nehmung, sondern wie Max Weber in seiner * Geschichte der Handelsge-sellschaften iw Mittelalter " nachgewiesen hat, ist die zweite Un-tomehmungeform die offene Handelsgesellschaft. Diese entsteht dann,wenn sämtliche Familiengenossen nicht wehr Raum haben unter eine* Dach-Rieht wehr Troggenossen sind. Dann nämlich ziehen einzelne Faailien-glieder aus der Hausgemeinschaft und gründen besondere Heerde witeigener Verbrauchswirtschaft. Gemeinsam aber bleibt die Erwerbswirt-schaft. Die Einzeluntemehwung entsteht dann erst mit der Auflösungder offenen Handelsgesellschaft. Heutzutage entstehen diese dadurch,dass sich Einzelindividuen zu einer societaa vereinigen.
Nun zur Betrachtung der ökonomischen Bedeutung der einzelnenUntemehwungsformeni
I. '< 1) die Einzelunterneh mung ! das charakteristische ist, dass einEinzelner die Untemehmungsfunktion erfüllt* * einer * hat das Ver-fügungsrecht über die zur Verwendung kommenden Produktionselemente,er allein, widmet sie einem bestimmten Produktionszweck und er tutdies auf eigene Rechnung und Gefahr.
Wae sind nun die ökonomischen Vorzüge dieser Unternehmungsform?
a) Sie garantirt das regste Jnteresse seitens des Leiters des Unter-nehmens. Alles, was er gewinnt, gewinnt er sich, fo lg lich die gröss-te Sorgsamkeit,dass nichts verloren gehe, der grösste Anreiz allerwirtschaftlichen Eigenschaften.
b) sie gibt dem Unternehmer die grösste Ungebundenheit in seinenDispositionen und dieser Vorzug nacht sich um s& mehr geltend, jemehr die Natur des Unternehmers ein Anpassung an wechselnde Konjunk-turen erheischt. Es steht ihm kein Einspruch von Gesellschaftern oderStaat entgegen, er kann tut, was er will.
c) sie garantirt die aucceasive Ausdehnung des Geschäftes, da derEinzeluntemehner ln der Regel all seine Ersparnisse in seinem Ge-
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