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Miß Sara Sampsoii.
Nicrtcr Austritt.Arabella. Hannah. Mellefont. Marwood.
Mellefont. Was seh ich? Sie ist es! — Marwood, wiehaben Sie sich unterstehen können — —
MarrvooS. Soll ich umsonst Mutter seyn? — Komm,meine Bella, komm; sich hier deinen Beschützer wieder, deinenFreund, deinen — Ach! das Herz mag es ihm sagen, was ernoch mehr, als dein Beschützer, als dein Freund seyn kann.
Mellefont. (mil abgewandtem Gesichte) Gott ! wie wird es mirhier ergehen?
Arabella, (indem sie ihm furchtsam näher tritt) Ach, mein Herr!Sind Sie es? Sind Sie unser Mellefont? — Nein doch, Ma-dam, er ist es nicht. — Wurde er mich nicht ansehen, wenner es wäre? Würde er mich nicht in seine Arme schließen?Er hat es ja sonst gethan. Zeh unglückliches Kind! Womithatte ich ihn denn erzürnt, diesen Mann, diesen liebsten Mann,der mir erlaubte, mich seine Tochter zu nennen?
Marrvood. Sie schweigen, Mellefont? Sie gönnen derUnschuldigen keinen Blick?
Mellefont. Ach!--
Arabella. Er seufzet ja, Madam. Was fehlt-ihm? Kön-nen wir ihm nicht helfen? Ich nicht? Sie auch nicht? So las-sen Sie uns doch mit ihm seufzen. — Ach, nun sieht er michan! — Nein, er sieht wieder weg! Er sieht gen Himmel! Waswünscht er? Was bittet er vom Himmel? Möchte er ihm dochalles gewähren, wenn er mir auch alles dafür versagte!
MarwooS. Geh, mein Kind, geh; fall ihm zu Füßen.Er will uns verlassen; er will uns auf ewig verlassen.
Arabella, (die vor ihm niederfällt) Hier liege ich schon. Sieuns verlassen? Sie uns auf ewig verlassen? War es nicht schoneine kleine Ewigkeit, die wir Sie jczt vermißt haben? Wirsollen Sie wieder vermissen? Sie haben ja so oft gesagt, daßSie uns liebten. Verläßt man denn die, die man liebt? Somuß ich Sie wohl nicht lieben: denn ich wünschte, Sie nie zuverlassen. Nie; und will Sie auch nie verlassen.
Marwood. Ich will dir bitten helfen, mein Kind; hilf