f*$r* 5 ij) '^d^iP^^^^^wm?^ 5WH^KWM^^ZK^U ^c^s MA SSrtstttchtSaihottschcVrePlg -^M A&i&Ji Smch KWWMW W H tM tz^NÄ » # Xl^** lf ■ * Strobeimm Mrstl. ffaty. f§3| Durch!, pfanem zu vchwandorff ^ j f/^J auffdcmNsttga«/nach gefchehnerRach- ^L^M wahlam Sontag postdiernS.Rupcrti, bey dem gewöhnlichen Kirchgang ge- halten / vber den Spruch tm »§£ andern Pfalm Da. uidis« Erudirnini qui Iudkatis 3t 1 terrarn. Psal, MW^OMMGOMMM t| Getruckt zu Newburg an der Tho- naw/ durch -tormtz «Banhaustr. K ANNO Jtf 22* e?> £ %f (Tvj Khristliche SachelischePrcdtg/ Durch _ Möei Flrstf. Pfaltzgr. Durchl. Pfanern zu GchwandorffauffdemNortgaw/ttachgeschehe^ M Rathwahl am SontaK poü ciicm S. ^.upeni,bey dM giwonlichm Kirchgang gthslktn/vber den/^mch/ im andern Pfalm Dauidis. Erudimini qui iudicatis tecram. As dritte Buch der Königen am ?«Cap* meldetet» vberauß schön echae deß weisesten Aönigs Sslomonis, dajhm« als «e«er angebenden Obrigkeit vnnd KtQtnttnf auff/ am Tag zuuor/ vil geschehene gross« schliche Qpffer/ vnd gchaltn« Gotesdienst im schlaf zuGabaon der ftrn«rschinenvnd gesagett Salomon bitt was du wüst/ ich will dirs geben. Darauff8,Iomo» Mßbald/ die von Gort/ seinem^>att«rn Dauid heuffig «rzaigce gnaden danckdarlich erkennet / dann auch seyn mnges Alt«r/vnd bey sogrosiemL>olck merckttch« vncaugsambkeit fürgervendec/mic dem fNrgeben/ itt seye noch ein kkiner vnerfahrner Anab /«Lsse im "Ktß glm«tt gimtne weder ansang noch ende/ fbtrfotk an seines Vaecers statt regieren/ so wolle doch vmb langes £sb«?i, noch vmb >v««d>vbcjrfdt!C Feinde / 'forbtv x>mh *psfstd «eben derselben noch andere/ a!öR.eichtbumbvnnd ^bre beschert/ fc»a$Salomoni memandc/weder wbi* fern noch jenem möchte verglichen tt erben» gbrnv Massen /»?, Christo vilgeehrts QbtigKeiren/ weilshr jeyund durch ordenliche wabl deren / altem gebrauch nach/ darzu orde^lich bestimcen 4<\ cDännern zu vor- sieber der Gcrcchtigdett vnnd ^.egierern discr Gcace/ auß sonderbarer fürsichtigLeieGocces erkiefeevsd be- xufftnseye/ /osolletjhr/ diesowolim Cacholischcn Glauben / als erlangter Regierung zum ebeyl angsB hende R.cgencen seyn/dem löbltchen^xempel Sslomo. ms nachfolgen/ vnnd die gnad (B&ttca bey feyegegen- wertigem Gottesdienst/nicht vmb^br/R.eichthumb langes L.eben oder R.ach wider dieFeind/ fonder vm b Verstand vnd "lveißhcir/ daffvolct wol vnnd löblich $ti R.egiern/ vnd dem gemaine« nuy mit frucht vorzu- stehen/jnbrünstigtlich anruffen vnnd bitten/ wieabet? vnd auß was Fundament/ folches mög gefchthen/bin ich entschlossen/mit beystandt deß t). Geistes/ Jlf.