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gibt,die auch Tei^produkte auf eigene Rechnung und Gefahr herstellen,diese bieten sie anderen zum Kauf an,die sie dann weiter verarbeiten.
Unsere Wirtschaftsordnung beruht auf Eigentum: Alle Kapitalienk8nnen unmittelbar von ihren Eigentümern der Produktion zugänglichgemacht werden; allein ln unseren auf Arbeitsteilung beruhendenWirtschaftsordnung geschieht die Nutzbarmachung dieser Kapitalien da-durch, dass sie der Eigentümer derselben Anderen als selbständigesGut anbietet.
Es gibt auch Unternehmer, die ihre Arbeitskraft als selbständi-ges Gut auf den Markt bringen. Ein jeder Arbeiter, der heute seineArbeitsleistung an einen Arbeitgeber verkauft, ist auch Unternehmer.Das Produkt,das in einer Fabrik hergestellt wird, ist nicht Produktder bei seiner Herstellung beschäftigten Arbeiter; sondern des Unter-nehmers; denn durch sein Erkennen und sein Wollen werden die Arbeits-leistungen mit anderen Produktionselementen erat zu neuem Produktverbunden.
Der Arbeiter ist nicht zu allen Zeiten Unternehmer gewesen;früher war er keine selbständige Wirtschaftseinheit. Das Interesseam Fortschreiten der Wirtschaft hat dann den Herrn genötigt, in demvon ihm Beschäftigten ein Interesse an seiner Arbeit zu wecken,unddas hat zur Freierklüruag der Arbeiter geführt. Wo er nun frei ist,wie in unserem Wirtschaftsorganisation, ist er auch Unternehmer: ereignet sich bestimmte Kenntnisse an, sodann wandelt er Nahrungsmittelin Kraft ,um,ev.löst sein Wille die so angesammelte Spannkraft aus.Diese veränderte Form bietet er nun dem Käufer von Arbeitsleistungals selbständiges Gut an.
Die Freierkl&rung,indem eie ihn für eich selbst verantwortlichmachte,hat ihn zum Unternehmer gemacht und gerade in seiner Unter-