezeichnete den Höhepunkt des wirtschaftlichen Elends in Deutschland. Der Einbruch in das Ruhrgebiet und die damit zusammenhängenden weiteren Vorgänge schädigten die Reichsfinanzen auf das schwerste, legten wichtige Teile der deutschen Produktion still, lähmten Handel und Verkehr und führten die gesamte deutsche Volkswirtschaft an den Die Reichsbanr vom Kriegsende bis ;ur Stabilisierung der Mari (UUK ^ Rand völligen Ruins. Das Bestreben, der Wirtschaft des Ruhrgebietes durch umfassende Kreditgewährung unter Mitwirkung des Reichs die DurchHaltung des passiven Widerstandes zu ermöglichen, führte zu einer das bisherigeMaß noch weit übersteigenden Ausdehnung des Zahlungsmittelumlaufs. Die weiter unten näher zu erörternden Versuche, durch Maßnahmen auf dem Gebiete der Devisengesetzgebung dieser Entwicklung entgegenzutreten, waren ergebnislos. Die deutsche Mark büßte ihre Fähigkeit, Zahlungsmittel im Verkehr mit dem Auslande zu sein, nahezu ein. Sie versagte aber schließlich auch im Jnlandsverkehr fast gänzlich, nicht nur in ihrer Funktion als Wertaufbewahrungsmittel und Wertmesser, sondern an vielen Stellen sogar als Tauschmittel und Zahlungsmittel. Erst die Schaffung der Rentenmark brachte die Rettung aus den ganz uner- träglich gewordenen wirtschaftlichen Verhältnissen. Durch die vorstehend kurz skizzierte wirtschaftliche Entwicklung wurde selbstverständlich auch die Reichsbank auf das stärkste in Mitleidenschaft gezogen. Zwar gelang es der Reichsbankverwaltung, den Geschäftsbetrieb auch in den schwersten Tagen der innerpolitischen Krisen in den Jahren 1918, 1919 und 1920 aufrecht zu erhalten und ebenso gelang es, die Bankbestände vor Beraubungen durch die aufrührerischen Teile der Bevölkerung zu bewahren. Was insbesondere Berlin betrifft, so wurde die Reichshauptbank in den Jahren 1918/19 durch Schaffung einer zuverlässigen Schutzwache, einer Matrosenkompagnie, und durch Einrichtung einer Vergasungsanlage in den Tresoren vor gewaltsamen Eingriffen geschützt. Weiterhin wurde das Privileg der Reichsbank im Jahre 1919 auf 10 Jahre verlängert und durch das im Jahre 1922 verabschiedete Autonomiegesetz wurde die bisherige Abhängigkeit der Reichsbankverwaltung von der Reichsregierung im wesentlichen beseitigt. Aber die geschäftliche Betätigung der Reichsbank unterlag immer wachsenden Schwierigkeiten, die sich unausgesetzt verstärkten und vervielfachten. Die immer größer werdenden finanziellen Nöte des Reichs zwangen die Reichsbank, dem Reich Kredite in einem Ausmaße zu gewähren, welches sich nur dadurch rechtfertigen ließ, daß die Nichtgewährung bei der Unmöglichkeit, die Bedürfnisse der Reichsverwaltung auf anderem Wege zu decken, unübersehbare Folgen nach sich gezogen hätte. Daneben erwuchs für die Reichsbank die Verpflichtung, die für die Zahlung der Reparationen und für die Warenbezüge aus dem Auslande unbedingt erforderlichen Devisen zu beschaffen und gleichzeitig nach Möglichkeit im Jnterventionswege dem Sinken des deutschen Wechselkurses entgegenzuwirken. 94 Die Reichsbank vom Kriegsende bis zur Stabilisierung der Mark (1918—1SW) Vor allem lag es ihr ob, den Zahlungsmittelbedarf zu befriedigen, der bei fortschreitender Entwertung immer größere Mengen von Papiermarknoten erforderte. Ganz besondere Schwierigkeiten verursachte die Zahlungsmittelversorgung des Ruhrgebietes nach dessen Besetzung durch Frankreich und Belgien. Endlich war die Reichsbank berufen, bei der Vorbereitung und Durchführung der im Herbst 1923 unternommenen Stabilisierung der Mark vermittels des Rentenbankprojektes in weitem Umfange mitzuwirken. ^ Die Bankgesetzgebung Das durch die Banknovelle vom Jahre 1909 um 10 Jahre verlängerte Privilegium der Reichsbank lief Ende 1920 ab. Für den Fall der NichtVerlängerung um weitere 10 Jahre mußte das Privilegium spätestens am Schlüsse des Jahres 1919 gemäß Z 41 des Bankgesetzes gekündigt werden. Die Frage der Privilegsverlängerung drängte also im Jahre 1919 zur Entscheidung. Bei den einschlägigen Verhandlungen ergab sich, daß alle Parteien die Aufrechterhaltung der Reichsbank in ihrer bisherigen Verfassung für geboten erachteten^ Die bei früheren Gelegenheiten mehrfach befürwortete Verstaatlichung der Reichsbank schied von vornherein aus. Sie hätte den Kredit der Reichsbank mit dem Kredite des Reichs verschmolzen und damit dem Reich und der Wirtschaft die Stütze entzogen, die eine vermögensrechtlich selbständige, kreditfähige und kreditwürdige Zentralnotenbank zu bieten vermag. Dagegen erschien es erforderlich, den veränderten Verhältnissen durch eine Reihe von Abänderungen des Bankgesetzes zu entsprechen, die sich auf die Organisation, den Geschäftsbetrieb und die Bemessung des Gewinnanteils des Reichs bezogen. Was zunächst die Organisation anbetrifft, so verblieb die oberste Leitung dem Reichskanzler. Die Bestellung eines Stellvertreters des Reichskanzlers, die das Bankgesetz vorgesehen hatte, wurde als mit der veränderten Stellung des Reichskanzlers und der Reichsminister nicht mehr verträglich gestrichen. Das Reichsbank-Kuratorium, das unter Vorsitz des Reichskanzlers bisher vier Mitglieder hatte, wurde um weitere vier Mitglieder vermehrt, um eine erweiterte Vertretung der Reichsminister und der Länder zu ermöglichen. Es bestand demgemäß aus dem Reichskanzler als Vorsitzenden und 8 Mitgliedern, von denen zwei vom Reichspräsidenten und die sechs anderen vom Reichsrat ernannt wurden (Art. III des Gesetzes, betreffend Änderung des Bankgesetzes, vom 14. März 1875, vom 16. Dezember 1919 ^RGBl. S. 2117)). Die Reichsbank vom Kriegsende bis zur Stabilisierung der Mark (1918—1923) !>-> Der Zentralausschuß zählte bisher auf Grund des Bankgesetzes 15 Mitglieder und 15 Stellvertreter. Die Mitglieder wie die Stellvertreter wurdeu von der Generalversammlung aus der Zahl der Anteilseigner gewählt, und zwar aus den Kreisen der Bankiers, der Industriellen, der Kaufleute und der Landwirte. Dagegen waren im Zentralausschuß drei große Wirtschaftsgruppen nicht vertreten, deren wirtschaftliche Bedeutung insbesondere auch im Hinblick auf die das Gebiet der Währung und des Geldumlaufs betreffenden Aufgaben der Reichsbank im Laufe der Zeit außerordentlich gewachsen war, die Arbeiterschaft, die Sparkassen und die Genossenschaften. Um diesen großen Erwerbs- gruppen einen Sitz im Zentralausschuß zu gewähren, wurde die Zahl der Mitglieder und der Stellvertreter auf je 18 erhöht. Es sollte den Spitzenorganisationen dieser drei Erwerbsgruppen das Recht eingeräumt werden, je ein Mitglied und ein stellvertretendes Mitglied aus der Zahl der Anteilseigner für die Wahl durch die Generalversammlung vorzuschlagen (Art. V a. a. O.). Endlich erhielt die Reichsbank die Befugnis, mit Genehmigung der Reichsregierung und des Reichsrats bestehende Zweiganstalten auch außerhalb des Reichsgebietes weiter zu betreiben, für deren Organisation und Geschäftsbetrieb die Reichsregierung mit Zustimmung des Reichsrats auf einen vom Zentralausschuß gebilligten Antrag des Reichsbank-Direktoriums Abweichungen von den bankgesetzlichen Vorschriften gestatten konnte. Dabei war vor allem an den Freistaat Danzig gedacht, dessen wirtschaftliche und währungspolitische Beziehungen zum Reiche seine Versorgung mit Zahlungsmitteln durch die Reichsbank solange notwendig machten, als er die Mark als Währungseinheit fortführte. Demgemäß hat die Reichsbankhauptstelle in Danzig zunächst weiter bestanden, und zwar wurde ihr die Befugnis verliehen, nach 3 Monaten fällige Schuldverschreibungen des Freistaates Danzig oder einer kommunalen Korporation innerhalb des Freistaates zu diskontieren sowie Lombarddarlehne gegen Verpfändung von durch den Freistaat selbst oder innerhalb des Freistaates ausgegebenen oder garantierten Wertpapieren sowie von innerhalb des Freistaates lagernden Kaufmannswaren zu erteilen. Mit der Einführung einer eigenen Währung in Danzig war selbstverständlich die Aufrechterhaltung der dortigen Reichsbankhauptstelle nicht mehr zu vereinbaren. Die Reichsbank verließ deshalb Danzig am 31. Dezember 1923. Die Bestimmungen über die von der Reichsbank zu betreibenden Geschäfte wurden durch die Vorschrift erweitert, daß ihr bis zum 31. Dezember 1930 die Befugnis eingeräumt wurde, zum Zwecke der Erfüllung eigener Verbindlich- Die Rcichsbcmt voni L^rie^seude bis zur StarnUucrung der Ätarl (ItNk I^L^I keiten in ausländischer Währung Devisen auf Zeit zu kaufen und zu diesem Zwecke gekaufte Devisen auf Zeit wieder zu verkaufen. Dieser Vorschrift lag folgender Sachverhalt zugrunde: Das Verlangen, die zur Deckung unentbehrlicher Importe erforderlichen ausländischen Zahlungsmittel zu beschaffen, das während des Krieges in immer stärkerem Maße an die Reichsbank herangetreten war, hatte zu einer wesentlichen Ausdehnung der bisher nur in beschränktem Umfange betriebenen Valutageschäfte geführt. Gleichzeitig ließ das sich immer kritischer gestaltende Mißverhältnis zwischen Ein- und Ausfuhr den Erwerb ausländischer Zahlungsmittel im Kreditwege mehr und mehr unumgänglich erscheinen, wenn nicht die Versorgung Deutschlands mit Lebensmitteln und Rohstoffen hätte in Frage gestellt werden sollen, was zu unabsehbaren Folgen geführt hätte. Der Abschluß derartiger Kreditgeschäfte war aber ohne Unterstützung der Reichsbank nicht erreichbar. Angesichts dieser Notlage sah sich die Reichsbank, wenngleich sie als direkte Kreditnehmerin (von wenigen bedeutungslosen Einzelfällen abgesehen) nicht austrat, doch gezwungen, anderweiten deutschen Kreditnehmern Rückendeckung zu gewähren, indem sie ihnen ihre Hilfe für spätere Abzahlung der Kredite zusicherte. Die so aufgenommenen großen Kredite wurden mit Beginn der Friedensperiode allmählich fällig. Die Reichsbank war daher vor die Notwendigkeit gestellt, an den einzelnen Fälligkeitsterminen für die Anschaffung der erforderlichen Valutabeträge Sorge zu tragen, wenn nicht diese Beträge von den Kreditnehmern aufgebracht werden konnten, womit indessen nach Lage der Verhältnisse nicht zu rechnen war. Unter diesen Umständen hatte die Reichsbank ein dringendes Interesse daran, Valutabeträge aufzunehmen, und zwar nicht nur, soweit sie sofort greifbar waren, sondern auch, soweit ihr Eingang für spätere Zeit zu erwarten stand. Solche späteren Eingänge waren vor allem aus denjenigen Exportgeschäften zu erwarten, deren Ausführung erst nach einer längeren mehr oder weniger bestimmten Zeit erfolgte. Die Reichsbank mußte deshalb in den Stand gesetzt werden, in derartigen Fällen Devisenbeträge auf Zeit anzukaufen, wenn die pünktliche Erfüllung der ihr aus den oben bezeichneten Verhältnissen erwachsenen Verpflichtungen nicht ernstlich gefährdet werden sollte. Der Ankauf lag aber nicht nur im dringenden Interesse der Reichsbank selbst, sondern auch im Interesse des deutschen Exportgeschäfts. Denn dadurch, daß die Reichsbauk als Abnehmerin von später lieferbaren Devisen auftrat, wurde der Exporteur in den Stand gesetzt, die aus der Ausfuhr herrührenden, erst nach einiger Zeit ihm zufließenden Devisenbeträge im voraus zu festen Kursen zu verwerten. Valuta Die Neichsbank vom Kriegsende bis zur Stabilisierung der Mark (1918—1923) 97 auf Zeit konnte aber, von Spekulanten abgesehen, nur jemand übernehmen, der selbst Verpflichtungen zu erfüllen hatte. Dies traf auf die Reichsbank zu, nicht aber (wenigstens nicht in nennenswertem Umfange) auf Privatbanken, die aus erklärlichen Gründen während des Krieges Valutaverpflichtungen entweder überhaupt nicht oder nur unter Rückendeckung durch die Reichsbank eingegangen waren. Da die Maßnahme, welche dem Charakter der einer Notenbank gestatteten Geschäfte grundsätzlich nicht entspricht, lediglich die Abwicklung der unter dem Zwange der Kriegsnot eingegangenen außergewöhnlichen Verpflichtungen erleichtern und sichern sollte, wurde sie einer zeitlichen Begrenzung unterworfen, um über ihren rein transitorischen Charakter keinen Zweifel zu lassen. Überdies wurde ihre sachgemäße Ausübung durch ein Einspruchsrecht des Zentralausschusses gesichert (Artikel VI a. a. O.). Die oben erwähnte Bestimmung in Artikel 7 des Gesetzes vom 7. Juni 1899 (RGBl. S. 311), nach welcher die Diskontsätze der Privatnotenbanken unter gewissen Voraussetzungen an den Diskont der Reichsbank gebunden waren, wurde durch die Vorschrift erweitert, daß Privatnotenbanken Wechsel und Wertpapiere nicht unter dem ihnen gestatteten Diskontsatze lombardieren durften. Die Vorschrift hatte sich im Laufe der Zeit als zweckmäßig erwiesen, um einer Durchkreuzung der gesetzgeberischen Absicht im Wege einer Kombination des Wechseldiskonts mit dem Wechsellombard vorzubeugen (Artikel VII a. a. O.). Endlich wurde die Beteiligung des Reichs am Reingewinn der Reichsbank neu geregelt. Die einschlägigen Vorschriften des Artikels 1 der Banknovelle vom 1. Juni 1909 (RGBl. S. 515) entsprachen den durch den Krieg veränderten Verhältnissen nicht mehr. Einerseits hatte die Reichsbank von der Notensteuerpflicht durch Gesetz vom 4. August 1914 (RGBl. S. 327) befreit werden müssen, andererseits erzielte sie in wachsendem Maße einen großen Gewinn aus der Krediterteilung an das Reich. Dementsprechend war für die Jahre 1914—1918 die Höhe der aus dem Gewinn der Reichsbank an das Reich abzuführenden Beträge durch besondere Gesetze (Gesetz über die Kriegsabgaben der Reichsbank vom 24. Dezember 1915 — RGBl. S. 840 —, Gesetz über eine weitere Kriegsabgabe der Reichsbank für 1916 vom 27. März 1916 — RGBl. S. 285 —, Gesetz über Kriegsabgaben der Reichsbank vom 20. März 1918 — RGBl. S. 131 — und Gesetz über die Besteuerung der Reichsbank für das Jahr 1918 vom 27. März 1919 — RGBl. S. 353 —) geregelt worden. Diese Regelung hatte sowohl dem Interesse des Reichs wie den I. Teil 7 Die Reichsdnnk vmn Kriegsende dis zur Stabilisierung der Mark (1918 IW) berechtigten Interessen der Anteilseigner Rechnung getragen. Es wurde deshalb bestimmt, daß die aus dem Reingewinn der Reichsbank an das Reich abzuführenden Beträge, solange die Reichsbank von der Notensteuerpflicht befreit blieb, alljährlich durch Gesetz festgestellt werden sollten. Für den Fall der Aufhebung der Steuerbefreiung wurde dem Reiche das Recht eingeräumt, zum 1. Januar des diesem Zeitpunkte folgenden übernächsten Jahres nach vorausgegangener einjähriger Ankündigung, welche auf Anordnung des Reichspräsidenten im Einvernehmen mit dem Reichsrat vom Reichskanzler an das Reichsbank-Direktorium zu erlassen und von letzterem zu veröffentlichen war, die sämtlichen Anteile der Reichsbank zum Nennwerte zu erwerben (Artikel I a. a. O.). Demgemäß ist für die Jahre 1919 bis 1923 durch Gesetz über die Besteuerung der Reichsbank für das Jahr 1919 vom 31. März 1920 (RGBl. S. 475), Gesetz betreffend die Verteilung des Gewinns der Reichsbank für das Jahr 1920 vom 7. Mai 1921 (RGBl. S. 507), Gesetz betreffend die Verteilung des Gewinns der Reichsbank für das Jahr 1921 vom 28. Mai 1922 (RGBl. II S. 136), Gesetz betreffend die Verteilung des Gewinns der Reichsbank für das Jahr 1922 vom 19. Mai 1923 (RGBl. II S. 229) und durch Gesetz betreffend die Verteilung des Gewinns der Reichsbank für das Jahr 1923 vom 25. Juli 1924 (RGBl. II S. 203) die Abgabepflicht der Reichsbank alljährlich neu geregelt worden. Den Privatnotenbanken wurde die Fortdauer ihres Privilegs für weitere 10 Jahre nur unter der Voraussetzung zugestanden, daß sie sich der Einschränkung hinsichtlich ihres Lombardsatzes unterwarfen und gleichzeitig in die Kündbarkeit ihres Privilegs für den Fall der Kündigung des Reichsbankprivilegs nach Aufhebung der Notensteuerbefreiung zum gleichen Termin willigen sollten (Artikel VII a. a. O.). Die Generalversammlung der Anteilseigner erklärte sich am 15. Dezember 1919 mit den Bestimmungen des Gesetzes einverstanden; am 22. Dezember wurde das Gesetz verkündet. Von den Privatnotenbanken wurde ebenfalls eine Einverständniserklärung mit den Vorschriften des Artikel VII abgegeben. Die Banknovelle vom 16. Dezember 1919 hatte die Vorschriften über die Notendeckung unverändert gelassen. Hiernach mußten, wie oben bemerkt, die umlaufenden Noten zu mindestens einem Drittel durch kursfähiges deutsches Geld, Reichskassenscheine, Darlehnskassenscheine oder Gold in Barren und ausländischen Münzen gedeckt werden. Unter den durch den Krieg völlig veränderten Verhältnissen ließ sich diese Deckungsvorschrift nicht mehr aufrecht erhalten. Auf der einen Seite stieg der Notenumlauf unausgesetzt. Zu dem Die Reichsbanl vom Kriegsende bis zur Stabilisierung der Mark l,l918—1923) gg ununterbrochen wachsenden Bedarf des Reichs trat ein ständig zunehmender Bedarf des Verkehrs an Umlaufsmitteln. Die Bevorzugung der Barzahlung im Zahlungsverkehr, die Preissteigerung der meisten Waren und Leistungen, die allmähliche Verdrängung des Hartgeldes, die Thesaurierung von Zahlungsmitteln, die Bezahlung eines großen Teiles unserer Einfuhr in Mark und die Kapitalverschiebungen ins Ausland wirkten hier bestimmend mit. Durch den Zusammenbruch wurden alle Momente, die auf eine Vergrößerung des Notenumlaufs hinwirkten, weiter verschärft. Der in normalen Zeiten vorhandene wirtschaftliche Zusammenhang des Notenumlaufs mit den liquiden Deckungsmitteln, insbesondere den zur Aufrechterhaltung der Dritteldeckung erforderlichen Barbeständen war unterbrochen worden. Auf der anderen Seite hatte sich der Barbestand dauernd vermindert. Der Goldvorrat, der noch am 7. November 1918 sich, wie oben erwähnt, auf 2550,3 Millionen Mark gestellt hatte, war infolge der Waffenstillstandsbedingungen durch Ablieferung des von Rußland gezahlten Goldes nach Paris um nahezu Milliarde Mark geschwächt worden. Weiterhin hatten im Jahre 1919 auf Verlangen der Reichsregierung zwecks Beschaffung von Lebensmitteln rund 1 Milliarde Mark in Gold an das Ausland abgeführt werden müssen. Goldabgaben zu Valutazwecken und zu Zwecken unumgänglicher industrieller Verwendung traten hinzu, so daß der Goldbestand Ende März 1921 auf rund 1 Milliarde Mark zusammengeschmolzen war. Die Bardeckung ließ sich hiernach nur noch mit Hilfe der Dar- lehnskassenscheine aufrecht erhalten. Die Ausdehnung der Geschäfte der Darlehns- kassen war indes über ein bestimmtes Maß hinaus nicht möglich, im Gegenteil mußte mehr und mehr mit einer Rückzahlung der entnommenen Darlehne gerechnet werden. Nun besaß allerdings die Reichsbank in ihren Devisen- und Barrensilberbeständen erhebliche Mittel von anerkanntem Wert und internationaler Geltung. Diese Bestände waren jedoch als formale Deckungsmittel gesetzlich nicht zugelassen. Nach alledem blieb nur übrig, auf gesetzlichem Wege die Vorschrift der Drittelbardeckung für einige Zeit aufzuheben. Natürlich konnte es sich hierbei nur um ein Provisorium handeln. Die Aufhebung ist daher auf einen Zeitraum von 3 Jahren beschränkt worden, da gehofft werden durfte, daß unsere politische, finanzielle und wirtschaftliche Gesamtlage sich bis dahin in einem Maße konsolidiert haben würde, welches die Inangriffnahme einer endgültigen Regelung der Deckungsvorschriften im Zusammenhange mit einer Wiederherstellung unseres Geldwesens gestattete. Dementsprechend bestimmte das Gesetz, betreffend 100 Die Reichsbank vom Kriegsende bis zur Stabilisierung der Mark (1913—1923) Änderung des Bankgesetzes vom 14. März 1875, vom 9. Mai 1921 (RGBl. S. 508): „Die Vorschrift im Z 17 des Bankgesetzes, wonach der Teil der im Umlauf befindlichen Reichsbanknoten, der durch kursfähiges deutsches Geld, Reichskassenscheine oder durch Gold in Barren oder ausländischen Münzen gedeckt sein soll, ein Drittel nicht unterschreiten darf, wird bis zum 31. Dezember 1923 außer Kraft gesetzt". Um die Durchsicht und Klarheit der Wochenausweise zu verstärken, entschloß sich gleichzeitig die Reichsbankverwaltung, vielfachen im Verkehr laut gewordenen Wünschen entsprechend, in den regelmäßigen Veröffentlichungen künftig den Wechselbestand von den Beständen der Reichsschatzanweisungen und die Höhe der öffentlichen Guthaben von den Beträgen der privaten Guthaben getrennt nachzuweisen. Im Laufe der Zeit stieß die durch die Reichsbank zu vermittelnde Beschaffung der zur Befriedigung der Zahlungsbedürfnisse des Reichs und des sonstigen Wirtschaftsverkehrs erforderlichen ausländischen Zahlungsmittel (Devisen) auf immer größere Schwierigkeiten. Sie beruhten einerseits darin, daß die vorhandenen Zahlungsmittel vielfach auf eine andere Währung als auf die gegebenenfalls zu beschaffende lauteten, andererseits darin, daß Zahlungsmittel, deren Eingang mit Bestimmtheit zu erwarten stand, am Bedürfnistage noch nicht greifbar waren. Ein Weg, diese Schwierigkeiten zu umgehen, bot sich in der Hinterlegung von Gold der Reichsbank bei einer ausländischen Zentralnotenbank zwecks vorübergehender Lombardierung im Bedarfsfalle. Die Bank von England, die Niederländische Bank und die Föderal Reserve Bank of New Jork erklärten sich in entgegenkommender Weise zur Vornahme derartiger Transaktionen bereit. Nun ließen aber Sinn und Wortlaut des Bankgesetzes, insbesondere der §§ 8, 9 und 17 darüber keinen Zweifel, daß Goldbeträge (Goldmünzen und Barren) nur dann als Teile des Metallbestandes der Reichsbank anzusehen waren, wenn sie tatsächlich in ihren Kassen lagen. Nur unter dieser Voraussetzung kamen sie als Notendeckung in Betracht, wurden sie bei Berechnung der Notensteuer berücksichtigt und waren sie in den Wochenübersichten wie in den Jahresbilanzen als Teile des Goldbestandes aufzuführen. So ist auch die Reichsbankverwaltung stets Verfahren. Um die Möglichkeit zu schaffen, die im Auslande deponierten, aber unbelasteten Goldbeträge als Teile des Goldbestandes in den Ausweisen der Reichsbank aufzuführen und dadurch den jeweiligen für die Beurteilung der Kreditwürdigkeit mitausschlaggebenden Goldbestand der Reichsbank in vollem Umfange erkennbar zu machen, bedurste es einer Abänderung Die Reichsbank vom Kriegsende bis zur Stabilisierung der Mark (1918—1923) 118^I9M) Ernennung der übrigen Beamten der Reichsbank, mit Ausnahme der Bankkommissare, ist dem Reichsbank-Direktorium übertragen. Endlich wurde dem Reichsbank-Direktorium in bezug auf den Etat der Mitglieder und in bezug auf die Ausstellung des Etats der übrigen Reichsbankbeamten ein bestimmender Einfluß eingeräumt. Die durch das Gesetz bewirkten Änderungen des Bank gesetzes brachten auch die Änderung einzelner Vorschriften des Statuts der Reichs bank mit sich, welche durch die Verordnung, betreffend die Abänderung des Statuts der Reichsbank vom 24. Juli 1922 (RGBl. II S. 683) erfolgt sind. Dem Gesetzentwurf und den Änderungen des Statuts hatte die Generalversammlung bereits am 30. März 1922 zugestimmt. Die mit der Stabilisierung der Mark im Zusammenhang stehenden Abänderungen des Bankgesetzes (Gesetz vom 10. Oktober 1923 — RGBl. II S. 396 — und Verordnung Vom 26. Oktober 1923 — RGBl. II S. 402 —) werden in den folgenden Abschnitten weiter unten behandelt werden. Die Kreditgewährung Die Bewilligung von Krediten an das Reich vollzog sich nach wie vor an das Reich durch Diskontierung von Reichsschatzanweisungen, an deren Stelle vorübergehend (Ende 1918 bis Mitte 1919) nach der politischen Umwälzung Reichswechsel traten. Wie bisher war die Reichsbank unausgesetzt bemüht, im Wege der Rediskontierung die übernommenen Schatzanweisungen am freien Markte unterzubringen, um auf diese Weise den inflationistischen Wirkungen des Anwachsens der schwebenden Schuld vorzubeugen. In den verbleibenden Schatzanweisungsbeständen, deren Höhe sich einerseits nach der Kreditbedürftigkeit des Reichs, andererseits nach der Aufnahmefähigkeit des Marktes richtete, kam die tatsächliche Kreditgewährung der Bank an das Reich ziffernmäßig zum Ausdruck. Die Entwicklung der Bestände verlief in den ersten Nachkriegsjahren ähnlich wie in der letzten Zeit des Krieges. Graphisch dargestellt zeigen die Bestandsziffern eine in Wellenbewegungen ansteigende Kurve. Die Bewegungen ergaben sich daraus, daß zu Monatsmitte und zu Monatsschluß die Möglichkeit der Rediskontierung wegen der zu diesen Terminen stärkeren Geldbedürfnisse des Verkehrs beschränkt zu sein pflegte, während zugleich abgesetzte Schatzanweisungen an die Bank zurückgelangten und fällige Beträge nicht prolongiert wurden. In der ersten bzw. dritten Monatswoche war demgegenüber in der Die Reichsbank vom Kriegsende bis zur Stabilisierung der Marl l.I!N8 Regel der Absatz erleichtert, was zu einer vorübergehenden Entlastung der Reichsbank führte. Die höchsten Zunahmen des Schatzanweisungskontos traten jeweils zum Quartalsschluß ein. In den ersten Nachkriegsjahren gelang der Absatz in großem Umfange. Bis zum Oktober 1921 waren die Summen der außerhalb der Reichsbank befindlichen Schatzanweisungen größer als die Bestände der Reichsbank. In den Sommermonaten Juli und August des Jahres 1920 befanden sich sogar über zwei Drittel der vom Reich überhaupt diskontierten Schatzanweisungen im Verkehr. Im Jahre 1921 begann das Verhältnis sich zu verschieben. Immerhin waren noch im September 1921 55—56°/» im Verkehr untergebracht. Im Juli 1922 dagegen hatte die Reichsbnnk schon mehr als zwei Drittel aller Schatzanweisungen in ihren Beständen, am Ende des Jahres 1922 schon vier Fünftel. Im Jahre 1923 trat zunächst eine leichte Besserung des Absatzes ein. Seit Juni aber wurden die Anteilsziffern des Verkehrs an der Gesamtsumme der Ausgabe immer geringer. Damit verstärkte sich die inflationistische Wirkung des Anwachsens der schwebenden Schuld in einer äußerst gefahrdrohenden Weise. Auf diese Gefahr hatte die Reichsbankverwaltung die Reichsregierung schon seit geraumer Zeit mündlich und schriftlich immer wieder hingewiesen. So war sie beispielsweise bereits im Jahre 1922 der Übernahme großer, ihrer Überzeugung nach nicht notwendigerVerpflichtungen des Reichs mit Erfolg durch die Erklärung entgegengetreten, daß sie für derartige Zwecke Schatzanweisungen des Reichs nicht hereinnehmen werde. Sie erneuerte jetzt auf das dringlichste und ernsteste das Ersuchen, die Kreditentnahme bei der Bank durch möglichste Steigerung der Reichseinnahmen im Besteuerungswege aufs äußerste einzuschränken, und sie gab die Erklärung ab, daß sie Schatzanweisungen nicht mehr diskontieren werde nach Ablauf einer bestimmten Zeitspanne, welche dem Reich die Möglichkeit bieten sollte, die zur Ausgleichung des Etats unbedingt erforderlichen Mittel, sei es im Wege der Besteuerung, sei es durch eine anderweite Kreditaufnahme, zu beschaffen. Ohne solche Befristung dem Reich auf Grund des Autonomiegesetzes die Kreditgewährung zu versagen, hielt die Reichsbankverwaltung nicht für vertretbar, da in diesem Falle ein finanzieller Zusammenbruch des Reichs mit den unheilvollsten politischen Konsequenzen unvermeidbar gewesen wäre. Am 15. November 1923 stellte sich der im freien Markt untergebrachte Teil der Schatzanweisungsschuld auf kaum 1°/». An diesem Tage wurde mit 189,8 Trillionen Mark der höchste Bestand an Schatzanweisnngen überhaupt ausgewiesen. Gleichzeitig fand mit der Anfnahme 104 Die Reichsbank vom Kriegsende bis zur Stabilisierung der Mark (1918—1923) des Geschäftsbetriebes seitens der Rentenbank die Kreditgewährung der Reichsbank an das Reich ihr Ende. Die Abdeckung der Schatzanweisungsschuld erfolgte derart, daß die dem Reich für diese Zwecke von der Rentenbank zur Verfügung gestellten Rentenbankscheine gegen Banknoten umgetauscht und die Umtauscherlöse auf Schatzanweisungskonto abgeschrieben wurden. Die Abdeckung vollzog sich in wenigen Wochen. In der zweiten Dezemberhälfte war der letzte Restbestand abgetragen. Die Einlösung der außerhalb der Reichsbank untergebrachten Schatzanweisungen (1,8 Trillionen am 15. November, 1,2 Trillionen am Jahresschluß 1923) wurde im Jahre 1924 zum Abschluß gebracht. Über die ziffernmäßige Entwicklung der Bestände der Reichsbank an Reichsschatzanweisungen gibt Tabelle 4 Aufschluß. Neben die direkte Kreditgewährung an das Reich war eine indirekte Kreditgewährung getreten in der Weise, daß die Reichsbank ihren Kredit zur Verfügung stellte, um die Zahlung großer Reparationsbeträge zu ermöglichen. Auf Grund des Londoner Ultimatums mußte am 31. Mai 1921 1 Milliarde Goldmark Reichsschatzwechsel mit dreimonatiger Laufzeit, die das Indossament der vier O-Banken (Darmstädter und Nationalbank, Deutsche Bank, Direction der Dis- conto-Gesellschaft und Dresdner Bank) trugen, an die Entente geliefert werden. Damit diese Transaktion durchgeführt werden konnte, übernahm die Reichsbank den Banken gegenüber die Verpflichtung, ihnen jeden aus der Leistung ihrer Unterschriften entstehenden Schaden zu ersetzen. Zwecks Abdeckung der Wechselschuld stellte die Reichsbank nicht nur große Beträge aus ihren Goldvorräten zur Verfügung, sondern nahm auch durch das Bankhaus Mendelssohn 8r Co. in Amsterdam im Auslande kurzfristige Kredite in Höhe von 270 Millionen Goldmark auf. Als dann im Sommer 1922 das Reich sich gezwungen sah, dem belgischen Begehr auf Zahlung von 270 Millionen Goldmark zu entsprechen, brachte die Reichsbank das Opfer, ihr Giro auf die an Zahlungs Statt hingegebenen, im Laufe des ersten Halbjahres 1923 fälligen Wechsel zu setzen, deren allmähliche Abdeckung aus den Eingängen an Exportdevisen erfolgen sollte. Sonstige dem Reich Mit der vorbezeichneten Gewährung direkter und indirekter Kredite geleistete Dienste " ^ » waren die Dienste, welche die Reichsbank dem Reich zu leisten hatte, nicht erschöpft. Sie umfaßten darüber hinaus eine reiche geschäftliche Tätigkeit, die, wie die folgende kurz gefaßte Übersicht ergibt, sich auf die verschiedensten Gebiete der Finanz- und Wirtschaftspolitik erstreckte. Die Reichsbank vom Kriegsende bis zur Stabilisierung der Mark (1918—1S23) 105 Nach dem militärischen und politischen Zusammenbruch trat alsbald in weiten Kreisen der Bevölkerung ein lebhaftes Bedürfnis hervor, die während des Krieges erworbenen Reichsanleihen flüssig zu machen. Die Reichsbank, welche die Unterbringung der Kriegsanleihen im wesentlichen durchgeführt hatte, trug diesem Bedürfnis Rechnung, indem sie von den Anleihebesitzern in dringenden Fällen Anleihestücke zurückkaufte. Um die Aufnahme der Anleihen nach Möglichkeit zu erleichtern, stellte die Reichsfinanzverwaltung von Dezember 1918 an monatlich der Reichsbank und den sonstigen in Betracht kommenden Instituten eine bestimmte Summe zu Aufnahmezwecken zur Verfügung. In erster Linie fanden Anträge auf Abnahme kleinerer Beträge Berücksichtigung, denen ein dringendes Geldbedürfnis zugrunde lag. Nach der Unterzeichnung des Friedens von Versailles und nach der Verkündung des Gesetzes über den Friedensschluß zwischen Deutschland und den alliierten und assoziierten Mächten vom 16. Juli 1919 (RGBl. S. 687) wurde in Erfüllung der Erklärungen, welche die Reichsregierung im Laufe des Krieges wiederholt abgegeben hatte, zum Zwecke der Regulierung des Kriegsanleihemarktes unter Führung und Beteiligung der Reichsbank und unter Reichsgarantie ein Jnterventionskonsortium für die deutschen Kriegsanleihen gebildet, dem außer der Preußischen Staatsbank (Seehandlung), der Preußischen Zentralgenossenschaftskasse, den in ihrem Verband zusammengeschlossenen öffentlich-rechtlichen Banken und dem Verband der Girozentralen der deutschen Sparkassen sämtliche den Allgemeinen Abmachungen angeschlossenen deutschen Bankfirmen angehörten. Als Organ dieses Konsortiums, das auch die Aufgabe hatte, die aufgenommenen Beträge zu dauernder Anlage wieder unterzubringen, wurde am 26. August 1919 mit einem Grundkapital von 400 Millionen Mark die Reichsanleihe-Aktiengesellschaft gegründet. Das erforderliche Personal stellte die Reichsbank zur Verfügung. Die Aktiengesellschaft war keine Erwerbsgesellschaft im Interesse der Aktionäre; die Verteilung einer Dividende wurde daher ausgeschlossen. Das Grundkapital erhielt durch ein von dem Konsortium zur Verfügung gestelltes Garantiekapital eine Unterstützung. Nach dem 15. Oktober 1923 hat die Gesellschaft an der Berliner Börse Geschäfte in Kriegsanleihen nicht mehr getätigt, da sie über Mittel zur Aufnahme von Reichsanleihen nicht mehr verfügte und angesichts der Kursentwicklung eine Stützung nicht mehr erforderlich erschien. Die Aktien sind schließlich von den Konsorten auf das Reich übertragen worden. An der vom 10. November bis 10. Dezember 1919 vom Reichsfinanzministerium zur Zeichnung aufgelegten Deutschen Sparprämienanleihe von 1919 war die Reichsbank mit ihren Zweiganstalten als Zeichnungsstelle beteiligt. 106 Die Reichsbank vom Kriegsende bis zur Stabilisierung der Mark (1918—1923) Ferner waren die Reichshauptbank und die mit Kasseneinrichtung versehenen Reichsbankanstalten im Interesse der im Jahre 1922 aufgelegten Deutschen Zwangsanleihe (Gesetze vom 8. April, 20. Juli und 22. Dezember 1922 — RGBl. I S. 335, 601 und 955) als Annahmestellen für die bei ihnen abgegebenen Zeichnungen und gleichzeitig als Sammelstellen für die bei den übrigen Annahmestellen eingegangenen Zeichnungen tätig. Die Zeichnungen ans die Zwangsanleihe wurden am 7. September 1923 eingestellt. Im Jahre 1923 übernahm die Reichsbank die Führung des Konsortiums für die im Gesamtbetrage von 50 Millionen Dollars aufgelegten Dollarschatzanweisungen des Deutschen Reichs und leistete gleichzeitig für diese Schatzanweisungen selbstschuldnerische Bürgschaft. Die Reichshauptbank und die Zweiganstalten dienten als Zeichnungsstellen. Die bei der Zeichnung nicht untergebrachten Stücke wurden unter Mitwirkung der Reichsbank verkauft. Auch bei der wertbeständigen Anleihe des Deutschen Reichs wirkte die Reichsbank als Zentrale und daneben als Zeichnungsstelle mit. In gleicher Eigenschaft war sie an der Ausgabe der Goldanleihestücke beteiligt, die als Gegenwert der auf Grund der Verordnung vom 25. August 1923 abzuliefernden Devisen angefordert wurden. Dieses Geschäft erstreckte sich bis in das Jahr 1924 hinein. Für die Zeichnung der zur Deckung wertbeständigen Notgeldes bestimmten 67°igen Schatzanweisungen des Deutschen Reichs, fällig 1932, war die Reichsbank alleinige Zeichnungsstelle. In erheblichem Umfange wurde sie für die Einlösung der fälligen Reichsanleihe-Zinsscheine, für die Vermittlung der Auszahlung ausgeloster Stücke von Reichskriegsanleihen und Schatzanweifungen und der Gewinn- sowie der Tilgungssumme einschließlich der Zuschüsse und des Bonus der Sparprämienanleihe in Anspruch genommen. Die in dem Anleihedienst (einschließlich des Schuldbuchdienstes) liegende Arbeitsleistung war um so größer, als im Zusammenhang mit dem Übergange der Staatseisenbahn auf das Reich auch die Staatsschulden der Länder Preußen, Bayern, Sachsen, Baden, Hessen und Mecklenburg- Schwerin auf das Reich übergingen. Als im Laufe der Zeit infolge der Geldentwertung der Auleihedieust eingestellt werden mußte, fiel diese Arbeitsleistung fort. Die Reichsbank unterstützte ferner das Reich bei der Ausführung der Gesetze über eine außerordentliche Kriegsabgabe für das Rechnungsjahr 1919 (RGBl. S. 1567) und über die Kriegscibgabe vom Vermögenszuwachse vom Die Reichsban! vom Kriegsende bis zur Stabilisierung der Mark (UN8— M7 10. September 1919 (RGBl. S. 1579) sowie des Gesetzes über das Reichsnotopfer vom 31. Dezember 1919 (RGBl. S. 2189) durch Entgegennahme der zur Entrichtung der Kriegsabgabe an Zahlungs Statt eingelieferten Wertpapiere und durch Annahme der auf das Notopfer zu leistenden Vorauszahlungen. Weiterhin erwuchs der Reichsbank erhebliche Arbeit durch die Mitwirkung bei der Anmeldung und Beschlagnahme von Urkunden und Wertpapieren aus Anlaß der Durchführung der Bestimmungen des Z 10 Abs. 1 der Anlage zu Artikel 298 des Friedensvertrages, durch die Auszahlung der vom Reich für die beschlagnahmten Beträge zu vergütenden Gegenwerte und durch ihre Mitarbeit bei der Anmeldung und Beschlagnahme von Rechten und Beteiligungen an öffentlichen 'Unternehmungen aus Anlaß der Durchführung der Bestimmungen des Artikels 260 des Friedensvertrages. Seit dem Jahre 1921 besorgte die Reichsbank die Vermittlung des Einzugs der sogenannten Reparationsgutscheine, welche in England gemäß dem German Reparation (Recovery) Act von 1921 im Zusammenhang mit dem Londoner Ultimatum vom 11. Mai 1921 über die in Höhe von 26 v. H. vom Verkaufswerte deutscher, nach England exportierter Waren zurückbehaltene Einfuhrabgabe ausgestellt werden und vom deutschen Exporteur dem Reich zwecks Einlösung in Mark vorzulegen sind. Die Tätigkeit der Reichsbank für den Einzug der Reparationsgutscheine wurde uur für kurze Zeit durch die Verordnung des Reichspräsidenten über Aussetzung der vorerwähnten Zahlungen vom 15. November 1923 (RGBl. II S. 411) unterbrochen und dauert noch heute an. Gelegentlich der Geltendmachung von Rechten aus ungestempelten Noten der Österreichisch-Ungarischen Bank (alte Kronennoten) gemäß den Bestimmungen des österreichischen Friedensvertrages von Saint Germain, Artikel 206, und des ungarischen Friedensvertrages von Trianon, Artikel 189, wurde die Reichsbank vom Reichswirtschaftsministerium für die Einreichung und Sammlung solcher Noten aus deutschem Besitz hercmgezogen. Bei der Durchführung der zwischen der Reichsregierung und der königlich ungarischen Regierung vereinbarten Nostrifizierung der in deutschem Eigentum befindlichen ungarischen Kriegsanleihestücke wirkte das Kontor der Reichshauptbank für Wertpapiere als Anmeldestelle mit und diente ebenso wie die selbständigen Reichsbankanstalten als Abstempelungsstelle für die angemeldeten Stücke. In ähnlicher Weise waren die Reichsbanknnstnlten und das Kontor der Reichshauptbank für Wertpapiere bei der Durchführung der Abstempelung nnd 108 Die Rcichsbank vom Kriegsende bis zur Stabilisierung der Mark (1918—1923) des Umtausches der im deutschen Eigentum befindlichen, nicht sichergestellten österreichischen und ungarischen Vorkriegs-Staatsschnldverschreibungen beteiligt, die nach der Bekanntmachung des Reichswirtschaftsministers vom 25. Januar 1922 auf Grund des Artikels 203 des Friedensvertrages von Saint Germain und des Artikels 186 des Friedensvertrages von Trianon vorzunehmen waren. Für die sachgemäße Verwertung der durch gerichtliches Verfahren zu Gunsten des Reichs eingezogenen Vermögenswerte stellte die Reichsbank ihre Bankanstalten und Dienststellen den Landesfinanzämtern zur Verfügung. Schon in das Reichsausgleichsgesetz vom 24. April 1920 war die Bestimmung aufgenommen worden, daß bei der Abrechnung des Reichsausgleichsamtes gegenüber deutschen Staatsangehörigen in den Fällen, in welchen sich ein an der Berliner Börse maßgebender Umrechnungskurs nicht ermitteln ließ, der Umrechnungskurs auf Ersuchen des Reichsausgleichsamts von der Reichsbank unter Berücksichtigung der Weltmarktlage endgültig festzusetzen war. Im Anschluß hieran wurde der Reichsbank im Verdrängungsschädengesetz vom 28. Juli 1921 (RGBl. S. 1021), im Kolonialschädengesetz vom 28. Juli 1921 (RGBl. S. 1031) und im Auslandsschädengesetz vom 28. Juli 1921 (RGBl. S. 1038) die bindende Festsetzung des bei Entschädigungen und Vergütungen anzurechnenden Friedenswertes von Wertpapieren und ausländischen Zahlungsmitteln in Ermangelung des Berliner Börsen-Kurses übertragen. Die hierdurch bedingte Tätigkeit der Bank erreichte einen außerordentlich großen Umfang. Seit dem Mai 1921 war die Reichsbank ferner dazu übergegangen, Gold in Münzen und Barren im Auftrage und für Rechnung des Reichs zwecks Verwendung zu Zahlungen an die Entente anzukaufen. Die Ankäufe, die beträchtliche Beträge ausmachten, sind erst am Ende des Jahres 1923 eingestellt worden. Im September 1923 hat die Reichsbank ferner im Interesse der Reichsregierung und auf deren Wunsch 20 Millionen Mark ihres Goldes bei einer deutschen Bank verpfändet, um dem Reich die Möglichkeit einer Devisentransaktion zu verschaffen. Schließlich bleibt noch zu erwähnen, daß der Präsident und die Mitglieder des Reichsbank-Direktoriums persönlich nicht nur in weitestem Umfange zu gutachtlichen Äußerungen über wichtige Wirtschafts- und finanzpolitische Fragen, sondern auch zur Beteiligung an Verhandlungen mit dem Auslande herangezogen worden sind. Es nahmen teil Die Reichsbank vom Kriegsende bis zur Stabilisierung der Mark (1318—1923) Igg im Jahre 1918 der Geheime Oberfinanzrat Kauffmann und „ „ Finanzrat Dr. Friedrich an den Verhandlungen, betreffend die Verlängerung des Waffenstillstandes in Spaa, im Jahre 1919 der Geheime Oberfinanzrat Kauffmann an weiteren Waffenstillstandsverhandlungen in Trier und an Verhandlungen über die Beschaffung von Lebensmitteln in Spaa und Brüssel, der Geheime Oberfinanzrat Kauffmann und „ „ Finanzrat Dr. Friedrich an Verhandlungen über Devisenfragen in Mainz, der Vizepräsident Dr. v. Glasenapp an Verhandlungen mit der deutsch-österreichischen Regierung in Wien, im Jahre 1920 der Vizepräsident Di. v. Glasenapp und der Geheime Oberfinanzrat Kauffmann an der Internationalen Finanzkonferenz in Brüssel, der Präsident Dr. Havenstein an der Brüsseler Sachverständigen-Konferenz, im Jahre 1922 der Präsident Dr. Havenstein an der Konferenz von Genua; in diesem Jahre hatte sich der Reichsbankpräsident auch in Angelegenheiten der für die belgische Regierung bestimmten Schatzwechsel des Reichs nach London begeben. In den ersten Kriegsjahren blieb im Zusammenhange mit der Wirt- ^Kreditgewährung schaftslage der Kreditbedarf des Verkehrs gering. Die durchschnittliche Anlage Privatwirtschaft in Inlands- und Auslandswechseln und -schecks überschritt mit 282 Millionen Mark im Jahre 1919 kaum die Durchschnittsanlage des Jahres 1918 mit 274 Millionen Mark. Im Jahre 1920 hob sich der Wechselverkehr zwar etwas, blieb aber im ganzen verhältnismäßig geringfügig, ein Beweis dafür, daß trotz vielfacher Klagen über zunehmende Kreditnot das altbewährte Kreditinstrument des Wechsels noch nicht wieder die gebührende Beachtung gefunden hatte. In dem Portefeuille der Kreditbanken stellte früher der Handelswechsel die Reserve dar, welche jederzeit im Falle eines Kreditbedürfnisses bei der Reichsbank flüssig gemacht werden konnte. Seit der Kriegszeit waren an Stelle der Handelswechsel die Reichsschatzanweisungen getreten und noch bis weit in HO Die Reichsdaut voni Kriegsende bis zur Stabilisierung der Mark (1918—1928) das Jahr 1920 hinein wurden sie als Reserve von den Privatbanken bevorzugt, so daß ein großer Teil der bei der Reichsbank seitens des privaten Verkehrs beanspruchten Kredite durch Einreichung von Schatzanweisungen aufgenommen worden ist. Immerhin hatte sich die Gesamtsumme der Bestände an Handelswechseln vorübergehend um die Mitte des Jahres 1920 auf über 6 Milliarden Mark gehoben. In der Hauptsache aber bestand das Wechselportefeuille aus Auslandswechseln, eine Folge des Anwachsens der Ausfuhr, welches wieder darauf beruhte, daß das Jnlandspreisniveau sich dem Rückgang der Valuta noch nicht angepaßt hatte. Um den Absatz der deutschen Produktion an das Ausland zu fördern, erklärte sich die Reichsbank Anfang Mai 1920 bereit, die von inländischen Exporteure« auf ausländische Abnehmer gezogenen langsichtigen Tratten, die nicht akzeptiert waren, anzukaufen und damit dem deutschen Kauf mann die für das Exportgeschäft wichtige Kurssicherung zu verschaffen. Diefe Maßnahme hatte den beabsichtigten Erfolg, daß der Reichsbank bei Fälligwerden der Wechsel wesentliche Devisenbeträge zufielen. Die Reichsbank konnte die Maßnahme ohne eigenes Kursrisiko vornehmen, weil sie dauernd Schulden an das Ausland abzudecken hatte, und die bei Einlösung der Tratten eingegangenen Balutenbeträge zu diesen Zahlungen zu verwenden imstande war. Im Jahre 1921 gingen die Auslandswechselbestände der Reichsbank, die zu Beginn des Jahres noch erheblich gewesen waren, stark zurück. Der Grund hierfür lag im wesentlichen darin, daß über die eingehenden Auslandspapiere innerhalb kurzer Frist zu Zahlungen an das Ausland wieder verfügt werden mußte, so daß sich ein größerer Bestand an diesen Papieren nicht bilden konnte. Auch die Kurssicherungstratteu nahmen ab, weil die Ausdehnung des bereits im Jahre 1920 geschaffenen Termindevisenmarktes den Exporteuren die Möglichkeit eröffnete, sich selbst durch Termingeschäfte gegen Kursverluste zu decken. Am Jahresschluß hatte sich das Verhältnis von Auslands- zu Jnlands- wechseln so sehr verschoben, daß erstere nur noch ein Neuntel der Summe der Jn- landswechsel ausmachten, während im Jahresdurchschnitt die Anlage in Auslandswechseln mit rund einer Milliarde Mark um fast 300 Millionen Mark höher als die Jnlandswechselanlage gewesen war. Im Jahre 1922 machte sich der große Mangel an Mitteln auf dem Geld- und Kapitalmarkte in immer stärkerem Maße geltend. Ein Weg zur Abhilfe bot sich in der ausgedehnteren Verwendung des Handelswechsels, der eine Grundlage schuf, auf welcher sowohl die Reichsbank wie auch die privaten Kreditinstitute in erweitertem Umfange Kredite zu geben in der Lage waren. Die Die Reichsvnnt vom Kriegsende dis ,ur Stnbilisieruiii, der Marl (1918—1923) Reichsbankverwaltung war deshalb unausgesetzt bemüht, die Verwendung des Handelswechsels im geschäftlichen Verkehr durch fortgesetzte Anregungen mich Kräften zu fördern. Selbstverständlich konnte sie Diskontkredite nur für volkswirtschaftlich notwendige uud berechtigte Zwecke zur Verfügung stellen. Kredite zum Zwecke der Spekulation, zum Aufkauf von Gold und Deviseu oder zur Anschaffung von Waren über den normalen Bedarf hinaus und zur Beschaffung sehlenden Anlagekapitals waren von vornherein ausgeschlossen. Dementsprechend hob sich der Bestand an Handelswechseln während des Jahres 1922 erheblich. Während der Wechselbestand der Reichsbank am 31. Dezember 1921 nur 1 Milliarde Mark betragen hatte, war er bis zum 31. Dezember 1922 aus 422,2 Milliarden Mark gestiegen, was auch unter Berücksichtigung der starken Geldentwertung während des Jahres eine außerordentliche Vermehrung bedeutete. Gemessen an der inneren Kaufkraft der Mark, betrug der Wert der Wechsel trotz ihres Anwachsens nur etwa 40"/° der in der Vorkriegszeit diskontierten Wechselbestände. Dagegen umfaßte das Portefeuille der Reichsbank fast die Hälfte des deutschen Wechselumlaufs, während es in der Vorkriegszeit kaum ein Achtel enthalten hatte. Gegenüber dem Bestände an Jnlandswechseln trat das Auslandswechselportefeuille immer mehr zurück. Das Geschäft in Kurssicherungstratten stellte die Reichsbank als nicht mehr im Bedürfnis liegend ein. Im Jahre 1923 wurde durch die Besetzung des Ruhrgebietes eine Entwicklung eingeleitet, die das Wirtschaftsleben auf das allerschwerste schädigte. Der passive Widerstand war mit der Stillegung zahlreicher Betriebe verbunden. Aber anch die weiterarbeitenden Betriebe mußten in Ermangelung des Absatzes ihrer Erzeugnisse in großem Umfange auf Lager arbeiten. Die Folge war ein Anwachsen des Kreditbedürfnisses, das um so schwerer wog, als die privaten Kreditinstitute in der Kreditgewährung große Zurückhaltung übten. Angesichts der dadurch bedingten schweren Gefährdung der Wirtschaft sah sich die Reichsbank veranlaßt, den Kreditanträgen des alt- und neubesetzten Gebietes entgegenzukommen. Für die Fälle, in denen der normale Bankkredit versagte, trat die Hilfskasse für gewerbliche Unternehmungen ein. Die Reichsbank arbeitete mit ihr Hand in Hand und richtete im Interesse einer zweckmäßigen Verteilung der Kredite für das besetzte Gebiet an geeigneten Orten dieses Bezirks besondere Kreditberatungsstellen ein. Angesichts der immer dringender werdenden Kreditbedürfnisse und mit Rücksicht darauf, daß die geschäftliche Tätigkeit der Reichs- darlehnskassen im besetzten Gebiete schwer gefährdet war, entschloß sich die Reichsbank zur Einrichtung eines „Notlombards". Dies geschah in der Art, 112 Die Reichsbank vom Kriegsende bis zur Stabilisierung der Mark (1918—1923) daß den einzelnen Bankanstalten ein bestimmter Betrag zur Bewilligung von Lombarddarlehnen zur Verfügung gestellt wurde und gleichzeitig der Kreis der zur Beleihung zugelassenen Pfandobjekte eine wesentliche Erweiterung erfuhr, indem auch gute Aktien, Kuxe solider Unternehmungen und unter Umständen sogar sichere Hypotheken als beleihbar erklärt wurden. Auch die Lombardierung von Waren in der Form der Sicherungsübereignung wurde zugelassen. Ermöglicht wurde die Einrichtung des „Notlombards" durch die Bestellung eines Generalpfandes von feiten des Reichs. Um sicherzustellen, daß die Notlombardkredite lediglich zwecks Weiterführung der Betriebe Verwendung fanden, wurde den Reichsbankanstalten empfohlen, aus der Zahl vertrauenswürdiger Banken und Bankiers und unter Hinzuziehung der Handelskammern oder anderer geeigneter kaufmännischer Kreise örtliche Kreditausschüsse zu bilden, welche die Kreditanträge zu begutachten hatten. Vereinzelt erfolgte die Krediterteilung in der Art, daß geeigneten Banken und Bankiers Kredite zwecks weiterer Krediterteilung unter eigenem Obligo zur Verfügung gestellt wurden. Abgesehen von diesem Notlombard und dem unten erörterten wertbeständigen Lombard hielt sich der Lombardverkehr in engen Grenzen. Das Nähere vergleiche Tabellen 40 bis 42. Neben der Sonderhilfe für die besetzten Gebiete nahm die Finanzierung der Versorgung des deutschen Volkes mit den notwendigen Lebensmitteln die Reichsbank stark in Anspruch. In den ersten Monaten des Jahres 1923 war die Ablieferung des Umlagegetreides durch Kreditunterstützung der Kommunalverbände zu bewerkstelligen. Im Herbst wieder mußten Umschlagskredite für die Winterversorgung der städtischen Bevölkerung mit Kartoffeln und Kohlen bereitgestellt werden. Gas- und Elektrizitätswerken sowie anderen lebenswichtigen Betrieben war die Sicherstellung ihres Kohlenbezuges zu ermöglichen. Alles das führte zu einer außerordentlichen Kreditanspannung, die erst etwas nachließ, als nach Einstellung des passiven Widerstandes verschiedene Kreditversorgungsmaßnahmen abgebaut werden konnten. Die umfangreiche Kreditgewährung an den Verkehr, die zu der oben erörterten außerordentlichen Kreditgewährung an das Reich hinzutrat, führte zu einem immer stärkeren Anschwellen des Notenumlaufs, das an sich schon inflationistisch wirken mußte, das aber in Verbindung mit einem noch weit stärkeren, jedes Maß übersteigenden Anwachsen des sogenannten Notgeldumlaufs eine rapide fortschreitende Entwertung der Mark zur Folge hatte. Die Markentwertung mußte zur Entnahme von Krediten anreizen, die lediglich die Erzielung von Kursgewinnen bezweckte. Die Neichsbank vom Kriegsende bis zur Stabilisierung der Mark (1918—1923) HZ Um dem vorzubeugen, ordnete die Reichsbankverwaltung äußerste Restriktion der Kredite auf das Maß des wirtschaftlich unbedingt Gebotenen an und ging Mitte August 1923 zur Bewilligung wertbeständiger Kredite über. Der Anwendung dieser Kreditform im Wechseldiskontverkehr standen allerdings damals noch sehr erhebliche Bedenken entgegen, die der Hauptsache nach auf technischen und sonstigen praktischen Schwierigkeiten beruhten. Die Kreditgewährung erfolgte deshalb ganz überwiegend in der Form des wertbeständigen Lombards, und zwar in der Hauptsache auf dem Wege der Beleihung von Wechseln. Die Handhabung geschah in der Weise, daß der Schuldner sich verpflichten mußte, bei Fälligwerden des Lombards außer der Darlehnssumme nebst Zinsen noch einen Entwertungszuschlag in Höhe von der zwischen der Entnahme und der Rückzahlung des Darlehns eingetretenen Entwertung zu bezahlen. Die Zahlung der evtl. Entwertungssumme wurde durch Bestellung von Nebensicherheiten gewährleistet. Das in einer Wertsteigerung der Markvaluta liegende mögliche Risiko hatte der Schuldner zu übernehmen, da die Reichsbank bei Rückzahlung des Darlehns mindestens den ihrerseits gezahlten Notenbetrag wieder erhalten mußte, wenn die Notendeckung nicht in Frage gestellt werden sollte. Das (nicht wertbeständige) Diskontgeschäft wurde grundsätzlich auf reine Warenwechsel mit einer Laufzeit von höchstens 10 Tagen beschränkt. Darüber hinaus ging die Reichsbank nur in Fällen, in denen das öffentliche Interesse die Gewährung eines Kredites, beispielsweise zu Zwecken der Volksernährung, gebieterisch erheischte. Hier wurde ein Teil des Gesamtkredits als nicht wertbeständiger Diskontkredit mit einer Laufzeit bis zu höchstens 20 Tagen, der Rest als wertbeständiger Lombardkredit bewilligt. Erst im Laufe des Dezember waren die Schwierigkeiten überwunden, welche einer Umstellung des Diskontgeschäfts auf die Wertbeständigkeit entgegenstanden. Mit der Einführung des wertbeständigen Diskontgeschäfts hatten alle Kreditnehmer, auch diejenigen im Lombardverkehr, das Risiko der Valuta-Entwertung voll zu tragen. In Anbetracht der Stabilisierung der Mark ist dieses Risiko nicht praktisch geworden. Bei Einführung der wertbeständigen Form im Diskont- und Lombardverkehr erschien eine Differenzierung der wertbeständigen und der nicht wertbeständigen Kreditgeschäfte hinsichtlich der Höhe des Zinsfußes aus Billigkeitsrücksichten geboten. Um diese Differenzierung auf eine unanfechtbare Rechtsgrundlage zu stellen, beantragte die Reichsbankleitung den Z 15 Satz 1 des Bankgesetzes, der nur von einem Zinssatz spricht, entsprechend zu ändern. Demgemäß erhielt er durch Gesetz über die Änderung des Bankgesetzes vom I. Teil 8 114 Die Neichsbank vom Kriegsende bis zur Stabilisierung der Mark (1918—1923) 10. Oktober 1923 (RGBl. II S. 396) die Fassung: „Die Reichsbank hat jeweilig die Prozentsätze öffentlich bekannt zu machen, zu welchen sie diskontiert (Z 13, 2) oder zinsbare Darlehne erteilt (Z 13, 3)". Auf Grund dieses Gesetzes galten in der Zeit vom 29. Dezember 1923 bis zum 29. Januar 1924 verschiedene Zinssätze für wertbeständige und nicht wertbeständige Diskontkredite. Diskont- und Lombardsatz Der Diskont- und der Lombardsatz sür die Jahre 1919—1923 stellte sich wie folgt: Bis zum 27. 7.1922 5°/« für Diskontierungen und 6 7«> vom 28. 7. bis 27. 8.1922 K7„ .. ?7„ „ 28. 8. .. 20. 9.1922 7°/» «"/.. „ 2!. 9. „ 12.11.1922 8»/» 9"/ » >^ /„ „ 13.11.22 „ 17. 1.1923 10"/,. 117» „ 18. 1.2:; ., 22. 4.1923 12°/» .. 137» „ 23. 4. „ 1. 8.1923 18 7„ .. 19 7» „ 2. 8. „ 14. 