ß» außdeandernpfalmDauids/eeltche ER, VD IM INI das ist/ guce £tbvpw*ctta in vorhabender predig/ «?t« 9 U>!sws! ?urtzlich/doch biäriich fftt^tthafteft/ a«:si w.iDerthan?;i nacb Miigm sol&c verstatt- dm werden/ darumben^Goxx/ Legiere mein ^utt* gcn/vnd layee allsrzuhorsrQhren ve d yen / daß ^ isszn deiner ^brvn?id;uvnsev Seelen t)eyl vnnb geitlichtr VOolfavtb geschshln mögen. Erudimini qui Iudicatis terrarn. Fsahuo 2. Der Aonigdllche pvcph» Gcsay verachten/ vnd offcermalen auffdie scycen sc* tzen/damic sie nurm5g«n jhrengiwalc fortpflanyen/ *>/mö i!?ren Gwnigreiten genug thun/dannenhero sie gleich samb in ein R.eichsrag verfamblse/außgelpro- djifi/Oirufcnpamus vinculaeorum&proiieiamus äno- bis Higuraipsoruir.: £rig^ ixen j^r facl) Hebt angehe? sonder gewinnedenAr. dsgang/ weil GQetin den» t)tmmü jbrer genug werd«? jpoecsn/ vnd mir groGm Vorn zu jhnm reden/ jasieinetnsr eysencn R.utte« sirmg genug regieren / vnd als eins Döpsfers oder ^affners (Bifdyün ;;rbre6i tor ohte Schaffner/ glaubet so wol als andere/ darumb jh» 9£ h Christus ein Freund nennet/Aber die früchc deßGl««- * bcns/weilschmabgiengen/soverzech erCi^ristum/ diengstch selbs/vndwardverdambc. tm \6. Vom reichen tDannleftn wirn iche/ baff er Vn«? gläubig gewesen/dann Abraham deß glaubensbal- den ihn ein Sohn genennee/ aber das wtsien wie / daß er verdampe worden/was war die vrsach? Der glaub ohne frucht/ tkrwolezwey Himmelreich habett/htew zeitlichem IVolleben/ dort in ewiger Seligkett/ Aber GottwoleesnitAednlden/sondertheeihn mie feinem bloffin glauben in das ewige Bneßhauffverarestienk- 9JlMt.it. ^ichcs andere hae jen en Vbelgetteyeen tnewige Gefänctnuß gebräche/ als dass er vermeffiner weiß/ wie wol gläubig / doch*« glaubens werben plmcvnd bloss sich d-r kön igklichen Hochzeit wollen beygesell««- Sae.». DerDtiffelgkaube/daßeinGQetsey/ vnnder- schrickt darob/ doch ist solcher glaub jjhm nichrs er- fxrleßlich. W< einen t?ungcrigm nicht hiljfi/wan« ,h« n Hm ein Gläubiger sage/ er soll hingehen/ vnd (5* tu sercigcn/darneben sein« t>änd vor jhmznscvliest / vnd obne gab von sich lästgeben. Hin solcher Glaub füllee dem hungerigen Bettler weder sein Bauch noch sein ©«es/wann nicht «in gut stuck Gclr oder Vrot darben ist. Befleisiee euch derovvegen/ den wahren Glaudc» durch gleichförmige werck voltommen zumachen/da- wie ifm der ewigen Seeligkeicthrylhaffrig/ pnndme Abraham im Fimmel ewig leben möget Erudimini qui Iudicatis lerram in boopejernplo. Lt?ristus sage / so man ein Llechxanzünde/soll &mt> man e» nicht verbergen vnder e in Yen/ sonder^vff sin feuchter stecken/ damit mennigkUch daruon sehe; D»s<» steche devttec erauffgutev Exempel/ sovon Statte. wenniMich / sonderlich von fürgeseyecr Hbrigkeix solle geschehen/damit andern zur nachfolg im guten/ billicher anlaßgegeben/pnnd der himmlische Vaecer dardurchgeprisen werde» Wie dann der t).pecruO - von <5hr>stofel^er schreibet/daß er durch sein z^.