Da blieb ja dem Kapitalisten nicht der Ausweg,wodurch es Mehrwert er-reichte. Denn,sagt Marx ,suchte der Kapitalist Mehrwert zu erreichen,durch Steigerung der Arbeitsintensität. Auch dies sucht Marx an Handder Textilindustrie zu beweisen. Er hat Recht* es geschah durch Be-schleunigung des Ganges der Maschinen, in de* Masse, in dem die Arbeits-zeit verkürzt wurde. Aber diese Lösung ist nicht im Stande,den zuge-standenen Widerspruch zu beheben. Denn 1) die Jntensität ist nur dannsteigerungsfähig,wenn die Leistungsfähigkeit der beschäftigten Arbei-ter zunimmt,das ist aber nur möglich bei gesteigerter Lebenshaltungund dies nur möglich bei steigenden Löhnen.
Wenn der Wert der hergestellten Waren durch die Menge gesellschaftlichnotwendiger Arbeitszeit bestimmt wird, sinkt ihr Wert mit Minderungder Arbeiterzahl,durch die steigende Intensität steigt der Anteil derArbeiter und damit sinkt der Mehrwert für den Arbeitgeber in noch höhe- :rem Grade.
z.B. 30 Arbeiter a 300 Arbeitstage verfertigen ein Produkt in 9000Arbeitstagen im Jahr. 270 Lohntage ergaben eine Gesamtsumme von Lohnin 3100 Arbeitstagen und einem Mehrwert von 900 Arbeitstagen. 20 Ar- !
beiter a 300 Arbeitstage uni 270 Lohntagen ergaben 6000 Arbeitstage i
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5400 Lohntage und einen Mehrwert von nur 600 Arbeitstagen Jetzt wurdedie Jntensität gesteigert. Dadurch ginge der Lohn von 270 auf 280 Ar-beitstage und die Gesamtsumme auf 5600 Arbeitstage hinauf. Der Mehrwertwürde also auf 400 Arbeitstage zurückgehen.
Wir hätten also, wenn Marx Recht hätte, ein noch weiteres Sinken desMehrwertes und der ganze Vorgang wäre noch weniger begreiflich.
Ausserdem hat die Möglichkeit,die Jntensität der Arbeit zu stei-gern,ihre Grenzen. Sobald diese erreicht sind,fällt für den Kapitali-sten die Möglichkeit weg,sich durch weitere Steigerung schadlos zuhalten.