9.1923 30"/,, 317« Vom 15. September 1923 bis 29. Januar 1924 betrug der Satz 907° für Diskontierungen ohne Entwertungsklausel. Für Lombarddarlehne ohne Entwertung sklausel galt vom 15. September bis 7. Oktober der Satz von 31°/» zuzüglich von 747° Gebührenzuschlag für jeden Tag und vom 8. Oktober 1923 bis 29. Januar 1924 der Satz von 1087°. Für wertbeständige Lombarddarlehne war für die Zeit vom 15. September bis 28. Dezember 1923 der Satz von 107° und vom 29. Dezember 1923 ab der Satz von 12"/° festgesetzt, während der Satz für wertbeständige Diskontierungen vom 29. Dezember 1923 ab 107° betrug. Seit dem 29. Januar 1924 hat sich angesichts der Stabilität der Mark eine Differenzierung wertbeständiger und nicht wertbeständiger Kreditgeschäfte nicht mehr als notwendig erwiesen. Der Der Zahlungsmittelbedarf wuchs während der letzten Monate des smittel- umlauf Jahres 1918 infolge des mangelnden Vertrauens in die künftige Gestaltung des politischen und wirtschaftlichen Lebens in ungeahntem Maße, und die mit elementarer Gewalt sich geltend machenden Ansprüche des Verkehrs überstiegen alle Erwartungen. Weite Kreise der Bevölkerung waren dazu übergegangen, Die Neichskmnk vom Kriegsende bis zur Stabilisierung der Mark (1918—1923) 11^ Zahlungsmittel in immer größerem Umfange aufzuspeichern, ohne durch ein wirtschaftliches Bedürfnis dazu genötigt zu sein. Handel- und Gewerbetreibende, kleinere und größere Kapitalisten hoben namentlich seit etwa Anfang Oktober Guthaben bei Banken, Bankfirmen, Sparkassen und Genossenschaften ab, um das bare Geld aufzubewahren. Was von feiten der Reichsbank geschehen konnte, um dem Zahlungsmittelbedarf zu genügen, geschah. Die Verausgabung der vorsorglich angesammelten großen Reservebestände an papiernen Geldzeichen und der vorhandenen Vorräte an Reichssilbermünzen wurde angeordnet. Es war ein besonders unglückliches Zusammentreffen, daß der Geldbedarf sich einerseits unmittelbar an den schon ungewöhnlich großen Ultimobedarf des September anschloß, und daß andererseits die Reichsdruckerei in den voraufgegangenen Wochen infolge Einziehung einer größeren Anzahl ihrer Arbeiter zum Heeresdienst und infolge Erkrankung mehrerer weiterer Hunderte außer Stand gesetzt war, die von der Reichsbank erteilten Druckaufträge auch nur annähernd auszuführen. Obwohl hierin alsbald Abhilfe geschaffen wurde, erschien es der Bankleitung doch angebracht, eine größere Zahl von Privatdruckereien mit der Herstellung einer neuen Reichsbanknote zu 50 Mark im Buchdruckverfahren zu beauftragen, deren Druck und Kontrolle von der Reichsbank selbst organisiert wurde, und von der sich in kürzester Zeit große Beträge anfertigen ließen. Da diese Noten unter den gegebenen Umständen gegen Fälschungen nicht so gut gesichert werden konnten wie die übrigen Reichsbanknoten, wurde ihr Aufruf und ihre Einziehung unter Umtausch gegen andere gesetzliche Zahlungsmittel zum 1. März 1919 ausdrücklich vorbehalten. Daneben sind schon in den ersten Oktobertagen überall da, wo die Gefahr einer wachsenden Zahlungsmittelnot besorgt werden konnte, die Kommunen auf Veranlassung der Reichsbank angeregt worden, die Ausgabe von Notgeld in Scheinen bis zur Höhe von 50 Mark mit möglichster Beschleunigung vorzubereiten. Die große Mehrzahl der angegangenen Städte ist dieser Aufforderung nachgekommen. Die Reichsbank übernahm die Hälfte der Herstellungskosten sowie der durch Fälschungen entstehenden Schädigungen und stellte ihre Kasseneinrichtungen für Ausgabe, Einlösung und Umtausch des Notgeldes zur Verfügung. Die damals von den Kommunen zur Ausgabe beschlossene Summe bezifferte sich insgesamt auf rund 2 Milliarden Mark, von denen allerdings ein erheblicher Teil nicht ausgegeben zu werden brauchte. Als Höchstumlaufssumme ermittelte die Reichsbank die Ziffer von 1486,6 Millionen Mark (am 15. Januar 1919). Am 31. Mai 1919 waren hiervon nur noch rund 189,6 Millionen s- 116 Die Reichsbank vom Kriegsende bis zur Stabilisierung der Mark (1918—1923) Mark im Umlauf. Die Kosten, die der Reichsbank dadurch erwachsen sind, daß sie die Hälfte der Herstellungsausgaben und der durch Fälschungen entstandenen Verluste übernahm, hielten sich in engen Grenzen. Um inzwischen sofort und gleichmäßig über das ganze Land eine größere Menge an Zahlungsmitteln bereitzustellen, wurden außerdem durch Bundesratsverordnung vom 22. Oktober 1918 (RGBl. S. 1257) die am 2. Januar 1919 fälligen Zinsscheine der 5°/»igen Kriegsanleihen bis zu diesem Fälligkeitstage, zu dem sie wie immer gegen andere gesetzliche Zahlungsmittel eingelöst wurden, zum gesetzlichen Zahlungsmittel erklärt. Die vier Privatnotenbanken verstärkten ihre Notenausgabe bis an die Grenze der Zulässigkeit. Die Bayerische und die Württembergische Notenbank erhielten auf gesetzlichem Wege die Ermächtigung, diese Grenze sogar wesentlich zu erhöhen. Unter dem Zwange der Verhältnisse sahen sich die Bayerische Notenbank und die Badische Bank genötigt, die gesetzlichen Vorschriften für die Notenausgabe vorübergehend zu überschreiten. Erwähnung verdient hier ferner, daß die Inhaber verschlossener Depots bei Banken, Bankgeschäften, Sparkassen und Genossenschaften auf Veranlassung des Reichsbank-Direktoriums allgemein zur Unterzeichnung einer Erklärung angehalten wurden, in der sie versichern mußten, daß deutsche Zahlungsmittel (Gold- oder Silbergeld, Banknoten, Reichs- oder Darlehnskassenscheine) in dem von ihnen der Bank usw. zur Verwahrung übergebenen verschlossenen Depositum nicht enthalten seien. Trotz dieser Maßnahmen gelang es erst allmählich, den dringenden Zahlungsmittelbedarf der Wirtschaft zu decken, zumal erhebliche Bargeldsummen in dem infolge der Blockade sich fortsetzenden Schleichhandel festgelegt wurden, andere zur Bezahlung legitimer und illegitimer Einfuhren oder zum Zwecke der Vermögensverschiebung ins Ausland flössen. Seitens des Verkehrs wurden ferner zeitweilig die baren Kassenbestände deswegen weit über das sonst übliche Maß ausgedehnt, weil infolge von Bankbeamtenstreiks nicht mit regelmäßiger oder ausreichender Lieferung von Zahlungsmitteln gerechnet werden konnte oder weil aus sonstigen Gründen die Gefahr einer Schließung von Bankunternehmungen bestand. Weiterhin erschwerten die mit dem Waffenstillstand zusammenhängenden Verpflichtungen die Bereitstellung der notwendigen Zahlungsmittel. So mußte das Reich auf Grund des Waffenstillstandsvertrages erhebliche Zahlungen an die feindlichen Besatzungsbehörden leisten. Mehr als 1^ Milliarden Mark Reichsbanknoten mußten nach Belgien als Ersatz für die im Kriege aus dem besetzten Gebiete nach Deutschland überführten und hier gut- Die Reichsbank vom Kriegsende bis zur Stabilisierung der Mark (1918—1923) 117 geschriebenen Beträge zurückgebracht werden. Erst im dritten Vierteljahr 1919 lenkte der Zahlungsmittelbedarf in etwas ruhigere Bahnen ein, um im letzten Vierteljahr von einer neuen Zahlungsmittelnot abgelöst zu werden. Es stellte sich die Notwendigkeit heraus, die mit dem Datum vom 20. Oktober 1918 im Buchdruckverfahren hergestellte Hilfsbanknote zu 50Mark wegen vorgekommener Fälschungen einzuziehen. DieNote verlor am 10.September 1919die Eigenschaft als gesetzliches Zahlungsmittel. An ihre Stelle trat eine zweite Hilfsbanknote mit dem Datum vom 3V. November 1918. Auch diese Note mußte angesichts der für die Reichsdruckerei bestehenden Unmöglichkeit, die für den gesteigerten Zahlungsverkehr erforderliche Menge an Geldzeichen zu beschaffen, unter Inanspruchnahme von Privatdruckereien angefertigt werden und war daher gegen Fälschungen nicht so gut gesichert wie die übrigen Reichsbanknoten. Sie verfiel der Einziehung und verlor am 31. Januar 1921 ihre Eigenschaft als gesetzliches Zahlungsmittel. Schon im Jahre 1919 wurde daher die Herstellung einer weiteren neuen 50-Mark-Note in Angriff genommen, und zwar nach einem besonderen von der Druckerei der Österreichisch-Ungarischen Bank erfundenen Verfahren. Die teils in Wien, teils in Berlin hergestellten Noten konnten im Laufe des Monats November 1919 in den Verkehr gegeben werden. Mit der in den folgenden Jahren rasch zunehmenden Entwertung der Währung und der durch sie veranlaßten Preissteigerung wurde trotz aller erdenklichen Vorkehrungen der Reichsbank die Versorgung des Verkehrs mit den Zahlungsmitteln, deren er bedurfte, immer schwieriger. Schon im Herbst des Jahres 1920 war die Reichsbank genötigt, zur Deckung des Zahlungsmittelbedarfes zwei weitere Reihen der Hilfsbanknote mit dem Datum vom 24. Juni 1919, von der die beiden ersten Reihen bereits im Jahre 1919 ausgegeben waren, in den Verkehr zu setzen, denen sich im Dezember neue Reichsbanknoten zu 100, 50 und 10 Mark anschlössen. Auch der Mangel an kleinem Geld, der sich schon im Jahre 1919 in unliebsamer Weise bemerkbar gemacht hatte, bestand im Jahre 1920, insbesondere in dessen erster Hälfte, unverändert fort, obwohl das Reichsfinanzministerium die' Münzstätten veranlaßt hatte, bis zur äußersten Grenze ihrer Leistungsfähigkeit 5-, 10- und 20-Pfennigstücke aus Metall zu prägen und an die Reichsbank zwecks Überleitung in den Verkehr abzuliefern. Die weitere Ausprägung von 1- und 2-Pfennigstücken wurde eingestellt, da die Herstellungskosten weit über den Nennwert der Münzen hinausgingen und diese nach wie vor von der Bevölkerung dem Verkehr entzogen und anderweitig perwertet wurden. 118 Die Neichsbank vom Kriegsende bis zur Stabilisierung der Mark (1918—1923) Im Laufe des zweiten Halbjahres 1920 ließ sich die Ausprägung von 50-Pfennig- stücken aus Aluminium so weit fördern, daß die Nachfrage des Verkehrs im allgemeinen befriedigt und sogar an die allmähliche Einziehung der noch im Umlauf befindlichen kommunalen Notgeldscheine zu 50 und 25 Pfennig herangetreten werden konnte. Die Herstellung von 10- und 5-Pfennigstücken war indes trotz ihrer sehr erheblichen Steigerung in einer dem Bedarf genügenden Menge nicht möglich. Im Jahre 1921 wurden die Münzprägungen in verstärktem Umfange fortgesetzt. Diese Maßnahmen hatten den Erfolg, daß der Verkehr mit den zur Verfügung stehenden Scheidemünzen im großen und ganzen auskommen konnte. Im Interesse der Einheitlichkeit des Geldwesens wurde nunmehr auf eine Einziehung der im Umlauf befindlichen Notgeldzeichen hingewirkt. Der preußische Minister für Handel und Gewerbe wies die Regierungspräsidenten bereits mit Verfügung vom 24. Februar 1921 (HMBl. S. 57) an, eine Neuausgabe von Ersatzwertzeichen nach Lage der Dinge nur noch nach sorgfältiger Prüfung der Bedürfnisfrage und nur in besonderen Ausnahmefällen zuzulassen. In der ersten Hälfte des Jahres 1922 war der Zahlungsmittelbedarf verhältnismäßig ruhig. Die Zunahme des Umlaufs an Zahlungsmitteln bewegte sich infolge des während dieser Zeit einigermaßen konstant gebliebenen Geldwertes im Rahmen der letzten Monate des Jahres 1921. Im dritten und namentlich im vierten Vierteljahr 1922 nahm der Bedarf aber im Zusammenhang mit dem Sturz der Markwährung ganz außerordentliche Dimensionen an. Da die Anforderungen an Zahlungsmitteln in außergewöhnlichem Ausmaß und mit großer Plötzlichkeit austraten, ließen sich vorübergehend Störungen in der Abwicklung des Geldverkehrs nicht ganz vermeiden, insbesondere, da die Anfang Juli einsetzende Krise durch einen Streik in der Reichsdruckerei verschärft wurde, der einen beträchtlichen Ausfall der Notenherstellung mit sich brachte. Die Maßnahmen, die alsbald zur Befriedigung des ganz außerordentlich steigenden Bedarfs an Zahlungsmitteln mit größter Beschleunigung in die Wege geleitet wurden, bezogen sich auf die organisatorische und auf die technische Seite des Problems. In organisatorischer Hinsicht wurde zunächst der Betrieb der Reichsdruckerei leistungsfähiger gestaltet, und zwar durch Einlegung einer dritten Arbeitsschicht und durch Ausdehnung der Notendruckabteilung, soweit es die Räumlichkeiten zuließen. Außerdem wurde, wie während der Zahlungsmittelkrise Ende 1918, wieder eine Reihe von Privatdruckereien zur Herstellung der besonders dringlich gebrauchten Notenabschnitte, namentlich Die Reichsbank vom Kriegsende bis zur Stabilisierung der Mark (1318—1923) Hg derjenigen zu 1000 Mark, herangezogen. Die Zahl dieser privaten Anstalten belief sich am Jahresende auf 26, die täglich Notenmengen in Höhe von 17 bis 18 Milliarden Mark zur Ablieferung brachten. Die auf den Notendruck bezüglichen technischen Maßnahmen bewegten sich in der Richtung einer Vereinfachung sowie Beschleunigung des Herstellungsverfahrens und der Schaffung neuer dem gesunkenen Geldwert angepaßter Notenabschnitte. Zwecks Vereinfachung des Druckverfahrens erschien es angebracht, das zeitraubende Kupferdruckverfahren mehr und mehr durch den technisch einfacheren, aber infolge neuer Methoden einen hervorragenden Schutz gegen Nachahmungen bietenden Buch- und Farbendruck zu ersetzen. Das Kupferdruckverfahren war bis zum Beginn des Weltkrieges fast ausschließlich angewendet worden. Diese Druckart, die zwar erheblich teurer und zeitraubender als das Buchdruckverfahreu war, ermöglichte es, den Noten eine gewisse Gediegenheit in der Ausstattung zu geben und durch Wiedergabe zeichnerischer Feinheiten jedes Stück zu einem kleinen graphischen Kunsterzeugnis zu gestalten. Der einprägsame ornamentalische Schmuck (Bildnisse und Guillochen) sowie die tiefen, satten Farben gewährten in Verbindung mit den in Papier eingebetteten farbigen Pflanzenfasern, dem Kopfwasserzeichen, der Riffelung und anderen Sicherungen einen bedeutsamen Schutz gegen Nachahmungen. Bei der Herstellung der Banknoten über 100 Mark (V. Ausgabe) wirkte überdies verteuernd der Umstand, daß das zu den Noten erforderliche Papier nach dem ältesten Papierbereitungsverfahren an der Bütte mit der Hand geschöpft und weiterbearbeitet werden mußte. Dazu waren neben dem geübten Personal eine Reihe besonderer Einrichtungen nötig. Der Übergang vom Kupferdruck zum Buchdruck vollzog sich nach und nach. In der ersten Kriegszeit wurde z. B. bei den Darlehnskassenscheinen die Vorderseite zunächst noch in Kupferdruck, die Rückseite jedoch schon in Buchdruck ausgeführt. Der steigende Zahlungsmittelbedarf zwang dann dazu, die kleinen Werte nur noch in Buchdruck, die höheren in Kupferdruck oder durch Kombination beider Verfahren herzustellen. Einen weiteren Übergang zum reinen Buchdruck bildeten die Noten zu 10 Mark (von Marcus Rehmer) und zu 100 Mark (von Prof. Hadank), die 1921 in den Verkehr kamen. Die stetig fortschreitende Inflation zwang schließlich im Frühjahr 1922 zur völligen Einstellung des kostspieligen und langsam arbeitenden Kupferdrucks. Den erhöhten Anforderungen blieben lediglich die Buch- druckschnellpressen und die Rotationsmaschinen gewachsen. Das Papier wurde 120 Die Neichsbank vom Kriegsende bis zur Stabilisierung der Mark (1918—1923) auf der Papiermaschine nur noch in Rollen mit Faserstreifen, Wasserzeichen und zum Teil auch mit farbigem Stoffauflauf hergestellt. Für die weitere Verarbeitung in der Buchdruckschnellpresse wurde dann das Papier zu Bogen zerschnitten. Die als Massendrucksachen und mit größter Beschleunigung in ununterbrochener Folge der Arbeitsschichten hergestellten Noten konnten naturgemäß in keiner Weise den Ansprüchen genügen, die an ein gutes Zahlungsmittel gestellt werden müssen. Die hauptsächliche, vielfach einzige Sicherung bildete das Wasserzeichenpapier mit farbigem Stoffauflauf und Faserstreifen. Die mit dem Buchdruck erzielten guten Ergebnisse, vor allem die bei diesem Verfahren mögliche rasche Herstellung der Noten ermöglichten es, im Jahre 1923 die Rentenbankscheine und im Jahre 1924 auch die neuen Reichsbanknoten im Buchdruck auszuführen. Die in jahrelanger Arbeit und Beobachtung gewonnenen Erfahrungen konnten benutzt, und infolgedessen Rentenbankscheine sowie Reichsbanknoten — soweit der Buchdruck und die unvermeidliche beschleunigte Herstellung es überhaupt zuließen — mit allen anwendbaren Sicherungen versehen werden. Neuerdings wird jedoch beabsichtigt, die Reichsbanknoten wieder in Kupfer- oder Stahldruck in Verbindung mit neuzeitlichen, drucktechnischen Schutzmaßnahmen herzustellen. Wie oben bemerkt, waren die im einfachen Buchdruck hergestellten Noten gegen Fälschungen in der Hauptsache nur durch Verwendung eines Papiers mit Wasserzeichen und Faserstreifen gesichert. Dieser Umstand bedingte eine Ergänzung des Z 4 des Bankgesetzes, inhalts dessen die Reichsbank verpflichtet war, Ersatz für beschädigte Noten zu leisten, wenn der Inhaber mehr als die Hälfte der vollständigen Note einreichte oder den Nachweis der Vernichtung des nicht eingereichten größeren Teils führte. Um die Bank gegen betrügerische Manipulationen in bezug auf die Ersatzleistung beschädigter Buchdrucknoten zu sichern, wurde dem genannten Paragraphen durch Gesetz über die Ersatzleistung für beschädigte Reichsbanknoten vom 24. Juli 1922 (RGBl. II S. 683) als Absatz 4 folgender Zusatz angefügt: „Das Reichsbank-Direktorium kann bestimmen, daß eine Ersatzleistung für beschädigte Reichsbanknoten nur dann zu erfolgen habe, wenn die zur Prüfung der Echtheit erforderlichen Merkmale, wie Wasserzeichen, Faserstreifen, Nummern usw. in deutlich erkennbarem Zustand auf dem vorgelegten Teil der Note enthalten sind. Die Bestimmung ist durch das Reichsgesetzblatt zu veröffentlichen." Die Reichsbank vom Kriegsende bis zur Stabilisierung der Mark (1318—1323) 121 Auf Grund dieses Gesetzes erließ die Reichsbankleitung in der Folge eine Reihe von Bekanntmachungen, welche die Verpflichtung der Reichsbank zur Ersatzleistung bei beschädigten Noten regelten. Die immer weiter fortschreitende Geldentwertung führte dazu, die bereits im Jahre 1921 vorbereiteten Noten zu 500, 5 000 und 10 000 Mark im Laufe des Jahres 1922 fertig zu stellen und auszugeben. Zu Beginn des Herbstes 1922 wurde eine einfach ausgestattete 100-Mark-Note in Umlauf gebracht. Schwierigkeiten in der Beschaffung des für den Notendruck geeigneten Papiers führten zur Herstellung von acht verschiedenen Serien von 1000-Mark-Noten mit dem Datum vom 15. September 1922. Angesichts der plötzlich hervorgetretenen Schwierigkeiten in der Versorgung des Verkehrs mit papierenen Zahlungsmitteln ließ es sich nicht vermeiden, vorübergehend wieder auf die Ausgabe von „Notgeld" zurückzugreifen. Als Ausgabestellen kamen je nach den örtlichen Verhältnissen in dem einen Bezirk besondere zu diesem Zweck zusammenwirkende Jndustriegruppen, in anderen Orten die Handelskammern, in wieder anderen sonstige öffentliche, insbesondere kommunale Korporationen in Betracht. Der Reichsminister der Finanzen, der zufolge des Gesetzes vom 17. Juli 1922, betreffend die Ausgabe und Einlösung von Notgeld (RGBl. I S. 693), seine Genehmigung zu solchen Ausgaben im Einvernehmen mit der in Frage kommenden obersten Landesbehörde zu erteilen hatte, erklärte sich in Ansehung der vielfach bestehenden Notlage bereit, dahingehenden Gesuchen zu entsprechen. Die Genehmigung wurde in der Hauptsache davon abhängig gemacht, daß die Ausgabe von Abschnitten, die über mehr als 1000 Mark lauteten, nicht erfolge und der Antragsteller den Gegenwert des ausgegebenen Notgeldes abzüglich der Kosten der Herstellung an die Reichskreditgesellschaft m. b. H. in Berlin, welche die hinterlegte Summe verzinste, überweise. Die Hinterlegung des Gegenwertes sollte eine übermäßige Ausgabe von Notgeld verhindern. Die Laufzeit des Notgeldes war anfangs nur für zwei Monate vorgesehen, sie ist jedoch in den meisten Fällen infolge AnHaltens der Zahlungsmittelknappheit verlängert worden. Die Gesamtsumme des umlaufenden Notgeldes hat damals gegenüber dem Gesamtzahlungsmittelumlauf keine nennenswerte Rolle gespielt. Ende Dezember 1922 dürften etwa 20 Milliarden Mark Notgeld sich im Umlauf befunden haben. Im Jahre 1923 stellte die technische Bewältigung der Versorgung des Verkehrs mit Zahlungsmitteln nie zuvor erlebte Anforderungen an die Bank. Außer der Reichsdruckerei, bei der zeitweise mehr als 7500 Personen allein im 122 Die Reichsbank vom Kriegsende bis zur Stabilisierung der Mark (1918—1923) Geldbetriebe beschäftigt waren, arbeiteten 84 Druckereien unmittelbar, 60 weitere Druckereien mittelbar (d. h. als Hilfsdruckereien für den Reichsdruckereibetrieb) für den Notendruck. Über 30 Papierfabriken waren in Vollbetrieb für die Papierbeschaffung tätig. Gedruckt wurden rund 10 Milliarden Geldzeichenstücke im Nennbetrage von 3877 Trillionen Mark. 29 galvanoplastische Anstalten lieferten dazu 400 000 Druckplatten. Die Hauptschwierigkeit bei der Notenbeschaffung bestand in der schnellen Umstellung der Druckpressen und der Papierfabriken, die durch die sich überstürzende Entwertung der umlaufenden Noten und ihre immer wiederholte Ergänzung durch Abschnitte höherer Nennwertziffern notwendig wurde. Während die Jndustriereviere für Löhnungszwecke noch kleine Abschnitte benötigten, wurden in Gegenden mit starkem Handelsverkehr bereits große Stücke gefordert; so mußten zeitweise kleinste und größte Abschnitte nebeneinander gedruckt werden. Trotz der riesenhaft anschwellenden Ziffern des Nennwertes der Banknoten verkörperte der Notenumlauf einen von Tag zu Tag geringeren Goldwert. Dank der ungeheuer gestiegenen Umlaufsgeschwindigkeit der Geldzeichen und Bankguthaben vermochte die Wirtschaft schließlich ihren Verkehr mit einer am Goldwert gemessenen außerordentlich niedrigen Summe von Umlaufsmitteln zu bewältigen, über die ziffernmäßige Entwicklung des Notenumlaufs sowie über seine Zusammensetzung gibt Tabelle 12 Aufschluß. Die ungeheure Ausdehnung des Notenumlaufs verursachte naturgemäß hohe Kosten für die Banknotenanfertigung, die in den Jahren 1922/23 derart anstiegen, daß sie den gesamten übrigen Unkostenetat weit hinter sich ließen. Für die Anfertigung von Banknoten mußten folgende Beträge bereitgestellt werden: 1919 26 Millionen Mark 1920 37 1921 262 1922 6780 1923 32,8 Trillionen Mark Nicht minder schwierig als die Herstellung der Banknoten war das Zählgeschäft und die Banknotenverteilung, deren Abwicklung ohne nennenswerte Vermehrung des qualifizierten eingearbeiteten Kassenpersonals bewältigt werden mußte. In Ermangelung geeigneter Zählkräfte beschränkte sich die Neueinstellung auf ungeübtes Hilfspersonal. Die Bankanstalten, die in ruhigen Zeiten im allgemeinen monatlich einmal mit Zahlungsmitteln beliefert wurden, mußten bald Die Reichsbank vom Kriegsende bis zur Stabilisierung der Mark (1918—1923) 123 täglich versorgt werden. Bei dem Umfang der Lieferungen waren Postsendungen kaum noch möglich, vielmehr wurden immer häufiger von Beamten der Bank begleitete Bahntransporte eingerichtet, von denen oft ein einziger Transport mehrere Waggons umfaßte. Die Belieferung des besetzten Rhein- und Ruhrgebiets unterlag besonderen Schwierigkeiten. Den Abriegelungsmaßnahmen der Gegner zum Trotz gelang es, selbst in den unruhigsten Zeiten die Gebiete mit dem Allernötigsten zu versorgen. Da Post und Eisenbahn den Betrieb für Wertsendungen einstellten, war die Reichsbank auf sich selbst angewiesen. Obschon der Transport von Platten und Druckpapier in das besetzte Gebiet äußerst erschwert war, konnte im Spätherbst der Notenbedarf des besetzten Gebiets an Ort und Stelle angefertigt werden. Der Abbau der gesamten für den Notendruck aushilfsweise eingestellten Unternehmungen im besetzten wie im unbesetzten Deutschland hat sich am Jahresende reibungslos vollzogen. Die Rückflüsse an entwerteten, zu Zahlungszwecken nicht mehr verwendbaren Notenabschnitten stellten an die Notenvernichtungsanlage der Reichsbauk die höchsten Anforderungen. Schon 1915 war die ursprüngliche Noten- Verbrennung durch ein chemisches Vernichtungsverfahren ersetzt worden, welches sich jedoch nicht bewährt hatte. Ende des Jahres 1919 ging die Reichsbank daher zu einem neuen Notenvernichtungsverfahren, dem System Dr. Wurster, über. Nach diesem System werden die Noten durch einen bei der Firma Odenbach K Vogel, Maschinenfabrik A.-G. in Bitterfeld, hergestellten, völlig betriebssicheren Papierzerfaserer maschinell in kleinste Teile zerrissen und unter Zugabe warmen Wassers in einen Brei verwandelt, der einen zur Herstellung von Pappen oder Packpapier sehr geeigneten Rohstoff abgibt. Diese Vernichtungsmethode hatte sich so bewährt, daß auch auswärtige Zentralnotenbanken sie angenommen haben. Trotz der außerordentlichen Leistungsfähigkeit der Maschine, die in einer Arbeitsstunde 300 bis 450 Icx Notenpapier vernichtete, war es der Reichsbank im Laufe der Zeit nicht mehr möglich, die in immer größerem Maße zurückströmenden Notenabschnitte, die bald alle Tresore überfüllten, zu vernichten. Die Vernichtungsvorschriften mußten daher in verschiedenen Punkten abgeändert werden. Mit Zustimmung der Reichsschuldenkommission, deren Kontrolle die Einziehung und Vernichtung von Reichsbanknoten nach Z 16 des Bankgesetzes unterstellt war, wurden die kleinsten Abschnitte von den Bankanstalten direkt einer örtlichen Papier- oder Pappenfabrik zugeführt, wo ihre Vernichtung unter Aufsicht erfolgte. Zwecks Entlastung der Bankkassen wurde mit dem Reichspostministerium vereinbart, daß die Postanstalten bei ihnen sich sammelnde Mengen 124 Die Reichsbank vom Kriegsende bis zur Stabilisierung der Mark (1918—1923) an für den Umlauf unbrauchbaren Noten in gleicher Weise vernichten ließen. Wo Papierfabriken fehlten, wurde die Verbrennung in Heizungsanlagen geeigneter Betriebe zugelassen. Sobald das Gesetz, betreffend Verbot des Agiohandels mit deutschen Banknoten und Darlehnskassenscheinen vom 1. März 1919 (RGBl. S.263) durch Verordnung vom 13. November 1923 (RGBl. I S. 1098) aufgehoben war, wurde, um die Abstoßung der unbrauchbaren Geldmengen zu beschleunigen, auch ihr Verkauf als Altpapier aufgenommen. Bei den riesenhaften Geldanforderungen war die Nenausgabe von Notgeld nicht zu vermeiden. Besonders im besetzten Gebiet, das von der Reichsbank bei den feindlichen Maßnahmen der Besatzungstruppen mit Banknoten allein nicht immer ausreichend versorgt werden konnte, sah sich der Zahlungsverkehr zunehmend auf den behelfsmäßigen Umlauf von Notgeld angewiesen. Um eine inflationistische Wirkung der Notgeldausgabe zu verhindern, wurden auf Grund des Gesetzes vom 17. Juli 1922 (RGBl. I S. 693) wiederum die Bedingungen gestellt, daß der Gegenwert des ausgegebenen Notgeldes unter Kürzung der Druckkosten pp. an die Reichskreditgesellschaft m. b. H. in Berlin überwiesen oder das Notgeld zur Ausgabe einer Reichsbankanstalt übergeben und dort in Reichsschatzanweisungen angelegt werden mußte. Guthaben wie Schatzanweisungsdepots wurden für das Reichsfinanzministerium gesperrt und erst bei Aufruf des Notgeldes wieder freigegeben. Die Strafbestimmungen gegen unbefugte Notgeldausgabe wurden durch Verordnung vom 26. Oktober 1923 (RGBl. I S. 1065) energisch verschärst. Diese Verordnung ließ zugleich die Ausgabe von wertbeständigem Notgeld zu, das auf Goldmark in den Stückelungen der Reichsgoldanleihe bis zu Abschnitten von 8,40 Mark (^ 2 §) auszustellen war. Das Notgeld war zunächst durch Hinterlegung von Schatzanweisungen der Reichsgoldanleihe zu decken. Ende November wurde wegen Mangels an Goldanleihe die Deckung durch 6°/°ige auf Gold lautende Schatzanweisungen zugelassen, die das Reich ausschließlich sür Notgeldemissionszwecke ausgab. Leider wurden die über die Ausgabe von Notgeld erlassenen Vorschriften mehr und mehr übertreten. Im Herbst des Jahres nahm die Notgeldausgabe geradezu unerhörte Formen an. Kleine und kleinste Betriebe traten als Notgeldemittenten auf. Immer mehr griff die ungedeckte Ausgabe um sich, skrupellos wurde sie als Kredit- und Jnflationsgewinnquelle mißbraucht. Verstopfen ließ sich diese Quelle nicht, da das Publikum alles Notgeld fast unbesehen in Zahlung nahm. Das vom Reichsfinanzministerium genehmigte Die Reichsbank vom Kriegsende bis zur Stabilisierung der Mark (1918—1923) 125 und dementsprechend ordnungsmäßig gedeckte Notgeld trat mehr und mebr in den Hintergrund. Dagegen erreichte das ungedeckt ausgegebene Papiermarknotgeld außerordentlich hohe Ziffern. Außerdem lief auf Papiermark lautendes Notgeld der Reichsbahn in Höhe von etwa 114 Trillionen Mark um. An wertbeständigem, vom Reichsfinanzminister genehmigten Notgeld wurden etwa 200 Millionen Goldmark ausgegeben. Auch die Reichsbahn gab wertbeständige Geldzeichen aus, und zwar bis zum Betrage von rund 150 Millionen Goldmark. Einen besonderen Umfang nahm die Ausgabe von zu Zahlungszwecken bestimmten Stücken der Reichsgoldanleihe an, sie erreichte die Umlaufshöhe von 270 Millionen Goldmark. In ähnlicher Weise gaben einzelne Länder und preußische Provinzen Anleihen in kleinen Stückelungen als Zahlungsmittel aus; ihr Umlauf wird auf annähernd 50 Millionen Goldmark geschätzt. Schließlich seien noch die Ausgaben von Goldzertifikaten erwähnt, die von der Hamburger Bank von 1923 A.-G. und der Schleswig-Holsteinischen Goldgirobank A.-G. in Kiel mit Genehmigung des Reichsfinanzministeriums vor sich gingen. Beide Institute gaben gegen Annahme von Devisendepositen in Devisen voll gedeckte und in ihnen wieder einlösbare Verrechnungsscheine in den Verkehr. In Hamburg stieg der Umlauf bis auf 25 Millionen Goldmark, in Kiel war er stets erheblich geringer. Wie ungeheuer schädlich der Notgeldumlauf gewirkt und in welchem Maße er zur Entwertung der Mark beigetragen hat, läßt sich ohne weiteres aus einem Vergleich der Notgeldumlaufsziffern mit dem Banknotenumlauf in den letzten Tagen der Inflationszeit erkennen. Am 15. November 1923, dem Tage, an dem die Rentenbank ihre Geschäftstätigkeit aufnahm und mit der Ausgabe von Rentenbankscheinen begann, stellte sich der gesamte Notgeldumlauf nach eingehenden und sorgfältigen Ermittelungen auf etwa 988 Millionen Goldmark, also auf fast eine Milliarde Goldmark (darunter ein großer Teil ungenehmigten und ungedeckten Notgeldes), während der Umlauf an Reichsbanknoten sich auf nur 155 Millionen Goldmark belief. Die wilde, ungenehmigte Notgeldausgabe über jedes Bedürfnis des Zahlungsverkehrs hinaus aus rein egoistischen Motiven gehört zu den dunkelsten Begleiterscheinungen der schweren Jnflationskrise. Das Reichsfinanzministerium schritt in den ihm bekannt werdenden Fällen ein, teils durch Einleitung eines Strafverfahrens, teils im Verwaltungswege, soweit öffentlich-rechtliche Körperschaften in Frage kamen. Wirksamer war das Durchgreifen der Reichsbank. Sobald das Reichsbank-Direktorium nach Stabilisierung der Mark die Möglichkeit erlangte, den Verkehr mit Zahlungsmitteln wieder voll zu versorgen, ließ es 126 Die Reichsbank vom Kriegsende bis zur Stabilisierung der Mark (1318—192?) durch die Kassen der Reichsbank das eingehende Notgeld nicht mehr zu Zahlungen verwenden, soudern in kurzen Fristen den Emissionsstellen zur Einlösung präsentieren. In der zweiten Novemberhälfte wurden sämtliche Reichsbankkassen angewiesen, die Jnzahlungnahme von Notgeld irgend welcher Art völlig abzulehnen. Die Maßnahme bewirkte, daß weiteren Neuemissiouen Einhalt getan wurde und die Zurückziehung der noch umlaufenden Beträge in Fluß kam. Im besetzten Gebiet, dem Hauptemissionsbereich, wurden besondere Vereinbarungen über die Vereinigung des Umlaufs getroffen. Die Reichsbahn übergab der Reichsbank zur Deckung für die vorübergehende weitere Annahme ihres nicht wertbeständigen Notgeldes Anfang Dezember 90 Millionen Rentenmark. Wertbeständiges Notgeld wurde von der Reichsbank überhaupt nicht in Zahlung genommen. Besonders hervorzuheben sind schließlich noch die Eingriffe der Besatzungsbehörden an Rhein und Ruhr in das Privateigentum der Reichsbank, die zu vollkommen widerrechtlicher Wegnahme von Geldbeträgen und sogar bis zu Banknotenfälschungen führten, Vorgänge, die in ihrer Tragweite die Interessen aller Zentralnotenbanken berühren. Die Besatzungsbehörden beschlagnahmten, um Forderungen an das Reich einzutreiben, Geldtransporte der Reichsbank, beraubten die Tageskassen und Tresore der Bankanstalten, drangen in die mit dem Banknotendruck für die Reichsbank betrauten Privatdruckereien ein, zwangen die Drucker mit Gewalt zur Fertigstellung von Notenmengen, deren sie sich bemächtigten, scheuten aber auch nicht davor zurück, unvollständig bedruckte Bogen mitzunehmen, sie in anderen Druckereien mit falschen Kennzeichen fertig drucken uud zerschneiden zu lassen und derartige Falschstücke in Verkehr zu setzen. Die bei der Reichsbank beschlagnahmten Papiergeldbeträge beliefen sich auf fast 1 Trillion Mark, sie hatten nach dem jeweiligen Valutastand berechnet einen Wert von 26 Millionen Goldmark; außerdem wurden Gold- und Silbermünzen sowie ausländische Noten fortgenommen im Werte von zusammen 75 000 Goldmark. Bei Ausbruch der Separatistenunruhen im Rheinlande wurden der Reichsbnnk von Separatisten Zahlungsmittel im Werte von rund 400 000 Goldmark gestohlen. Die Neichsbank vom Kriegsende bis zur Stabilisierung der Mark (1918—192:;) jZ? Die Entwicklung der Markvaluta nach Abschluß des Krieges gestaltete sich wie folgt:*) Im Anfang des Jahres 1919 belief sich der Wert der Mark noch ans mehr als die Hälfte ihres Vorkriegswertes, während er sich am Jahresschluß 1919 nur noch auf etwa ein Zwölftel dieses Wertes stellte. Der höchste Kurs mit 7,32 ^ 1 § wurde in den ersten Januartagen des Jahres 1919, der niedrigste mit 50,55 Fi ^ 1 H am 11. Dezember 1919 notiert. Die Entwicklungskurve zeigt zwar gewisse Schwankungen und Rückschläge, ließ jedoch in der großen Linie eine dauernde, gegen Ende des Jahres sich beschleunigende Verschlechterung erkennen. Ein anderes Bild bietet die Entwicklung im Jahre 1920. Hier folgte auf einen sich in den ersten Wochen zunächst rasch fortsetzenden Sturz (48,35 am 3. Januar auf 103,65 -K für einen Dollar am 9. Febrnar) eine plötzlich ebenso starke Erholung bis auf 34,7 -K am 25. Mai. Von diesem Tage au ging die Entwicklung wieder nach unten, ohne daß die Mark jedoch auf die in der ersten Jahreshälfte erreichten Tiefstkurse zurückgeworfen wurde. Der niedrigste Kurs des zweiten Halbjahres wurde am 12. November mit 87,53 -K für einen Dollar erreicht. Von da ab stieg der Kurs bis zum Jahresende wieder ein wenig. Die letztere Erholung dauerte in der ersten Hälfte 1921 an. Am 27. Jauuar des Jahres wurde als günstigster Markkurs 55,44-K 1 P notiert, uud man muß bis zum 11. November 1920 zurückgehen, um auf eine gleich niedrige Notiz zu stoßen. Auch in den folgenden Monaten zeigte die Mark eine ziemlich große Stabilität. Noch am 17. Mai 1921 wurde ein Kurs von 58,14 Fi ^ 1 P ausgewiesen. Seit Ende Mai 1921 datiert aber ein neuer allmählicher Niedergang, der im September ein beschleunigtes Tempo annahm, um am 8. November 1921 mit 309,69 ^ 1 § den tiefsten Kurs in diesem Jahre zu erreichen. Zum Jahresschluß zeigte sich dann eine plötzliche Erholung; es gelang, den Wert der Mark fast zu verdoppeln, indem am 12. Dezember 1921 ein Kurs von 165,33 -K ^ 1 H erzielt werden konnte. Zu Beginn des Jahres 1922 hielt sich die Mark zunächst etwa auf dem zu Ende des Jahres 1921 erreichten Stande. Gegen Ende Februar 1922 trat dann *) Um ein einheitliches Vild von der Entwicklung der Markoaluta zu gewinnen, ist im folgenden die Dollar-Notierung an der Berliner Börse der Betrachtung zugrunde gelegt, da der Dollar die stabilste und gleichzeitig die führende Valuta in der Nachkriegszeit gewesen ist. Für das Jahr 1919 ist hierbei der Dollar indirekt über die Schweizer Devise (Zürich) errechnet. 128 Die Reichsbank vom Kriegsende bis zur Stabilisierung der Mark (1918—1923) aber eine neue Abwärtsbewegung ein; am 23. März wurde zum ersten Mal der Tiefstkurs des Vorjahres unterschritten. Es folgte eine kurze Zeit relativer Stabilität, die jedoch im Juni 1922 von einem neuen starken Sturz abgelöst wurde. Nur mit kurzen, für die Gesamtentwicklung des Wirtschaftslebens aber desto gefährlicheren Unterbrechungen fiel die Mark bis zum 24. August 1922 auf den Stand von 1972,53 ^/i ^ 1 § und stieg dann vorübergehend bis auf 1248,43 ^ 1 ß am 6. September, um von diesem Tage ab weiter bis auf 9127 ^ ^ 1 P am 8. November, den im Jahre 1922 verzeichneten tiefsten Stand, zu fallen. Gegen Jahresschluß zeigte sich wieder eine kleine Erholung, indem der Kurs vorübergehend bis auf 6084,75 am 18. Dezember gesteigert werden konnte. Das Jahr 1923 brachte dann den völligen Zusammenbruch der Markwährung. Zu Beginn des Jahres wurde noch ein Kurs von 7241,85 ^ 1 P notiert. Durch die Stützungsaktion, die dem dringenden Verlangen der Reichsregierung entsprechend zu Beginn der Ruhrbesetzung von der Reichsbank vorgenommen wurde, gelang es, den Markkurs, der bereits am 31. Januar den Stand von 50 000 ^/i für den Dollar erreicht hatte, auf etwa 20 000 herunterzubringen und auf diesem Stande bis Mitte April d. Js. zu halten. Von diesem Zeitpunkte datiert der unaufhaltsame neue Fall der Markwährung. Schon am 14. Juni mußten über 100 000^ aufgewendet werden, um einen Dollar zu erwerben, am 30. Juli mehr als 1 Million, am 30. August mehr als 10 Millionen und am 17. September mehr als 100 Millionen Mark. Am 9. Oktober wurde der Kurs von 1 Milliarde, am 19. Oktober der von 10 Milliarden, am 1. November der von 100 Milliarden und am 14. November der Kurs von 1 Billion Mark für einen Dollar überschritten. Am 20. November 1923 gelang es dann, den Kurs auf 4,2 Billionen Mark ^ 1 Dollar zu stabilisieren. Die devisenpolitischen Maßnahmen, die entweder von der Reichsbank unmittelbar oder doch auf ihre Veranlassung und unter ihrer Mitwirkung getroffen wurden, dienten teils dem Zweck, die für die dringenden Bedürfnisse der Wirtschaft, besonders für die Volksernährung erforderlichen Devisen aufzubringen und nach Möglichkeit in einer dem Gesamtwohl entsprechenden Weise zu verteilen, teils sollten sie die allzu starken Schwankungen der Währung, besonders die auf spekulative Machenschaften zurückzuführenden Schwankungen, mit ihren unheilvollen Folgen für das Wirtschaftsleben verhindern oder doch wenigstens mildern. Daneben bemühte sich die Reichsbank, dem Reich die Devisen zu Hie Reichsbank vom Kriegsende bis zur Stabilisierung der Mark (1918—1W!) j2Lt beschaffen, deren es zur Abdeckung seiner der Entente gegenüber eingegangenen Verpflichtungen bedurfte. Diese Zwecke verfolgten die nachstehenden Maßnahmen. Bereits unmittelbar nach Abschluß des Waffenstillstandes wurde zur Verhinderung der Kapitalflucht die Verordnung über Maßnahmen gegen die Kapitalabwanderung ins Ausland vom 21. November 1918 (RGBl. S. 1325) erlassen, nach der Wertpapiere nur durch Vermittlung von Personen und Unternehmen, die gewerbsmäßig Bankgeschäfte betrieben (einschließlich der Sparkassen und Genossenschaften), nach dem Auslande versandt oder überbracht werden durften. Die mit dieser Verordnung eingeleitete Kapitalfluchtgesetzgebung wurde in den folgenden Jahren weiter ausgebaut. Der Erschwerung der Abwanderung von Markzahlungsmitteln nach dem Auslande diente die Bekanntmachung über den Zahlungsverkehr mit dem Auslande vom 18. Dezember 1918 (RGBl. S. 1440). Um der in außerordentlichem Umfange betriebenen Ein- schmuggelung von Banknoten in die von Deutschland geräumten Gebiete, in denen seitens Frankreichs und Belgiens die deutschen Noten zum Parikurse in Franken umgetauscht wurden, zu unterbinden, ließ die Reichsbank vorübergehend die Noten zu 1000 und zu IVO Mark mit grünem statt mit rotem Stempel-, Nummern- und Litera-Aufdruck versehen. Andere Maßnahmen der Reichsbank dienten dem Zwecke, auf dem Umwege über eine Steigerung der Produktion und der Ausfuhr die Devisenlage zu erleichtern. So wurden bei der Goldwarenindustrie die Vorschriften über die Verwendung des Goldes in der Richtung der Erzielung eines möglichst hohen Ertrages an Auslandsguthaben bei möglichst geringem Goldverbrauch wesentlich verschärft. Ferner suchte die Bank seit etwa Anfang Oktober 1919 im Einvernehmen mit dem Reichswirtschaftsministerium den Ertrag der deutschen Ausfuhr allgemein dadurch zu steigern, daß die Exporteure und die sonst in Betracht kommenden Kreise über den Zusammenhang der Valutaentwicklung und der auf dem Weltmarkt erzielbaren Warenpreise fortgesetzt aufgeklärt und angeregt wurden, bei der Preisstellung nach Möglichkeit die Weltmarktpreise zugrunde zu legen. Auch betonte die Reichsbank den zuständigen amtlichen Stellen gegenüber, daß unter den damals bestehenden Verhältnissen, insbesondere mit Rücksicht auf den innerpolitisch so wichtigen Unterschied zwischen Inlands- und Auslandspreisen, die bestehenden Ausfuhrverbote und das Ausfuhrbewilligungsverfahren in Verbindung mit einer Preisprüfung aufrechtzuerhalten und nötigenfalls noch weiter auszubauen seien. l, Tcil S 130 Die Reichsbank vom Kriegsende bis zur Stabilisierung der Mark (1918—1923) Neben der Förderung der Ausfuhr war die Einschränkung der Wareneinfuhr auf das Maß des Unentbehrlichen im Interesse der Valuta unbedingt geboten. Solange die Devisenverordnung noch wirksam in Kraft stand, besaß die Bank die Möglichkeit, ihren Einfluß in der angegebenen Richtung nachdrücklich geltend zu machen. Sie befürwortete denn auch die förmliche Aufhebung der Devisenverordnung nur mit Rücksicht darauf, daß die Verhältnisse bereits zu einer tatsächlichen Aufhebung geführt hatten, und unter der Voraussetzung, daß die bisherige Beschränkung der Einfuhr aufrechterhalten blieb. Seit Aufhebung der Devisenverordnung (vgl. Bekanntmachung vom 23. Juli 1919, RGBl. S. 1539) war der unmittelbare Einfluß der Reichsbank auf die Bemessung der Wareneinfuhr wesentlich gemindert. Um das zur Begleichung unentbehrlicher Importe erforderliche Devisenmaterial zu beschaffen, war die Reichsbank bemüht, die aus dem Export herrührenden Devisen an sich zu ziehen. Die Heranziehung wurde durch die Einführung der oben erwähnten Kurssicherungstratten erheblich erleichtert. Das Devisentermingeschäft, zu dem die Bank mit Rücksicht auf die während der Kriegszeit eingegangenen Valutaverbindlichkeiten durch die oben erörterte Bank- gesetznovelle vom 16. Dezember 1919 ermächtigt worden ist, wirkte in der gleichen Richtung. Es entwickelte sich von vornherein sehr günstig. Die größten Devisenankäufe spielten sich aber in den brieflichen und telegraphischen Guthabenübertragungen auf die bei ausländischen Korrespondenten unterhaltenen Konten der Bank ab. Mit der Zunahme dieser Geschäfte erfuhr das Netz der Korrespondenten im Auslande eine immer wachsende Ausdehnung. Die Guthaben der Bank im Kontokorrentverkehr mit ihren Korrespondenten wurden in der Bilanz vom 30. Dezember 1922 mit 914,7 Millionen Mark ausgewiesen. Auch den Hauptanteil der Devisenumsätze des Jahres 1923 (die gesamten Deviseneingänge dieses Jahres beliefen sich auf 2036 Millionen Goldmark, die Ausgänge auf 2696 Millionen Goldmark) bildeten die Umsätze auf den bei Korrespondenten im Auslande unterhaltenen Konten. Sehr erhebliche Mengen an ausländischen Zahlungsmitteln beschaffte die Reichsbank ferner durch den Verkauf von Wertpapieren und Zinsscheinen, sowie dadurch, daß sie mit Hilfe ihrer großen Organisation ausländische Noten und Sorten im besetzten und unbesetzten Gebiet ankaufte (vgl. Bekanntmachung des Reichswirtschaftsministers vom 28. März 1919 RGBl. S. 371). Auch uach Aufhebung der Devisenverordnung stand die Reichsbank noch immer im Mittelpunkt des Devisengeschäfts und gab, je nachdem es die Marktlage Die Reichsbank vom Kriegsende bis zur Stabilisierung der Mark (1918—192.?) 1Z1 zweckmäßig erscheinen ließ, Devisen ab oder nahm sie auf, d. h. sie regulierte die Kurse, wobei ein guter und regelmäßiger Nachrichtendienst mit dem Auslande die Anpassung der Berliner Kursnotierungen an die ausländischen förderte und die Spekulationsarbitrage hemmte. Die gekennzeichnete Regulierung der Valuta war für die Reichsbank nicht ohne erhebliche Verluste durchzuführen, obwohl die Bank sich selbstverständlich bemühte, eine spekulative Ausnutzung ihrer Einrichtungen zu verhindern; z. B. trat sie der Gewohnheit mancher Firmen, ihre Exportdevisen an die Bank erst abzuliefern, wenn die Kurse bereits wieder zu fallen begannen, dadurch entgegen, daß sie die in Frage stehenden Devisen nur dann ankaufte, wenn ihr nachgewiesen wurde, daß das zugrunde liegende Warengeschäft kurz vorher abgeschlossen worden war. Die Bankverwaltung hatte sich entschlossen, die Verluste im öffentlichen Interesse zu übernehmen, um dem wieder erwachten Ausfuhrhandel die erforderliche Unterstützung zu gewähren und dem Reiche sowie privaten Stellen die für lebensnotwendige Einfuhren, für das Ausgleichsverfahren, für die weitere Abdeckung der während des Krieges aufgenommenen Auslandskredite usw. benötigten Devisen beschaffen zu können. Sie zog sich später aus den sie so außerordentlich belastenden Geschäften — unter Vermeidung irgend welcher Härten gegenüber dem legitimen Warenhandel — mehr und mehr zurück, nachdem das private Bankgewerbe die Pflege solcher Geschäfte in wachsendem Umfange aufgenommen hatte und die bisher unzureichenden rechtlichen Sicherungen durch eine entsprechende Ergänzung des Börsengesetzes verbessert worden waren. Infolge der Schwierigkeiten, die sich bei der Beschaffung der für die Reparationszahlungen erforderlichen Devifen, insbesondere bei der Beschaffung der gemäß dem Londoner Ultimatum am 31. August 1921 fälligen einen Goldmilliarde eingestellt hatten, glaubte die Reichsbank auch einer Kontrolle der Ausfuhr sowie einer Kontrolle und Ablieferung der Exporterlöse das Wort reden zu müssen. Die Ablieferungspflicht der Exporteure konnte sich nicht immer und überall auf den vollen Betrag der eingehenden Devisen erstrecken. Dem notwendigen Eigenbedarf der Exporteure wurde dadurch Rechnung getragen, daß im allgemeinen nur etwa 50 v. H. des Fakturenbetrages zur Verfügung der Reichsbank zu stellen waren. Die in der Regel auf Grund der Mitteilungen der Außenhandelsstellen sich vollziehende Kontrolle für die tatsächliche Ablieferung der Devisen wurde von einer besonderen Abteilung der Reichsbank, der „Devisenablieferungskontrolle^, vorgenommen. Im Einklang hiermit erschien Die Reichsbani vom Kriegsende bis zur Stabilisierung der Marl (1918—UM) es geboten, die aus dem legitimen Ausfuhrhandel herrührenden Devisen zu entgegenkommenden Bedingungen anzukaufen und das Kursrisiko, das mit einer Fakturierung in Auslandswährung im Hinblick auf die starken Schwankungen der Valuta verknüpft war, soweit wie angängig, den Exporteuren abzunehmen. Hierbei sei erwähnt, daß die Bank u. a. neben formalen Erleichterungen im Ankauf das Auftragswechselgeschäft in Devisen wesentlich ausdehnte, leihweise Devisen gegen Zinsvergütung annahm und für Rechnung des Reichs von besonders zuverlässigen und kreditwürdigen Verkäufern Wechsel in ausländischer Währung, deren Laufzeit mehr als drei, aber nicht über sechs Monate betrug, ankaufte. Daneben war die Reichsbank bestrebt, Mängel, die sich bei der technischen Abwicklung der Teilzahlungen der ersten Milliarde öfter gezeigt hatten, für die Zukunft zu beseitigen. Die Zahlungen, zu denen Deutschland verpflichtet war, konnten nur geleistet werden, wenn die Reichsbank zuvor die entsprechenden Beträge bei ihren Korrespondenten im Auslande angesammelt hatte. Von diesen Stellen wurden die in Frage kommenden Summen an die jeweils der deutschen Regierung bezeichneten Empfänger, z. B. die Bank von England, die Federal Reserve Bank of New Jork, usw. gezahlt. Da diese Transaktionen nicht nur an den internationalen Geldmärkten Störungen mannigfaltiger Art hervorriefen, fondern auch für Deutschland öfter zeitraubend und verlustbringend waren, erschien es zweckmäßig, bei den in Betracht kommenden ausländischen Notenbanken für die Reichsbank ein Konto zur Ansammlung derartiger Beträge zu errichten. Die Bank von England ist zuerst auf einen dahingehenden Vorschlag eingegangen; Abmachungen ähnlicher oder gleicher Art wurden auch mit anderen wichtigen ausländischen Zentralnotenbanken getroffen. Die Abmachungen sind von weittragender Bedeutung geworden, da sie den Ausgangspunkt für ein Zusammenarbeiten der großen Zentralnotenbanken in wichtigen wirtschaftlichen, insbesondere Währungsfragen bildeten. Andere Schwierigkeiten bei der durch die Reichsbank zu vermittelnden Beschaffung von Devisen für das Reich und der für den sonstigen Wirtschaftsverkehr erforderlichen ausländischen Zahlungsmittel ergaben sich daraus, daß die vorhandenen Zahlungsmittel vielfach auf eine andere Währung als auf die gegebenenfalls zu beschaffende lauteten, andererseits daraus, daß Zahlungsmittel, deren Eingang mit Bestimmtheit zu erwarten stand, am Bedarfstage noch nicht greifbar waren. In beiden Fällen ließen sich umständliche, die Geldmärkte mehr oder weniger stark beunruhigende Arbitrage- und Kreditoperationen nicht Die Reichsbank vom Kriegsende bis zur Stabilisierung der Mark (k!N8 -kW) vermeiden, die der Spekulation auf dem Devisenmarkte in weitem Maße und in unerwünschter Weise Raum gaben. Die Reichsbankverwaltung suchte daher für die Folge diesen Mißständen zu begegnen, indem sie Teile ihres Goldvorrats bei einer ausländischen Zentralnotenbank zwecks vorübergehender Lombardierung hinterlegte. Durch Beleihung des Golddepots ließ sich dann im Augenblick des Bedarfs die benötigte Valuta unverzüglich und ohne Störung der Devisenmärkte beschaffen. Die Abdeckung solcher vorübergehend in Anspruch genommenen Darlehne erfolgte entweder durch die allmähliche und je der Marktlage angepaßte Umwandlung vorhandener Valuten in die Valuta der Darlehne oder durch den Eingang ausstehender, später fälliger Valutaforderungen. Zum Schutze der Währung mußten im Jahre 1922 neue scharfe Maßnahmen ergriffen werden. Durch Gesetz über den Verkehr mit ausländischen Zahlungsmitteln vom 2. Februar 1922 (RGBl. I S. 195) wurde angeordnet, daß Geschäfte über ausländische Zahlungsmittel nur mit einer Devisenbank oder durch eine Devisenbank abgeschlossen werden durften. Durch Verordnung vom 12. Oktober 1922 (RGBl. I S. 795) wurde weiter die Abgabe von Devisen im allgemeinen von der Genehmigung der Finanzämter oder anderer behördlicher Stellen abhängig gemacht, um vor allem den mit fortschreitender Geldeutwertung immer stärker um sich greifenden spekulativen Machenschaften unlauterer Elemente und dem Bestreben weiter Kreise, ausländische Zahlungsmittel als Vermögensanlage zu verwenden, den Boden zu entziehen. Daneben war die Reichsbank unausgesetzt bemüht, der Baisse-Spekulation in Mark durch Interventionen an in- und ausländischen Plätzen zu begegnen. Da trotz aller dieser Maßnahmen sich die Währungslage gegen Ende des Jahres 1922 ganz außerordentlich verschlechterte, unternahm es die Reichsregierung, die Entente mit Note vom 14. November 1922 zu ersuchen, dem Reiche für die Dauer von 3—4 Jahren Befreiung von sämtlichen Bar- und Sachlieferungen aus dem Versailler Vertrage zu gewähren, um auf diese Weise die Möglichkeit zur Sanierung der Reichsfinanzen und der Währung zu gewinnen. Bei einer Zustimmung der Entente sollte unverzüglich mit einer Stützungsaktion für die Mark begonnen werden. Die Reichsbank erklärte sich bereit, für diese Stützungsaktion einen Betrag von 500 000 000 in Gold oder Devisen zur Verfügung zu stellen. Die Entente ist auf diesen Vorschlag indessen nicht eingegangen. Der im Jahre 1923 vollzogene Einbruch der Franzosen in das Ruhrgebiet verursachte infolge seines ungünstigen Einflusses auf die deutsche Handels- 134 Die Rcichsbank vom Kriegsende bis zur Stabilisierung der Mark (1318—1323) bilanz und den Etat des Deutschen Reichs, das die Mittel für den ihm aufgezwungenen Kampf vorwiegend mit Hilfe der Notenpresse aufbringen mußte, den völligen Verfall der deutschen Markwährung. Die durch den Einbruch bedingten Exportausfälle und Störungen der deutschen Wirtschaftsbeziehungen zum Auslande beeinträchtigten das Aufkommen von Devisen erheblich. Gleichzeitig machten die veränderten Verhältnisse infolge der Einengung der Produktion, insbesondere der Kohlenproduktion, eine starke Vermehrung der Einfuhr erforderlich, welche ebenfalls die Devisenlage sehr verschlechterte. Die Deviseneingänge bei der Reichsbank setzten sich in der Hauptsache aus solchen Exportdevisen zusammen, für die eine Ablieferungspflicht bestand; eine freiwillige Devisenablieferung erfolgte immer seltener, da das Bestreben, Devisen als wertbeständiges Zahlungsmittel wie als werterhaltende Kapitalanlagen zu erwerben, allgemein wurde. Interventionen, welche die Reichsbank im wesentlichen, von staatspolitischen Rücksichten bestimmt, für Rechnung des Reichs am Devisenmarkt zur Hebung des Markkurses unternahm, vermochten nur zeitweilig Abhilfe zu bringen. Das Fallen des Markkurses war unaufhaltsam und beschleunigte sich zuletzt in katastrophaler Weise, bis schließlich der Wert der Mark im Verhältnis zum Dollar auf ein Billionstel der Goldparität gesunken war. Um diese für die deutsche Wirtschaft äußerst verhängnisvolle Gestaltung der Devisenkurse nach Möglichkeit in günstiger Richtung zu beeinflussen, wurde in schneller Aufeinanderfolge eine große Reihe gesetzlicher Maßnahmen ergriffen. Von diesen Maßnahmen bezweckten die einen den Schutz der Währung, die anderen die Sicherung und Hebung des Devisenaufkommens. Den Schutz der Währung hatten insbesondere die nachgenannten Gesetze und Verordnungen im Auge. Die Verordnung auf Grund des Notgesetzes (Maßnahme gegen die Valutaspekulation) vom 8. Mai 1923 (RGBl. I S. 275) suchte den Erwerb ausländischer Zahlungsmittel noch über die durch die oben erwähnte Verordnung vom 12. Oktober 1922 getroffene Beschränkung hinaus zu erschweren. Außerdem verbot sie schlechthin die Beleihung ausländischer Geldsorten und machte die Beleihung von Devisen meldepflichtig. Die Reichsbank erhielt ferner das Recht, ausländische Zahlungsmittel und Edelmetalle für das Reich in Anspruch zu nehmen. Eine Prüfungsstelle mit weitgehenden Auskunftsrechten wurde zur Durchführung der Verordnung ins Leben gerufen. In der Folge wurden diese Bestimmungen wiederholt ergänzt in der Absicht, den Erwerb ausländischer Zahlungsmittel immer mehr zu erschweren. Die unter dem gleichen Datum erlassene Wechselstubenverordnung (RGBl. I S. 282) Die Reichsbank vom Kriegsende bis zur Stabilisierung der Mark (1918—1923) 135 schränkte den Kreis der Wechselstuben wesentlich ein. Der Erwerb oder Verkauf ausländischer Zahlungsmittel gegen Reichsmark oder Wertpapiere, die ans Reichsmark lauteten, war nur zu dem amtlich in Berlin notierten Kurse (Einheitskurs) zulässig gemäß Verordnung vom 22. Juni 1923 (RGBl. I S. 401) und Verordnung vom 22. Oktober 1923 (RGBl. I S. 991). Daneben wurde durch Notverordnung vom 9. August 1923 (RGBl. I S. 765) verboten, Geldbeträge in Reichswährung mittelbar oder unmittelbar einer im Auslande ansässigen Person zu verkaufen oder zur Verfügung zu stellen. Die schärfsten Maßnahmen sind aber durch die Verordnung des Reichspräsidenten über die Devisenerfassung vom 7. September 1923 (RGBl. 1 S. 865) zur Anwendung gelangt. Durch diese Verordnung, welche sogar die Grundrechte der Unverletzlichkeit der Wohnung, des Briefgeheimnisses und des Eigentums außer Kraft setzte, wurde ein besonderer Kommissar für die Devisenerfassung als selbständige Behörde geschaffen. Ihm stand das Recht zu, Zahlungsmittel und Forderungen in ausländischer Währung, ausländische Wertpapiere und Edelmetalle in Anspruch zu nehmen. Er war befugt, von jedermann Auskunft zu fordern und bei jedermann jede von ihm für erforderlich erachtete Einsicht zu nehmen und Durchsuchung vorzunehmen, jedermann zur Erklärung vorzuladen und von ihm die eidesstaatliche Versicherung der Richtigkeit und Vollständigkeit seiner Angaben zu verlangen. Gesetzwidrig erworbene oder dem Erfordern des Kommissars zuwider nicht angegebene oder zurückbehaltene Zahlungsmittel und Forderungen in ausländischer Währung, ausländische Wertpapiere und Edelmetalle konnte er ohne Entschädigung zugunsten des Reichs für verfallen erklären. Er durfte Devisenbanken das Recht entziehen, Geschäfte mit Zahlungsmitteln oder Forderungen in ausländischer Währung abzuschließen oder zu vermitteln, Personen und Personenvereinigungen die Handelskammerbescheinigung und die Zulassung zur Börse entziehen. Auch lag es in seiner Macht, den Kreis der Devisenbanken und der Firmen mit Handelskammerbescheinigung zu beschränken und Bestimmungen über das Verbringen von ausländischen Zahlungsmitteln uud Forderungen in ausländischer Währung, ausländischen Wertpapieren und Edelmetallen von und nach dem Auslande zu treffen. Unterstutzt wurden alle diese Maßnahmen durch ein Gesetzesverbot, bei Jnlandsgeschäften Zahlung mit ausländischen Zahlungsmitteln zu fordern, sowie durch eine Reihe gesetzlicher Bestimmungen, die zur Annahme inländischer Zahlungsmittel im Jnlandsverkehr zwangen. Eine Hebung des Devisenaufkommens wurde durch die im Jahre 1923 aufgelegten wertbeständigen Anleihen angestrebt,, nämlich die Dollarschatz- IZg Die Reichsbank vom Kriegsende bis zur Stabilisierung der Mark (1ö18—1W) anweisungen des Reichs auf Grund des Gesetzes vom 2. März 1923 (RGBl. I S. 155), die wertbeständige Anleihe des Deutschen Reichs gemäß Gesetz vom 14. August 1923 (RGBl. I S. 777) und die 67°igen Schatzanweisungen des Reichs von 1923. Von ihnen erbrachten die Dollarschatzanweisungen 46,4 Millionen Dollars, die Goldanleihe (ohne diejenigen Stücke, die als wertbeständiges Zahlungsmittel ausgegeben sind) 222 und die 67°igen Schatzanweisungen 184 Millionen Goldmark. Während die Dollarschatzanweisungen nur durch Devisenzahlung erworben werden konnten, wurden bei den anderen Anleihen für die Bezahlung in Devisen Vorzugskurse eingeräumt. Eine zwangsweise Erfassung von Devisen erfolgte in besonderer Notlage durch die Verordnung des Reichspräsidenten über die Ablieferung ausländischer Vermögensgegenstände vom 25. August 1923 (RGBl. I S. 833). Für je 10 000 Mark, die nach dem Gesetz zur Sicherung der Brotversorgung im Wirtschaftsjahre 1923/24 als erste Teilabgabe entrichtet werden mußten, waren zwei Mark bzw. eine Mark Gold in ausländischen Zahlungsmitteln oder anderen Goldwerten abzuliefern. Auf Grund dieser Verordnung wurden insgesamt 137 Millionen Mark Gold aufgebracht. Zur Sicherung des Devisenanfkommens wurde ferner durch Verordnungen vom 17. September 1923 (RGBl. S. 934) und vom 2. November 1923 (RGBl. S. 1074) den Exporteuren die Verpflichtung auferlegt, den Verkauf von Waren nach dem Auslände nur gegen Bezahlung in hochwertigen ausländischen Währungen vorzunehmen und mindestens 307° des Ausfuhrwertes alsbald nach der Ausfuhr an die Reichsbank oder eine Devisenbank abzuführen. Die Kontrolle über die Pflichtablieferung der Exporteure wurde von dem Kommissar für Devisenerfassung in Zusammenarbeit mit der Reichsbank ausgeübt. Der Der Goldbestand der Reichsbank, der am 7. November 1918 mit SMerbcstand 2550,3 Millionen Mark seinen Höhepunkt erreicht hatte, erlitt in der Nachkriegszeit starke Einbußen. Daß noch im Jahre 1918 auf Grund der Waffenstillstandsbedingungen 241,6 Millionen Mark russischen Goldes an die Banane de France abgeliefert, und daß im Jahre 1919 1000 Millionen Mark Gold zur Beschaffung von Lebensmitteln für die deutsche Bevölkerung verwendet werden mußten, ist bereits oben erwähnt worden. Abgesehen hiervon, brachte die dritte Dezember- Woche des Jahres 1918 noch die Notwendigkeit einer größeren Goldversendung nach der Schweiz in Höhe von 41,8 Millionen Mark. Kleinere Goldmengen mußten in der Folgezeit an die Gold verarbeitende Industrie zur Anfertigung Die Reichsbnuk vom Kriegsende bis zur Stabilisierung der Atari (UU8—1923) II? hochwertiger Exportwaren gegen die Verpflichtung, entsprechende Beträge in Devisen zu liefern, abgegeben werden. Auch devisenpolitischc Gründe bedingteil kleinere Versendungen in das Ausland. Im Jahre 1920 erfuhr der Goldbestand eine geringfügige Vermehrung durch Ankauf ausländischer Goldmünzen und Zuweisung von Gold, das durch amtliche Stellen beschlagnahmt worden war. Die Goldabgabe für industrielle uild ärztliche Zwecke mußte mit Rücksicht auf Z 24 Ziffer 8 des Ausführungsgesetzes zum Friedensvertrage vom 31. August 1919 (RGBl. S. 1530) in Verbindung mit Art. 248 Abs. 2 des Versailler Friedensvertrages mit dessen Inkrafttreten eingestellt werden und wurde später auch uach Aufhebung dieses Gesetzes bis zum Schluß des Jahres 1923 nicht wieder aufgenommen. Im Jahre 1921 verminderte sich der Goldbestand von 1091,6 Millionen Mark am 31. Dezember 1920 um 96,2 Millionen Mark auf 995,4 Millionen Mark am 31. Dezember 1921. Der Rückgang hing im wesentlichen zusammen mit der Abwicklung der auf Grund des Londoner Ultimatums von Deutschland bis zum 31. August 1921 geleisteten Zahlungen an die Entente in Gesamthöhe von einer Milliarde Goldmark, zu welcher die Reichsbank in der letzten Augustwoche einen Betrag von 68 Millionen Mark hergab. Für die Rückzahlung des letzten, Anfang November 1921 in der Schweiz fälligen Teils der aus Aulaß dieser Reparationszahlung aufgenommenen (oben bereits erwähnten) ausländischen Kredite erschien es angesichts der inzwischen stark gesunkenen Mark- Valuta zweckmäßig, die Beschaffung der benötigten Schweizer Franken zunächst im Lombardwege unter Verpfänduug eines Goldbetrages von 30 Millionen Mark zu bewirken. Das Lombarddarlehn wurde bei der Schweizerischen Nationalbank in Beru entnommen. Die erste Rückzahlung auf dieses Darlehn erfolgte Ende Dezember 1921. Der Rest wurde in der Folgezeit getilgt. Im Jahre 1922 erhöhte sich der Goldbestand von 995,4 Millionen Mark zu Beginn des Jahres auf 1004,8 Millionen Mark am Ende des Jahres. Nach Erlaß des oben besprochenen Gesetzes vom 4. März 1922 (RGBl. I S. 235) wurden zwecks Erleichterung von Devisentransaktionen an die Bank von England und späterhin auch an die Schweizerische Nationalbank in Bern Goldbeträge abgeführt, die im Jahre 1923 als Unterlage für Lombardkreditc Verwendung fanden. Insgesamt sind bei der Bank voll England 150 Millionen und bei der Schweizerischen Nationalbank 114,9 Millionen Mark Gold verpfändet worden. Vorübergehend wurden auch kleinere Goldbeträge bei anderen Banken zwecks Erlangung von Darlehnen in Devisen hinterlegt. 138 Die Reichsbank vom Kriegsende bis zur Stabilisierung der Mark (1818—132!!) Im Laufe des Jahres 1923 mußte der Goldvorrat auch durch Verkauf iu großem Umfange zur Beschaffung der nötigsten Devisen angegriffen werden. Im ganzen wurden 367,2 Millionen Mark Gold verkauft, wovon 113 Millionen zur Einlösung der oben erwähnten, im Jahre 1922 an Belgien als Reparationswechsel übergebenen Reichswechsel dienten. Eine besondere Erörterung verdient die Entwicklung des Bestandes der Reichsbank an Silbermünzen und Barrensilber. Schon im Jahre 1919 verschwanden die Silbermünzen infolge der außerordentlichen Steigerung des Silberpreises aus dem Verkehr. Die Rückflüsse in die Reichsbank hörten fast ganz auf. Die Erhöhung der Silbererzeugungskosten und das Interesse an einer möglichst großen Silbergewinnung ließen es schon zu Anfang des Jahres geboten erscheinen, den gemäß Bekanntmachung vom 19. Juni 1917 (RGBl. S. 505) eingeführten Höchstpreis für Silber aufzuheben (Bekanntmachung vom 27. Januar 1919 — RGBl. S. 115 —). Um eine übermäßige Steigerung des Silberpreises zu verhindern, und um eine Einheitlichkeit der Preisbemessung zu erreichen, wurde zunächst mit den Silberhütten ein fester Silberpreis vereinbart. Vom 21. Juni 1919 ab wurde er dann auf Grund eines Abkommens zwischen dem Reichskommissar für Metallwirtschaft und den deutschen Silberhütten durch die Deutsche Gold- und Silberscheideanstalt vorm. Roeßler A.