«ydm |m Exempel vns vorgangen/derzuusrstchk/ wir w er- denjhmnachfojgea. Vnnd der f). Paulus vermah- C r««rnjiUchTimorbcum, daß er den Gläubigen gue ^ ' -Exempel geb in allerhande Tugenden /aujfda^ fein ßrbarep Wandel mennigklich bekande sey. Auch in disem solcjhr «uchlasfin lehren/ vnd das Irudipiim, sonderlich was anlange die bcfürderung deß wiligen GHteesdienst / Exemplarisch an vnnd ^»ffn dem *X)olcf ein herUich )a achcec für nichcs das glachcer seiner aignen Gemahlin / diefhme ein F»I lächerlich verschimpffee/ sonder damit er nur mic gu- Lem -Exempel seyn A)»lct zur Andacht möcht: btxct* gen/ har er sich vordem fomnnod) gering r vnd de» müciger/a!s erzuuor gewesen/ verlialce»» Ihr/ Andäch.ig.« Huhör^r/ <5£>tc lob/ habe die Arch deß wahren glaubend/ welche vber die 70. Fabv aus^rdiscr Scarc/ vnnd maistei oreben desiL.andcs cxulicrec, widerumb mit irolocke» eingeführet/so wi! euch dann gebührzn/dem^xempel Dauidis nachtu- folgm/vndden 'Ondertbanenmir eyfcrigcäglichsm Gebcce/ zumösfcerntm Jahr mte bery'icherBeichx vnnd heylsammen Kommunion vorzugehen / die von Cbristlich-rAirch auffgeseyce^est vnnd Fastägder gedü'?r nach baieen / zu Airch vnd t)auß vilmahle^ daß zeichen deßt?«Creuy«s machen/ wmtiman in die f*f. A.ir-ch t*c*mj>t niderknyen/ die t)äno auffbeben/ pel seiner Qbrigkcic/ rvie das ale Sprichwort anst- weist/ nachfolge. Regis ad excrapliim foms componiturorbis. Tfi c sich verhelt desiAönigs Cron Also thut auch der 'Vnderehon. Darumb bat der fromme Aönig Fosaphae selben bestelesn Ämbtleucben dieforchcGocces/sampcdem ^ , guten l£g cmp§! wo! zu Gemüc vnd t?eryen geführt/ weil er wol wüste/ wie grostes ^bel/ vnd wie harr« straffen den ärFsrlichsnQbrigkeitsn letztlich anff'den fcmt/ir. dem dcrgkmeine pofel alßbalden feine verbrechen/ mir dem bösen Ä^xempelder Qbrig- ketten will ablainen / vnd sich für entschuldigt haben/ mic dim prgekexrvnnd fürgeben/ warnmb thucsdt« Qbrigdeit^ Tüdls jhnen rechtist/mainen es feyjh- nen billich. X>nnb gsschichc/daß/wienachläsiig« Gchnelmatster/ faule Gchueler / Also ärgerlich« Qhrigkeicen/ L.asterbaffce Vnderehanenaußbrüe- ten. Ä?ehe/»aewiges VOtbe/ denen somit bösen4^- Kkmpeldie ^nderthanen ärgern« , . L *s s in- rni,"; >■« f ; ■ ' ; i j* ■' . ; C Cfirnc» ,» \9\ . Tanto conspectais in (V Grinsen habet, quando maior, qui peceat habetUs." Die Siind wttbe allzeit schwerer gmache/ 'rvan» der groß ist/ so sie vottbr«che. Gocc ließ dem jK*m$ Damd/ die den beyden durch s. R*g. m^toufy pnd Todcfchlag gegebne ärgernvß durch *' denpt'opbete« Narhan harr verweisen / vnd deßwegen sein liebes Söbnlsm/ vmb daß er biecerlict) gewei- nsL/ härcigklich gefastee/vnnd herylicd gebeteee/ohke Varmheryigkeit durch den zeitlichen