Die ol eingeriEkete Mtsch-McmWM mit hundert und ein und zwanzig vielerfremdenNprachM undMdicmischengHaractereN/ ^ Ingleichen ^ ^ allm MtEm Kormaken hestettek, snv m murater »bildung der Urfinder der löblichen Mmst, ^» ' ^ Nebst ei'M summa, ischen Nachricht von den Buchdruckern in Nürnberg, auögejierett Am Ende sind etliche kurz-gefasste Anmerkungen von der Heb räischen Sprach angefügt Nürnberg/ gedruckt und zu finden bey Johann Andrew Endters seel. Erben. 17z?. O orbericht den geneigten lldieweil bey den Gelehrten es fast eine allgemeine Mode worden ist/ daß man dem geneigten Leser in einem Vorbericht gleichsam einen Vor- schmack gebe von dem, was er in dem Buch selbst zu suchen habe; so erachte der Notwendigkeit zu seyn, allhier mit wenigem zum Voraus anzumerken, und zwar erstlich, was anlanget die mancherley hier vor Augen gelegte Schrifften, daß ich damit sowol den Gelehrten, ingleichen den Suchhändlern/ als auch den Suchdruckern selbst , nützlich zu seyn mich beflissen habe. Die Gelehrten und Buchhändler können sich diejenigen Schrifften, wormit ste ihre unter die Presse zu gebende Werke wollen drucken lassen, desto bequemer, in Gegenhaltung anderer, auslesen. Denn esist, wie der Augenschein giebet, unterden verschiedenen Sorten Schrifften einerley Namens, immer eine Gattung schöner und netter als die andere : So gefället auch manchmal einem diese, dem andern jene Art; daß man also unter so vielen die sreye Wahl hat. Denen Buchdruckern insgesamt verhoffe ich gleichfals, daß diese Arbeit einigen Nutzen bringen werde: und zwar die erfahrne a z Drucker» Drucker-Herren werden nicht nur hieraus desto leichter Anlaß nehmen, die schönsten Gattungen der Schritten, die sie nach Gelegenheit in ihren Ojficinen nöthig haben, sich giessen zu lassen: sondern es gereichet ihnen auch zu diesem Vortheil, daß, wenn sie allhier zu Nürnberg bey den berühmten Schrifftschneidern undSchrifftgie- sern, Georg Albert. Baumann, Ulrich Pfeiffern, und Johann Christoph Schützen, eine Schufst begehren wollen, sie nur die pZ^il^m des Werkleins/ und die Numern der verlangten Schrifft melden dürfen, so werden sie um billigen Preiß bedienet, und ihnen, ohne eine andere Probe vorhero zu erwarten, ohnfehlbar die rechte Schrifft gegossen werden. Die übrige Druckerey- Beflissene, sowol Gesellen als Lehrlinge, können, wenn sie sich nur die Mühe geben wollen, die differenten Gattungen, z. E. der Mittel, Cicero u. a. ingleichen derselben Proportion, Dicke und Länge, fleissig zu betrachten, die unförmliche Vermischung vermeiden lernen, daß sie nicht, wiewol dieser heßliche Unform öffters zu Schulden kommet, zwey-und mehrerteyz Sorten durch einander mengen , und mit! diesem Mischmasch immer drauf los drucken S lassen, ja gar öffters ungehalten seyn wol-I len, wenn ein fleissig- und verständiger eor-l reÄor die falsche in die Schrifft nicht gehö- s rige Buchstaben auscorrigiret. Sie aberz werden eines theils den rühmlichen Vortheil haben, daß man sie weder jetzo noch ins künfftige, für unfleissige Leute ausschelten kan, andern theils nur desto weniger Mühe haben, anbey dem ^orreüM, dem Verleger, Käufer und Herrn ihrer Officin, eine Gefälligkeit erweisen, wenn sie diesen Unform gleich anfänglich verhüten. Was zweitens die Alphabete anlanget; so wird veröffentlich das Anschauen derselben die Herren Gelehrten, einiger masen comemiren, wenn sie gleichsam auf einem» Blick beysammen sehen die mancherley l Sprachen und derselben unterschiedene Ele- s menta, welche sie sonsten in vielen Gram- maticken suchen müßten. Denn die Orsrio l^ommics plus I centum A an den cemum I^inAuis, Verliomtzus, sut LK^rs- Äeridus reci^ts et expreß, (aus Welchem ^. I7OO. zu Londen in 4t. gedrucktem Buch man einige Schrifften, so in denen Giesse- reyen Teutschlandes, wenig oder gar nicht zu haben sind, auf das accurateste nachzeichnen lassen,) ist in Teutschland selten zu finden. Und die jungen Leute, so die Kunst treiben wollen, dürfen bey müsslgen Stunden sich die Alphabete der fremden Sprachen immerhin sein fleissig bekannt machen, damit, wenn etwa etliche Worte in einem Exemplar mit unterlauffen, sie nicht Ursach haben, erst andere deßwegen zu bemühen, sondern solche selbst zu setzen tüchtig seyn mögen. Die Kästen, und derselben Einrichtung, gehen allein die Luchdrucker an, welche man zwar mit dieser Vorzeichnung nicht erst etwas neues belehren wollen. Um welcher Ursache willen ich die gemeinen Teutschen und Lateinischen Kästen nicht abgezeichnet, weil man zumal in einer jeden Stadt, ja fast in jeder Druckerey eine andere Art von zten Lese r. Kästen hat, darbey man gerne jedermann lässet. Die Griechischen, Hebräisch- Noten- und Kalender-Kästen, so pa^. 49. so. 54.55. und 56. vorkommen, sind denen in den Druckereyen sich würcklich befindenden Kästen ähnlich. Von dem Kasten, in welchem die geschriebene Noten sind, ist dieses insonderheit zu merken, daß nur die atternöhtigsten Stücke darein können geleget werden, wie der Augenschein weiset. Dahero muß man neben diesem noch einen besondern Kasten bey der Hand haben, allerhand Stücke, so zum ausflicken nöthig, darein zu legen. Ermeldte Nickstücke, welche öffters vorkommen, pflegen sich täglich zu vermehren, so daß man den darzu erforderlichen Kasten nicht wol zeichnen kan, fondern es muß ein jeder nach der Vielheit dergleichen Stücke sich richten, und einen Kasten eigenen Gefallens ausWehlen. Der Syrisch- Arabisch- und Cthiopische, so sich pgZ. 51.52.5z. befinden, zeigen nur an. Vorbericht an/ wie etwa diese Kästen in Druckereyen, wo man solche Schafften führen muß, abzuheilen. Au den andern fremden Sprachen, kan manTeutsche oder Lateinische Kästen nehmen, nachdem die Anzahl der Buchstaben gros; oder klein ist. Ich habe aber ohnnöthig erachtet, solche zu entwerfen, weil nilin .^!^ d.'n wl'-ü'.im liii'i' V0rae;cichncrcn 1^! -'ilU^si uchTncii ^lm^ soläit ^schi^i^ ^MMichten. D^ir^no, io^rvondm ^orwaitn, . .1 von. ?Iii^schimiin^. vrr ^r^sius^r^ '^Qjm«n aus SqbrMe^ ^ aj!!^'«-' ^ snq^n - wc»W ^i. nlch< l^n-V ^r^nt.^nchce«^i^i.t>cr?it? gMrRi Zh^il? .^l>'dcu w>ir<. Äu^ P^bc we^cn der En^> drr Mri«t? ucch duleö zu miniem, wlik iii^vii nl^e in per -i^vo^!»,^ »HtsilZb i gt? z^si 4 vnMt . fol^S d^ic^M? Thrill ^ i »s^^'nrli^'t'n ^^>i^l?^ Wslii^ll'II^ ir^i^'ii' t> ^'lU^II^II^I ^11 1, ^^1. >>>^>I^II^> I^^^^ll'l >.-- I-:lß i'!^ ^'4. vinl? f. sltb ^ !iuu.incu bc4 Äntt-ZorntÄö M Vit VvW OtlUN^olUMNW^l^l^sn^st ftll- wri^i^.in mi^^Ild^-? ^UM--^iliic viermal so groß machet, als die Kolumnen desselben in bemerkter Stelle des Format- Büchleins sind, so wird es wol proprio- nirlich seyn. Wiederum haben die Kolumnen des Formats in 6ecimo lexro die Gros se, als die Kolumnen in 64. Zerner, die ! Kolumnen der hierinn verzeichneten Octav- ! Formate, sind so groß als die Kolumnen ti^ZocinM tu z? lbillrvi! uriv Kn:^>?^ Mjci?l^'nc .^viuut in . hoc dt! ^ifi'^' vc? ^nillmn m l??, si^ fort, v^pichr? au^ vcr,-. Zü> ^»^'^ t^t nie^r^n cch^ra. UtKllKn. ^jrwl- ^i,i.?rdel-'BtvuI Ich ^cch bi^ ^ ÄÄt der Hü^nl ^ü^s^ ^l^anr. Denil ilt sit ^?un vie HM>eB ^öl^m ^nscba^i^n wollen, so i^ürdr l,u-1iÄ V«pns,/ohl« Mv^t^ VW milche ^ögm ftär^ woikm 1 ^^nr?n so >^o^ ^lö ^ .!>n .!..'!> 'v' -^im, o.nwcisri^ niüflcn. H'li ^ Wch iuHt u«n^e^i>il? srW^ K^sli^ ssi^M fMgL bc^Tnmr» «ff rmrm Dttt M« V?t^ ni^^iiq^ich Kri Us^n^prdi?onK'i^ 111^1 an den meist dreyerley Gattungen, in dem ersten Ansehen obierviren kan. Bon dem Format in lexw tan man keinen halben Bogen formten ; auch nicht in 6eeimo octsvo, ob man schon in den alten Format-Büchern dergleichen findet. Denn entweder machet es dem Buchbinder eine verdrießliche Mühe, weil derselbe drey Blätlein, ein jedes besonder, ansalzen müfle; oder es hätte der Buchdrucker selbst, indem Zerschneiden des Bogens / fast eben so viel Mühe> als er im Drucken angewendet» Endlich soll ich all- hier nachrichtlich melden, daß, wenn ein ganzer oder halber Bogen im Wiedervruck umschlagen werden muß, deßfalls keine Erinnerung geschehen. Wenn aber der Bogen im Wiederdruck umzustürzen ist> so habe es allemal darbei erinnert. Die Abtheilung der Stege belangend, habe ich, so viel möglich, die oben gezeigte Proportion in acht genommen, wie der Augenschein giebet: so daß man gar in etlichen Formaten ein deutliches Muster findet, wie die Stege ohngefehr seyn können. Z. E. in eigten Leser. den Quart-Formaten sind sie so groß, wie sie in 16, in den Octav-Formaten, wie sie in Z2 seyn können, u. s. w. Jedoch wird ein jeder Kunst-Verständiger > ohne mein Erinnern, sich selbst bescheiden / daß man sich in diesem Stuck vornemlich nach dem Papier zu richten habe: als nach dessen Grösse insonderheit die Bundstege zu ordiniren, welche ohnedem so breit zu machen sind, als es nur immer seyn kan, und das Papier es leidet. Denn es ist fast eine gemeine Klage bei Gelehrten und Ungelehrten, daß, wenn ein Buch, das zumal etwas dick ist, eingebunden wird, man nicht recht darinnen lesen könne, es sey denn, daß man den Rucken des Buches fast aufbreche. Es wird auch, ausser deme, daß dieser Klage durch einen breiten Bundsteg abgeholfen wird, das Buch ein weit Vessers Ansehen gewinnen. Womit sich des geneigten Lesers beständiger Gewogenheit empfiehlst Nach Erfindung de? Buchdrucke»Kunstim SLi.2«bt. der Verfasser Joh. Heinrich Gottsried Ernesti. b Ord> ) o ( irdnungs aller in diesem Buch befindlichen Maupt-Mücke. Abbildung der allerersten und etlich anderer berühmter Buchdrucker/ item Summarische Nachricht von den Buchdruckern in Nürnberg; dann auch von der in Eonstantinopel angerichteten Türkischen Buchdruckerei). Die Fractur-Schrifften xzz.) Die Schwabacher-Schrifften n Die^nriqua-Schrifften iz Die Lursiv-Schrifften 17 Lateinische Abbreviaturen, welche m theils K?8tis vorzukommen pflegen 19 Die Griechische Schrissten 21 Das Griechische Alphabet 2z Die Griechische ^ddrevinruren/ welche theils wenig, theils gar nicht mehr gebraucht werden, und von den Setzern ausgesetzt werden müssen 24 Die Hebräische Schrissten 25 Das Hebräische Alphabet 26 Das Nabbinische Alphabet ib. Das Teutsch-Hcbraische Alphabet ib. Das Samaritanische Alphabet 27 Das Estrangelische Alphabet ib. Das Syrische Alphabet ib. Das Arabisch- Türkisch- und Persische Alphabet 28 Das Amharisch- und Aethiopische Alphabet 29 Das Armenische Alphaber zo Das Coptische oder Egyptische Alphabet zi Das Damnlisch- oder Malabarische Alphabet z- Das Eelavonisch- oder Cyrillisch- und Glagolitische Z4 Das Russische Alphabet z? Das Hunnische Alphabet ib. Das Wendische Alphabet z6 Das Gothische Alphabet ib. Das Nunische Alphabet ib. Das Ungarische Alphabet Z7 Z8 40 4Z 45 49 50 5i 52 5Z Z4 55 56 i Chorals und Figural-Notcn Calender-Zeichen Medicinischc und Apolhecker-Zeichen Rechtschreibung vieler Teutschen gleich-lantenden Worts Ein Griechischer Kasten Ein Hebräischer Kasten Ein Syrischer Kasten Ein Arabischer Kasten Ein Amharischer Kasten Ein Noten-Kasten Ein Kasten geschriebener Note« Ein Calender-Kasten Vier Tabellen, in welchen eines jeden Bogens erste Column-Ziffer in allen Formaten zu finden ist 58 Folgen die unte» schied!. Formate der ganzen Bögen 59leqq- Vorstellung der halben / drittel und viertel Bögen 12z 5eqq. Unterricht wie alle Hebräische Formate auszuschiessen izo Nachricht, wie man die Lange und Breite eines jeden Formats/ in den Formaten selbst finden könne izi Tabelle, in welcher zu finde»/ wieviel Zeilen auf eine Column von jeder Schafft, in allen Formaten, gehen, daß doch die Column in gleicher Lange bleiben 1Z2 Register über alle Formate izz Allerhand Nöslein iZ4 Unterricht von den Noten, so viel ein Setzer davon zu wissen nöthig hat iz6 Anweisung für die Setzer / wie die Hebräische Lonsongmes mit den Voczlibus zusammen gesetzt. und ausgesprochen werben !b. Aiimerkuugeu von der Hebräischen Sprach iz? Item von dem Teutsch-Hebräischen 145 Von dem Nabbiiiisch'Hebrätschen 151 Von der Teutschen Schrifft-Scheidung ib. Lrmrgcteres, welcher sich die Lorrecrores und andere, bey Durchsehung der Lorrecrurm bedienen ls4. GOTT SSÄTÄA * ALSZÄÄ M^SKM 5 4 <5EL5ss GOTT zu preiß und Ehren; Mldung der allerersten^ und etlich anderer berühmter uAdrucker. s ist eine ausgemachte Sache/ daß alle gute Künste und Wissenschaften ihren Ursprung von dem gütigen und alb weisen GOTT haben/ welcher solche den Menschen / zu Erleichterung ihres mühseligen Lebens/ in den Sinn gie» bet. Im Gegentheil ist auch nicht zu laugnen/ daß der gefährliche Menschenfeind sein > Unkraut unter dieselben gleichfals ausstreue; ich will sa> gen/ daß der Satan / der dem menschlichen Ge schlechte diese Erleichterung mißgönnet/mancheMcw schen bethore/ entweder aus Gewinnsucht/ oder aus andern Ursachen/ auf solche Gedanken zu ge» rahten/ und solche Künste auf die Bahn zu brin- gen/ welche ihnen und andern nicht nur an Haab und Gütern/ sondern gar an Leib und Seele/ nach- theilig und schädlich sind. Wie man nun diesen Satans^Bruten wenig Dank zu geben weiß; und dahero ein Mensch / der seine gesunde Vernunft nur etlicher Massen zu Rathe ziehen will/ den Ruhm sothancr Erfindung vor der Welt zu haben/ sich nimmermehr wünschen kan/ weil er leicht begreifet/ daß ein solch Angedenken doch nicht anders als im Unsegen geschiehet: also bleibet man den getreuen Werkzeugen GOttes/ durch welche dessen Weiß- heit uns die klugen und nützlichen Künste entweder zuerst ossenbahren/ oder hernach zu mehrer Volb kommenhctt bringen lassen / allerdings grossen Dank schuldig/ und sie verdienen billig/ daß deren Namen auch der spaten Nachwelt zu guter Lehre und Be - b 2 richt/ ^ ^ « . ts» As M? '. V _Abbildung! richt/ ohne etteles Prahlen/ angepriesen werden: jedoch daß es uns nicht ergehe / wie den Heiden/ welche / indem sie die Geschöpfe bewunderten/ und an derselben schönen Gestalt Gefallen hatten/ des Meisters aller Schöne darüber vergessen/ und sich also schwerlich an GOTT versündiget haben. Jndcme nun von dem grundfleisstgen Verfasser gegenwartigen Werkleins/welches er mit bestem Fug undRecht/Die wol eingerichteteBuchdruckerei betitelt / freundlich ersuchet worden / demselbigen einen Beitrag zu thun; fo dunkte mich/ daß ich diese Gelegenheit mcht besser anwenden könne/ ms wenn ich/ denen Vuchdruckerei - Verwandten zu Liebe / die allerersten und etliche andere hochbe- rühmte Buchdruckern ihnen Zu einem Muster vor Amen lege / und solchergestalt kürzlich zusammen fasie und wiederhole/ was andere von Erfindung dieser edlen Kunst/ und deren ersten Erfindern/ in verftbtedenen Lateinische und Temschen Streit- Schrifften weitläufiger ausgeführet / und thetls verworfen / thetls mit gnugfamen Zeugnissen be, stärket haben: in Erwequng/ daß bemerkte Schriff ten / ob sie fchon den Gelehrten nicht unbekannt sind / vielleicht gar wenigen Kunst Verwandten wissend seyen / noch wenigere aber dieselbe sich zur Hand schaffen und ihr Vergnügen darinnen suchen und stillen können. Es wird auch nicht unangenehm seyn/ daß ich hierauf in einer besonder» Abtheilunq kurzlich untersuche / wenn diefe Kunst zu erst nach Nürnberg gebracht/ und von wem dieselbe allhier an, gerichtet und nachmals weiter fortgetrieben worden. allerersten Die Buchdrucker^Kunst verdienet / nach dem Gutachten der gelehrtesten Männer / unter den freien Künsten billig die vorderste Stelle/ weil sie/ Wie lo. Koöinus KäerK. tM. c. 7 schreibet / allen sinnreichen Erfindungen der Älten die wage hält/ und nach dem Urtheil des subtilen (^3räMi Üb. XVU. äe LudrilitÄte, keiner Runft/ essey gleich/ daß man deren Eutzen und IVürde/ oder derselben scharfsinnige Einrichtung in Betracht nehme/ nicht das geringste nachgiebet. Da- hero sie einige mit gar prachtigen Tituln und Na- men beleget / und eine Rönigin der Rünfte/ item eine Runft aller Rünste benamset haben. Welche Lob-Sprüche/ so dieWarheitzum Grunde haben / schon vorlängst von den meisten Völkern und Nationen gebllliget/ und gut Meissen / auch dessentwegen die Kunst und deren Verwandte in sow derbarem Wehrt und Ansehen gehalten worden. Auch gereichet es derselben zu nicht geringem Lobe/ daß einige Völker und Städte um die Ehre der Erfindung streiten / und keines dem andern den Ruhm eines so klugen mvemi gönnen will. Wenn man dem gelehrten 15. V0M0, und an- dern Scribenten / welche ^erm2nnu8 ttuzo äe?ri^ ma 8crib. OrjZ.Z4 anführet/ Glauben beimes stn wolte; so müßten die Sineser sothane Kunst bereits etlich hundert Jahre getrieben haben/ ehe den Europäern das geringste davon bekannt wor, den; indem einige gar zu schreiben keinen Scheu ge, tragen/ daß selbige allbereit vor Christi Geburt in Sina florirer. Wie man aber dieses Vorgeben bib lig an seinem Ort gestellet seyn lässet; also ist es ev ne ___und etlich anderer b« ne blost Chimäre/ daß man die Welt bereden wob len/ die Europaer hatten den Sinesern diese Kunst gleichsam abgesptcket. Denn / zu geschweige»/ daß ein grosser Unterschied zwischen der Europäischen und Sinesifchen Druckeret sey/ wie solchen der b> lobte Voüius nicht äMmuliret; so ist es ja eine bekannte Sache/ daß die Europäer zu der Zeit / als diese Kunst in Europa erfunden worden/ noch kei ne so genaue Kundschaft mit den Sinesern hatten/ als etwa heut zu Tage/ da man durch die vielen Schissartben alle Sinesifche Schätze in Europa g^ bracht. Mögte man doch/ wenn la die Eifersucht das Lob des Erfinders dadurch/ daß er andere zu Vorgängern gehabt / Zu schmälern vermeynett/ lieber fagen/ er habe solche entweder von oemGros fen Alexander/ oder von dem König der Sparta- ner Agesilaus abgeborget/ als von welchen beeden man bei dem ?imarcKo und Domino liefet/ Wieste durch ein Strat^ma ihren Soldaten einen Muht aemachet/ daß sie das Wort ^1^, welches Steg bedeutet/ mit verkehrten Buchstaben in die stäche Hand geschrieben/ und solche alsdenn unvermerket auf die Leber des gepachteten Opser-Viehes ge> drucket haben. Oder man mögte mit grösserer Wahrscheinlichkeit sagen/ daß sieden ^leäailleur5, Münz und Eifenfchnetdern/ etwas nachgekünstelt: welches / wegen des grossen Unterschiedes/ jedoch diefer Kunst abermal keinen Abbruch gebähren konnte. Aber was verweile ich mich damit? da von andern bereits mit ausbüntigen Gründen ge- nugfam dargcthan worden/ daß die Europäer von den Asiatischen Völkern nichts entlehnet haben. Unter den Europäern zanken sich dieItaliäner, die Holländer und die Hochteutschen um den Ruhm diefer Erfindung. Die Bcweiß Gründe/ welche die ersten anführen / sind fo abgeschmackt / daß ihre eigene Lands Leute sich derselben schämen / und lieber den Teutschen ein Zeugnis geben. Die Er» zehlung des Lome Antonio äel Loi no, in feiner ^emorie IltoricKe äi ?e1m , p. I24.kömmet/ Weil sie zumal ganz ohne Bewciß hingefchricbenworden/ fast lächerlich heraus/ ob habe^mplMuz d^ttMj, ein Poet zu heitre, einer Stadt in der ^area Ire- viikna, Anno 144c) die Buchdrucker-Kunst erftlw den/ und sie ?aulw LomesduiAO, feinem guten Freund / offenbahret/ der sie hernach A. 1450 zu Maynz ins Werk gesetzet. Die Franzosen begeh - ren sich der Ehre nicht anzumaßen / welche ihnen I0.(^ÄMP3NU8, und Omnidonus beilegen/ deren jener den Ulrich Han/ oder^Uum, für einen Fram zofen/ dieferaberdenJohannJenfon/ welchervon der Nation war/ für den Erfinder lacrse Kujus ar- ris fälfchlich ausgegeben. Die Holländer / und insonderheit dieHarlemer/ prangM mit ihrem Laurentius Jansen / Loster oder Küster beigenamfet/ welchen Zunamen er da» h?r bekommen/ weil dessen Familie das Amt eines Küsters erblich befaß. Diefer - Abbildung der allerersten 1^171^5^1176 dO^^^HS. Dieser war ein begüterter Burger/ und/ wenn dem ^61 iano Komsno zu glauben / Burgerltteister zu Härteln / welcher um das Jahr Christi 1428 etliche Buchstabe»/ als er im Wald spatzieren giem ge/ und sich unter einem Baum niedersctzete/ zum Zeit Vertreib in Baum -Rinden gefchnidten/ und auf die Hand gedrucket: daher» er Anlaß genom- men/ weil er sähe/ daß selbige in der Haut und in dem Zleisch stehen blieben/ das ganze Alphabet also, auf emer Tafel zu verfertigen/ um seines Eidams, ^skomse ?ern, vier Söhnen/ welche alle zu Ebrck und Würden gelanget / daö Lernen mit dieseck Spielwerk zu versüssen und zu erleichtern. Er M- lcte also die Buchstaben mit Dinten und druckete sie auf das Papier. Als dieses dermalen gelun- gen/ schnidte er ganze Worte/ so viel deren eine Co- lumn erfüllen/ auf eine Tafel/ und verfertigte sol- cher gestalt Anno 1440 den Donat/ welcher ganz in dergleichen Holz Formen gefthnidten war. Jedoch können die Harlemer nicht in Abrede seyn / daß schon vor ihm allerhand Figuren/ denen bisweilen einzcle Worte oder Buchstaben beigefüaet/ in Holzschnidte gesetzet worden. Bei sothanen Abdruck hatte er an - gcmerket/ daß die Schreib-Dinte zu flüssig/ und viele Klecken machete; dahero er eine etwas zähere Dinte bereitete; worauf es glücklicher von stcw ten gienge. Wetter ist dieser Coster mit feiner In- vention nicht gekommen: auch hat man sonst kei- ne Nachricht von ihm; so daß einige auf die Ge- danken gerahten/ er müsse bald nach obiger Erfin- dung gestorben styn/ und das Werk zur Vollkom- menhett zu bringen/ andern überlassen haben. An- dere hergegen behaubtcn/ er sey im Jahr Christi 1447 annoch im Leben gewesen. Vorbesagter Adrian und etlich anderer Adrian Romanus / ein Buchdrucker zu Harlem/ hat demselben eine Statue daselbst bei dessen ehma. liger Bewohnung setzen / und besten Bildnis einem Buch / nemlich des Daniel Dyte Ses Evangelische Historien/ Vordrucken lasten, allwoer ihm einen gegossenen separaten Buchstaben fälschlich in die Hand giebt/ und folgende Schrisst beifüget: 8. viro consulari I^vk^n^to (Dc>8?L«.ci ^i^^L^lsi, Zlteri Lsämo er grris rvpoArÄpdi- cse circs armum Oomini ^lLLLLXXX. inven« rori primo , bene 6e lireris sc rc>to vrde rnerenti, K3nc (). 1^. (^Mrusm, c^ui2 aeream nori riclduit, pro rrionuirieMo posuir civis Ar^riss. ^vki^ttvs Kcz^^^vs r^poZrÄxrius. ^MVLXXX. UntM sind diese zwei OWcrm beigedruckct: VsnÄ c^uiä arcrier^pOS er praela ^loovKi!^ jaöiüs? grcticr^pos praelac^ue nar^ sciss. L.xru1irriic, rrionlirÄnreOeo, ^v^MT-ivsÄrrem. Oiüunuwre virurn duric, älllimulzre Oeum elr. Allein es mögen IunlU8, 8criverius, Loxliorniv.s und andere noch so sehr mit diesem Küster und sei> ner Jnvention prangen; so sihet doch ein jeder gar leicht/ daß dessen Werk nur ein schatten von der Haubt-Sache ist. Die Unternehmung war allw dings gut/ und nicht zu tadeln; und begehret man ihm diß Orts seine Verdienste nicht abzustricken/ noch zu verkürzen: gleichwol muß man gestehen/ daß selbige der rei 1irer3ri3e wenig Nutzen würde geschafft haben/ weildieTafeln nur zu einem Buch konten gebrauchet werden. Und bis etliche grosse Opera in Mio waren verfertiget worden/ hatte man die Häuser grösser bauen/ um diese Tafeln alle zu Buchdrucker. beherbergen/ oder man hatte solche/ wie die Hotz» flösse/ unter freiem Himmel auf einen Haufen zw fammen fchlichten müssen. Wenn nun folchemnach der eigentliche Ursprung der Drucker Kunst nicht bey den Harlemern zu fin den ist; fo bleibet den Hochtemschen die Ehre ganz allein: ob sie schon deswegen sich noch nicht völlig untereinander vereinigen können; angesehen zwischen den Mainzern und Gtraßburgern fast ein Federkrieg daher entstanden. Diese wollten behaubtM/ daß Johann Mentelin der Urheber sey/ welcher A. 1440 in Straßburg auf dergleichen Gedanken acrahten/ und mit Bcihülfe feines Die» ners / Johann Genßfleisch / von Maynz gebür» tig/ die Kunst anl ersten zu Werke gerichtet: es fey ihm aber diefer untreu worden / habe mit Johann Guttenbergen Kundschaft gemachet/ diesem die Kunst verrahten, und sich mit ihm von dannen nach Maynz begeben/ damit ihnen Mentelin desto weniger etwas in den Weglegen könnte. Uber wel» che vorgebliche Untreu diefer sich fo gegramet/ daß er vor Leid gestorben; hergegen sey Gcnßfleifch von GOtt mit Blindheit gefchlaqen worden. Zum Beweiß dieses Vorgebens berusset man sich auf die erste hölzerne Preße und hölzerne durchlöcherte Buchstaben/ die man mit Nadel und Faden an ein, ander-hengen können / und ehmaln in Straßburg gezeiget: ingleichen auf alte geschriebene Lhroni- cken; auf etliche Privat^vocumemz der Menteli fchen Familie/ und auf einen Wapcn-Bricf/ wel- chen Kayfer Friedrich der M. dem Mentelin und sei. ner Abbildung der allerersten ner Familie A. 1466 sollertheilet haben. Allein M diese Beweggründe sind noch lange nicht hinlana» lich genug erfunden worden, den Maynzern die Eh» re abzusprechen / mdeme selbst die ältesten Straß» burgischen Scribenten nur so viel sagen/ daßMen» telin die erste Druckerei in Straßburg aufgerich» tet/ nachdem er die Kunst zu Maynz erlernet hatte. Was bei den Straßburgtschen Argumenten sow ^O^'^'^S Johann Guttenberg allerdings dm Preiß be> halt. Dieser ist von Straßburg gebürtig gewesen / (und in so ferne gehet den Straßburgern auch einTheil des Ruhmes zu/) hat sich aber zu Maynz haußlich angerichtet. Denn daß er aus einer alten Fränkischen Familie von Adel entspros sen sey / ist noch nicht ausgemachet : wiewol es derselben keine Schande gebähren würde/ wenn sie den Namen eines so sinnreichen Mannes in ihrem sten erinnert werde/ kan man bei Tenzeln und an» dern des mehrern lesen. Dieser Memelin ist den Samstag nach Empfängnis Maria A. 1478 in sei» ner Vaterstadt gestorben/ und Sonntags darauf begraben worden. Demnach scheinet / wenn man die beederseits ge gen einander geführte Beweggründe genau be» trachtet/ sich so viel zu ergeben/ daß Ql^HMHLL^. Stammbaum zetgen könnte. Es mag seyn/ daß dieser Guttenberg dem Coster nachgeahmet/ wenn er anfanglich ein Vocadel-Buch/ eackolicon ge> nannt/ mit obbefchriebenen Holzformen abgedru» cket: Mein er bliebe nicht darbei/ sondern dachte der Sache besser nach/ und kam endlich so weit/ daß er einzele Buchstaben bereitete. Einige geben ihn für einen Goldschmid aus/ und wenn dieses also wäre/ so wäre freilich leicht zu begreifen/ wie er darauf ^_ verfallen und etlich anderer berühmter Buchdrucker. verfallen sey / Patrices und Modelle zu verfertigen/ aus denen er hernach die Buchstaben von Erz/ Messing oder Ztnn/gegosien. Diefewaren/wie erst von dttt hölzernen gesaget worden/ durchlöchert/ daß man so viel/ als deren aufeine Zeile gehen/ Mit einem Drat an einander stecken / und aus vielen Zeilen eine Form zusammen fetzen muste. Dergleichen alte ge? locherce Buchstaben werden noch heutiges Ta- ges/ wie Sigmund von Birken schreibet/ zu May uz den neuen DruckerFesellen/ vsenn siedaspoftu? lat verschenken/ zum sogenannten Taufpfenning einsiebunden.^ Jedoch hat GMtenberg/ wegcnder grossen Unkosten/ das Werk nickt alleinfortgeme- bei?/ sondern I^hann Fausten zu sich in Compa» gnie/ und becdc mit einander den Peter Opilis oder Schessern von Gernsheim / einen anschlägigen Kopf/ zum Gehülfen genoinmen/ welcher eine leichte re Manier des Schrisstgiestns erfunden. Sie woh- neten itn Hause zum Jungen genannt/ so nachhero das Drucker-Haus benahmst! worden. Das erste Haubt-Buch / so sie mit grossen Missal-Buchstaben auf Pergaznen druckcten/ war die Teutfche Bibel/ auf welche sie bereits 4000 Goldgülden verwendet hatten/ ehe sie dreiQuatcrn oder zwölfBogenver» fertiget: endlich brachten sie solche doch zu Stande. Ehe sie das Bibelwerk zu drucken unternahmen/ haben sie vorbero/ wie die Gelehrten wissen/ das Pfalm-Buch und etliche wenige andere ausgeferti- get/ die man noch heut zu Tage m einigen grossen Bibliothecken zur sonderbaren Rarität zeiget/ als hiervon andere bereits genügsame Nachricht erstattet haben/ so daß allhieetwaSlpeiteranzufüh ren unnötbig scyn wird. Diese Gesellschaft hat- te nicht lange gedauret/ so entspanne llcb zwischen Fausten und Guttenberqcn eine Mißhellig- keit/ und weil diesen: A. 1455 die Sache zu Mayttz gerichtlich abgesprochen worden/ so separaten sie sich. Wo Guttenberg Htnqck0!nmen / ob er zu Maynzverblieben/ oder ob er/ wie Mallintrot dafür halt/ sich mit einigen Gehulfen nach Straß- bürg gewendet/ und das Wert dafelbst fortgetrie- ben/ ist eine ungewisse Sache. N.m^ii-e in ^nnal. l'/pOF^ p. Z2 schreibet/ er habe A. 1459 zu Har-' lem die Kunst getrieben; und jey eiller von sinnen Gesellen/ Friedrich Corftllis, ihm abspenstig ge- machet worden / daß er nach Oxfort in Engclland übergegangen / und allda eine Druckerei für sich aufgerichtet. Merkwürdig ist / daß entweder gar kein Buch/ oder sthr wenige aufzuweisen/ da Gut- tenbergs Name eingedruckt. Nichts destowcni- ger verbleibet ihm der Ruhm unstrittig/ als wel- chen ihm felbst Peter Schesser beileget / wie der bekannte ?iiüic)ricus ?i-irkcmiuz aus dessen Munde erzehlet; dem folglich ain sichersten zu trau» enist. In dem Juristen^olIeZio zu Maynz ist ihm unter der innern Dachrinne von einem gelehr- ten ?rofess0re Iuris auf der dasigen Universität fol- gcndes mvnuMemum gcsttzet worden: Ic)Ännl(^ur- cenderzenli NoZuMmo, qui pi imus omniuin line- rss acre imprimenä^s invenit, Imc 2i'te äe rcito Or- Ke dene merenri luo Wirigiti^ dc>L fäxum pro monumenro poluir sn. 1508- Desien Bildnis hat Jfaac Bullart in seiner ^caäemie äes Lcicnces er äes^rts^. 1l Iii). IV p. 242 conlerviret/ woraus c Tcnzel »....... Ä. ^^v> Abbildung der allerersten Tenzelund ^irrsire solches entlehnet/ deren jener es den monatlichen Unterredungen 1698 m.Iulio, dieser den ^nnalidus l^p^FraMcjs, nebst andern Conter^ faitenvorgefctzct. Und Friedlich R.oth-Gchol;/cm emsiger Buchhändler allhier und zu Altorf/ hat den Guttenberg und etliche andere berühmte Buchdru- ckere/ zu dem Ende gleichfalls abcoyirenlaNn/ sol- che dereinst dMn vorhabenden Gelehrten-Bilder Saal einzuverleiben: welcher/ der Welt eine Pro^ be davon zu zeigen / die Platten von alten hier mlerir- ren Abdrucken/ nach der ihm beiwohnenden Gefäb i ligteit/ bey dem ersten Druck/ willigst communiciret. I Wie nun obverstandener masen/ Johann Gud tenöcrg nicht allein/ sondern nebst ihm auch Johann Faust und Peter Scheffer / an Perfecttonirunq die, ser Kunst gearbeitet; also gebe ich billig demJohann !Faust die nechsie Stelle nach jenem; würde auch nicht ermangelt haben/ dem Peter Schesssr einen Platz einzuräumen/ wenn dessen Portrait wäre zu haben lgewest. ^0^55^8 1^1751176. ^- Dieser Johann Zaust oder Kufl hat durch sei ne Beihülfe es endlich dahin gebracht / daß das Werk nach cm paar Jahren einen guten Fortgang gewon nen. Tenzel vermuhtet/ es habe dieser Faust noch einen Zunamen gehabt/ und auch Geichfleisch ge- hMn; als dem zu Maynz folgendes ^eiraxnium aufgerichtet worden: ln felicem mtis impressoriÄL mvenrorem. v. 0. ^l. 8. loÄNm QensKleiscK, ÄrrisimpressoriAerepertON, äe omni __ und etlich anderer be omni r^ricine et linAua optime merito, in riomini^ sui mcmvrism immort^lem ^äsm (Ze1tQU5 posuit^ cM eju5 in ecclelia v ^rancilci ^oZuMise fenci- rer cub3nr. Da doch fonsten die Maynzer den Johann Faust für den Erfinder erkennen. Dieser Faust hat den Peter Schesser / als welcher ihm sonderlich gute Dienste gethan / an Kindesstatt an und aufgenommen/ und ihm feine Tochter Christi, neu zur Ehe gegeben: mit der er den Johann Scheffer erzeuget: welcher/ als des Faustens Em kel/ mit Johann Schotten, einem Enkel des Men telins / ämuliret/ indem ein jeder die Ehre feines Großvaters dcftndiren wollen. Besagter Faust soll von allen seinen Dienern einen Eid genommen haben/ daß sie von. der Km?'? nichts ausschwatzen wollen: auch soll nie alles in der Ossicin über"Nacht bei- stimmen styn gelassen worden; fondern es hat / dem Vorgeben nacö/ ein jeder einen Theil der Buchst^ ben und Instrumenten n;it sich nach Haufe getrau gen» Als nun endlich die Bibel völlig verfertiget war/ fo zog Faustus damit nach Paris/ und vet> kaufte daselbst ein «stück um 60 Cronen / da man vorliero eine geschriebene Bibel um 4 bis 500 Cro'- neu bezahlen miWn. Anfangs verwunderte man sich/ wie verschiedene Eremplarien in allen Lettern und Puncten fo gar gleichförmig harten können verfertiget werden: als es aber rucbrbar worden/ wie es damit zugegangen/ und inzwischen Faust/ der gerne bald zurück gckehret wäre/ die übrigen Exem planen inwolfctlern Preis/ um 50/ 4Oundwenb ger Cronen losgesthlagen: fo vermeyneten die er^ stcn Kauftre/ sie feycn von ihm hintergangen wor- W»»W^W«W<»MWWW»W«>«»lWWVWW^SW^S^^W^^^ ühmter Buchdrucker. _ den; brachten alfo die Bibeln wieder/ und forden ten ihr Geld zurück. Faust tonte und wolte sich darzu nickt verstehen; und also muste er sich in al- ler Eil aus Parts und Frankreich wieder hinweg machen. Ob ilnn nun schon der erste Markt nicht zum besten gelungen war/ fo fuhrete er doch das Werk fort / lind findet man bis in das Jahr 1466 oder 1468 von ihn: zu Maynz gedruckte Bücher/ um welche Zeit er etwa dieses Zeitliche gesegnet/ als Tenzel bereits angemerket. A. 1467 hat Pe- ter Schesser schon allein für sich gedrucket; wie aus des belobten ^licd. ^sirraire /wn^Iidus t/xvFrapKi- eis des mehrern Zll ersthen. Ich tan mich allhier nicht entbrechen/ statt aller Lob-Sprüche/ welche dieser Kunst so häufig beige- l leget werden / anzufügen / in welch Ehren und Wur- den die Kunst-Verwandte anfänglich gehalten wor- den/ davon Sigmund von Birken in des Ocsterr.EH- remSpicgcls 5 B. llnd 2 Cav. zeuget. Dannenhero wurden dicft Txunst Verwaiidte anfangs von je- Hermann beehret und bereichere; rme denn 7^. ^rie- drichsiS/ Gold zu tragen/ auch sonsten dem Adel und den Gelchrrcn gleich bcfrcier; und ii;sonder- heit den Schrissc-Scyern einen?!dler/ den Dru- ckern aber einen Gr nf/ mit den Drucker-Valien in der einen Alaue/ und beede Lvappen mit offe- ,:e»n Helm/ verliehen. Die Könige in Engelland haben die ersten Buch - drucker unter ihre vornehme Bedienten anfgcnoim men/ sie mit stattlichen Privilegien verfehcn/ und c 2 Sorge I ! Abbildung t Sorge getragen/ daß die Kunst durch heßlichen Mißbrauch nicht möge verunehret werden. Ich will nicht gedenken/ daß Michael Stiefel/ ein be rühmter Rechenmeister/ in feinem zu Königsberg A. 155z edirtem Buch: Eine sehr wunderbarliche Wörter-Rechnung/ samt einigen Merk-Zahlen Danielis und der Offenbahrung Johannis/ durch die Rechenkunst darzuchun sich bemühet/ essey diese Kunst in der hohen Offenbahrung Johannis durch das Pferd abgebildet/ worauf einer gesessen/ desien Name/ Vernum Oei, das Wsrt GGttLS/ geheisien: welches / wann es zutreffen sollte/ wo! die allerhöchste Ehre wäre/ indem solche von dem Geist GOttes herrührete. Obmemionitte Mißbelligkeit zwischen Sutten berg und Fausten/ so der neuen Kimsteinen merkli- chen Stoß und grosse Hindernis hätte geben können/ äinZiretc die Güte GQttes dahin / daß selbige in kurzer Zeit nicht nur in Teutschland / sondern auch in andern Landern und Städten von Europa be kannt wurde. Zumal da sich ferner gefügct / daß Maynz/ eine ehemals begüterte Reichs Stadt / vom En Bifthoffen Adolph in der Nacht Simonis und JuoäA. 1462 mit List erobert/ geplündert/ ver- beeret/ und um ihre Freiheit gebracht/ folglich die Kunst-Verwandten von dannen zerstreuet/ und von ibnen wenig Jahre hernach zu Cölln / Ba sel/ Zürch/ Frankfurt/ Nürnberg/ Augfpurg/ Eß- ltngen/ Ulm/ Speyer/ Lübeck/ Münster; auch zu Venedig/ Rom/ Neapolis/ Florenz/ in Frankreich/ Spanien und ander Orten / Druckereien angeria> tet worden. >M» r allerersten _ Es ist dieses Orts allerdings ohnmöglich und unnöchig/ die Historie und Anrichtung der Drw ckereien an allen gedachten Orten/awund auszufüh- ren i sondern es wird genug seyn, wenn ich von dem Ursprung und Fortgang dieser Kunst zu Nürm berg mit wenigem handele; und darinnen dem Ber- spiel folge theils des ^när. LKevillier, welcher A. 1694 ein schönes Buch: 1' OriFine äe 1' imxri- merie äe?3risbetitult/ andasLi-bt gestcllet/ tbeils Herrn v. Gottfried Christian Götzen / der sich die Mühe genommen / zu Anfang feines?roZrAmma- ris, womit er die berühmte Rahts -Bibliothec zu Leipzig allen Gelehrten eröffnet/ zuerzehlm/ was vor Glück die Buchdruckerei in Leipzig gehabt; bei welcher Gelegenheit er die ältesten Buchdruckcre mit Namen benennet/ ein und das andere von ih> nen verfertigte Buch anführet / und insonderheit dem ^l- Ernst Vögelin ein herrliches Zeugnis er stattet/ und daß er/ nebst denfchönenCharacteren/ auch in Ausmusterung der Druckfehler/ sosorgfab tig als die lumae, 8texKam, und an- dere gewesen. Ehe ich aber mit diesen: Vorhaben würMb Zu Werke gehe/ soll ich noch etlicher berühmter Buch'- drucker gedenken / welche entweder das Drucker- westn merklich verbessert, oder desim Ruhu: er- halten und vermehret. Zu den ersten sind insom derheit 2lldus Manutius und Johann Frobe>- nius zu zehlen. Al- und etlich anderer berühmter Buchdrucker. ^>VI7L Aldus Manutius war ein Römer von Ge burt/ shngefehrumdasJahr 1445 gebohren. In der Latinitat unterwiese ihn zu Rom ein guter Grammaricus/Namens Caspar/von Verona: und zu Florenz hörete er in Griechisch- und Lateinischer Sprache einen andern Veroneser/ KsprÄam (^12- rmum. Worauf er den Prinzen von Carpi/ Alb - recht Pius / in desien Familie er aäopurct / und an Kindcsstatt ausgenommen worden / von Ju^- gend auf unterwiesen. Nachdem er nun genuasa- mc Wisiensch asten sür sich eingesammlet / und mit den gröften Leuten ftiner Zeit vertrauliche Be-- kanntschassc gemachet hatte; so fienqe er zu Ve^ nedig gegen das Ende des sunfzchcnden L^eculi A. 1490 eine Druckerei an / und brachte die Kunst zu dem allergröstcn Flor und Vollkommenheit. Er musterte nicht allein die alte Mönchen-Schrissc aus/ und führete dieamiqua von einen: weit net- tcrn Schnitt ein: sondern er erdachte auch die Cursiv-Lettern/ so ansanglich die Venedlger-Schrifft gcnennet worden: er besierre die öi^in^ioncs, da man zuvor an statt der commamm nur gerade Striche/ und etwa puncra gebrauchcre: auch setzere er colli und semicola an gehörige Orte. War übrigens ein grundgelehrter Mann/ der durch seinen uncr- müdtten Fleiß die besten Griechisch-und Lateinischen ^cribcnten auf das allercorrcctcste an das Tages- Licht stellete/ so daß dessen eöirioneg heute zu Tage den alten ^8ri5 gleich gehalten werden. Wcswe- gen obbelobter UAMcm-e sich die Mühe genommen/ und die meisten eckricines ^Iciinss in seinen ^nnal. ^pvFr.p^ 2ZZ seqcj. specikciret. Geschähe es/daß er ohngefehr noch einen Fehler zu spat gewahr wurde/ hatte er solchen gerne mit einem Ducaten heraus c z kaufen -«« »» Abbildung kämm mögen / wann es wäre möglich gewesen. Durch fothanen accuraten Fleiß hat er den locw- cum Ksälum ^scenlium, (wie dieser felbst von sich bekennet I imitantes ssne non tseenäl, imv semper laucimicti Kominis- ^lsriurii ^omsni äiliAen- ti!im>) lo^nnem r^robemum, luntss, (ir^p!nium, und andere aufgemuntert/ daß dazumal dieseMam ncr gleichsam mit einander certireten / und keiner den Namen haben wolte/ daß seine Druckerei schlecht ter bestellet sen / als des andern. Und hierdurch sind die Künste und Wissenschaften in ein merkld ches Aufnehmen/ und die Bücher corrcct und law ber zur Welt gebracht worden. Ihm geben einige das Lob / daß er die ersten Griechisch , und Hebrai' fckcn Bücker gedrucket / da man anfänglich die Worter aus fremden Sprachen entweder gar aus, gelassen / oder doch nur kümmerlich fo viel Lettern hatte/ daß dann und wann ein einzclcs Wort kom te eingcflicket werden. Es ist aber der Sache zu viel gethan/ indem Grieckifche Bücher gefunden werden/ welche vor dessen Zeiten zu Florenz und Manland gedrucket worden. Bei allen diesen schonen Wis senscbaften war er ein vir vere pius, wie ihm nicht nur von andern dieses Zeugnis erstattet wird; fondern man kan es auch aus dessen Schritten bin und wieder abnehmen. Mir kommen ieko dessen Intritutiones (n^mmaricae, welche ^lcensius ^. 151z nachdrucket / in die Hand / in deren Vorre - de er alleI^eceprorLs treuherzig ermahnet / mit Sorgfalt darauf zu sehen/ ur er ümetos mores, er Kcinas Itters limul eäoceanwr aciolesentuli, daß die Jugend zugleich in untadelichen Sitten / und ?r allerersten _ guren Künsten unterwiesen werde. Wenn ich nicht von meinem Vorhaben allzuweit abgtenge/ fo hatte ich gedachte I^rae^ion allhier wollen ein- flicssen lassen i ich rahte aber einem jeden Schub mann/ daß er doch diefelbeösscers lesen/ uno lW. darnach sich richten möge. Dieser vortreffliche Mann / nachdem er fast das 70 Jahr erreichet/ bezahlte die Schuld der Natur Anno 1515/ und nicht 1516/ wie Jacob Tirinus saget. Denn nach dem Bericht des lol^e 8imleri in der KidüorK. LesnerisnJ, hat ^lssurus eine pur Grtechifche Grmw matic/ welche Aldus geschrieben hatte/ nach dessen Tode reviäiret / und A.1515 läld. tvsovemkr. zum Druck befördert. Er hinterließ einen Sohn/ Namens Paulus/ der sich ein nicht geringeres Lob / fowol durch eäirung guter Bücher / als durch feine nette Gelehrfamkeit/ erworben. Wargeboh^ ren A. 1512/ und verschiede A. 1574/ hinterlassend einen Sohn ^läum, des vorigen Enkel / der fo ver- armet/ daß/ als er nach Rom vociret wurde / er die Fracht für feine Bibliothcc nicht bezahlen können; und dahero ein Capital aufnehmen müNn^ welches wieder zu entrichten/ er fein Tage nicht vermögend gewesen / wie larms ^'icius ^r^ckraeus tn seiner?ina- ctttkecs, I. p. l 84 von ihm schreibet. Er starb zu NomA. 1597. Das^vmdowm ^Iciinum, W0V0N ^rasi^us ^ciaZ. (üdili^ä. II (üent. I et loack. (."ame- r^r. dem. IUI emdlem. 9 nachzulesen / nenilich der Anker / um welchen sich ein Delphin schlinget/ istso bekannt / daß ich davon etwas anzuführen/ der Mm he überhoben feyn kan. 3o- und etlich anderer berühmter Buchdrucker. ^0^s^5 ^^0DL^II76 . Johannes ^robenlUS/ von Hammelburg aus Franken gebürtig/ hat den ersten Grund zu seinen Lmäns in seinem Vaterland geleget; sodann die selben zu Basel mit großem Fleiß vollführet. Und damit er durch seine erlangte Wissenschaften andern desto bester dienen mogte/ hat er nebst seinem Ge- fehrten/ Adam Petrt aus Langendorf/ sich mit Johann Ammervach und Johann Petri / zween berühmten Buchdruckern daselbst/ bekannt gema- chet/ und eine Zeitlang die Correctur bei ihnen ver» sehen. Dardurch aber hat er eine solche Liebe zur Kunst aewonnen / daß er sich um das Jahr 1491 ganzlich zur Buchdruckerci gewendet / und viele wichtige 0?el-Ä drucken lassen. Ihm ist Temsch. land unter andern um deßwillen vielen Dank schuldig/ daß er der erste Buchdrucker gewesen/ welcher die alten Schrissten ausgemustert / nach dem Betspiel ^ick ^anmu sich schöner Letter,: in seiner OMtnbeflissen/ und auf die Correcturen fleisslge Aufsicht gehabt. Sodann gereichet ihm zu nicht geringem Lob / daß er nie einige schmahsilchtv ge Streitschrisst/ davon heut zu Tage nicht wemge vermeynen den grösten Profit zu ziehen/ in seiner Officin drucken lasien: wie er denn als em über» aus ehrlich - und aufrichtiger Mann/ der nicht Heu. chcln können/ Treu und Glauben gehalten/ me- mand beneidet / das erlittene Unrecht gerne und willig verziehen/ und jedermann /auch wel dos- haften Leuren / Gutes zu rhun/ beflissen war. Wcl- che schöne Tugenden an ihm desto mehr zu adimrv ren/ ^_ Abbildung t ren / je seltener dieselbige heute zu Tage anzutreft fen. Erasinus tau: ihn: zu Gefallen nach Basel/ und war ihm nicht wenig behülstich. Frobemus hingegen gewann denselben so lieb und wehrt/ daß er alle Gelegenheit süchete/ ihmein Präsent zu ma^ chen: weil aber Erasmus dergleichen anzunehmen weigerte / so brauchte jener allerhand Künste / und öffrers vieles Bitten/ bis dieser sich etwas annohti> gel: liefst. Gieickwol scheinet es/ Erasmus habe dem Zroben darinnen gesihabet/ daß er ihn bere- det/ nichts von Luchert Schrissten zu drucken: da er doch jelbsten gestanden in einau Bries von: 14 Febr. 1519/ daß er mit keinem Buch so wol gefall ren / als mitLurheri Schrissten / so er bis dahin zum Druck befördert hatte. Welcher Nmen dem Adam Pctri zugegangen/ als der Luchert Bücher fleisslg gedrucket. A. 1521 that Frobenius einen tödtltchen Fall; davon er zwar wiederum genesen; aber doch ein bestandiges Andenken behielte: web ches er nicht geachtet: worauf sich A. 1526 eine Geschwulst am Knorren des rechten Fußes einsam de/ so ihm unleidentlichen Schmerzen verursachete/ daß auch einige ^Läici anrichten / den Fuß abnel> men zu lassen. Endlich ward er von dieser Beschwer - de in so fern wieder befreiet / daß er darüber noch zwemml nach Frankfurt reiten können; ob er schon die Zähen an dem Fuß zu regen nicht vermochte. Man hat ihm treuU-h gcralmn/ er solle sich innen halten / oder wemaste;, sich wider die Kalte besser verwahren: er dielte sich aber sowol dieses für eine Schande/ als daß er hatte klagen sollen/ was ma seil ch.'