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1) der Stoff muss um seiner selbst willen begehrt.sein; er mussselbst Wert haben. Denn um einen Wert zu messen,braucht man ein Ding,das selbst Wert hat. Und diese Eigenschaft haben die Edelmetalle inhohem Grade; sie sind von jeher überall begehrt worden.
2) Ein guter Geldstoff muss homogen sein, d.h. durch die ganzeMasse hindurch gleich geeigenschaftet,so dass gleiche Cewiühte glei-chen Wert haben. Er muss teilbar sein, ohne durch die Teilung sei-nen Wert einzubüssen. Das schliesat schon nicht fungible Dinge da-von aus, Celdstoff zu sein.
3) Der Geldstoff muss leicht erkennbar sein( vgl. Platins,Münzenin Russland).
4) der gute Celdstoff muss chemisch und mechanisch dauerbar sein;er darf nicht Verlusten ausgesetzt sein durch Tenperaturwechsel; daer als Umlaufmittel dienen muss, darf die Gefahr der Abnützung nichtzu gross sein.
5) Der Geldstoff muss das richtige Volumen haben im Verhältnis zuden vermittelten Umsätzen. Je mehr der Verkehr zunimmt, sehen wirvolumische Geldstoffe durch immer kleinere,weniger umfassende,aberwertvollere,verdrängt werden: Eiden, Kupfer,Silber,Gold. Umgekehrtkönnen in einem Land mit geringen Verkehr wertvolle Geldstoffe nichteingeführt werden. So hatte König Heinrich III eine grosse Vorliebefür Goldmünzen und führte diese als WShrungsmünzen ein. Da aber dieUmsätze damals klein waren, musste zur Silberwährung zurückgekehrtwerden.
6) ein guter Geldstoff muss möglichst beständig sein in seinemWerte: Das Geld soll ja als Wertmasstab gelten und ein Massstab musssich auszeichnen durch möglichste Beständigkeit. Eine absolute Un-veränderlichkeit ist nicht zu erreichen: der Wert beruht ja auf der