Druckschrift 
2 (1838)
Entstehung
Seite
352
Einzelbild herunterladen
 
  

362

N.nh.ni der Weise.

Rccha.Nicht mehr, nicht weniger,Als meinen Vater mir zu lassen; undMich ihm! Noch weiß ich nicht, wer sonst mein UatcrZn seyn verlangt; verlangen kann. Wills auchNicht wissen. Aber macht denn nur das BlutDen Vater? nur das Blut?

Sa lad in. (der sie aufhebt)

Zch merke wohl!Wer war so grausam denn, dir selbst dir selbstDergleichen in den Kopf zu setzen? IstEs denn schon völlig ausgemacht? erwiesen?

Recha.

Muß wohl! Denn Daja will von meiner Amm'Es haben.

Saladin .

Deiner Amme!

Recha.

Die es sterbendZhr zu vertrauen sich verbunden suhlte.

Saladin .

Gar sterbend! Nicht auch faselnd schon? Und wärsAuch wahr! Za wohl: das Blut, das Blut alleinMacht lange noch den Vater nicht! macht kaumDen Vater eines Thieres! giebt zum höchstenDas erste Recht sich diesen Namen zuErwerben! Laß dir doch nicht bange scmi!Und weißt du was? Sobald der Väter zweySich um dich streiten: laß sie beyde; nimmDen dritten! Nimm dann mich zu deinem Vater!

Sittah.

O thu's! o thu's!

Sala din.Ich will ein guter Vater,Recht guter Vater scvn! Doch halt! mir fälltNoch viel was Bcsscrs bey. Was brauchst du dennDer Väter überhaupt? Wenn sie nun sterben?