.; zwcen Finger an der rechten Hand ganz r allerer sten steif worden. Endlich stürzete er einst/ da er in der Hohe etwas verrichten wollte/ mit dem Kopf zu Boden/ verletzere die Hirnschale / und gab wei cer keine Anzeige des Lebens/ als daß er die linke Hand rühme. Nach zween Tagen schlug er das linke Aug auf/ konnte aber kein Wort mehr reden/ und verschied also nach einigen Stunden/ im Jahr 1527/ hinterlassend einen Sohn ^ieron^mum, und den Eidam ^col^um LMopzum, welche beede den Ruhm gelehrter Buchdruckere erhalten. Das Haubtwerk/ so Frobenius drucken lassen / waren die l^perci ^ULMim, in X l^omis: es wurde schon würklich alle Tage auf sieben Pressen darinnen ge» arbeitet: und wünfchete dcr gute Mann sich össters/ nur solange das Leben zuhaben / bis dieses Werk zu Ende gebracht. Es waren aber kaum zwemlomi verfertiget / so legte er sich besagter masen auf das sterbt'Bett/ und entschlief. Statt eines Zeichens flchreceer den Friedensstab/ der unten von Zwo/ und zuweilen nur von einer Hand gehalten/ an den Seiten von zwo gekrönten Schlangen umwun, den/ und oben von einer Taube betreten wird. Dar^ bei sich zwar in den wenigsten Büchern eine Ausw gung / in einigen aber diese Umschrissc befindet: I"/^ö<7Ä'6 ^s^s/ K)5 0/ cc>lefcc/c)/ c-)^ f/o"^^, oder wie die Lateinische Worte lauten: ?iuZens lim^jicims ^ smor^ue recü. 30- und etlich anderer hMhmttr Buchdrucker. ^o^^^s 0?0^INVÄ Johann Oporinus/ oder Herbst/ trat den 25 Jenner im Jahr 1507 zu Basel an das Licht der Welt. Sein Großvater war ein angesehen ncr Mann und Bauherr zu Straßburg / auch von qutem Vermögen; um welches der Sohn/ des Ovorini Vater/ auf diese Weise gebracht wor» den. Die Stiefmutter schaffete ihn aus dem Haus zu einem Schreiber/ daß er sollte schon schrei, ben lernen: er aber verliebte sich bei ftines Wir thes Sohn dermalen in die Mahlerei/ daß er dar» über seines Vaters Gunst verlohr. Er begab sich also in die Schweitz / allwo ihm sein Herr/ aus schandlicher Gewinnsucht/ die Post von seines Va» ters Tod verheelete/ und ihn darüber um die Erb schaft brachte. Weil er nun nichts hatte/ so ver Wgte er sich nach Basel/ und heurahcete allda Barbara Lupfartitt/ welche ihm eben so wenig zu» brachte: also daß er sich mit seiner Mahlerei fast tum, merlichNehren mußte.Gleichwol schickte er diesenJo» hannem/ seinen einigen Sohn/ fleijstgzur Schule/ und fragte zu Haus auch selbst nach/ was er geler» net. Weil nun der Knab eine grosse Fähigkeit zei» gete/ so schickte ihn der Vater nach Straßburg/ allwo er/ als ein armer Schuler/ unter Gebwtlers Anweisung/ in fast 4 Jabren zu jedermans Ver» wunderung so weit kam/ daß er fertig Latein rede» te / auch etwas Griechisches verstünde. Hierauf kehrete er zurück nach Basel/ die Lmäjz ^caäcmi- ca zu vollführen : kunte aber wegen Abgang der benohtigten Geld mittel allda nicht lange ludsFiren. d Alfo Also begab er sich zu dem Abt von S. Urban/ so ein Closter ist unter dem Canton Lucern in der Schwcitz/ und nahm allda eme Pracevtoramr an: machte sich auch mit einem Lmionico, dessen Name Xylutcc.tus oder Holzdach hieß/ bekannt. Weil nun dieser nach erkannter Warheit des Evangeltt sich nach Base! gewendet / so gieng Oporinus lnit ihm dahin zurück/ !im seine ^uciia weiter zu pro- schüren. Da tnangelte es abermal an Geld: da^ hero sHrieb er dem Johann Frobenio denircnaeum und andere Griechische k^u-es ab. Endlich starb Xylorccms, und Oporinus ließ sich gelüsten/ desien htnterlasiene alte ^aiuippe zu beurahten. A. 15^ hat er die^mrion eines Kecroris bei der vordersten Tw vial^vchul zu Basel angenoznmen/ aber bald dar- auf wieder verlaUn/ und sich/ aus Einrahtcn I0- Jlinis Occolampnäü, an den ^KeopKrgiium ?3- i"äceI5ulN gehalten/ desien (^oUeAlÄ ^eäic-ä er fre- ciuenliret/ und bei Zwei Jahresein (Zomel^icuswor'' den. Oporinus muste des Nachts/ wenn l^eo- pKi wol bezechet war / aufstehen und schrei ben; so daß die ineiften Bücher/ welche man von dein pmacelto hat / von dess-n Hand geschrieben sind. Als hierauf ^Keopw^ttus nach Elsaß ent weichen muste/ folgete ihm Oporinus/ und hielte noch andere zwei Jahre bei ihm aus/ in Hoffnung/ dessen ^.rcana, und absonderlich das ^uäanum, womit jener sehr viele Wunder-Curen gerhan/ von ihm zu erlerne,?. Wie er sich aber in seiner Hoff nung betrogen fände / so kehrte er wieder zu semer bösen Sieben/ welche es ihm zeizo eben so bunt ma chele/ als vorher/ so daß er einst/ da er eben zuvor >er allerersten eine Purgcmon eingenommen / zur ?Nitternacht aus dem Hause zu seinen: Vater sich reciiirte. Weil er nun diesen im Schlaf nicht beunruhigen wollen/ so bliebe er auf freier Gassen für der Thür smcn/ und erstarrete fo sehr/ daß er darüber in et> ne tödtliche Krankheit siel/ worvon ihZl drei Pillw len des l^uöani glücklich curirct. Bald hernach U ihln seil: zänkisches Weib die Gefälligkeit / ' wa ^Vt»ti»»» <^>.'V^ VI^i^^ Vi^/ UM welches ihn seine Schwäger gar gebracht. Um diese Zeit hatte (-r/i^eus dic^rorclliONLm^rÄec-äe I^inAU'-ie mit der l^oteüione ^eoloZica VMvech^ selt/ und brachte es bei dem Raht zu Basel dahin/ daß Oporinus all desien vorige Stelle vociret wurde; worauf er zur zweiten Ehe geschritten. Nicht lange hernach kam Trssmus Korei-cx^mus wt> der' nach Basel / da denn beede bey der ersten Un^ terredung einen Grund zu fortwährender Freund schaft geleget. Wie nun Oporinus bei zwei Jahre diese Stelle rühmlichst verwaltet/ und indessen zu Bafel clccrer-rct worden / daß alle l^rofessores, die noch keine;: (n^äuln hätte;:/ solchen in ihrer Zacub tat annehmen sollten/ so dankcte er ab / und fieng an/ in Compagme des Robert'Winters Bücher zu drw cken: welcher aber bald darauffallit wurde/weil sein Ebgemahl eine Staats^Dame aZiren wollte/ und das Haushalten an ein Nagelein hienge. Wollte nun Oporinus die Officin erhalten/ so muste er/ die Schulden zu bezahlen/ ein Capital von 700 Gub den aufnehmen/ und hatte keinen Wehrt daran. War «« WM» Z^WSSWS lT^Z rmc» und etlich anderer berühmter Buchdrucker. War also der Anfang zur Druckerei überaus schlecht. Glachwol nahm er seinen Varer zu sich/ und unterhielt ihn und die Schwestern Zeit Lo- bens. In seiner OffKin hat er die herrlichsten / in> sonderhett viele Geistliche Bücher/ davon in seinem ztmlich starken Verlags ^araloZo nachzusehen/ drucken lassen/ die er meistens ftlbstcn coi-rigi- ret; hiernechst hat er viele startliche Register vw- fertiget / und verschiedene Bücher geschrieben/ deren in großer Anzahl Limlerus in 5>ib1ic>i.K. (-elner. Kois- larclns Iconum Illl n^ 4). 1^. I^an^Ieon ?rol0- ?. III > 421, und andere gedenken. Hierdurch hat er sich m grosse Hochachtung nicht allein bei den Gelchrren gesetzet/ welche es für eine Ehre hielten / ihm ihre Bücher zu äeckciren; som dem auch bei Keyser Ferdinand dem l- und Fried- rieb / Churfürsten zu Pfalz / deren letzterer ihn wegen seiner redlichen l'rvdirat und Arbtttsainkeit nach Heidelberg beruften. Von seinem unermüde- ten Fleiß mag dermalen zeugen^dte Überschrift über der Thür seiner Studier ^smbe/ so er dem ^160 abgeborget hatte/ wie in den j^rinisnis zu er> sehen I (^msqnis es, roZzt re Opoi'inusetlam atczue etiÄM, Mliczuiäelii, ^uocisse velis, perpZucisÄAÄS, äeinäe scrutum sbeas: nili tanc^uam Hercules, ae- fesso ^tl-znte, veneris supooliMrus Numeros: sem- per enim erir, Pioci er tu er ^uotc^uoL Kuc armlerim peäes. Lieber Freund / wer du ftyeft/ es ersuchet dich Gporinus gar inständig / du wollest, wenn du etwas bei ihm zu verrichten Haft/ es kurz machen; und alsdann ohnge- säumt deiner Wege wieder fortgehen : es sey denn/ das; du / als ein anderer Hercules/ den er? müdeten /^rwmem ablösen / und dessen -Last auf deine Schultern nehmen wollest: denn es wird noch allezeit etwas übrig seyn, wormi. du und alle / welche ihre Fnsse hiehcr tragen, sich bcschässtigcn i'önnen. Bei so auN'rordent- licher Emsigkeit wurde er doch lein a.roU'r Cavtta ltst. Ursi^che: er war im Verkaufen nicht gar glücklich/ und ließ sich von andern leicht etwas ab- vresien; darnebst war er allzu gutthatigcn Ge mühtcö/ wie er denn bisweilen bei fünfzig feyren den Gesellen die Kost gegeben : und weil er mey- netc/ alle Leute würden so ehrlich seyn / wie er; so hielte er seine Register nickt allzufieifsig; so daß nach dessen Tode bei 8vOo Thaler illiquide Schul- den sich fanden. Seine zweite Hausfrau / Maria Firma / mit welcher er fönst etliche dreysitg Jahre auf das vergnügteste gelebct/ verstünde sich auch bester darauf/ wie das Geld zu vertändeln / als wie es zu erwerben. Als diese A. 1564 an der Pest qestor- ben war / so Heurahtete er des jungen lo ^erva^i Wittib/ und bekam mit ihr diezweueOfficiN/ und eine gedoppelte Last 1 wurde aber nach 4 Mona' ten abermals ein Wittwer: worauf er des ^on.i- facil ^.mei-dÄcKii Tochter/ Virici Iselini Wittib/ sich antrauen lassen; welche ihm in seinen: Alter/ andesienGeburts-Tagden2^Ienner 1568/ um er nem Sohn/ Namcns Emanucl/ erfreuet. Diese seine letzte Gehülsin lag ihm fo lange in den Ohren, bis er die Buchdruckern verkaufet. Er war Zeit feines Lebens nicht trank gewesen/ aujm daß ihn A. 15 58 der Schlag gerührct. Aber einige Mona d 2 . re Abbildung der allerersten te nach der Geburt seines Sohnes/ überfiel ihn ein starker Catharr und Kopfschmerzen/ davon er bettlägerig wurde/ und endete also sein Leben nach zwanzig Tagen den 6 Julii 1568. Sein Leichnam tst von der Universität in der Haubt Kirche begra ben/ und ihm eine schöne Grabschrtfft gesetzet worden: ^LT^NII^I I0^NNL5. 0?0KMVS ^V?0Q^^?ttVZ VO(i:^V8. 0?Lt(08V8. LI.M^8 llKk(I8. I^^lV^^KI8 vi^vrv^i. HL^W LX. Uli (H0I>lIV(-^ v^ic^o. ^L.i.iei'o ?VL^I<ül8. I.^(^^V^I8. ?k 0^/', O^/o/? e/^/A-f /?^^^f ^e^//>^/^ ^-/'o^. ^^^^/^ ^0/??/^^^ 50^^^/-^, ^///ce ^^-f 0^0^//?/// co/?^^ ^05 Das Zeichen / so ihme Andreas Vesalms / Key, serl. ^leäicus, zu führen angerahten / war gar ominöse. Es war selbiges der Lesbische Poet und I^vricus ^rion auf einem Delphin oder Meer- schwcine. Denn Oporinus ist mehr als einmal unter die wucherischen Räuber / oder räuberische Wucherer / gefallen/ deren unersättlichen Geitz er erfüllen sollen. Hergegen haben sich auch I^ei-wn- 6ri gefunden / welche ihn aus diesem stürmischen Meer zu erretten bedacht waren. Die Fuggerifche Hamtltc hat ihm mehr als einmal aus der Noht geholfen. Carl Villinger/ Baron von Schöna öerg/ Johann Baptista Hainzel/ Georg von Stetten / Baron Johann Georg Baumgartner/ Lazarus Schwend/ Johann Sturm / Ludwig Gremp / und andere / haben durch freiwilligen Vorschuß manch gutes Buch befördern helfen. Und Christoph Wettmofer/ der ihn fein Tage mit keinem Auge gesehen/ streckete ihm auf eine blofe Handfchriffr ivcx) Joachimer Thaler vor. Es ist aber diefes fein Smnbild und Mahlzeichen / wie Jacob Friedrich Retmmann angemerket / fast eben so variabel als fein Glück gewesen. Denn biswei, len stehet es in seinen Schrifften vorne/ bisweilen hinten / bisweilen vorne und hinten zugleich. Bis> weilen stehet der I^ricus auf den: Delphin / bis' weilen kniet / bisweilen reitet er auf demfelben. Jetzo und etlich anderer berühmter Buchdrucker. Jctzo imr er einen Lorbeerkranz un: dem Haubt/ und eine Harfe in beeden Händen : Denn fliegen ihm die blosim und ungebundenen Haare um den Kopf/ und tragt in der linken Hand eine Geige/ und in der rechten einen Fiedel-Boqen. Hie stehet einmal sonst nichts als das blosse Bildnis. Denn laM er sich wieder sehen mit einem Zettel über dem Haubt/ auf welchem der Name ^rwn geschrieben ist. Und zuweilen ist er rund umher mit eitel Schrissten umschlossen/ da zur Rechten diese Wor- te sich antreffen lassen : Invia virrmi nulia clr. via. Zur Linken aber dieses Lemma in unsere Augen fallet: ?ara viam invenicm. Welches sich beides gar wol auf seinen Zustand schicket. Man findet auch Bücher / wo diefes Zeichen gantzlich wegge» lassen ist. I^M^^ V5 5 irWU^NVS Robertus Stephanus, ein Pariser von Geburt, der vortrefflichste unter allen Buchdru^ ckern/ die jemaln gelebet/ oder noch leben werden: hatte einen Buchdrucker/ Namens Heinrich/ zum Vater/ und bekam Simon Colinaum/ einen gleiche fals berühmten Buchdrucker zum Stieft Vater; fienge in seinen jüngern Jahren eine eigene Dru^ ckerci an / und verfertigte eine neue Version der Hebräischen Bibel mit grossem Fleiß. Er ward ein Eidam ^oäoci ^lcenlii. Um das Jahr I5Z9 ward er des ^Königs ?rancifci I. Buchdru^ cker der Hebräische und Lateinischen Sprachen / und eäirete nicht allein viele Hebräische / Gricchifche und Lateinische Bücher / welche alle in sonderbaren d z Estim __ Abbildung t Estim sind; sondern schriebe auch sechsten vieles Gutes/ so daß ^Kusnus von thm urtheilet/ es sey ihin nicht allein Frankreich/ sondern die ganze Cbri stenheit mehr Dank zu erstatten schuldig/ als das Vaterland jemaln einem tapfcrn Helden/der des Lan des Granzen erweitert/ schuldig gewesen. Es lst ihm lnit ztmlichen Ul^dank belohnet worden. Denn als er die schöne Hebräische Bibel/ (so siebenmal aus- geleget worden/) mit einigen kurzen Anmerkungen erläutert / heraus gegeben/ bekam er die Sorbonne/ oder Theologische Facultat zu Paris / darüber in die Haare/ mit welcher er länger als 20 Jahre zu streiten hatte/ und endlich sein Vaterland darüber meiden muste: welches schwerlich A. 1547 / wie einige vorgeben/ geschehen seyn tan/ weil Bücher aufzmvetsen sind / die erA. 1551 zu Paris gedru- cket. (so geschiehet auch dein ehrlichen Mann sehr ungütig/ daß er die suncsU2M se MÄZisriZuille, ^uam cum ^sriliis ultul^retur; ZLr sey memaln so sehr erstarret / als da er zu Paris verbrannt worden : denn er reisete damals über die Schweitzerische Ab pen Gebürge. Das Zeichen der SrepKsnorum war ein fruchtbarer Oelbaum / davon einige abgebro^ chene Zweige herab gefallen/ und andere dagegen hinein gepfropfet sind. Unter demselben stehet ein Mann/ cnva der Apostel Paulus. DieBeischrisst ist: I>I()1i clllium f-zxere. Bisweilen.' I^oli iütum sspere, seä rime. Womit er gezielet aus das XI. Cavitel der Epistel an die Römer / v. 16-20. Von dessen Bedeutung ist bei dem ^lmewveen naa> zulesen / p- 7 l'<^. Der alte Koderrus war so acew rat/ daß er einen jeden Bogen/ wenn er schon auf das fleißigste corrigiret war/ dennoch an etlichen Orlen zu Paris öffentlich ansiHlug/ und demjenv gen / der einen Druckfehler anzeigen könnte/ eine gute Belohnung zu geben versprach: in welchem Fleiß es ihm hernach Christoph Plantin zu And werpen nachgethan» Mi- > und etlich anderer berühmter Buchdrucker. CHI!.I5^0?A0KV^ ^I^^^ri^V5 ///-^7// , ^?^////^>' p ^ Khristophorus Plantinus/ Volt Tours/ der Haubt-Stadt der Landschaft ^ouraine, (so zu dem Gouvernement Orleans gehöret/) gebürtig/ hatte ftine Ossicin zu Antwerpen / allwoer/ nebst deme/ daß er die gelehrtesten Leute zu (^rrecro- ridus hatte/ selbsten alle Bogen reviäirtt/( wiewol ihm andere Schuld geben/ er habe nicht einmal die Lateinische Sprache verstanden/) und alsdann erst vor seiner Thür öffentlich aufhiengc/ mit Verspre^ chung guter Belohnung / wer noch einen Fehler weisen wurde. Hierdurch hat er sich die Ehre er- worben/ daß er vom König I^ilippo II. am allerer- sten mit dem Titul ^rckiy^vArÄpni oder tvpOZrApni rezii begnadiget wurde/ undausdesien Kosten A. 157» die Kiblja?0l7AlottÄ in 8 ^c>mis druckete. Er hatte 12 Pressen/ und kunte znehr als los Sprachen drucken/ daß also Hubert Gol- zius seine Buchdruckerei als das achte Wunderwerk der Welt gepriesen, (seine älteste Tochter gab er dem ?rÄncjfc0l<2pKe1enAi0, welcher bei ihme ^or- recror war. Wegen der Kriegs Troublen begab er sich mit einem Theil seiner Druckerei nach Lei- den; und ^ÄpKelenUus fuhrete m dessen Abwefew- heit das Werk zu Antwerpen fort. Nachgehcnds kam er wieder zurück; und l daß dlestr gelehrte Mann aus Ungarn/ allwo er sich dazumal aufgehalten/ A. 1471 sich nach Nürnberg gewendet / in der Absicht / eine ei gene Druckerei allda aufzurichten/ damit er fowol seine verfertigte Schritten / als anderer gelehrter Manner Opera, der Welt desto bequemer bekannt machen könnte, ^vo war auch fein Vorsatz/ die Kunst zu verbessern; worinnen ihm aber viele Himerntsse gemachet worden/ und muste er sich fo lange mit fremden Buchdruckereien / fo gut dieselbe dazumal bestellet waren/ behelfen/ bis Bern, hard walchsr sich erboten., die Unkosten/ wie zu andern dessen Erfindungen/ also auch ^ur Buch' druckerei vorzuschießen/ da er denn ?eurdZLmi l'l^eoricam novam, er ^Vlanilii ^lrronomica ; in gleichen fein Kalenäciriurn nov>.im, und die l-pkc- meriäes, zu erst heraus gedrucket. Ob nun wol diefe Erzehlung dein Kamo darinnen widerspricht/ daß er der erste Erfinder sey; übrigens auch soviel zu Tage leget / daß schon vor des Keziomomani Zeiten allhier Druckereien angerichtet gewesen: fo bleibet doch demselben/ und mir ihm dieser Stadt der Ruhm/ daß er in Nürnberg mobilem c^i^n- äam perKcienciae arrii; r/po^r^pkicae rarionem er- dacht habe. Ob er aber dieselbe zu Stande gerich- tet/ daran sollten mich fast irremachen die W^ec, welche lo. 8cKonerus in der Dc6i(.Arioli ü6 gm^I-!u- murn 8er»Ätorum oräinem civiraris I^oricze, zu des lo. Ke^iomontani libro äe l'riLNj-uIis, von Ioh. Petrejo A. 15z; m toi. gedruckt / folgender in^cn schreibet: Optanäum certe,urciuia1Iurender^e per ?riäericurn Oeulsner. ^.nno äomini ^liNelimo ^uZärmzenrelimc) leptug- Zelimo tercio. I^zus 6eo clarientillimc). EineMNUN von diesen dreien/ oder allen dreien zugleich/ wird der erste Rang unter den Nürnbcrgischen Buch- druckern/ von Alters wegen zu geben seyn. Was Friedrich Creußner belanget/ sohatJo Hann Neudorfer/Burger und Rechenmeister allhler/ welcher auf Verlangen Georg Römer des Aeltcrn/ eine kurze Verzeichnis von den vornehmen Kunst- lern und Werkicuten/ so innerhalb hundert Iah ren hicsclbst gewohnet/ A. 1546 zusammen gecra gen/ besagten Friz Creußner ausdrücklich den ersten Buchdrucker genennet: dessen Zeugnis in diesem Stuck um desto weniger zu verachten / weil Creußner A. 149z annoch Bücher gedrucket; New dorfer aber/ als er seine Verzeichnis gemachet/ schon 50 Jahre alt/ mithin proximus Mi aevo war. Von Heinrich Nefer habe zwar keine weitere Nachricht einziehen können: es lasset sich aber/weil er von Maynz gewesen/ sast an den Fingern abzehlcn/ daß er sich nach Eroberung seiner Varep-Stadt Hieher nach Nürnberg gewendet / und die erste Drucke rei anrichten helfen: weil es ihm nun an Mitteln/ die er zu Mavnz in der Plünderung verlohren/ wird gcschlet haben/ so hat er den Verlag nicht be streiten/folglich nicht aufkommen können; undmac es/ allem Ansehen nach / wol seyn/ daß Keser de- erste Künstler allhier gewesen. Vorbelobter ^ir wire p. Z l,und IOI. nennet ihn lavier, wenn er schrei bet.' ^auäem merere coeperum celedres rvxoAra- Mt?I?U> ckern in Nurnberq. pl^i ^. 147z, ^onbei ^ae: t^e^ericu^^reutner, lo- 'aannes Lenlenscbmiä äe ^1 ^ et ?Iemicu^ Knier k^lOAunrinus: Ich finde aber um diese Zeit tcmcn Koler allhier / sondern den Heinrich Keser: wie- wol mir auch bis jctzo/ ausser obigem/ kein ande- res Buch zu Händen gekommen / darinnen dessen Namen angezeichnet wäre. Von dem Johann Senfenschmid sind sowol in allhiesiger KidliorKeLZ publica, als in andern Prt- vatMbliothecken/ viele Opera vorhanden: und er- siehet man aus des l'Komae /^UM!M5 (^.loällbe- ricis, daß Andreas Frtßner / von welchem bald ein mehreres soll gesaget werden/ auf eine Zeitlang die Stelle eines Lorrecwris bey ihmc vertreten. Der Schluß gedachten Operi? lautet also: Neari ^Ko- me ^c^uinatis (^uocllidetica äuoäecim expliciunr teliciter per IoÄNnem8ensensedmi6 urdisKlurmder- Ze civem inäuliriosum impressnrie artis MÄ^ittrum et ^näresm kriiner äe Lunüäel imprirnenävrum lidrorum correctvrem snnc» a nativirare Oomini ^ld^e^XXIIIl ciecimo seprimo Lslenäas IVlaji. Diese drei also mögen sich mit einander um den Vorrang vergleichen: welchen ihnen Anton Kobw- ger nicht ferner strittig zu machen begehret/ ob er wol fönst insgemein für den ältesten Buchdrucker allhier gehalten wird. Welches fo weit wahr ist/ so ferne dessen Name auf altern Büchern/ nemlich A. 1/1.72 auf dem Buch des ^momm 6e Vn-rundus. vor den drei obigen anzutreffen. Woraus aber/ meines Erachtens/ noch keine sichere rancx^cicien- äi in diesem Rangstreit zu nehmen ist. Sonsten soll ich hierbei nicht unerinncrt lassen/ was masen e 2 ein VWWMW»» simnn __ Summaris c! ein gewisser Annalist sich in dem Jahre verflossen/ wenn er aä 2.1399 schreibet/ dieser Antont Kobern ger habe die Kunst der Druckerei um das Jahr 148c) in Nürnberg angerichtet; sintemal er von , 472 bis 1480 schon viele wichtige Opera in die Welt geschtcket. Und eben dieses bringet ihm Eh - re genug / indem er der obbesagten guten Leute Fleiß und Namen durch seinen grossen Ruhm/ den er nach der Zeit sich erworben/ grossen i Heils ver- dunkelt. Da jene/ absonderlich Kescr und Creuß. ner/ die erste Hand an das Werk gclegct; so war er etwa der erste Drucker »Hfrr/ welcher das Geld zum Verlag reichlich vorgeschossen. Es verdienet der Fleiß dieses Mannes billig/ daß man desien Le ben cm wenig untersuche, Die Koberger oder Koburqer sind / nach dem Be richt Conrad Hallers/ ein altes crbares Geschlecht/ welches bereits in der Mitte des vierzebenoen Saeculi allhier in guten: Ansehen gestanden / und sich mit unterschiedlichen vornehmen Geschlechten befreundet. Rüdiger Koberger, ein Genannter des Gröslern Rahts, starb Ä. i z 57. Heinrich Ko^ bcrger/des Antonii Großvater/lstA. 1428 Genannt ter des Grösscrn Rahts worden; und hinterließ ei nen (vohn gleiches Namens/ der mit Agnes oder Anna Glockengiesserin/ diesen. Anton Koburger er zielet. Anron nahm A. 1470 zur Ehe Ursula/ Bruno Ingram Tochter/ mit deren er 7 oder 8 Kinderei zeuget. Nachdem dieselbe A. ? 491 an: Tage ^suri- w Todes verfahren; ließ er sich Margarethen Gab» rtclHolzschuers/ A.1492 (21.149z) den28Augw 5 Nachricht _ ?ti amrauen / welche ihm 16 oder 17 Kinder gebol^ ren: daß er also zusammen von beiden Weibern 2Z oder 2 5 (denn die ^onumema variiren/) Kinder hatte / welche alle / so viel deren die mannbaren Jahre erreichet/ wol versorget / auchtheilszu EH» ren Aemtern gezogen worden. Melchior ZXobur- ger ward Schöpsam Bauern Gericht A. 15zi/ und auf desien A. 1540 erfolgtes Absterben/ fucceäirte llnn sein Bruder Balthasar / welcher bis 1544 gelebet. Es ward sonst Amoni Koburger A. 1488 zu einem Genannten des Grössern Rahcs erwehlet/ wohnete bei ^. Gilqenhof/ und starb A. 15 iz/ Montags nach S. Michels Tag. Welch ein angesehener Mann dieser Anton / nicht nur in seinem Vaterland/ sondern auch aus serhalb demselben müsse gewesen seyn/ ist aus vie» len ZeugniNn klarlich abzunehmen / davon ich nur etliche anfuhren will. Vorgemeldter Johann lTleudorfer leget von ihm em stattliches Zeugnis ab / welches fast Üs6cm Verdis in obangezogcner Histor. Nachricht p 270 gleichsals zu lesen / mit folgenden Worten: koberger hatte täglich mit 24 pressen zu drucken; darzu hielt er über die Ivo Gesellen, die waren meiftentheils Setzer, Comportisten / Buchbinder / c^onecrores, DrU' ckcr / pofselirer, Illuminiften. Diese alle verkostete er an andern Grtcn. Sie hatten eine gewisse Stunde / von und zu der Arbeit zu gehen ; ließ keinen ohn den andern in das Haus/ sondern mußten einer des andern vor der Hausthür warten. Er hatte derhalben einen gewal, von den Buchdruckern in Nürnberg» gewaltig n Handel mit Büchern, und eine sonderliche Druckerei in Frankreich, lnemlichzu Lyon/) da er denn viel schöner grosser Werke in beeden Reckten drucken ließ. Überkam also eine ftatthaffce Burgers^ahrung und viel Nindcr, die wurden hernach unter die Geschlechts auege- he^rahtet. Auch hatte er an fremden Orten. sn- ne l^acrore? in namhassten Städten der Christenheit/ 16 offene Cram und Gewölber, da ein jedes (wie leichtlich zu gedenken) mit mancherlei grosser Meng Bücher ftaffiret muß gewesen seyn. Dieses seines grossen Handels Verwaltung hatte er in ein eigen Buch gebracht, das war dermasen mit seinem ciebiro und creäiro künstlich getheilet nnd geordnet, daß er jederzeit und sonderlich in Einkaufen der Meß, wußte, was ihm an allen Orten abgieng, oder welcher Bücher er zu viel hatte, dieselbe an andere gelegene Orte wieder senden kunte; welche Buchhalters Ordnung noch vielen grossen Buchführern dieser Zeit nicht offenbaret ist. Weil in dieser Stelle gedacht wird, daß er un ter andern feine dorrecwres gehalten, fo erinnere hierbei/ daß ich deren zween mit Namen benennet gefunden, nemltch Iohann Amerbach, so hernach ein angesehener Buchdrucker zu Bafel worden : und Friedrich pistorius: von welchem Joh. Eon rad Zeltner in Omuria Lorrectorum in t^pvZra- pkiis eruäirorum, p. 424 handelt. Der euriofe Dechant zu Münster, Bernhard von Mallinkrot/ hat in feiner visserrarion äc vrtn er prOA^Mi srtis r> pQArcin^ic^c:, ,lnn ein gar be' fondcres Lob beigeleget, wenn er ihn rvrius (!er- » Mciniae r^poArzpKorum er diklinpolarum pr^eci- » nuum nennet. Seine Worte p. ^,7 lauten also ii'erZcs 36 relic^UÄS (-ermani^e lirde.?, e cinibusr^orinderN celedre et felixomnium, ciuot^uorun^uamKnmÄ- nc> ingenic) eKcrae lunr, srtinm äomiciiinm, snd inirium Lrarim NZscenris r^pQArQpKiÄe, rinc eri-un novÄ lsnäe eminere lruänir. lnter relicinvs enim, c^ni inidi iä arriNeii exercuerint, ^.nronius Kodur- Zer facile prim38 tenuir, c^ui aevo fuo non illius moäo urdis, u:ärOtiu5(Zermuni!ier^pciAiv.pdc)rum 1 er bidliopciwrurn,, c^uanrnm renerio, praccipuus fnit, c^uoä plurima etinliAnili ipsoimprelllieräi- nir^cra voluminÄ lidnnäe resr^ntnr, eujus ^cneris sunr I^atinÄ Kidlia, m3Znum LKronicon k^arrm-cM- ni 8cKeäe1ii, 8umma hisroricins 8. /mronini tomis rribus, 8pecuw vmnia Vincentü Kelovacenlis in- Zenribus Voluminibns excnsA, aÜÄ^ue feie innu- merg. ?Ier2c^ue tsmen, czuae mini vifere conri- Zit, Antonius wc anticiuc) illo ruäiori t^po cxcu- Zir, non niii sero aämoäum zämillis polirivribus illis, quos alocoinvenNOnis ^»c/o/illosolim c!icrv8 esse en^racreres, lupra rnernini. i^uic lociocus Kaciius inscriplir 1'oliriani an'^que illultiium viro- rum epilrolas, eäiras 3nnc> 1499, czui iilum vvesr Livcni virumcsne intezerrirnum , omniumcjue lire- rsri^m rem exercentmm l^uä^rissimum. Es hat belobter ^ick. ^lmtraire in leinen ^nn^. l'xpOAr. p. 79, allwo er die letzten Worte des MMntrots citirec, auch einen Auszug aus gedachter Deöica- rion mitgetheilet. Weil ich nun des l^inranl S e Z Opern, Summarische Nachricht Opera, welche Lzäius A. 1519 zu Parts in toüo zusammen gedrucket/ bei Händen habe/ so will ich daraus die ganze Epistel hteher wiederholen/ web ches dem geneigten Leser nicht unangenehm seyn wird / weil darinnen unterschiedene andere Dinge vorkommen / so in der lMoris literaria angemer^ ket zu werden verdienen: Ioäocu8 ^sccnliu8? Antonie» doder. tzer I>IurmberAens! civi, viroczne inteZerri- mo, 3tquc literariam rem Aerentium lauä^ tiüimo. Lalutem. 8i Marcus k^3diu8 ()uintilj3NU3, xrietorum facile cil- 1iAcntilI!mu3, M3Ait3tionibu3 l'riprionis dibliopo- ^e unum forte atque alterum , certe (ut ex ejus temvoris penuria conjicere possum) p3ucu!o8 36^- moaum libros venäitami«, ()r3tori33 Inkritutione5 süss eäcn638 ceniuit: czuoci ejus (utrcor) oper3 3tc^ue accur3tione et 5u3 scripta spergret, et alio- rum viäerct, ab inviäo mort3Üt3ti8 äente recipien- 62 : operae pretiuin 3c rem czuiäcm ^iAniü^M3M fseturuZ viäeor, u pr3elt3Nti sc ferme increäidili muItipIic3näorum per ca!coAr3pKo8 lidrorum, et suctorum pscne innumer3ki!ium 3eternit3ti con- secranäorum äextim3e fclicitati tuse, ^.ntoni sti3- vim'me, septem et triZint3 primarise literaturse procerum epirtol38, et nuncupem et 6icem. (Quantum enim prselaZire 6atur, nikil 3ut viven- tium auridus, yut ciefnnctorum M3nidu3, ve! Ars- rius, vel jucunäiu8 increpiturum elr, 3ciIIulrri8N33 epiltc>l35, yuidus mutuo denekcio 3mori8^uc telri- monio mcomp3r3diIe8 illi viri inter le concertave- » runt, s^d tu3e ri6ei clvpco, nominisc^ue praeiiciic», D 36 cxtremos dominum jamjum perventur38 esse. 8ic^uiäem cum Ü3 lidrariorum facile princcp3. er I inter K^cle8 atyue nonelro3 mercatore8 non infe- ö riori loco politu3, ninil princip3tu tuo äiAN!U8 cen- » seam. c^uam K08 t3Nto3 ncro38 in re^3le8 ilro3 t^3- s 1amc>8, c»mni8 Konelt3tis 3c prodit3ti8 nimirum pc^ netrali3, beniZnistzme luscipere. Ii.lt enim (utdü--- ceroni in lecunäc» OtNciorum visum elt) vsläe 6e- corum, p3tere 6omo3 dominum illultrium illu- ltridu8 Kofpitibu3. ()U3M c^uiäem rem te factu- rum vel ex ea re contiäo, c^uoä 1iter3to3 omne3 et coÜ8 et tove3, perviAilemcsue curam 36 dono8co- äices vere, tene, et iine menäi3 imprimcn6o8 36- nibe3. c^uAM rem pruäentMme (ut captera so1c8) ^laZiltrum Io3nnem ^.merdackium, (V0N D welchem ^3itt3ircp^ 14O seq. Weitläuftiger nachzule^ ftN/) in6es3tiA3di1i virum MZentia, etsolertilums s vitiorum expun^enäorum peritia, te 6eIeZisse 3cci^- ^ pio. <^uiu8 c^uiäem viri 11 omne8 iimile3 essemus, 8 nec 3IÜ invent3 noltr3 ("I"eutonic3 6ico) occupa^- rent, Ionzc pluri'3 3pu61iter3t08 d3deremur. I1Iiu3 > 3utem Zr3ti3, yui3 et no3 e)U8äem, licet lonZo in- terv3l1o, et mir3tore3 et imit3tore3 5umu8, danc opellam eo 1udentiu8 su8cepimu8, quoä et ipfe (^m 3u6io) soIe3tme38 esse3Üciuiä pM3re NUA38, ettus ! in.omne8 mort3le8 c!ementi3 , nonminimo K3äi3-. s ! num nomen pcnäere. dujn8 rei cum stäelisiimj I neMti3tore8 tui, czuo8 Kic s3cpe convenio, Mm vero pr3evener3n6um yc plane c3cielre prseli-, ! äium, vereine nect3reum 6ecu8 noltrum, Dominus ! loan- Z von den Buchdruckern in Nürnberg. loannesIrittemius, 8pannemenliumpraesesacad- das ^izniilimus, certillimam addinc (Ii rite recolo) triennium, midi liZniricationem fecit. De cujus czuiäem viri praettantia, cum nt literatOrllm iNter 'I'eutonas dauä cludie specimen, dis Nos intercluli anAultiis, utcleLartdaAine8alluttiUSj satius äuxeri- mus tacere. Laeterum ne in dujus operis ex- punctione sciolus c^uispiam vigilias sc lucudra- tiones noltras invertat, vitioc^ueäet^ <^uoä«^/^o> ^/e/^o, ///e^M, conjunctionem, o^e- /?o^o/i/ec?'», l'^///«^, Iatali Ldriltiano lvl LL^L XLlX. Und damitman nicht mcynen möge/ Nacliushabe dem Koburger nur allein ans einer blofen Schwei chelei in taciem so vortref^ichc Lobspruche beigele gtt; so wiederholet und bestätiget er solche nach des sen Tod / wenn er A. 1518 in der Veclicanon aller Operum?olitiani, M I^uäovicum Kutaeum, 8up- Metectum divileM, a civilidus viäelicet juäiciis locum K.eAiuM in inclvto ?ariliorum triduirali te- nentem^ schreibet/ daß er eine neue Oeäicatic.nma- che/ nc>n ^uali noc aut male locaripraeconii poeni- tere fe liAniKcet, und darauf den Kobergcr splen- lliäum l>lurmdergenlem civcm nennet. Ferner so hat ^l. Vrdanus ^otrofreäusSiderus, ^rcdiäiacc.nus zu Schneebcrg/ in seiner Lommen- tstic-ne 6e Illultribus ^lemannis p. 111 ihm das Lob Mortalium inteZerrimi beigeleget / wenn er 6e eäi' rione Virae lelu Lnrilti^ so Huäc>lpKus ^leman- ttus Lartnufianus, ittsgeMetN ^Uäolpnus äe 8axc>- nia oder 8axc> genannt / geschrieben / und Anton Koburger A. 148z gedrucket / also urchellet: 16 «^uc-ä prode nc-verst Antonius (^odurzerus, t/po- ^rapdus I^oriderAeNfis, mortalium inte^errimus, c^ui pottc^uam tvpis exscriplisset, 26 Deum con- versus ait: (Gratias et merito aM Oeo altiMmo, yuoä vitam 1^8 V LttKI8^l ejusque uni^e- niti Klii noc anno perfeci in lacodi prot'elto ^. lvILLd^XXXlll. (aäcl. ^itt^ire p. 170) Es ist eben dieses Leben JEsu Christi auch bereits A. 1478. allhier gedrucket worden/ wieIoh.^au Summarische Nachricht bert m ^ppenäicc tMoriae KidliorK. I^or^ p. 1^4 angclnerker. Es bestärken dieses eloZmm die vel> fchtcdene eäitivnes der Bibel/ deren mir 7 Latein Nische/ vonA. 1476/ 1477/ 1478/ 1479/ 1480/ 1482 und 1512 / welche letztere ^uZäum auf des fen Kosten gedruckt sind/ und eine Teutsche be» kannt worden. Die Teutsche auf groß Regal Papier gedrucket/ hatte dieses final: Diß durchleuchtigift Wert? der ganyen Heyligen Geschrisst. genannt dy Äioe! für all andern vorgetrucket teutschBib» len. lauterer/ clarer/ und warer nach rechter ge> meyner teutsch. mit hohen» und grossem Vleiß. gegen dem Lateymschen nxt gerechtuertigt. un- Verschidlich punctirt. mit Vberschrifften bey dem mepsten teyl der Capitel und Psalm, ihren inhalt vnd vrsach. anzaygende. vn mit schönen siguren dy Hyftorien bedeutende, hat hie einende. Gedruckt durch Anthonium Ixoburger in der löblichen Rey- feriichen Reychstat ^lürenberg. Z^lach der geburt Crifti des geseyes der genaden. Vierzehenhundert vnd ill dein drey vnd achtzigsten jar. am montag nach Inuocauit. Dm wellich volbringung. sey lob. glori vnd ere. der hohen Heyligen dryucütig keit. un eynigem wesen. dem Vater vn dein sun vnnd oem heyligen Geyft. der da lebt vnnd regi- ret Gott ewigt'lich. amen. Es ist fast zu vermuhten / daß / da A. 1477/ tillhier die Teutsche Bibel ohne Benennung des Druckers schon einmal / und nachhero wiederum A. 14yd) ausgeleget worden/ solche ebener mazen aus des Kobergers Osslcin gekommen. ß berger beibringen können. Von dessen einem Sohn/ ^ Stamms Antozt / noch dieses anzufügen / daß er ^ A. 1521 zu Lyon/ allwo obverstandener mastn der ^ 5^oberger eine Druckeret hielte/ durch Anton La^on eine andere Lateinische Bibel in 5oii0 mit Concor I danzen ex viZimi libris lolenki auflegen lasten. Jngleichen triebe auch Hanns Koberger / ein Sohn Sebaldi/ (so ein leiblicher Bruder des altern Antoni/) und der Margaretha Planckensteinertn/ starken Handel mit gedruckten Büchern in alle Kay» serliche Königreiche und Erblande. Er hatte Anna/ ! Heinrich Bottens / und Margaretha / Heinrich Maurls Töchter zur Ehe/ wohnhaft vor den Pw ! digern/ und starb den 1 Merz 154z. - Von dieser schönen Familie ist niemand mehr ! im Leben. Georg Koberger/ Amtmann im Zoll, hauß/ starb den 28 Decembr. 1628/ und hinterließ ! von zweien Weibern keine mannliche Erben / son» ! dern nur einen Bruder/ Namens Hans/ welcher » lediges Standes der letzte seines Namens und z Stammen gestorben. Nachdem ich also kürzlich den Anfang der Drw Z ckerei in Nürnberg untersuchet/ und fast mehr als s zu weitlauftiq von dem Koberger gehandelt habe; z so sollte ich nun von den nachfolgenden Buchdrm I ckcrn gletchfals ein und das andere umständlicher I inelden. Welches, um die vorgeseme Gränzen » nicht gar zu weit zu überschreiten / tch bet etM» I gen zwar thun/ und auch ihre 8^mbc>la anführen; Z vel den andern aber nur allem die Jahre anfügen 1 werde/ 8 von den Buchdruckern in Nürnberg. werde/ in welchen ich etwa gefunden/ daß sie Bü cher gedruckt/ oder gelebet haben. Insonderheit ist von Andreas Frisnee / vott dem oben gesaget worden/ daß er bei Johann Sew' senschmtd das Amt eines (^01 recwris verwaltet/ und Mit ihme A. 1478 dett^riomÄmaKemois äelmits- risne LKrilt! gedrucket, noch serner zu wisien/ daß er allhier zu Nürnberg eine eigene Druckerei angestellet. Dieses kan nicht allein aus denjenigen Büchern/ so mit dessen Namen bezeichnet annoch m finden / bewiesen werden; sondern auch aus lOQNnis (-eorzii ?ertlcnii Originnm Konliäelien- üum?Ärr. II 24, allwo er p. ZO5 seqq. vondesien Leben und Testament nach der Lange handelt; wor aus zu unserm Vorhabe;? folgendes anzumerken dienlich seyn wird. Er war ein Sohn Johann Frtsner des jüngertt/ eines Rahtherrns zu Wom siedel/ und hat in Leipzig studiret / allwo in dem Prediger »Convent dessen Befreundee Erasmus Frisier gleichfalls gelebet/ welcher/ ob er nur 27 Jahre alt worden/ jedoch viele Scripts verfertiget/ wie solche ein -^uctor ^nc>n^musgl02cn.Ic). Ivl^äe- ro enicus IN (^enturia 8criptorum inliLNiuM, qui in celederrimis, prZesertim jliplienli, ^ittendei'Aenli et k'rancosl.iräÄNa a6 Oäer^m ^.cLäemiis ^ 3 funäa- rione ipssrum, usqne 26 annum LKriltl 1515 Ko- rueruric, n. g5 erzehlet» Als er von A. 1474 bis 1478/ wie man aus dessen Hieselbst gedruckten Bw chern abnehmen kan/ in Nürnberg lebete/ war er ^lgtzilier ^rtium; worauf er nach Leipzig/ als 8. ^neoloAme Professor kam/ und allda bei der Uni versitat rvector I^ÄZniKcus wurde. Er ließ seine Ossicin dahin transvorttren. Reisere von darnach Rom/ und wurde von dem Pabstlulio 11 als p3e et 8eciis ^vostvliege Primarius oräin^rius er wehlet. In seinem A. 15O4 zu Rom errichteten Testament hat er ein schönes Legat nach AZonsiedel gestissret/ desien Abnutzung die Deszendenten der Frisnertschen und Pachelbltschen Hammen/ so sich dem Studiren widtnen/ annoch gemessen. In dem- selbigen legirete er zur Bibliothee in Wonsiedcl/unter I aNdernBÜcherN/ ^ittoriam ^omd^r^ie^m, perle I irnprellZm ^urnderAÄe; meldet auch / daß er den I doäicem lultinisneum hicselbst gcdrucket. Seine! Druckerei vermachte er dem Prediger^Convent in I Leipzig: Item cspsam meam ferream, et pz elso- rium, cum vmnious dis inltrumenris, et^Iiisrequi- litis 36 imprimencZum lidros, et viginti Kvrcnorum Mettenlium, et meliOl-eMMenssm, qugmkadcnt in 8rud-i ?rioris, leZo LottVeNtui ^i-Ztrum przecli- catornm in I^ip^icZ<, ut lDeUm ptvmeexorcnt, et speciaiiter quaruor Kotenvrum pro refectivne spe- ciali fr^trum, ev äie, quo exequias oro me fece- rint. Dem Frißner ist beizusetzen ein fast unbekatM ter Buchdrucker/ Namens Adam / von welchem ^laittÄire p. 79 setzet/ daß er zu Amberg gcbohren/ und um das Jahr 1472 berühmt worden; olM wissend wo er seine Druckerei gehabt. Ich kan aus einem Tractatlein in quart, so ohne Jahrzahl S nur anderthalb Bogen groß/ abdrucket tst/ unter I dem TitUl: von d m Wremer Christi, was er I flutcs zu verkausscn/ erweisen/ daß er allhier zu l Nürnberg seine Ossicin gehabt habe/ wo er nebst z _f _seinem I ^ stimm Namen auch dm Ort/ nemltch Dürnberg/ am Ende daraufgehet. Also finden sich in Büchern von A. 1480. 148 l Conrad Lcontoriuo. v)6. ^lam- tairep. 147, i6c>. 1481. 1482 Conrad Zeninger. 1489 Georg Fluchs oder Gtuchs von Sul> bach. ^l^ittaire p. 175 setzet einen/ Namens Georg Stuchs von Sulzbach/ in das Jahr 1484./ und ich finde eben diesen Georg Stuchs auch im Jahr 1508. 1491--140.4 Caspar Hochfelder/ welchen IVlaittan-e ^ochfeoer nennet/p zoi- ZO7/imd? Z24/ Ich habe weder vom Fluchs noch vom Hochfelder letto ein Buch bei Händen / daß ich entfcheiden tonn te / ob llnd wo gefehlct worden; dahero solches am dern zu beurtheilen überlasieil / und mich vergnügen muß/ es angezeigt zu haben. 149z Hanno Mair. 150^-1523 Hieronymus Hölze!/ undI5z6fin det sich Hieronymus Formschneider / welche beede ick für einen halte. Auf diese Muhrmassung hat mich obbelobter Johann Neudorfer verleitet/ wenn er unrer dem Timl von den Formschneidcrn also ge- schrieben I Als Johann Srabius Neyser Maxi miliano I. allhie die grosse Ehrenpforten und an ders machen ließ/ war Jeronymus N. unter an dern Formschneidern in allen Sachen zu solchem VVerk der geschickteste/ sonderlich war vor ihm keiner gewest / der die Schriss-cen so schön rein und corrcct in Holz neschnittc,'» hatte/ darzu Johann Neudorfer , Rechenmeister a!N)ie / die e Nachricht ___ö prob von Fractur- Schriffren machte ; dieses k de schnitt er gar sauber nach in Holz / und dar- z nach in stählcne Punzen, und veränderte diese!, ß oige Scbriffc in mancherlei Groß ; wie dann I Rcys. Maj. auch zuvor durch den Schönspcrger S eine Fractur machen / un.d davmit seinen Teuer- N dank drucken ließ/ welche prob denn Herr Dicentz Rockner / Neys. Hof^eci-etarius gema> chet/ welche- obgedachter Neudorfer gesehen/ darbei Ihr. Ixays. Maj. mit eigner Hand darum tcr die Worte: 1 e veum Wuägmi.i3, schrieb. Ich achte / diese seine Schrifft soll auch noch Heu, tig Tays wo! darneben stehen. Sr hatte eine i eigene Druckerei / und ist in Eiftnschneiden zu ! der Münz auch sehr geschickt und berühmt ne- wesen. Jedermann sicher daraus/ daß der Na z me seiner Kunst / darinnen er als ein geschickter ß Meister excclüret / dessen Zunamen verdunkelt; ß so daß er endlich / dem Ansehen nach / sich selbst Hie- V ronymus ^ormschneider mag geschrieben haben. Z Jedoch dieses brauchet einer weitern Untersuchung/ Z darzu ich dermaln / wegen Enge der Zeit und des s Raums nicht gelangen kan. Dazumal war die Z Mode mit den emblematiftbcn Zeichen in Tcutfth'- ß land noch nicht aufgekommen; dahero ich von Hob Z zeln/ oder andern vor ihm/ eines gesehen zu h^ ben / mich nicht erinnere. So hat auch der! fleisitge Nürnbergische ^-ieäicus, Michael Rotem beck/ in seinen A. 1610 gesammleten/ und noch in iVILto liegenden L.mb1em3ridus, (juibus Utuntur r^pOAl^pdi w (-ermann, et Lallia, in fronte Iidioiuin suorum, die er aus den besten alten und ^_ neuen von den Buchdruckern in Nürnberg. neuen Poeten mit etlichen Versen erläutert/ von ihm keines angezeichnet. 1512 losnneZ ^e/lIendurAlus83cei'ä0s, oder Johann LVeissenburger Priester. 1515--15Z0 Johann Sruchs. 1515-1532 Friedrich peypus/ hatte seine Ossicin unter dem Haus von Plaben. In den EvistelN LKrittopKori 8cKeur1ü sä d^ÄNtMem ^d- d^rillÄM 8. LlÄrae, welche er A. 1515 gedrucket/ nennet er sich librarium juiarum. Seine zu des Kodimi k^elii (^uerelg äe l'umultidus dorumtem- porum, ^. 1528 gebrauchte vettern.und rein und scharf/ und ist nichts daran auszusetzen. Er führe- te mm Zeichen die ^itemiliam oder das bckann te Kraut/ so Beifus; beisiet / in einem Schild/ und über diesem stunden die Initial Buchstaben seines Namens/ 1517 Jobst Gutknecht. 1525 Hanns Herrgott / dessen Wittib IVu- nigunda Herrgottin, A. 15^1 das Wert forrge- führet, <70^XX^,6 ?^^RIV5 1526-1550 Johann Petrejus/ von Lan- gendorf/ erwarb sich den Ruhm eines gelehrten und fleissiqen Buchdruckers: wie denn die Gelebt ten die Teutsch -Lateinisch - und Griechischen BW cher/ so in dessen Ossum gedrucket/ und von ihm selbst corrigiret worden/ wol zu astimiren wissen; darunter insonderheit das Lorpus Iuris I-Z^märi- num, darzu Ein HochEdler Naht allbie die Unkosten voraeschojsi'N/ und welches Petmus in den Iahren 1-529 und i5?o unter der Presse gehabt/ auch über f2 selbiges Summarische Nachricht selbiges vom Keyfcr Oroio V. ein Privilegium mit diesem Lobfpruch bekommen, daß er von vielen Jahren her die besten ^ucwreg mit gutem Fleiß gedructet habe. Es gebühret ihm also mir Recht ein Theil des Dantes / welchen Oläenäorpms der Stadt Nürnberg und dein ttaloanäro erstattet/ wenn er schreibet: (^l-ii (r^Zloanäro) er r^orider- xenli reipubl. rotns Orbis ^.OMÄflus nun^uam PÄ- rem referre porelr Arsrlam , l: maAniru^-nem be- neticii rectc cxpcnäat. Nebst andern nützlichen Büchern/ ließ er auf eigene Kosten den Virru^ vium in das Teursche übersetzen; und war nach allem Vermögen bemühet/ die Künste und Wissen schafften aus guten Büchern zu befördern und ein vor zu bringen. Er soll auch alle lnlrrumenra, so viel man deren zur Druckerei bedürftig ist/ felbsten künstlich verfertiget haben. Zum Zeichen Mete er auf feine Bücher eine runde Scheibe/ darinnen ei- ne Hand aus der Wolken ein feuriges Schwert in die Höhe halt: auf becden Seiten des Schwee tes stehen die Initial Buchstaben seines Namens/ I- ? oder diese Chifra^, mit der Schriffr: 5er- mo Oei i'Anirus, er penccranriorcsuoviZAlaäjoAncj- piri. Unter seinem A. I?4O verfertigten Bildnis wird er genennet maZilrer artium et r^pvArapdus celedeirimus. ^ein Lebeil erstreckete er bis den 18 Merz/ A. 15^0. Die Druckerei crbete fein Eidam/ Gabriel Hayn/ welcher diefelbige unter obi- gem ftines Schweilers Zeichen fortführete. 1529—^45. Georg Wächter, Dessen Zeichen itt ein Stern in einem Schild ; bisweilen ge brauchet er das Nürnbergische Wapen/ und dar- neben etwa fein Waren / fo bestehet in einer Holz- Feile und Gießlöffel / creutzweifc neben einander geleget/ und zugleich den erstgedachten Stern in et- ncm Schild/ welchen eine Frau halt. izzz Christoph Gutknecht« 1534 Hector Schossler. 15Z5 Johann Haden. i5Zv Hanns Gülsenmund. I5Z6. 15Z9 Leonhard Milchthaler. 1541.1586 l^icolaus N.norr. 1542 loanncs Uonranus von Berg/ und Ulrich Elender/ sind als Buchdrucker und Buchhändler in Comvagnie gestanden/ wohnhaft auf dem neuen Bau bei der Kalchhütten. Jener war darneben ein guter l^ulicus, und starb A. 156z. Worauf Ulrich Neuser und Johann von Bergs Erben eine kurze Zeit beisammen geblieben. Es ist mir ein gedruckter Otalozus, oder In6ex KWo- rnm, per losnnem Ivlomanum er VZrzcum lösende- rum impressorum, ohne JahrUhl in die Hand ge- kommen / woraus ich von dejjen Verlag folgende Bücher hieber verzeichnen/ und diejenige/ welche nachher unter Gerlachs Verlag gezehlet worden/ mit einem ^ bemerken will: ^ Opera loannis tiluÜi, pro 2^ ff. ^ Opera loannis 8crioneri. 