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Aus der Berlinischen Zeitung vom I. 1754, 487
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IIn 8ol, un ^Ilomanck, un kloino.Kostet in den Vossischen Buchläden hier und in Potsdam 18 Gr.
(24. Oct.) Das Publicum hatte vor einigen Wochen die Gütig-keit ein Paar Bogen Maculatur, uuter der Aufschrift, Possen, Inden Vossischen Buchläden abzuholen; aber doch nicht so häufig, alsman wohl wünschen mögen: denn so wohlfeil der Verleger auch dieseseine Auflage gemacht hatte, so wäre sie ihm doch wenigstens zurHclfte auf dem Halse geblieben, wenn er sich nicht kurz «ud gut ent-schlossen hätte, noch in jeden Butterkeller ein Dutzend Exemplare zuschicken, um sie den Lesern mit Gewalt aufzudringen. Gleichwohl hatman in Leipzig noch eine dritte Auflage veranstaltet, und was dassonderbarste dabey ist, so verspricht man sich ausdrücklich auf dem Ti-tel davon, daß man sie loszuwerden hoffe, ohne sie gratis aus-zugeben- Diese Hofnung kann sich unmöglich auf etwas anders, alsauf die dazu gekommenen Vermehrungen gründen, welche wir noth-wendig anzeigen müssen, damit die Liebhaber selbst urtheilen könne»,ob sie wichtig genug sind, um dasjenige noch einmal für 3 Groschenzu kaufen, was sie bereits umsonst bekommen haben. Die erste Ver-mehrung also ist ein sauberes Stöckcheu, welches das Titelblatt zieret.Es stellet einen Satyr vor, der mit einer Kenle und einem Schwcrdebcwafnet ist, und neben sich, man kann nicht eigentlich erkennen, obeinen Hund, oder eine Katze, oder gar einen Bär stehen hat. Wendieses Bildchen vorstelle, wollen wir gleich sagen. Der Verfasser derPossen, oder kürzer der Posscnrcisscr, wollte sich Anfangs gar nichtnennen, ohne Zweifel, weil er ganz in der Stille den Beyfall derWelt abzuwarten gedachte. Nunmehr aber, da er sieht, daß dieserBeyfall so ausscrordcntlich gewesen ist, so ist sein Ehrgcitz auf einmalaufgewacht. Er fängt an aus dem Verborgnen hervorzutreten, undschikt deswegen sein Bildnifi voraus, ehe er uuS durch seinen Namen