Tod htanemen« jf* Cbristus verdambt ärgerliche iDensthen nid?t*l* lein zu den ewigen Flammen/sonder nuch zu eim vner- börcen zeitlichen fpozt/ daß man nemblich dergleichen teuren so!! einÄ3sn sie ttn Sdrigkeix etwobUn/ sollen sie sich dahin demüb'ZK/ daß ftsdergleichtn Z^egence» Haben/ welche seyn Gerecht im sichten/ TParbajft im R.ede«/Be- ständig im ilanoUn/ Verschwigen i« R.atbfchlägen/ vnd ^.ostfrey im gebe«, ^ben daß Eanich euch al* Christliches? R.egenren rächen/daß fr vmb ftye erzehl- festigenden euch annemmee/wann chranderstdase»d vndzthlzvr gerecheigkeit woll« erlangen. Kostfrey im geben. t)^!st nichc vnnuyttch einer Graeedte gScer ver- schwenden/odsr in vnnsthwendtg täglichen pariere* een durch den t^alß sagen/ oder v»gülciger«,«tß ohne noch vertschten/oder zu aignem? ri uz: nutz heufftg an- legen / sondern wo es die noth gegendc« armen/die dürffcigkeic gegen den Kirchen vnnd Schütten/ die ^Ehr gegen einem L.^ndtsfürften/oder sonst frembter Kym(d>afft antrifft / da ist es rachsamer mic^Ehren freygebig erscheinen/als ohnenuy hinderhalce». £st modus ist rcbus,sunt ceni deniqucfincs, Quos vltra citraquc ncquit confistcrcrcctua. t^altinallsachen maßvndztl/ Sonst thuest;» wenig oder zvil. Hin Verschwender tan nicht maß brauchen in aignem t?«ußR.egiment/ xmU wird ers da»n vermögen in eim frembden^ Qui sibincquarn,cuibonus? Der fbm selbere nicht wol dan Hausen/ (Dainst nicht er werd dGtaet güeer zausen. Go ist auch vKtangsam ein Geiyiger/dann wegen der € ij Geschenck G ?schmck verwert ein solcher daß &;nck hatbsr/ einem derselben die jIauc vber die £>h* ren liesse abziehcn/vKd vberdenRicheerstuel schlagen. Geyeee Sttzsceanchoessgeschunbenen Ambtmans Sohtt an die stell seines ÜOattets l mitderCommination vnd be* erohung/daß jhmeebsn dergleichen solle widerfahren/ v?ann er seines Vaccers Geiy werde nachfolg««. In disert?Lroischmchacsollen billichall« Christlich« Q- brigkeicen sicherspieglen/vnddiß ilgtmpd jhncn ein wiyigung ftyn lasten/auch dahin labori rn, daß maß tit «lim dingen gehalten / vnnddie lustitia recht (penbttt vnd außZttheylc werde. Verschwigm in Rathschlägen, "VerschMgenheicin R.achsgshaim/ ist Qbrig- Veicsq ein noehwendigs Tngrndc/ ohne die vilmal der gsmaine mz^ /in grosse gefahr vnd epsscrstes verderbe gestüry c wirdx / darumbsn wirde im Urbarer &ath/ nicht mie IVeidsrn / so niche schweigen/ sonder mit CO&nncvn so ein sachingehaim halten tön«?