-G. in Frankfurt a. Main allwöchentlich festgesetzt und veröffentlicht. Die weitere Entwicklung der Verhältnisse am Silbermarkt führte später zur völligen Beseitigung der Silberrichtpreise. Da bei der Entwicklung des inländischen und ausländischen Silberpreises für absehbare Zeit Silbermünzen als Umlaufsmittel nicht mehr in Frage kommen konnten, vielmehr ihre Außerkurssetzung ins Auge gefaßt werden mußte, wurde mit der Bekanntmachung vom 9. Dezember 1919 (RGBl. S. 1977) das bisherige Verbot der gewerblichen Verarbeitung auch für Reichssilbermünzen aufgehoben. Um die in dem Besitz von Silbervorräten liegende Reserve dem Lande zu erhalten und sich selbst zur eventuellen Devisenbeschaffung geeignete einigermaßen wertbeständige Wertobjekte zu sichern, ging die Reichsbank in weitem Umfange zum Ankauf von Silbermünzen über. Sie wurde gleichzeitig dabei von der Erwägung geleitet, daß bei der Wiederherstellung eines normalen Münzumlaufs auf diesem Wege dem Reiche die Beschaffung des erforderlichen Münzsilbers zu angemessenem Preise ermöglicht werden konnte. Erleichtert wurde ihr der Ankauf durch die Verordnung über den Handel mit Gold, Silber und Platin Die Reichsbank vom Kriegsende bis zur Stabilisierung der Mark (1!»t8—1923) ZW vom 7. Februar 1920 (RGBl. S. 199), welche bestimmte, daß deutsche Reichssilbermünzen der Markwährung einschließlich der außer Kurs gesetzten zu einem ihren Nennwert übersteigenden Preise nur an die deutsche Reichsbank oder an die von ihr ermächtigten Stellen veräußert und nur aus dem Bestände der Reichsbank oder dieser Stellen erworben werden durften. Die Ankäufe nahmen einen erheblichen Umfang an. ANein im Jahre 1920 ergab sich ein Zugang von 968000 ^A- fein. Wenn in der Woche vom 15. bis 22. April sich der ausgewiesene Scheidemünzenbestand von 68,7 Millionen auf 3,2 Millionen Mark verminderte, so war dieser Rückgang eine Folge der durch Verordnung vom 13. April 1920 (RGBl. S. 521) angeordneten Außerkurssetzung der Silbermünzen, welche seitdem nicht mehr als kursfähiges deutsches Geld im Barvorrate, sondern nur als Barrensilber unter den sonstigen Aktiven geführt werden konnten. Allmählich wurden die Silbermünzen in marktgängige Silberbarren umgeschmolzen. Schon im Jahre 1920 waren kleinere Teile des Silbervorrates der Bank nach dem Auslande gelegt worden. Im Jahre 1921 ergab sich im Zusammenhang mit der Entrichtung der mehrfach erwähnten, auf Grund des Londoner Ultimatums an die Entente zu zahlenden einen Milliarde Mark in Gold die Notwendigkeit, den Silberbestand ganz überwiegend zur Erzielung von Lombarddarlehnen im Auslande zu deponieren. Ende 1921 beliefen sich diese Depots auf rund 814 000 fein. Die Lombardentnahmen erfolgten in den Vereinigten Staaten vou Amerika, in Holland, Schweden, Dänemark und in der Schweiz. Sie waren zum größten Teile am 31. Dezember wieder zurückgezahlt. Vereinzelt sind auch Verkäufe von Silber getätigt worden. So wurden im Jahre 1922 zum Zwecke der Erzielung von Kursgewinnen 122 000 Z23) 141 Abrechnungsteilnehmern Platzübertragungen zwischen den Mitgliedern nicht mehr durch Einzelreichsbankgiroüberweisungen vollzogen, sondern durch Austausch von Eilavisen, deren Verbuchung alsdann jeweils nur einmal am Tage durch Einreichuug eines roten Schecks in den Büchern der Reichsbank vorgenommen wird. An Orten, wo die Errichtung einer Abrechnungsstelle im Sinne des Scheckgesetzes nicht in Frage kam, empfahl die Reichsbank ihren Zweiganstalten, die Geldinstitute zur Errichtung privater Abrechnungsstellen ohne unmittelbare Mitwirkung der Reichsbank als Abrechnungsmitglied aufzufordern und sagte für diese Stellen ihre weitgehende Unterstützung zu. Die Unterstützung bestand nicht nur in der Überlassung von geeigneten Räumen, sofern solche zur Verfügung standen, sondern vor allem auch in der Bereitstellung der Reichsbankeinrichtungen für den bargeldlosen Zahlungsausgleich der sich aus der Abrechnung ergebenden Spitzen. Die erste Abrechnungsstelle dieser Art wurde in Münster errichtet; nach ihrem Vorbild sind in der Folge in verschiedenen deutschen Städten weitere private Abrechnungsstellen ins Leben gerufen worden. Die für die Entwicklung des Abrechnungsverkehrs in den Nachkriegsjahren besonders kennzeichnende Stückzahl der Einlieferungen betrug: 1918 11,9 Millionen 1919 16,7 1920 22,5 1921 27,4 1922 38,6 1923 48,2 Sie hat sich also mehr als vervierfacht. An Teilnehmern (einschließlich der beteiligten Reichsbankanstalten) waren vorhanden: 1918 348 1919 396 1920 464 1921 490 1922 546 1923 599 Eine Übersicht über die Gestaltung der Umsätze des Abrechnungsverkehrs seit Errichtung der Abrechnungsstellen findet sich auf Tabelle 30. 142 Die Reichsbank vom Kriegsende bis zur Stabilisierung der Marl (1318—1!>23) Die fremden Gelder, der Giroverkehr Die Bewegungen der täglich fälligen Gelder verliefen im großen und ganzen ähnlich den Bewegungen der Kapitalanlage und wurden in der Hauptsache durch die Diskontierung der Reichsschatzanweisungen bestimmt. Wie sich die Giroguthaben in den Jahren 1919 bis 1923 unter Verteilung auf öffentliche und private Guthaben entwickelt haben, ist aus Tabelle 24 zu ersehen. Von Interesse ist ferner ein Vergleich der Gesamtjahresschlußziffern der fremden Gelder mit den Ziffern des Banknotenumlaufs. Es betrug: l. Der Notenumlauf o, h, in Prozenten des Notenum- 2. Der Bestand an Eiroguthaben lauss ausgedrückt 31. Dez. 1918 „ „ 1919 „ „ 1920 „ „ 1921 „ „ 1922 15. Nov. 1923 22 Milliarden Mark 36 69 114 1280 93 Trillionen 13 Milliarden Mark 59°/» 17 „ „ 47°/. 22 „ „ 32"/» 33 „ „ 29"/° 530 „ „ 41°/° 129 Trillionen .. 139°/° Aus der Gegenüberstellung ergibt sich, daß sich das Verhältnis der fremden Gelder zu den Noten in den Jahren 1918 bis 1921 stark zu Ungunsten der Giroguthaben verschoben hat, während in den beiden letzten Jnflationsjahren eine entgegengesetzte Entwicklung sich zeigte. Die besonders auffällige Verschiebung im letzten Jahre erklärt sich daraus, daß der Notenumlauf der Reichsbank Ende 1922 fast allein den Bedarf an baren Zahlungsmitteln bestritt, während am 15. November 1923 neben 93 Trillionen Mark an Reichsbanknoten noch mehr als das Sechs- bis Siebenfache an anderen Zahlungsmitteln (kleine Stücke der Reichsgoldanleihe, wertbeständiges und nicht wertbeständiges Notgeld) im Verkehr war. Die Stückzahl der Girobuchungen, die sür die Beurteilung der von der Reichsbank geleisteten Arbeit von größerem Werte ist als die Ziffern der durch Addition völlig ungleichwertiger Papiermarkbeträge errechneten Giroumsätze, betrug: 1913 1918 1919*) 1920*) 1921*) 1922 1923 26,5 Millionen Stück 33,4 37,0 42,9 45,6 58,3 79,6 *) Ohne die 3 Bankanstalten in Elsaß-Lothringen, für die nur unvollständige Angaben gemacht werden konnten. Die Neichsbank vom Kriegsende bis zur Stabilisierung der Mark (1918—1823) 143 Dabei kommt die Zunahme der tatsächlichen Belastung der Bank in dieser auf das Dreifache der Ziffer des letzten Friedensjahres gesteigerten Summe der Girobuchungen längst nicht voll zum Ausdruck. Es darf nicht vergessen werden, daß schon die Verbuchung der großen Zahlen die Schreibarbeit erheblich vermehrte. Dazu traten die Schwierigkeiten, die sich aus der durch die Entwertung der Mark notwendig werdenden Abrundung der Beträge ergaben. Es gelang erst allmählich, das Publikum und die zahlreich eingestellten ungeübten Hilfskräfte der Bank selbst an diese Maßnahmen zu gewöhnen. Die Folge waren erhebliche Unstimmigkeiten, die wiederum neue Arbeitskräfte zur Abstimmung der Bücher nötig machten. In der Hauptsache war die Vermehrung der Stückzahl der Girobuchungen eine Folge der Inflation und der durch sie bewirkten Beschleunigung der Unilaufsgeschwindigkeit des Geldes, auch des Giralgeldes. Um die Entwertung zu vermeiden, hoben die Girokunden ihre Guthaben stets auf der Stelle ab oder verwandten sie zu Überweisungen. Zur Bewältigung der gesteigerten Überweisungsmengen wurden die Einlieferungsfristen beschränkt, Mindestbeträge vorgeschrieben,Sondergebühren für Eilaufträge und dergleichen erhoben. Stark überlastete Bankanstalten schlössen im Einverständnis mit den übrigen Geldinstituten am Orte an einzelnen Wochentagen die Schalter, um Rückstände aufarbeiten zu können. Als die Privatbanken ihre Provisions- und Zinssätze stark heraufsetzten und schnell höher schraubten, wanderten viele Kunden von ihnen ab zur Reichsbank. Ein großer Teil dieser Konten wurde übrigens nach Eintreten der Markstabilisierung am Jahresschluß wieder aufgelöst. Je stockender der Überweisungsverkehr infolge Überlastung zu arbeiten begann, desto lebhafter entwickelte sich die Verfügung über Giroguthaben durch bestätigte Reichsbankschecks, die vielfach an die Stelle von eiligen Überweisungen traten, indem sie mit Bahn oder Auto an andere Plätze befördert und umgehend bei der dortigen Reichsbankanstalt verwertet wurden. Die Ausfertigung der bestätigten Schecks vervielfachte die Arbeitsleistung der Reichsbank insofern, als mehrfache Buchungen und besondere Kontrollmaßnahmen notwendig wurden, die in der bargeldähnlichen Verwendbarkeit dieser Schecks begründet waren. Als die Umlaufsgeschwindigkeit des Geldes infolge der Stabilisierung sich verlangsamte, schrumpften die Girogeschäfte schnell zusammen. Wegen weiterer Angaben über den Giroverkehr (Ziffern der gesamten Giroumsätze — Einnahmen und Ausgaben —, die Giroübertragungen, die Zahl der Kontoinhaber, die Umsätze und Guthaben der Reichs- und Staatskassen pp.) wird auf Tabellen 20 bis 24 verwiesen. 144 Die Neichsbank vom Kriegsende bis zur Stabilisierung der Mark (1918—1323) Zu erwähnen ist noch, daß sich die Bank im Herbst 1923 entschloß, zur Schaffung wertbeständiger Anlagemöglichkeit für kurze Fristen und Ersparung von Devisen als Zahlungs- und Anlagemittel einen Gold-Giroverkehr, den Konto mark-Giroverkehr, einzurichten, der auf der Einzahlung von Devisen beruhte, wobei eine zusätzliche Einzahlung von Papiermark bis zur Höhe von 257° des eingezahlten Devisenwertes zugelassen war. Als Kontomark galt der Wert von §. Der Verkehr wurde am 20. September 1923 in Berlin aufgenommen. Die Gesamtumsätze der Kontomark-Giroabteilung betrugen vom 20. September bis 20. November 1923 2 498 576,48 Kontomark. Der niedrigste Bestand betrug am 21. September 1923 Kontomark 124 800,—. der höchste Bestand betrug am 12. November 1923 „ 1 132 610,66, der durchschnittliche Bestand........ „ 854 608,75. Die Stückzahl der in Berlin zentralisierten Konten betrug 11. Sonstige Geschälte Aber die Entwicklung des Bestandes der Bank an eigenen Wertpapieren, an unverzinslichen Depositen, an verschlossenen Depositen, an offenen Depots und über die Entwicklung der ins Stocken geratenen Wechselforderungen ergeben die Tabellen 29, 51, 52, 56 näheres. Die Stabilisierung der Mark as Jahr 1923 brachte eine wachsende und schließlich bis zu einem Fortschreitende unerhörten Grade fortschreitende Entwertung der Markvaluta. ^Mart"^ Den unmittelbaren besonderen Anstoß zu dem beschleunigten Verfall gab der Einbruch der Franzosen und Belgier in das Ruhrgebiet, der die bisherigen ungünstigen Einwirkungen verschiedener Art katastrophal verstärkte. Die hinzukommenden Gründe waren im wesentlichen doppelter Natur. Einerseits litt unter den Folgen des Einbruchs die deutsche Handelsbilanz auf das schwerste; die Ausfuhr ging zurück, da die Produktion unseres wichtigsten Industriegebietes zu einem erheblichen Teil stillgelegt wurde, und die Einfuhr stieg, weil die sonst im Ruhrgebiet erzeugten Kohlen und anderen Produkte nunmehr ans dem Auslande importiert werden mußten. Andererseits gestaltete sich die Finanzlage des Reiches immer ungünstiger; seine Ausgaben wuchsen ganz außerordentlich angesichts der durch den passiven Widerstand bedingten Aufwendungen, insbesondere der Arbeitslosen- und Kreditunterstützungen, und die Einnahmen sanken, da das Ruhrgebiet für Steuern, Eisenbahnfrachten usw. so gut wie gänzlich ausfiel. Die Folge war, daß das Reich sich genötigt sah, die Ausgaben noch stärker als bisher im Wege einer Erhöhung der schwebenden Schuld durch Diskontierung von Schatzanweisungen bei der Reichsbank zu decken. Diese Erhöhung der schwebenden Schuld mußte aber zu einer sortgesetzten Steigerung der Inflation führen, da der Wiederabsatz der Schatzanweisungen im freien Verkehr völlig ins Stocken geriet. Es kam hinzu, daß durch die Gestaltung der politischen Verhältnisse die Reichsbank sich genötigt sah, auch unmittelbar weitgehende Kredithilfe für die private Wirtschaft zu leisten. Da die Reichsbank den Bedarf an Zahlungsmitteln zeitweise nicht voll zu befriedigen vermochte, wurde die Ausgabe von Notgeld in beschränktem Umfange gestattet. Aber bald dehnte sich diese Ausgabe, ohne daß es sich l. Teil 10 14K Die Stabilisierung der Mark Verhindern ließ, über die erlaubten Grenzen aus. Kommunen, Unternehmungen, ja selbst kleinste Betriebe und Einzelpersonen gaben Geldzeichen aus, die nicht nur die Deckung eines effektiven Zahlungsmittelbedarfs bezweckten, sondern in großem Umfange auch als Kredit- und Jnflationsgewinnqnellen mißbraucht wurden. Durch diese unberechtigte Ausgabe tatsächlich in den Zahlungsmittel- nmlauf übergehender Geldzeichen wurde die Währungszerrüttung außerordentlich verschärft. Wie stark und in welchem Maße die Papiermark sich entwertete, ist aus der nachstehenden Übersicht zu ersehen. Verhältnis der Eoldmark zur Papiermark im Jahre 1923 unter Zugrundelegung des Mittelkurses aus den amtlichen Notierungen der Berliner Börse für Auszahlung New Pork — 1 Eoldmark ^ Papiermark Tag Jan. Febr. März April Mai Juni Juli August Sept. Oktober Nov. Dez. in Mark in Millionen ^5 1. 9886 5431 17800 262034 57 647 567 30968 1000000 2 1729 9481 5428 7551 18640 38114 76228188 76228 3. 1793 8873 5430 5020 9350 38114 262034 2310667 104813759 100049 1000000 4. 1912 5034 8957 18152 38257 3096770 131017199 1000000 5. 2072 10005 > 5034 8105 14888 39543 4764262 142927853 100049 1000000 6. 2034 8993 5378 5020 18342 41926 393052 7908075 100049 1000000 7. 8719 4925 5022 8969 18938 41 926 786103 12625294 150074 1 000000 8. 2251 7980 4021 8665 18700 1157716 199622568 150074 1000000 !>, 2382 7408 4955 5033 8997 20010 42878 1157716 285855706 150074 10. 2444 7361 4967 5038 44427 929031 12077404 708683938 150074 I IttllMIM 11. 2489 5036 9642 19230 44546 15769706 1205358227 1000000 12. 2483 0022 4958 5023 10207 20069 44546 22868456 952852353 150074 1000000 13. 2400 6599 4964 5029 23524 44546 881388 22010889 200099 1000000 14. 5598 4966 5029 10958 25727 714039 21534463 300148 1000000 IS. 2829 4645 4973 10076 25656 643175 895681212 600297 1000 00» 16. 3960 4502 4979 5038 10809 27395 46594 643175 976673662 600297 17. 4335 4645 4981 5053 11113 51930 762282 3149177» 1310171986 600297 1000000 18. 5485 5955 11672 35256 35731963 1943818801 100000« 19. 4705 4729 4977 7027 33350 51930 43354782 2858557060 600297 1000000 20. 4460 5538 4975 6086 30968 67653 1000495 43354782 1000000 1000000 21. 5479 4979 6205 30253 1310172 26203440 1000000 22. 5330 5419 4982 13578 32397 1262529 9528523534 1000000 23. 4764 5407 4979 6551 13221 28943 83375 1210122 13339932948 1000 000 24. 5193 5425 4982 7206 13114 98620 1119602 35017324 15007424566 100000» 25. 5145 7123 12935 27216 28823784 15483850743 20. 5538 5419 4982 0950 13233 30015 181042 30014849 15483850743 1000000 27. 0432 5407 4980 7099 36447 181042 1333993 33921544 15483850743 iooo»o» 100000« 28. 5407 4983 7099 14774 35732 1524564 38114094 1000000 100000» 29. 7921 4997 14287 36804 1786598 15483850743 1000000 100000«, 30. 9409 7099 14293 36804 202034 2620344 15483850743 1000000 31. 11072 16556 262034 2453595 17270448905 1«0»»»0 Diese Tabelle bringt die effektive Geldentwertung nicht einmal zum vollen Ausdruck, da die Notierungen an den Auslandsbörsen vielfach noch ungünstiger waren. Die Umrechnung erfolgte bis zum 19. November auf Grund der genauen Münzparität von 1K ^ 4,19792215 ^, vom 20. November 1923 ab auf Grund der abgerundeten Münzparität von 1K 4,20 ^. Die Stabilisierung dcr At n >' t 147 Die wirtschaftlichen Wirkungen der fortschreitenden Geldentwertung Wirtjchastliche und " ' ^ ^ l , ^ politische Wirkungen waren furchtbar. Die deutsche Mark büßte ihre Fähigkeit, Zahlungsmittel im der fortschreitenden Verkehr mit dem Auslande zu sein, nahezu völlig ein; sie versagte aber auch im ^ entwcrt»»«. Jnlandsverkehr mehr und mehr nicht nur in ihrer Funktion als Wert- aufbewahruugsmittel und Wertmesser, sondern an vielen Stellen sogar als Zahlungsmittel. Der Verkehr stockte, Handel und Wandel wurden gelähmt, dn jeder Verkäufer befürchten mußte, daß der erzielte Kaufpreis binnen kurzem sich entwerten und die Wiedererweckung mit Waren gleicher Menge und Güte unmöglich sein würde. Der Spartrieb erstarb oder stellte sich auf den Erwerb von Sachwerten aller Art und um jeden Preis ein, weil die Bank- und Sparkassenguthaben in Papiermark fortgesetzt wachsenden Verlusten unterworfen waren. Jeder suchte die erhaltenen Zahlungsmittel sofort wieder auszugeben, was die Umlaufsgeschwindigkeit des Geldes und die Wirkungen der Inflation immer mehr steigerte. Viele private Wirtschaftskreise hatten sich unter dieseu Umständen schließlich veranlaßt gesehen, ausländische Zahlungsmittel im Geldverkehr zu benutzen und Verträge aller Art nicht mehr auf Mark, sondern auf der Grundlage irgendwelcher anderen Wertbestimmungen (marktgängiger Waren, Devisen, Edelmetalle, Indexziffern usw.) abzuschließen. Vor allem wurde die Finanzierung der Ernte gefährdet, da die Landwirte erklärlicherweise Anstand nahmen, ihr Getreide gegen ein sich dergestalt entwertendes Geld zu verkaufen, zumal sie nach Art ihres Wirtschaftsbetriebes zur Anlage des Geldes in vor Entwertung schützenden zweckmäßigen anderen Werten in der Regel nicht in der Lage waren. So drohte eine Hungersnot bei gefüllten Scheuern. Nicht minder verderblich war die Entwertung trotz des Rückgriffs auf die Kredite der Reichsbank für die finanziellen Interessen des Reichs. Die Erhebung von Steuern war auf das äußerste erschwert, ja, nahezu unmöglich gemacht; denn die veranlagten Steuerbeträge hatten sich bis zum Zeitpunkte des Steuereinganges eben auch wieder entwertet. Selbst die Einführung von Steuern auf wertbeständiger Basis (Goldmark) half nicht mehr, weil die in Papiermark gezahlten Beträge in der Hand der Steuerkassen zwischen dem Zeitpunkt der Zahlung und'dem der Wiederverwendung ihren Wert weniger oder mehr verloren. Dazu kamen schwere politische Gefahren. In sämtlichen besetzten Gebieten drang der französische Frank mehr und mehr in den Verkehr ein, da er gegenüber dem weichenden Wert der Mark eine gewisse Wertbeständigkeit zeigte. Daneben bemühten sich die Separatisten um die Einführung eines rheinischen ,0' 148 Die Stabilisierung der Mar! Goldfranken; auch die Gründung einer rheinisch-westfälischen Notenbank und in Verbindung damit die Schaffung einer auf den Dollar gestellten „Rheinmark" wurden erwogen. Hätten derartige Versuche und Erwägungen zum Ziel geführt, so würde das Entstehen einer selbständigen rheinischen Währung die wirtschaftliche Verbindung mit den übrigen Teilen des Deutschen Reiches zerschnitten haben. Abgesehen von weitergehenden Folgen hieraus war auch im Zusammenhang mit der stetig sinkenden Kaufkraft der Einkommensbezüge breiter Bevölkerungsschichten die Gefahr innerer Unruhen im unbesetzten Teile des Reiches nahegerückt. Vorbereitungen Nach Aufhebung des passiven Widerstandes im Ruhrgebiet war die ? Stabilisierung der Mark Situation derart, daß eine Stabilisierung der Währung mit allen Mitteln herbeigeführt werden mußte, wenn nicht die deutsche Wirtschaft der Auflösung und das Reich der Anarchie verfallen sollten. Es kam darauf an, die Reichsfinanzen zu sanieren, das Zentralnoteninstitut von der Finanzierung der Reichsbedürfnisse zu befreien und dann die Inanspruchnahme der Notenpresse auf ein währungspolitisch und volkswirtschaftlich tragbares Maß wieder zurückzuführen. Ohne Sanierung der Reichsfinanzen war die Aufgabe jedenfalls nicht zu lösen. Die Sanierung setzte andererseits aber voraus, daß das Reich bis zu ihrer Durchführung die zur Aufrechterhaltung einer geordneten Reichswirtschaft erforderlichen Kredite erhielt. Eine Reihe von Projekten ernsthafter Sachverständiger wurde der Regierung vorgelegt. Sie erstrebten zum Teil eine vorläufige, zum Teil eine auf die Dauer berechnete Lösung der Währungsfrage. Wenn die gesetzlichen Körperschaften sich schließlich für das von Helfferich stammende, von ihm selbst nur als vorübergehende Lösung angesehene Rentenbankprojekt entschieden, so geschah es in erster Linie deshalb, weil es die freiwillige Mitarbeit sämtlicher Wirtschaftskreise, insbesondere auch der Landwirtschaft, an dem Sanierungswerke sicherte. Die Fundierung der Rentenmark auf Grund und Boden, ihre ursprüngliche Abstellung auf den Wert des Roggens und der stark agrarische Einschlag in der Leitung der Deutschen Rentenbank weisen deutlich darauf hin, welche psychologischen Momente für das Gelingen der Währungssanieruug, für die Wiederherstellung des allgemeinen Vertrauens und für die Heranbringung der Ernte an den Markt als wünschenswert oder notwendig erachtet wurden. Die Stabilisierung der Mark Z49 Die Grundzüge der Verordnung über die Errichtung der Deutschen Die Deutsche Rentenbank vom 15. Oktober 1923 (RGBl. I S. 963) gingen dahin: Die Be- lastung der Grundstücke und Betriebe in Form der Begründung von Grundschulden und der Ausstellung von Obligationen wurde auf 3200 Millionen Goldmark festgesetzt. Auf Grund dieser Belastung wurde eine von Angehörigen der wirtschaftlichen Berufsstände selbst zu leitende Bank, die Rentenbank, mit einem Grundkapital von 3200 Millionen Rentenmark gebildet, welche in Höhe ihres Besitzes an den vorbezeichneten Grundschulden und Obligationen auf Goldmark lautende verzinsliche Rentenbriefe ausstellte. Die Rentenbriefe dienen als Unterlage für die Ausgabe von Rentenbankscheinen, welche als Zahlungsmittel gesetzlich zugelassen sind, von den öffentlichen Kassen als Zahlungsmittel angenommen werden und zum Nennwert gegen die Rentenbriefe umtauschbar sind. Die Gesamtsumme der auszugebenden Rentenbankscheine stellte sich auf 3200 Millionen Rentenmark, von denen 1200 Millionen zu Krediten an das Reich und 1200 Millionen zu Krediten an die Wirtschaft Verwendung fanden, während der Rest mit 800 Millionen in Reserve blieb. Von den Krediten an das Reich wurde ein auf höchstens 300 Millionen Rentenmark bemessener Teil zur Einlösung der umlaufenden Reichsschatzanweisungen bestimmt. Sobald die Deutsche Rentenbank mit der Ausgabe von Rentenbanksch einen begonnen hatte, durften Schatzanweisungen bei der Reichsbank nicht mehr diskontiert werden. Die Kreditverteilung an die Wirtschast erfolgte durch Vermittlung der Reichsbank und der Privatnotenbanken. Die Einrichtung der Rentenbank und die Notwendigkeit einer Mit- Änderung des Vankgesetzcs Wirkung der Reichsbank bei der Ausgabe wertbeständiger Zahlungsmittel machte eine Änderung des Bankgesetzes erforderlich, die durch Verordnung vom 26. Oktober 1923 (RGBl. II S. 402) vollzogen wurde. Die Verordnung gestattete der Reichsbank, zur Verstärkung ihrer Betriebsmittel Rentenmark- darlehne bei der Deutschen Rentenbank aufzunehmen, sowie Rentenbriefe und Rentenbankscheine zu kaufen, zu verkaufen und im Lombardverkehr zu beleihen. Der Bestand an Rentenbanksch einen, insoweit er unter Hinzurechnung der 1.')<> Dic S t n l> i l i s i c r u n ji d »r Marl Bestände au auf Rentenmark lautenden Wechsel- und Lombardforderungen den jeweiligen Betrag des bei der Deutschen Rentenbank aufgenommenen Darlehns überschritt, wurde dabei als Deckung der in Umlauf befindlichen auf Papiermark lautenden Banknoten zugelassen. Da die Reichsbank, wie erwähnt, inzwischen dazu übergegangen war, wertbeständige Kredite im Wege des Wechsellombards zu erteilen, wurde gleichzeitig bestimmt, daß neben den diskontierten Wechseln künftig auch die lombardierten Wechsel als Notendeckung dienen dürften. Zwecks Vorbereitung einer endgültigen Währungsreform, die nur auf der Goldbasis durchzuführen war, gestattete die Verordnung die Schaffung von auf Goldmnrk lautenden, gegen Golddevisen einlösbaren Reichsbanknoten, die mindestens zu einem Drittel durch einen besonderen, nur zu ihrer Deckung bestimmten und nur für den Anspruch aus ihnen haftenden Bestand an Gold und Golddevisen, im übrigen durch auf Goldmark lautende Wechsel und Schecks, voll gedeckt sein sollten. Daneben wurde der Reichsbank die Befugnis zur Ausgabe wertbeständiger wie nicht wertbeständiger unverzinslicher Schuldverschreibungen mit beschränkter Laufzeit verliehen, um ihr, die über Reichsschatzanweisungen nicht mehr verfügte, die Möglichkeit zu geben, durch Diskontierung der Schuldverschreibungen flüssige Mittel heranzuziehen und dadurch regulierend auf den Geldmarkt einzuwirken. Die spätere Entwicklung, insbesondere die im Jahre 1924 auf Grund des Dawesplanes erfolgte Neuregelung führte dahin, daß die Reichsbank tatsächlich weder von der Befugnis zur Ausgabe von Goldmarknoten noch von der Befugnis zur Ausgabe von Schuldverschreibungen Gebrauch gemacht hat. Des weiteren verlängerte die Verordnung das seit 1921 bestehende Provisorium der Aufhebung der Drittel- deckungsvorschriften für den Banknotenumlauf bis zum 31. Dezember 1925. Endlich bestimmte sie, daß die Reichsbank ausgegebene Banknoten auch bei NichtVorliegen der für einen Aufruf geltenden Voraussetzungen (umlaufende Fälschungen, Beschädigung oder Beschmutzung des größeren Teils der umlaufenden Menge) aufrufen und aus dem Verkehr zurückziehen könne. Die Rcichsbankleitung sollte auf diese Weise iu den Stand gesetzt werden, der durch die Entwicklung des Zahlungsmittelumlaufs hervorgerufenen Vielfältigkeit der im Verkehr befindlichen Notenthpen ein Ende zu machen. Nachdem die Verzögerung in den Verhandlungen über die Errichtung der Rentenbank und die technischen Vorbereitungen der Bank das Reich inzwischen genötigt hatten, einen Teil der auf Dollar lautenden Reichsgoldanleihe ? ic C t n l> i l i s i c r » n q d r ?^>k n r l 1Ü1 in kleinsten Abschnitten als Zahlungsmittel in den Verkehr zu geben, begann die Rentenbank am 15. November 1923 mit der Ausgabe ihrer Scheine. Mit dem gleichen Tage trat auch die Verordnung zur Abänderung des Bankgesetzes vom 26. Oktober 1923 in Kraft. Die Wirkuug der Ausgabe der wertbeständigen Geldzeichen war eine Die Wirkungen der überraschende. Wie sich schon hinsichtlich der ausgegebenen Reichsgold- -^""stabilisier»,,!, anleihestücke und wertbeständigen Notgeldscheine gezeigt hatte, wurde auch die Rentenmark von der gesamten Bevölkerung mit vollem Vertrauen in die Wertbeständigkeit aufgenommen. Mit Hilfe der gesunderen Finanzpolitik sowie durch bank- und kreditpolitische Maßnahmen der Reichsbank, insbesondere dadurch, daß die Reichsbank die Rentenmark zu einem festen Kurse gegen ihre eigenen Noten jederzeit zu geben und zu nehmen sich freiwillig bereit erklärte, und daß die Kreditgewährung der Bank nach streng währungspolitischen Grund^ sähen geführt wurde, gelang es vom 20. November 1923 ab — von vorübergehenden geringfügigen örtlichen Abweichungen während der ersten Monate abgesehen —, die Währung stabil zu erhalten auf der Grundlage 1 Billion Papiermark ^ 1 Goldmark ^ 1 Rentenmark. Mit der Stabilisierung der Mark zeigte sich nunmehr allgemein und in erschreckender Deutlichkeit, daß der Niederbruch der Währung zu einer völligen Verschiebung der gesamten Grundlage der deutschen Volkswirtschaft geführt hatte. Weite Gewerbeschichten und Bevölkerungskreise waren verarmt, nur wenige Nutznießer der Inflation hatten sich bereichern können. Die flüssigen Betriebskapitalien waren zerstört; die Unterbindung der Kapitalneubildung und der Sparmöglichkeit in dem früher üblichen Sinne hatte dazu geführt, daß übermäßige Beträge Anlage in Sachwerten verschiedenster Art gefunden hatten, so weit sie nicht im Luxuskonsum aufgegangen waren. Die deutsche Wirtschaft ging weitgehend von Geldkapital entblößt und illiquide aus der Jnflations- periode hervor. Die zwangsläufige Folge war eine außerordentliche Verschärfung des auch vorher schon dringlichen Kreditbedarfs, der sich angesichts des Fehlens oder Versiegens anderer Kreditquellen in immer stärkerem Maße bei der Reichsbank geltend machte. Aber Handel und Wandel lebten doch verhältnismäßig schnell wieder auf, die Warenlager öffneten sich, die Ernten konnten 152 Die Stabilisierung der Mark dem Verbrauch zugeführt werden, die Umlaufsgeschwindigkeit des Geldes sank erheblich, der Spartrieb belebte sich, und Bankguthaben begannen sich neu zu bilden. Mit Hilfe der Kredite der Rentenbank vermochte die Reichsfinanzverwaltung den finanziellen Bedarf des Reichs so lange zu decken, bis die Ausgleichung des Etats im Steuerwege herbeigeführt wurde. In den besetzten Gebieten hatte die Besatzungsbehörde zunächst weder die Goldanleihe-noch dieRentenmarkzahlungsmittel zugelassen, und die Entwertungsstadien der Mark sowie die Ausgabe von genehmigtem und ungenehmigtem Notgeld hatten dort noch ganz erheblich schlimmere Formen angenommen als im übrigen Reichsgebiet. Nach Stabilisierung der Mark trat auch im besetzten Gebiet in bezug auf den Zahlungsmittelumlauf ein vollkommener Wandel ein. Der französische Frank, der sich der stabilen Mark gegenüber mehr und mehr entwertete, floß ab. Die Versuche, im Rheinlande eine gesonderte Währung zu schaffen, wurden gegenstandslos, und die separatistischen Bestrebungen scheiterten völlig. Die Reichsbank sah sich mit Beginn der Stabilisierung in der Führung ihrer Währungs- und Kreditpolitik wiederum vor vollkommen neuartige, überaus schwierige Aufgaben gestellt. Die Sorge um die Stabilerhaltung der Währung bedingte einmal eine Reinigung und Vereinheitlichung des Geldwesens, insbesondere die Ausmerzung der von der Jnflationsperiode her noch umlaufenden großen Mengen an Notgeld, eine Aufgabe, die ebenso wie die Herausziehung der kleinen Goldanleihestücke aus dem Zahlungsverkehr bis Ende Mai 1924 im wesentlichen durchgeführt werden konnte, andererseits erforderte die Bewirtschaftung der Rentenmark und die Regelung ihres Umlaufs größte Aufmerksamkeit sowie eine Reihe von Maßnahmen namentlich hinsichtlich des Giro- und des Kreditverkehrs in Rentenmark sowie des Umtausches von Rentenmark gegen Papiermark. Erwähnung verdient, daß die Reichsbank Hand in Hand mit der Errichtung des Rentenmark-Giroverkehrs auch noch die Einrichtung eines Dollar-Giroverkehrs vorgesehen hatte, der an die Stelle des im Herbst 1923 geschaffenen, wenig benutzten Kontomark-Giroverkehrs trat. Wie dieser blieb auch der am 20. November 1923 eröffnete Dollar-Giroverkehr auf Berlin beschränkt. Er wurde späterhin mit der Einführung der Reichsmarkwährung ebenso wie der Rentenmarkkredit- und -giroverkehr wieder eingestellt, ohne eine große Ausdehung gewonnen zu haben. Die Stabilisierung der Mark 153 Die Kreditpolitik der Reichsbank hatte darauf Rücksicht zu nehmen, daß Kreditrationierung bei der herrschenden Kapitalknappheit die Fortführung der deutschen Wirtschaft ohne Unterstützung der Reichsbank fast ausgeschlossen war. Dabei mußte die Kredithilfe der Bank natürlich eine Wiederholung von Jnflationserscheinungen unbedingt zu vermeiden suchen. Es war die Bewertung der Mark an den ausländischen Plätzen und die Entwicklung des inländischen Preisniveaus fortlaufend mit der größten Sorgfalt zu beobachten, um irgendwelche inflationistischen Folgen im Keime ersticken zu können und die Stabilität der Mark aufrechtzuerhalten. Die Reichsbank sah sich genötigt, ihre Kredite auf die Lebensnotwendigkeit der kreditnehmenden Wirtschaftskreise abzustellen, insbesondere zunächst die allgemeinen und weitgehenden Ansprüche von Handel und Industrie gegenüber denen der Landwirtschaft und des Exports zurückzudrängen. Sie war schließlich im Interesse der Währung gezwungen, als im Februar und März des Jahres 1924 sich ein gewisses Absinken der Mark gegenüber den ausländischen Valuten zeigte, mit dem 7. April 1924 die weitere Ausdehnung der Wechseldiskontierung vorläufig vollständig zu unterbinden. Der Anlagebestand vom 7. April hat dann längere Zeit als Höchstgrenze für die Kreditgewährung der Reichsbank gedient, allerdings mit der Maßgabe, daß innerhalb des Gesamtkontingents, das die Bank sich damit gesetzt hatte, eine sachgemäße Neuverteilung der Kredite auf die einzelnen Wirtschaftskreise vorgenommen wurde. Die bezeichnete Politik der Bank hatte den erwarteten Erfolg. Zur Beschaffung von Betriebsmitteln wurden Waren- und Devisenvorräte seitens der Wirtschaft in großem Umfange abgestoßen, so daß das Warenpreisniveau eine merkliche Senkung erfuhr. Die Zuteilungsquoten im Devisenverkehr, die für die Hauptdevisen zeitweilig bis auf 1 °/° der angeforderten Beträge hatten herabgesetzt werden müssen, konnten allmählich eine Erhöhung erfahren. Erstmalig mit dem 3. Juni 1924 und seit dem ununterbrochen ließ sich eine volle Zuteilung aller angeforderten Devisen ermöglichen. Hiermit waren zugleich die Auswüchse beseitigt, die sich auf dem Gebiete des Devisenverkehrs, z. B. inForm vonKonzertanmel- dungen, gebildet hatten, und damit auch die Maßregeln überflüssig geworden, welche die Reichsbank dagegen hatte treffen müssen (z. B. das Verlangen einer vorherigen Anschaffung des Gegenwerts der angeforderten Devisen, sowie die Ausschließungen Zuwiderhandelnder vom Kredit-, Giro- oder Devisenverkehr). Trotz der offenbaren Erfolge ließ es aber die Gesamtsituation des deutschen Geld- und Kapitalmarktes in dieser Zeit, wo die Währungs- und Notenbankreform noch nicht zum Abschluß gekommen war, nicht zu, der Kredit- 154 Di» S t a d i I i s i c r u n H der M a r r Politik der Bank eine andere Richtung zu geben. Die Gestaltung des Warenpreisniveaus und der Zinssätze, sowie unerwünschte Erscheinungen, wie die Nachwirkungen der Frankenspekulation während der ersten Monate des Jahres 1924, erforderten nach wie vor die sorgfältigste Beachtung. Um die Warenbeleihung und die durch sie bedingte Hochhaltung des Preisniveaus noch weiter auszuschalten, hatte die Bank auch im Lombardverkehr entsprechende Beschränkungen getroffen und die Bekanntmachung vom 17. März 1924 (Reichsanzeiger Nr. 75 vom 28. März 1924) veranlaßt, nach der die Darlehnskassen des Reichs mit Wirkung vom 30. April 1924 für den Verkehr geschlossen wurden. Zins- und Spesensätze Schon seit Beginn des Jahres 1924 richtete die Bankleitung im Juteresse im Bantverkehr der Schaffung eines breiteren Kreditmarktes außerhalb der Reichsbank ihr besonderes Augenmerk auf die Ermäßigung der Zins- und Spesensätze im Bankverkehr und auf die richtige Verwendung der sogenannten öffentlichen Gelder. Insbesondere suchte sie durch eingehende Verhandlungen mit allen Arten der am Geldverkehr beteiligten Institute die Spanne zwischen Debet- und Kreditzinsen herabzumindern, um die Belastung des Kreditverkehrs außerhalb der Reichsbank den billigen Sätzen der Reichsbank mehr und mehr anzunähern. Die Bank selbst ermäßigte im eigenen Giroverkehr die Mindestsalden im allgemeinen ans IVO Rentenmark bzw. Billionenmark. Bei den Bemühuugen, die Verwaltung und Verwendung der Kapitalien, welche sich auf Grund gesetzlichen Zwanges bildeten oder wie die Gelder der Sparkassen und Versicherungsgesellschaften von jeher einer Einwirkung des Staates unterlegen hatten, nach volkswirtschaftlichen Gesichtspunkten zu regeln, ergaben sich große Schwierigkeiten, denn die früheren strengen Anlagevorschriften waren während der Jnflationsperiode gesetzlich oder im Verwaltungswege vielfach aufgegeben oder gelockert worden, um den Instituten die Möglichkeit zur Erhaltung ihrer Vermögensbestände zu bieten; andererseits herrschte nach Überwindung der Inflation überall das Bestreben vor, durch tunlichst gewinnbringende, den Interessen der Allgemeinheit häufig zuwiderlaufende Ausleihungen die entstandenen Vermögensverluste schnell auszugleichen. Wenn auch die fortgesetzten Warnungen der Reichsbank vielfach das nötige Verständnis fanden, so näherte man sich in der Praxis doch dem erstrebten Ziele leider nur langsam. Die Stabilisierung der At n r l Die weitgehende Kreditunterstützung, welche die Reichsbank, über den Bewirtschaftung der ^ v- öffentlichen Gelder Rahmen ihrer eigentlicheil Aufgaben hinausgehend, im Frühjahr des Jahres 1924 der Landwirtschaft hatte zuteil werden lassen, konnte aus währungspoli- tischen Gründen natürlich nicht dauernd fortgesetzt werden. Die Bemühungen der Bankleitung, hier Wandel zu schaffen und den landwirtschaftlichen Kreditnehmern die für sie notwendigen längerfristigen Kredite zu besorgen, setzten schon frühzeitig ein; sie gestalteten sich naturgemäß außerordentlich schwierig, da der Wiederaufbau eines mit den noch hohen Zinssätzen des Geldmarktes wettbewerbsfähigen Kapitalmarktes bzw. die langfristige Ausleihung von Kapitalien nach den trüben Erfahrungen der Inflationszeit und angesichts des vorhandenen Kapitalmangels dauernd auf die größten Widerstände stieß. Die Bemühungen der Reichsbank zielten zunächst darauf ab, diejenigen Kapitalien, z. B. der Sparkassen, der öffentlichen und privaten Versicherungsanstalten, der staatlichen Kassen, welche vor dem Kriege freiwillig oder gesetzlich der langfristigen, insbesondere der Hypothekenanlage zugeführt worden waren, auch künftig einer derartigen Anlage nutzbar zu machen. Als letztes Ziel der Stabilisierungspolitik mußte eine möglichst schnelle Die Deutsche Wiederherstellung der Goldwährung ins Auge gefaßt werden. Sie war indes ° ° ohne Zuleitung fremden Kapitals undenkbar. Da die an anderer Stelle erörterten Verhandlungeil des von der Reparationskommission berufenen Dawes-Komitees Zeit beanspruchten und außerdem der Zeitpunkt der politischen Durchführung ihrer eventuellen Vorschläge ungewiß blieb, glaubte die Reichsbank zunächst auf dem Wege eigener Initiative fortschreiten zu sollen, um die Stabilisierung in der Zwischenzeit weiter zu sichern. Sie errichtete deshalb auf Grund des ihrer Anregung entsprungenen Gesetzes vom 19. März 1924 (RGBl. II S. 71) die Deutsche Golddiskontbank, die der deutschen Wirtschaft aus ihren eigenen Mitteln und durch Inanspruchnahme von Rediskontmöglichkeiten im Auslande namhafte Beträge an Goldkapitalien zuführte und damit die deutsche Kredit- und Währungslage wesentlich erleichterte. Die Reichsbank führte die gesamten Geschäfte der Golddiskontbank für deren Rechnung. Das 156 Die Stabilisierung der Mark Eigenkapital wurde teils aus den in deutschen Händen befindlichen, nicht unerheblichen Devisenbeständen, teils mit Hilfe des Auslandes aufgebracht. Das Grundkapital der Bank bestand aus 10 Millionen Pfund-Sterling, von denen die Reichsbank 5 Millionen Pfund-Sterling (Aktien Gruppe und ein fast die gesamte deutsche Bankwelt umfassendes Konsortium gleichfalls 5 Millionen Pfund-Sterling (Aktien Gruppe ö) übernahmen. Die Einzahlungen erfolgten in Devisen, und zwar auf die Aktien der Gruppe ^ mit 100°/» und auf die Aktien der Gruppe L mit zunächst 25°/° des Nennwertes. Der Reichsbank wurde für diesen Zweck von der Bank von England ein Kredit von 5 Millionen Pfund- Sterling eingeräumt. Es war damals beabsichtigt, mit der Errichtung der endgültigen Währungsbank die laufenden Geschäfte der Golddiskontbank zu liquidieren. Mit Inkrafttreten des neuen Bankgesetzes wurde die Golddiskontbank daher ihres übrigens niemals benutzten Notenausgaberechts entkleidet und mit der Liquidation begonnen. Die Liquidation ging, obgleich sie ohne jede Schärfe durchgeführt wurde, mit unter dem Einfluß des Hereinströmens anderweitiger Auslandskredite ziemlich rasch vonstatten, und die von der Golddiskontbank der deutschen Wirtschaft gewährten Kredite, welche in den Monaten August und September des Jahre 1924 mit rund 14 Millionen Pfund-Sterling ihren Höchststand erreicht hatten, waren etwa Ende Januar 1925 auf die Höhe des eigenen Kapitals, Anfang Mai 1925 auf etwa 3V- Millionen Pfund-Sterling gesunken. Inzwischen hatte die Reichsbank sämtliche Anteile der Bank erworben, wozu sie durch ein besonderes Gesetz vom 19. März 1924 (RGBl. II S. 73) ermächtigt war, und den bei der Bank von England aufgenommenen Kredit in Höhe von 5 Millionen Pfund-Sterling — bereits vor Fälligkeit — zurückgezahlt. Den Konsortialmitgliedern wurden in Höhe der von ihnen gemachten Goldeinzahlungen Bezugsrechte auf neue, vom 1. Januar 1925 ab gewinnberechtigte Reichsbankanteile eingeräumt. Im April des Jahres 1925 entschloß sich dann die Reichsbank mit Zustimmung aller beteiligten Stellen, die Golddiskontbank aus dem Liquidationszustande wieder herauszuführen, da es im Interesse der deutschen Wirtschaft und angesichts der fortdauernden Kapitalknappheit erwünscht erschien, auch diese volkswirtschaftlich zweckmäßigste Möglichkeit der Aufnahme von Auslandskrediten den am Außenhandel beteiligten Wirtschaftskreisen zu erhalten. Die Golddiskontbank befindet sich demgemäß seit Mitte Mai 1925 wieder in voller Tätigkeit. Ihre Kredite hatten nach dem Stande vom 23. Dezember 1925 wieder einen Betrag von 9,2 Millionen Pfund- Sterling erreicht; weitere Kredite in Höhe von rund 400 000 Pfund-Sterling Die Stabilisierung der Mark 157 Waren bereits bewilligt, aber noch nicht in Anspruch genommen. Ihr Diskontsatz wurde am 19. September 1924 von 10 auf 8 °/° ermäßigt. Er senkte sich mit der Wiederaufnahme der Geschäfte am 19. Mai 1925 auf 7 °/° und weiterhin am 14. Oktober 1925 auf 6 °/°. Die Politik der Reichsbank hatte in den Sommermonaten 1924 im Zu- Krediterleichterungen sammenhang mit den Hoffnungen, welche die Annahme des Dawesplans allgemein erweckte, zu einer erheblichen Stärkung der Situation der Bank geführt, so daß zugleich in Unterstützung der Verbilligungsbestrebungen der Regierung verschiedene Krediterleichterungen eintreten konnten, z. B. eine zunächst 10°/°ige Erweiterung des Kontingents im Diskontverkehr und die Zulassung von Sachwertanleihen im Lombardgeschäft. Nachdem längere Zeit hindurch nur Warenwechsel bis zur Höchstlaufzeit von 6 bis 8 Wochen angekauft worden waren, wurden wieder Dreimonatswechsel zum Diskont zugelassen. Demselben Ziele dienten Rediskontzusagen der Reichsbank an die Preußische Staatsbank, die diese in den Stand setzten, die am Markt für tägliches Geld überreichlich vorhandenen Beträge für die Wirtschaft durch Hereinnahme von Geschäftswechseln nutzbar zu machen. Die Interessen des Exportgeschäfts förderte die Reichsbank durch Ermäßigung ihrer Sätze für Auslandswechseldiskontierungen und durch Senkung des Diskonts bei der von ihr geleiteten Golddiskontbank. Im übrigen verblieb der Zinssatz der Reichsbank während des ganzen Jahres 1924 unverändert auf 10 °/° für Diskontierungen und 12 °/° für Lombardierungen. Vom 16. Oktober 1924 ab nahm die Bank von der Entwertungsklausel, die sie bisher noch bei allen Krediten beibehalten hatte, Abstand. Über die einzelnen Geschäfte der Bank während des Jahres 1924 geben die Tabellen Auskunft. Die Bank- und Währungsreform ie Stabilisierung der Mark mit Hilfe der Rentemnark sollte und konnte nur ein zur Hebung der unerträglichen wirtschaftlichen Notlage bestimmtes Provisorium darstellen. Eine dauernde Reform der deutschen Währung war allein auf der Goldbasis ausführbar und setzte eine Regelung der Reparationsfrage in Verbindung mit einem Dar- lehn des Auslandes voraus. Die Durchführung des Dawesplanes hat diese Voraussetzung verwirklicht. Auf Grund der Anregung des amerikanischen Staatssekretärs Hughes trat Anfang 1924, berufen durch die Reparationskommission, ein Ausschuß von namhaften internationalen Sachverständigen in Paris zusammen, um für die Lösung dieser Frage Vorschläge zu machen. Ihr Ergebnis ist der sogenannte Dawes-Plan, der in der Folge von allen beteiligten Ländern, insbesondere auch von Deutschland selbst als geeignete Grundlage einer internationalen Abmachung anerkannt wurde. Auf ihm beruht das Bankgesetz vom 3V. August 1924. Die ausländischen Sachverständigen waren naturgemäß mit der Lage in Deutschland im einzelnen nicht näher vertraut. Sie haben jedoch in dem Bedürfnis, sich eingehend über die maßgebenden Verhältnisse zu informieren, den Reichsbankpräsidenten zu den meist in Paris abgehaltenen Beratungen zugezogen. Die ursprünglich mehr oder weniger radikalen Projekte, die zunächst erörtert worden waren, wie Gründung einer neuen Notenbank für Deutschland mit ausländischer Leitung, ja sogar mit ausländischem Sitz, wurden wesentlich umgearbeitet. Das Ergebnis der Arbeiten war der Annex I des Dawes-Gutachtens, der den Reformplan für die Reichsbank enthält. Zwar ist auch in dem Dawes-Plan selbst noch von der Schaffung einer neuen 160 Die Bank- und Währungsreform Notenbank und von einer Liquidierung der Reichsbank die Rede, daneben ist jedoch auch die Möglichkeit offen gelassen, die wesentlichen Gedanken des Planes durch eine Reform der Reichsbank zu verwirklichen. Die Entscheidung über diese Frage sollte ein Organisationskomitee treffen, welches aus dem Präsidenten der Reichsbank und dem Londoner Bankier Sir Robert Kindersley, Mitglied des Sachverständigenkomitees, gebildet wurde. Das Organisationskomitee entschied die Frage im Sinne der Beibehaltung der Reichsbank und begründete diese Entscheidung in seinem Bericht wie folgt: „Im Hinblick auf die Tatsache, daß die Organisation der Reichsbank mit ihren 95 Hauptstellen und 350 Zwischenstellen nach Ansicht unseres Komitees für jede neue Notenbank nötig sei, kam unser Komitee zu dem Schlüsse, daß die beste Methode zur Herbeiführung des von den Experten in Aussicht genommenen Zustandes unter möglichst geringen Eingriffen in das nationale Leben Deutschlands zum größten Vorteil aller Beteiligten darin bestehen würde, die bestehende Bank zu reorganisieren durch Zuteilung von neuen Anteilen an die bisherigen Anteilhaber, wie in dem Plane vorgesehen, und durch weitere Kapitalausgabe." Auf Grund des Dawes-Planes wurde sodann in eingehender Zusammenarbeit des Organisationskomitees, des Reichsbank-Direktoriums und der Reichsregierung ein Entwurf zum Bankgesetz ausgearbeitet, der gegenüber dem in Annex I niedergelegten Projekt eine erhebliche Zahl von Veränderungen aufweist, welche sich als zweifellose Verbesserungen des ursprünglichen Planes darstellen. Der Entwurf gelangte nach Genehmigung durch den Reichstag am 30. August 1924 zur Verabschiedung. Die Inkraftsetzung des Gesetzes hing von dem Abschluß des Vertrages über die Auslandsanleihe ab, da nach dem Sachverständigenbericht diese „ein wichtiger Bestandteil" des Planes und „in erster Linie für die erfolgreiche Gründung der neuen Bank und für die Sicherstellung der Währungs- stabilisierung wichtig" war. Am 4. Oktober 1924 stimmte die Generalversammlung der Reichsbank- Anteilseigner der im Gesetz vorgesehenen Umgestaltung der Reichsbank und der damit zusammenhängenden finanziellen Auseinandersetzung zwischen Reichsbank und Reich widerspruchslos zu. Eine Woche später (am 11. Oktober), unmittelbar nach dem Zustandekommen der Vereinbarung über die Auslandsanleihe, trat das Bankgesetz gemäß Verordnung über das Inkrafttreten der Gesetze zur Durchführung des Sachverständigengutachtens vom 10. Oktober 1924 (RGBl. Il S. 383) in Kraft. Die Bank- und Währungsreform 161 Die Grundzüge des Gesetzes, das in Verbindung mit den gleichzeitig ergangenen Gesetzen, dem Münzgesetz, dem Privawotenbankgesetz und dem Gesetz über die Liquidierung des Umlaufs an Rentenbankscheinen, den Wiederaufbau der Goldwährung verwirklichte, lassen sich dahin zusammenfassen: Das Reich verleiht der Reichsbank auf die Dauer von 50 Jahren das ausschließliche Notenprivileg. Bisher war das Privileg vom Jahre 1891 an immer nur für einen Zeitraum von 10 Jahren erteilt worden. Die Bestrebungen des Reichsbankpräsidenten, einen der bisherigen Regelung entsprechenden kürzeren Zeitraum in den Sachverständigenplan aufzunehmen, blieben erfolglos. Für die Gewährung des 50jährigen Notenprivilegs übernimmt die Reichsbank kraft besonderen Auseinandersetzungsvertrages die Verpflichtung zur Rückzahlung der im April 1926 fälligen Dollarschatzanweisungen des Reichs in Höhe von 252 Millionen Goldmark und erleichtert ferner dem Reich die Ablösung seiner ihr gegenüber bestehenden, 235 Millionen Goldmark betragenden Schuld in folgender Weise: 100 Millionen Goldmark bilden eine dauernde zu 2°/° verzinsliche und nur bei Beendigung des Notenprivilegs rückzahlbare Anleihe, während die restlichen 135 Millionen Goldmark zu 3°/° zu verzinsen und in gleichen Raten innerhalb von 15 Jahren rückzahlbar sind. Nach Ablauf des Notenprivilegs kann das Reich die Reichsbank mit einjähriger Ankündigungsfrist aufheben und ihre Grundstücke zu günstigen Bedingungen erwerben. Die vollkommene Unabhängigkeit der Reichsbank von der Reichsregierung ist im Gesetz ausdrücklich festgelegt. Die Leitung der Bank steht ausschließlich dem Reichsbank-Direktorium zu, welches die alleinige Verantwortung für die Verwaltung der Bank und insbesondere für die Führung der Währungs-, Diskont- und Kreditpolitik trägt. Die früher vom Reichsbankkuratorium geübten Aufsichtsbefugnisse sind fortgefallen, doch ist das Reichsbank-Direktorium verpflichtet, zur Aufrechterhaltung einer ständigen Fühlungnahme in den währungs- und finanzpolitischen Angelegenheiten der Reichsregierung in regelmäßigen Zeitabständen sowie jederzeit auf Ersuchen Bericht zu erstatten. Ausgeschaltet wurde, was von größter Bedeutung ist, die frühere enge geschäftliche Verbindung zwischen Reich und Reichsbank, die zu einer ausgedehnten Kreditinanspruchnahme seitens des Reichs geführt hatte. Von einigen unerheblichen Ausnahmen abgesehen darf die Reichsbank dem Reich, den Ländern und den Gemeinden sowie ausländischen Regierungen weder mittelbar noch unmittelbar Kredite erteilen. I. Teil n Die Bank- und Währungsreform Der Präsident und die Mitglieder des Direktoriums gehören nicht mehr zn den Beamten der Reichsbank. Die Wahl des Präsidenten erfolgt durch den Generalrat auf 4 Jahre mit einer Mehrheit von mindestens 9 Stimmen, von denen 6 Stimmen deutschen Mitgliedern angehören müssen. Die Ernennungsurkunde bedarf der Unterschrift des Reichspräsidenten, es sei denn, daß er von dem ihm zustehenden Ablehnungsrecht zweimal Gebrauch gemacht hat. Die Mitglieder des Reichsbank-Direktoriums werden vom Reichsbankpräsidenten nach Zustimmung des Generalrats ernannt, die das oben erwähnte Stimmenverhältnis voraussetzt. Präsident und Mitglieder müssen deutsche Reichsangehörige sein. Die Beamten der Reichsbank ernennt der Präsident auf Vorschlag des Reichsbank-Direktoriums. Sie sind hinsichtlich ihres Beamtencharakters den Reichsbeamten gleichgestellt, ihre Rechtsverhätlnisse regelt ein besonderes vom Direktorium erlassenes Statut. Neben dem Direktorium steht der Generalrat, dem 7 deutsche (unter ihnen der Reichsbankpräsident als Vorsitzender) und 7 ausländische Mitglieder angehören, von denen eines als Kommissar für die Notenausgabe tätig ist. Die Amtsdauer der Mitglieder mit Ausnahme des Präsidenten und des Kommissars beträgt 3 Jahre. Sie dürfen nicht Beamte ihres Staates sein und von einem Staat oder dessen Regierung keine Bezahlung erhalten. Der Generalrat soll die Berichte des Präsidenten und des Notenkommissars prüfen. Er wirkt bei der Ernennung des Präsidenten und der Mitglieder des Reichsbank-Direktoriums entscheidend mit. Endlich ist von seiner Zustimmung die Wiederaufnahme der Noteneinlösung sowie die evtl. Herabsetzung der Notendeckung abhängig. Die Rechte der Anteilseigner nimmt die Generalversammlung wahr. Sie beschließt über die vom. Direktorium aufgestellte Bilanz- und Gewinnberechnung. Sie wühlt die Mitglieder des Zentralausschusses aus den deutschen Anteilseignern und bestätigt die im Wege der Kooptation zu wählenden deutschen Mitglieder des Generalrats. Der Zentralausschuß — ein ständiger Ausschuß der Anteilseigner — und die von ihm zu wählenden Deputierten stehen dem Reichsbank-Direktorium beratend zur Seite. Das Grundkapital der Reichsbank, welches gemäß Artikel 1a der Banknovelle vom 7. Juni 1899 180 Millionen Mark betrug, kann bis auf 400 Millionen Reichsmark erhöht werden. Auf Grund einer dem Direktorium im Gesetz erteilten Ermächtigung ist es vorläufig nur auf 122 788 000 Reichsmark gebracht worden, und zwar in der Weise, daß das alte Kapital der Bank auf 90 Millionen Reichsmark zusammengelegt wurde und daß den Die Bank- und Währungsreform IlN Aktionären der Golddiskontbank im Austausch gegen ihre mit 32 263 000 Goldmark eingezahlten Golddiskontbankaktien Reichsbankanteile über den gleichen Betrag und den Aktionären der Schleswig - Holstemischen Girobank gegen Bollzahlung in fremder Valuta Reichsbankanteile über 525 000 Reichsmark zugeteilt wurden. Die Bezeichnung und Aufzählung der zugelassenen Geschäfte der Reichsbank lehnt sich im wesentlichen an die entsprechenden Bestimmungen des alten Bankgesetzes an, allerdings unter Berücksichtigung der durch die Verhältnisse und auf Grund des Dawes-Planes gebotenen Änderungen. Nach wie vor besteht die Hauptaufgabe der Bank darin, den Geldumlauf im gesamten Reichsgebiete zu regeln, die Zahlungsausgleichungen zu erleichtern und für die Nutzbarmachung verfügbaren Kapitals zu sorgen. Die Änderungen beziehen sich vor allem auf die strengere Formulierung der geschäftlichen Grundsätze im Kreditverkehr, auf die bereits oben erwähnte Einschränkung der Geschäfte der Reichsbank mit dein Reiche, den Ländern und den Kommunen und auf die besondere Bedeutung, welche das Devisengeschäft für die Reichsbank dadurch erlangt hat, daß Devisen als primäre Notendeckung zugelassen sind. Im Diskontverkehr hat die Reichsbank die Befugnis verloren, spätestens nach 3 Monaten fällige Schuldverschreibungen des Reiches, eines deutschen Staates oder inländischer kommunaler Korporationen zu diskontieren, zu kaufen und zu verkaufen. Die an die Bonität des Wechselmaterials zu stellenden Anforderungen sind weiter insofern verschärft worden, als abgesehen von einzelnen Ausnahmen nur noch Wechsel und Schecks mit 3 Unterschriften zum Ankauf zugelassen werden. Die von der Reichsbank diskontierten Wechsel sollen nur gute Handelswechsel sein. Im Lombardverkehr findet die Loslösung der Reichsbank von der Kreditgewährung an öffentliche Stellen dahin ihren Ausdruck, daß die Schuldverschreibungen, aus denen solche Stellen haften, im allgemeinen als Unterpfänder ausgeschlossen sind. Im Depositen- und Girogeschäft hat die Reichsbank die frühere Befugnis zur Annahme von verzinslichen Einlagen verloren und nur das Recht zur Annahme unverzinslicher Gelder behalten. Die Verpflichtung der Reichsbank, Barrengold zum festen Satz von 1392 Reichsmark für das Pfund fein gegen ihre Noten umzutauschen, ist bestehen geblieben. Die frühere Verpflichtung zur Führung der Kassengeschäfte für das Reich ist fortgefallen. Die Reichsbank hat ihre Kassen-, Giro- und sonstigen Einrichtungen für die Reichsbehörden auf Verlangen nur noch in dem Umfange zur Verfügung zu stellen, wie sie es für ihre sonstige Kundschaft zu tun pflegt. n- Die Bank- und Währungsreform Entsprechend den Aufgaben, welche der Reichsbank auf Grund des Dawes-Planes für die Zwecke der Reparationszahlungen zugedacht find, wird bei der Bank ein Sonderkonto für den Reparationsagenten geführt. Auf dieses Konto werden alle Reparationsgelder zugunsten des Agenten eingezahlt, der allein über dieses Guthaben verfügen darf. Die auf Grund des neuen Gesetzes auszugebenden Banknoten lauten auf Reichsmark. In Gemäßheit des Münzgesetzes ist die Reichsmark ebenso wie die frühere Mark gleich 1 : 2790 I^A feinen Goldes. Für den erforderlichen Umtausch der alten Reichsbanknoten in die neuen ist der Umrechnungssatz von 1 Billion Mark ^ 1 Reichsmark festgelegt. Eine Aufwertung der alten Noten ist damit gesetzlich sowie auch, da das Bankgesetz einen Teil des Londoner Paktes vom 30. August 1924 bildet, durch internationale Verpflichtung ausgeschlossen. Der Umtausch wurde im Jahre 1925 durchgeführt. Seit dem 5. Juni d. Js. haben die alten Reichsbanknoten ihre Eigenschaft als gesetzliches Zahlungsmittel verloren, und seit dem 5. Juli ist die Reichsbank von der Verpflichtung befreit, diese Noten gegen Reichsmarknoten umzutauschen. Für die umlaufenden Noten ist eine „Golddeckung" von mindestens 40°/» vorgesehen. Die „Golddeckung" muß zu mindestens drei Vierteln aus effektivem Golde und kann zu höchstens einem Viertel, den Vorschlägen des Dawes-Planes entsprechend, aus vom Gesetz bestimmt umschriebenen Devisen bestehen. Der Restbetrag ist durch Wechsel und Schecks, deren Laufzeit 3 Monate nicht übersteigen darf, zu decken. Unter ausnahmsweisen Umständen kann durch Beschluß des Generalrats die primäre Notendeckung unter 40°/° herabgesetzt werden. Für diesen Fall ist jedoch unter Aufrechterhaltung eines Diskontsatzes von mindestens 5°/« eine dem Maße der Herabsetzung entsprechende Notensteuer an das Reich zu entrichten. Die Verpflichtung der Reichsbank zur Einlösung der Noten in Gold oder Devisen ist grundsätzlich festgestellt, jedoch angesichts der derzeitigen Währungsverhältnisse vorläufig suspendiert. Die Wiederaufnahme der Einlösung setzt einen übereinstimmenden Beschluß des Reichsbank-Direktoriums und des Generalrats voraus. Die Jnnehaltung der Vorschriften des Gesetzes und der Satzung, die sich auf die Ausübung des Notenausgaberechts und die Erhaltung der Golddeckung für die in Umlauf befindlichen Noten beziehen, hat der Notenkommissar zu überwachen. Neben der Notendeckung hat die Bank für ihre täglich fälligen Verbindlichkeiten, mit Ausnahme der auf dem Reparationskonto stehenden Gelder, eine besonders geartete bankmäßige Deckung in Höhe von mindestens 40 °/» zu halten. Die Bank- und Währungsreform 165 Die Vorschriften über die regelmäßige Veröffentlichung von Wochenausweisen und die Aufstellung einer Jahresbilanz sind mit den durch die Neugestaltung der Verhältnisse bedingten Änderungen aufrechterhalten. Was die Gewinnverteilung anlangt, so hatte das Dawes-Gntachten eine 8°/»ige kumulative Vorzugsdividende vorgesehen, während der nach Speisung des Reservefonds verbleibende Jahresüberschuß den Anteilseignern und dem Reiche je zur Hälfte zufallen sollte. Auf Anregung des Reichsbankpräsidenten setzte jedoch das Organisationskomitee eine höhere Beteiligung des Reiches am Gewinn der Bank fest der Art, daß zunächst der Reservefonds, solange er nicht 12°/° des Notenumlaufs erreicht hat, mit 20°/» des Gewinnes zu dotieren ist, demnächst die Anteilseigner eine 8°/°ige Kumulativdividende erhalten und alsdann dem Reiche von den weiteren ersten 50 Millionen Reichsmark die Hälfte, von den nächsten 50 Millionen Reichsmark drei Viertel und von den darüber hinaus verfügbaren Beträgen 90°/« zugewiesen werden. Bei Inkrafttreten der neuen Bank- und Währungsgesetzgebung sah sich Schwierigkeiten der die Reichsbcmk überaus schwierigen wirtschaftlichen Verhältnissen gegenüber. Wirtschaftslage Allerdings war durch die Stabilisierung der Währung die Grundlage geschaffen, auf der das Wirtschaftsleben in normale Bahnen einlenken konnte und die Umstellung der deutschen Wirtschast auf die Goldbasis vollzog sich, wenngleich nicht ohne Reibungen, so doch ohne stärkere Erschütterungen; sie brachte aber mehr und mehr die Größe der durch die Inflation zeitweise verschleierten Kapitalverluste zur Erscheinung. Um nur eins zu erwähnen: Aus den Bilanzen der Großbanken für das Jahr 1924 läßt sich ersehen, daß Aktienkapital und Reserven der Banken gegenüber dem Jahre 1913 im Verhältnis von 2^ : 1, die Kreditoren von 3 : 2 zurückgegangen sind. Im Laufe des Jahres 1925 hat sich die Kreditorenziffer nur wenig gebessert, wobei noch hervorzuheben ist, daß es sich hier zum größten Teil um Betriebskapitalien und Auslandsgelder handelt und nur zum geringsten Teil um neues Sparkapital. Ein besonders bedenkliches Anzeichen für die Lage der deutschen Wirtschaft sind die Außenhandelsziffern. In den ersten zehn Monaten des Jahres 1924 stellte sich das Passivum der deutschen Handelsbilanz auf mehr als 1'/. Milliarden Reichsmark, wovon auf den Oktober allein 237 Millionen entfielen, im November stieg das Passivum weiter um 393, im Dezember um 476 Millionen 166 Die Bank- und Währungsreform Reichsmark. Im Jahre 1925 setzte sich diese ungünstige Entwicklung in verschärftem Maße fort. Die ersten zehn Monate erbrachten ein Passivum von nicht weniger als 3628 Millionen Reichsmark. Die Gründe hierfür lagen sowohl auf der Import- wie auf der Exportseite. Die Einfuhr blieb verhältnismäßig stark. Der Verlust landwirtschaftlicher Überschußgebiete infolge des Krieges bedingte einen fortgesetzt hohen Bedarf an ausländischen Lebensmitteln. Ähnliches gilt auch von den Rohstoffen. Dazu kam, daß das Preisniveau im Innern wesentlich über dem ausländischen Preisniveau lag, was zur Einfuhr von billigen Auslandswaren, insbesondere auch zum Zwecke des Konsums anreizen mußte. Demgegenüber war die Ausfuhr gehemmt durch teilweisen Verlust der Auslandsmärkte, durch zollpolitische Maßnahmen des Auslands und durch die während des Krieges und während der Nachkriegszeit erstarkte Leistungsfähigkeit der ausländischen Konkurrenz. Die schwere Unterbilanz konnte zum kleineren Teil durch die während der Inflationszeit im Auslande aufgespeicherten deutschen Kapitalien beglichen werden. Der Rest wurde durch Auslandskredite gedeckt. Aber die Kredite waren oft genug zum Zwecke des Bezugs von reinen Konsumtionsgütern aufgenommen worden und insofern selbst wiederum die Ursache verstärkter durch spätere Produktion nicht ausgleichbarer Einfuhr. Währung?