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MS 311 - Brentano I : [Allgemeine Volkswirtschaftslehre] ; [Vorlesungsskript WS 1910/11]
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YI. Unehelichkeitsquote der Geborenen.

Unter 1000 Geborenen einschliesslich der Totgeborenen waren durchschnittlich uneheliche geboren:

Im Deutschen

Reiche.

186170 1871-80

115,0 88,9

188190

93,1

1891-95 18961900

91,6 90,6

davon in

Preussen .

85,6

75,7

80,7

77,2

76,2

, B

Bayern ,.

210,8 %,-f v<

133,3

148,2

140,9

124,7

136,8 -7 MC

, ,

Sachsen .

148,1

/o

128,9

128,6

127,9

, ,

Württemberg ....

150,8

89,7

96,3

104,2

100,4

B B

Baden .

144,5

82,4

81,7

83,5

79,4

B B

Elsass-Lothringen . .

94,8

74,0

80,7

82,7

80,5

B B

Mecklenburg - Schwerin

185,3

135,0

133,4

127.8

123,0

Oldenburg .

54,8

49,9

53,2

54,4

54,2

Österreich .

176,0

144,0

147,9

148,1 7$"^

145,9 t) <<(-

Ungarn . .

' 73,8

93,5

85,1 *

88,1

Serbien . .

9,6

10,6

Italien . .

55,0

72,0

75,5

69,4

66,6')

Schweiz .

54,0

49,0

48,8

46,6

46,43)

Frankreich .

78,0

75,0

83,7

89,7

90,9

Belgien . .

73,0

73,0

85,9

90.2

83,2'ö

Niederlande

39,0

34,0

32,2

32,7

27,1')

England-Wales.

60,9

49,7

47,1

42,4

41,4')

Schottland .

97,7

3-.z

87,9

81,6

74,2

82,1')

Irland. . .

32,5

24,2

27,1

26,5

26,4')

Dänemark .

112,0

- -

106,0

98,4

94,8

Schweden .

97,0

105,0

103,2

105,4 /" " ß

13.4 f*'

Norwegen .

83,0

88,0

79,2

71,9 * /*

79,43)

l) 189699. 3) 189698. 3) Nach dem Statist. Jahrb. d. Schweiz. XIII. Jphrg. 1904.

Nach Conrad, Statistik I. Geschichte und Theorie der Statistik. Die Bevölkerungsstatistik S. 131.

YH. Einfluss der Grundbesitzverteilnng und der diese beeinflussenden Erbfolgeordnung auf die

Zahl der unehelichen Geburten.

(Aus Dr. L. Fick, Die bäuerliche Erbfolge im rechtsrheinischen Bayern. S. 307.)

Vergleich der ehelichen Geburten und der Grundbesitzverteilung in den bayerischen Bezirksämtern

Von 100 Geburten

Von 100 Einwohnern

sind unehelich

haben Grundbesitz

Gruppe 1.

3,45

28,2

, H.

5.110,0

20,2

, HI.

10,115,0

17,0

Von 100 Geburten

Von 100 Einwohnern

sind uneheiieh

heben Grundbesitz

Gruppe IV.

15,120,0

15,5

v.

20,125,0

13,3

, VI.

25,130,0

14,9

YIII. Yergleich der Ehefrequenz in den höheren und den niederen Klassen.

, (Vergl. Pontus E. Fahlbeck, Der Adel Schwedens (und Finnlands). Jena 1903. S. 202 ff.)

1. Die allgemeinen Zivilstandsverhältnisse.

(1890)

Schwedischer Adel Schwedisches Volk

männlich

weiblich

männlich

weiblich

"/o

"/o

o/.

"/u

Unverheiratet

62,23

61,55

61,79

59,19

Verheiratet

33,78

26,85

34,33

32,61

Witwer, Witwen, Geschiedene

3,99

11,60

3,88

8,20

2. Die Zivilstandsverteilung der Heiratsfähigen.(1890)

Schwedischer

Adel

Schwedisches Volk

männlich

weiblich

männlich

weiblich

o/o

o/o

"/o

o/o

Unverheiratet

43,17

46,15

31,42

31,54

Verheiratet

50,83

37,59

61,61

54,66

Witwer, Witwen, Geschiedene

6,00

16,26

6,97

13,80