/deseyr. Dasnacürlichs Gesay vermag/ daß man ver- trawcs Gehaimnußohne.schwächur»g der Keoltgfceic ?rog. nicht ^an/ noch dörff einen andern entdecken: Das zo% Christliche Gesay verbindet dich noch mehr. Diet?. Gchrifft helt dieentdecknng für ein groß« Günd. i£\n jeder R.aehsfreundt schwöret/ daß er wolle gehaime Wal.7?» Xachschläg verborgen halesn/derdarwider handlet/ »st^ydbrüchig/dann es heist: Vouete & Redditc. Was dGsxc vnd deiner Hbrigr'etc/ Verlobe/Hakcs fest/ vnd drauß nicht schreye. Sonst fängst an Reieg/Feindschafft vn cDord/ "VOäift außgegosien ghaime Wett r Lvie wurd iö dem frommen Aönig D«md gangen , Reon>ttt man ein laurers vnd beständiges vrtheyl scbopjfen/ so der Forcen vnd zs^aim der vnei- nigdeie imBronnen deß i^eryens ? TOc will man mie dem Schiff deß gematnen nnyes glücklich hinfah- ren/ Go die Gchiffherm v^nd eztroni einander selbst znwid«r^«ann rletnerwill/was der ander/ muß noth* wendigdasSchijfzuschaicrrrn gebn.lVann bie&* brist« einerGeact vndereinander selbst auffge«igl wol ein schöne zicrdeitterSta::/da- rinn ein wolerzogns jugen t / die den wahren GOtrs- dienst neben den freyen Künsten $dcvna/t£s fön wo! für das beste patrimonium odcr tomvathwit acrcch- nee/vnnd vber alles Golcvnnd ^ÄMeMW gtpeiefen werden. , 0Om <^4fi lisetvsn jwey Adelich Römisch:» KrWW daß sie nachg«wsnbeic fo£ ^rawenzimmcrs einmahl aneinanderpftigce.i jttbefiicfjeit/ v»djhreScdä.y Älcy/iobicn ein«'«der;» ^aig^n vnnd setien zu lassen: 2>lc cm Golc/ Sl!i?er/^delgestain v-nd köstiich!?,^l«,jdernbtv am« der« / geftgnee ftyn tn der Seaec /auffdem Acter / tnn L.eibsfrüchten/ im»iech/ tn der Sch^wr/ in «i»- x>nh «ikIgang/ sicher vor desS-indett/ glücklich inna!le» VOiväm Mücken der t?andr / daß euch der beste Schay deß Dimmels zur zeit der noch aufs gethan / vnnd chr zum heiligen *X>oldf auffgevichc / vvndlecsilich mit ewigem feolocken soUec begäbe werde». Diß sey tn düry gercd vsa dem Ämpr der ObriZ^ie. Von dem Ambt der Vnderthanet?4 Eru«iirnini. Q jbe^nberthaMen lcksieeeuch vnderweisen/vnd führet zttG-müci?/ wieein schwere«)o Baruch. ruchder prophee besikchc solches für den Z^önig c. i. b»ch>odonosor/ond S.^anlus für alle Qbrigbcicen. «.Tim.* Sie seyn *¥> totr deß "Vatutiwbtti / so sey/? wir *Jj"j 1 * «ber den 'V äcc-rn/ ve» mög dtß vierdtkn heilige?! Ge- ™ boces/ schuldig allen r^s^c^, ^hx vnd Di-n st/ so thrce ..* ß« <■ Rom.! z Pro«.so Cap. z. 3ä ftedann. Derbstlige Petrus befilcht es starck. *X)*nb Aristoteles Kuß demL^.t-!chder ^?aeur baw erdsnnee/ daß da- Obrig&tccn £obn sey £ob vnb Sie seyn von Gs^mix dem Schwededesi gwases v mbg^rtcc / daß (tbd tutfyi ttben. ^S ist v.im5glich bty so gefährlichen $thenf b:yfotömlofo'XOiU/vnb beysozer:ükt«n ba»dlun- 3««/ ff* Aen / dasses schnür gsrad zugebe / vnndniemals vbeif das böge! gcereezen / oder vd^r die Gch? uer gedaw-n werde: deß (Duschen verstand ist schwach / die "VOdt böß vnd Goecloß/ welches Salomon wolgewust / da- rumb er v»^bverstand vnd IVeißheic gebeecen/das X>o\& wol/ vnnd imtft*wcht zu regieren/ deßglcichen auch d