- und Unter diesen erschwerenden Umständen hatte die Reichsbank die Währung Kreditpolitik der Reichsbank unbedingt aufrechtzuerhalten, gleichzeitig aber, soweit es die Rücksicht auf die Währung gestattete, der Wirtschaft die erforderlichen Kredite zur Verfügung zu stellen. Sie versorgte den Markt mit Devisen, was ihr in erster Linie durch die im Dawes-Plan vorgesehene Auslandsanleihe ermöglicht wurde. Die im Oktober und Anfang November 1924 zum Kurse von 92 °/° im Auslande aufgelegte Anleihe ist mit 7"/,. verzinslich und bis zum Jahre 1949 durch Ankauf oder Auslosung von Stücken zu tilgen. Sie brachte einen Gesamtertrag von 800 Millionen Goldmark. Die Abwicklung des Anleihegeschäfts lag zum großen Teil in den Händen der Reichsbank, welche auch fernerhin an dem Dienst für die Anleihe insofern sich beteiligt, als sie Einlösungsstelle für die fälligen Zinsscheine und verlosten Stücke aller über Pfund lautenden Ausgaben ist. Der Valutenertrag der Anleihe wurde vom Reich der Reichsbank überwiesen und verstärkte so deren Devisenvorräte. Daß die Reichsbank den Exporteuren mit Hilfe der Golddiskontbank Kredite in fremder Währung zu mäßigem Zinsfuß und mit Die Bank- und Währungsreform 1K7 längerer Laufzeit zur Verfügung stellte, um die Ausfuhr zu heben, ist bereits erwähnt. Dem sich immer verstärkenden Kreditbedarfs der Industrie, des Handels und der Landwirtschaft suchte sie in den Grenzen der Möglichkeit zu entsprechen. Mußte auch die im September 1924 etwas gemilderte Kontingentierung der Kredite aufrecht erhalten werden, so konnte doch am 26. Februar 1925 eine Herabsetzung des Bankdiskonts um 1°/° eintreten zu dem Zwecke, auf eine Senkung der im Vergleich zum Auslande unverhältnismäßig hohen Zinssätze hinzuwirken. Im Dezember gestattete dann die fortdauernd günstige Situation der Reichsbank, die Kreditkontingentierung etwas zu lockern, um einer späteren Aufhebung der Rationierung die Wege zu ebnen. Auf Grund des Gesetzes über die Liquidierung des Umlaufs an Renten bankscheinen zahlte die Reichsbank alsbald nach Inkrafttreten der neuen Bankgesetzgebung IVO Millionen Rentenmark von dem ihr durch die Rentenbank gewährten Darlehne zurück. Den Rest ihrer Schuld deckte sie in der Weise ab, daß sie die mit den Mitteln der Rentenbank diskontierten, auf Rentenmark lautenden Wechsel allmählich auf die Rentenbank übertrug. Im Interesse möglichst zweckmäßiger Befriedigung des Kreditbedarfs des Verkehrs suchte sie ferner den Privatdiskontmarkt neu aufzubauen und zu entwickeln. Um die erforderlichen Unterlagen für den Markt zu schaffen, veranlaßt^ sie die Banken, ihre Akzepte in Nutzbarmachung ihrer eigenen Kreditwürdigkeit dem Verkehr wieder zur Verfügung zu stellen. Unter der Voraussetzung, daß die Höhe der von einer Bank erteilten Akzepte im angemessenen Verhältnis zu ihren Mitteln stand, erteilte die Reichsbank den in der sogenannteil Stempelvereinigung zusammengeschlossenen ersten Berliner Banken und Bankiers die Zusage, ihnen Privatdiskonten ohne Anrechnung auf ihr Kreditkontingent im Rediskont abzunehmen; sie wollte die Banken dadurch anregen, ihrerseits Privatdiskonten in größerem Umfange hereinzunehmen. Mit anderen ersten Banken in Frankfurt (Main), Köln und Hamburg wurden ähnliche Vereinbarungen getroffen. Die der Stempelvereinigung angehörigen Firmen vereinbarten untereinander, daß Leine Firma mehr Akzepte geben sollte, als der Hälfte ihres eigenen Kapitals einschließlich der Reserven entsprach. Weiterhin übte die Reichsbank ihren Einfluß dahin aus, daß die öffentlichen Gelder, insbesondere die der Reichsfinanz- und der Reichspostverwaltung, mehr und mehr im Gesamtinteresse der Wirtschaft verwendet wurden. So konnte ein Teil der Gelder Anlage im allgemeinen Kreditgeschäft der Reichsbank 168 Die Bank- und Währungsreform finden, Welche den betreffenden Verwaltungen Teile ihres Wechfelbestandes im Rediskontwege überließ. Einen anderen Teil der Gelder führte die Reichsbank dem Privatdiskontmarkte zu und brachte ihn auf die für den Markt in Frage kommenden Banken in einer der Kreditfähigkeit dieser Institute gerecht werdenden Weise zur Verteilung. Weiter wurden aber auch erhebliche Beträge öffentlicher Gelder im Einvernehmen mit der Reichsbank dem offenen Geldmarkt zugeleitet, wo sie über die Geldinstitute und das ihnen angeschlossene Filialnetz der gesamten Wirtschaft zugute kamen. Schließlich ließ die Reichsbank in Fortsetzung ihrer Bestrebungen aus dem Jahre 1924 es sich angelegen sein,, soweit es die Verhältnisse gestatteten, auf eine langfristige Anlage der öffentlichen Gelder hinzuwirken, um die unerträgliche Lage am Markte für langfristiges Kapital wenigstens in etwas zu mildern. Die Maßnahmen der Reichsbank auf dem Gebiete des Privatdiskont' Marktes und die auf möglichste Zentralisierung der öffentlichen Gelder gerichteten Bestrebungen verfolgten den Zweck, der Wirtschaft Erleichterungen in den Produktionsbedingungen, insbesondere mittels einer Senkung der Zinssätze zu verschaffen. Sie blieben nicht ohne Erfolg. Der Privatdiskontsatz ging mit der ständigen Erweiterung des Privatdiskontmarktes nach und nach von 9°/° im Anfang des Jahres bis auf 6'///» im Dezember zurück. Um die im Auslande erlangbaren Kredite möglichst produktiven Zwecken zugute kommen zu lassen und den Gefahren zu begegnen, die durch zu weitgehende Aufnahme ausländischer Kredite seitens der öffentlichen Verbände entstehen konnten, setzte sich die Reichsbank für die Schaffung einer besonderen Beratungsstelle für ausländische Kredite ein, in welcher sie selbst ständig vertreten ist und welche die Aufgabe hat, die für das Ausland bestimmten Kreditgesuche der Gemeinden, der Gemeindeverbände und der Länder unter Berücksichtigung der gesamten Wirtschafte- und Währungslage auf ihre Geeignetheit, Zweckmäßigkeit und Notwendigkeit zu prüfen. In den Bemühungen, die Lasten des Wirtschaftslebens nach Möglichkeit zu erleichtern, ging die Reichsbank, wie schließlich noch erwähnt sein mag, dazu über, von einer Erhebung von Gebühren im Giroverkehr vollkommen abzusehen, ohne deshalb wieder zu dem Grundsatz der Mindestguthaben zurückzukehren. Die Bank- und Währungsreform 169 Auf die Vermehrung ihres Goldbestandes ist die Reichsbank andauernd Der Goldbestand bedacht gewesen. Im Zusammenhang mit der Verwirklichung des Dawes- Planes gelang es ihr, den Goldvorrat, der am 23. April 1924 auf 441,8 Millionen Goldmark, den niedrigsten Stand des Jahres gesunken war, bis zum Jahresschluß auf 759, bis zum 31. März 1925 auf über 1 Milliarde und bis zum 30. November d. Js. auf 1207,262 Millionen Reichsmark zu heben. Die Verstärkung erfolgte zum großen Teil im Wege der Umwandlung von Devisen. Bestimmend für diese Umwandlung war einerseits die Vorschrift des Bankgesetzes, welche eine effektive Golddeckung der Noten von mindestens 30°/» vorsieht, andererseits aber auch die Erwägung, daß die in Verbindung damit zugelassene Devisendeckung der effektiven Golddeckung in mancher Beziehung, insbesondere in der Möglichkeit ihrer Verwertbarkeit während politischer oder wirtschaftlicher Krisen nachstehe. Auch mußte die Reichsbankleitung sich gegenwärtig halten, daß infolge des allmählichen Einzugs der Rentenbankscheine der Notenumlauf eine entsprechende Erhöhung erfahren wird, für die rechtzeitig die gesetzliche Golddeckung bereitgestellt werden muß. Die Devisenvorräte der Bank unterlagen unter dem Einfluß der vorstehend geschilderten Entwicklung vielfachen Schwankungen. Gold- und Devisenbestand zusammen haben nach Rückgängen bis in den Herbst dieses Jahres im Dezember etwa wieder die Höhe zu Ende des Jahres 1924 erreicht. Der gesamte Zahlungsmittelumlauf, der Ende Januar 1925 4209 Mil- Notenumlauf lionen Reichsmark betrug, weist an den Monatsultimi bis Ende August eine Notendeckung fortschreitende allmähliche Steigerung bis zur Höhe von 5004 Millionen Reichsmark auf, um alsdann auf dem Stande von etwas über 5 Milliarden Reichsmark sich zu halten. Nicht ganz in Übereinstimmung hiermit steht die Bewegung des Notenumlaufs der Reichsbank an den Monatsultimi. Hier zeigt sich ein allmähliches Steigen bis Ende Mai auf 2609 Millionen Reichsmark. Es folgt ein Rückgang Ende Juni auf 2474 Millionen und dann ein weiteres Steigen bis auf 2803 Millionen Reichsmark Ende Oktober, während Ende November ein kleiner Rückgang bis auf 2770 Millionen Reichsmark eintrat. Daß der Notenumlauf eine etwas andere Kurve als der gesamte Zahlungsmittelumlauf verfolgt, hängt im wesentlichen mit der ständigen Zunahme des Metallumlaufs und mit den Bewegungen des Umlaufs an Rentenbankscheinen zusammen. 17» Die Bank- und Währungsreform Die Deckung des Notenumlaufs ist während des ganzen Jahres durchgängig über das im Bankgesetz vorgeschriebene Maß erheblich hinausgegangen. Die effektive Golddeckung, die mindestens 30°/» betragen muß, bewegte sich zwischen 38,9°/« am 30. Mai und 50,8°/» am 23. September. Berücksichtigt man aber die zugelassene Devisendeckung neben der Golddeckung, so ergibt sich eine Gesamtdeckung, die im Mindestbetrage am 30. Mai 51,9°/», im Höchstbetrage am 23. November 66°/° ausmachte. löcsamtiibersicht Die nachstehende Übersicht gibt ein Bild der gesamten Entwicklung der geschäftlichen Tätigkeit der Reichsbank. (Beträge in Millionen Reichsm'ar'k) KapitalAuf die dank übertragene Wechsel ReLomFremDarlehne Umlauf Reichs- banknoten Gesamter GoldDeckung d, umlaus. Reichsbanknote» Datum anlage in Wechseln diskontierte Wechsel bard- Anlage de Gelder von der Rentenbank Zahlungsmittelumlauf bestand durch Eold °/> durch Eold u, deckungssäh. Devise» °/° 31. Dez. 2064 243 493 17 821 457 1941 4274 760 39,1 52,2 31. Jan. 1771 352 480 82 747 348 1901 4209 834 43,9 58,5 28. Febr. 1737 462 500 90 918 238 2106 4391 907 43,1 57.4 31. März 1578 613 536 27 743 87 2315 4492 1003 43,3 57.8 30. April 1496 675 607 77 706 25 2452 4516 1014 41,4 55.1 30. Mai 1648 690 535 28 581 10 2609 4786 1016 38,9 51.9 30. Juni 1691 698 539 46 564 2 2474 4797 1062 42,9 57,2 31. Juli 1789 699.6 459 60 700 0,4 2530 4909 1104 43,6 58,2 15. Aug. 1618 699,7 479 20 926 0,3 2373 4623 1115 47,0 62,0 22. „ 1566 699,98 489 16 977 0,02 2292 4484 1137 49.6 65,2 31. „ 1765 700 490 33 701 2595 5004 1138 43,9 57,7 7. Sept. 1701 700 449 14 702 2559 4897 1144 44,7 58,4 15. .. 1602 700 469 11 815 2413 4671 1145 47,4 61,2 23. „ 1528 700 494 9 881 2312 4505 1175 50.8 63,1 30. 1717 700 532 56 620 2649 5080 1175 44,3 56,4 7. Ott. 1636 700 542 14 645 2608 4936 1175 45,0 57,4 15. „ 1483 700 608 29 786 2494 4713 1205 48.3 60,6 23. „ 1311 700 746 14 815 2395 4524 1205 50.3 63,8 31. „ 1630 700 595 22 618 2803 5083 1207 43,1 55,5 7. Nov. 1474 700 646 10 698 2678 4877 1207 45,1 58,6 14. .. 1443 700 686 10 833 2559 4692 1207 47,2 61,8 23. „ 1379 700 706 12 968 2424 4484 1207 49,8 66.0 30. .. 1650 544 584 24 587 2771 5004 1207 43.6 58,1 7. Dez. 1594 544 582 5 631 2734 4900 1207 44,2 58,9 15. „ 1565 544 585 9 765 2566 4677 1208 47.1 62,4 Die Bank- und Währungsreform 171 Alles in allem läßt sich sagen, daß die Währung im Jahre 1925 nicht nur Ausblick aufrecht erhalten, sondern stärker gesichert worden ist, was auch für die Zukunft die Zuversicht auf die Aufrechterhaltung der Währung rechtfertigt. Daß die wirtschaftliche Lage unter dem Kapitalverlust und der dadurch bedingten Kreditnot schwer leidet, ist freilich nicht zu verkennen. Die Reichsbank kann dieser Kreditnot nur in beschränktem Maße abhelfen, da eine über enge Grenzen hinausgehende Kreditgewährung mit fiktivem Kapital eine erneute Inflation herbeizuführen geeignet wäre. Aber es steht zu hoffen, daß es der deutschen Arbeitskraft, dem deutschen Fleiß, der deutschen Intelligenz und dem deutschen Unternehmungsgeiste gelingen wird, diese Schwierigkeiten zu überwinden und schließlich, wenn auch auf langem und mühevollem Wege, die Höhe wieder zu ersteigen, auf der sich die deutsche Wirtschaft vor Beginn des Weltkrieges befand. Zu der Erreichung dieses Zieles nach Kräften beizutragen, wird die Reichsbank mit der gleichen Hingebung und der gleichen Ausdauer bestrebt sein, mit der sie seit ihrer Errichtung an dem Aufstieg der deutschen Wirtschast erfolgreich mitgearbeitet hat. Die Organisation der Reichsbank Januar 1901 Reichsbank-Direktorium Präsident: Vizepräsident: Mitglieder: Dr. Koch. Di-. Gallenkamp. Frommer, Geheimer Oberfinanzrat. Dr. v. Glasenapp, Geheimer Oberfinanzrat. v. Klitzing, Geheimer Oberfinanzrat. Schmiedicke, Geheimer Oberfinanzrat. Korn, Geheimer Oberfinanzrat. Gotzmann, Ge.heimer Oberfinanzrat. Hilfsarbeiter: Dr. von Lumm, Bankdirektor. Der Präsident Dr. Koch schied aus am 5.1. 08; an seine Stelle trat am 6.1. 08 Dr. Häven st ein, verstorben am 20.11. 23; an seine Stelle trat am 22.12. 23 Dr. Hjalmar Schacht. Der Vizepräsident Dr. Gallenkamp schied aus am 1. 8. 06; au seine Stelle trat am 16.1. 07 Dr. v. Glasenapp, welcher am 11.10. 24 ausschied; an seine Stelle trat am gleichen Tage der Geheime Oberfinanzrat Kauffmann. 176 Anhang Bei den Mitgliedern traten folgende Veränderungen ein: 1903 Dr. von Lumm, Reichsbank-Direktor, neu ernannt am 26. 1., 1905 v. Klitzing, Geheimer Oberfinanzrat, schied aus am 4. 7., an seine Stelle trat am 20.11. Maron, Geheimer Oberfinanzrat, 1907 Dr. v. Grimm, Geheimer Regierungsrat, trat am 25. 3. an Stelle des zum Vizepräsidenten ernannten Dr. v. Glasenapp, Gotzmann, Geheimer Oberfinanzrat, verstorben am 30. 8., an seine Stelle trat am 25.1. 1908 Kauffmann, Geheimer Finanzrat, 1909 Frommer, Wirklicher Geheimer Oberfinanzrat, schied aus am 1. 4., an seine Stelle trat am 23. 4. Schneider, Geheimer Finanzrat, 1910 Budczies, Geheimer Finanzrat, neu ernannt am 16. 3., 1919 neu ernannt wurden am 1. 7. Dr. Bernhard, Geheimer Finanzrat, Seiffert, Geheimer Finanzrat, Maron, Geheimer Oberfinanzrat, schied aus am 1. 7., an seine Stelle trat am gleichen Tage Dr. Bocke, Geheimer Finanzrat, Korn, Wirklicher Geheimer Obersinanzrat, schied aus am 1.10., an seine Stelle trat am gleichen Tage I)r. Friedrich, Geheimer Finanzrat, 1920 Schmie dicke, Wirklicher Geheimer Oberfinanzrat, schied aus am 1.10., an seine Stelle trat am 20.1. 21 Fuchs, Reichsbank-Direktor, Dr. von Lumm, Geheimer Oberfinanzrat, schied aus am 1.10. 20, an seine Stelle trat am 20.1. 21 Schneider, Reichsbank-Direktor, 1924 Dreyse, Reichsbank-Direktor, trat am 31.10. an Stelle des zum Vizepräsidenten ernannten Kausfmann, Geheimer Obersinanzrat, 1925 Schneider, Geheimer Oberfinanzrat, schied aus am 10. 8. A n h a n g 177 der Reichsbank Zentralausschuß Mitglieder: v. Hansemann, A., Geheimer Kommerzienrat, K. K. österr.-un- gar. Generalkonsul. Freiherr v. Oppenheim, Alb., Königlich sächsischer Generalkonsul, Köln. Bleichröder, Julius, Bankier. Hecker, Emil, Kommerzienrat. Winter feldt, Max, Justizrat. Frentzel, Ad., Geheimer Kommerzienrat. Freiherr v. Rothschild, Wil. Carl, Frankfurt (Main). v. Mendelssohn-Bartholdy, Ernst, Geheimer Kommerzienrat, Königl. dänischer Generalkonsul. Koch, Rudolph, Direktor der Deutschen Bank. Kaempf, Johannes, Stadtrat a. D. Wo ermann, Adolf, Kaufmann, Präses der Handelskammer in Hamburg. Hardt, Engelbert, Kommerzienrat. Or. Schwabach, Paul, Königlich großbritannischer Generalkonsul. Oppenheim, Hugo, Kommerzienrat. Stellvertreter: Simon, Berthold, Kommerzienrat. Helfft, Edmund, Geh. Kommerzienrat. Kochhann, Heinrich, Stadtrat, Kaufmann. Model, Julius, Rentier. Bürgers, Max, Rentier. Zwicker, Arthur, türkischer Generalkonsul. Kopetzky, Wilhelm, Kommerzienrat, Bankier. Meyer, Georg, Bankier. Delbrück, Ludwig, Bankier. Wolde, Johann Georg, Kaufmann in Bremen. v. Siemens, Arnold, Fabrikbesitzer. Friedländer, Fritz, Kommerzienrat. Hardy, James, Bankier. Raven 6, Louis, Kommerzienrat, Kaufmann uud Rittergutsbesitzer. I. Teil IZ 178 Anhang Deputierte: Frentzel, Ad., Geheimer Kommerzienrat. Bleichröder, Julius, Bankier. Hecker, Emil, Kommerzienrat. Stellvertretende Deputierte: v. Mendelssohn-Bartholdy, Ernst, Geheimer Kommerzienrat, Königl. dänischer Generalkonsul. Kaempf, Johannes, Stadtrat a. D. Koch, Rudolph, Direktor der Deutschen Bank. 31. Dezember 1925 Reichsbank-Direktorium Präsident: Dr. Hjalmar Schacht. Vizepräsident: Kauffmann, Geheimer Oberfinanzrat. Mitglieder: Dr. v. Grimm, Geheimer Oberfinanzrat. Budczies, Geheimer Oberfinanzrat. Dr. Bernhard, Geheimer Finanzrat. Seiffert, Geheimer Finanzrat. Dr. Vocke, Geheimer Finanzrat. Dr. Friedrich, Geheimer Finanzrat. Fuchs, Reichsbank-Direktor. Schneider, Reichsbank-Direktor. Dreyse, Reichsbank-Direktor. Referenten: Kuntz, Reichsbank-Direktor. Dr. Schott, Reichsbank-Direktor. Hasse, Reichsbank-Direktor. Knaack, Reichsbank-Direktor. Dr. Motschmann, Reichsbank-Direktor. Bulling, Reichsbank-Direktor. Dr. Könnecke, Reichsbank-Direktor. Ehrhardt, Reichsbank-Direktor. A nhan » Bautechnischer Referent: Or.-Jng. Nitze, Reichsbank-Baudirektor. Hilfsreferenten: Pirr, Direktor bei der Reichsbank. Dr. Greve , Direktor bei der Reichsbank. Meinhardt, Direktor bei der Reichsbank. Rehs, Direktor bei der Reichsbank. Dr. Deumer, Direktor bei der Reichsbank. Lentz , Direktor bei der Reichsbank. Dr. Vahrenkamp, Direktor bei der Reichsbank. Lübcke, Direktor bei der Reichsbank. Generalrat der Reichsbank Dr. Hjalmar Schacht, Reichsbankpräsident, Berlin. Sir Charles Addis, London. Präsident Professor Dr. G. Bachmann, Zürich. Professor Dr. G. W. I. Bruins, Rotterdam. Carlo Feltrinelli, Mailand. Emile Francqui, Brüssel. Gates W. Mc Garrah, New York. Louis Hagen, Köln. Franz V.Mendelssohn, Berlin. Hofrat Hans Remshard, München. Charles Sergent, Paris. Franz Urbig, Berlin. Max M. Warburg, Hamburg. Oscar Wassermann, Berlin. Vorsitzender: Mitglieder: Kommissar für die Notenausgabe Professor Dr. G. W. I. B r u i n s, Rotterdam. 12' A n h >i » g Zentralausschuß Mitglieder: Andreas, Fritz, Bankier, v. Borsig, Conrad, Geh. Kommerzienrat. Fürstenberg, Carl, Geschäftsinhaber der Berliner Handels-Gesellschaft. Hardt, Gustav, Kommerzienrat. Ioerger, Carl, Bankier. Graf v. Kalckreuth, Eberhard, in Nieder-Siegersdorf b. Freystadt (N. Schles.). Di-. Kleiner, Ernst, Präsident. Kube, Hermann. Löweneck, Clemens, Kommerzienrat in München. Dr. Mensch, Hans, Generalsekretär in Hannover. Nathan, Henry, Bankdirektor. Frhr. v. Oppenheim, S. Alfred, in Köln. Dr. Frhr. v. Pechmann, Wilhelm, Geh. Hofrat, in München. Dr. Salomonsohn, Arthur, Geschäftsinhaber der Disconto-Ge- sellschaft. Dr. v. Schwabach, Paul, Bankier. Di-. Simou, Jnmes, Knnfinnnn. der Reichsbank Stellvertreter: B a l t r u s ch, F. Boehme, Paul, Kommerzienrat. B ö m e r s, H., Senator in Bremen. Hermann, Karl, Generalsekretär. Hirsch laud, Kurt, Bankier in Essen. Iursch, Stadtrat a. D. Kaufmann, Heinrich, Direktor in Hamburg. Meyer, Ernst Joachim, Geh. Kommerzienrat. Meyer, Georg, Bankier. Moser, Adolf, Kommerzienrat. Münchmeyer, Hermann, Kaufmann in Hamburg. Edler v. d. Planitz, Bruno, Bankier. Dr. Ravens, Louis, Geh. Kommerzienrat, Generalkonsul. Reinhart, Friedrich, Bankdirektor. Dr. Schoen, Ernst, in Leipzig. Grafv. d. Schulenburg, Bernhard, in Grünthal (Mark). Schurig, Rittergutsbesitzer iu Markee b. Nauen. Dr. Schwartz, Friedrich, Geh. Nogierungsrat. A n Hann 181 Mitglieder: v. Sims o n, Georg, Geschäftsinhaber der Darmstädter und Nationalbank. I).-. v. Stauß, Emil, Direktor der Deutschen Bank. Dr. v. Stein, Heinrich, Bankier in Köln. Di. Stern, Paul, Bankier in Frankfurt (Main). Or. Wiedfeldt, Otto, Direktor der Friedr. Krupp A.-G. in Essen. Deputierte: Di-, v. S ch w a b a ch, Paul, Bankier, i. Fa. S. Bleichröder. Fürstenberg, Carl, Geschäftsinhaber der Berliner Handelsgesellschaft. Di-. Salomonsohn, Arthur, Geschäftsinhaber der Disconto-Ge- sellschaft. Stellvertreter: v. Sie ur ens, Clirl Friedrich, Der Heinenhof b. Potsdam. Stellvertretende Deputierte: Nathan, Henry, Direktor der Dresdner Bank. Andreae, Fritz, Bankier, i. Fa. Hardy ^ Co. G. m. b. H. Dr. v. Stauß, Emil, Direktor der Deutschen Bank. 182 Anhang Die Beamten und Angestellten der Reichsbank Während der Kriegszeit mußten an die Kräfte der Beamten infolge der starken Steigerung der Geschäftstätigkeit ganz außerordentliche Anforderungen gestellt werden. Insbesondere machten die Ausdehnung des Giroverkehrs und die Änderung des Zahlungsverkehrs erhebliche Mehrleistungen notwendig, indem sie nicht nur den gesamten Barumsatz, sondern vor allem auch den Umsatz an kleinem und kleinstem Papiergeld an den Kassen der Reichsbank fortgesetzt steigerten. Erwähnung verdient ferner die aus dem Rahmen früherer normaler Zeiten vollkommen herausfallende Mehrbelastung der Beamten durch die Diskontierung und den Absatz der Schatzanweisungen und durch die Abwicklung des Zeichnungs- und Einzahlungsgeschäfts der Kriegsanleihen. Auch die von Reichsbankbeamten besorgte Verwaltung der Darlehnskassen stellte infolge des starken Lombardverkehrs der Kriegszeit eine gewaltige Arbeitsleistung dar. Die Regelung des Devisenhandels, die Bestandsaufnahme ausländischer Wertpapiere und Forderungen und die Mitwirkung an weiteren wirtschaftlichen Maßnahmen dieser Art, die von der Reichsregierung veranlaßt wurden, die Überwachung der Goldsammlung und der Goldabgabe und die Werbetätigkeit für den bargeldlosen Zahlungsverkehr waren weitere Aufgaben, die Sorgfalt, Umsicht und hingebende Arbeitsfreudigkeit erforderten und die Kräfte der Beamten um so mehr anspannten, als eine große Anzahl von ihnen zur Fahne einberufen war und nur unvollkommen durch Hilfskräfte ersetzt werden konnte. Insgesamt stellte sich die Zahl der zur Fahne einberufenen Beamten auf 1085; von ihnen starben 184 den Heldentod, weitere 3 sind vermißt und müssen ebenfalls als tot gelten. Ihre Namen sind auf einer in der Reichshauptbank aufgestellten Gedenktafel eingegraben mit der Inschrift: „Sieg oder Unsieg steht in Gottes Hand, der Ehre sind wir selber Herr und König". Verwundet wurden 240 Beamte, in Gefangenschaft gerieten 40. Mit dem Eisernen Kreuz I. Klasse wurden 136, mit dem Eisernen Kreuz II. Klasse 579 ausgezeichnet. Das Mitglied des Reichsbank-Direktoriums, Geheimer Oberfinanzrat Di-, von Lumm, wurde als Generalkommissar für die Banken in Belgien zur Anhang 183 Kaiserlichen Zivilverwaltung in den besetzten Gebieten Belgiens abgeordnet. Zu seiner Unterstützung sind ihm im Verlaufe der Kriegszeit folgende Beamte beigegeben worden: die Bankvorstände Dr. Müller (jetzt Erster Vorstandsbeamter der Reichsbankstelle Freiburg, Br.), Burck Hardt (inzwischen gefallen), und Drenkmann (inzwischen ausgeschieden), die Oberbuchhalter Fuchs (jetzt Mitglied des Reichsbank-Direktoriums) und Schefold (inzwischen gefallen), die Bankbuchhalter Dr. Schippel (jetzt Erster Vorstandsbeamter der Reichsbankstelle Lübeck), Di-. Schilling (jetzt Zweiter Vorstandsbeamter der Reichsbankhaupt- stelle Stuttgart), Dr. Motschmann (jetzt Referent im Reichsbank-Direktorium), Dr. Rühe (inzwischen ausgeschieden), und Dr. Pflüg er (inzwischen ausgeschieden), der Bankkassier Horning (inzwischen ausgeschieden), der Buchhaltereiassistent Hentschel (inzwischen verstorben) und der Bankkalkulator Abel (inzwischen verstorben). Weiterhin sind mit besonderen Missionen während des Krieges betraut gewesen: der Bankvorstand Beyer (jetzt Erster Vorstandsbeamter der Reichsbank- Hauptstelle Leipzig) als Vorstand des Generalwechselamtes beim Großen Hauptquartier, der Bankvorstand Dr. Schott (jetzt Referent im Reichsbank-Direktorium) als Zwangsverwalter bei der Rumänischen Nationalbank und im Jahre 1919 als Finanzdelegierter des Deutschen Reichs zur Regelung von Finanzfragen Elsaß-Lothringens mit den rechtsseitigen Gebieten des Rheins in Kehl, der Bankvorstand Dr. Hecke (jetzt Direktor der Nebenstelle Freiberg ^Sachsen^) in Südrußland (Odessa), der Bankbuchhalter Dr. Dittmer (inzwischen ausgeschieden) als Reichsbevollmächtigter bei der Polnischen Landesdarlehnskasse in Warschau, der Bankkassier Kahser (inzwischen ausgeschieden) als Zwangsverwalter rumänischer Banken in Bukarest. 181 A il h a n n Der im Jahre 1913 als Berater der chinesischeil Regierung in Bank- und Währungsfragen nach Peking entsandte Leiter der Statistischen Abteilung, Reichsbankdirektor Di-. Arnold (inzwischen ausgeschieden, zuletzt Referent im Reichsbank-Direktorium), mußte infolge des Kriegszustandes zwischen Deutschland und China im Dezember 1917 nach Berlin zurückkehren. Er folgte von hier aus alsbald einem Rufe als Reichskommissar für die Darlehnskasse Ost und als Referent für Geld-, Bank und Kreditwesen der Handelsabteilung beim Stabe des Oberbefehlshabers Ost in Kowno. Kurz vor dem Waffenstillstand wurde er als Referent beim General-Kommissar für die Banken in Belgien verwendet. Während der Inflationszeit mußte die Zahl der beschäftigten Arbeitskräfte aller Art, wie sich aus der Tabelle 2 ergibt, in weitestem Umfange gesteigert werden. Ende Dezember 1923 war die Gesamtziffer auf 22 909 gestiegen. Dabei ist hervorzuheben, daß die vorhandenen Kräfte auf das äußerste angespannt werden mußten, und daß das Personal in anerkennenswertester Weise oft genug bis tief in die Nacht hinein tätig war, um die Arbeiten zu bewältigen. Nur so ließ es sich ermöglichen, die mit den größten technischen Schwierigkeiten verknüpfte Zahlungsmittelversorgung des Reichs im großen und ganzen aufrecht zu erhalten und den Umtausch der zurückflutenden Papiergeldmassen zu bewältigen. Erwähnt sei schließlich noch, daß die Reichsbank bei Kriegsende sich bereit erklärte, aus dem Heere und der Marine ausscheidenden und berufslos gewordenen aktiven Offizieren eine gründliche kaufmännische Ausbildung im Reichsbankbetriebe zu gewähren, um ihnen den Übergang in die Beamtenlaufbahn der Reichsbank oder in einen anderen bürgerlichen Beruf zu erleichtern. Die Annahme dieser sogenannten Bankbeflissenen wurde mit Jahresschluß 1923 eingestellt. Nach Eintritt der Stabilisierung — welche auch für die Privatbanken eine weitgehende Einschränkung des Geschäftspersonals mit sich brachte — mußte die Reichsbank gemäß der Personalabbauverordnung vom 27. Oktober 1923 (GRBl. I S. 999) ebenso wie die anderen Behörden zu einer erheblichen Verminderung ihres Personalbestandes im Wege des Abbaus der iufolge des Rückganges der Geschäfte entbehrlich gewordenen Arbeitskräfte schreiten. Bis zum 31. Dezember 1924 war die Gesamtzahl aller beschäftigten Beamten, Angestellten und Arbeiter auf 14 635 und bis zum 30. November 1925 weiter auf 11 843 Köpfe, darunter 8693 Beamte gegen 3708 Ende 1913, gesunken. Über die Entwicklung des Personalbestandes im einzelnen vgl. Tabelle 2. Den Heldentod für das Vaterland starben von Alten, Friedrich, Leutnant d. Res., Vankbuchh. aus Kiel Anders, Erich, Leutnant d. Res., Buchh. Assistent aus Kattowitz Arlart, Wilhelm, Hauptmann d. Res., Vankvorstand aus Königshüttc Atzlenbach, Arthur, Leutnant d. Res., Vankdiätar aus Berlin Augstein, Karl, Hauptmann d. Res., Vankvorstand aus Hann.-Linden Axt, Robert, Leutnant d. Ldro., Oberbuchh. aus Hamburg Baatz, Ernst, Vizefeldwebel d. Res., Vankdiätar aus Lippstadt Randow, Erich, Leutnant d. Res., Vankbuchh. aus Spandau Barschke, Hermann, Feuerw. Lt. a. D., Ob. Kalkulator aus Berlin Barth, Karl, Oberleutnant d. Res., Vankbuchh. aus Bochum Bartsch, Albert, Vizefeldwebel d. Ldw., stand. Hilfsarb. aus Verlin Vaumbach, Johannes, Leutnant d. Res., Vankbuchh. aus Würzburg Vaumgart, Rudolf, Hauptmann d. Res., Vankkassier aus Cassel Verkemeyer, Ernst, Leutnant d. Ldw., Buchh. Assistent aus Essen Verndt, Konstantin, Oberleutnant d. Res., Vankbuchh. aus Verlin Bertermann, Gustav, Hauptmann d. Res., Vankvorstand aus Apolda Veyerlein, Hermann, Hauptmann d. Ldw., Vankvorstand aus Altenburg Vielick, Kurt, Feldwebel d. Ldw., Kanzlei-Sekr. aus Essen Blumenthal, Werner, Leutnant d. Res., Vankdiätar aus Frankfurt (Oder) Böhm, Paul, Hauptmann d. Ldw., Vankassessor aus Jnsterburg Bücke, Otto, Hauptmann d. Ldw., Bankvorstand aus Werdau Vunzenthql. Adolf, Leutnant d. Res., Vankdiätar aus Münster (Wests.) Vurckhardt, Julius, Hauptmann d. Ldw., Vankvorstand aus Hattingen Burkart, Hugo, Leutnant d. Res., Vuchh. Assistent aus Hamburg Clerck, Paul, Hauptmann d. Res., Vankvorstand aus Bingen Conrad» Karl, Hauptmann d. Res., Bankkassier aus München Coqui, Peter, Oberleutnant d. Ldw., Bankkassier aus Leipzig Dannemann, Otto, Oberleutnant d. Res., Vankbuchh. aus Remscheid vr. Eichler, Max, Leutnant d. Res., Bankbuchh. aus Hamburg Exner. Eduard, Mzefeldwebel d. Ldw., Kassendiener aus Velbert Fasbender, Peter, Leutnant d. Res., Vankbuchh. aus Fürth Fiihndrich, Alexander, Leutnant d. Res., Bankbuchh. aus Eisenach Fels. Rudolf, Unteroffizier d. Res., Vankdiätar aus Crefeld Fliege!, Hans, Hauptmann d. Res., Vankvorstand aus Falkenstein Frank, Julius, Leutnant d. Res., Buchh. Assistent aus Bremen Funck. Karl, Leutnant d. Res., Vankdiätar aus Elbing Gabriel. Fritz, Leutnant d. Res., Vankdiätar aus Verlin Gereke, Johannes, Leutnant d. Res., Buchh. Assistent aus Köln-Mülheim Gerlach. Johann, Leutnant d. Res., Buchh. Assistent aus Verlin Gietl, Richard, Leutnant d. Res., Vankdiätar aus Karlsruhe Girnt. Martin, Leutnant d. Ldw., Bankbuchh. aus Eumbinnen Gold, Wilhelm, Oberleutnant d. Res., Bankvorstand aus Veruburg Grade, Gustav, Oberleutnant d. Res., Bankkassier aus Nürnberg Graefe. Johannes, Leutnant d. Res., Bankbuchh. aus Zeitz vr. Gremke. Fritz, Leutnant d. Res., Buchh. Assistent aus Verlin Greulich, Friedrich, Leutnant d. Res., Buchh. Assistent aus Barmen Groh, Heinrich, Gefreiter d. Ldst., Buchh. Assistent aus Recklinghausen Grundmann, Kurt, Vizefeldwebel d. Res., Vankdiätar aus Allenstein Grüder, Otto, Hauptmann d. Ldw., Bankvorstand aus Geestemünde Habeney, Richard, Leutnant d. Res., Bankbuchh. aus Colmar (Elsaß) Hahn, Wilhelm, Leutnant d. Res., Bankbuchh. aus Gießen Hamilton, Walter, Leutnant d. Res., Bankbuchh. aus Soest Handt, Karl, Oberleutnant d. Res., Bankbuchh. aus Lübeck Hannwacker, Georg, Unteroffizier d. Ldw., Bankbuchh. aus Frankfurt (M Hanold, Bernhard, Unteroffizier d. Res., Vankdiätar aus Verlin Härder, Helmuth, Oberleutnant d. Res., Vankvorstand aus Ereifswald Haupt, Fritz, Leutnant d. Res., Vuchh. Assistent aus Verlin Havemann, Gottfried, Leutnant d. Res., Vankdiätar aus Hildesheim Hegemann, Hugo, Oberleutnant d. Res., Vankkassier aus Metz Heil, Georg, Vizefeldwebel d. Ldw., Kanzlist aus Hannover Heinzelmann. Otto, Leutnant d. Res., Vankdiätar aus Verlin Herrschmann, Ludwig, Leutnant d. Res., Vankdiätar aus Nürnberg Herrtwich. Wilhelm, Oberleutnant d. Res., Vankbuchh. aus M. Gladbach Hertel, Hermaun, Leutnant d. Res., Vankbuchh. aus Marburg Heynemann-Günther, Walter, Leutnant d. Res., Buchh. Assist, aus Dortmund Hoepfner, Johannes, Unteroffizier d. Res., Vankdiätar aus Verlin Hoffmann, Friedrich, Oberleutnant d. Res., Vankvorstcmd aus Fiirstenwalde Hübner, Leonhard, Leutnant d. Res., Buchh. Assistent aus Bcrliu Zllmer, Ehrhard, Leutnant d. Res., Vankbuchh. aus Eiseuach Zsenthal, Ferdinand, Leutnant d. Res., Vankbuchh. aus Cassel Zendritzky, Hans, Leutnant d. Res., Vankbuchh. aus Breslau Johannes, Paul, Oberleutnant d. Res., Bankvorstand aus Werden Just, Otto, Leutnant d. Res., Vankbuchh. aus Lüdenscheid Kaiser, Friedrich, Landsturmmann, Vankdiätar aus Verlin Keller, Albert, Landsturmmann, Vankbuchh. aus Ludwigshafen Keuhl, Ernst, Leutnant d. Res., Vankbuchh. aus Oppeln Kirchner, Karl, Leutnant d. Res., Vankbuchh. aus Danzig Klein. Walter, Unteroffizier d. Res., Buchh. Assistent aus Oldeuburg Klingen, Alexander, Hauptmann d. Res., Vankbuchh. aus Hagen Klinkmüller, Kurt, Gefreiter d. Ldst., Vankdiätar aus Barmen Klotz, Richard, Vizefeldwebel d. Ldw., Kanzlist aus Iserlohn Klüjz, Ernst, Unteroffizier d. Ldst., Bankvorstand aus Ereifswald Knoechel, Hans, Vizefeldwebel d. Res., Bankdiätar aus Hamburg Kohl, Otto, Jäger d. Ldst., Vcmkdiötar aus Berlin Kornemann, Wilhelm, Hauptmann d. Ldw., Vcmkkassier aus Minden Köster, Max, Vizeseldwebel d. Ref., Vankdiätar aus Verliu Kraaz, Paul, Unteroffizier d. Res., Vankdiätar aus Berlin Kraus. Fritz, Hauptmann d. Res., Bankbuchh. aus Oldenburg Krause, Karl, Landsturmmann, Buchh. Assistent aus Verlin Kreitmair, Wilhelm, Landsturmmann, Vankdiätar aus Mannheim Krieger, Hugo, Hauptmann d. Res., Oberbuchhalter aus Verliu von Kries, Gottfried, Leutnant d. Ref., Vankdiätar aus Mülheim (Ruhr) Krusch, Hermann, Vizefeldwebel d. Ldw., Kasscndicner aus Ratibor Krüger. Paul, Gefreiter d. Ref., Vankdiätar aus Berlin Lademann, Herbert, Gefreiter d. Ldst., Bankdiätar aus Hamburg Lambrecht, Ernst, Oberleutnant d. Res., Vankbuchh. aus Bromberg Laschte, Heinz, Vizefeldwebel d. Res.. Buchh. Assistent aus Frankfurt (Oder) Lehmann, Oswald, Oberleutnant d. Res., Vankbuchh. aus Lübeck Leib. Adolf. Oberleutnant d. Res., Vankbuchh. aus Konstanz Leonhardt» Franz, Feldwebel-Leutnant, Kalk. Assistent aus Düsseldorf Leopold, Alfred, Leutnant d. Res., Vankbuchh. aus Remscheid Lilienthal, Karl, Gefreiter d. Ldst., Bcmkdiätar aus Danzig Lindenau, Friedrich, Vizefeldwebel d. Res., Bankbnchh. aus Verliu Litzinger, Carl, Hauptmann d. Res., Vankbuchh. aus Straßburg Lorenz, Fritz, Leutnant d. Res., Vankdicitar aus Frankfurt (Main) Lucas, Willy, Landsturmmann, Vankdicitar aus Elogau Luchterhand, August, Hauptmann d. Ldw., Bankvorstand aus Schweiz Markus, Hugo, Vizefeldwebel d. Res,, Vankdicitar aus Nürnberg Martini, Kurt, Gefreiter, Bankvorstand aus Weißwasser Mehmet, Ernst, Leutnant d. Ldw., Vankbuchh. aus Köln Meinecke, Ernst, Hauptmann d. Ldw., Oberbuchhalter aus Chemnitz Menold, Ottmar, Grenadier, Vankbuchh. aus Karlsruhe Moh, Friedrich, Vizewachtmeistcr d. Ldst., Kasscndiener aus Hamburg Möbius, Hermann, Feldwebel d. Ldw., Kalk. Assistent aus Verliu Müchel, Hans, Oberleutnant d. Ldw., Vankbuchh. aus Berlin Müller, Heinrich, Vizefeldwebel d. Res., Vuchh. Assistent aus Düren Naumann, Fritz, Leutuant d. Res., Vuchh. Assistent aus Cassel Neumann, Hermann, Vizewachtmeister d. Ldw., Kassendiener aus Unna Noszick, Richard, Leutnant d. Res., Vankdicitar aus Allenstein Oehler, Ludwig, Leutnant d. Ldw., Vankbuchh. aus Magdeburg Oesterling, Max, Leutnant d. Res., Vankdicitar aus Mannheim Olischliiger, Wilhelm, Hauptmann d. Res., Bankvorstand aus Villingen Pawlik, Eugen, Gefreiter d. Res., Vankdicitar aus Poseu Peschke, Franz, Leutnant d. Res., Bankvorstand aus Planen Pithe, Paul, Gefreiter d. Ldst., Vankdicitar aus Berlin Poll, Johannes, Oberleutnant d. Res., Vankbuchh. aus Schwelm Quartier, Theodor, Landsturmmann, Vankbuchh. aus Hamm Rachfahl, Friedrich, Leutnant d. Res., Vuchh. Assistent aus Karlsruhe Randel, Georg, Leutnant d. Res., Buchh. Assistent aus Zittau Nichter, Wilhelm, Leutnant d. Res., Buchh. Assistent aus Bernburg Nippe, Wilhelm, Landsturmmann, stand. Hilfsarbeiter aus Geestemünde Noggatz, Erich, Leutnant d. Res., Bankbuchh. aus Memel Römer. Bernhard, Oberleutnant d. Res., Reg. Baumeister aus Tilsit Römisch, Erhard, Leutnant d. Res., Bankbuchh. aus Breslau Rusteberg, Friedrich, Oberleutnant d. Res., Bankbuchh. aus Detmold Rückert, Paul, Oberleutnant d. Res., Bankbuchh. aus Sonderburg Rüther, Carl, Leutnant d. Res., Bucht). Assistent aus Hamburg Sachs, Johann, Feldwebel-Leutnant, Kassendiener aus Siegen Sandhop, Ernst, Hauptmann d. Low., Bankvorstand aus Eoloap Dr. Sawade, Georg, Leutnant d. Res., jurist. Hilfsarbeiter aus Berliu Seidel, Franz, Leutnant d. Ldw., Bürodiätar aus Osnabrück Selicke, Otto, Unteroffizier d. Res., Bucht). Assistent aus Verlin Selter, Paul, Vizefeldwebel d. Res., Vankdiätar aus Duisburg Senn, Robert, Vizefeldwebel d. Ldst., Kassendiener aus Colmar (Elsaß) Seyffarth. Martin, Vizefeldwebel d. Res., Buchh. Assistent aus Verlin Sundermann, Oskar, Leutnant d. Ldw., stand. Hilfsarbeiter aus Düsseldorf Schaefer, Walter, Leutnant d. Res., Bankbuchh. aus Hagen Schefold, Eduard, Hauptmann d. Ldw., Oberbuchhalter aus Cassel Schindler, Franz, Feldwebel-Leutnant, Kassendiener aus Neiße Schlessiger, Carl, Gefreiter d. Res., Buchh. Assistent aus Breslau Schmidt, Max, Vizefeldwebel d. Res., Vankdiätar aus Stolp Scholz, Hermann, Feldwebel-Leutnant, Bankkalkulator aus Köln Scholz, Karl, Feldwebel-Leutnant, Kassendiener aus Lissa Schonlau, Fritz, Gefreiter, stand. Hilfsarbeiter aus Kiel Schroeder, Alfred, Leutnant d. Ref., Buchh. Assistent aus Elberfeld Schröder, Max, Feldwebel d. Ldw., Bankkalkulator aus Bromberg Schultz, Gustav, Oberleutnant d. Res., Bankbuchh. aus Gera Schulz, Franz, Hauptmann d. Res., Bankbuchh. aus Remscheid Schulze, Paul, Hauptmann d. Res., Bankbuchh. aus Köln-Mülheim Schulze, Edgar, Leutnant d. Res., Vankdiätar aus Trier Schweiger, Fritz, Hauptmann d. Res., Oberbuchh. aus Berlin Schweizer, Wilhelm, Gefreiter d. Ldst., Vankdiätar aus Stuttgart Steinbrecher, Erwin, Vizefeldwebel d. Res., Vankdiätar aus Verlin Strater, Ernst, Leutnant d. Res., Bankbuchh. aus Düsseldorf Strey. Albert, Oberleutnant d. Res., Bankbuchh. aus Mülhausen (Elsaß) Tietjens, Kurt, Leutnant d. Res., Bankdiätar aus Berlin Tietsche. Willibald, Leutnant d. Res., Buchh. Assistent aus Berlin Unger, Robert, Unteroffizier d. Res., Bankdiätar aus Osnabrück Urban» Heinrich, Musketier, Bankdiätar aus Duisburg Uttech, Hans, Hauptmann d. Res., Bankbuchh. aus Verlin Waechter, Wilhelm, Leutnant d. Res., Buchh. Assistent aus Heilbronn Waldhecker, Hugo, Vizefeldwebel d. Res., Buchh. Assistent aus Würzburg Weck, Georg, Vizefeldwebel d. Ldw., Kassendiener aus Konstanz Meckert, Hans, Leutnant d. Res., Buchh. Assistent aus Harburg von Weiler. Robert, Unteroffizier d. Ldst., Bankbuchh. aus Düsseldorf Weismann, Oskar, Leutnant d. Res., Buchh. Assistent aus Karlsruhe Wenzel, Albert, Wachtmeister d. Ldw., Kassendiener aus Berlin Wied, Hugo, Oberleutnant d. Res., Bankbuchh. aus Potsdam Dr. Wittstock, Friedrich, Leutnant d. Res., Bankdiätar aus Cottbus Woesch, Hugo, Leutnant d. Res., Buchh. Assistent aus Nürnberg Wogram, Ernst, Leutnant d. Ldw., Vankkassier aus Stralsund Wolf, Karl, Vizefeldwebel d. Res., Bankdiätar aus Brandenburg Wolfgramm, Hermann, Hauptmann d. Res., Bankbuchh. aus Königsberg Zernecke, Georg, Hauptmann d. Res., Bankvorstand aus Neustettin Als vermißt sind gemeldet Viermann, Otto, Landsturmmann, Bankdiätar aus Köln von Ende, Kurt, Oberleutnant d. Res., Bankbuchh. aus Bremen Kluvsch, Bruno, Leutnant d. Res., Bankbuchh. aus Greiz 5/565 /NK5^ ^^O5//^5^V/ 2 Tabelle 1 Acllil und (Aieclei'uiiA cler ^^veiKcinstcllteu l^ncle cles ^Iiiet. ^veiz;- ilNStülteil insxesinnt') i^I, ? »Uli l«>) Sell^i'im >!lu,^>"!!.^ Ii e Sanlc^ ige ""'t.'.Neu'^ ».l'.l>>'>. (s"^",n">4) t.»mman- clitea ilbstüncligen Lanlianstaltei eiiu'icliwnx 351 vVIso init .^usscliluiZ cler Heicl,slin>iptl>unlc in IZerlin. ") IiünsclilicMick ller von clor Keicllslikluptlzanlc nninittellzar aKIiüuxixen Keiclisdanlcnebonstellen in Lranclen- lnirx (ilclvel) (bis 1900), l^narlattendurA uncl ?otsclnin <1>is 190b) sowie ^enkölln — sriilier Kixclorl' — (seit 1906). 2) I)is in obixer Tabelle kür clcis ^abr 187? ankxekulirten /weiAanstalten sincl clis von cler ?renüiselieu IZ»uI< ii>>ernoinineueu. l?s entsprsciien iiier — init ^Vusniilirns cler lieiciisosnKIisuptstells in Hginonrx, welclie nns cler Lank- Iv»ininr>nclits in Altona nervorxinx — iin »IIZemeinen clen Keicksbanlilianptstellen clis Lsnlclcontore, clen IleiclisbanK- stellen clie soll>stün6iAen LanKKoiumanclitsn, clen Keiclislinnlvnelzenstellen clie Lanlvagentnrsn, o!en lieiclisl>anlVarencIsr>ots clie ^Varsnclepots cler ?reuüiscnen Lank. Die lieiclisdanlc erörknets ilire lätiZIieit sin 2.1-inn^r 187K init 1iclisl,l>nlenstc'llen uncl 27 Iie!clisI,u»I<-VVc>rencIenots. 3 ^Voo/i Tabelle / .^Lit cleiu luliie 1901 im einzelnen ll>I»en<>e V oi üncierun^en dei clen Llnw, ^n^tiilten ein<;el > c>l^n : (Zeickenerlvlärung siede unten) 1901: U^l (Kiel); 8t-I-4 (Altona. Lranäendurg. NüIIieiin ^KuIirL ^Vur^durg); —1 (Kiel); IX-I-29 (Altena, ^nlclam, ^ue, Liederick, Lucliliol^. Lüncle. Düdelu, Lckerntörcle. Lrieclderg. Ilelinsteclt, I1erste16, len». Lantsrdack, Leisnig, Lnckenvalcls, IVlarlcueuKircken, ^1ei6eri6i, ^littveiäa, Oderlaliustein. Olpe, Oscliatx, Osterocle, Riesa, Kosendeim, 3triegau, ^Valcldeiin, VVerinelsKirclien, ^nrxen, Gadern); — 4 (Altona, Lranäendurg, Klüldsiin I^KnIirL ^Vür^dnrg); IX*—1 (^icklain). 1902: IX-I-19 (Lötiren, Onlinsee, Dirsckrau, Lindeck, Llinsdorn, Luslcir6ren, Oroüendain, Hattingen, Iliiln. Itxelros, Xircksn, Xrsu^dnrg, Lolrr, Ueiningen, IXeuruppin, 1'irna, 3angerdausen, 3onnederg, Villingen); >V — 2 (Oaininin, X.önigsderg s^IXeuinarlc^). 19»?: II ^ 1 (Drssäsn); 81 -j- ? (Halderstaät. Ureu^na^i. Zwickau); — 1 (Dresden); IV -I- 16 (Lodurg, Detiuvlll. Lininsrick, LaIIV — 1 (3ckippendeil). 1905: 81-1-1 (Oppeln); IX-j-27 (^rnstaät, Lraunsdsrg, öenslieiin. Lriesen, Drieseu. LranKensteiu, Lreidurg l3ckles.j, Olacldeck, Ooläap, I4adels6iwer6t, Wagenau, llomderg, Langendielan, Linien, Nettmunn, i>1ünsterdsrg, IXalcel, IXedeim, IXeurocle, Osckersleden, ?egau, 8aardurg, 36rmülln, 8ckvvadack, 3ens- dnrg, 3teele. ^Vsrtdeim); — 1 (Oppeln); IX* —2 (tjraunsderg, Oolclap); >V -j- ? (Oollud. Lantendurg, 3trasdurg). I90l>: 8t->-Z (Lisenack, Olat?, Luäwigsdaken); IX28 (^alen, Millen, ^usdack, Llei6ierocle, Lülll, Lliam. Lolclitz, Lisleden, Lraustaät, Hinciendurg, lugvlstaclt, Kaulcellinen, Lauteudurg, Nenclen, IXerckülln. Sensal?, IXortlreim, Oplaclen, Kastatt, 8aaltelcl, Lcklaws. 36iwetiü. 3taüknrt, 8trauding. 'larnowit/. treuen, Vsrel, AelenxiZ); — ? (Lisena6i, (Zlat^, Luä^vixsnaten); ^-^1 (IXenendnrA); —2 (Lauten- dnrA, 8cklave). !9<>7: 8t-i-4 (L^arlottenburss, (Zöttinxen. I^lnsuin, ^Villielinsliaven); IX-j-9 (ösrlincken, öitterkelcl, ^lulj;- L>al>«>va, ^liltsnverA, 8t. Inxdert, 36iinaIKaiäen, 3taätIiaAeu, 8vvineinün6s, ^VittenberZ); —4 (Oliar- lottendniA, (ZöttinZsn, Unsuin, ^Villielinsliaven). >9l>8: 8t-t-1 (Lippstadt); IX11 (LieäenKopt, OüHven, Lrie6ricksliaken, (Zan6erslieiiu, Cappeln, Leinxo, Nörs, Saarlonis, 8ck1ettstaät, ^Vetter, ^Vilinersclori); —2 (Lippstaät, iVlnnsterderg); W —1 (Osrclauen). H ^-1 (IXüinbsrg); 8t ^-1 (Haxen); —1 (IXürndei'A); IX 4-S (Laclen-Laclen, Ooslar. 8cli»nederL> 3oI, 8panclau, >Vei6en); —1 (liaZen). 1910: 8t-i-1 (KegensdurZ); IX4 (^inderx, liaspe, 86^veuuillAen, 8tei'IV—? (Karinen, Xörlin, lapian). >9ll: IX* —2 (Labiau. Lellir^vinclt); ^V —4 (Lis6iotsduiA. ?ase>vall<. ?^iit?, 8trasdnig). 1912: 8t-!-1 (Xatto^vit^); 1X4-1 (8ckweiin); —2 ((ZrolZenIiain, Xatto^vitx); 1 (IXeuenIzuig). 1913: IX-i-1 (Na^en). 1914: 81-1-1 (Lienen); IX — 1 (Oieüsn). 1915: IX —2 (1Iade1s6i^ei6t, Lc-Iir); >V —1 (Oolluli). 191b: IX —1 (lai'uonit?). 1917: IX —2 (Lsoveiler, Xainen). 1918: IX —1 (IXsnrocle). 1919: 81-i-1 (N. (ZIa6ba6i); IX — 2? (LacknanA, Lriesen, Lliain, Lalinar, Ouliu, Lulmsee, L)iis<.üau. Ilagenau. I^oliensal^a, l^onitx, Krotoscliin, Lautendni e, IVl. Ölactdacu, IXaKel, Östrone, ?Iescnen. ?teuk.-8targarcl, iiavitsck, 8aaidurA, 8ck1ettstaclt, Lclivetz:, 8o16an, labern). 1920: II — 1 (?osen); 8t-j-2 (?io!'?Iieiin, 8aardiüclcen); —? (Uroinderx, Orauclen?, Lissa, Net^, "Luorn); IX-i-1 (Katlieno^v); —11 (^penraäe, Lnpen, Lnesen, (Zrastx, tlaclerslelien, Xosten, ?Ior^Iieiin, 8ani- drücken, Lvnclerdurx, lonclern, ^Vonxrovit?); >V — 1 (Llatov). 1921: I! 1 (8traKbniA); 8t->-2 (Lonn. (Zelseickircken); —1 (NüIIiausen >I^Is.I); I>I-j-? (^leiselniij;. Neur...!.>. lit inaLen); —2 (öonn. (ZeIsenKir6ien); IX*—2 (Zütc>^> IIuIY. 1922: 8t-i-2 (Lentnen, 86i^verin); —1 (Hattovit^); IX-j-? (IZet?an?ix); 81 — 1 (Geniel); IX8 (Lilendurx, (Zustrom, Ileilsderx, lülick. 0e1s. 0rtelsl,»i". Sckivelbein. Vorinclitt); IX* —1 (He^cleKrux); >V —1 (^Vorinclitt). 1924 : 8t-i-Z (Dessau. Oderliausen, Kostock); IX-I-8 (Luxlraven. ?IettenbsrA. ?rit^vall<. Kaclols/ell, 8al/- ^veclel, 8eesen, 8tenäa1, Leihen); —6 (Dessau. Lainlerslieiiu. Odernausen, I'eAau, Rostock, ^ielenxix): IX* — 1 (Hilgen valcle). H — Kei6lsdanKI,auptsteIIe, 8t ^ KeicksdauKsielle, IX ^ 1IeicksI>aickn< deustelle mit Kasse, IX * — I^eicksda»Islün> -- Nebenstellen ö 7 - 8 g 1» 11 13 55 51 1 14 48 14 61 60 — 32 58 15 62 61 1 45 64 15 61 61 2 47 66 14 61 60 2 49 68 12 62 60 3 49 70 13 62 60 6 51 68 14 62 60 11 53 67 13 62 60 12 52 78 13 66 64 15 51 75 13 66 63 19 48 76 14 67 64 28 53 76 15 67 66 32 52 79 14 67 65 39 56 78 15 68 65 51 56 77 15 68 65 58 60 84 16 67 67 69 65 85 16 68 68 80 71 88 16 68 65 85 75 91 16 68 68 91 79 93 16 68 63 102 85 109 17 68 68 114 91 117 18 69 69 126 97 119 18 71 71 136 99 127 18 72 72 153 104 137 18 75 75 178 113 146 19 79 79 209 126 155 26 79 79 226 129 165 20 82 82 249 135 172 21 84 85 274 141 185 21 88 88 298 147 191 22 91 91 325 151 208 22 94 93 334 158 221 22 93 94 342 161 218 22 95 95 347 162 240 23 96 96 350 164 254 22 95 96 350 168 260 22 97 97 319 171 266 20 97 97 353 175 268 21 94 96 346 174 272 21 94 88 336 177 267 20 93 9» 335 177 268 22 89 91 333 174 269 22 86 90 325 177 276 24 88 90 322 188 293 1875 1876 1877 1878 1879 1880 1881 1882 1883 1884 1885 1886 1887 1888 1889 1890 1891 1892 1893 1894 1895 1896 1897 1898 1899 1900 1901 1902 1903 1904 1905 1906 I9V7 1908 1909 1910 1911 1912 1913 1914 1915 1916 1917 1918 1919 767°) 1094 I 127 1 143 1 141 1 155 1 161 1181 1219 1248 1269 1307 1337 1392 1445 1507 1573 1635 1690 1 745 1819 1894 1989 2 074 2 192 2 322 2 467 2 552 2 662 2 795 2 939 3 084 3 224 3 371 3 440 3 495 3 571 3 626 3 708 3 749 3 694 3 674 3 640 3 623 4 264 203 307 308 322 306 306 310 323 339 358 368 390 401 415 443 450 476 493 507 531 567 582 626 633 648 664 676 702 704 721 736 759 801 832 863 868 895 910 931 950 965 969 972 1027 1476 564 787 819 821 835 849 851 858 880 890 901 917 936 977 1002 1 057 1097 1 142 1 183 1214 1 252 1312 1 363 1441 1544 1658 1 791 1850 1 958 2 074 2 203 2 325 2 423 2 539 2 577 2 627 2 676 2 716 2 777 2 799 2 729 2 705 2 668 2 596 2 788 7 7 7 7 7 7 7 7 7 7 7 7 7 7 11 12 11 12 12 12 12 12 12 11 12 15 i.i. , .«^ 1?'^? Inkrafttretens cler neuen Lesol6unAsreko> m ist es notwenclig xeworclen. clie ?ersonalübsrsicnt vorn ^anre 1920 alz nacli aucleren l^esiclitspunkten anzustellen lsielie Tabelle 2 kortset?unA). ^?'l?»^-l^i!^^ 5c>."^ Taxatoren nncl ?kan6- ten cler König- nncl Narien- ,., genommen Iiabsn. In clen obisen ^> >>en s.ucl aucli 6,e von cler lie.clisbank cauern.I gegen Lolin ocier Fexen Tagegelcler beschäftigten ?ersonsn kür clie leteplion- Ijsleuclitungs- nncl 14ei?ungsaulagen uncl clas Kernigen cler Diensträume niclit entlmlten. Hilfsarbeiter ^ ^ ^ ^"^n^Mch cles stäncligeu ba uteelinisciien Leamten. sowie 6er Konimissaris6i bescnLktigten ») I^inscl,I!eMick 6es öeamten kür ^bnalime cler Ksclinungen. cles Direktors cles Kontors kür Wertpapiere uncl in clen laliren 1904 bis l907 cles bante6iniscken öeainten. ^apicre unc. 5 I5dersielit") g tZ a IN t e IX ient Ijanlilmoiilialter, Xalliulatoren, Unterbeamte li-iiK- IIMs ^' Reßistrawren, Leid- Uiataie ') Hills- ^Muwwr-,' Miller Lllrmiiener, uncl arlieiter') iliener') Kexistrawr- llausiliener) IZanlijustitiiu e Assistenten, K-u>-IeiI>eainte— - 12 13 IL _Ii- - -ic>-- - 151 41 200 55 636 6 4 157 47 242 61 739 164 9 41 189 54 287 62 847 126 1 8 216 54 291 62 882 95 13 4 263 51 290 62 927 54 7 5 271 50 289 60 933 56 10 2 284 48 287 61 947 44 11 6 276 52 289 61 952 56 22 6 279 53 295 61 972 70 22 12 284 58 312 61 1 006 82 18 8 298 58 317 62 1 027 70 26 16 300 59 329 62 1 059 81 27 11 307 65 330 62 1 082 86 30 12 320 65 340 62 1113 101 35 20 332 66 352 62 1152 114 33 25 358 81 381 63 1 241 99 33 18 375 82 406 63 1 303 114 33 11 386 88 420 64 1 357 121 29 15 415 89 440 63 1 415 119 34 15 443 90 461 65 1 482 117 21 17 447 97 475 65 1 540 132 25 19 451 106 500 66 1 606 152 23 14 457 112 529 68 1 672 187 22 15 468 116 542 70 1 726 203 31 23 502 ^ 581 71 1836 204 38 28 623 74 1 930 257 29 29 494 127 679 79 2 054 299 26 17 560 129 701 79 2175 252 33 35 602 140 745 82 2 318 238 29 17 623 149 775 84 2 430 245 41 26 634 153 810 88 2 527 281 49 25 648 160 840 91 2 635 313 49 36 689 171 881 93 2 764 349 31 28 771 169 942 94 2 917 356 24 23 842 194 936 94 3 039 324 12 16 906 21» 932 95 3137 280 13 18 959 238 925 94 3 219 276 20 15 1008 249 944 96 3311 224 33 18 1056 251 968 95 3 392 172 76 30 1 074 267 986 94 3 436 174 98 5 1 053 281 950 94 3 373 231 55 1 1049 300 909 94 3 347 226 61 7 1066 306 884 96 3 341 213 51 4 1105 327 830 96 3 346 123 97 26 1092 339 1069 96 3 616 270 256 98 e t Q t 8 IN i.i O i A 6 ller Nebenstellen L e ii in t e 20 >Vu,en- lleimis 21 insgesamt 22 Tabelle 2 ^m l^ncle cles ^ all res A 94 114 117 116 121 126 126 119 118 112 108 106 103 98 91 92 89 89 84 85 83 81 76 75 71 63 57 45 48 44 42 39 40 39 37 38 36 36 34 32 31 30 28 28 22 27 27 28 28 27 28 27 26 25 22 22 23 24 25 25 24 23 24 23 23 20 18 17 16 15 14 14 12 12 9 15 12 12 12 12 9 5 4 4 4 3 3 3 3 131 355 28» 261 214 222 214 229 247 242 242 248 255 279 293 266 27» 278 275 263 279 288 317 348 356 392 413 377 344 365 412 449 460 454 401 353 352 315 316 313 321 327 299 277 648 1875 1876 1877 1878 1879 1880 1881 1882 1883 1884 1885 1886 1887 1888 1889 1890 1891 1892 1893 1894 1895 1896 1897 1898 1899 190» 1901 1902 1903 1904 1905 1906 1907 1908 1909 1910 1911 1912 1913 1914 1915 1916 1917 1918 1919 4) IZinsclilieMicK cler Leiter cler von ?wei Vorstanclsdeaintsn verwalteten Nebenstellen, cleren es wälirencl cler Satire 138? bis 1899 eine geringe ^n?a!il gab. °) Sie sincl in cler Kegel Iiöbers ricnterliclis ocier Vsrwaltungsbeamte uncl Üben ilire Tätigkeit im IZanKclicnst. clie sicli liauptsäclilicli auk clie Vornalime cler vom KeiclisbanK-Direktor! um angeorclneten Revisionen uncl clie Dnter- Stützung cler Vorstanclsbeamtsn in ^uristisclien ^ngelegenbeiten beschränkt, nur im Nebenamt aus. °) Vom ^alirs 1911 ab einscblisMicn 6er Stenotypistinnen uncl l^srnsprscligeliilNnnen pp. 7) ?um ?weck späterer clausrncler ^nknabms in clen IZanKclienst einberufen; vom lalire 1911 ab einscnlielllicli cler ständigen Iiilksarbeiter. °) Das sincl clie Lncls 187? von 6er ?rsukiscnen Lank Übernommenen Leamten. °) Die clurck 6en To6 eines Mtgllscles erlecligte Stelle wurcle erst im salire 1903 wiecler besetzt. lV^oiial- (!'«it- ^III ^Ildv «lex I iilire« ii,^i>5iiint') DilVON (II liulle-i -ml I^il«-, i t e ( <; 1 ii 8«!>>>vi/,i>cw,,>I<: Iii/umte ,lIi!»,^l>>!l^U i ^! ! 5 l> 7 » !I Il> 1920 5 811 2 369 3 442 10 6 30 92 90 51 1921 7 076 2 746 4 330 12 8 28 95 94 58 1922 7 738 2 970 4 768 12 11 27 96 89 70 1923 8 807 3 475 5 332 12 15 30 93 88 73 1924 9 395 3 325 6 070 12 19 30 97 89 84 II 0 8 t Olli 5 ,vin j^ncle uu>>i!l!>n>v in I5o>ü» 4-lIIen auk iu><> VoiÄenci' IMK- x-.uk- Ililss- luIssKlM,! AI ^ 23 2-1 2K 27 28 2!) M 1920 4 349 1740 2 609 23 361 1652 138 167 28 1826 1921 3 447 1231 2 216 20 524 986 60 163 24 1459 1922 5 084 1 440 3 644 17 579 1458 197 235 38 2 230 1923 13 284 2 939 10 345 11 609 4 290 1501 393 70 6 015 1924 4 467 1052 3 415 10 446 1324 155 352 75 1 885 2) Äolio .Vnun'iKunx *) Iiei liiuolle 2. -) .-Vus^nIioMicn äei- Kenten als Voistnuclk! von Nc-Iit-nstellen unä 6i/»II^) ^ n l>!>»N!>W»>'U t u t. 8 in XnIKuliitnr-. i . e ) ,Vn> >^n!>' lle« 1 >l!> >> 12 N! 11 I5> W 17 i» IN 322 2 783 283 2 004 2 16 29 93 1920 321 3 410 323 2 564 <> 16 51 94 1921 326 3 734 339 2 851 11 18 59 95 1922 327 4 499 368 3 102 13 20 72 95 1923 333 5166 382 2 952 11 46 77 97 1924 »SU- ,X>>j!l^W>>W .Vnxi^ii'I!» Diivon e>> i' Ii e lilül'II iNII nuslulten i t e i' .VIII I^N<>>' 6es ^ i>>i > < ^ ,'II :i2 ^ii :» ltti !>7 ^ in 34 63 110 240 121 10 20 114 88 75 110 128 106 67 24 204 265 494 818 773 155 210 414 682 640 49 55 80 136 133 23 47 30 140 163 150 169 339 532 456 31 49 125 146 154 1920 1921 1922 1923 1924 -) ^u«sl.lilivli.nn ^>'i- Kn-jselüliieinlcni Leamton. ^vel^is unter clen in Lsii.Ite 12 auk-zeküniten Lviiinten cnitl.-.Itcn ^i»cl. ^ /Vnk Qiuncl cles ^ 8 »C- v. Z». 8. 24 (IKÜIil. Il L. 2??> svllv» llic IZnn^Koinini^in »n.I IjunKjusiitiaiv in <><>r I^gel ^n ll^n-nlsk^mton de.t.-IIt .^.clon. Lio n.ii.^n in lliosmn .!ie 1'Mi-zKeit -ni- Z^Ic-i.IunA 6es K.6itc-,uml. I>t?siti!en. 9 Tabelle L OesamtuinsÄ^e ) ^innalinie uncl ^usAade 2U8ainiuen Lei cier ü.eic^slianptlzanl< iZei civil ^^veißünstalten s It II r !ie5^°mt" I n s A e s a IN t l"e^e»"mt- um--.t-e- umsat-c- LstrsZ iZP. b) LstraA b> öetillA -^-- --- 5> 4 g 7»u---,.-! KI T'au-en.l KI l'linsl.-nil u 1876 9 227 246 25,- 27 457 585 74,9 36 684 831 1881 15 720 037 27,9 40 616 021 72.1 56 336 058 1886 26 153 818 Z4,- 50 411 605 65,« 76 565 423 1891 34 321 397 Zi,- 75 611 852 68,8 109 933 249 1896 44 852 741 Z4,- 86 646 452 65.9 131 499 193 1900 59 904 285 ZI.? 129 187 214 68,z 189 091 499 1901 63 781 489 ZZ,° 129 366 130 67,° 193 147 619 1902 67 087 536 Z5>° 124 838 679 65,° 191 926 215 1903 71 617 275 34,9 133 667 333 65,- 205 284 608 1904 80 830 578 Z6,5 140 759 023 6Z.5 221 589 601 1905 96 307 071 Z8.z 154 959 982 61,7 251 267 053 1906 106 406 348 Z8.. 172 811 978 61,9 279 218 326 1907 106 796 138 35,7 192 201 214 64.Z 298 997 352 1908 112 680 476 z6,9 192 564 029 6Z,- 305 244 505 1909 ??c> lül / 39,7 1 oc> /t»c> ^oi? ^to»? -^(Z^ 6o.z 331 032 005 1910 137 459 080 Z8.8 216 691 320 61.2 354 150 400 1911 148 332 004 Z9,z 229 170 533 60,7 377 502 537 1912 161 351136 39,° 252 641 216 6i,o 413 992 352 1913 165 750 611 Z9.-- 256 589 096 60,8 422 339 707 1914 232 792 270 44,6 288 983 200 55,4 521 775 470 1915 600 681 376 6l,8 371 838 031 Z8.2 972 519 407 1916 803 644 256 6z,9 453 687 147 Z6,- 1 257 331 403 1917 1 405 383 486 69.- 624 286 230 zo.8 2 029 669 716 1918 2 474 679 008 74,° 868 241 244 26,0 3 342 920 252 1919 4 563 780 808 77,7 1312 815 894 22,z 5 876 596 202 1920 9 619 708 197 75.Z 3151 027 304 24,7 12 770 735 501 1921 15 020 239 029 74.« 5 070 362 272 25>- 20 090 601301 Wlli-ii-clen Kl Klilliarclen Kl 1922 62 286 65,- 33 255 34.« 95 541 1923 32 639 52,9 29 039 47,- 61 678 1s»SkncI 1aus>!ncl -T/K 1924 222 639 288 42,Z 303 388 596 57,7 526 027 884 ') Das sinci clie Umsätze in -Zinnerne unci .^nsxabe im (Ziro- unä ^nneisunAS-, Depositen-, Wecnssl-, Devisen- uncl l^ombarclvsrlcslir, in AnxsKsnitsn nnc! einAS?oASnen Wertpapieren uncl in clen sonstixen (^escnÄktsn mit Leliiirclen uncl privaten. /t? Vei-Kleicliende Ülliei'si^it .V ii I< ii. n l c V v n NrteMe (!»>u!<äule I_Imxiit?l! s-iiir (, .^,,>.i,,m>.äi/e I'I-llx- Versinu!- ^ ecbseln >V('( bselu uncl 8clieclv^ iiuk clas >!ei(bsSlbi>i/.- ilU VVei^U Ugc'II °) l^c>inbai' N>V>'!'>x>>Iu' clor I'i-ivilie» Ullli 8cbecl<1ie<^»') Vu^lauci ') ! 2 Z -I 5 I! 7 8 ü Im>.m..I XI 1«u5em> XI Im..cn<> XI 1„»!>en 711 Y/15 i II ^4» 1881 56 336 658 1 082 125 2 579 704 56 636 1 N/IK ^71 I V4V ö/1 /I7 11K 4t 11V -)7 /II^L 7?,> 4i)S / /v 1886 76 565 423 1 176 983 2 382 157 105 220 77^ L/i? / /!) V4^ 1 SN lov ^vci 1^7 V/I>> 0/ L4ü 1891 169 933 249 1 837 650 3 576 842 78 303 1 >)ItL 1/IN I -^vv 14V 1 7K /I7? 1 cv 4/^ LI ? 7?? 01 >II^ < 1896 131 499 193 2 491 338 3 743 634 54 421 1 />l)L ?N1 I 4^v ^V1 ns? V^ vs^ N/ii lOi? 19» »41 1961 193 147 619 3 276 643 5 303 412 169 092 1 r^i /< LNN I O14 Lv» 1 SN n?n IQ» v^» 1 sc! 