Druckschrift 
9 (1839)
Entstehung
Seite
25
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Ueber die Fabeln ans den Zeiten der Minnesinger. 268l.

Stat macht dieb als ich euch sag

Uebrige gezirde schat nacht unde tag

Wer sich der masset der thut wol

Als uns diß peispil sagen sol.6. Ein purger der het in seinem hauß

Ein katzen die manch manß

Ving die was stolz und gemcit

Ihr palck was schon unde wol gecleit

Seinen nachpauern gevil sie wol

Sein herz was begierde vol

Wie der die kazen möcht gehan

Den palck sah er lieplich an

Der was weiß als der schnce

Nach der kajen was um wee16. Durch nicht wolt er sie lasen genesen

Der palck muste sein wesen

Des kan ich geniscn wol

Funff schilling er mir gelten sol

Darnach nit lang wart gespart21). Der kazen dieb gemeldet wart

Und wart dem purger kunt gethan

Wie das er die kazen wolt getot hau

Durch des palges schein

Der purger sprach es mag nit gcscin26. Sind der palck schaden tut

Ich schick das er were behüt

Und meyn gevatter lest in leben

Ein erznci wil ich ir geben

Mit einem schaub für er zu3i1. Der kazen palck besenget er nu

Das er schwarz unde manigvalt

Flecket was und ungestalt

Also behüt der purger do

Sein kazcn wer noch tut also36. Des kaze würd wol behüt