Druckschrift 
9 (1839)
Entstehung
Seite
27
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lieber die Fabeln aus den Zeiten der Minnesinger.

Wann rome manch nutz pflag

es geschach auff einen tag

Das sich fuget ein wunderlicher rat40. Zu rome in derselben siat

Auch kamen sie über ein

Das nymant weder groß noch clein

Von dem rat solt sagen

Do würd des jungen muter fragenjZ. ör sprach liebe muter mein

Ich thu dir deines fragens schein

Ich ging mit meinem vater auß

lind kam in das rathauß

Do sah ich manchen weisen man20. In dem großen rat sian

Die muter sprach zu ym zu haut

Was meinstu das sie heut hant

So lang geraten liebe muter mein

Das ich es sage mag int gesein26. Das ich offen der romer rat

Das man sust verpoten hat

Do die muter erHort das

Das der rat verpoten was

Do wart ir nach der sach not30. Sie wolt den knaben haben tot

Sie schlug in scre der knabe sprach

Do er die muter zornig sach

Ich wil dir sagen was do ist der rat

Den man hent geraten hatZA. Es ist ob ein frau zwene man

Mit recht mug zu der ce han

Oder ein man zwei weib

Sie sprach sam mir selc und leib

Nil pesscr ist das zweu man40. Lin weib sollen han

Wan zwei weib ein man hctten

Ich sprech das und thetcn

Sie gewuncn nymmer guten tag