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I5S7 O< / O11^ izoc /i r,NN /ILN 4 villi 4V11 K LN7 v SV« Sv^ nc>n /i^H »O» ^ttZ0 ? nss i ^ »SO is/ 17/1 ^r;c> ^ < g!lc> 260 983 291 1912 413 992 352 5 177 571 7 497 722 804 604 3 136 567 193 105 287 567 143 1913 422 339 767 4 636 497 7 169 577 832 513 3 041 784 317 450 287 090 035 1914 521 775 476 4 825 332 7 638 956 514 752 7 831 000 2 150 975 116 644 302 929 305 1915 972 519 467 2 098 175 3 261 655 11258 49 948 520 484 023 25 696 439 333 248 1916 1 257 331 403 1 706 792 3 559 966 172 573 60 411 547 532 330 113 252 598 898101 1917 2 629 669 716 1 197 501 1 949 952 442 485 115 958 273 546 893 45 929 797 679 815 1918 3 342 926 252 818 799 1 256 824 404 175 233 986 836 506 122 419 874 1 513 637 749 1919 5 876 596 262 739 766 1 901 469 1 686 390 449 287 177 1 327 377 927 298 2 766 708 429 1926 12 776 735 501 1 491 663 8 354 299 23 223 954 773 875 457 2 856 419 6 446 6 063 987 873 1921 20 090 661 361 2 090 238 11 947 838 17 836 541 1 277 083 293 5 168 208 36 694 11 461 325 814 1922 95 546 829 288 224 718 052 523 273 689 391 758 586 4 716 137 882 148 104 460 19 221 50 947 563 976 'I > illim»>n >I 1923 61 677,9 644,1 843,8 236,4 209,7 331,3 90 923 18 376,5 l ouüenll -T/K luuüc-ml -N/i 'I uvenil -A/i 'I'ou^eml -?.//. 1924 526 027 884 8 884 313 8 944 624 2 752 406 2 714 241 120 565 366 614 750 ^) Das sincl clie Wessel, clie an einem Lanlcplat/. iniiei'Iiiill, lies Iiiu>I 1jii»IIi /u>>Il>ar sincl. Vom Inlcre l?lv alz einscliliel^Iicli cler an^eicaut'ten Veisancl-Lclieclcs. ^ lZinsc^,IiellIieli cler in clen Hain en l92g dis 1922 anxelcantten Xnrssiclierungstratten uncl 1Ü1 1924 oinsclilieMicll cler von clsr (ZolclclisKontbanic dei cler Keiclislzanlc i-ecliskontiei'ten >VeeIiseI. ^) Das sincl Zclinlclvei'selireiKnnAen cles Keiclis ZemälZ S Z cles (Zeseti-es v. 4. 8. 1914 (KLM. 8. Z27). °) Nit Il!riic1itunx cler DarlsIinsKassen (Leselx v. 4.8.1914 8. Z4V) ginx clas I.om1)ari!^esci,älc /.um über- ^ ic^enclen 1"eil auk clie Darlellnsiiassen cles Keiclis iibe>. siebe Tabelle ,,(^es6iäitsverl^in- nnil .^>i^- xablnnxien lur lieclinuug ^u.i^ier^ üuttclesslaaien') ke^m/,w">- ^>>>^"l>I,>>N> Ver- >vali>ii>jis- Ivusien >5en>- j^evvi »n -».,' ilus lieicb") V«»c i Iis- ^'esa»ii liein^e^ inii c>ntli !>»k clie .^nieil^ei^nei >>n si»<> bar xe/.aiilt lZelraz; > cles t!nm.'». >),>cvwl- 'li"r!^,>^ aui clen Reserve- 5c>ii(>s ") I !> >> >- III II ,2 1>I 14 >,"> 1« 17 1» i!> 2ll I»u..u>>XI I m>.>>»,I u Ic»I5i'»(! XI I->u^cmI XI 1UU5>>>1>! VI 2 070 625 424 129 5 399 10 285 1 954 7 H!5/I / 0!Z4 7 354 6V« 977 1876 1 824 525 959 055 5 437 11 896 2 599 7 Qcici < »»» 7 999 6-/-, 1 299 1881 3 351 660 1 593 980 6 108 7 771 c^/iv »4o K O/IL r> c>4v 6 348 5,-v 474 1886 5 182 671 2 326 613 7 806 18 666 L tic>s> 0 vll^ a iiK7 »11V/ 9 067 7.Z5 997 1891 11 986 122 2 798 III 9 527 17 409 8 407 a 5i/i? ^ 1111-^ 9 602 7.5° 1896 28 479 195 2 888 780 12 768 33 965 v?/< 0^4 1? 1/I1 Ici 141 13 141 I0.YÜ 1960 31 448 414 2 975 918 13 748 25 946 1? />iL 1-^ 41V a rzvci » ov» 9 389 6,25 ^ 4 139 1901 33 758 789 3 029 396 14 150 19 991 L L/<^ v o4iz L 1QL v 1»v 8198 5.47 2 948 1902 37 588 148 3 161 636 14 551 25 381 1 s> N7t> 1^5 D<» Q?7K » ^/v 9 276 6,1» 4 026 1 nns 1»11s 40 728 849 3 135 166 15 167 26 460 1 ^ Oi17 Iii »Iii in 11) VtZ^ 16 552 7.04 1 NN/i 1»1>4 43 578 129 3 187 626 15 811 25 406 14 330 11 /I77 11 11/ / 11 077 6,15 1 NNI^ 1^11 i? 51 204 924 3 231 651 16 906 40 263 /<7i1 /c> 4/^ 1 /< 7t>1 14 /»I 14 791 8.-2 1 cinc! 1»II>> 53 489 115 3 256 316 18 762 52 314 c»/i?:ici c>4 91U 1 7 Ll>I^Y ^0 llil^ 1 ? OL/I lO »V4 13 984 7,77 1 c>nL 1»i1v 69 933 345 3 237 796 21 786 23 682 1y ^Lt! 1^ Ovv IN /IN!5 III 4»iZ 10 495 5,»Z 1 cinci 1»1>» 74 905 917 3 181 887 21 852 27 729 1 K s>71 1v Ii/1 11 K>57 11 viZ/ 11 657 6.48 1 ai n )»1>1 7K L7S /IQ7 /v 0/0 4»< 3 169 164 23 387 y7 r^-i/< ^< uc>4 1/< KK/I 1<1 vc)^: IN l5/<7 111 lZ^t« 10 547 5,»6 « y 1 ?y ^ I^O 1 c>l 1 i»ii 83 638 646 3 168 684 21 937 37 407 21 775 12 521 12 521 6,95 3 III 1912 92 678 936 3 154 414 22 592 50 615 31 020 15 163 15163 8,4z — 4 432 1913 161 911 485 3 515 419 24 846 67 611 42 497 18 442 18 442 10.24 6 671 1914 392 650 179 4 616 361 26 488 106 482 85 420 16 142 16 142 8,V7 4 921 1915 466 567 248 7 349 339 28 931 96 290 75 991 15 632 15 632 8,68 4 666 1916 887 604 927 9 842 925 34 078 97 276 76 904 15 682 15 682 8,72 4 691 1917 1162 483 385 11 324 840 47 682 110 839 90 534 15 636 15 636 8,ö8 4 668 1918 1 978 501 010 11 280 328 93 162 115 506 94 921 15 823 15 823 8,7V 4 762 1919 4 634 667 215 10 364 558 206 147 53 103 32 762 15 661 15 661 8,7« 4 686 1920 5 251 336 685 4 353 618 339 461 64 806 40 954 18 001 18 661 IQ,n» 5 851 1921 28 564 058 147 4 054 648 4 265 901 338 683 232 668 72 777 72 777 33 238 1922 i iillilmc»» XI 19 530.3 10,9 9,0 6.3 1,8 'l.8 0,9 1923 >mi5c>nI.// 'I IMüI'Nll >? // 126 884 090 86 724 122 514 55 609 42 402 9 000 I»,«» 33404") 24 503 1924 5) ^usscblieklicb cler vom Keieli bintsrleg'ten unver/inslicben ^clialxan^eisnnxen. I'är clie labie I92Z uncl 1924 ><önnen biauebbars Wirkern uickt gegeben xver6en. 8) Dber clen Lesamtanteil cles Reiebs an clen Levviuneu cler Ileielisbanl< siebe labelle „Der Le>vinn uncl seine Verteilung, Ausgaben nncl Keiugexvinn". Dem Kessrvskoncls sincl aullerclem ^uAsklossen: im ^alire 1876 12 094 491 als cler Anteil cler Ileicbsbanl< an clem llessrvekon6s cler vormalixsn ?renkiscben Lanl<, ^u/liglicli cles bei cler lZeAsbunx cler neuen KeiebsbanKanteile unii clem VerKauk von 81 nicbt ningetauscbten Anteilen cler I^reuKisclien lianlc eiv.ielten vVukxelcles, von clem clie I^ntscliü>n^ abging, clie clas Ileicb an ?reullen kür clie liberlassnng cler l^reulliscben IZanlc icu /alilen Iiatte, veiterliin im .lalne 1901 10 500 000 N uncl im labrs 1904 1Z 200 000 N als ^ukgelcl cler begebenen neuen Kei6isbauKanteile gemäli Artikel >, 2 uncl 8 cles Leset-es v. 7. luni 1899 (lilZZI. L. 311). im Iabre192« 12 474 9?4,28 ^1 ans clem Neserveloncls lür ?>veilel>u>!i. l'orclernngen gemäll K 2 cles (Gesetzes, betrekkencl clie Verteilung cles (ievinnes cler Ilei<>>slianlc lür <>as )alir 1920 v. 7.?. 21 des Makros (Zold OecKimxs- Devisen Lclieide- INÜN^KN Reichs- lassen- Dalheims- ^ liüsseiiscjieiiie lientenbaiilc- scheine wotell anclsrer ^Veelissl I^oinbarcl > 2 3 4 5 l! 7 8 g lv l-u-enc! Itt lausencl U 1 L7K Iv/v s>1<1 -zc>? ^Iv Ovo ?OO ^vv ^v /O k^7v Vv V/v 1 LL1 ivvl i7O OO7 I/v vv/ l^r»»> oc>4 VOO c>5> O?O 0v V«V 1/1 nna ^4 VVV l^jZN 4VI VVV 1OO?7/i IV^I 0/4 1 LLO IVVV c>gl) c>KL ov^ ovo ?LK L/il ^VV L4I 1K r^H? IV Vo-^ 1/< u.4 4S0 avU V4V VAV 111^ r^/iO IIV V4V 1 LO1 Ivvl r^OO O^K VVV VVV r>^>y ^71 LVL V«1 vsv 1 ?L Kl O lov V1V 1 Olli? Ivvv ncz-? vc>1 cio/ ^ -Zf> lvv 1K 1 NLL I VVV 0^1 1 />K ti^iv 14V ^^v 1 OO1 Ivvl K?O 1 k^O vo^! Ivv 5>?K »>,ty ^!ov O4/^ 1 L OOO Iv VVV 15» via Iv VIV c>c>7 Ol? vlci /» 1 OO>? Ivv^ r^/ik K7v V4V V/v /i/il^ ^ov 44V ?O OO/I ^v VV4 7 71 ? < < 1 I v^v 1 LO O/4 212 676 1OO/1 tvv4 -?OV Ls>'7 /vv vv/ ?1 L ^»^? ^Iv -:vü 1 O KKr: IV VVV ü. s VüV 1 OlO KOO 1 V1V v^v -)1 sii:ci /1v vv-c 1OO>^ Ivvv l^OK ?O? VVV Ov-^ Y5>7 yy<> ^v» 17 L?v 1/ V^V 0. KLV. » Vv» 1 ??7 Kl k5 I VIv ?O/< ?/v »V/ ?L/< l^<1s> <^V4 V-^^ 1OO7 IVV« /iN-7 1:^0 4v/ 94V ?OK K?1 ^VV Vül 7^ /1?O «v 4civ 7 /aa / 4»i? 1 /it>? ^v.? I 4»0 V»Q 364 307 1OOS 1VVV 7KL ?K/< /Vv ^V4 ?11 KL? SL>Z 1^7 1^1» v/ VIV 15> 1v 1v^ 1 11^O?1 K I ^Vv cilv 17r^ t>?5> vov i Onc> ivv» KV1 Ol^K VVI UVV ?^!/1 1?/t ^Q4 1^4 I^c; Kai vv v»^>. 0. 0.1 K v r>1v 1 t)?7 YKN 1 ovv yx>s> t^>15» -!l!»^ VVV 1310 661 037 - 262 975 51685 - ^ — 12 683 1 324 375 370 777 1911 727 760 280 078 30 638 ^ ^ 10 115 1 792 646 117 243 1912 776 648 260 387 15 724 12 767 2 031 072 176 704 1913 1 169 971 276 832 46 202 12 765 1 490 749 94 473 1914 2 092 811 36 865 3 832 871168 I 5 312 1 198 468 22 870 1915 2 445 185 32 073 33 031 1 254 834 3130 585 344 12 939 1916 2 520 473 16 319 7 525 414 564 1394 738 624 9 758 1917 2 406 586 181 350 10 304 1 304 486 674 387 709 5111 1918 2 262 219 19 948 3 649 5 263 270 2 908 258 664 5 637 1919 1 089 499 20 520 31 970 10 993 287 1974 493 248 9 940 1920 1 091 636 5 773 43 981 23 372 693 1624 3 007 971 4 438 1921 995 392 11 612 100 259 6 863 348 2 084 1 061 754 8 476 1922 1 004 843 69 195 8 524 238 472 581 Killinnen X? IZillinnen I^l 10 393 IZillinnen U 422 235 296 773 974 ttiUwnen U 1923 467 030 1 887 374 9 304 209 192 928 132 33 009 322 724 949 268 325 820 1a»seml -TA I »usen-I -TK 'I'nusencI -T/i l'ousenö -MK InusencI Innsencl -T/5 l'siisencl -SKK 1924 759 609 253 202 46 379 221 145 107 7 625 2 064 094 16 960 ^) Ulis sincl: Lucliloi clerunxen, (Zutlmbon dei clen üuslänclisclien Korrespondenten, (Zrnnclstücke, VorscZiüsss us>v. ") llas (ürunclkapital, ursprünxlicn ciuk 12V Millionen ^ark kestAesetiit, ist clurck Artikel t cles (üeset/.es vorn 7. ^uiii 189? L. ?tl) auk 18V iVIillionon NarK srliülit vvorclen niit der NaKZade. clalZ Z0 Millionen IvIarK Iiis ?uin ZI. Do^emlzer 1900, clie restlichen ZV Millionen NsrK vis ?.um ZI. Dexeinder 1905 ?u deselzen varen. Das ^uixelcl auk clis >zexei>enen neuen Anteile tlok geinäk Artikel 2 cles Zenannten (?,eset?.es clein von ZV auk bv Millionen Z^larK ?u erllülienden Keservefoncls ?u, clsr clamit vvieclsr xeöfsnet vvorclsu war. In ^Virlioveml>er 1904 ?»r ^eiclinunA aufxelexrts Zweite Serie von ZV Millionen ^VlarK neuer Kei6>sbanlIoveUe voin I.^uni 1909 ?) incles neu Aeösknet vvorclen uncl Aeinäü Artikel 1 dieser Novelle, mit IVäI>runF lautende Grundkapital auk 90 Millionen IiN umsssstellt und das KeicbsbanK- direlvtorium ermiiclitixt. eine Lrliöliunx des Kapitals um 210 ^Vlillionen IxM auk den in 5 des IZanIllsell-I Ivl I'-useacl Ivl 'j-u-e,^ 51 1lluseiill N 'lausend 51 lau-eml U ^.use,..! 5t 724 22 689 120 000 12 000 766 107 141158 907 265 44151 1 092 337 1876 28 301 25 917 120 000 16 425 859 388 166 551 1 025 939 1437 1 174 591 1881 62 844 25 640 120 000 22 398 1 009 523 291142 1 300 665 1266 1 450 647 1886 1344 44178 120 000 29 003 1 122 530 399 707 1 522 237 1305 1 687 850 1891 6 423 54 083 120 000 30 000 1 257 925 443 320 1 701 245 27 793 1 879 038 1896 84 797 69 898 120 000 30 000 1 409 945 496 998 1 906 943 92 929 2 149 872 1900 123 613 81136 150 000 40 500 1 465 787 563 188 2 028 975 41 946 2 261 421 1901 186 614 72 784 150 000 44 639 1 516 469 543 964 2 060 433 35 324 2 290 396 1902 110 518 96 449 150 000 47 587 1 565 490 574 918 2 140 408 40 619 2 378 614 1903 185 862 101 414 150 000 51 614 1 599 784 580 297 2180 081 87 584 2 469 279 1904 214 830 98 791 180 000 64 814 1 656 679 630 807 2 287 486 44 325 2 576 625 1905 262 697 121 568 180 000 64 814 1 775 898 652 883 2 428 781 64 571 2 738 166 1906 121 805 105 994 180 000 64 814 1 885 922 658 502 2 544 424 83 578 2 872 816 1907 394 399 165 383 180 000 64 814 1 975 390 656 578 2 631 968 66 011 2 942 793 1908 331 686 205 299 180 000 64 814 2 071512 673 624 2 745 136 57 182 3 047 132 1909 156 755 242 986 180 000 64 814 2 072 766 710 949 2 783 715 54 744 3 083 273 1910 148 880 154 738 180 000 64 814 2 250 564 710 481 2 961 045 56 239 3 262 098 1911 108 294 203 842 180 000 66 937 2 519 378 745 969 3 265 347 73154 3 585 438 1912 403 410 225 135 180 000 70 048 2 593 445 793 120 3 386 565 82 924 3 719 537 1913 2 772 072 215 013 1 VN ONO ILV VVV 7/i /i?c> < 4 4<» ^ O^r^ LNs> v V4V VVV 1 7^K 0.O7 1 -TK 77 999 1 719 098') ! 90 000 900 1 941 440 820 865 2 762 305 2 237 089') 5 090 294 1924 vorZesolienen Nindestbetrax? von Z00 Millionen vor-unelimen. ^uk Orund dieser Lrmäcbtixunx ist im lanuar 192? das Kapital auk 122 788 000 liiVl erliölit worden. Lomal? 5 Z7 des Lanlcgesetxes von 1924 sollen von dem jälirliclien Hein- gewinn 20 ?rc>7,ent solange dem lieservekonds ?ugetubrt werden, als dieser weniger als 12 l^rn/.ent des l>iotenumlauks im Durcbscbnitt der letzten b Monate beträgt. 2> Das sind: Oirog»t>m>ien ider staatlicben Kassen und der privaten) einscblielilicb der scbwebenden Liro- Übertragungen, Depositen — bis 7.um Zl.^lai 1879 aucb einsclilislZIicbderveixinsIielien.aneineKUndigungskristgelinnllenen, die seitdem unverxinslicli und taglicb rüclilan?.mä'l!igen Passivposten „aukgetcommene (üewiune", welcber bis dabin in den ^oclisnausweisen der lieicbslianlc niclit berüclcsicbtigt worden war. °) Darunter der östrag der bescblossenen Lrliöliuni des (Grundkapitals um 210 IvMIionen Ivl^l fsiebe ^nm. 2). In den sonstigen Massiven ist aucb das bei der KentenbanK aukgenonunene Darlehen init 4?b,5 Millionen entbalten. /4 I ) il t u m jninmi > >'>>I'>>i>1 >Iii>/ /Xsliül ^I>>! suni ^.»i ^u^iiüt 8k!>,i<'MdtZI' <>Ki<>I>k>>- I^t>v< I)ex,i>>I>t>>' 7. 15. 23. 31. 7. 15. 23. 28. 7. 15. 23. 31. 7. 15. 23. 3». 7. 15. 23. 31. 7. 15. 23. 30. 7. 15. 23. 31. 7. 15. 23. 31. 7. 15. 23. 3N. 7. 15. 23. 31. 7. 15. 23. 30. 7. 15. 23. 31. Im ^u>ll'e5!>ui'i1i«l1>»itt .... 5>1iUlINII>^')........... ! )»ri>il. Ijii< . l)ei NetclIIvol lst cNi tlen 187« 446 473 437 863 437 271 451114 460 383 465 345 476 459 484 596 485 007 501 060 506 981 498 609 494 466 506 325 515 979 521 436 534 504 546 493 558 239 563 553 560 304 5KZ 787 554 854 549 831 542149 528 437 533 388 531184 538 617 538 621 538 010 540 271 530 684 532 005 525 178 504 213 500 273 483 579 492 362 487 425 490 775 495 367 502 817 506 270 513 482 513 993 511 223 500 592 510 593 126 516 4.-6 °/o 1881 3 522 343 534 463 548 191 557 223 563 158 572 817 586 381 586 367 586 645 582 855 531 042 577 323 563 138 567 041 572 360 563 686 568 073 566 410 583 358 588 583 530 474 53« 824 595 134 582 188 574 896 577 047 580 163 577 497 574 782 568 691 563 864 557 182 550 354 545 063 537 602 515 190 501 531 508 178 508 147 509 801 512 535 520 780 529 022 533 634 533 564 539 375 530 687 514 440 556 749 95 293 4^- °/° 188K «23 373 645 405 664 502 671 443 683 120 692 610 704 289 699 826 700 580 705 024 705 683 682 395 678 434 684 654 685 529 687 157 692 343 700 458 710 178 712 860 713 847 720 374 723 702 705 130 706 343 730 626 738 204 734 377 735 100 733 431 736 835 723 603 720 800 714 457 704 260 663 530 657 849 657 913 653 814 651924 653 832 660 285 669 817 676 330 673 251 630 854 687 808 669 509 693 105 108 831 Z,-»°/° 1891 770 144 789 917 817 264 827 718 839 649 849 330 870 417 873 218 877 323 879 277 876 790 836 446 853 458 873 056 889 092 879 423 883 097 892 494 912 121 912 461 915 814 923 670 926 112 886 046 886 178 904 470 918 102 918 350 923 555 931 617 948 9K8 940 147 934 721 933 404 933 333 836 227 831 650 837 083 305 206 902 211 904 076 915 341 335 361 934 »35 931 079 934 463 924 745 901 880 893 783 178 824 Z.?8°/« einzelnen ^Voclien- Zetiü^e in 1896 K 863 145 838 057 930 700 933 681 943 759 952 217 3K4 933 946 554 941 733 941 246 941 606 879 661 870 920 832 856 315 373 836 515 303 603 311 041 325 800 321 078 324 373 334 466 340 330 871 733 863 143 886 520 305 316 899 343 906 064 912 809 925 469 902 659 890 795 887 040 884 702 815 546 804 190 819 281 841 539 828 558 832 258 844 039 868 913 857 673 855 528 866 211 855 160 804 576 891 988 160 803 Z.ss °/o 1900 730 761 775 845 817 720 804 583 815 054 841 798 857 958 834 510 834 121 850 337 859 927 743 665 754 485 772 492 821 865 800 737 806 990 834 788 863 088 844 645 846 529 867 548 888 133 822 247 841 043 858 303 888 332 860 263 857 855 872 442 890 044 847 986 833 944 832 495 831 066 725 427 717 773 754 332 791 892 766 566 768 664 789 879 825 847 814 165 809 503 818 908 805 507 729 830 817 137 172 263 5.ZZ "/<> ÄUSweistclASN und iin ^ir68(1nrcii8clinitt ^) lausencl .Vlurlv /5 7abe//e 6 1901 1902 1903 1904 1905 19VK 1907 D 51 t 11 IN 8 g w ii 12 15! i-t 7K1 002 302 967 823 318 834 443 368 233 854 032 722 865 7. sannar 812 733 360 474 874 757 884 375 1 016 024 925 799 805 345 15. 865168 1 016 416 919 341 332 104 1 080 288 978 605 867 521 856 426 1 008 452 891 576 912 703 1 068 737 954 238 843 304 3l! 867 130 1 019 328 910 935 915 397 1 072 834 958 341 851 335 7. t'eliiuur 883 388 1 047 714 334 020 933 016 1 110 288 396 214 890 419 15. 313 037 1 080 917 369 005 380 785 1147 595 1 018 420 924 157 23. 893 823 1 049 851 319 420 337 286 1 696 361 969 537 890 169 28^ 898 769 1 050 759 319 943 333 633 1 083 941 967 243 886 638 7. IM >'/, 315 438 1 065 038 924 095 957 010 1 122 849 1 005 035 905 420 15. 320 707 1 072 680 937 707 977 388 1 145 330 1 034 448 918 369 23 811663 955 934 818 482 828 079 1 015 884 888 980 775 972 31. 809 834 969 933 817 385 852 917 1 015 760 915 791 820 315 7. ^i>, il 872 972 1 022 873 844 220 901133 1 046 141 939 433 884 009 15. 323 833 1 067 949 900 987 943 666 1 068 738 1 013 343 942 026 23 313 384 1 037 561 874 742 363 600 1 053 862 373 347 898 444 30! 313 407 1 039 776 882 530 318 378 1 040 713 975 761 895 580 7. KI«! 343 373 1 061 857 924 235 932 388 1 074 332 1 015 075 335 413 15. 388 202 1 098 975 947 401 370 776 1123 171 1 053 737 984 802 23. 370 684 1 071 936 909 273 364 524 1 073 003 1 011568 953 141 31. 376 872 1 080 490 929 866 958 987 1 076 781 938 334 946 713 7. ,I>n>i 331 057 1 090 319 952 054 983 064 1 094 766 1 023 412 954 134 15. 1 «04 277 1 107 338 977 997 336 540 1 087 019 1 013 636 967 739 23 836 585 990 338 884 259 870 048 950 791 844 429 830 710 3o! 311148 331 931 885 652 874 826 946 081 879 012 841 977 7. ^ili 333 612 1 027 886 922 716 312 031 974 050 909 489 877 441 15. 986 328 1 059 508 960 899 958 672 1 005 365 958 052 923 656 23. 358 201 1 021 075 926 461 926 037 960 857 911 600 878 064 31. 957 601 1 014 590 926 202 920 679 949 257 900 857 890 404 7. ^»z;»5it 367 174 1 017 109 950 039 937 292 963 480 922 060 311854 15. 381 455 1 030 777 376 024 970 206 989 371 950 229 936 664 23. 330 314 980 942 934 084 925 128 931 685 878 415 860 813 31. 927 698 963 552 926 187 909 550 908 864 854 449 857 413 7. 3v>ii>>i»I><>i' 323 260 961 708 955 041 914 578 908 107 847 600 861 956 15. 366 270 972 059 916 595 897 174 843 386 876 661 23. 830 442 839 804 858 015 793 143 732 215 675 301 737 022 30. 831 277 836 834 851100 789 444 755 175 676 140 730 515 7. Oktober 787 357 721 901 768 496 15. 311 747 901 422 908 618 885 112 834 409 774 652 808 382 23. 836 145 858 373 865 778 902 003 794 174 736 921 750 264 31. 304 173 862 540 874 561 916 922 798 992 742 860 730 437 7. I^ovc>»>I>>'> 323 946 883 264 896 150 962 481 837 458 777 926 729 805 15. 348 304 910 892 334 322 1 02« 303 875 261 809 268 734 080 23. 321 033 878 215 838 342 1 000 305 842 955 766 316 «78 520 30. 922 337 867 001 882 750 993 611 827 331 746 435 681 760 7. Dl!/,«!I»I>>'>' 336 243 875 522 833 002 1 023 586 858 334 747 301 700 565 15. 338 730 869 121 877 990 1 013 983 886 921 735 673 714 836 23. 868 501 78« 123 793 459 927 060 803 525 «KS 017 704 179 31. 311411 982 202 904 947 926 669 972 959 890 965 843 340 Ii» ^ illl I'l'5<>>> I'<'I>5 i 243 275 321 215 184 538 236 859 415 380 388 720 306 282 5>I?i>nnunN') 4.'° °/« Z.Z- °/° Z.»4 "/° 4,-2 °/o Z.«2 °/o 6,°z °/o Durcliscliiiitil. !i>m><<>islinUv»,'>'!,<-! im Linne lies K<ü. von, i4. z. 1875 ist >N1 ^scilZS ^nln'clni'cl, leiten Druck !><>> v»i'ßeli»l)sn. ") Dil« ist clci I^nteiLl.Iiie/o Z,9Z "/» 4,ZS °/o 4.4° 7° 4.SZ °/° 5,8s 7° 4,«s°/° 2) Der Ilöelist- uncl ^ieclriAstlzstrsx lies Netallvorrats im Linne lies vom 14. ?. 187? ist für fecles ^alir clurcli leiten Urut^ liervorgsliolzen. aus^eistciAen vincl iin ^aluesdurc^selinitt ^) (l oi^et-unx) Iciusencl N-ii'lc /7 ^Voe/l Tabelle 6 1315 iuiK litlr» i^ i»i / 1 lllL lülv 1 01 ll lillil 1 o?n la^u ) ! u >u 2-1 2Z 26 27 M 29 :»> 2 153 428 2 482 752 2 537 440 2 517 563 2 279 568 1 109 517 7 ^iNIUill 2 177 032 2 488 36» 2 539 574 2 519 787 2 276 643 1 105 263 15^ 2 196 742 2 492 332 2 540 309 2 520 577 2 275 461 11»7 186 23. 2 213 981 2 494 221 2 541 44» 2 521 022 2 273 679 III» 459 31. 2 240 931 2 495194 2 542 271 2 520 737 ^ ll-a 1 11^ ^o? 7. I'"el>>'i.i> 2 276 058 2 498 920 2 542 132 2 522 258 5 15. 2 302 989 2 501 839 2 541 855 2 523 383 2 2bs 239 1 114 536 23. 2 314 25c> 2 500 988 2 542 919 2 523 629 2 266 494 1 116 556 28. 2 335 177 2 500 973 2 544 571 2 524 471 2 265 297 1118 »82 7. IM.'/ 2 358 090 2 503 346 2 544 784 2 525 149 2 260 573 1 123 258 15. 2 374 996 2 506 124 2 545 75» 2 526 110 2 209 »7» 1128 187 23^ 2 377 690 2 ^04 15o 2 546 696 2 526 876 1 936 69» 1 134 338 31. 2 387 404 2 504 032 2 548 »55 2 527 515 1 934 7»2 1137125 7. ,V>>> il 2 401 825 2 504 784 2 548 665 2 528 188 1 932 558 1160 467 15. 2 411 858 2 503 783 2 543 132 2 464 725 1 932 972 1 094 919 23. 2 416 729 2 503 901 2 549 223 2 464 796 1 776 69» 1 094 756 30. 2 421 808 2 502 188 2 550 502 2 464 955 i ?on i 7. IMi 2 424 459 2 502 216 2 554 843 2 465 819 15. 2 428 377 2 503 032 2 561 582 2 465 889 1 547 »07 1 095 23» 23. 2 431 515 2 499 663 2 567 129 2 466 107 1 536 482 1 »95 203 31. 2 431 690 2 499 900 2 574 484 2 466 172 1 322 749 1 »95 127 7. ,!>>u! 2 433 468 2 501 005 2 583 180 2 466 387 1171 531 1 »94 896 15. 2 436 275 2 500 »57 2 515 525 2 466 812 1 137 497 1 »95 174 23. 2 434 4 2 496 782 2 521 094 2 466 989 1 136 346 1 »94 984 30. 2 435 811 2 495 605 2 527 134 2 467 358 1 N0l' n^n 7. luli 2 440 036 2 496 810 2 524 370 2 468 195 1 1 so« 15. 2 442 393 2 497 841 2 475 331 2 467 876 1131 533 1 »97 807 23. 2 445 211 2 497 »62 2 478 001 2 467 696 1 129 127 1 098 »13 31. 2 448 292 2 435 627 2 482 818 2 467 833 1 127 691 1 »98 249 7. Anglist 2 450 492 2 436 121 2 489 530 2 467 923 1 126 324 1 »98 535 15. 2 452 890 2 435 363 2 494 626 2 467 833 23. 2 455 074 2 494 327 2 499 126 2 467 234 1 122 771 1 »98 675 31. 2 456 335 2 493 482 2 504 109 2 466 906 1122 120 1 »98 326 7. 8ei,tem!>cr 2 457 208 2 492 42» 2 508 263 2 466 472 1 118 282 1 038 211 15. 2 457 402 2 492 605 2 511 513 2 565 351 1 116 434 1 »38 623 23. 2 456 879 2 503 636 2 505 701 2 563 033 1 115 881 1 038 551 30. 2 458 519 2 511 291 2 507 295 2 661 348 1 115 449 1 098 794 7. tolier 2 462 543 2 518 042 2 507 476 2 KK2 929 1 114 562 1 098 593 15. 2 466 446 2 519 997 2 513 826 2 661 357 1114 157 1 »38 575 23. 2 466 841 2 522 286 2 518 641 2 603 182 1 113 402 1 038 214 31. 2 466 885 2 527 915 2 522 658 2 578 655 1 113 091 1 »98 37» 7. I^nve>>il>er 2 469 607 2 533 02» 2 529 061 2 571 637 1 112 271 1 038 504 15. 2 473 449 2 534 517 2 534 645 2 328 871 11II 596 1 038 703 23. 2 472 562 2 534 945 2 539 362 2 328 438 11II 848 1 097 935 3». 2 472 118 2 535 106 2 544 603 2 328 112 1112 598 1 098 464 7. I)e/eml>er 2 474 971 2 535 414 2 556 084 2 324 787 1 11» 664 1 097 439 15. 2 476 313 2 535 392 2 569 373 2 282 776 1 110 279 1 037 323 23. 2 477 258 2 53« 792 . 2 587 93« 2 282 167 1110 019 1 097 409 31. 2 404 514 2 505 987 2 532 599 2 487 581 1 513 566 1 104 037 !m ^-.I> rosdnrcliscluuU 323 83» 54 040 112 545 380 762 1 163 543 65 744 !>>>ilii»»i>^'1 Z,»" "/" Z,°° 7« S,<>° 7° 5.°° 7° ö,<-° 7° 5>oo 7o Our<>>s liiiiltl. liuiiloü^lviml 2) Das ist 6er lHiiterscliiecl ?>visclien clem liüclisten um. clem niedrigsten IZetrux in heilem jilllre. 2. ^ /s <3v16- Letiü^e Izis 192^? in d"an86nc1 ((-nlcl-Mar^ ^abe/Ze 7 15 e i e Ii 8 A o 1 cl in ii n x e n ^) IZüiien nncl nn8läncli8clis (üolclinnnxeii^) vorrat für 192-l- in l"au8encl Keicli8inai'1v Lolclclepot irn ^N8lnncle nnlze1n8tet"') Ilinsiditlidi der (Zliecleruui? ") Lielie audi Tabelle 8. des Lestandes an Leidisxolfiinünxen sielie laliedc: 9, Zpannnng ' Lpannuux Durdi- lidier Lpannung Lp au »»Iii; Du rcliselinitt- lidier Ijeslaiul Ilödister Lestand Niedrigster Lestand Durdisdinitt- lidier IZestancI Hödister Lestancl I^iedri-zster IZestaud llüm ini^nilcn unil nieclrixslen Leswxl Ilcidister Lestand Niedrigster Lestand Dui'lliscliuitt- lidier liestancl Ilüdister IZestaml I^ieclri^ter Lestaix! ,!->>"' uiiil 7> (8p. IZ und 15) Lestand <8u,^20 uiill 22> i>!>,^ >„»! M in I>.n- in ?ro- /l'Nwn /eilte» "eiüen in ?in- "enlen ^lMtt'-' /enten'-Iei- >I, llurcli- ^iiiiU-' >;<^,^ /,>Ne>„>!.'5 Did Ulli LetraA Dalum LetraK Letrag ücjwn Ketrag XMerncles Datum IZetl-ilA Datum IZetraZ Letrax »ciinitt- licticn ve- Letr-iA Datum Letrax Datum Le- trag Letrag 1K1.i>» Letrass ?issei'nl!l>5 Datum Letrax Da- LetraA Letrag '».ÄnUI-' !>.ixn IS76 swnilez ^187^ 5lnm!.>, ld,>, 2> <8p. iq <Ä,., ix> l>!>, > ^! ^! > 7> l! 7 » 9 in 11 1^ 13 > > >,"> Ii! 17 18 m 2ll ^ 22 A ^> ^,-> 27 28 29 31 ^> 1876 244208 ioo,o 23.5. 289 082 31.12. 167 490 121 592 49,» 42 519 I00,o 7.1. 103 853 15. 7. 24 080 79 773 187.7 — — 286 727 100,0 7.1. 346 226 31.12. 210 363 135 863 47.4 1881 150511 6i,s 15.0. 182 539 31.12. 108 882 73 057 48.9 56152 IZ2,' 31.12. 71025 7. 9. 37 408 33 557 59,7 _ — — 206 663 72,i 23. 3. 241133 7.10. 151496 89 637 43,4 1886 XU755 66,- 23.5. 193 448 31.12. 95 117 98 331 60,8 223 231 524.S 31.12. 287 551 15. 5. 193 887 93 664 42,° ^ ^ ^ — — 384 986 I34.Z 23. 8. 421 801 7.1. 332 522 89 279 23,- 1891 303648 I24.Z 23.2. 342 640 31.12. 245 235 97 411 Z2.I 286 193 67Z,- 31.12. 353 821 23.1. 229 471 124 350 4Z.Z ^ ^ ^ — — 589 841 205,7 23.11. 634 355 7.1. 492 349 142 000 24,, 1896 209195 II 0,2 23. 2. 330 349 7.10. 191235 139 114 51.7 332 814 782.7 7.1. 369 844 7.12. 313 050 50 794 17,- ^ 602 009 210,0 23. 2. 668 482 7.10. 529 760 138 722 23,° I9VV 438329 I79.S 23.0. 521 852 7.1. 315 556 200 290 47,- 132 403 ZH.4 7.1. 180 460 23.6. 98 363 82 097 62,° _ — 570 732 199,2 23. 8. 635 835 7.10. 492 072 143 763 25.2 1901 485430 198,8 23. 6. 564 598 7.1. 365 235 199 303 41,- 178 640 420,0 23.7. 212 208 7.4. 149 037 63 171 35,4 — — — 664 070 231,6 23. 6. 737 231 7.1. 531 429 205 802 3i.° 1902 552409 226,2 23.0. 658 917 31.12. 403 625 255 292 46.2 173 053 406,9 15.1. 195 740 31.12. 143 053 52 687 Zv/, 725 462 253,° ^ 23. 6. 834 399 31.12. 546 678 287 721 39,7 1903 517092 23. 8. 593 404 31.12. 404 884 188 520 Z6,4 133104 30. 9. 161 810 7.6. 107 854 53 956 40.Z 650 790 23. 9. 723 307 31. 3. 555 571 167 736 25.» 1901 505718 207.1 23. 6. 599 929 31.12. 376 039 223 89» 44,Z 176 484 415,- 31.12. 332 708 23. 6. 123 346 209 422 118,7 682 202 238,0 15.12. 804 575 30. 9. 567 880 236 695 34,7 1905 470955 192,8 23. 2. 582 228 30. 9. 292 953 289 275 61,4 274 322 645.- 7.1. 331 884 7.12. 192 535 139 349 5<>.s — 745 277 259.9 23. 2. 904 375 30. 9. 527 519 376 856 50,6 1906 489931 200,6 23.5. 621 378 30. 9. 323 854 297 524 60,7 184 803 434,7 7.1. 279 649 ! 31.12. 117 171 162 478 87.» 674 734 235.Z 23.5. 814 486 31.12. 481 373 333 113 49.Z 1907 524008 214,9 23. 5. 649 140 30. 9. 392 335 256 805 48.9 109 163 256.7 30. 9. 147 280 30.11. 72 486 74 794 68.5 633 831 22I,l 23. 5. 759 181 30.11, 471 848 287 333 45.Z 1908 570451 2Z6,0 23.0. 673 832 31.12. 432 422 241 410 41,9 208 744 491,0 31.10. 345 413 7. 5. 90 438 254 975 122,1 785 195 273.9 22. 8. 923 752 7.1. 548 737 375 015 47,8 1999 400400 191,° 23. 2. 564 958 31.12. 320 170 244 788 52.5 328 791 773.- 31.12. 360 886 29. 5. 311188 49 698 15.- 795 251 277.3 23.1. 894 563 30. 9. 672 529 222 034 27,9 1910 454433 186,, 23.5. 567 073 30. 9. 309 239 257 834 56,7 323 401 760,5 7.1. 350 260 15.12. 295 805 60 395 -8.7 777 834 27I.Z 23. 5. 881 517 30. 9. 645 007 236 510 30,4 1911 481070 197.° 23. 2. 591 088 30. 9. 332 532 258 556 53,7 346 548 815.° 30. 9. 386 926 ! 23.3. 303 143 83 783 24,2 827 624 288,6 23. 8. 924 895 30. 9. 719 458 205 437 24,8 1912 547497 224,2 23.7. 057 590 6.1. 412 286 245 304 44.» 332 586 782.2 6.1. 361 409 , 30.11. 307 965 53 444 16,1 880 083 307,° 22. 6. 982 201 7.12. 747 884 234 317 26,6 1913 084853 280,4 22.11. 815 995 7.1. 478 750 337 245 49,- 382 743 900,1 7.10. 441 313 7. 3. 323 007 117 706 Zo.» 1 067 596 372,4 22.11. 1 254 819 7.1. 816 768 438 051 41,0 1914 1090724 446,6 31.12. 1 659 811 7.1. 775 498 884 313 81,1 420 830 989,7 22. 8. 450 152 31. 3. 397 471 52 681 12,5 1 511 554 527,- 31.12. 2 092 811 7.1. 1 204 089 888 722 58.8 1915 1941241 794.9 31.12. 2 045 341 7.1. 1 077 633 367 708 18,9 419 000 987.> 30.1. 440 806 30.11. 399 417 41389 S.» 2 360 901 823.5 31.12. 2 445 185 7.1. 2 III 847 333 338 14.- 1910 2050740 842.Z 23. 5. 2 069 197 15.11. 2 042 480 20 717 I.Z 418 391 984,° 23.11. 474 989 29.4. 393 670 81 319 IS,» 2 475 137 86z.z 30.12. 2 520 473 7.1. 2 447 735 72 738 2.9 1917 2005471 821.Z 23. 4. 2 059 530 23.7. 1 942 077 117 459 5,s 400 421 1082,9 15. 6. 477 991 22.12. 438 301 39 690 8.° 2 465 892 860,2 15. 6. 2 533 349 23. 7. 2 401481 131 868 5„i 1918 1921023 786.8 30. 3. 1 984 187 31.12. 1 838 609 145 578 7,6 405 576 1095,° 7.11. 671164 23.12. 423 008 247 556 53,- 2 387 199 832,6 7.11. 2 550 263 31.12. 2 262 219 288 044 12., 1919 1214629 497,4 7. 2. 1 838 482 15.11. 897 549 940 933 77,s 278 680 655,4 7.1. 421 738 23.12. 191 885 229 853 82,5 1 493 309 520,8 7.1. 2 260 173 23.12. 1 089 497 1 170 676 78.4 192» 901458 Z69.- 30.0. 901 607 28. 2. 900 927 680 0,- 189 954 446,8 28. 2. 190 414 7.1. 187 859 2 555 l>Z 1 091 412 380,6 15. 4. 1 091 741 7.1. 1 088 917 2 824 V.Z 1921 889718 Z64.Z 15.1. 901 559 15.12. 852 490 49 069 5,5 172 233 405,- 6.8-23,8. 202 070 31.8.-7.9. 134 228 67 842 39^> 1 061 951 370,4 15.1. 1 091 638 31.1». 993 631 98 007 9,- ,922 845872 346.4 7.1. 858 191 23,s.-3i,i>, 840 675 17 516 2,- 119 056 280,» 23. 3. 138 703 6.5. 110 957 27 746 2Z.Z 37 010 6.5.-30.12. 50 032 31. 3. Ui 144 33 888 9I.S 1 001 938 349,4 23,8,-7,9. 1 004 861 23.1. 995 391 9 470 0.9 1923 547874 224.Z 7.1. 843 384 15.10. 305 225 478 159 87.Z 88 182 207,4 15.1. III 428 IS.9.-15.10. 67 389 44 039 49,0 80 715 7.5. 224 032 13,8.-23.8. 10 032 214 000 265.- 716 771 250,° 7. 1. 1 004 843 15.10. 443 926 ! 560 917 78,z 1924 354931 I45.Z 23.I.-IZ.2. 368 166 23.4. 348 255 19 911 5.6 89 956 211,6 31.12. 198 861 7. S. 77 289 121 572 IZ5,- 81 848 31.19,-Zg.II. 240 033 15.4.-15.K. 16 138 223 895 273,5 526 735 183.7 31. 12. 759 609 23. 4. 441 315 317 794 6o,z L !>>' 2) I»a6i dem (Zeset? bstrekkenä cZen Xassenbestancl clsr Ksidisdanlc vom 4. ?. 1922 I 8. 2Z5) xilt audi das von der Keidisdavli bei einer susländisdiell ^entraliioteiidank niederxsIeAts Qolcl, soweit es ?ur jeilerxeitiAeii treieii VsrtuAiiiiA 6er Keidisoanlc stellt, als l'eil des Kassellbsstancles der KsidisdanK. (Lielie audi h 28 des IjankASset/vs von 1924.) 2l) 2/ (^olcl iu öairen und ZetrÄAe Ins 192? in l(ZnIc1-MgiI<, T'abe/Ze « I; c s t n n cl / II ^ cl II ^ ^VI)- .1 >' >> >^ nin i n s z> e s n in 1 <8p. 5 uncl 8> 1 1 1^ 1 iliircn Vei'j! 4 5 1876 166 486 628 /IK ?/!/! 4u ov» ^V4 11/1 N/1? /MV. 1111 4UA 1 n 551 ? KNK III O1^ VUv 1881 67 724 512 /I? 11 55 55t!/I 4/ Iii? izc>4 /j V1«Z lc>U ?7 N7L 551 ? ^/ U/S,11/ 1886 193 766 665 1 ?/> ?t?? 55?? Isil iZO/ ?K /II L /las 41V MS a/> 55?a »u >?^ü 1891 236 536 887 1 ?K /? ^>?i KL/I Ucil VSU 11? 7/1? /I/IK 11/ /US 44V 1 ? 1 ?a f!i n 1-ü 1O!? I11U 1966 1 L55 «?/! ?L55 IsiZ v^v ooö 1 ?/I 55/155 NQL r ^4 ililö UiilS 1 ?K 55?c> rsS O^i? UOV ? ?/>? 551 v ^ /II/ tllv 1961 1 ?1 Kl 55 K/I? 1/1 vis d4^ 1 /1?L 5555? l H^S Ok)^ 11 55 1 ?n7/1? rriZ r^I_> /^ 55/1K K/II OUV S4l 1962 195 533 964 ?t>??? /»551 ^0>Z U«Z1 Kl ?1 ?77K sr / I.O / /s K?I> ??5> SOU O^U 1963 1 />55t! c>55/> 14o ilizd vdil v? QN/I 55?1 s/ sc)4 Oül «7 755? ??/> S/ /i?^<^^U 1 55?c> 1L7 l iZ/S IS/ 1964 1 55? ??/> O?? l!Zc> ^«^ü ?K/< /IKK 55L55 ^IZ4 4SI öSö V/I c>? 1. !?!?^ 1965 332 777 947 1 55? S?? 1 v? 1I^ ü// IS/ ?/1? ?I>55 ?55? ^U«Z «Zllrl ^«1/ K55 055(Z 5555« Utl Sil!? »Zilv 1966 ?L1 L755 ^S1 v/tl ?7 K?? K?/I ^/ c>^4 ic>? c>LL cicsci ^t?^ sss vsi? ?? 70? /I?N / i)^ ? ??? tL L?0.?KV ^!?0 S/dl /vi? 550. 1 7» ylZt! >Z!? r / s ^i?c> ? ovo />i« -5 SSS Ulv 1969 335 841 563 155 241 355 136 629 953 28 293 936 1916 366 886 182 164 619 385 215 991 563 15 316 169 1911 369 385 765 174 552 893 126 768 324 25 632 329 1912 362 982 568 193 165 243 218 865 273 98 969 648 1913 337 333 818 317 456 657 225 865 436 49 116 311 1914 428 659 346 116 644 233 114 624 423 89 969 866 1915 432 999 963 25 695 616 59 676 311 55 349 829 1916 399 843 911 113 252 371 42 678 199 42 678 199 1917 468 865 197 45 928 866 71 853 554 71 853 554 1918 439 618 926 419 873 791') 431 761 986') 431 761 986') 1919 423 669 586 927 298 166') 1 159 613 269 1 159 613 269 1926 191 894 531 6 445 928 8 266 769 8 266 769 1921 196 679 696 36 694 125 89 576 327 89 576 327 1922 137 263 488 19 226 518 44 997 662 44 997 662 1923 I II 427 664 96 922 855 124 653 367 124 653 367 1924 78 296 552 126 564 749 auslÄiclisctieii IVIiiii^en kür 1924 in Ueic-nsinnivlv L " " ^ anic-Ii I^rÄ^nnA >^ c s 1 n n cl 51. Dexeinlzei' I U >I >' ans öuri^II ciiisliiinliscnen ^Vlünxen in « » es 1 in t (Sp. b und 7) li 7 ^-- 8 -- 36 931 518 62 558 285 99 489 863 42 872 883 1876 1 973 363 14 763 316 16 736 613 71 624 946 1881 29 168 424 7 159 545 36 327 969 287 556 644 1886 58 259 916 872 761 59 132 677 353 821 662 1891 65 963 698 39 666 138 165 563 836 314 352 751 1896 56 944 626 84 877 492 135 821 518 171 662 447 1966 97 564 667 17 169 834 114 613 961 195 523 452 1961 43 416 688 37 467 376 86 883 458 143 653 237 1962 36 684 368 55 494 725 86 179 633 153 268 961 1963 68 486 726 15 314 166 83 794 886 332 767 629 1964 114 714 731 23 236 976 137 945 761 281 849 877 1965 134 967 436 33 748 174 168 655 616 117 171 466 1966 39 436 523 26 591 566 66 622 629 96 252 214 1967 54 297 368 1 992 912 56 296 286 336 168 866 1968 161 736 617 161 736 617 361 652 965 1969 266 277 451 397 883 266 675 334 369 514 664 1916 95 135 995 95 135 995 363 176 274 1911 119 835 625 119 835 625 337 282 538 1912 176 755 125 176 755 125 428 918 439 1913 24 654 557 24 654 557 431 279 156 1914 3 726 482 3 726 482 399 625 268 1915 476 418 683 1916 442 946 569 1917 427 136 731 1918 191 894 531 1919 196 679 696 1926 137 263 488 1921 III 427 664 1922 78 296 552 1923 198 861 361 1924 ') Dai'uiiter ein Lotrae von ZI2 477 000 ^1, velonsr von clei' liu^siscjien 8o7.ialistiselien k^uclerativon Lovjst- >epndlili in ^usküIirnnA cles l^risclensvertinZes von Lrest-I^itovsl^ nn Usutscnlaukl Ae^anlt nncl spnioi' ^einAL ^rtikol XIX clc5 init lloi' 1?ntenminc!N^ <>n ilie Lank von 1''i'nn>IcIinnn?en xn Niinxen der ^alei^väni'un^) Kei<2N8si1ner- münden ^) ?n 3 oII 8 tiAe 8 ein linken ?n dureb- sclinittlicbci' ^ani- an .!">>>' 20 KlarK 10 NarK ?NarK->) insgesamt dsutscbv - .ei^iscke insgesamt ' 5 NarK ? NarK 2 IVlarK 1 KlarK 50 ?l. 20 ?k.2) insgesamt^) ? NarK 50 ?f. aus Aluminium 2? I'f. 20 ?i. °) 10 I'I. ? i'f. 2 I'f. i I'I. i >!^<>^>mi ') deutsciicn i 2 z < S K 7 8 g 10 11 12 13 14 -^- iv 17 18 lg 2l 22 2l! A! 1876 ^ 244 208 178 076') ^ _ — 43 906 _ ^. - — 647 390 633 214 1 884 468 074 1876 1881 105 620 34 431 4 266 150 511 248 630 58 032 306 662 /< i/ii 4 141 6 308 12 083 10 628 8 097 42 561 _ ^ - — 358 235 218 52 863 500 597 1881 1886 115 046 17 208 19 035 161 755 170 380 60 894 231 274 6 477 15 833 23 813 19 594 8582 76 174 _ - — 286 214 132 39 671 469 874 1886 i vr>i Io»1 252 162 16 294 22 263 303 648 158 534 67 434 225 968 /< 4 14 926 26 684 20 729 6620 77 116 ^ - 117 482 152 63 50 864 607 596 1891 1 LN5 l)k^> o »dll 16 580 27 892 19 313 9 021 84 906 - 70 620 180 89 48 1 007 559 174 1896 1 N^I^I 1»uu 392 738 12 531 719 438 329 160 816 3 642 164 458 12 252 19 537 21 879 14 068 1618 77 879 - 239 2 811 633 27 358 4 068 684 734 1900 1 c><11 1»11I 433 369 15 472 68 485 430 149 856 2 149 858 16 746 26 248 25 498 13 471 453 92 453 _ - 481 3 375 571 30 573 5 030 732 771 1901 1 t>51? lun^ 501 633 13 408 552 409 131 283 131 283 27 573 35 214 33 919 13 973 137 121 082 _ - 311 3 073 696 47 248 4 375 809 149 10«^ 1 lin? 1t>uo 464 937 12 643 517 692 166 947 __ 166 947 13 053 17 955 27 749 13 353 — 83 804 ^ >- 90 2 357 853 39 61 3 400 771 843 1903 1 cill/I I»U4 447 815 14 051 505 718 148 315 148 315 20 262 24 195 21759 12 313 — 94 272 - — 1 295 529 22 34 1 880 750 185 1904 1 0N!5 ^dl^Itl 410 435 12 365 470 955 93 287 93 287 oim 38 021 32 621 16 868 — 133 291 - — 696 335 36 37 1104 698 637 1905 1 vsIK ^»>^r> 424 502 11824 _ 489 931 59 280 59 280 1 L 1o o4^ 48 348 40 341 21 666 — 154 930 — - - — 1144 651 III 115 2 021 706 162 1906 i c>nv l»>^« 450 246 17 408 524 668 19 144 19 144 22 912 58 743 44 262 36 161 — 188 366 - — 1 062 404 248 285 1999 734 177 1907 1 NsIL I»(1v 492 439 26 431 ... 576 451 7 445 7 445 39 664 216 63 139 53 619 33 233 — 221 588 - — 3 223 901 322 391 4 837 810 321 1908 1 tINO 1^111» 394 536 16 008 — 466 460 49 086 3 126 75 801 63 431 20 374 243 571 7 4 228 1614 306 462 7 511 717 542 l0N!« 1 stl 1»1U 379 229 15 085 454 433 54 709 5 062 84 092 75 242 18 538 I 272 357 602 — 2 396 1239 143 159 5 612 732 401 1910 1 1923 1924°) 159 687 193 194 352 881 15 180 37118 405 179 1924° Unter den 'falsrbestandsn befanden sicb in den Isliren 187b und 1377 aucb '/z-, '/»-lalerstücks und im .liilire 1878 ^/o-lalerstücke. vis ^ullerkurssetxung 6er Versinstaler und der Versinsdoppsltnler östsrreiebiscben (Zsprägss ist laut LeKanntmacbung des KeicbsKanxlers vom 8. November 1900 (KLLI. 8. 101?) -um 1. Januar 1901 mit Linlösungskrist bis Zl.^är? 1901, diejenige der Vereinstaler dentscben Qsprügss lant lZsKanntmacbung vom 27. luni 1907 (ebenda 8. 401) /um I.Oktober 1907 mit lZinlösungsirist bis ZV. September 1908 erfolgt. Die Verringerung clss lZestandss bangt mit der fortlaufend bewirkten l_smscnmel?nng Zusammen, vis seit dein jabrs 1903 neu verausgabten Z-^larKstüeKs sind lieicbssilbermllnxsn. 2) Oui-vb Verordnung vom 12. 7. 1917 (ULM. 8. 62?) wurden die Zweimarkstücke mit ^usnabme der in t'orm von Denkmünzen geprägten Stücke vom 1. 1. 1918 ab aulisr Kurs gesetzt, die ^ulZsrKurssst^nng aller anderen Neiclis- 5i>l«>rmüu?en (einscbl. der in korm von Denkmünzen geprägten Zweimarkstücke) erfolgte durcb Verordnung v. 1Z. 4. 20 (liOLI. S. S2l). Die Prägungen wurden auf Orund des Ossetxes v. 20. Z. 1924 (KOIZl. I 8. 291) wiederaufgenommen. 3) ^VuKer ivurs gesetzt auk Orund des Oesedes vom 1. jnni 1900 (KOM. 8. 2?0, Artikel I bis III), und xwar ist die ^uHsrlcurssstxung der ?-NarK-8tüeKe in (Zold erfolgt laut lZeKanntmacbung des lieieliskan/.lers vom 1?. luni 1900 (ebenda S. 2ZZ), dieienige der 20-?kennig-8tüclce aus 3ilbsr und Nickel laut lZeKanntmacbung vom ZI. Oktober 1901 (ebenda 8.48b) K?n. vom Ib. Oktober 1902 (ebenda 8. 2b7). 4) lZinscnIieMcli der in den anderen 3palten nickt sntlialteneu unsortierten^lünxen,insbesondere auebderLrsatx- münxen. 8tatistiscbs Angaben der Oetails sind nicbt vorbanden: bexüglicb der Lestände an (Zoldmtin^en xu 20, 10 und ? l^lark, der dsutscben und östsrrsicbiselien laler sowie der Älbsrmüni'.sn /.u ?, 2, 1 UarK und xu 50 und 20 Pfennig kür das >alir 187b, bexüglicb der Keicbssilbermün?en und sonstigen Scbeidemllnxen kür die labre 192? und 1924. vis ?rügl!,^ der'NicKelmünxen 2u 20 ?kennig bat im labre 1887, diejenige der NicKelmüuxen ?.u 2? ?lennig im labre 1909 begoim, >>, ">) ^Vegen der sortscbreitenden Entwertung obne Vergleicbswert. °) Vurcliscbnitt der 11 ^Voclien seit der ^VirKsamKeit des neuen IZanKgesetxes (II. 1». bis ?I. 12.). 7abe//e 70 I^otenuinlauf im Millen 8 p Ä n 11 » II ^ I_)ui'M»c'Ni> ittlicliei' HÄelisiei- Umlaut iXiecl >'i^ slei' I. >>i!in>! x^visc^ien clein Iiüclisten IHmIcinl 11 »cl iiieclii^steiil^iiilii u > .>ctll1' (8p. 5 unä 7) in I^ro^entön in I'ru/.eui^u >><^ «!»>'(!>- Lew," I-cl^ Dutum Izeli'n^ Datum Ueii'u^ Leii >" ^ -^- Maines 187t> ^in!aul^ ^> 2 3 ! 5 g 7 --- -"- 1m.-encl U 7-.u^,»> !U >i,.„«.>».> » -I»»5en.I U 1876 684 866 IUU,-> 30. 6. 777 677 15. 3. 621 089 156 588 22.9 1881 739 727 108,» 31.12. 859 388 23. 2. 663 792 195 596 26.4 1886 802 178 117,1 31.12. 1 009 523 23. 2. 679 963 329 560 41,- 1891 971 666 I4i,s 31.12. 1 122 530 23. 2. 888 634 233 896 24.- 1896 1 083 497 158.- 31.12. 1 257 925 23. 2. 973 484 284 441 26.- 1900 1138 561 166,2 31.12. 1 409 945 23. 2. 1 006 052 403 893 Z5.5 1901 1 190 264 i7Z,s 31.12. 1 465 787 15. 3. 1 044 827 420 960 Z5.4 1902 1 229 623 179,5 31.12. 1 516 469 23. 2. 1 075 973 440 496 Z5.» 1903 1 248 718 I82.Z 31.12. 1 565 490 23. 2. 1 109 720 455 770 36,5 1904 1 288 549 188,1 31.12. 1 599 784 23. 2. 1 137 918 461 866 55.« 1905 1 335 701 195,° 30. 9. 1 682 646 23. 2. 1 163 854 518 792 Z8.« 1906 1 387 237 2(12,6 31.12. 1 775 898 23. 2. 1 200 279 575 619 4>,5 1907 1 478 783 215,9 31.12. 1 885 922 23. 2. 1 1 »1< 611 005 4i,Z 1908 1 524 142 31.12. 1 975 390 22. 2. 1 313 934 661 456 4Z.4 1909 1 576 532 2Z»,2 31.12. 2 071 512 23.2. 1 332 726 738 786 4Ü,<> 1910 1 605 882 2Z4.5 31.12. 2 072 766 23.2. 1 379 455 693 311 4Z.- 1911 1 663 615 242,9 30. 9. 2 295 199 23. 2. 1 372 185 923 014 55.5 1912 1781999 260 2 31.12. 2 519 378 23. 2. 1 487 417 1 031 961 57,9 1913 1 958 173 285>9 31.12. 2 593 445 22. 2. 1 711 700 881 745 45," 1914 2 917 603 42f>,° 31.12. 5 045 899 23. 2. 1 734 699 3 311 200 I 1.^,5 1915 5 409 323 789.» 31.12. 6 917 922 23.1. 4 483 688 2 434 234 45," 1916 6 871 153 1 »c>z,z 30.12. 8 054 652 22.1. 6 274 095 1 780 557 25.9 1917 9 010 296 1 Zi5,- 31.12. 11467 749 23.1. 7 650 783 3 816 966 42,4 1918 13 681 595 1 997,7 31.12. 22 187 815 23.1. 10 918 832 11 268 983 82.4 1919 27 987 808 4 086,6 31.12. 35 698 369 7.1. 22 336 844 13 361 525 47.7 1920 52 435 298 7 656,3 31.12. 68 805 008 7.1. 35 632 993 33 172 015 6Z.Z 1921 78 619 471 ^ 1 479,5 31.12. 113 639 464 23. 2. 65 519 877 48 119 587 61.- >IMi,„'l>>!,. IU 1922 30.12. 1 280,1 I nlüonl'» ^> 23.1. 111,9 1923 Isu^eixl -AUK 31.12. 496.5 6.1. 1 336,5 l imüeml AT 1924 1 068 465 156,° 31.12. 1 941 440 23.1. 457 191 1 484 249 -Z8,.. 26 27 Tabelle N 8tüeI^e1uiiK des ^loten- uinl^uks am ^I^ressdilul^ ) öeträ^e m ^lsilc (ü e 8 A IN t - N n r ^ - j>s 0 t e n X II ^iiler-^oten lZnde j?II Unrli nm^rccilni'i) des des sabres ' Stück IZetrag Ltüelc IZetrag- '"e,iwn lies Lrs-iint- llwl-uls StücK lZetrag i» i'>» /'t'Nll'N lies umkuk Ztüclc Letrag in I'm- -enti-n Le- iunk Ztüelc lzstrag in ücnten '^e- "um'!' stüclc lzetrag in 1>IN- />»„» Le- Ltüelc Betrag >,. I',n- /('»«>'„ Le- ^,u>K ,>->!>- res 1 2 z 4 S K 7 8 !! 10 u 'lZ 1Z Ii 1ü Iii 17 >^ «> 20 22 1876 4 176 383 766 107 140 226 391 226 391 660 29.K 361 059 180 529 500 2ZK 3 554 283 355 428 300 46,4 28 65» 3 758 340 ",5 1876 1881 5 465 042 859 385 925 267 588 267 588 000 31.- 195 642 97 821 »0» 11,4 4 920 300 492 030 000 57,3 — — — — 21 512 1 946 925 c>,2 1881 1886 6 428 342^ 1 009 521705 377 785^ 377 785 500 37.4 67 275 33 637 56» 5 962 857 596 285 70» 59.- — — — 2» 425 1 813 605 0,2 1886 1891 7 768 778^ 1 122 529 380 380 694^ 380 694 56» 33.S 23 165 11 582 50» l'i 7 284 984 728 498 40» 64,8 19 935 1 753 980 0,2 1891 1896 8 941 895'/5 1257 926 615 403 916^ 403 916 566 32,- 1120 566 606 0,04 8 517 134 851 713 40» 67,7 — — — -- — 19 725 1 736 115 ",-4 1896 i960 16 666 782^ 1 469 945 746 381 421 381 42166» 27,' 563 281 560 0,0- 10 265 250^ 1 »26 525 05» 72,8 19 548 1 718 190 n,,2 1900 1901 11 601 088 1 465 786 900 406 309 466 369 »00 27,7 10 594 779 1 059 477 300 72.Z 1301 1962 11 412 726 1 516 469 100 416 885 416 885 600 27,5 10 995 841 1 099 584 100 72,5 1302 1903 11 888 991^ 1 565 488 850 418 433 418 433 000 26,7 11470 558^Z 1 147 055 850 73.Z — 1903 1964 12 236 247 56 1599 786 350 418 624 418 624 000 26,2 11811 623^ 1 181162 350 73.8 — 1904 1965 12 749 148 1656 682 266 424 186 424 186 666 25,6 12 324 962 1 232 496 200 74,4 1305 1966 16 149 666 1 775 896 626 396 628 396 628 000 22,z 12 907 616 1 290 761 600 72,7 I »53 73» 52 686 500 3,° 1 791 »26 35 826 526 2,o 1906 1967 23 296 189^ 1 885 921 030 334 241 334 241 000 17.7 12 612 367^ 1 261 236 750 66,s 2 785 722 139 286 106 7,4 7 557 859 151157 180 8.° 1907 1968 23 510 980 1 975 389 895 383 560 383 566 666 19.4 13 086 799 1 308 679 95» 66,- 2 744 584^ 137 229 225 7.° 7 296 »36 145 920 720 7,4 1908 1969 24 272 474^ 2 071 511 785 387 624 387 624 600 18.7 14 017 234 1 401 723 400 67,7 2 827 068^- 141 353 425 6,8 7 »40 548 140 810 960 6.8 1303 1910 24 108 152 2 072 766 47» 376 952 37» 952 »00 I7,s 14 272 371 1 427 237 100 68.8 2 842 693 142 134 650 6.9 6 622 136 132 442 726 6.4 1310 1911 28 688 398 2 250 564 170 375 287 375 287 »00 16,7 15 082 684 1 508 268 40» 67.° 3 413 341 17» 667 05» 7,s 9 817 686 196 341726 8,7 1311 1912 36 761 733 2 519 378 350 396 959 390 959 000 I5.S 15 894 663 1 589 466 36» 63.. 4 314 361 215 718 »5» 8.6 16 161 750 323 235 66» 12,8 1312 1913 41 829 146 2 593 444 840 395 338 395 338 000 15,- 15 162 848 1 516 284 800 58,z 5 213 432 266 671 66» 10., 21 057 522 42115» 44» 16,2 1913 1914 III 384 692 5 045 899 390 680 943 686 943 660 IZ.5 22 371 753 2 237 175 300 44,3 12 038 »39 601 901950 II.? 76 293 357 1 525 879 140 30,3 1914 1915 144 683 223 6 917 921 600 1 243 403 1 243 403 066 18,° 28 665 284 2 866 528 400 41.4 17 483 316 874 165 806 12,6 36 691 226 1 933 824 400 28,° 1915 1916 158 929 317 8 054 652 090 1 546 106 1 546 166 660 19.2 35 016 841 3 501 684 160 43,5 18 651 153 932 557 650 ll.s 103 715 217 2 074 304 340 25,7 1916 1917 195 273 866 11 467 748 876 3 622 462 3 022 402 00» 26.4 43 360 780 4 936 078 000 43,° 21 715 213 1 085 760 656 9.s 121175 411 2 423 508 220 21,1 1917 1918 1919 315 332178 482 550 034 22 191 592 236 35 698 369 126 7 376 649 11 170 036 7 370 649 600 11170 036 000 33,- ZI.Z 73132 437 107 369 376 7 313 249 700 10 736 997 600 33,° 30,- 93 703 763 217 037 836 4 685 188 15» 10 851891 800 21.- 30,4 141125 269 146 972 186 2 822 505 380 2 939 443 720 12,7 8,2 IVIarK-IVaten ?u 10 Ivlailc 1918 1919 1926 929 402 906 68 865 007 550 21 268 303 21 268 303 000 Z0.8 141486 721 14 148 672 166 20,S 603 836 677 30 191 803 850 43,9 162 751 655 3 255 021 100 4,7 12» 75» 1 207 500 1920 1921 1 084 815 840 113 639 464 166 51 273 090 51 273 690 000 45,- 402 302 850 46 236 285 »00 35,4 350 778 219 17 538 910 350 15,4 179 256 134 3 585 122 680 3,2 101 205 547 1 »12 »55 47» 0,9 1921 ?ür die l^abre 1922 bis 1924 siebe labell e Nr. 12 ^) Die vor dem labre 1876 ausgegebenen, ievveils noeb im Ilmlauk bslindliebeu luvten der ?eul-isclien Lank 211 lv00 und 100 >>IarI< sind bis ?um ^abre 1900 in den entsorsebeuden Loaltsn dieser 1'abells mit entbaltsn. Oleicb den auk 'I'alei'wäbi'ung lautenden iXotsn siucl aueb solcbe ?u ZOO IVlarlv mir von der ?reuüiseben Lank emittiert worden. Die 1>Ioten der ?> eullisclieu Laulc waren naeb K t des Abtretungsvertrags vom 17./18. Nai 187? und § t des Ltatuts der lienbsbiii>>< vom 2i, iVIai 187? in allen recbtlicben Le/iebungen den Lsicbsbanlinoten gleicbgsstellt (vgl. die Lslcannt- macbuug des LeicbsKan?Iers v. 16. Dezember 187?, LQLI. 3. 787). Oer Artikel 9 der Lanligesetxnovelle vom 7. luui 1399 bezweckte die völlige Beseitigung der luvten der Lreuliiseben Lank ans der Lilan?.; aus (Zrund dess<>,i /,-ild» die lieiclislinnlc am 1. Januar 1901 an das lisicli einen öetrax, der dem 1>ienn>verte der noeli im I^mlauk belind- lieben i>Ioten der ?reukiscben Lank entspracb. Vom xleicben >5eitnun1it an wurden diese i>ioten in den IVotenumlauk der lieicbsbanlc nielit mebr einxersebnot. — Die inebi'faeb ausgewiesenen lialben Ltüclie rubren daber, dak die KeiebsbauK über ibrs Verpkliebtunx gemäü lZL. K 4 ^bs. 2 binans in den lallen, in denen ibr die Ilallie einer iXote flräsentiert wurde, die rlültte ibres öetraxes aus/iablte; die anders Hallte erscbeint dann als noeb im I^mlauk I)esindlie!i. 2« ^tüc^eluliA cles I^oteii^^ulc^lts cun ^ncle c^ei' ^in^eliieu ------ IVI^I'I? Nai --^ ^uni I 2 -I z n 7 l 922 sNetriiAe 10 Ks.......... 20 „.......... 50 „.......... 1»0 „.......... 500 ,........... 1 000 „.......... 5 000 „.......... 10 000 ,........... 1010 3 557 15 641 41433 53 735 1034 3 541 14 457 43 687 57 307 1068 3 518 13 215 48 090 64 780 1125 3 500 13 043 53 088 69 664 1184 3 479 15 770 57 005 74 491 20 1266 3 462 19 811 60 829 79 814 4 030 Le«iIIIl1 noil'llll mliini 115 376 120 026 130 671 140 420 151 949 169 212 ' l li-i? /,< . - 1.?^ 1l'i>l!i> 10 >>.......... 20 ,........... ',0............ 100 ,........... 500 ,........... 1000 „.......... sooo ,........... 10 000............ 20000............ 50000 ,........... 100 000 „.......... 200000 „.......... 500000 ,........... 1 Klilli,.» Kl....... 2 Ksillionen KI...... 5 „ ,....... 2 19 69 161 1 020 94 616 — — — y 19 70 169 1163 755 768 563 — — 2 3 18 65 138 1097 1314 861 330 1662 28 — — 2 3 17 62 109 940 1310 863 985 1 731 524 — 2 4 16 60 93 854 1 280 863 1 848 1785 1759 — 2 3 16 60 91 828 1532 1 018 4 624 3178 5 939 — — 10 .. „...... 20 ,, ,,...... 50 . ........ 100 „....... . 500 „ „...... 5 K1i>>i-n.l.^. Kl...... 10 — — — — — — 20 .. „...... so 100 „ „...... 200 ,......... 500 — — — — — Le^-iintnoienuniluni 1984 3 513 5 518 6 546 8 564 17 291 1924 (IZetrüxe in IjiUioix'» 500 I^lilliurlien N nn<> xvlniiier 1 Billion 2 Billionen „...... s „ 10 .. .. b-n. 10 20 .. .. „ 20 „ 50 .. .. ,. 50 .. 100 .. .. ., 100 .. (lesaintnotenninlank 483 674 521 587 874 527 689 864 440 776 948 638 926 873 544 1097 308 572 Uber clie OlieclerunA 6s8 ^otenuinlllnks nack 6sn Notenabscknitten lieZen kür clie Tsit von November 192? bis einsclilieüliVli lnli 1924 Keine ^.uf?eicknunAen vor. Nonate in cleii ^Kren 1922 di8 1924^) 29 Tabelle 12 luli 7>.u^n«t LopteinKei' Olvtoliei' ^oveinkei- De^emlzei' In .VI>5<>>i>iii,'i> xu. 8 g m li i-i Millionen 51arl<) 1327 1418 1580 1638 1701 1759 10 KI 3 461 3 404 3 562 3 529 3 462 3 328 20 .. 21747 22 474 23 208 22 755 21 593 20 583 50 ,. 63 687 66 439 69 760 71 607 71 255 71177 100 .. 11 662 35 465 68 466 101 443 133 861 500 „ 84 335 91133 98 083 132 573 262 000 584 817 100» ., 38 422 5 000 „ 15 238 41617 85 212 168 889 292 632 426 148 10 000 „ 189 795 238 147 316 870 469 457 754 086 1 280 095 (iesaintnoten um >nu> in KliIIiiiro!en Narlc) 2 2 1 1 10 KI 3 3 3 3 20 15 13 12 5 50 59 55 47 2 100 90 94 75 7 500 973 848 844 615 1000 2 652 2 662 2153 77 5 000 2 759 2 778 2 024 1440 1» 000 11192 14 319 11 684 8 008 20 000 7 758 9 800 9 095 6 295 50 000 11167 23 840 25 472 22 504 100 000 3 896 3 711 5 804 200 »00 3 564 22 757 44 416 473 109 500 000 Million 5l 83 60 423 218 868 183 444 1 106 661 707 165 1 047 164 2 KlUlionen IVl 3 278 75 749 467 448 225 684 5 64 805 4 078 762 4 751 017 10 93 161 2 175 941 3 883 397 20 181 334 4 702 446 26 611166 50 1 833 092 29 731 580 100 2 088 778 167 317 357 500 KlilUni'lK' K! 11 856 778 211 662 170 1 75 729110 5 Klilliiirclen KI 498 805 850 10 496 457 900 605 976 900 20 50 303 666 800 100 200 70 255 500 500 43 595 663 200 28 228 815 2 496 822 909 400 267 640 302 496 507 424 772 (?e»aintnoteini mlinis in Keieli5inarl<1 16 668 507 . 10 553 064 13 039 431 9 128 358 7 554 771 500 Klilliarclen 51 m»I »einher 15 198 285 9 052 106 4 814 456 2 946 689 1 441 228 1 Billion 54 634 424 36 498 164 23 438 814 14 254 524 7 961 002 2 Billionen „ 154 228 280 179 536 520 200 805 555 201847 060 178 717 005 5 .. .. . 440 175 650 471 304 560 516 723 510 538 227 570 545 008 970 10 „ „ Ii/w. 10-DK 344 675 800 376 265 340 420 969 940 458 799 500 520 046 120 20 .. .. .. 20 .. 241 446 200 263 251 200 348 738 950 373 432 250 403 417 90» 50 .. .. ,. 50 ., 124 868 100 168 049 700 252 399 400 264 564 000 277 293 100 160 100 .. 1211038 485 1391895 246 1 520 510 654 1780 930 056 1 863 199 951 1 941 440 096 Lesaintnoleuumlaul 30 Tabelle N Hn^edee^ter ^otemimlau^ li) Ouieli den Laivoriat naeli § 17 cles vom 14. 1875') nicl^t gecleel^tsi' oder iil^eiclec'lvter^) I^vtenunilaul") Leträxe in lausend Naiic Lpannnnx > >>>,. Il>IIl ! )>n'>!>5<'!nuti!ii!>l'>' LtancI Hülster LtancI iXieclriAster Ltancl zwischen clam Iiücksten uucl nieclrixsten stand (Spulte ? uncl 7> ^6uÄ.°" lÄt7°umwuK Letrax .!", /M» "^ ^n>„'t>5 1876 Datum LetraA Datum Lstrag LstrsZ > 2 Z 1 3 l> 7 8 g 1876 1 H/t VHH ^>Z^t OlZO I00,o 7 1 «. ^. 5>^H /<5>1 ^!Z>Z "-tvl. 7 K /. v. KK/i <-t>-t (Zv^t Yi^cz ^->>7 ^UL SO« 3^,4 1881 1/I/t z^. 1^^. ^1 H ^ö. ^. ->c> 077 so vi« ?77 ^>Q? ^/ / >l»^ 37,5 1886 89 832 66,6 31 12 323 482 23 2 nr;? — HKQ l^H/< SV» öS'-t 46,1 1891 l^K iZV rlrll 4i,s 7 1 >. ^. ?7l1 KH? ?H 0 ^c>. 0. ^7 INI — t>« IUI H?7 c>HH s^/ Uc>c> 33,7 1896 169 274 125,5 31.12. 437 040 23. 2. — 14 385 452 025 41.7 1900 ?c>L ^vc) ^tvl. 22I,z Hl 1? St.. l^. c?KH 11? vvci 11^5 ?H ? ^O. ^. 1 y-, ^x:^ 1-^0 ddtl 539 562 47,4 1901 254 073 188.4 31.12. 579 277 15. 6. 56 060 523 217 44,° 1902 221 006 163,9 31.12. 709 352 23. 2. — 31745 741 097 60,z 1903 316 653 234,» 31.12. 753 394 23. 2. III 061 642 333 5i,4 1904 335 868 249,1 30. 9. 783 032 23. 2. 128 379 654 653 50.» 1905 336 590 249,6 30. 9. 929 072 23. 2. — 12 92g 942 001 70,5 1906 460 047 Z4i,- 31.12. 1 059 612 23. 2. 154 205 905 407 65.Z 1907 552 939 410,° 31.12. 1 106 304 23. 2. 280 304 826 000 55,s 1908 437 963 Z24.7 31.12. 937 727 23. 8. 177 769 759 958 49,s 1909 462 919 343.Z 31.12. 1 100 641 23. 2. 118 348 982 293, 62,z 1910 485 794 Z6o,z 31.12. 1 097 069 23. 2. 158 927 938 142 58.4 1911 478 625 355.° 30. 9. 1 264 936 23. 2. 91 669 1173 267 70,5 1912 539 286 400,0 31.12. 1 466 619 22. 6. 162 017 1 304 602 73.- 1913 575 359 426,6 7.1. 1 136 359 22.11. 236 658 899 701 45,s 1914 942 160 698,9 30. 8. 2 444 792 23. 2. — 9 367 2 454 159 84,1 1915 2 524 621 1 872,4 15.12. 3 304 449 15. 4. 1 777 600 1 526 849 28,2 1916 3 886 811 2 882,7 30.12. 5 095 771 15. 4. 2 984 883 2 110 888 30.7 1917 5 858 164 4 Z44.8 31.12. 7 565 023 23.1. 4 788 873 2 776 150 Z0,8 1918 9 028 451 6 696,0 31.12. 14 638 729 23.1. 7 192 545 7 446 184 S4,4 1919 18 472 270 i z 700,1 31.12. 23 563 093 7.1. 14 744 629 8 818 464 3i.5 1920 34 601 949 25 662,8 23.12. 44 559 080 7.1. 23 518 886 21 040 194 40,1 i) ^urch ^eset? v. 4.8. 1914 (KLöl. 3. Z40) sinä mit Le^ux auk 6en Larvorrst äie DarlelrnsKasssnscksine den lisicnskssssnsckeinen gtsickZestellt vorcien. ^) Die überdeckten luvten sinä änrck ketten Druck mit vorgesetztem ^inus^sicksn nervorsenoben ') Durck z t 6es (Zeset^es v. 4.8.1914 8. Z27) vurcte clie ^otensteuer kür 6ie Ksicksbanlc vorübersslisncl autAenoven. ^ 3/ ^Vocü Tabelle ^ UnAecleel^ter ^oteimmlauf ") Iz) Oureli den Barvorrat nacli § 9 lies vom 14. 187? niclit tzsdec^tsr oder überdeckter') I^eteiruinlauk') Betrüge in l'auseQcl U a r Ic 8 p a n 111 n e Oui-llisc^inittlic-Iier /,>viüiiic>n clein Iiiii>i»ten uixl Ltancl Ilöcli»ter LtancI ^ieclrigster Ltancl nieclrigsteil ? u» >!tin>7> ^'Iir Lstrax .w//i^'/>>". Datum öetl'üA ---- Dutum t?etrc>A Leti-ax ^«wm.Iüwu". ^>!>I'I!S 1876 < !-,>>, ^>,^> i ---- 8 !> 1 K7K Ig« v 120 016 100,0 7.1. 242 201 7. 6. 29 739 «iicz >«L>i> /I/ 4r>^ 31,° 1 SSI ISSI 125 432 I«4,5 31.12. 299 969 7. 3. 13 376 c)O5> I^Q? ^ov ö»c> ^ 30,7 1KKK Ivvv 77 691 64.7 31.12. 308 999 23. 2. — 56 888 -zc>!^ LLV OviZ 00« 45,6 1 5i gi f> O^v VI» 33,6 1 KlZK lotiv 158 190 IZI.8 31.12. 427 547 23. 2. — 23K83 /ir^i 4iZl 41,6 ic>nI 284 711 2Z7.2 31.12. 649 317 23. 2. III 590 00 i 47,- 1 alll 243 075 202,6 30. 9. 568 608 15. 6. 43 574 525 034 44.- 1 c>s>? Iti^I^ 211 443 176,2 31.12. 701 639 23. 2. — 41388 743 027 60,4 1903 306 210 255,- 31.12. 744 953 23. 2. 102 006 642 947 51.5 1904 316 486 26Z.7 30. 9. 775 044 23. 2. III 204 663 840 5i,5 1905 316 466 26Z.7 30. 9. 920 285 23. 2. — 38 971 959 256 71,8 1906 438 461 Z65,4 31.12. 1 045 476 23. 2. 126 136 919 340 66,z 1907 531 056 442,5 31.12. 1 098 805 23. 2. 248 242 850 563 57.5 1908 415 319 346,1 31.12. 927 625 22. 8. 148 890 778 735 5i.- 1909 440 964 367,4 31.12. 1 090 725 23. 2. 87 905 1 002 820 63.6 1910 462 255 385.- 31.12. 1 084 386 23. 2. 126 054 958 332 59.7 1911 453 390 377,8 30. 9. 1 253 997 23. 2. 56 424 1 197 573 72.° 1912 511 986 426,6 31.12. 1 453 852 22. 6. 124 536 1 329 316 74.6 1913 548 485 457,i 7.1. 1 108 038 22.11. 203 222 904 816 46,- 1914 918 845 765,s 30. 8. 2 435 450 23. 2. — 4121K 2 476 666 84,9 1915 2 507 295 2 089,1 15.12. 3 285 415 15. 4. 1 738 022 1 547 393 28,6 1916 3 876 078 3 229,6 30.12. 5 094 377 15. 4. 2 965 035 2 129 342 3i.° 1917 5 853 536 4 877,2 31.12. 7 564 349 23.1. 4 781 315 2 783 034 30,9 1918 9 024 973 7 519,« 31.12. 14 635 821 23.1. 7 185 971 7 449 850 54.5 1919 18 467 962 15 387,s 31.12. 23 561119 7.1. 14 740 886 8 820 233 3i.5 1920 34 599 630 28 829,- 23.12. 44 556 640 7.1. 23 516 048 21 040 592 40,1 *) ^nmerliunAe n sielis labells 32 Tabelle 14 l^iiAeclee^ter ^otenunilauk Din'tl, tlen NetallvoiIcit ^) nickt »ec^eckter oclsi' ukerclecklei') I^ntenumliuii 1Z e t iä e in tausend ZVl a r I< - — I-iI'r Duixlu^liuittlicuer LtancI in I'> (>/,Icu Hcxtister ZtancI Datum Letrag .Xit>'i^t(!r Ltaucl Datum Letra^ 8 pannunK zwischen cleiu Iiiiliiüten uucl niecliigsten 3tancl 7> Letra^ iVotcinimwük >, IN. 5,>, 2> 1 „ 4 7 « !I 1876 174 273 ic>o,o 7.1. 269 667 7.6. 87 976 181 631 26,4 1881 182 978 io5.» 31.12. 344 948 23. 2. 76 811 268 137 Z6,- 1886 169 673 Ü2,6 31.12. 346 614 23. 2. - 24 326 364 346 45,4 1891 77 877 44.7 7 1 /. 1. ?K7 jZK? ^St SvO K ^>Z. O. _ g^g 321 909 1 O.?> 1896 191 569 109,9 31.12. 453 349 22. 2. 8 491 444 858 41,- 1966 321 424 184,4 31.12. 686 115 23. 2. 148 694 532 621 46,7 1961 278 853 160,0 36. 9. 599 985 15. 6. 85 735 514 256 43>- 1962 247 421 142,0 31.12. 736 346 23.2. — 4 944 735 296 59.« 1963 343 771 I97.Z 31.12. 772 631 23. 2. 146 715 631 316 50,6 1964 361 886 207,7 36. 9. 865 924 23. 2. 157 133 648 791 50,4 1905 362 742 208,1 36. 9. 950 431 23. 2. 16 259 934 172 69,? 1966 496 271 284,7 31.12. 1 116 881 23. 2. 181 859 929 622 67,° 1967 635 443 3"4,6 31.12. 1181 743 23. 2. 356 766 836 983 56.- 1968 565 677 289,? 31.12. 995 243 23. 8. 245 387 749 856 49.- 1969 536 199 Z04,- 31.12. 1 156 332 23. 2. 189 996 966 336 6i.z 1916 556 679 ZI5.6 31.12. 1 148 754 23. 2. 229 639 919 715 57.Z 1911 534 373 zo6,6 36. 9. 1 299 946 23. 2. 159 793 1146 147 08.5 1912 578 464 ZZi.« 31.12. 1 482 343 22. 6. 210 949 1 271 394 7i,Z 1913 667 569 348,6 7.1. 1 155 765 22.11. 296 669 859 696 43,? 1914 1 261145 689.. 31.12. 2 916 223 23. 2. 66 869 2 849 354 97,6 1915 3 664 869 1 724.- 31.12. 4 446 664 23. 2. 2 332 364 2 168 366 39.» 1916 4 365 166 2 504,« 36.12. 5 517 866 22.1. 3 781 763 1 736 097 25.Z 1917 6 477 697 Z7i7,° 31.12. 8 879 813 23.1. 5 116 474 3 769 339 41,8 1918 11194 614 6 423.Z 31.12. 19 995 648 23.1. 8 398 255 11 567 393 84,1 1919 26 474 242 15 191,2 31.12. 34 588 356 7.1. 26 657 276 14 531 674 5i.o 1926 51 331 261 29 454,5 31.12. 67 767 599 7.1. 34 523 476 33 184 123 6z,z '> '> lin Linne cls8 LanIiAesetxes v. 14. ?. 1875. Die iideiclecktsu IVoten sincl clni-cji fetten DiucZc mit vni'Aosetxtein Ninus^sicnen nsrvorAeiiotien, 33 Die LeanspruenunK der Nittel der I^eielislzanl^ an Vierte1jaQr8aI)8eIi1u6taK6ii von 1876 Kis 1914 (?llll! cten^I^oten rsn Narlc Vor^.e in 6er >ei?,tcr. ^-ocke^ir? Millionen U-.rK j ?n? n ?ro?ente ^i» 6er ^bn-Kme um Lank- cliskont ain Viertel NarKt- clislcont inlirsscnluli 1 8 0 ^ in >" 1876 IV. ^ ^« ^,« - s>^>/< s> ^c)4,-^ --- 142,3 --- a 7Z,Z 8c>,i 6,8 /Q Q 182,6 117^! ^.-5 . »5,- -7^ » 10,9 5 4 /4 1886 IV. K ^t,c? il c>Ud>,^ 160,4 1 /iL K ^4c?,c1 6c>,4 81 8 12,4 r< iZ /I 4 1891 IV. ?c>? i -^i?^.^. 1 7 Ivu,/ Kl 1^ vl.ii 1 ?Q y ^^.^ „ 9Z,s 10^) 4 / 1896 IV. ?c»r> /> ^VS,4 4^/,>Z ?1 ^> K ^Itl.v ?t K ^ QU.7 14,7 t) /« 4 1900 III. ? ^i?ü,4 c> iZSiZ,^ ?/I7 /< ^54« ,4 H^L ^ OSS.il 5",4 77,^ 21,4 1: >Z ^t-/ 4 /2 IV. ?c>? /< ^!?S,4 K/ o ^SS.c? 5Z,s 69/' 15,7 tz /t'/ 4 /» 1901 III, /tKii ti ^tvu,u ^KK K iZVS,v 1 N S<>1,U 6ti, z »Z»5 2Z.2 4 ri-/ 6 IV. /Itis, tl ^t> ti,u K?1 n I,t) i c>k v l»ci,s /t?