1885
1890
1900
ohne Dienstboten
75,83 %
77,1
80,3
Mit 1
w
30,17
19,3
16,3
mit S
1
3,03
3,8
2,6
' 3
M
0,68
0,6
0,6
" 4
* u.wehr
0,36
0,3
0,3
Das Einkommen,das das Halten von Dienstboten gestattet, istim Verhältnis zur Gesamtheit der Bevölkerung zu selten, als dassviele Haushaltungen Dienstboten halten kannten; ferner hängt auch beianderen Diensten,die persönlichen Zwecken unterliegen, die Nachfrageab vom Einkommen^ Spezialärzte).
Wichtiger ist, was die Zahlungsfähigkeit desjenigen bestimmt,der nach Arbeit fragt, die zu Produktionszwecken bestimmt ist. Dar-über herrschte in früheren Zeiten ziemlich einstimmig die Meinung,dass dieses bestimmt wird durch die Grösse des Kapitals* auf dereinen Seite stehen das Kapital,das nutzbringende Anwendung sucht;au der anderen Seite die Arbeiterbevölkerung. Das Kapital werde ver-wendet um die Arbeitslöhne zu zahlen. Foglich gebe es nur einen Durch-schnittslohn, er ergebe sich aus der Division des Kapitals durch dieZahl der Arbeiter. Es könne also keine Lohnerhöhung stattfinden, wennnicht etwa das Kapital grösser oder die vorhandene Arbeiterzahl ge-ringer werde. Deshalb seien die Bestrebungen,eine Lohnerhöhung zuerhalten,absolut töricht. Be kann wohl da und dort eine einzelneArbeiterkategorie einen höheren Lohn erpressen, indem sie mehr vondem Kapital an sich reisst. Damit schädigt sie aber nur die übrigenArbeiter, für die weniger von dem Lohnfond übrig bleibt. Das war dieDoktrin,wie sie bis in die 70er Bahre des 19. saec. herrschte. Manbetrachtet Forderungen nach Lohnerhöhung ale Angriffe gegen ökonomi-sche Naturnotwendigkeiten.