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stattgafunden,dass höhere bessere Bedürfnisse immer zuerst entstan-den sind in einzelnen wenigen Jndividuen,Bedürfnisse,die der Massezunächst als Luxus erscheinen, bis die auch allmählich zu ihrem Be-dürfnis wurde, würde nun dieser Zustand der Produktionsregelung etc.eingeführt werden, so wäre die Gefahr vorhanden, dass ein Fort-schreiten zu intensiverer Kultur nicht mehr stattfinden könnte, dadis Bedingungen dazu abgeschnitten wären.
3) Es soll bei dieser Seugestaltung Beamte die Regelung der Produk-tion anvertraut werden. Unsere heutige Wirtschaftsordnung ist sehrmangelhaft: heute 3elbat, wo das ganze wirtschaftliche Wohl und Wehedes Unternehmers damit verquickt ist, dass er seine Funktionen rich-tig erfüllt, selbst da kommt es vor, dass diese schlecht erfülltwerden. Beamte haben aber ein weit geringeres Jnteresse sich derProduktion zu widmen. Beweis sind die verschiedenen UnternehmungenFriedrichs des Grossen, die alle kläglich Fiasko machten.
3) Alle jene Vorschläge sind nicht zu verwirklichen,solange dieplanmässige Regelung sich nicht erstreckt auf die ganze Erde,derenGebiete heute durch Arbeitsteilung und Tausch aufs engste verfloch-ten sind. Es ist nicht möglich bei abgeschlossener Volkswirtschaftdie Menschenmengen der Völker zu ernähren,bei denen diese Fragenbesonders ventilirt wurdenf Deutschland, England, Frankreich).
Dagegen zeigt sich in der Gegenwart,dass sich,anknüpfendan die Bedürfnisse des Tages mächtige Umgestaltungen unserer Wirt-schaftsordnung anzubahnen beginnen.
Die eine dieser Umgestaltungen knüpft an,an das Genossenschafts-wesen. Davon war schon bei Erwähnung der Konsumvereine die Rede.
Ein Teil dessen, was jene Theoretiker verlangen, hat hier in fortyschreitendem Masse Verwirklichung gefunden, aber beschränkt aufgewisse Produkte. Auf individuelle Gegenstände kann sich die ge-nossenschaftliche Tätigkeit nicht erstrecken. Wir sehen grosse