/t? ^t^^t,-^ - 5^,5 ^ 0^.9 24,4 r> S -)''/ ^ /» IV. 470 0 701 6 ? /i >?Q^,,9 17,- /« < 1903 III. /t7H s> ^t» n v^4,^ 1 Ir>v,u N c8 « ^? ^ 5^,7 24.9 /I 4 -^^/ >1 /1 '^'/ 6 /ü IV. /t7H 5> ^> o « 44,!1 ? o Qsv.» H^/< <1 0O4,U 52,4 70,5 18,1 /< 4 1904 III. 470 0 77l^ II « «i),>^ ?iic> K 0vr>.r) /tk^ ^t>Zi1,^i 5^>s 75,9 24,4 /< 59,^ 79.° 19,2 iZ ^> /4 1905 III. 470 0 ^ 7 0/ ^^t? K iZ^t^,IZ 45,Z 71,6 66 6 26,z /< 4 «i-/ 0 /'2 IV. 472 8 K?^ K cz^il.IZ /IKQ K 4v!1,t1 ^^>K sl «Ziliz,^ 5L>,2 16,4 5! >Z ä'/ / > 1906 III. 472 8 tl« ci,^> ^ 4vcz,i1 5>i1H 7 t>U!?, i 42,6 66'1 2Z,5 iZ ^/ ^ /4 IV. K 4« -^,0 1 ^» ^ U4i1.il KK/I K vvKK? sov,^ L 4>zr,o ^^/t ^ !1«1^t,^t 45,v 6c),8 2Z.9 ^i^/ r> 5'/ " /4 IV. 472 8 1 098,8 742,8 H5>f> ll OiZIZ,^ 41 7 52,7 84.6 11 c> 7'/. 6'/4 1908 III. 472 8 793,5 225^7 567 8 58.2 ^>6 ^ ^^-,4 4 3'/. IV. 472 8 927,6 435,4 492 2 5Z,° 72,6 19,6 4 2'/. 1909 III. 472^8 1 043.1 381.9 661^2 48,4 74,9 26,5 4 3'/2 IV. 472,8 1 090.7 561.5 529,2 47,Z 65,7 18,4 5 3'/4 1910 III. 472,8 1 081.2 417,2 664,0 47,4 7Z.- 25.7 5 4'/» IV. 472,8 1 084,4 528,0 556,4 47,7 67.5 19.8 5 4 1911 I. 750,0 843,7 112,0 731.7 57,2 92,° 34.« 4 3'/2 II. 750,0 778,1 144,5 633.6 60,4 90,- 29.» 4 3'/. III. 750,0 1 254,0 480,3 773,7 45,4 7l.4 26,-, 5 4'/- IV. 750,0 1 202,0 673,9 528.1 46,6 62,7 16,1 5 4-/» 1912 I. 750,0 900,3 208,4 691,9 57.- 86,z 29.4 5 4'/. II. 750,0 814,4 124,5 689,9 61,0 92,° 4V- 4'/< III. 750,0 1 089,1 356,7 732,4 52,- 79,° 26,9 4'/. 4'/. IV. 750,0 1 453,8 954,1 499,7 42.Z 5Z,- 10,9 6 5'/4 1913 I. 750.0 1 088,4 479,9 608,5 5Z.- 7Z.° 19,8 6 5'/4 II. 750,0 . 925.7 284,0 641,7 60.0 8Z.8 2Z.8 6 5'/2 III. 750,0 996,8 292,2 704,6 59.4 84,2 24,8 6 5V. IV. 750,0 1 087,7 472,7 615,0 58.. 76,9 l8,3 5 4'/4 1914 I. 750,0 779,2 11,6 767,6 67.S 99.Z Zl>4 4 3 II. 750,0 716,5 — 11.0 727,5 70,- 100,6 Z0.4 4 3 ^) Das ist 6er Barvorrat im Linns 6es § 9 cles alten LanIcAesetxes, also einscklielllien cler Koten anderer 6eutscne>' öanlcen. InlolAe cler vsrliältnisinälli!? xerinssen Luminen clieser Koten ^veiclit clie OscKunx clnrcli clen Barvorrat nacli K 17 6es alten Lanlcgeset^es nur urnvesentlicli von clen obigen ^ikkern ab. Loispielsvveise betrug clieseI)eclcunA ain Zt. Oexeinber 190b, 6ern ?age 6er niedrigsten bis xuin Xriegsausbruck vorgeli I) ecI< 11 i> ^ cl 11 ie Ii den 15 ii I' V 0 1' 1' n 1 ^) Dee cinieli clen 15 u i- V 0 I' I' ii t') ^ I> im ^iiini!' cles ö!nn>' cles I^(^. v. 14. 5. 75 8 17 Durcn- !! <>> iste 1^ i e cl 1 ixste Durcii- Ilcie IisIe 51 iscl 1 ixste sclinittliclie sclinitiliclie I'icixent Datum I'i'lZXent i---- 1 roxent Prozent Datum l'ro-ent ------ I) tum I'ic, i02ellt ^ 1 ^ 5! 4 -1ü- 1876 82.Z 7. 6. ' 95,4 ---- 7 1 ' - ^- --- t?6,i 8o,z 7.6. ' 93,! 7.1. ---- . "4/> 1881 8Z.° 7.3. 98.° 31.12. 65 1 "5,1 ' 80,4 23.2. 94,4 31.12. 6? >! "^,5 1886 9»,.? 23. 2. 108,4 31.12. 69.4 88,» 23. 2. > 06,» 31.12. 68,» 1891 95,2 23. 8. 107,3 7.1. 75,4 94.- 23. 8. 106,2 7.1. 74,4 1896 85,4 23. 2. 102,4 31.12. 66,° 84.4 23.2. IVI.z 31.12. 65.Z 1900 75,° 23. 2. 88,9 31.12. 5Z,s 73.8 23. 8. 87,8 31.12. 53,° 1901 79,6 15. 6. 95 >v 30. 9. 6ci , 78,7 15. 6. 04 8 ^"r>" 7.1. 59.5 1902 82.8 23. 2. I0Z.8 31.12. 53,7 82,° 23. 2. 102,9 31.12. 53.2 1903 75,5 23. 2. 90,8 31.12. 52,4 74,6 23.2. 90.» 31.12. 5 i.s 1904 75,4 23. 2. 90,2 30. 9. 51,5 73,9 23. 2. 88.7 30. 9. 5i»° 1905 76,z 23. 2. 103.3 30. 9. 45,3 74,8 23. 2. I(>I,i 30. 9. 44,8 1906 68,4 23. 2. 89,5 31.12. 41,' 66,8 23. 2. 87,2 31.12. 40,3 1907 64,1 23. 5. 81,4 31.12. 4i,7 62,6 23.5. 79.i 31.12. 4l,z 1908 72,8 22. 8. 89.4 7.1. 49.9 7l,- 23. 8. 87,4 7.1. 48,6 1909 72,° 23. 2. 93.4 31.12. 47,3 70,6 23.2. 9i,- 31.12. 46,9 1910 71.- 23. 2. 90,s 30. 9. 47.4 69.7 23.2. 88,5 30. 9. 46,9 i m i l^ll 72,7 ? ^. 95>o 30. 9. 45.4 7i,- 23.2. 93,3 30. 9. 44,9 1912 7l.z 22. 6. 92.° 31.12. 42.Z 69.7 22. 6. 89.5 31.12. 41,8 1913 1914 72.° 22.11. 88,s 7.1. 50.5 70,6 22.11. 87.. 7.1. 49.- 1915 ^ 1916 1917 1918 1919 1920 1921 1922 — 1923 1924 i) ?iir clie Zeit nacti 191Z siucl clie Deckungsxikkern »iclit melir /.islV iü Iniilierev ^alue nickt angängig eisclisint. eingesetzt vvorclsn, weil ein Vei-gleicli mit clen 35 Tabelle 76 der I^Oteii reuten DeelviniL, ciiiieli cl e 11 Vletu > I vc,i 1 ui '> > ) <> c >< im >iiuuo cles >j(! V. 14. 7? 1 n ^ 0 >i i' e Ii 0 I l > ,! -> >' ' l)ur- II <> c Ii s te X i e cl r i g s I e Dui-cl.- ! I i> c l> ^ 1 e N i t> '>''Ul -^- 13 Ii — 17 18 1» !>» ^-1 7^1 6 /^-," 7. 6. 86 , "",4 7.1. 62 4 "^,4 41,9 29.2. ^4 4 31.12. 27.5 187«; 75 3 -1 ^>z. ^. 88 , "",4 31.12. ^0 n 5 27.9 23.2. z6,z 7.10. 18,7 1881 86,4 ?i 31.12. 64 » 55,° 23.2. 68,7 31.12. 42,2 1896 71 8 / 1,0 23. 8. 85 1 31.12. 5 1,8 50,1 23. 8. 60,9 31.12. 35,5 1900 76,ö 15. 6. 92," 7.1.ii.30.9. 58,1 55.8 15. 6. 67,5 7.1. 40/' 1901 79,9 23. 2. 100,4 31.12. 51 8 59,° 23.2. 75,6 31.12. . 3",' 1902 72,5 23. 2. 8? 1 "/,3 31.12. 5^,7 52.- 23.2. 63,5 31.12. 35,7 1903 71 n / 23. 2. 86,2 30. 9. 49,6 ^ 52,9 23.11. 63,7 30. 35,5 1904 7^> 8 / 23. 2. 08 6 V">" 30. 9. 43,5 55.8 23.2. 77,7 30. 9. 3-,4 1905 64 2 23. 2. 84,8 31.12. 37,4 48.6 23. 2. 65,- 31.12. 27,1 1906 23. 5. 72,9 31.12. 37,3 42,9 23. 5. 56,- 31.12. 26.4 1907 66^s 22.8. 82,6 7.1. 44,- 5i.5 22. 8. 65,6 7.1. Z2,n 1908 66.4 23.2. 85.7 31.12, 44,2 50,4 23.2. 66,4 31 12. 32,9 19II9 65.7 23.2. 83.4 30. 9. 44.2 48.4 23.2. 62,7 30. 9. 3-,4 1910 67,9 23.2. 88,4 30. 9. 43,4 49,7 23.2. 65.3 30. 9. 3-,4 1911 67.5 22. 6. 86.4 31.12. 41,2 49,4 22. 6. 63,4 31.12. 30,8 1912 69,° 22.11. 83.9 7.1. 48.3 54,5 22.11. 68,z 7.1. 36.5 1913 ZI.8 23.2. 77.- 31.8. 36,8 1914 43,6 23. 2. 48,6 31.12. 35,3 1915 36,° 22.1. Ii. 23. 2. 39,- 30.12. 3-,3 1916 27,4 23.1. 33,° 31.12. 21,° 1917 17.5 23.1. 22,° 31.12. 10,2 1918 5,3 7.1. 10,1 31.12. 3,- 1919 2,08 7.1. 3,- 31.12. 1,59 1920 1.35 23. 2. 1,67 31.12. 0,88 1921 0,34 23.1. 0,80 31.12. 0 08 1922 1923 41.3 23.10. 48.° 30.11. 37,3 1924 -) I UI 1924 oliuv -Iii? imcil K 28 cles neuen LünIiAe-iet^es Zugelassenen I^)ecj auk 49,8 36 (^liedei'uiiK der ^oii^Ke vis 1922 in lausend Narli, ?!' ivate L ntna 1Zen ^) Durc hschnitt N> jchster LtancI Nie, lrixster LtancI ^ a Ii r in I>r°--mt-m clor Kenten "u^/?m"!n" IZetraA i^M-Imt i I00,o 23. 5. 174 868 7. 4. 109 073 1881 152 700 84,3 108,8 23.2. 202 376 15.11. 109 425 1886 239 323 84,1 I7 ^»^.' iier ^ ^ifscin I-.>°r^ 1876 w?w ^ e rag Da- tuin Betrag Da- tuin Letrag lZstrag Miller» l-.',^- 1876 Da- tum IZstrag Da- tum Letrag liiur g 10 11 12 N! 14 1K 17 18 >!! ^> 22 78 450 Z5.S 100,0 31.8. 147 438 23.1. 30 923 218 788 I00,l> 31.8. 279 364 23.1. 156 398 1876 28 358 15,7 Z6.. 15.6. 55 785 15.4. 12 614 181 058 82,8 23.2. 234 157 15.11. 134 270 1881 45 258 -5,s 57,7 23.6. 87 510 7.10. 25 017 284 581 iZv.i 23.12. 348 815 31.3. 244 317 1886 182 842 39,4 233,° 23.6. 293 880 7.1. 44 949 464 126 212,1 23.5. 590 681 15.1. 329 837 1891 162 962 33,7 207,6 15.6. 248 331 7.1. 66 591 484 259 22I.Z 23.6. 589 787 7.1. 398 644 1896 178 533 34.» 227,5 15.6. 291 202 31.12. 110 251 512 752 234.4 23.6. 615 968 7.11. 430 795 1900 236 138 Z9.6 zoi.o 23.6. 354 774 7.1. 107 591 596 554 272,7 23.8. 712 754 7.4. 477 614 1901 203 384 35,3 259,- 23.6. 322 091 7.11. 122 952 576 573 26Z.5 23.2. 713 228 7.11. 439 511 1902 211 827 38.3 270,0 30.4. 372 207 7.2. 112 288 553 748 253,- 23.5. 686 488 7.11. 451 224 1903 174 863 Z2.6 222,y 15.9. 261 183 7.4. 117 332 534 789 244,4 23.6. 630 367 7.5. 452 313 1904 181 508 ZI.O 2ZI.4 30.4. 322 572 7.2. 117 086 585 255 267,z 23.5. 723 422 7.11. 474 395 1905 180 244 Zi.z 229,8 15.6. 247 359 7.11. 124 489 575 632 26z,i 22.9. 681 958 7.11. 485 337 1906 176 765 Z0,5 225,3 23.5. 333 899 7.8. 121 667 579 274 264,8 23.5. 742 413 7.12. 475 715 1907 246 540 37.9 Zi4,Z 15.9. 398 878 7.1. 121 551 649 291 296,8 15.9. 811 452 7.2. 450 189 1908 296 017 41." 377,3 15.5. 691 516 7.1. 159 223 722 370 ZZo,- 15.5. 1 094 501 6.11. 543 759 1909 235 072 Z6,2 299,7 15.3. 476 211 7.11. 143 745 648 704 296,5 23.3. 920 646 7.11. 494 518 1910 215 768 33,° 275,- 15.3. 346 008 30.9. 147 368 653 174 298,6 23.9. 773 563 31.1. 545 676 1911 255 243 35,5 325,3 15.2. 422 304 31.12. 157 604 718 197 328,3 23.9. 874 635 7.12. 570 465 1912 213 790 Z2,° 272,5 22.3. 336 015 ! 7.2. 114 884 667 989 Z05.Z 22.3. 798 335 7.2. 500 868 1913 540 993 40,5 689,6 23.12. 1 007 654 7.1. 228 524 1 385 176 610,4 23.9. 2 708 975 31.1. 699 579 1914 852 472 47.^ 1086,6 31.3. 1 263 547 6.2. 580 286 1 805 264 825.1 30.9. 4 416 255 23.4. 1 431 418 1915 1059 253 Z9.8 iZ5c>,2 23.11. 2 001 888 15.5. 564 243 2 660 123 1215,8 30.9. 6 266 453 15.5. 1 510 915 1916 1564 381 29,8 1994,- 15.8. 2 377 677 31.1. 920 203 5 254 759 2401,8 29.9. 9 540 925 31.1. 3 452 429 1917 1871 831 22,- 2Z86,o 31.12. 2 927 074 23.4. 994 284 8 432 666 Z854.Z 30.9. 14 538 078 23.2. 6 069 318 1918 2 995 270 27.Z Z818.- 30.6. 4 635 387 6.12. 1 918 831 10 963 499 5on>° 31.12. 17 071 857 23.8. 8 119 582 1919 4 241 849 28.7 5407,- 30.6. 7 814 523 23.1. 1 880 734 14 770 794 6751,2 30.6. 23 413 95523.1. 9177 208 1920 5 432 485 34,3 6924,8 31.3. 15 206 381 6.8. 1 829 811 15 856 524 7247,4 31.12. 32 905 673 6.8. 9 311 940 1921 31.12. 153 190 991 7.1. 3 774 245 131.12. 530 526 287 ! 7.1. 16 822 769 1922' 1923' 477 477 58,5 608,6 15.12. 763 297 31.8. 264 064 816 820 373,3 15.12. 1131 670 31.8. 561 855 1924 clalier vis claliin in clen privaten Liutliaden mitsntlialten. Vor clsm lahrs 189b decleutsn clie odigen Gittern nur clis auk desoncleren Konten geiunrten (Guthaben 6er Keichslianptlcasse, clsr ?reuüischsn nncl 6er Laclischen OensralstaatsKasse, welchen erst in clen fahren 189b bis 1893 ein Qirolconto erökkust worden ist. >') Die tur clis ^salire 1922 uncl 192? isnlenclen Ziffern sincl ohne Vsrgleichswert. 38 Tabelle ^5 ^Äntlicüe t^1i(!i Mützen Ver1)iuc!Ii(üleiten') (I^otöii uiict kisinclL (?e1ctsi) I i. >. > )>n's'li5c'liiiittlic-1icn' >iluiio5 1„>„'t'!i >»7b Hörstel' Älciixl Datum LstraZ IViscli'ij Oitum -8tSi' Aland s >ax 8 p a 11 11 u i> ^ 2vi8(,IiLH (lein licic-Iisteu micl nieclrixsteii 8tiin<1 (8p. ? un .> .1 7 8 !> !i»i>i>'»>I » I u„»',tt> .XI Im,...«! 5> 1876 903 654 30. 6. 1 012 512 15. 2. 807 878 204 634 22,6 1881 920 785 lvi,s 30. 6. 1 045 898 15. 3. 871 901 173 997 18,9 1886 1 086 759 >2V,2 31.12. 1 300 665 15. 3. 1 007 563 293 102 27,o 1891 1 435 792 158.9 30. 6. 1567 044' 15. 2. 1 297 847 269 197 18,7 1896 1 567 756 >7Z.5 30. 6. 1 720 646 15. 2. 1 449 732 270 914 i7,z 1900 1 651 313 182,7 31.12. 1 906 943 15.2. 1 517 302 389 641 2Z.6 1901 1 786 818 I ()7,7 31.12. 2 028 975 7. 3. 1 596 593 432 382 24,2 1902 1 806 196 199,-) 31.12. 2 060 433 7. 8. 1 696 840 363 593 20,i 1903 1 802 466 -99,5 31.12. 2 140 408 7. 2. 1 630 192 510 216 28.Z 1904 1 LH? I 0^,1 >>,?0 2 i,k ?i 1? cil. ? 1 K5> s>K1 ^ ItiU US^ 7. 2. 1 666 449 ^1 H KH? rZIlZ VO^ 28 2 1905 1 920 956 2I2,ö 30.12. 2 287 486 7. 2. 1 728 278 559 208 29,1 1906 1 962 868 217,2 31. 12. 2 428 781 7. 2. 1 776 016 652 765 ZZ.z 1907 2 058 057 227,7 31.12. 2 544 424 23. 2. 1 833 460 710 964 Z4.5 1908 2 173 433 240,5 31.12. 2 631 968 7. 2. 1 861 360 770 608 35,5 1909 2 298 902 254,4 31.12. 2 745 136 15. 2. 2 068 435 676 701 29.4 1910 2 254 586 249,5 31.12. 2 783 715 6. 8. 2 079 313 704 402 3 > 1911 2 316 789 256,4 31.12. 2 961 045 7. 2. 2 041 979 919 066 Z9.7 1912 2 500 196 276,7 31.12. 3 265 347 V /. ^. 2 250 234 1 015 113 40,6 1913 2 626 162 290,7 31.12. 3 386 565 23. 2. 2 331 296 1 055 269 40,- 1914 4 252 779 470,6 30. 9. 6 841 611 7. 2. 2 687 786 4 153 825 97,7 1915 7 214 587 798,4 30.9. 10 573 885 23.1. 6 108 276 4 465 609 61,9 1916 9 531 276 1 054,7 30. 9. 13 636 418 15. 5. 8 047 159 5 589 259 58.6 1917 14 265 054 1 578,6 29. 9. 19 745 861 23.1. 11 298 803 8 447 058 59,- 1918 22114 261 2 447,2 31.12. 35 468 213 23.1. 17 169 543 18 298 670 82.7 1919 38 951 307 4Zic>,4 31.12. 52 770 226 22. 2. 33 640 930 19129 296 49,- 1920 67 206 092 7 4Z7,- 31.12. 91132 122 23.1. 45 161 829 45 970 293 68.4 1921 94 475 994 10 454,9 31.12. 146 545 137 7. 2. 77 357 215 69 187 922 7.?,2 >!i>Iis,(>en » »illilliclcn » Wlli-n-clcn Kl 1922 31.12. 1810,6 23.1. 129.8 1 680,8 1923 31.12. I>iIUoN(!U >I 1044,5 6.1. 1 796,2 'I'ouücml I nnsenll -AM tsuseiili -T/^ 'r-iusencl ^ 1924 1 885 285 208,6 15.12. 2 854 896 7.1. 1 080 724 1 774 172 ')4,> ') Die lui- clie 1«Ine 1922 ui,cl 192? feliieiicleii ?ikko>'n ?incl olins Vei'AleiZisvvei't. 39 Tabelle 19 Deel^uilAsvei'IiÄtiiisse clei' 8ÄntIic!ien tägüe!i iÄlIitzSu Verlziiidliel^^eiteii (luvten uncl Liemke Oelciei) In p I l) /. e n t e II Deckung cluicii clen Zarvoiiat^) ii» iiiiuic <>es § 9 KL. v, 14. Z. 7 Ouick- liclie Höchste ^liecirißste I'io-^. Ilüliiste l>!jeclrigste z vatuni ! Ouidi- ^ilouii- Ii-j>c Deckung clurcii cien sjaivc>riklt^) diu»,? cle^ S 17 KL. v, 14. Z. 75 8 S 1V n l)eni^ ciuixii clen >IetaIIvorrat') ^"nM- Midiste .>'i..!ii-zste licjie > IZlltui» I'io^. Uat»>u 1',»^. ^u!' 'lö^iste liclie ?rl>n. 1)ntun> I'ioü. 12 13 I I 15 >l> Declcniix clurcn clen (!c>lclvc>rrnt") ?>iieclrixsie 17 18 «I >)„t>>m 2» 21 62.z!I 23.5. ^,5 66.7 66.7 64,5 59.° 51.7 53.° 56,4 52, z 53. Z 53>- 1ö. 3. 15. 3. 23. 2. 15.2. 23.8. 7. ö. 23.5. 23. 2. 23.2. 15. 2. 48,z!i23.Z.,2S.!i. 46,° 23.2. 22.8. 51. ° 49,4 50,7 52, - 50.» 53,7 23. 2. 23. 5. 23. 2. 22. 0. 22.11. 68.2 73.7 73,4 69,0 68,> 58. « 59,4 6Z.6 60,5 59, s 66.S 59,2 56,° 58.2 60,1 6l,a 62,8 6iZ,8 63.- 7.1. 31.12. 31.12. 7.1. 31.12. 31.12. 7.1. 31.12. 31.12. 30.9. 30. 9. 31.12. 31.12. 7.1. 31.12. 31.12. zo.g.,3i.i2 31.12. 7.1. 53,2 54>s 53,8 57,4 48,8 39.9 43,7 39,5 38.z 38.S 34, ° 30,- 3v,s 38.- 35. ° 35,5 35,4 32,e 38.5 60,9 >> 23. 5. 64.6 15.3. 65,5! 15.3. 63.7 ! 23.2. 58,? 15.. 23.2. 50,9 > 23.8. i) 52,4 ! 55,8 5'"' 52.-!! 52,°!' 47,- -15,° ^ 50,0 !> 48.4 ^ 49.7 ^ 5l.> >j 49,7 52,7 i! 7. Ii. 23. 5. 23. 2. 23. 2. 15. 2. 23. 2. 23. 2. 23. 8. 23. 2. 23. 5. 23. 2. 22. 0. 22.11. 7i,5 72.. 68,- 67,2 58.. 58.8 ">1 31 -!>> 30 31 31 7 31 31 M 59,^ 3, 61,8!! 7 6o,° 58,5 65,2 57,7 54,Z 56,8 58.» 59,5 1. 12. 12. 1. 12. 12. 1. 12. 12. 9. 9. 12. 12. 1. 12. 12. 9. 12. 1. 5i>° 53,2 52,8 56.S 48.z 39,2 42,9 39.2 37,9 38.z 33,7 29,5 30,6 37,2 35,4 35,- 35,° 32,2 37,5 56.5 >! 60.4!! 63,« 62,3" 56,9 ^ 49,5 5i,° 54,4 50,2 50.8 50.6 !, 45,4 41.° >! 46,9 45,5 46,8 48,7 48., 51,5 23. 3. 15. 3. 15. 3. 23. 2. 15.2. 23. 8. 7. li. 23. 5. 23. 2. 23. 2. 15. 2. 23. 2. 23. 2. 22. 8. 23. 2. 23. 5. 23. 2. 23. 8. 22.11 Ü9,Z!i31. 66.81 31. 70,» 66,v 65,7 56,5 57.- 6i,z 58,2 56.8 63,» 56.. 50,4 53,7 55,- 56.2 57,9 57,2 59,5 7>I, 7. 31. 31. 7. 31. 31. 30. ^l>, !31. ^31. 7. 31. 31. 30. 31. 7. I». 12. 12. 1. 12. 12. 1. 12. 12. 9. 54,4 50,- 5i>5 55,4 47,Z 38.z 41,9 38,- 37.- 37,2 9- 32.7 12. 27,4 12.^27,7 1 33,8 33,4 33,2 33.» 31,« 36,9 3l,7 22,4 35.4 41,- 38,4 34,6 37,2 40,2 36,, 37,4 38.8 34,4 30.» 36,- 34,6 34,5 35,7 35,2 40.7 35,5 32,7 26,0 17,3 10,8 3.» 1.6z 1,-2 o.-s 15. 2. 7. 3. 7. 8. 15.9. 15. 2. 23.8. 15. 0. 23. 5. 23.2. 23. 4. 15. 2. 23.2., 23.5. 23. 2. 22. 8. 23. 2. 23. 5. 23. 2. 23. 8. 22.11. 23.2. 23. 4. 15. 5. 23.1.. 31. I. Ä. l.. 23.2. 22. 2. 23.1. 22.1.. 7.2. 7.I..23.1. 42,1 26,9 39,6 44,5 45,5 4»,4 41,7 46,° 42, z 44,° 50,2 43, ° 38.6 42,6 42,7 41,8^30. ». 42,8 30 31. 30. 31. 7. 31. 31. 7. 31. 31. 30. 30. 31. 31. 7. 30. 12. 9. 12. 1. 12. 12. 1. 12. 12. 9. 9. 12. 12. 1. 42.Z 48,5! 48,z^ 31. 7. > 22. 36.4 3V. 30,6 j! 30. 22.Z 29. 14.° 31. 6.7 31. 2,4! 31. 1^- 31. 0,7?! l23.12. _ > 31. 12. 9. 12. 1. 8. 9. 9. 9. 12. 12. 12. 12. 31.12 22,.' 15.7 29,4 35.4 31,2 26,z 29.Z 26.Z 26,1 26,I> 23,6 19,8 19,6 24.5 24,? 23,7 24,4 23,« 27,8 23.- 22,9 18.. 12,- 6.4 2,- 0,68 0,uv .-7.- 15.11. .'8.9! ,5.12. .',,4 i) I7üi' 6ie ^sit iiücli 191Z sin«! ciie DecKunAs^ifferii nicin mein- ein-Zesetxt ^voicien, ^veil ein Ver-zleicn mit cien /.isfeun kriilisisi- Wallis aus vsrscjiieäsnsn (Zrünclen nickt anFänAiA siscjisint. -) ?iir 1924 onne 6is nscZi K 28 lies iieilen iZankAeset^es ^ni' i^otencleckunj; /ii^slasssnell Devisen. 40 4/ Urliste im Oirovei-^elu^) Tabelle 20 I all r 1876 1881 1886 1891 1896 1900 1901 1902 1903 1904 1905 1906 1907 1908 1909 1910 1911 1912 1913 1914 1915 1916 1917 1918 1919 1920 1921 1922 1923 1924 UiQ n a Ii in e ^uk (Girokonto sind vereinnahmt Lestand am 1. Januar -) Stück durck lZarzablungen L e t r a ill ?ro- cler Le- Stück /'errecknung mit den Inhabern LetraA Xonte iu?w- 6cr^x. , lZ> Stück Übertragungen von andere Laickanstalten^) L e t r a g in I'm- llci' Le- insgesamt 1 « >> r Kliu'li 1-5. Unilc ?k. Uai'Ic ?5. i>l. ?r. lUaili i>r. 2 3 4 !> ii 7 8 g w II 12 13 14 12 Ii! 18 990 252 7^ < ci . 3 285 138 917 ll/i 39,- -- 3 079 775 501 23 36,7 ' ' 2 027 364 001 84 24.2 8 392 278 420 11 1876 131153 090 KL VS 363 357 6 590 193 649 7? > ^ 35,2 463 103 5 592 459 939 86 29.S 712 715 6 541 533 723 46 34,9 18 724 187 313 04 1881 194 516 076 ?/< -.4 1 137 788 ti 7V<1 tZiiN l1/ v /o^ v^u 23,7 215 758 ^. 2 798 419 242 r^/< »4 9,7 543 129 10 690 307 495 64 37.4 1130 655 8 354 204 944 30 29,2 28 625 551 724 70 1886 252 704 183 1 /< 14 1 367 056 9 281 732 940 cz^! i?ö 22,9 404 807 4 704 342 909 96 I 1,6 867 619 15 359 992 895 87 37,s 1 860 345 11 162 943 458 09 27,6 40 509 017 204 85 1891 302 081 810 l17 U/ 859 189 7 557 954 818 i4,Z 1 328 335 15 801 779 650 62 29,9 1026 559 13 794 359 987 72 26,- 2 858 976 15 673 114 319 07 29,7 52 827 208 776 23 1896 385 357 278 1 012 961 11 s>7L 11 ll 1 7^ 11 //O 11» 1<4 cm i?n 13.« 937 007 20 524 125 824 42 25,- 2 494 451 24 159 635 605 68 29.5 4 184 895 25 866 385 213 94 Zi.s 81 828 265 818 94 1900 / i^7c, c>?^ 4U>? t?,i 4 085 793 27 011 818 979 25 32.- 83 893 691 625 76 1901 468 209 064 17 875 557 11 818 283 503 49 I4,° 735 400 19 379 209 936 93 22,9 2 653 406 25 597 362 379 37 30,z 4 404 100 27 799 116 894 74 32,8 84 593 972 714 53 1902 439 935 374 35 938 027 12 841 893 719 79 I4,Z 756 212 20 266 468 558 74 22,6 2 979 629 27 851 701 971 23 3i,- 4 871 332 28 609 805 764 37 32.° 89 569 970 014 13 1903 461 769 058 57 988 777 14 102 095 580 57 14,5 777 732 21 895 069 143 91 22,z 3 298 966 30 399 562 585 91 3i,Z 5 326 971 30 876 957 551 60 3-,7 97 273 684 861 99 1904 461 517 880 52 1 021 612 14 588 134 715 07 13,2 783 381 25 758 144 478 Ki vi 23,- 3 543 852 36 027 444 922 81 32,4 5 734 083 34 704 984 982 QK 31.2 111 N7L iinci III U/S UM />i^ 4>Z 1905 482 118 194 02 1 107 900 15 829 053 537 12,9 824 167 29 525 063 134 90 24,° 3 800 502 40 199 246 731 07 32,7 6 301 422 37 276 769 639 01 30.4 122 830 133 041 98 1906 519 914 047 32 1 Illl VON 1 IUI v^il 16 816 075 091 31 12,9 867 904 31 589 841 927 68 24,- 4154 630 43 598 570 616 46 33.Z 6 748 133 38 324 192 222 05 29.4 130 328 679 857 50 1907 520 422 681 11 1 217 122 16 367 837 017 91 I2,i 922 156 33 494 941 079 82 24,8 4 612 411 46 058 420 516 15 34.- 7 261 273 39 052 705 095 82 29,° 134 973 903 709 70 1908 521 970 334 22 1192 317 15 945 699 762 21 10,8 927 802 38 556 199 326 49 26,1 /< KL» H/j/l 4 uvo O^tOi 51162 392 700 34 ?x< .1-4,7 7 7/151 / ^vi? < 411 41 863 612 030 64 28,4 147 527 903 819 68 1909 552 312 710 19 1163 575 17 289 705 658 54 I I,o 929 759 40 873 099 388 08 26,0 4 787 915 54 700 239 468 54 34,8 7 255 520 44 228 007 878 95 28,- 157 091 052 394 11 1910 561 729 722 99 i iK^> >^Ki luui?vl 18 389 597 932 11 1(1,9 v^v Ot?1 45 446 452 319 ^><^ 2V,9 4 844 665 57 796 538 744 51 34,2 7 292 348 47 275 882 151 86 28,0 168 908 471 147 48 1911 535 978 480 1 173 308 19 392 319 257 43 10,4 963 040 51 451 638 170 71 27.7 5 000 768 63 800 090 097 02 34,4 7 433 025 50 863 822 750 75 27,5 185 607 870 275 91 1912 558 495 955 69 1189 953 19 798 661 348 07 10,4 994 835 50 589 489 332 81 26,7 5 095 503 66 738 818 981 44 35,- 7 465 029 52 474 947 241 13 27,7 189 601 916 903 45 1913 605 140 478 83 1128 684 21 862 667 104 95 9,4 970 135 59 012 981170 25.Z 4 743 947 82 155 943 402 04 35,Z 6 977 376 69 852 810 437 41 3o.° 232 884 402 114 40 1914 1 539 531 207 59 1 068 289 25 857 141 219 73 6.2 5,i 763 016 953 217 94 563 292 383 75 22.7 4 400 068 174 286 336 486 49 41,9 6 539 121 121 554 378 365 45 29,2 416 271 149 055 42 1915 2 103 133 766 90 1 037 202 27 059 688 481 29 133 466 794 767 25.° 5 034 759 237 819 091 436 31 44,6 6 920 627 135 166 344 838 46 25.3 533 511 919 623 06 1916 3 665 212 104 55 1 019 401 31 228 840 867 24 3.7 1 257 395 237 674 010 825 26 28,- 6 510 536 390 326 920 124 24 46,z 8 080 160 184 466 446 017 74 21,8 843 696 217 834 48 1917 5 663 495 743 72 941 574 35 959 531 114 49 2,7 1 636 859 406 909 590 285 36 30,6 7105 669 657 879 597 018 03 49,5 8 488 655 229 050 679 128 02 17,2 1 329 799 397 545 90 1918 9 885 257 672 94 1 008 561 56 225 889 331 76 "'4 1 796 824 381 781 122 407 72 l6,i 7 811707 1 675 772 312 631 94 70,6 9 434 524 259 233 633 271 11 10,9 2 373 012 957 642 53 1919 11 618 857 391 47 1 081 959 102 995 714 348 29 i,s 2 230 603 1 242 957 521 306 37 23.- 8 740 692 3 342 723 713 891 69 62,5 10 820 622 664 312 711 419 44 12,4 5 352 989 660 365 79 1920 19 013 497 614 60 1 287 671 159 386 411 251 39 1,9 2 488 116 1 935 457 239 874 14 23,- 9372 349 5 313 671 448 071 35 63,6 11 270 695 952 887 584 836 65 11,4 8 361 402 684 033 53 1921 Klillilli'llcn U Wlliailien U Wlliarden U Uillisrllen U 29.33 0,39 -DK 403 773 982 1 453 287 1 039,06 838 203 252,65 17 827 248160 2,6 3 419 435 8 779,66 IZMione» IU 5 727 600 891,61 -TK 68 508 436 884 22,° 12259 266 23 050,49 57,7 13 355 533 7 069,06 17.7 39 938,27 19117 523 378.04°) 1922 2 065 648 4,4 6 655 082 29,9 16 919 567 Lillwneil >I 8 576 010 685,14 44,9 14 837 053 3 975 708 548,64 20,8 1923 11 2 649 812 11 8.2 5 110 626 42 31.6 6 908 885 -W« 85 811 986 138 34 39,6 6 036 536 -NK 44 715 810 455 SS 20,6 -sek 216 863 481 638 76 1924 die nack dem kriedensvertrage zu liyuidierslldeii Bankanstalten Strasburg der DbertiiiAunxell ^viscken der Usuptanstalt und den inr nackxeordneten Dnteranstalten sovie dieser letzteren unter sick. IZis Lude 1892 zum 1'eil einscklieölick der ans dem ^brecknunxsveckelir IiervorKelienden (Zutsckrikten. 4) Das sind die (-iroüIzertraAunZ'en im ?ernvsrl l>ur ^Isrliumsütze (vgl. Tabelle 22 .^nm, 2). 42 s I' r Stück ilui'ck 1j-n/Stillungen A v t r u x .^mK ?l. i» ?!u?^i»en 6er »u8Mbe iL,'. l4> cluri.li Stück l >> ^ > 5 1876 3 317 912 321 62 39,» 1881 451 869 7 677 698 474 19 4i,» 1886 488 569 9 336 233 662 56 Z2,6 246 561 1891 862 823 13 178 775 994 26 Z2,ü 368 626 1896 841 766 11974 466176 71 22,7 627 553 1966 1 649 914 16 166 376 468 46 Iy,8 769 486 1961 996 775 16112 915 825 33 19,2 666 356 1962 1 626 626 15 773 757 959 an l8 ü 616 385 1963 1137 268 17 465 626 951 81 Iy,4 665 298 1964 1195 699 18 391 765 685 57 ^ l o,y 645 572 1965 1 238 798 19 778 366 995 28 17,8 645 863 1966 1 342 149 21 764 615 452 66 ^7,7 693 967 1967 1 417 948 23 238 136 654 36 17,8 711 698 1968 1 427 679 21 139 676 691 48 15,7 733 542 1969 1 323 755 19 748 514 255 15 IZ,4 763 497 1916 1179 265 26 827 513 931 72 iZ.z 736 346 i t>i i ii^ii ^ i?i vii 11/1 Oll 21 732 386 231 72 739 682 1912 1 261 978 22 932 247 621 46 12,4 786 864 1913 1 217 667 22 419 223 763 36 11,8 819 722 1914 1 224 334 24 763 615193 17 10,7 967 322 1915 1162 397 24 958 566 367 65 6,0 719 968 1916 1165 683 26 593 294 789 88 5,-> 776 137 1917 1 228 333 36 723 426 375 35 3,6 1 625 739 1918 1 321 766 37 732 626 956 29 2.S 1 321 918 1919 1 389 797 55 179 724 824 69 2,3 1 297 883 1926 1 728 719 117 364 757 646 29 2,- 1 671 642 1921 1 833 225 219 261 569 665 76 2,6 1 789 761 Ws>; »iMunIc-u » 1922 2 786 667 2 668,64 5.2 2 569 318 1923 4 935 277 1 464 926 875,13 7.» 5 489 776 > 1924 3 168 644 -« 21 559 414 717 16 9>s 4 666 253 im ^. 1t 8- .^ut Liiolconto L e t r a, x U^K in l'iv-cnwn rier NUÜgütw 1167 1988 12 968 17 158 17 692 17 636 17 343 19 216 22 242 25 426 26 885 36 297 36 652 38 533 43 263 49 687 49 666 59 239 167 664 146 262 252 875 416 827 389 222 1 249 357 1 898 613 798 794 128 536 476 792 266 538 114 595 663 529 914 224 621 686 867 276 266 477 524 795 388 318 416 261 885 146 242 295 997 686 814 166 113 458 166 697 696 846 155 176 466156 626 693 198 416 642 275 »Mim,!,',, V> 7 533,15 5 872 736 723,14 -mi 68 781 781 413 12 68 76 37 21 74 14 72 76 86 17 54 69 18 67 48 62 65 49 34 88 44 29 66 56 21 i) Sieüe ludelle 20 .'Vilm, t. -) Verßleicke "?nl?e11c> 20 /Vinn, >etieuclen öelsstuugeu. Kis Kncle 1892 xuru ?si> auck die aus dem ^01 ecknunAsverl^elir nervo,'- 43 Tabelle 2/ Oii0vei'I<(^Iii- ) 0 ct 11 e 5 in cl v >.> il» rck I' i> U « A il 1) t >'!!ii?,iil>ei'ii'ilx!>ui^i>i>") tlnrck DvertragUNgc!N "ilck 8t ü ck t! t i- U -"nten Ä- Stück Ii e t r u g i,. i »^ge^iimt IjestllncI am 51. 1)<'/l>mlzi>r ^) j-lln XI-uK i>s. i^lch »mk ?k. <^I^4> >1»I>i >'s. X1»,K n. « !! ig Ii 12 N! 14 15 ll! 3 679 775 561 23 37,° ^ 1 921 278 971 17 23.1 8 318 966 793 42 92 361 879 42 1 tL«r> ^s>7 iZU» 5 592 459 939 86 29,8 462 618 5 464 436 727 11 29,2 18 734 589 141 16 126 751 262 56 1 LV1 Ivo, 010 Ivo Sic? ^oc> 16 696 367 495 64 37,4 756 256 7 415 951 975 99 25.S 28 664 291 328 31 215 776 472 63 1 LLl^ I VNIl v?:c> !Z^!Z 15 359 992 895 87 37,s 1 292 586 9 976 862 838 55 24,6 46 563 766 265 36 257 961 122 69 1 LOI INil I KK^ KK<7> uvkl uvu 13 794 359 987 72 , 2v,i 2 163 539 14 698 166 871 94 26,7 52 775 463 823 67 353 826 763 23 1 LOl^ Itt^lN 1 /,6t 1 ÄV1 24 159 635 665 68 29,5 3 261 716 24 319 825 519 33 29,7 81 864 644 671 84 469 579 625!72 1 1U>lt) 1 ?KK 1 t/4!Z ^SQ 25 266 242 483 86 3^,1 3 171 327 25 429 788 682 91 3^,3 83 835 661 587 31 468 269 66447 1961 III? 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(?68anitiiiii8Ä?e ^iimaliine un6 L a r x a Ii I u n x v n VerreckiiunAeii mit clen Xuiiteniiilm Izem 1" I at? üdertraAunxen in meinen ^°mt- ^-il.r Stück öotrcix VIui'K in Stück LstrciA Xlarlc '"ent?,. um^e Stück Lstri s icix iVlui'K > » 3 1 s 6 7 8 g 10 1876 6 603 051 238 Z9,5 _ - - 6 159 551 002 Z6.9 1881 815 166 14 267 892 124 Z8.- —, ,- 971 025 11184 919 880 29.» 1886 1 626 357 16 112 853 105 28,2 456 259 3 966 218 037 6.v 861 317 21 380 614 991 Z7.4 1891 2 169 879 22 460 508 935 27,7 712 827 6 692 471 447 8.Z 1 393 478 30 719 985 792 Z7.9 1896 1 700 949 19 532 414 990 IL.5 1 955 888 28 710 256 443 27.- 1 692 248 27 588 719 975 26.. 1900 2 062 875 27 444 495 583 16.8 1 706 493 37 682 332 363 2Z,° 3 991 912 48 319 271 211 29.5 1901 1 821 537 28 124 779 805 16,8 1 343 517 36 761 880 778 21,9 3 483 566 50 400 484 968 1902 1 902 183 27 592 041 463 1 351 785 36 415 873 466 21,Z 3 767 014 51194 724 759 Zv,z 1903 2 075 235 30 246 920 672 16.9 1 421 510 37 610 382 783 21,° 4 234 641 55 703 403 942 Zi,- 1904 2 184 476 32 493 800 667 16.7 1 423 304 11 III 090 224 2I,i 4 692 113 60 799 125 172 Zi.i 1905 2 260 410 34 366 501 710 15.5 1 429 244 48 000 951 755 21,6 5 073 678 72 054 889 846 Z2.4 1906 2 450 049 37 533 068 989 I5.Z 1 518 134 54 945 329 613 22,4 5 499 335 80 398 493 462 Z2.7 1907 2 609 777 40 054 211 746 ^5,4 1 579 002 58 475 366 723 22,4 6 064 299 87 197 141 233 ZZ.4 1908 2 644 201 37 506 913 109 iZ.s 1 655 698 63 792 329 398 2Z,6 6 785 »49 92 116 841 032 Z4,- 1909 2 516 072 35 694 214 017 12,1 1 631 299 74 608 609 527 25.1 6 967 894 102 324 785 401 Z4.7 1910 2 342 780 38 117 219 590 12.' 1 660 099 79 406 984 534 2Z.Z 7 121 558 109 400 478 937 Z4.« 1911 2 331 872 40 121 978 164 11.9 1 665 433 88 709 694 614 26,z -7 c)/i>5> yr?5> < ^>z^ oö^ 115 593 077 489 ! Z4,- 1912 2 375 286 42 324 566 879 11,4 1 743 844 100 539 635 851 27,- 7 549 907 127 600 180 194 ! 54.4 1 Q1 ^ 1!?I>Z 2 407 620 42 217 885 051 11,1 1 814 557 99 650 303 439 06 5 7 751 718 133 477 637 963 ?5 2 ^55,2 1914 2 353 018 46 625 682 298 10.° 1 877 457 118 252 094 629 25,5 7 276 930 164 311 886 804 Z5.Z 1915 2 230 686 50 815 641 527 6.°. 1 482 984 202 167 393 081 24.Z 6 863 463 348 592 672 973 4i,s 1916 2 202 885 53 652 983 271 5.» 1 729 354 279 669 485 607 26,2 7 997 122 475 638 182 873 44.7 1917 2 247 734 61 952 261 243 Z.7 2 283 134 490 549 165 996 29,- 10 591 809 780 653 840 248 46,z 1918 2 263 334 73 691 552 071 2,8 2 958 777 823 737 050 442 ZI.° 11 606 099 1 315 759 194 036 49,6 1919 2 398 358 III 405 614 156 2.Z 3 094 707 771 003 143 101 i6,z 13 III 842 3 351 544 625 264 70,6 1920 2 810 678 220 360 471 389 2,- 3 901 645 2 492 314 719 723 2Z.Z 15 058 308 6 685 447 427 783 62,5 1921 3 120 896 378 587 980 917 2.Z 4 277 817 3 834 070 282 150 Uillmnien XI 22,9 16 232 599 10 627 342 896 143 W>Iill,l!en XI 6Z.6 1922 4 233 954 3 107,10 I!l>Iioi»n> XI Z.s 5 988 753 16 312,81 20,5 22 115 346 46 100,98 58,° 1923 7 000 925 2 303 130 128 6.- 12 144 852 11 600 337 615 -« 137 290 218 297 Z0,6 32 629 082 17 152 021 370 45,- 1924 5 758 456 ^ 39 386 662 877 9.- 9 176 879 ZI.7 12 733 004 -DK 171 623 972 277 Z9,6 !> Sieks Tabelle 20 ^nm, I. Tabelle 22 UQ (Äroverl^elii^) ^.usAal)e ^usainiuon illzeitrüKUII ALU von Iinct Iiacli aukerlialb Umsätze, tiei clenen clie Lar- ?aIiIunA n I Stück IZstrax Xlack L^I^U^-itlo ^8,>!"b>" "° LetriiA XI-II'Iv c'ls^iunl'iil. '^8>>.'"b>" " LotrciA X1-»'Ii 11 12 18 II 15, Iii 17 3 948 642 973 2Z.6 — - 16 711 245 213 1876 l 114 733 12 005 964 450 Z2.I — - 37 458 776 454 1881 1 880 911 15 770 156 920 27,5 41116 989 948 71,8 57 229 843 053 1886 3 152 931 21139 811 296 26.. 58 552 268 535 72.Z 81 012 777 470 1891 5 022 515 29 771 281 191 28.- 86 070 257 609 8l,5 105 602 672 599 1896 7 446 611 50 186 210 733 Z0.7 136 187 814 307 8Z,- 163 632 309 890 1900 7 257 120 52 441 607 662 ZI.Z 139 603 973 408 8Z.- 167 728 753 213 1901 7 864 168 54 013 579 430 ZI.S 141 624 177 655 8Z,7 169 216 219 118 1902 8 766 876 55 557 398 947 ZI.O 148 871185 672 8Z.- 179 118 106 344 1903 9 662 675 60 143 604 839 zo.y 162 053 820 235 8Z,z 194 547 620 902 1904 10 584 229 67 714 474 574 zo.s 187 770 316 175 84.5 222 136 817 885 1905 11 690 768 72 745 578 166 29,6 208 089 401 241 84.7 245 622 470 230 1906 12 544 670 74 930 131 379 28,8 220 602 639 335 84,6 260 656 851 081 1907 13 641 318 76 530 176 227 28,4 232 439 346 657 86,. 269 946 259 766 1908 13 834 398 82 397 856 318 27,9 259 331 251 246 87.9 295 025 465 263 1909 13 913 429 L7 ?/IL 5tt4/i /< 0« < 14 27,8 /It?L 1 01^ ^ MV ls<>,> XI 76 404,32 Zilüoiien XI 97.7 16 712 491110 394 WUiai-clei, Kl 79 511,42 1921 25 934 024 WIIi-»i>c» XI 13 990,53 17,6 96,1 1922 27 800 017 6 851151 404 -DK l8,i 35 603 510 389 -Mi 9Z.s 37 906 640 517') -DK 1923 11 557 573 85 197 873 555 19,6 394 112 064 129 90,9 433 498 727 006 1924 "> ^ur Uarlcumsüt-kZ. ^ukerclem ^etütisste Umsätze: 1 t 274 ZZZ 84v,t>9 Kont.IVl im Keiitenmarlcxirovockelir, 2 498 ?7b,43 Xontom-i rl< im XontomarKxirovcrKelir und 1 88? 7b2.90 5 im Oollarxiivveckelir. 47 Tabelle 23 (^iro-III^ertiaAuiiKeii in^ ?ernveilv^> ücluiittliclio (^,iM> Iiünxallt^n^en von IZeliörclen nncl I'er«onen, ^c!ine !en (iViclitlconten- i»!iiilier), l'ör I5eninift von (nro!5i>mi XIaiK ?l. .Villip .Villip i>s. UnrK XaiK i'r. 1 ^ 3 ! li . 7 8 1876 1 921 278 971 17 133 913 433 l)7 " 2 055 192 405 14 1881 /<5»y sll K "tU^ VIS 5 464 430 727 11 1-z ^x>c) Iii di^ ss>i"> Kl 1 svv VII 1 239 720 192 4c> 4 124 6 704 150 919 54 1886 7^s> 5>^K «Ov ^iZV 7 415 951 975 99 Q LL!^ » sotz /MK s>OL 1 130 040 538 L/< »4 2 769 8 545 992 514 83 1891 1 ? / /I» i^c>7 /IZv 2 892 505 506 Q1 i^I 1 1?l^ 4 Isiz 16 990 672 378 85 1900 ?K1 71K s ^vl < Iv 24 319 825 519133 7 /i^K / 4iZV KOQ117 v»d> II/ 1 545 889 653 r^K ?7 sI< I s^/ 25 429 788 682 91 L <^1 Q 0 VI? KQs> 7n NKL O 4yv VVL 26 214 462 535 34 7 I^7K / O/V 71 ^) LINK /1^ »vv 1 593 397 662 nc> v» 2 235 27 807 860 197 43 1903 3 895 544 26 947 493 182 73 6 918 725 906 1 671 809 752 46 2 303 28 619 302 935 19 1904 4 335 704 29 266 647 287 84 6 750 747 414 1 615 965 967 77 2 162 30 882 613 255 61 1905 4 850 146 33 009 489 591 10 6 806 752 813 1 721 726 166 77 2 287 34 731 215 757 87 1906 5 389 346 35 468 808 527!21 6 581 764 374 1 795 489 328 79 2 349 37 264 297 856 1907 5 796 537 36 605 939 157 72 6 315 782 343 1 724 848 288 22 2 205 38 330 787 445 94 1908 6 380 045 37 477 471 139 42 5 874 725 341 1 571 505 159 59 2167 39 048 976 290 01 1909 6 568 658 40 534 244 287 13 6171 542 699 1 318 750 560 32. 2 430 41 852 994 848 05 1910 6 657 909 43 019 996 834 87 6 461 438 072 1 224 775 073 98. 2 796 44 244 771 907 95 1911 6 750 985 46 142 061 11917 6 835 388 873 1 159 019 105 79 2 980 47 301 080 224 96 1912 6 969 977 49 765 017 401 !26 7140 352 24V 1 211 950 635 70 3 441 50 976 968 036 96 1913 7 026186 51 336 415 588 89 7 306 315 705 1 139 042 866 54 3 608 52 475 458 455 43 1914 6 479 137 65 791 939 331 78 10 154 382 302 4 085 725 587 99 10 687 69 877 664 919 77 1915 6 062 342 108 848 609 005 08 17 955 366 567 12 738 619 845 97 34 751 121 587 228 851 05 1916 6 507 999 121 334 764 218 88 18 644 304 421 14 050 064 798 77 46 153 135 384 829 017 65 191? 7 632 271 167 659 143 210 40 21 967 289 364 17 036 834 237 28 58 877 184 695 977 447 68 1918 8 069 548 213 138 557 485 92 26 413 283 616 16 738 763 802 03 59 019 229 877 321 287 95 1919 9 009 205 251 105 299 774 08 27 872 300 413 10 653 081 379 87 35 461 261 758 381153 95 1920 10 259 847 636 149 351 394 02 62 004 333 941 27 541 335 392 62 82 474 663 690 686 786 64 1921 10 752 686 919 602 366 346 86 85 523 305 795 35 910 543 374 VM>u»lK'» » 53 117 433 955 512 909 721 39 1922 12 578 491 6 921.47 550 263 481 242 277.72 577 090 7 199,19 1923 12 962 964 2 875 442 855.40 -W/l 1 078 804 1 201 304 267.88 -Tw -»w 4 076 747123,28 » -iew 1924 5 521 037 40 482 063 099 04 7 332 353 299 4 321 440 760 22 12 232 44 803 503 859 26 ^) Das sincl solens östräge, 6ie von einer Bankanstalt ?ur (^ntsoliriit auk clis Kei andern Bankanstalten AeiuKrten (^irolconten iiberviessn worden sincl nn6 ?war sowolil iin ^nt'traxe von OiroKonteninnabsrn (ani (Zrnncl roter ZeKecKs), als einen von ^licntlconteninnsdern sank Lrnn6 von LinzianlnnAen sseZsn (Zuittunss). Lislie auen 'IsKelle 20 vVnm, 1, 2) l>Iur Narlinmsät?s (vxl, Tabelle 22 ^nm. 2). 46 I ab i 1876 1881 1886 1891 1896 1900 1901 1902 1903 1904 1903 1906 1907 1908 1909 1910 1911 1912 1913 1914 1915 1916 1917 1918 1919 1920 1921 1922 1923 1924 (^eZÄNiterAS^iusse a) (?irover^e1ir ?alil cler Konten am Lncle lies ^alires 3 245 5 563 7 026 9 509 11 787 14 085 15 019 15 794 16 563 17 338 18 257 18 966 19 374 19 805 19 596 19 609 19 565 20 024 20 348 21 412 21 505 22 799 23 737 24 861 25 215 27 953 28 861 34 857 41 888 40 595 llolie cler (?utbaben im ^llliresclurc-liscilnitt') (in l'ansenci Naric) auk clen einzelnen Konten 70 595 126 962 206 557 237 853 264 577') 250 069 272 464 284 131 251 725 261 621 295 800 276 961 284 458 285 303 304 324 294 335 304 880 320 576 313 719 589 343 636 778 1 059 841 2 098 131 3 892 160 5 126 303 7 525 748 9 327 612 236 252 schwebende Dbertragungen 24 202 31 319 40 967 55 671 83 607 87 141 88 367 89 536 97 698 107 086 116 795 116 726 116 646 121 522 118 800 131 939 141 835 140 074 203 566 306 296 353 798 590 997 734 840 970 096 1 870 805 2 444 800 103 091 insgesamt 70 595 151164 237 876 278 820 320 248 333 676 359 605 372 498 341 261 359 319 402 886 393 756 401184 401 949 425 846 413 135 436 819 462 411 453 793 792 909 943 074 1 413 639 2 689 128 4 627 000 6 096 399 9 396 553 11 772 412 339 343 (Gesamtumsätze ^) U-U'K 16 711 245 214 37 458 776 454 57 229 843 053 81 012 777 470 98 249 164 425 135 159 940 709 136 288 750 664 135 468 606 080 141 543 786 654 153 833 862 919 178 572 654 950 194 432 633 160 207 179 650 497 210 181 961 633 225 105 163 093 239 278 106 624 260 983 290 892 287 567 142 680 287 090 035 376 302 929 304 959 439 333 247 909 598 898 100 910 797 679 814 788 1 513 641 506 338 2 766 708 429 164 6 063 987 873 149 11 461 325 814 110 Wllioixlen Kl 50 947.56 Zillwlleo >Vl 18 376 504 459 -SKK 306 614 749 618 Durch- sclinittliclie Höbe lies lüutliabens pro Konto KsnfK 21 748 27 173 33 857 29 322 27 170 23 690 23 943 23 585 20 604 20 724 22 067 20 761 20 707 20 295 21 731 21 068 22 327 23 093 22 302 37 031 43 854 62 004 113 288 186 115 241 777 336 155 407 900 8 359 Durch- schnittliche »ölie cies Umsatzes pro Konto Uarlc 5 149 844 6 733 557 8 145 437 8 519 590 8 335 383 9 596 020 9 074 422 8 577 220 8 545 782 8 872 641 9 781 051 10 251 642 10 693 695 10 612 571 11 487 302 12 202 463 13 339 294 14 361124 14 109 005 14 147 642 20 429 354 26 268 613 33 604 913 60 884 176 109 724 705 216 935 136 397 121 576 im (?iiov^? Iii sier ^livatL» ) Tabelle 24 Vul ,se 1 ^larlc des durchschnittlichen (>ntliabeus kommen Liesamtumsiii?.,' Mr>< 237 248 241 291 307 405 379 364 415 428 443 494 516 523 529 579 597 622 633 382 466 424 297 327 454 645 974 ^ 7 553 018 ^ 904 Die vereinnalnnte» lZeträge verblieben aut den Konten durchschnitt- lich laxe 5) 1» 3.03 2.44 2.60 2.11 1.75 1.33 1.44 1.51 1.28 1.22 1.19 1.03 0.99 0.98 0.97 0.90 0.84 0.80 0.79 1.40 1,04 1,27 1,89 1,85 1,33 0.89 0,59 0.55 /vn?alll der Bankanstalten, bei denen cler (Zirovvrlcelir eingekülirt ist Keichsbuul..- liauptstelien uncl Reichs- Tankstellen") 11 n>n erweiterten» Lirovericelir 12 (Htanci ain l^ncle des Maines) lieichsbankuebensteilen init beschränlvtem LiroverKelir 59 60 61 62 65 75 79 79 82 85 86 89 93 94 95 96 96 97 97 98 98 98 98 98 99 95 95 96 94 97 3 2 8 7 17 43 56 60 67 74 86 94 103 109 113 122 127 131 135 140 140 140 140 140 150 167 202 219 347 349 13 21 53 141 168 185 197 212 218 233 247 264 260 263 264 257 252 247 244 238 236 235 233 232 199 172 138 120 insgesamt 14 insgesamt (Sp. ll un<> 14) 15 3 23 61 148 185 228 253 272 285 307 333 358 363 372 377 379 379 378 379 378 376 375 373 372 349 339 340 339 347 349 62 83 122 210 250 303 332 351 367 392 419 447 456 466 472 475 475 475 476 476 474 473 471 470 448 434 435 435 441 446 >I " I» r n> 1876 1881 1886 1891 1896 1900 1901 1902 1903 1904 1905 1906 1907 1908 1909 1910 1911 1912 1913 1914 1915 1916 1917 1918 1919 1920 1921 1922 1923 1924 1) Liebe labeile 20 ^nm. l. ") Lins Irennung cies Liroverlcelirs 6er privaten von clem cler öffentlichen Kassen nach clen I^msät?en uncl cien <7!utlmben findet erst seit clem 1. ^Vprii 189b statt. l5is claliin sinci clie (Guthaben nucl Umsätze cler staatlichen Kassen, soweit ilinen ein (üirolconto schon vorher eröffnet worden war, im Oiroverhelir cler privaten entlialten. 2) Leit 189? einschließlich cler 2ur Auszahlung an l>?i clitl> I> r Aalil clor Xollteir am I^licle all res Ilul.e ->er LuUmbe° ^ein-cll^ >>e>' Sljiveoencle» IZI>ertsnxunj;e»> IVIaiK Qo^amtuinsät/o .VI,uK ------- lluiill- Iliil.K -les lZuÜ-abe». ,.,» üvllw »-»K Ourclisolillittliciio HöKo cles llmsatices pro Xollto XImK ^llsje < Uar °^°'"'Am (Gesamt- ,.iusat?e V!>»K ^.tl.-.Ken. ^"rei'^en ""nunx^' I^nÄ^ ,V>!u!< Die verein ^ n^ten" dliebeil 2>n ^?'>W >!»,ci>56mit.- I.ck axe-) 1 2 Z -I K -'- 1896 12 292 404 084 000 105 602 672 599 32 874 8 591171 261 213 2,75 1897 13 205 402 588 000 115 307 647 196 30 488 8 732 120 286 234 2,51 1898 13 967 456 384 000 137 783 837 495 32 676 9 864 956 302 252 2.38 1899 14 987 524 058 000 155 986 792 424 34 968 10 408 140 298 249 2,41 190» 15 847 512 209 000 163 632 309 891 32 322 10 325 759 319 266 2,25 1901 17 134 595 743 000 167 728 753 213 34 770 9 789 235 282 234 2.56 1902 18 030 575 882 000 169 216 219 119 31 940 9 385 259 294 246 2,45 1903 20 027 553 088 000 179 118 106 344 27 617 8 943 831 324 269 2.22 1904 21 221 534 182 000 194 547 620 902 25 172 9 167 693 364 303 1,98 1905 22 425 584 394 000 222 136 817 885 26 060 9 905 767 380 321 1.89 1906 23 387 574 000 000 245 622 470 231 24 544 10 502 521 428 363 1.68 1907 23 965 577 949 000 260 656 851 081 24 116 10 876 564 451 382 1.60 1908 24 821 648 489 000 269 946 259 766 26 127 10 875 721 416 358 1.73 1909 24 835 721 863 000 295 025 465 263 29 066 11 879 423 409 359 1,76 1910 24 982 648 207 000 314 172 687 775 25 947 12 575 962 485 426 1,49 1911 24 974 652 587 000 337 842 693 538 26 131 13 527 777 518 456 1,39 101? ii?i.^ K?7 ^i? 17 ,1^ > /<^L 4iZS 1 39 1913 26148 667 583 000 379 157 189 283 25 531 14 500 428 568 505 1^27 1914 28 859 1 333 902 000 464 834 413 500 46 221 16 107 087 348 314 2,06 1915 29 260 1 795 546 000 831 978 695 552 61 365 28 433 995 463 435 1.55 1916 31160 2 472 892 000 1 065 461 760 908 79 361 34 193 253 431 409 1.67 1917 31 824 4 253 509 000 1 685 280 856 715 133 657 52 956 286 396 382 1.81 1918 34 222 6 498 831 000 2 655 377 033 163 189 902 77 592 690 409 397 1,76 1919 33 569 9 091 669 000 4 744 292 315 566 270 835 141 329 569 522 510 1,38 1920 35 227 13 638 402 000 10 698 584 681 708 387 158 303 704 110 784 768 0.92 1921 35 862 17 204 897 000 16 712 491110 394 Klillliii'iiell N 479 753 466 022 283 971 949 0.74 1922 41 645 79 511,42 37 906 640 517 ^ 1923 48 537 -«16 -«K -« 1924 46 380 816 820 000 433 498 727 006 17 611 9 346 674 531 482 1.36 < 1) Liolio '1'aboIIs 20 >Vum. 1. 2) 1)io ^mzxit^g clerjollixon Ltaatslcassoll, «Iis seiner zeit aut' desoucleren Konten Lokülirt vvnrclen — Keiclislianpt- Icasso, ?reum'scko uncl IZacliscl.e (^onoralstaatsliasso —, sincl Iiis ?Ur Dmvallcllunx cliesor Konten in OiroKouten (1896 dis 1898) in clio vorlieZenclo Ddorsiotit nickt mit einbo?c>Aen. 2) l^inscklieklicji cier?ur ^ns^aKIullA all ^iclrtlcollteninliaber oinAe-alilton, ader uocli nickt abAeliobsnen öeträß'e. ^) Lummo clor xosamten l^innalimen nll6 ^usAabon im (Ziroverlcelir. °) Lrreennot naoli clor I'vrmol: x : Zb0 (lax?) ^- I^lölio clor clin'clisclirnMiclion (ZiitlmKon (oinscl.lioülioli äor son^vodouclon Ddortraxnng'on)! (^osaintoinnatimo. 52 Tabelle 25a (?1ieclSrung c!e, (?ii0l)68täiic1e nacii der I^öliS cter einzelnen (^uttialzen ^) VV1N 2?. .juli 1914") 15» waren vorua»6en (Zulnaden I' r i v a t e 5iiu>< iieira^ '"(Zut^" 4 Htaatlioüe r-elrae sswien !?1uel< swst- Lui- Vlni^ ImKcn k'rivale un6 stsatliciie (.?n1nal/>en ^u^aininen >iiijdsstän6s Nitck 6er kiöne clor einzelnen (Zntliaden siu6 verüiksntlickt >vor6en in 6er 1ubiläuins6enliscjirikt „Die Keielisbanlc I37b vis 1900" Berlin 1901 3. ZZ2 nacd 6ein Ltan6e vom 7. Nai 1900: kerner in cler kür 6is ösnlceuciusts 1903 ssekerti^ten KeicnsbanK-Ltatistili I L. bl nacd 6ern Ltan6e vorn ZI. ZVliir? 1903 un6 in 6ein l'alzellenwerlc „Die KeiensbanK 187b—1910" öerlin 1912 8.112 nack 6eni Stan6e vorn 15. luni 1910. ^) ^usselilieKIieli 6er „8cnweben6sn DdertraZuneen" sowie 6er kür Zwecke 6er ^anlun^svermittlunx ?>viscden 6en einzelnen Lanicanstalten 6ienen6eu Asservaten- un6 Ueponenteniconten, 53 Tabelle 25ö (FÜederuQS c^ei- (?iro1)68tÄide n^ek der der einzelnen (^utlialzeii ^) vom ?1. luli 1925') ^vaieu vvrliaullv» (Zntlioben ? I' i V il t v Xoniiiiunallicl^öiden ». >!«?si>t?m>g!>^!>zs>.»ii> in ?io- Tente» ^n pnv-ten Iislien öetriix -»/i s Ltaatliclie >U»I iie>^I>»ncler^ einsclll. Keiciüi ill ?>o- de> xe- «amten »t»»t- 0ut- Ltü(^< öetrax ^ l^rivatt! uucl staatlielit! Lutlialien ?.u»ui»int!» ^tii.^< öetrsx ^ in I'i^i- 7enteNli. Iicl>en c;»«. >>»I>en w Iii« xu 500 -Mi- von 501 di« 100» .. „ 1001 5 000 .. 5001 . 10000 .. „ 10001 .. 50000 .. 50001 .. 100000 .. 100001 ,1000000 .. iljzvi . . 1000000 24334 4382 7 299 2089 2 434 302 191 10 4 531887 3117 171 17 087 312 14682220 51303165 20245 787 39307 774 62202475 6,9 ->4.- 9,5 18.5 29.Z 2 698 419 1046 474 699 132 80 24 247 629 311174 2 656463 3421003 15224816 8666918 18594474 320027930 (.,. »,? ">S 4.- 2.4 ö>° 86.7 27 032 4801 8 345 2563 3133 434 271 34 4 779 516 3 428345 19 743 775 18103 223 66527981 28912705 57902248 382230405 0,8 ci.ü Z.' 1 5.» I»,o 65.7 ^»ININtZ 41041 212477 791 icio.o 5 572 369150407 100.0 46 613 581 628198 VnmerKnuxs» sabsNe 54 Tabelle 26a (^liedei'uiiK (^61 (Äi'oKestande iicieli clen LeruksI^lÄSseii der XonteniiiliaKei^) vom 2?. ^suli 1914 Die Xcmteuinlmlzer nacli LerulsIclaLLeli ^alil cler Xonteu !?«ii>^ in voll il Holie der Outlicilzeii ^) >>>> voll Durcliscliuitt- liclie Hölie e . . Iriclustrie uncl (-e^verlze.......... Handel, Transport- uncl VersieliernnA«- ^ewerlze.................... (^eld- a.Xreclit^vesen (Langem Bankiers, Oeld^escliäkte aller ^rt) a) ^Ictienoaulcen ............ 1>) Lcmsti^e................ LonstiAs (rvorporaticmem LtiktanAem Privatpersonen us^v.)............ 344 7 990 6 352 1107 2 738 1057 i,? 40,8 5.6 -4.° 1 654 763 97 195 432 35 536 889 246 094 523 75 348 983 4 028 315 ».4 7,7 53>Z 16,4 o.s Lamme a 19 588 100.v 459 858 905 luv.» 4 810 12165 5 595 222 308 27 520 3 811 23 477 Iz) OKeiitlielie (^utlialzsu 1. Xassea uncl Leoörderi cles Keieli!? un6 cler öuaclesstiiatea............. 2. Xommanallzeliörclea ^) ........... 5 843 761 LmiUNL I, W,Z ll.z 363 388 059 10 677 932 iu ?i »reuten Lurnme 1> 97,- -'.s Lamme 1> 6 604 Ivo.-- 374 065 991 IVU.v 62192 14 031 56 642 e) ^U8ainirl6ii8te11uii^ a) private (^utliaoea . . . . Iz) Oli'eatliclie LatliaQea . 19 588 6 604 ?i'U?entell 74.« 25>- 459 858 905 374 065 991 ? von 55,1 44,? Lamme e Daraater oekaadea sic^i (Feaosseascaaltea aller ^rt...................... 26 192 890 Ivo.o ^>,^ 833 924 886 13 406 564 IVO.» 1.6 23 477 56 642 31 839 15 064 5) tlversicliten über clie LlieclerunA cier (Zirobestäncls nacti clen LerufsKlsssen 6er Xouteninnalier sinä ver- öffentliclit voiclen in cier ^liliiliinmsclenkscluikt „Die Ksiclislzanlc 187b dis 1900" IZerlin 190t 8. ??Z naclr ciein Ltancle vow 7. lvlgj 1900, ferner in cier für clie ?^vecl6i vom ZI. ^uli 192? T'ade/Ze 26 b Die Xouteuiuliulzer uncii Leiul8l<1u88ell _i_ u) ?iivate Outlialzen >. ^i>ucl^vii't8cliu1t uucl cleieu (^!e>veilze . . 2. 1iu1u8ti'ie und (?s>ver1ze.......... Unuclel, 1iu«8poi4- uucl Vei8icüei'uu^8- ^e^verlze.................... 4. Leid- u.Kieclitvve8eu(ö. 8ou8tiAs (l^oi'voi-utioueu, Ltiltuu^eu, ?rlvntiZsi'8on.eu U8^v.)............ Luiuuie u 1?) OKeiitliclie Outlialzsn >. Xu88eu uucl Leliöiclsu cls8 Ksicli8 uucl der Lüuclei'.................. 2. I^oznruuuullzeliüicleu^) ........... Luuiiue 1? e) ^ii«Äiiiuieii8te11uQtz' u) ?rivuts (?utuulzeu.......... lz) Mleutliclie (?utuulzeu....... Zuiuiue e Ouruuter Izsluuclsu 8ieli (?euo88SU8cuu1teu ullei- ^.rt...................... ^nmei'KuiiNsu sislis Tabelle 2b k>. /«Iii clei' Xoulen Ätii^ von 3 ldölie cler (?utliulzeu") Oui^iiielniiti- licli«? Ilölie 4.» 1,5 1 925 050 48 802 771 16 251108 42 006 599 48 341 552 46 370 590 ^4," tt.v .>>>/> Z.?,7 40 223 1 UU.o 203 697 670 i <«>. 1989 2 795 1247 19 447 8 092 74 431 5 064 5 572 818 « 581 628 198 7 305 455 Ivo.» 1,1 5 064 59 144 12 478 4 095 56 Die im (^irover^elir verabredeten MnunaiKutliaKeri öetiätze oi« 1914 in lausend !Vlk,r><. Ni 11 i 111 Ä 1 A u t Ii a t> e n I^ack ctern 8tan6e vom vkt entli ene ^) ? 1' i V s te I u 8 A e 8 Ä IN t öetrax in ?rv?enlon 8p. IN ?roüe»ten Lp. I? .^wn 8p. 18 lietrox in vv» 8p. Ig ?r»^e»tc» voll 8p. 14 ""57° 8p. 19 ZetraA in voll 8p. 1» I'mxmiw» 8p. 21 i 2 !! -I '> I! 8 1» 11 IS 31. Oexsinlzei- . . . 1898 21 633 2Z,- 14,° 71 231 76,7 Zo,- 28.7 92 864 21,6 IY.7 7. Nai..... 1900 30 551 25.- 2N /> 17.- 91 264 74,9 Z8.» Z6.z 121 815 25,7 2Z.« 7. juni 1902 33 090 Z«,8 12,5 > 6,z 74 232') 6y.- 2(l,ü 107 322 17.4 i8,e 15. I^ovemlzer . . 1904 27 252 27,9 15.2 -5,6 70 372 7-V 2Ü,9 97 624 l8.z i8.z 15. Lspternoer . . 1906 29 492 26,6 IZ.5 16,4 81 533 7Z.4 28.. ^c),-. III 025 I7,<> l9.Z 31. IVlllr^ .... 1908 35 876 24,0 I9.S 14,6 113 811 ! 76,° 4Z.7 Z9.9 149 687 24,1 2Z>- 15. ^uni .... 1910 33 325 22,ö I!,<> 14.2 114 318 77.4 44," Z8.» 147 643 21.4 22,8 15. ^uni .... 1912 33 694 22.« 10,6 iZ.- 114 406 77.- 4",2 Z5.7 148 100 19,6 2V,6 23. ?ulj..... 1914 39 073 25.» 7,-' 117 054 ! 75,° 25.4 19,9 156 127 l6,5 l 31. juli..... 1925 22 734 7Z,.! 6,0 8 294°) 26,7 4,l 31 028 4,4 ^> Die 3cli>viinlen in cler Inline cier ^linimcilgutlitilzen 6er öUenlIicjien K.itsssn, clie au einen iXlin6estvestanci im allgemeinen nic^it Aeonnclen sincl, tinclen ilire IZrliläiunA claiin, clak Iiis,' als Klininialg'iitlialzen clas ?erinssts LutnaKen anxeselien voiclen ist, velcires vom össsinu cles ^alires an bis ^um ^aZe cier ^nkstellunA 6er Ltatistilc auk clem Ketrekseucien K.ontc> ver^eicjinet vurcle. ^> t)er r»ücj cic^ i^anKIiauses N. von Iiotl,sonilcl 6- !?c>nne in k>nnkiurt (^.) Iierbeigekiilirt vvorclen. 57 Tabelle 27 Ver^Ältnis den tgtsäelllieli vornancienen (^irobestäncien lüi' 1925 in 4^u88iNnt I >>>> jUNi (FUtllÄOLN Xon 0ttentlic-ln> cinl den ten ?tiviite 8cli>v eilende Vlzei-- tru^un^en In8^>08NlUi öetraz? Kot >'IIP Ijetl'Ug betrag Iji-tlU^ liotrax Ijeti-ix. >it!tlil^ i:> II I5> Ii! 17 !>, lü ^> SI 93 767 237 021 99 642 430 430 1898 154 643') 250 081') 69 239 473 963 147 986 240 009 86 966 474 961 1900 178 533 250 069 83 607 512 209 265 512 279 096 72 822 617 430 1902 203 384 284 131 88 367 575 882 178 708 218 461 135 844 533 013 1904 174 863 261 621 97 698 534 182 219 177 287 770 145 995 652 942 1906 180 244 276 961 116 795 574 000 180 064 260 308 179 714 620 086 1908 246 540 285 303 116 646 648 489 303 291 259 823 127 691 690 805 1910 235 072 294 335 118 800 648 207 318 240 284 418 152 610 755 268 1912 255 243 320 576 141 835 717 654 374 066 461 586 107 936 943 588 1914 540 993 589 343 203 566 1 333 902 377 931 203 698 118 058 699 687 2> In cliestZi- AUsr sinä cliö OuicIis>.niiiNs^iftern itut clt!H Iiveli lzis ?UIII Z0. .^Zi'il un6 ?l.luli ^tzsonciei AEiiün tini Kontvu tler IieicIisIik>uotInc?ialstsatslciisslz mit entlislteu. ^) IZinsenIioNick eines ^lükeieu suk einem besoncleren i1incie«t^u!IiiiI>> in 58 Tabelle 2« Weisungen nuc^ ^iecleiini^üln'nngen ? »r >ViecIei'uns/.aI>Iuii!!') !) unclei'en Kunlviul. itull en wni-cien angewiesen Unerledigt al^ geliiilii'enl'i'ei Lel)iiliren insgesamt 1?rue>i)ene Bestand inii ^.!>. (-ebnlnen ^ aliresseldnl! Ltiielc ttl-trutz Ltiieiv Ijeii-.g 8Ui<^ betrag verl?1iel)e i> , - , »Ulk i-r. I'l. ' - N-li'Ic i>s. n. ^sa,Ic ?s. > 2 Z -t l> 7 5 !« 1876 5 983 66 148 036 54 11 433 130 125 429 62 17 416 196 273 466 16 26 438 25 1 394 127 86 1881 1660 14 261 274 73 4 709 35 463 506 21 6 369 49 724 780 94 7 761 49 1 053 851 28 1886 1513 11 242 933 56 4 023 34 208 219 46 5 536 45 451153 02 7 437 85 1 085 221 1891 1736 45 488 686 42 3 304 33 334 382 16 5 640 79 423 668 58 7 311 97 2 301 490 83 1896 4 671 187 493 368 95 2 811 35 220 126 42 7 482 222 713 495 37 7 207 69 499 919 65 i960 1526 32 944184 78 1 984 25 033 435 14 3 510 57 983 679 92 5170 45 1 554 341 58 1961 1317 21 871 835 67 1981 31435 034 33 3 298 53 306 930 6 310 52 352 336 80 1902 912 9 333 209 69 1675 28 288 071 95 2 587 37 621 281 64 5 904 82 225 092 17 1903 864 8 098 498 13 1648 31 836 212 25 2 512 39 334 710 38 6 412 03 282 543 29 1904 951 8 924 069 60 1757 28 363 728 66 2 708 37 287 798 26 5 937 57 493 775 98 1905 791! 12115 612 43 1709 30 660 756 99 2 500 42 776 369 42 6 422 32 99 805 84 1906 1007 16 110 539 41 1782 27 438 637 57 2 789 43 609 236 98 5 557 65 100 900 82 1907 1074 18 203 280 51 1711 25 837 646 23 2 785 44100 926 74 5 392 17 194 547 34 1908 1298 11 307 360 01 1859 35 560 468 22 3157 46 868 428 23 7180 05 86 440 37 1909 1199 9 020 832 48 1845 27 059 978 80 3 044 36 080 811 28 5 655 79 131 430 98 1910 1437 10 144 065 52 1547 26 977 922 65 2 384 37 121 338 17 5 589 83 59170 29 1911 1699 7 359 011 11 1 594 24 078 444 09 3 233 31 437 455 20 5 046 51 166 551 95 1912 2321 9 507 136 87 1483 24 374 182 09 3 804 33 881 318 96 5 077 71 46 930 01 1913 2443 10 131 713 95 1256 18 474 523 65 3 699 28 606 237 60 4 911 76 200 354 28 1914 4 718 76 736 794 59 2 667 31 015 045 13 7 385 107 751 839 72 6 821 85 615 821 95 1915 4637 144 191 906 10 1403 26 359 642 35 6 040 170 551 548 45 5 344 70 411 360 97 1916 3431 295 567 897 23 993 31 558 654 43 4 424 327 126 551 66 6 503 47 26 228 40 1917 1027 46 470 400 32 366 47 502 678 05 1993 33 973 078 37 9 685 77 23 628 40 1918 1305 40 185 328 04 888 45 333 301 49 2193 ! 85 518 629 53 9 207 70 226 259 64 1919 1104 55 798 893 31 2112 90 661 013 13 3 216 146 459 306 44 18 759 62 26 603 40 1920 447 129 421 572 84 2 291 212 903 860 17 2 738 342 325 433 01 54 514 03 31 363 40 1921 254 32 475 200 35 1529 230 328 640 92 1783 262 803 841 27 171 588 01 539 772 40 1922 344 644 250 924 92 1719 859 039 856 20 2 063 1 503 290 781 12 581 809 89 26 863 40 Hillionen Ivl 1923 4 288 75 239 259 51 326 028 1924 617 -»K 11 621199 19 -SM 1058 74 Das sind sowvld die Zeitige der von der rZaiili < lder sogen. Lankanweisungen) wie aucn die gegen einracl ansgekertigteu und den r^inzaideru üuergedeneu .Zuweisungen Iie (Quittung emiilangenen rüin/alilnngen xur ^Viedsraus^aiilung. 59 ?abe//e 29 ^Invei^inslieliS Deposit^iiAelclei' ^) Zugang ^dgang liestand ^ k> >> 1 durck Linxalilu ngeu durck Kückxidiluugen !UI> 1 ickresscklul! iUarli I's. i'l. ?s. 2 s 4 1876 5 749 320 — 4 793 547 85 1164 171 77 1881 4 940 004 86 4 731144 89 751 371 — 1886 10 688 389 — 10 278 639 36 947 208 02 1891 15 543 551 40 15 320 265 —, 1 060 459 88 1896 8 854 655 -— 9 171 563 11 494 456 59 1900 5 162 940 — 5 247 550 — 319 881 59 1901 7 909 350 — 7 476 470 — 752 761 59 1902 6 638 680 > —' 6 927 150 — 464 291 59 1903 7 144 575 7 222 845 386 021 59 1904 8 702 063 8 656 573 431 511 59 1905 12 044 321 01 11 654 461 01 821 371 59 1906 14 139 977 13 847 167 1114 181 59 1907 10 642 475 10 945 255 811 401 59 1908 3 299 400 3 607 470 503 331 59 1909 1 536 523 1 594 733 445 121 59 1910 400 040 362 551 19 482 610 40 1911 1 932 370 1 860 209 50 554 770 90 1912 382 800 544 800 50 392 770 40 1913 344 560 351 380 385 950 40 1914 8 783 247 40 4 237 574 46 4 931 623 34 1915 11 166 570 15 5 519 206 33 10 578 987 16 1916 13 625 858 15 5 976 344 68 18 228 500 63 1917 4 488 464 50 21 655 186 51 1 061 778 62 1918 819 688 64 1 130 342 94 - 751124 32 1919 572 842 05 813 034 68 510 931 69 1920 621 631 65 317 215 99 815 347 35 1921 281 450 14 747 307 92 349 489 57 1922 768 917 45 584 347 40 534 059 62 1923 140 400 562 388 37 112 071 25 1924 Die ^.nmckme uuver/inslicker Depositengelder sowie suck die ^Vnnalime von (Zirogeldern war clor Keicks- Iiaulc undesckränlct gestattet, diejenige von ver-inslicken Depositen dagegen war nack LL. v. 14. Z. 7? §1? ^bs. 7 aul den Letrag des Orundliapitals und des Keservekonds desckränivt; nack v, ?v. 8. 24 §21 ^bs. 7 werden verxinslickl' Depositengelder nickt inenr angenommen. Leit dem 1. .luni 1879 kand eine Verzinsung von Depositengeldern nickt menr statt. Die Bestände an unverzinslichen Depositengeldern bilden mit den (Ziiogutnausn usw. die in den ^Vocken- ausweisen srsckeinenden „Lonstigen täglick kalligsn VsrKindlicklceiten". Der bei IZeginu des Isnrss 1924 vorlrandeneMarliKestancl der Depositengelder ist seiner völligen I^ntwertun^ wegen adgebuckt worden. 60 7a5e//e 30 (^8<411ltuiN8Ät26 6ei clsutsel^l! ^j?l6cllNUUK8«WllSN ) !).> L i n l i e 1 e r n n ^ I>! II Vvll >!> cier j i, Ii r lilll'^l- aus llllnj. V,>irechmn,i.- leil- ^Ii- (^irolconto 11 eil in er »teilen >>> ü> !>./,!>!>! >> II IN III <' üclinittlielie iwH°n?en«",. UN laln ' eüsdilul! Lrölle g'ntgesclii'ielien --^^-7-^"- I z 4 5, -- 7 « 1883^) 149 550 887 547 5,939 1m>55 117 9 1892 2 989 835 16 762 791 5,610 4 148 968 75,2 118 9 1893 3 164 398 18 122 616 5,730 4 385 443 75," 117 10 1894 3 330 874 18 233 033 ' 5,470 4 400 330 75,9 115 10 1895 3 633 426 21121262 5,810 4 803 784 77,Z 115 10 1896 3 889 778 22 720 177 5,840 5 246 923 /<->," 115 10 1897 4 073 632 24 016 725 5,890 5 453 371 77,5 116 1V 1898 4 490 303 27 975 278 6,230 7 127 921 74.Z 124 10 1899 4 897 154 39 237 664 6,180 7 599 797 74,9 128 10 1999 5 186 237 29 472 744 5,680 6 533 468 77," 126 10 1991 5 409 985 28 922 035 5,350 6 250 803 /d,-, 126 10 1992 5 791 908 29 969 050 5,170 6 544 680 -5i 70,-' 135 11 1993 6 303 359 31 136 532 4,940 6 236 714 !><->,„ 136 11 1994 6 664 638 32 635 273 4,900 6 980 494 , 7"/> 132 11 1995 7 341 995 37 602 991 5,120 8 543 437 77,5 137 12 1996 8 177 404 42 036 098 5,140 9 404 708 77.K 149 13 1997 9 183 997 45 313 106 4.930 8 966 382 80... 160 14 1998 10 531 271 45 960 854 4 360 9 869 551 78,5 198 17 1909 11 911 561 51 427 462 4.320 11 633 973 77,-t 221 20 1910 12 459 474 54 341 811 4 360 11 956 663 78.» 222 20 1911 13 471 426 63 015 295 4.680 14 407 181 77,- 242 21 1912 14 942 884 72 543 573 4,850 16 668 339 77,» 1913 15 589 659 73 634 205 4.723 16 688 865 77,Z 270 24 1914 13 702 521 66 644 835 4.864 17 595 088 7Z,-- 292 27 1915 9 996 675 58 106 093 5.813 20 531 059 64.7 258 27 1916 9 858 378 67 515 263 6.849 21 731 585 67/ 261 27 1917 11 082 353 93 185 776 8.408 37 834 813 59,4 295 28 1918 11 868 999 119 309 516 10.052 57 133 317 52.. 343 30 l919 16 661 291 182 676 808 10.964 61174 501 66,z 386 34 1920 22 464 365 695 776164 30.972 276 958 050 6».. 464 36 1921 27 357 134 1 072 118 370 39.189 332 291 523 69,» 518 37 1922 38 641 325 6 367 751 959 üilliuueu KI 164.791 lüllionen KI 1 109 020 664 lülliuncii KI 82/- 546 40 1923 49 214 305 2 397 746 447 lawien^ -K/i- 48.721 lilttseull -Ätt- 677 372 063 I »u»ru6 -A/K 7-.7 599 44 1924 18 694 169 31462 937 1.683 8 868 567 7>.» 698 51 i) Vxl. iiieivu äie üeit 1908 slljÄurlieK von der LtülistiLLiien ^dteilnuiz 6er Keicksbiinic. gut' Veii>iila55iinx V>ii-<'i-inxen, '> i>!ni' liii ilen .Kle-nat De/emKer, !ni' clen ,-Vii^iiIien spulten ? nncl K nielii v»i'liex?!(^.lc!e. ^i. .V n 1 Kerlin....... 2 .^aciien ...... 3 ^NAsonrg . . . . 4 Lärmen...... 5 Bielefeld..... 6 Koennm...... 7 örciunscn^ei^ . . 8 Bremen...... 9 üreslan...... 10 Lassei....... 11 Lüemnitx..... 12 Lretsld...... 13 Dan-i^) ..... 14 Darmstadt . , , . 15 Dortmund . . . . 16 Dresden...... 17 DnisOur^..... 18 Düsseldorf . . . . 19 Llderkeld..... 20 Lrkurt....... 21 lassen ....... 22 I'lensourtz..... 23 I^ranKturt (^ain) 24 Lelsenlcirclien . . 25 Lörlit- ...... 26 Hasen....... 27 »alle........ >' l'OI I n c > il IN 2. 2. 18. 17. i. 1. 18. 7. 1. 24. 1. 1. 12. 8. 2. 10. 16 1. 8. 14. 26. 15. 23. 1. 6, 6 24. 4.1883 1.1923 2.1914 10.1918 5.1924 9.1924 11.1907 4.1884 3.1884 9.1918 9.1902 7.1924 6.1917 11.1924 1.1905 7.1883 1.1924 4.1909 3.1893 10.1919 10.1909 5.1924 4.1883 10.1922 10.1924 10.1923 4.1911 >.lcl<> .Xr. 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 47 48 49 50 51 52 53 54 - i in «' I4amIzurA..... Hannover ..... fvarlsrulie..... Kiel........ Xöln........ Xönisssoer^) . . . l^eivxiA'...... UaZdeIzurA°) . . . Uain?....... Vlannüeim .... MilneiM 'üc->< . . . . ?iorxneim .... 1'muen...... . I^osen') ...... liemsclieid . . . . 8tettin ...... 8traKourK- (KIs.) ') LtuttAart..... VIm........ ^Viesbaden°) . . . ^Viir^ourK .... ^wic^an ..... e r ii l l ii c l i, in 24. 24. 15. 16. 22. 24. 25. 15. 8, 24 2 11 2 3 9 7 17 1 23 10 13 17 15 1 1 3 15 7.1883 3.1908 1.1909 5.1919 5.1883 3.1914 6.1883 11.1912 10.1920 6.1908 11.1922 6.1906 1.1923 5.1920 4.1908 4.1924 10.1922 12.1919 2.1914 11.1919 4.1920 6.1912 5.1883 3.1923 12.1913 1.1921 5.1919 Ijl'triei) am 24. 11. 192? eingestellt. ?. ?. l. l. t>. 8. 1914 8. 1914 7. 1919 8. 1914 8. 1914 uin 8. Z. 1917 »iecier eröffnet. 2. I. 1917 l. 9. 1918 6^ Tabelle 3/ ^ll^eineine ^I1)6i«ic!it iikei' c!ct« A-e^Äinte ^Vecli8e1clnII»re^- iill'w- !uiüte I» ecli-l^t«' !>m tÄllle >II'e!> » I'z» ^»tir lllll'lll- >!(>niitt c?e"xe- XnnttÄ- ->m-^>- sel.^om- öetrax ^tiick lietru^ »etr^s! 