Druckschrift 
10 (1839)
Entstehung
Seite
221
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Anti-Gocze. Neunter.

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füllnng derselben! Zch habe gewarnct, dem Ungenannten nichtgar zu bubcnmäßig »nd schülerhaft zu begegnen, damit mansich nicht allzu sehr schämen müsse, wenn man endlich einmalerführe, wer er gewesen. Heißt das drohen? Heißt das dro-hen, daß man es durch mich erfahren soll? Daß ick endlichden Namen aussprcchcn will? Wenn der Herr Hauptpastorhier nicht mit gutem Wissen und Vorsatz eine Lüge hingeschrie-ben hat: so ist es doch ein Beweis, wie er mich licset. Erliefet nie das, was ich geschrieben habe: sondern immer nurdas, was er gerne mochte, daß ich geschrieben hätte.

A n t i - G o e z e.

Aergerniß hin, Aergerniß her! Noth bricht Eisen, und hatkein Aergerniß. Ich soll der schwachen Gewissen schonen, sofern es ohne Gefahr meiner Seele» geschehen mag. Wo nicht/so soll ich meiner Seelen rathen, es ärgere sich daran dieganze oder halbe Welt.

_ Luther.

ZEHNTE R. (12)1 7 7 8.

Aicrnächst ist es mir allerdings völlig unbekannt, was für ge-lehrte und unbescholtcnc Männer, ohne Zweifel auf Vorspiege-lung der Herren ZNascho m,d iL. in Hamburg für Verfasserder Fragmente ausgegeben werden. Aber es freuet mich, daßman dort doch mehrere kennet, die so etwas konnten geschrie-ben haben. Es macht keinem Schande; wer er auch sey: undwas der Herr Hauptpastor von unverantwortlicher Besudelungihrer Asche sagt, will weder nach der eigentlichen, noch nachder verblümten Bedeutung, mir in den Kopf. Asche nimmt esgar nicht übel, mit Koth vermengt zu werden; und der Geist,der diese Asche belebte, steht vor den Augen deß, dem es keine