ie Vnderehanen in dem Gebeec zuGocr h-rtzlich sollen anhaken/ daß jhnen dergleichenR^egeneen wer- den bescherer/ob denen fle sich mehr haben znerfrewen/ als zubeAagen. Ja) nirnb zum beschloß vttgeliebte Zuhörer/ den schönen spruch Dauldis / Hac est dies, quam fecit ps a i;,. Dorninus,exulrefrius &l#rcirnuin ea, t>Ä6t(tCV£»'7» den Gott gemachee hac/ frolockee daran vnd seyefrö- lich. Villicherweiß kak ich diß sagen /vnd vonrechcs wegen mich erfrewen/ nlche änderst / als wie jener/so das verlo'yrne schaffgsfu?:den / mir fcewdm auffdie Löc i Achsel genommen / vnd dejt andern wiberumb beyge« seliee. Jbv waree die verlorm Schaff so von dem Schaff- stall der Chi-sfl Hchrn Kirchen außgecreccen/ vnnd tnrt /tttbumo abwegsMngen/ auch in den Finsternusten als blinde hsrumb gedappst. Die Finsternuß aber Gore lob /seyn Utttin das belleKiechc dsrCacholifchen VOazbdt verwandlet/ der Mweg ist verlassen/ dcrCa- cho'ijA) wahre Gchaffsta!lg^fünden.. Wnoch vbrig daßzbr nach angenomenem al- ttn Glauben die von akiVB wo! hergebrachte/ von ewre^Cachslischenvorfawen loblich gestiffc/reichlich' dotiert / vnd durch Priester vernchre Gottsdienst: wid««- / *o grosse silberne ApnHnyHen / bra? ach neben ^n'dern vng!ückiich jirnt Arisg nnAcvv.-ndse/ sechs schone vnnd violgepukZ^Alcär in dsr^f^rzjkle- eben / snmpe pit anbetn Gs schmuck vnnd rttei;i' vnnd deeickwurdiZen^'^empel/sollecjbr dc lati vnnd von bi iti 3 C es c tv * g i n obn e p rae tcii si o n rc :$n beschnitten vnnd vngestiimlec wi- d^rnmd einantveonm vnnd Mgen lass n / wjti njbr änderst nicht wollte/ dKßderg-ist!ichsPsxn?ungdem Weltlichen beygelegt / dem itvtmpä btv Adlro Federn/ wann sie mic a^der^ vermische werden / solche Verfrelz/verschlick vnd an^chrc- £> du !)Li!ige Drcyf.?!eigr'eit/ Consinna hnnurn, qaoä hactenusopenta es in in h,s , b^stättewaebu b?^- Herin vnsgucs!?«stg«w«rcket: Gibrn;r alsbisiQrw nad) angestellter Reformation ersten <5a:HoUschLN GeelsorZer vnb pfavitvtt /hu Gnad, daß ich mix rannet; nerQehe vnnd gutem Exempel meinen hevtzgliebeen ZDfarkkinbepn vorgehe: Den beyden/ soi-vol Fürsiiicl)- a'ö^nrqa-lichin Qvrig^itsn fläheb^y/ damit fkjb* rem \w, ür!ichtN R^cch- t«i«/ befchüyung der Armen / auch TTttwen vnnd Tl?aisen/pnk-dilVK6so^stzuc.rbKlcunI gmer polkcy/ 5rid vnnd^ykNIkeirgedeyen mag/ crewlict) gnueg thuen : Der 'Vnderchanen t?ery aber wölkst dahin lenden/ anffdaßfiesyre Qdrigkcitenehren/förchcen vnnd Heben/ für sie fu» jjlg beccek / vnkd d-erBiliigteie nach G chorfamb laistcn/ so können wir sampelich vn- gezweifizr hoffen / daß wir das vollkomne Enidimini hie in zeitlicher VOolfactb erlangen / vnd im t)im-- mel in ttwigceie genießen werden/das ge- belesu-ider Sohn Makia, Amen/AmZn/A- men. GOtt allein die Ehr.