1,' ff. (^uarrior romi I^urneri in (^enelin. 2 ff. ^ In ?rc>1emaei ^ImaZelrum ^eZiomontanuZ. 5 Lar?. ^ Vlmcrus cle ^OrowZÜZ sciotericig. 2 Lzr?. ?oMIa r^ieron^mi XVeileri.; ff. ^ Lonsilia rneäica loannis ^lonrani. 14 Kar?. x^el- von den ^ XVellerus in leeunäum lidrum K.eAum- 2^ Lac?.. ^Die Bibel. 1' s^. Luchert Kirchen-Postill. i'-ss. ^Kju5ä^ Haus^Postill. 250 ^Joh. Spangenbergs Postill. 227 item Böhmisch, iz ff. ^^rid Lorvim Posiill. 150 <. ^Casp. HubertniPostill. 218 c(. ^ Veit Dietrichs Ktnder^Postill. 27z cs. Hier. Wettert Postill, z Ort. ^Veit Dietrichs Summarien über die Bibel. 17^ cf. Bremms über die Acta. 208 c(. ^ Casp.Huberini Spiegel der Haus Zucht. 156 <. ^ Kirchen ^Ordnung H. Wolssgangs von Zwei- brück, iz Batz. Opera ^prisni Teutsch. 8gr. IZ8 <. u. a. alle tn wlio gedruckt; Nicht zu gedenken der Teutsch > und Lateinischen Bücher / welche tn Quart/ Octav/ Duodez und klei - nern Formaten in grosser Menge allda ipecikciret werden. A. 7566 waren Neuber und Dietrich Gerlay oder Gerlach beisammen. A. 1569 und 157! findet man/ daß beede besonders für sich ge^ drucket/ und zwar Gerlak in Johann von Bcras Druckerei / wie er unter Matthesii .historta IEsu Christi geselzct. Hieselbst meldet der jüngere Mat tbesius tn der ve^icarion an hiesigen HockEdlen Raht/ unter den Ursachen derselben/ daß dessen Va- ters Schrissten bet Johann von Bergen allhter unter dero Schul; seyen ausgegangen. Von A. 1 -^75 bts 1592 bestellen des Gerlachs Wittib/ Catharina/ und Ickern in Nürnberg. in lektgemeldtem Jahre der Gcrlachin Erben die Druckeret und dte Handlung. Ich habe aus thren Frankfurter Meß-c^io^s von A. 157? bis 1580 ersehen / daß sie sich gute Bücher zuqclcqet/ folglich ihr Buchhandel überaus wol milssi' scnn bestellet weftn: wie solches auch ihr Verlags-LatJiciAus von A. i-;82 (welche Jahrzahl von einer unbekannten Hand betgezeichnet /) ausweiset/ als wortnnen sie/ über dte aus dem Bergisch- und Neuberischen^ra- lvA0 mit einem Sternlein obbeinerkte Opera, nach - gesetzte zum Verkauf feil geboten: Opera Vrbsni rve^ü. (-nomoriica loannis 8c!^c>neri. ^riatomia VolcKeri doiteri dnmani corporis. ^.jusäcm parslecunäa, cum sceleris : Opera Vrdani Ke^ii TtUtsch. Joh. Matthesii Postilla und Berg-Postilla. Ljusä. Htstoria JEsu Christi. Apostel Leben Wendel Schemp. Pfalter Joh. Bugenhags Poineranü Johann Lenckers Perspectiv. Peinliche Fragen Georg Lautcrbcck. Roß Arznep Buch Georg Zechendorsscr. Schissart in dte Türkei Niclas Nicolai, nebst vielen andern. Insonderheit sind die musica» lifche Bücher von Orwnäc» lassc», Vttenäal, lac. KeANM-t, 1". Kiccii, I^eond-I-ecKneri, Ic>. ^noefew, 8repK. Koscri, lac. äe I^erle, loacd. 2 KurcZc, Ic>. XVan- ninAi,^e1cri.8cKrammiiMicK.^onsc>ris,Iac.^IeiIari- äi, Lalli vrelsleri, 1^. eammZeri. c'nriui. ?IoIIanäi, Qossvvm, ^m. ScanäeNi, ^larrd. dalrrir^, I>Iic ^m- merdclcnii u. a. Teutfch und Lateinisch vorhanden f z gewesen. Summarische Nachricht gewesen. Des^ luliii LiceronisLonsolatio, vel cle minuenäO Inctu, cumtrsAmentisuLÄr. LiZonio et ^n6. ?grrkl0 exjzolitig, nec non ^.nt. Kiccodoni juäicio, c>uc> illsm (^iceronis non esse ottenäit, er d. LzAomi pro eaäem orationibus äu^dus, sind A. 1584 k- 8v, so fem und correct in OKcin? c^er- lackiana gedrucket/ daß man mit Fug nichts daran auszusetzen bat. Es sind mir gleichwol auch eher zu Gesichte gekommen/ darinnen noch die alte Griechische und Lateinische Characteren/ wel che kaum ein wenig besser sind/ als die sogenannte Münch^Schrifft/ z. B. in loack, Lnmei-2rij Opuscu- Iis 6e 1. Georg Rreydlein. 1561 —1564. Johann Freud. 1561. Valentin Geyßler und Jeremias por- K)»^^P5 K0!.LI>.,/VU>V5 (I^LOX^IV V ^^/vs^^c^--^-^^ <^0/'7??^^«-?'iZ? tricen und gegossenen Schrissren / wie er dieselben zur vorhabenden Käirion der Bibel vonnohten/ sich Hieher nach Nürnberg begeben/ und allda Erlaub- nis erlanget hat/ eine freie Buchdruckerei/ LcKolsm ilNKUÄrum, und den Buchhandel anzufangen/ wie Hutterus solches selbst bezeuget in seinem ossenrli- eben Ausschreiben an allgemeine Christliche Obrigkeit/ A. 1602 zu Nürnberg in gedruckt. Welchem nach Hutterus allhier eine eigene Drw ckerei muß gehabt haben. Besiehe auch die Unschuld. Nachrichten/ A. 17169. z62.i'cqq.it.p. 580, allwo desien eciirte Schrissten erzehlet werden. Und weil er in gedachten: Ausschrelben seiner Consorcen ge» denket; so mögten solche dieser Dietrich/ dessen Wit- tib oder Erben/ und vielleicht auch Conrad Bauer/ seyN/ von dem bald ein mehrers soll gesaget werden. Denn er/ Dietrich / kan die Druckerei nicht lange versehen haben / indem A. 1599 und 1601 des sen Wittib/ Catharina Theodorica/ oder Dietri- chin / ihren Namen Vordrucken lassen. Dietrich und seine Wittib/ wie auch Conrad Bauer / hatten einerlei Zeichen. /0^XM5 1602. JohannLauet/ gebohrettA.i?6O/hatte zum Symbolo ein Lamm mit der Siegesfahne/ stehend unter einem Wurc» oder Lorbeer-Baum / zu dessen rechter Seite zu lesen: Gcvtt gibt Sieg. 2.Maccab.iz.v.i5. Die Obschrissr lauter 1 ^nus alma vciwuruln vicrricem äar. Er starb A. 1639. g In Summarische Nachricht In dessen Kpir^Kio , so auf dem Kirchhof zu S. Johannis zu sehen/ wird er ein Buchhändler ge- nennet/ und gemeldet/ daß er zwo Weiber gehabt: es lft aber allzu gewiß / daß er auch darneben dte Druckerei geführet. Hergcgen ist dieses von dem ^evino k^ullio de- sto ungewißer. Dieser war von Gend gebürtig; hiel- te steh inn das Jahr 1597 eine Zeitlang allhier auf/ und starb als Burger und Buchhändler zu Frank, furt. Von ibm ist nachzulesen/ was ^nKlmus Kanäurius m LibliotKeca num^rm, und lo. ^Id. ^Äbricius in der angefügten Anmerkung schreiben. ^ Er hat auch sönsten ein Jtaliäntfches I^exiLon zw sammen getragen; ingleichen ein Französisches: fo aber beede gar mager. 160^. 1608. Sebastian Heußler / hatte zum 8^mdo!0 einen Todten-Kopf/ darauf eine Sand- Uhr/ ob dtestr eine Hand/ die Welt-Kugel mit einer Crone bedecket haltend; und auf der Crone gehet cm Schwert mit der Spitze in die Höhe: an dem Todten-Kopf sind 2 Senfen creuzweiß ange- lehnet. Darbei ist folgende Umfchrifft: Sic Wdor eli Kominum. 8ic tranlzr Aloria munäi. Darneben auch das Handels-Zeichen aus feinen Initial- Buchstaben L b^l m einem Schild. Oo^R^D^ ^^leoi.^ A. 160z. i6iz.LonradAgricolaoder Bauer, hat mit unglaublicher Mühe/ und mit Hülfe vornehmer und gelehrter Manner/ die Teucfche Lc.^ cor^mias Kiblicss zu erst itt solche Ordnung gebracht / wie man sich deren antetzo mit gröstem Nutzen bedienet. Er hat lange daran gearbeitet von den tet/ und als er damit fertig/ hat er A. 1607 ei nen Tttul mit der Vorrede und einen Prob Bo gen gedrucket/ und darüber die luäicm derTheolo gischcn Facultären zu Tübingen / Heidelberg/ Mar purg/ Altorf; dann auch der ^KeoloAorum zu Nürnberg/ Speyer und ^tutgard eingcholet; so alle den Fleiß gebilliger und hochgerühmet. Dar auf er nur dem Druck fortgefahren / und A. 1609 das Werk vollendet / auch selbiges an Christian den II Cburfürsten / und alle damals lebende Her- zöge zu Sachsen/ dediciret. In der A. 1621 zu Frankfurt verneuerten Edition stehet auf dem Ti^ tulblat in einem Holzschnitt des Auctoris Bild- nis/ nebst seinem 8ymdoIo, fo da war der Apostel Paulus/ als ein Ackermann/ der pflüget/ und ein anderer Ackermann / der säet; vor ihnen stehet unser Heiland mit ausgestreckten Händen: am Himmel erscheinen Sonn/ Mond und Sternen. In der Einfassung ist zu lesen: 5pes ^ aZi-ico- 128: ^uonism c^ui srst, ciedet in fpe srsre : et c^ui seminat in bcneäictionidus, 6e beneäictivnidus et mecer. 1609. Aus dem ^mbolo sollte man bei' nahe Messen/ daß erDietrichsOssicm/ als worin nen fast eben dieses emdlema üblich war/ besessen habe. Ja es scheinet/ daß er zu erst den Buchhan del gehabt/ und hernach eine Druckerei darzu be kommen habe / sintemal die Verlic» I^stina Kenati äe I_.ulinA3 6e Incremento, conservÄtioneetoccÄ- su lmperiorum libr III slac^ (Zeuäerc,, A. l6Kcin2 8ed3lti3ni?Zeus1eri, cursn- te dunrsäo ^^ricola gedrucket. Er ist nach Altorf gekommen. Lcmi'Ääus Kittersduüus ließ A. ?ern in Nürnberg. ^zlcl^um, seu?c>rpnvi-ium, äe Vlt2 I^tNÄ^orae f. 8v. bei ihm mit zierlichen Griechischen Lettern drucken. Auch ist in seiner Druckerei anfertiget worden ^oIKg. XVgläunAl Oreltes ^i3A0eciia, ^. 1612 f. Zv. wo der Drucker der Farbe nicht gescho, net. 1604—1616. Georg Leopold Fuhrmann/ führete in einem Oval den Ritter (v. Georg/ mit der Umschulst: (^lori^ l^dorum Ductus; unten daran war auf einer Seite dessm Wapen/ auf der andern fein Handels^net. hat auch den Ritter S. Georg mit einem (Schild/ darauf die Buchstaben ^ 8, und oben daslemma: Dum vivis, sperzre licet; unten zwischen dein Wapen und Zeichen: d^osce te ipium. Er hat sich schöner neuer Schrifften beflissen: wie solche sowol in vielen ander;:/ als auch in dem von ihm A. 1616 in 4t. unter folgendem Titul eäirten Buch zu sehen. 1>j?c>rum er Ldgr3cterumc>Kcin3e <^NÄlcc>N'apdic2e,(icc>rAii I^eoooläi?udrm2nni, civis et diblioxolse ^vrici, tsm 2611NFN35, (Zermanicam, I_atin3m, (irsec^m, qusm 26 (^allicam diermanicamque lestuäinis ^gdulAtur^m N0V3M; notas item I^ullc25 ii^ura- les, c>U2Svc>cant, et enormes, pertinentium. cum mult>5 16 Aerius ö1Ü5 !iä t^pOArapKiam spectantiduz, 6eliFN2tic>, concinnats er exl^ibitÄ 2pc>llels^ie lupra äictc». Z^uremder^ae 1616. Und auf diesem Tr- tul ist auch pre!um ^udi'M2nni3uum in einem Holz schnitt zimlich deutlich abgebildet. In dem folgen^ den Jahre sührerc die Wittib Magdalena / und des sen Erben die Druckerei. 1604. Georg Lndter/ derStamm Vater der ^ ^ g 2 Endtc- Summarische Nachricht Endterischen Familie / übergab noch bei Lebzeiten A. 1612/ ftmem Sohn >VolfgangEndterdemab tern/ die Handlung und Druckerei ganz eigen tlntmltch. Der Vater lebre noch bis i6zo/ und starb in? 68sten Jahr seines Alters. Der Sohn Wolfgang war qebohren den 4 Jul. 159z» Dieser^ trat 162O mit Maria / Daniel Oeders / m die erste/ und 1658 mit Anna Regina/ Martin Sckmbartö/ in die andere Ehe. Er hat in dein dreisnqjabrigen Krieg auf den Reisen vieles ausgestanden; ist off ters geplündert/ und etnsmal gar gefänglich weg geführet worden. War ein ernsthaffrer Mann/ und gutes Ansehens. Er hattefoviel alsdreiDrw ckcreien/ denen er 47 Jahre vorgestanden. ^>rarb den 17 May 1659, Es mangelt denen in der Endterifcben Officin in großer Zahl ausgefertigten fo Teutfch als La teinischen Büchern / was die Nettigkeit der Cha racteren anbelanget/ iin geringsten nichts: wie er denn die alte abgestoßene Buchstaben / welche freilich nicht ganz und gar können vermieden werden/ bald ausgemustert / und neue an die stelle gefchaffet. Indem ich dieses schreibe/ und nebst andern Endte rtfchen Vcrlaqs^Büchern/ auch des fcel. Harsdorf fers Gefprach spiele zur Hand nehme/ fo finde ich auf die Endtenfche Druckerei folgendes Lateinische Ratzel/ welches wegen feiner Artigkeit/ nebst einer Teutfchen Version und Auslegung/ hier beizmucken/ ich mich nicht einbrechen tan. I^ic tacet interpres tenedrolo in csrcere clausus: clarus in ütraro tr^mite collo^uirur. ti-xulat oKcio äeses; aeru^ine marcet, et pgmur ferri vincula, Ii lider eK. ^li ninc lider erit, c^uem ^^ulis mancioar amor, ni verimst c^prurn semper 3n^e1a litis. t>Iam M2äi6us lador eli , v^rio fuciore varsnäus. l^orculÄr ticcum, c^uam Zemit! 3uäin'omen. Der stumme Dollmetsch schweigt/ ms düstre Fach gelegt: und in der schwarzen Form kan er so trefflich reden: Den/ wenn er ohne Dienst/ der Rost gleich will ertödten, und dessen Freiheit man in Eisen-Bande schlägt. So wird ein freies Buch den Musen eingeweyht, wenn nicht der Durst den angefesselten verletzet Die 'Arbeit ist gar feucht/ und will wol seyn genetzet. Wie girrt die trockne Preß! Hörst du/ was esbedeut'? Dieses ist eine Betreibung des Sckrisst- Kastens in der Endterischen Officin. Ein Buchstabe/ der nickt gebrauchet wird/ heiM mmusimerpres, ein stummer Dollmctfch / welcher in an^ro n-am-rc mit Hülfe des Winkelhackens in Zeile gesttzet/ vei vin- culo ferreo, und in die Form gcfchlosien/ redet: wenn viele folche Buchstaben Zusammen gefetzet werden / fo wird ein Buch daraus; es fey denn/ daß die Buchstaben/ wo das Papier nicht angefeuchtet worden/ nicht leserlich heraus kommen. Dahero in Druckereien das Sprichwort üblich ist: wenn die Gesell» nicht täglich ncyn/ so können sie noch druckn noch scyn. Die jetzo noch in größtem Flor stehende Endtenfche Officin stamn.et vo^-diesem Endter bcr/und hat felbb ge/ nach desien To von A. 1660 bis 1674 geführet Christoph Endter; dann dieses Tochtcr/Mna Ma ria/ von den Buchdruckern in Nürnberg. ria/ bis i68o, da VOolfMoriy und Georg Andreas Endter selbige geerbet/ und benebst der andern/ un ter dem Namen: Wolf Moriy Endterund Ioh. Andreas Endtersfecl. Söhne/ bisA. i684gemcin fchasstlich administriret.' in diesem Jahr aber beliebte es diesen Vettern sich zu lehren / von welcher Zeit an Georg Andreas Andrer diese OssiciN/ unter dem Namen Johann Andreas Lndtcrs Sohn und Erben glücklichst verwaltet/ und meistens mit 7 bis 8 Pressen seinen eigenen Verlag verfertigen lasten» Die verschiedenen neuen Editionen des Weimartschen Btbelwerks/ auch andere Bibeln in großen und kleinem Format/ Isc. ^ilKelmi Imdo- Ki IIc)rin>!)eiA3e e r^pOAravKeo ^l. 8eoaltiani Körderi, in besagtem Jahr zum erstenmal an das Licht getreten. 1609 Iohann Lanzenberger behielte das cm- HIema des Sebastian Heußlers. 1614 — 1627 Ludwig Lochner succedirte in derONcin/ obvefagtemChristoph Lochncrn/ und g z Johann » Summarische Nachricht Johann Hossmann ; hatte neben sich Iohanni I1646 gearbeitet; da Ludwig Lochncrs Name nur Friedrich Gartoriuw/ welcher von A» 1618 bis! bis 1627 zu finden» 51^0^ H^V^^IR^ Ob Simon Halbmaier auch einen Antheil an dieser Officin gehabt/ kan ich so genau nicht jagen: wol aber dieses versichern/ daß er zugleich Buchdrucker und Buchführer gewesen; auck eben das Zeichen gebrauchet / dessen Ludwig Lockmcr und Sartorills sich bedienet / nemlich eine Weld Kugel / darauf mit einem Huß em Adler stehet/ haltend in der rechten Klauen em offenes Buch/ und in dem Schnabel einen Lorbeer Cranz. Die Umschrifft: (^orw virtute p?^awr, stehet biswei- len auf einem fliegenden Zettel / bisweilen in ei ncm Buch. Die Griechisch' und Lateinische SchrifftM/ so ink4arq, ^rckeri Vcrilimilium Iibri5 N ^. 1628 5 4t. Klicd. ?iccsrt! OdfervstiQmim De- c^äidus pvliumis 1621 5 Zv. in der doppelten Edition der 83txr2rum ?cr5il cum nods Lonäij, deren die erste 5me anno, die andere ^« i6zi 5 8^- gebrauchet worden/ ingleichen die Arbeit/ find gut/ und ohne Tadel. Dieser Halbmaier war gebohren den 25 Merz A. 1587/ und starb den 9 Octobr. - 6^2. Die Druckerei kam endlich auf Ioh. Chri- ftoph Lochnern / und dann auf dessen Brüder Leonhard Christoph / wiewol ich keine Zeit dcter> miniren/ jedoch fo viel sagen kan/ daß ftlbigezimlich ins Abnehtucn gerahten/ und zu mancher Zeit gar stille gestanden. A. 1689 nahm Melchior Gottfried von den Buchdruckern in Nürnberg. ftled Ham, des Leonhard Christoph Lochners ein - zige Tochcer zur Ehe/ und bekam mir ihr ihres Va^ ters Druckerei. Er war ein Echtester von Geburt/ und ein fleissiger Mann / welcher / so lange er das Ge ficht hattt/guteObficht aufdieCorrectur und die gan - ze Ossicin gehalten. Er hinterließ dieselbe seiner ein - zigen Tochrer/welche sie A. 1719 an Johann Andreas Lochmann verkaufte. A. i726.heirahtere Joachim Gravenitz desien Tochter/und nahm dteOsslctn kauft lich an; nach dessen A. 1727 erfolgtem Absterben aber hat solcheMichaelArnolo A. 1729 an sich erkaufet. 1616 —1644 Balthasar Scherf, ward t/po- ZrapKus ^caäemise ^ItorKnÄe. Wenn fchdneres Papier bei stillem Druck wäre/ fo mogte dieser das Aug noch wol vergnügen 1 Die Tcutschen Lettern könnten bester seyn. Er hat A. 1624 den ^crum ?ud1icÄtionls ?rivi1eAiorum Ooctoralium Vniver- 5irar!s ^ItorKnZe gedrucket; an welchen der Dru- cker vielen Fleiß gewendet/ wicwol die Schufst nicht alle neu ist. 1626—16z 1 Caspar Fu!d. 16ZO. Johann Philipp Mildenberger/ ließet ne Druckerei von Frankfurt am Mayn Hieher brm- gen/ welche nach dessen A. 1678 erfolgten Absterben/ Christian Sigmund Froberg/ mit der hinterlasse nen Wtttib / überkam; Ä. 172z aber hat Loren; Bisling solche Officin käuflich übernommen. 16Z4» Jeremias Dümler/ verkauffte A. 1652 seine hiesig , und auswärtige Buchhandlung und Druckerei an IDolfgang den jüngern und Ioham, Andreas Andrer. Lebte darauf noch bisA. 1667/ ward 69 Jahre alt. 164z. Michael Andrer hat einige Zeit mit 'Johann Friedrich Endter gedrucket und gehandelt/ wiewol Michael die Druckerei allein gefuhrer. Das Zeichen unterfchiede ihren Verlag von andern/ so gleichen Namen hatten / ncmlich eine Sonnen Uhr an einer Säule/ an deren Pledcstal das Handelst Signet; die Enten schwimmen^ wie bei den andern/ in dem Wasser. Zu beeden betten stehen Sonn und Mond in Weidesgestalt; deren jene einen Scev> ter mir einem Aug/ diese mir einen: Srern hält. Des Mondes schwarzes Kleid ist mitvtelen Sternen über- streuet. In der linken Hand hat der Mond den überhtn fliegenden Zettel/ daraufdiefe Worte: lpice tinem, et nunquam pcccMs. Bisweilen ist die Ente auf den: Piedestal unter der Sonnen-Uhr/ und in dem fliegenden Zettel sind nur diefe zwei Wol> te gefchrtcben: KcipiceKnem. Er lebte bis 1682/ und überließ die Officin feinem Sohn Laltha, sar Joachim, von welchem sie auf den Enkel/ Johann Daniel / A. 1717 gediehen. Nach dessen A. 17Z1 erfolgtem Absterben / hetrahtetc A. 17Z2 Franciscus Nöngottdtehinterlassene Wittib/ web cher diese Officin bis dato führet. 1647. Heinrich pillenhofer. Ihm succeäirte A. 16 54 Christoph Gerhard/welcher bis in das Jahr 1682 gelebet/und dieOfftcinfeinerWittib überlassm/ von welcher A. 168? dieselbe bekommen Iohann Mi- chael Spörlin/ dessen Wittib sie von A. 1705 bisA. 1721 fortgeführet; nunmehro aber liegt diefe Osst- cin still. 1652. rvolfgang Endter der jüngere/ ein Sohn des Summarische Nachricht des altern / ward geboren 1622 den 1 z Febr. bat von A. 1634 bei ^- Andrea Reihern/ damalnzu Schleu singen, nachhero zu Gotha hochberühmten Kecrore, drei ganzer Jahre die Privat Information genossen/ und einen guten Grund der Lateinischen Sprache ge leget. A. s 6?7 kam er nach Haus / den Buchhan dcl inw dteBuckdruckerkunst zu erlernen.A. 1646 ver siel er auf der Ruckreise von der Frankfurter Messe unter eine Partbei StraNnräuber/ von welchen er zween Schuß bekommen/ und doch von einem Sol daten mit einen:Trunk Wein erquicket worden/ daß er wieder nach Nürnberg kommen/ und sich allda cu riren lassen tonnen. A. 1647 hat er in Handels»Ge» fchaften eine Reife nach Schweden gethan/ von dar er das folgende Jahr zurück kam. A. 1650 hielte er feinen Hochzeit Tag mit Helena Clara Schacherin. Das folgende Jahr übergaben die Eltern ihm und dessm Bruder Johann Andreas/ ihre fremde Bü» cher Handlung/ darzu sieA. 1652 dieOssicin des Jer. Dümlers käuflich an sich gebracht. Es starb aber unser Wolfqang frühzeitig im z zsten Jahr fei nes Alters/ den 21 Decembr. 1655» Nach dessen Tod/ fübrete Johann Andreas das Werk fort/ unter dem Namen 1 Johann Andreas Endters und Wolfgang Endters des jüngernsel. Erben: bis die- ses le^rbefagten Sohn/ Wolfgang Moriy / A. 167^ seine 'Druckerei selbsten dirtgirte. Weil aber die sei tngc und obbelobten feines Großvaters Ossimien/ unl bess-rer Adininistratton willen/ in eine waren zusammen gezogen worden; so separirte er sich obver standcner Massen A. 1684 ^ von welcher Zeit an er dieselbe in bestell Flor und Ausnehmen erhalten/1 bis er ste endlich A. 1699 an Johann Ernst Adelbul» ncrn kauflich überlassen/ und allein den Buchhandel ' bishcro mit erwünschtem ^ucceß getrieben. Zum 8^mb0w stellet er ein Buch / darauf eine Schreibst der lieget/mit dein Handels Signet/auf ein mit Was- ser durchströmtcs Erdreich; in dem Wasser ftbwim» I men ein paar Enten. Neben her stehet eine Jung/ fer mit einem Zweig voller Granaten in der rechten z Hand / fo mir der linken gegen die aus den Wolken stralende Sonne zeiget. Zur andern Seiten ist aber» mal eine Jungfer/ eine brennende Lampe in der rech» ten / und in der linken einen über die Wolken hinweg s fliegenden Zettel haltend/ darauf diese Worte zule» feni ^ilerjcoräia Domini nvn Kader Knem. Auf der Erde lieget ein anderer Zettel/ mit den Worten: In solo Oeo fpe5 noltra unica. Die ^llulzon auf den Namen ist auch hier nicht undeutlich abzunehmen. A. 1658 rvolfgang Eberhard Fclsecker/ ge» bohren A. 1626/ starb A. 167c»/ und hinterließ die Ossicin mit allem wol verfehen/ wie auch den Buch» z Handel/ feinem Sohn Johann Jonathan/ welcher S A. 169z das Werk auf feine Söhne und Erben ver» g erbete; bls A. 1710 derSohN/ Adam Jonathan Felsecker / dasselbefclbst zu besorgen/ übernommen. A. 1729 wurde er gleichstes dieser Zeitlichkeit entriß sen/ und hinterließ seinen Erben die Ossicin; wel» che bis dato unter feinem Namen geführet wird. A. 1677 Andreas Nnorz richtete eine neue Druckerei an / welche er A. 1688 feiner Wittib/ diese A. 1697 ihrem Sohn/ Johann Leonhard Ixnorz, überlassen. Nach dessenTod brachte dieselbe A. 1708 G-orgChriftophLochner kauflich an sich. Dtefes i»s > W> «il« « ?!'?'^^ —''^inms^R ! Bi» »m»irriri^iW^^ von den Buchdruckern in Nürnberg O Dieses ist es / was ich von den Nürnbergischen Buchdruckern in der Eil aufsuchen/ und von ihrem Druck sagen können i wodurch bestärket wird / daß/ obschon die alten Schrissten gar plump und un schicklich sind/ die neuen hergegen desto netter styen/ und daß / wie vorbelobter Herr Harsdörfer in 8xecim. ?rii1o1oA. Qerm. äisq. Vl p. 116 gar recht urtheilet/ die Lettern der Norifchen Druckereien/ mit den Jtalianifch- Französische und Spanischen um den Vorzug streiten: ja auch dem so beliebten Pollandischen Druck wenig oder nichts nachgeben. Aääam. schreibet er/ tvpvArZpniÄenOlrrae^loi-lcae t/xos, etlrallorum, (-alloi-ulnettZilpÄNorurnlire- ras in comvarationeln ur äelcenäsnr, provocare. Ehe ich aber zum völligen Schluß eile/ soll ich vorhero nicht unerinnerc lassen / daß der weiland Hockedelgebohrne Herr Christoph Jacob JmHof/ von und zu der Weidenmühl/ welcher nebst andern rühmlichen Wissenschaften/ so er besessen/ auch in Ki- lioria p2tria tsm^ccleliafricaguam civilietlitersria, sehr wol kündig und erfahren/ und gleichsam ein w bendiges Archiv gewesen / verschiedene Hieroben alle- tzirte m ^8ro lieaende Documente / nebst etlichen an- dern dienlichen Nachrichten/ gütigst darzucommw niciret hat. Übrigens hoffe/ es werden weder die Gelehrten/ noch Buchdruckere/ sich diese geringe Arbeit ganzlich mißfallen lassen; jene/ weil nach dem Urrheil des O O vortrcfflichen ^lordoki in I^ol/nilr. l lid. I c. 7, celebrium r^pOFr^pKorum c^ciem esse nvrilia äe- der, quaevirorum (joerorum; dieft/weil sie fcheN/ nicht nur wie GOtt den Anfang und Fortgang ihrer Kunst gesegnet: fondern auch welchen Vor- gangern sie folgen musien/ wenn sie bei der Poste- ritat einen Dank verdienen wollen. Werden sie diesen Mustern folgen / fo ist zu hoffen / es werde die Klage/ wo nicht gar aufhören/ docbselte- ner gehöret werden / daß durch Hülfe der Buch- druckerei bishero fo viele tausend magere / unilutze/ ja zum theil gar ärgerliche Scarteauen in die Welt ausfliegen/ welche mehr zu einer Last und Hindere nis/ als zur Förderung der Wissenfchaften dienen. Obbelobter Johannes Frobenius hat sich vor- längst darüber befchweret/ wenn er in der l^aera- rion zu feinem A. 1517 eäircen ^eldpo fchreibet: (^uoä nvlrra quiäam imitÄri praetamur, te äuplo minoris exernplÄriavenäicuros, iä non ram riälcu- lurn elr, quam omriidus lwäiis er lruäiosis perni- ciosum. I^os caüiiAamus nc-ssra pro viril,, cksrtis doriis urimur, docros zere MÄ^no conäucimus. (juiäilli taciam, aliorurn etro juäiciurn. I-Zoc unum non racebimus, li res impressoria neForiatio per^gt esse, uc quorunäsm arte coevir quaetrui modo liuäemium, non rzm Kujus uncMM inven- tionem fuisse recris lwäiis urilem, quam erit admus l exiriabilis. Er will fo viel fagen: Es sey nicht so- h rvsl » Summarische Nachricht von den Buchdruckern in Nürnberg. wol eine lächerliche/ als vielmehr dem StU5 dieren und Studierenden höchftnachcheilige Sache, daß einige sich einbilden / sie machen ihre Arbeit so gut als andere / und schleudern solche alodenn fem wolfeil hin. Ich, saget Fro» benitts / lasse meine Dücher auf das allerfleis sigste corrigiren / ich schaffe gut Papier an/ und bestelle gelehrte Leute mit grossen Unkosten darzu. tvao jene thun/ mögen andere beurthei, len. Ich ran indessen nicht bergen/ daß/ wenn aus der Druckcr-Aunst, wie es schon darauf los gehet / eine Schacherei wird / so wird man von deren Erfindung nicht so viel ZTIuyeu haben / als der Mißbrauch derselben denen Künsten Schaden gebühren wird. Werden aber die Kunst Verwandten die von Zro» benio angezeigte Urquellen verstopfen/ edelmüt> tige Gedanken führen/ und sich der Würde ihrer Kunst gemäs bezeigen: so können sowol die Dru- cker^Herren/ als Gesellen/ der Kirche GQttes und dem Staat ersprießliche Dienste leisten: und diese insonderheit können jederzeit mit Freuden vor den Kasten und an die Presse treten/ wenn sie beben, ken/ daß auch ihre saure Arbeit zu Beförderung der Künste und Gelehrsamkeit in ihrer Mase ab, zwecke: sintemal ihre Kunst das beste Mittel ist/ nicht nur wider die Vergessenheit/ sondern wider die Schaben und Wurme/ welche gar leicht in vo> rtgen.Zeiten eine Begräbnis der Gelehrsamkeit waren. Solchergestalt bringen sie auch dem allgü» tigsten Geber dieser Kunst den besten Dank; wenn sie nemlich nebst unverdrossener Arbeit / alltäglich ein herzliches Gebet zu GOtt schicken: und wer» den dargegen von ihme ferner reichlichen Segen zu gewarten haben : Welchen ihnen allerseits von Herzen anwünschet C. R. MD o ^H»> uverlDge Nachricht <^ von der mUonstantmopel ^. 1728 angelegten ürkWen UuEdruckerev. s könnte zwar bey dem ehmaligen Schluß der ersten Käirion der vorhergehenden ^l2rene auch vor dißmahl sein Bewew den haben; allein es wird wohl dem ge neigten Leser nicht verdrießlich fallen/ wenn auch von andern Orten her der ruhmwiw dtqe Nutz und das gesegnete Ersprießen der edlen Buchdrucker-Kunst/ in einer beglaubten Nachricht hier angcfüget und vor Augen geleget wird. Man darf von moralisirten Nationen unsers Europa sichs nicht wundern lassen / daß die GOtt und Menschen gefallige Buchdruckerey in derensel- ben Reichen und Provinzen eingeführet, und bis auf dtcfe «tunde im florisanten Stand erhalten worden: Mein von andern Völkern/ die gegen die Barbarey naher granzen/ auch nicht so wohl civiii- lirt waren/ als die übrige wohlgesittete Europaer/ darf man sich fchon wundern / wenn man höret/ daß auch bey ihnen die Buchdruckcr-Kunst beliebet und angenommen worden: sintemalen bey densel- ben sonsten die edlen Künste und Wissenschasscen niemalen in einiger Hochachtung gewesen; sondern die ganze Gelehrsamkeit darinnen bestanden/ wenn sie lesen/ schreiben und etwas rechnen/ mithin sich dadurch von andern noch ungeschicktern / wie die Etnaugigten von den Blinden/ unterscheiden kön- nen. Der grosse Czaar in Moscau/ ?r^v8l. hat die vielen Vortheile der Europaischen Nationeil/ auf seinen/ fönst bey denen Rußen ungewöhnlichen und gar verbottenen Reisen/ mehr als zu wohl ein- gesehen: dahero auch nicht ermangelt/vor geraumer Zeit/ in seiner sehr beliebten und neu erbauten Stadt Petersburg/ nicht nur schöne ^nufacmrm/ son- dern auch eine ^caäemie anzulegen / mithin eine schöne Druckerey auszurichten; wohin aus Teutsch - land/ Frankreich undHolland viele der Kunst wohl erfahrne Leute verschrieben wurden / welche auch die/ von den dasigen Herren?rofelidridus verfer- tigte fchöne Bücher und Tractate / in ziemlicher h 2 Menge U?^»-- - ^ MW. Menge bishero/ der gelehrten Welt vor Augen ge- leget haben. Noch weit mehr aber ist zu bewundern/ daß die Türkische Nation, welche allemal einen beson dern Haß gegenKünste und WMnschafftcn zutra gm geschienen / ^ (>- 1728 oder nach Türkischer Jahrs Rechnung/ im 1 hosten Jahr/ unter der Regierung ^cKmeck des M-sich entschliesen können/ Buchdruckereyen zu ihrer eigenen Sprache aufzu richten/ und solches Beginnen mit allem Eifer und glücklichen Succejs fortzusetzen. Davon zeugen aber/ als von einer richtigen Gewißheit/ verschiedene glaube würdige Nachrichten/ so/ daßwürklich z6 Lehr-Jun gen/unter Anführung 8 dieser Kunst wohl erfahrnen Griechen/ in ihrer im 8crrm! angerichteten Buch druckerey arbeiten / und schon zur ziemlichen fcction darmtt gekominen wären. Zwar hatte der Groß-Vezier/ welcher desgan zen Werks Haupt-l.!rsach und Oirccwr ist / an- sängltch grossen Widerspruch von dem Türkischen Ober-Priester/ oder Mufti / der diese Neuerung für eine harte Geißel GOttes Mlte/ welche nicht nur allein wegen der Lehre ihres Propheten ^3^0- merKs sthr gefahrlich / fondern auch den Unter- thanen desGroß-Sultans hockst fchadlich und nach - theilig fep/ als irgend eine Pest: angesehen bis hie- her in Constantinopel sowohl / als in dem ganzen Ottomannischen Reich / wohl eine Million Men- schen sich vom Schreiben genähret/ welche aber bei? solcher Neuerung miteinander an den Bettelstab gerathen/ und folglich dem Groß Sultan zur be schwehrlichen Last gereichen würden. Der Groß- Vezier aber/ welcher in der ganzen Sache eine weit klügere Einsicht / auch anbey eine grössere Macht und Ansehen hatte / drang mit seinem vortheilhafften Anschlag durch/ vernichtete die ungegründeten Ein- Wendungen des Mufti, und berief sich fo lang auf die Zeit / welche den klaren Erfolg dieser nützlichen Annchtung an den Tag legen wurde. Man hat bereits eimge wohl ausgefallene Proben in Griecht- scher/ Arabischer und Türkischer Sprach den vor- nehmsten Bedienten des Groß-Sultans praclemi- ret/ welche auch felbige wohl aufgenommen/ und nie an dem herrlichen Nutzen derselben gezweiffelt haben/ weilen auf solche Weife die Arabische und Türkische Schrifften in Europa nicht mehr so rar seyn würden / als wie sie bisher gewesen. Es ha- ben auch die Französische ehedem in Constantinopel gewesene Aebte / toui-mom und 8evm, die Ver- sicherung nach Paris überschrieben / daß die alte Btbliothec der Orientalischen Kaysere fast noch ganz verwahrltch aufbehalten würde / und bereits viele NanuscriM aus dem Griechischen / Arabischen/ Persischen und Lateinifchen in die Türkische Sprach übersetzt worden; welche durch öffentlichen Druck bald am Licht der Welt erscheinen/ und die Gelehr- samkeit in dein Ottomannischen Reich ziemlich ver- mehren und befördern würden. Der Groß-Vezier/ welcher in denen Sprachen/ absonderlich aber in der Lateinifchen / ziemlich be- wandert ist/ wird öffentlich gerühmt/ daß er den lulium d^esarem, (lurtium und ^uliinum in die Arabische Sprache überfetzt / wie auch nicht min- der das Leben und die Thaten der Türkifchen Kaysere zusam- MM v chHKtz. zustimmen getragen / so in dieser Druckcrey auch heraus kommen / und ans Licht trettcn solte. Da - mit nun darbey / nach dem besorgltchen Vorwew den des Mufti/ keine solche Bücher in Türkischer Sprache Mm Druck kommen/ welche dem Alcoran entgegen laussen / so sind vier verständige Manner darüber bestellet / und müssen alle Bücher / che sie noch ganzlich heraus kommen / dem Groß-Vezier gezeiget werden; der dann / nach Befinden/ seine ^probarion darzu gibt/ und anbey den Pretß se- tzet, wie hoch das Buch soll angeschlagen und ver» kaufft werden. Der Mufti/ welcher nebst seinen Anhängern ge> sehen/ daß sie das Werk nicht zu hindern vermocht ten/ entschlosim sich endlich/ demselben nicht mehr zu widerstehen; sondern vielmehr selbst hülfliche Hand zu bieten. Da nun aber ein Mann / der in der Türkey so viel zu bedeuten hat / sich derselben annimmt; so ist man nunmehr so weit in dieser Kunst gctom> men/ daß schon würklich ein Türkisches ^exicon, oder Wörter-Buch / und eine dergleichen Qram- mgtica durch den Druck heraus gekommen. Und was noch mehr / die vornehmsten Bedienten des Groß-Sultans wurden begierig / auch bey ihnen eine ^caäemie der Wissenschajften / wie zu Lons de»/ Paris/ Berlin und Petersburg/ aufzurich» tM/ um dadurch die Literatur bey ihrer Marion in bessern Flor und Aufnahm zu bringen. Deme zu Folge nun bemühen sich viele angese^ hene Türken/ bey diesem Werk einen Ruhm zuver- dienen. Der Türkische LorM zu Wien kaussre viele orientalische i^nuscriM um einen hohen Pretß/ und schickte selbige den: Groß-Vezier zu einem I'rae- lem. Aiibey sandte er einen guten und schicklichen Setzer nacb Lonstanttnopel/ unerachtet selbiger der Evangelifchen Religion zugethan ist. Man schickte 6 Türken aus Constanttnovel nach Leiden/ daselbst 40 bis 50 LentnerTürtifthe Buchstaben giessen und verfertigen zu lassen/ damit an folchen bey der Drm ckerey ja kein Mangel erscheine. Vier vornehlue junge Türken kamen nach Wien / besahen daselbst mit Verwunderung dteKayferliche ilnd dcs Durchl. I Prinzens Ii-uAenil trefflichste LibüotKe^uen/ und I war ihr ?rop05, an den vornehmsten Europas schen Hosen / unter andern wohl eingeführten scho - nen Sitten / auch die kluge Einrichtung grosser LibliorKequen in Augenschein zu zähmen; zu wel, chem Ende der Groß-Sultan einem jeden derselben des Jahrs 6cx)c> Ducaten reichen / und sie darbey mit solchen Bedienten versehen ließ / welche Brie» chtsch/ Türkisch/ Franzosisch und Englisch redeten/ auch zum theil der teutschen Sprache kundig waren. Diß sind nun mir einander klare und unbetrüg/- liche Kennzeichen / daß die Wissenschafften und gurten Künste in der Türkey weit starker blühen lver- den/ als bisher geschehen/ und diese Marion, durch das erlaubte Retsen/ ein grosses Theil ihres barbae rischen anklebenden Wesens vcrliehren werde. Ehemal wurde dieAnrichtung ermeldcter Buch - druckerev insgesamt nur für ein Angesyinst und Werk des Groß-Veziers gehalten; man sähe aber nachgehends würklich/ daß der Türtifche Hof selbst Ordre gegeben / auf dessen Kosten eine erkleckliche h z Menge g _ -M^ O Menge Gchrifften und andere Notwendigkeiten/ welche darbey unentbehrlich geachtet werden/ anzw schaffen/ auch Leute zu verschreiben/ welche in die- ser Kunst eine stattliche Erfahrenheit haben / da. mit man aller Orten und Enden bestehen/ und mit denen Türtischen Büchern auch eine Ehre aufheben könne. Viele mcyncten auch / man werde nicht al lein Arabische / Türkische und andere orientalische Bücher zu selM bekommen; sondern es sollten auch Französische «vchrtssren darinnen gebraucht/ und gleich von den ersten Jahren an / der Jugend ein be sonderer Lust/ neben ihrer Mutter-^prach/ auch zu der letzcrn gemacht werden. Dieser hohe Befehl blieb auch nicht ohne KKecr und würkliche Befolgung. Denn es kamen kurze Zeit darauf viele Französen von ö/larleiUe zu Was ser nach Eonstantinopel / welche in diese Buchdrw ckerey verschrieben worden. Man hat aMr der Türkisch-Französtschen Qrmnm^ica m ^ro wieder^ um z Werke aus dieser Türkischen Druckerei) aus gefertiget / welche den Eifer der Türken / diese so nützliche Kunst zur ?crfectiOn zu bringen/ deutlich an den Tag legen/ und/ als emc erste Probe von ihrer Druckerey/ allerdings zu bewundern sind: angesehen solche schon im i7?c>. Jahr allda verferti» ger worden. Es versichern auch die neuesten Nachrichten/ daß von der Zeit an immer mehr Verbesserung an diefer OKcm geschehen / und sollen die Hollands sehen Juden darzu nicht wenig bengctragen haben. Daß aber des seel. Arndts wahres Christenthum/ nebst dessen Paradis-Gartlein in die Türkische Sprache übersetzt/ und wurklich in die Presse geliefert worden / darüber waltet bey vielen vernünftigen Gemüthern ein starker Zweifel; ob» gleich der Factor besagter Druckerey/ in demver» wichenen Jahr/ solches in Wien hoch versicherte. Glaublicher ist dessen Kel^ion yon einer Türkischen Qr3min3rique, deren Reguln in Latein verfasset senn sollen. Ware es aber doch / daß die Heil. Schrift/ die Psalmen Davids/ und andere geist» reiche (Schriften sollen in der Türkischen Sprache an das Licht gerretten scyn / oder noch gedrucket werden: so konnte man gute Hoffnung schöpfen/ daß auch das Licht der Göttlichen Erkänntniß in diesem finstern Egypten viele erleuchten/ und noch eme grössere Heerde zu Christi Kirche mögte gefüt> ret werden. Der HERR fördere dieses angefan gene Werk zu seines heiligen Namens Ehre / mit vielem Segen / und arbeite dadurch an der Erleua> ttmg so vieler tausend Menschen zu deroselben elvi» gen Wohlfahrt! O Stambul, merke doch die Zeichen dieser Zeiten! Erkenne diesen Wink, den dir der Höchste gibt. Verlaß die finstre Nacht: leg ab die Grausamkeiten/ Die du an Christi Reich und Gliedern ausgeübt. GOtt schenkt dir diese Kunst: brauch sie zu seinen Ehre»/ Und gönn der Wissenschafft in deinen Thoren Platz. Laß nicht mehr Mahometh aus deinem Munde hören ; Nein. Christus sey forthin dein allerbester Schatz. Lauf nicht nach Mccha hin; rühm Christi Creutz , wie Paulus: Schau Ihn / wie Israel, mit Glaubens-Augen an: So schnaubest du nicht mehr, wie ein verblendter Saulus, Wie Julianus dort, und andre mehr, gethan. Du aber, grosser GOtt, Beherrscher aller Sinnen! Send ihnen deinen Geist: gib ihnen Glaubens-Oel; Und laß der Türken Herz dein Vatter-Herz gewinnen: Ja, mach «u6 diesem Volk ein geistlichs Israel! Die MM NZZM V^ie ihr Verstand und Zeit nur solchen Künsten schenkt/ sWda man mit größter Müh nur Spinnen-Webm zeuget/ sagt/ wann ihr euren Sinn zum Licht der Warheit lenkt/ ob nicht der kühne Wahn mit wachsern Flügeln steiget? Was ist es/ wenn ihr den zu einem Wunder macht/ der von der Sterne Krafft und ihrem sondern Wesen viel Wesens machen tan, und will am Himmel lesen/ was doch der Himmels Fürst ganz änderst ausgedacht? Was ehrt ihr den Betrug / der/ bey verborgnen Dingen, den Ausschlag eures Glücks aus Puncten will erzwingen? Hier zeigt sich eine Kunst/ die von dem Himmel stammt/ und denen Sterblichen ein Pfand der Güte bleibet/ die / für das Wol der Welt in voller Glut entflammt/ sich selbst durch manchen Trieb in kluge Seelen schreibet. -DieChinese- Die Kunst/ wodurch die Macht der Warheit sich erhub/ Ä wann ihr erlauchtes Bild ein todes Blat belebet; s Die Kunst/ wodurch der Glanz der Weisheit höher schwebet/ SSeT wann sie der Eigensinn vorhin in Staub vergrub; T^Sü Die edle Drucker-Runst/ wodurch gewiß geschehen/ AN^" daß China * nunmehr muß mit einem Auge sehen. Drum * _ AcDK^K 5 5 ___ Drum kehrt den finffern Sinn von eitlen Künsten ab/ und lasst die blinde Lust zu ihrem Schein verrauchen; Erhebt die höchste Huld/ die uns diß Kleinod gab; Lasst/ was der Himmel gab/ uns ihm zum Ruhm gebrauchen. Doch achtet/ ausser dem, auch deren Asche hoch/ die solche Kunst erdacht und höher htngetriebeN/ die durch den Bücher Druck sich in ein Buch geschrieben/ so nie vermodern kan. Sie leben jetzund noch und lehren euch hiemit: Daß diese nicht ersterben, von welchen Kunst und Ruhm tan auf die Nachwelt erben. Man- 2 «Z ^MN? te gebräuchliche und allgemeine Mmen der Uchrifften sind folgende: 1. Imperial. 2. Real. z. Principal. 4. Missal, s. Sabon. 6. Kanon. 7. Roman. 8. Text. 9. Parangon. 10. Tertia. 11. Mittel. 12. Kicero. iz. Brevier oder Rheinländer. 14. Garmond oder Korpus. 15. Petit oder Jungfer. 16. Kolonel. 17. Nonpareille. 18. Perl. Nach den unterschiedlichen Gattungen von einer Schrifft vermehren sich dieselbigen folgender Massen; als: Missal: Missal Fractur. Missal Antiqua. S.,bon: Sabon Fractur. Sabon Antiqua. Canon: Grobe Canon Fractur. Grobe Canon Antiqua. Kleine Canon Fractur. Kleine Canon Antiqua. Kleine Canon Cursiv. Rom«»: Roman Fractur. Nvman Antiqua. Roman Cursiv. Text: Text Fractur. Text Schwabacher. Text Antiqua. Text Cursiv. ParangvinParangou Fractur. Parang. Schwabacher. Diese ?!»;>>)! der Schafften wird abcrma Parangon Antiqua. Parangon Cursiv. Tertia: Grobe Tertia Fractur. Grobe Tertia Schwab. Grobe Tertia Antiqua. Grobe Tertia Cursiv. 'Kleine Tertia Fractur. Kleine Tertia Schwab. Kleine Tertia Antiqua. Kleine Tertia Cursiv. Mittel: Grobe Mittel Fractur. Grobe Mittel Schwab. Grobe Mittel Antiqua. Grobe Mittel Cursiv. Kleine Mittel Fractur, Kleine Mittel Schwab. Kleine Mittel Antiqua. Kleine Mittel Cursiv. Cimo: Grobe Cicero Fractur. Grobe Cicero Schwab. Grobe Cicero Antiqua. Grobe Cicero Cursiv. Kleine Cicero Fractur. Kleine Cicero Antiqua. Kleine Cicero Cursiv. Brevier: Brevier Fractur. Brevier Schwabacher. Brevier Antiqua. Brevier Cursiv. Garmond-Gr. Garmond Fractur. Gr.Garmond Schwab. GrGarmond Antiqua. 'Gr. Garmond Cursiv. Kleine Garm. Fractur. Kleine Garm. Schwab. KleineGarm.Antiqua. Kleine Garm. Cursiv. Petit: Grobe Petit Fractur. Grobe Petit Schwab. Grobe Petit Antiqua. Grobe Petit Cursiv» Kleine Petit Fractur. Kleine Petit Antiqua. Kleine Petit Cursiv. Colonel: Colonel Fractur. Colone! Schwabacher. Norm- Grobe Nonpareille Fr. reilie: Kleine Nonpareille Fr. Nonpareille Schwab. Nonpareille Antiqua. 'Nonpareille Cursiv. Perl : Perlen Fractur. ?e. NM cm merkliches vergrc'sscrt/ weil eine Gattung, die zwar dein Namen und dem Kegel nach einerley bleibet/ vech in der That in viele Sorten sich wiederum unterscheidet; z.c. tan die Grobe Mittel Fractur/ so pag.3.befindlich/ dienen. No.I. > Teutsche Schafften. IV. Principal. W V. Missal Fractux. nade und vi. Sabon Fractur. hw r wird kein gutes mangeln lassen den Mommm. VII. Teutsche Schrifftcn. vii. Grobe Canon Fractur. »V M roß sind die Mer ke des Aerrn/ wer aEtet/ der Hat ei telUust daran; was er ordnet/ das ist lbbltA und Kerrli VIII. Eine andere» >ep nun wieder zu frieden/ meine Meie/ denn der Krr thut dir Mutes. IX. Kleine Canon Fractur err, wo ist ein olt im Kimmel und mtf UrdM/ der es deinen Werken und deiner Mt könnte naWun? x. Eine andere. er Könige und Fürsten Rath und Heimlichkeit soll man verschweigen, aber Gottes Werk soll man herrlich preisen und offen baren. A z XI. I 6 Teutsche Schafften. > XI. Roman Fractur. ! Wie Himmel erzchten die Ehre Gottes/ und die Beste vertun diget seiner Hände Werk. Ein Tag sagt es dem andern, und eine Rächt thnts kund der andern. xn. Eine andere. Es ist teme Sprache noch Rede, da man nicht ihre Stimme höre. Ihre Schnur gebet aus in alle Lande, und ihre Rede an der Welt Ende- xm. Noch eine andere. Er hat der Sonnen eine Hütte in denselben gemacht/ und dicselbige gehet heraus / wie ein Bräutigam aus seiner Kammer; und freuet sich/ Wie ein Held/zu lausten den Weg. xiv. Text/ auf Roman Kegel. Ger Herr/ der ewig lebet, alles/ was der macht, das ist vollkommen. Der Herr ist allein gerecht. Niemand kan seine Werke aussprechen. XV. Text Fractur. Wer kan seine grosse Wunder be- gmffen? Wer kan seine grosse MM S messen ? Wer kan seine grosse Barmhw H zigkett erzehlen ? Man kan sie weder wehren noZ mehren / und kan seine grosse I Wunder nW begreissen. ! XVI. Eine andere. Uber ein Mensch/wenn er gleich sein bestes gethan hat / so ißs noch kaum an- gesangenMd wenn er meinet/er Hab es vollendet/ so fehlet es noch weit. XVII. Noch eine andere. fNl^i-silA ^ M5i" Am?M 1 ltt«- V^v^tvf^ lvllv s^ll^tN ^Nl^ reckt nickt entgehen/und deß Frommen Hoffnung wird nicht aussen bleiben. XVIII. Teutsche schrifften. XVIII. Parangon Fractur. Wer eine Grube macht/ der wird drein fallen/und wer einen Stein waltzet/ auff den wird er kommen. XIX. Eine andere. HERR, deine Güte reichet so hoch der - Himmel ist/ und deine Warheit so weit die Wolken gehen. Deine Gerechtigkeit stehet wie die Berge GOttes, und dein Rechts wie grosse Tieffe. HERREN hilfest beyde Menschen undViehe. Wietheuer istdeine Güte, GOtt,daß Menschenkinder unter dem Schatten deiner Flügel trauen. XX. Tertia auf Text Kegel. Breite deine Güte über die/die dich kennen/ und deine Gerechtigkeit über die Frommen. Laß mich nicht von den Stolzen untertreten werden. XXI. Eine andere. Sie werden trunken von den reichen Gütern deines Hauses, und du tränkest sie mit Wollust, als mit einem Strom. 