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gestrichen werden aus dem Buch des Lebens, aber man wird ihm danach doch Schranken ziehen müssen. Und da man füglich nicht erwarten kann, daß ganz Europa und Amerika gleichzeitig sich für diesen Gedanken begeistern, so ist abermals logisch unbestreitbar, daß eine Nation, welche sich anschickt, die große Reise ins gelobte Land des Mittel­alters anzutreten, sich von allen anderen abzuschließen hat. So weit wäre also Methode in der Sache. Da man aber in jenem gelobten Land ehemals nicht mit allgemeinem Stimmrecht und sozialistische» Arbeitern zu operieren brauchte, so reicht die einfache Rttckwärtsbewegung doch nicht aus, die großen Massen zu befriedigen. Dadurch entstehen Ver­legenheiten, und die Verlegenheiten treiben zu neuen Kunst­griffen eigentümlicher und bedenklicher Art.

Wer sich heutzutage den Beruf zuerkennt, die nationale Arbeit durch Staatseinrichtungen so zu leiten, daß jedem Einzelnen ein Erfolg verbürgt wird, kann sich der Not­wendigkeit nicht entziehen, gerade den großen Massen vor allem seine Wohlthaten zu verheißen; und wenn, wie oben gezeigt, das System seiner Natur nach wirtschaftlich reaktionär ist, d. h. auf überwundene Zustände zurücksteuert, so zwingen die modernen politischen Einrichtungen doch auch wieder dazu, dem allermodernsten Drang der Zeit, dem sozialistischen, zu huldigen. Die Formel des Problems lautet daher: Reaktion mit Sozialismus!" Und dem entsprechend sehen wir die wirtschaftliche Bewegung in demselben Maße, wie sie die rückläufige Richtung verfolgt, sich mit sozialistischen Plänen abmühen. Aber selbst wenn die Erreichung des sozialistischen Ideals nicht in unerkennbarer Ferne läge, würde doch der Widerspruch allein, an welchem die zugleich nach rückwärts und vorwärts gerichtete Bewegung leidet, genügen, um ihre innere Unwahrheit und folgerichtig ihre Verderblichkeit erkennen zu lassen. Die Ordnung der guten

Ludwig Baml'crgerS Ges. Schriften. V. g