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Vom ^snre 1910 ad sind in clie obigen Aikkero clie LckecKs mit einks^oxen, cieren ^nlcauk auk Lruncl 6er Lant!Ae5et/?iiovsI1s vom 1. ^um 1909 suiZenommeu vorclen i8t. 2) ^abresclurcnscknitt, oöckster uucl nisciriAster Letrag nscn clen ^VoeKsnaus^veisen, Leswncl sin Lncie cls5 ^slire5 uncii cier Lilan? vom Zt. Dezember. 2) rüiiiscnlieklicli cier Minsen i-.uk LutliaKsn bei clen tvorre5>ioncieuteu. 64 ^llIvÄul VON I„>,r im lulires- ^i^clinitt !i<-ii-i^ i» >>>«- Ue>' ciurlli- ^ninxe IllIllN>- Iii IN .1 !iii<^i5<>' >i<>« >'->-: KIniK 1 S A < D»- tum - iit>clrix5ik> >ic>1i'!,p »o,Ic -NN l^nc 5tü<^ . . lalii'l^ ttoti-itß' »ai>< 8tüclc ^ u I< s 11 l Neti'-ij: >I»>K - i» ?w/, alle, imxi>- Kauf- ten In- lmidz- >veck. sei i - /> 4 n ' 8 g 10 11 1ü 1876 173 841 999 43,3 Hl 1H öl.III. ^15>O 1 vs> Nim -511-5 1s» 111>1> ?H H -5ö.ö. 1 / Nim 14ö <>Zo null L7 7?ü 1 iv< « 531 651 1197 181 862 . 2b,? 1881 149 733 999 44,3 HN l1<^ 1c>U öl?» L? 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In cieu labreii 1914 bis 1919 siu6 in 6eo Lpaltsn 2 bis 9 uu<1 1? ciis soxellarlotsu ^ukscbub^ecbsel mitentbaltsv. ?Iat^^veeIi8e1ii^ 65 Tabelle 32 ? i 11 s Ze v i n n ^nxelcaulte ^Veclisel von IVO Narlc unc! veniAer-) Vom Haupt8cliii1cl'iier Izei Vei5.'«-ente,. ^ulir Letrax Stück 6» snxeK-Men LtücZc iiberwupt «Her 2UI- ^nlliunx im IZeti-nxe IM Uack Betrag oller vorxeie^ vorxeiexlen Usrlc (Sp^^ >!> ^ ^> 7 183 894 ' - — — — - — - 1876 6 184 836 - — — — - — — 1881 4 898 774 - — . — — - — — 1886 19 291182 48 339 5,7 — — - - 1891 12 985 235 47 443 4,6 28 618 2,87 3 652 17 121 841 0,7° 1896 23 525 221 58 266 4,5 35 684 2,71 4 342 22 299 362 0,69 1966 19 494 183 63 373 4.8 35 975 2,75 4 915 25 296 691 0,78 1991 15 334 799 72 348 5,6 39 424 2,38 4 949 15 717 991 0,52 1992 19 197 224 82 679 5.8 31 685 2,-7 5 999 16 177 488 0,47 1963 29 298 599 86 275 60 35 765 2,5- 5 417 19 974 953 0,57 1994 29 441 389 89 786 6 0 33 268 2.27 5 481 16 689 174 0,45 1995 ^11 H/1/1 7H? QU < ö<5 91 934 5,8 ?^ öö üvö 5 672 18 757 957 0,44 1966 39 498 364 99 968 5,4 38 334 2,36 5 761 21 493 621 0,44 1997 ?c> 7_<«U 01 ^Kk: »1 öS!) ^ „ v,o so c>7-, öc> ölö 2,47 6 126 22 599 751 0,5- 1968 17 921 359 191 483 6.7 , 33 287 2,21 6 431 18 351 312 0,49 1999 29 473 617 99 763 64 u,4 31 996 2 07 K 5>^1 >Z ^öl 1 ?! ?L/< lll^? ItZ öL4 Dö^ 0,z8 1919 22 283 767 192 323 6.4 31 556 2,oo 6111 14 921 891 0,36 1911 39 392 582 197 952 6.4 34 861 2,io 6 466 19 567 516 0,39 1912 34 349 587 196 899 7,° 34118 2,-7 7 665 17 557 314 0,35 1913 37 887 989 92 294 7,4 37 128 2,8z 7 993 24 256 421 0,51 1914 22 673 666 35 292 8.0 12 927 2,62 2 575 7 389 419 0,31 1915 15 526 565 18 721 7.6 2 524 c>,?4 997 1 542 671 0,->9 1916 11 738 532 8 216 6.4 1921 0,72 592 471 961 0,<-4 1917 8 396 769 3 257 4.S 483 0,6y 292 546 874 0,o6 1918 6 996 665 1296 2,9 329 0,70 192 537 986 0,->7 1919 9 839 349 392 0,8 498 0,95 37 4 988 588 0,29 1929 12 378 571 991 1,49 8 318 468 0,46 1921 1 838 539 916 1277 0,6i 216 266 279 0,34 1922 1923 -TK 87 237 178 51 418 3,-5 94 554 654 I.Z- 1924 2) List seit 1889 besonders notiert. s) zji^ all«- clisjsnisssn ?Iat2veebseI uncl 86iecKs. bei 6enen Aanlunx seitens 6es ^lauptsebulclllers nickt 2u ei-Iansssn war uncl äesbalb Indossanten, Aussteller 06er Intervenienten in ^nsprueb xenommen verclen muüten 1'ür 6ie ^eit vor 189? sinä Angaben bieriibsr niobt vorbanden. 2. leil 66 ^n1 ^ II Iv!1 11 1 im julnes- l!ni'!>i5l!nuii iiiickste i nedrigste ain lünc !e des Rubres I'm?, ,l"ll>- ,I,U^- «iimtt- Ä^'' Letr-.g Da- >;.>tr-.g Da- Betrug Stück Letrag Stück Zetrag ?s In- ImxK- Vlmlv Uoi-K VWIc VImK 5>>I I 3 i 5 s 7 8 !> iu II u 1876 227 397 666 5Ü.7 7.1. 273 535 666 15.3. 188 843 666 175 258 247 124 433 ? N?K /iK? ^ U^o s m K^«i ssi o KIO VOU sol 75- 1881 188 512 606 55.7 31.12. 258 685 666 15.3. 142 731 666 173 669 258 684 766 1 ^ Sil« OO^ c> I^VQ 7«1/< 11^1 ^5 iZ? 1 l^K 7l1i1 ^ SS^ l^tZV «11^1 66,s 1891 255 475 666 49,- 15.5. 367 816 666 7.9. 221 816 666 231 526 274 999 579 ? ^ sl^v S L/ /i/ie! O il«» 04^ 44iZ 1896 286 867 666 44.6 31.12. 369 513 666 15.2. 219 466 666 367 563 369 512 682 c> xic>/< LSI ^ >?r>4 Lü^ S V IS «ISS ?s«1 c> «4O tlso /O^I 6o,» 1966 338 392 666 43,7 31.12. 475 466 666 23.8. 277 485 666 361 337 475 466 271 s. 1 ?L 1 US. ü SS«1 c>«i/i «1/i? i) soU 1^4/ 62,., 1961 342 242 666 41,8 36.6. 436 265 666 15.2. 265 489 666 365 291 466 868 819 S. IN/, Villi Iv4 «»11 5 363 411 626 61,» 1962 284 386 666 37.8 36.9. 465 648 666 7.8. 242 162 666 316 854 399 716 363 S >i1?/i c>oi S 11V4 ^.Nl. 4 368 721 846 58,7 1963 316 668 666 Z8,z 31.12. 486 263 666 23.2. 233 579 666 336 563 486 263 266 S ?1 K KKK S ^Iv sov 5 664 624 621 59.' 1964 362 862 666 37.» 31.3. 476 865 666 23.8. 246 III 666 312 823 414 759 787 «1 c>c>>7 i>K/< c> ^ü« 4 944 555 946 59,° 1965 311 616 666 35,5 36.9. 541 195 666 15.2. 211 698 666 338 436 485 321 622 S ?^I1 Iii 7 O ^4i1 « 5 694 646 151 56,s 1966 333 666 666 35,- 29.9. 546 338 666 15.2. 241 617 666 331 972 495 611 667 s LciK c> vvv ^ LI^S s)LS s?f> I oizci ^os ooU 57,z 1967 378 889 666 35,7 31.12. 581 365 666 15.2. 264 636 666 358 467 581 364 766 3 732 685 6 885 614 885 57,s 1968 319 856 666 35,7 31.3. 487 464 666 23.11. 259 622 666 334 684 482 626 511 3 596 876 5 563 486 522 57,- 1969 334 151 666 41,2 36.9. 564 678 666 15.2. 235 663 666 353 662 528 715 525 3 543 721 5 955 554 547 6i,<> 1916 372 981 666 43.7 36.9. 652 197 666 15.2. 251 887 666 359 221 565 711 626 3 679 878 6 778 416 214 62,5 1911 395 274 666 43,- 36.9. 781 897 666 15.2. 254 931 666 438 236 778 636 556 3 798 956 6 867 362 491 Ü0,z 1912 475 392 666 42,8 31.12. 947 163 666 23.8. 315 859 666 433 791 947 162 746 3 966 619 7 497 722 119 59.- 1913 449 123 666 43.6 7.1. 779 564 666 22.11. 233 728 666 358 518 713 822 254 3 892 642 7 169 576 847 60/1 1914 587 686 666 43,9 7.8. 1 336 411 666 23.6. 258 764 666 266 625 496 826 495 3 618 556 7 638 956 646 59.5 1915 ^1K i11.11 ^!?^t O1V v1^>U » 3c>>9 7 1 /<7? Nliil ^)d>4 111111 23.9. 1 "75! c>V!^ litis» I/» O/iZ tltltl »1 svdl ?"7H K^Q -^«11 o4o viZv 1 668 571 3 261 654 828 6o,y 1916 377 326 666 54.» 7.16. 484 598 666 7.1. 252 871 666 49 963 421 278 656 948 816 3 559 899 939 67.» 1917 162 662 666 40,7 6.1. 391 435 666 31.12. 86 556 666 26 624 86 555 912 464 626 1 949 951 863 6i,? 1918 52 469 666 2Z.7 7.1. 74 366 666 7.16. 39 534 666 11 334 55 662 667 237 973 1 256 823 988 60,4 1919 63 183 666 34.Z 31.12. 131 462 666 6.9. 42 362 666 26 623 131 461 826 286 614 1 961 469 461 72." 1926 192 629 666 49,4 31.12. 259 176 666 15.1. 167 666 666 18 815 259 176 268 611 988 8 354 299 345 84.» 1921 252 984 666 Z0.4 31.12. 476 375 666 Villu.x!.'» VI 15.3. 179 115 666 26 954 476 374 542 813 658 11 947 838 613 iUMiniiwil VI 85.- 1922 36.12. 256.27 23.1. 441 398 666 188 442 256.27 1>IM>»^» » 2 645 375 523.3 7»,° 1923 -A/i 7.12. 215.6 M/5 6.1. 254.4 -N/i 117.8 K/l 843.8 -D/i 5^',? 1924 766 662 666 47,5 31.12. 1 281 648 666 7.1. 116 461 666 681 311 1 28 ' 648 232 5 166 265 8 944 623 736 50,- >, ^»s sincl clie Wessel, vslcks an einein LanKpIatx ciukeiliald 6es Ls>»I^>e?irIviiiii ^Veetisel von 100 Uarli nncl weniger 2) nielit eiiiA'elüsie Me6i8e1») 1 a Ii r Betrag Stück -Ie.^!ii^l"l ^..xekaulw, ^ "x Ve^cl^cksel im Let,'°x° /u-uk null venixer L t iilmlmu^t Vllii'Ic ^n?."'°" -».' ^.lunx Vi.>r!>!u>clve!ie> 14 12 -ig- 17 1^ lg 20 ^>i 9 328 353 - — _ _ 1876 8 615 824 - — _ _ 1881 5 678 222 - — _ _ 1886 9 819 965 259 155 10.5 - - 1891 9 951 679 316 766 I2,i 122 631 4,84 25 226 48 499 989 I.Zi 1896 17 939 263 394 331 12,6 157 646 5.°6 35 236 76 289 665 I,z- 1966 13 989 575 423 235 IZ,- 186 447 5.«6 43 496 86 286 118 1,5- 1961 9 464 423 478 131 15.6 164 668 5.42 43 873 53 921 616 1,-7 1962 11 947 133 568 223 15.» 161 274 5." 46 665 53 339 717 I,o8 1963 12 336 846 523 964 16,2 159 692 4.s6 46 412 53 248 696 1,07 1964 11 391 735 523 178 16.. 155 586 4,?i 46 154 52 874 161 I,o6 1965 16 561 661 546 811 15.8 165 323 4.79 46 932 57 863 171 0,YY 1966 21 828 895 573 695 15,4 179 469 4,94 49 642 69 796 791 I,oZ 1967 15 996 856 666 221 16,7 266 973 5,6- 56 973 74 153 912 I.ZZ 1968 12 564 386 593 178 IÜ,7 188 661 5.4- 57 866 64 421 875 I,io 1969 15 734 975 ^OK YLQ Oriv ^Sv 16 , 4 186 223 4,96 55 966 63 923 585 0.S5 1916 16 864 628 661 738 15.« 183 582 5»°° /6 57 825 72 636 623 I,c>o 1912 26 664 326 642 987 16.5 265 436 5.-6 66 336 76 755 226 0,97 1 c>i s ^»lo 27 741 658 698 232 i9,Z 246 836 6,51 79 288 89 866 428 1,-5 1914 12 734 689 369 912 2Z.° 123 678 7.-5 41158 42 666 446 1,-4 1915 18 747 427 199 723 21,° 26 778 2,8o 16 536 8 363 679 0,-8 1916 8 377 685 79 918 17.- 9 569 1,96 3158 4 355 332 c>,2-> 1917 2 734 482 25 448 10,7 4 368 1,86 818 5 666 676 0,47 1918 3 181 862 11 869 4,- 5 672 1,86 761 15 292 819 0,85 1919 16 161 828 6 651 . 1,1 9 957 1,65 387 96 467 866 1,12 1926 13 774 679 17 119 2.14 126 622 261 l,c>Z 1921 2 633 367 348 22 799 I.-4 1 879 876 464 0,71 1922 1923 -5^ -TW 76 235 745 249 314 Ü,i6 278 922 967 3,9- 1924 2) Das sincl alle diejenigen Versancbveckssl nncl Sckscks, bei denen Gablung seitens des Ilanptsckuldners nickt xn erlangen war und deslialb Indossanten, Aussteller oder Intervenienten in ^nsprnck genommen werden mnNen. lvinii ^llßelcaukre Vecdsel von 1 Klarlc null veiußer^) Vom Hauptscliulcluer bei Verfall nickt eingelöste ^Vecnsel") . , ^ cllir im Maines- clurckscbnitt Betrag Klarlc inl'ioüeniell 6er VVedisel- cler Kapital- (Ve6i?el. LkkeKtenl ^ -1 um böckste e rag Kl-ck ni Datum a um edrigste a°- e rag Klarlc am l?m tu e clss ^alires Betrag Klarlc Stück Betrag Klarlc "enwll aller Kaulten ^Vecksel Betraf; Klarlc ?entell ^rrw. IZrutw- ßev-ir.i.5 Stück '-°nwn ->iiir°° FeckÄ i!!iall? ISp' II) Stück überliaupt ill?ro- Äüull"/ -elAei. °ulÄ Illlllncl SliicK üetraxe voll und veoilzer Letrax üderliaupt Uai'K in I>r°- ?enten !-Mullx UÄ/Ä . , ^ alir - -'- —-— --- -'- 8 -"- 10 11 12 14 15 16 17 18 18 20 21 1876 401 238 000 c>c> 6 88, z 7. 7. 471301 000 15. 3. 334 796 000 258 812 444 853 573 2559 514 4 122 832 194 OQ 6 d^?,° 16 512 247 82,6 - — — — _ - 1876 1881 338 245 000 Q7 8 ?/>^ 7t) ? / 31.12. 434 424 000 15. 3. 278 321 000 255 861 434 423 557 2300 848 3 661 829 381 c>8 ? ?^>5 14 200 659 72,s - — — - - 1881 1886 380 115 000 9^»? 78 1 /",>i 31.12. 523 349 000 15. 3. 305 688 000 264 852 5>?H ?/IL -710 rl^O ü^ttz < 2176 494 3 559 139 583 1 ^/>- 10 486 996 65,9 - — — — - - 1886 1891 520 504 000 cic> o 8l,6 15. 5. 620 978 000 23. 2. 442 784 000 362 560 558 180 745 3 307 807 5 413 892 420 »8 s 20 021147 70,4 307 485 9,Z — - - - 1891 1896 643 551 000 99,6 84,8 30. 9. 796 735 000 15. 2. 498 281 000 480 532 788 509 004 3585 963 6 234 371 780 99,1 22 036 914 72.Z 358 209 10,0 151 249 4,28 28 878 65 621 830 l,c>6 1896 1900 773 427 000 96,6 85.S 31.12. 1 013 725 000 15. 2. 675 098 000 548 898 1 013 725 281 4416 417 8 551 824 192 t)7 6 >" 41 464 424 79,9 452 591 10,2 192 724 4,Z7 39 572 92 588 427 I,o8 1900 1901 818 404 000 96,8 84>2 30. 9. 1 051171 000 23. 2. 647 345 000 505 615 955 315 491 4515 340 8 580 054 603 «8 1 33 483 759 74,s 486 608 10,8 222 422 4,06 48 411 105 486 809 I,2Z 1901 1902 752 769 000 97,- 8l,7 31.12. 973 852 000 7. 3. 682 564 000 529 501 973 851 927 4364 010 7 437 541 899 c>7 6 ?/ 24 739 222 67,1 550 479 12,6 194 432 4,5- 48 822 69 638 617 0 95 1902 1903 821 669 000 97i2 82,° 30. 9. 1107 329 000 23. 2. 649 692 000 560 690 1 095 267 852 4627 468 8 564 321 601 c,8 0 >^^>" 31 144 357 72,4 590 302 12,8 192 959 4,24 51 704 69 517 205 0 8z 1903 1904 801142 000 97,Z 8i,° 31. 3. 1 073 826 000 23. 8. 701 026 000 529 531 965 817 092 4664 347 8 377 340 224 7 c> ,9 32 629 444 72,- 610 239 13.- 194 857 4,2- 51 829 73 223 049 »,87 1904 1905 875 723 000 96,3 80,6 30. 9. 1 305 025 000 15. 2. 635 854 000 579 895 1 175 306 059 4749 078 8 946 706 539 97,2 31 833 124 70,z 612 964 12,9 188 848 4,°« 51 635 69 563 275 0,8o 1905 1906 946 201 000 95,6 79,5 29. 9. 1 348 791 000 15. 2. 738 386 000 581 658 1 276 613 167 5 047 823 10 213 755 489 O7 2 V/>^ 46 846 332 73,° 638 745 12,7 200 686 3,9» 52 604 76 561128 t) 76 1906 1907 1 060 076 000 96,0 81,4 31.12. 1 470 026 000 15. 2. 815 108 000 608 443 1 470 025 999 3 383 094 11 882 290 991 ci7 8 i//>6 61 237 259 74,2 663 763 I2,Z 217 743 4,-4 54 743 91200 412 0,79 1907 1908 896 848 000 92,7 74,- 7.1. 1 276 836 000 7.12. 721 548 000 554 146 1 032 002 378 5126 459 9 620 433 467 95.2 45 941 925 70,° 691 806 13,5 239 346 4,67 63 099 96 663 663 (',97 1908 1909 L11 f!^ UiZrZ M? <-"->,Z 6z,2 ^ll <7> I IVO 115 ? Iii- ^. 627 338 000 k?L^ i^c>x- iZ0O U^il 1 119 997 334 5 069 248 9 769 346 915 94>Z 30 485 736 57,- 694 661 13,7 221 288 4,45 64 297 82 773 187 1909 1910 853 798 000 85.s 70,6 30. 9. 1 357 879 000 15.2. 613 124 000 591 724 1167 701 664 5 238 277 10 843 609 956 92.7 36 208 593 6Z,° 686 052 I3,Z 212 219 4,-° 62191 79 307 637 0,74 1910 1911 915 356 000 84,9 76,2 30. 9. 1 668 341 000 15. 2. 636 156 000 696 331 1 657 003 953 3 408 361 11 307 842 545 92,Z 39 087 795 68,z 704 061 13.° 215 138 4,-° 61 603 78 410 940 0,7Z 1911 1912 1109 461 000 89,6 81,5 31.12. 1 996 816 000 22. 6. 814 360 000 695 295 1 996 816 194 5 635 559 12 675 293 234 94,° 52 826 150 75,7 727 629 I2,y 233 158 4,18 64 291 92 198 133 »,75 1 f>1 1^1^ 1913 1 030 533 000 90,7 78,- 7.1. 1 703 645 000 22.11. 708 040 000 560 518 1 357 614 454 5411 987 11 740 073 571 9Z>4 60 413 907 72,4 749 787 13,° 239 554 4,Z7 67 395 88 312 540 »,72 1913 1914 1 336 647 000 9Z.8 56.7 15. 8. 2 932 770 000 23. 6. 624 725 000 408 184 1174 463 117 4860 473 11 864 282 319 95,8 65 629 647 49,2 790 526 iü,z 277 958 5,55 86 291 114 062 849 0,95 1914 1915 654 834 000 96.7 I4.Z 7.1. 1106 007 000 7. 9. 469 654 000 139 449 566 223 046 2048 795 5 359 229 807 99,8 35 407 755 -3>° 405 114 19,8 136 005 6,21 43 733 49 395 856 0,85 1915 1916 689 042 000 96,0 I0,z 29. 4. 780 620 000 23.1. 523 790 000 85 384 708 378 726 1195 721 5 266 691 613 96,8 34 273 992 10,5 218 444 i8,Z 29 302 2,ZS 11443 10 505 750 0 21 1916 1917 398 231 000 89.- 3.» 6.1. 658 708 000 15.12. 290 384 000 39 015 295 470 375 592 314 3 147 453 243 87.7 20 115 617 5,5 88128 14,9 10 590 1,68 3 660 4 827 233 0,-4 1917 1918 221 644 000 8o,s i,Z 7.1. 276 951 000 7.10. 190 253 000 23 360 210 597 336 303 805 2 069 623 148 8Z.7 11131191 1,4 28 705 9,s 4 791 1,59 1020 6 153 550 0,3° 1918 1919 184 354 000 6Z,Z 0,6 31.12. 279 382 000 ! 7. 8. 138 601 000 29 254 279 381 847 330 690 2 641169 527 61,1 9 187 867 0,- 13 105 4>° 5 401 1,69 803 15 829 905 0,62 1919 1920 389 609 000 I0,o 0,9 21.5. 460 374 000 ^ 15.1. 258 299 000 26 441 459 770 948 664 172 9 845 362 462 29,8 20 001177 I>° 7 043 1.- 10 455 1,59 424 94 556 394 I,c>o 1920 1921 501 678 000 29,° 0,5 31.12. 922 228 000 ^ Klillini-ilen Kl 15.3. 358 848 000 36 078 922 227 832 KIlIIiar6ell Kl 875 514 14 038 076 383 Klillilli clen Kl 44," 26 153 250 0,z 18 020 2,°S 128 340 669 0,95 1921 1922 30.12. 411.12 InIIionon Kl 7.1. 881 341 000 Klilliarclen Kl 267 557 411.12 'lnllioneil Kl 2328 968 748.— Ii-illionen Kl 65,s 4 471 837 364 6.9 24 076 1,-8 2 096 076 683 0,64 1922 1923 7.12. 389.1 6.1. 421.3 261.7 1487.9 86,z 1923 1924 -WK -Mi -Tw -K-/i -Mi 1 614 398 000 92,4 84.° 7.11. 2 042 920 000 ^ 7.1. 306 084 000 996 800 1 879 859 914 7322 229 17 828 936 870 86,6 163 472 923 53,2 300 732 5,29 373 477 561 2,6o 1924 - , ^ ^s-irs 1910 ab siuci m cks Nkssrii cler Spalten 2 bis 1? unä 18 bis 22 Sckecks mit eiube-oesu- 6is im clen Spalten 1b un6 17 entlmlteneu Angaben belieben sick nur auk V-'ecksel. 2) Lrst seit 6ein labre 1889 besonders notiert. 2) Das sin6 alle 6is^sniAen V^ecksel uucl Sckecks, bei clsnen Gablung seitens 6es Hauptsckulclners nickt ?u erlangen >var un6 cleslialb Indossanten, Aussteller oclsr Intsrvenientsn in ^nspruck genommen werden muötsn. Lür clis Zeit vor 1895 siocl Angaben bierüber nickt vorbanden. 7/ Tabelle N ^i^uic^itÄ des V^eclisell^ektaiicles ') I,n ^Veelissl ciuk clcis In 1 li 11 ci >v u 1 d s n 5 ü 11 ' ^ Dnreli- sdlNltt dos lakres innsrlialü 7 laxen in in ferneren 7 laxen ^roxenten cles innernalb 14 laxen (8,,. 2 uixl Z> (^eskliiit^e^tiincles innerliallz in terneren 4 vvoonen 14 lagen ^, ^ ^ in Iernere>> 2 IVIu»»te>> 1 2 1 I '> l! ' 1876 1881 - Z>.' 17,2 48.Z 51,7 - Z2,8 17,5 Zo,z 49.7 1886 - — 28,8 I7,° 45.» 54,- 1891 19.7 10,7 Z0.4 17.5 47,s 52,i 1896 I7.Z 10,8 28.. 17.5 45.6 54,4 i960 19,6 ZV,« 16,7 47.5 52,5 1991 17.6 IU,7 28.. 17.6 45.o 54,' 1902 18,» 10,. 28.. 17,4 45.5 54,5 1993 i«,z 10,5 28,8 46,0 54," 1994 18,8 10^9 2Y.7 -7,i 47,° 53,° 1995 18,6 10,2 28,8 >7,^ 46,° 54," 1996 18.7 29.7 '7.' 46,8 53,- 1997 18,2 H.4 29,6 -7." 46,6 53,4 1998 I9.Z 11,4 Z0,7 I7,s 48.6 5i,4 1999 20,5 11,9 Z2.4 I7,° 49.4 5"/' 1919 22.» 12,2 34,- 16,9 5i.- 48,1 1911 21,6 '2,7 34,Z i7,> 51.4 48,6 1912 20,z . . 12,4 Z2.7 17,5 50.- 49.« 1913 23.- 12,. 35,Z 16,8 52,. 47," 1914 l6,z 9.2 2Z.S 19.5 45,° 55,° 191S 15,4 9.7 25,- 18,2 43.Z 56.7 /^Nt IZncle inneinald innernnlli innernalli innerlialli cle» Innres 1? laxen lb-Zt) laxen ?l -l>0 laxen 6l-W laxen 1916 20,6 24,- 35,6 19,6 1917 26,2 18.. 31,5 . 24,2 1918 26.5 15,7 35.Z 22,5 1919 25.» i8,z 3i,Z 25,4 1929 Z8.9 18.5 30,° 12.6 1921 33,7 I4,s 36,° 15.4 1922 18,4 17,5 38.6 25.5 1923 97,-» 1,5« (>.», 1924 30,6 -'Z.7 '3/ 9 öis /.um ^alire 191? auk Lrunil der 15estäncle am l>e!iluk ^'edrnar dis Dexeiuder nncl ain ZI. I)e?eniber. der lieelinunxsinonate, inell > 000 N ill?ro- ^SpaIt/2° Ve r te 11 000 bis 2 ?alil cler Girmen llncl?ersonell ilull^ Z 000 N in?w- Spalte 2 i 2 3 4 S K 7 1. I^overrilzer 1. Xaukleuts und bandeltreibends (Zesellseliakten....... 26 946 Z7,4 11192 4i.s 6 506 24,- 2. 22 372 Zi,- 6 010 26,9 4 598 20,5 ?. Landwirte, landwirtscliaktliclis Oevsrbe- und ?alirikbetriebö . 10 258 14,- 5 658 55,- 2 367 23.- 4. 2 402 Z.Z 132 5,4 210 8.7 5. 1041 i.s 151 14,5 217 20.S t>. Lnnstige tkentnsr, Handvverlcer, älinlielis Iclsiners (Zs^verbs- 9 004 12.5 4 255 47,- 2184 24,- ^usaniinen 72 023 ioo,o 27 398 ZL.. 16 082 22,Z 15. 1^0 vemlzer 1. Xaukleute und Iiandeltreibends (Zssellscnakten....... 24 128 36,2 9 915 4i,° 5 784 24,° ^ Industrielle und Industriexesellscliakten......... 21 244 31.9 5 531 26,0 4 224 19,9 I^and^virts, land^virtscliaktliclie (-ererbe- und k'abrilcbstriebs . 9 854 14,» 5 369 S4.5 2 317 2Z.5 4. 2 361 3,5 149 6.Z 205 8.7 ?. 1026 1.5 142 iZ.s 192 18,7 b. Lonstixe skentner, Iland^verlisr, äbnlielis lileinsrs (Zs^verbe- 8 068 12.- 3 838 47.6 1954 24,- ^USaiNINSN 66 631 100,0 24 944 37,4 14 676 22,l ^.IN 15. ?^0V einher 1. Xaukleute und bandeltreibsnde (ZessIIscbakten....... 2. Industrielle und Industriegesellscbakten......... ?. Landwirte, land^virtsonaitlicke (Zevverbs- uncl l^alzrilLbetriebe . 4. Lanlcen und IZanIciers................ 5. (?enossenseliaiten aller ^.rt............... b. Lonstixs (Ksntner, Hiindvverlcsr, äbnlitZie Kleinere Lederke- treibende) ..................... ^usaininen' 1. ILauileute und bandeltreibende Lesellseliakten....... 2. Industrielle und IndustrieAesellseliakten......... 5. Landwirte, landwirtscbaktliclie Le^verbe- und ^abrilcbstriebs . 4. Lanlien und LanKiers................. ?. (Zenossensoliakten aller ^.rt............... 6. Lpsrlcassen..................... 7. Lonstigs (Kentner, Handwerker, älinliebe Kleinere Leverbs- treibende) ..................... ^usaninisn 22 137 Z5,s 8 712 Z9.4 5 346 24,1 19 671 Zi.s 4 841 24,6 3 837 19,5 9121 14.« 4 810 52,8 2155 2Z.6 2 201 3.6 126 Z.7 162 7.4 1014 1.6 137 IZ.5 191 18,» 7 539 12,2 3 605 47.» 1825 24,- 61683 100,0 22 231 Z6,° 13 516 21,9 ^111 25. I"U 11 801 25,4 4 087 34,6 2 953 25.° 16 663 ZS.5 2 906 17,4 3 235 19.4 13 693 29,1 6 506 47,5 3 356 24,5 1975 4,- 235 n.s 221 11,2 983 2,° 376 B,- 260 26,4 384 0,8 164 42,7 95 24.7 1433 3.° 907 6z,- 275 19,1 46 937 100,0 15 181 Z2.Z 10 395 22,1 tteicbsb nk 1876^ 1910^ ^^"^^^^^^^''^^ KeicksbanK 1876—1900" L. Z56/Z57 und das labellenvvsrk „vis 73 ?er8orieii und Girmen Tabelle ^6 der eiriKerämnteri Kredite ^) der Xredits QQeli ilirsr (-röKe 2t 000 bis Z T^alil clor Girmen c>000 N voll Spalte 2 ZI 000 bis b< uilli personell )000 N voll Spalte 2 61 000 bis t< ?ai>I cler ?irmell >0 000 Ivl ja ?kv?entell voll Spalte 2 10t 000 bis 5 uod?ersonell Z0 000 iVl in?io?entell von Spalte 2 ?01 000 N UI ünnl cler kirinen uo6 ?ersollell ld inelir von Spalte 2 8 g 10 11 12 14 15 IS 17 1908 2 835 10,5 3 296 12,2 1532 5,7 1261 4.» 324 1,- 2 550 11,4 3 604 16,1 2 236 10,0 2 983 13,3 391 I.» 835 8.- 809 7,9 310 Z,° 256 2.5 28 0,2 192 8,° 443 18.5 341 14,2 748 31.2 336 14.° 131 12,6 233 126 12,1 15,7 20 1.9 973 10,8 903 10,0 373 4,2 283 3,2 33 0.4 7 516 10,4 9288 12,9 4 918 6.8 5 694 7.9 1127 1.6 1910 2 559 10,6 3 091 12,8 1463 6.- 1218 5.- 98 0.4 2 455 II,S 3 456 i6.z 2 211 10,4 2 942 13.» 425 2,° 828 8.4 792 8o 313 3,2 218 2.2 0,2 195 8.Z 403 I7>- 341 14,4 725 30,7 343 14,5 142 IZ.8 225 21,9 155 15.- 152 14.» 18 I.« 849 10,5 785 9 7 336 4,z 270 36 0,4 7 028 10,5 8 752 IZ,- 4 819 7,- 5 525 8.Z 937 1.4 1912 2 415 10,9 2 943 IZ.Z 1400 6.Z 1211 5,5 110 0.5 2 259 H.5 3 317 16,9 2 066 10,5 2 920 14,8 431 2.2 823 9,-> 775 8.5 337 3.7 202 2.- 19 0,2 166 7,5 356 l6,2 313 14,2 718 32,6 360 l6,4 124 12.- 232 22,9 150 14.» 158 15,6 22 2,2 775 I0,z 737 9.» 318 4,2 245 3,2 34 0,5 6 562 10,7 8 360 iZ.s 4 584 7,4 5 454 8.» 976 1,6 1925 (KeicbsinarK) 1515 12,8 1767 i5.-> 813 6.9 611 5.2 55 0,5 2121 12,7 3185 19.- 2 081 12.5 2 628 15.« 507 3.' 1215 8,9 1421 10,4 746 5.4 426 3.2 23 0,1 205 10,4 323 16,4 279 14.- 514 26,0 198 I0,o 120 12,- 130 IZ.3 56 5.7 35 3.6 6 0,6 52 13,6 44 H.5 14 .3.6 14 3.6 1 0.Z 101 7.° 96 6.7 32 2.2 26 1.» 1 0., 5 329 11,4 6 966 14,8 4 021 8.6 4 254 9,- 791 1.7 2) Die den versckiedensn Niederlassungen einer k'irrna xe^välirten leilkredits sind in vorstellender Dbersicbt als selbständige Kredite ge?älilt. 75 Tabelle 37 Die iin ^Veeli8e1veiI^e1iL dei- Keic^8l)cin!< I^ieclitl)eie(1iti^teii iiaeli öeiuks^lasseii und ^Viit8^iÄkt^eI)ieten am 25. juli 192?') (Gebiete >Ve^>1;>!l!" ?e>!ioi>e» Davon entlallen auI in?,»?, v. Lp. 2 /,«>>> inl'iv^ ^»»> v. Sp.2 1. Lsnlcoe^irlc Lerlin . . . 841 220 26,2 417 49,6 — — 194 23.' 9 !,-> 1 0., - — 2. ?rov. Lranclenour^ uncl (?ren?inarlc ?ossn-^Vsst- prsullsn ....... 2 667 541 20,z 840 Zi.s 1062 39,» 58 2.2 62 2.Z 16 o,c> 88 Z.Z ?rov. Ostpreußen . . . 3 526 774 22,0 241 6.8 2162 61.Z 45 I.z 108 3.° 28 0,8 168 4.» 4. Lrov. ?ominsrn .... 2 300 623 27.- 239 10,4 1247 54,- 52 2.Z 66 2,9 22 2,2 51 o,9 ?. ?rov. 8cnIeswiA-Ho1stsin 6 308 685 10,9 323 5,- 4 975 78.9 42 c>,s 32 o,5 15 0,2 236 3.« vis nöräli6ien uncl Lst licn^ ?rc>vw7sn uncl Lsrlin 13 642 2 843 l8,l 2 060 IZ 2 9 446 60,4 391 2,5 277 1,8 82 0,5 543 3,5 6. ?rov. ^ieclersclilesien u. Obersclilesien .... 3 307 850 25,7 1128 Z4>- 931 28,, 121 3,7 69 2.' 22 c>,s 186 5.s 7. ?rov. 8aclisen uncl 6ie Lancier ^nnalt un6 Liiii- ringen ....... 3 056 730 23,9 1614 52,8 345 II,z 206 6.7 65 2,' 23 c>,8 73 2,4 8. ?rov. Hannover uncl cias Lanci iZraunscii^vsiZ . . 2 492 685 27.5 753 zo,2 704 28.Z 136 5,5 55 2,2 31 i>- 128 5,- 9. Lrov. Hessen-Kassau uncl 6as Lanci ^Valclectc . . . 1902 758 39,9 653 34.Z 187 9.» 140 7,4 40 2,1 19 1,° 105 5,5 10. Klieinprovinx uncl Laar- 4 945 1569 ZI.7 2 785 S6,z 134 2,7 240 4,9 65 l.Z 67 1,4 85 1.7 ll. ?rov. ^Vsstkalsn un6 clis Länclsr Lipps u. Lcnauin- 2 702 764 28.Z 1551 57,4 83 3.- 112 4,- 62 2,Z 50 1,8 80 3,° I. ?reuüen uncl clis Lancier ^nnalt, Lliürinxen, lZrannscliveiA, ^ValclecK, Lipps nn6 ZcnauinbnrA- 34 046 8199 24,- 10 544 Zi,° 11830 34,8 1346 3,9 633 1,8 294 c>,9 1200 3,5 II. I^rsis Ltäclte u. clis Lancier OIclendni'A, ^Isolc- lenburß - Lcli^verin uncl ^lecl,5 85 2,S III. Lavern (olins ?IaI?> . . 1872 741 39,6 754 40,z 138 7,4 148 7.9 46 2,4 17 0,9 28 1,5 3 382 699 20,7 2 286 67.S 136 4,° 141 4,- 51 1,5 3 0,, 66 1,9 V. ^Vui'tteinderA u. Honen- xollernsclie Lsn6s . . . 1382 274 19.8 888 64.Z 20 1,4 74 5.Z 91 6.S 21 1,5 14 I,i VI. Laclen uncl ?>al? . . . 2 399 684 28.- 1449 60,4 31 I.z 84 3.5 89 3,7 28 1,2 34 1,4 591 253 42,8 214 36,2 25 4.- 45 7.6 37 6.Z 6 1,0 II 1.9 Insgesamt 46 937 11 801 25,4 16 663 35,5 13 693 29,1 ^1 975 4,2 ^ 983 2,° 384 0,8 1 438 3." 7->>>I ^v. Lp.! X-,I>I in I'i »?„ ^v. Sp.2 Ig ^i-t „ ,, >iu?io^. !v. Sp.2 11 > 12 „ ,, in >',->>/ ^»"> v.Lp. 2 13 14 /-,>>> II, V. Lp. 2 1« 1) 3!slis aucli clie gleicnartiASN Labelisn unä 6as labellenvsrk „vis Usiclislzanlc 1876—1910 in clsr ^ubiläuinsäenl- 7,6 7.1. 31.1. 7.2. 31.12. 23. 6. 31.12. 7.1. 31.12. 7.1. 31.12. 30.12. 23.11. 1^ 1 1.iZ. i. 31.12. 23.10. 22.10. 7. 2. 30. 9. 23.10. 30. 4. 6.2. 23.12. 22.12. 31.1. 15.12. 23. 6. 15.1. 15.12. 31.12. 15.10. 2 831 000 i 19 174 000 31191 000 13 721 000 l 3 386 000 ! 74 332 000 70 510 000 52 375 000 46 491 000 44 875 000 52 309 000 62 723 000 62 915 000 127 315 000 159 564 000 177 107 000 202 971 000 182 148 000 177 048 000 157 956 000 29 170 000 30 377 000 95 432 000 187 690 000 311 216 000 5 671 083 000 2 570 058 000 17 065 730 000 61,1 -Mi 330 704 000 30. 4. 15. 4. 15.4. 23. 4. 15.11. 23. 2. 15. 3. 23. 9. 15. 3. 15. 3. 23. 8. 15. 9. ^1 1? Oi. i.^. 7.2. 15. 3. 15. 6. 31.10. 23.12. 7.1. 7.11. 7.12. 7.1. 31.1. 6. 7. 7. 2. 15.1. 7.11. 15. 7. 7. 6. ! 7.4. 625 000 1 967 000 8 136 000 2 954 000 2 143 000 3 287 000 9 402 000 9 924 000 8 227 000 4 960 000 20 315 000 17 301 000 23 567 000 19 556 000 56 496 000 97 866 000 83 318 000 25 220 000 28 276 000 23 900 000 19 019 000 19 056 000 22 198 000 19 715 000 5 235 000 137 476 000 114 853 000 13 094 000 Klillisrclen Kl 0,8 382 000 339 1311 1733 1249 466 3 511 2905 2 268 2 707 2 541 3 547 3 572 2114 6 070 5 651 7 711 6 689 3 968 7 385 1255 904 788 1275 1650 3 496 3 902 2 924 11 043 24 456 1479 429 17 540 838 23 130 647 13 954 278 2 547 068 75 465 573 43 961 510 53 231 024 44 292 943 45 660 428 53 308 149 64 189 129 25 780 536 129 149 854 120 006 306 162 282 521 142 282 922 40 099 769 140 245 828 28 317 752 19 779 134 20 655132 26 041 320 63 754 601 567 614 537 3 001980 710 627 079 398 656 598 849 Trillionen Kl 72.5 171 608 415 i) Seit dem lalirs 1908 >vircl dem Dsvissnxssckäit erböbts ^ukmerksancksit 2UAe^vencIet, voraus sick clas >Vnsck Vellen cler Ziffern seit diesem .sabrs erklärt. Vis ?ur lvlitts 6er 90sr Satire vurden clis von cler Keicksbanlc angekauften Vecksel und Lckecks auk das Ausland Kur? vor l^älligkeit reZelmälZiA an cler IZörse begeben. ") In clen ^abren 1920 bis 1922 einscklieklick cler l^urssickerungsvecksel; vom Lalirs 1924 ab sincl in den Le- trägen auck clie von cler LolddisKontbanK bei 6er KsicksbanK rediskontierten, aus ausländiscke Valuta lautenden ^Vecksel mitentl-alten. AeseliÄte^) . . 11 8 N n cl-) (^e8<^iiikte mit clen Xoi'i5oI Den Xoiresponcleuten vurden übermackt Klnrlc j?I. Den (?utl>aben bei clen Xorrespondenten wurden entnommen »,>>>'K > ?k. Höbe cles Outbabens bei clen Xorrespondenten am ^aliresscklul! Kl»rlc j I>k, (Gewinn (Ivur«xevinn> Louiluxe, bei Knrrc«sion>r 8 g 1l> 11 12 1Z 14 >,', — — 1 328 588 22 1875 4 377 17 633 076 56 0,4 13 102 488 35 14 113 151 53 317 925 04 97 651 64 1876 7 662 56 630 100 35 1,5 4 674 579 07 10 051 017 89 1 234 183 93 382 706 93 1881 11 914 105 220 082 04 2,9 752 471 32 865 693 83 551 883 07 445 663 53 1886 13 376 78 303 434 06 1,4 9 494 369 74 7 168 108 25 5 615 266 99 244 669 46 1891 14 288 54 421 474 83 0,0 9 624 948 24 8 852 534 96 6 107 443 75 119 345 08 1896 20 989 211 751 430 76 2,4 140 748 817 01 139 832 942 31 4 843 151>77 1133 244 20 1900 22 857 169 091 923 42 i,s 121 330 457 19 113 377 539 65 12 796 069 31 1 522 902 58 1901 24 430 180 415 781 91 2,4 123 593 840 10 125 400 963 45 10 988 945 96 1 204 767 04 1902 25 979 175 003 300 37 2,° 133 368 216 92 134 287 114 32 10 070 048 56 1 36i 259 45 1903 25 625 176 237 830 11 2,- 137 367 499 70 138 048 452 72 9 389 095 54 890 262 56 1904 33 063 229 029 804 24 2,5 218 354 908 65 212 897 617 83 14 846 386 36 1 260 016 45 1905 37 668 291 852 850 28 2,8 285 376 134^03 280 365 414 29 19 857 10610 2 263 97529 1906 39 483 268 119 192 20 2.2 359 201 198 80 368 987 40615 10 070 898 75 2 728 799^24 1907 49 509 484 630 624 03 4.« 453 249 807 40 438 636 339 24 684 367 15 2 517 3M81 1908 58 757 589 370 811 99 5.7 846 827 223 27 804 134 560 59 67 377 029 83 3 609 834 79 1909 73 566 847 503 725 96 7,Z 1 061 583 350 19 1 044 862 155 54 84 098 224 48 6 373 307 43 1910 82 297 939 452 660 63 7,7 1132 158 587 50 1187 477 165 24 28 779 646 74 7 567 263 06 1911 90 752 804 604 388 03 6.° 1183 617 639 89 1144 886 479 49 67 510 807 14 6 175 628 40 1912 102 945 832 512 658 93 6.6 1 066 369 925 83 1 065 757 028 99 68 123 703 98 7 806 221 ^ 1913 64 888 514 752 403 35 /i 2 ^-.^ 1 003 026 366 25 1 001 581 739 90 69 568 330 33 KZI /< ^i^i^t 59 11 258 059 81 0,2 867 924 312 15 834 016 741 21 103 475 901 27 1915 14 709 172 573 170 77 Z.- 6 428 600 457 32 6 376 420 346 18 155 656 012 41 1916 34 292 442 484 597!62 12.Z 6 595 614 380 30 6 306 115 481 46 445 154 911 25 1917 50 710 404 175 023 05 i6.z 6 907 408 820 94 6 815 393 513 73 537 170 218 46 1918 47 578 1 680 390 34158 Z8.s 11151137 754 80 11 024 146 283 81 664 161 689 45 1919 290 177 23 223 953 69520 70,2 104 658 420 756 09 103 410 892 032 91 1 911 690 412 63 1920 147 659 17 836 541 375 21 56,° 174 178 437 799 Klilliarclen Kl 50 169 891 467 597 Klilliorclen Kl 64 6198 660 614 49 1921 552 004 391 758 579 531 Trillionen Kl 83 Z4,4 1 983.0 Trillionen Kl 1 988.3 Trillionen Kl 914 717 363 T rillionen Kl 78 1922 236.4 -SM 1 638,9 -T/i 1364.6 -T« 274.3 -SK/i 1923 1298 977 2 752 405 741 58 IZ,4 7 382 739 028 8 192 139 860 1133 197 172 9 000 098 32 1924 °) Die Qesckäkts mit clen Korrespondenten im Auslände bestellen in cler Übersendung von ^Veckseln uncl Sckecks suis Ausland -ur lZin?ielinng. im ^n- uncl Vorkaut von ^usxaliluugen. in Linlüsungen cler von cler KeicksbanK auks Ausland gezogenen Lckecks usv. 4) IVacli clen Vervaltunsssbericktsn b?w. nack clen >Vockenausweisen. 78 ^ !> !> I' 1876 1881 1886 1891 1896 1900 1901 1902 1903 1904 1905 1906 1907 1908 1909 1910 1911 1912 1913 1914 1915 1916 1917 1918 1919 1920 1921 1922 1923 1924 ^inxieluinK von ^Veeriseln uncl ancleren Im ganzen') wurclen kür fremde Kecknung eingebogen Stück 747 920 457 304 397 588 497 235 574 784 563 645 550 410 531 565 220 567 134 628 132 605 119 435 93 020 74 057 67 254 66 289 60 381 114 098 86 795 59 130 56 844 61 030 97 080 163 879 202 931 584 965 656 209 283 821 (Ziro-Lin-ienungsgescliäft-) ?lat^vecksel wurden für LiroKunäen im allgemeinen liostenirei eingebogen in ?ro-^ in?ro- IZ s t r a g Stück -enwn Betrag "von" SlliniillKlie Kl»>-K ?f. Spalte 2 l Uai'K ?l. Z>»>lw ? Um'Ii 3 -l l> 7 8 _ . — — — - - - — — - - 940 206 512 11 738 895 98.8 932 641 298 12 99.2 1262 951 535 499 99 427 799 9Z.6 912 465 600 80 95,s 2 133 997 750 606 86 339 402 85.4 918 713 787 23 92.1 2 707 1140 336 631 10 403 104 81,1 1 015 562 447 93 89,- 2 519 1 268 758 947 03 471 305 82,° 1 1135 584 845 45 89.5 2 409 1185 929 585 14 448 125 79,s 1 046 358 404 78 88,2 2 335 925 433 330 56 424 692 77,- 776 630 560 92 8z,s 1 829 1 N^7 r>7? Kl 7 ^ UiZ> S»^> 0^.1 7? «S 403 141 75,» 908 678 941 50 86,0 2 254 382 945 936 il^t 91 940 4i.7 229 281 525 45 59,s 2 494 157 447 624 62 — — 165 241 335 49 — — — — 152 452 870 48 — — — — 131138 324 49 — — — 117 520 225 16 — 126 821 819 68 — — — -- 124 860 914 34 122 724 555 21 207 798 384 52 345 468 610 02 200 452 481 55 426 469 008 18 643 924 502 03 1 297 500 121 05 4 710 481 385 69 8 349 956 302 85 UMim-ll«-» Kl 161,8 709,0 -T/5 3 715 597 902 24 5) Bis 138? wurden nur die gewönnlicken ^uktragspapiere (Lp. 9 bis 14), nickt auck die (Zirosinxugswecksel (Lp. 4 bis 8) ermittelt. -) Seit clem l. ^pril 190? ist die Hinricktnng cler Oiroein/.ugswecksel aufgehoben. Wertpapieren Lür ireincle rleelnriinA 79 Tabelle 39 .V u f t r a g s p > >> i e r e ->) --- ^.uftragsnapiere wurden eingebogen Lrbobene Durck- 1 -' >> r Stück I',n-"nten von IZ e t r a g lVo?,cntl.>n von (Zebüliren scknittlicke LrolZe ^,m>w 2 ?r. ' Klm-Ic i>l. Klink g Ilj n 12 1>? 11 15, 13 869 10 048 511 23 20 142 32 724 1876 9 755 7 107 793 86 13 437 04 729 1881 9 025 1,2 7 565 213 99 0,8 10 842 78 838 1886 29 505 6.4 39 069 899 19 4,- 27 967 34 1 324 1891 58 186 14/- 79 036 819 63 7,9 45 828 93 1 358 1896 94 131 7 L Itt,y 124 774 183 17 10,s 72 614 26 1 326 1900 103 479 7« I l>,0 133 174 101 58 10,5 78 175 88 1287 1901 11!^ ^Yf> 20,5 139 571180 36 83 905 69 1 208 1902 125 718 22,8 148 802 769 64 7^ . 10,1 87 834 24 1184 1903 I^N 42.4 24,2 148 693 876 23 14,» 87 710 07 1158 1904 1 YL 5!?7 1^0 r-L 153 664 411 49 40,1 88 228 88 1195 1905 134 628 100,0 157 447 624 62 00.» 90 734 75 1170 1906 132 605 100,0 165 241 335 49 92 566 51 1 246 1907 119 435 100,0 152 452 870 48 Ivo" 82 657 92 1 276 1908 93 020 100,0 131138 324 49 I00,n 65 212 16 1409 1909 74 057 100,» 117 520 225 16 100,0 56 889 68 1 587 1910 67 254 100,» 126 821 819 68 100,0 55 503 02 1886 1911 66 289 100 0 124 860 914 34 100,0 56 555 08 1884 1912 60 381 100,0 122 724 555 21 I00,o 50 694 83 2 033 1913 114 098 I00,n 207 798 384 52 100,0 66 634 11 1819 1914 86 795 100,0 345 468 610 02 100,0 70 891 45 3 980 1915 59 130 100,0 200 452 481 55 100,0 87 894 52 3 390 1916 56 844 100,0 426 469 008 18 100,0 158 889 52 7 503 1917 61 030 100,0 643 924 502 03 100,0 161 281 11 10 551 1918 97 080 100,0 1 297 500 121 05 100,0 190 470 83 13 365 1919 163 879 100,0 4 710 481 385 69 1N0,o 842 556 12 28 744 1920 202 931 100,0 8 349 956 302 Miliarien U 85 IN0,o 1 533 773 10 41146 1921 584 965 I 00,o 161,8 Inllioneii U 100,0 25 571192 85 1922 656 209 100,0 709.0 -D/i I00,u 23 743,7 -sx« 1923 283 821 100,° 3 715 597 902 24 100,0 249 201 42 13 091 1924 °) Das sincl die 6er Keicksbanlc Kur? vor Verfall bur lZinbisnung übergebensn ^Vecksel. Anweisungen, Sckecks. ausgeloste Stücks von ^Vertpaviersn usw.; sie siucl meist an einem anderen Orte als an dem 6er Linreickung ?,anlbar. Die Linbienung clieser sogenannten ^uktragspapiere erfolgt im allgemeinen gegen (üebülir. so ^IlKeineine ÜlKei^ielit Ulzei LeträZe Lür 1924 ' >-' — OarlsKne Im I^auke 6es lalires Lestan6 am ?1. Dezember ^ill- Le8tano. 6avon entfielen auk am neu erteilt surückeezüililt insgesamt LoI6 uncl Lilber xrrc^teiil>) Vsren 1. Januar i» ?io- -?llte°ll ^enwll -enteil Uai-Ic 8tü» 1914 34 472 800 78 393 2 150 375 025 73 864 2 222 577 600 22 870 225 21713 225 94,967 1151000 5,->ZZ 1915 22 870 225 20 949 484 022 550 21816 493 953 825 12 938 950 12 654 350 97,8°Z 284 000 2.-S5 1910 12 338 350 18 009 532 330 050 17 262 535 511350 9 757 650 9 754 150 99,964 3 500 z6 1319 5 618 500 7 277 1 327 376 600 7167 1 323 055 000 3 340 160 9 340 100 100,0 1320 3 940 100 5 043 2 856 418 700 4 800 2 861 920 800 4 438 000 4 438 000 100,0 1321 4 438 000 3 382 5 108 207 650 3140 5 104 170 050 8 475 600 8 475 600 100,0 1322 1323 1324 268 325 800 20 485 2 714 241 400 26 325 2 965 607 000 16 960 200 3 300 o,°zz 14 538 000 85,718 2 412 900 I4.--7 Die l^üo-cxänsse in 6en ^aliren 1914 Ki8 1921 sinä auk 6ie latielceit 6er OarlennsKasssn cies lieickes Turüclc- ?ululiren. (Lielie labeile 4Z.) i?iir 1922 unä 192? Können brsuckoare Äkkern nickt -Zexeden weräen. 2> ?ür 6ie ?!eit vor 189? sind ^nxsden nierüber nicnt vornanden. °) Linscnlieülicji >VeenseI. 8/ Tabelle 40 cleii I^0inI)cli(Ivei^e1ir') in Iieicli5mni'Ic^ilii'ii 11 ^ 1^>ur<.!i>si!>i >)iiix>i^!!initili!>ie - Dureli- Iiii^gevvimi I>rc> ^ il ft' (ZriilZ 5 1 :> 11 cl s c u eine i-cniiitt- ii.uk erteilte neu xui'ii!05I.IM> »,n Zt. De- /ein!>e> Ü(U(! .^n1a>ze l^ciiillzlii'i!- clarleline SI-mK- I-' ' " i^N>! "1" aubAe le len /.,uru> >- -ze-ai erteilten Ourlc xeiüiliüeii Ilue") lie^iini l^anu-u- »eu ^"^„'U elikciit ex» > 1 -1 >> r lausend ^ U-rlc Xlnilc ^ rlc iVlsck Usric Stück Stück Stück Stück 14 II Iii 17 -!^- -1^!- -M- 22 25! 24 2,'> 2l> 50 984 2 650 279 5,-54 1 297 738 1 319 878 --- — 4 787 6 551 6 169 5 163 187» 57 308 3 030 671 5,4-8 2 307 140 2 869 125 5152 4 634 5 242 4 544 1881 50 075 1 977 445 3,779 4,279 2 155 118 2 053 424 5 359 5 170 5 126 5 403 1886 98 999 4 461 297 4,276 4,776 3 355 345 3 376 836 6 403 7 095 5 302 8 136 1891 106 029 4 691 038 4,-56 4,656 3 967 226 4 006 075 15 944 16 707 9 083 6 372 6 463 8 392 189» 80 017 5 089 219 6. zzz 4 429 555 4 416 913 19 476 20 939 6 438 4 315 4 305 6 448 190» 72 829 3 717 662 5,°99 4 207 803 4 165 550 18 947 20 677 6 448 4 332 4 143 6 637 1901 74 137 3 211 825 4,Z-> 4 166 140 4 086 954 18 253 13 840 6 637 4 425 4 379 6 683 1902 74 831 3 607 994 4.8Z7 5 300 403 5 237 278 23 068 25 017 6 683 3 452 3 695 6 440 1303 74 180 3 836 126 5, 5 437 255 5 430 646 22 963 25 240 6 440 3 267 3 562 6 145 1904 72 033 3 517 957 4, 8-7 5 815 077 5 844 829 24 070 26 637 6145 >>! ! 6 122 1905 83 631 5 040 999 6, 149 7 703 309 7 480 588 29 261 31 351 6122 3 118 3 425 5 815 190» 38 140 6 766 829 7,°zz 9 148 059 8 926 454 33 543 36 032 5 815 3 001 3143 5 667 1907 91 337 5 571 392 5. 764 7 811 587 8 334 832 27 349 33114 5 667 3 416 3 030 6 053 1908 87 591 4 333 080 4,9-5 7 580 314 7 257 835 27 489 30 283 6 053 3 072 3 045 6 080 I3»3 98 443 5 307 182 5.Z46 9 373 321 3 154 437 32 926 36 570 6 080 2 560 2 727 5 913 1310 78 958 4 641 552 5.Z97 8 147 602 8 851 861 28 887 35 684 5 913 2 601 2 762 5 752 1311 82 430 5 264 632 5,946 8 696 020 8 530 852 29 337 32 760 5 752 2 518 2 350 5 920 1312 85 451 6 571 187 6. S85 8 449 401 8 677 821 29 012 33 027 5 920 2 536 2 582 5 874 1313 73 563 4 708 250 5, S87 5 974 331 6 173 827 27 230 30 030 5 874 5 400 7 023 4 251 1914 21 524 1 368 563 6. 1 344 507 1 372 034 23 105 22 642 4 251 1 312 2 566 2 997 1915 12 576 795 350 6. 1 478 694 1 487 532 29 559 31023 2 997 300 755 2 542 131» 9 764 628 404 6. 1 519 146 1 532 053 38 858 39 935 2 542 272 1 143 1 671 1317 7 444 461 286 6. 1 405 895 1 404 485 55 139 58 324 1671 73 453 1 291 1318 9 752 667 690 3 687 157 3 675 153 182 407 184 604 1291 274 380 585 1313 12 989 989 324 6. 7 334 436 7 349 780 566 413 596 234 585 197 348 434 132» 25 178 1 652 277 6, 14 183 466 14 178 250 1 510 410 1 625 532 434 114 216 332 1321 332 227 201 358 1322 358 5 063 2 258 3 163 1923 119 957 18 848 879 7 539 559 8 237 737 132 499 112 654 3 163 2 478 5 082 559 1324 4) Der sin 12. iVI-irx 1884 einZekünite Vor7.uZs?,ins?-Ux (^-A unter cleni all-zemeinen I^omlzarcl/.inskulZ) kür v->r- leime Ze-zen Verpkänclunx cleutselier Ltaatspii>)iers bestsnziir6/insku1! kür Osrlenne auk Lolci uncl Lildsr in Uünxen ocler üarren ist mit clem je>veilixen Wscnselllisliontsat? icientiseli. 2. Teil 83 öestäncle ciii l^om^ar^oiderunden rmc^ ilire Leiiä^e Iiis 1921 in IVinsencl Niiilv, Oiirdi^^initt- lielierZe^iaml LetrsF in ?IN- ü?utt-n 8,,. 18 ^ II l 1^ l 1 e 1c t e n Ilüil^ti'i' IZe^limil I )u1 ii >n IZizti'iiz; I^ie^rixster Ije^tmicl Duli Letici!; DuriliKc-Iinitt- liilii'i' >^!?tiiliil ^ II 1 V/ e eil 8 e 1 Iliidi^ter Ze^liunI ^ie^rigüter lie^lmiil ^.III Onrili^mitt- liclier Zt>8tii>u! LotieiF i» I'w- 8,>. 18 1 »7^! Ii?« 11 / vc>s> 41.1 Sdlv ? cin,2 30. 9. 51 764 23. 5. 35 988 474 n,s 30. 9. 2 619 23.11. 21 9448 18/ 1881 50 976 8c) o 30. 9. 115 492 23. 5. 34 548 1 599 2,8! 31.12. 10 015 23. 8. 14 4699 8.1 1886 43 750 8/ >i "/,4 31.12. 90 014 23. 2. 30 590 1671 Z,z 31.12. 21 367 23. 4. 5 4650 Y,Z 1891 88 571 89,z 30. 6. 135 192 23.2. 61 451 4126 4,^ 7. 7. 16 659 15. 2. 283 5819 5j» 1896 99 725 94,1 31.12. 175 715 23. 2. 70 049 2 295 2 2 31.12. 17 000 23. 8. 63 4 001 3,7 1999 69 420 86 7 31. 3. 199 897 23. 5. 53 971 6 368 8,° 31.12. 35 946 23.9. 757 4 226 5,^ 1991 61323 «4^- 31.12. 103 898 23. 5. 49 613 6133 8.4 31.12. 50 698 23.5. 645 5 370 7,4 1992 62 820 84.7 30. 9. 130 422 23. 7. 49 903 5 911 8,0 31.12. 57 084 23.1. 213 5 403 7,Z 1993 62 454 8Z.5 31.12. 143 283 23. 4. 46 209 9 078 12,1 31.12. 65 966 23. 4. 532 3294 4.4 1994 60 855 82,° 31.12. 133 150 23.11. 41 608 9 993 iZ.s 31.12. 78 114 23. 7. 503 3 325 4,5 1995 61 027 84.8 30.12. 146 678 23.2. 41 034 7 227 10,° 30.12. 54 305 7. 9. 485 3 770 5,2 1996 64 631 77.Z 31.12. 174 380 23.2. 44 248 15 041 18,» 31.12. 105 334 23. 9. 663 3 950 4,? 1997 72 919 74.Z 31.12. 193 806 23.1. 47 117 21 329 21,7 31.12. 164 996 23.1. 1939 3 883 4,° 1908 79 451 77.- 31.3. 157 784 23.11. 47 363 15 971 I7.Z 31.3. 89 742 23.11. 1579 4 967 5,4 1909 67 738 77.Z 31.12. 206 215 23.2. 44 328 14 666 16.7 30. 6. 83 286 23.10. 1781 5165 5.s 1919 74 959 75,- 31.12. 201 583 23.11. 45 802 19 969 20,z 31.12. 163 996 23. 4. 3 008 4 388 4.5 1911 61168 77,5 31.3. 149 911 23. 7. 42 682 14 268 18.. 31. 3. 105 115 23. 9. 1677 3 519 4,4 1912 68 109 82,6 31.12. 155 197 23.1. 48 796 11180 IZ,6 29.2. 47 010 23. 4. 1257 3141 5.» 1913 68 907 80.7 28. 2. 108 828 22.11. 47 767 10 961 12,8 28.2. 67 034 22.11. 1314 5 583 6.5 1914 53 981 75.4 7. 8. 198 855 31.12. 20 118 14 785 20,- 23. 9. 92 907 23.10. 469 4803 6.5 1915 14 331 66,6 7.1. 18 030 23. 9. 11 595 6 560 Z0,5 7.1. 44 619 15. 8. 216 633 2.S 1916 11 442 91,° 7.2. 15 107 31.12. 9 362 1029 31.1. 7 703 23.11. 135 105 0,8 1917 9 094 95,- 15. 8. 12 744 31.12, 5 038 588 6" 6,0 31.10. 2 762 30. 6. 60 82 0,8 1918 6 962 95/ 15.11. 13 343 23.6. 4 578 433 5.» 15.11. 2 363 23. 7. 21 47 c>,6 1919 9 294 95,3 7.10. 27 859 23.10. 4 325 456 4,7 23.11. 2 035 23. 3. 12 2 1929 11 367 87.5 7. 9. 31103 7. 7. 3 041 1617 12,5 23.3. 5140 3V.6..3V.9. 58 1921 19 735 78,4 23. 6. 123 105 31.3. 2 024 4 540 18,» 7.12. 37 041 6. 8. 7 903 5.6 1922 1923 1924 2 852 2,4 30. 4. 15 770 7.1. 115 89 260 74,4 31.1. 295 077 7.12. 3 984 27 641 25," !)iiiuiu iZeti'ciss Dutum öeti'ng Ketrnx 8n, I>I 11 - 2) ?ÜI llio liilii'l! 1922 uncl 192? 1<ÜIIIIk?n >vci'<1eii. Tabelle 4/ Verteilung cliil die vei'K(lnet!enen UnterMinclei'') für 1924 in "I"cin8Lnc1 l^eiclisniiiiic ^.u k Lclelnietiille Ins ^Inmmx >v li 1- e n (Lolcl uncl Li1dei'> ^ e 8 a ni t ^i"."!!",'' ^i"!. mu> il^wml'i" Iliil'N^c'i Dt>5iniic> IViecirixsler Ze5tanc1 IIüc1>- IZeüwix! Nie- l!.-.w,nl Dur^Iinc-I liliivrlje initt- ;tiiiicl u> I'l«. Iliicnster Restanj<>5tlIN,' Ll>> 18 1','»»...,.',. Duliun IZotl'NA Düll! m Leti'kiA öe- trag öc>- trag Le- trag Letrsg '»^> wl- Diitii in öetraZ Du! i> in IZotiaz; ^'>utt!"il.'u (8,.. 18) iü 1:! 11 15, ig 17 1^ I« 2l> 21 22 2Z 31. 3. 14 013 23.11. 7 037 166 ^,3 f!77 11< i ^1 Ol 50 984 11,2 7.1. 62 149 23. 5. 44 852 55.S 1876 31. 3. 7 189 15. 8. 2 943 34 6,' 278 57 308 IZ.5 30. 9. 126 909 23. 7. 41 871 148,4 1881 31. 3. 7 209 1!^ Q Iii. ». ? 1 /< y ^ lc>,Z 31.12. 115 549 23. 2. 37 232 ' 56,4 1886 1^ r> 1,1. r). 8 806 23. 9. 3 474 483 6,5 1283 "7 98 999 l5,5 Hs> « OU. v. 1 ?76 >iov ^i ^O. ^. 70 252 86,9 1891 7 ^ <. 5 677 23. 9. 2 306 H H v 0 106 029 14,» 31.12. 1 r>7 ?si^ Icl« ^>^>) yr> c) <^>Z. ^. 7^ 115," 1896 ?1 1? ^>I. 1^. ^ ^?5> rZ eZö^ 23 9 2 709 Z g -Z >^ 80 017 8.. ' ^1 1? si. 1^. I /ik ?Y7 ^ / 23. 8. 63 821 i"5," 1900 31.12. 6 839 23. 7. 3 569 Z Z Z 72 829 7,5 31.12. 161 438 23. 5. 54 630 14^,7 1901 3V. 4. 7 667 30.11. 2 843 Z Z Z 74137 8,. 31.12. 189 944 23. 8. 55 493 181,4 1902 7.2. 4 834 7. 9. 1 477 5 7 Z 74 831 7.5 31.12. 212 671 23. 7. 50 615 216/> 1903 15. 3. 4 856 15. 8. 2 018 7 7 g 74 180 7,5 31.12. 215 051 23.11. 44 735 229,6 1904 30. 4. 6 286 15. 9. 1647 9 — 9 7 72 033 6,6 30.12. 204 340 23.2. 46 618 21 8,y 1905 31. 3. 5 943 15. 9. 2 744 9 g g 83 631 7.° 31.12. 284 520 22. 9. 50 899 279.Z 1906 23. 3. 5 998 23. 6. 2 479 9 9 9 98 140 7,5 31.12. 364 298 23.1. 54 090 516,1 1907 7. 4. 8 204 15. 8. 3 047 8 9 6 91 397 7,6 31.3. 255 687 23.11. 53 348 221,4 1908 31.3. 9 227 15. 8. 3 543 23 831 6 87 591 6,8 31.12. 292 000 23. 2. 53 599 272.2 1909 7.3. 7 768 15. 8. 2 351 27 786 6 98 443 8,1 31.12. 370 777 23.11. 53 698 522,1 1910 31.3. 6 232 7. 8. 1897 3 6 78 958 6.5 31.3. 261 264 22. 7. 46 454 272,1 1911 31.12. 8 495 15. 8. 1629 82 430 6.- 31.12. 176 704 23.1. 53 177 i49,s 1912 31.3. 10 198 30. 9. 2 646 ^ 85 451 6.5 28.2. 184 288 22.11. 53 748 152,8 1913 31.3. 9 857 23.12. 956 1 73 569 5.- 7. 8. 226 292 31.12. 22 870 276.5 1914 15.1. 1310 15.11. III 21 524 0,5 ^ 7.1. 63 841 23. 9. 12 379 259,- 1915 7.1. 314 23., 31.12. 4 3 2 12 576 0,2 ^ 30.1. 21 658 23. 9. 9 648 95.5 1916 31. 3. 491 31.12. 2 9 764 °' 15. 8. 13 641 31.12. 5111 87.4 1917 30. 6. 192 23.12. 1 2 75 7 444 0,04 15.11. 15 708 22. 6. 4 798 146.6 1918 23. 8. 29 9 752 o,°z 7.10. 27 978 23.10. 4 971 255,0 1919 23.9. 6 5 101! 12 989 0,0z 7. 9. 34 040 30. 9. 3 709 255,5 1920 23.5. 2 963 25 178 0,0z 23. 6. 127 643 31.3. 2 805 495,8 1921 1922 1923 23.3. 55 575 31.10. 1794 204 0,- 1503 119 957 6,2! 31.1. 336 520 7.12. 8135 2/5,8 1924 6^ Tabelle ^2 ^ieclerunA c^er I^oinIzarclKestÄicle n^cl^ clen Leiuks^Itissen cier Dcli'lelmsneliiner ^) Zerul^!v!i^^cii uncl (Zesckältsdetrielie cler Darleliusiiellmer ri->n>!- In I'IaNll- 3umme cler aus- steliencieu Darleluie In I)>»li>- li.'imx 1 3 4 l! iXucli dein !>iic>(' voin 1?. ^uni 1911 IZanle- uncl l^a1>rilcketriske (Mentlicke 8parlIi>c^ cl^ein ^Inncle vorn 50. ^cini 1925 VI,»>< 1493 25,9 25 005 900 2«.° 16 749 1240 21,5 10 219 250 15,5 8 241 791 lZ,7 14 149 500 21,5 17 888 228 3.9 2 032 900 Z,' 8 916 293 5,- 4 152 100 6.Z 14 174 133 2,Z 2 070 400 z,> 15 567 13S8 2Z.5 6 162 950 9,4 4 538 239 4,- 2 063 200 Z>> 8 633 5 775 ioo,<- 65 856 200 ioc>,<> 11 404 luni 1911 Xai-K 1505 2Ü,o 29 378 900 Z9.7 19 521 1231 21,2 10 376 600 14,° 8 429 788 IZ.6 13 450 700 18,- 17 069 226 4,- 2 155 300 2,S 9 537 292 5.° 5 314 100 7,2 18199 133 2,Z 2 029 000 2,7 15 256 1361 2Z.5 5 729 450 7,8 4 210 252 4.? 5 542 400 7,5 21 993 5 788 ioo,-> 73 976 450 100,0 12 781 IjauKen uncl lZanliiers............... lvaukleute uncl liandeltreilisnde Lssellsckakten..... Industrielle uncl lndustriegesellsckalten........ Landwirte, landwirtsckaktlicke (üewerve- und I^abrilcketrisos Lllentlicke 3parl,4 11 400 3 800 778 loo.o 46 453 400 I00,o 59 709 u>1 1925 644 79.« 11 204 000 8Z.4 17 398 24 Z,° 100 300 0,8 4179 27 Z.3 1 776 800 iZ,- 65 807 11 I.z 43 000 o,Z 3 909 66 8.- 112 000 o.» 1697 21 2,6 149 000 1.- 7 095 11 1,4 34 100 o,z 3100 3 0,4 11 400 0,1 3 800 807 100,0 13 430 600 100,0 16 643 Insgesamt i) Lielie auck clie gleichartigen Tabellen in der ^ubilänmsdeulvsclirit't „Die Keicksdanlc 1876 dis 19V0" 8. ?71 imck clem Ltancle vom ZO, Lsptemder 190V uncl in clem laoellenwerlc „vis Keicksdanlc 187b dis l9I»" 8. 171 Nack clem 8tancle vom 1?. 8epteml>er 1909. 65 Tabelle 43 1^11)61'sie Ii t ülzer den (^escI^iLkvei-^el^i- dei- D^ilelin^I^assen des I^eic^') l-ilir HI Uli, Iii? (i!s>l>IW Z uml 4> Ijetmx ^US- geliebene Oarlebne Zurück- gexabbe Durlebne Darlelinsbes insgesnnt ,tcind am 1'IncI ^Vert- p apiere e des ^idire» ^ IN'KN ^uk- Ae!e Minsen v.^i» l, Inn. ,^I!ttI< !'siuid>. ^ «bei >>>' !>I>- K>>>>«l ^!i>>I> V.','k.''I>>' II, !>>>/, 5lÜ Ii! II 12 l'nusencl KI 1914 4 794 389 3 055 770 1 738 619 1 317 152 1 268 714 48 438 16 479 35 731 4 326 31 405 1915 16 844 212 8 937 416 7 906 796 2 347 772 2 205 682 142 090 59 237 31 405 35 023 21 822 44 606 191» 38 901 668 19 980 908 18 920 760 3 407 920 3 272 740 135 180 90 638 44 606 27 580 22 165 50 021 1917 68 544 338 36 412 883 32 131 455 7 689 348 7 600 804 88 544 220 268 50 021 23 652 22 463 51 210 1918 91702 799 49 819 531 41 883 268 15 625 611 14 132 345 1 493 266 459 053 51210 16 086 23 367 43 929 1919 214 213 240 III 741 252 102 471 988 24 894 874 24 186 824 708 050 907 751 43 929 25 847 26 859 42 917 192» 572 548 667 291 589 964 280 958 703 35 526 134 34 334 783 1191 351 1 432 983 42 917 16 178 23 585 35 510 1921 761 862 770 370 822 392 391 040 378 15 308 148 14122 517 1185 631 986 025 35 510 8 864 16 443 27 931 1922 2 899 607 737 1 568 171 330 1 331 436 407 252 043 072 210 406 797 41 636 275 3 294 373 27 931 9158 15 638 21451 Dillionon U 1923 186.5 97.9 88.6 9.3-) 6.1 3,0 0,57 21 451 8 671 27 903 2 219 192-1") 395.1 193.5 201.6 1.3 0.4 0.9 0.35 2 219 1396 3 148 467 i> Die Osrlsbnsl?^v. auk den Ltand vom ZV. ^pril 1924 (vgl. ^um. 1). Die endgültige b.iciuidution der Lescbäkte zog sieb durcb > >. j.l!tl D,»,i,- 8l!mu" ' v>'«>ai? ^ Hüt!>5i Datum V e c Ii s e I zr Stand anluve IX'iedrigs ') er Stand vetrxß Spannung ' Letiax >)u,(i>- ^ Äwn'i'" Letiox Uvilisl Datum ^ o m b a r zr Stand I!l't>i>i; d a n I a g' I iXiedrijzs Datum e er Stand Letrax !>i>U!UMN" t^>>' I» IN»! Kctia >»S > 2 » 4 3 K 7 8 g 10 11 ^ 15! 1876 402 909 7 7 473175 15. 3. 335 984 137 191 50 984 7.1. 62 149 23. 5. 44 852 17 297 1881 345 726 31.12. 451 580 15. 3. 286 553 165 027 57 308 30. 9. 126 909 23. 7. 41 871 85 038 1886 397 076 31 12. 546 090 15. 3. 318 599 227 491 50 075 31.12. 115 549 23. 2. 37 232 78 317 1891 525 810 15 5 624 987 23. 2. 446 652 178 935 98 999 30. 6. 156 276 23. 2. 7» 252 86 024 1896 646 304 30. 9. 799 507 15. 2. 500 938 298 569 106 029 31.12. 197 203 23. 2. 75 263 121 940 190» 800 180 31.12. 1 088 321 23. 2. 680 738 407 583 80 017 31.12. 146 227 23. 8. 63 821 82 406 1901 845 350 30. 9. 1 065 759 23. 2. 675 029 390 730 72 829 31.12. 161 438 23. 5. 54 630 106 808 1902 775 502 31 12. 1 026 225 7. 3. 701 980 324 245 74 137 31.12. 189 944 23. 8. 55 493 134 451 1903 845 737 31.12. 1 138 434 7. 3. 669 555 468 879 74 831 31.12. 212 671 23. 7. 50 615 162 05» 190-t 823 354 ^ 31. 3. 1 093 485 23. 2. 732 718 360 767 74180 31.12. 215 051 23.11. 44 735 170 316 19N5 908 816 30. 9. 1 343 217 15. 2. 661 317 681 900 72 033 30.12. 204 340 23. 2. 46 618 157 722 1906 989 445 29. 9. 1 396 038 15. 2. 774 358 621 680 83 631 31.12. 284 520 22. 9. 50 899 233 621 1907 1 104 537 31.12. 1 493 593 15. 2. 863 911 629 682 98140 31.12. 364 293 23.1. 54 09» 310 208 1908 967 729 7.1. 1 296 534 23.11. 815 124 481410 91 397 31. 3. 255 687 23.11. 53 343 202 339 1909 918 894 30. 9. 1304 093 23. 2. 723 045 581 048 87 591 31.12. 292 600 23. 2. 53 599 238 401 1910 994 446 30. 9. 1 534 408 15. 2. 743 026 791382 98 443 31.12. 370 777 23.11. 53 698 317 079 1911 1077 777 31.12. 1792 646 23. 2. 831362 961 284 78 958 31. 3. 261 264 22.7. 46 454 214 810 1912 1 238 325 31.12. 2 031 072 23. 2. 974 175 1 056 897 82 430 31.12. 176 704 23.1. 53 177 123 527 1913 1 135 986 7.1. 1 731 921 22.11. 846 495 885 426 85 451 28. 2. 184 288 22.11. 53 748 130 540 1914 1425 653 15. 8. 2 979 984 23. 7. 750 892 2 229 092 73 569 7. 8. 226 292 31.12. 22 870 203 422 1915 676 977 7.1. 1129 148 7.9. 490 261 638 887 21 524 7.1. 63 841 23. 9. 12 379 51462 1916 711369 29.4. 804 640 23.1. 542 859 261 781 12 576 30.1. 21 653 23. 9. 9 648 12 010 1917 446 823 6.1. 689 684 30.11. 377 786 311 898 9 764 15. 8. 13 641 31.12. 5111 8 530 1918 274134 31.1. 436 178 7.10. 217 903 218 275 7 444 15.11. 15 708 22. 6. 1 798 10910 1919 282 251 15.12. 525 94V 15. 5. 198 110 327 830 9 752 7.10. 27 978 23.1». 4 971 23 007 1920 3 887 889 23. 6. 6 049 376 15.1. 395 775 5 653 601 12 989 7. 9. 34 040 30. 9. 3 709 30 331 1921 1922 1730 549 15.1. 2 963 438 7.11. 755 207 2 208 231 25178 23. 6. 127 643 31. 3. 2 805 124 838 1923 1924 1747 065 l 31.10. 2 339 662 7.1. 356 027 1 983 635 119 957 31.1. 336 520 7.12. 8 135 328 385 ^) l^ür die ^ulire 1922 und 192? Können brauclibare Willem nielit xeueben vvsrden. "> Seit 1910 einscblieMicii clor angefaulten SebecKs auks Inland, deren ^nkaukin diesem.lalireauigenommen "'urde, 2) Die vorstellenden Altern enthalten bis 2um ^alire 1900 einsclilieMieli nur die öeti'äxe der ßeniäl- K 1Z, 2 des vom 14. ?. 7? diskontierten Infekten, d. Ii. gekündigter, verloster oder mit einer bestimmten VeikaII?eit verseliener U >'ri>>ii>>ie> e. insbesondere der Iveiclisseliat/anweisungen. I^lleKten im Linne des § 1Z, 4 des alten 1Z(Z. Kaukte die «7 7abe//e 44 ti'üKeiicle I^apitcilcNiI^Ae') liii' 192-4 in ^Quseiicl Ii«2i^Ii»inur1< I Hockst Datum ! 11 e K t e n er Stand Letrax anläge ^ Uiedrigs Datum °) ter Stand IZetisx Spannu ng
