Kleonnis.
50!)
Euphaes.Träumcr! fragst du, wcr?Mein Sohii l»id sein Geschwader.
Die Wache.
König, nein!Es war schon Tag, da brachen sie erst auf.
Enphaes.
Erst! — Geh! — Daß die Natur zum Nater michMehr, als zum König schuf! Manns zwar genugFür dich, mein Volk, an jeder Ader gernZu bluten; mir nicht HcldS genug, für dich
10 In meinem Sohne — theurer einzger Sohn! — —Zu bluten. Einzger! — Ach einst war er nichtDer einzige! Nebst ihm war einst — ZurückGedanke voller Quaal! Isis nicht genug,Für einen zittern, wenn ich nicht zugleichAuch um den andern weine? — Weine? Ja!Ich wein ans Wuth; aus Wuth, die Thränen liebt,Bis sie befriedigt höhnisch lächeln kann.Noch kann ichs nicht! Denn noch siegt Sparta! NochIst mein entvölkert Land ein leichter Raub
20 Der Unterdrücker! Noch gebiet ich hier,Hier auf Jthomens raucn Felsen, hier,Ins zwölfte Jahr von überlegner Macht,Die besser schlau und kalt zu trotzen, alsZu fechten weis, umsetzt; — gebiet ich — Wem?Zwar einer Handvoll frommer Helden; dochSind Helden Götter? O Messenier!(Beschützt vom Recht; bekriegt von Hunger, Pest,)Das Recht und wir! Wir; gegen Hunger, PestUnd Feind und Götter. Götter wären wir,Wenn wir noch siegten; beßre Götter, als
30 Die ungerechten — Unsinn! Raserey!Ersticke Lästerung! Empörer! Staub!Bin ich ein Hcraklide? Bin ichs? — WennHat Herkules — Sich nicht im Zorn auf michHerab, du meines Bluts vergötterter