7 xxn. Grobe Tertia Fractur. DieAugendesHErrn sehen aufdieGerech- ten,und seine Ohren merken aufihrSchreyen. Das Antlitz aber des HErrn stehet über die, so böses thun,daß er ihrGedächtnis ausrotte von der Erden. Wenn die Gerechten schreyen, so höret der HCrr, und errettet sie aus al! ihrer Noch. Der HErr ist nahe bey denen, die zu- brochenesHerzens sind,und Hilst denen,die zuschlagen Gemüth haben. XXIII. Eiue andere. Der Gerechte muß viel leide!yaber der HErr Hilst ihm aus dem allen. Er bewahret ihm alle seineGebeme/daß der nicht emö Mbrochen wird. Den Gottlosen wird das Unqluck tobten / und die den Gerechten hassen, werden Schuld haben. Der HErr erlöset die Seele seiner Knechte / und alle, die auf ihn traue»/ werden keine Schuld haben. XXIV. Noch eine andere. Gehe hinzurAmeiien/ du Fauler/ siehe ihre Weise an/und lerne. Ob sie wol keinen Fürsten/ noch Häuptmann/ noch Herrn hat/ bereitet sie doch ihr Brod im Sommer / und sammlet ihre Speise in der Erndte. Wie lange liegest du/Fauler ? Wenn wilt du aufstehen von deinem Schlaff? ^xv. Teutsche Schafften. 8_ XXV. Grobe Mittel Fractur. LobedcnHErrn/ meineSeele/HErr/mein GOtt/ du bist herrlich/ du bist schön und prachtig geschmücket. Llchr ist dein Kleid/ das du anhast, du breitest aus den Himmel/ wie einen Teppich. Du wölbest es oben mi Wasser/ du fahrest auf den Wolken/ wie auf einem Wagen/ und gehest aufden Fittichen des Windes; der du machest deine Engel zu Winden/ und deine Diener zu Zeucrflammen. xxvi. Eine andere grobe Mittel Fractur. Der du das Erdreich gründest, auf seinen Bode»/ daß es bleibet immer und ewiglich. Mit der Tiefe de ckeft du es, wie mit einem Kleid / und Wasser stehen ü ber den Bergen; aber von deinem Schelten fliehen sie/ vor deinem Donner fahren sie dahin. xxvii. Noch eine andere. Das' Unglück/davon meine Feinde rathschlagen/ müsse auf ihren Köpff fallen. Er wird Strahlen über sie schütten/ erwird siemit Kuer tieffm die Erde jchlagelV daßsie nimmer nicht aufst ehen. Ein böß Maul wird kein Glück habe»; auf Erden/ ein frevel böfer Mmfch wird verjagt und gesrürtzt werden. xxvm. Noch eine andere. Waschet / reiniget euch/ thut euer böses Wesen von meinen Äugen. Last ab vom Bosen/ lernet Guts thun/ trachtet nach Recht. Helfft den Verdruckten/ schaffet dem Waisen recht/ und helffet der Wittwen Sachen. So kommt denn und lasset uns miteinander rechten/spricht der HErr. xxix. Noch eine andere. Ich russe zu dem HERRN in meiner Roth/ und er w höret mich. HERR/errette mein. Seele von den Lügen- maulern und von den falschen Zungen. Was kan dir die falsche Zunge thun/ und was kan sie ausrichten ? Sie ist wie fcharffe Pfeile eines Starken/ wie Feuer inWachob dern. xxx. Kleine Mittel Fractur. Ich lige mit meiner Seele unter den Löwen/ die Menschen- Kinder sind Flammen/ ihre Zähne sind Spieß undPfeile/und ihre Zungen scharffe Schwerter. Erhebe dich/GOtt/über den Himmel/ und deine Ehre über alle Welt. Sie stellen mw nem Gang Netze/ und drücken meine Seele nider/ sie graben für mir eine Grube/ und fallen selbst darein. XXXI. Eine andere. Lobet den HERRN/ ihr seine Engel/ ihr starken Heldett/ die ihr seinen Befehl ausrichtet, daß man höre die Stimme seines Worts. Lobet den HERRN/ alle seine Heerscharen, seine Diener/die ihr seinen Willen thut. Lobet den HERRN, alle seine Werke, an allen Orten seiner Herrschafft. Lobe den HERRN/ meine Seele. xxxii. Kleine Cicero/ auf grobe Mittel Kegel. Herzlich lieb Hab ich dich, HCrr, meine Stärkt/HErr, mein Zels/ meineBurg/ meinErrettev/mein GOtt/meinHort/ aufden ich traue, mein Schild und Horn meines Heil6,und mein Schutz. Ich will den HErrn loben und anruffen, so werde ich von meinen Feinden erlöset. Denn es umfiengen mich des Todes Ban, de, und die Bache Belials erschreckten mich, derHöllen Bande umfiengen mich, und des Todes Stricke überwältigten mich. XXXIll. Teutsche Schafften. XXXIII. Grobe Cicero Fractur. Und ich Hörste eine grosse Stimme/ die sprach im Himmel: Nun ist das Heil und die Krafft/ und das.Reich / und die Macht unsers Gottes/ seines Christus worden/ weil der ver> worffen ist/dersieverklagetTag und Nachtbor Gott. Und sie haben ihn überwunden durch des Lammes Blut/und durch das Wort ihrer Zeugniß/und haben ihr Leben nichtgeliebet bis an den Tod. Darum freuet euch/ihrHimmel/und die darinnen wohnen. xxxiv. Eine andere. HERR/ wie sind deine Werke so groß undviel? Du hast sie alle weislich geordnet/ und die Erde ist voll deiner Güter. Das Meer/ das so groß und weit ist/ da wimmelts ohne Zahl/ beyde grosse und kleine Thiere. Daselbst gehen Schiffe/da sind Walisische/ die du gemacht hast, daß sie drinnen scherzen. Es wartet alles auf dich, daß du ihnen Speise gebest zu seiner Zeit. Wenndu ihnen giebest/ so sammlen sie/ wenn du deine Hand aufthust/so werden sie mit Gut gesättiget. Verdirgest du dein Angesicht/ so erschrecken sie/ du nimmst weg ihren Odew/ so vergehen sie/ und werden wieder zu Staub. xxxv. Noch eine andere. Was trotzest du denn du Tyrann, daß du kanst Schaden thun? so doch GOttes Güte noch täglich währet. Deine Zunge trachtet nach Schaden, und schneidet mit Lügen, wie ein scharffScher- messer. Du redest lieber Böses denn Gutes/ und Falsch denn Recht, Sela. Du redest gern alles, was zum Verderben dienet, mit falscher Zungen. xxxvi. Kleine Cicero Fractur. Ein jeglicher Rathgeber willrathm/ aber etliche rächen aufihren eigenenNutz. Darum hüte dich für Ratken / bedenke zuvor/ ob es gut scy. Denn er gedenket vielleicht ihm selbst zu rochen / und will dichs wagen lassen. Und spricht / Dl- seyest auf der rechten Bah«/ und er stehet gleichwol wider dich/ und merket/ wie es gcrmhen will. xxxvn. Brevier Fractur. Die Weisheit ist herrliches Adels, denn ihr Wesen ist bey GOtt, und der HErraller Dinge hat sie lieb.Sie ist der heimlicheNath/itiiErkäiint- nis GOttes/ und ein Angeber seiner Werke. Ist Ncichthmn ein köstlich Ding im Leben? Was ist reicher denn die Weisheit, die allesschaffer? Thürs aber Klugheit? Wer ist unter allen ein künstlicherer Meister.denn sie ? Hat aber iemand Gerechtigkeit lieb ? Ihre Arbeit ist eitel Tugend, denn sie lehret Zucht.Klugheit/Gcrcchtigkeit und Stärkt/ welche das al- lcrnutzefte sind im Menschenleben. Begehreteiner viel Dinge zu wissen, so kan sie errathen beyde was vergangen nndzukünffiig ist, sicverste- het sich auf verdeckte WorttMd weiß die Nütze! aufzulösen Zeiche» und Wunder weiß sie zuvorMd wie es zun Zeiten undStuudeu ergehen soll. Ich Habs beschlossen sie mir zur Gespielt» zu nehmen^ denn ich weiß, daß sie mir ein guter Nathgeber sevn wird, und ein Tröster in Sorgen und Traurigkeit. xxxvm. Grobe Garmond Fractur. Gott^rhöre mein Gcbct.und verbirgt dich nicht für meiuemFlehen.Mer' ke auf michMd erhöre micy,wie ich so klaglich zage und l)culc,dasi der Feind so schreyct, und der Gottlose drcnget, denn sie wollen mir einen Tuck beweisen, und sind mir hefftig gram. Mein Herz angstct sich in meinem Leibe, und des Todes Furcht ist auf mich gefallen. Furcht und Zittemist mich ankommen, und Grauen hat mich überfallen. XXXIX. Eine andere. Ich höre/ wie mich viele schelten/ und allenthalben schrecken : Huy verklaget ihn ! Wir wollen ihn verklagen ( sprechen alle meine Freunde und Gesellen) ob wir ihn übervvrtheilcn/ und ihm bcykommcn möge»/ und uns an ihm rächen. Aber der HErr ist bey mir / wie ein starker Hxld / darum werden meine Verfolger fallen/ und nicht obliegen/ sondern sollen sehr zu schänden werden/ darum daß sie so thörlich handeln. XL. Kleine Garmond Fractur. Auf dich/ HErr/ traue ich/ mein GOt!/ hilff mir von allen meinen Verfolgern/ und errette mich. Daß sie nicht wie Löwen meine See! erhaschen/ und ziircKn/ nxil kein Erretter da ist. HErr mein GOtt/ Hab ich solches qechan/ und ist Unrecht in meinen Händen; Hab ich Toste vergolten / denen so friedlich mir mir lebten/ :>der die/ so mir ohn Ursach fcind warm/ beschädiacr: So verfolge mein Feind meine Seele/ und ergrciffe sie/ und trelte wem Leben zu Boden/ und lege meine Ehre mden Staub/ Sela. B X7_I. ! ^ - «, > Ull^W>! ! »II!«>5 10 Teutsche Schrifftcn. XU. Grobe Petit Fractur/ aufCic?roKcg6. ^ Ich will nun preisen des Herrn Werk/ und ans der heiligen Schrisst seiür Werke ver- knndigen/ wie ichs gelesen habe. Di- Sonne ist aller Welt Licht/ und ihr Licht ist das allerhellcste ?icht. Es ist a»-I> den Heiligen von dein Herrn noch nie gegeben/daß sie alle seine Wunder aussprechen könnten; dennder allmächtige Herr Harste so groß gemacht/ und alle Dinge stnd zu grosi/nach Würden zu losen. Er allein erforsch et den Abgrund/ und der Menschen Herzen/ und weiß/ was sie gedenken: denn der Herr weiß alle Dinge/ und stellet/ zu welcher Zeit ein jegliches geschehen werde. Er verkündiget/ was vergangen/ und was zuküusslig ist/ nnd offenbaret/was verborge» ist/ er verstehet alle Heimlichkeit/ und ist ihm keine Sache verborgen. Er be.vciser seine grosse Weisheit herrlich/ i.nd er ist von Ewigkeit bis zu Ewigkeit. Man kan ihn weder grosser noch gerin- gcr machen/ und er bedarf reines Raths. Wie lieblich sind deine Werke/ wiewol man kaum ei» Funklci» davon erkennen kan. Es lebet alles/ und bleibet für und für/ und worin er ihrer bedarf/ sind sie alle gehorsam. Xl.il. Grobe Petit Fractur. Mer kan sich seiner Herrlichkeit satt sebcn? Man stehet seine Herrlichkeit an der mächtigen arossc» .nbi>c, a» dem bellen Firmament, an dcm lchönen Gimmel. Die Sonne, wen» sie ausgehet, vcrnmdlgcr ste dcu Lag, sie ist ein Wunderwerk des oöchstc». Im Miltaae trocknet sie die Li de, und wcrkmifur ihrer .nnzc bleiben? Sic machls Heister den» viel Ocfcu, und brennet Sic Bei ac,und blaset circl Hiyc von stch,nnd gibt so hellen Glanzvoll sich, daß sie die Äugen blendet. Das muß cm grosser HERR sevn, der sie gemacht har, und dat sie beisten so schnell lauffcn. Uno der Msn? in aller Well muß schcinctt zn seiner zeit, nnv die Moiiatunrerscheiden, und das Jahr anstheilcn. Nach bei» Mono rechnet man die Feste, es ist ein Licht, das abnimmt und w-ctcr zmiimmt. Er machet den Monat, er wachst und verändert sich wundcrbarüch. Es leuchtet auch das aanzc himmlische Hcor mder^oheam Firmament, und die helle» Sterne zieren bei, niunucl. Also bar sie derHcrvr m Verrohe hcisscn dicWclt erleuchten. Dnrch Gelles Wort halrciisie ihreOrdnung, und wachen sich mehr mu?c. Sihc den Re- geiibogc» au, und lobe de», der >!>» gemacht hat, dcu» er hat lehr schone Farben. Er ha: den Gimmel fciu rmib gemacht, u»d eic Hand des Höchste» hat ihn ausgebreitet, ^urch sün Wort fallt ein grosser Schnee, unv er laut es wnnderlich durch einander lMc», daß sich der Hnumel austhnt, und die Wolken schweben, wie die Vogel fliegen, c^v mach, durcn sciuc .ttraffr die Wolke» dicke, daß Hagel hcrauö fallen. Sem Donner erschreckt d,e Erde, und Berge zittern für Ihm. XUII. Kleine Petit Fractur. Durch seine» Willi'» wehet der Sndwind und der Nordwind'»»d wie dieVögelflieqen/ so wenden sich die Winde/ »nd wehen den Schnee durch einander/ das!ersich;»Ha>i,sen ivnftl als we«» Iich die Heuschrecke» nl.der thun/ ev ist soweisi/dai! er die Augen dlendet/ und Das Her; mul! sich verwundern selibes selZiimen Segens. Er schüttet den Neissen auf die Eide/ wieSalj/ »»dwennes e-esreuret/ sowerdeii E>i->.icken/ wie dieSpi<^e»>>nde>: Steden. Iludweiittdertalie Rordwliidwcl'et/sowird dasWasserz»Elsi/wo Wasser >ii/ da weh^r er über her/nnd zeucht de», Wasser ale-ch eine» .Harnisch an. Erverderl»! die Bc- ^npae,u»d verdre»l,el die Wusren/und verdorret» lles/w.is arün ist/ wie ein Feuer. Dar- »«,der !>»tt ein dicker Nebel/und ein Tdan nach der Hn-e/der «rauickecalles w>eder.D>i, -d sein ILorl wehrer er den- Meer dal? es nicht a»sreisse/,md Hai Insulen drein gesäet. xuv. Colone! Fractur. !>chdanle dir/Herr König/,nid lobe dich/Mott/ meinen Heiland. !>ch danke deinem Namen/dasi d» nie!» Schi»? mW Hülfe disi/und meinen äeib ans dem Verderben'«»!) vom Stricke der fiiischen Zuuaen und ^üaen-Mäuler erloset hast/und Haff mir geholfen wider die Heinde/und hast niicherrcttet »«ich deiner grossen «ndhochberühnitenBarmberzigkeil/ von dem Brüllen derer 'die mich fressen wolten/ e»,s der Hand derer/ die mir «ach Venire» den stunden/ eins vielem Trüdsal/darinnen ich lag > ans dem Brande/der mich umgeben hatte/mittenansdem Feuer/d ip ich nickt darinnen vcrdrante/aus dem tiefenRachender Hollen/ von den feilschen Kläffer» und iügnern für dem Könige, »ndvommiaerechtenllr- tliell. Ich war dem Tode nahe/und mein jeden war schier Zur Höllen gesunken. Ich war »mrinnet/ttnd niemand halssmir/ich snchteHülffe bcv de» Menschen/ und fand keine. Da gedachte ich/ Herr/ a« deine Barmherz>gkeit/»nd wie du allezeit geholfen hast. XI.V. Grobe Nonpareille Fractur. Und darnach sähe ich »irr enzclstehen auf den vier ecken der erden / die hielten die vier winde der erden/ au, dich kein wind über die erde bliese/ noch über das m-cr/ noch iibereiniaen bäum. Und ich sähe einen andern engel auisteigen von der Sonnen ousgang/ derhotre d°S sie-iel deSIedendiaenEOircS/ undschryc nur grosser stimme zu den vier engeln / welchen gegeben ist Zu beschädigen die erden und das meer. Und er svr-ch: Beschidiaer die erde nichi/ noch das n,eer/ noch die bimme/ bis daß wir versiegeln die lncchre unstrs L>>>reslm ihren stiriien, M!? ick hörere die zahl derer/ die versieoelr wurden/ Hunderl und vier und vierzig taumie/die versiegelt w.-ren von allen geschleckten der Kinder Israel: Von dem geschlechi Juda zwölfrausend vernegelr-. Van den, geschlechi Nuben/zwölf tausend vrrsiegclr iVon deiii geschlechr Gad/zwölfrausrnd verste- geln Von dem geschlechte ilser/zwolf tausend versiegelt: Pen dem geschlechie N-vl:rhali/zwölfraus!»d verste-, geli:Y.!on dem gcschlichte Manasse/zwöls tausend v-rstcgelnNon dem g-schlechte Sinieoii zwölf tausend verste. »eli^Son den, geschlechteLcvi/zwölstausend verstegelnVon dem gcschlcchieJsaschar/zwölf tausendverstegelt: Von den, geschlech,e Zabulon/zwöls tausend versiegelt, Von dem geschleckte Zosexh/zwölftausend versiegelt: Von den, g-schlechie Benjamin / zwölf tausend versiegelt. Darnach sähe ick / und sihe / eine grosse schaar/ welche niemand zelile» lmitc, aus allen Heyden/ und völl-rn/ und sprachen/ vor dem stul stehend/ und vor den, lamm/angcihan mit weissen Neider»/ und valmen in ihren Händen/ schrven mit grosser stimme/und svrach.-n : Heil sc» den,/dcr aus dem stul stNt/uiiserm EOrt/uiid deiii lanmi. Und alle engel stunden un> de» stul/und um die ältesten/und um die vier rhiere/ und fielen vor dem stul auf ihr angesichr/und beteten GOtt an/und sprachen: Amrn/Iob und ehre/und weishen/und dank/und preis/und krafft/und stärle/sey unsern, EOtt/von ewig« liir zu ewiglcir/ Amen. Und cS antwortete der ältesten einer/ und sprach zu mir: Wer stnd diese mir weissen Neidern angerhan ? Und woher stnd sie kommen ? Und ich sprach zu ihm: HERR/du weissests. Under sprach Zu mir: Diese sinds/die da kommen sind aus grossen, triibsal/»nd haben ihre Neider gewaschen/und ha-, den ihre Neider helle gemacht / in, blurc des iammcS. Dorum sind sie vor dem siul GOrres/ und dienen ihm lag und nacht in seinem lempel/iuid der aufdem stul siüt/wird iiber ihnen wohnen. Sie wird nicht mehr hun> gern noch dürsten/ es wird auch nicht auf sie fallen die sonne oder irgend eine Hitze/ denn das lamm mitten im stul wird st- weiden/ und leiten zu den lebendigen Wasserbrunnen/ und «Mit wird abwischen alle rhr-nen von ihren äugen. X^VI. Kleine Nonpareille Fractur. al.iiibeii ist er ein srcmdliiig geivesm m dem vciiieiss-iirii lailie/ als i» cii>-m sirmdcn, undwoyiirte in^itlrn^ m>! Isiae und Jacob/ drn nu,ci't>rii i>clsclbig-i>vcel>rissii>ig. XI.VII. Perlen Frattur. ?i?->rlilh/ich sag- oiili/unürag-n/di- von»>!ib<>n z>i>o>-n sind, ist nichl auskommen/ der grosser s-y drnn Jo, Hann«, dir t-l>i,-r: dir ad-r dir kl-in-st- ist inr himmil>iich/,st grössir/d-nn er. Uber von d-n cag-n Johannis d-s auftrs b>»d>ch«r>>>d-»dashin>Mllri«ch d>- g-wai«»hm«, «iss-n--zu sich.^ D-nna»-pr°xl?crin ligs-yn. Wirohrln harziiho>in/e-il,or-. Wim soll iihad-r biß g-schl-chivlrzl-ich-ii ? E- isid«nr?n»» Ui» gleich/die an ixmm«rl» siezen/>>»d ,ut<«gegn-uib zexsjfftn/und >>,r irollii iiichi iaiiz.il. Wir i,ab-n euch giklag.i, Uiid ihrwoll-l nichi w-in-n. XI.VIII. Teutschc Schrissten, 11 X^VIII. Text Schwabacher. DieN?eisheitbaueteihrHauS/ und hieb sieben Seulen; schlachtete ihr Vieh, und trug ihren Wein auf/ und bereitete ihren > Tisch; und sandte ihre Dirnen aus, zu laden oben auf diepalaste der Stadt. LNer alber ist, der mache sich Hieher. Und zum!7lao ren spricht sie: Rommt^zehret von meinem Drod^ und trinket des Weins, den ich schenke. xux. Parangon Schwabacher. Verlasset das albere Wesen / so werdet jhr lebe»/ und gehet auf dem Weg des Verstandes. Wer den Spötter züchtiget, der muß Schande auf sich nehmen, und wer den Gottlosen straft, der muß gehö net werden. Strasse den Spötter nicht/ er hasset dich; straffe den Weisen, der wird dich lieben. Gib dem Weisen / so wird er noch weiser werden; lehre den Gerechten/ so wird er in der Lehre zunehmen. Grobe Tertia Schwabacher. Der Weisheit Anfang ist des HERRN Furcht, und der Verstand lehret/ washei- lig ist. Denn durch mich w!rd deiner Tage viel werde«/ und werden dir der Jahre des Lebens mehr werden. Bist du weist/ so bist du dir weise ; bist du ein Spötter/ so must du es allein tragen. Li. Kleine Tertia Schwabacher. Bs ist aber ein thörm)t rvud Weib voll Schwärzens/ und weiß nichts. Die sitzt in der Tbnr ihres Hauses/ aufdem^tul/ oben in der (Atadt/ zu laden alle/ die fürüber gehen/ und richtig aufchrem Weg rvandcw. Wer ist alber) der mache sich Hieher. Und zum Narre«, spricht sie: Die verstohlene Wasser sind süß/ und das verdorbene Vrod ist niedlich. ui. Grobe MittelSchwabacher/ auf grobe Mittel Kegel. Am Weiser Gohn ist seinem Vaters Freude/ aber em chörichter «^ohn ist seiner Mutter Gra» men. Unrecht Gut Hüft nicht/aber Gerechtigkeit errettet vom Todc.DerHiLrr iäsjet die Geeie des Gerechten nicht junger lcidcn/ n- stürzet aber der Gottlosen Ochinderev. Tassige <^and macht zrin/aber der^leMgen Hand machet reich. Mer im Sommer sammiet / der ist t'lug / rrer aber in der Erndte schlaffe/ wird zu schänden. B 2 l-lll. Teutsche Schafften. 12 üll. Grobe Mlttel Schwabacher/auf kleine Mittel-Kegel, j Den Sl'tten hat das Hauvt des Gerechten/ aber den Mu«d der Gottlosen wird tbr Frevel überfallen. Das Gedächtnis der Gerechten bleibet im Segen / aber der Gottlosen Name wird verwesen. uv. Eine andere. wer weife von Herzen ist / nimmst die Gebe». t?an; der aber cin ^larren-Maul hat/ wird geschlagen, wer unschuldig lebet/ der lebet sicher ; wer aber vermehret ist auf seinen Wegen/wird of, fenbar werden. i.V. Kleine Mittel Schwabacher» Vl)er mit Augen winket/ wird Mühle inrichtcn / und der cm Narren - Maul hat / wird geschlagen. Des Ge-- rechten Mund ist ein lebendiger Brun»/ aber den LNund der Gottlosen wird ihr Frevel überfallen. Haß erreget Hader/ aber Liebe decket zu alle Ubertrettungen. In den Lippen des VelMndigen findet man Weisheit/ aber auf den Rücken des Narren gehöret eins Ruthe. I.VI. Grobe Cicero Schwabacher. Die XVelscn bewahren die Lehre; aber der Marren LNund ist nahe dem Schrecken. Das Gut des Reichen ist eme veste Sradr; aber die Armen machet das Armur blöde. Der Gerechte braucht seines Gms zum Leben; aber der Gorrloft brauchrseines Einkommens zur Sünde. Die Zucht halte«/ isi der XVeg zum Lebeu/ wer aber die Strafe »erlast / der bleibet trriZ. i.vn. Brevier Schwabacher. Falsche Mattier decke,, Haß/ und wer verleumdet / der ist ein 57arr- «^o viel Worte sind / da gehers ohne Sünde nicht ab; wer aber seine Lippen halt/ der ist klug. Der Gerechten Zunge ist köstlich Silber / aber der Gottlosen Herz ist nichts. Des Gerechten Lippen weiden viel / aber die Narren werden in ihrer Thorheic sterben. I.VIU. Grobe Garmond Schwabacher. Der Segen des Herrn machet reich ohne Mülie. Lin Narr treibet Muchwillen/ und hats noch darzu seinen Spott/ aber der Mann ist weise/ der daraufmerket. Was der Gottlose fürchtet, das wird ihm begegnen; und was die Gerechten begehren /^ das wird ihnen gegeben. Der Gottlose istwie ein Weiter/ dasuber- htn gehet/ und nicht mehr ist; der Gerechte aber bestehet ewiglich. Wie der Essig den Zahnen/ und der Rauch den Augen tbur/ so rhut der Faule denen/ die ihn senden. Die Furcht des HERRN mehret die Tage; aber die Jahre der Gottlosen werden verkürzet. ux. Kleine Garmond Schwabacher. Das Warten ver Gereckten rvirv Frcuve rvcrven/ aber vcr Gottlosen Hoffnung rvirv vcrlobren seyn. Der Weg des Herrn ist Ves Frommen Troy/ «der die'Ubrlthäter stnv blöde. Der Gerechte rvirv nim. mcrmet-r unigestossen/ aber Sie Gottlosen rvcxvcn mcbt in,A.anve btei, den. Der Mund des Gerechten bringet Weisheit/ aber vas Maul verVermehrtenroird ausgerottet. Die Lippen Vcr Gerechren lehren heilsam Ding/ aber ver Gottlosen Munv ist verkehret. 1.x. Grobe Petit Schwabacher. Israel hat dcnnsch GGtt,u,n Trost/ rvcr nur reines Heryens ist- ?ch «der Hütte schier gestrauchelt mit meinen Lessen/ mein Tri» Hütte bcvnahc geglitten. Denn es verdroß mich auffdic Ruhmrütige/ da ich sähe/ dag den Gottlosen so roöl gicng. Denn sie sind in keiner Fahr des Todes/ sondern stehn vcst rvie ein PaUast. Sic sind nicht in Unglück rvie andere Leute/und rvcrdcn nicht rvie andere Menschen gcplagct. Darum muß ihr troyci, kostlich Ding seyn und ihr Frevel muß rvolgcrhan Kcisscn. Ihre Person brüstet sich rvie ein fetter XVanst/sle thmi/rvas sie nur gcdenckcn. Sic vernichten alles/ und reden übel da- von und reden und lasier» hoch her. I^XI. Colone! Schwabacher. rv»s sie reden/ da, muß vom Gimmel herab gcrcdr Ks»: w-sft« sagen, das muß gelten aufiLr» den. ivai un, sillcr ihnen ihr psbel zu/ und laussen ilincn zu mir Haussen wietVaiser, und spreche» : was solre ev>VIT nach jenen frage»/ was solre der Höoifie ihrer achtens Siebe, das lind die Goilloicn/ die sind glück,i elig in der Welt/ und werden reich. Soli» dennumlonlt ser-n/ daß mein Herz unsträfflich lebt/ »nd ich meine Hände in Unschuld wasche; Und bin geplager taglich/ und meine Straffe ist alle Morgen da. Zch harre auch schier so gesag-t/ wie fic/»der, siclic/ dainir hätreich verdammet alle deine Rinder/ die je ge>ves<» sind. Zch gedacht- ihn, nach/ dag ichs bc- gr-iffen möchte/ aber «s war mir zu schwer. Li» daß ick) gicng in da» HeiUgchum Gorre», und mcrilcausiScckns,. I.XII. Nonpareille Schwabacher. «her du seilest ste auf, «chlüpfrige/und sitzest sie zu Loden, wie werden ste s» plo-zlich Zu Nichte -? Sie gehen »nrcr/und nebinen ein itnde mir Schrecken, wi; ein Trauni/ivenn einer erwachet/ so machest ou/>ZikRX! ibr«:ldi»d-r «radr verschmähet. Aber e-lburmir weh-ii» Herzen/ undstichs mich in ,»einc,Micren/daß ich muß ein Narr sei-n/und nicht» wisse» und muß wie -inTbi-r se»-» vor dir.Dennoch bleibe ich ster» an dir/den» du haltest mich bei-meiner rechten Hand/du leitest mich »ach deincmüalh/und ninunestmich endlich »iiliLhrcn an.roenn ich nur dich habe/so frage ich »ich» noch Himmel und «t-rden/wen» mir gleich Leib »n» Se-Iverschniachr/so bistdu doch/SDTlt/allezcir meine» Herzen, Trost und mein TKeil. Senn steHe/ die von dir weichen/werden »mtommen/du dri»« gest um alle/die wider dich hurio. Aber das ist meine Freude/ daßich mich zu «LVlt hal»/und nieine Zuversicht sttztsuf den HlkcrnHltrrn/daß ich verkündige olle dein Thun. Ko.I. £ateimfd)e ©dj rtfften» _i3_ No. i. @ro5c gDHffal mtim ptfalietr. EVS LABORE NIA VENDIT II. «flfifial Sltttiaua, J pnncipmm III. ©afatt Sltttiaua. cumJOVEfinis erit. IV. ©wkeattDtt2lntia.ua. GLORIAM qui fpreverit, veram habebit. ss 3 v - i4___________ fffltemifdjK V. StteinttZanmvllntiqua. DILIGAM te Domi- ne,fortitudo mea, Do- minus firmamentum meum, &r refugium. vi. SKomanSlnttqua. SVRSVM ANIMVM VOCANT INITIA SVA, ERIT AVTEM illic etiam 3 antequam hac cu- ftodia exfolvatun Si vitia (iia deferunt 5 purusque ac levis in cogitationes divinas emi- » CUlt. Seneca. vii. Setf Slnttaua» VIVERE tota vita difcendum eft, et quod magis fortafie mira- b eristo ta vita difcendum eft niori. Seneca. ©cfrrifften* ______ viii. ^arangon Slnttqna. RERVM NATVRA TE QVAE GENVIT , EXPECTAT , ET LOCVS MELIOR ac tutior. IJlic non tremunt terrae, nec interfe venti cum magno nubium frago- re concurrunt, non incendia regiones urbesque vaftant, non naufragiorum totas clafTes forbentium metus elt, non arma contraria difpofita vexillis, et in mutuam perniciem multorummillium par furor> non peftilentia, et ardentes promifcue, communes populis caden- tibuS rOgi. Seneca. ix. ©roBe Sertta 5lnttaua. HABERE NOS ANIMVM , CVIVS IMPERIO ETIMPEDIMVR ET REVO CAMVR, OMNES fatebuntur. Quid tamen ilt animus ille re- ctor dominusquenoftri, nonmagistibiquis- quam expediet, quam ubi fit. Alius illum di- ceteffefpiritum, alius concentum quendarn, allus vimdivinam, etDeipartem, alius te- auirTimam aerem, alius incorporalem poten- tiam. Non deerit, quifanguinem idicat, qui Calorem. Seneca. X. Sateinifc&c @d)rifftcn. x. tftetne $ertta 2lattqua. CIRCA PECVNIAM PLVRIMVM VOCIFERATIONIS EST % HAEC FORA DEFATIGAT, patres liberosque committit, venena mifcet. Propter-hanc uxorum marirorumque noctesrtre- punt litibus, et tribunalia magiftratuum premit turba: leges faeviunt, rapiuntque, etcivitateslon- gofaeculorumlabore conitructas evertunt, utau- rum argentumque in cinere urbium fcrutentur. Seneca. XI. ©ro&e Mitttl Stnttqua. ANIMORVM NVLLA IN TERRIS ORIGO INVENIRI POTE5T. NIL ENIM EST IN ANIMIS mixtum atque concretum, aut quodexterranatum atque fictum efTe videatur ^ nihil humidum, aut fla- bile, aut igneum. His enim in naturis nihil ineft, quod vim memoriae, mentis, cogitationishabeat: quod et praeterita teneat, et futura provideat, et Icomplecti poflit praefentia, quae fola divina funt. Nec invenietur unquam, unde ad hominem venire poffint, nifiaDeo. Cicero. xii. (gine anfcere» IN HOC COGNOSCIMUS, QVONIAM diligamus natos Dei: ciim Deum diligamus, &man- data ejus faciamus. Hasc eft enim charitas Dei, ut mandata ejus cuftodiamus : & mandata ejus gravia non funt. *f XIIL tfletttc «Oiittel mtiqua. SAPIENS AD OMNEM INCVRSVM INVICTVS ET INTENTVS EST. NON SI PA V P E R T A S,N O N Sl luccus, non fi ignominia, nonfi dolor impecum faciat, pedem referc, incerritus concra illa ibic, cc incerilla fapiens plenus eftgaudio, hilaris ec placidus cciam in- conci**Tus cumdiis ex pari vivir. Seneca. xiv. moU ©ccro Slnttqua. REM DICAM, EX QVA MOR.ES AESTIMAS NOSTROS. VIX QVEMPIAM INVENIES, QVI POSSIT APERTO OSTlO vivere, janitoresconfciencianoftra, noniuperbuoppofuit. Sic vivimus, ut deprehendi fit fubico afpici. Quid autem prodeft reconderefe, & oculos hominum aurcsqucvicarc ? Bona confcientia curbamadvocac, malaauteminfblitudine anxia atque follicita cft. Seneca. xv. ^ietnc Gicero 2ltttiqua. TVTVM ITER ET IVCVNDVM EST, AD QVOD NATVRA TE INSTRVIT, DEDIT TIBI ILLA, OVAE SI N0N DESERVE- ris, parDeoconfurges. Parcm autem Deo te pecunianon facit: Deusnihilhabet: Praetcxtanon faciet: Deus nudus eft: fama non faciet, nec oftentatio tui. Nemo novit Deum, licet multi male de illo exiftiment et impune. Non turba (ervorum lecticam tuam portantium. Deus ille maximus potentiflimusque ipfc vehit omnia. Sencca. XVI. «Breft^r 3lnttqu«. TRIBVS MODIS VIRTVS PATIENTIAE EXERCERI SOLET. ALIA NAMQVE SVNT, QVAE A DEO: ALIA OVAE ab antiquo adverfario: alia quae a proximo fuftinemus: a proximo namque pcrfecutiones, damna et contumclias fuftinemus: ab anti- quoadvcrfariotentamcnta: a DeoautemfiasrcHatoleramus. Sed inhisomnibus modis vigilanti oculo femetipfum dcbet mens cit- cumfpicere, ne contra mala proximi pcrtrahatur ad rctributionem mali, ne contra tcntamenta adverfarii fcducatur ad dcledlatio- nem vel confenfum delic~ti, ne contra flagella Opificis prorumpat ad exceflum murmuratienis. Grcgorius. XVII. / iG ?atcinif(J;c ©d[>rifften. xvn. ©roBe ©atmnnu 2lntiqua\ OMNES TIBI PARES FACIAS, INFERIORES SVPERBIENDO non contemnas, fuperiores redte vivendo non timeas. Inreddenda officiolitate neque exactor nequenej>li;;ensappareas, cunctiseftobe- nignus, neminiblandus, paucisfamiliaris, omnibusaequus. Severior efio judicio quam fermone , & vita quam vultu , clementiae cultor, clemens ultor : faevitiae deteftator, famae bonae neque tuae femi- nator, nequealienae invidus, rumoribus, criminibus, fufpicionibus minime credulus: fed malignis potius, qui per fpecierm fimplicitatis aliquibus furrepferint, oppofitiflirnus; acl iram tardus, ad mifericor- diampronus, in adverfis rirmus, inprofperis cautus, occulator virtu- tum, ficut alii vitiorum, vanaegloriaecontemptor, etbonorum, qui- bus praedituses,«on accrbusexactor, nulliusimprudentiam diipicias, rarifermonis ipfe, loquentiuna patiens, feverusfeveris, fedhilaresnon afpernans. Seneca, xviii. @mc mtuere. O T.ONA MATER CHARITAS, QVAE SIVE FOVEAT INFIRMOS, five exerceat provectosi five arguat mquietos, diverlis diverfa exhi- bens, licnc filiosdiligit univerfos, quum te argnir, mitis elt, quum blandi- tur,fimplexeft,piefolet iaevire, finedolore inulcere, patienternovitirafci, humiliterindigaari. Chantas hominum materelt, et Angelorum: non folum, quae in terris, led etiam, quae in caelo funt, pacificavit, ipfa eft, quae Deum homini placavit, et hominemDeoreconciliavit. Bernardus, xix. 5!(citte ©armont) 2fotiaua. AVT ISTA BONA NON SVNT, QVAE VOCANTVR: AVT HOMO FELlClOR DEO EST. QVAE ENIM NOBIS BONA videntur, non habct in ufu Deus. Nec enim hbido ad illum 1 nec epularum lautitu, ncc opcs.- incrcdibilc autem eft bona Deo deeffe, hoc ipfum argu- mcntum eft,bona non elic,quac Deo defunr. Addc, quodmulca,quaebona videntur,animalibus, quam homini pkniora continounr. Illa cibo avidius ucuntur: Veuerenonaequeiaitgantur. Virium illismajor eft firmitas: fequi- tur uc multotcliciorafinrhomine. Nam linc ncquitia, fine fraudibus dcgunr: fruuncur volupcatibus fine ullo pudoris aut pocnitcntiae mccu. Fallimur; bona illa ftlnt vcra, quac ratio dac: folida ac fcmpicerna, quae cadere non pollunt ncc dccrcfcere; caeccra opiiaionc bonafunt: hoc vcrohabcnc com- mune cum vcris: proprictas vcro boniin iUit aon «ft. Sencca, xx. @ro5c ^etit %ntim* TRIA CONSIDERO, IN QVIBVS TOTA SPES MEA CONSISTIT, haritatemadoptionis, veritatem promiflionis, poteftatem redditionis. Mur. nuret jam , quantum volueric, infipiens mea cogitatio, dicens : Quis es tu, &quanta eft illagloria, quibusve meritis lianc obtinere fperas? Et ego fidu' cialiter fcio, cui credidi, & certus fum, quia in charitate nimia adoptavit me, quia verax eft in promiffions , potens in exhibitione. Hic eft funiculus triplex, qui difhculter rumpitur, quem nobis e patria nollra, i»hunccarce- rem usque demilfum fortiter qusefo teneamus, ut ipfe nos fublevet, ipfenos trahat usque ad confpectum gloriae magni Dei. Auguftinus. xxi. ^ieine tyttit 5tntiqu«, IN CHARITATE PAVPER EST DIVES , SINE CHARITATE OMNIS divcs eft pauper. Hsc in adverfitatibus tolcrat, in profperitatibus tCHiperat,in duris paf- fionibus fortis eft; in bonis operibus hilaris eft, intemporalibus ditifIima:inhofpitalita- relatiflima: inter bonosfratres laetilTima: inter falfos fapientiffima: in Abel per facri- ficium laeta : in Noe per diluvium fecura : in Abrahoe peregrinatione fideliflima: in Moyfe inter injurias leviflima: in David tribulationibus initiftima: in tribus pueris blandos ignes fortiter tolerat: cafta in Sufanna fupra virum: in Anna poft virum : in Maria praiter virum: libera in Paulo ad arguendum: humilis in Petro ad obedien- dum : humana in Chriftianis ad confidendiim: divina in Chrifto ad ignofcenduin. Quid dicamde charitate i Si linguis hominumloquar &angelorum, charitatem autem non habeam, nihil fiira. Ipfa enimeft animaliterarum, prophetiae virtus, facramentorum falus, fcientisftabilimenturn, fidei fruftus, divitiae pauperum, vitacmerientium. Auguftinui. xxii. ^onpareiue 2mtiqu«. Efto bontJ) faltcnii fi non poces efTc periuis, Cum doftisvcrfarclibens, nam drfcerc multa Sic poteris, nct non avidc: nuaecunajue loquuntur, Aufculra, atque roga interdum : tum caetcradiTil Comniittc, ct patiare animo tua fata fereno. Palinj, Nil dictu focdnm vifuque liacc limina tangat t lntraquacpucreft t procul hincprocuUndcputiJnt i.enonum, ct cantus pcrnoctantisparaUti, Maxima,debetur puero revcrentia,ii quid Turpeparai, ne tu pueri contcmferis annas J Sed pcccaturo obfiftat tibi fibul infimi* Nam fi quid dignum Cenforis ftccrit ira Quandoque^ ct fimilem tibi fe non corpore tantUIDj Hecvultit dcdcrit, morum quoquc filtus , et qui Onmia dctcrius tuaper vcfngia peccet, Corripics nimirum, et caftigabis acerbo Clamore, et poft liacc tabulas mutarc parabis ( Vnde tibi frontem libertatemque parentis, Cum faciaspeiora fcnex, vacuumqiie cerebro Jamprjdcru ca^ut hoc rcntgfa cucu/bita (juatrat 2 luTCf» xxn. Sdteitiifcbe ©Avifftra. xxiii. jJleine eatio» Sutfi». Diligam te, Domine, fortitudo mea, Dominus C\ firmamenfum meum, o refugium meum. xxiv. SRomatt %M% Nonerat Lux itte, fedmijfus fuit, ut teftdretur de itta Luce. Hicerat Lux itta vera, quaiU luminat omnem Hominem. XXV. $ert<2urffo. Unherfa propter femetipjum ope- ratuseji Dominus, impium quoque ad diem malum. Abominatio Domini ejl omnk arrogans, etiam fi manus ad ma- num fuerity non eftinnocem. 17 xxvl @ine anfccre Scrt Surffo. NJHIL AEQVE TlBl PRO~ fuerit ad temperantiam omnium rerum, quam frequens ccgitatio brevis aevi, et hu- jus incerti. Quicquid factes , refpice ad mortem. Seneca. xxvii. tymnm (Surffo. MVLros FORTVNA LIBE- RAT POENA, METV NEMINEM. Q/ARE? quta infixa nobis ejus rei averfatw efi, quam natura damnanjit. Ideo nunquam fides latendifit ettam iatenttbm > quia coargutt tllos confctentta, et tpfos fibt oftendtt. Pro- prium autem eft nocentum, treptdarc. Scncc£i xxvni. @ro6e$ertta(Iurffo, SIC CERTE VlVENDVM EST TAN- quam in confpectu vivamus: fic cogitandum, tanquam aliquis inpectusintimuminfpicerepofjit: etpotefi. Quidenim prodeft ab bomine aliqwdejfe fecretum ? Nibil Deo claufum efl, Intereji ani- mis noflris et cogitatiombus medus intervemt. Seneca. a xxix. i8 Satcintfcfyc xxix. ^teinc Sertia Gurffo. NOLITE PVTARE, QVEMADMODVM IN FABVLlS SAEFEN VM ER O VIDEflS, EOS, qai aliquidimpie fceleratequc commiferint, agttart et perterrert furtarum taedis ardentibus. Sua quenique fraus y et fuus terror maxime uexat , fuum quemque fcelus agttat ,amentiaque afftcit >• fuae malae cogita- tiones, con/cienttaeque anirni terrent. Hae funt mpiis afjlduae domeflicaeque furiae , quae dies no- ctesque parentum poenas a co?ifceleratijfmis filiis repetant. Cicero. XXX. ©rof>e Witfrel Gurfft. Hic eft de quo dictbam : // qui pone me DPnit, pr^latus eft mibi : quia prFANTO MAIORE ANIMO boneflatisfructus in confiientia^quam infama reponattir. Se- oftti gloria, non appeti debet: nec,fi cafh alicjuo non fequatur, 'dctrco ojuodgloriam no?i mermt,minus putchrum eft. Ii vero, jiiibenefactafuaverbisadomant, non tdeopraedicare, quia fecerint, fed ut praedicarent , fecijfe creduntur. Sic, quod nagnifcum referente aliofuijfet, ipfo, quigejferat,rece r afen- e, vanefcit. Plinius. xxxiii. ^leine Stcero Surftfc SBie au$ xxxiv. SSretoier Gurftto. EGO MVLTOS HOMINES EXCELLENTI ANIMO, AQ virtutefuijfe,&fine doctrina, naturae ipfius babitu prope divino,per fc ipfos (•# moderatos, &graveis extitijjefatcor. Etiam iUudadjun- go, faepius ad laudem, atque virtutem naturamfine doctrina, quam \ine natura valuijfe doctrinam. Atque idem ego contendo, cum ad naturam eximiam , aique illujlrem accejferitratioquaedam, con- firmatioquedoctrinae , tum itludnefcioquidpraeclarum, acfingu- larefolere exijiere. Cicero. xxxv. Meine ©armont» Gurfifo. NON REPSNTE IN MORTEM 1NCIDJMVS, SED MINVTATIM procedimus : qtiotidie morimur, quotidie demitur aliqua parsiitae, ettunc qtioque cum creftimtts, $ita decrejcit. Infantiam amifimus,deinde pueritiam, deinde adole/centiam. Hunc ipfum,quem agimus,diem cum morte di9idi- mus : ultima hora,qua ejfe defmimus, non fola mortem facit, fed fo\a con- fitmmat. Seneca. xxxvi. ©robe ^etit Gurffo. Taquises? Etconfeffuseft,^S nonnegavit. Etconfeffus eft, inquiens: Nonfhm Cbriftus, Es interrogaverunt eum. Quid ergo ? Elias es tu ? Et dixit: Non fum. Es tuPropbeta ilie: Etrefpcndit: Non. Uixerunt er^oei: Qtii f/? ut refponjum de - musiis, quimiferuntnos. Qulddicisdeteipjoi Ait: Egojumvoxclamantisindeferto, dirigite-viam Dominijicut dicit Efaias Propheta. xxxvii. ^leine f ettt Gurftfr. Nemo nofirum pauper efi, qui fupervacaneanolit, pofcit neeejfaria , qiiae nctura oppido paura funt, Namquc uplurimum habebit,qui minimum defiderabit, Habebit enim quan* tum volct^ tfui vslet minimum. Et idcirco divitiae non meliui infundu et infoenore^uam in ipfo hominU atfiimantur animo,tfui fi eft avaritiaegenus^ et ad omne lucrum inexplebilu, necmonttOHi auri fattabitur, f*d femper alitjnid, ante parte uti augeat, mendicabit : cfuae (fuidem vera confgifio tft pauptrtatu< Omnis enim cupido acuuirtndi ex opinione inopias veniu Apulejus. drfldrung. fc^? o »9 grfidtuns fcieler- Satctntfd&ett Abbreviatureit/ wcld&cjejumetlentitt&ctBManufcriptis liotpFommeit pfleaett u«t> bifttitf au$aikM wabm muiTcit. \\ ans w ante antali^ antib9 ao aones aoibus aeq» apqsfis *3"9 3e;na alir aial aio ai9 aiuun Aplis ap» argta argtm Arles Arlicis attn a. am '■*'.' bn~ c. caa accidens accidente accidentaliter accidentibus actio actiones actionibus asquius azquiffimis 2eternus seterna aliter animal animo animus animum Apoftolis apud argumenta argumentum Ariftoteles Ariftotelicis attamen autem aut bene cum obcr nec caufa caufam caufaruni caufas Chriftus caam caarm caas ChrT" ^ouicarTcommunicare ^oTo~ communio j^oo" compofitio gpooe" compofitione 9pooib7 compofitionibus 9. con 9tr contra 9_fortao confortatio 7ferar conferatur corpora creatura creatio cujus 1 cujusque datione de fed debet debemus defe&us deflnitio definitur «HIF deterius cpra crea creao C9 c?4; daoe * Q d. dlat. : dbm9 defect? diio definir 4l. dicto loco dmV" dicimus dT dicitur dpr dicuntur ditfra differentia dinct^ diftinctus diflri buo diftributio diftribuone diftributione djftribuoiby diftributionibus dingre diftinguere dnitas_divinitas dv 9 dinus divinus dctra doctrina doi 9 " dominus domino duplex ecclefiae ecclefiafticus elementa enim epiftola ergo erratio errantia eripiuntur efientia efie dii9 dno aplx ecclae ecclic9 e Imta n. epla _, errao erraa eripinr ella ee. cem9 eflemus /* —N eent effent c. cft 1 s-Jium Evangclium 1 xpla Exempla exiftea exiftentia cxmo exiftimo ex extra fci7s facultas ira forma fraljj formaliter frant formant fratr formatur freq;n; frequenter freqjntj frequentius fundtm fundamentum gnrao generatio gnraie. gencrare g^ U 3 generaliter _ genere graam gratiam g- igitur ht habet hbnt habent IU9 habitus hbtalis habitualis 2 hiJ-tali^ 20 £cifeimfcf)e Sfbbrewaturen. hbtaJij h.e. h.m. h.t. hoo^_ hoiem hoiis hoiib? hoj hphj, hna hni hn9 Ue, igr. illct 9 jllgea illgdum Hjgo N ionis jx- I_ loqmr. ioqtr maa jnxe mx9 amfi mutilao naa habitualiter hoc eft hoc modo hoctempore homo hominem hominis hominibus horum hujus humana humani humanus ideft igitur intellectus jntelligentia "intelligendum intelligo inter itionis juxta vel loquimur loquitur materia maxime maximus etiamfi "mutilatio natura naale rxglia n P- ncra necrium ncri^ ncitas ns. nr. nra, nn noia • noiar noie nois n. nc J__ objm objiv? s o oes oium oio rj O oia opaoe orao ondo odit p. m. parla naturale negligentia nempe neceffaria 'neceiTarium neceffarius neceflitas nifi nofter noftra nomen nomina nominatur nomine nominis enim nunquam objectum objectivus octavo omnes omnium omnino non omnia operatione oratio oftendo oftendit pagina mihi particula pm PrT partim Pater pctm peccatum e per phca phyfica pnt pofllint poor pofterior poa potentia pT" . r\ poteft 4» prae >

