Liertes Gespräch. 29t
ncn Geister auf die Stimme eines andern Menschen hören, alseines Frcymanrcrs. .
Ernst.
Wie ernsthaft du solche Dinge sagen kannst! —Falk.
Bey allem was heilig ist! nicht ernsthafter als sie sind.Ernst.
Wenn das wäre! — Aber endlich die neuen ° * °, wennGott will?
Falk.
Vollends die!
Ernst.
Siehst du! Von denen weißt Du nichts zu sagen. Dennwaren doch einmal, Goldmacher aber und Gcistcrbcschwörcrgab es vielleicht nie. Und es läßt sich freylich besser sagen, wiedie Freimaurer sich zu solchen Wesen der Einbildung verhal-ten, als zu würklichen.
Falk.
Allerdings kann ich mich hier nur in einem Dilemma aus-drücken: Entweder, oder —
Ernst.
Auch gut! Wenn man nur wenigstens weiß, daß unterzwey Satze» einer wahr ist: Nun! Entweder diese ° ° °>voul<l Iiv —
Falk.
Ernst! Ehe Du noch eine Spöttcrey völlig aussagst! Aufmein Gewissen! — Diese — eben diese sind entweder gewißauf dem rechten Wege, oder so weit davon entfernt, daß ihnenauch nicht einmal die Hofnung mehr übrig ist, jemals daraufzu gelangen.
Ernst.
Ich muß das so mit anhören. Denn Dich um eine nähereErklärung zu bitten —
Falk.
Warum nicht? Man hat lange genug aus Heimlichkeitendas Geheimniß gemacht.
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