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allein werden jährlich 30 - 32000 Rekruten in arbeitsfähigsten Alterzum Heer eingezogen, das bedeutet eine Minderung von Arbeitsangebotin derselben Höhe. In England ist das nicht der Fall,da keine all-gemeine Wehrpflicht besteht. Das hat 2 Folgen!
a) für die Arbeiter* bei uns würden die Lohnsätze niedrigersein, wenn diese grossen Mengen von Menschen dem Arbeitsmarkt nichtentzogen würden, dagegen würde die Arbeitslosigkeit grösser sein inZeiten rückgängiger Konjunktur.
b) für die Armee* in England wird geklagt, dass sich, seit dieLöhne so hoch sind, nur mehr schlechte Kräfte sich zum Militärmelden, nur solche, die nicht im Stande sind, die höhen Löhne zuverdienen.
3) D^e Zahl der Menschen,die sich in einem Erwerbszweig betätigenwollen, hängt ferner ab von der Höhe des Lohnes* wird auch die na-türliche Zunahme des Lohnes durch höhere Löhne nicht beschleunigt,so Übt die Lohnhöhe doch einen Einfluss auf die Arbeiter. Diese wen-d&n sich natürlich den Ländern, den Wirtschaftszweigen zu, in denenihnep höhere Löhne in Aussicht stehen. Daher der berühmte Zug nachWestien,daher grosaenteils aus dieser Ursache dar Zug von Land in
die/Stadt. Der Westen zahlt als kultivirteres Land höhere Löhne.
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,4) ..von anderen wirtschaftlichen Nebenbedingungen! von
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)besonderer Bedeutung ist hier die Regelmässigkeit der Beschäftigung,
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6b ein Geschäftszweig für das ganze Jahr Arbeit verspricht oder nur
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i fün einen Teil. Das ist der schon dargelegte Hauptgrund für dieländliche Leutenot.
A Unannehmlichkeit der Beschäftigung. Bes. harte und schmutzige ArbeitWirkt abstossend und darum muss sie auch, da füi* sie eine geringere
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von der grösseren oder geringeren Annehmlichkeit,bezw
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anbietet, höher gelohnt werden
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