ppoo propofitio /prs^ f ■ prorius i » ^MWWM ^ ^ > >t»^ derer Recht Schreibung insonderheit Zu beobachten. A. B. er Aal schmeckt allen gut in einer Aal-Pastcten. Der Schuster har die ?lyl zun Schuhen höchst vonnothen. Die Arche Noe bracht'die Frommen aus der Noht. Die arge bose Welt blieb in der Sundflut todt. Im Bad badt sich das Volk. Mein Tauf-^pac war gebeten, (mein Vater bac fnr mich,) mich Kleinen zu vertreten. Die Bal>n nennt man den Weg, darauf man gehen tan; hingegen ein Rebell wird in den Bann gcthan. Den Balg streift man vom Fuchs, der Balk muß aus den Augen, weil ihn die Zimmcricut zu ihrer Arbeit brauchen, Baar Geld errettet uns nicht von der Todten-Bahr. Ein paar gebar ein Weib, wer weiß, wer Vater war. Wenn meine alte Bas den Baß fangt an zu singen, da das war, wenn sie schwieg, möchr' ich vor Zorn zerspringen. Auf Beulen wird gar ofst ein Pflaster aufgelegt. Der Fleischer nimmt ein Beil, wenn er die Ochsen schlagt. D, Wer einen Acker kauft, wie offt pflegt zu geschehen, der muß ihn ja zuvor besehen, dann besäen. Es mehret sich die Plag am Bein vom Zipperlein, doch ist ein böses Weib viel eine gro°'ßre Pein. Mit beren dient man GOtr. In Bellen muß man schlaffen. Mit Leeren in dem Feld hat nur der Baur zu schaffen. Die Beuc gedeiht dem Feind in einem trägen Streit, drum streiten beyde Thcil um Ehre, Sieg und Bent. Die Krankheit zeigt sicl^bald durch cine blaße Nasen: blas/ kleiner! in das Stroh, so giebt es Wasser-Blasen. Die Brarlein hat man gern am Spieß und in dem Hauß. Am Schreiners-Bvetlein bcißr man sich den Stockzahn aus. Es ist der alte Bund , die Menschen müssen sterben; die schönste Tulpe muß, so bu-'t sie ist, verderben. Wie bleich ward nicht im Tod der Doris Roscn-Mund? Mich taurr, die schone Färb, daß sie nicht daurcn tunt. F z Das M» 46 0 ^.Wj? Das eigen Lob stinkt gern. Welch Mensch ist mit der Eiche»/ an Größe, an der Stark und Alter zu vergleichen ? Das Euter von der Kuh ist gut/ wenn mans geniest; das Eirer mögt ich nicht, das aus den Wunden fliest. Kein Junger muß den Schnee der altern Leut verachten, vielmehr soll jedes Kind der Eltern Rath betrachten. Die Eyr sind kostlich gut, die eine Henne legt, da ihr selbst eure Evr, ihr Bauern, cßcn mögt, Die Ledern pfleget man den Gänsen auszuraufen. Ein fetter Vetter hat nicht großen Lust zu laufen. Wer einen Fehl begeht,' erlangt noch wol die Gnad. Ein Fell ist, das der Dachs auf seinem Buckel hat. Der Schloßcr braucht gar offc die Feile zu dem feilen! wo sich die Fäule zeigt, da ist nicht gut zu heilen. veil ist dem Gärtner feil, -wenn er am Fest geschwind ihn vcst faßt in die Hand, daß er ein Sträußlcin bindt. Das Feuer brennet hart, drum muß man es vermeiden; die viele Feper-Täg sind bcßcr zu erleiden. Ein Freier ist ein Kerl, der nur der Braut nachrennt, ein frever Mann ist der, der keinen Herrn erkennt. Der Fluch sieht i^t Gesetz. Allein im Flug zu schießen, vertreibt die Zeit, und mag die Vogel nur verdrießen. Im Wirrhöhaus führ man mich durchaus nicht für die Thür; hinein mit, und dann her drcy Glaser oder vier. Die Gans, ein garstigs Thier, kein mich nicht eh vergnügen, als wenn ich sie seh ganz in meiner Schussel liegen. Ich glaub nicht, daß viel guts gm Geiß-Geisch könne seyn; geuß gute Brüh darauf, fo geht cS eh hinein. Es gibt L.es»t in der Welt, die können gar nicht leiden, daß'man die Glocke laut, das doch nicht zu vermeiden : denn gibt man zu dem Grab den Todren das Geleit, so mahur die Glocke uns an unsre Sterblichkeit. Wenn man Gelübde thut, so mag man sie auch halten z und der Geliebten Gunst soll nicht so bald erkalten. Durch Redlichkeit erlangst du bald ein gut Gerücht, und Unschuld fürchtet sich auch im Gerichte nicht. Weg mit der Traurigkeit, ich will der Lust gebrauchen, weil Gram und Kümmernis; in meinen Rram nicht taugen. Ein alter Greift thut wohl, der sich zum Alter halt, und nicht viel in den (Lreiß der jungen Leute stellt. Die Griechin Helena macht Troja unterliegen, weil Gnechen-Land vermeynt, durch Rriegen Rath zu kriegen» Wie kriechen sie so schön ins Pferdes Bauch hinein ; der clwan leer gcwest von Rrügen voll mit Wein. I R, L Die Gründe auf dem Land sind bcßer, als die Grinde, die manche Mutter findr am Kopf bey ihrem Kinde. Betrüb dich nimmermehr, wenn dich dein Neider hässr, hast du nur GOtt zum Trost, so fürchte keine Last. Die allerbeste Haab, die ich auf Erden habe, ist GOTT und dessen Güt; wol mir mit diefer Gabe! Der arme Heide wüßt nicht viel von diefer Freud, sein Himmel, den er hofft, war die Elyser-Hevd. Wir Christen wißen wol, daß, wenn wir heut gleich sterben, wir darum keines wegs an Leib und Seel verderben. Es werden unsre Haut uns wieder umgethan, wenn Leib und Seel vereint GOTT ewig loben kcm. Seht nur gen Himmel auf, wenn er ist hell und heiter ; Klebt nicht so an der Erd, geht mit der Andacht weiter! Wer sich, gleichwie der Dachs, nur gräbt in Erden ein, muß in dem Chrisienrhum ein Bärenhäuter seyn. Ein wahrer Chrisicn-Held erhalt ein gut Gcwißen; das helle Warheits-Liecht wird ihn umgeben müßen, wenn Falschheit sich versteckt in Höten düstrer Nacht, worauf sie nach dem Tod in Heller Holl erwacht. Was machst du geiler Hengst? du hängst an Lust und Erden, du brennst gleich einem Herd; ein Stier kan bey den Heerde,, nicht schlimmer seyn wie du ; du fängst im Ianer an, und cndst, wie jener sagt, wanns mit dem Jahr gethan. Wer mäßig tsfc und trinkt, ,st warlich hoch zu halten. Mit Reiten pfleget man das dicke Holz zu spalten. Die Reule Hcrculis war schwer und unbequem ; doch wolt ich, daß er uns damit zu Hülfe kam! Mit Rien schiert man das Fcur;. das Rinn sieht im Gesichte. Ein kübn- und tapfrer Mann macht seinen Feind zu nichte. Was kundljch ist, das ist bekannt und ossenbahr. Wer kindlich GOTT vertraut, wird seiner Hülff gewahr. Der Pfaff ist nur bemüht mit räuchern, opfern, weyhen ; den armen Lajen wird er nicht viel Goldes lephen. Ein Lamm, so lahm am Fuß/ taugt zu dem Opfer nicht; uus schmeckt es dannoch gut, wenns wol wird zugericht. Lasse uns die Last von GOtt allzeit gcdultig tragen. Das Lehren thut kein Gut be» einem leeren Magen. Ein j!.aib vom Brod, der frisch und wol gebachen ist, erquicket manchen -Leib / der sonst verschmachten müßt. Der Fisch lepcht in dem Wcyr; der Mensch leugt mit der Zungen, die Todtcn-Leiche wird aufs fleißigste besungen. Wer lügt, stihlt gern dabcy. Wer liegt im Bett, wie ich, der braucht kein -Licht darzn, er schläfst wol finsterlich. Wie ^_ Wie mancher liest im Buch / er soll die L.üste meiden, dieweil sie ihm den Tod und Holle zubereiten, ! und thut es gleichwol nicht; das Mi'.cht des Teuffels ^.ist, der kreucht und schleicht ihm nach, biß er gefangen ist, M All Ding hat seine Maaß. Mein Kleid maß mir der Schneider. ! Die Maase ist ein Fluß. Die Maas Wcin trinkt der Reuter; und wer die Blattern hat, der wird offr zugericht, daß nichts als blasen sind im ganzen Angesicht. Der Frauen dient die Magd; die Macht gehört dem Fürsten. Das Salz macht insgemein uns unaufhörlich dürsten. Ein Gast-Mahl schickt sich wol in einem schonen Saal. > Der Müller malt das Meel. Weg mit dem Mutter-Mal! Die Mahler mahlen auch, doch änderst als die Müller. Wer Schwulst anMandeinhat/ der macht gar schlechte Triller. Die Mandel-Kcrn sind gut, die auf dem Tische siehn. Wer einen Mantel hat/ der darf im Regen gehn. Im Winter tragt man gern am Hals die Marder-Kragen z Die Marter aber ist empfindlich zu ertragen. In Beinen steckt das Mark: der Markt ist in der Stadt, darauf man offt mehr Mähr als Wahr zu kaufen hat. Das Meer hingegen ist nicht leichtlich zu ergründen. Die Mause lassen sich üeym Speck gar fleissig finden. Die Meis/ ein Vögelcin, hupft auf den Baumen um. Das Meißen aber ist ein ganzes Marggrafthum. GOtt segne/ die es stets wol meinen mit den Meinen; das Glück und sie soll sich wie Rhein und Mavn vereinen/ sie müßcn immerzu durch Wolstand seyn erfreut/ das Unglück müße sie vermißen allezeit! El) pfui! wie stinkt der Mist! ihr müßt ein Rauchwerk bringen; Die Nas vermißt es gleich / bey so gestalten Dingenz geht in die Apothek, da es zu finden ist, ob man es gleich daselbst nicht mit dem Metzen mißt. Heut muß ein gutes Mus auf meinein Tisch erscheinen; x?. dann bey der Nacht nagt man nicht gern an dürren Beinen. Jüngst kamen ein paar Dieb in eines Kramers Haus, und nahmen sehr viel Wahr auf fremde Namen aus. Der Nebel pfleget sich offt in der Lufft zu zeigen, die Nadel aber tragt man mitten auf den Bauchen. V. Den Ofen heitzt man ein, und wärmt sich auf das des?; doch rcmchts im ganzen Haus, wenn man ihn offen last, p. Der Preußen König ist, wie billich, hoch zu preisen/ weil er dem Vaterland viel Treu pflegt zu erweisen: sein preiß und Lob verbleibt Ihm vor un d nach dem Tod; drauf folgt in jener Welt der Lohn und Preiß bey GOtt. MM»WW»»WDW>WWWWW»M»MWWM^ o __ 47 Ach GOtt! wie werden einst die Thranen-Guellcn cmäl'Ie», so vieler armer Lcnt, derselben arme Seelen, die ohne Roth und Recht sie offtmals ausgepreßt, wenn sich ein größter zeigt, der jene rächen laßt. R. Der Wagner macht das Rad; der Rabr von Jung und Alten soll sorgen Tag und Nacht die Bürger zu erhalten. Denn so sagt Salamo: Viel Raht macht viel bcstchn; ohn Raht wird alles Volk gar Icichtlich untcrachn. Den Rechen braucht der Vaur im Sommer zu dem heuen. Das rächen an dem Feind wird den, dcrs chut, gereuen ; denn GOTT gebührt die Räch, der schon den Fcind betrübt, und dcm, der ihm vertraut, wie Regen, Segen gibt. Der Reider reibt die Haut, das Gut gefallt dem Räuber Am Rhein steht der Franzos. Rein halten sich die Weiber Reis ist der Türken Kost. Im Friede reist man frey. Ein junges zartes Reis reiß keiner leicht entzwei). In Reusen fangt man Fifch. Die Reußen Möllens wagen: S. ihr saht sie in der Gaa! vergangnem Sommer schlagen; heur geht es wieder an. GOtt gcbc beßre Zeit! weil man vom Kriege satt lind matt nach Frieden schreyt HERR! sage zu dem Schwert, daß es fahr in die Scheide und scheide von der Welt; daß es zu unsrer Freude, gleichwie ein Scheit vom Hol;, werd in das Feur gelegt, nachdem es sich so lang im Menschen-Blut geregt. Wie hell und leer anjctzt des Bauren Scheune scheine, weiß der Soldat gar wol; er macht den Vorrath kleine. Allein, wer schilt darauf? Wer ist, den biß betrübt ? biß GOTT, der unser Schild, uns einst Errettung gibt. Schlaff, der du GOtt vertraust, laß dich den Schlaf vergnügen Wer schläft in GOttes Schutz, kan allzeit sicher liegen. Sagt mir, ob auch ein Schür; die Mauren so beschützt, als GOtt, in deßen Schur, man allzeit sicher M ? Er ist ein vestes Schloß, drein kan man sich verschliefen: Ich schlos mich offt hinein, kein Feind ku:>t auf mich schiefen ! ob er gleich manchesmal nach meiner Wolfahrt schos; in GOttes Schos ist man von allem Unglück los. Den Schoß und Zinß muß man dcu Obrigkeiten geben/ wenn Man in Sicherheit in ihrem Schutz will leben ; obs gleich beschwehrlich fallt, und gehet schwer daher. Es ist ein schweres Ding um einen harten Schwchr. Die Schwäre schmerzen sehr und machen große Plagen; doch schwör ich, daß sie sind noch leichter zu ertragen, als wenn man gar den Leib mit Sägen schnitt enrzwey. Der Segen GOttcö macht von aller Marler frei). Die 48 K^Mk Die Scu!e hält das Haus; das Seil die Dieb am Galgen, wenn sie sich mit der Lufft in frcycn Mufften balgen. Die Seide zicrl das Kleid / das man zur Seilen trägt. Die Sailen brauchet der, der auf der Lauten schlagt. Die Mutter saugt das Kind. Die Seuche machet sterben. Wer seinem GOTT vertraut, wird frcy scyn vom Verderben. Die Sau sind wüste Thier, von Pfinnen selten frey, noch dcnnoch ißt man sie; es scy ihm wie ihm sc»! Der Sieg kommt nur von GOtt. Wer siech ist, mag sich scheiden, die Stadr und viele Lcut mit allem Fleiß vermeiden; dicweil an seiner statt man reine Lcut trifft an, dadurch der Staat ohn ^chad bedienet werden kan. Wer sich auf spielen legt, muß gute Karren suchen. Die Magde spülen auch die Schüßcln in der Kuchen. Ein Dieb stahl aus dem Stall einst eine schöne Kuh. Wer gute Klingen macht, braucht guten Stahl darzu. Wer aus den Stalten sich laßt ftinc Pferde stehlen/ und steiler Geiß hinein, der wird gewaltig fehlen. T. Das Tauchen in dem Fluß geht nur im Sommer an, das in dem Winter doch durchaus nicht taugen kan. . Im Teiche fangt man Fisch; vom Teig macht man Pasteten. Die Thür versperrt das Haus. Kein lhummes Thier kan reden. U. Ich sag dir, deine Uhr geht falsch und ist zu schwer. Uralter kommt von Ur, als seinem Ursprung, her. Hat man Gelegenheit die Feinde zu umringen, so tan man sie gar leicht umbringen und bezwingen, w. Wags tapfer in dem streit, du scyst Schweb oder Sachs, biß dir erwachs der Sieg; denn siegen ist kein Wachs. Bewahre deinen Mund, daß du, was wahr ist, redest/ und durch unwahre waar nicht deine Ehre tobtest; _ wie manchem war gcschehn: denn redlich wahret lang; der Lügen wehr mir Macht, sie war dein Untergang. Von wegen des Betrugs, ist viel daran gelegen, daß man die Wagen Heu laßt in der Heu-Waag wagen. Wo weite Weyde ist, dahin wird Vieh gebracht. Die weide ist ein Holz, davon man Besen macht. Du hast nicht weiße Wasch, man muß sich deiner schämen. Ein XVeiser weiß gar wol die weiß in acht zu nehmen. Wer arme Waisen plagt, der wendet sich von GOtt. Mit Wanden/ die man baut, hats mit dem Fall nicht Roth, wenn kommst du her zu mir ? Weil hast du angetlaget? Wen» gibst du deine Gunst, wenn man dich ctwan fraget? Ders werrh ist; mir ist sonst kein andrer XVerth bekannt: Recht wehrt der Bosheit ab, und wahrer mit Bestand. So werd ich hoffentlich nicht wider Ehre handeln, und auf dcm Lebens-Pfad ohn allen Anstoß wandeln. Wer wider fromme Leut gleichwie ein Widder tobt,' wird wiederum verfolgt, und denn gar schlecht gelobt. Ein Wirt, der doppelt schreibt, wird wenig Geist bekommen. Die Würd' ist eine Schand, wenn sie ein Narr genommen. Ich wüßte, daß es gieng in vielen: besser her, ^ wenn mancher närrscher Dieb in einer Wüsten war. Die Zahren zehren auf, wer sie nicht weiß zu sperren, den können sie gar leicht ins Grab hinunter zerren. Die Zeugen zeigen uns die rechte Warhcit an. Kaust mir doch einen Zeug, daß ich mich kleiden kan. Ein Zeichen in der Lufft zeigt GOttes Macht und Starke. Zeuch aus mit deinem Heer, o HERR! thu Wunderwerke; du nimmst doch endlich weg die Last der Ziegelstein. Halt, Pferd! parir einmal. Ich zieh die Zügel ein. Vor» ^ ffs?-7j?> ?>!.??X? ..A WZ ^,5» VU»' MÄZ ^^T^V^ ^.W^ ^ ^ Vorstellung und ^ i> ^ bris; etlicher Kstm Ein Griechischer Kasten. »W>»>M>>>M>W»M>»>>>>»Mt>M5»s ^ jQ! ^!X!ch!r I^r ^ § !/ ^! L, r! ^, P 2, »! s l! ic! ^>^l!^>Z ^ >n !? ...! j . I ! ^/ . l I >^ . l > . I ^! i < > !- 55 ^ ^ ? c 7-' ! l> ^ e ^, ^. ^, ^ s x X ^ j, ^ > ce) Ä- -U- L ^ ^> 5- p s S iÄ Si Spat. - « > s ^ ? Oua- dratem 1 ^ ^ p ^. ^ u. j ?'l. ' - ? ! ) ua dratl. K K^ß Ä^S^I M Vch He-Ä. , „ ../.>.^v^^^„.«.^^^^v^^,.., ^.ff^ so zu 49 (>?n so Kästen.' Ein Hebräischer Kasten mit Zweyerley Puncten. N N p )5 !Z p d ^> Q 5 » ) 5 N 5 Ä ! ^ n P Z5 S p d z V i ? > dz f .1 ^ a ' > "1 p ^ s ^ v ) 12 ^ 5 ^ ^ «», 51 ? » ?1 1 ä ^ ^ ^---^! d>? N ^) 1 i? ? !> O 2 O t. ? rz - ! ^ ^ ' , ' v , tc) r 5 1 1 »> ^ Ä ^ n n ? 1 1l 1 / » ....... ^ c c e n ,t e ^ 1Z »i Dicke j Dpat. i_^ Dünne Spat. n 1 Z ^ c c e n ! s ^ c c e n ( s ^ c c e Ii t l? Qua ! ju den braten grcssern ' -I Pu adr.^ nc tlein en- c.^ch ^iül - Qua braten. O klei ua dra ren tcn zu Pun den^^»i- etcn^ ne / Die Schrifft, so sich in diesem Kasten befinde?, ist aufGarmond-Kegel, und die Puncta, so linker Hand liegen, sind aufColoncll, das machet Tcriia-Kcael aus; DiePuntta rechter Hand aber sind auf Perl Kcgcl, und machen mit der Schrifft Mittel aus. Ein UWM i > ! -----------!1>IW>»»IIIWWWW»»»»i>'s lslll! l»»I»»»W>WWW»>II»»>I»> >>>» Kästen. Ein Syrischer Kasten. die oben, leeren Fächer können die Syrischen I^awM! und andere Buchstaben nach Belieben eingelcget werden. , » » I - t —— ^ v» ?' ^ 1- VI 5> c» i, -« n -» 3 s- s v Z 3 ? ^ r-- ^ ' ^ ^ ? L- B ^ <»» lü- N v -7> Z K> ?- ^ ? ^ ? -1 c- ^ F ^- c/> K> ? n » c/i Z ^ ö r- 3 ^ ^ w !^ ^ S ? v ? VZ s- O >^ s >r> ^ ^ «» «° ?- S! ^ 5- L- L> Z c-° >-z c« 5> i/z s: r" n ^ ?- s- c7> o' ^ n ^ s Z ^ »' » »° S Spatia Qua ^ drät ^lein und Qua dratcn. /7l Spatia zu de Qua n drät e lcin n und Qua ! braten » » 5^ T >o Viüi ' ?ren G 2 Ein «? ? / Kästen. Ein Arabischer Kasten. In die obersten 6 NeilM kleine Fächlcin können die Arabischen i-iZAtmen. nach Belieben eingeleget werden, ! ! '"l ^ l ! I ^- ! i ^ ! >! ^ ^ i !! I > . I V ^ ' ! . ^ ^ ! v ^ V ^ ^ ? ! ^ A ? ^ s c ^ z ^ ? > v --^i >» v » o. A ? L' !- ^ ^ ^ u 9 « t7> r:» S ^ ? Z « !Ä 5- ^ « s < Z: A s: ^ s ? ^' >», ? ? ^» ? L > s « »> ^ «> v o. ». c^^ r^' ^ i« r «, x ? ? ^ L!. ? Z »> -7) LI S S ^ « m r-? ^ s ^ v ^ s !-< Z X ^ n ? c- " z ^ s' >^ s v ^ ^ !^ cn ? s' . L ? !7> s Z ? ^ V!» >5 o. s' L ? A !Ä s S! S 3 5- ? ? ? 3^ > v v- ^. c-. c/? 3/ «1 s L s- »- ? S ^ _ - ^ !^! ^ ' '! » ^ Spatia i zge4te^ge4te^ ge4te ; Quadraten ganze Quo dr. » s ^ ^ ? s ^ ^! V l '! ^ I ! PunctSpatia! unt > ^ Qu a . - tm Ein Ein Amhansch- und Äthiopischer Kasten. M du . K-L lu- K- Il0 ' I.a >u Ii l!i ll' 1. 'im ' II» I>c I." I,o rnu Ml ma me M5 MO 5» 5u ü K 56 5- 5. > lia IU ri rä ! r6 r- ro » 8a A ü 5z 56 5° 5o sllU 5Nl snj in6 »Ii- 5llv X's K'u K'i K'-i l.'6 K'. °, bu di b2 he h- do tu tl ui te j v - ! Ija rju ^ rjj tjä t tjc tj- tu> !ui lu Kä I..' W iio ^ NU Nl n6 , n; no Lnz L"u L"i ^nä ^nc- xn- ^ u i s 6 » c> Ku Kl ! icz I cnu ! clü I ckä c>>^ I cn- clio wu vvi W2 w6 WS wo ^. u i » 6 s 0 2U 2l -c -! -c> la iu ü ia iö l! io ^ ju ji >e i- io Da .In 6i 6ä >66 6- 60 ^u? äji 6j6 6j- 6jc> z I'U p' pä pe ?- I'v ic.'u- K'ui jc'uä K'ue K'u-l ttua i nui null nue nuXuz ) ZU^ xu- '^ ^i - ' » » Spa tia Qua Idrätlem MWMWM>M>>WW>W»W»>>»»WWW»MW«»W>>»»> Qua dratcn G z Em D» ' I ^ 1^ ^ A ^ ^in Lasten mit Leje^rÄenttr >, ^aji> ^UatllÄI^ ^ ^ ^ ^> ^ ^ t^IM^ ^ ^ ilt^-. S ^ ?^ ? ^ ^ ^ Ä <^ ^- ^ ^ ^ ^ ^ Z >- ! ^- 5- z ^' G ^ü. O n ^ ^ HL ^ ^1 ^ ^ ^ ci ^ d-x- ^ S ^ t V x ^ K ^ Kästen. Ein Kalender - Kasten. ^> ?^ 55 ^ ^ ^ i^i> ^> ^» "S«-^ V ^ np Nl. A B L '.^ E S V ^ Ä> Ä H V ss 2^ 'v' m ^ G -X- S t s »7 ^> X 2j- O ^ HZ ^ X ^' K M N O P Q R S T V W st U Y Z ? w T tN n ) Spacia ss Huadratcn. ck ch l^^MNIMI»! »»M»I»^WI« >««>! > ..^^»»«». L°mimr ohne Ziff,; im l V.<5z; und so fort durch alle Alphabete. Die?, im-,L im I.Alphabet hat die C 'lumu- Ziffer-,; un ll. 19z; imIII.z??; imIV.;6i. u. s. w. durch alle Bögen des Alphabets. In Oucrn, und in ()u2rlic). > l. II. IUI IV I ? 17 25 Z? 4^ 4? 57 6; 7; 8l «? 97 io; 11? 121 I 29 tZ7 145 I5Z 161 169 17/ 18; i?Z »oi 2^9 217 22)' 24! 249 2)7 6)- 289 297 z->5 Z29 ??7 ?45 ?5? z6. 69 ?77 -85 ?9? 401 409 417 425 4?) 441 449 457 465 47? 481 -'89 497 >o> >i; 521 529 5)7 545 <5? ;6i 569 >>5 59? 601 609 6.7 625 6?? 641 649 657 665 67; 68i 689 697 70) 71? 721 729 V. 7?7 745 75? 76 - 769 777 785 79? 8oi 809 817 82; 8Z? 841 "4? ^'^ Ü65 87? 881 889 897 905 9-? 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V. 49 ?25 6oi 877 115? 1429 1705 i- 61 ??7 61? 889 116; 1441 1717 <^ 7? >49 625 901 1177 145? 1729 n Ü5 ?6i 6?7 649 91? 1189 1465 1741 1 97 ?7? 925 I2^l 1477 175z K 109 Z85 661 9?7 121? 14S9 1765 I. 121 ?97 67? 949 12-5 1501 1777 1?? 4-9 685 961 I2?7 151? 1789 ^' 145 421 697 97? 1249 1525 igol 0 157 4?? 709 457 7Z? 1009 1285 is6i 18? 7 Ii. 19? 469 745 1021 1297 157? 1849 8 205 481 757 i"?? :z<-9 1585 1861 ^ 217 49? 769 i°45 IZ2I i>97 i87Z V 229 5°5 781 1057 1??? 1609 1885 X 241 5>7 79? 1269 >?45 1621 1897 V 25^ 529 8^5 i-N !?57 16?? i9°9 2 2Ü> 541 817 109; 1Z69 1645 1921 Jn()>Mern, UNd OÄ^vo. j II. III. IV V.jVI. 147:^1841 VII /V 1 Z69 7?7 110; 2209 1; i? 185 75? II2I 1489 -1857 2225 L z? 401 769 IIZ7 1505 j!87Z 2241 I) 49 417 785 115? 1511 1889 2257 r 65 4?? 1169 I5Z7 >I9<>5 227? ? 8- 449 »17 II85 155? 19^1 22L9 e 97 465 8?? 1201 1569>I9?7 2,'0z 11? 4S1 849 IZI7 195? 2Z2I 1 129 497 865 12?? 16^1 1969 2??7 i< 145 5i? 881 1249 1617 1985 2?5Z 2?69 1. 161 5-9 897 126) 16?? 2c« 1 vi 177 545 ?i? 1281 1649 2017 2Z85 19? 5üi 929 1297 I6S) 20?? 2401 c> 209 577 945 !?I? -681 2049 2417 ? 22; 59? 961 I?29 1697 206; 24? Z 241 609 977 IZ45 171Z 208 r 2449 «. 257 625 99Z izöi 1729 2097 2465 8 27? 641 1009 i?77 1745 211? 248» 1° 289 657 1025 IZ9? 1761 2129 2497 V ?°5 67? W41 1409 1777 2145 -5l? X 221 689 1057 1425 179? 2161 2529 V Z?7 Z5? 705 107? 1441 1809 2177 2545 21 721 W89 1457 1825 219? 2561 ^N Ouoäocimo, UNd'Irirer nMtt 2.Col.ZifferN. I. II. III. ^ 1 55? 1105 L 25 577 1129 L 49 621 115? v 7? 625 1177 c 97 649 1201 ? 121 67? 1225 -2 145 697 1249 » 169 721 127? I 19? 745 1297 K 217 769 IZ2l I. 241 79? i?45 Ivl 265 817 1269 >I 289 841 i?9? 0 ZI? 865 1417 ? ??7 889 i4->i s> ?6i 91? 1465 ?85 9?7 961 1489 S 40» 151? -r 4?? 985 15 ?7 V 457 1009 i;6i X v 2 481 505 I529 12?? 1585 IO)7 16:9 1O81 16?; IV. V.VI. VII 1657 2209 2761 ??IZ 1681 22ZZ 2785 ;?27 1705 2809 ZZ61 1729 2281 28?? ??85 175? 2? 0> 2857 Z409 1777 2? 29 2881 ?4?? 1L01 2905 ?457 182) 2Z77 Z48I 184? 2401 295? ?5«5 187? 2425 2977 ?529 1897 2449 zooi ?55? 1921 247? ?c>25 ?577 1945 -497 zc>49 ?6oi 1969 2521 ?V7Z Z625 199? 2545 ?°97 264^ 2017 2569 ZI2I -67? 2041 259-' ?I45 269/ 206; 2617 Z169 2721 zo89 2!>4I ?i9? Z745 211? 2665 ?2I7 ?7«9 2I?7 2689 ?24I ?79? 2161 271? ?26; ?8i7 218) 27?7 !j289 Z841 Mandat-Format. 59 ir MRL der Sechste, von GOttes Gnaden erwehlter Römischer Kayser, zu allen Zeiten Mehrer des Reichs, in Germanien / zu Hispanien / Hunqarn / Bvhe.mb/ DalmatiM/ CroatlM/UndSclavonten/ ?c. König/ Eri;-Herzog zu Oesterreich/ Herzog zu Burgund, Steuer/ Kärnten/ Crayn und Würtenberg/ Grafzu Tyrvl:c. Enlbi-t-n allen und jeden/ denendieserUnserKanserlicheroffenerBrieffvorkombr/ und nachfolgender Massen angehet/ Unsere Äanl<> liil>r Gnade ir. Uiid sii>ien denenselben samb, und sondcrü birmir zu wissen/ daß/ obwohl-naufverschicdcnenbicbevzr gehaltenen Reichs-Tägen/ »ndsonsten wc»la»l> Unsere Glorwürdigne Versal» ere aiiiRei.h/ Roiiiischc Äanscre uub Liomge/ mir derer Chursursten/ Fürsten und Srändcn desHeil.Rom. Reicks gutem zeitigen Rath und Vercinigiiiig/ GesaK und Ordnungen d-hi» ausgehen lassen/ daß Ii in-r/ von waösllr unter denen in, Reich jiigrlossene» Glaubens-Belaniiiusscn er auch s-i>n möge/ den andern/ so nichrseiner Religion ist/ weniger aber die Glauben selbst nur Wo» reu/ lästerlichen Büchern - Schtissie», Schmäl, Lor» ten/ schiuiusflichen Gedichten/ Eeniählden/ Kupfferstichc»/ oder andern dergleichen Erfindungen/ boßhaffr-ohnbescheideiier Weise angreiffen/ schmähen/ oder senil/ srottsich anziehen und dnrch» lassen/ miihi»auch niemand einine gegen die Staats- Regierung und Erund'Ecsäke des Heil. Rom. Reichs angeselene Lehren ausbringru fclle; E° zeige, doch die ,a.,lick» Erfahrung/ daß diese» s» offrergangenen hcilsaiiien Vercrdnunac» und Reicks Gebotten an verschiedene» Srrhen nickt nachgeledr/ vieünehr solchen schnurgerod riit-iege»/ hin und wieder dchen sch»>ijhsuch,iae Bücher/ Sckrisfienund GemadldcverschiedcnerOrrhenim Reick heimblich gemacht/ verscrriget/ gedruckt/ oder von au-Zwärrs hero «ingesckleisser/ und ohne allen Srl-?ii/Eiiisicht »der Bestr-ssuiig.- auf öffentlichen Jahrmärckrcn/ Messen und andern VersambliiNgen umbrraqen/ feilgebothrn/ au-",estreuct/ verkaussl und ausgebreitet/ nicht niinder auch auf osscnilicken Ilniversirarcii übcrdat ^u5<7.,vli->v i-ubiicnm sehr schädliche/deiHeil.Rom. Reichs Ges-^e iindOr^ und daturch vnle so ohn» zuläßig/ als rieffschädliche Neuerungen gegen die temsche Grunbfeste/ folglich Unordnungen in dem reuischen Reich eingeführer werden. Meichuue aber dergleichen zanck- und schniahsiicklig« Schreib- Arten und Lehren/ so wenig dem Christen', und Äanserrhum/ als derGerechr-undErbarkeirgeniäß/ »och auch zu Ausbreitung der Christlichen Lehre u»i> alleiseulgen (Glaubens oder gemeiniiuliigen Rechts-und Staats-Socken den geringsten Nuncn und Ehre/ Wohl aber ein und anders dirsen enivfindlichen Sckaden haben/ das? daraus an statt der so hoch-norhigen Einigkeit und innerlichen gnten Vernehmens / nichts alsZ-nck/ Mißtrauen/ Entfernung derer Gcmiirher/ Irrweg?/ auch wohl gar Unfriede und Empörungen zu entliehen rilegrn : also haben Wir Unser darab hegendes 5^ai>serl. Mißfallen öffentlich zu erkennen zugeben/ und die Handhabung derer von Unfern in EOrr ruhenden Vorsichten, wohl und Reick»- Väterlich erlassenen Äa»scrl. V-rordiiungcnii> Unsere desondere SorgsaltundObsichtZu nehmen/ einer Nothdurffr zu s-i>n uiiib so mehr befunden/ als solchesUbel sich überaus v.-rnichret/ und den chnansdlribiich- allgemei- n-n Schaden insWerck setzet. Wir befehlen/ setzen/ ordnen und ermahnen demnach Hi-Mit alle und jede/ inf-nderbeir die Geistliche und Prediger/ «lle Schrissi- und Reckt»' Gelehrte/ die Buchdrucker/ Verleger und Buckinhrer/ ohne Unterscheid der Glaubens>Bekanlnuß/ sie seilen srembd/ oder einheimische/ bevorab aber die Bücher-^ommlir» inz, i rassr diesis/ nachdrücklich crin- nerende/ den Vermeidung hoher Erraffe/ und Unser Kanserlichen und des Reichs schweren Ungnade/ alles nnd jedes/ was hiebevor von Zeit Zu Zeiten gegen de» Mißbrauch der Bnchbruckerenr»/ und Hcrausgebung verbc-rrencr Glaubens-und Staats-Sache» angehender Lehren/ Bücher und Laster-Schriffren oder Lehr Gesaben verordiier ivorden/ in genaiiei e Obachr zu ziehen/ und dasjenige, waSdarzuaufeinige Weise Vorschubgebenkan/ sorgsamb zu vermeiden und zu verhindern. Zu dem Ende auch alsoforr nach Verl'siiNg dicics/ alle Winckel-Druckerenen abiustrllrn/ und nicht tri .iestarren/ daß deren einige anders' oder an-und «uS andern Orrhen/ als in solchen Stadien und Orihen eingerichter werden/ wo Ebur- uud Fürsten ihre gewöhnliche Hoshalrungrn habe»/ »der Academien und l^uivl-etir-rcs sruilioium, oder wenigstens ansehentlicke Unsere und des Reichs oder selche Erädtc stund/ wo Obrigleiilicke Obsichr gehalten witd. Dünn ferner nicht nur kern» Buchd-uckerzuzulassen/ die da nicht angesessene/ redlichennd ehrbareLeuthese»nd/ und sich nach denen allgemrinenReichs-Eanungen Uns/ »nd drrObrigleir deS Orths/ vermittelst EndeS und «Pflichten/ Verdindlich gemacht haben/ sich in ihrem Drucken allem demjenigen/ was die Reichs - Satzungen mir sich bringen/ und ihnrnvcrherwohl zuerklären und einzubinden ist/ gemäss zu be> Zeigen / sondern auch noch hierüber den allen und jeden Buchdruckereyen verständige und gelehrte c>»imc.zu bestellen/ und selcheebrnrrmassen dahin zu vervstichrrn/ daß sie ohne deren genaue Surchgehung / Erlaul-nuß und Genehmhalturtg leinen/ zumahlen ohne Benennung dcü Erfinders/ SÄreiberS oder Dlckrers und des Druckers Nahmen und Zun-il-iu-'n/ wie anch der Sradr und desI^hrseiwaZ zu drucken oder zu verkauffen/ vielwcnigcr dicEinführnng solch - schädlicher Bücher auSfrembden Landen und deren Verschleiß iiuRöm. Reich verstärken/ gestalten Mir von nu^ an alles/ W-S ohne solche Form und Fey-rlichkeitist/ für siräffüche L-iier-und Schmäh-Sarrcn/ mithin allerdings >u vernichre» und zur Eonfiscarion würcklich in der Tbar aller Orrben erklären. D» obergleickwvdlvoneinemoderandern/ vorgedackrerErinner»ng ohngcachter/oder deren ohngehinderr/ dergleichen Laster/ oder andere gegen die Reichs-Grund-Gel-ye in Glaubens-und Staus- Sachen lauffendeLehren/ Schmäh- Schriffren/ Bücher/ Kupffcr und Eemähldc gedruckt und ausgegeben wurde»/ solche alstforr/ ohne einige Nachsicht/ durch ,edes OrlhS Obrigkeit/ oder Unsere Kaysrrl. Bücher-5r>inm!st^ii>5 ronftsciret/ der Urheber/ Schreiber und Drucker aber sowohl/ als alle diejenige/ welche sie"imV>'rkauff!>erumb rragcn und ausbreiten/ oder sich dgrzi, «ebrauchenlassen/ anGurhundVerniogen/ auch nachBeschaffonheirderSachen und derenUmbstonden/ an Ehre/ Le^b/ Guthund Bluili ol.inackläßig gestrafft Werlau sollen. Däfern nun einige geist-oder weltliche Obrigkeit im Reich/ welche die auch immer wäre/ oder wie sie iiunier Nahmen haben niochre/ in Erlundignng solcher Dinge nachläßig handeln/ oder die angezcigre »de? sonst wissentliche Uberrrerrung nicht iiiit dehorigem Nachdruck abstellen und b-straffen/ oder auch vielleicht gar mir denen/ st darwider handeln/ sich unter der Hand verstehen und Unterschleiff geben würde; alsdann wollen Wir/ und behalten UnS bevor, nicht nur gegen den Urheber/ Ernnd-r/ Schreiber/ Dichter/ Mahler/ .- Rath/ als Äa»serl. «.'«mnier-Eericht biednrch ernstlich wollen eriiinecr haben/ doß sie gegen alle die obcrwehnte Ubirfahrere dieser Unserer Kauserl. Verordnuilg/ sie senen Geist- oder Weltlich?/ eb»« Ans-Hiing der Persohiien/ -us gebührende Straff ohnverinalich anruffeii/ und ihres Orths und Amdts nach all, r Srr-nge Versahren und handeli, sollen. Wir mennen es ernstlich. Mir Urlun!' diß Briests besieglet mir Unserem ausgedtu^ien Kani'il. Ziisiegel/ vergeben ist in Unserer Stadl Wien/ deiiochljebrriden^uüi^niioSiedenZibenhundert und Zunffzehcn. Unser?r Reiche deSNomischln im dierien/ öisHisvanischciiinizwöiff.i»/ des Hungarischcn und Böhciniifchen aber im fünfften Jahr. V'Friedrich Tarl/Graf Von Schönborn» ^ä?vl.m6amm 8.1-2. tl-ies. iVl-ijeklariz proprium L.. t-. v. Glandorfs. , 6o Patent-Format. W L° Q ^ ^1 .TV ^5».^ -» ^ ^ ^- ^: ^ ZZ5Z «'Z L 8 ^^7"-» -» «-^^ ^ ^^?'-> «>- ^ Z <^ ^ ^» ^. ^ An- !^ " ?! . ^ ?S jiZ 5: ^ s>^>Z ^. H Z,' s> RR^R !? ^1 ^ ^ S.S. -s Z ZZ-^^ ^ ^ z^Z-» OL ZK ^ ? ^ (>^t>77.«» ^ ? ^ ^L — e^-^>7^ ^ ^ 2 ^ r» ^ i^ ^ /«> L ^ ?^ ^ ? (A^ ^T^^ ^MU -» " ZZ^?' ?Z?ss ^ ^ ^AZ? « S-.«^ ^ ^ Zi'Z.^A'. !->^-Z! LZ ^ ^HZ A ^-^-Z.? s Z- S ^ ^ R^»^ 5-L>"' ^ ^ S z—5. » ^ — ^>^^> ^ S 2 ^ <^z-.--'s^ 3 2 ^ z?"^ !^ ^5 ^ Z ^ Ss-'Z A ZST^ ^ ^ s ^ ^ 8 s> » <^ ^ ? Z A ö-y ^ ^ ^ Z ?s o 2 ^ x^^^K^ Z ^» S. — 2 ^'Z> 2,^>^S?. ^K"^- ^ ^> ? 1 ^>^.--»»^-z>->»'^.'-5 >^77__- ^ -^--j'^.s ? S"??? » « S ^ 2 ' Z ^-^S «Zt. ^ ^ 2. v s ^: -^?> "» rzriLN ^ ^» «^^.^ <^ s 'S» — « ^ —" ^I? ^> ^.tÄ ^^O^ ^ 8 I s^Z" -^»» S ^r>^ ^ K° » v-> ' ^ ^ IS» ^ T"S> 5? ^ » ---l ^ z- ^^1.'-Z'"' 3 ^ <^ !Ä ' ^ Z ?S ^ ^ ^ KZHU R^^s <^ « «» zz ^. Z.«^ K „ - L'» -> >?? . ^^.SD S^Ä ^ MZSS - ^ ? ??' ^ °??> <^Z.^?' 2 A> Z T " V Z ? ^ ^ >^?> ^ L ^ » ^ ^ <>» ^ -» « ^Z> <Ä !Ä ^ <Ä ^ cU?: ^ s ^ ^ <^ — ^ » s ^.^Z 3' «?^, xz S'Ss » » Z — 3 ^ s 3 ^ Wie die Columnen einer vuern, 1>Irern und ()uzrern in kolio auszuschicssen« 61 ^ Ouern, oder zwey Bögen in ein ander g esteckt. Auf des ersten Bogens Schöndruck kommt die i (A) und 8 Kolumne. _ Wiederdruck kommt die 7 __ 2 _ Auf des andern Bogens Schöndruck kommt die z (A 2) 6 _ Wiederdruck kommt die 5 (Az) _4_ IriwrN) oder drey Bögen in einander gesteckt. Auf des ersten Bogens Schöndruck kommt die 1 (A) und 12 Kolumne. ___ Wiederdruck kommt d ie n____ 2 _ Auf des andern Bogens Schöndruck kommt die z (Ä2) __ P Wiederdruck kommt die 9 _ 4 Auf des dritten Bogens Schöndruck kommt die 5 (Az) 8 Wiederdruck kommt die 7 (A4) _ 6 ()uarern, oder vier Bögen in einander gesteckt. Aus des ersten Bogens Schöndruck kommt die 1 (A) und 16 Lolumne. __Wie derdruck kommt die 15 _ 2 _ Auf des andern Bogens Schöndruck kommt die ? (A2) 14 _ Wiederdruck kommt die 1 z __ 4 Auf^es Mtten Bogens Schöndruck kommt die 5 (Az) 12 ___Wi ederdruck kommt die 1 1__ 6_ Auf des vierdten Bogens Schöndruck kommt die 7 (A4) l 0 _ Wiederdruckkommt die 9 (A5) 8 _ . .5, Wie das i O (o) G ^.Nachstehende Verse sind so geschossen > wie die Co- lliiiliien iil I'oliu ans die Setzbretter zn Wessen sind. Der Drucker-Aeuner-UanZ/ welche» auf das ^-1640. j» Leipzig gehaltene Buchdrucker - Kübel - West qcstcilct 54- Martin Rmkard. ÄMv singen wir mit Freuden-Schall all unsre Federn an / Ms und preisen, was GOtt überall an uns durch sie gethan; Von Sebulon auf Machir Thron, bis auf die Zeit der deutschen Christenheit. Schreibet/ all ihr Jüden/ schreibet/ treibet/ all ihr Heyden/ treibet/ treibet fort/ des HErren Ehr und Wort. So singen wir mit Freuden-Schall auch unfern Adler an; Und die Schutz-Götter überall/ die was an uns gethan. Der 'Adler fleugt, und übersteigt sein ganz Geschlecht/ zu hegen rechtes Recht. Tichtet/ all ihr Achter/ tichtet/ nchtet/ all ihr Richter, richtet/ richtet auf des rechten Rechtes Lauf. .V l^olic» auszuschiessen. GcböndrucK __ G (0 ) S 4 So singen wir mit Freuden-Schalj auch die Buchdrucker an / und preisen/ was GOtt überall an ihrer Schrifft gethan. Der Setzer setzt/ ein Knabe netzt/ ein Drucker kan so viel als tausend Mann. Setzet/ all ihr Setzer/ setzet, netzet/ all ihr Netzer/ netzet/ netzet frisch / der Drucker drucket risch. 10. So singen wir mit Freuden-Schall auch die Liebhaber an/ die unsrer Feder übAall aufrichtig zugethan. Die Feder lehrt/ nehrt und vermehrt/ die Feder lebt/ erhebt und oben schwebt. Liebet/ all ihr Lieben/ liebet/ übet/ all ihr Christen/ übet reine Lehr/ zu GOttes Preiß und Ehr. Gelobet sey der Teutschen GOTT/ der alle Heyden Greul aus unfern Landen ausgerott/ zu seiner Kirchen Heyl. Er geb uns Ruh/ und Fried darzu/ und auch hinfort/ sein theuer-werthes Wort. Amen! O HErrIEsU/ Amen! Amen: Amen! deinem Namen sey bereit Lob/ Ehr und Herrlichkeit. -SS (V) iS> Niederdruck. Wie das Format in ?olio aufzuschießen. s (o) A So singen wir mit Freuden-Schall die Kräuter-Feder an/ und preise«/ was GOtt überall an ihr und uns gethan. Der Blümletn Safft/ und Steine Krafft vertreiben Gifft, durch weiser Aerzte Schrifft. Schreibet, all ihr Aerzte schreibet/ treibet/ all ihr Blümlein/ treibet/ treibet aus die Seuchen aus dem Haus. So singen wir mit Freuden-Schall die Schreiber selber an/ und was die Feder überall an Ehren hat und kan: Die Schreiber-Kunst hat Preiß und Gunst/ bey Arm und Reich/ wenn mans verbirgst gleich. Schreibet/ all ihr Schreiber/ schreibet/ treibet euer Handwerk/ treibet/ treibets fort/ allhter und aller Ort. 8. So singen wir mit Freuden-Schall der Drucker Wappen an/ und was ihr Greiff uns überall zu guter Letzt gethan. Der Greiff ist hell/ und stark und schnell/ Schatz- und Gold-reich/ wenn mans ihm raubet gleich. Greiffet/ all ihr Greiffen greiffet/ häuffet, all ihr Schatze/ häuffet, eure Schrifft/ Gold und Geld über trifft. ' I^X G (o) G So singen wir mit Freuden-Schall all unsre Schwanen an/ und preisen/ was GOtt überall an uns durch sie gethan. Der Schwan ist weiß / hat Stark und Preiß/ viel Jungen bringt, und mit den * Federn singt. ' B-/- Singet/ all ihr Schwanen/ singet/ W'" bringet/ all ihr Junge»/ bringet, bringet Ehr und Preiß/ je mehr und mehr. 4> So singen wir mit Freuden-Schall an/ den Poeten Schwan, und seiner Federn Schall und Hall/ und seine Sieges-Fahn. Sein süsser Klang/ und Lob-Gesang den Neid veracht/ und Tod und Grab verlacht. Singet/ all ihr Schwanen/ singet, schwinget eure Fahnen / schwinget: Gans undSchwan,sind Schreibern zugethan. So singen wir mit Freuden-Schall die Gänse-Federn an / ^ und preisen/ was GOtt uberall an uns durch sie gethan. Die Gans ist reich/ ihr Bett ist welch/ ihr Nest ein Heer/ der Federn noch viel mehr. Dadert/ all ihr Ganse, dadert, hadert/all ihr Lumpen/ hadert/ hadert stark, zum Schrift- und Feder-Mark. x 64 (IV.) Wie das Format 3333333333333333333 3 3 ^3 >^ ^3 3 3 Z 3 3 3 3 3 3 3 3333333333383333333 3 3 3 3 3 3 3 3 3 » 3 3 3 3 Z 3 s 3 3333333333333333333 3 3 3 3 3 3 3 3 -5 3 -5 3 3 » 3 3 3 3 3 3 3 3 -5 3 3 3 s 33333333333333333333 (^uzrro auszuschiessen. Gcbondruck. 33333333333333333333 3 3 8 8 8 8 8-8 8 8 8 8 3 3 3 3 3 3 3 3 3 3 3 3 33333333L33LL3333333 33L33L3333333L333333 3 3 3 W 3 Z 3 > K 3 W 3 3 3 3 3 3 3 3 3 3 3 3 ^ R 3 3 3 3^- 3 Z 3 W 3 3 33333333333333333333 Niederdruck. Wie das Format in (^uai-co auszuschiessen. (IV.) 65 33333333333333333333^ 3 3 Z 3 8 3 3 3 3 3 3 3 3 3 3 3 3 3 3 3 s 3 3 s 3 3 Z 3 3 Z333333333333333333 'S L- N in 3 L 3 x- 3 « 3 3 3 3 ^ 3333333333333333333 3 3 3 3 3 3 3 > 3 3 3 3 .„,.».«...>.........3 3 3 33333333333333333333 33333333333333333333 3 -3 3 - 3 ^ Z 3 3 ^ Z 3 3 3 3 3 3 3 3 3 3 3 3 3 3 3 3 s 3 3 3 3 3 3 3 3 3 33333333333333333333 ^ 3333333333333333333 3 3 3 3 3 3 3 3 3 ' 3 3 3 3 3 3 - 3 ' 3 83333333333333333333 I 3 3 3 3 3 3 3 3 3 3 3< 3 3" 3 3 3 66 (IV.) Wie das Format in breit c^uarro ausmichiessen, t?cköndruck. MltIUt.1UtMUIMMUttllUItUMMWMMMMMUtMMMM.1UlMM V 5 MMM.1MMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMWMMM U! m 1U Ut ltt m m m 1U m m m M m m m M m m m M m m m M m m m Ut m m m m m m m m m m m m m lU m 1U m m m 1UlUltlAlttllllIMMMMM MMMM MtUUlUIMlllUIMU>lU.1t>IlUUt ^ ( KV» mmmamm mmmm mmm mmmmmmmm mmnlm mammm ) o ( ISS. 5 ) o ( Lo» «s« ) o ( »v» 8 mminrmnwmmlmnmminmmmnlmmmmmmmmrmmm m m m - m m m m m m Die Bögen dieses cznsrt-Forniats werden zu erst im Crelitz'M m und nicht im Mittel-Steg gefaljet. m 'N m lN m in m n? m m m m m lnittittrmnlmmmmnlinminmmmmmmmmmmmmrmmm ^ mmmrmnwimtnmmmmmmmmnimmmmmmmmrmmm m m m m tn m m m m m m m m m m m m m m m m m m m n^-ickrmmmiuinnzmmmmmmmmmmmmmmmmrmmm welches in musicalischen Sachen gebräuchlich. _ (IV.) _67 0 V T MMMZMMMMMMMMMMMMMMMMMtttMMUiMMMM MUlMMMMMMMlUMMMMMMMlt,UlMMMMMlU.MNUM m mm m m mm tu m m m m m m m »u m mm tu m mm m m mm m m mm m m mm m m mm m m .mm m m mm Ut MMMAU M MMMMMMMMMMM MMlU MMMMMM.1MMM MMMaMMMMMMMMMMM MMMMM MMMMUilUAlUUtU 9 "SSI ) 0 ( L«. «,« ) 0 ( b ) 0 ( Ä> _ -a« ) 0 ( »v» ___2 mmmrmmmmmmmmnMMMNMmmmmmmmmrmmtn mmmrmmmmmnmunmmmmmmmmnmmnnminrininin m mm m m mm m m m m m m mm m m mm m m mm m m mm m m mm m m mm m m mm m m mm m m m m Nl mmmrmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmrmmm mmmrmmmmmmmmmmmmmmmm>nmmnmunr>n>nln O 68 (IV.) Wie das Format in lang c)u^co auszuschiessen. Schöndruck. ^ ^ ^ ^- 5 G/.O 8 NNNNNNNNMNllNllNN n tl ^ In diesem Format die ,^ Col. nicht leer stehen , zu lassen / hat man der Reihe nach her- N setzen wollen das tl kleine nüd grosse Einmal eins. u tl n n N n nH> nZ N" n tl" n ns nk n^ n n N,Ä n? n ?s 12 15 IX 21 24 -7 30 16 so 24 Ä 28 n ll 2?n '°ll 35" 4°ll 42N 48 Zl 54 6°n Vi 7 ß-1 8 Z' 9 10 ><9N -^6„ ^6ztt !7oN ZI »! !64N ?> 9 ^ 2 IO> 8O>» ! y> ^ !IO >2»!<>ojst 100 >21incxz i>0L0 ^IN y°n n n lMtMNNNNllMNNNNN ll tt n n n n n n ll n n ll n l! »r n n n n n n ll n s zo 31 116 120 l 24 32 128 33 IZ2 34 136 35 36 I40 144 37 148 38 152 39 156 40 160 41 164 42 168 43 172 44 I76 45 l8O NNlMNNNNMNNNNNll ^ NNNNNNNNlNNNNNNN NNNNNNNNlNNNNNNN 3 ^ NNNNNNNNlNNNNNNN Niederdruck. Wie das Format in lang (^uarro auszuschiessen. 5 ^ 5 ^? ^ ^- ^ A^. ^ » V> NNNNNNNNlNNNNNNN n n n n n ll n n n n n n n n n n n n n n n n n n unnnnnnninnnnnnn 2 ^ nnnnnnninnnnnnnn » Z » II 55 12 6s lZ 65 l4 70 l5 75 16 8o 17 85 18 90 ly 95 20 IVO 21 ic?5 22 iio 2Z 115 24 I2O 2 210 Z6 216 ?7 222 Z8 228 Z?46 42 4Z 25s 44 264 45 27c) n n ^ ,5 12 IZ n ll 14 n n 15 16 II n 17 n ^ 18 I? n n ^» n n n 21 22 ,^ t» «1 «l 2Z 1! ll 24 n 5» n <Ä v)k 26 5:0 N ll !^ 27 28 n n »1 I» Z 2Y ll n ^ zo ^ ^ ZI Z2 ll n zz ll n Z4 Z5 N n Z6 n »l Z7 Z8 ll ll Z9 n ll 4v 41 n n 42 ll ll 4Z 44 n n 45 I NNNllNNNNlNNNNNNN 77 !'4 91 93 105 112 119 126 lZ? 140 147 154 161 168 -75 182 189 196 20? 210 217 224 2?l 2Z8 245 -59 2Ü6 27? 280 2^7 294 zoi Z08 N5 ^» NNNllllllNNlNNllNNNN n n n n n n ll n ll n ll ll n ll n n n ll ll ll ll ll ll ll ll n 11 88 It 12 96 ,5 I» IZ 104 n n 14 112 n ll 15 16 120 128 n n >7 :z6 ^ 18 >9 '44 152 n n 2O i6v n 21 22 168 176 n n 2? 184 n n 24 192 25 200 ll «l 26 208 n n ^ 27 28 216 224 »1 1^ n ^> 29 2Z2 n n ^ zo 240 ZI 248 ^ ll ?2 n ll zz 264 ?4 272 ll ll Z5 280 n ll ?6 288 Z7 296 ll n ?8 Zc>4 ll n Z9 Z12 ll n 40 4l Z2° Z28 n ll 42 zz6 n n 4? 44 Z44 Z52 n n 45 z6o llNNNllNNNlNNNNNNN NNNNNNNNlNNNNNNN NNNNNllNNlNNNNNNll 0 I z (VI.) Wie das Format in Lexro auszuschiessen, Gchöndruck. tIUNUU»UlItI!INUNUUU»NUlIU»jtt!lUl!l!ttlI!!UI!ttUUUUl»lNIttIUUNI>NUU M M M Ul m »u m Ul Ul m >ll Ul «l m »u m llUUUttItt»Il!»l!«ltt!ttlIUiIttt>UlIUUttlI»«UtlIlUtIUUMUttt!UUi!UUUUUst L V ! ttU»UUUUUUUUPlIt!UNlIMttIUUUUUU!>!lUMIUUU!tt>»UUUUMUU»»MU m m m »« »u m m UI Ul m Ul m m m m m UU»NU»UN UMIUi!tI!lUII!I»UUiIttttU«»UUUtItt»! IUittt!ttItt>maiIW»UIU o ^ Ul>tt>IlIttIIIlU«UlI>i!Il!«NUNI!tIl!U!:UUU!tt>!NIUlM!IU!i:l!!Uljl!)1!!ttI!»IMk UUUNIUttj«!iiI!ltIUlIl!I!lU!U»l!UiIttNl!Z»tttt!UUl!lI1!»»il!litt!!I!ttI»iMUU >tt A Ul M ltt M Itt M Ul Ut Ul Ul m Ul Ul m Nl m Ul Ul Ul m Ul m m Ul Ul lU Ul Ul m Ul UUUllttttllUUNUUUIIUl ltlllUUUllUllUlttiNUllllllU UllUIlUUUU UUtMUNUU lIlIUU»lIUl!U»!!!IUUUUU»UUtt!ttlUUUUM!ll!!lIU«tIUUUUUUU WlIWUU ^ ->.K> o o 6 o > IS ^ ttNNNIlllttllllllNIIllMINNttNNttllNNNNNIINNIINNNNNNIINNNIMNNNNNN Ul Nl Ul m Die zw,,) obcrilcn Blatter werden am breiten Duttd-StcgA ^" abgeschuiltcn,un!? im Falzen gehöriger Orten eingestcckct.^ Ul m m m Nl IN NNI»«lttIN!lNt»lII»llttNNNNttN»NttNNttttNNN»NNNttNN>lNNttttNNNNNN tlUNNNNNNllNNNzilttINNlINNttlINNlINIlNtttIttNNNllNNNNNNNNMMttl'.N IN !N ltt m Ul m ttl m Ul m m m m m m m ttNtINilN>IlINl!NNliNNNNNNNnNi>NtttiNN!t!!tt!1!llltt!ittNNNNNNNNtt!UlN Niederdruck. _welches in musicalischen machen gebräuchlich._ (VI.) c> v 5 UUUUlI«UUUUUU«UUUUUUUl!UUNlMUlIUUUUMlUU«UUlttIUUUUUt!»tt UUU»UMMUttUUNUU»lIUUUUlINU»UUUUUUUNUtiiMNUUU»U»»UI»IlIt m Ut Ul Ul m Ut m Ut m Ut m u, Ut m m Ul m Ut Ut Ut m Ut m Ul »u Ut m Ut m tu m ,l, UUUUUUtIt!UUUUtIti»MMUtt!lUUttl>UU«l!UUUUUUUUUUttUUUUUU«U» UNUl»MUUl!UUltUUtIUlttIiI.IUljltiINUUUlIlIU»lNl»l»IttUlIUtttIlIUUU,Il» 9 ^ o o ^ m Ut Ut «l Ut Ut u» n, Ul MM Nl m m m vi Ut Ut m n, m U m Ul m üt ut m m mm m UUUUttNllUUUttUUUUUUUtllZUilUUUUUtlUUNUUUUllUUUUUUUtlUUUUU «UllUUllUUNttUilÜllltttlllllMllllUNUUUllUUttUUUÜUUllllUUUllllUUIIUIl VI ^Hr> o ^«jl» o L ZI o <Ä> o <Ä> s «NIMNNNNNItt!Ntl»NNNNNNttNNNNNltt:?Z»NIlNNNNNNNIINIt0NN.'!iiIIlj MNN!!NNttNNNN«NNNN»NNNNNNNNNNNNt,NNNN!MNNNNNlMNNNltII Ul mm m tt ,« m m m m m Ul m m m Nl m Nl Nl m Nl m m m Nl ,n ttt n« m Nl ni Nl NI,I!tIMtIllttItit«Nt,NNtl»ttNUUitMtti»NttttttMINNNNN«NMttNNNNN»l« nNMMIttNUN»NttNNNNÜNilIMttNNNNNNNNlittNtt!!ttIlttNNMI"llIII!llll 72 (VIII.) Wie das Format in OSavo cmszuschiessen. Schöndruckt o UllUMMMWMUMMUIMMlllUIlU V ö UllllwlUMMMMUMMlUlUMUUU UlMMMMMUIUlUUIMMWMUIM V 5 UllUMWMMlUMUUIMMUIUIMM Ul m Ul Ul Ul Ul m m Ul llt Ul Ul Ul Ul Ul Ul Ul Ul Ul Ul lU Ul Ul Ul IN Ul Ul Ul Ul m Ul m Ul Ul m Ul m Ul Ul Ul Ul u« Ul Ul w U! Ul Ul Ul Ul m Ul Ul u« u» Ul Ul Ul Ul Ul Ul m Ul Ul lU Ul Ul Ul Ul Ul m Ul m Ul Ul u» Ul Ul Ul m Ul Ul Ul Ul Ul Ul lU m Ul lll Ul m Ul Ul Ul m Ul lll Ul m m Ul Ul Ul Ul m Ul m Ul u» Ul lll »u Ul Ul u« Ul Ul Ul Nl 1U tu Ul Ul m u. Ul .UMMMttlMUIMUUIMlUllMIIUIU 8 K o K UI>lIUlUlMUIM«MMMMIUMlUM K o K MMMMWMMWUMMWUIMWM ^1 Ko ^ MMWMMMMWUUIUlMMUIUIUl K oK o ^ NlMINNlMMMNMMlNNllNIIIMltt O^o^ 16 NlMMMlNMMMlllNMMMMMM IZ Oo ^ MMNlMMMMNMMMMMMNlM GoO: 4 mmmmmmmnmmmmmmmm m Nl Nl m m m m m >n lll IN m m m m m m m Nl m m m Ul m m Nl Nl Nl m m m m m lll m Nl m m m m Nt m Nt m Nl m m m m m Nl m Nl m m m m Nl Nl m m m m m m m lll Nl m m m m IN m lll m m Nl m vt m m Nl m m m m m m m Nt m m m m m m m Nl m Nt m m m »l m m Nl m m m m Nl m llt m Nl m m m IN m m Nl m Nl m m MMNMIMMIMtMMMlMUMMlIl ^ mmmnmmmmmmmnnrmmm mmmmmmmnmmmmmmmm mmmmmmmnmmmmmmmm LVied-rdruck. Wie das Format in OÄavo auözuschiessen. (VIII.) o UlwMMWMWUUIUIMMMlUMM UlwÄWMMMlUUltlWMWMMlU MMMMMWMUMMWUMMlUIU UltMUMlllllllllllllllllllllllUMlllllU Ul »l m u« Ut Ul Ul Ul Ul Ul m Ul Ul Ul Ut tu m Ul tu Ul Ut Ul Ut Ul m . m UI u» Ul Nt Ul Ul Ul m Ut u« Ul Ul IN Ul m 1U m UI Ul tu Ul Ul tu Ul Ut Ul Ul UI tu tu m w m «l m Ut IU tu Ul Ut m w m Ul Ul Ul Ut m ut m Ul Ul w Ul w . Ul m Ul m Ul Ut Ul Ul Ul Ut Ul Ul tu Ul UI m Ul Ul Ut Ut Ul UI Ul Ui m Ul Ul u» Ul m UI lU lU tu Ul tu Ul tu Ui Ul Ul UI Ul Ut Ul Ul tu UlwMUlMMUMlllUIMltMltUIUlU MMltllUMMWVWMWMMwMM tUMtUMWUlMUlUMMlUWMMUl MlMIlUlllMUlMUIllMMlMIIMU, 9 KoK KoK II Ol K 0 K M 0 M ^ ^ -'/V- ^ z AoG OoG 14 :? OoO ». ^ s ^ 2 MMMMMMMlIMMMMMIlMIM MMMMMMMNMMMMMMMNt mmmmmmmnmmmmmmmm MMMMINMMNMMMMMINIIUN m m m m m m m Nl m m m m m Nl m Nl m m Nt m m m Ul Nt m Nt m m m m m Nt m m m m m m Nl m m Nt m m m m m Nt m m IN m m m m Nl m m N! m m m m m m m m m m m m Nt m m m m m m m - ltt m m m Nl m m m m m m m m m m m m m Nt m m Nt m m >" m Nl m m m m m >» m Nl m m m m m Nt m m m m m Nl Nt m MMMMMMMNMMMMINMMM - ^ MMMNMMNIMMMMMMMMM MMMMMMMNMMMMMMMNt MMMMMMMNMMMMMMMNt 0 K 74 (VIII.) Wie das Format in breit 0Äav auszuschiessen, Schöndruck. 3 ZZZZZZZZ 3 6 L LZZZZZZZZS ZßßZ - - ZZZ ^ « LZZZZ 3 3 ß 3 3 3 ß s 3 3 3 ß Z 3 3 3 3 3 3 g S N L 3 3 ZGB 3 3 ? ^ c, o ^ 3 ^ ß 3 3 G B Z ß s Z 3 3 ß 3 3 3 3 3 3 3^^^>!-,!>,üiss» ^cZSS«««««^ »vosvvvsv^ L o 6 « « 6 o ZZZZZßZSZZ LZ«««««««3 S?3s3?ssv3 Las«««« L » » » SS?? n c> qs««c!«ciLZ Z«L««««Z v 0 » S S L ?????? Nc-Q«««««« ^N«««S««U« Z S 3 3 3 3 3 3 3 3 ß ß 3 3 3 3 3 3 S Z x, v s v » v K Ä x-x-x-ox-rZfl? »««sasssug Z«««K««S«Z 3 3 S 3 3 3 ß 3*! L 3 «z «««««««« «««««««« 6 76 (VIII.) Wie das Format in lang OLWvo auszuschiessen. Gchondruck. ^»«»«»»»SSSSSZSSSS»-,»»»«^ » Z -Z Z > 3 » O s ^ S » s « s Z«ssss»:«s»»«ssss»sss-zS ^-^s««««««««««??««»«:««««« S L S L . . « - s s c> Z s s s L S S «««««««««»«««««»««»««3 S s 3 S s N s s s s Z 3 s SSSSSSSSSSS^SZSSSSSSSZ » s ^ Z o s o L S « « c> - eL««««»«ss:«»««ss»««s«»S Z»SSS«S»SS»SSSS-Z-;»»S»ZVS >s V S « s L S -i O S S- 3 ^> »sssssssssssss»»»» » rz s Z vo «»««««««««SS««« ^ s o c> ^ s zzxz«»«»--»«»«»«»«»«»«« « s « « « Z Z Z « S Z Z s S Z -Z S S S -Z s s s S ^ Z S -z s -s SSSSSSSSLiSSSSx-Z s °? » - o s s s--»--ss»s«sss-;s:Zo? «sr?««s»«ss:?!i««rss«««is«»S Z S s s » ^ O - o s s « s Z<« s s »-> S«S«SS«««««S«««««««»«Z VOiederdruck. Wie das Format in lang OLwvo auszuschiessen. (VIII.) 77 Zs»s»»»»»«»»st»s:-s---»--»»»^ » S »-> -» >Z Z c> s Z ^ 3 K ^ Z S Z Z»SSSSS»«StS»StS»SS»»»»S T««««««««««s««««s«««r:Z S S °Z « « L««--:««srs«««««ss«««»««L Z»s»s»s»»»»»»»»»»rs»«iSZ « Z S 3 S 1° S L ^ ----»-zs«sx-»s»s»»s»s»»»»»-»4» ^«««««r-r-rs«««««««»««««^ L L « L 0 » s s ^ s ^ L »-^ »»»»ssssssss«»«»»»»»»-- Z Z » Z s » s ^ Z - o Z Z s Z s »»»--»«--»»»»»»»»»--»«ssZ O «««««««««»»«0«««««« «»»> » O s « « Z L -z s s»s«»«-:s«««««ae-«ss S « sS s»--xssssss«s»s»zxzs«s»ixz«,r,— Z s s s Z D s s s Z Z»»»»-z^-»»»»s»z»s-;-t-;s-:»S ^ s « « »»«««»»»«««SSL:««««««--» Z s s s « L ^» ^ i- o Z ^> « L s s L ^ i< s s »^L««»«xs«»««»««s»»««««»2 K Z 78 (XII.) Wie das Format in kurz vuocieLlmo auszuschiessen. Gcböndruck. ............. ^ -z ?Z-!S-!»»-Z»SSS 'S -5 -Z ^ ^2 Z :s ^ ^ SS?Z???Z?-S?Z?S?ZS s s ^ -z - ?z t>-r -z Z Z -z s -I s V Äs ?5 -ZSSSS-ZSSSZSS^ ^ v ^ « 5-Z « L Q « L ^ « Q 'S « r? Z-tttt«Ltt«tt««Z s -z s s s -5 S S s s 2»S»»S?Z?5?ZSS s » Z s Z SSSSSSSSSSZ. ^ c> ^ s -z ?z ^ -z >s 3 s s s?? -z s s s s s s -5 Z s ^ s ^- s»srz?z-:s?:-ZS s s ^: ?z s ^ ^ 22 -z s s s ^! -z s s -z s s s » s -z s s SSS-Z-ZSSSSS » ^. ? -z L s ^! S -z Z s 2? ?:s?z?z?s?z»-:s-:s s c> -Z ^ s SSSSSSSSSSSSZ s s s s Z s s s s » L ssss?;^^sssZ s -5 s « « SS« »««««««« L ««SÄSSS« s s Z c> S s SS» -z s -z ss«sssssss >» 3 s s s »ssssssss ^ ^ ««««««««««« ^2 S s ^ Z t> L SS ^ s » s rz r- ^ ^ « ««««««««««« « s r- s «»««SS««»« S5 s S s « «SSssSSsss s V Z ^5 Z .-2 ?Z ?s » ^ »s»»»»»s ^ ^5 s sss S » » S 3 s s »ssssssssss s s Z s ? 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UllUUUUUUUU UUUUUUUUUU U U U U ll U »i u u u u u u u u u u u UI u u u u ll ll 1! ll ll ll u il! ll u ll u u n u u u u u m u u u u u uuuuuuuuuu u ll ll u u ll m u tt ll u u ll ll ll u l! u il! u u u u ll V l uuuuuuuuuu uuuuuuuuuu V ö uuuuuuuuuu tt u u tt ll ll l!I u l! ll u u u u u u u u m u u u u u u u u u u ll m u u u u u u u u u u u m u u u u u u u u u u u m u u u u u u n u u u u m u u u u u UUlMUUUUUU uuuuummuu uuuuuuuuuu uuuuuuuuuu uuuuuuuuuu uuuuuuuuuu L 5i! 02 AVK s« 9l N . »5, M B24 SI B.'.i^ z-.-.H- IZ S.'.H ^/.G »2 nnnnnnnnnn nnnnnnnnnn nnnnnnnnnn nnnnnnnnnn nnnnnnnnnn nnnnnnnnnn n n n n ll m n n n n u u ll n n n ll «II ll n ll ll ll ll ll n n n n m n ll ll ll ll n tt ll tt ll ZU tt tt tt n tt. tt n n n n n m n n n n n ll n n n n n m n n n n n A n n n n n m n n n n n n n n n n n m n n n n n n n n n n n m n n n n n n n n n n n m n n n n n n n n n n n m n n n n n n n n u n n m n n n n n n NNNNlMNNltt! ä nnnnnnnnnn nnnnnnnnnn nnnnnnnnnn nnnnnnnnnn nnnnnnnnnn 7 5 S!««SWS«W?W!!S!?^!»a»>!»»»I»«I«! X Viedcrd ruck._ Wie das Format in lang vuoäecimo auszuschiessen. _ (XII.) _^ c> v 5 uuuuuuuuuu uuuuuuuuuu uuuuuuuuuu uuuuuuuuuu uuuuuuuuuu uuuuuuuuuu u u u n u u u ll u u u ll u u u u u u u u u u ll n u u u u u u u u u ll ll u u u u u u u u u u u u u u u u u u u u u u u u u u u u u u u u u u u ll ll m u» tu tu tu tu ttt tu tu m tu m u u u u u u u u u u ll u u u u u u u u u u u u ll u u u u u u u lt u u u u u u u u u u u u u u u u u u u u u u u u u ll u u uuuuuuuuuu uuuuuuuuuu uuuuuuuuuu uuuuuuuuuu uuuuuuuuuu uuuuuuuuuu VI K'.'G KVÄ 5l 9 BVG 6l LI i K'.'K K-.-S ^ »l N.'-G K/.G 14 5 B.'.G. H/.y- 22 2Z i N/.