Zur Geschichte und Litteratur. Erster Beytrag.
Gab ihm der Bapst nicht solchen Rath,
Daß er den Scepter von ihm that,Hieß ihn ein Kappen ziehen an,
Als hette er ganz Uebel gethan,Daß er die Fürsten geben frey,
Und nit mit grosser TyrannenDas Bapstthumb aufgerichtet gar,360. Durch tausend Mord und manch Gefahr.Solchs wollstu, Maximilian,
Bitt ich in Gnaden auch verstahn,Die all zw Gnaden nehmen an,
Die deiner Kayserlichen CronEin Fußfall thun demüthiglich.
Dein Augen zeigen gnädiglich,Gedenk, daß Gott der Höchst allein
Dir auch vergibt die Sünde dein.
Churfürst Auguste, denk daran,37t). Ein Beyspiel dich erinnern kan.Albertus das Marggräfisch Blutt,
Dazu Moritz dein Bruder gutt.Zusammen waren gehetzet auch,
Von Buchsen ward ein großer Rauch,Das Fürstlich und das Adel Blutt ,
Noch heut das Erdreich ferben thut.Wär dir jetzt treuw dein Prädicant,
Sprach er, cS wär ein grosse Schand,Daß du so alt jetzt worden bist,380. Und nicht merkest der Pfaffen List.Denn Erumbachs unverdiente Acht,
Hastu erstlich selber veracht,Dem Grumbach Dienst gcbotten an,
Ihn gehalten für ein frommen Man.Auch hat Staupiy, der Diener dein,
Grumbach zugeführt zwey FähneleinSehr starker wohlgerüster Knecht,
Da er mit gutem Fug und Recht