8) auf die Bedürfnisse. Man setzt,wenn man vom Tauschwert spricht,bestimmte Personen voraus, denen die begrenzte Menge von Gütern An-geboten wird. Denn ein Austausch und damit ein Tauachwert ist nurdenkbar unter Annahme einzelner Personen,denen andere gegenüber stehen.Wenn A. Smith dagegen sagt,nichts ist nützlicher als Wasser, so hater keine abgegrenzte Menge vor Augen, denn nur unter dieser Voraus- ^
Setzung ist seine Behauptung richtig. Er spricht vom Wasser als Gat-tung. Wollte man sagen, " nichts ist nützlicher als dieser 1 LiterWasser",würde jeder Bewohner unserer Städte lachen,der diesen Literdurch beliebig viele Liter Wasser ersetzen könnte.
Wenn A. Smith weiter sagt.ee lässt sich damit kaum etwas ein-tauschen, so ist das grundfalsch,denn es gibt Lagen, wo mancher fürein wenig Wasser ein ganzes Vermögen hingeben würde.
Wenn A. Smith weiter sagt,1 nichts ist nützlicher wie Wasser,aber ein Diamant hat fast gar keinen Gebrauchswert",so setzt er die jbeiden Dinge nicht in Beziehung zu einzelnen Personen, sondern er j
setzt sie in Beziehung zur Gesamtheit. Br betrachtet sie vom Stand-punkt der Erhaltung der Gattung. Sobald man aber beide in Beziehungsetzt zu einzelnen Personen, so ist seine Ansicht falsch, denn es gibtFülle,wo Wasser sehr schädlich ist, andererseits haben Diamanten oftden grössten Gebrauchswert. Der Vergleich setzt also ganz bestimmteVerhHltnioee voraus.
A. Smith's Lehre hatte verhängniesvtlle Folgen. Nämlich eineganze Reihe von NationalÖkonomen,die auf ihn gefolgt sind, haben seineLehre einfach nachgesprochen. Insbesondere Ricardo und auch Karl MarxDieser Fehler ist ein wesentlicher Bestandteil des Jrrtums de r Marx'sehen Wertlehre. Bei der Bedeutung dieser Lehre ist es nötig, kurzhiebei zu verweilen. ' i
Selbstverständlich erkennt Marc an, dass eine Ware,um Tauschwert