-B . s?. .'S- 2 nnnnnnnnnn nnnnnnnnnn nnnnnnnnnn nnnnnnnnnn nnnnnnnnnn nnnnnnnnnn n n n n n tt n n n n n n n n n n n n n n n n n n n n n n n n n n n n n u n n n n tt n n n n ll n n n n n n n n n n n n n ll «I Nl Nt >tt m ttt ttt Nt ttt tu Hl l» n n n n n n n n n n ll n n n n n n n n n ll n n n n n n n n n n n ll ll n n n n n n n n n n ll ll n u n n n n n n n n n n ll u ll n n n n n n n n n n nnnnnnnnnn nnnnnnnnnn nnnnnnnnnn nnnnnnnnnn nnnnnnnnnn nnnnnnnnnn 6 ^ z. 4 0 (XVI.) Wie das Format in DeLimo 8excc> --»-i-rs-ssss» » » VZ » Z Sl i-S-ZSSS»--»» ^5 o ^ " " ^»sssss» r-. » » »ssl-si-ssss» sss-sssssss ^ ?cr ?r — ^ Z s » ^ « S — Z Z -i^SSSSSSS-S S-iSSSSSSLi-: ^ ^ o ^ ^ c> ^ Z ^ ^ ^-»»-ssss»--^. ^ o c,? ^ c> ^ « s « « NUN! 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Wie das Formm in Oecimo 8exro mit einer Signarur auszuschiessen, Schöndruck. » s s s >3 ZU 3 3 3 » S -» » Z Z 3 3 I « 3 3 3 3 S --RSSSSSS^i ^1 G o >^ il' o ^' Zsr?r-«--«r-r-« S S S s -2 S 3 « ^ s !? ?? 3 » >3 2««««----««? 3 3-r-- s ^ s Z 3 3 3 3 ^ 3 3 3 » » s B B o o G K 3 3 xz « « « » 3 3 » 3 3 « « « 3 »-- 3 3 3 3 « 3 3 sssssss» D 3 L 3 « Z Z »»»Ssssss»» 3 3 3 3 3 « 3 3 3 3 3 3-, » s « Z 3 » Z 3 SSSZZSSsS B Ä o O K G «z « » l Z ^> i-: > S ?- « » Z o !Z N o G « to ?5> 0 ?^ ZU 3 « ^zZi?S»Z?iÜL!L»ii3 «s---:««-:^!?« « » ?s -s 3 3 zu«-:««««««?. 3 3 3 3 3 « 3 3 3 3 3 3 -»--sssss-i» » ^ s Z s 3 s s 3 3 » » » c> 5 o ^ « « « « 3 3 3 3 «s«-:««» 3 3 3< 3 ^ « « 3 « 3 3 3 S « K Z ?s 3--s:z!:x:«-:--s3 3»s»sssss— -I 0 -Z «- o s ^ 3 « ?? 3 3 ^ 3< 2«ss«««««3 VOiederdruc?. welches in zwey böqigen Calendcrn gebräuchlich. (XVI.) 8s Z«««»ZSSS»S s >Z Z S s Z Z »Sss-z«ssssZ r-r . Ä 0 Ä » s 3 S-szs?s»»»s--Z » o> M 0 N ««««s«»?:^:« Z S « ^ « S N s « « « o M « » « S « » Z Z 5? 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Gchöndruck, UUUUUUllUllllU UllMUllllllUllll UI lll lll Nl Ul UI UI ru lll m llllllUIIUUUllllll llllUllllllUUUUll --ir ):( ^k- ->k- ):( ^ nnnnunnnnnn nnnnnnnnnnn m m IN m rn IN rn rn M m nnnnnnnnnnn nnnnnnnnnnn .....z 4........ llllllllllllllUllllll llllllNllllUUUUll Ul lll lll lll lll lll lll lll lll lll UllUUllllUouil^ UllUUUllUUUNll 8 ):( 5? ^ ):( ^ nnnnnnnnnnn nnnnnnnnnnn rn rn rn rn rn m m m rn rn nnunnnnnnnn nnnnnnnnunn ^ llUUUUUllUllllll llllllllllllllllUUU lll lll lll VI lll ^ lll lll IN UlllllsllllllllllllU UUUllllUUUllUU !i ^ ):( ^ ):f ^ 12 NNNNNNNNNNN nnnnnnnnnnn IN w rn m IN rn rn rn rn m nnnnnnnnnnn nnnnnnnnnnn V 4 llllUUllllllUUllU UUUllllllllllUUU lll PI lll lll lll lll lll lll lll lll llllllllllllllUllllll UUllUUllllollllll ^- ):( ^i- ^ ):( ^ iS nnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnn rn rn rn rn in rn rn m rn rn nnnnnnnnnnn nnnnnnnnnnn o llUllllUllllllUllll llllllllllllllUllllll lll lll lll lll lll lll lll lll lll lll UUUUUUUUUUU UUllUUUllllUllU ^)-( ^ ^ ):( nnnnnnnnnnn nnnnnnnnnnn rn IN IN rn rn rn in rn rn rn nnnnnnnnnnn nnnnnnnnnnn z K llllllllllllllUllllll UllllUllUllUllllll lll lll lll lll l.ll lll lll lll l-ll lll llUUllllllllllllUUllUllllllllllllllUll ^ ):( ^ ^ ):( ^ nnnnnnnnnnn nnnnnnnnnnn rn rn rn rn in rn in m rn rn nnnnnnnnnnn nnnnnnnnnnn ö NUllllulluuuuu Ulllllluuuuullll UI lll lll lll rn rn lll ui ru ur llllllUUllUUUUU UllllUUUUUUUll ^ ):( ^ ^ ):( ^ Li 12 NNNNNNNNNNN NNMINNNNNNN IN rn in rn in in rn m m in nnnnnnnnnnn nnnnnnnnnnn I ^ llllllllllllllUllllll UUUllllUUllUllll lll lll lll UI lll lll lll lll lll lll UUllUllllUllMIllUUllllllllMllNU ^ ):( ):( 16 nnnnnnnnnnn nnnnnnnnnnn IN m m rn in rn rn rn in in nnnnnnnnnnn nnnnnnnnnnn Wlederdruck. Wie das Format in breirveLimo Lexrv mitzweven Zi^nawren auszuschiessen. (XVI.) 87 uuuuuuuuuuu UllllUUUllUUUU UI m UI UI Ul UI ui ui ui l^U UllllUUUIMUUU uuuuuuuuuuu »I II ^- ):( H ):( nnmmiuiunnu nuniumnuiuiu IN IN IN IN m IN IN IN m m MINUNNNNUNU nnürlMinnnnn 3 - UUUUUUllUllllU UUUllUllllllUllU ui UI UI UI UI UI UI UI UI UI UUUUUUllUUUll uuuuuuuuuuu ):( ^ ^ ^ nnnrinuuunnu nunnmmnnnri m m IN IN IN IN m IN m m nnimnnnnnnu nnnnnimnnnn UllllUUUUllUUU UUllllUUUUllUU ui ui ui ui ui ui ui ui UI UI UUUUUUUUUUU uuuuuuuuuuu »-I tl ^ ):( ^ ):( -5 nununnminun nnunnniinnnn in in IN IN IN IN IN IN IN IN nmmnnnnnnn NNUNNNNUMUI UUUUUllllllUUU uuuuuuuuuuu ul UI UI Ul UI Ul UI Ul IU UI uuuuuuuuuuu uuuuuuuuuuu ' e _- 5 ):( -5 _6 NNNNNNNIINNU NUNNNNIIIUUlII IN IN IN IN IN m in IN in IN nnnnnnrmrmn NNNNNMINNMI UUUUUUUUUUU ÜllUUUUllUUUll IU m UI UI Ul UI UI UI UI UI uuuuuuuuuuu uuuuuuuuuuu 01 15 n ):( )-'( nilünnummiui nnmmnnrmnu IN IN IN m IN m m IN tn m NNIUINUNNNNN nnnnnnunuuu s » UUUUSUUUUUll UllNUUUllUUllU UI Ul ui UI Ul UI Ul Ul UI UI UllllllUllUUUUll uuuuuuuuuuu n ):( 4? ^ ): ( nnnnnnnnnun UNUNUNNNNMI IN in IN IN IN rn in rn m in nnnnnrmminn nnuunnnnnun uuuuuuuuuuu UllllUUUllUUllU UI UI UI UI UI UI UI Ul UI UI UUUUUllllÜllllUU uuuuuuuuuu 01 1? ^ ):( N ):( nnnnnnnnunn NNIUINNUNNMI IN IN tn m rn m m in IN IN niiunnnnntion nnlirumrmnun V ^ uuuuuuuuuuu uuuuuuuuuuu UI UI UI UI UI UI UI UI .u UI UUllUUUUUUUllNUUUllUllUUUU ' ):( ^ ^ ):( ^ 2 nnnnnnnnnn nnnnniinmimiu tn m IN IN IN m IN m in m UNNNNN7INUNNNNNMINUNNUN O 88 (XVI.) Wie das Format in lang vecimo 8exrc> Gchöndruck. UMMUMl U U U ll ll U U U U U U u ll ll u 1t ll u ll u u ll u u v5 MUlMlMl ll u ll u ll ll ll ll u u ll ll ll ll ll u ll ll u ll ll ll ll tt UlMNUMl ll ll ll ll ll u u u ll ll ll u u lt u u u u u u u ll u u V l ttlUMlllM u ll ll u u ll u u u u u u ll ll ll u u u u u ll ll u u l'.'UMMM ttlUMMUl MUllUMU UttMMMl gL UMMUMl mummm UlUMMM u u ll u u u u u u u u u u u u u ll u u u u u u u u u u u u u u u U u u u u u u u u u u u u u u u u u u u u u u tt u u u u u u u u u u u u u u u g l mummm u u u u u u u u u u u u u u u u u u u u u u u u UlMMMll UMMMUl UlMNUMl UMMUMl )o( )°( LI )o( X ^ 8 )c-( )o( 6 LI )o( )o( )°( )o( 16 )°( )°( 4 )o( 16 I? )o( )°c mmumm liMiUMM MUIUllllN M!UU!ittN lttlNUMM mmumm mmumm mmumm ll ll n ll ll n n n n n ll ll n ll ll n n n n ll ll n ll ll n n ll n ll n n ll lt ll n tt n n ll n n ll n ll ll n ll n n n n n ll n ll ll ll ll ll ll t» n n ll n n l, n n n n ll ll ll ll ll n n n n n n ll ll n ll ll ll n ll n n u n n ll ll n n n n n n n n n n n n n n n n n n n ll n n n n ll n n n n n n n n n n ll n n n n n n n n n n n ll n n n n n n n n n n n n n n n n n n n n n n n n n n n n n n n n n n n tt n n n n n n n n n n n Ii mumm .V MttMMM mmumm mmumm mmumm mmumm mmumm mmumm VOiederdruck. mit zweyen 8ignaruren auszuschiessen. (XVI.) 89 UlNUlUllU u u u u u u u u u u u u ll u u ll u u u u u u u u UlMNUllU u u u u u u u ll ll u u ll u u u !t u u u u u u u u mmnmm tl u u u u u u u ll u tt ll u tl ll u u u ll u u u u u g5 mmnmm u ll ll u u u ll u u u u ll ll u u u u u u u u u u ll mmnmm UlUMlUUt UittMUttll mmnmm mmnmm u u u ll u u u ll u ll ll ll ll ll ll ll u u u u u u u u MMNUlM u u u ll u ll u ll u u ll ll ll u u ll u u u u u ll ll ll UlMNUlUt u u u ll u u u u ll u ll u ll ll u u u u u u u ll u ll V » UlUllMIlll u u u u ll u u u u ll u u u « u u u u u u u u u u UMlNMM mmnmm mmnmm llMMUIU! 9 )ö( )o( II VI )v( )°( ^ s )°( )c>( II 01 )v( X ^ 5 )°( )v( t4 I? )o( )o( s z >t mmunun mmumm tt n n tt tt n n tt n n n tt tt n n n n n n n n n n tt n n n tt n n n n n n tt n n n n tt n n n tt n n n n mmumm 2 v mmumm tt tt tt tt n tt tt tt n tt n n n tt tt n tt n v n n n tt n mmumm tt tt n n n n tt tt n n n tt tt tt tt tt tt n n n u tt n tt mmnmm mmumm mmumm mmumm tt n )< 14 15 X )°c n tt tt tt tt tt n tt tt tt tt tt tt tt tt n tt tt tt tt tt n 0 mmumm - ^ mmumm n tt tt tt n tt tt n tt tt tt tt tt n tt tt tt n tt tt tt n n n mmumm mmumm tt n n n tt tt tt n tt tt n n n tt tt tt tt tt n tt n n ll n mmumm M mmumm n n n n. n n n n n n tt n n n n n n n n n n n n n mmumm 90 (XVIII.) Wie das Format in lang vecimo O^svo Gchondruck. ZZZZZZZZZZZZZl" Sl ö ZZZZZ^ZZZZZZZ c> ^ ZZZZZZZZZZZZZ Z 3 ^ Z > ^ Z ZZZZZZZZ.ZZZZZ ^2 «LLLLLLLSLL«« « S L L 'Z « « ZSLLLLLLLLSLs ZZ-ZZZZZZZZSZ s s » » ZZZZZZZ-Z-SZZ ZZ-ZZZZZZZZZZ » ^ Z ? » .r? ^7! ^: ZZZZZZZZZZZZs « o ö >»> ZSLLLSSLLLLS« c- S -S c> » o « ZLLLLLLLLSLS« « L .L L « « « « ZLLLLLLLLSLSS ZZZZZZZZZZZZZ,^ -2 ^! S^ c> ZZZZZZZZSZSZZ -Z Z Z' Z » ZZZZZZZZZZZZZ Z ^ Z s U ZZ-ZZZZZZZZZZ Z » Z' Z Z-ZZZZ-ZZZZZZ O v ^ »- N ZSLLSLLLLLLLZ « « 'S « ^ ZSLSLLLLLLLSZ ZSLSSLLLLLLLZ ^ Wenn man biß Formal mit drey siznü. ^ Z luren drucken wolte, so könnten »ach-S derSiZnzlur L alle drey sij-nzruren ^ ^ L und L ausgeschossen werden. ZSLLSSLLLLLLS --^5^ UOied erdrück. mit zweym Lignaruren auszuschiessen. ZZZZZZZZZZZZZ ^ » -2 ^! ?5 2' » Z ZZZZZZZZZZZZZ O S^LLsL-LLLLLZ S D « L ^- « ZLLLLLLLL-LLS ZZZZZZZZZZZZZ ^- -Z -Z S S » Z ZZZZZZZZZZZZZ «LLLXLLsLLLLZ SLSLLLLXLLLLL ZZZZZZZZZZZZZ Z !2 S > Z- - s Z ZZZZZZZZZZLZZ ZZZZZZZZZZZZZ Z. Z ^ s Z ZZZZZZZZZZZZZ > ^? r- — « ZLLLLLLLLLLLD « r- ^: « ZLLLSSSLLSLS^ «Z^^?S^.«^?ZS??^»?Z^Z^ Z ^ Z -5 Z Z ^ ZZZZ«ZZZZZZZZ »s ^> SV L L L o O UUUUU L Q ZZZZZZZZZZZZZ 2 ^ 5. ^ Z Z ZZZZZZZZZZZZZ Z S ^ — c- « ^ ^ (XVIII.) ?l XLL-LSSSLSLLZ ^ >^ lZLLLLO^LLsLLS ZLSLSLLLL-LLS ^ ^ Z Z ? ZLLLLLLsLLLLZ « r- « « ZLNXLLLLLLLL >> ^ L L « « L LLLLSSLSLLLL lSSSLLS-L^Ls^Z ^ ! S o ! 2? co " ! 55 - S ^ M 2 5 (XVIII.) _ gt uuuuuuuuuu uuuuuuuuuu u u u u u u u u u u u u w M UI m u u u u u u u u u u u u uuuuuuuuuu uuuuuuuuuu 8 ^ 5 uuuuuuuuuu u u u u u u m m u u u u u u uuuu uuuuuu ^ mmuuuuuuu u u u u u u w u, u u u u u u uuuuuuuuuu " ' 4- ^ ^1 I ^> ^_ nnnnnnnnnn ^Wer diese« For.^ ^ mat mit vre» u SiZn»r»ren zu,, I» druckin ballt/II der kan solch« alle drcy nach " ^ gkgenwärtiger n SiZnzrui'Lau«-^ n schiessen. n m ry nnnnnnnnnn ^ ^ 24 nnnnnnnnnn n n n n n n Ns m n n n n n n nnnnnnnnnn Wie das Format in breit vecimo 0Ldavo _ Sckondruck. o ' » uuuuuuuuuu uuuuuuuuuu uuuuuuuuuu uuuuuuuuuu u u u u u u u u u u u u u u u u u u u u u u u u w m m «, m u« u, m u u u u u u u u u u u u u u u u u u u u u u u u uuuuuuuuuu uuuuuuuuuu uuuuuuuuuu uuuuuuuuuu b ^? n 4: 6 TI 5: ^i- >A ? V l V 5 uuuuuuuuuu uuuuuuuuuu uuuuuuuuuu uuuuuuuuuu u u u u u u u u u u u u u u u u u u u u u u u u m m m t? m U! m u u 14 u u u u u u u u u u u u u u u u u u u u u u uuuuuuuuuu uuuuuuuuuu uuuuuuuuuu uuuuuuuuuu YL ^? ^ 4- 5 91 n ^ ^ ^ 6 21 ^ ^? ^ 4 IZ ^ -5 ^ 12 NNttliNNNNNN nnnnnnnnnn NlMNNNNNNN nnnnnnnnnn N n n n n n n n n N n n n n n n n n n n n n n n m m m m m m m m n n n n n n n n n n n n n n n n n n n n n n n n NNNNNNNNNN nnnnnnnnnn nnnnnnnnnn nnnnnnnnnn p 7^ Niederdruck. mit zweyen LiZnaruren auszuschiessen. (XVIII.) 9Z uuuuuuuuuu u u u u u u m UI u u u u u u uuuu uuuuuu - ^ uuuuuuuuuu u u u u u u m «l u u u u u u uuuuuuuuuu 01 ^ ^ uuuuuuuuuu u u u u u u w m u u u u u u uuuuuu uuuu II uuuuuuuuuu u u u u u u Ul m u u u u u u uuuuuu uuuu 57 uuuuuuuuuu u u u u u u m tu u u u u u u uuuu uuuuuu VI 5? 5? uuuuuuuuuu u u u u u u m m u u u u u u uuuu uuuuuu 9 5- g 7 uuuuuuuuuu u u u u u u Ut «I u u u u u u uuuuuu uuuu ^ -5 5 uuuuuuuuuu u u u u u u «u «u u u u u u u uuuuuuuuuu uuuuuuuuuu u u u u n u m m u u u u u u uuuu uuuuuu 9 ^ uuuuuuuuuu u u u u u u «I tu u u u u u u uuuuuuuuuu ^ 5? 6; 81 55 3 5 uuuuuuuuuu u u u u u u m tu u u u u u u uuuu uuuuuu 5- ^ V * uuuuuuuuuu u u u u u u tu Ul u u u u u u uuuuuuuuuu -5 n ^ II -5 ^_ nnnnnnnnnn 1! n n n n n m m n n n n n n nnnnnnnnnn 6 ^__14 nnnnnnnnnn n n n n n n st» m n n n n n n nnnnnnnnnn -5- -5 ^ ^ 22 nnnnnnnunn n n n n n n m m n n n n n n nnnnnnnnnn nnnnnnnnnn n n n n n n m m n n n n n n nnnnnnnnnn 2Z nnnnnnnnnn n n n n n n m m n n n n n n nnnnnnnnnn 2 4 Mz _.'5 2 nnnnnnnnnn n n n n n n m m n n n n n n nnnnnnnnnn 94 (XXIV.) Wie das Format in Vixelimo (^reo. erster Gattung, Schondruck. r» ^'i? K >^> «> l! <^> <. c?«i>»Hci><-»fd L> ^ >^> »VV»»V»1»1!>>U^> s> » i> !ll u L m L <»»>»>»»»>V1»lU <^^>^>(vvu <-» <1> <1> o <» <« I? ^ «? t?t»»kv<»k«k»k«<»c« > N> » <«<»k»^> <» <» > ?n «>uv«>«>^>»>»>»>»> ll ^ ^ ö ö u » >u >u Ä Ä » u o u L >vOv>vK ^» . >u v v v v ^>Uvll»>S>IU»>ll«> n> v>U>UIUt>»>»1^» <» >^> >» u <» «1> »k»k»<»k»k»fdk»k» «K <^ v«^ » «> S> d> „ u V 1> «-> V-» ll ^ >O IU ll u>u»>>u u ^» »I »> » u »I », <^ ^1 V <»t»<^r»r»k»«»kHk»<» » r?. i^<,<»r»t»ki><» O> ö u » «> >u »> ^< ü»»>»»>»»»»a»vvA K c» n c» o n o <»k»<'»k»<'»?!>k»^kScs » ^ -X> >-» u L n>»t»k»k»r»r»r«k? » -» v>u»> ^ u >v ^«^>>u»»«l»»»»V^>i) ^ »« »» V V u »» 96 (XXIV. ) Wie das Format in Vi^el^mo c^uarco, erster Gattung, Schöndruck. viv»»iviv»v>v>viv>vi . vi ^ xi vi vi vi vi »> vi v» v- v> v> »» »> v> vi vi » r^- vivivivivivivivivivi n» in r« o» ^ vi vi vi vi vi vi vi vi v> vi « K v> »» v» v> «i !^ » N! o» n> r-s ^zviv>v>Oviv»v>v> ^»ivivivivivivivivi « ^ v> Z vi vi v^, v> vi VS vi vi vi vi vi vi v»v>vil»»»v>v>v» viv>vivs»>v,»,v»v»»i ->> ^cÄNicsik«'-««?«^»^ ^ ?s vi vi vi vi »> vi v- vi v» vi v> v>viviviviviv>vi vi v> »i v> »i v> vi vi vi v- vi vi »i »i vi ^ vi vt vi -r. » °« ^ n> Z v,vivjilZüi v» vi vi vi vi v> v> vi vi viviSiv»v-v-v>v,vi ^-i ^ K ks«ö« r, ^ » « viviv»v»viviv>v> vi vi vi vi vi vi v> vi vi v»v>vi»»viv,v»»iviv> n?»<»?zr«k««Ä^ H K ^ c« r? w r? c» co c^: r-Z «» « ^ viviv»viv»v»vjlvvi v> vi vi vi vi vi v> vi Ast»»»»»»»»-»»»-»»»- v> v> » ^> r» n> rn <Ä A «? « vi V» ^ L « L v> v» v> v> vi v> v> », » v> ». v>v»v»v»v>v>vi>O Q c« r» IN »iv>viri«vzsivivj»j ^ vi »> v> v> r-i v^ vi v- v> vi v> viv»v,viv>v>»»»iviv> ^ »-> Ä K nl cv r» -« r» Ol r? ^ vi vi vi vi vi vi v» vi vi vi vi vi vi vi vi vi Vi vi vi vi vi v- v- »i vi ^ ca Z -0 vi v> v- v> vi vi v> vi vi v> « v, vi vi vi »i v> >vi vi vi vi »>v>viviv>v,v»v»p»vi vi vi ri S? vi SS >-> cs -n » cv r» rs <7Z ^ Niederdruck mit dreycn 8i»naruren auszuschiessm. (XXIV.) 97 ^st>st»A»v«^>st-»0> » K»Ktst>st>st>jUll»»^> 'Ä n> rü nz K ?s c« r» liikiicS^evc'Sk««?«^» >u»ruiuiud>lukiiull ^. ^ ^ ^> l-> 2 <^ ? 2 Ä ^ 5? Z 5? n» 2 ^ »»r»k?oira»,noi!? IZst»st»»i»»di»»ju>» i- ^ Z Zll lll ^ lll « ^> IU ill >-« fti >^> L » »-K»!UK>IUK>5>»>!>»5> 'S ^ r» >n >O V.» cs 2 NI n. » » r« c« r« 'S 5« >> c« «? « ? v)K>»»!UIU!U»i»>5i!u » » >-> VS ^> »- »> ^> ill st» ft» »1 »» S1 ?z «, -z 2 " 5? 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NMlMMMtU NttllUlUUiUM tUUIIlttMMM V 5 UlMttUtllllN'.t uilttllj^umiM g ^ g ^ ÄMlllUlMliM mmmmmm UIMMNIMUl ll « u tt lt ll lt tt ll « u tt u n u u u u tt u tt u ll tt tt tt tt tt u tt u l« tt tt u tt u tt u »I u u u u »l « u tt tt u « « u tt u u u u tt « u u tt u u tt « u u u u u tt ^ ^ zj zt u tt u u u u « ll u « u u ll tt u tt u u tt « ll « u tt u u tt ll tt u u « ll tt u u u tt u « u u u n u »l » tt ll u tt « u tt u ll tt ll tt u ll u u ll tt u UlMMNUMUt ei ):( MlllMMlMlt ):( Li UlMMlMMM Ul!!!NI1ttI!l!M UlttMUMMM UIUIM.1MMM MUlMlUlMM UlUIMttlIKM 91 ):( ):( 6 V! ei ):( ):( Li 91 )-( ):( 6 g! 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L -laasLasoassali!» !l » S » s s s » s - 2 a » » s » sszzzzgorzgzzz rrveevorervsei- v v « r v r v r ? r » r r r r « rrrrLrorerrvrv iZ 2ZSi>ascic>2SssllZ a » s s s a a a a a s s s s a » sazszaaosszss» ll! rrveeeorrrex«» v v r e e » - , e v v ^ » v v e v rrürsrorrkverv o ^ » » »ääsaaaoÄazAzü » » a 2 s » !» » -> a a s a a i» » I!ISSitai>0!l!ti»ÄZi» VAederdrucK mit vier 8iKNÄturen auszuschiessen. (XXXII.) los rrerrvorrvivr« rrrvvvoervxvvs vvrvrroerrrr?» »«««rrorrrrrrr r v V « r « v » v V ? « v v « « V V « » v ? r r V « « e v r e r V r V v « v r r « r r » « v « « ? v « » « v v r « v « ? » ? v r rrrrsrorrvüsr? vr rrrenyrvssvv rvesvrorrrerrr «rrvero>jrr«rvr s V »^» ir vi ^ o 14 2Z42za20za^ZÄ » s » z » s » 2 ZSÄZSS^SilZSSZÜ » » z » » » » » 2 » s » » s » « s ZI » » SS lt »zzzzzaoazszza sszaz^sozasaa» - L 15 »*. » t gzzzss^ozzsasz a-läaslizuailssT^ » 2 » » » SS » » a » « » » » » » » a » » » » » s a » s » SS ü sÄ»s»ssoazz,a» »a-lzszüossz»,» rr?rxrvverrrr>! » r r » » r >» , r « » r v « r rrrrvkvrrrvrür rrxrxrovvrrxri; r « » > « » « r v » » ie r « « v ? r^rrzvorrrrrr« <' lt »4 saaküäsosiizäÄ» Äi>i>^üZ!lc>!lii!izsa » » » » s » » « » 2 » » » » a » » » ll, s a->sszä!>o^az»°l» ssz»s»»oz!>»2»» 2 O rrrrrvllüüvvrre vrrrrrrnvvvrur r v « » » r « v « » r » v >> « « » r » v ? v v » v » v » » « r r «vvrrÄc>?«r>'?r>! «««i'ü^rrpriür» o> >5__. »__ s»li->s!>i)^->i>aÄZ>i « » » » - » » » » » » -> a - « - «szzzzzoz»»,^» a^-üaall^liazilül» » » -> a Z » » » s a » » » -» » a Z»ZS»«!>0I»^Z»» i' rvrrrvorüreLvi! s v « v v r « « « » » , v » » » v rerrrrorrrrree «rvevrosevvss« ? ? v r v v v v v v « v v » » « rxrrreoe^rrerr V iLvsvvorevrxrv v , e ü v v ? « « v r « r ? r e e rerksroerrrrvr kl^ «rrrrrorrvree» r « r » r ? ? « 1Z « rrrrrlorrrrers ^ erirveoreveers « ? » , v e v r « r » v r » « , rerxrvc>«eerr«r reeevrorrrrrr» « v ? « ü r v r « » » v v » e » rrrrvrorrvrrv? I» rrvvrro^vrvvvr » « « v r v r r r r , v r « r ? rrrrvravrrrvvs öl 14 15 » » s»->ilSsac>zÄ!lsza » s » » » s !» » » s » -l s » a a gzzrizzzozzazsz -L i>asi>l>Z!>os»ai>z!t » » » » 2 s Ä » » 2 » » S 2 » » sasZs»Ä0SÄSZzz ÄS»Z»S!>llzS»S!>!i s !t » a » » s 2 a » » » » a » s »»zsitszozssszz » » » ilZU»Si>i>0Z»S»I«» 2 s » » « s » s » Ä s»SÄsz!>oazzzÄs » » ltzss.zzosailZ!«^ » s » » a » » 2 » » » » » s s s SZazzzAossazgz -ä. !4 i; itÄ^sas^llÄZüÄÄ» s » » » » » s » » a » » » » » » s»zzzzzoz»!tzail s 2zs?^S!>cisz»i>z» » s » s » a » » » a » a » » a » iiaaassz^sslzazs. » »_^ aaazaaaozilzzaz lt s » » z » » » » » » » !t » » » »ailzaaaoaaszz!. IO6 (XXXII.) Wie das Format in lang Ingelimo 8eLun6o Schöndruck. g»»>M»»>r>»»>»-«s>»>g 3 3 ^ 3 s 3 L 3 3 ^ ' s ^ 3 ^ Z 3 ^ ^ » S s I ^ Z ^ 3 ^ Z L « « «, °- ««»3 3 s s 3 ^ Z ^ Z e ^ 3 3 3 3 3 Z . 3 3 3 3 3 s r- 3 3 3 ^ > 3 3 ^-.! 3 s oj ? 3 "3 3 > 3 « « «- -6 3 3 3 s> 3 3 3 Z ^ 3 ^ 3 ^ " 3 3 ^ gr>s-»o-»!»»>»>M«»»>»Z ^3 Z Z 3 V 3 » ^ » ^ «. « ^> ^ « - g -° -° °> » Z 3 3 c- c- 3 Z ^ Z 3«v»»»>v»>»>«»»«>3 3 3 ' ß 3^ ^^^««,««,«3 ^^.«»««...^ ß^^^^^^ß. <^ °s 3 3 ^ v--» °-g 3 3 r> r- 3 3 3 -t 3 3 >o 3 3 § ? 3 3 3 3 3 3 !- -> 3 3 3 3 3 "° 3 3 3 ^ ^ 3 3« 3««««»»«^««»«3 V» 3 3 «3 3 3 3 3 3 3 " " 3 S s 3 3 3 » » « ^ Z s 5 3 3 3 3 3i^«-«-sa^««>««««3 »»3 3 >3 3 ^ o r- 3 3 3 3 3«li>»»>»i-»v>ck«»»>Bi-»3 3°°" Z 3 3 >- r- 3 ' 3 3 3 3»»«»«i»v>»«ii»»»»>3 3 S 3 3 3 3 3 3 S 3 3 3 « 3 g»>»»»«»>»»-r»^»>'d>Z 3 3 «3 3 3 ' 3 3 3 S °> « - ^ 3 3 ^ s 3 3 3 ^ ^^>«« ß Z»>I»«>I»«»k-»I»»«k-Z ^3 3 k>Z Z 3 3 3 3 3 3 3 3 -» 3 3 3 g 3 " 3 3 3 3 S 3 ^ " Z 3 3 ^ -> 3 3 3« O 3 3 3 3 3 3 3 z »«ItMIMI » , 'N'1» > "I"""^ """^---> - 3 Der Bogen dieses Formats 3 3 wird im Mittel- und Creuy- 3 sStcg voneinander und aisoZ^, 3 in vier The-le zerschnitten. 3^ / XViederdruc?. mit vier 8i»naruren auszuschiessen. (XXXII.) 107 »3 3 v3 3 c- l- 3 3 3 3 Z«»ft««i-»«l»«>i«!»3 3 " L 3 e s 3 3 3 3 » 3 s^Z ^ ^ Z 3». » » p » ^ »> » »-° « 3 3 « e 3 3 ^ 3 3 3 3 3 g p p I- 3 3 3 3 3 3 3 3 ^ ß L Z 3 3 3 3 3 Z 3 S ^ ^ 3 r> 3 3 3 " S 3 3 3 3 3 3 ^ 3 3 3 c- 3 3 3 3 g«r»«o«««««««»>>«g 3 3 3 3 3 3 3 3 3«««>»°!«««««-««3 >z»»>«>»>«»»»»>l»-«>p»>>>Z 3 3 3 3 °- 3 3 3 ^ 3 3 ^ 3 3 -> 3 3 3»>«-««««X»5»»>«»^ 3^^^^ °° ^ " 3 3 3 r- 3 3 3 S 3 « « « 3 3 3 " > -> ^ 3 3^> 3 3 ^ 3««««>««i»«>»«!»««3 ^ 3 3 3 r- 3 3 pp>S«>»»I>>5>>»I»I»«»»A 3 " " " ß 3 3 3 3" 3 3 ^ 3?>«x«»>»»«?>««««3 Z»«>V»-««»»V»»V»Z »3 3 !>3 3 r- 3 ^ S 3 ^ 3 ^«»«««««.««««»ixsg Z ^ 3 3 -> 3 3 3 3 »3 3 3 ^ 3 3 3 3 « ^ ». « ^ ^ ^ ». 3 3 "3 Z ^ 3 3 3 3 3 3 3 3 3 1- 3 3 S . °- « 3 3 3 g °° " - 3 3 3 3 3 3 S " 3 3 3 3 3 ^ . ^ ^.»--«««»«^^ Z 2 3 Z ? ^ 3 3 3 3 3««»i«»««««««?i3 3 3 3 3 3 0 3 3 3 ^ Z 3 3»«»».»^«^^ 3 ^ 3 3 3 ^ Z ^ ^ 3 3 3 ^ Z 3 3 -O 2> 3 3 S ^ e 3» >»- « 3 »MWM»»»««»»W>»»»»»»>»««»»»»»«»^»M»»M»>>^^»^^^ (XXXX.) Wie das Format in (ZuaclraALlimn, erster Gattung SchöndrucK O 5» v o s c> » »i- c> o o c- L> o o ooooooooso I? ?»- 4i s s»- <»i > --oosooooa-zso "I c-!» > ^ooc-Ooooooo -15» , cz ooooovooooo 00000000000- 0 0 0 0 0 ?5> 00000000000 00000000000 0 00000000000' 0 c, k» ^j-c> 0000000000 55 »!° 000000olzoo0 00000000000 -»,-^ >?^00V00000O0 -> POS000«V000» st» 1? -H0O00-000000« 00000000000 0 0 0 -p. ^, 0 00000000000 00000000000 00000000000« 00000000000 -Zi» 0 0 - ».000000000000 ooyoooooooo 00 0 0 0 0 0 «00000000000 » 0 0 0 c» » 0 ^ ? ^ ^> »-,0 OS «, >-z 0 c> ^ ^0 ?k>> ^ o °>!» ^ <- 0 0 o 00 0 0 Z " 0 0 0 0 0 0 0 00 0 0 0 Z 0 O Z ^ 0 -> 0 c> 0 0 0 Z 0 0 0^ c, 0 0x5 » c> c> 00 00000000 00000000000». <-k» 0000000000s »-0 0 000000000 c> 0 0 0 0 c>!» »N> 0 0 0 0 0 0 «0 0 « 0 0 ^ 0 000000000» 0x» «c- 00000000000 00000000000 0 0- 0 '55 »> 0 's» 0 Z »0 0 0 ^ »^0 0000000000 >000000000000 0 0 0 0 0 0 4»i 0 0 ^ S 0 0 00000000000 0 ^«0 0 0 0l-> ° ^ t^0 0000000000 ^ s. ^> ? c> 0 «j0 0 0 0 0000000000» s°"°"°1. Z °. vooooooooo 04» 00000000000 0 si» »»-0 0000000000 04- » 0 ^ 0 0 ^00000000000 °5». 00000000000 000000000000 ^0 Z Z 0 0 c» 0000000000^ 0 0 000000000000 qj 0 0 0000000000 "0 0 0 0 -No c> c> 0 o 0 0 0 00000000000 00000000000» 6 5» »Ii 0 s, 0 0 0 0 0^0 0 0 0 0 >c^ > 0 O z 0 0 0 0 0 ^ ! lO (XXXX.) Wie das Formal in (^uacli^elimo, anderer Gattung, Scböndruck. IIUIMU uuuuu uuuuu uuuuu uuuuu uuuuu ?t uuuuu uuuuu o aL uuuuu uuuuu uuuuu uuuuu uuuuu uuuuu cli IIUUUN uuuuu uuuuu uuuuu uuuuu uuuuu u u II u II II II II II u st u u II II u u st u u u u u II II II u u u u II n u II u II II u II II u II u u u u II II II u st u II II II u II II » u » u u u u II u u u st II u u II II II II II u II II u II II II st II u II st st? u u u u II II II II u I! u II II u u st II u st u II II st u II II st II u II II II II u I? II II II st st II u II st u II II II u II u II u II u u ^ v u st II u II I! II st II II v u u u u p u u II u u st II u II II u u u II uuuuuuuuuu 8 5-1 ' 51 NMINN nnnnn uuuuu uuuuu 51 6 51 -6 »IImm unnu» uuuuu uuuuu 51 -? 51 unnnn nnnnn uuuuu uuuuu 51 ! 51 4 nnnnn nnnnn uuuuu uuuuu 8 51 . 51 nnnnn nnnnn uuuuu uuuuu 51 6 51 -6 nnnnn nnnnn uuuuu uuuuu 5- 51 -z 51 nnnnn nnnnn uuuuu uuuuu 51 ! 51 4 nnnnn nnnnn uuuuu uuuuu 5 51 ' 51 nnnnn nnnnn ' 51 nnnnn unnun 51 unnnn nnnnn -z 51 nnnnn nnnnn DI 4 nnnnn nnnnn . 51 nnnnn nnnnn 51 -6 »nnnn nnnnn -z 51 nnnn» nnnnn 51 4 nnnnn nnnnn - 5) nnnnn unnnn uunuu uuuuu 51 s-1 I- nnnnn nnnnn II n n « II n n st n n II n st n n n Ii n II st n II n n II n n n n n n n N N n II n II II st n n n n n n n n N n n n Ii st st n n II » st n n n n n n n n n II II II n n n st II n n st n n n II n II n n n n II st n n n st n st n n n n II n n n II n n n II n st n n st II n n II n n n n II II n II II st n st st st II II st II n n n II u n n n II II st n n II n st st n n n II n n n n n n n n n n n u n v n n n st II 1 II nnnnn nnnnn nnnnn nnnnn nnnnn nnnnn nnnnn unnnn nnnnn nnnnn unnnn nnnnn nnnnn »nstnn Nnnnn nnnnn nnnnn nnnnn nnnnn nnnnn c O ?r uuuuu uuuuu vi vt il! ak zi uuuuu uuuuu uuuuu uuuuu uuuuu uuuuu unuuu uuuuu uuuuu uuuuu uuuuu UUUUU uuuuu uuuuu uuuuu UUUMI IIUUUU uuuuu u II u u II u II II » u u st st u u II II u II II n u II u st u II II st II ii u II II u II II II u u u II u II u II u II » II u II II II u u u u u u »I u u II II u II u st u u u u II st II u II II u II u u u u u u u q u II II II II II ck/ u u II u u u II u II II u II ii u u st II II u II II u u II II n u II u II II Ii u u u II II II . ,,'>^u II u II u II II II u II II u u st u u II u II u , r °- st n u II u u II u u u II II II st II II st II u II u u u u u uuuuu IIUVNu uuunu uuuuu unuun uuuuu uuunu uuuuu uuuuu uuuuu uuuuu uuuuu uuuuu uuuuu uuuuu uuuuu uuuuu uuuuu uuuuuuuuuu 8 51 51 6 II 5? 51 ; 8 51 51 6 ri 51 51 ! 8 51 51 6 51 16 nnnnn nnnun n n Ii n n n II n n II /st II n II n II II II n II n n Ii n st n II n II st , n II st n n n n st st u II n Ii n n II n st II st n II n II n n n st n n n n n n n « n n st n n n II II II n n st st n II n n n n n II n n n II II II n n n II n n n II II n II II II n II n II II n n n n II n n II n n n II II n n n u u n n n n II n II II II II II II n n st n n II u II n n n n n n n n st n n II st n n n II u n n II n n II n n n n n n nnnnn nnnnn /i nnunn nnnnn nnnnn nnnnn nnnnn nnnnn / nnnnn nnnnn nnnnn nnunn nnnnn nnnnn nnnnnnn nnn nnnnn nnnnn nnnnn nnnnn "'MV tviederdruck. mit fünf 8>'^iizruren auszlisch,essen. z- uuuuu uuuuu uuuuu UUUIM llUUUU UUUUU UNUUU uuuuu O ll^ uuuuu uuuuu UUUvU uuuuu uuuuu uuuuu ii II u ll u u u u u >i ii u u ii it u u li ll u II u u ü u u u ii u u u u u u II ll u » ii « ii ii II ii ii u ii II li ll n U ii >i u u t " ll u u ll u u it o u ii ü ü II ii ' u ii u u ll u u u Ii u u ii u II n u u u ii u il n it u Ii u u ll II ii ü it n ü u Ii u u It ii Ii ü u u ii II it u it u u u II II li ii u ii ll u, II ii u ii UNUUUuuuuu uuuuu uuuuu uuuuu UUIIlliI uuuuu uuuuu Uuuuuuuuuu uuuuu uuuuu uuuuu uuuuu 5i 01 01 e 9 51 51 II VI 51 51 ^ 9 51 -l M 6 z 51 51 ,4 51 51 - z 51 nnnnn nnnnn nnnnn nnnnn nnnnn nnnnii nnnnnnnnnn Nnnnnnnnnn nnnnn nnnnn nnnnu nnunn II II n Ii II n n n ii II II ii Ii II n n n » tt ii n n II ii n n li Ii li n II II ri ii n II n ii n ii II II Ii n ii n ii it ii li n n ii ii II n n II ii ri n n u ii ii n II n Ii n II it n t> ii ii ii II ii ii n n ii n n II ii Ii n n i, ii ii ii n ii n n ii n n n n n n ii ii «t n ü ii Ii ii n n Ii II ii II n N II n i< ii n n ii n u II n ii II ii nnnnn Iinnmi NNNNN NNNNN nnnnn nnnnii nnnnn nnnnn IMNNN nnnnn Nnuun NIMM! NIMM! 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Wie das Format in kurz ()ua6r2Zelimo _Gchöttdruck. o 'S 0. 0. 'S " 0. 0. 'S O 0- ? ^ ^ A". 0.' 'S 070,0.0,0.0,0,0,07» ü'-s-s °o's's °o's's'S 070,0,0.0.0-0,0.07» !7"'s »s's's »s's's's's 070,0>0,0>o,0<0.07» 's'S's's's's's »s 0.0.0.0.0.0.0.0,0.^ o-s's'S's^Z's'o's'S 0.0,0,0.0, 0.0,0,0.'o »o^z's's's'S'S'S'0'S 0. s, 0,0, o. 0,0,0-0->o s's's's's'S 0.0.0.0.0.0,0,0,0. 'S »s-s'S'S'S's-s'S v7 «.'S ^S 0- 0, ^S ^S 0. 0,°s 07 »7 ^ ^Zi-> ^ «7 ? ?A ^ 0^ 's 0.0,0.0. o. o, 0,0,0-so »'s's's'o's'o's's-s 0.0,0,0,0.0,0,0,0.0» ^.-s'S's'r's'o'S'o'S 0-0,0.0,0,0,0,0,07»» »,-s's'o'S'o'S'S'S'S 0. 0, 0, 0, 0. 0, 0. 0. 0.-" ^°s'S'S'S'S'S'S'S'S 0. 0. 0, 0, 0, 0. 0. 0. s.^> ^s'S'S'S's's ^>'s'S 0. 0. 0. 0, 0, 0, 0, 0, 0»>^> «««-'S'S'S'S's'S's's'S K7. Z ^ ^ Z ^.07 ^ ^ Z 0- I 'S 0. 0.'' '-^ ^ 0. L.'' '"^ 'S 0- 0! ^s ^s 07 »7 ^s v7 'S ? ''S 0--- >^S ? ^ 0-^S 'S 0. 0. 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(XXXXVIII.) uz 0.0>0.0tZ. 0^-> >o-STZTZTZTZTZTzTZ^s ^^z^^Z^ZH^,^.^^ 0,0.0>0.0.a-Q.0<0. 0.0.0.0,0.0,0,0,0. 0.0,0.-^-^-^0,0.0^4-! 0.0.0.0.0.0.0.0. s.^-< 0.0.0.0,0,0,0.0.0. 0.0.0.k!.0.0.0.0.i-.>. ' -s ZZ-S-STZTZTZTZTZTZ-S cz^z-STZTZTSTZTZTZTZ »-s TZ .-s '' -s TZ -s TZ '-s . 'S i-1 -s TZ o-s Tz TZ >« TZ T, TZ TZ 0.0,0.0,0.0.0.0.0. >^0,-z,0.0>o.0.0,0. 0^< --«TZTZTZTZTZTZTZ^S v. s> c». c» s> !5TZ TZ TZ TZ TZ-TZ TZ TZ 0. 0. r-. 0-' 0. 0.. 0. 0.' 0. OTZTZTZTZTZTZTZTZT? Ä ^ ' . 'S TZ 'S ^. 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Theil zerschnitten. 333033 3 3 3o3 3 3 3 S->3 3 3 3 3°3 3s.» SLSo33!^ L 3 3 3°3 3 3 3 3°3 3 °°, 3 3o3 3 ^ 3 3 Zo3 3 ^. 3 3->3 3 3 3 3°3 3 3 3 3-3 3 3 3 3°3 3 3 3 3s3 3 3 3 3°333 3 3c>3 3 3 LZ ^1 3 3 3°3 3 3 3 S°3 3 3 3 Z->3 3 3 3 S->3 3 3 3 Z->3 Z 3 3 3°3 3 3 3 3°3 3 3 3 3°3 3 3 3o3 3 3 3 3o3 3 3 3 3°333 3 3o3 3 3 Z L 3°3 33 3 3°3 3 3 3 3--3 3 3 K L <5 ^, ^ " Z ^ !9 « « r- -p^ L d ^> r: ^> r: s K -j 3 3°3 3 3 3 3°3 3 3 3 3«3 3 3 3 3°Z 3 3 3 3°3 3 3 3 3°3 3 ^> >-< ^ 3 3°3 3 3 3 3°3 3 3 3 3°3 3 3 3 3o3 3 3 3 3°3 3 S 3 3°3 3 3 ?» 3 3 3°3 3 3 3 3°3 3 3 3 3->3 3 3 3 3°3 3 3 3 3°3 3 3 3 3°3 3 > <^> 3 3c>3 3 3 > « 3 3 3<>3 3 ^> ^ v 3 3°3 3 3 s< 3 3 3->3 3 S 3 3°S 3 -> 3 3 3->3 3 X 3 3°3 3 3 3 3 3o3 3 ^? « .»> « 3 3 3°3 3 3 3°3 3 3 3 3 3°3 Z 3 3 3o3 3 3 33 3 0 3 3-Z3 3 3 3 3Z-33 0 3 3 -i->3 3 L ?»» 3 3°3 3 S 3 3 3°3 3 Z Z- ^ 3 3 3°3 3 3 3o3 3 3 3 3 3°S 3 3 3 3°3 S 3 3°3 3 3 3 3 3°3 3 y 3 3 3c>3 3 o> 3 3°3 3 3 3 3 3°3 3 3 K°3 e 3 3 3-3 3 3 3 3°3 3 3 3 S°3 3 L ^ L 3°L 3 S 3 3--3 3 3 3 L->3 3 3 3 3--S 3 3 3 3°3 3 3 3 3°3 3 3 3 3->3 3 3 3 3°3 S 3 3 K°3 3 3 3 Lo3 3 3 »>W>W»»III»IIIII»»»»I!!»»II»III^ (I.XIV.) Wii-d z '4 -s ? mmmm mmmm mmmm mmmm NI^MMM mmmm mmmm mmmm mmmm mmmm mmmm mmmm mmmm n n II n II II I» ll II n n n II n n n II n n n n II il ll II u ii n II N II n n n II II n ll n ll II ll n n n ll ll n ll u n II II n ll n II n n n n n n II II n n u » II n n n n n II n n n n n n n n II Ii II n n II n n n ll n n n II o ll ll n ll n ll II n n n n n II n II n n u n n n n II n u ll n n n n n a » n II ll n « n n l> n n n n ll n ll II n p n ll n n n II ll ll II II n n ll n n n p n n n n ll u ll n n n n u n n ll II ll n n II n n ll n n II II » n ll II n n II n n II n ll II n n n n n n n II II n II II II n n n n u n II n ll n II n n n u n n » II n n II n n n n n n n II n n n n n ll n n n n II n ll n n n n II II ll II ll n n n II II n II n ii n n II mmmm mmmm mmmm mmmm mmmm mmmm mmmm mmmm mmmm mmmm mmmm mm nun MMIIINI NI.MMM NlMINM ^ v -v «L ? b ?5 v>> IIIUIWM mmmm IIUI! UHU Ulli! UUll uuu uuu uuu uuu u«u uuu uuu UUll uuu uuu uuuuuu uuu uuu UUUUUll lllMMIU mmmm liimmm mmmiu II ll u u II u u u II u ll u u v u u u u ll ll u u u u ll u II p u u u ll ll u ll ll II u II ll u II ll u ll ll u u u u II ll u u u II u u u II II u u ll ll I» II u II u II u I, u u ll ll II II u u II u ll u u u u u II ll ll II n ll u ll ll ll ll u ll ll ll u u u u ll u u u u II u u u u u ll u n u u II u u v u ll u u u ll u ll II u ll u u ll II « ll u u u II II ll u u ll y u u u I» u u II u u II ll u II u u u u u u II u u u II u u II ll ll u u u ll u II ll ll u u u II u ll u u u u ll u u u u u u ll u u u u ll u ll u ll n u u u u u u u II u ll ll u u u u u u II u u u u II u II u u II ll u u u ll II u »I u ll ll u ll l! u u « u u u 1 ll II « u II! III III III mmmm uimmui III III III III lllwllim mmmm muiuilll llimmui UIUIUIIII lUIIIIUIll UIUIUIIII UIIUUIUI lllUIUIUI IUIU UI III mmmui .umium 2 e II L 8 s ll ^ ? 11 c>! / s II Ol / I I« I? 4 » -6 !Z 4 z >4 15 I z -4 >! " mmmm mmmm MW, mm mmmm mmmm mmmm mmmch mmmm mmmm mmmm mmmm mmmm I'.INUIIM mmmm MM Iii m o n n n » n n n II n n n I! n n II n » n II II n n n n II » n II n n n ll n II n n n n n II II n ll n n n n n n II n n n n n n n n II ll n n n ll n II II ll II » n n ll n n u n n n ll n II n II . ll n n n II q n n' n ll II n a II r. II n n n n II n ll II n n n ll n. n n » N n II n n n ll n II n ll n n ll II n n II II II n n n n n u n n n n n n n n N «I n n n n II n n I» n n ll n n n n II n n ll n n n ll n II ll II n n n n ll n n n n n II n n n - n I» n II n n ü ll n n n n ii ll ll ll ll, n n II I» » n n I» n n II n ll n n ll I» n n n n ll n n II n n I> n n I» II II II n n " n n n II n n n n II n n n n u II ll n n II n n n n n n n ll ll n n II mmmm mmmm mmmm mmmm mmmm mmmm mmmm mmmm mmmm mmmm mmmm mmmm m III IHN, mmmm IMNIIIM NIMM,!» 6. L 0 -L PZ 2^ W»»W»»»>»«>I»»W»»I»W>»»»MWW>»»W>W>» -18 Wie das Format in kurz 5eptu->Liesim! Z ^ Z ^ c> ZZZZIZSZÜ? 2ZZ?I?Z?ZZ 2ZZ?iZZZ7>Z z^zzizzz?^ ???ZIZZZ?Z ?ZZ?IZZZ?Z zz?Zizzzzz ZZZZIZZZZZ s s ? s a ? -i z« s U' -'«d, .ZI ? Z ^ « i s ' 2 s s s s ^ ^ z ^ ^ . ^ z ? !> S s I V'-D/^^H ? o s » -v» » z a s s s z ? z z s s s Z z s z z z z ». .s»- ' ^ ? s ^ 6? t s ? ? z s z ü s s » z ? s' ' s s < !^ Y z s z ? >< M . ? z ? z z z z s s z s ->^' Z s s z z ^ , 'M- s » ? ? ? s ? DH z z -» 8 6 »I i ^ > 9 t ? H Ol ^ 16 n 4 ^ 8 7 » ? '4 -5 . —>—— c c c c c c c c c c ' 6. c c c c ^>.p>.'>!! I! v>i«Vi^ L c c c c c c c c c c e c c c ^» c c S e c c c c c c c c c c c c c c c x c c c c c e c c c c c c c c c c c c c c e c c c c c c c e e c e c c c c c c c c c c c e c c c c c c o c c e hl?»,', x o. v...... c c ^ ,,x >- c ccccc.cc c cccccicccc cccccicccc cccciccccx cccccicccc cccccicccc cccccicccc cccccicccc cccccicccc cccccicccc cccccicccc cccccicccc ? ?L 5)! o? ?5 ZZZZIZZZZZ ZZZZIZZZZZ ?Z^ZIZZ?ZZ Z?ZZPZ?ZZ ZZZZIZZZZZ ZZZZIZZZZZ ???ZIZZZZ? ZZZZIZZZZZ ZZZ2I?^>Z?Z ZSZZIZZZZZ s s s Z s z ? s ? S z ? s s s s ? Z ? s ? !> s s s ? z s ^ S Z S z ? s A ? s z ? s ? Z X> «« ? ? ? 2 z ? s s z / ^ s z Z ?^ /S s s z 2 s" s ? Z ? ? ? »s SN s s s z ? , ^ , ?^ s s ? ? c> ^ O' ? I z , ? ? s ? 2 ? ? z z s z z ? z s s " ? z ^ ^ - !^ s Z z z , », 7> Z ? ? »'iM s s 8 6 ?! L ^ L ? e s Ii >?I / l ,6 IZ 4 I 8 7 Z 14 >; . c c c x c c c c x' c c x c c c c ' ,>.> c c e c c c c c c c c c c c c ^ ^ e c e c o c c e c c W ü e e c c c c c c v x c c ^ ' c c ? c c c c vi c c c c c c c c c c e c c c « c c c v c «u x Q c c »c > c c c c c c c c c «7 c c c c c c c c c c c c c c c c «Ä- . e c-ccc.cccc cccccicccc cccccicccc cccccicccc cccccicccc cccccicccc cccccicccc ccccc>cccc cccccicccc cccccicccc cccccicccc O -c Vi kl- ZZZ^IIZZZZZ zz?z?i?zzz ?^?ZIZZZ?Z SZZZIZ???? ZZZZIZZZZZ ?ZZZIZZZZZ ZZZZIZZZZ? ZZZZIZZZZZ ?ZZZIZZZZZ SZZZIZZZZZ s o z Z Z s z s s z Z s s ? z ? Z z s z Z » s s z ? s I ^ ? z s ? ? ? St z s ? - ? ? z ? z S Z ? s ? 2 z s Z z s ? c> Z Z ? s ? s ? ? s ? z ? z 2 s s z z Z s s ? ^ ' ? z ? z s z Z ? z ? s z z ? z s s z z ? z s ? z z z ,'l>«,«.'» s z z ? z ? s ? o z s s 8 6 ri ; ^ j ? .t s II Ol / I ,6 'Z 4 I 8 7 » z 14 N c c c c e c c c c c c c c c c e c c c c c c c c c c c c c c c - c c c c e c c c c c c c c c c c c c c c c c c e c ? c c c c c c c c <: c c c c c c c c c c c e ^ c e c e c c e c c c c c c c c c c c e c c c c c c » ^ c c c I ,! „ e ^ e c c c c c c c c cccccicccc cccccicccc cccccicccc cccccicccc' cccccicccc cccccicccc cccccicccc cccccicccc cccccicccc cccccicccc cccccicccc cccccicccc (I.XXII.) Wie das Format in lang 8epruzZesimo 8ecunäo,n,it sechs 8>Anzruren, Schöll, llild Wiederdruck auf einerForlll. ausiilschiessen. ii? 0 0 0 00000000S»< cx>0000000<»0 -^-0^O-Z000^^ ^ !> 0 0 0 0 iI-ll000000Oo 000000000 ^000000000^ «000000000 0 5 0 0 X L 6 0 -p^ 0 0 0 0 O 0 0 0 s 0 ^>0 0 >0 « 0 0 o 0 L ? ^ " 000000-00 000000000 00000000Z 000000000 000000000 00000000s 600000000 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 -> 0 0 o. L K o s 0 0 0 ^^^^ 0 o o 0 ^Z0-.°°°°°Z'" s°°0°00°8°. s°°°0°0°-ZS ^F°°0000°8 °°0°0°°°°« 0>°0°°0°°°Ä «-00°°°°00 000°°°^°°^ 0000°°«>00- .«--°0°0-°°° O c> oooöooooo o 0 0 » 0 0 0 s 0 00000000a 000000000 0 000000000 000000000 0 0 0 0 « 0 0 o -? 000000000 0 0 000000004» ->-00000000o"' ^M0->00000^ ^ ^ 0 » 0^ / »000V00000 »00000000» 000000000S> -"000000000 ^000000000» «100000000-5 ^000000000 000000000^ 000000000^« -> -00000000 0 0 Z 0 0 0 0 -^0 0 0 Z 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 ? ^ « n 0 0 ^ 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 » 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0^ 0 00 Ocg-Z Z„,0 00 00 0, > 0- 0 0 0 ^ 0 00 00 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 ». 1^0 0 0 0 0 0 0 0 0 L ^ ^> ^> ^ ^ ? 0^ 0 0 ^ 0^ ^0 0 >^ 0 00000000 000S00000c> 0S0000000 - ^ 0 0^ ». 0 0 000000000 S--Z S LS S 0000 0-0000-^ <^0o000ö00^"^ ^^^^^^^^>?>^ 0 ^ ^ 0 0 0 0^ »000000000 00000000V>» 000000000 -> 000000000 0000°-ZA Z0- 00^ s ^ 00S000000^ r,00000000S 0 00 00 0000 00 0 s. 0 L . 0 00 0 0 0 0 0^, V0Z "^>0 0 0 0 0 00 VS0000000-j>. V.00000000S S 0sIZ^, S 0 0 ^^^„^».^Ä" " »>«00000000j 000000S0S!?, ^000000000 i2o Wie das Forman» Nonsßci'imo 8exco, erster Al t/mit 6.8iZnstureN/Schön-und Wiedcrdruck auf einer Form, auszuschiessen. (XLVI. >Z -,->-,- - «>-->----? .2 I ° -,->->-- >---------! ---,»-- ^ ^ ------ Z >^ ! <>!---->->--- ! r> > s - s - - - ---,---> !----- ->-->- --------,-> ^ -------- ---->---! ^ s. ----------- ------- --------- ^ ! 0! ^ ^>! ,- - - r- ^ >-> ?>!-:----- ^ "! - Z >>------ ^ S?r> ^» >-^I ------ r! -,->-:-- -------IS -- s -- o -> -------- ------ -> s Z ----- - ------ --------- - - - r> !5 -------- ^j-> - - - s -- - Z I - - - - e - -Q i- » c^I - - - - - - -------- ^.^ ->---<--, o --,--!--! ----- - - -------»- ------- - -------- - - - - - ------- ------- ---^ -------- '- --->---? ------ - -----, ------ - - -> - - s -I ! IZ> -------- I >-->---- --, - - - -I S ^ > >< «>----- - - - -> ! 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SZZZZZZ zzzzzzz ZZZZSZZ zzzzzzz zzz ZZZIZZZ szzzzzz ZZZIZZ^ zzzzzzz ZZZZZZ!» 2Z.1IZ5!> zzziz^z » Ä s s z ^ ^ ^ ^ ^ ? ? ^ s s » s ü s s z > » s s » z » » z z , s i> » s ^ ^ ? ^ ^ ^ ^ ^ ^ ? z S s » z » s Z z> » » s z » » z z !> z s » s z s s z » » z z z » » z ? » z s z s » » » v j s s Z s » z s Z » z s s s » » z z z » s s z » » » s s » 5 » s s s s s z i» s s s s s s s z » s » s z z s s s » z s z » » » 8 6 TI i 8 6 rl j d I l SI ^ s Ii 01 ^ I 16 -z 4 i ,6 4 z '4 -5^ » ?__ '4 i s e e e e e e «j c e t e e c « e e « c e c c e e c « e e e e e ö « « s e e b e e e e e s e s t e ' d « e e e e « d e e e e e e >: e e e e e e e s e e e e e e e e « e e e c c e ^ SZZZSSS ZZZZZZZ zzzzzzz IZZjZZ» SZZZZZ» szzizzz zzzzz^l) SZZZ ZZZ zzz,zzz SZZIZZ? .IZZIZZZ ^ ^ » Z z s » s z z » Z s Z » s » » z s » s s » s » z Z s » s z z 2 s z z z » z » z z z Ä Z » » » j z z s Z » » » » z z z » I » ^ ^ » » s z s j z z z s S z s si/ » !j z » z » » » » » z s s » z s z z t s s ^ s z » s s z » z » ? s S i s » » z z » » z z z z » » z z s z s z s z » s » s !» » s s s » z s . » » ? ? ^» z s » z z 8 6 rl 8^ 6 ül L ? ll 0l ^ s 11 c>l / l IS i? ^4 i IS >z 4 z -4 >; z Z .^4 ?5 ? c e e e c e !» L e e e c e e e « e e K « o e e o e e c e e e e e e e e e L « « e e c « e t e e e e e e e e e « a c « e e c e « e e e « e e e s e e « e e c e e e e e e e c c c « t « e « e e e c » e s e ^ e s e c e « e t e e e « « e e e e « e e e e e e c e - e e t e e e e e e e e c e ie d e c e ii e n e « e e e e e s eeercee ecsreee eecrsse cüerces ecctees esecces ecerece eecrccs «ccrccc ccereee cecrce- ecercec cccccc« ccclcee eccrcce üccrci-e L 0 -0 V! V» IZZZZZZ SZZZZZZ »zzzzzz ZZZZZZZ zzsiczz ZZSZZZZ S^IZZZSZ SZSIZZZ SZSZZZZ ZZ»ZZZ »ZZZZZ!» SIZZZZ» ZZZIZ», ZZZttZ, z s Z Z s s » z s s < s z s » z s ? s z » j » » s - j » » z z z z z z » » z s » s » s Zl s s z » ? s » » » » » s s z » z » z z » z z z s z z » » » s z » s z z s z z K » ? » s 2 z s z z s z z z z s » z s » » z z z s z s s sl > r z s Z Z » Z z S z z z » z z __— » z z z s s s z s z s z » z ? z s » » ? ? S S s S z » z z 8 II 5 L 6 ri ^1 S il ol ^ » ii VI ^ I » l6 I? __4 i ,6 4 z ^4 >; » Z__ ^4 15 ? e e e « e e e e c c « e « e e e « e e e e e e e c e c c « e c c e e e e s e e e e e » « e c 6 « e e e c « e e e e « e e « e e c e e e e e e e e c e e « e e « e e e e e e c e o « « e c c c e e s e « e e e e e e ö e c e 6 e « « « e e » « « c e e e e e c e e e e e e e « c t e « e e e e e e « e e « e e e c e » e e e e e tcersss esscec« esersse eeerece cserece eeerccc eccccec ccecc^e cccrccc ce-rece ccctcc>! encrece . «ccrcc- ec-sLce cccrccc cecrcio ^ L O -Ii " Q -/V I2Z, Wie das Format i» denrelimo Vi^esimo 0tt!,vo. mit 8 ^iMurureii, S chöll- »nd Wiedel druck auf einer Form, anszilschicssen. (LXXVIII. ^ ^s! " I-I^ Jl ZZZZZSZ zzz^zzz z z SS z » s z , z - SS s zzzzzzz 2ZZIZZS SZZZZZS szzzzzz vi ZZ-IZZZ SZZZZZS z s ij « I -6 ceerc«- cccrcce e c - e « e e c rceccec eeereee ri L 'Z 4 cccrccc cccrcce e e e c c c e « eeereee eeereee SSZZZZZ ZZZISZZ s SS s z SS » szz»zzz ZZZZSZZ I 16 eeereee eccrece « e e e e e e e eeereee eeereee N ZZZIZZZ ZIZZZZZ , SS » z SS z SZZZZSZ SZSZSZS lZ 4 ccercee ccercce e r c e e c e e eeereee eeereee zzzzzzz z z z z ?ZSIZZZ z s » » ZZZZZZZ szzzzzz cceccc« eecrccc c e c c e e ccerece -tt e e eecreec » j> j " »> ??zzzzz VI «5 ZZSZZÜZ s s z s SSSIZSZ ^ '4 15 cccieec eeereee e e e e c e e e cecteee eeeteee ZZZZZZZ ZZZZZZZ s SS s s SS s SZZZZZZ ZZZZSZZ eeereee ecercce e e e c e e e e eeereee ecercce -0 zzzzzzz zzzzzzz ZZSIZZZ zzzzzzz II vi 14 15 eeereee eccrece e er e e e e c eeereee eeereee Zi SSS1ZSS S»S1ZZS s - s s szzzszz L eeereee e e « e - s s s ZSZIZSS 6 16 ecercce e « « « eccrece eeereee r nl SZZZZZZ SZZZZZ» z s z » SZZ1ZZS i s s z s SSZISSZ II ccercee eeereee e c e e c e e e eccrece eeeteco SZZZZZZ SZSZSZ, ^ SSZZSZS SZZZZSS SZZZZZ» SSZ1SZZ zzzzzz^ ZZSZZZZ L II eeecece eeereee e es e c e e e eeeteee eeereee ? lS ,z eeereee eeereee e e e e e e e e ecerecs eeetees »iZIZZ, ZZS1ZZZ , SS s , SS z SZZZZS» zzzzzzz cceteee ecercce c e e e e er c eeereee eeereee s? ^ SZS,ZS» SZSZ-ZZ ZSZZZZZ ZZZZSZZ ll 01 !4 I, eeereee eeereee e « e e e e c e eeereee eeereee SSZZSS» SSSZSZ, SSStZZS SZZZZZZ , IS SS SS s s SS SS SS z zzzzzzz ZZSZZZS ZZZZSSS ZSZZZZZ I l ccerece «eereee e e e e e e e e eeereee eeereee -L 01 14 i; cccree« eeereee e e e c c e e c eeereee eeereee St ZSSZZZ» SZZZZZ» » s , s L , » , z zzzzzzz 6 ZSZZZSZ SZZ1ZSZ zzzzzzz ZSSZZZS crt zzzzzzz SSZZZZ, cik SZZ1ZZ» SZSISZI »ZZ1ZZZ ZZZIZZS ZZZ1ZSZ «I !, SZS1SZS SZZ1SZZ » SS s z SS z SZZZZZZ SZZZZZS »SSZSSS SZZIZSZ SZZZZZZ SZZ1ZZZ II 01 SZSZSSS SSZZZSS s » » s s SS s SZZZZZS SZSZZZZ 2^ SSZZZSZ ZZZ1ZZZ II 0! ZSS1ZZZ SZZZZZZ 16 IZ ccerece eecrccc e e e e e c c e cccrcce eeereee cccrcec eccrece e c e e c e e c cecrece eeereee eccrece eeeteee e c « e e e « e eeereee eeereee >6 iz .0 ccerece eeereee e e e « c e e e eeereee eeereee '4 '5 eeereee eecrccc e c c c e s e e ccerece eeereee ,L eeereee eeereee e e e e e e e e eeereee eeereee eeereee eeereee e e e e e e e e eeeteee eeereee >4 »5 eecre-s eeereee e er e s e e e eeereee eeereee V- SSZIZZZ SZZZZZZ z s s s ss»zzzz « , s ? s ZZSIZZZ 6 vt zzzzzzz SZZIZSZ SZZ^ZZZ zzzzzzz r» i ZSZZSZZ SSZI-Z, SZZZSZS -zz,-z. zzzzzzz S2Z1SZZ SZZZZZZ SZZIZZS SZZIZS» SSZZZSS , SS s s SS » SZZ1ZSZ SZZZZZS g> SSSUZZ sss,z-. SZZZSZ» SZZ»SS SZZISSZ »ZSZSZS z SS z s SS z 2ZZZZS» SSSZZZZ v> SZZZZZZ zzzzzzz SZZZZZZ ZZSZZZZ 16 lZ cccrcce cccrccc r e c e c « e e cccrccc cccrcec X ccerece eeereee c e e s e e e « eccrece eeereee 1 16 eeeteee eccrece e e e e e c e e ccerece eeereee eccrece eeereee e e e « e e e e eeereee eeereee 14 15 eccrece cccrccc e e e e e e e e eecrccc ecercce -L eccrcee ceerece e e e c e c c e cccrcec cccrcce cecreee eeeteee e e e e e c e e eecrccc eeereee 2^. 14 1; eeereee eeereee e s e e e e c e eeereee eeereee -?»» Wie die halben Vogen in (^uzrto, und ein drittels Bogen in 8exro anszuschiessen. ^2., lorstcllung der halben, drittels, und Viertels Mögen. Ein halber Bogen in or^Inair (Zuarco, zu p. 64.65. ^ X V» »0 »-1 X Ein halber Bogen in breit Hunm, zu P- 66.67. ^5 v L I > V Ein halber Bogen in lang ()uzrro, zu p. 68.69. 2? DerBvgcn wird umstülpt, und in die quer zerschnitten. Wie zween halbe Bögen in Hu?rw, auf einen Bogen/ nach denen dreyen Gattungen/ auszuschiessen. Schöndruck. 1. Wiedcrdruck. - ^i- > -5 ^ < ^> «v^ Schöndruck. II. Wiederdruck. Schöndruck. III. Wicderdrnck. 2- ! 7 ) ^ 2^ I 4 r 4 ^ ? Z 2 z 2 2? 2^ Der Haufen des Papiers wird im Wiederdruck umschlagen, doch muß der Bo^cn im -j--Stcg zerschnitten werden. ^ ö T L I ? 4 Bericht über dieses Drittel. > y Zcit darnach hielte/ daß kein Drittel uberbliebe / und man folglich der Mühe ganzlich entübrigt seyn kvnte- Q 2 !24 Wie die halben nnd Viertels Vogen des O^civ-Formats auszuschiessen. Ei» halber Bogen in 0N->vo, zu x. 72.7;. I EinhalberVogeninbreit8.z»p74-7s- Vi vr ^ L 9 5 1 8 7 ^ -.halbe Bögen in 8. anfeinem Bvgen.Schduvnlck Vt> N t' 5 8 1 l 8 5 4 ä Wiedcrdruck. i v / 9 k 6 7 - ? :v Ein Viertels Bogen MOt^v. x"- Wenn dieses Viertel viermal abgedruckt worden , so wird es recht aufeinander gehen, nnd 4. Eremplaria geben. M.WerzVicr« tcl mit 2 8ik»s- lurcu auf cincii halben Boge» zu drucke» hat, der schiesse die Col. nach der Reihe also aus: r '! ' » -i x c 1 4. so ist es ,m U>» schlage» recht. o « P2 <-i Ein halber Boge» in lang 8. zu p. 76.77. !- ^ f') « ». ^ ^> ^> ! 4» ^ L-) ^ Aiiö ^ ^ <^'^ RRs halbeBstgen in breit 8.aufl.Bogen.Schö"dni.f. 2 halbe Bögen in lang 8.a u f -.Bogen. S chöndruck. v " 'i- ^, so V ^. Wjederdruck. ^> O « » u ^ r>. ^» -p. >^ ^ Wiederdruck. ^ »> Ein Viertels Bogen in breit ON.iv. »>. DiesesViertel ist am bequemsten zu drucken, wenn man das Papier in halbe Bögen zuschneidet, und dieFor- mesorncktt,daß die Puiictnren >-i Wenn dieses Viertel 4mal abgedruckt ist/ »v wird es vier Exemplar geben, und recht ans einander »l gehen. Ell! halber Bogen in kurz l^. zu p. 78.75 Wie die halben und drittele Bogen des Ouo6^-Form,ttl. aiuMschirsscn i^s ^ ^ ^> QO 0 ^- I I o> I I 5" Wird umstülpt/ und im 5 Steg von einander geschnitten. Zwcen Halde Bögen in kurz is.aufeincm Bogen. Schvüdruck. ^> ^ I I « «Z I ! ^ > I ! c< ! »2 ^ < Wiederdruck. ! >-? v>> > j > I ci » c> I 3! ^ 5 '1 I c> ! I »! Wird umstülpt/ und im 5'Steg zerschnitten. Ein halber Vogen in lang 12, zu p. 80.8 r. II Ol 5 8 ?t 12 9 4 7 4? Wirdumstülpt, und im-j-Stcg zerschnitte». Zween halbe Bogen in lang 12. auf einem Boge»' Schöndruck. X? X 8 5 5 6 LI 1 1 12 9 4 5 8 0 ?L Wicdcrdruck. X? X» 11 01 5 9 / 7 6 3 10 11 4" ;K ^iil vlirrelö B^t'i! i» kurz Ouociccim». ^ - >>< /V /V vo 1^. /ö >o IZ ^. ^ L El» drittels Bogen in lang Ouoäccimo >li ^ 5 y t L 7 IZ Wird umschlage»/ und im5 Steg zerschnitte». Bericht über die 2. obigen Drittel. lAH^e»» die Form einmal durch die ganzcAnflagc abac- A^Abruckt ist, samusi mau selbige dahin rucke»/ wodic Buchstaben /uind listehc»,dar»ach daöPapicr uni- schlage»/ und zum zwcytciiinal abdrucke», so wird es recht auf einander gehen, aber doch noch ein Drittel des Papiers weiß bleiben. Darnach rucke man die 1.8.5. und 4 (> olumn wieder an ihre vorige Stelle, die andern 4 Colunmen aber ncmlich 2>7.6.und z.lassema»siehc»,druckcdic4.cr>ic» allem ab, umschlage de» Boge» wieder, und drucke sodann die übrigen Columnen auch, so wird mau auf ciucm Boge» drcy Drittel habe», und alles recht auf einander gehen. Solle aber ein Drucker, die zu leizc zu drnckcn vorkommende Columne» lieber im ersten Satz di'uüonvoüe», der chuc die Forme aus der P> csse,kchre dicscloe uni, so daß die noch zu drucken seyenden Col. zu dem T«c»! 