  • . lb unci 18) Letiax l)>,nj>. ^'"tumi"' üetiux Hockst Datum Lesain er Stand Iii>t>ax tanIag ^iedrigs Datum s ter Stand Snannnng (8p. 22 und 24> I!l.'t>aj; 1-d>r 11 Ig 1l> 17 18 M ,u 21 22 A ^ 2l> 267 7.12. 1059 31.1. 15 1044 45416» 7. 7. 524 659 15. 3. 387 593 137 066 1876 22 291 7. 4. 40 705 23. 9. 3 048 37 657 425 325 31.12. 589 255 15. 3. 351 793 237 462 1881 38 003 7.12. 63 603 7.6. 8 514 55 089 485 154 31.12. 724 483 15. 3. 395 332 329 151 1886 12 974 23.1. 40 389 7. 9. 325 40 064 637 783 30. 6. 768 18» 23. 2. 542 678 225 502 1891 6 959 7.1. 11 78» 23.1. 3 651 8 129 759 292 31.12. 994 577 15. 2. 583 342 411 235 1896 2» 14» 31.12. 84 797 23.8. 4 013 80 784 90» 337 31.12. 1319 346 23. 2. 761 586 557 76» 1900 53 667 15. 4. 129 844 31.10. 439 129 405 971 846 31.12. 1 282 965 7. 3. 807 891 475 »74 1901 72 156 30.11. 191189 23. 3. 4 341 186 843 921 795 31.12. 1 402 782 7. 6. 781 370 621412 1902 80 998 15. 4. 219 357 7. 8. 1731 217 626 1 001 566 31.12. 1461 628 23. 2. 807 212 654 416 1903 91 292 30. 9. 223 538 15. 3. 11 514 212 024 988 826 30. 9. 1 435 494 15. 3. 830 398 605 »96 1901 105 656 15. 4. 25» 166 31. 5. 2 065 248 101 1 086 505 30. 9. 1 667 526 15. 2. 775 85» 891 676 1905 117 088 31.12. 262 697 31. 5. 6 246 256 451 119» 164 31.12. 1886 176 7.6. 9»» 885 935 291 1906 99 693 7.1. 26» 727 23. 8. 11426 249 301 1 302 370 31.12. 1 979 705 23. 2. 1 »00 566 979 139 1907 149 577 31.12. 394 399 15. 6. 24 429 369 97» 1 208 703 31.12. 1 729 645 7.8. 1 006 507 723 138 1908 278 526 15. 5. 508 689 23.11. 144 984 363 705 1285 011 31.12. 1 861 046 23. 2. 99» »37 871 »09 1909 116 937 7.1. 356 380 7.11. 40 616 315 764 1 209 826 30. 9. 1 865 068 23. 5. 958 312 906 756 191» 44 807 7.10. 156 236 15. 3. 1362 154 874 1 201 542 31.12. 2 058 769 23. 2. 884 875 1 173 894 1911 39 072 30. 9. 109 705 7.6. 2 233 107 472 1359 827 31.12. 2 316 070 23. 8. 1 »43 952 1272 118 1912 95 785 31.12. 403 41» 23. 5. 3 566 399 844 1317 222 31.12. 1 988 632 23. 8. 1 »23 »02 965 630 1913 860 392 31.12. 2 772 »72 23. 3. 200 254 2 571 818 2 359 614 31.8. 5 018 322 23. 6. 1 »73 978 3 944 344 1914 3 880 »74 30. 9. 6 867 939 23.4. 2 663 794 4 204 145 4 578 575 30. 9. 7 521 539 23. 4. 3 476 579 4 044 960 1915 5 941 261 30. 9. 1» »32 394 22. 4. 3 971 »52 6 061 342 6 665 206 3». 9. 1» 844 888 22. 4. 4 771 917 6 072 971 1916 10170 33» 29. 9. 15 394 095 23.1.> 7 631 359 7 762 736 10 626 918 29. 9. 15 801 28» 23.1. 8 28» 204 > 7 521 076 1917 16 360156 31.12. 27 313 121 23.1. 12 143 489 15 169 632 16 641 734 31.12. 27 577 422 23. 2. 12 453 835 15 123 587 1918 29 771 578 31.12. 41 415 275 22 ^ 24 76» 967 16 654 308 30 063 581 31.12. 41 918 463 2>> > 25 071 00» 16 847 463 19I!> 40 693 983 31.12. 57 809 642 23.6. 31 467 611 26 342 »31 44 594 861 31.12. 6» 822 »51 23.1. 34 063 837 - 26 758 214 192» 71520 362 31.12. 132 526 818 22.1. 45 748 »42 86 778 776 76 276 089 31.12. 133 597 »48 22.1. 48 677 592 84 919 456 1921 1922 55 714 I 30. 4. 91 984 31.1. 12 91972 1 922 73«^ 31.1». - I 2 45» 804 7.1. 668 528 1 782 276 1923 1924 IleicksbanK bis dabin nickt. Seit dem ^alire 19»t liielt sie im Interesse ilirer ^uitraggeber, Iiauptsäcklick der Hinter- leger von oit'enen Depots, einen besckränkten Vorrat lombardtäbiger l^ltelcten in Kleinen Stücken. ^.K 1914 bestand die lMelitenanlags Iianotsäcklick aus den Keickssckat?amv eisungen, die Nack ö Z des Les. vom 4. 8. 14 (KQöl. L. Z27) den in K 17 des alten LL. bezeichneten ^Veckseln gleickstanden. Tabelle 45 (^iiiKlstiiel^e und (^el)^ucle lalir ^Vert am ^aliressc^lilusse ^ uAanA durcji ^nlcaui, Neu- und Hinnauten ^ IiAan durcn Veric pp. 8 aui Nietsertrass u!!>'!' OruudstÜLlie') IZa»>s. iUm'K i's. UmK >>s. 1 2 4 S s 7 1 «7^ ^S« O 12 751 912 85 ^ - — - — — — — — 1 ^Q» >Z 13 278 012 85 530 000 3 000 — 38 828 99 6 165 912 85 27 587 74 1 KK1 ^.S-?^. 18 633 000 — 10 400 - — — 36 988 — 7 138 490 — 27 763 — ^.oov 19 888 599 — 225 000 — — 36 507 99 7 159 400 — 27 841 65 i sc>i ^S!?^. 22 261 599 — 744 000 — — 48 118 30 7 159 400 28 694 30 1 sc>s! ^.S!?v 33 196 799 ,— 3 604 000 265 000 — 27 011 — 14 269 699 12 517 — 1 lZllll 36 926 990 — 530 800 128 500 — 44 549 29 14 269 600 26 222 — ic>ill ^s>^^ 37 267 290 1 376 500 135 300 42 625 84 14 269 600 23 216 50 1902 40 552 990 3 455 400 169 799 32 275 20 14 269 600 13 969 1903 42 523 800 — 1 971 700 899 — 32189 25 14 269 600 13 016 67 1-t 45 416 700 3 492 300 599 499 33 389 50 14 347 000 12 939 1995 47 509 600 — 2 389 563 02 296 663 02 34 466 14 742 000 13 980 1996 50 095 400 2 835 300 249 590 33 151 14 742 000 11205 1997 54 787 400 4 983 500 — 291 500 33 849 18 14 742 000 10 580 1908 56 989 000 2 202 300 700 39 349 08 14 742 000 8 480 1999 59 292 700 2 436 700 133 000 30 035 02 14 742 000 7 780 1910 62 052 109 2 874 400 115 000 29 325 13 14 742 000 7 780 1911 63 334 790 1 623 000 340 409 32 935 51 14 742 000 7 630 1912 67 022 962 3 855 462 167 200 49 121 49 14 742 000 7180 1913 68 034 862 1 013 300 1400 44 896 62 14 742 000 7180 1914 78 245 598 10 345 979 135 243 432 198 54 21 721 241 361 861 Ii! 1915 78 853 298 697 799 411 354 78 21 721 241 325 878 82 1916 84 988 488 5 321190 86 009 464 851 50 26 148 841 379 186 02 1917 86 914 658 1 935 840 9 670 451 371 86 27 326 919 349 896 95 1918 85 838 896 361 590 537 352 368 337 04 27 370 500 277 212 08 1919 85 005 896 277 000 1119 000 359 003 17 27 370 500 247 391 26 1920 83 779 153 1 249 000 2 475 743 397 924 34 27 370 500 242 401 39 1921 199 929 855 17 264 500 122 798 464 577 35 37 990 590 311 005 10 1922 191 799 355 1 373 000 593 599 829 617 üiNiniK'N VI 19 37 999 590 616 159 üilünnen U 90 1923 192 592 955 -AK 2 693 900 .« 1 890 400 -Mi 6 963.7 -Mi 38 451 500 -Mi 4 392.6 -Mi 1924 30 000 000') 412 192 47 252 214 12 und Oienstwonnunxen. IN ^ s cl a u e i' I) i s je- >vei!i-Zer Prozent im Maines- clurcb- sebnitt I'roucnt Zeitiger ?io^eut im ^illn-e»- clurcl.- schnitt') ?>oüe»t i Z 4 I, 19. Dezember 12. .sunuar 27. ^an.mr 1?. lul! 2b. I^ebrnur 22. ^prit 18. ^snni 2Z. Leptember 13. scrnuirr lt. I^ebr.mr 4. Oktober II. I^ebrniir 8. lulli II. Oktober 10. 5cnnmr 14. I^ebrniir 2?. I^ebr.ii.r 11. Leptember ?. Oktober 4. November 11. Oe^einber 13. ^Anu^r 2?. Nai 18. Leptember 10. Oktober 13. Dezember 22. .sunn-.r 23. ^pril 29. Oktober 3. November 1?. ^c.NNiir 25. ^iinuar 7. IMr? 27. ^pril 4. Inni 18. ^uni Ib. t^ebrimr 1899-1 1900 1001 1902 190? 1904 190? 1906 1907 1908 1909 11. Januar 26. sun.mr 12. luli 2?. I^ebr.mr 21. ^pril 17. luni 22. LeptemKer 17. Januar 10. I^eKrnar ?. OKtoKsr 10. Februar 7. luni 10. Oktober 9. Januar 1?. i?sbrnar 24. I^ebrnar 10. Leptember 2. Oktober ?. IVovember 10. Dezember 17. ^c»nnar 22. ^lai 17. Leptember 9. Oktober 17. Dezember 21. siinmrr 22. ^Vpril 28. Oktober 7. iVove..iber 12. .lum.iir 24. sirnnur b. iVlürx 20. .Vpril ^ suni 17. ^nni 1?. I'ebruar 19. Leptember 1900 1901 19« 19»? 1904 190? 1900 1907 1908 190>> 7 6 5N 5 4N 4 3^ 4 3N 3 4 3N 4 5 4 3N 3 4 5 5N K 5 4N 6 5N 65-- 7N 6N 6 SN 5 4N 4 3N 5.036 5,333 4.0L9 3,321 3,837 4,222 3,817 5,14g 6,033 4.761 7 6N 6 5N 5 4N 5 4N 4 5 4N 5 6 S 4N 4 5 6 6N 7 6 SN 6 7 8 7 KN 7N 8N 7N 7 6N ö SN 5 4N i> IZei I^rreebnun^ lies jäbrlieben ilurcbsebi.ittliclie.. /insklit!vs ist der iXIvnat mit ?0 Taxen -in^snommeii. -) >Vegsn der irüberen ^akre vxl. Tabelle 75 des Tnbetlen^erKs „Uie lieicbsbank 187b bis 1910 . ^inssat? kür wertbeständige KombsrddcllTeKns. IVebeuKer bestand nocli ein ^inssntx knr ^-larK-Kombard- durlebne obne LntvertungsKIansel: ^ , , , , ^ , ^ vom 15. 9. 192?— 7.10. 192? von ?1 ?Z, da^n N ?d il.ebülnen/nselili.x >»>' den lax. 8.10. 192?—29. 1. 1924 „ 108 letzterer Lat?. ist praktiscb i.n Satire 1924 nickt mein- ?nr ^vnven- dnnx gekommen. 9/ T'abe/Ze 46 o v <> in II II ^ 8 iitt!atx le- vvciI>Ner im ^illll'LS- - ^vmliiirll/.in>;>ei- 1909 II. OKtolier 21. .sinnmr 1910 10. I^elzi lmr „ 2b. 8eptoml>er ,, b. I^el,>-ii!,i- 1911 13. Februar 19. NlZptemIzer „ 11. ^luni 1912 24. Oktober 14. ^nvt'ml>er „ 27. Olvtolioi- 191? 12. 1)c/omver „ 22. .si.inmi- 1914 5. 1^el>lu^r ,. ?>- I. August 2?. l)vxembei' „ 1. ^un»»r 1915 1. „ 191b 1. .. 1917 1. .. 1918 1. 1919 1. „ 1920 1- .. 1921 1. .. 1922 28. luti 23. ^»g'ust „ 21. ^«.^iteinber „ I?. I^uvemlier „ 13. ^anniii- 192? 2?. ^pril 2. ^.ugust „ >?. Leptemver „ 29. Dezember „ 2b. ^elii uai- 192? 10. 0I- 1917......... 5 S 6 6 ?l- 1918......... 5 5 6 6 ?>. 1919......... ö S ö ö ?1. 1920 ......... 5 5 6 6 ?>. 192t......... 5 5 6 6 27. s..!i 1922 ......... 5 6 27. ^ULiist 0 7 20. Leptember 7 g 12. November 8 ö 17. ^ilinmr 192? ......... 10 6.311 11 7.311 22. ^pril 12 13 1. ^.UFUSt 18 19 14. Leptember 30 31 28. Dezember 90 51 M'I »> 25. Februar 1925 ......... I0u.- 93 Tabelle 47 05iix.i(;11e Dis^ontsÄx.e Iiaeli der ^cllil ilii'61' ^Iidernii^eii und nacli ilirer (FÜlti^eitsd^ner /inii cler .^ncle- ^llll clei- I c!L, e mit (Zill ein Diskontsätze von 7-,!^ ^ lUII ru iige» cles l<> Dis!«ini- z ? V- 4 4'/. ? 5 6 6'/- 7 ?V- 8 9 10 12 18 ?<> 9N salxes ?«>?,. I'iox. ?ro/.. ?rnü. I'lNÜ, ?rnü. ?ro/> ?><,-!. ?ro?. ?I<>Ü. ?n>ü. >iij-I> >">'<>ll<> 1 2 ^! 4 l> ' 8 !j IU N -- 12 l > l!"> - u> >7 I» 1!! 2l> 1876 6 _ 53 208 66 17 — 16 1877 7 212 32 77 39 1878 3 _ _ 218 4V 102 1879 0 142 149 69 1880 5 279 21 28 32 1881 3 235 — 74 51 — — — — — - — — - — 1882 5 I7X 7 158 — 17 1883 1 1884 . 188s, 3 299 37 24 188ii 5 238 69 4V — 13 1887 2 230 1888 2 256 79 25 1889 4 210 _ 51 11 88 1890 3 _ 214 — 66 80 — — — — — - — — — - — 1891 4 92 10 247 1892 2 287 73 1893 3 115 1894 2 320 1895 1 31V _ 50 189«i 3 205 1897 S 146 44 72 98 1898 6 51 209 48 10 42 1899 7 40 126 90 92 12 — - — 1900 3 166 1901 4 — 95 154 56 55 1902 3 233 23 104 1903 2 — 117 243 1904 1 1905 7 196 11 56 40 37 20 1900 5 115 147 85 13 1907 4 186 91 9 21 53 1908 6 193 14 37 50 42 12 12 1909 3 214 66 80 1910 3 226 19 115 1911 3 211 12 137 1912 3 133 180 47 1913 2 19 45 296 1914 5 176 13 29 142 1915 1916 1917 1918 360 1919 1920 360 1921 36» 1922 4 207 30 23 52 48 1923 4 17 95 99 43 106 st)-) 1924 360 (29)') 1925 1 305 55 151 5) Vom 29. 12. 192? alz. 2) Oei- am ^.ulanx clos lalires 1924 nock bkstvui6s am 29. 1. 1924 auüer Xrakt xeset^t. 94 95 Osii^ielle ^is^ontkut^e den ! „ >' Januar 1? e Ii r >i a r Kl ä r? ^ p >' i ! 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I. 1924 cliiiiolic'n iindi Izestoliencle Ois1c»i>t5iit?. sür Nüi'KIocIitv Init! l!nivvi>iiun^^I) von 9» ?6 ixl im liiin-c >924 pi.llcti^cli ni«1tt mein- ^nvoncliinx kc»Kc>in»ic>n. 7abe//e 4« einzelnen Woclieii-^KscnIulHt^en ? v 11 t e 11 ^ ^ ^ II K U S 1 8 e 1? t e in 1) er () I< t 0 Ii e I> 0 Ve in Ii e r 1) e? e in Ii e r .Ii'!"' 7. 15. 23. 31. 7. 15. 23. 31. 7. 15. 23. 30. 7. 15. 23. 31. 7. 15. 23. 30. ^. 15. 23. 31. ^7 ^ A M l!I !>2 ,'!,'! :u ,'!'> ZK !!7 M M m l> 42 u 41 45 -U! 17 n M ,A! :;,5 4 4 4 4 4 4 4 4 /< 4 4 4 ,< 4 4 4 5 L 5 L 5 z 0 ^ O 3 3 3 H ü 3 H O «> i) 4 4 4 4 4 /< z< 4 4 4 /I 4 4 z« 4 /< 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 1 tttN ^oul 3 3 3 3 3 v O ? >Z 3 4 4 /< 4 4 ^ 4 55 i? i? g Z g 5 5 5 5 5 5 1 Ktil! 1 5.5 5 5 5 5 15 il 15 !Z g 5 5 15 ^> 5 15 ^> 15 ,1 15 O Z g 15 t? 5 5. 5 5 5 1 Ol IN ^ , >1 NI !j,5 3,5 3,5 3,5 3,5 H >5 >Z.t> 15 «j,!Z 3,5 3,5 3,5 /« 4 4 /< 4 /< 4 ^ 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 1 lZsll I.»11 3 3 3 3 3 O -z »1 3 3 3 »z 6 3 /< 4 ^ 4 z< 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 1 (A>y 4,111^ 4 4 4 4 4 /< ^ 4 4 4 /« I ^ 4 /< 4 4 4 4 /< 4 /i 4 4 /< 4 4 z« 4 4 z< 4 55 t) k5 il 5 g 5 5 5 5 5 5 5 1 Nl^/1 ^.Iv^t 3 3 3 3 3 q >Z r> O 3 3 4 ^ 4 4 15 O 15 >z !-7 iZ 5 5 5 5,5 5,5 k5 15 t),i1 5,5 6 0 6 1905 4.5 4.5 4,5 4,5 4,5 /l >5 4,d /< r5 4,» 4 5 4.5 4.5 15 O g 15 ,1 s> v v 6 g g ^> v t» r> 6 0 7 7 1900 5.5 5,5 5,5 5,5 5,5 5,5 5,5 5,5 5,5 5,5 5,5 5,5 5,5 5.5 5.5 6,5 6 5 7 5 > 7,5 7,5 7,5 7,5 7,5 7,5 1907 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 1908 3,5 3,5 3,5 3,5 3,5 3.5 3,5 3 5 3.5 3,5 4 4 4 5 5 5 g g 5 5 5 5 5 5 1909 4 4 4 4' 4' 4 4 4' 4 4 4 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 1910 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 1911 4.5 4.5 4.5 4.5 4.5 4.5 4.5 4.5 4.5 4.5 4,5 4,5 4.5 4.5 4.5 5 5 6 6 6 6 6 6 6 1912 6 6 6 6 6 6 6 6 6 6 6 6 6 6 6 5,5 5,5 5.5 5,5 5.5 5,5 5 5 5 1913 4 4 4 5 6 6 6 6 6 6 6 6 6 6 6 6 6 6 6 6 6 6 5 5 1914 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 1915 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 1910 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 1917 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 1918 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 1919 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 1920 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 1921 5 5 5 6 6 6 6 7 7 7 8 8 8 8 8 8 8 1» 10 10 10 10 10 10 1922 18 18 18 18 30 30 30 30 30 90 90 90 90 90 90 90 90 90 90 90 90 90 90 90 1923') Ii> 10 10 10 10 10 10 10 10 10 10 10 10 10 10 10 10 10 10 10 10 10 10 1» 1924-) g 9 9 9 9 9 9 9 9 9 9 9 9 9 9 9 9 9 9 9 9 9 9 9 1925 96 Ver^elir mit den I^eielis- I -l 15. il ^ülll cler I>c- ^Kassen^ seil 6es K i>L -leijeni^u >>e- I ""^ live Ne«m" ei eli s°) ^us ibe USA.» e I!etn>" !>'>>'>'^ Obervost- .assen ) Ausgabe lietrux ?r Xalil 6er be- teilixten Lassen eulZiscke Staats! lAiinalime »et^ ^assen^) Ausgabe üetiax -s z 4 - 7 8 !I W lausend U lausend XI lausend N lausend laufend Kl l-m^nd XI 1876 1 752 753 732 790 — 1 292 307 277 468 1881 1 536 092 535 456 1 360 636 364 362 1886 1 748 024 747 166 67 355 447 327 274 1 575 586 570 767 1891 1 1 004 962 971871 188 489 247 482 891 1 1 079 683 1 668 578 1896 29 1 203 970 1 205 623 235 816 048 808 159 472 3 860 049 3 837 439 1900 45 4 805 926 4 823 358 274 644 211 625 463 1 313 7 755 082 7 748 409 1901 46 5 157 562 5 144 820 306 958 520 958 516 1 603 8 477 938 8 448 046 1902 47 5 429 843 5 441 771 323 1 082 503 1 082 503 1710 9 184 264 9 044 060 1903 93 6 065 189 6 047 712 337 1 168 449 1 168 449 2 802 10 286 435 10 437 088 1904 98 6 573 928 6 587 108 361 1 255 670 1 255 670 2 939 11 157 366 ^ O-^ 1905 156 6 934 320 6 935 871 381 1 404 066 1 404 066 3 065 11 860 859 11856 863 1906 161 7 642 003 7 641 885 413 1 559 510 1 559 510 3 252 14 690 845 14 686 763 1907 169 9 216 933 9 216 171 423 1 726 565 1726 565 3 372 13 892 226 13 909 690 1908 189 8 871 807 8 866 857 437 1 799 201 1 799 201 3 633 17 190 690 17 187 079 1909 203 11 371 906 11 373 885 453 2 679 628 2 679 628 3 815 18 762 577 18 730 731 1910 230 12 846 226 12 845 013 451 3 567 018 3 567 018 3 916 18 756 954 18 776 877 1911 228 12 900 238 12 894 949 456 3 808 166 3 808 166 3 940 19 201 478 19 205 698 191^ 240 14 103 353 14 108 134 459 4 095 655 4 095 655 4 032 20 882 275 20 879 855 1913 256 15 879 187 15 880 180 461 4 610 266 4 610 266 4143 22 477 877 22 451 180 1914 535 34 480 818 34 359 953 452 4 933 983 4 933 983 5 392 35 220 610 34 937 280 1915 568 93 368 422 93 296 292 451 6 278 896 6 278 896 5 631 86 025 917 85 793 227 1910 705 113 304 926 113 224 898 449 7 295 624 7 295 624 6 041 102 34» 783 102 399 446 1917 598 215 119 298 215 138 604 452 10 548 103 10 548 103 5 902 204 015 154 203 506 039 1918 668 300 568 816 298 975 878 464 11 839 III 11 839 III 7 018 251636 494 251816 644 1919 1111 650 779 696 650 612 594 454 16 598 954 16 598 954 5 725 305 142 913 304 136 198 1920 2 759 1 458 299 730 1 456 477 916 476 42 105 711 42 105 711 3 284 791 996 411 790 099 681 1921 3 521 1 647 207 720 1644 007 545 498 196 560 073 196 530 150 2 492 750 666 033 752 065 453 1922 3 552 8 529 751 860 8 479 393 523 503 1 135 537 312 1131 446 363 2 301 4 398 009 248 4 309 368 488 1923»! lausend -A/K 1924 3 182 21 317 754 21 268 177 520 25 622 078 25 592 613 i) Vis ?uin lalire 189? besckränlcts sick 6er VerKelir cler Ksicksbanli mit ökkentlicksu Kassen in cler Haupt- sacke aul clie KeicksliauptKasse, clie ?reulliscke (Zeneralstaatsiiasse, clie (^eneralpostkasss sowie clie l^acliscke (Zeneral- Staatskasse, clersn Konten clamals — rnit ^nsnanine cler (Zeneralpostlcasse — clsin allgemeinen (Ziroverlcebr nickt ange- scklosssn waren, sonclsrii als desonclers Ilauptbucklconten getulirt wurclen. Uber clie Umsätze anclersr ökkentlicker Kassen, von clenen eine geringe ^n?ani auck sckon vor 1396 mit cler Keicksbanli irn (Ziroverlcenr stancl, liefen Angaben nickt vor. In clsn Hainen 1896 bis 1898 wurclen clie besonderen Konten ausgelöst uncl cler Verlcenr mit cliesen Kassen Uder (Girokonto geleitet, cler — Nack eriolgtem ^nsckluK weiterer Kassen — seitdem im (Zegonsat- 2um „(Ziroverlcelrr cler I'rivaten" als cler „Lirc>veil^ >>i>>i>l^i^>>U''l Kassen cler übrigen L v s a m t u m s ü t 2 e /5-iIil cler beIjuiiclessta.iten sl^äncier) cler IieicIi 8 - uncl 8t aatslc assen ll,iu- Ausgabe /alil cler bel'Iinnaliine ,^»^gi>I,<' ?al>l cler beI^iniialime Ausgabe Zusammen I -> Ii r teiligten Kassen nalime teiligten teiligten (> n. Z. I>> 9,12.1?) (Lp. 4. 7, 10, IZ, ic>) (8p. 18 und ly> Lolmx Ueuax Kassen Velins! >!>>i> 17 13 Ig Ä, ^> ^ XI ^"^nn lausend >I lausend N »usend IU lausend >I X! 7 685 7 622 Z 1 052 745 1 017 880 2 0/0 625 1376 13 955 Z 910 752 913 773 ^ o^» 1881 14 cm? ^ 13 303 70 1 693 150 3 351 660 1886 43 203 42 236 191 2 617 095 2 565 576 5 182 671 1891 i?^ 1^ ^ 740 6 008 867 5 977 255 11 986 122 1896 15 ^ 71-, Nv !->i 115 866 990 863 625 1 762 14 244 550 14 234 645 28 479 195 1900 38 ^ ».^ 122 956 394 949 585 2 115 15 749 126 15 699 288 31 448 414 1901 ^ 197 162 197 257 114 1 045 591 1 053 835 2 236 16 939 363 16 819 426 33 758 789 1902 209 883 173 997 431 998 178 3 464 18 727 387 18 860 761 37 588 148 1903 'S ^ 203 702 208 178 432 1162199 1 160 339 3 883 20 357 865 20 370 984 40 728 849 1904 221 487 220 777 510 1 370 117 1 369 703 4168 21 790 849 21 787 280 43 578 129 1905 72 259 269 257 057 523 1456 846 1 457 236 4 421 25 608 473 25 596 451 51 204 924 1906 74 267 966 272 406 553 1 629 923 1 630 670 4 591 26 733 613 26 755 502 53 489115 1907 76 276 839 277 827 681 1 757 356 1 751 552 5 016 29 895 893 29 882 516 59 778 409 1908 82 272 827 272178 686 1894 422 1 895 563 5 239 34 981 360 34 951 985 69 933 345 1909 82 274 267 273 946 694 1 997 921 2 000 677 5 373 37 442 386 37 463 531 74 905 917 1910 85 318 973 319 278 700 2 208 540 2 208 011 5 409' 38 437 395 38 436 102 76 873 497 1911 102 310 706 311648 780 2 427 330 2 424 035 5 613 41 819 319 41 819 327 83 638 646 1912 96 296 072 295 969 844 2 787 747 2 790 192 5 800 46 051 149 46 027 787 92 078 936 1913 84 616 737 616 394 984 5 944 794 5 866 933 7 447 81 196 942 80 714 543 161 911 485 1914 90 1 075 007 1 075 728 1015 9 729 122 9 728 672 7 755 196 477 364 196 172 815 392 650 179 1915 118 1239 996 1 237 276 1047 9 094 721 9 133 953 8 360 233 276 050 233 291 197 466 567 247 1916 84 1 293 438 1 292 096 991 13 077 978 13 062 229 8 087 444 053 971 443 547 071 887 601 042 1917 96 1 611072 1 601 579 1115 16 348 285 16 242 638 9 361 582 003 778 580 475 850 1 162 479 628 1918 93 1 395 255 1 402 651 971 15 918 923 15 914 872 8 354 989 835 741 988 665 269 1 978 501 010 1919 68 1 497145 1 498 656 687 25 300 172 25 286 082 7 274 2 319 199 169 2 315 468 046 4 634 667 215 1920 42 1 720 476 1 723 068 448 30 398 539 30 451 028 7 001 2 626 552 841 2 624 777 244 5 251 33» 085 1921 33 17 964 674 17 904 326 483 273 663 119 271 019 234 6 872 14 354 926 213 14 209131 934 lrillioneo U 23 564 »58 147 liüuonen »VI 1922 6 649 9861.8 lausend -« 9668,5 lausend «NW 19 530.3 lausend -T/i 1923°' 5 785 63 519 995 63 364 095 126 884 090 1924 ^ ^ (Zsueralpostliasse, iur cleren Kecknung clie oben auigetulirteii Obeipost- uncl ?o8tlca88en bei 6er lieicksbanlc clie entbelirlicken (Zelcler einxalilten un6 6ie benötigten Summen abbobeu, bat seit 1879 ein Girokonto 8eit 1. Februar 1899 Imben auck 6is Obsrpost- uncl ?ost Kassen, soweit sie ibren Sit? an einem LanKolat? Iiaben eigene (Zirolcontsn. Die Wirkern kür 1881 waren im einzelnen nickt mebr kestxustellen uncl sincl claner in 6en Gesamt' Umsätzen (Spalten 17 bis 20) aulZer Ansatz geblieben. 4) Vis 189? nur ?reuüiscke OeneralstaatsKasse. °) Bis 189? nur LroKIier-oglick La6iscke (Zeneralstaatslcasse. °^^^?IieKc^, clie einzelnen D'msat^iffein für 6ie oben genannten Kassen 6er lancier nickt melir vor .. .-..5. Recknung 6es Reicks uncl 6er iLncler im KentenmarKgiroverlcelir belieken sick kür 192Z aus Iteut.^l 11 112 1060?7.7-; 6ieser öetrag ist in clsn obigen Ziffern nickt entlialtso. 2. ?eil 96 Vdeisielit iioei' den ^ostseliee^- ^ i ii A ä H K 6 ^snr dnr^i ^anllcarten oder ?o8tÄN^veisun^en dnrcli Doer>vei8NNASN in8A'e83lnt Von den sin^eAS Ovaren 1 kür eigene Kec^rnnnA der rveicji8oani5 n^enen Beträfen >e8tiinint xnr (lutsclirikt sni da8 Konto von (^iroknnderi Stück Stück Betrag Stück Betrag Stück Betrag Stück Betrag > 2 ^ 4 >i 7 s g >lj Ii 1910 1 607 ^lilUune» KI 2,5 45 674 1 1 /iL /> 1 /I7 ?5Z1 4« ^veil?er 3 KliUioneii.VI 1150,6 >>m>'n>en ,V1 1343.7 32 618 1 272,5 7 382 71,2 1 433.5 34 986 1 312,6 9 207 120,9 1 562,4 37 360 1 345,8 13 160 216.6 1 556,0 41 294 1 359,1 13 245 196,9 1 779,5 105 097 1 400,9 14 026 378,6 2 887,9 167 326 2 245,0 31 539 642.9 7 181,3 245 637 5 853,3 62138 1 328,0 10 114,5 301 921 7 848,6 91 907 2 265.9 15 836,5 397 853 13 015,4 95 804 2 821.1 47 596,8 328 374 40 670,2 139 591 6 926.6 85 667,4 359 320 71 300,1 214 351 14 367,3 398 993,3 269 015 198 940,5 353 580 200 052.8 18 209,2 WMonen 656,5 45 182 30 759 32 676 34 781 38 496 95 929 152 047 222 138 262 270 327 132 253 033 262 959 173 734 605,7 708,5 714,3 738,0 750,4 722,2 1 088.9 3 097,9 3 882.4 5 941.3 19 416.1 36 227,7 39 673,1 5 946 9 241 11 517 15 739 16 043 23 194 46 818 85 637 131 558 166 525 214 932 310 712 448 861 544,9 635,2 719,2 824,4 805,6 1 057,3 1 799,0 4 083,4 6 232,1 9 895,2 28 180,7 49 439,7 359 320,2 51128 40 000 44 193 50 520 54 539 119 123 198 865 307 775 393 828 493 657 467 965 573 671 622 595 539 091 153 051 7» Offen« im Kontor tler I^6icl,8- IVeu IiiiixulzeKommene Depots Zurückgenommene Depot« Ii <> S t .1 , cl ü m ZI. D v x e m Ii e r j -> Ii r -W.i->.a!>> ^.»»»...t de. u>>>>>UY>l>>I'I> >) SiiicK?,.I>> >'°°"">-r. -.r..ere', ?->iii 6« ve,».»e»w»-> -ittilic?-.,.! der vmkal.denen ^"ttunxen »entert ^>>, vo^t->> ^""^ne ci»x>»I,i InKien 'I'auscud XImK lausend .VIm^ 1su5-°ä Uarll kauüoncl UiuK 1 2 -^- i! 7 10 1875 - 20 254 1 327 318 427 - 1876 17 790 292 278 6 543 186 576 - 31 501 1 547 424 129 105 702 1881 ?i? >Z^O 506 637 23 842 398 053 - 88 661 2 228 959 055 99 685 1886 i^K KK^ «ZV SV,Z O-Z-Z ijOO I < i 49 747 833 187 31171 148 053 3 567 1 593 980 93 590 1891 /1 >zv 524 356 46 449 220 869 3 920 2 326 613 162 522 1896 KK7 0V vv« «l^/t N?^ c?5 776 940 59 386 266 051 3 726 2 798 III 77 085 1900 1NK ^tv ^vc? ^1 !^1v ^t^t^ 5i.cZ /t? >^^K L>!1v /< 1 ^ 1 ^7 ^/l N77 >Z^t » ^c»N ?1 ? OOcl -^i^ /t? 7?? ^t<^ t N7/i 4V^ v« 1!ZV v 5;n^ i c>7 ,?viz 1s« ^r? -vgl) 4iZ /LU 4s^ iiv i 72 380 295 148 4 518 ? im K^ik 0 IUI viZv 72 240 1904 /IK K^y ZV« vv^ /i/I !^7N 44 vi U />-?c> >:r>i 4/>? VVl 73 217 297 220 4 565 ? 1^5! ItlK 0 IiZiZ ^vv 33 470 1905 /it? L5!/< 4V ov4 l^qv >>VI >Zt)o /IN L?c> 4U ootl ^nn Kl n vvu VI» 73 703 294 244 4 598 ? 1 K7 N5>K s II« 51920 1906 Ksiy 4c> vv^ r^in N?K ,?I» v^o /i? VI /i 4c> o14 /<7/< /IN? 4/4 4v0 74 186 294 032 4 613 H?c»i K^I ü ^OI UtZI 44 625 1907 /<1 NN? 41 vUo ,< 7LN 4ViZ «Sri 43 980 431123 74 740 291 055 /t KN^> vclrl H ^il K O ^!ZV Olv 24 665 1908 40 252 429 457 I? n^i »01 /i^i K^f! ^tvi^ vvv 75 123 288 376 4 753 3 234 117 - 22190 1909 37 748 446 086 41 941 442 407 74 463 284 183 4 823 3 237 796 3 670 1910 34 716 424 795 40 390 480 704 74 293 278 509 4 866 3 181 887 — 55 900 1911 34 478 426 651 38 213 439 434 73 830 274 774 4 899 3 169 104 - 12 783 1912 36 405 452 344 38 931 452 764 73 884 272 248 4 966 3 168 684 420 1913 33 506 421 820 35 915 436 090 74 601 269 839 4 998 3 154 414 - 14270 1914 67 602 916 612 33 071 555 607 94 599 304 370 5 229 3 515 418 361 004 1915 100 711 1 574 075 37 883 1 079 133 121816 367 198 5 314 4 010 361 494 943 1916 120 840 4 651 337 49 996 1 312 360 167 707 438 042 5 371 7 349 339 3 338 978 1917 119 200 4 133 632 57 304 1 640 045 206 615 499 938 5 343 9 842 925 2 493 586 1918 113 700 4 015 737 79 505 2 533 823 244 749 534 133 5 457 11 324 840 1 481 915 1919 65 800 2 349 102 149 002 2 393 614 218 668 450 931 5 359 11 280 328 - 44 512 1920 58 250 1 094 343 96 282 2 010113 206 915 412 899 6127 10 364 558 — 915 770 1921 32 691 954 851 101 348 6 965 790 188 007 344 242 5 971 4 353 618 — 6 010 940 1922 25 651 2 263 698 73 834 2 562 668 176 443 296 059 5 729 4 054 648 - 298 970 1923'1 30 732 88 186 163 169 238 605 5 837 1924'! 16 377 82 696 126 833 172 286 5 654 Tabelle 5/ Depots IiauptKan^ tüi- V^Litpapisie Unter clen IiinterleZteo ^Vertpupieren deictiiäen Sick I.inw.'lAeu Oeulsciie Keiclis- »»cl Ltauisanleilion ^) I^rliolieiie Vehlen".» kapieieu X-Mwrd'.r s >> >- ^ u " > -mMnck^r Iivi^5- 1-reuSi-cj.o Uu^w^ll ?in"'u°L°^llu- LeKiilireu > -,^>mx ->»Ie».e°°) Sw°ls°»lcllw,.") S < ,.. 12 14) lur' (iLllder) ^,.wil^.<.>i,.c> Imiscm! i>Ii>>>< 1uu5e»ll Usrlc 'InusoncI Ulii'K I»»selld Usi'Ic ?»u-oud Marli lausend Mark Mark >>s. I! 12 13 N 17 '—- - - — 1875 - - IN KHK Iv vov k!/ S4V 14184 15 064 144 671 09 37 1876 — 24 338 1 /I? «^7 I7 r^/j« c>/ lZ4V 348 778 62 413 886 733 69 151 1886 537 251 172 527 7K? «vc> f>L 7(ZlZ US «Uv 1004 619 87 807 1 491 497 58 186 1891 592 128 217 775 0s>6 O^v (Zk^ /tll »V 411 1119 592 104 916 1885 736 10 268 1896 514 392 220 652 7c>c« K^ i IS!? VÜ1 isl c>»1 1151 674 III 064 1 892 517 24 298 1900 501 225 227 334 Vs>-Z llyl OVO c><^I 1 / s>^7 0^-5 ^>>I 1 r^L?r>r? Ivv 1 203 641 113 597 1 981 958 84 312 1902 470 835 261 020 K?? lZ^L VUO i KK 1VV OV» 1 250 347 116 677 2 000 499 21 318 1903 463 104 264 665 812 408 17K I < v ^!VQ 1253 341 118 774 2 022 508 38 318 1904 462 319 323 280 802 166 NK? Icz5> I^U^ 1 281 249 124 166 2 060 417 82 340 1907 445 461 321 413 771 655 189 899 1282 967 124 531 2 051 217 89 342 1908 422 665 362 107 788 459 199 382 1349 948 124 056 1 991 662 60 342 1909 404 389 370 989 765 864 200 169 1 337 022 123 881 1962 205 61 342 1910 389 891 354 899 740 133 202 421 1 297 453 123 208 1 934 644 58 337 1911 386 055 317 117 718 372 200 763 1236 252 122 999 1956 919 98 348 1912 379 784 399 893 703 244 200 865 1 304 002 125 163 1 918 198 59 346 1913 384 970 1049 779 737 304 201 936 1989 019 118140 1 974 677 80 353 1914 353 483 1110 980 718 350 196 240 2 025 570 139 017 2 556 525 98 360 1915 739 133 1 828 699 690 617 195 750 2 715 066 165 952 2 403 301 48 370 1916 1077 469 2 646 826 669 036 189 414 3 505 276 214 464 1 984 937 01 367 1917 1156 731 3 729 476 641103 180 736 4 551 315 258 872 1 953 948 60 387 1918 1112 045 3 148 693 568 581 168 182 3 885 456 270 737 1 973 323 73 545 1919 1077 561 2 547 416 522 553 144 415 3 214 384 224 812 1 648 565 83 642 1920 236 182 1968 658 460 490 139 929 2 569 077 184 260 3 895 378 63 689 1921 164 004 955 478 401 275 107 996 1 464 749 203 377 3139 319 64 616 1922 558 1923'! 369 1924'! Lo^veit in nuslüilclisclier ^Valii-uilj; ausgestellte l^apiei'e in öeti'aciit Kommen, sincl sie ?.n 6sn usancemiiKixeii ^kit/.en clei- berliner ^oiiclslzöise in ^lai'Ic umAsrecliiiet. ") kur clie ?eit von 187b bis 188? islileii 6ie entspi-ecksiio'öii swtistiseliev ^iiAiilien. 2) Im ^uslaiiä ausgestellte, auk ^arlc^väliruiiA un6 etva claiieben noeli auk auslänclisclis >Valirunx lautemle l'apieie, clie so clei- Berliner öörse in Uarl^väliruns Zelianclelt verclsu, siucl liier nielit mitentlialten. ^) Hinüenlieli'licli 6er lestverzinslienen Asiens- uncl Ltaats-Lcnat^anweisunxsn. b> Lis Nitte 19l4 eiuselilieÜIicli 6er unverzinslielisn lieiens-Leliat^an^veisunZen. 6) Aktien unverclen. TÄbe/Ze 52 Verschlossene Depots Lrlioosiie Oel)iitireii^) Lestan6 Oesamtvert 1>ei6srR.eicIisIiaupt- dei 6en 6er Depots, jakr ^nizang /Vl^ang ani ZI. Ossein Izer V<-?- bank in öerlin ^vei-zanstaltsn kür 6en 6ie insAesaint siclisrun-zs- Aedünren Kenten v°° -enteil v°° Lank naktet') ÄücKüsKI LUicIi?aI>I ?k. Usrlc ?l. UarK ?k. Sp^5 .^arK ?k. p. 5 1-.u.e,.ä U^t. 1 2 4 5> 6 7 8 g Ig 11 1876 2 870 2 582 2120 /<7 4< Ott) 09 ?a /a ^?k? 1« S^iZ 41 37,8 10 600 1881 3 560 3 490 3 209 7K K/ 59 8 49 215 1886 4164 3 926 4 901 1 / ^ti? vo« 50 34,5 NN? !?O vv^ 90 ^5,5 208 002 1891 4 581 3 975 6 527 1 K/1 1 K/I IV4 IV4 KN viS 56 k)t> ^L>S 50 Z3,7 1 Ntt Q1 N Ivo viv 50 66,z 272 929 1896 4 055 4 029 7 456 1 ?/< Kk5N 1/4 vtzv VO c>c> p-^^ v-^ Vi I 03 xic) nxio / 4v d14t1 50 29,7 III N^Q III vö» 35 7o,z 266 019 1901 3 319 3 084 7 345 161 861 viz 60 461 QN vv 46 210 i ^ 1O 28,5 115 651 7N « v 71,5 278 573 1902 3 009 3117 7 237 158 097 «/i (Z^t K/ 4 O^>4 96 093 50 6o 6 231 964 1906 2 666 2 937 6 371 130 613 75 46 347 25 39 714 25 3^,4 90 899 50 69 6 217 244 1907 2 540 2 839 6 072 120 965 50 43 647 50 36 698 Z0,3 84 267 50 69,7 204 950 1908 2 675 2 850 5 897 117 273 75 41 145 75 34 231 50 29,2 83 042 25 70,8 194 068 1909 2 620 2 965 5 552 III 730 25 39 800 25 33 225 29.7 78 505 25 7o,z 186 961 1910 2 442 2 704 5 290 106 216 75 38 030 25 30 738 50 28.9 75 478 25 7i,- 178 570 1911 2199 2 501 4 988 98 514 50 35 071 28 202 50 28.6 70 312 7i,4 165 224 1912 216» 2 403 4 745 91 094 50 ' 31 270 50 25 900 28,4 j 65194 50 71.6 148 807 1913 1522 1725 4 542 81 006 25 29 281 25 22 814 28,- 58 192 25 71,8 139 835 1914 3 285 1 870 5 957 105 059 35 780 50 28 475 27.- 76 584 72,9 172 807 1915 1155 2151 4 961 89 502 10 29 844 60 23 688 25 26.5 65 813 85 7Z,5 144 183 1916 1204 1536 4 629 84 547 28 827 50 24 604 75 29,1 59 942 25 70.s 138 455 1917 1214 1310 4 533 75 468 50 25 302 50 23 066 25 Z0.6 52 402 25 69.4 123 875 1918 1474 1669 4 338 76 643 75 23 817 75 23 938 ZI,2 52 705 75 68,8 116 961 1919 1633 2 728 3 243 69 587 85 20 771 21 928 25 Zi.s 47 659 60 68,5 99 299 1920 810 1623 2 430 247 320 45 14 420 35 201 799 40 81/ 45 521 05 18.4 69 831 1921 823 963 2 290 127 305 40 17 658 45 65 494 20 51,4 61 811 20 48,6 82 084 1922 1923 1924 420 780 1321 17 999 01 601 75 8109 45 45,- 9 889 56 54,9 9 012 ^) Das sincl LaZer. un6 VersiensrunLS-zsIzülirsn sonis Osbünren kür vo> überxensncle ^urücknalinis 6er Depositen. Line Keson6ers VsrsielisrunA 6sr Depositen xeAsn ^alilunA einer VersielierunAseebülir kin6st erst seit 6eni ?. iXovemdsr 188l statt. Olms besondere Versicnerunx liaktst 6ie Lank kür jecles Depot vis ?uin ^Vertdetrage von 5000 ^larli Leicksmarlc. °) ^in Lncle ^jeäes lanres. Die Haktsuinrne ist errechnet aus cler Ltücki^slil 6er ain lanrsssonlusss vor- Iian6snen Depositen üum (Zarantiedetraizs von je 5 000 NarK, seit t88l unter ?IinxurecnnunA 6er VersiclisrunAS- sninine. Diese ssllzst nur6s erreclinet 6urcli KapitalisierunZ 6er MlirlicZi sse^alilten VersicjisrullASAebünrsn (^l 6es deklarierten >Vertdetraizs, soweit er 6ie Luinrne von ? 000 .^'lark üderselireitet). 703 Tabelle 53 III den vermiedenen (^esenäkts^^veiKen ^ a Ii r (Ziro- und ^nweisunAs- vsrlvenr ') Nack ^ ?k. ^Veelisel» verlcebr -) UsrK ^ N, 1?in?isbnux von^Vecliseln, Lciiscks usw. (^.uktraxs- papieren) ^) Uarlc ^ ?k. Depot U»rK ^ ?l. Vervaltuox icklossene.' "ler^amt" summe (3p.9) DistivutierunA von ^Vert- papieren ^) Usck ^ ?l. Verschiedene Leseiiskts- xweiize °) UllrK ^ I>s, Lesarntsuwine Klack ^ ps. 1 Ä 3 4 5 l! 7 8 g 1876 26 438 25 84 897 25 20 142 32 192 946 18 Z7,4 13 285 82 177 100 62 513 910 44 1881 16 769 25 51 724 61 13 437 04 564 846 26 47.S 165 349 78 308 871 04 1 060 988 98 1886 161138 45 43 429 50 10 842 78 1 028 824 09 56,s 191 687 72 432 207 92 1 808 130 46 1891 185 371 56 88 669 55 27 967 34 1 655 661 58 6o,S 283 656 42 499 486 49 2 731 803 94 1896 238 944 71 116 931 86 45 828 93 2 060 386 13 65,° 217 884 15 488 841 46 3 168 817 24 i960 269 358 45 196 055 31 72 614 26 2 059 526 09 62,s 379 639 37 312 164 17 3 274 348 65 1991 272 587 71 224 140 02 78 175 88 2 119 581 62 66,- 74 700 20 425 857 09 3 186 042 52 1992 274 179 13 193 326 15 83 905 69 2 140 956 68 68,° 34 084 85 423 835 05 3 149 387 55 1993 278 993 59 293 678 15 87 834 24 2 155 330 56 66,9 103 638 87 391660 15 3 221 135 56 1994 283 211 03 , 201914 97 87 710 07 2166 126 73 68,z 60 374 32 374 428 49 3 173 765 61 1995 262 192 22 293 348 01 88 228 88 2191097 30 66,7 95 486 05 443 030 61 3 283 293 07 1996 269 999 76 216 583 93 99 734 75 2 189 442 07 65.Z 102 242 02 499 769 56 3 350 682 09 1997 261 367 85 243 987 08 92 566 51 2 181 383 32 67.- 198 497 53 358 503 58 3 246 215 87 1998 246 454 81 263 523 17 82 657 92 2 168 491 64 66,z 89 532 39 420 084 94 3 270 744 87 1909 194 102 59 235 692 71 65 212 16 2 103 392 85 66,7 72 363 04 481 951 13 3 152 714 48 149 721 43 232 992 17 56 889 68 2 968 422 36 6z,i 236 669 14 531 318 II 3 276 012 89 1911 131 279 30 238 276 34 55 593 02 2 933 159 08 59,4 339 175 95 634 211 38 3 422 596 07 1912 120 740 51 264 163 06 56 555 08 2 948 014 48 59,6 372 738 24 574 524 16 3 436 735 1913 197 941 06 264 641 13 50 694 83 1 999 294 84 56.. 592 172 48 549 979 96 3 564 634 30 1914 115 891 37 817 037 21 66 634 11 2 079 736 80 48.« 1 186 655 56 4 265 865 05 1915 118 516 04 353 558 62 70 891 45 2 646 028 08 42,- 3 074 510 91 6 263 505 10 1916 190 919 87 44 317 30 87 894 52 2 487 848 48 25,° 7 227 332 9 947 412 17 1917 97 745 77 24 118 61 158 889 52 2 060 405 51 16,7 9 961 587 33 12 392 746 74 1918 93 969 95 34 720 56 161 281 11 2 030 592 35 9.» 18 321 929 13 20 641 593 10 1919 140 615 49 89 263 82 199 479 88 2 042 911 58 7,,- 25 901 079 10 28 364 340 78 1929 360 367 58 1 294 595 06 842 556 12 1 895 886 28 2,9 61 123 765 12 65 427 980 16 1921 701 587 98 1 379 499 58 1 533 773 10 4 022 684 03 3,4 112 162 472 93 119 800 017 62 1922 1923 -« -DK -SKK -STK -SNi -j^i 1924 8 020 106 06 2 328 991 07 397 019 79 365 995 86 2.° 1379 03 6 950 297 80 17 973 600 61 2) Lebübren kür ^in^ablunAsn von I^iclitlionteninüsbsrn, kür nicnt be?anlte Oiro-Linxugswecbssl, tÄn- ?nbIunAen xur V^iederaus^ablunA, Anweisungen, UxtraAebüIiren kür besondere LeselileunigunA cler ^dvisierunx und clerxleienen, 2) In der Usuptsaolie Dorniziil- uncl Kü^cwee1isel-(?sbünren, 2) Loxsn. InIvsssoxeoUliren. 4) Lei 6er DisKontisrunZ von V/ertpspiereu — unter ^ussckluk der Diskontierung von Keicnsscjiati!- Anweisungen — versinnaninte Minsen als Oebübren vsrbuont; von 1914 bis 192? in cler (^ewinnbsreeknung besonders sukgeküln t. 6) Darunter bsuptsäolilicn (Zebllliren kür ^n- und Verliäuks von LkkeKten kür lieennung Dritter, sowie von Ltsatsn und I^sndsckakten gexablte Lsbübren kür rünlösung inrsr /insseneins. 704 Der (^e>viim und llill- Minsen von anxolcaukten Wechseln') „ -1V0N entlallen auk I.omlzarcl-Ansen ^insen von öucliiorderunxen") ZZrlindene Lebülireii Iul>r u?i-c>-,^ilti-i> n?io?ei>wu nl'rv-euteil IZ e t r a x >er Lüüaillt- sand- lands- Betrag ler Lc-kimi- Netra Icr (Zcs-.mt- lZetr a äer Lesainl- neclisel nsclisel veelisel " i8l>, l8> KWK j?k. IL,-. lS> ?>v?ent ^lo^Ic rr. .VI-uK i's. . 43.Z 56.- 0.6 2 650 279 50 I3.Z 64 217 26 o,z 513 910 44 2,6 1881 14 583 366 21 74.» 42,4 55,° 2.S 3 030 671 20 15,6 554 845 33 2.9 1 060 988 38 5,4 1886 10 932 659 33 68,7, 44,° 5i,9 4,- 1977 444 67 12,4 654 021 13 4,' 1 808 130 46 11,4 1831 20 265 816 54 7i,Z 5o,z 48.5 1,- 4 461 297 32 15,7 262 685 32 o.s 2 731 803 34 9.« 1896 22 156 258 72 72,7 54,6 44.9 0,5 4 691037 88 15,4 73 491 53 0,- 3168 817 24 10,4 i960 42 597 667 77 82,i 55,2 42,- 5 083 218 68 9.» 651124 28 I..? 3 274 348 65 6.1 1901 35 006 661 78,2 55,7 40,0 4.Z 3 717 662 16 8.Z 2 425 324 15 5,4 3 186 042 52 7,l 1902 25 943 989 26 70,3 59, > z6,z . 4,6 3 211 825 43 8,7 2 566 816 23 7,° 3 149 387 55 8,5 1903 32 505 616 39 75,- 59,1 36,7 4,- 3 607 333 86 8.4 3 049 197 53 7,- 3 221 135 56 7,5 1904 33 519 706 90 74, > 60,6 36,» 2,6 3 836 125 92 8 ? «,s 4 002 888 63 88 3 173 765 61 1905 33 033 140 19 73.- 34,4 3,° 3 517 957 21 7.» 4 881 537 55 10,8 3 283 293 07 7,-i 1906 49 110 307 77 76,z 61,8 33,° 4,° 5 040 998 66 7,9 6 395 029 67 3 350 682 03 5,- 1907 63 966 058 33 77,5 6i,s 34.- 4.Z 6 766 828 82 8.- 7 294 264 47 8,8 3 246 215 87 3," 1908 48 459 325 17 73.» 61.8 33,° 5,2 5 571 332 07 8,5 7 785 820 06 n,s 3 270 744 87 5.» 1909 34 095 570 58 52.S 4 333 079 70 8,1 11 497 034 39 21,5 3 152 714 48 5,s 1910 42 581 900 07 74,- 48.. 36.9 I5,° 5 307 182 37 9,- 5 603 445 56 9.» 3 276 012 83 5.7 1911 46 655 058 84 8i,s 47.» 36,° 16,2 4 641 552 44 8.- 1720 145 82 3,° 3 422 596 07 6.. 1912 59 001 777 70 84,5 5i>Z 38.- I0.Z 5 264 632 16 7,5 1541 338 18 3 436 735 53 4,9 1913 68 220 128 37 81.7 50,4 38.- H.4 6 571187 48 7,9 4 699 399 70 5.« 3 564 634 30 -I„1 1876-1913 1 042 226 018 75 76.- 53.- 41,8 5>> 145 583 893 69 io,s 69 944 351 50 5," 93 635 601 48 6,8 1914 107 844 300 66 80.9 35,- 25,7 4 703 249 90 13 819 855 18 10,4 4 265 865 05 3.2 1915 241 185 034 93 88.z 9,4 5.Z 1 368 562 91 0.5 318 784 21 v.i 6 263 505 10 2,5 1916 301 748 531 41 92,7 5>- 6.2 795 350 06 0,2 1 034 047 47 V.Z 9 347 412 17 3,- 1917 336 971 855 12 92,5 3.5 2,5 628 403 86 0,2 256 780 93 0,i 12 302 746 74 3,4 1918 786 322 132 52 96.« I.- o,z 461 286 22 0,->ö 179 377 63 0,02 20 641 533 10 2.5 1919 1 998 776 886 58 46,s 0.Z 0,2 667 690 46 0,02 2145 242 83 0,oz 28 364 340 78 0.7 1920 1 512 887 010 45 75,4 0.7 0,7 989 323 97 0,°5 159 341 36 0,ui 65 427 080 16 3,? 1921 8 280 178 331 76 84.7 0,1 0,- 1652 277 11 0,02 4 113 883 0,04 113800017 62 1,2 1922 63 580.8 98.S 2,9 4,- 62,5 v,io 23.8 IZillinoo» Kl 0,->4 529,0 IZillionen I>l 0.8 1923 44 137 202.8 69,- 5 347 957,3 8.4 2191.0 -Wi 0,00Z 4020464,8 6.5 1924 139 752 357 55 65.' 43,7 38.2 18 848 878 94 6.- 1392 338 07 0,5 17 373 600 61 5.9 i) ^ulier dem Kursxevinu, den (Zebüliren usw. aul ^uslancls^veclisel aucli die Minsen aus den (üutliakeu lzei den l^orrespondenten, seit dem 4. 8. 1914 aucli clis (üe^vinne von dislvvntisrten LenuldverscnreibunAsn des Keiclis. ") Vis 211m Z. 8. 1914 einsolil. 6er Minsen von diskontierten Leliuldversenreibunxen cles Leicas und vom >. >in>u!ir 1914 al, cinsclil. der Minsen voll anderveitigeu diskontierten >Vertoap!sren. 7 oöe//e 5^ «Siiie Vei'tSilvuiA ii -I ji in o 11 Erträge von (ie^vinn aui Verseliieclene Linnaliinen Leim Keservetoncls iür z^veiielliiilte Lesaint-1^in»i>>i»>l'i> (..rundstüeken (ZoId->) U e t r a A Darunter nieder l^orcierunxen .1 -> >> >' der Lank einxeAallLene ersparte Betrüge") >, 2> 7,9. >l. N, 14, IZ. 17j Unkosten ?l. ^Imtv I>s. 5li»>i ?5 ! ?l. >lm>i vr. üliuk i's. LI 15 IK 17 18 1!1 38 828 99 57 750 02 67 427 47 39 978 88 — — 20 002 312 06 1876 36 388 — 108 237 79 3 734 53 2 702 68 36 052 47 19 480 944 57 1881 36 507 90 3 72 17 769 95 4 568 14 437178 43 15 923 721 71 1886 48 118 30 4 006 14 646 034 53 234 053 42 8 936 1» 28 428 698 73 1891 27 011 32 300 47 323 457 86 253 53V 82 30 478 374 76 1896 44 549 29 13 134 46 215 717 46 140 023 31 51885 820 59 1900 42 625 84^ 10 511 74 363 518 27 44 752 345 82 1901 32 275 20 3 412 52 402 108 50 203 476 34 1 583 500 61 36 893 315 36 1902 32 180 25 11961 43 242 592 31 173 579 87 363 714 02 43 034 391 35 1903 33 389 50 10 318 04 285 262 67 186 208 37 382 137 58 45 243 594 91 1904 34 466 86 938 42 349 892 11 , 207 083 84 45 247 284 55 33 151 53 733 78 221 957 50 186 000 73 64 205 920 47 1906 33 849 18 155 113 55 1 088 083 29 205 953 49 82 550 413 51 1907 30 349 08 496 963 8» 203 074 38 65 614 595 05 1908 30 035 02 303 359 83 205 661 16 53 411854 1903 29 325 13 634 752 42 469 603 89 57 432 618 44 1910 32 035 51 732 004 40 537 350 67 57 203 393 08 1911 40 121 49 51 279 94 450 903 81 373 161 96 69 787 448 81 1912 44 806 62 352 724 30 183 000 62 83 452 880 77 1913 1 422 059 " 1 278 162 87 9 815 789 55 6 248 245 15 4 187 595 57 1 368 093 472 52 1876—1313 432198 54 1 720 746 20 507 597 84 306 047 15 133 298 813 37 1314 411 354 78 218 703 72 23 378 983 88 198 234 88 273 144 923 53 1315 464 851 50 11619 407 57 265 871 37 325 603 600 18 1316 451 371 80 13 926 141 '1 261428 53 364 537 300 22 1317 368 337 04 2 624 882 93 3 674 238 73 251 667 40 814 271 308 17 1918 359 003 17 2231 528 338 16 1362 298 69 204 028 46 4 263 204 460 67 1919 397 324 34 406 662 525 95 13 371 350 14 2 618 215 74 2 006 434 556 37 1920 464 577 35 1351762 382 81 19 756 328 94 2 692 335 55 9 777 727 798 59 1921 >Ii»ionou » .»ill><>,»>,> !U >1iNi>m>>„ I^l 0,8 52,2 222,5 24.4 64 471.6 1922 Millionen IVI lüllinne» IU »iNionim i>> >!iUi!» !U 6063,7 803.5 10 265 534,0 132 769.4 63 780 223.1 1923 -ss.« -TK -iTK -T/i -All 412192 47 65 353 783 12 3 334 139 68 1 157 438 52 307 073 350 44 1324 2) LinselilieMeli cles Le>viuns auk Lilber ini ^alire 1L7b, nel^es von cler t'reuüisenen Lauli iioeruomiuen nai unä rnit einem Eutzen von 47 229,17 UarK, veräul-ert nurcie, sonis cler Lcnvinns aus clsn seit 1918 einsetzenden Verkäufen von Lilder nnci anderen Edelmetallen. 8eit dem Satire 1908 sind lur die IleranxieliullA von ^lun^olcl aus dem Auslände Fröliers Opker xebracnt vorden; die auk dein (?oldkonto verbueliten Verluste nalzen 1908: 267297 Narlc. 1909: 166 72? KlarK. 1910: 128Z59 KlarK, I9U: 187706 i>1aik. 191?: 259 09? K5arl<. 1916: I??2 887 Narlc. 1917: ?92t 589 Klarlc und 1918: ?52t t?t NarK Ketraxen. ') Li'c-Iie ^.ikelle 57 3p. 7. 706 Der (Gewinn und ^ u 8 K a K e n u n 6 ^usAaizen ^ abr Ver^valtunxs iostei ill?rv!. t Xosteu kür die ^llkertiAunx I^otellsteuei' llscd »L. v. 14. Z. 7S ?Ur Tveikelbkt. l^orclerunxen Lucklorcieninxeii. Verluste sul Versebieciene (Gesamt- ^usAaKen öetrax m^I "^er^ ^ v. Landnöten') s§9.10-) reserviert^) Kllln?xolo! iisv.') ^usjzavell 1 1876 5 399 360 83 27,0 55>b 610 788 01 3 706 929 19 9 717 078 03 1881 5 437167 31 27,9 7i,7 254 392 43 27 179 34 — — — — 1 865 730 7 584 469 ^ 1886 6 107 812 72 38,4 74,9 143 522 12 35 584 73 1 865 730 8 152 649 1891 7 805 772 59 27,5 80,0 91 380 54 000 1 865 730 — 9 762 882 SS 1836 9 527 153 50 ZI,Z 72,9 269 195 464 801 22 888 262 74 — 1865 730 13 069 142 -Ii! i960 12 768 162 41 7i,Z 417 688 60 2 517 852 97 310 929 24 40 000 1 865 730 17 920 363 22 1901 13 748 033 65 3^7 73.- 471 716 04 352 684 62 2 363 897 28 4 000 1 865 730 18 806 061 59 1962 14 150 328 18 Z84 83 7 389 167 94 478 289 49 18 500 1 865 730 16 902 015 iil 1903 14 550 728 64 33.8 82^4 431 630 44 805 267 44 1865 730 17 653 356 52 1904 15166 923 19 23,5 80,7 633 013 88 1 118 373 21 1865 730 18 784 040 »8 1905 15 810 728 21 34,9 79,7 479 643 60 1 651 003 17 30 807 3 005 25 1 865 730 19 840 917 5! 1906 16 906 462 44 2t>,z 70,6 678 968 88 3 692 349 54 59 501 22 740 000 1 865 730 23 943 012 08 1907 18 762 492 94 22,7 62,1 942 008 48 5 600 697 72 2 706 748 43 359 084 11 1865 730 ' 30 236 761 1908 20 942 742 35 Zi.s 73.Z 1 430 851 44 2 564 438 04 1191103 45 583 296 84 1865 730 28 578 162 1^ 1909 21 785 798 40 40,8 71,8 1734 422 48 3 862 051 95 655 169 77 427 171 85 1 865 730 30 330 344 45 1910 21851 541 40 38.° 73,5 78.8' 1629 756 20 3 931 320 72 75 234 04 350 408 62 1 865 730 29 703 990 !>8 1911 23 386 966 56 40,9 1 296 469 98 2 734 106 1616 11 384 914 84 1 865 730 29 669 803 4» 1912 21 936 605 74 ZI.4 67.8 2125 694 75 4 627 492 44 1720 114 90 105 175 1 865 730 32 380 812 1913 22 591775 21 27,1 68,8 3 204 056 66 3 674 318 29 1 049 156 12 452 765 31 1865 730 32 837 801 59 1876-1913 429 626 547 93 ZI.4 72,9 20 867 821 09 44 588 663 11 16 360 239 99 3 939 956 13 73 680 383 60 589 063 611 85 1914 24 846 375 55 18,6 37,5 2 862 046 80 1 04» 935 62 35 275 496 10 397 535 36 1 865 730 66 288119 43 1915 26 488 221 91 9,7 15,9 3 066 877 25 114 300 000 20 905 768 57 36 000 1 865 730 166 662 597 7!! 1916 28 931 270 12 8.9 12,6 2 622167 88 114 300 000 80 000 000 1600 886 52 1 865 730 229 320 054 ^ 1917 34 078 286 23 9.Z 12,7 2 355 453 58 130 000 000 95 000 000 3 961 589 27 1 865 730 267 261 059 1918 47 681 577 11 5.9 6,8 13 579 741 36 300 000 000 330 000 000 10 306 129 17 1865 730 703 433 177 li-l 1919 93 161 946 99 2,18 2,24 26 244 066 94 355 00» 000 2 145 000 000 1 523 848 606 86 4 443 667 50 4 147 698 283 29 1920 206 146 596 65 10,-7 10,55 37 045 652 3» 68 000 000 —") 1 638 315 862 25 3 883 816 27 1 953 391 927 47 1921 339 460 640 14 3,47 3,49 262 094 877 Millionen Kl 19 500 000 000 492 809 107 10 8 115 484 896 Kliiiinnen Kl 62 3 072 108 Kliiiinnen KI 35 g 712 921629 .»> 1922 4265.9 6,6- 6,65 6779.5 ijjilimien Kl 17 200,0 16 000,0 üiiiinne» Kl 9881,7 Miliarien Kl 10 005.8 IZiilionen Kl 64132,9 iiiiiinnen Kl 1923 10 952 972,9 Äw 17,-7 20,00 32 776 899,8 ^5 1 ovo 000,0 -TW -TW 7 040 828,8 -TW 5 711,0 -TW S4 776 412,5 -T/t 1924 86 723 508 81 28,-4 47,0° 17 372 325 28 10 ovo ovo 40 750 291 SS 29 713 033 66 184 559 159 30 1) kur «las )a>ir 1924 einscbl. 10 iVlillionen Keiebsm-irK Rücklage kür I^otelllleuclruclc. 2) (ZeinäK ö I cles (Zesetxes, betr. die ^enclerunx cles lZanlixesetxes vom 4. ^uxust 1914 tiaten clie 5§ 9 uncl 10 cles IjanIiAesetxes vom 14. Ivlärx 1875 wexen lÜntrielitullA cler lXotensteuer kür clie KeiebsbanK auller Xrakt. Die 8eit dem .Inlire 191? einZesetxten ZZeträxs sind Ae?atllt -uk. 6. (Zeset-e v. 24. 12. 191? tKQIZI. g g4g), 27. ?. 1917 (KCLI. 8. 25?). 20. Z. 1918 M^LI. 8. 1?>). 27.?. 1919 (K(?IZ1. 8. ???). ?1.?.20 (NLIZI. 8. 47?). 7.?. 1921 lKLLI. Z zy^ 28. ?. 1922 (K(ZlZI. II 8. IZb). 19. ?. t92Z (KOIZI. II 8. 229). 2?. 7. 1924 (K(?lZI. II 8. 20?). 2) In den Labien 1916 bis 1921 einsebl. 6er kür KrieASverluste reservierten lZeträ-Ze. 4) Das sind die unmittelbar vom Lrutto-zewinll abgesetzten Verluste im OeFensat? 2u denjenigen, kür vvelclis /.unäcbst Reserven xurllelcAestellt vorden sind. °) Das sind die ?ukolxe §6 des /VKxablunxsvertraxes vom 17./18. IVIai 187? an den prsuüiseben 8taat in Höbe von 186?7?0 NarK ?u leistenden labresxablunxen, kernorbin in den ^sabren 1876 bis 1879 sebuldisz gewordene l)epositen?.insen mit 2 6IZ?77,10 iVlarK uncl kür 1876 uncl 1877 -/e?ablts UntscbadiAUnxen an ?rivatnotenbsnli>Ueii>i>a!li,ie UarK ! II. n .Anteil cles lieiclis^j östrax KlmK II. 12 io?io2eotei> KllpitiUs 1? 14 ein^s>viilii "j Oiviclencle 6er ^uteilseixuer M-I>1>It^j K1a,'I< IS Iii in?m?.enteil^ sukclasiiiiciistcliiiir Le^villv-, i Klsrlc ?s. 17 18 llbervveisunxen un cl?n Reservekoncls") öetrax 1« .I ?-..'> !N !>7 29 !87 70 ! 16 60 72 18 43 i.s 2.2 0,8 7,2 7. ° 17,4 8. Z 5.9 8.- 10,6 8.° 14,- 19,2 12,8 7,0 8.9 8.Z 12.- 17,2 779 029 860 67 010 633 106 482 331 36 289 545 97 276 241 110 838 730 115 506 172 53 102 628 64 806 163 Kiiliittncu Vi 338.7 3 003 810,6 -Tw 122 S14 191 14 376 280 083 ! 34 42 437 485 > 75 85 413 75 331 76 303 90 533 94 921 32 761 40 954 318 > 43 Kliiliniie» Kl 232.7 6 302 667.4 -TW 55 608 514 68 !509 !06 181 !88 !875 20 !982 32 377 66 ,840 23 7,- 23,6 47,5 42,- 42,7 50,Z 52,7 18,- 22,8 I29.Z VI.8 19," 21,8 12,2 46,1 48,z 61, z 47,9 44,Z 47,6 60,1 56.4 63.Z 66,° 62, - 54,5 58.° 54,° 58,- 61.- 48.z 63,4 80,- 78,9 79.- 81.7 82,- 61,7 63,2 68 ,7 70,° 45,4 7 350 000 6Vs 71,5 4 093 62 977 046 80 9,5 1876 8 000 000 6V-, 67,- 1180 07 1 299 295 10 10,» 1881 6 348 000 5,29 81,8 1 329 30 474 214 42 6., 1886 3 060 000 7,55 48.5 9 863 83 997 090 56 5.Z 1891 9 000 000 7,5° 51.7 6 562 91 1896 13 152 000 I0,y6 38,7 466 37 1900 9 375 000 6,25 36,- 14 723 22 4 139 256 87 16,° 1901 8 205 000 5,47 41,° 36.5 7 983 17 2 948 259 95 14.7 1902 9 270 000 6,18 14130 13 4 026 206 96 15,9 1903 10 560 000 7,->4 39.9 6 578 79 1904 11 070 000 6.-5 43,6 13 170 62 1905 14 796 000 36,7 7 837 72 1906 17 802 000 9^9 34,° 3 31» 68 1907 13 986 000 7,77 37.8 7 418 91 1908 10 434 000 5,8z 45,5 8 736 30 1909 11 664 000 6,48 42,0 1953 16 1910 10 548 000 5,86 38.z 671 08 2 123 358 95 7,7 1911 12 510 000 6,95 33,5 11998 28 3 110 663 60 8.5 1912 15 174 000 8,4Z 30.° 1014 11 4 431 507 92 8,8 1913 364 064 000 46,7 1014 11 38 684 763 22 5,° 1876-191 18 432 000 10,-4 27,5 11152 90 6 071 069 40 9,- 1914 16 146 000 8,S7 15,2 7 034 74 4 920 940 90 4.6 1915 15 624 000 8,68 16,- 15 277 26 4 666 121 26 4.9 1916 15 636 000 16,1 854 56 4 690 788 64 4.» 1917 15 624 000 8'k8 14,- 13 353 37 4 668 249 40 4,2 1918 15 822 000 8,79 13,7 14 549 85 4 761 598 24 4,' 1919 15 660 000 8,70 29,5 15 075 62 4 68» 262 90 8,8 1920 18 000 000 10,00 27,8 16 309 46 5 85» 616 92 9.° 1921 72,0 2I.Z 0,8 33,2 9,8 1922 iiiiiionen Kl i!iiii»nen Kl 1 800 000,0 20,0 762.1 900 381,1 10,0 1923 -«« -TW -TW 9 000 000 10,0° 7,4 33 403 600 34") 24 502 838 23 20,0 1924 «) DieVerteilunZ ries KeinAewiunes ist allkanxs nacll ivlallxabe cles alten lZL.824 in seiner ursprünAliclien ^assunx. seit 6em I. Januar 1891 nacK .Xlallxabe 6er lZ-inI9?4 .. . I/?t«r LsrücKsiclitiAunA cles in clem vorbei Aebsuclen l/abr nickt verteilten Kestes t8r> 18) ") siebe bierxu labelleu 4, ? uncl ?7. ^) -Vullsrclem sincl clem Keicb Z7 424802.31 ivlarlc aus cler Reserve kür -neikelbakte I'orclerun-en überwiesen worcien (siebe Tabelle ?7 ^nm. 9). ") ^Is Lpexialreservekoncls kür KünktiAs viviclsnclenxablunx verbucbt. /v« ^wei^elliatte ^0i(leiuuAen ^VecIiseIkor6erunA e Ii l^. 0 in l> a r 6 k 0 r 6 er 11 n gen als Verlust en6llu!ti!5 als Verlust enclgültig sin6 in« 8tvelien geraten ! alzgesclirielzen smcl Iii« stocken geraten akgesclirielien »utliu. aul initliiu aul in uütliin <».l Ulitluu !>us I' "l jillll' eine Klillio» .les eine Klillio» eine Klillivu eine Klilliuu lj e t r u ll' lietr u >, l9> KlsrK ?l. KlarK Kl-rrlc j I'l. Klnrlc (Sp. 19) 4 g K 7 8 !> 10 II 1876 377 497 75 91,2 2 652 79 0,5 I00,o 1881 914 354 07 245,9 152 247 58 40,9 67,8 72 119 35 68,9 Z2>- 1886 44 818 31 12,2 30 021 51 8,2 100,0 — — — — 1891 467 585 66 74,2 13 589 84 2,5 9.» — 1896 82 815 15 13,2 4118 41 6,7 6,4 — — — — 1990 636174 19 72,6 14 829 24 1,7 27,0 33 267 19 26 9 ^ — 1991 7 157 281 08 818,1 50 222 97 5,7 29,8 15 366 .>4 16 1 83 ^>tl tl -u>^ i8.„ 1962 514 543 70 67,5 61999 39 8,1 — 1963 15 83,7 45 085 98 5.2 100,0 — 1964 949 698 18 111,6 46 939 92 5,5 SZ>- 3 436 5V 1 8 ^1,0 3 422 5» 1 8 ^,0 6,8 1365 432 923 34 47,2 44 167 4.8 93,6 1966 282 159 26 26,9 42 401 22 4,0 5,4 — 1967 4 650 471 3« 332,8 22 948 43 1,9 6,° 1968 3 621 625 65 358,4 99 203 45 9,8 14.5 — — 1969 3 212 761 58 310,2 13 069 77 1,3 Z.o 92 557 72 33,9 — 1916 1 492 392 52 127.7 127 134 64 10,9 26,ö 9 333 80 2,8 — 1911 1326 241 87 108.3 93 916 11 7.7 IY.S 1912 4 371 119 21 324.2 582 514 9V 43.2 84.7 57 238 15 18,3 1913 2 867 655 32 228,1 593 456 12 47.2 56.7 34 130 11.2 >57li-13I3 43 381 638 27 167.9 5 643 677 91 21.8 54,4 363 921 66 6.4 165 859 34 1.8 l," 1914 2 857 166 64 236.8 164 596 10 13.3 29,3 1915 3 677 264 15 573.6 125 768 57 23.4 77,ü 22 000 45,5 1916 551 978 70 161.5 57 196 22 10.5 5,5 1917 96 763 06 25,3 29 668 8.2 0,7 1918 94 464 14 38.2 84 756 27 34,3 »,ü 1919 66 781 28 15,5 486 274 55 112.5 0,03 1926 27 228 21 0,8 241164 82 7.3 »,0lll> 12 337 85 4.3 1921 28 396 478 96 890,9 561 989 KMllvuen Kl 50 17,6 0,007 1922 67.6 58,8 6.1 0,07 1923 23 600.0 1138,6 3.1 -TK -M- -T/6 -AK -Mi -Wi -SKK -SK/i 1924 23 432 646 41 1138,6 1 297 292 65 478.0 Lielie nueli ?al>elle 57. -> Das sincl Verluste aus unein^iendaien Vuelikor6eiuiigeu, Ivassenclekeliten, ?äls<.liuugen von LanKnoteii, 6eni ^VnKiiuk von Nün2gol6, 6ein Verdank von alten öallKgruii6stUcIcen us^. ^) Luclimäliig seteen sicli 6ie (Zesaintveiluste uns kolgsii6en?osten xusaninren: 1. aus clen kür ^^veikelliakte i?"or6e- luugen ain Hn6e clor iiinl< ?u lZeginn lies lalires 1876 übernouiinenen Betrages < I cilielle 57 Lp. 5) — uncl ab^llglicii 6er am Iln6e 6er I,e- i > > >>< >i,!> 11 I'in i»,!^ > ui Iiiiiuleneu Reserve kür ^veikelliakte I'»i'6eiuingeu sl'alielle 57 8p. 9), kerner ad/.iiglicli 6er Iiei T'abe/Ze 56 uncl erlittene Verluste ) e c Ii 8 e I - II II 6 lV,0INlZi > 1 6 > 0 i- 6 er 1111 xen insges -1 in t sin6 ins 8toiU'w >^eine in !» sornten VVeclrsel- mi>>^-> »>^eiue samten KVeelisel- Kenten ?roüvlllen I',n?"n«en ",les ,! l>>! I' Ii e t r a g Ii etra S «inlcsul» üiirnt- >i e t 1 a!: .Ics Ii e t r ii i: lielier erteilten xesämten Glenne ^>a?IelVne Verluste? Verluste" liruttu- Klsrlc kl. ' Kl-irlc" Klnrk l's. .Vl-irlc <8,>. ly) ! i'l. (Sp. 19) Kl-irl^ ?l. xeviuus 12 13 Ii I", IS 17 --18--- 19 20 81,9 2 052 79 0 5 2 052 79 ,01 1876 914 354 07 191,9 224 367 53 47,1 100 I 224 367 53 1,2 1881 44 818 31 10,1 30 021 51 6,8 lov'a 36 021 51 1886 467 585 66,8 13 589 84 2,0 0 0 137 874 06 91.0 151463 90 t>.5 1891 82 815 15 16,7 4 118 41 0,5 72 644 ">7, 94.6 76 762 74 .1 1896 669 441 38 64,6 14 829 24 1,4 27,0 10 000 7Z,° 54 829 24 i960 ^ ^ 42 698,8 80 539 86 7 8 87 957 l- -2.- 168 497 28 1961 514 543 56,4 61 999 39 6.8 18 500 2Z," 80 499 39 1962 731616 15 68,7 45 085 98 4,2 100,r> 45 085 98 1903 952 528 68 96,6 50 362 42 4,8 50 362 42 0,i 1904 432 923 34 38,4 44 107 3,3 YZ,K 3 005 25 6.4 47 112 25 »,i 1905 232156 26 21,3 42 401 22 3 2 740 000 782 401 22 1,2 1906 4 656 471 38 301,1 22 948 43 1.5 6'° 359 084 11 c^'I 382 032 54 1307 3 621625 65 280,4 99 203 45 7 7 < >> 583 296 84 8- - Sz,' 682 506 23 l,o 1308 3 365 259 30 252,6 13 063 77 1.6 z,° 427 171 85 97," 440 241 62 0,8 1903 1 561 726 32 99.7 127 134 04 8.4 26,6 350 408 62 75,4 477 542 06 0,8 1910 1326 241 87 87.4 33 316 11 6,2 19,6 384 914 84 8n 4 478 830 35 0,8 1911 4 428 357 36 266.6 582 514 30 35,1 84.7 105 175 I5.Z 687 689 90 I.o 1912 2 901785 32 185.8 533 456 ,2 38,6 56,7 452 765 31 4Z.Z 1 046 221 43 I,Z 1913 48 750 353 93 138.6 5 748 337 25 18.2 55,4 4 627 548 36 44,6 19 376 486 21 0,8 I576-1913 2 857106 64 196,6 164 536 10 11.3 2Y.Z 397 535 36 70.7 562 131 46 0,4 1914 3 033 204 15 523.3 125 768 57 21.5 77.« 36 000 22,- 161763 57 0,°s 1915 551378 70 92,5 57 136 22 9,6 Z.s 1600 886 52 96,5 1 658 676 74 0,5 1916 90 763 06 21.9 23 608 22 7.2 c>,7 3 961 589 27 99.3 3 991 197 49 I.' 1917 94 404 14 31,7 84 756 27 28,4 0,8 10 306 129 17 99,- 1» 390 885 44 >,3 1918 66 781 28 11.8 486 274 55 86,1 0.°3 1 523 898 606 86 99.V7 1 524 384 881 41 55,8 1919 27 228 21 0.8 253 502 67 7.1 o.ooö 4 193 554 891 37') 99,ss 4 193 808 334 04 209,0 1920 28 396 478 96 767,8 561 989 50 15,2 8 116 170 616 08 99,9° 8 116 732 605 58 85,° 1921 Xlillwnen Vl Vlillinnen » >l!lliouen Ivl Wllioueu Xl 67.0 52,6 6.1 6.06 9881,7 100,0 9381,8 15.3 1922 üillwueo, Kl lülliuue» KI 23 660,6 - ! 3.1 7 040 828,8 Ivo,-, 7 640 828,8 II.o 1923 -K/t -« -T/t 24 729 933 06 1061.6 40 750 291 55 100,0 46 756 291 55 IZ.3 1924 cüeser Reserve ersparten, clalier niecler clein (Ze^vinu 6es uäclisten lalires -uAesckiatreueii Llininie ( l adelle 54 8p. 17); 2. aus denjenigen Letrüxen, vvelelie iür uueiii?isnl>are Luelikor6eruugen, Verluste auk ^liiu2eoI6, Verluste aus (Zrun6- stücken usv. direkt vom (Zewirin adgosst^t siu6 (1"adells 55 Lp 8). l)ie Oesamtverluste ergeden sick kernerliin .ins 6en öetriixen 6er Tabelle 55 8p. 8 2ii2ÜAlieli 6erjenisseii aus Tabelle 57 Lp. 6. 4) Darunter 6er von 6er Hesorve kür lvriegsverluste als Verlust en6giiltie abeeseliriekene öetrai? von 2550 iVlillioiieii IVlarK. //o (^sset^lieker I^eservetoncls ^) L e 8 t a n cl .1 s I" L e 8 t a n 6 ^ n Ii X u A a n ß am 1?nde des ^sabrss 2u Beginn des ^abren Klarlc ?k. IVlsrlc ?5. Nock i>s. > 2 3 i 1876 977 046 80 13 071 537 80 1876 712 985 66 1881 1299 295 10 17 724 081 01 1881 3 254 080 — 1886 474 214 42 22 872 155 60 1886 2 005 400 — 1891 997 090 56 30 000 000 — 1891 514 800 1896 — — 30 000 000 — 1896 53 900 1900 — — 30 000 000 — 1900 569 700 — 1901 14 639 256 84°) 44 639 256 84 1901 865 800 1902 2 948 259 95 47 587 516 79 1902 3 065 200 — 1903 4 026 206 96 51 613 723 75 1903 1 419 700 1904 13 200 000 —'I 64 813 723 75 1904 1 010 900 H 1905 64 813 723 75 1905 578 400 1906 64 813 723 75 1906 565 100 1907 64 813 723 75 1907 582 200 1908 64 813 723 75 1908 3 266 000 1909 64 813 723 75 1909 4 357 900 1910 64 813 723 75 1910 5 000 000 1911 2 123 358 95 66 937 082 70 1911 4 948 100 1912 3 110 663 60 70 047 746 30 1912 4 855 800 KZI ^ im>z 4 431 507 92 74 479 254 22 1913 5 993 400 1914 6 071 069 40 80 550 323 62 1914 6 449 100 1915 4 920 940 90 85 471 264 52 1915 41 560 000 1916 4 666 121 26 90 137 385 78 1916 62 340 000 1917 4 690 788 64 94 828 174 42 1917 62 282 809 78 1918 4 668 249 40 99 496 423 82 1918 62 253 201 56 1919 4 761 598 24 104 258 022 06 1919 62 168 445 29 1920 17 155 197 18'I 121 413 219 24 1920 61 632 170 74 1921 5 850 616 92 127 263 836 16 1921 6 239 901 86 Klillionen Kl 1922 33,2 160,5 1922 36,3 liillimien IVl 1923 900 381,1 900 381.1 1923 16 036,2 -H/i -T/i -TK 1924 24 502 838 23 25 403 219 28 1924 17 000 000 -°) Reserve Von dem lünde 187? 18 Millionen ^larlc betragenden Beservskonds der preuliiscken Bank übernabm nack .^usxablung des auk den Rreuüiscken Ltaat entfallender» Anteils clie KeicksbanK 9 Miliarien NarK; bin?u trat das ?0^ betra- gende ^gio bei Begebung 6er t>0 Millionen NarK neuer Lankanteils mit 18 ^lillionen I^rarK. Von clsn Innadern clsr alten Anteilscheine 6er Breuliiscken Lank (gleickkalls bv Nillionen ivlarlc) machten nur 81 von clein ibnen im K 4 des Abtretungsvertrages vorn 17./18. Nai 187? /.ugsstsndenen Reckt des Ilmtausckes gegen ^nteilsckvins 6er ReicksbanK Keinen Lebrauck, sondern xogen auk Lruncl des § ? 6es bleichen Vertrags ibr LillsckulZKapital un6 inrsn Anteil am Reservekonds 6er ?reuüisciren Bank in Kar Zurück, Die Reicksbank muüte 6alier 6is wenigen bei dein Dmtauscli übrig gebliebenen ReicksbanKanteile verkaufen, wobei ibr ein Lewinn von 94 491 NarK erwucks, 6er sbenkalls 6ern Reserve- kon6s xukloü uu6 ibu auk 27 094 491 iVlarK erliöbte. Dagegen wur6en ibm 1? Nillionen NarK entnommen, welcks gemäL § Z 6es ernannten Vertrags als Lntsckä6igung an Breuüen gexablt wur6en. Lomit betrug 6er Rsservskon6s 6er Reicks- bank ankänglick 12 094 491 l>lark. Die übrigen Zugänge mit ^usnalime von 10?0V000 NarK im ^abrs 1901 (s. ^nm. ?), lö 200 000 lVlarK im )abre 1904 (s. >^nm. ö) un6 12 474 934,28 IVIarK im lsbre 1920 (s. ^nm. 7) rübren aus 6em Kein- gewinn ner. 7// kür ^^veikelliakte ^orderunKen^) T'cibette 57 Abgesckrieben ^ut entstan6sne Verluste un6 als (Zewinn wie6er ^m l?n6e 6es ^salires L e s t s ii ct .! a Ii i- endgültig abgesckrieben vereinnabmt^) neu reserviert^) am l?u6e 6es ^alires Kisklc ilsck ?i. KlsrK ?i. ?k. li 7 S 9 10 ? N^!? ^ 7K7 ^-^^t SV« I^S sc» 96 05^ 47 2 933 660 — 1881 551 VI 497 178 49 1 478 200 — 1886 /«KS 191. ^Ivü cm 8 936 10 354 400 1891 c>5» »v^ 7/1 « 4^ 382 137 58 578 400 1904 44 107 30 807 565 100 H 1905 42 401 22 59 501 22 582 200 1906 22 948 43 2 706 748 43 3 266 000 1907 99 203 45 1191103 45 4 357 900 1908 13 069 77 655 169 77 5 000 000 i c»ic> 1UU!^ 127 134 04 75 234 04 4 948 100 1910 93 916 11 1616 11 4 855 800 1911 582 514 90 1 720 114 90 5 993 400 1912 593 456 12 1 049 156 12 6 449 100 1913 164 596 10 35 275 496 10 41 560 000 1914 125 768 57 20 905 768 57 62 340 000 1915 57 190 22 62 282 809 78 1916 29 608 22 62 253 201 56 1917 84 756 27 62 168 445 29 1918 536 274 55 61 632 170 74 1919 5 492 531 79°) 6 239 901 86 1920 1 247 708 96 31 309 107 10 36 301 300 1921 Miliarien ivl Uilliooeu iVl ' 0°.l" 16 000,0 16 036,2 1922 3.1 16 033.1'°) 1923 -»K ^ 10 000 000 27 000 000 1924 2) Das sin6 östräge, 6ie vom (Gewinn 2urückbsnalten und nickt gemälZ L(Z. vom 14. Z. 187? 8 24 verven6et sin6, vielrnenr ?ur Deckung entstanclener ocler 6ock bereits in ^ussickt stsbencler Verluste l>>veikell,akter Forderungen) clienen sollen. Leben solcke Forderungen nackträglick nock ein, so Verden die datur Zurückgestellten Beträge frei und dem Lsvinn auks neue xngesckrieben. 2) Liebs 1 »belle ?4. Liebe Tabelle ??. l^lisrunter 10?00 000 NarK ^ukgeI6 auk 6ie neu begebenen ZV000 KeicksbanKanteile xu 1000 lVlarK. Das ist 6as ^ukgeld aus die ueu begebenen Z0 000 lieicksbanlcanteile 2U 1000 Narlc. Davou 12 474 9Z4.28 iVlarK, aus dem liessrvekonds kür xweikelbakts Forderungen (vgl. ^nm. 9). Dem DslKrederekonds aus den bei der Umstellung der Aktiva auk lieicksmack verbliebenen buckmäLige» ^uk^vsrtungsgsviunen Uberwiesen. v) ^ullerdem sind im ^abre 1920 aus dem Kessrvekonds kür uweikelbakte Forderungen überwiesen: dem Keick Z7 424802.81 Narli (s. I'abells ?? ^nm. 10) und dem ordentlicksn lieservelonds 12 474 9Z4.23 ivlark (s. ^um. 7). Dieser Betrag ist seiner völligen Bedeutungslosigkeit wegen abgebuckt worden, ebenso der von der Reserve kür ivriegsverluste verbliebene Restbetrag von ?bt>? lVlillionon lXIarK. ") ") Tabelle 5« X^irse uncl clurdisc^nittlielie I^enti1it^t der I^eiclislzan^anteile ^) ^illn- Du,-.!,- 5<->> »itts- I<»i ^ Hi>c1i8ter Datum 5 Niedrigster Datum Xurs Kurs >>m ^alire^- slblul! Divi- clencle I^enta- bilitüt ?rnnent > 2 4 b 7 8 9 1876 155,8- 4.1. 167,5° 2. 12. 149,°° 1.53,-5 6Vs 3,sz 1881 i49>-7 9.11. 152,8° 7. 2. 144,75 151,1« 6'/-. 4.47 1886 137,-6 30.12. 141,8° 6. 2. 127,40 141,75 5.-9 3.85 1891 143," 22. 7. I45,yo S. 6. 2. 14»,°° 144,8° 7.-5 5.-8 1896 159,-7 10. 11. 27^ 165,°° 16. 7. 156,i° 159,-° 7.5° 4,7- 1900 l 54,-' 18. 4. 162,°° 19. 9. 145,-" 149,0° 10,06 7," 1901 150 77 9. 20. 3. 8. 1v. 13. 17. I 5 5,NN 2.1. 1 39 -5 1^2 7? ' 5. 6. 1902 154,77 1. 2. 4. bis 7. 3l>. 157,5° 2.1. 149.5° 154,5° 5,47 Z.5Z 7. 6. 1903 I52,Z- 2. 3. > 55>°o 13. 14. I 5t),on 153,5" 6,18 4,°6 1. 3. 26. 2. 1904 1 5.? ,49 IS. 17. 1V. 158,0° 150,1» 155,°» 7,°4 4,59 1905 156,16 4.10. 163,-5 17. bis 19.. 24. bis 27. 151,75 158,10 6.-5 3,94 1. 1 Q0K 1»UV 156,87 1? 1^. 159/° 27. 6. i54,i° 159,?» 8 22 5.-4 1907 1 54,47 10. 4. 157,°° 19. 8. 15»,°° 154.9° 9,»° 6,40 1908 150,47 IS. 16. 19. S. 154,°° 29. 8. >4i,5« 147,8° 7,77 5,-6 ic>^»z ^sU!? I47,ss 30.12. 156,0° ? 1 ^. ^. i43>6o 155,°° 5,8z 3,94 1910 > 44,99 3.1. 151,8° 1. 7. 141,3° 142,50 6,48 4.47 1911 142,0? 17. 8. 144,4° 2.1. I 39,75 140,1° 5.»6 4,1- 1912 1 Z5,7i S. 6. 2. 141,NN 15.10. i zc> n,> 132,°° 6,95 5," 1913 135,°- 27. 10. IZ8,in 19. 6. 130,25 136,-5 8,4Z 6,-4 1914 1915 1916 1917 1918 137,6z 19. 2. 142,5° 29. 7. 129,8° 13".°°') 10,-4 7,44 153,-5 21.6. 165,00 27. 30. 31. 12. 23.12. 127,5° 127.5° 8,68 5,66 1919 141,67 2. 4. 6. 10. 155,»° 122 °o 132,5° 8,79 6,20 1920 150,80 3. 3. 171,75 2.1. iZ9,°n 151.-z 8,7° 5,77 1921 160,75 17.11. 25 > ,"0 23. 4. 135,°" 206,00 I« 0° 6,22 ^.ut Oruncl 6er I^otierunxeQ clsr berliner bürse. 1'Ur die ^sbre 191? bis 1917 liegen Keine ^ikkern vor, ^veil cnik lZescliluü cles Lörsenvorstancles clie Kursnotierungen kür ^Vertpspiere mit clem ZV. luli 1914 eingestellt uncl kür Divi- clenclenpnviere erst am Z. Dezember 1917 wiecler nukgsnommsn vnrclen. Die kür clie ^slire 1922 bis 1924 verökkent- liebten Dotierungen bsben Keinen Vsrgleicbsvvsrt. ^) Der Knrs kür 1914 beliebt sieb auk clen ZV. luli. 2. 1 eil 8 7/4 Verteilung cler Anteilseigner nncl 6er Anteil- selieine ank c.^s Inlancl nncl ^iislcnicl') /^ilil c1c?i- n t i 1 » e i K n e i- Xalil cler ^.nteil8ejiei»e Z000 N ci i K X ii Ii I cl e , .X „ teiI « eIiei » e u I <><><> VI n i K I^aeli den Ltaniindückern. 2> Im ^salire 1901 vuicle das (Grundkapital von 120 auk 150 Millionen NarK erliölit. ^) Auin 1. Januar 190? ^vurde das (ZrundKanital von 150 auk 180 Millionen ^iark erliölit. ') (Grundkapital von 180 Millionen Mark der frütisren ^Välirun^ vurds durcli lZss^iluK der aulZer- »rdentliclieu Generalversammlung vom 4. OKtodsr 1924 ank 9« iVIillionen Kei6ismarK umßestsllt und das Reicksdank- direktoriniu eimücktiZt. eine UrllöliunA des Kapitals uin 210 ivlillionen lisi^isinark aul den in § 5 des neuen LanKgeset-es 7/5 T'aSe/Ze 59 >! » .! lies > u >i res i i . >. i m ! n > u n 1 i III .V II 5 I !> II <> insgesamt i in l 11 l a n .1 i in Ausland iii^ge^aiiU i III l II I !l N i r i' x I'm/eut I'm/cmt ?,°-ent ,'>.>,,'„. I'.°-ent ?r»2cnt --- ------ Z 4 i> 7 8 9 1» N 12 N Ii 17, Iii >7 1876 6 803 8Z.- 1374 16.8 8177 29 033 72,6 10 967 27,4 40 000 - - — 1876 1881 6150 80,8 1463 19,2 7 613 29 516 73.» 10 484 26,2 40 000 __ — — 1881 1886 6153 8o,i 1526 I9.S 7 679 29 507 73,7 10 493 26.3 40 000 — — 1886 1891 6141 78.7 1665 2l,Z 7 806 29 612 74>o 10 388 26,0 40 000 _ — — — 1891 1896 6 201 77,7 1777 22 Z 7 978 29 698 74,- 10 302 25.« 40 000 _ — — — 1896 1900 6 214 77.» 1857 2Z,° 8 071 29 804 74,5 10 196 25,5 40 000 _ .— — — 1900 1901^ 10 363 84.' 1961 15.9 12 324 29 517 73.« 10 483 26,2 40 000 28 901 96,3 1099 3.7 30 000 1901') 1902 10 395 84,° 1976 l6,o 12 371 29 515 73,« 10 485 26,2 40 000 28 866 96,2 1134 3.« 30 000 1902 1903 10 418 84.° 1990 l6,o 12 408 29 545 73,s 10 455 26.1 40 000 28 858 96.2 1142 3.« 30 000 1903 1904 10 435 8Z.8 2 022 l6,2 12 457 29 556 73,9 10 444 26.. 40 000 28 852 96,2 1 148 3.» 30 000 1904 1905'! 16 559 89.- 2 019 10,9 18 578 29 677 74,- 10 323 25,8 40 000 58 641 97.7 1359 2,3 60 000 1905°! 1906 16 532 89.- 2 032 10,9 18 564 29 721 74.3 10 279 25,7 40 000 58 598 97,7 1 402 2,3 60 000 1906 1907 16 553 88,° 2 063 18 616 29 811 74,5 10 189 25,5 40 000 58 600 97,7 1400 2,3 60 000 1907 1908 16 571 88,8 2 081 11,2 18 652 29 838 74,6 10162 25.4 40 000 58 592 97.6 1408 2,4 60 000 1908 1909 16 562 88,s 2129 11,4 18 691 29 819 74>Z 10181 25,5 / 60 000 1916 1917 16 783 88.4 2 207 11,6 18 990 29 753 74,4 10 247 25.6 40 000 58 439 97,4 1561 2.6 60 000 1917 1918 16 818 88,4 2 211 ",6 19 029 29 767 74,4 10 233 25,6 40 000 58 426 97,4 1574 2.6 60 000 1918 1919 16 792 88,z 2 224 II.7 19 016 29 650 74,- 10 350 25,9 40 000 58 261 97,i 1739 2,9 60 000 1919 1920 16 722 88,. 2 250 11,9 18 972 29 252 73,! 10 748 26,9 40 000 57 901 96,5 2 099 3,5 60 000 1920 1921 16 714 88,° 2 272 12,° 18 986 29 510 73.« 10 490 26,2 40 000 57 791 96.3 2 209 3.7 60 000 1921 1922 16 705 88,° 2 284 12,° 18 989 29 586 74,° 10 414 26,0 40 000 57 780 96,3 2 220 3,7 60 000 1922 1923 16 446 86,8 2 503 1.^ 18 949 29 356 73,4 10 644 26,6 40 000 56 615 94,4 3 385 5,6 60 000 1923 1924'1 16 222 86,7 2 498 iZ.z 18 720 29 423 73,6 10 577 26,4 40 000 55 237 92.. 4 763 7,9 60 000 1924'! vorxesenenen ^indestbetrax von Z00 Millionen KeionsmarK vor-unsnnisn. ^ni Qrund cler dem KeicKslianKdireKtoriiim erteilten KrmaclitlAunß ist iin Januar 1925 das Kapital auk 122 788 000 KeiensmarK erliölit worden, indem ?2 2bZ 000 Reicks- mark den Aktionären der (ZolddisKontdanK iin ^nstauson gegen inre ColddisKoutlzanKaKtien. welene die KeiclisdanK ülier- nalim. und 525 000 KeicksmarK den Aktionären cler Lckleswig-IlolsteiniscZien QiiodanK gegen Vollxanlun-: in Devisen gegeden wurden. > ^^W^^WWWkvWWÄ»! ^'^