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10 (1839)
Entstehung
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Anti-Vocze. (5rstcr.

mir fertig sevn. Er wird Sie schon auch nach Hause leuchten.Ztzt thur cr mit Fleiß, als ob cr nicht merkte, auf welcherSeite Sie hinken. Er braucht Hülfe: 1'ros liutulusuc- surttSeine Parthic muß sich wenigstens in den Zeitungen immervcrgrösscrn. Aber warten Sie nur!

Doch ist es nicht unschicklich, in einem Briefe einen andernanzurcdcn, als den, an welchen der Brief gcstcllct ist^ Ichwende mich also wieder zu Ihnen, Herr Pastor, und frage Sienochmals: haben Sie des Herrn Mascho Vertheidigung, welcheSie so rühmen, wirklich gelesen?

Wirklich? Nun so ist es erwiesen, Herr Pastor, wasich Ihnen Schuld gebe. Sie haben mancherley Maaß undGewicht, welches Vcm Herrn ein Greuel ist. Mit einemandern bcvorthcilcn Sie mich: mit einem andern bedienen Sieden Herrn Mascho. Wovor Sie bey mir andere warnen,das preisen Sie bey ihm andern an. Die nehmlichen Species,die Sie nach meiner Vcrschreibung als gefährlich und tödtlichnicht administrircn wollen, verkaufen Sie auf sein Recipc, inder nehmlichen Quantität, oder in einer noch bedenklichern, alshöchst «»schuldig und heilsam.

Oder das Ding, Herr Pastor, in Ihrer sinnreichen Me-tapher des strohernen SchilSes auszudrücken: Herr tNaschostreitet schlechterdings unter dem nehmlichen strohernen Schilde,mit welchem Sie mich der Welt so lächerlich und verdächtig ge-macht haben. Wie kömmt es denn, daß dieses stroherne Schildnur an meinem Arme schlimmer als keines ist? an seinem aberfür eine gar hübsche taugliche Waffe passircu muß 6

Nehmlich: behauptet nicht auch Herr Mascko, (S. 4(1)daß die Bibel zwar eine Offenbarung enthalt, aber keine ist?

Unterscheidet nicht auch Herr Mascho (S. 24!>) den Z5ucl>siaben von dem Geiste der Bibel?

Lehret nicht auch Herr Mascho, (S. 202) daß die Religioneher gewesen, als die Zbibel?

Und sind denn das nicht die drey Sätze, um welche derHerr Pastor den Tanz mit mir angefangen?

Sie können nicht sagen, Herr Pastor, daß Sie diese Sätzebey ihm nicht gefunden. Denn sie stehen nicht allein mit deut-