1 oniiucn, umstülpe den Boge», und druck", sie ab, so ni c" auch recht. 126 Wie die h.,ll»e» imd Vierth Vö.!?n in Oecimo 8cxro, und die dritttls Bögen in Oecimo O^zvo , anszuschiessen. Einhalbcr Bogen in Dccimo 8exr», erster Art/ »U P. 8,. 8?. Em halber Bogen in bi cit vecilno Sexro, >-> ^ X ^ ! >! > -5 I ^ I > c> >--> > ^ l l ^, ! x >O t» 1^. ^1 I oo !X Ein Viertels Dogen in - 6. erster Art. x - " Wenn man diescö Viertel mif einen Bogen viermal abgedruckt hat, so wird es recht auseinander gehen. Gleicherweise verführet man auch mit dem Viertel in breit-/ wie auch in lang 16. co ^> °o o w >! .> ! -,5 kl ! 5 ZV 12 > ! " 6 8 > 6 01 " ^ ! ^ I v I ! -5 2 Em Viertels Bogen in breit 16. /! Z -V 6 > L ! v I Ein halber Vogen in lang Oecimo 8exro, zu p. 88. 8s- ?5 ?! i ^ 8 « ri ! 9 H ic> ^ i iS -Z 4 Z 14 15 Z X -2 Ein Viertels Bogen in lang 16. ^!9 «!5' Ein drittelt. Bogen in lang Oecimo 0c^3vo, jU P. 90.YI.__ > ^- ^ Em drltlclv Vogen m kur; Oeciino (Xt.ivo, zu p.9c-.^z> Li 8 ?i 5 9__ ^ ^ ?r 5 6 Ol 5 i ? 12 II 2 L Bencbr über dzese zrvey Drirrel. ^^^eim die Form einmal durch die ganze Auslage ab ^-^gcdrucktist/ so niuß man selbige dahin rucken/ wo die Buchstaben ^ und L stehen / darnach daSPavicr umschlage»/ und zum zwcytemnal abdrucken/ so wird cS recht aufeinander gehen/ aber doch noch ein drittel des Papiers »reißKle ben.Darnachruckeman diei.12.9.4.5. und z.Co» lumn wieder an ihre vorige Stelle/ die andern 6. Cvlum- nen aber/ nemlich -.ii.io^.6.u»d 7. lasse man stehen/ drucke die 6. ersten allein ab/ umschlage dm Bogen wieder/ und drucke sodann die übrigen Columnen auch / so wird man aus einem Bogen drey Drittel haben / und alles recht auf einander gehen. Wie die halbe», drittels und Viertels Bögen in ViZctimo c^u-irro auszuschiessen. Ein halber Bogen in 24. mit ciuer,8iZnzrur> von erster Gattung_ ^>itl man einen halben Vogen in 24. von erster Gattung mit einer LiZnürur ans- schiesse», so zeichne man von dem ganzen Vogen, welcher puZ.94.95.ver;eichnet ist.die halbeZorme von dem Schöndruck/ und die halbe Forme von demWiederdruck, welche beederseits mit der 8i- snsrur ^ bemerket sind/zusammen ans ein Setz- Bret, und zwar also, daß der Schöndrnck rechter Hand/ und der Wiederdruck linker Hand zu stehen komme, so wird es im Drucke» recht aufein- ander ge hen, wenn der Bogen umschlagen wird. Ein halber Bogen in 24.M Wey LiM^uren, von erster Gattung._ Ein halber Bogen 1» 24. mit einer 5iZn.irur, zwcytcr Gattung. >1 X X Md'U man einen halben Vogen in 24.zwe»ter Z ^"^Gattung, mit einer 8iZn->rur ankschicssen, fo nehme man den ganzen Vogen welcher 98.99. zu finde»/zur Ha»d und verfahre damit wie hier neben beh dem halben Boge» erster Gattttttg gedacht wordett, so wird es recht anstinandcr gehen ; doch muß bc» diesem halbe» Bogen die halbe Form des Schöndrucks zur Li»ke»,uud die halbe Form des Wiederdrucks zur Rechten zu stehen kommen. Et» drittele V'igen tu »icr und zwanzig, ,_ von der ei sten Gattung. Ein halberBv.ien in 24.mtc zwey ^iZnaruren, _von zwcytcr Gattung. ^ ö ^ ^ c« Q >?-> V» ci ^ "° ^0 -p> > X, >». « Ein drittels Bo^cii in vier iini'' zwanzig, ^> o> ^ " kN » >»> »> O >^> z > d^. > Ein Viertels Bogen in 24. erster Gattung. H ^in Viertels Vogen in 24. zweüter Gattung. ? / 9 Z!- e 5 5 8 ? r ^ L 5» 2^ 2^ 8 6 vi 5 9 11 01 / 51 01 / 9 11 5i c 1 16 l? 4 Z 14 15 2 l 16 9 8 5 12 lZ 4 V sV 2 !2 ^! >^ > >^> ^ ^ 0 ^ 'e, Dieses Viertel ist am bequemsten zu drucke»/ wennmandasPapierzu halben Bögen schneidet/ die Form so rucket/ daß die Puncture» zwischen die Col.Titui zu stehe» kommen, darnach den halben Bogen zwey mal abdrucket, und bcy den Pmicturen zerschneidet. 2i 9 8 5 2! 5 6 0l e 1 12 II s ? Das Papier zu diesem Viertel schneide Man z» halben Bögen / und verfahre damit/wie bei, dem Viertel erster Gattung gemeldet wordenMd rucke die Forme so, daß dir Punctur vorn zwischer der 11. und i2. nitd hinter zwischen der ?.und 8 Col. zu stehen k.'Mme. Bericht über diese zwey Drittel. Äit diesen beydenDritteln verfahre man,wie >der Bericht p. -2z. von dem Drittel in 6. an die Hand gibt/ so wird es recht auf einandci' gehen. Es ist aber zu besorgen, weil diese Drittel, sowol als das in !^xr,u, umstülpt werden müssen, cs dörffte sich bey dem letzte» Abdruck/ auf dem Nahmlein abziehen/o wird nöthiq fr»» daß man die forderst?» Colnmnen, nachdem sie abgedruckt sind, aus der Form h/be, und die bintersteu Co- Inmnen darnach erst abdrucke; ostci .welches das beste wäre, diese Drittel gar vermeide. . 1^8 Wiedie halbe» und Viertels Bögen in ^riZclimo8Lcun6o, wie auch die Halden Bögen in ^usärn^esimc» guszuschiessett. Ei» halber Bogen in Z2. mit i. 8iZnzcui-, _ zu p. in;- _ >tll man einen »aide» Bogen in z- mit einer >8iAN!>t>.ir haben, so zeichne man von dem P.IO2UN0 ioz. sich befindlichen 32 Format, so 2 8ii;nucuren hat, die ha be Form desSchvu- drucks / uemlich die 8ii;n.icur , und die halbe Form des Wiederdrucks, w. lche auch mit ^be- zeichnetist, neben einander auf ein Setzbrer, so, daß der Schondruck linker Hand, und der Wie- derdrnck rechter Hand aus das Vret zu stehen kommen, so wird es recht auf ein ander gehen. Ein Viertels Bogen in ^i'i i-^climo 8ccunäa, von dicscr An. <^e»n ein Viertels Dogen in oräimir Z2 zn S'Vdrucken vorfallt, so nehme man das p.^ 72 und 7;nngejetgte O^^v-Forinat, welches eben so groß ist, als das z- se»n soll, vor sich, zeichne den Schöndruck auf das vorderste linke Viertel des Setzbrets, und den Wüderdrnck aufdas andere linke Viertel desselben, daß es zusammen eine halbe Form in 52 werde; doch ist wol z» inerten daß d-eWiederdrucks-Figur des znmMuftcr dlenciiben O^av-Aoi mats vorder mit einander zugleich nmgekehrct werden müsse,also,daß die 7. 6, io/Und ll Column andcuCreutz-Steg zn stehen komme; darnach drucke mau den Vogen viermal ab,so wird alles recht aufeinander gehen,und man 4 Viertel auf cin^i Doaen li-abeu. Die zwev nebenstehende halbe Bögen in ()unär.iAei'imo müssen umstülpt abgedruckt und im Crcutz-Stegvon einander geschnitten werden. LZ° Ein halber Bogen i» z2, mit 2. LiZnaruren, __ zu l'. 104.105. Kliman einen halben Vogen in Z2 mit2 8i- ^Fn.icuren habcii/so nehme man das p.104. und 105 sich befindliche 52 Format vor sich, zeichne die halbe Fonu des SchöndrucksMd die Halde Form des Wiederdrucks.welche beyde mit den 8iZnzcuren ^ und L) üZnirct sind,zusammen ans ein Setzbret/ und zwar also,daß der Schöndruck zur 1!i«ken, und der Wiederdruck zur Nechteu zu stehen komme. 1 Ei» halber Vogen in laug Z2. iuit 2. ZiZnsruren/ _zu x. 1 06.107. _ ill mau einen halbenBvgen in lang Z2 iuit 2 LiZuucurcn drucken, so nehme ma» von dem p.106 und io7heftndlicheu langen z2Format, die halbe Form des Schöndrucks und die halbe Forme des Wiederdrucks, welche mit ^ und O bezeichnet sind/ und schreibe sie aufein Setzbret zusammen, dergestalt, daß die erwehnte halbe Form desSchöndrucks rechterHand.und die halbe Form des Wiederdrucks linker Hand zu stehen komme/ so wird es alles recht auf einander gehen. Em Viertels Bogen in laug iriAclimo 8ccunäo, zu s>-105, !v7- ^iit dem Viertel tu laug Z2. mache man es also: Man nehme das püZ.^und?/ befindliche U^ONzv-Formatzur Haud, theile das Setzbret in vier Theil/ schreibe aufdas eine Viertel lin- skcrHandden Schöndruck, und oben drüber in das andere linke Viertel des Setzbrets! den Wiedruck, des zum Muster dieiiciidcii O^av-For'uats, doch muß die Figur desselben vorher umgekeh- !rctweiden, also, daß die hintern Columnen ermeldten Wieoerdrucks an de» Crcutz-Steg komme»/ !so wird man eine halbe Form haben, welche, wenn sie viermal abgedrucket worden ist, vier Viertel auf einem Bogen darstellen wird. DerVogen muß darnach Creutzweis in vier Theil zerschnitten werden, welches bcy dem Viertel in orciimir Z2. auch in acht zn uehmen ist. Ein halber Dogen in (^u-iärzZLilmv, zu p. 108- io>i> mit drey si^nzturcu. « ci !4» ^1 > c, 0 0 ! ^ ! O ^1 ^- ? » O> ?^ ? »> ^ ?^ c< <^ ^ ^ « ^> ^ ! l ^ ^> !!^ ^- ov » » ^» ^> <^ « ^ Ä l^>> VO > ^ 4^ ---!>-> »! l« I >»> lo, in. mit drcy Signaru^e». 5i 5i V- e 5l il- t r / 7 4^- 10 11 6 7 4V 10 11 6 5 26 6 8 V! e ri Vt L 8 !li ü ri ! 0^ 5 r ^ 16 iZ 4^ 1 ^ 16 lZ 4 1 L 8 Wie die halben, dnttels und Viertels Bögen in ()u->ä,-3Aellmo O^vc. auszuschiessen. Ein halber Vogen in kurz (ZMäraZelirno svo, Mit) Signaturen. p. HZ und HZ befindlichen Boge« des Forums in kurz (ZusärzAellmo OAsvo, welcher mitüSignarurenverzeich' nctist, zur Hand, zeichne die drey vorder» signacuren des Schdndrncksaufden vorder» Theil desSetzbrets, st, wie sie daselbst stehen, die drcy vorder» Signarureu des Wiederdrucks aber auf den hintern Theil des Setzbrcts, wc»n Nian die Figur des Wiederdrucks vorher umgekehret hat, so, daß die 2 und 7 Column oben, und die z und 6 Column des Niederdrucks, von den drcyen Signaturen, zu dem Crcütz-Steg zu stehen kommen, so wird man einen halben Bogen in kurz 48 mit drcy Signaturen haben. Das Papier muß im Wiederdruck umstülpt, und in die quer zerschnitten werden. 5 Ein halber Bogen in kurz (Zu^ärsZelimo 8vo, Mit 2 Signaturen. <-6>än nehme das p. 78 und 79 vorgestellte Format in t?kurz Duciclccimo vor sich, welches Format die Grosse KssH-ocs kurzen 48-Formats hat, schreibe den alldött be- findlichenSchöndruck zweymal aufdie Helfte des Setzbrcts rechter Hand, nemlichalso, daß die Signarur Lunten auf das eine Viertel des Seubröts, Und die Signarur v oben auf das andere Viertel des Setzbrcts zu stehe» komme- Darnack) wende man die Figur des Wiedcrdrucks uni, und schreibe denselben zweymalaUf die andere Helfte des Setzbrcts , doch, daß die Signatur ^ auf das vordere Viertel und die Signatur n auf das Hintere utid letzte Viertel des Setzbrcts zu stehe» komme, st wird Man einen halben Böen IN kurz rSgciimc> OScavo Mit Zwei) Signarure» h«- en. Das Papier muß im Wiederdruck umschlagen / und der Bo«cn am Mittelste« von einander geschnitten werden« Nk.Wer einen ganzen Boge» in kurz 48 mit 4 Signarure» haben will, der schreibe den Schondruck des oberwehutcn kurzen vuo cic^-Formats viermal auf das erste Setzbrct.ünd de» Wiederdruck, wenn er die Figur vorher umgewendet hat, auch viermal auf das andere Setzbret, so wird cr einen ganzen Bögen in kurz 48 mit vier signarure» haben. Jedoch wird eittjeder selbst erachten können, daß die 4 s-gnatu- ren auf dem Bret desWiedcrdrucks so gestellct werden mus^ sen, daß dieselben, wenn der Boge» mi Wiederdruck umschlagen wird, recht auf einander gehen. Ein Viertels Bogen in kurz ^MärsZelimo 8vo> mit einer Signatur. «»»^asFörniat inkurzvuoäccimo, welches p-78.79vor- c^lgcftcllt ist, wird einem jeden gar leicht an die Hand ge- ^-7 ben,wie er ein Viertel in kurz 48 ausschicssc» soll.Man zeichne den SchonSruck von diesem i)u-»l-2-Format auf das vordere Viertel des Setzbrcts linker Hanv,und denWieder- druck von diesem Format, wiccr ist, auf das Hintere Viertel ermcldtcn Sctzbrcts,so wird man,wcnn dieses Viertel viermal abgedruckt worden, 4 cxcmpiaria auf l Bogen haben. Ein halber Bvgcn in l-ug c^uacii^^iilriu "mit? Signaturen. -^aii nchitiedas ^.114 und n; sich befindende Format .. ^in lang 48 vor sich, zeichne die? vorder» Signaruren VNvdcS SchblidruckS, iicMIiÄ) ^. L.L. auf die vordc, c Helfte des Scttbrcts, und die z vordcrn Signaturen des Wicderdrucks, welche auch mit und L. bemerket sind, auf dic hintereHclste des Setzbrcts, dochmußman vorher die Figur des Niederdrucks umkehren, daß die drcy Signaturen 6,2, L2, L2, hintcn,uni> ^4.^4. ^4, gcgc»^5, 6z, I?5, kz.c5.Lz. an den Creutz'Stcg zu stchcn kommcn, so wird Mm! eine» halbenBogen in lang 48 mit z Signarure» haben. Das Papier muß im Wicdcrdruck umstülpt, und der Bogen im Creutz-Steg voi, einander geschnitten wer- den. 125 Em halber Bogen in lang Yu^cirll»l-limc) 8vc>, MitZZignarurcN. >«^>«an nehme das p. 8o'und Li vorgestellte Format iii «UZ.t'Iang ouoäccjmo vor sich, welches die Grosse des in o^H'diescm Buch vorkommenden Formats in 48 hat, zeichne den Schvndruck zweymal auf die linke Seiten des Scnbrets/iind den Wicdcrdruck zweymal aufdiercchteSci- len desselben, so wird Man einen halben Bogen in Inng48. mit 2 Signaturen haben. Das Papier muß im Wiederdruck umschlage» werden. nvMer einen ganzen Bögen in lang 48 niit4 signar», cn haben will, kan sich ebenfalls des erwehnten langen vu»cii.-?.- Formats, so p. 80 und Li befindlich, bedienen; Er schreibe aufdaSSchblidruckS-Bret die Figur des Schdndrucks,wic sie hier zu sehen,viermal; und auf das Wicderdrucks-Bret, die Figur des Wiederdrucks auch viermal, so wird es einen ganzen Bogen in lang 48 vorstellen. Doch müssen die 4 Signaturen des Wiederdrucks so gcstellet werden, daß sie im Umschlagen recht auf einander gehen. Ein Viertels Bogen in lang yui-ärüZelimo Lvo> Nlit l Signarur. annehme das lange öuoiic^-Forniat p. 80 und 8i 'vor sich,schrcibc den Schdndruck aiifdas linke Viertel dcsSc»brcts, und dcnWicdcrdruck oben drüber, doch muß mau die Figur des Wicderdrucks vorher umwen^ den, daß diesignarur 64 gegen die Signarur 6. z und 6;, die Signarur 6. 2 und 6 6 aber obcnzu stehen komme, se wird es ini Drucken, nachdem dieses Viertel viermal abgt- druckct worden, recht auf einander gehen. N 0 1 ^. on deuen Fsrmatern in 64,7?^ 96. und 1,8. wird ein jeder selbst einen Viertels-Boacn formircn kdnnen, weml cr nur die Formater in i6. p. 84teci»i ; die in I8.P-9O--9Z ; die in 24.p.94^-ioi; und die in Z2,p.io!--io6. zur Hand nimmt, und der erst gegebene» Lehre zu Folge, damit vcrfährct. Lin briucl-z Bogen in kurz c^cin,j>«-limo i-j " ^ Ä ^ ^ ^ i-^ » ^ ^ - u l l^ ^ ^ L Ein drittele Bogen in lang <^li^cl!2zl.limo V6ravr>, Mit 2, Signacm m- X! LI l6 lZ > 4 M Li 16 IZ y 11 01 / z l4 " 2 2V x> 9 11 01 ^ Z 14 15 .2 2X ^ L Bericbr über diese deyds Drirrel. ^(ts>enn dieseDrittel cinnial abgedruckt sind,so muß man H^^solche nach den Buchstaben ^. Und hinruckc», ^«^dellBogen umschlagen, und »och einmal abdrucken, so geht es röcht auf einander, aber doch bleibt noch ein Drit- icl des Bozens weiß ; derohalben rucke man die Cchön- druckS-ColUmnen wieder hin, wo sie jeyt in der Figur stchcn, die i2Wiederdruck6-Cslumnen aber lasse man stc>icn,dn,ckc die i2Columnen im ersten Satz ab, unischlagc dcn Bosen, drucke die i2Columnen im andern Satz auch ab, so wird es in beyden Drittel» recht auf einander geben. Der Bo. gen muß von oben herab in drcy Theil zerschnitten werden. R i?Q Wie eine lauern und 'l>!rei-n in (^uarro, in 0//^/i?. Des uBogenö Schöndruck Wtederdruck^ >»< ^> ^ < Des 2.Bogens Schöndruck: ^.^ c» ^ -< > O »-> >»-> < c> ^ 7?//^'// in ^//^/^ welche zu dm) BögtgenTalendern zu gebrauche». Des i. Vogens Schöndruck: ^> >--> ^ ^- c< -i ^> c> c< ^< Wiederdruck: >>O oo >»-i ^< Des z. Bogens Schöndruck: ^ >-> >o ^ wie auch alle Hebräische Formare ausznschiessen. Ncrrlcht wie alle grosse und kleine Mcbräische Dörmte ansznschiessen. aß die Hebräer ihre Schritten Vöndertechtenzur linken Hand schreiben nndlesen/ ist bekannt, dero- wegcn sich auch ihre Bücher hinten anfange»/ " " und vorne endigen. Wer nun ihre Bücher drucken will, der muß alle Columnen verkehrt ausschiessen/ dergestalt/ daß die geraden an den Ort zu stehen komme«/ wo sonsten unsere ungeraden zu stehen pflegen; die Hebräischen ungeraden Columnen hingegen an den Ort schiessen / an welchen sonften unsere geraden Columnen ausgeschossett werden müssen. We,l aber dieses einen Setzer / der es noch nicht gewohnet ist, leicht irre machen kan/ so will ick kürzlich anzeigen/ wie man auf eine leichte Art alle Hebräische Formate/ klein und groß/ auf die Setzbretter schreiben, und die Columnen darnach ausschiessen könne. Wenn man nun z. E. die Columnen eines Hebräischen (Mav-Formats ausschiessen solte/ so nehme man den ersten Bogen eines teutsch- oder lateinischen Werks in 8. auf welchem die prima ^ die Cvlumn Ziffer i hat, breite solchen Bogen neben ein Setzbret dergestalt aus/ daß der Schöndruck oben zu liegen komme/ und schreibe die Columnen des Schön- drucks/in solcher Ordnung/wie sie aufdem gedruckten Bogen stehen/ auf das eine Setzbret; darnach umschlage man ven gedruckten Bogen/ daßderWiederdruck oben zu liegen komme/ und schreibe die Wiederdrucks Columnen ebenfalls in der Ordnung/ wie sie auf dem gedruckten Bogen zu finden / auf das andere Setzbret/ und schiesse die Columnen nach solcher Verzeichnis aus/ so werden sie recht auseinandergehen. Nach angezeigtem Unterricht können alle groß und kleine Hebräische Formate auf die Setzbretter geschrieben / und die Columnen im Setzen darnach gusgeschossen werden. Von der Lange und Breite eines jeden Formats. V/ « l» «.^»^»»iIMUUlIU«5»^^ .. ^ ' IM>» 0 lZi / wie man die Länge und Breite eines jeden Formats, in den Formaten selbst, finden könne. Das Mandat-P«mnt? wie auch das Format in?c>Iio, p.s5>.6v.<52.u»d 6z. könne» noch einmal so lang und breit, als sie vorbestellet worden, gemacht werden, so werden sie eine Proportion haben. Das Format in ()ugrro, p. 64.6s. Wie auch Das Format in breit (^uzrco, x. 66.67. Ingleichen Das Format in lang ()u-irro, p. 68- 65. können ebenfalls noch eins so lang nndbrcit, als sie vorgestellet worden sind, gemachtwerde«. Wie dann auch Das Format in 8cxrc», p. 70.7r. so eingerichtet werden kan. Wenn man dieses Format, in der Fvrm und Grösse lasset / wie es vorgestellet worden ist, so kan es ein artiges Format m brcir 24. mit vier 8iAn-iruren abgebe»/ wenn man nur die Schvndrucks-Fi- gnr viermal auf ein Brct / und dieWiederdrucks-Figur viermal auf ein anders Vret, ausschiesset. Die Breite der Steglein kan man alsdann so behalten, w'e sie hier sind. Das Format i» O^vyz p.72.7). findet seine Länge und Breite an dem p. 62.6z. vorgestellten Formatin kolio > da dann der sich alldort befindliche Mitteisteg statt eines Oär3v-Bundstegs dienen kan. Das Format in breit 0^0^.74.75. bekommt die beste Proportion, wenn es noch eins so lang und breit, alö es vorgestellet worden, gemachtt wird. Wenn diß Format in der vorgestellten Feim gelassen wird, so gibt es ein Format in breit zs, mit vier ruren ab, man muß aber den hier vorgestellten Schöndruck viermal auf das eine, und den Wiederdruck viermal auf das andere Setzbret zeichnen, und die Columncn nach Anzeig der vier 8i^M- tmen ausschiessen. Dainandanndie Breite der Stege, wie sie hier sind, behalten kan. Das Format in lang O^vc., x>. 76.77. hat gleiche Lange mit dem ordentlichen (^u-ire, und gleiche Breite mit dem kurzen Ouoäe?. Das Format in km; Duociecimo, p. 78.79. Wie mich Das Format III lang vuociecimO.p.80,81.bekommen ihre Proportion/ wenn sie noch einmal so lang und brcit,a!s sie vorgestellet worden, gemach et werden. Das Format in vecimo 8exco, p. 82—-8s. hat die Länge, Breite, und die Stcglcin, wie das Format in «Zu^ro x. 64. 65. zeiget« Das Format in breit O^imo 8cxco.. p. 87. hat die Grosse, und völlige Einrichtung, des Formats in breit (^» rv, welches s>-66. 67. vorgestellet worden ist. Wen» dieses^oimat in der vorgestellten Figur gelassen wird, sola» man ein Format in 64.nut vier 8iAn-lturen,Schö»- und Wicderdi nck anfeiner Form.darans formiren/wenn man den Lchön- und Wiedcrdruck, jeden zweymal znsammen auf ei» Vret ausschiesset. Das Format in lang vcciino 8exrc>, p. jj8.89. hat die Breite und Länge des p. 68. 65. sich befindlichen Zormats in lang <^u.irro. Das Format in lang Decimo Ot^vo, p. 90.91. Wie auch Das Format in breit Oecimo O^r-rvo, P.92.9Z. Jngleichen Das Formal in ViFe<1mo()u.itto, erster Gattung, p. 94^-97. Und Das Format in V>Aelimo(^u,irt0,andererGattnng P.9L—101. bekommen alle ihre Proportion, wenn sie noch eins so lang und breit ge- machtwerde»/ als sie gegenwärtig in der Figur sich befinden. ^ Das FvtUutt in lnAclimo 8ecun6o, P.IO2—10s. findet seine Grösse und Einrichtung/ an dem Format in Oär.ivv, p. 72.7 z. Das Format in lang ^ri^esimo8Lcunäo,p. io6. 107.aber an dem Format iu lang OHzv, welches p.76.78. vorgestellet ist. Das Format in (^u-^rnALlimo. uach2 Gattuugen,p.io8—>i 11.haben ihre Gr össe/wenn sie noch eins so lang und breit gcmochet werden. Das Format in kurz (^u-ieji-zAcllmo (M.ivo,p. 112.11;. hat die Grösse wie das Formal in kurz Ouo^ecim». so sich p. 78.79- zeiget. Das Format in lang Huzäi-.iALi'imo O5^vo,p. 114.11 s.hatdie Grösse, wie das Format in lang Ouocjccimo, so p.80.81 .befindlich ist. Das Fonuat in kurz 8ex^^Lsimo (^u-irm, p. 116. hat die Grösse, wie das Format ittOecimo 8Lxco. welches x. 82.8).anzut'-ffell ist. Das Formati» lang8ex.iL,es>m0 ()unrtc>, p. 117. hat die Grösse/ wie das Format in lang ^ecimo8cxn», so p. 88-89- zu fi li?n ist. DaeFormatin kurjundlang8epru.iZLsim0 260^.1 i8.und 1 i?.haben die Grösse, wie die --.Formate m kurz uu?- lang XVlll.p. 50—9;. Die zwcy Formate in ^lln.^elimo 8exr.o, p. i20. und 121. lie.ben die Gr össe.wie die zwerierit 0 Formate in XXI V. p. 94— - 0 -. z.igen. Das Format in Lenres'imo ViAesimvO^Zvn, p. 122. hat die Grösse undEinrichtlMg wie dasFvrmat in XXXIl.sox.104.105^1, sehen. I! 2 ^l^i.I^. IZ2 » >^ » » » 1 ^ 8 L ^, IN welcher zu finden Wie vtcl Zeilen auf eine Column, von jeder Sckrisst/ in allen Formaten/ gehen/ daß doch die Columnen, so viel möglich / in gleicher Lange bleiben. Die Meinung ist nicht, dafi die Columnen sc» lang sepn müsten, wie hier angewiesen ist; sondern nur zu zciacn wcnnj.E.kineCvlnmn in^olio, ohne de-, Column- Titnlnnd denLuüc>6.-4.kici- ne Canon-Zeilen lang ist/ wie viel Zeilen selbige in ander» Schrifften baben müsse/weitn sie glciche Länge haben solle. 1 6 A O 5-1 ?Ä ^ 6 ^ ^> ^ ^ ^» ^. »L> ^ 6 ,>-> X Z 0 !K 6 ^ 5Z « O ^»» ^. »L» 6 > 5Z Ä O « ^ ^? 6 Q L^! u ^ O ^ Q c: ^ >>« O »-> !>< Q S !U O L: ^ 0 !»? Q !^ 6^ O ^ >u c/? O O ?z ^ 'ü? Qv O L! 'd! >U O I ^ Ö ^> K O Q I-! i-L > ^ »—i >->-q X X X s , ' X X X ? « Q X X X r: ^ «s » ^ « c: <7< « « rz ^ oi> ^- ^ «»» 6^? « ^ ^ 6? A x^, c: 5^ » 6^ . o< »--> 6? Kleine.Canon. 24 '4 l l 8 11 7 14 Roman/grosser^.! 27 16 15 9 15 8 16 11 Roma»/kleiner K.!5O 17 14 IO l4 9ji7 12 I l Text, kleiner Kegels 8 22 18 12 l8 12 22 16 18 12 Paranqon. ^^j2z 19 15 19 -5 25 17 19 15 9 Tertia. ^48^28 25>i6 25 15 28 20 25 15 IO 25 20 GroberMittelK. 54!^ 26 18 26 17 52 22 26 17 12 26^22 18 18 KlemerMittelK. 6OZ4 29 2O 29 19 54 24 29 I9ji5^29 24,^2^ IZ ^ Ktcero. 67 59 Z2 22 52 21 59 27 52 21 15 52 27 22 22 15 21 Brevier. ^42 54 24 54 25 42 29 54 25 16 54129 24 24 16 25 16 14 14 11 9 7 Garmond,.Corpusj80 47 Z 8 27 58 26 47 55 58 26 18 58 55 27 27 18 26 .8 16 16 12 l46>zo 56 43 46 5^ 22 46 4<^Z2 52 22 5O 22 19 19 15 15 Tolonell. 68 58 4^ 58 58 68 48 58 58 26 58 4L 4O 4O 26 54 26 25 25 18 15 12 Nonpareille. 78 64 44 64 42 78>54 64 42 5^ 64 54^44,44 5^42 50 26 26 20 17 15 Re- _ N .'. S _ Megister über alle Dörmte / welche in diesem Wormat Büchlein vorgestellet sind. IZ! tNandar, parenr/ pag. 59.60 In I-oUo, vuern, ?ritern, Yuatern, jn fol. 61 Ein Bogen in toi. 62.6z In lZuarw, in ordinal? 4. 64 65 vuöm, l'rirern in 4. izo ein halber Bogen 12z zwcy halbe Bögen auf einem Bogen. ibid in breit 4. 66.67 ein halber Bogen 12z zwcy halbe Bögen auf einem Bogen ibid. in lang 4. 68 69 ein halber Bogen 12z zwcyhalbcBögenaufeinemBogen ibid. In 8exro, ein ganzer Rogen 70. 71 ein drittcls Bogen 12z In OÄavo, in ordmajr F. 72.7Z ein halber Bogen 124 zwcy halbe Bögen auf einem Bogen ibid ein Viertels Vogen ibid. i» breit 8 74.75 ein halber Bogen 124 zwcy halbe Bögen auf einem Bogen ibid ein Viertels Vogen ibid. in lang 3. 76- 77 ein halber Bogen 124 zwey halbe Bögen aufeiney, Bogen ibid. ein Viertels Bogen ibid. In vuoäecimo, in kurz 12. 78 79 ein halber Bogen 125 zwcy halbe Bögen auf einem Bogen ibid. ein drittcls Bogen ibid. in lang 12. 80.81 ein halber Vogen 12-? zwey halbe Bögen auf einem Vogen ibid ein drittcls Bogen ibid In Decimo 8exro, in ordinair 16. mit 2. Signaturen 8?. 8z mit I. Signatur 84.85 ein halber Bogen 126 ein Viertels Bogen ibid. in breit 16. 86.87 ein halber Bogen 126 ein vicrtels Bogen ibid. in lang 16. 83- 8y ein halber Bogen 126 ein vicrtels Bogen ibid. In Decirno OÄ^vo, in lang -8. mit 2 Signaturen 90.91 ein drittels Vogen 126 in kurz 18. mit 2 Signaturen 92.9z ein drittcls Bogcn 126 In Vi'Aelimo (Zuarro, in 24. erster Garcung/ mit 2, Signat. 94.95 mitz^ignsr. 96.97 ein halber Vogen mit 1. Signsrur 127 ein halber Bogen mit 2. Signaturen ibid,! ein Viertels Bogen ibid. ein drittcls Bogen ibid. in 24^wevterGattung/Mit 2. Signat. 98.99 Witz Signat, 100.101 ein halber Bogcn mit I Signatur 127 ein halber Bogen mit 2. Signaturen ibid ein Viertels Bogcn >bid ein drittcls Bogcn ibid. In "Irigelimy 8ecun6c>, in ordlnair Z2. mit 2. Signaturen I--2.IOZ mit 4. Signaturen 104.105 ein halber Vogen mit I. Signatur 128 ein halber Vogen mit 2. Signaturen ibid. ein viertele Bogcn ibid. in lang 32. mir 4. Signaturen 106.107. ein halber Boge» mit 2. Signaturen 128 ein Viertels Bogen ibid In (^uzclraFclimo, M40. erster Gattung/ mit^. sign. 103.109 ein halber Vogen mit z, Signaturen 128 in40.2terGattung, mit 5.>>ign. iio.in cm halber Bogcn mit z. Signaturen 128 In ()uac!rzgei>mci OA»vo, in kurz 48. mit 6 Signaturen 112. HZ ein halber Bogen mit z Signaturen 129 ein halber Bogen mit 2 Signaturen ibics. ein Viertels Bogen ibid. ein drittels Bogcn mit 2. Signaturen ibid. in lang 4L. mit 6. Signaturen 114.115 ein halder Bogcn mit z. Signaturen 129 ein halber Bogen mit 2. Signaturen ibid. ein Viertels Bogcn ibid. ein drittels Bogcn mit 2 Signaturen ibid.. In 5>cxaAelimo l^uarco, in kurz 64. mit 4 Signaturen , Schön« und Niederdruck auf einer Form 116 in lang 64. mit 4 Signaturen, Schön- und Wicdcrdruck auf einer Form 117 In 8epcua^elimc> 8ecunc!o, in kurz 72 mit 6, signat. auf einer Form 118 in lang 72. mit 6. Signat. aufeiner Form 119 In ^onuZelimo 8exco, »n 96.1. Art mit 6. Signat. auf ciner Form 120 in 96.2. Artmit6, Signst. aufcincr Horm 121 In Lenrellmo Vi^elimo O^avo, in 128, mit 3. Signaturen aufcincr F»rm 122 R z Aller- HZ -K- -WS Allerhand Möslein. Canon. >^> ^<' ^ Ad> .Ä^r.'-M.^-? ÄL-'^s '^A.^? M ^1 M>) ^) ^/ Nl'man B'WWWWHMW« WAAA^^MAA^ ^MK^^^ ^^«MH-MMKMz^MM^ MMMBUsMMB^MMöMs KH^MÄ ^ ' M M M M M ^ö'/ M x>»^ ^'t-^ ^^.^ ^ ^ ^ ^^L^^^^5^^Ä^^^^>L^^^!Z MMDMlWWMKMMmMGD^W INNNR^I^NÄ"^ Text. DWWMWiMW>!!S)bDW) VMHM)MWWHG MMW-MWLMMM MMMSMiiGh ^K^Ä^^MM^MMM ZWMMlMMWHE MMMM^MZMCZM ^CMZMC^W Parangon. Mcrhcmd Röslein. i?s Parangvn. 4° LI- 4> ^ ^ Ä!. Ä!. »I» »»- »»» «?» »»» «q» »7» »»» »I» »»» »"M ^ ?j^Ä^c^»^"^" ^-V5^v?^-1^^v^^^ ^^^Ä^Ä^WW'W ^^Ä^-M'M'LWSW^ M. Lz. M M.. L>. ^ ^ ^z. ^K. ^x. ^ L-, ^ ^ ^z. ^sz. ^ ^» c^s cM «Z5 c^Ä cM ^ c^Ä ^f» e^l cP» ^» «W K?.«.» ci» ^ c^z ^^l»-^l^^^-^Z^I^^^^^<^^^^^^^ Tertia. ^ '^^>ÄÄ5> KKUKKMKMHKHKRKOMKSKIKSHH^^s >- ',.>>' »-.^ -cck' 'l,^' ^i.^ -.^ <^ ->^' ->.^ Mittel. GGGGGOODGGOGOGOOODGDDGWWWMWMMMWMWMWZ öMWWWWLWWWWWWWs^WWU ' Cicero. MWKMStz^^KtzW>W-M'KMMWsAS^HH<^WHK^- ^^^^^^^.^K-t^^^^. cM> M -M «M ' ch? »»» ^ ^ ' ^ >«F - t«t t«i^ -Vl; ^ t?-. ch"-^ ttt. ^l. t»>« ^ ^ >-^!>i»'-Ä>"»u>^l. «I,>H,»^«^>H,.?>,> kK^kJ^^^ks^kKgkK^^t-KV^ OOOOODO'O«SOOOO«SG«GOO Ä^^ö^öKWöK-MMM^'M^WöK'^^öK ^x--^'--^^^-^----v^.-->. ^>-^--v^^--^ GGt^ß^'V^G'VÄ-G^^ i^-^ ^^!-?^>^C^^^L^^^^^ 5Z^> ^(^^^S.^^?/^ Garmond. ^^MWWWLMNMWÄWZWÄ^WA-M^MWA SSSGWZBSOBBBGSSBDGiZBD^. 7.'>7". c O^MOOOOKGM^GGOOHOKO^^K0KHOGOOG <^<^-^^<^t-)ftz^zs»lKt->ich^^-toft>^^ O^HO'K^H^^'^O^Ä'OichÄ-^^^^ch^H^H HHKKKKKKHKHKHHÄHHH^HHHH^HKKHKSHKH^HGH^ Petit. l^^'^^ ^r^ ^c^^^^ GGGGGGGGGGGGGGSÄGGGBGGGGÄG«5GGGGGG Nonpareil. Un- Unterricht von den Noten / so viel ein Sctzer davon zu wlNn nöthig hat. Der Miisiealischen Stimmen ihre Schlüssel. — -rx——A--- ^________ ^c. c. c. z-> ^ L 4^ S.< c. O cü >u ^ 5. f. 5 ?m —i. Ein hart Ohne^ und K ein Ein weichem schlecht!?»! Tripel Gesang, natural Gesang. Gesang ! Gesang.! Gesang. Die Kennzeichen der Noten. ^ ^ 2.Tact.7?att.!2Tact. ^?act. ^act.l7ÄTact.I-,lTatt. Die Namens ^ c 6 e 5 A a li c ci e DieNottaufderobmiunV Ulltcr» Linie ist im Setzen cincrlcy/also mich die auf der antern Linie/u.s.s Was ein Pnnct so zu den Noten aeschct wird, gelte; ttelnlich halb so viel, als die vorherstchendc Note, als: ^ ^ ^ » ^ ^ i ? ? ? Die Pansen und 42 i ; ; ; ^ ZuEndceinerZetswirdei- Tact. I nervo» diesen gesetzet. DieI^<-PLuuo»s- ^ und kinsl-Zeichen. Gauze, " halbe/ hinterste i^perkion. Ruh-u.End^'m ^Tact. Lul^ocics. » « Anweisung für die Setzer, wiedieHebrtUsche!lLc)nsc)N3mesmitdenenV0caIidus zusammen gesetzt und ausgesprochen werden. i?i P. s? s?. j?. j? Ici i? s? ^? w s?. j? ii? Icu j?. >? ip MÄ ? v v me y v y mi v y »v Q 1v muv v 1O 65a .? Z !i 65e i ? 6ü ) ? '.! cisc» ,s ^ i? 6su ^ ; i! A i< i< ^ e ^? dt dt i ^ ^? o ^ ^? ^ u d) 1^ ra ? n ^ re 7. ^ "? ri ^ 1 'n ^ ^ 'n iu 7. ? N2 ^ ^ ne ^ ^ ni ^> i no ^ ^ r^u ^ ^ i^ cka nnn cke n n ^ cki n n 'N ctio n si in <">>I1 n n IN ! ' ' ' >' > da 2 ? p de ? ? ? di ? ? '? do 2 ? 12 du 2 2 12 sc.da?i^ ^' lcdeA^) ^ scdi cc? »^ lcdo^ scdu-v '^w 5a ? o o se .? Y ? ll ? ? '? ld 6 ü iv ^fu O O 1v ^tKÄ ^ Y td e r? u y tKi ^ ^ ''^ ttio Y l!Z 112 >^ !^ >^ a a a ^e Z ^ Fi ^ -? ^ a ^ ü O ---- ^ i> a ia ic? ic? ^ >t^ so V ^ ^ su ici a v ^ o e x 9 u iv i ^ u r je ja : je ? ja ' ji .' 6a ? n <äe ^! °? °? äi n i '1 cZc) ? n N ^,1 ^ ^7 IN ciu i> .? > > s s s pe K d s !pi v p »s !x>0 s Z IS pu s s IS cda ^ ? ? cke A ? ? cdi ^ ? '? ctio ^ ) iz cku? ? 12 ta Y n n te n n n ti n n »n tc? n n in tu n n IN da n n n de n n n di n n >n do nn in du n h in zc x ^6 ^ 2t X x x »x ?O X L IX ^U X X ^ ^ > ^ le ^ ^ Ii ^ lo ^ ^ lu > 5 ^ ve i V3 ^ ve i va i vi i ^ tz/ M Ms urtz-gefOe nmerckungen von der Daraus ein der Kunst Buchdruckerey Beflissener sich so viel begreiflich machen kaN/ als ihm von dieser Sprach zu wissen nöthig ist. Kl o 1^. Wann ein Lehrling folgende Anmerckungen mit Bedacht undAufmercksamLeit fleißig liefet, und sich bestrebet/ erstlich die Hebräischen Buchstaben des Alphabets/ hernach die Volles, accu^r nachzuschreiben: so kan er gleichsam spielend bey müßigen Stunden (welche leider öffters von der Jugend zu unnützen Dingen angewendet werden) sich diese Sprache/ so viel ihm zur Kunst unumgänglich Vonnöthen/ bekannt machen / daß es ihm hernach nicht schwehr fallen wird/ solche zu setzen: Dann/ indem man die Buchstaben auf das Papier schreibet, so werden sie auch dem Gedächrniß gleichsam imprimirt, daß man die Figuren derselben desto eher, wann sie vorkommen/ wieder erkennen, und deren Namen und Geltung mercten kan. Der Nutzen davon wird sich mit Vergnügen zeigen, wann etwas Hebräisches zu setzen vorkommt- S Die !Z8 Kurtz-gefasste Zlnmerckungen K ^ ^ ^ > ^ K K ^ i. '^A^ie Hebräer lesen und schreiben von der rechten Hand ge- ^^^Ä gen die Vincke, wie alle Orientalische Sprachen gelesen werden; ausgenommen die Echiopische und Armenische. Di« Chincser aber lesen und schreiben von oben gerad herunter. 2. Es zehlen die Hebräer 22 Buchstaben, und die sind alle (^onldnames; das ist -, mit > lautende Buchstaben. Deren Name, Bedeutung, Gestalt und Geltung in gegenwär, riger labelle zu sehen: Name. > Bedeutung. > Gestalt. > Geltung. Name. I Bedeutung. Gestalt. Geltung- ^VlepK. j v. ^ I^zmeäK. ^ >7 I 1. Berk. I I l b. ^lem. j z^/^c«/-?. v ! m. (Jimel. ^ ^ a I 8- ^lun. j ^ I n. OalerK. ^6»«/». ^ I 6. LamecK. ^ Lo«/?««^^/o. v I c »e. I ^cce! n > K. ^in. ^ Oc«/«^. v Vav. ^ LI^/««/. 1 ^v, co??/?-s. ?e. j o^/>. s p. Oläin. ^ ? eis. ^a6e. ^ /«^c/». !t (^KerN. > Ff/?,/,. I n I cli. Xupli. ^ P ! K. IKerK. j f.v/^^//o. j I ^ ^lcri. j L^/»«^. I ^ r. socik. ^ /!//»««^. » !i, ^o»/o». 8cliin. j ^ tcn. LapN. ^ c7«^v//^. I ^- ?av. s I n r. I^g. Das ^lepK de .. har vor sich temcn Ton; sondern wird wie bey den Griechen der 8p!rKus leni! gebraucht. DaS^in'?: wird auch nicht ausgesprochen, wann es keinen Vocslem unter sich hat: da denn nur der Vosli 5 gelesen wird. Was die Buchstaben denen Hebräern im Fehlen gelten, ist xsZ. 26. schon angezciget. z. . Bey dem Buchstaben n ist zn mercken : Wann oben zur Rechten dieses Bu.l stabens ein Puncc stehet, als ^, so wird er als lcti gelesen; z. E. ^vll) scdamerak; wann aber der Punct znr iincken des Buchstabens stehet, so gilt er ein s; als 5^'. lilrsel. Jedoch von der Hebräischen Sprach. IZ9 Jedoch bedeutet öffters der darüber stehende Punct auch zu, gleich ein LKolem; als v'^-.,-? K.eäc>lcKim, fone. 4. Die Hebräer pflegen auch folgende 5 Buchstaben breiter zu machen, als sonst gewöhnlich : 4lepK.»t, 71, I-a- meä ^—?, ^lem cm, und l'av r^. Dieses geschichct thcils wegen Zierlichkeit; theils im Schreiben und Se^en die Zeiten desto besser auszufüllen, weil sie die Wörter nicht theilen. 5. Sie haben auch 5 Buchstabelt, welche am Ende eines Worts eine andere Gestalt an sich nehmen, und dahcro t^ina- 1e5, oder EndtgUNgs^BuchstabeN/ genennet werden, und sind folgende: OpK 1 als beleck. ^lem cz — .'ll'tt^ L.1oKim. I^un ; — .'^ Äjon. ?e ^ — despk. ^aäe s — .'s^.n ^12^. 6. Im Hebräischen hat man keine VerlaHa, oder große An- fangs-Buchstaben^, wie in der tcutschcn Sprache; sondern es werden einerlei) gebraucht: ausgenommen zu Anfang eines Buches , oder Capitels; welcher aber eben die Figur haben muß, wie die andern Buchstaben. 7- Doch findet man auch, daß in etlichen Hebräischen Biblien und Büchern zu Anfang des Worts, bisweilen auch in der Mitte desselben , ein Buchstabe entweder noch so groß als die anderen ; oder auch ein kleinerer: auch wohl ein kmal-Buch. stabe in der Mitte gefetzt oder geschrieben , auch etwan aus der 4inie in die Höhe stehet: welches ein Scizer sodann für keinen H Schreib- oder Druck-Fehler anzusehen hat; dann die Hebräer damit andeuten wollen, daß in solchem Wort etwas sonderliches lind nachdenckliches einhalten. Wir wollen ein paar Et-m'pcl hievon aus des seel. Hn. Ioh. Mtckciel DtlhcN'Nö ^Nio I^MAUX zur Erläuterung bicher sehen: Im ersten Buch der Chron. Lsp. I, v. 1. findet man bisweilen das Wort unU ^äam mit dem grossen ^lepk- wodurch die Jüdische Rabbinen andeuten wollen: daß Adam der Stamm-Vatter aller Menschen seye. Im ersten Buch Mose Lap. I, v. !. stehet das Wort n'tv^^ KerelLkitl-i also, daß dasLetK größer ist, als die andern Buchstaben : das große und unausdenckliche Werck der Schöpffung Himmels und der Erden zu betrachten ; wie denn auch das KetK 2 denen Juden in der Zahl e gilt. So findet man auch im Gegencheil in Glichen Biblien, daß ein Buchstabe nnrcklich kleiner ist, als die andern. Z.E. in den Sprüchen Salom. Lgp. XXVIII, v. 17. stehet das Wort ^6am, da das O^IccK n kleiner ist, als das ^IcpK t< und ^lem O; anzudeuten : daß wer einen (obgleich geringen oder gemeinen) Menschen, offenbahr oder heimlich unterdrückt; oder unschuldig Blut vergießet, derselbe nicht wcrth seye, ein Mensch zu hcisscn, und ausgerottet zu werden verdiene. Auch wird zuweilen das offene t^cm v statt des 5m3i O gefunden: z. E. Seriem.II, v. iz. wovon den zerriffncn Mauren Jerusalems geredet wird, da in dein Wort dem > das ist: dieselbe ; an statt das offene O stehet: welches die zerrissenen oder offenen Mauren andemen soll. S 2 lü ä. ' I^O Kurtz-gefassre Anmerckungen Lsa. VII, v, 14. wo von der Empfängnis der Jungfrau Maria, oder dcr Verheissung desMeM gemeldet wird, ist das kwÄl O in der Mitte des Worts statt des offenen v zu sehen; als .^O^n Ksalmä; das ist: eitle Jungfrau; dieunver, letz« Iungfraufchaffr der Mutter Christi anzudeuten, NL. Was hier angemercket / und noch anders , ist nicht it. allen, sondern nur etlichen Viblien und Buchern zu finden. 8. Die Hebräer haben gewisse ?unÄ2, welche sie als Vc>- cales gebrauchen, und unter die LonlonÄMes gcftlzt werden. Deren sind .7; als 5 lange; 5 kM'tze/ und 7 M kM'tze. Es sind ncmlich folgende: Die 5 langen ^05^» Gestalt. Name, i- I^AMe^, " ^icre, Geltung. 2, O, dkirek. , i, (Vav) LKolem, c> ^ (Vav) LcKurelv, u< Als: ^)^7 Kaäre?. xlectia. IjsrJel. ^2 deno. fckackenü. Gestalt. Name. - ?arack, dl^ire^ pzrvum, » i- KamL?cKati.i^K, lv)'KKu^, Die 5 Aurelen; Geltung. 2, c, i, c>, u, ü, Als: '^y ^lzlcke. ^ Kele. pUIceä. I^i? KväKscKo. ^üllurn. Etliche cxcmpUr.sii;cn Mjeitcin5cKevz »um Kzmc:!?i>^>ivK. Eö ist aber nicht recht; sondern gehört nur zum L^cpK-Xzme-cKzruxli- pder / wie cS unten gcncnnct wird / cinrepK-Kzm». Die 7. Rüryeste; so auch ^-^//^ genannt werden: Gestalt. Name. Geltung - ?2t3cK furrivum', a, : 8cdevÄ, e, ^: Lk2tepK-?st3cK, 3, (ÜÄtex>K-8XA0l, e, i-: dliarepK-Kglne?, o, . OsAesc^^ von diesen soll unten lud Num.lz-^.Anwei' . Mpxilc / sung geschehen Als: NN ru3ck. 5^? velo. O.n»^ dickem, enolck. KoäKsscKlM. Von dem Vav cKolern 1, und VavscKureK 1, nie» cke diesen Unterschied: Es ist nemlich kein bloßes dkolem, oder kein Fulerum eines LKo1em8 allein, wie sonst insge» mein; sondern muß nach txm LKoIem als ein Vavmit gelesen werden, wenn der vorhergehende Buchstabe seinen Vocalem unttr sich hat; als 1W avon; nicht aon: it.O'P Icovim; ncht Koirn. Hat aber der vorhergehende Buchstabe keinen Vocalem unter sich, so ists ein bloßes dkolern, und das Vav wird nicht mitgclesm; als N lo, ^2 beno. M. Aus dieftm ist zu ersehen, daß es nicht gleich viel gilt, ob der Punct über dem v»v vor dem Buchstaben oder hinter demselben stehe. So ist auch -> nicht allezeit ein V^v icKureK.; sondern der Puncr bedeutet auch wohl ein DaZescli fvrte; als ^üvv^r; nicht ^auar. Welches geschiehet, wann ein Vo- cali5 unter dem Vsv stehet, und zugleich unmittelbahr unter dem nechst vorhergehenden donsonante vorhergehet. 10. Von von der IO. Von demLcneva (:) ist zu mercken, daß cs nicht allezeit gelesen wird , ob es schon unter die Buchstaben geschrieben und gesetzet werden muß; sondern wird zuweilen übergangen. Es wird gelesen 1. Im Anfang eines Worts; als: ^v'? lernoä. 2. Wann ein Buchstabe gedoppelt fürkommt; als: Kallelu- z. Unter einem Buchstaben, der in der Mitte ein Deelen hat; als: limmeäu. 4. In der Mitte, wann zwcy 8cnev2ta nacheinander foK gen, da dann das letztere gelesen wird; als: i/?'?' jilrneäu. Es wird aber das 8cnevs nicht gelesen 1. Nach einem kurtzen Vocsli, wann kein UetKeg dabei) stehet; als: ??N2> cAtskts; nicht c^Zfets. 2. Nach einem langen Vocali, der einen ^ceentum (irammaticslem bcy sich hat; als: i^n» jidolnu; nicht ji^olenu. z. Am Ende; als: NelecK; nicht belecke. 4. Wann gleich zwey 8cKev2ts nacheinander am Ende des Wons folgen; als ^ nerä; nicht: ner^-äe. II. Vom !^Äinc?ck2tuxri und dk2teprijc3me^, welche eine Figur haben , wann bey dem Iv2me?cti3tupQ das 8ctiev2 stehet, ist zu merckcn : daß das j^Jme?.LkatupK allezeit ein 8cnevZ so nicht gelesen wird , oder ein Deelen forte nach sich stehen hat; aber das dnstepnlcawe^ nie- malen. wuschen Sprach. 141 IW. ES befinden sich zwar in der Hebräischen (ii-smmanca noch viele dergleichen Eriimernngen; einem Setzer aber ist eS genug, wann er obgcmcldtes sich bekanntmachet: damit/ wann etwas Hebräisches verfertiget werden soll, da die Legion mit Lateinischen Buchstaben bcygcsctzet ist / und sodann in der l.cÄion einige Vc>calc8 nicht bcmerckct oder verändert sind, der Sc tzcr sich nicht daran kehre. Auch sind etliche eonlonainc5, mit welchen cs g.. '' Bcwandnus hat , wovon unten Num. 18 — 21. Nachricht ^cgcben wird. 12. Die Hebräer haben ein Püimlein ('), welches OzgescK genennet wird. Es ist aber zweycrley: DzFclcli forte; und Da^eseti Icne. Doch haben beydc ihren Sitz in der Mitte des Buchstabens; deßhalbcn wir folgendes davon anmercken: OgCescK forte dopplirr den Buchstaben; als: Ii?'? limmeäu; n'yr^ scriillack. Es tan stehen in allen Buchstaben ; ausgenommen diese: n y und 1. Doch wird es auch an wenig Orten in der Heil. Schrifft in dem bi und "> gefunden. Daseiet! lene erhebt den Buchstaben, daß er nicht zu ge- linde, sondern ohne K, z. E. tm, ca, 6ü,8ce. ausgesprochen wird, und ist in diesen 6 Buchstaben: n S 2 nz 2 ; welche, wann sie punctirt sind, das Wort ^^7-?? dcgaäkepriat ausmachen. Es hat aber das OüAelcli lene eigentlich seinen Sitz 1. Im ersten Buchstaben des Worts; als: äibber. 2. In der Mitte, nach einem gar kurtzen Vocali, das ist: einem Lcneva so nicht gelesen wird; als: rjscor. Am Ende eines Worts, nach einem 8cneva so nicht gelesen wird; als: äibdsrca. S z Wann Kurtz - gefasste Anmerckungen " ,».....»^W»»»»«»M»M»»»»«»»»»»>WW 142 ___ Wann gedachte Buchstaben kein Oagescli, gehabt haben, so pflegten die alten Hebräer ein Strichlein darüber zu machen, welches sie Kapde genannt; als: n 2 2 n^ä 2; anzuz-igen, daß man sie gar gelind, oder mit einem l->, z. E. dlia, u. s. f. aussprechen soll. Sic werden, wann sie keinen Punct in sich haben, also gelesen: 2 wies; als: mif^lali; jr. wie bk; als: 2^ IcbK. a wie A^; als: ^olg. n wieäk; als: V'^p IxoäKascliim. 2 wie ck; als: v2>? meckes. Swie ; als: ^vS p^esel. ^wie rli; als: rkaaf. 14. IVlappiK (') ist auch ein Punct in ??, und >, dem O3- ZescK nicht ungleich; wie es dann auch in Mitte des Buchstabens seinen Sitz l>at. Es wird aber damit angedeutet, daß die letzte Sylbe des Worts etwas starcker ausgesprochen werden soll; als: -1"^ AvaK. 15. Mit dem Quer-Strichlein (^), so ^laccapk genennet wird, pflegen die Worte aneinander gehanget zu werden, also, daß man solche als ein Worc licset; als: !v?^'^^!>-i vcetKjcolÄscKerdam. 16. Es haben auch die Hebräer mancherlei) ^ccemus; sie gebrauchen aber solche aufzwcyerlcy Weise: Erstlich entscheiden sie damit den Lenlum, und machen die Rede verstandlich : wie wir Teucsche unsere Schrifft-Scheidung gebrauchen. Zweytens dienen solche denen Juden auch als Noten, wornach sie gleich, sam zn singen pflegen; welche aber in ihrem Gesetz-Buch, daraus sie öffentlich lesen , solche nicht darzu schreiben; der 5efer aber dennoch sich darnach richtet. Sie kommen zwar nicht in allen Schrifflen vor; aber in der Heil. Schrifft findet man sie. Deßwegcn es einem Scher nützlich ist , solche zu kennen: dann sie müssen ihre im Exemplar angewiesene Sttlle, es scy über oder unter denen Buchstaben, gleichwie die Vocales, accurar. behalten. Sie werden genennet: ^ccentus tonic!; Heils aber Dommi und tMinAivi; und diese Heilen oder enden die Rede; und dann ^iniliri, oder servi, non clilim^ivi; » diese zeigen, welche Worte m der Lc>nttru. oder Scgalra. O'v MAjim. Emstarckes colo» oder Lcmicolon z 8->KcpKKacon. IZ^N Karnmelecti. Lomm», bisweilen Lowa! S^KepK gaäcil. W^ . ? nö^ noseäu. Lamms, bisweilen Lvwn - v.csia, oder l^dkiz. vekamrn3iim. Lnmmz, bisweilen Lown- II. Die iz kleinen Rönige: Name. ! Figur. Gelkung. c. '^N V32Nj. Lemicom- 'r-Kr. ^) i^Od! Glider. m» 8srK». KalÄcK. ! xri- ?»lt». ) bammÄZr. MMN z (Zer-scK. ( ixsn cket^o. Lcmicomm» LeralcKsjim. ^ ^larkan. lecuniZum; 1'eUscKü gcäs- Iz.vder mzgnum ^ y^i vearrak. Lemicomma ccr- rium; kaler minor. depliitiu. I Lemicom- kslsr mzjor. 5? pakääk. m» ^usr- K,r»e x»rä. sQI I^AMÄN. tum; «M^MI'WffWWslM'i' ^ !t»k!?-w« aischen Sprach. 14; Ncinic. Figur. Gcitung. ^tllis. ^7 IeZ<6I. ? 8cIiz>scn^I-rK. ^ vgclnäc^nu. ? ?^l>K, vdcri-» xanne, I i l'is pirjo. ? III. Diese 9 werden Rneckregenennet/ und sind laucer ^M^o^?»^^.- Name. Figur. Geltung. t^unacl,. ,^ relLlialm. 1 lilcrca simplcx. ^ jÄÄlAcd. > blerca c>uplex> IIMI liifsaleru. ? >Isnp»cK. < . I^QN Kammelecd. i vürgii. 8 O'n^. L.IoWm. ; ( bedeutet «uch ein Kniebeugen. I»lczjclz. , Oi^i l^assäm. ^ - > 1 Icrscn bcn jo' n>c>,vder>z2>> V mäveck. ? Kaälims. ) N'^P alitka. ? I'elilcn-i licrzn- na, vderp»rvum ^ r^xi vcarrak. > Was ferner von ihnen anznmercken ist , ob sie in der i. 2. oder ;. Sylbe ihren Silz haben, u. s. f. muß in der Hebräischen Lrammarica gesuchet werden; dann zu unserm Vorhaben ist ob, gemeldtcs schon genug. ,7. Wenn Kurtz-gefassre Wenn man nun will zuwiesen schreiten, so wird erstlich der Buchstabe, oder donsonans, hernach der unter demselben ste> hcnde Voc^alis, ausgesprochen; als: ''la; nicht al. ^>M2; nicht am. 18. Hiervon werden ausgenommen diese zwey Buchstaben: .1 und kl, da der Vocalis vor dem Buchstaben ausgesprochen wird, wann sie zu Ende des Worts stehen; als: K1c>Ati; nicht ZUoKs. mascdjack; nicht malcwcka. Auch findet man zuweilen unter dem ?inal ^lem ^ ein tZirec parvum ., welches auch vor dem c> gelesen wird, weil das' ausgelassen ist; als: ^eruiÄaim. 19- Es wird aber das n und ?i vor dem Vocal ausgesprochen, wann sie zu Anfang oder in der Mit« des Worts stehen; als: daäre?. nn.^ nakarotk. ^ß^N cker- pacecka. scdecliLkim. u. s. f. 20. Nun sind noch 5 Buchstaben, welche, wann sie keinen Vocalcm unter sich haben, nicht gelesen werden; als: de."? i ' und 21. Doch wird ein ' am Ende des Worts gelesen, nach einem ' 1 und i ; als : '?! jaäksi. 'U Aoj. ''^ ckalui. 22. Damit man sich im iesen üben könne, soll uns hier der 8. Vers, des z. Lapitels aus dem Propbettn Zephanja dienen; worinn alle Hebräische Buchstaben vorkommen: WM Anmerckungen _ >ec!»x>K mlsckpzri IciäK Kümi lejüm IctioväK nciim cKzKIcull l.scKSn ?ld^ '^S^'Q '21 1^^? »VIP M'^) N'i.N'"'!!,^ p'? . . ,. ,-i >- I , : ^ - .7 >- - 'v-r fccsck cki sppt clitron ckol älzmi alctiem Usclipücti msmlzckorli lekofil Zojim »2 »p>i jNN ^2 'V'^ c?N'^ -ZL'^ NI^OO '^Ip'? O'ia KolKzärer. rkeacliel KinarKi 'r:^?^2> >n^p Noch folget der erste Psalm: ^ v^ny l.I'ediUimzmit denen ^ccenten, so darinnen vorkommen: ck-ltrsim vbeäüreck reKKaim K-iÄüirK dslscii w alclisr KsilcK ^fckrei cnz^vn 1^21 O'^-> "IM N'^n >^^t< : clief/o Ieliov!>d berkoietk im , j->scti-t lo Isz^im vbemosclisf :am-lä lo 5,->M2^O^ "2 ^ O'X^ NVP ^ ^ I ... ^ - ^- : - <> I ^ ^ ^ - " : 's ^ maijm pzlzei »! scksrul ^ee! VeKsisK .vsläilzit iomam jekgek vbcrkorarko O'v--»^^^^ ?V2 ,^ian' ^ ^ ^ ^ .jziliack jzaf-K -scker veckol .'jibbol lo veslsku .beitto jitcen j,irjc> »led-r ! N'^' —>^ ^1 ^12^'? IN^V) ssl' lo K«n ^,1 .rüack ^iääexk^nnu ascker czmmoi im >.i :Kst«scKaim I^eil I.o - NN I^NN—>VX »2 V'^V^ > >^>. : ^ ^ ^ - < " " ^ jcKovsKjc-äeakKi .i-ääil^im dssSstK vsckzktaim^-bzmmisctixslk rescliaim pkümu .Nl!^' ''v'l?.'^ O'diYNI ^S^YH O'vlv^ Ws?» tlvkeä r-scliaim veäöiccli -r-iääilvim ä^reck O^cv-, »1^, O'^'N^ y-n "2Z. Die Juden haben auch AdbrevMuren, da sie nur die sten Buchstaben der Worter zu setzen, und solche oben mit zwep Strichlein zusammen zu hangen pflegen; Z. E. wann sie schreiben wollennl^v iso 8epKer mi^votk Zaäo!; so schreiben sie: avv / und lesen 8m2Z. o WM Vom von der Teutsch-Hebräischen Sprach. ondem ^er Teutsch-Hebräischen Buchstaben sind so viel als der andern Hebräischen: wiewohl sie solche nicht alle gebrauchen; sondern etliche davon nur zu denen recht Hebräischen Worten, welche die Juden unter dieTeutsche vermischen, anzuwenden pflegen. Die Gestalt der Buchstaben ist nicht son- l. verlieh von der andern unterschieden, und zum geschwinden Schreiben bequem. Es wird solche gleichfalls von der rechten gegen die linckeHand gelesen/ wie das recht Hebräische. Die Gestalt der Buchstaben ,st wie folget; deren Benennung aber nach der Juden Aussprache gesetzt: Name. ^cjtatr. 2 Geltung. i^L. Name. Gestalt. Geltung. OlepK, a. Lzmectl i l. Les, b. Mit dem Sirichleil» 2 ist es ein f oder v. Das offene ^em, ^ M. (Gimmel, 1 g. Das krumme I^lun, Z N. Onles, 7 d. , o ß,ss, als Haß, hassen. tte, N ! , b- ^jen, v e. Vov, u, v.(o) Zwey ii bedeuten ein w. ?be, 9 p. Mit demSrrichl. Z gilts ei» pfoder pH 8c>>LNi t s. Das krumme ^aäilc, z, tz- LKes, N t.^ Wird imTtütsch-Hebr. Nichtgebrauchs Xuff, k,ck. Wann ein > (Vov) folgt/ ist es ein q. IKes, V I^es, ^ r. luci, (^us,) i i/ j.(e) (7s»/o»^^ «,id /^sc/»//5. 8cKln, v sch. Zuweilen gilt es auch ei» einfaches s. Das krumme Lot?, 2 Mit dem Strichleii» ^ gilt es ein ch. ?ov, n Ist nur in Hcbr. Wörter» gebräuchlich. 2. Die rinal-Buchstaben sind folgende: Name. Gestalt. Geltung» Das schlechte Lot?, ^ ch. Das geschlossene Uem, p m» Das schlechte ^lun, j n» ?be.^ i P- Das schlechte TaäiK, s z. z. Voculez. Sie haben eigentlich 4 Vocales; als: ^a; >»/0; i,e; und v e. ^!L. Das " gilt zuweiten ein o; zuweilen auch ^ lind > zusammen gesetzt für c> und u; als: ^ ohn; ^ und. T 4. vipb- 146 Kurtz- 4» OipKrtivNAi Deren sind 4; als: 'mau/ oder arv; " ei; "> en, oderew; und > n, ö. Welches aber in vielen heutigen Teutsch-Hebräischen Butlern nicht wohl in acht genommen ; sondern an stark-ö ein v/ und an statt ü ein' gesetzt wird ; so aber nicht allerdings recht ist- 5- Man gebraucht nicht doppelre Buchstaben, wie in unserer teutschcn Sprache gebräuchlich ist ; als wann wir schreiben^ falle»,/ gewinnen; sondern die Hebräer schreiben also: ^ faln/ i-»^ gewinen; u.s.w. 6. Der Vocc-Üs »i/ a, wird in der Mitte des Worts nicht allezeit gesetzt: wie auch der Vo^Iis, i/ wann er vor ein e gebraucht wird; als: für >^ tNann. i^n->v für i'^v prägen. 7. Es werden auch die Buchstaben-?d, ) l/ v r, bisweilen ausgelassen/ wann sie schreiben: für ist; für also; 5.^ für und; welches letztere gemeiniglich so geschrieben wird. 8. Das n m wird auch von ihnen zum öfftern an statt" rv gebraucht, da sie schreiben: ^ mir für w»r. 9- Es pflegen auch die Hebräer das 7 d der Sylbe er allezeit vorzusetzen; als: für erschien, schreiben sie derzchlen; u. s. f. 10. Wenn Wörter vorkommen, die sich anfangen oder endigen m»r einem' i, oder > u, so setzt man allezeit ein 5 a darzu; ?lnmerckungen__ E. 1'^ ich; >^ du. Man findet zwar bisweilen, daß das n weggelassen wird; alsan statt ^7 die; >-?, an statt tt'i du; es ist aber wider die Gewohnheit. 11. Die Juden gebrauchen sowohl im Reden als Schreiben unter den witschen auch recht Hebräische Wörter; welche sie auch im Schreiben mir recht Hebräischen Buchstaben ausdrücken; und zwar darum, damit nicht ein jeder verstehe, was sie sagen wollen. Auch l>aben sie Wörter, die etwas seltsamer lauten, als bey uns Teurschen; z. E. wenn sie sprechen: das dasig, für dassclbig; euer für euch; neuerr für nur; leyen für lestn; benjchen für benedeyen; und viel andere Worte mehr. 12. Wie man die Temsck-Hebräischen Buchstaben und LVörrer schreiben und aussprechen solle, ist aus folgendem zu ersehen: 6 wird ausgesprochen wie ein a; als: v?^ Art, ivZtt achten, ^»wachen, iv-Mi warten, x^am, ^ an, 1^ kan, Tag. wies; als: i^'Joch, i^Lohn, ?^ vor> ?^vVolck, Thor. m wie n; als: 55 und, -n^n Wunder. It. wie o; als: vZ>5 offt, )^>i wol. »5 wie au; als: >»^s Frau, oder Fraw. wie ö; als: Oel. It. wie an; als: 7m auch, auf. wie ü; als: ^übel, ^'.5 übet. ^ wie i; als: l'«nch, i'5in, ^ist. wie ei; als: i"5ein, "^-'^ einerlei wie eu; als: -?v"5euer> -z'^euch. 2 wie b; als: ^2 Band, i.^ binden, jv>2 borgen. 2 wie f/ in dem Wort 5?- Brief; sonst aber nicht leicht. iwieg; von der Teursch-. i wie g; als: s-^ gantz, v^'^ Gebot, --v^ Gitter, Gott, Gut. ' med; als: p>->^ darum, >-v-r denen, ->^dir, imdoch, durch, ^--du. n wieh; als: Hand, Anhaben, ?vnHerr, Anheben, i^'n Himmel, v^i-in hundert. > wie o / als: >2>5 loben, i'ö von, l?s^vv>2 Botschaft, -zin hoch. wie u; als: v-K Blut, vo-^ Gunst, v-^Mut, zu. wie v wird es zwar auch, doch gar selten, ausgesprochen. „ wie«,; als: i^'wann, >i?v» werden, ?v-'ii Winter, ^» wohl, Wunsch. >^> wie uh; als: «^ Ruh, Kuh. " wie ö; als: -s)vo->p köstlich, ^5vv'i-?v tröstlich. wie ü; als: i'ix müd, 2'^vtrüb, ^Süd. wie üh am Ende des Worts; als: >^Z früh, Blüh. wie au; als: ^>i^grau. wie au in der Mitte des Worts; als: 'i">5 Lause, Mäuse. 5", wie eue am Ende des Worts; als: '^,iv Treue, 'ü".? Z^eue. » wie v/ s; als: i-,vw»'2 Besoldung, n das, >^n Hasen, ii^i so. n wird nur in den Hebräischen Worten gebraucht, welche in dem Teursch-Hebräischen mir unrerlauffen. o wiec; als: Macht, ip-'^v trincken, v'^mit, --v-iw Tochter. It. wie rr; als: iv,^ Mutter, wie rh; als: Rath, v«n That. ' wie»'; als: ^ dir, mir, i"? dich, ^ mich, ^ sich, i-i? Kind. wie j; als: 115 jagen, ? Jammer. wie e in denen Sylben be--, ge-, --ei, --en, -er, -er; als: nvn-I behend, v-z>^ gelobet, l^'.i Himmel, kommen, immer. e! braischcn Sprach. "47 5' wieie, am Ende des Worts; als: i't sie, i^i die. Item: wie eh ; als: >^'vv steh. " wie ei; als: >'-^ allein, >"2Bein, Stein, i")Leid, j"» weil. ^' wie ev , am Ende; als: bey, >^"-?i drey, Geschrei). wiee^e/ in der Mitte; als: i^gcdeyen, gleichen. 2 ohne Srrichlein wird nur in Hebräische» Worten gebraucht, welche in dem Temschen mir vorzukonimenpsiegen. s mit dem Stri6)lein wird gelesen wie ch; als : >2>->j lachen, ^machen, r>2üzNa6)t, ^>-?2^ gebrauchen; am Ende aber wird das I'i^l -z gebraucht; als: -ziw Tach, -z'^'k lieblich. ! wie l; als: pst! Lamm, '->v! Lehre, >i'5 liegen, Loth, i-->v) lernen, >l'5 zielen, i?«^ sollen, wiem; als: i^Mann, hinein, v'n mit, -»-^Mond, Mutter. z wie n; als: ^- Narr, nehmen, vS'z nicht, nur. v wie ein ß ; als: daß, vi^n Haß, Paß. wie ein js; als: >vi^i, prassen, >vv essen, ,v'O pissen, >v>svu geschlossen. v wie ein lange; als: v-^ Mensch, i^den, ^-werden, Gebehrden. o ohne Strichlein, wie p; als: vs^o Pracht, ,^-pregen, s-"?O Printz, vvi-iO Post, v"-?v Preiß. ö mit dem Strichlein, wie f, ff; als: p,^ fahren, 2i>Ä Färb. I'^ auf; >O-^j lauffen, treffen, wie v; als ->v>w Varter, >m von. ^ wie z; als: ,^ Zahn, >5w zehlen, Zinn, p-Z Zorn, Zunder, ^ zu. wiey; als: 1^2 Batzen, Anhetzen, >Zl-?vtrytzen, i5>vv stutzen. am Ende wird das ^inÄl s gebraucht, als: s^vn Hertz, s n Hitz, kurtz. T 2 ^ wie Kurtz-gefaßte Anmerckungen 148 p wie t; als: x>^p Kamm, ->-"p keiner, Kind, Korb, pnp kruunn, kommen. Wieck; als: ,p>wpacken, ipvvo Stecken / i^a Blick, ^ Bock, H.2 Buckel. »I? wiequ; als: s-^Qual, ^v„p Quelle, v'»p quitt. 1 wie r; als: iv^-> rathcn, erfahren, i"i rein, vi^v-> regirt. v wie s; als: p-"^o starck, s'vvv stehen, i-'ov spinnen, >?'vv Srock, pivo silimm. wie sth; als: «v^i waschen, s^v Schatz, s?vo Schertz, mischen, s'v Schutz, n wird nur im Hebräischen gebraucht, IZ, Das Teutsche mit recht Hebräischen Buchstaben zu schreiben , welche die Juden in ihren Kinder-Büchern auch zu gebrauchen pflegen, um denen Kindern solche bekannt zu machen, darzu dienet folgende Anweisung: A, a, wird geschrieben mit als; Brand, da, Hand, kan, ^^^> Land, Macht, Schlacht. Bisweilen aber wird es gar ausgelassen, als: n das; zumal wenn zwey nnrstimmen- de Buchstaben vorhergehen; als: i^-mi widerfahren. Ae,ä/ wird mit^ geschrieben; als: N^'a Gesas, ^'^.1 Händel, '^vcc? Stätte, s^^iv sättigen. Au/ au, im Anfang nx; als: ri'ix auf, anx Aug, -»'^ auch. In der Mitte mitals: Gebrauch, ?lnv Lauf. Am Ende mit ^'n als: x>na grau. Die Juden schreiben es auch mir iix; als: init-^L Frauen. B/ b/ mir 2; als: 5^x2 Bart, P'v2 Blick, bringen, bleiben; und in allen Wörtern, in welchen ein b vorkommt. C, c> wenn es vor dem k stehet, so wirds nicht geschrieben, als: Nacken; wenn aber das C im Temschen wie K ausgesprochen wird, so schreibt man es mit j?; als: ins? Cron, r2v>-ip Christ. ch, mit?; als: Rachen, sSn suchen; am Ende mit 1; als: Inn Tach. D/ d/ mit als: der, U'n die, n das, xn du; und überall, wo ein d vorzukommen pfleget. G, e/ mit n als: ^ er, -M wer, Ehre, n-)^ Erd/ Welt, ^^.-1 hell, ^'2 Befehl, p^u geben; mit' zumal am Ende, als: »?x alle; mit x>/ wenn im Teut- schen auf das e ein h folgt; als: geh. Das e wird auch mit' geschrieben/ in denen Sylben, wo das e kurtz ausgesprochen wird, als im Anfang: be-, ge-, item in der letzten (Dylbe, -el, -en, -es, -er, -et; doch wird es offt ausgelassen. Z. E. man schreibe: i'2-^»a oder ppaa gegeben, ist gleich viel; doch ist es gebräuchlicher, daß dqs ' ausgelassen werde, bald in der ersten, bald in der letzten, bald in beeden Sylben. Li, ey, im Anfang, "x; als: eins, ^"x Eyter; in der Mitte mit"; als: ^".-!"->s Frcyheit; am Ende mit x»»; als: x"'^ zwey, x^^^'x einerley, x"^»5x allerley. Eye> mir als: ">v"^ Schleyer. eu, wird im Anfang des Worts mit "K/ als: 1»x euch, ->L"x euer; in der Mirre mit "i/ als: erfreulich; am Ende mit x" geschrieben; als: X'^^'a getreu. F,f,mit-5;als: Gefahr, anfangen, frisch, v'^s Fleisch; mit 2/ in dem Wort 2'12 Brief. Am Ende mit als: H'ix auf. Das ff auch mit S/ als: treffen. wird mit a geschrieben; als: Gaß, p^M'ü begegnen; und folglich in allen Wörtern, wo sich ein g befindet. H, h, mir.1; als: Haus, Hertz; und sonsten in allen Wörtern, die ein h führen; wo aber das h in der teutschen Sprache nicht gehöret wird, da wird es im Hebräischen I von der Teutsch-^ Hebräischen gar ausgelassen, als: nxn That,L>'tt ihm, und andern dergleichen Wörtern. I, i, wird geschrieben, im Anfang, mit 'x; als: 1'ttjch, i'di in; in der Mirre mit '; als: ->>v mir, ->'^dir, O'^ nimm, still, n^ii Wille. j wird mit» geschrieben; als: ^»Jahr, ^on» Jammer, jung. Ie> ie, wird geschrieben/ in der Mitte des Worts mit'; als: Diener, 2»^ lieb, Dieb; am Ende mit dt»; als: um wie, x'i die. ck, mit p; als: Otts? Kamm, ^"p keiner, ->^p Kind, Königreich,'2np Krone, n^^-ms? Kund- schafft, ^^'^P Kunst, ss'D schicken, und in allen Wörtern, wo k oder ck sich befindet. L.,!/ wird mit ^ geschrieben; als: Land, 1^2"^? leiblich, .12^ Liebe; also auch in allen Wörtern, in welchen ein 1 oder ll vorkommt. M, m, wird vorn und in der Mitte mit v geschrieben; als: i'v mir,1'?v^ nemlich; und dergleichen Wörtern, in welchen ein m oder mm vorkommt; hinten aber mit dem Final o; als: O^p krumm. Nv N/ wird überall, es stehe im Anfang oder in der Mitte, mit 2 geschrieben; als: Name, nS') nicht, nur, Z'^ nennen; u. d.g. am Ende mit dem Final l, als: j!N den, lv^^ nehmen. O/ 0/ mit in; als: v'ntt Ort, "nix oder, itt? so, iSiun Wochen ; mit tt;als: nua GOtt, ^>tt? soll, ?vts Preist, 'a^-z Plage, -)'Siniip Quaal, quellen. R/ r, wird jederzeit mit -> geschrieben; als: nni Rath, recht, i"'' rein, l"'' reich, O^tt arm, herrisch; u.s-f. S/ s, wcnns gelind auszusprechen, so wird es geschrieben mir?; als: Haas ; wenn es aber starck ausgesprochen werden muß, bisweilen mit v/als: Ott.iHaß; bisweilen mit als: i^xis prassen. Sch/ wird allezeit mit lc) geschrieben; als: i'^v schlagen, schreiben, L>-,'v schirm; und inandcrnWör- tern, in denen ein sch ist. T, rr, rh, werden mit v geschrieben; als: n'v mit, sv'v mitten, uva Gott^ i^'^scv Splitter, nun Thar, n^ Rath, und dergleichen. Tz, y, wird geschrieben mit ^! als: s^nu trotzen; am Ende aber mit dem Final 7; als: sin Schutz. U/ U/ wird im Anfang des Worts geschrieben mititt; als: -n^ix unter, ^ in der Mitte und am Ende aber mit 1; als: gut, n zu; wenn aber im Tcutschen ein h nach dem v stehet, so wird ein n darzu gesetzt; als: j'ttii ruhen. Ue/ ü, wird im Anfang des Worts, oder wenn es nach einem w stehet,mitnxgeschrieben;alö:^sn>'üppig,a'-!^'ittn würdig; in der Mitte aber mit; als : j?'^ Glück ; Md am Ende mit un-als: !<'ns früh., V/ v, wird geschrieben mit 1; am gebräuchlichsten aber mit s ^ als: ^nxS Vatter, ver—, ^ für, ^n? vor. ro 15o Kurtz - gefasste Anmerckungen von der Teutsch - Hebräischen Sprach. N), w, wird mit 11 geschrieben; als: n"Hdm Wgrheit, wer, -i^'ii Winter, 11^1x11 Wunder; und überall, wo ein w anzutreffen. X/ x> wird mit op oder geschrieben; als: ^vpd» Axt,'^'j?v'-> Here. u. s. f. R/y, tan man im Teutsch-Hebräischen nicht schreiben. Doch ist dafür zu setzen: "tt/ n"/ oder wie oben vey ey oder eye zu sehen. §/ z, zu Anfang und in der Mitte mit 3; als: Zanck, Zeit, ^'ii^ Zwirn, l<"iix zwei), a^^xii^ zwan- zia. Am Ende aber mit dem s, als: V^^^ ganz , Glanz, r^o^ Schmerz, Herz. 14. Zur Übung im Lesen des Teutsch-Hebräischen / wollen wir ! aus einen» Jüdischen ^)chul-Buch, und zwar so, wie sie es zu I schreiben pflegen, etwas aus dem i. Cap. der Sprüche Salo- I monis, v. io—14. hiehersetzen: Wen» .nit ihnen folge so reden über Sünder die dich wenn Kind Mein >vll , V'Z >Z'f> ^i>1Ö >^ . ?2'^> ?7 jvl, -ZZ's, >'^< den und / Imimi Blut auf wollen mir , uns mit geh sagen sie VZN^ . pl'i'i) v!^2 >^>I .v:>ri v'»< 1^ ^'t schlindcn vcr lebendig sie wollen Mir .stellen nach Ursach ohne Unschuldigen I ?Ö ^'Z'üizj I^'t . >'WvV ^t?!^ 'ZI^ ^",)lvZM .nidcrn Grub die in sie wenn als Fromme die und , Hölle die wie als . n'i >^'i >vn n»<>iÖ »^'? v-n^ . 'srn ^ ^11 tjfi Dein .fülle» Raub mit Hauser unsere wolle» Mir .finde» Gut gros wollen Mir . >5'O 2'!-, v'tt 7>!"N ^i»>^ j'srili .j-ZZ'Z v'-?^ >^>I .habe» Beutel ei» alle wollen Mir .uns mit habe» solstu Loß . >2>^ >V-'2 j">^ I'jlill .v-II^ v'p< >2r>.^ Wvjl<>t l-I^lj Hieraus, und andern Teutsch-Hebräischen Büchern, ist zu sehen, daß sie gar keine ordentliche Schrcib-Art halten ; sondern ein jeder Jude schreibt nach seiner Aussprache: auch pflegen sie dje Svlben, welche wir zusammensetzen, zurheilen, wie in angeführtem zu finden. Ein mehrerö hievon kan aus ihren Büchern ersehen werden. 15. Die Figur der Buchstaben, welche sie im Schreiben gebrauchen, ist zwar bey etlichen nicht viel, doch in etwas von denen gedruckten unterschieden; und gleichwie es geschiehst, daß eine teutsche geschriebene Schrisst leserlicher ist als die andere: so kommt es gleichfalls bey denen Juden aufdie Hand des Schreibers an. Wie die geschriebenen Buchstaben gestaltet, ist aus folgenden Figuren zu ersehen: ^5)^)^2. 1 ^ ^ 5? v ^) :7i ssch r k z p e ß n Eine andere Art: 0 jz)F>!A?7^'05?i ss N,N/N M/M ! l ch— i/e t— s U/S b d g,g b 0/6 '^^ ^ ! ^ D ^ —s,sch r k k z z p p p -, e Mit dem Quer-Strichlein: ^ ^ 2 Z ? — ch f,v f So ziehen sie auch sowohl Teutsch-Hebraische als Hebräische Buchstaben zusammen; als: ^ ^ ? ALn9 .'.11 .11 nd nd nd nr nh 16. Es Von der Teutschen Schrisst-Scheidung. lsl 16. Es gebrauchen auch die Juden in ihren teutschen Briefen nicht allein recht Hebräische, sondern auch andere fremde Wörter, sowohl Lateinische, als Französische und Italienische; welche sie aber mit Teutsch-Hebräischen Buchstaben zu schreiben pflegen. Wir wollen etliche davon Hieher setzen: Lr^rulacion. Absens. . Ill^jlVI^I " ^^viz. ^VccomrnollireN» . t'II1l5 . ^'11^!^^ t-c>ic5sl. Louvci-ncmcnr, . )^-?VZV>s .VZV^Z^2!^ ^onoi'iren. O-j'pcritcu. Mwnce. Kznco. .fz^2 .Np^2 1'»x»rio. vcbir. vircÄe. Oelidci-ztio. .^Z^v .V'2V1 .'VPV->'7 .^^2'5v7 I^lociv». I'cnrürio. I-iKcizIircr. .^v^»-« .^v . I^'^VZOl? .'?V'^'?V2') . P'^Z^T? Sorrcmcnr. Karinn. Kliliircr. ZolicirircN. I.cZirimz. ^ericum. .VZV^'V-»^» . 1V')>Z .p'v'^v .^'v'^v! .PD'IV^ xx^curion. ?>rricui»riz. Lxccprio. Saiäircil. 8c>c!-rat. .^'ZlPMPV . tt-^jlp'vllw .^Ovipv . .VVV'ZIW Lirc>. LiriVM. L-rtikic.irion. ?srti>:>plreN» ?>ocels. krc-curirc». >5V'Z . . jlN'ZI'Zp'Ö'VIIZZ . sl'O'Z'V'?^ .oDZ^O l>.uin. K.a>>d.,r. (lu-lliiicivcll. Lapic^I. dambio. Lslculzrion. .^lil'? .V>i2>^ . P'Z'O'!>'»>P .jnv'DI'ip . f>'2^p . >I^^Ip)ns> Liipuüren. Srztuircll. v.crrzNirclI. KesiäenK. R.es»I»rinn. v.ilico. .^'jlO'vv .^'»ilvlwo .^'VPMVVI . sZV7'W? . ^'Z^!V7> .^P't'-? Lpccillzrio. 8s>ec!ticzr>c»i. Ljic6ircil. . !^^>^IPV2V . >I^'Znp'Ö'5vOV . >->'-?vüV Und also schreiben sie alle fremde Wörter mit ihren Buchstaben ; wiewobl manche Worte gar seltsam in ihrer Aussprache und Schreib-Art lauten. Von dem Mbimsch Mbräischen. ey dein Rabbinisch-Hebräischen ist weiter nichts zu erinnern, als daß die Nabbinen sowol)l recht Hebräisch, (aber ohne die?unÄa, oder V ncales, beizusetzen,) als auch Teutsch- Hebräisch dmnit schreiben. Die Gestalt der Rabbinischcn Buchj^aben ist auch etwas von den Hebräischen lind Teutsch- Hebraischen unterschieden. Davon tan vornen psg. 26. nachgesehen werden, allwo sie alle drey neben einander stehen: deß- wegen man auch solche allda beysammen gelassen, damit der Unterschied so gleich und desto leichter ersehen werden könne. Sie gebrauchen solche ebenfalls auch die Zahlen mit auszudrücken. Diese Anweisung wird also einem Setzer oder Lehrling genug seyn, sich die Hebräische Sprach bekannt zumachen, so viel ihm nöthig ist. Wem aber beliebt, weiter darinnen zu gehen, der muß die Hebräische (n-amml>üca zur Hand nehmen. Sollte ein Fehler mit eingeschlichen seyn, wird der geneigte Leser solchen , als etwas menschliches, nicht ungleich deuten: angesehen diese Anmerckungen nur bey müssigen Stunden zusammen gerragen, und denen, welche die Löbl. Kunst Buchdruckerey erlernen wollen, zur Erleichterung Hieher gesetzet sind : weilen man selten eine so kurtz-gefassre liM-u6Uon davon sihet. der Teutschen Uchrifft Meldung. »je viel einem Setzer an der Erkanntnis der teutschen Schriffl' Hcheiduttg gelegen seye, solche recht zu gebrauchen, ist nicht nothig/ hier wcirlauffig zu beweisen; sondern die tagliche Ersah rung zeigt es klar. Derowcgcn wollen wir kürtzlich davon einige Nach richtertheilen: diewcilauch indcmc^uocilider, p-^. 45. vottderRecht- Schreibung vieler Temschen gleich-l«urenden Wörter schon gc handelt worden. 1. Ein /'«nc? j^.^ wird gesetzt, wann die Rede gantz und vollkommen gecndiget ist; das ist: wann die vorhergehende Rede ohne die nachfolgende verständlich ist, und sich nicht mehr auf solche beziehet; als: Wer sein Hauß bauet, mit anderer Leute Gut, der sammlet Steine, ihm zum Grabe. Die Rotte der Gottlosen ist wie ein Haufen Wcrgs, das mit Feuer verzehret wird. 2, >Lm WVU» « «M^«VS i ^i?i t M'Wr»^-N Von der deutschen Schrijst-Scheidung. üiin c7o/n»?/-» l^/^ muß stehen zwischen einer unvollkommenen Rede welche doch einige Abtheilung erfordert: da man im Lcftn,^ den Versian- der Rede etwas deutlicher zu machen , ein wenig innen hall. Z.E. Eine Seele/ die sehr betrübt ist/ und gebückt und jämmcr lich hergehet/ und ihre'Augen schier ausgeweinet har/ und hungerigist/ die rühmet/ HERR/ deine Herrlichken und Gerechtigkeit. Oder: Die Frucht des Geistes ist 5iebe / Freude / Friede / Ge dutr/ Freundlichkeit/ Gürigkeit/ Glaube/ Sanftmuch/ Keuschyeit. z. Das co/o»; oder Doppel'Plmcr wird gebraucht, wen» die Rede mit einem Gleichnis verknüpfst/ oder erläutert wird; nls: Gleichwie ein Knecht, der offt gestäupt wird, nichts ohne Srricmen ist: also kan der auch nicht rein von Sunden ' seyn, der offt schwöbret, und GOrres Namen führet. It. Wenn der Rede ein Bewcg-Grund angcfüget wird; als: Strafe dich vor selbst, ehe du andere urtheilest.' so wirst du Gnade finden, wenn andere gestraft werden. Ferner: Wenn anderer Personen Worte angcführcc werden; als: Lamech sprach zu seinen Weibern, Ada und Zilla: Ihr Weiber lamech! Hörer meine Rede, und mercket, was ich sage: Ich habe einen Mann erschlagen, mir zur Wunden, und einen Jüngling, nur zur Beulen. " 4- Das Nm/-t7o/o» ; oder Grricb-Puncc welches etwas mehr als das comms, und etwas weniger als das Lolon ist, wird gemeiniglich dem Wort aber; sondern u. d. g. vorgesetzt; als: Die Rede des Narren drückt wie eine Last auf dem Wege; aber wenn ein Weiser reder, das ist lieblich zu hören. It. in folgender Redens-Art: Ein jegliches hat seine Zeit: — Gebohren werden und Sterben; Pflantzen und Ausrotten; Würgen und Heilen. SAöÄ 5- Das 8^Ä-?» ^^o^/on^,- oder Frag-Feichen >ird nach allen Fragen gesetzt; als: Wer ist des Regens Vatter? Wer hat die Tropfen des Thaues gezeugcr? Aus weß Leibs ist das Eiß gangen? Wer hat den Reisten unter dem Himmel gezeuget ? 6. Das ; Ausruf-- odev Verwun- derungs-Zeichen wird gebraucht, wenn die Rede einen Ruf; oder eine Verwunderung; oder Klage zu erkennen gibt; als: Ach HErr, wie ist meiner Feinde so viel, und setzen sich so viel wider mich! Item: O welch eine Tiefe des Reichthums, beydeder Weisheit und Erkännmis GOttes > Wie gar unbegreiflich sind seine Gerichte, und unerforschlich seine Wege! 7. Das F^tt-n c7o??/Ä!5?S/o^, oder tNirrel-Strich; und D/^//?o«,'>, oder Theilungs-Zeichen ^ ist der Figur nach eins; aber es hat die erste Bedeutung, wann es zwischen zwey Lub- üenüvÄ gesetzt wird; als: Wasser-Blase : Todes-Strafe, u. s. f. dann da bindet es zwcy Worre zusammen; Hingegen, wann «in Wort zu Ende der Zeile gelheilet wird, und eine oder mehr Sylben davon auf die folgende Zeile kommt, und das - zu Ende der obern Zeile gesetzt wird, so wird es ein genennet. Zum kanntlichcn Unterschied pflegen etliche Gelehrte, sonderlich die Poeten, das Lateinische oivis als ein Signum Lonjunüiom5 zu gebrauchen; als: Xvasser-Blase: ToSee-Srrafe. 8. Dasoder Einschluß-Zeichen ( ) wird gesetzt, wann etwas in die Rede eingerücket wird, ohne welches doch derLenlus verstandlich wäre; als: Dem Tod (der vielen bitter ist) entgehet niemand. , 9- Der >A>o/?7o/>6«/ ,< oder Himer-Strich ^ wirb in ungebundener Rede nicht gebraucht; aber in den Versen. Wo also dieses Zeichen stehet, wird bemercket, daß ein e ausgelassen worden; als: Furcht' GOtt, und rhu' was Ihm gefallt: So leb'si du seelig in der Welt. * SAN? Tag- o If? Wagliches Gebet eines Buchdruckers. ^ERR/ allmächtiger GOtt! Es ist die Druckerey eine herrliche und edle Kunst/ mit welcher du die Menschen erst in der legten Zeit begnadet/ und allen Stäm den/ vornemltch aber deiner Kirchen/ grosse Hülfe und Nutzen geschasset. Weil ich nun/ durch deine Gnade/ solcher Kunst und Weisheit machtig worden / so leite mich durch deinen guten Geist/ liebster GOtt! daß ick) mich derselben zu dei^ nen Ehren / und zu Erbauung der wahren Christa lichen Kirche allermeist bediene / und was entwe/- der dem gemeinen Wesen/ oder Kirchen und Schw len gut/ heilsam und nützlich ist/ verfertige. Du weist/ HErr! daß grosser Fleiß/ stete Sorgfalt,- ge- naue Wissenscbasst der Buchstaben und anderer Zed che»/ in allerhand Sprachen/ auch zimliche Mühe zu dieser heilsamen Kunst erfordert werde. Dar um komme mir mit deiner Göttlichen Gnade zu Hülfe / daß ick) alles im Setzen und Drucken wol in acht nehme/ und an gebührendem Fleiß/ allen Druck so viel möglich/ ohne Fehler und Mangel zu verfer- tigen/ nichts ermangeln lass'. Regiere mich/ güti» ger Vater! daß ich gern mit geistlichen warhafw gen und lehrreichen Sachen umgehe/ und an ande- rer Arbeit/ dadurch keinem rechten Christen in fei- nein Christenthum oder Beruf geholfen oder gera then wird / kein Belieben trage. Ach! behüte mich/ liebster GOtt! vor lügenhassten/ unnützen und un züchtigen Handeln/ dadurch ein Christliches Hertz ge ärgert und gehindert wird/daß ich solches zu setzen und zu drucken abschlagt/ und an meinem Ort keinen An - laß und Gelegenheit zum Bösen gebe. Erhalte mich in steter Liebe deines H.Worts und der Warheit/ nickt weniger in einem nüchtern/ treusicissigcn und sorgfäl - tigen Leben / daß ich dadurch fowol meine Seele als meinen Leib gebührend versorge/ und ein guter Ar beiter vor Dir und der erbarn Welt bis ans Ende er , funden werde/ einst aber zu meinem Werthesten Erlo ser JEsu Christo komme/ und von ihm die Crone der ewigen Freude und ^eeliqkeit erlange. Erhöre mich/ liebster GOtt! um deiner Ehr / und meiner Wolfarth willen/ Amen. U (^x- is4 «»» (7 1/ ^ K 5 ?- L K L 5, welcher sich die c?^ecw,-cv und andere in Durchsehung der o,',-ec//..-M zu bedienen psiegen. .^as du an dir oder einem andern nicht bessern kanst/ das trage gedultig/ bis es GOtt ändrrt. Ge denke/ daß es vielleicht also besser ist/ aufdaßdubewähretwerdest/UNd Ee- dult lernest^ ohne welche alle unsere Werte nicht groß zu achten feyn. Doch solt du für solche Mangel bit ten/ daß dir GOtt gchdiglich helft/ damit du anderer Leute Gebrechen sanftmüthig ertragen mögest. Wenn einer ein oder zweymal gewarnet und ermah net wird/ und doch nicht folget ^ / UNd e u 1^ ^ ^ Wenn ein Wort falsch gesetzet worden/ so wird es ausgelöscht/ und das rechte dafür auf den Rand geschrieben. Auf eben solche Weise verfahret man auch/ wenn sich ein falscher Buch» stabe eingeschlichen hat/ wie hier zu sehen ist. Wenn ein Buchstabe aus der Linie stehet/ wird ein Stricblcin unter den Buchstaben und auch auf den Rand gemacht. Wenn ein Buchstabe aus einer an dern Schrift mit eingeschlichen/ wird er ausgezeichnet/ und mit einem (Vtricblein angemerket. Wenn ein umgekehrter Buchstabe vorkommet / so wird damit / wie hier neben angewiesen / versah rcn. Wenn ein neuer ?3r3ZrApKus aw gehen foll / wird solches mit ei- nem § angemerket. Wenn eine Sylbe zu weit von der andern stehet/ wird solche zufanp men gezogen. SA^S folget/ mit dem ssltdu nicht viel zanken^ iSondern befiehl dieAacheGott/ daß sein Wille gescheheImd seine Ch. re durch alle Menschen gesuchet weir de/ welcher wol weiß aus Bösem Gutes zu machen. Habe Ged!lt mit an derer Leute Fehler und und Gebrechen, denn du hast auch Viel Mängel, welche übersehen müssen. So du nun aus dir selbst nicht machen kansh was du wilst: wie wilst du andere denn Leute zu deinem Willen bringen? Wir wollen immer, andere Leute ohne Tadel seyN/ und bessern doch unsere eigene Mängel und Fehler nicht. v SAN? ; ^ öder ^ ^Xoder^ I I» !^ r andere jt4 2. G Wenn ein Wort von dein andern ab, zurucken ist/ wird eines von beeden neben stehenden Zeichen gebraucht. Wenn kein Absatz seyn soll/ wird es mit neben stehenden Zeichen bemerket. Wenn ein8Miummit-tom!M/so man einen Spieß nennet/ brauchet man eines von neben stehenden Zeichen. Wenn ein Buchstabe zu viel ist/ wird er ausgelöscht/ undandemRaw de/ durch ein gewöhnliches K ana> merket. Ein ausgelassener Buchstabe wird comZiret/wie hier neben zu stben. Wenn ein Wort doppelt gefettet wart/ wird das eine durchstrichen / und mit neben stehendem äcicarur angezeigt. Wenn aber ein Wort ausgelasien ist/ wird dasselbtqe auf den Rand ge- schrieben / und vermirtelts eines 8iM- gezeigt/ wo es stehen soll. Wenn etllche Worte verfetzet sind/ und eines vor - das andere nachstehen soll/wird es Mitwissern angedeutet/ wie sie auf einander folgen follcn. Wenn aber nur einBuchstabe versetzet ist/ bedienet man sich des hier neben stehenden Zeichens. Wenn etwas ausgelöscht würde/ da es doch stehen bleiben muß/ so werden Punctlein darunter gemachet. u 2 ob- 1»»»»»»»M is6 Lob- und Ehren-Gedichte. ob und Uhrm-Dtdtchtc zum unsterblichen Ruhm der alleredelsten Uuchdmcker Mnst. ^ l. i. (Aebe, schwebe güldne Kunst/ ^ GOtt wird deinen Ruhm vermehren, ja mit seiner Gnad und Gunst, dich, trotz allen Neidern, ehren. Liecht der Künste, deiner Zier gehen aar kein andre für» 2. Preiset doch der Himmel dich, gleichsam M ein Erden-Sonne, nennet dich anch prächtiglich: Hoher Fürsten Freud und Wonne. Liechr der Künste, deiner Zier, gehe» sonst kein andre für. z- Wie den schönsten Diamant, wegen seiner hellen Strahlen, dieses Lod wird znerk.mdt, daß er kaum sey zu bezahle»; so kau uleniaud deiner Zier, andre Künste ziehen für. 4- Schallet, waö Buchdruckern), ?ou de» deutschen erst erfunden/ für eilt edles Kleinod sey, das Man billich alle Stunden, preiset wegen seiner Zier, dem kein andre gehen für. 5« Laß die Neider noch so sehr, dieser Knnst entgegen streben, ihr Erbamittg, Nutz und Ehr, muß doch über alles schweben. Pracht der Künste deiner Zier gehet» gar kei» andre für. 6. Wie der klare Morgen-Stern, Ost-und Westwärts sich last sehen, so soll auch der Künste Kern, alle Theil der Welt durchgehen/ daß man sag: O dieser Zier! ziehe ja kein andre für» 7- Lebe, schwebe güldne Kunst, laß auch mich dein Lob vermehren, und aus TeutscherLicbe?-Brnnst, gar bis in mein Grab dich ehre». War.'lch, deiner Himmcls-Zier, geht kein Pnuht auf Erden für. Johann Rist Ii. Jergleichung des menschlichen Gebens mit der Edlen Buchdruckern)/ Hey einem in Wittenberg/ am 2. Pfingst-Tag 1702. gehaltenen Postulat zu betrachten übergeben. as Leben dieser Welt gleicht einer Druckerey/ ^ wo sich die Sterblichen zu Preß - und Kasten dringen; ^)ier tragt ein jeglicher gesammte KrcM bey/ uns will mit seiner'Schrifft den besten Preiß erzwingen» Ach aber blindes Volk/ der schlechten 0Kcin! Ach Pressen/ die ihr nichts als Sünden-Farben drucket! O Schafften / die sich nur um Weh Und Attgft bemuhn, ja blosse Nichtigkeit auf alle Messen schicket! Diß Wesen fieng sich schon in Edens-Garten aN/ GOtt hatte sein Gesetz als Exemplar gegeben; Es gienge Preß und Schrifft/ wie man verlangen kan/ und trug auf jedes Blat die Spruche von dem Leben. Doch da der Menschen-Feind die böse Lust cliLtirt, lief; sich der Even Hand das SeKer-Werk belieben, ja ÄdaM bat hierauf das Drucken so vollfuhrt, daß die verfälschte Schrifft bis diese Stunde blieben. Zwar' Lc>b- und Ehren-Gedichte. is7 Zwar hat des Höchsten Gunst die Lo^eÄur verschn/ doch sieht man.wie dieSchrtfft vollSchmutz undFehler bleibet Drum muß auch Fluch und Zorn um alle Zeilen geh»/ bis endlich gar der Tod sein äelearur schreibet. Es rühmt sich mancher zwar mit reiner Iungfee-Sck, isse, und will sein Post-Papier mit güldtten Ltttern schmücke»/ doch wo ihn GOttes Necht mit seiner Schärfe trifft/ so läst die Heiligkeit nur grobe Canon blicken. Was ist indeß vor Schrifft zu unserm Wolergehn? Die Hoffnung pflegt Mit Nichts als der Mlifsal zu prahle»/ doch wenn wir nur den Druck mit offnen Augen sehn, kan öffters kaum perle die Glücks-Lolumnen mahlen. Es mengt sich stets Fracrur in unsre Freude ein/ und bricht die ganze Lust/ das Weinen folgt dem Lachen/ Die Wohlfahrt will Cursiv und auf dem Sprunge sey»/ im Fall wir he im Geist nicht zu Amiqua machen. Der Schöndruck pranget offt mit lauter Herrlichkeit/ doch/ soll der Niederdruck das schöne Werk vollführe»/ so wird das ganze Blat mit pur?en überstreut, ja manchmal ist wol gar ein kahler Münch zu spühren. Wer merkt die Hefftigkeit der vielen pressen an ? Bald läst sich Gtfft und Neid den Bcnqel anvertrauen, bald wird die Spindel selbst mit Kummer angethan, denn läst sich Sorg und Angst um alle Äalöen schauen. Die Neuerer ist der Fluch/ der steten Jammer zeugt. Die XVande decken sich mit tausend Hindernissen. Die Äüchse zeigt ein Loch, aus dem nur Übel steigt. Der Tiegel will von nichts/ als Brand und Schmerze»/ wissen. Der Rarren führet stets beschwertes Ungemach. Des Lebens Fundament muß endlich selbst zerbreche»/ und Met endlich schon die Jammer-Presse nach/ so Heist uns doch der Tod in die puncrurcn stechen. Dahero wohl/ Und aber wohl ist dem gescheht!, der hier dem Drucker-Stand der Eitelkeit entgangen! Der darss nicht mehr, wie wir/ an Sünden-^äjtcn stehN/ noch die beschmutzte Schrifft aus schwarzen Fächern langen. Der träqt das »KovuK auf ein geweihtes Blat/ die Littern sind voll Lust/ die Zeilen voll Vergnügen; Hier ist nur Farben-Schmuck/ dort bildet sich die That, und solche» Freuden-Druck darffllie ein Schmutz besiegen. Die Presse strenger Noth / so unsre Seelen drückt/ Verwandelt sich daselbst in sanfftes Wohlgefallen/ dann last ein solcher Mund, den JEsus Lust entzückt/ zuletzt noch diesen Ruff in aller Sittnen schalle»: lt guter Nacht/ ihr Druckerei)ely ihr Unglücks-Pressen, gute Nacht! Druckt fort in euren Wüsteneycn, wo Laussbret, Gchinn und Deckel kracht. Ihr feuchtet stets mit heissen Zähren die Bogen eures Lebens aiy und last sie einen Stein beschwehrely den nur der Tod erheben kan. Ich bin der (Mein entkommen/ wo man nur Leichen Reden setzt/ hier wird mein Geist im Reich der Frommen mit lauter Freuden-Schrifft ergötzt. Jetzt Hab ick glücklich postuliret/ der Höchste selbst will Pate seyN/ der Nähme / so mich künfftig zieret/ Heist: WEM ist mein WonnmschM «WWW u 3 M. III. Die Buchhandlung wird als die fürtresslichste Kaussmannschasst betrachtet vone. 8. ft eine Kauffmanlischafft/ die allen Ruhm verdienet/ die ferner an Mim, an Glück und Ehren grünet/ /^>H die Luft und Nutzen bringt/ ja die mit ihrer Pracht der ganzen Kepuiiüc sich^unentbehrlich macht: So tonnen wir gewiß und ohne ^cheu versichern/ nebst andern ist es wol der Handel mir den Büchel n. ^ch setz ihn mit Bedacht zur andern Kaussmannschasst/ undmeyne, daß vor ihn mit Recht/ mit Fug und Krafft der Titul auch gehört. So lauffen ja die Sachen, wer von der Handlung denkt ?rntelZinn zu machen, derselbe wird gewiß in seiner Ordnung gehN/ und in der einen doch von dreyen Classen srehn. Denn soll man erstlich was von denen Hocken sagen/ weil sie ihr ganzes Gut in einem Höckgen tragen: So hoff ich nimmermebr/ daß da Buchhändler sind, wo sich ein lahmer Tisch mit zwey Scartequen findt/ Auch werden sie sich nicht also im Ernste nenne»/ zudem so würde sie kein Mensch davor erkennen. Vors ander geben sich belobte lahmer an/ daß sich ein Mittel-Stand im Handel äussern kcm, das ist ein Ehren^Stand und billig hoch zu schätzen, doch zu der Kaussmannschasst wird man ihn schwerlich setze»/ weil diese/ wie man spricht/ en gros zu handeln pflegt/ da jener seinen Krahm erst auseinander legt/ und also nach der Zabl/ nach Ellen und Gewichte»/ den einzelen Verkaufs gewohnt ist einzurichten. Nun frag ich/ wenn jemand in Buchhandlungen ist, geht dieses gleichwohl an/ daß man die Bucher mißt ? Daß man sie Bvgewweiß und keines ganz vertreibet ? Daß bald der lirul, bald der inciex liegen bleibet: Daß man den ganzen Pack der Wagschaal übergiebt/ und nach den Pfunden so den Kauff und Preiß beliebt? ttN-Gedichte.__ Wotan! wer Bücher führt muß ja mit vollen Ehren zur dritten Art/ das ist zur Aauffmannschassr gehören. Ihr wesentliches Thun wird auch ohn eiteln Schein von einer Buchhandlung wol zu behaupten seyn. Wenn jemand sagen will: Er sitzt in seinem Laden und nimmt den Hand-Kauffan: so kan das wenig schaden. Ist denn ein Kaussmann wol verbunden und verpflichte daß er die Waar allzeit und allerseits versticht? Hernach so muß man nicht an diß allein gedenken/ man muß die Augen auch zu andern Dingen lenken- Wer nur nach Leipzig kommt, und wer nach Frankfurt sieht/ was da vor Kaussmannschasst auch in den Büchern blüht/ was vor Partien sich in den bekandten Strasse«/ auf einmahl ganz verthun und leicht Verkehren lasse»/ ja was vor braves Geld ein jeder ein^li-rt/ wenn sich das Lornmenr nur wohl recommenäi'rt/ Nun dessen Urtheil muß warhafftig anders kommen/ er hätte denn gar nichts in Augenschein genommen. Ein rechter Kauffmann schafft sich alle Sorten an/ damit ein jeder was vor sich erfragen kan. Sein ganz Vermögen steckt in unterschiednen Waare»/ nechftdem so ist er auch in Sprachen wohl erfahren. Sein Meß-Register lebt, sein kluger Sinn lwäirt/ wie man .journai, Buch und Lilance richtig führt/ nun das ist ebenfalls derselben Thun und Leben/ die sich und ihren Fleiß der Buchhandlung ergeben. Seht auch die Waaren an/ so weiß ein jeder wol, daß man die Bücher nicht geringer schätzen soll. Ein angenehmer Stoff mit einer göldnen Blume, verdienet endlich was von einem göldnen Ruhme. GOtt ehre mir ein Buch/ daWt man schwarz und weiß/ und diese Farbe findt doch allzeit ihren Preiß. Das Frauenzimmer liebt auch beydes um die Wette. Wenn manches Madgen nicht ein schwarzes Flcckgen hatte: So fehlte mehr als viel, sie würde selbst geftehn, das Licht der weissen Haut/ das war nicht halb so schön. __Gewiß « «»M»»I»U !» MM ! » I F! I«»jI >MI, , > >, M« » «» >W»»»»»»WIWWW^MWW««WWWM, Lob-und Ehren-Gedichte. Gewiß ein Buch erfreut die Augen und das Herze/ wenn sich ein weiß Papier mit guter Drucker-Schwärze durch frische Schafften zeigt/ da liest es sich bequem, kein roth und güldner Stoff ist uns so angenehm. Man darff auch solche Schrifft aus Wollust nicht besehen/ auch dem Gesichte muß zur Hülffe was geschehen. Ist etwan schlecht Papier/ sind nicht die Schrifften gut/ in Augen fühlt mans wohl/ was das vor Schaden thut. So mag es ferner seyN/ was auch vor Kostbarkeiten die Seide/ den LroLac, den Edelstein begleiten. Em gutes Buch besteht und dessen Inhalt weist, wie viel es bey sich hat / das gar unschätzbar Heist. Man giebet auch wol zu/ daß unterschiedne Sachen durch Kunst und Karitat sich ganz vortrefflich machen, doch denke man/ was osst ein wohl gemachtes Blat, vor Wunderding auch nur m wenig Zeilen hat. Ein Tuch/ ein Seiden-Stück darffman nicht lange brauchen/ so wird der ganze Schmuck Vertrieben und verrauchen. Was man in Büchern findt/ das nutzt der klugen Welt um so viel desto mehr/ je mehr es wtederhält. Es muß m Warheit auch sehr lange wiederhatten/ denn wahre Weisheit kan doch nimmermehr veralten, und diese steckt gleichwohl in einer klugen Schrifft/ da der Verfasser sich ein ewig Denkmal stisst. Hat sonst ein Kauffmann viel in dem Gewölbe liege»/ so kan es nur den Ginn von aussen her Vergnügen: Doch das Gemuthe findt den allerbesten Rath, wo nur ein Laden was von guten Büchern hat. Nun diese Waare dient auch einem jeden Stande/ ja fehlt uns dieser Schatz / so fehlet was im Lande/ das viel zu sagen hat. Die edlen Bücher sinds, die brauchet alsofort ein Staatsmann und ein Printz. Will sonst die KepuKUc den Kauffmann glücklich wissen/ so kan sie nimmermehr die Bücker gantz vermissen. Erscheint Gefahr und Roth/ ja kömmt ein schwerer Fall, der Leut und Land betrifft/ und soll sich überall 159 ein Canzler wohl bemühN/ den Vorthel zu gewinnen: so hilfst ihm manches Buch/ daß er sich kan besinnen. Ob ein Buchhändler nichts im Werke selber sagt/ doch wird ein Buch bey ihm gesucht und ausgefragt. Aus Büchern lernet man sich und dle Welt regieren. Aus Büchern lernet man das Leben conle, viren. Aus Büchern lernet man das rechte Tugend-Ziel/ was GOtt und was die Welt von uns erfordern will. Doch unter andern darff ich eins wol nicht vergessen, die Lonversgrion theils in berühmten Messen, thells auch zur andern Zeit. Das ist ja wohl ein Ruhm: Der Kauffmann gehet nicht mit schlechten Leuten um; um dessentwegen wird er selber hoch geschähet. Wer seinen Handel nun auf gute Bücher setzet/ der hat gewiß auch nickt mit Bauren umzugehn; mit den'Gelehrten muß er im Vernehmen ftehn. Was er besitzt und hat/ kömmt aus gelehrten Händen, an die Gelehrten pflegt ers wieder abzusenden. Bey seinen Waaren ist durchgehcnds der Gebrauch/ was der Gelehrte giebt/ dasselbe nimmt er auch. Nun die Gelehrten sind ihm wiederum verbunden. Wird nicht ein lieber Mann zu einer Schrifft gefunden, der sie verlegen will: so leidet manches Roth, und das gelehrte Volk ist gleichsam selber tvdt. Zudem so fehlt es nicht an hohen Staats-Personen, da winkt ein Lav^icr, da stehen sonst Patronen/ ein?rnIemXU8 und ein Lumenes erscheint/ ja ein ^ipk>Onlu5 kömmt/ und ist ein Bücher-Freund. Von rechtesweqcn ist noch dieses zu berühren: Lernt auch ein jeder bald dergleichen Handel führen ? Wer nicht Latein versteht/ der bleibe nur davon/ denn sonsten Heisset er ein armer (^ncion. Und also wird mir nichts die Warheit unterdrücken: Wer manches Buch verlegt / der sübrt in allen Stücken die schönste Kauffmannschafft/ und ist es frcylichwerth/ daß ihm viel Hochachtung und Liebe wiederfahrt. IV. i6o Lob- und Ehren-Gedichte. IV. u Haft/ O Teutschland'. dir den Erdenkreiß verbunden/ indem dein kluger Geist die Druckerey erfunden : Ein Werk/dergleichen nie war bey der alten Welt/ sv dem an Nutzbarkeit die Gegenwage halt. M. Opitz. -V. erne laß ich andre zanken/ wer der Edlen Druckerey eigentlich Erfinder scy ? Mir gefallen die Gedanken: Fuster hatdenGrund gelegt; Guttenberger fort getrieben/ Fausten ist der Ruhm geblieben/ wie man heuteBücher prägt. 2. Gnuq ist,daß wir dieses wissen, Teutschland / aller Erden Pracht/ habe so'che Kunst erdacht/ die wir heute noch gemessen. Unser ist die Druckerey! Alls den Teutschen wird sie bleiben: Alle Länder unterschreiben/ daß sie unser eigen sey. Wer ein ander Urthel fället/ recht zusagen/ dünketmich/ daß er jenen Greiffen sich bey den Scythen gleiche stellet/ die das Gold in grosser Zahl selber zwar mcht brauchen kbilnen/ dennoch keinem Nachbar gönnen/ und verjagen allzumal. 4. Wir behalten schon die Wiege» der erzeugten Druckerkunst, ohne wie wir etwa sunst mitCarthauncn sind gestiegen, welcher Rui)m uns auch ge- . Hort Jetzt gebührt uns GOtt zu lobe»/ daß er dieses Pfand von obeiy auch in unser Land verehrt. Andreas Tscherning, 'VI. o braucht den Bengel frisch/ ihr Drucker, und die wallen, ^^die Spindel, L.auffebrer, die Farbe unter alle«/ dvrfft ihr Schließnagel/ Rani/ auch Essel/ tNürrerlein, Scbrvamm,tNarer,Ballenknechr,Farbclstn,FarbesteiN/ DieRolle/?ieZel,Büchs,puncrureN/Schrauben, Vvalle/ 2^arn, Aalgen, Fundament / Feuchrbrerrer, vorbei/ Schnalle, Rameistn, samt dem Filz/ dasRlopssholz, Feuchtestem, Sreg/ Antritt/ Schienen/ Reil, zur Presse müsse» ftyN. ^- ^ Der Setzer darf Divis/ Tenakel, Ahl und Schiffe/ Viel kleine Fachelein, darejn er manche Griffe thut/ eh der Vomtelhack macht die Colnmnen voll: Er weiß/ was er für Schrifft zu jedem brauchen soll. Da siehst du Cicero, Petit/ Garmond u»d Mürel/ Cursiv/ so vicl Anriq/ Canon/ der Bücher Attch anfangt die Ilmgfec-Gchrift,Coxpus,O.uadrat/Misial/ samt manchen Sparten / bedarf er überall. Viel leisten, Röölein,Gpän,Figurn der Mensch- und Thie- ren, auch Blnmen- ?xräucer-Sröck/die Formen schön zu zierew Und schreibt in schneller Eil/ daß man sich wundern muß/ 5urch Eise»/ Erzund Stahl/ mit Oel vermengtem Ruß. Ein Abdruck allererst gibt er zu überlese»/ Dem, ders verbessern soll/ und wenn es recht gewesen/ macht er denSchondruck, draufdes Niederdrucks Format. Und diß kommt alles her aus eines Teutschen Rath, ^ i j